Projekt Zivildienst 2010 (43 KB) - Bezirksgemeinschaft Eisacktal

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Projekt Zivildienst 2010 (43 KB) - Bezirksgemeinschaft Eisacktal

2. Einrichtungs- oder SprengelebeneEs werden monatliche Bewertungstermine eingeplant, an denen die freiwilligen ZivildienstLeistenden, die vor Ort tätigen Projektbeauftragten und die LeiterInnen der jeweiligenEinrichtungen oder des Sozialsprengels teilnehmen. Diese Treffen dienen dazu, ein umfassendesFeedback über den Einsatz der freiwilligen Zivildienst Leistenden einzuholen undgegebenenfalls Aspekte des Projekts zu erörtern, die einer Überarbeitung oder Ergänzungbedürfen. Die während dieser Treffen erstellte Dokumentation wird an die Direktion derSozialdienste und an den Ausschuss der Bezirksgemeinschaft Eisacktal weitergeleitet.Zum Abschluss ihrer Dienstzeit verfassen die Zivildienst Leistenden einen Bericht darüber.3. Ebene Direktion der SozialdiensteFür jede/r ehrenamtlich Tätige/n sind zwei persönliche Gespräche mit der Direktorin/demDirektor der Sozialdienste vorgesehen, eines zu Beginn der Dienstzeit, eines gegen Endederselben.Allfällige weitere Anforderungen an die Anwärter auf Beteiligung am Projekt, abgesehenvon jenen, die das Landesgesetz Nr. 64 vom 6. März 2001 festlegt:Unabdingbare VoraussetzungenÄè Führerschein B: Es wird der Führerschein B verlangt, weil im Rahmen des freiwilligenZivildienstes auch Autofahrten zur Begleitung der Betreuten oder für Erfordernisse derdienstlichen Organisation nötig sein können.Äê Erfüllung der Schulpflicht und Besuch zweier Klassen einer Oberschule: Derzweijährige Besuch einer Oberschule wird verlangt, weil die Arbeit im engen Kontakt mitden Betreuten die Fähigkeit zur Analyse und eingehenden Erörterung der Probleme sowieeine gewisse Wendigkeit im Umgang mit neuen Gegebenheiten erfordert.Äë Einsatz des PCs: Dieser ist für die interne Kommunikation und die Dokumentation dergeleisteten Arbeit, wie etwa auch zur Nutzung der Datenbanken erforderlich.VorzugstitelÄí Fremdsprachen: Deutschkenntnisse wären hilfreich, da in einem zweisprachigen Umfeldgearbeitet wird und viele Betreute deutscher Muttersprache sind.Allfällige zusätzliche finanzielle Mittel, die gezielt für die Projektumsetzung bestimmt sind:Die Projektumsetzung sieht keinen zusätzlichen Finanzierungsbedarf vor, da die ZivildienstLeistenden in die normale, alljährlich von den Sozialdiensten geplante Tätigkeit eingebundenwerden. Die Bezirksgemeinschaft stellt den Zivildienst Leistenden jedenfalls freie Kost undUnterkunft zur Verfügung, wie in dieser Übersicht angegeben. Weitere Vergütungen seitens derBezirksgemeinschaft Eisacktal sind nicht vorgesehen.Technische und instrumentelle Ressourcen, die für die Umsetzung des Projekts benötigtwerden:Den Zivildienst Leistenden wird an den Standorten der Projektumsetzung ein Pc mit InternetundIntranetanschluss zur Verfügung stehen, außerdem haben sie Zugang zur internen Bibliothekund zu den Dienstleistungen der Universitätsbibliothek Brixen.Die Fahrzeuge des Hauspflegedienstes dürfen auch von den Zivildienst Leistenden benutztwerden.


Weitere Ausstattung und technisches Gerät zur Begleitung und Betreuung von nichtselbständigen Menschen werden von der Bezirksgemeinschaft Eisacktal zur Verfügung gestellt.Eventuelle anerkannte BildungsguthabenJa – Freie Universität Bozen – Bildungswissenschaften – Anerkennung max 12 unvi.Bildungsguthaben.Eventuelle anerkannte PraktikasJa – freie Universität Bozen – Bildungswissenschaften – Anerkennung des obligatorischenPraktikums.Kompetenzen und berufliche Fertigkeiten, welche die Zivildienst Leistenden während ihresDienstes erwerben können, und die für ihr Curriculum bescheinigt werden können:Grundkompetenzen:Teamarbeit im Rahmen der Betreuung von Senioren, Projektarbeit.Spezifische berufstechnische Kompetenzen:Nutzung von Geräten und technischen Hilfsmitteln zur Begleitung und Betreuung von nichtselbständigen Senioren, Entfaltung der Fähigkeit, alten Menschen zuzuhören, Entwickeln vonMitteln und Techniken der Animation und der Fähigkeit, mit den betreuten Senioren eineBeziehung aufzubauen.Schlüsselkompetenzen:Steigerung der persönlichen Fähigkeit zur Teamarbeit, zur Arbeit unter Stress und unterungünstigen Bedingungen, Steigerung des Selbstwertgefühls und des Bewusstseins der eigenenFähigkeiten, Erwerb neuer Beziehungskompetenzen, auch auf interkultureller Ebene (angesichtsder besonderen Südtiroler Gegebenheiten).Diese Kompetenzen und beruflichen Fertigkeiten können, sofern sie erworben werden, von derBezirksgemeinschaft Eisacktal für das Curriculum des Zivildienst Leistenden bescheinigt werden.Allgemeine Ausbildung der Zivildienst LeistendenStandort:Autonome Provinz Bozen, BozenDurchführungen:Die allgemeine Ausbildung wird von der Autonomen Provinz Bozen durchgeführt, welche überFachpersonal verfügt.Techniken und Methoden:Frontalunterricht mit Fachkräften der verschiedenen Bereiche, Workshops, Kompetenzen-Bilanzund Entfaltung von Kompetenzen, Bewertungen.


Inhalte der Ausbildung:Die allgemeine Ausbildung der Zivildienst Leistenden erfolgt nach den Vorgaben desRundschreibens vom 4. September 2003, Prot. Nr. UNSC 807/II/I über die „Ausbildung vonFreiwilligen im staatlichen Zivildienst im Sinne des Gesetzes Nr. 64 vom 6. März 2001“, sowiedes Anhangs 3 zu diesem Rundschreiben, gemäß Regelung des Zivildienstes, gemäß denGrundsätzen der Verteidigung des Vaterlandes mit gewaltfreien Mitteln als in der Verfassungverankertes Recht/verankerte Pflicht, im Sinne der Menschenrechte, im Sinne des Ethikkodex’des staatlichen Zivildienstes, gemäß den verschiedenen Formen der Teilhabe am Leben derZivilgesellschaft und gemäß Ordnung der Bezirksgemeinschaft Eisacktal, wie sie seit ihrerGründung bis heute gilt.Dauer:30 StundenSpezifische Ausbildung der Zivildienst Leistenden (in Funktion des einzelnenProjekts)Standort:Versammlungsraum der Direktion der Sozialdienste der Bezirksgemeinschaft Eisacktal inBrixen, Säbenertorgasse 3.Durchführung:a) in Eigenregie bei der Bezirksgemeinschaft Eisacktal, mit internen AusbildnerInnen.Techniken und Methoden:Frontalunterricht mit Fachkräften der verschiedenen Bereiche, Workshops, Kompetenzen-Bilanzund Entfaltung von Kompetenzen, Bewertungen.Inhalte der Ausbildung:Die SozialdiensteÄì Organisation und Tätigkeitsbereiche: Zielsetzungen, Leitlinien und DienstleistungsangebotÄî Betreuung von Menschen mit Behinderung, psychisch Kranken – spezifische AufgabenÄï Betreuung alter Menschen - spezifische AufgabenÄñ Jugendschutz - spezifische AufgabenÄó Probleme im Zusammenhang mit Unbehagen und sozialer AusgrenzungÄò Abhängigkeitserkrankungen – Vorbeugung und RehabilitationÄô Dienste: Wohneinrichtungen, teilstationäre Einrichtungen, SprengeldiensteHauspflegedienst:Äö Landesgesetzgebung im Bereich Betreuung von SeniorenÄõ Kenntnisse über Alter und KrankheitÄú die wichtigsten Krankheitsbilder alter MenschenÄù Pflege und Hygiene alter MenschenÄû persönliche Beratung und Information in HygienefragenÄü positiver Umgang mit alten Menschen, seelische UnterstützungĆ Umgang mit DemenzÄ° Aufrechterhalten der Restfunktionen des alten Menschen


Ä¢ Kenntnisse in PsychologieÄ£ Hygiene im Haushaltħ Grundkenntnisse in Erster HilfeÄ• Betreuung der Familien in KrisensituationenÄ kinästhetische Techniken zum rückenschonenden ArbeitenÄß Umgang mit Emotionen in der HelferbeziehungÄ® Stressmanagement: Erkennen von Stresssignalen und angemessene Reaktion, um demPhänomen des Burn-outs vorzubeugenÄ© Zeitmanagement: Mittel und Techniken für den optimalen Umgang mit ZeitÄ TeamarbeitÄ´ wirksame KommunikationĨ Kontaktpflege zu den AngehörigenDauer:Insgesamt 42 Stunden spezifischer AusbildungWeitere Aspekte der AusbildungMonitoring des (allgemeinen und spezifischen) Ausbildungsplans:Die Supervision und das Monitoring der Ergebnisse der Ausbildung erfolgen, je nach denfestgesetzten Zielen, durch Gespräche, durch das Erstellen periodischer Berichte seitens derZivildienst Leistenden sowie durch Bewertungstests.

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