andere ist wie neu. - Dortmunder & Schwerter Stadtmagazine

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Rock-Pop-Oldie-Party 2008

Außer den katholischen und

den evangelischen Feiertagen

hat Lütgendortmund

im Laufe des Jahres noch

weitere Feier- und Gedenktage

zu bieten. Einer davon

ist unzweifelhaft „Die Lüdo

Rock-Pop-Oldie-Partie“.

In diesem Jahr fand sie genau

am Weltfrauentag, am

8. März 2008, wieder im

Pädagogischen Zentrum der

Heinrich-Böll-Gesamtschule

statt. Da dieses Ereignis

von der SPD veranstaltet

wird, waren hochkarätige

Politiker vor Ort.

So übergab Bezirksbürgermeister

Heiko Brankamp

zur Eröffnung das Mikrofon

an den Europa-Abgeordneten

Bernhard Rappkay, der

seine Ansprache mit Worten

unseres ehemaligen Bundespräsidenten

Johannes Rau

begann, dass eine Rede nur

so lange dauern sollte, wie

man auf einem Bein stehen

kann. Und das tat er auch!

Er dankte den über 40 ehrenamtlichen

Helfern, sprach

ein paar verbindliche Worte

und eröffnete die 18. Lüdo

Rock-Pop-Oldie-Party 2008.

Aufgezogen hatte die Veranstaltung

wieder einmal die

UN-Promotion des Lütgendortmunders

Ulrich Neidl.

Als Vorband trat die Gruppe

„Join the Rhythm“ vor das

erwartungsvolle Publikum,

das nach und nach den Saal

füllte. Sie entführte die Gäste

in die 50er, 60er, 70er

und 80er Jahre. Zu Elvis the

Pelvis, David Dundas mit

„Jeans on“, Elton John mit

seinem „Krokodile Rock“, zu

Tom Jones und zum Hit des

Jahres 1974, als die deutscheFußball-Nationalmannschaft

Weltmeister wurde,

„Rock your baby“ von George

Mc Cray.Bei diesen allerersten

Musiktiteln füllte sich

die große Tanzfläche noch

nicht wirklich, doch bei „I

can get no satisfaction“ von

den Rolling Stones stürmten

alle die Tanzfläche, sangen

und tanzten mit erhobenen

Armen, bis irgendwann der

letzte Titel „You sexy thing“

verklungen war, den „Join

the Rhythm“ ihrem Promoter

Ulrich Neidl widmeten.

Als Höhepunkt trat die „Un-

der Cover Crew“ an, die

erst nach 22 Uhr auf- und

bis zum Schluss vor ausverkauftem

Haus nicht mehr

abtrat. Diese vier Musiker

mit Keyboard, Gitarre, Bass

und Schlagzeug (Drumset),

die Sängerin Lisa Napiralla,

sowie Guido Ries als Sänger,

brachten in einer mehr

als dreistündigen Party die

Klassiker und Highlights der

Rock- und Popgeschichte

auf die Bühne und unter das

Volk.

Eingehüllt in farbigen Rauch

und bei wechselnden Farben

der Bühnenscheinwerfer

gaben sie wirklich ihr

Bestes, während die Besucher

tanzten und auch kalte

Getränke sie nicht abkühlen

konnten.

Die Under Cover Crew begeistert

damit seit 8 Jahren,

jedoch in unterschiedlicher

Besetzung, auf der LüDo

Rock-Pop-Oldie-Party die

Jugend und wegen der unvergesslichen

Oldies in ihrem

Programm vor allem die

jung gebliebenen Fans der

Popmusik.

1


2

Unsere Gartenvögel – Die Dia-Schau

Wie in der „Ideenschmiede 2008“

des Stadtbezirksmarketings am

Anfang des Jahres versprochen,

führte der Lütgendortmunder

Landschaftswächter, Ornithologe

und Naturschützer Felix Ostermann,

Anfang April seine Dia-

Schau über unsere heimischen

Gartenvögel durch.

Als Veranstaltungsort suchte er

sich das Vereinslokal des Gartenvereins

„Vor´m Hasenberg e.V“ in

Marten aus.

Felix Ostermann, Ornithologe und

Naturschützer

Anfang März 2008 hatte Felix

Ostermann diesem und anderen

Gartenvereinen bereits Nisthilfen

für Höhlenbrüter überreicht.

Die Dia-Schau stand unter dem

Motto: „Unsere Gartenvögel –

sehen, bestimmen, lieben und

„Eine Diät

soll dich nicht

schrecken - lässt du es dir trotzdem

schmecken“, denkt sich

so mancher wohlgenährter Bürger

unseres Landes.

Der Erfolg ist, dass inzwischen

75 % der deutschen Männer und

58 % der deutschen Frauen übergewichtig

sind.

Im europäischen Ausland sieht es

nicht so schlimm aus.

Aus diesem Grunde haben deutsche

Apotheker ein Gesundheitskonzept

erarbeitet, das sie unter

dem Namen „Leichter leben in

Deutschland“ auf den Markt gebracht

haben. Es handelt sich

um eine intelligente Ernährungsumstellung

mit einem deutlichen

Mehr an Bewegung. Diese Aktion

wird ausschließlich über geschulte

Apotheken vertrieben. In

Lütgendortmund vermittelt die

schützen“. Vögel von A wie Amsel

bis Z wie Zilpzalp sind bei uns

heimisch. Dazu kommen Insekten,

Würmer, Schmetterlinge, Bienen,

Hummeln, Mäuse, Frösche,

Kröten und andere Kleintiere, die

zum Teil den gefiederten Freunden

als Nahrung dienen.

All diese gilt es zu schützen, indem

in Gärten nicht mit Giften,

sondern biologisch gearbeitet

wird. Außerdem können Hecken

und Gehölze gepflanzt werden, in

denen Vögel brüten können und

deren Früchte sie gern verzehren,

wie die Vogelbeeresche, Beeren

tragende Sträucher und Bäume,

Budleia oder Sommerflieder, die

Schmetterlinge anziehen.

Daneben riet der Referent, Nisthilfen

für die Vögel anzubringen,

für die Winterfütterung Futterhäuser

aufzustellen und noch vieles

mehr, was unserer Fauna hilft und

unsere Natur schützt.

Dass der Vortrag gut ankam,

zeigten auch die vielen Fragen

und Gespräche danach. Denn den

Zuhörern, die ein Stück Natur ihr

Eigen nennen, ist es ernst damit,

dazu beizutragen, diese auch zu

erhalten.

Frühlingsfest der AWO Lütgendortmund

Gäste mit dem Musiker Karl-Erich Kleine (rechts)

und der kommissarischen Leiterin Edeltraud Gehle (2. v. rechts)

Mitten im grünen Wohnzimmer

Lütgendortmunds, zwischen dem

Volksgarten, dem Gartenverein

Lütgendortmund-Nord e.V. und

dem Dellwiger Wald, liegt das

„Haus Kunterbunt“ der Arbeiterwohlfahrt

(AWO) Ortsverein

Lütgendortmund.

Hier, wo dienstags Bingo gespielt,

im Sommer gegrillt wird, wo

im Garten Kinder an Spielgeräten

und im Sandkasten tollen können,

trafen sich Ende März mehr

als fünfzig Personen, überwiegend

Frauen, um den Beginn des

Frühlings zu feiern.

Leichter leben in Deutschland

v.l.: Hermann Humbold, Anke Trottenberg, Beate Mohrenstecher, Anja Pruß

Amts-Apotheke, Limbecker Straße

54, die Grundlagen der Aktion in

Seminaren.

Die Leiterin der Apotheke, Anja

Pruß, hat sich dafür mit weiteren

Fachleuten zusammengetan. So

holte sie die Ernährungsberaterin

Beate Mohrenstecher (Drogerie

und Reformhaus Zimmermann),

den Diplom-Sportwissenschaftler

Marc Krüger, die Volksbank Nordwest

mit Anke Trottenberg und

Die kommissarische Leiterin

Edeltraud Gehle hatte mit ihren

freiwilligen Helfern den Saal sehr

einladend ausgerichtet und konnte

sich mit ihren Gästen über einen

gelungenen sonnigen Frühlingstag

freuen.

Nach Kaffee und Kuchen kam

die Musik live vom Keyboard des

Musikers Karl-Erich Kleine („aber

ganz groß“, wie die Leiterin lobend

erwähnte). Er unterhielt sein

tanzfreudiges Publikum auch mit

Gesang, wie: „Was eine Frau im

Frühling träumt“ und anderen

Oldies und Frühlingsliedern.

Hermann Humbold, sowie die

Fleischerei Gülker, REWE Amshove

und das Christliche Jugenddorf

mit ins Boot.

Am 4. März begann diese Aktion

mit einer Einführung und gesundem

Essen in der Amts-Apotheke.

Dazu fanden sich 17 Frauen und

zwei Männer ein.

Das Abnehmen ist langwierig angelegt.

Ein Kilogramm im Monat

ist ausreichend. Während sich

bei Männern ein Bierbauch bildet

und sich Fett um die inneren Organe

legt, heißen bei den Frauen

die Problemzonen gewöhnlich

Hüfte und Po. Daher werden in

der Amts-Apotheke auch Körperfettmessungen

durchgeführt; denn

das Fett muss runter!

Der gesamte Kurs beinhaltet vier

Seminare und enthält Bücher

sowie Informationen, eine Einkaufstour,

Bewegung und sogar

einen gemeinsamen Kochabend.

Den Willen abzunehmen, muss

jedoch jeder Teilnehmer selbst

mitbringen.


Melange im Café Blickpunkt

Frühlings-Rollen - Ein fröhlichfrecher

Melange-Abend

Da in Kürze das Café Blickpunkt

in der Limbecker Straße umgebaut

wird, fand Mitte März die

zunächst einmal letzte Vorstellung

der Melange statt.

Der Jahreszeit entsprechend hieß

sie „Frühlings-Rollen“ und wurde

gestaltet von den Künstlern

Kriszti Kiss, Dieter Treeck und

dem Geschäftsführer von Melange

e.V., Dr. Thomas Eicher.

Wie der Titel versprach, wurde

es (wieder einmal) ein fröhlichfrecher

Abend, der dem beinahe

schon Stamm-Publikum sehr gut

gefiel. Die Premiere des Trios

auf dem Café-Fußboden, der als

Bühne diente, brachte die Gäste

oft zum Lachen oder Schmunzeln

und es gab reichlich Applaus für

einen von Chriszti Kiss gesungenen

Chanson von Georg Kreisler,

für die Erich-Kästner-Gedichte,

Peter Frankenfelds „Gisela“ und

den Gedichte-Reigen mehrerer

deutscher Dichter und Denker,

doch vor allem für die überwiegend

eigenen Wortspielereien,

Gedichte und Geschichten.

Ebenso für die witzigen Antworten

auf dumme Fragen in dem Sketch

„Fragen Sie Dr. Eicher!“

Nach dem Umbau des Cafés, vermutlich

im Herbst 2008, geht es

mit Melange weiter!

v.l.: Dr. Thomas Eicher, Kriszti Kiss, Dieter Treeck

Vorankündigung:

Oldienacht auf Zeche Zollern am 17. Mai

Der SPD-Ortsverein Bövinghausen

veranstaltet am 17. Mai 2008

ab 20 Uhr wieder eine Oldie-

Nacht auf der Zeche Zollern.

Diesmal in der alten Werkstatt,

da die Maschinenhalle restauriert

wird. Wie in den vergangenen Jahren

konnte wieder die etablierte

Gruppe „NIGHTLIFE“ engagiert

werden. Die Band besteht in der

jetzigen Besetzung seit 1996,

beim Publikum kommt neben der

immer im Vordergrund stehenden

Musik besonders die natürliche

und sympathische Art der Musiker

an. „NIGHTLIFE“ steht für Coverrock

in hervorragender Qualität,

das Programm umfasst Titel der

70er bis 90er Jahre, wobei auch

aktuelle Titel den musikalischen

Rahmen abrunden. Als zweite

Band konnte die Newcomerband

„NO AWARD“ verpflichtet werden.

Der Name ist kein Programm,

im Gegenteil: bei den Sixdays von

Radio 91.2 konnte „NO AWARD“

den ersten Platz belegen. Die Coverband

besteht seit 2005 und hat

schon viele Hallen zum Kochen

gebracht. Langjährige Bühnenerfahrungen

aller sechs Musiker und

die herausragende Gesangsperformance

zweier Powerfrauen sorgen

für eine mitreißende Live-Show

mit hochwertigem Sound.

Eintrittskarten gibt es bei Optik

Krumme, Provinzialstr. 389 und

beim Vorstand.

VVK: 10 €

Abendkasse: 12 €.

Einlass ab 19 Uhr.

(Thekla Kronsfoth, , SPD-Bövinghausen,

Bezirksvertreterin, Tel.

695722)

Jugendfreizeitstätte Marten

veranstaltete Zirkusprojekt

In den diesjährigen Osterferien

veranstaltete die Jugendfreizeitstätte

im Wischlinger Weg in

Marten erstmals ein „Zirkusprojekt“

für 25 Kinder im Alter von

6 bis 12 Jahren. Unter fachkundiger

Anleitung wurden die

Kinder zu Artisten in all ihren

Facetten ausgebildet.

Egal ob Jongleure, Fakire, Clowns

oder was auch immer: Die Spannbreite

ließ nicht zu wünschen

übrig. Der Unterricht, der allen

Beteiligten sehr viel Spaß bereitete,

fand täglich von 10 bis 16

Uhr statt und wurde nur durch das

leckere Mittagessen unterbrochen,

das vom Christlichen Jugenddorf

in Oespel zubereitet und geliefert

wurde.

Die Projektwoche, diente zur

Vorbereitung der Aufführung, die

anlässlich des 50jährigen Jubiläums

der Jugendfreizeitstätte am

31. Mai 2008 stattfindet.

3


Storchenflug

Die Hebammenpraxis

Nur wenige Tage nach Frühlingsanfang

landete am 27. März 2008

der „Storchenflug“ in Lütgendortmund.

Gemeint ist damit eine Hebammenpraxis

in der Limbecker Straße

4

14, Eingang über den Hof, 1. Etage,

die sich um Schwangerschaft

und die frühe Elternzeit kümmert.

Jutta Wyzgol, seit dreißig Jahren

als Hebamme tätig, hat bereits

mehrere tausend Geburten begleitet.

Nun hat sie sich selbstständig gemacht

und verfolgt gemeinsam

mit ihrem Team, das aus weiteren

Hebammen und Fachfrauen besteht,

das Ziel, dass sich Schwangere

in den liebevoll gestalteten

Räumen des „Storchenflug“ rundum

sicher, wohl und geborgen

fühlen.

Das Team des „Storchenflug“, 3. von links: Teamchefin Jutta Wyzgol

In Kooperation mit dem evangelischen

Krankenhaus Lütgendortmund

bietet sie einen Service rund

um Schwangerschaft und Geburt

an. Dazu gehören sowohl Geburtsvorbereitungskurse,Schwangerschaftsgymnastik,

Rückbildungs-

gymnastik, als auch ein Café für

Kinder, Mütter und Eltern mit

Blick auf den begrünten Kirchhof

und den Eingang der St. Bartholomäus-Kirche.

Doppelt fotografiert besser

Das Fotofachgeschäft mit den zwei Meisterinnen

Vor kurzem hat Magdalene Seidler

vor der Handwerkskammer

zu Dortmund ihre Prüfung zur

Fotografenmeisterin bestanden –

exakt 31 Jahre nach ihrer Mutter

Gabriele. 1977 wurde von der

Frau Mama die Firma Seidler gegründet,

die seit 2004 in Lütgendortmund

ansässig ist. Obwohl

keine Meisterpflicht mehr im Fotografenhandwerk

besteht, ist sich

Tochter Magdalene sicher, dass

der Meistertitel trotzdem noch

ein Qualitätssiegel des individuellen

Könnens ist. Viele Kunden

kommen in das von den beiden

Meisterinnen geführte Geschäft,

weil sie wissen, dass sie hier noch

Kenntnisse und Erfahrungen voraussetzen

können, die von der

“Pike auf” erworben worden sind.

Dass beide Damen zugleich auch

über die Ausbildereignungsqualifikation

verfügen, versteht sich

von selbst.

Was ihr Ladenlokal angeht, so

wurde dies kürzlich umgebaut.

Möchten Sie einen Picasso für

Ihr Wohnzimmer? Vielleicht das

im Jahre 1905 entstandene Ölgemälde

„Der Junge mit der Pfeife“?

Wenn das Geld nicht reicht, muss

es ja nicht gleich das Original sein.

Oder sind Ihnen Grafiken sowie

Fotografien lieber? Im März 2008

eröffneten Sabine Sibille, Malerin,

und Nicole Goldmann, Fotografin,

in der Lütgendortmunder

Fußgängerzone, Limbecker Straße

26, eine Kunstgalerie, welche die

unterschiedlichsten Geschmäcker,

Wünsche und Geldbeutel bedienen

soll. Galeristinnen Nicole Goldmann und Sabine Sibille

Auch ein neues Logistik-System

wurde eingeführt: Die Kunden

können ihre Fotos direkt nach dem

Shooting auf einem Flachbildschirm

sehen. Evtl. erwünschte

Retuschierungen werden dann auf

dem Bildschirm mit einem speziellen

Stift, direkt vor den Augen

des Kunden durchgeführt. So können

etwa kleine Pickelchen bzw.

Augenringe und Falten entfernt

bzw. reduziert werden – sogar

Narben kann man verschwinden

lassen.

Die Erfogsparole der beiden Meisterinnen

heißt: Man braucht entweder

einen guten Schönheitschirurgen

(wer kann oder will sich

den schon leisten) oder einen guten

Fotografen. Übrigens: Auch bei

Akt- und Dessousfotos können die

Fachfrauen “den Bauch schlanker

machen, die Nase kleiner und die

Zähne weißer, es sind fast keine

Grenzen gesetzt.” Das Schöne

dabei ist, dass der Kunde es selbst

sieht und mitbestimmen kann.

Galerie einzig.artig Dort werden Kunst für jedermann

ab etwa 10 Euro, Auftragsarbeiten

und auch Geschenkartikel

angeboten. All das stellen die

Galeristinnen und Kunst- bzw.

Geschichtslehrerinnen am Dortmunder

Helmholtz-Gymnasium,

unter das Motto: Entdecken Sie

Originalität! Im Mittelpunkt stehen

Malerei und Grafik sowie Fotografie

auf Leinwand und hinter Glas,

sowohl aus eigener Produktion,

als auch von fremden bekannten

und noch unbekannten Künstlern

aus Akademien und Fachhochschulen.


So fing es an!

Interessengemeinschaft Indupark

Oespel wurde gegründet

Mitte Februar wurde die Interessengemeinschaft

Indupark Oespel

von den dort aktiven Unternehmern,

Geschäftsführern und

Managern gegründet. Ziel ist, die

einzelnen Geschäftsinteressen dahingehend

zu bündeln, dass erstmalig

eine kundenorientierte Neuausrichtung

des „Parks“ erreicht

wird. Um das neu gewonnene

„Wir-Gefühl“ zu stärken, wurde

auch ein gemeinsames Logo „IG

Indupark“ mit der dazugehörigen

Internetadresse www.induparkdortmund.de

kreiert.

Die im Indupark ansässigen Firmen

wollen sich künftig durch

gemeinsame Aktionen wie etwa

verkaufsoffene Sonntage und

Sport- oder Entertainment-Events

noch mehr im Bewusstsein möglicher

Kunden „etablieren.“ Auch

hofft man auf Synergieeffekte

durch Kooperationen.

Im großen Saal des Hauses der

Schulze-Stiftung in Dortmund-

Bövinghausen fand Mitte April

das Konzert des Sombornchores

mit dem Titel „Carmen, Caruso &

Co.“ statt.

Carmen, Caruso & Co.

Erster verkaufsoffener Sonntag

fand Anfang März statt

Bereits kurze Zeit nach der offiziellen

Gründung der Interessengemeinschaft

fand der erste gemeinsame

Auftritt in Form eines

verkaufsoffenen Sonntags statt.

Leider waren beim „ersten Versuch“

noch nicht alle Mitglieder

„am Ball“.

Es nahmen daher nur folgende

Firmen teil: Decathlon, Hellweg

Baumarkt, Ibis Hotel, Ikea, Indusport,

Premio Reifen, Pro Markt,

Real, Schuhe Klauser, Staples und

Toys’R’US.

Zu den Höhepunkten des ersten

Events dieser Art in Oespel

gehörten verschiedene Aktivitäten

wie Gewinnspiele und

der „Luxus“ am Sonntag einzu-

kaufen.

Das sichtlich bewegte und gleichzeitig

begeisterte Publikum honorierte

die Darbietungen der

Solisten und des Chores sowie die

amüsanten Geschichten aus Oper

und Operette mit viel Zwischenapplaus.

Unter der Leitung von Andrzej

Chmielowiec, begleitet von Margarita

Lebedkina am Klavier wurden

die leisen, wie die lauten

Töne klangvoll und mit viel Esprit

dargeboten.

Sombornchor

Veranstaltungen des Senioren-

zentrums am Volksgarten

Am 18.05. findet von 13-17 Uhr

ein Tag der offenen Tür statt. Es

werden Hausführungen angeboten,

um Interessierten einen

Einblick zu verschaffen. Darüber

Ambulanter Pflegedienst SORGSAM GmbH...

ist seit 2007 ein neuer Partner für

ambulante Pflegedienstleistungen

in Dortmund-Nette.

Die Geschäftsführerin, Frau Fliessner,

ist selbst examinierte Krankenschwester

und Pflegedienstleiterin

mit jahrelanger Erfahrung in

der ambulanten Alten- und Krankenpflege.

Alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in der Pflege sind

ausschließlich qualifizierte examinierte

Fachkräfte. Der ambulante

Pflegedienst SORGSAM GmbH

arbeitet im gesamten Stadtgebiet

von Dortmund sowie in Lünen,

Waltrop, Castrop-Rauxel und

Herne.

Die Angebote richten sich nach

den individuellen Bedürfnissen

und Wünschen der Kunden/Patienten.

Ziele des Pflegedienstes

sind Verkürzung von Krankenhausaufenthalten,

Entlastung der

pflegenden Angehörigen sowie

Beibehaltung der vertrauten Umgebung

- also Pflege und Unterstützung

im eigenen Zuhause.

Wie der Name schon sagt, gehen

hinaus wird ein Trödelmarkt im

Foyer Gelegenheit zum Stöbern

bieten. Am 27.05. lädt das Restaurantteam

des Seniorenzentrums

um 15 Uhr zum Waffelessen ein.

alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

mit den Kunden/Patienten,

deren Ressourcen und deren Eigentum

SORGSAM um.

Die Dienstleistungen des ambulanten

Pflegedienstes SORGSAM

sind vielfältig.

Hierzu gehören das Überleitungsmanagement

aus dem Krankenhaus

oder der Rehabilitationsklinik,

die häusliche Pflege, die

hauswirtschaftliche Versorgung,

die Familienpflege, die Verhinderungspflege,

die Urlaubspflege sowie

eine Vielzahl individuell zu

vereinbarender Dienstleistungen.

Kostenfrei sind für die Kunden /

Patienten Pflegeberatung, Beantragung

aller Kostenübernahmen

einschließlich vertraglicher Regelungen

mit den Krankenkassen,

Pflegekassen und/oder den Sozialämtern

sowie 24 Stunden Rufbereitschaft.

Die Versorgung erfolgt an 7 Tagen

in der Woche einschließlich an

Sonn- und Feiertagen.

5


6

Zusammengestellt von:

Manfred Gockel

Quellen:

Institut für

Zeitungsforschung

Heutzutage wird über die Berechtigung

des Rauchverbotes kontrovers

diskutiert. Aber können Sie

sich vorstellen, dass ein Kaffee-

und Teeverbot erlassen wird?

Nein? Dann blicken wir doch einmal

zurück in das Jahr 1766. Zu

dieser Zeit wurde bereits durch

den Rat der Stadt Dortmund ein

solches Verbot erlassen.

„Es wird nehmlich erstlich von

nun an allen Handwerkern, Tagelöhnern,

Dienstboten, Bauern

und übrigen Personen geringen

Standes der ferne Gebrauch des

Thees und Kaffees bey 5 Reichstalern

Strafe gänzlich verboten;

es sey denn, dass ihm von einem

der hiesigen Doktoren der Arzneiwissenschaft

der Gebrauch

des Kaffees und Thees angerathen

und verordnet sei, und er solches

durch ein Zeugnis des Medici bescheinigen

könnte.

Und ab nun gleich der Rat denen

von Adel sodann den Gelehrten,

ansehnlichen Kaufleuten und sonst

allen Personen von vorzüglichem

Stande, wie auch denen Fremde,

welche in den hiesigen Herbergen

abtreten, noch zur Zeit den Gebrauch

des Kaffees und Thees zu

ihrer Ergötzung gestattet, so will

wohl derselbe sich gleichwollen

zu ihnen versehen haben, dass sie

bei dem Gebrauch dieser fremden

entbehrlichen Waaren zukünftig

mehr Mäßigung bezeigen“. Als

Strafe wurde für die Dienstboten

und Tagelöhner 10 Gulden festgelegt.

Die Dienstboten selbst konnten

2 Reichstaler verdienen, wenn

sie ihre Herrschaft beim Stadtkämmerer

anzeigen.

11.7.1907

Hinter verschlossenen Türen verhandelte

die Strafkammer gegen

die Dienstmagd Maria Möller wegen

Diebstahls im wiederholten

Rückfall. Dieselbe ist beschuldigt

am 2, Mai d.J. dem Briefträger

Karl Knoche eine Uhr im Werte

von 30 Mk gestohlen zu haben.

Das Urteil lautete auf 6 Monate

Gefängnis. Der Wunsch der Angeklagten,

auf eine Zuchthausstrafe

zu erkennen, konnte selbstverständlich

nicht berücksichtigt

werden. Da in der Verhandlung

Dinge zur Sprache kamen, wodurch

die guten Sitten gefährdet

wurden, musste die Öffentlichkeit

ausgeschlossen werden.

11.7.1907

Der Schlosser Josef Dünker von

hier hatte sich wegen Diebstahls

im wiederholten Rückfalle vor der

Strafkammer zu verantworten. Im

Dezember v.J. kam der Angeklagte

an dem offen stehenden Metzgerladen

des Herrn Tillmann vorbei

und stahl 50 Pfund Rindfleisch

im Werte von 42 Mark. Der Angeklagte

will aus Not gehandelt

haben, da er arbeitslos war. Das

Gericht erkannte auf eine Gefängnisstrafe

von 3 Monaten.

18.7.1907

Ein großes Zechgelage wurde am

Nachmittag des 19.Mai d.J. hierselbst

veranstaltet. 6 Leute verzehrten

innerhalb kurzer Zeit 4

Liter Schnaps. Selbstredend gab es

am Schluss des Trinkgelages eine

große Keilerei.

Die Bergleute Josef Müller, Karl

Wolfert und Josef Abel haben ihren

„Kumpel“ Diedrich mit einem

Stock blutig geschlagen und als er

bewusstlos war, haben sie ihn in

den Wald geschleppt und hilflos

liegengelassen. Wolfert nahm dem

bewusstlosen Menschen auch

noch 80 Pfg. aus der Tasche. Der

Gerichtshof setzte gegen Müller

eine Geldstrafe von 50 Mk. fest.

Abel kam mit einer Gefängnisstrafe

von 6 Monaten davon.

19.7.1907

In der am Dienstag, dem16. Juli

stattgefundenen Sitzung der vereinigten

Kirchenvertretungen wurden

die Kosten für die zu erbauende

neue Orgel und dem Umbau

der Treppe in der Kirche bewilligt.

Die Orgel wurde der Firma Friedrich

Weigle in Echterdingen bei

Stuttgart übertragen. Das Holz der

alten Orgel ist so wurmstichig,

dass ein Zusammenbruch derselben

zu befürchten ist. Für den

Umbau der Treppen, die schwer

zugänglich und fast verbraucht

sind und deren Umbau mit dem

Neubau der Orgel verbunden

werden sollte, wurde eine Sachverständigenkommission

gewählt.

Anstelle des Herrn Partmann, der

ins Presbyterium eingetreten ist

wurde Herrn Wilhelm Westhoff

in die größere Kirchenvertretung

berufen. Außerdem wurde ein Betrag

für die Leitung des Kirchenchors

bewilligt und ein Verkauf

genehmigt.

19.7.1907

Um den nachteiligen Folgen des

anhaltenden Sitzens der Schüler

in der Klasse vorzubeugen, sollen

nach einem von dem Kultusminister

neuerdings ergangenen

Erlasse auch an solchen Tagen, an

denen kein Turnunterricht stattfindet,

während der Pausen im

Freien oder im gelüfteten Zimmer

gewisse Freiübungen eingeführt

werden.

Vorher sollen jedoch an bestimmten

Schulden Versuche hierüber

angestellt werden.

21.7.1907

Ein 9-jähriger Schüler erhielt von

seinen Eltern den Auftrag, Branntwein

zu holen; der Knabe leerte

die Flasche und wurde dermaßen

berauscht, dass er mittels

Krankenwagen zum Krankenhaus

transportiert werden musste.


Wie bereits in den Vorjahren, trafen

sich auch zu Anfang dieses

Jahres, etwa 30 Mitglieder des

Stadtbezirksmarketing zu einer

Ideenschmiede für das Jahr 2008.

Zunächst wurde vom Leiter der

Bezirksvertretung, Guenter Lentner,

festgestellt, dass die Pläne

2007 weitgehend umgesetzt wurden,

was in erster Linie dem Engagement

vieler ehrenamtlicher

Mitwirkender zu verdanken ist.

Anschließend bildeten sich unter

seiner Moderation und in Anwesenheit

des Bezirksbürgermeisters

Heiko Brankamp drei Gruppen,

nämlich Handelsförderung (Kaufleute

und Vereine), Bezirksmarketing

Naherholung (Ornithologe,

Waldpaten) und Veranstaltungs-

förderung (Verwaltung, Kirche,

Stadtteilbibliothek, Heinrich-Böll-

Gesamtschule), die ihre eigenen

Ideen und Vorhaben unabhängig

voneinander entwarfen, diskutierten

und auf großen Tafeln dokumentierten.

Nach dem „brain-storming“ trafen

alle Beteiligten mit ihren Vorhaben

wieder aufeinander und je ein

Mitglied jeder Gruppe informierte

alle Anwesenden über die ausgearbeiteten

Pläne.

Es kam eine große Anzahl von

Veranstaltungen für das Jahr 2008

zusammen, auf die sich nicht nur

die Bürger des Bezirks Lütgendortmund

freuen können.

Dabei wurden inzwischen mehrere

Veranstaltungen bereits zum

Teil mit großem Erfolg durchgeführt.

Nach den weiteren Planungen

wird es zur Fußball-Europameisterschaft

im Juni 2008

sowohl in Marten als auch in

Ideenschmiede 2008

Lütgendortmund, wieder Public

Viewing (öffentliches Sehen) der

wichtigsten Spiele auf der Großleinwand

geben.

Neubürger (und jeder, den es interessiert)

werden zum 18. Mai in

Lütgendortmund eingeladen und

über ihre neue Heimat informiert.

Es wird ein Literaturfest stattfinden

und der Förderverein Heinrich-

Böll-Gesamtschule wird die Dokumentation

„Stolpersteine“ abschließen.

Außerdem wird im September das

Hallenbad nach langer Renovierungszeit

wieder eröffnet.

Dazu werden sich Veranstaltungen

der Vorjahre wiederholen, die bereits

Anklang gefunden haben.

Wie ein Bouleturnier, der Wan-

Jutta Eustrup (Bücher Köhler), Peter Schiefelbein (Schiefelbein und Hartmann,

Dorstfeld), Roderich Stromberg (Küchenstudio Stromberg, Bövinghausen),

Peter Kulp (Uhren und Schmuck Kulp), Wilhelm Mohrenstecher (Drogerie

Zimmermann)

dertag des Gewerbes, Dellwig und

Marten im Advent, audiovisuelle

Naturvorträge, Fotowanderung

mit Kindern und Jugendlichen, Tageswanderung,

Exkursionen durch

die heimische Natur, Radtouren,

Grusellesenacht in den alten Gemäuern

des Schloss Dellwig.

Im Laufe dieses Jahres sollen somit

mindestens 46 Vorhaben im

Stadtbezirk Lütgendortmund, Mar-

ten, Bövinghausen, Oespel, Westrich

durchgeführt werden. Dazu

kommen selbstverständlich die

traditionellen Veranstaltungen,

wie das Dorffest vom 1. bis zum

4. Mai (mit einem Motorradgottesdienst),

die Bartholomäuskirmes,

der Karstadt-Ruhr-Marathon usw.

Alle, die freiwillig, ehrenhalber

und eifrig an der Umsetzung der

Ideen mitarbeiten, würden sich

sehr freuen, wenn dies auch entsprechend

bei der Bevölkerung

ankommen würde.

Vor wenigen Wochen war es so

weit: Der Kindergarten der St.

Laurentius-Gemeinde in Marten

konnte etwas mehr als eineinhalb

Jahre nach der Umweltkatastrophe,

die ihn Ende Juli 2007 ereilt

hatte, seine schönen, inzwischen

frisch renovierten und sanierten

Räume wieder beziehen.

Die damaligen Schäden waren so

schwerwiegend, dass der Kindergartenbetrieb

in der Zwischenzeit

in das Pfarrzentrum verlegt worden

war.

Durch die finanzielle Unterstützung

des Jugendamtes konnten

die Räume mit samt der sanitären

Anlagen wieder hergestellt und

bezogen werden.

Hierfür danken die Kinder und

Verantwortlichen des Kindergartens

all denen, die daran beteiligt

waren. Gleiches gilt auch für die,

die etwa durch Spenden dazu beigetragen

haben, dass neue Spielsachen,

Puppenecken und Mobiliar

angeschafft werden konnten.

Ein ganz besonderer Dank gilt

auch Herrn Friedhelm Guthoff,

Endlich fertig!

ohne dessen hohen persönlichen

Einsatz der reibungslose Umbau

und die Sanierungsarbeiten

nicht möglich gewesen wären,

dem Architekten Keyberg für die

Planung und Überwachung der

Sanierungsarbeiten sowie Frau

Huke vom Gemeindeverband

für ihren unermüdlichen Einsatz

bei den Verhandlungen mit dem

Erzbistum Paderborn und dem

Jugendamt der Stadt Dortmund.

Die offizielle Einweihung fand

am 19. Februar statt. Zum Empfang

wurden alle mitarbeitenden

Firmen, Vertreter der Stadt und

des Bistums sowie alle Helfer und

Spender eingeladen.

Die Weihung der Räume nahm

Pastor Thorsten Neudenberger

vor.

Die Leitung sowie die Mitglieder

der St.-Laurentius-Gemeinde verstehen

die Einrichtung als eine

kirchliche Dienstleistung, als

Angebot an Eltern und Kinder

aus unterschiedlichen Religionen,

Kulturen und Traditionen, sich

hier mit Offenheit und Respekt

zu begegnen und zusammenzu-

leben.

7


Zum 15. Dezember 2007 schloss

der Übergrößenspezialist sein Geschäft

in Lütgendortmund.

Grund dafür ist ein weiteres Geschäft,

das er im Oktober 2007

am Ostwall 6 in der Dortmunder

City eröffnete. In einem Gespräch

erinnert er sich, wie alles einmal

begann: Der Großvater Otto Wilhelm

gründete vor 89 Jahren das

Unternehmen in Lütgendortmund,

das später von seinem Sohn Otto

Wilhelm jun. weitergeführt wurde.

Dessen Sohn Andreas, u.a. Radrennfahrer

und von 1982 bis 1984

Inhaber eines Radsportgeschäftes

in Lütgendortmund, arbeitete danach

2 Jahre lang als Volontär in Sachen

Herrenbekleidung quer durch

Deutschland. Seine Stationen waren

z. B. Modehäuser in München,

Aachen, Mülheim, Lüdinghausen

und Gelsenkirchen. In Gelsenkirchen

schaffte er es sogar ins Guinness

Buch der Rekorde. Auf einem

speziellen Trimmrad im Schaufenster

des Warenhauses strampelnd,

überbot er den bis dahin beste-

8

Wilhelm verließ Lütgendortmund

henden Rekord um ganze zwei

auf zwölf Stunden. Bereits im Jahre

1984 übernahm er den Einkauf im

elterlichen Geschäft, das sich nunmehr

seit mehr als 35 Jahren auf

Übergrößen spezialisiert. Danach

führte er das Personal.

Andreas Wilhelm, seit 1993 Chef

des Hauses, ist wegen seiner

Körpergröße sein eigener Kunde.

Vor 10 Jahren gründete er die Einkaufsgesellschaft

BIG, die 24 Häuser

und Messen von Kopenhagen

bis Wien mit Übergrößen für den

Herrn beliefert.

1998 eröffnete Andreas Wilhelm

nach Lütgendortmund ein zweites

Geschäft in Geldern am Niederrhein.

Danach eines in Hallenberg/

Thüringen und im Oktober 2007

das Geschäft am Ostwall.

Einen Ehrenplatz im neuen Geschäft

am Ostwall bekommt auch

Bär „Lütti“, das Maskottchen der

Lütgendortmunder Kaufleute und

Händler. Und ob sein Labrador-

Hund „Bob“ sich in der neuen

Umgebung wohl fühlen wird, muss

noch abgewartet werden. Denn

nun kann er in der Mittagspause

nicht mehr mit Herrchen durch

die Lütgendortmunder Parks und

Wälder streifen, sondern muss mit

der Dortmunder Innenstadt Vorlieb

nehmen.

Seine beiden Mitarbeiterinnen Stephanie

Juracic und Doris Saure

jedenfalls schlossen die Türen des

Lütgendortmunder Geschäftes am

letzten Tag nach 14 Uhr sorgfältig

ab und unterstützen Andreas Wilhelm

fortan in seinem neuen Geschäft

am Ostwall.

Dazu gehörte unbedingt das Frühlingsfest

des Heimatmuseums.

Dieses fand am 20. April 2008

zum 20-jährigen Bestehen im

ausgesprochen einladenden Ambiente

des Schlosses Dellwig statt.

Zwischen den alten Mauern der

einst hochherrschaftlichen Gebäude

und oberhalb der Gräfte,

in der Enten, Gänse und dicke

Karpfen leben, fanden sich um

die neunhundert Menschen von

nah und fern ein, die unter einem

überwiegend blauen Himmel und

bei frühlingshaften Temperaturen

gern ihre Runden über den Hof

drehten.

Sie genossen das für diesen

Zweck gebraute naturtrübe

„Dellwig-Gold“, tranken Sekt

und labten sich an den sonstigen

Getränkeständen, verschmähten

Würstchen, Erbsensuppe, Kaffee

Endlich Frühling!

Blick in den Schlosshof

und Kuchen nicht und führten

manches interessante Gespräch

mit Freunden und Bekannten, die

sie vielleicht letztmalig hier zum

Herbstfest getroffen hatten.

Auch an den zahlreichen Tischen

und Bänken rund um die Blumenrabatte

ließen sich die feiernden

Gäste nieder und räumten ihre

Plätze erst lange nach dem Ende

der Veranstaltung.

Ausgesprochene Freude bereitete

es, dem Lütgendortmunder

Shanty-Chor zuzuhören und dabei

mitzusingen. Dieser Chor ist

auf jeden Fall und immer wieder

ein Highlight! Von einer Bühne

herab spielten und sangen die

achtundvierzig Mitglieder des

Chores, gekleidet in weißen Hosen

und Schuhen, sowie dunkelblauen

Sweatshirts und teilweise

Schiffermützen, von Wind und

Meer, von Seemannsliebe und

Liebesschmerz, von Abschied und

Heimweh.

Das Heimatmuseum präsentierte

sich wieder einmal festlich geschmückt.

Fahnen wehten im

Wind und außerhalb war ein

neues Pflanzbeet in den ehemaligen

Betonboden gegraben worden,

in dem ein altes landwirtschaftliches

Großgerät seine neue

Heimat gefunden hat.

Die Pflege und Aufrechterhaltung,

der Auf- und Abbau und alles drum

und dran wird ausschließlich von

freiwilligen Mitarbeitern und den

Mitgliedern des Heimatmuseums

geschultert. Diese lobte der

Vorsitzende Heinz Breddermann

gegenüber unserem Magazin besonders

und erklärte: „Frührentner

sind unser Nachwuchs!“


Gesund und aktiv mit Seniorentanz

Gemeinsam mit anderen aktiv

sein, Freude an der Bewegung finden,

Gleichgesinnte treffen sowie

aktive Gesundheitsvorsorge betreiben,

sind die Grundgedanken

vom „Seniorentanz e.V“. Was im

Kleinen begann, ist zu einer Welle

geworden. Hunderttausende

Menschen treffen sich regelmäßig

in Tanzgruppen, um in fröhlicher

Geselligkeit geistig und körperlich

beweglich zu bleiben. Inzwischen

in 12 europäischen Ländern verbreitet,

wird die „Bewegung“ in

Deutschland vom „Bundesverband

Seniorentanz e.V“ in Bremen

organisiert.

Für Dortmund ist Frau Schaper

zuständig. Sie hat sich mit großer

Hingabe diesem Projekt verschrieben.

„Zu uns kann jeder kommen,

auch allein, da in der Gruppe

ohne feste Partner getanzt wird“,

so Frau Schaper. „Uns gibt es in

ganz Deutschland. Getanzt wird

u.a. in Einrichtungen der Erwachsenenbildung,

Kirchengemeinden,

Sportvereinen, Begegnungsstätten

und auch in Altenheimen“, so

Frau Schaper weiter. Volkstänze,

Gesellschaftstänze alte und neue

Tanzformen aus aller Welt stehen

auf dem Programm. Geleitet wer-

den die Kurse immer von ausgebildeten

Seniorentanzleitern, die

eine entsprechende Ausbildung

zu durchlaufen haben.

Frau Schaper (0231/456329) gibt

gerne Auskunft über Treffen und

Termine in Ihrer Nähe und auch

über die Möglichkeit einer Ausbildung

zur Seniorentanzleiter/in.

Willi A. Bräunig – einer von uns.

Der 65-jährige Willi A. Bräunig

aus Dortmund-Lütgendortmund ist

seit dem Jahr 2007 als freier Mitarbeiter

bei uns tätig. Beruflich war

der gelernte Industriekaufmann

viele Jahre lang in der Wohnungswirtschaft

tätig und ging vor sechs

Jahren in den vorzeitigen Ruhestand.

Als ernannter Waldpate in

Lütgendortmund ist auch die Poesie

und Rhetorik ein großes Hobby.

Willi A. Bräunig schreibt gern

und dichtet, „mal einen Reim, mal

`ne Geschichte.“ Aber im Grunde

gehört fast alles, was man mit

„Schreiben“ beschreiben kann, zu

seinem Repertoire. So lernte Willi

A. Bräunig im vergangenen Jahr

Reiner Schwalm, den Verleger

und Herausgeber der IN-Stadtmagazine

kennen, der ihn fragte, ob

er nicht Lust hätte, für seine Magazine

zu schreiben. Nach einer

kurzen Überlegungsphase sagte

Bräunig zu. Seitdem berichtet er

über Ereignisse in seinem Heimatort

Lütgendortmund und dessen

Umgebung, über Menschen und

Tiere, Empfänge, Feiern, Musik,

Sport, Feten, Geschäftseröffnungen,

Lesungen, Kneipenwirte –

kurz: über all das, was die Leser

der IN-Stadtmagazine interessiert.

Seine Tätigkeit machte ihn, so

seine Selbsteinschätzung, in seinem

Wohnort bekannt wie einen

„bunten Hund“. Bürger, Politiker

und Geschäftsleute reichen ihm

die Hand. Über seine Tätigkeit

für unseren Verlag sagt der „Poet“

in ihm: „Wenn ich meine Kamera

einschalte, hält jeder still und

macht wirklich alles, wie ich es

will. Einladungen kommen von jedem

Verband und Verein doch bei

ihren Auftritten dabei zu sein!“

Wenn Sie sich vorstellen können,

dass Ihnen ein vergleichbarer

„Job“ als freier Mitarbeiter so viel

Spaß machen könnte wie unserem

Willi A. Bräunig, dann rufen

Sie Herrn Reiner Schwalm, IN-

Stadtmagazine unter Tel. (0231)

172 174 an, oder schicken ihm

ein Fax (0231) 179 148 oder melden

sich per E-Mail unter info@

in-stadtmagazine.de. Wir freuen

uns auf Sie.

9


Unsere grünen Schätze – Dortmunder Parks und Gärten

Freundeskreis und Initiative Dortmund Parks laden ein

Wann wird der Jakobsweg in Dortmund

ausgeschildert sein? Bietet der

Heidemarkt zum 10. Jubiläum etwas

Besonderes? Was ist eigentlich

„Florians Garten“? Die Antworten

auf diese und andere Fragen geben

Ihnen mehr als 20 Vereine aus dem

Grünbereich am 17. Mai 2008 auf

der Informationsveranstaltung „Unsere

grünen Schätze“. Anlässlich

der Feierlichkeiten zum 30-jährigen

Jubiläum der Freunde und Förderer

des Botanischen Gartens Rombergpark

e.V. bieten Vereine, Verbände

und städtische Einrichtungen Neuigkeiten

rund um Garten, Parks und

Naturschutz. Nach der Begrüßung

durch Dr. Günter Spranke feiern Sie

Augenjucken, Kratzen im Hals

und eine verstopfte Nase: für Allergiker

beginnt nun die Hochsaison

des „Heuschnupfens“. Über 10

Millionen Menschen in Deutschland

sind davon betroffen.

Was viele aber nicht wissen:

Nicht nur Blütenpollen sind für

Niesreiz und Müdigkeit verant-

wortlich, sondern häufi g sind

es auch die weniger bekannten

Schimmelpilzsporen.

„Werden diese Sporen vom Menschen

durch Nase oder Mund

eingeatmet, löst dies bei entsprechend

der Veranlagung die Allergie

aus“, erklärt Dr. Herbert Licht-

necker, Allergologe und wissenschaftlicher

Beirat des Deutschen

Allergie- und Asthmabundes

(DAAB). Der Zeitpunkt sei durchaus

tückisch, so der Mediziner,

da in den Monaten April, Mai

und Juni der Verdacht eher auf

eine Pollenallergie fi ele. Wird die

wahre Ursache aber verkannt,

so kann dies die Leidenszeit des

Betroffenen erheblich verlängern,

ja sogar zu einer Fehlbehandlung

und -medikation führen.

10

mit der Rosenprinzessin, sehen das

Dortmund-Puzzle entstehen und

hören ab 13.00 Uhr das Grußwort

des Oberbürgermeisters Dr. Gerhard

Langemeyer. Infostände, Fotoschauen

im Ratssaal, blühende Kakteen,

Musik und Blumenstände auf dem

Friedensplatz laden bis 16.00 Uhr

ein. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wenn Sie also wissen möchten, was

Sie zum Rosenkongress 2009 erwartet,

ob der Stadtverband noch freie

Gärten zu vergeben hat oder wohin

die nächste Wanderung des SGV

geht, all das erfahren Sie am 17. Mai

ab 11.00 Uhr im Rathaus am Friedensplatz

– herzlich willkommen!

Schimmelpilze in Innenräumen

Hochallergene Schimmelpilze gibt

es aber nicht nur im Freien, sondern

häufi g kommen sie auch in

Innenräumen vor. „Feuchtigkeit ist

die Hauptursache für Schimmelpilzbefall

in Gebäuden“, erklärt

Erwin Barowski, ein Fachmann,

der mit seiner Firma Isotec auf

die Beseitigung von Feuchtigkeits-

und Schimmelschäden spezialisiert

ist.

Das Phänomen der Schimmelpilzallergie

tritt nach seiner Aussage

auch in Innenräumen auf, mit

einem gravierenden Unterschied:

„Wegen des geringeren Luftvolumens

können die Allergene im Innenraum

viel konzentrierter vorkommen“,

berichtet der Spezialist.

Bei der Isotec-Sanierung eines

Schimmelschadens werden die

betroffenen Räume staubdicht abgeschottet

und nach den Vorgaben

des Umweltbundesamtes hochwertig

und dauerhaft in Stand

gesetzt. Denn allergene Pilze

wie der Aspergillus versicolor,

der besonders häufi g bei Feuchtig-

Anzeige

30 Jahre Freundeskreis

Jubiläumsheft - Ein Denkmal mit Zukunft

Rechtzeitig zum Vereinsjubiläum

präsentieren die Freunde und

Förderer des Botanischen Gartens

Rombergpark eine umfangreiche

Broschüre. Die mit Unterstüzung

der Signal Iduna Versicherung herausgegebene

Schrift informiert

über die Parkgeschichte, den Naturschutz,

die Aufgaben eines Botanischen

Gartens, das Ehrenamt

und die Parkinitiative. Durch die

professionelle Gestaltung der Design-Agentur

Reiner Schwalm ist

die Broschüre zu einer Augenwei-

Einige der Autoren stellten die Broschüre vor: v.l.: Anne Deiting-Vogelsang, Eberhard Hoffmann,

Günter Spranke und Manfred Scharfenberg

de für Park- und Pflanzenfreunde

geworden.

Erhältlich ist das Jubiläumsheft an

der Kasse der Pflanzenschauhäuser

im Rombergpark zum Preis

von 3 Euro.

Heuschnupfen. Grund kann Feuchtigkeit im Haus sein!

keitsschäden auftritt, können Allergikern

schwer zu schaffen machen.

Insbesondere dann, wenn sie

fälschlicherweise als Symptome

einer Pollenallergie eingestuft

werden. Für eine möglichst exakte

Diagnose sei daher der „Intra-

kutan-Test am besten geeignet“, so

Experte Dr. Herbert Lichtnecker.

Patienten sollten ihren Arzt gezielt

danach fragen oder sich bei

Verdacht auf Innenraumpilze an

Isotec wenden.

Weitere Informationen unter

www.isotec.de/b-b

1


Etwa 55.000 Mal im Jahr stellen

Ärzte in Deutschland die Diagnose

Brustkrebs, der damit zwar die häufigste

Krebserkrankung der Frau ist,

nicht jedoch die gefährlichste. Mit

gezielteren und daher häufig weniger

belastenden Methoden als noch vor

einigen Jahren ist das sog. Mammakarzinom

heute sehr viel erfolgreicher

behandelbar. Rechtzeitig erkannt ist

Brustkrebs meist heilbar. Die Diagnose

ist jedoch für fast alle betroffenen

Frauen ein schwerer Schlag und ruft

Angst, Verzweiflung und Hilflosigkeit

hervor. „Solche Reaktionen sind

ganz normal und sogar notwendig,

um den Kampf gegen die Erkrankung

aufzunehmen,“ weiß Prof. Dr. Wolfram

Jäger, Chefarzt der Abteilung

Gynäkologie und Geburtshilfe im Ev.

Krankenhaus Lütgendortmund. „Es

ist wichtig, dass die betroffene Frau

ausführlich über die Krankheit und

die zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten

informiert wird.

Genauso wichtig ist es aber, dass sie

daran glaubt, durch ihr eigenes Verhalten

selbst zur Heilung beitragen

zu können.“ Der Umgang mit der

Krankheit Brustkrebs erfordert großen

Mut und Vertrauen in die Unterstützung

der behandelnden Ärzte. Denn

bei einer optimalen medizinischen

Krebstherapie arbeiten mehrere Spezialisten

im Team zusammen.

Operationsverfahren mit hohem ästhetischen

Anspruch

Die sicherste Therapie bei Brustkrebs

ist eine Operation. „In den allermeisten

Fällen muss aber heute nicht

mehr die gesamte Brust abgenommen

werden“, erklärt Prof. Jäger.

„Meist wird der Krebs Brust erhaltend

operiert. Es wird also nur der Tumor

mit einem Randsaum im gesunden

Gewebe entfernt.“ Bei sehr großen

Tumoren kann eine vorgeschaltete

Chemotherapie den Tumor so verkleinern,

dass auch hier in der Regel keine

Amputation notwendig ist. „Den

Brustkrebs“ als solchen gibt es nicht,

Von 1 bis 300 PS

Frühjahrsfest beim Autohaus Ebbinghaus und

Wendker am Westfalendamm

Nach Ansicht von Paul-Gerd Ebbinghaus

wird 2008 ein spannendes

Jahr. Sondermodelle erscheinen

pünktlich am Start, weitere attraktive

Neuheiten runden das Hyunday-Angebot

ab. Anlässlich eines Frühjahrs-

festes Anfang März fanden auf dem

Betriebsgelände des Autohauses an

der Rosemeyer Str. 1 (direkt an der

B1) zwei feierliche „Tage der offenen

Tür“ statt.

Im Verlauf dieses Events wurden unter

anderem die zwei neuen Modelle

vorgestellt. Der i10 steht für einen

kleinen, pfiffigen Kleinwagen. Er

verfügt über einen sparsamen Motor

und steht mit seinen umfangreichen

Ausstellungsvarianten für einen güns-

Moderne Therapie bei Brustkrebs Schwerpunkt von Chefarzt Dr. Martin

Rechtzeitig erkannt ist er meistens heilbar

denn jede Erkrankung ist anders. Die

individuell optimale Behandlung zu

finden, gehört daher zu den wichtigsten,

aber auch zu den schwierigsten

Aufgaben der Medizin. Ziel ist

es dabei, aus einer Behandlung den

größtmöglichen Nutzen zu ziehen,

dabei aber die Nebenwirkungen und

Risiken so gering wie möglich zu halten.

Bei der sog. onkoplastischen Brustoperation

wird gleichzeitig krebs-

Durch die abteilungsübergreifende Kooperation der beiden Chefärzte Prof. Dr. Jäger

(links) und Dr. Reifenrath (rechts) im Bereich der onkoplastischen Brustchirurgie

werden auch bei ausgedehnten Eingriffen ästhetisch gute Resultate möglich.

tigen Einstieg in die Hyunday-Welt.

Der i30 hingegen ist ein praktisch zu

nutzender Kombi und komplettiert

das Hyunday-Verkaufsprogramm

geradezu ideal. Weitere Ereignisse

des Frühjahrsfestes waren Top-Ange-

v.l.: Paul-Gerd Ebbinghaus, Jürgen B. Schenk (Verkaufsleiter) und Hans Peter Freiberg (Filialleiter)

bote für alle Modelle sowie leckere

Snacks und Getränke. Für die über

1000 Besucher am Wochenende

gab es zudem noch überraschende

Programmhöhepunkte: die Vorstellungen

des „Zirkus Berlin“ und – für

die Kinder ein Trampolin sowie eine

Hüpfburg.

Das Autohaus Ebbinghaus und

Wendker erreiche Sie unter Tel.

(0231) 4 09 09-619 bzw. E-Mail

wendker.stadion@centcar.de

therapeutisch sicher und mit einem

ästhetisch guten Ergebnis behandelt.

Im Ev. Krankenhaus Lütgendortmund

zahlt sich hier die abteilungsübergreifende

Kooperation der Gynäkologie

mit der Plastischen und Ästhetischen

Chirurgie aus. Ein wesentlicher

W. Reifenrath ist die Brustwiederherstellung

nach Brustkrebs mit unterschiedlichen

Operationsverfahren.

Durch die enge Zusammenarbeit der

beiden Experten ist damit auch bei

einem ausgedehnten Eingriff ein ästhetisch

sehr gutes Resultat möglich.

Betreuung im medizinischen Netzwerk

Die meist nach der Operation notwendige

Nachbehandlung in Form

von Bestrahlung und/oder Chemotherapie,

macht vielen Frauen Angst

und führt zu Unsicherheit und zahlreichen

Fragen. „In dieser Zeit ist es

ganz wichtig, dass wir die Patientinnen

nicht sich selbst überlassen,

sondern ihnen ein Behandlungskonzept

anbieten, das ihnen das Gefühl

von Sicherheit und Vertauen gibt“, so

Prof. Jäger.

Das Ev. Krankenhaus Lütgendortmund,

das dem Interdisziplinären

Brustzentrum (IBZ) angeschlossen ist,

kooperiert im Netzwerk mit Experten

aus den Bereichen Onkologie und

Strahlentherapie, die die Weiterbehandlung

der Patientinnen übernehmen.

Terminvereinbarung für die Brustsprechstunde:

0231 / 6188-300

11


FRAGE: Offenbar ist der „Rasthof

Somborn“ in Lütgendortmund

südlich der A 40 aus bundes- und

landesverkehrspolitischen Planungen

heraus, kaum noch zu

verhindern. Dies bedeutet, dass

der vorhandene kleine Rastplatz

um einen Rasthof mit Tankstelle

und Restaurant, einem WC und

vor allem um viele (LKW)-Parkplätze

erweitert werden wird.

Ist es richtig, Freizeitflächen

(Wiesen) in Somborn für LKW-

Parkplätze zu opfern? Wie sollen

die Anwohner in Lüdo (Somborn)

vor dem zusätzlichen Lärm und

der Luftverschmutzung geschützt

werden?

SPD Horst Krohn:

Anfang 2007 mehrten sich die Gerüchte,

das Autobahnbauamt Bochum

suche nach einem Gelände

für eine neue Tankstelle mit Rasthof

für LKW und PKW. Im Rahmen

des 6spurigen Ausbaus der

Autobahn A40 entfallen jeweils

2 Rasthöfe mit Tankstellen in Bochum

und Dortmund.

Die TETEX-Reinigungsbetriebe mit

ihrem Hauptsitz in der Huckarder

Str. 327 nutzen bei den von ihnen

angewendeten Reinigungsverfahren

modernste Maschinentechnik.

12

Zunehmend wurde die kleine

Raststätte mit WC in Dortmund-

Somborn ins Gespräch gebracht.

Die SPD-Fraktion in der BV Lütgendortmund

stellte im Oktober

2007 einen Antrag, in dem sie

sich vehement gegen den Bau einer

großen Raststätte in Somborn

aussprach.

In Somborn selbst hat sich eine

Bürgerinitiative gegründet mit

dem Ziel, eine Ausweitung der jetzigen

kleinen Raststätte zu einem

Mammutbetrieb zu verhindern.

Somborn beheimatet nach SPD-

Meinung den letzten Hauch einer

landwirtschaftlichen Idylle mit

gleichzeitiger moderner Wohnbebauung.

Der Stadtbezirk Lütgendortmund

hat viele Flächen für

Gewerbebetriebe zur Verfügung

gestellt. Er wird von 2 Autobahnen

durchquert. Damit verbunden sind

Lärm und Feinstaub. Wir Sozialdemokraten

wollen daher keine weitere

Versieglungsorgien zulassen.

Somborn sollte daher seine kleine

grüne Zone am Mühlenberg ohne

weitere Belastung behalten.

Immer sauber mit den 3 Reinigungsverfahren bei TETEX

Die traditionelle PER-Reinigung

beseitigt auch den stärksten

Schmutz. Die KWL-Reinigung

wäscht besonders schonend

Die Nass-Reinigung reinigt mit al-

Anzeige

CDU Klaus Murawski:

Die CDU Bezirksfraktion in der

Bezirksvertretung Lütgendortmund

hat das Thema „Rasthof Somborn“

ausgiebig erörtert, dabei ist zu allererst

einmal festzuhalten, dass

all das, was dort passiert nicht in

unserer Liga entschieden wird. Es

gibt Parteien, die unseres Erachtens

mehr Ängste geschürt haben

als sich ernsthaft mit dem Thema

zu beschäftigen. Wie immer der

„Rasthof Somborn“ aussehen wird

und ob er überhaupt kommt, liegt

nicht im Ermessen der Bezirksvertretung,

auch nicht im Ermessen

des Rates, sondern einzig und

allein im Bundesverkehrsministerium

unter Leitung von Herrn Minister

Tiefensee, der von der SPD

gestellt wird.

Die CDU Fraktion steht der Planung

einer Rastanlage nicht negativ

gegenüber, es sollten nur

Vorschläge gemacht werden, die

dann in den Planungen berücksichtigt

werden.

Durch den Ausbau der A40, den

vielen Menschen begrüßen, ist es

notwendig geworden, dass solche

Anlagen geschaffen werden. Dortmund

ist eine Großstadt, will sich

als solche auch immer überall

messen lassen, und so muss auch

dem Verkehr Rechnung getragen

werden.

Zumal andere Tankstellen in dem

Bereich zwischen Bochum und

Dortmund-Aplerbeck weggefallen

sind.

Solch eine Rastanlage ist alle

lermodernster Verfahrenstechnik

beispielsweise auch Federbetten.

Dies geschieht in allen Verfahren

antistatisch und mit Appretur. Zu-

Male besser, als dass was sich zur

Zeit abspielt, dass LKW’s von der

A40 abfahren, um an einer Tankstelle

z.B. an der Provinzialstrasse

zu tanken, was tatsächlich so

geschieht. Wir sehen auch den

geplanten Standort an dem diese

Anlage entstehen soll, nicht als

problematisch an, wenn gewisse

Maßnahmen berücksichtigt werden.

Hierzu gehören aus unserer

Sicht zum Beispiel: Es muss ein

umfassendes Lärmgutachten erstellt

werden und die sich daraus

ergebenen notwendigen baulichen

Maßnahmen, zeitgleich

umgesetzt werden. Selbstverständlich

darf die Zuwegung, die

zur Bewirtschaftung notwendig

und bereits vorhanden ist, nicht

zu einer zusätzlichen Auf- und

Abfahrt missbraucht werden.

Wir gehen davon aus, dass die

Umweltauflagen, die für solch

eine Rastanlage gelten, auch eingehalten

werden. Mit solch einer

Tank- und Rastanlage könnten wir

einen Beitrag dazu leisten, dass

dem wilden Parken von LKW’s in

Wohngebieten Einhalt geboten

wird, denn dies ist zunehmend

festzustellen und führt zu berechtigten

Beschwerden der Bürger.

Wir, die CDU Fraktion, sind der

festen Meinung, dass es nicht zu

den großen Belastungen kommen

wird, die im Vorfeld durch andere

Parteien mit Hilfe der Presse propagiert

wurden. Wir warten jetzt

auf eine Vorstellung der Planung.

sätzlich wird auch die Vakuum-

Extraktions-Oberflächenreinigung

für Polster, Dekoration, Matratzen,

Auflagen und Wandbespannungen

genutzt.


Bündnis 90 / Die Grünen

Dr. Frank Gillmeister:

Meine eindeutige Aussage:

„Nein“ zum Ausbau des Rastplatzes

Somborn. In unserer urbanen

Besiedelung ist kein Platz

für eine solche Anlage in Lütgendortmund.

Im INSEKT (Integriertes

Stadtentwicklungskonzept) wird

unser Stadtbezirk mit einem überdurchschnittlich

hohen Anteil an

Gewerbe- und Industrieflächen

ausgewiesen. Daher ist das Ausweisen

neuer Flächen für solch

eine Nutzung äußerst kritisch zu

betrachten und abzuwägen. Unser

Anteil an Grünflächen ist nicht

unerschöpflich. Warum soll also

für eine Tankanlage, die an einer

anderen Stelle dem Ausbau der

B1 weichen musste, hier unwiederbringlich

Ackerfläche geopfert

werden. Tanken ist entlang der B1

kein Problem. Die nächsten Tankstellen

sind nur wenige Kilometer

entfernt. Somit geht es hier nicht

um das Schließen einer Versorgungslücke,

sondern nur um das

Befriedigen eines Unternehmers

und das Einhalten einer ausgekungelten

Absprache. Dies spüren so

auch die Bürger. Und sie wollen

diese Last nicht tragen. Ist unser

Stadtbezirk schon durch die Autobahnen

A40 und A45 ausreichend

belastet, so sind sie nicht bereit,

weitere Lärmquellen zu erdulden.

Zum Rasten reicht der bisherige

Ausbaustandard. Eines weiteren

Ausbaues bedarf es nicht. Hinzu

kommen die Befürchtungen eines

unkontrollierbaren Umfeldes. Ob

berechtigt oder nicht lässt sich

so nicht klären, doch wir hier in

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der Bezirksvertretung Lütgendortmund

nehmen diese Sorge der

umliegenden Bevölkerung ernst.

Und daran werden sich auch die

Ratsvertreter, welche die letztendliche

Entscheidungsbefugnis

haben, messen lassen müssen.

Beugen sie sich dem Diktat eines

Klüngels, finden sie gute Gründe

und ausreichend Argumente? Ich

jedenfalls nicht. Daher gilt für

mich: Es gibt viel wichtigeres zu

tun, lasst es uns anpacken!

FDP Lars Rettstadt:

Die FDP Dortmund West lehnt

einen neuen Rastplatz unter VerkehrspolitischenGesichtspunkten

nicht generell ab. Bei immer

mehr Verkehr auf den Autobahnen

und immer mehr Beschwerden

von Anwohnern über parkende

LKW`s im Stadtbezirk ist aber ein

Rastplatz notwendig.

Richtig ist, dass ein neuer größerer

Rastplatz sicher mehr Lärm

und Verkehr bringen wird, richtig

ist auch, dass wenn es sich um

Flächen des Landes NRW oder

des Bundes handelt, sich ein Ausbau

nicht verhindern lassen wird.

Ziel muss es sein die Interessen

der Anwohner zu schützen. Die

FDP will nur einen Rasplatz, der

die Belästigung für die Anwohner

möglichst (z.B. Lärm und Abgase)

minimiert. Als Konsequenz daraus

ist es wichtig, dass möglichst

wenig Wiese bebaut wird und das

ein guter Lärmschutz in Form von

Schallwänden installiert wird.

Die beste Lösung ist aber nach

Meinung der FDP-Do.-West ein

neuer Rastplatz etwas weiter der

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an der A 40 Richtung Unna gebaut

wird. Dieses Planung, wird

aber von Rot-Grün im Rat durch

einen Änderungsantrag der Verwaltungsvorlage

verhindert.

Oberbürgermeister

Dr. Gerhard Langemeyer:

Auf den Ausbau und die Gestaltung

der Bundesautobahnen hat

die Stadt Dortmund keinen direkten

Einfluss. Natürlich müssen

bei Neubauten oder wesentlichen

Änderungen die aktuellen Regelungen

des Bundesimmissionsschutzgesetzes

und die 16.

Bundesimmissionsschutzverordnung

beachtet werden. Hier sind

weitgehende Schutzrechte für die

Anwohnerinnen und Anwohner

festgeschrieben.

Generell ist der zunehmende

Schwerlastverkehr und damit verbunden

auch die Bereitstellung

der entsprechenden Park- und

Ruheflächen für LKW ein großes

Problem. Deshalb hat die Stadt

Dortmund jetzt geeignete Flächen

im Stadtgebiet benannt. Vier Gebiete

sind ausgewählt worden,

auf denen LKW auf Parkstreifen

abgestellt werden können: In

den Gewerbegebieten Gneisenau,

Logistikpark Hardenberg

(Lindnerstraße), Union (Heinrich-August-Schulte-Straße)

und

Dorstfeld-West (Planetenfeldstraße

nördlich Kortental) gibt es freie

Kapazitäten. Über die Speditionen

sollen an die Fahrer Faltblätter

verteilt werden, damit die Standorte

bekannt werden. Wichtig war

uns bei dieser Auswahl, die Belastungen

für Mensch und Natur

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möglichst gering zu halten.

Bürgermeinung

Ernst-Gustav Watermann

Der Landwirt Ernst-Gustav Watermann,

nimmt Stellung zum Thema

„Rasthof Somborn“ Seit 500 Jahren

lebt meine Familie vor Ort. Im letzten

Jahrhundert wurde uns zunächst

die Eisenbahnlinie „vor die Nase

gesetzt,“ dann benutzte man Jahrzehnte

lang die Dünnebecke als offenen

stinkenden Abwasserbach.

Danach baute man den Rheinlanddamm

zur Autobahn um – und jetzt

soll an der Autobahn ein Rastplatz

mit Rasthof, Tankstelle, Restaurant

und LKW-Parkplätzen entstehen.

Zu meiner beruflichen Situation: Ich

bin als Landwirt auch und vor allem

als „Pensionspferdehalter“ tätig. In

diesem Zusammenhang habe ich

seit Langem neben dem derzeitigen

Parkplatz an der B 40 ein landwirtschaftliches

Grundstück gepachtet.

Der Eigentümer ist bereit das Pachtgrundstück

an den „Erbauer“ des

Rastplatzes zu verkaufen.

Dadurch würden mir bzw. meinem

Betrieb 15ha Ackerland verloren

gehen. Würde es so weit kommen,

müsste ich auch den Pferdebestand

reduzieren. Die Gleichung lautet

schlicht: Weniger Anbauflächen =

weniger Heu und Stroh. Mein Sohn

möchte in einiger Zeit den Hof

übernehmen. Ob dies mit weniger

Fläche wirtschaftlich noch sinnvoll

wäre, erscheint fraglich. Leider sind

Ausgleichsflächen schlecht zu bekommen.

An weiteren Nachteilen

erwarte ich noch mehr Lärmbelästigung

und Kriminalität.

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13


Termine

2.5., 16.00 Uhr

Lust und Laster im mittelalterlichen

Dortmund, Start: Dortmund

Rathaus; Info: Dortmund Tourismus,

Königswall 18 a, 44137

Dortmund Tel: 0231 /18 999-444

10.5., 20.30 Uhr

Nachtwächtertour durch das Alte

Dortmund, Treffpunkt Adlerturm,

Info 0231/477 0532

11.5., 10.30 Uhr

Wallfahrt, eine kleine Pilgerreise

durch die Dortmunder City mit

Brunch in Hövels Hausbrauerei,

Treffpunkt Kuckelke/Ecke Alter

Burgwall, Info: 0231 / 477 0 532

13.5., 19.30 Uhr

Papa Joe’s Jazzman, trad. Jazz,

Dixieland, Storkshof, Ostenbergstraße

111, 44227 Dortmund, Tel.

0231/75 20 50

17.5., 19.00 Uhr

Günna allein zu Haus, Theater

Olpketal, Olpketalstr. 90 44229

Dortmund, Tel: 0231 / 73 53 53

18.5., 11.30 Uhr

Willi und das Meerweib im Hafen.

Treffpunkt Altes Hafenamt,

14

Sunderweg 130, Dortmund, Tel:

0231/12 62 17

24. 5., 19.30 Uhr

My Way, Frank Sinatra Revue,

Hansa Theater, Eckardtstr. 4 a.

44263 Dortmund Tel : 0231 / 94

14 748

24.5., 20.00 Uhr

Buschtrommel „Gefühlte Höhepunkte“

Aufklärung über das Prinzip

des „dynamischen Pflegmas“,

Cabaret Queue, Hermannstr. 74,

44263 Dortmund Tel: 0231 / 14

31 46

28.5., 19.30 Uhr

Buchlesung „Neue Deutsche

Mädchen“ mit Jana Hensel und

Elisabeth Raether; Harenberg City-Center,

Königswall 21, 44137

Dortmund, Tel: 0231 / 9056-166

2.6., 19.30 Uhr

„Ich bin alt und das ist auch gut

so“ Lesung mit Barbara Rütting,

Harenberg City-Center, Königswall

21, 4137 Dortmund, Tel:

0231 / 9056-166

3.6., 20.00 Uhr

WDR 5 Kabarett-Slam, Kabarett

Nachwuchs, Cabaret Queue, Hermannstr..

74, 44263 Dortmund

Tel: 0231 / 14 31 46

5.6., 19.30 Uhr

Willkommen bei Günna, Theater

Olpketal, Olpketalstr. 90, 44229

Dortmund Tel: 0231 / 73 53 53

6.6., 19.30 Uhr

Witwe, Teufel, Narr, Geschichten

von Lügenbauern und Glücksrittern;

Blauer Salon, Haus Schulte

Witten, Wittenerstr, 3 Dortmund

Dorstfeld, Tel: 0231 / 17 18 09

20.6., 19.30 Uhr

Männerhort von Kristof Magnusson,

Komödie für Frauen und

Tragikomödie für Männer, Hansa

Theater, Eckardstr. 4 a, 44263

Dortmund Tel: 0231 / 94 14 748

27.6., 16.00 Uhr

Hexe, Verrat und Pfefferpotthast,

Treffpunkt Dortmund Rathaus;

Info Dortmund Tourismus Königswall

18 a, 0231 / 18 999-444

Exponate im Torfhaus

Vom 25.-31.3. präsentierte Annette

Göke vom Atelier 21 ihre

Exponate in der Galerie des Torfhauses

im Westfalenpark.

„Vor 20 Jahren habe ich mit der

Malerei begonnen und mich zunächst

nur mit Bleistiftzeichnungen

beschäftigt. Später kamen

Aquarell- und Acrylmalerei hinzu“,

so die Künstlerin. Sie experimentiert

mit unterschiedlichen

Materialien und Farben.

In all ihren Arbeiten verarbeitet sie

ihre Erfahrungen und Erlebnisse.

„Ich möchte, dass die Menschen

sich in meinen Bildern wiederfin-

den, einfach Kraft an meinen Bildern

tanken und glücklich sind“,

so die Künstlerin weiter.

Im Mittelpunkt ihrer gezeigten

Annette Göke (links) im Gespräch mit

einer Besucherin

Exponate präsentiert sie ihren

„persönlichen Schutzengel“ (welchen

sie für unverkäuflich erklärt).

Entstanden in einer Zeit, in der sie

„echt müde war und ihr alles zu

viel wurde“. Es zeigt ihre inneren

Gefühle zum Schutzengel, der einen

beschützt, in den Arm nimmt

und mit seinen Flügeln alles was

nicht gut ist wegfegt und von einem

fern hält.

Der Schutzengel begleitet sie auch

bei weiteren Werken. „Wenn ich

über mein Leben nachdenke,

muss es einen Schutzengel geben“,

ist sie überzeugt. Ihre neuesten

Bilder beschäftigen sich mit

„Lebensquadraten“. Sie zeigen

in starken Farben, wie sich Menschen

im Leben begegnen.


Existenzgründung Dortmund

Bio-Catering

Biologische Produkte sind nicht

mehr so langweilig wie früher!

Dass dieses Vorurteil ausgedient

hat beweist Katrin Jopp. Mit ihrer

qualifizierten Ausbildung und

der langjährigen Berufserfahrung

in der gehobenen Gastronomie

beweist Katrin Jopp mit ihrem

Team, dass das Bio-Catering voll

im Trend liegt. Zwar sind die Rohwaren

im Einkauf in der Regel

teurer als behandelte Waren beim

normalen Großhändler, aber die-

se Mehrkosten werden nicht mit

den üblichen Aufschlägen an den

Kunden weiter gegeben. Höhere

Kosten entstehen ihm also nicht.

Ein weiterer Vorteil der Verwendung

von biologisch wertvollen

Speisen liegt darin, dass anstelle

geschmacksverstärkender Gewürze

ausgesuchte Kräuter verwendet

werden, um die Speisen zu verfeinern

und ihre Geschmacksnote zu

verstärken. Das Essen behält also

seinen natürlichen Geschmack

ohne übertüncht zu werden. Die

Vielzahl der Angebote, die Jopp-

Bio-Catering ihren Kunden liefern

kann stößt auf Begeisterung. Allergiker

und Diabetiker können sich

an den kulinarischen Genüssen

erfreuen, ohne Angst um ihre Gesundheit

zu haben. Auch für Vegetarier

ist ein reichhaltiges Angebot

vorhanden. „Durch die fundierten

Erfahrungen von Herrn Krause

und seinem Team fühlte ich mich

gut aufgehoben und kompetent

beraten. Aus meiner Idee, das Bio-

Catering ins Leben zu rufen sowie

der praxisnahen Beratungen bei

der Business Coaching entstand

ein Plan, der auch die Banken

sofort überzeugt hat. Dafür möchte

ich Herrn Krause und seinem

Team danken.“

www.katrinjopp-bio-catering.com

Die Business Coaching Krause

GmbH gehört zu den führenden

Gründungs- und Existenzgründungsberatungen

in NRW. Seit

mehr als 10 Jahren begleitet Herr

Hubert Krause, Gründungswillige

in die Selbstständigkeit. Eine gezielte

Vorbereitung auf die Selbstständigkeit

ist dabei genauso

wichtig wie eine Begleitung in den

Startmonaten. Alle öffentlichen

Unterstützungen werden geprüft.

Der Gründer kann sich sicher sein,

eine kompetente, ehrliche und intensive

Beratung zu erhalten.

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Reise in die Vergangenheit

Wie es früher in der Schule war,

darüber informierte die Kulturwissenschaftlerin

Ute Iserloh (vom

Kulturvergnügen) ihre Gäste im

Westfälischen Schulmuseum

in Dortmund Marten. Ordnung

musste sein, Regeln mussten eingehalten

werden.

Es war gerade zu sitzen, die Hän-

Vom 22. bis 25. Mai bietet Micha‘s

Fahrschule erneut die Gelegenheit,

an insgesamt 4 Tagen mit

einem der edelsten Sportwagen

der Welt zu fahren: Einem Ferrari.

Beschleunigung, Geschwindigkeit

und Luxus kann an diesen Tagen

Bruttowertschöpfung auch beim

Klinikum und nicht nur beim

Flughafen

Nach einer IHK-Studie soll die regionale

Bruttowertschöpfung der

328 Beschäftigten des Flughafens

€ 216 Mio. betragen.

Demzufolge beträgt die Bruttowertschöpfung

der rd. 3.000 Beschäftigen

des Klinikum mit € 2

Milliarden fast das 10-fache.

Hinzu kommt, dass die Verluste

des Klinikums nur einen Bruchteil

der Flughafenverluste ausmachen.

Unsere politisch Verantwortlichen

reagieren genau umgekehrt.

€ 20 Millionen beim Klinikum zur

de auf der Bank und nur mit rechts

durfte aufgezeigt werden. Bei Ungebühr

gab es Kontakt mit dem

Rohrstock. Von der Wand blickte

huldvoll der Kaiser.

Alles in allem ein gelungener Ausflug

in einen Schultag zu Beginn

des 19. Jahrhunderts.

Übrigens, das Schulmuseum ist

geöffnet Di - So von 10.00 – 17.00

Uhr. Ältestes Exponat in der gro-

Anzeige

jeder erleben, fühlen und genießen.

Bereits im vergangenen August

hatten zahlreiche Ferrari-Fans

das Superangebot von Micha‘s

Fahrschule genutzt und durften

jeweils 45 Minuten dem Boliden

aus Modena „die Sporen geben“.

Verbesserung der Abläufe und

Kostensenkung werden immer

noch diskutiert, wobei dem Flughafen

für weitere notwendige?

Bauvorhaben problemlos rd. € 12

Millionen bewilligt werden.

Unsere medizinische Versorgung

sollte/muss einen höheren Stellenwert

haben als ein hoch defizitärer

Flughafen.

Insbesondere bei der knappen

Haushaltslage der Stadt Dortmund.

Rolf Reinbacher

ßen Sammlung ist ein Schulbuch

aus dem Jahr 1697.

Einmal im Leben: Micha‘s Fahrschule plus Ferrari

Die damalige maximal erreichte

Höchstgeschwindigkeit lag bei

290 Km/Stunde.

Wir wünschen allen diesjährigen

Ferrari-Fahrern eine rasante Fahrt

mit viel Spaß!

15


Der angestrebte Ausbau wäre

„schwer zu rechtfertigen“ – Atempause

bis zur Kommunalwahl?

Wie allgemein bekannt ist und

von vielen potentiell betroffenen

Bürgern befürchtet wird, strebt die

Flughafen Dortmund GmbH seit

langem vehement drei Ziele an:

1. Die Verlängerung der Startbahn

auf 2.800 Meter, 2. Eine Verlängerung

der Betriebszeit über 22 Uhr

hinaus und 3. Eine großzügige Verspätungsregelung

– mindestens bis

24 Uhr. Auf Grund der hierdurch

zu erwartenden Gesamtkosten, die

nach Aussage eines Gutachtens

bei 132.000.000 (132 Mio.) Euro

liegen würden, wäre, so Flughafen-

16

Flughafen-Ausbau gestoppt?

Geschäftsführer Manfred Kossack

Anfang April anlässlich der Vorstellung

des Gutachtens, ein Ausbau

nur „schwer zu rechtfertigen.“ Die

Kostenexplosion resultiert hauptsächlich

aus den gesetzlich vorgeschriebenenLärmschutzmaßnahmen

(neue Lärmschutz-Fenster und

Dach-Dämmungen), die von denen

bezahlt werden müssen, die den

Krach verursachen. Das von Manfred

Kossack vorgestellte Gutachten

stellte neben der Kostenannahme

im Falle des Maximal-Ausbaus allerdings

auch fest, dass der Flughafen

in der jetzigen Ausbaustufe

sein Potential nicht voll ausschöpft.

Trotzdem hat der Flughafen zur

Überraschung vieler selbst bei

unveränderten Rahmenbedingungen

ansprechende Prognosewerte:

So würden die Passagierzahlen bis

2020 von bisher 2,1 Millionen bis

3,6 Mio. pro Jahr steigen. Größere

Schwierigkeiten wären allerdings

im Bereich der Betriebszeiten zu

erwarten: Hier drohen Fluggesellschaften

offensichtlich mit der

Abwanderung aus Dortmund. Da

die Maximallösung auf Grund von

betriebswirtschaftlichen Kriterien

wohl vom Tisch ist, sollen nun

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moderatere Lösungsmöglichkeiten

entwickelt und im Herbst vorgelegt

werden. Bereits jetzt teilte man mit,

dass man auf Frühstarts zwischen

5 und 6 Uhr verzichten wolle. Da

Ursula Wirtz

alle positiven wie auch negativen

Aspekte zur Beurteilung der Lage

sicherlich eine Frage der Betrachtung

bzw. der Standpunkte der Betrachter

sind, wird man wohl bis zur

nächsten Kommunalwahl auf konkrete

Entscheidungen warten müssen:

Denn auch für die Befürworter

einer Erweiterung – wie auch immer

– gilt: Erweiterungsgegner sind

auch Wähler – d. h.: „Wer uns quält

wird nicht gewählt!“ Die Schutzgemeinschaft

Fluglärm mit der

Vorsitzenden Ursula Wirtz glaubt

nicht an den endgültigen „Abgesang,“

sondern hält das Ganze für

ein Täuschungsmanöver. Auch hier

wartet man den Ausgang der Kommunalwahl

mit Spannung ab und

will sich dann von der Seriosität der

Aussagen der Dortmunder Politiker

überzeugen lassen.


„Wenn Steine erzählen…!“

Wilhelm Mohrenstecher ist Kirchenführer

Als Wilhelm Mohrenstecher (58),

Drogist der Drogerie Zimmermann

und Betreiber des Café Blickpunkt,

am Tag des offenen Denkmals, 9.

September 2007, interessierte

Gäste von nah und fern durch das

alte Lütgendortmund führte und

begeistert über seinen Heimatort

erzählte, erwähnte er auch, dass

er zur Zeit an einem Kurs zum

Kirchenführer teilnehme.

„Ich muss doch auch etwas zu tun

haben, wenn ich mal pensioniert

bin“, erklärte er augenzwinkernd

dazu.

Jetzt hat er diesen Kursus erfolgreich

beendet, der im September

2006 in Soest begann und am 26.

Januar 2008 mit der Übergabe des

Zertifikates endete.

Als Wilhelm Mohrenstecher vor

30 Jahren nach abgeschlossener

Drogistenlehre und dem Besuch

der Drogistenakademie in Braunschweig,

in seine Heimatstadt Do-

Lütgendortmund zurückkehrte,

beschäftigte er sich neben seinem

Beruf mit der Heimatkunde. Vor

etwa zehn Jahren musste die Heimatkunde

allerdings aufgrund

seiner Handelsaktivitäten in den

Hintergrund treten. In den letzten

Jahren jedoch, suchte er erneut

nach einem Thema, das ihn wieder

näher an die Heimatkunde

bringen sollte und darüber hinaus

eine Herausforderung darstellte.

Also hielt er sich für den nun abgeschlossenen

Kursus alle Termine

frei.

Die Themen und Schwerpunkte

waren sehr komplex und betrafen

Glauben, Theologie und Spiritua-

lität, Kunstgeschichte, Architektur

und Kirchenpädagogik in Theorie

und Praxis.

Der Kursus bestand aus 120 Unterrichtsstunden

und beinhaltete

sowohl Vorträge, als auch praktische

Übungen, Hospitationen,

kollegiale Beratungen, Einzel-

und Gruppenarbeit, schriftliche

Hausarbeiten, Organisation und

Durchführung einer Prüfungs-

Kirchenführung, für die er die

Lütgendortmunder Bartholomäuskirche

auswählte. Darüber hinaus

war auch noch eine schriftliche

Rückmeldung zum Verlauf der

eigenen Führung an den Träger,

Evangelisches Erwachsenenbildungswerk

Westfalen und Lippe

e.V., erforderlich.

Das Zertifikat, das ihm und den

anderen Kursusteilnehmern nun

am 26. Januar 2008, während

eines feierlichen Gottesdienstes

in der Dortmunder Petrikirche,

von der Regionalgruppenleiterin

Hannelore Zobel überreicht

wurde, trägt den schönen Namen

der Fortbildung: „Wenn Steine

erzählen…!“ Ausbildung zur

Kirchenführerin/zum Kirchenführer.

Seinen Schwerpunkt sieht er

zunächst in der heimischen Bartholomäuskirche.

Hierfür wird er

nun Kirchenführungen ausarbeiten,

die sowohl historische als

auch spirituelle Komponenten

enthalten werden.

So können wir Lütgendortmunder

uns bereits jetzt auf ein Kirchenführungsprogramm

freuen, das

auch von Gruppen gebucht werden

kann.

Klirrende Erlebniswanderung

6 Jugendliche starteten Ende März

gemeinsam mit ihrem Betreuer

eine Erlebniswanderung durchs

Sauerland.

Die Tour verlief abseits der Wanderwege

durchs offene Gelände

und war GPS gesteuert.

Verpflegung, (Einmannverpflegung

MRE Rationen) Wasser usw. wurde

von der Gruppe in Rucksäcken

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transportiert, geschlafen wurde

natürlich im Freien. Mit der Bahn

fuhr man zum Ausgangspunkt Attendorn,

das Ziel der Wanderung

war Hagen–Hohenlimburg. Insgesamt

mussten also ca. 45 km

bewältigt werden.

Das war für alle Teilnehmer trotz

Schnee und Kälte ein unvergessliches

Erlebnis!

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17


Am 31. März – es ist also kein

April-Scherz – geschah das Unglaubliche:

Die Ev. Kirche St.-Elias

in Oespel wurde zum Mittelpunkt

der Modewelt!

Zwei junge Frauen, Inga Rauschenberg

und Sonja Schneider,

beide Mitglieder der Gemeinde,

hatten Wochen zuvor die Idee,

in dem Gotteshaus eine Modenschau

zu veranstalten und trafen

bei der Pfarrerin Beate Brauckhoff

auf ein offenes Ohr. Bereits kurze

Zeit später stand das Konzept und

die Unterstützung der Gemeinde

war gesichert.

Die beiden jungen Damen hatten

die Idee, die Oespeler Kirche in

einen Laufsteg der besonderen Art

zu verwandeln. Mit großem Engagement

und überzeugt von der

Genialität ihrer Idee machten sie

sich an die Umsetzung und fanden

hierbei kompetente Partner

und „helfende Hände.“ Nachdem

Inga und Sonja nach der Aufnahme

ihrer Studien einige Zeit lang

nicht mehr regelmäßig am aktuellen

Gemeindeleben teilnehmen

konnten, meldeten sie sich durch

ihre Aktion „Göttliches Beinkleid“

18

Seit dem 27. April 2008 fahren

die besten und schnellsten Stadtbahnen

der DSW21 von Dortmund

nach Marten und von Marten

nach Dortmund!

Am 26. April wurde der Betrieb

der alten N 8-Straßenbahnen eingestellt

und seit dem 27. April

fahren die neuen Stadtbahnen die

alte und zum Teil auch neue Strecke.

In der City auch unterirdisch.

Das konnten die vielen interessierten

Bürger bereits Anfang

März im katholischen Pfarrzentrum

am Sadelhof erfahren, wo

Reiner Gallen, Vorsitzender der

Arbeitsgemeinschaft Martener

Vereine, während der Veranstaltung

„Marten Aktuell“ den Vorsitz

führte. Der Gesprächspartner der

DSW21, Dipl. Ing. Lars Hirschfeld,

wusste aber auch zu berichten,

dass bis zu diesem Zeitpunkt

die DSW21 noch viel

Arbeit zu leisten hatte, um neue

Bahnsteige zu bauen und die

Strecke fahrbereit zu machen.

„Göttliches Beinkleid“

Ev. Kirche St. Elias in Oespel wurde zum Mittelpunkt der „Haute Couture“

eindrucksvoll bei den Gemeindemitgliedern

zurück und bereiteten

ihnen einen ebenso schönen

wie unvergesslichen Nachmittag.

Auch kamen sie hierbei ihrem

Ziel, neue und junge Gesichter in

die Kirche zu „locken“, näher.

Edles aus 2. Hand machte

alles möglich

Nachdem die engagierte und

vielseitig interessierte Kauffrau

Roswitha Urbach, Inhaberin des

Modernste Stadtbahnen von und nach Marten

Im November 2008

werden dann 44 neue

Fahrzeuge in Dortmund

eingesetzt, die

damit die modernsten

Fahrzeuge der DSW21

sein werden. Sie sind

37 Meter lang, haben

breite Türen, niedrige

Ein- und Ausstiege

und Klimaanlagen.

Rainer Gallen war

der Ansicht, dass die alten N8-

Straßenbahnen danach sicherlich

direkt in das Betriebsmuseum gefahren

würden, doch Lars Hirschfeld

wusste, dass sie nach Polen

überführt werden. Auf Wunsch

der Martener wird die Endstation

der Stadtbahn künftig „Schulmuseum“

heißen und an der Haltestelle

Marten-Süd, unter der Brücke der

Bundesautobahn 45, soll eine Uhr

aufgestellt werden. Obwohl die

Freude über die Neuerung groß

ist, gab es doch auch viele Fragen,

Anregungen und Kritik aus

Geschäftes „Edel aus zweiter Hand

– Kunst und Kultur“ von dem Projekt

erfahren hatte, war sie sofort

begeistert von der „kirchlichen

Modenschau.“ Ihr Second-Hand-

Unternehmen wurde zur Fundgrube

für das Event. Mannequins

schritten in Designer-Stücken über

den Mittelgang der in buntes Licht

gehüllten und mit Blumen geschmückten

Kirche, der zum Laufsteg

avanciert war. Die Models

trugen glamouröse Abendkleider,

attraktive Freizeitbekleidung, zeitlose

Designerjeans und viele andere

Sachen, unter anderem auch

Gut besuchte Veranstaltung „Marten Aktuell“

der Bevölkerung und seitens der

anwesenden Politiker Klaus Murawski

(CDU), Horst Krohn (SPD)

sowie Dr. Frank Gillmeister (B90/

Die Grünen). Bezirksbürgermeister

Heiko Brankamp sprach der

Planung der DSW 21 aufgrund

der bereits lange Jahre dauernden

guten Zusammenarbeit sein Vertrauen

aus. Die Dortmunder

Stadtwerke strecken bis zur Vollendung

der Arbeiten das Geld vor,

um danach auf Antrag bis zu 85%

der Kosten vom Land ersetzt zu

bekommen.

Taschen, Hüte und sonstige

Accessoires, die der insbesondere

anwesenden Damenwelt das Herz

aufgehen ließen.

Das Beste an der Modenschau,

die von Roswitha Urbach

exzellent moderiert wurde, war

wohl die Tatsache, dass die präsentierte

Mode zwar Edelware war,

aber für (fast) jeden erschwinglich,

weil sie aus zweiter Hand kam.

Die Frisuren und das Make-up

der Models wurden vom Friseurmeister

Thadeusz aus Oespel

„gezaubert.“


1. Hallenfußballturnier für 12 Grundschulen

im Dortmunder Westen

Hangeney-GS erwies sich als guter Gastgeber

Der Ball ist bekanntlich rund, und

dieses Fußballturnier war es auch.

So war einheitlich das Resümee

der beteiligten 12 Grundschulen.

Große Anerkennung kam auch aus

berufenem Munde: Die offiziellen

Vertreter des Sportamtes der Stadt

Dortmund, Herr Krüger und Herr

Gohmann, waren voll des Lobes,

ebenso wie die Vertreterinnen des

Fußballkreisverbandes Dortmund,

bzw. des Westf. Fußballbundes.

In einer Vor-, Zwischen- und Endrunde

traten die teilweise aus Jungen

und Mädchen bestehenden

Mannschaften zwischen 10 und

16 Uhr gegeneinander an. Überaus

deutlich war den Jungen und

Mädchen die große Anspannung

anzumerken.

Schließlich war in den Wochen

und Monaten vor dem Turnier

sehr eifrig trainiert, taktiert und an

einer optimalen Aufstellung gearbeitet

worden. Auf dem Platz aber

wich die Anspannung meist einer

großen Coolness. Selbst notwendige

Elfmeterschießen – in der

Halle neun Meter – wurden im

Stile der Großen sehr professionell

abgewickelt.

Die Tribünen in der Dreifachturnhalle

im Schulzentrum Kirchlinde

waren mit begleitenden Fans

und Eltern prall gefüllt. Für die

fachkundige Spiel- und Turnierabwicklung

sorgten die Aktivisten

der Hangeney-GS: Hausmeister

Thorsten Szymczak (Zeitnahme

und Ansage), Kollegen Tim Goos

und Alex Pohlmann (Musik und

Spielpläne/Ergebnisse per Power

Point), Herr Huskotte (Hallen-

sprecher), Manfred Riedel (Mannschaftsbetreuung)

und Schulleiter

Udo Schumacher (Turnierleitung).

Einen sehr wichtigen Part zum Gelingen

des Turniers hatte der Förderverein

der Hangeney-GS. Dort

gab es für kleines Geld Getränke

und Essbares für Aktive und Zuschauer.

Eine sehr runde und engagierte

Schiedsrichterleitung durch den

Jugendschiedsrichter Markus Holl

trug sehr zum harmonischen Ablauf

des Turniers bei.

Um 16 Uhr stand dann das Ergebnis

fest: Bezirksbürgermeister

Harald Hudy konnte die Pokale,

gestiftet vom Stadteilmarketing

des Stadtbezirks Huckarde, für die

Plätze zwei bis vier an die Hangeney-,

Schopenhauer-, und Funke-

Grundschule übergeben.

Den großen Wanderpokal für den

Sieger des erstmals von der Hangeney-GS

ausgerichteten Hallenfußball-Turniers

erkämpfte sich

die Regenbogen-Grundschule.

Dieser Pokal wurde vom Bezirksbügermeister

Hudy gestiftet und

soll nun jährlich unter den Grundschulen

im Dortmunder Westen

ausgespielt werden.

Musikalischer Nachmittag im

städtischen Begegnungszentrum

Lütgendortmund

Einmal im Monat bietet das

städtische Begegnungszentrum in

der Werner Straße 10 in Lütgendortmund

einen „Musikalischen

Nachmittag“ für Senioren an.

Viel Spaß für Senioren

Jutta Fastnacht und Barbara Neuhoff

singen und spielen dann in

Begleitung einer Gitarre typische

Schlager und Volkslieder aus der

„guten alten Zeit“, wobei die Gäste

ebenso begeistert wie kräftig

mitsingen. Dass es dazu leckeren

Kaffee und Kuchen gibt, versteht

sich von selbst.

19


Auf der Jahreshauptversammlung

des SoVD Lütgendortmund wurde

der Vorsitzende Wolfgang Evers

Mitte März von

den 89 anwesendenMitgliedern

bei 2

Enthaltungen

für 2 weitere

Jahre wiedergewählt.

Hubert Menkhaus galt der Dank

der Versammlung für seine lange

Tätigkeit als 2. Kassierer, aus gesundheitlichen

Gründen stellte er

sich nicht mehr zur Wahl.

Im letzten Jahr konnte der SoVD

71 neue Mitglieder in seinem

Ortsverband begrüßen, heute gehören

626 Mitglieder dem Ortsverband

Lütgendortmund an. In

diesem Jahr möchte man gerne

das 650. Mitglied begrüßen.

Im Jahr 2008 werden wieder einige

Reisen durchgeführt: Überraschungsfahrt

am 18. Mai, Jahresfahrt

vom 31.8. -7.9.2008 nach

Bodenmais in den Bayrischen

Wald und zum Weihnachtsmarkt

nach Freiburg vom 27.11.

20

Neues vom Tanzsportclub Dortmund

Silbermedaille für Rothe/Bauer

und Qualifikation zur Deutschen

Meisterschaft

Bei der Gebietsmeisterschaft West

über 10 Tänze, die Anfang April

in Düsseldorf stattgefunden hat,

erreichten Daniel Rothe und Katarina

Bauer vom Tanzsportclub

Dortmund bei den Junioren II B

den zweiten Platz und freuten sich

riesig über die Silbermedaille.

Damit qualifizierten sich die beiden

für die Teilnahme an der Deutschen

Meisterschaft, die zusammen mit

dem Deutschland Pokal der Senioren

II S vom Tanzsportclub Dortmund

Ende April in der Kamener

Stadthalle ausgerichtet wird.

Im Tanzsportclub Dortmund sind

aber nicht nur Turniertänzer und

solche, die es werden sollen, bestens

aufgehoben, sondern es gibt

auch viele Angebote für Hobby-

Daniel Rothe und Katarina Bauer

tänzer oder Breitensport-Wettbewerbstänzer

- weitere Infos unter

www.tanzsportclub-dortmund.de

- kostenloses Probetraining ist in

allen Gruppen jederzeit möglich.

Tanzsportclub Dortmund

SoVD-Vorstand im Amt bestätigt

- 30.11.2008. Das Sommerfest

findet am Samstag, dem 28. Juni,

statt. Unsere Monatsversammlungen

finden jeden

dritten Dienstag

im Monat um

18.00 Uhr im Hotel

Specht, Limbecker

Str. 27 statt.

Folgende Themen

stehen in diesem Jahr auf dem

Programm: Altersarmut, Patientenverfügung,

Pflegeversicherung,

Arzneimittelspargesetz, Rentenrecht

und andere aktuelle soziale

Themen werden von sachkundigen

Referenten erläutert.

An unseren Versammlungen nahmen

im letzten Jahr immer über 60

Mitglieder teil. Gäste und Freunde

sind beim SoVD Lütgendortmund

immer gern gesehen.

Unsere Frauengruppe unter Führung

von Inge Krajewski trifft sich

jeden dritten Donnerstag ebenfalls

im Hotel Specht, jeweils um

15.00 Uhr, auch hier sind Gäste

gern willkommen.

SoVD Lütgendortmund

JHV der Martener Bürgerschützen

Harmonisch verlief die sehr gut

besuchte Jahreshauptversammlung

der Martener Bürgerschützen.

Der erste Vorsitzende Manfred

Rippa konnte einen positiven

Bericht für das abgelaufene Jahr

vorlegen. Gute Stimmung kam auf,

als der Vorstand von den sehr gut

laufenden Vertragsverhandlungen

(20-25 Jahre) mit der Stadt

Dortmund über die weitere

Nutzung des Vereinsheimes berichten

konnte. Bei den Ergänzungswahlen

wurde Thorsten

Drewello zum Sozialwart wie-

Auf dem Weg nach oben...

ist die 1. Frauenmannschaft der SG

Lütgendortmund. Die Mannschaft

hat sich am 20. April eindrucksvoll

für die Heimniederlage im Hinspiel

Die 1. Frauenmannschaft der SG Lütgendortmund bejubelt

den 4:1-Sieg gegen die Sportfreunde Siegen Foto: Stefan Quinting

gegen Fortuna Dilkrath (0:1 am

14.10.2007) revanchiert, denn sie

brachte aus Dilkrath einen 6:2-Sieg

mit nach Hause. Die SG-Frauen

sind nun seit dem 14. Oktober

ungeschlagen und haben im Jahre

2008 bereits vier klare Siege gegen

Rot-Weiß Merl (5:0), die Sportfreunde

Siegen (4:1), Teutonia Weiden

(4:2) und nun gegen Dilkrath

auf ihrem Punktekonto. Sie belegen

zurzeit den zweiten Tabellenplatz

in der Regionalliga West hinter der

SG Essen-Schönebeck II, der zum

Aufstieg in die zweite Bundesliga

reichen würde, da die SG Schönebeck

ihr Team nicht für die zweite

Liga gemeldet hat. Bei der SG Lütgendortmund

hat besonders die Torjägerin

Larissa Kock wieder zu ihrer

gewohnten Gefährlichkeit zurück

gefunden. Das ganze Team brennt

nun darauf, die westdeutsche Meisterschaft

zu erringen und den Wiederaufstieg

in die zweite Liga zu

schaffen. Die nächsten Wochen mit

den Spielen gegen die Spitzenteams

dergewählt. In einer Stichwahl

konnte sich Karin Drewello gegen

Ramona Cley zur Damenwartin

durchsetzten. Zur Kassenprüferin

wurde Ramona Cley gewählt.

Brigitte Kaszmierski nahm dann

die Ehrung verdienter Mitglieder

vor. Friedhelm Steur und Willi

Köhler für 30 Jahre, Monika Klod

25 Jahre, Henry Buschmann, Karl

Schreiter, Werner Lippek und

Heinz Geißen für 15 Jahre. Lars

Ole Keller, Olaf Henkel, und Renate

Stöcker für zehn Jahre im

BSV Marten. de

von Fortuna Köln am 4. Mai, bei der

SG Schönebeck am 18. Mai und

gegen Eintracht Coesfeld (25. Mai,

15 Uhr im Rauhen Holz) werden

die Entscheidung bringen. Die SG

Lütgendortmund wünscht sich besonders

für das Heimspiel die Unterstützung

ihres Anhangs und der

Dortmunder Frauenfußball-Fans.

Die SG sucht für die Saison

2008/2009 noch interessierte Spielerinnen

aller Altersklassen. Die

SG will auch in der nächsten Spielzeit

mit einer U17, U15, U13 und

wieder mit einer U11 für Furore

in Dortmund und Umgebung sorgen.

In den Herbstferien wird die

SG die Klaus-Fischer-Fußballschule

zu Gast haben. Aber nicht nur im

Mädchen-Bereich sucht die SG

nach Verstärkung, sondern auch im

Vorstandsbereich. So benötigt die

SG im Hinblick auf die 2. Frauen-

Bundesliga noch einen sportlichen

Leiter und eine weitere wichtige Position

soll erstmals besetzt werden,

nämlich die des Leiters Marketing.

Ansprechpartner ist Abteilungsleiter

Rolf Heinbach (Tel. 0170-3010497

oder rolf.heinbach@sg-luetgendortmund.de.


TuS Bövinghausen 04 ehrte Jubilare

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung

des TuS Bövinghausen

04 ehrte der Vorstand langjährige

Mitgliedschaften.

Der 1. Vorsitzende Helmut Koch

nahm die Ehrungen vor.

Die Vereinsnadel in Silber für die

25-jährige Mitgliedschaft erhielten

Friedhilde Köhler, Thomas Greese,

Ulrich Jöres, Bernd Peters und

Helmut Schröder.

Die Vereinsnadel in Gold wurde

Huber Büse für seine 50-jährige

Lauf- und Joggingtreffs lassen sich

im Grunde von Wind und Wetter,

von Frühling, Sommer, Herbst und

Winter nicht beeindrucken. Wenn

Joggen angesagt ist, wird gejoggt!

Doch das Frühjahr bedeutet für

viele die Haupttrainingszeit, was

besonders die Streckenlängen

betrifft. Der Grund dafür sind die

langen Wettkämpfe, die bald anstehen.

Da gibt es zum Beispiel

am 27. April den Hermannslauf in

Bielefeld, über 31,1 bergige Kilometer;

am 20. Mai den Friedenslauf

in Kirchlinde, auch als Halbmarathon

über 21,1 Kilometer; am

18. Mai den Karstadt-Ruhrmarathon

über 42.195 Meter oder den

Rothaarsteiglauf am 24. Mai über

26 Kilometer. So mancher Läufer

will unbedingt an dem einen oder

anderen oder an allen diesen Läu-

Jetzt laufen sie wieder

Mitgliedschaft verliehen. Zu Ehren-

mitgliedern wurden Werner Beckmann,

Heinz Lehmann und Manfred

Wünsch ernannt. Harald

Tobner, der seit 60 Jahren dabei

ist, erhielt eine Urkunde für seine

treue Mitgliedschaft.

Außerdem wurden Udo Krause

und Jürgen Ahrens für die 15-jährige

Ausübung des Schiedsrichteramtes

im Verein ausgezeichnet.

TuS Bövinghausen 04

110 Kilometer rund um Dortmund in vier Etappen, hier im Volksgarten Lütgendortmund

fen teilnehmen. Und dafür muss

trainiert werden. So laufen einige

Mitglieder des Lauftreffs Brechten

zur Zeit den Wanderweg rund um

Dortmund, über insgesamt 110

Kilometer. Diese Strecke laufen sie

jeweils am Wochenende in insgesamt

vier Etappen. Eine anspruchsvolle

Etappe über 25 Kilometer

führte sie Mitte April bei Regen,

Schnee und matschigen, bergigen

Wegen, von der Brandheide in

Westrich durch den Volksgarten

Lütgendortmund, Somborn, den

Dorneywald, Oespel, Salingen,

Kruckel, den Schnee hinauf bis

zur Hagener Straße an der Grenze

nach Herdecke-Ende. Alle überstanden

auch diese Etappe ohne

wirkliche Schwierigkeiten, jedoch

mit viel Freude an der Gemeinschaft

und am Laufen!

Die Technische Akademie Wuppertal

Die Technische Akademie

Wuppertal ist

einer der führenden

Anbieter von Weiterbildung

in Deutschland

mit 2.500 Veranstaltungen

im Jahr

und ca. 30.000 Teil-

nehmern. Das ausgesproche vielfältige

Angebot an Seminaren

umfasst sämtliche Bereiche der

beruflichen Praxis und recht von

technischen, rechtlichen und

betriebswirtschaftlichen Inhalten

bis hin zu Führungs-

Kommunikations- und

Managementthemen.

Entsprechend groß ist

die Bandbreite der angebotenenVeranstaltungsformen.

Die TAW

versteht sich als Partner,

die den Teilnehmern in allen Fragen

zum Thema Weiterbildung

flexibel, lösungs- und kostenorientiert

zur Seite steht. Info: Dr.

Oliver Hinz, Tel. 0202/7495-322,

email: oliver.hinz@taw.de

21


22

JHV des Heimatmuseum Lütgendortmund

Dass das Heimatmuseum Lütgendortmund

1988 e.V. auch im

vergangenen Jahr gut gewirtschaftet

hat, bewiesen die Zahlen des

Kassenberichtes, die Kassiererin

Marie-Luise Martin den 57 von 273

stimmberechtigten anwesenden Mit-

gliedern während der Jahreshauptversammlung

Mitte März im ehemaligen

Kuhstall vortrug. Die Gäste

und Besucher des Heimatmuseums

im vergangenen Jahr waren mit

3.514 Erwachsenen, 504 Kindern,

7 Gruppen und 4 Schulklassen

recht zahlreich. Dazu kamen noch

unzählige Besucher der Veranstaltungen,

wie Frühlings- und Herbstfest,

Backen & Brauen, Dellwig im

Advent und so weiter. Dies führte

dazu, dass für die Inventarisierung

der Museumsgegenstände für 20

Stunden im Monat eine Studentin

eingestellt werden konnte.

Daher wurde der Vorstand, bestehend

aus Heinz Breddermann, er-

„In der Jugend liegt unsere Zukunft“,

davon ist Ralf Sprave

überzeugt. Schließlich ist der

Geschäftsführer des ambulanten

Pflegedienstes Sprave auch als

Lehrer für Krankenpflege in

Altenpflegeschulen tätig. „In

den kommenden Jahren wird

die Zahl alter Menschen, die

einen entsprechenden Pflege-

Hier wird ausgebildet!

ster Vorsitzender, Heinz Hücker und

Bettina Schlosser, stellvertretende

Vorsitzende, einstimmig entlastet.

Die anschließenden Neuwahlen

machten aus dem alten Vorstand für

die nächsten zwei Jahre den neuen

Vorstand. Ebenso erging es den

beiden Kassiererinnen, den Schriftführern,

den vier Beisitzern und den

beiden Revisoren. Die Gewählten

nahmen die Wahl an. Beschlossen

wurden auch die für das Jahr

2008 geplanten Veranstaltungen:

13.07.2008 Tag des Backens und

Brauens; 19.10.2008 Herbstfest mit

Feier des 20-jährigen Bestehens;

09.11.2008 Helferfest; 1. Adventwochenende:

Dellwig im Advent.

Heinz Breddermann beendete die

offizielle Versammlung mit einem

Lob auf die beiden Braumeister des

Museums, die nach seinen Worten

„in der kleinsten und feinsten Brauerei

des Dortmunder Westens das

Dellwig-Gold brauen“!

und Betreuungsbedarf haben, steigen.

Um diesem Bedarf gerecht

zu werden, ist die Ausbildung

qualifizierter Fachkräfte in der

Altenhilfe dringend erforderlich.

Und hier sind wir als Unternehmen

natürlich selbst gefragt.“ Seit

mehreren Jahren bildet das Unternehmen

Ambulante Pflege Sprave

aus. „Unser erster Auszubildender,

Anzeige

Bunte Bären auf dem Schultenhof

v.l.: Günter Eustrup, Aktiv im Ort Lütgendortmund, Künstler Walter Liggesmeyer,

Sponsoren Leo Fichna, Günter Henning, Prof. Dr. Gerd Bollermann

Was für Dortmund die geflügelten

Nashörner, sind für Lütgendortmund

die mannshohen bemalten Bären.

Zwei der gleichen Art standen für

eine kurze Zeit weiß und unbemalt,

ca. 30 kg schwer, im Bürger- und

Wahlkreisbüro von Professor Dr.

Gerd Bollermann, auf dem Schultenhof

in Hombruch. Prof. Dr. Gerd

Bollermann hatte die Idee entwickelt,

diese Bären unter der Leitung

des renommierten Dortmunder Autors,

Dichters und Malers Walter Liggesmeyer,

der für seine kräftigen und

leuchtenden Farben bekannt ist, von

den Behinderten des Schultenhofes

und der AWO WERKstattARBEIT farbig

gestalten zu lassen. Neben dem

Initiator und dem Künstler konnten

auch die Sponsoren Günter Henning,

Schausteller Leo Fichna, (Ma-

Auszubildende Silvia Schabio (links) und Nadine Jacke

Alen Kajevic, hat im Februar seine

Prüfung abgelegt. Silvia Schabio

ist im dritten Lehrjahr und unsere

Jüngste, Nadine Jacke, hat im

September angefangen“, berichtet

Pflegedienstleiterin Ulrike Sprave.

Behutsam werden die jungen

Menschen an ihren Beruf herangeführt.

„Wichtig ist natürlich für

uns zu wissen, dass sie sich bereits

im Vorfeld eine genaue Vorstellung

von ihren späteren Aufgaben

gemacht haben, dass sie unsere

Grundeinstellungen teilen.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht

der Mensch als Ganzes, nicht seine

Erkrankungen. Wir möchten

lermeister Peter Fuchs konnte nicht

anwesend sein) und der Ehrenvorsitzende

von „Aktiv im Ort“, Lütgendortmund,

Günter Eustrup, am 25.

Februar Zeuge der Entstehung dieser

Kunstwerke sein. Mit sichtbarer Freude

gingen die behinderten Menschen

an die Arbeit und gestalteten die

Bären gekonnt freundlich und farbenfroh!

Bis zu drei Personen kümmerten

sich jeweils um einen Bären,

den sie nach eigenen Ideen mit ihren

Lieblingsfarben bemalen konnten.

Nach Fertigstellung wurden die Bären

im Rahmen des Projektes „Kunst

auf dem Schultenhof“, in die anderen

bereits vorhandenen Kunstobjekte

integriert und somit dem „Gesamtkunstwerk

Schultenhof“ (Aussage

von Sebastian Kopietz, Projektmanager)

zugefügt.

die Würde unserer Patienten achten,

ihnen mit Respekt und Sensibilität

begegnen. Und doch kann

es natürlich vorkommen, dass die

Auszubildenden irgendwann an

ihre Grenzen stoßen.“

Deshalb ist eine ausgebildete

Mentorin aus dem Mitarbeiterteam

für die Auszubildenden da.

Für das Ausbildungsjahr 2009

nehmen wir jetzt schon Bewerbungen

entgegen. Pflegedienst

Sprave, Dortmunder Str. 383a,

44577 Castrop-Rauxel, Tel. 0 23

05/97 390 oder www.pflegedienst

-sprave.de


„Die Werkstatt der Schmetterlinge“

auf Zollern II/IV

Schmetterlinge sind so zart, leicht,

zerbrechlich, federleicht, farbenfroh

und dürfen nur einen Sommer

lang leben.

Sie scheinen nicht von dieser Welt

zu sein. Darum schrieb die am 9.

Dezember 1948 in Nicaragua geborene

Schriftstellerin Gioconda

Belli in ihrem 1994 in Deutschland

erschienen zauberhaften

Kinderbuch „Die Werkstatt der

Schmetterlinge“, wie der Naturerfinder

Rudolfo von der Idee besessen

ist, solch ein einzigartiges

Wesen zu erschaffen.

Dieses Kinderbuch wurde Anfang

März in den Räumen der Museums-

zeche Zollern II/IV als erzähltes

Konzert für Kinder auf die Bühne

gebracht. Ausführende waren

die Künstler Stefan Hunstein als

Erzähler sowie Otto Lechner und

Johann Tschiritsch als Musiker, die

die Geschichte vertont haben.

Unter den 80 Kindern sowie deren

Eltern und Großeltern herrschte

eine gespannte, sehr aufmerksame

und erwartungsvolle Stimmung,

die die Kinder auf ihren Sitzen

verharren ließ.

Mit Geige, Mundorgel, Säge, Hupophon,

Trompete, Gitarre und

Schifferklavier begleiteten die

Musiker den Erzähler.

Die Geschichte und ebenfalls die

Musik, wenig rhythmisch, dafür

auf zum Teil ungewöhnlichen Instrumenten

gespielt, zogen alle

Anwesenden total in ihren Bann.

Die „Wehmutswalze“, wie Hans

Tschiritsch eines seiner selbst erfundenen

und gebauten Instrumente

nennt, hatte es den Kindern

besonders angetan. Darum

durften sie nach der Vorstellung

darauf spielen.

Die ultimative DFB-Pokal-Party

fand in Marten statt

Am 19. April fand anlässlich des

Endspieles um den DFB-Pokal in

Berlin die „ultimative Party mit

Musik“ im Kath. Pfarrzentrum

Hl. Familie am Sedelhof 14 statt.

Veranstalter waren die Arbeitsgemeinschaft

Martener Vereine

gemeinsam mit EP Schiefelbein

und Hartmann und der örtlichen

kfd – Kath. Frauengemeinschaft

Deutschlands. Das Spiel wurde

auf Großbildfernsehern übertra-

gen, die vom Elektronik-Partner

zur Verfügung gestellt wurden.

Die über 120 zu Hause gebliebenen

Fußballfans mussten leider

mit ansehen, dass wieder einmal

nicht die beste Mannschaft gewonnen

hat, sondern die glücklichere.

Dies tat der „Bombenstimmung“

der unter Federführung von

Schiefelbein und Hartmann bestens

vorbereiteten Veranstaltung

keinen Abbruch.

23


Wer hat seinen Arbeitsplatz so

weit von Lütgendortmund entfernt,

wie Carina Hofmann? Sie arbeitet

nämlich gute 12.000 Kilometer entfernt

als Lehrerin in Shanghai in

China.

Derzeit sitzen wir im Café Blickpunkt,

schauen auf die Limbecker

Straße und sprechen über die Metropole

Shanghai oder die „Stadt oberhalb

des Meeres“, wie ihre Bewohner

sie nennen.

WiL: Nihao, Guten Tag, Carina Hofmann,

von meinem letzten China-

Aufenthalt, der mich im Jahre 2005

auch nach Shanghai führte, habe ich

noch einen 20-Yuan-Schein (2 Euro)

der chinesischen Währung Renminbi.

Ich möchte Ihnen den Geldschein

schenken. Sie werden ihn ja bald

wieder gebrauchen können.

Carina Hofmann: Bei dem unberechenbaren

Verkehr in Shanghai lasse

ich mich gern mit dem Taxi fahren.

Und für 20 Yuan bringt mich der Taxifahrer

kreuz und quer durch die

Millionenstadt!

WiL: Erzählen Sie uns doch bitte,

was und wie es Sie so weit entfernt

bis nach Shanghai geführt hat.

Carina Hofmann: Eine Freundin

schlug mir vor, ich solle mich doch,

Lütgendortmunderin als Lehrerin in Shanghai

mal in Shanghai bei der dortigen

deutschsprachigen Schule bewerben,

was ich dann auch tat. Zu meiner

großen Überraschung und Freude,

bekam ich von dort tatsächlich eine

positive Antwort. So flog ich Anfang

Januar 2007 im Alter von 27 Jahren

nach Shanghai und begann meinen

Dienst an der weltweit größten

deutschsprachigen Auslandsschule

mit deutschem Schulziel, der Privatschule

„Deutsche Schule Shanghai“.

Hier lehren und betreuen wir Lehrerinnen

und Lehrer 850 Schülerinnen

und Schüler, deren Väter oder Mütter

bei deutschen Unternehmen in

Shanghai (wie z.B. VW) beschäftigt

sind oder eigene Firmen leiten. Auch

gibt es deutsche Väter und chinesische

Mütter, die ihre Kinder in unsere

Schule schicken.

Ich bin Klassenlehrerin von 22 deutschen

Kindern einer dritten Klasse

im Alter von ca. 8 Jahren und unterrichte

Heimat- und Sachkunde, Ethik

und Informatik. Zusätzlich dazu Musik

in einer ersten Klasse.

WiL: Wer unterhält und bezahlt das

alles?

Carina Hofmann: Wir sind eine voll

ausgebaute Schule vom Kindergarten

bis zur Reifeprüfung. Unsere Schule

ist gut ausgerüstet. So gibt es ein eigenes

Theater, Musikinstrumente,

Sporthalle und Sport-Außenanlagen,

Bibliothek, Kantine und andere Einrichtungen.

Ein Schwimmbad ist im

Bau. Im Informatikunterricht steht jedem

Kind ein Laptop zur Verfügung.

Unsere Schule befindet sich in der

Trägerschaft des Schulvereins und

finanziert sich durch das Schulgeld,

das die Eltern zahlen, durch Spenden

und über das Sponsoring deutscher

Firmen in China.

WiL: Was fasziniert Sie an dem fernen

und den meisten von uns unbekannten

China besonders?

Carina Hofmann: Mein Lieblingsviertel

in der Riesenstadt Shanghai ist

die Altstadt. Hier wohnen die Menschen

in kleinen Häusern und zeitweise

auf der Straße, weil dort zum

Beispiel der Wasseranschluss noch

außerhalb des Hauses liegt. Ebenso

die Toiletten.

Doch die Stadt verändert sich ununterbrochen!

Kommt man mal 2

Wochen lang nicht in die eine oder

andere Straße, muss man danach

erstaunt feststellen, dass die Häuser

einer Straßenseite plötzlich völlig abgerissen

sind und dort bereits wieder

Kräne stehen, die neue Hochhäuser

bauen.

Die Bewohner der alten Häuser, die

bis dahin fast eine Gemeinschaft

bildeten und in denen die Familien

zusammen wohnten, werden dadurch

leider auseinander gerissen

und leben danach irgendwo anonym

in Hochhäusern und kleinen Wohnungen

am Stadtrand.

In Shanghai fährt die einzige Magnetschwebebahn

der Welt im Normalbetrieb.

Sie bringt ihre Fahrgäste mit

bis zu 431 km/h vom Flughafen in

die Stadt. Und auch wieder zurück.

Außerdem hat Shanghai seit wenigen

Jahren eine Formel 1-Rennstrecke

und bereitet sich mit umfangreichen

Baumaßnahmen auf die Expo 2010

vor.

WiL: „Wir in Lütgendortmund“

wünscht eine gute Reise zurück nach

Shanghai und weiterhin viel Erfolg!

Wir danken Ihnen für dieses Gespräch!

Zaijian, auf Wiedersehen!

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