SCHALE VON SÄKI

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SCHALE VON SÄKI

DIESCHALEVONSÄKI


W;e das Wasser des Spring#brunnens in einem Strahl aufsteigt unddann -getrennt durchZeitund Rauminvielen Tropfen niederfällt, so geht esmit dem einen Strahl der Wahrheit.Aue Namen und Formen sindHüllen und Decken, unter denen daseine Leben verborgen liegt.W.nn du mit dem Rückengegen die Sonne stehst, so liegt deinSchatten ·vor dir, aber wenn du dichwendest und dich der Sonne zukehrst,so fällt dein Schatten hinter dich.5


Die ewige Wahrheit kannnicht ausgesprochen werden. Das, wasausgesprochen werden kann, das istnicht die ewige Wahrheit.Die einzige Kraft des Mystikersist die Kraft der Liebe.W.nn wir voneinander Liebeund Führung annehmen, so ist dabei dasSprechen nicht von so großer Hilfe wieder innere Kontakt.W.nn die Leute ihre Religionvon Grund aus kennten, wie würden siedann duldsam sein und frei von Grollgegenüber den Religionen anderer!Keiner hat Gott gesehen undzugleich gelebt. Um Gott zu sehen,müssen wir entworden sein.6Die eigentliche Meinung derKreuzigung ist, das falsche "Ich" zukreuzigen, damit das wahre "Ich" auferstehe.Solange das falsche "Ich" nichtgekreuzigt ist, kann das wahre "Ich"nicht erkannt werden.7


Ein Ideal steht über jeglicherErklärung. Gott analysieren, heißt Gottentthronen.Selbstverleugnung ist derSchlüssel zur Vollkommenheit.Wo dieflamme derLiebeaufsteigt,entfaltet sich die Gotteserkenntnisvon selbst.Eines Menschen Neigungenbilden die Wurzel am Baum seines Lebens.Friede ist vollendete Aktivität.Dasjenige ist vollendet, das in jederHinsicht vollständig ist, in jeder Richtungausgeglichen und unter vollerHerrschaft des Willens steht.8Ja, verkündet die Prinzipieneurer Auffassung des Guten, aber begrenztdamit nicht Gott. Die Güte einesMenschen entspricht nur einer Art, seinereigenen.9


Trachtet, den Maßstab Gotteseuch anzueignen statt die Welt nacheigenem Maßstab vervollkommnen zuwollen.Liebe und Kraft sollen sichdie Wage halten. Der Weise wird seineLiebe stets wachsen und ausdehnenlassen und gleichzeitig den Willen sostärken, daß das Herz nicht leicht bricht.Das Denken zeichnet dieSchicksalslinie vor.Ein König ist stets ein König,ob er mit einer Krone von Juwelen gekröntoder in Lumpen gehüllt sei.Die Materie ist ein Zustand,und der Geist ist ein Zustand. Die Materieist verdichteter Geist, und Geist istätherisierte Materie. Der Geist ist wiefließendes Wasser, während die Materiewie Eis ist.10Ein jegliches menschlichesWesen wie einen Tempel Gottes behandeln,das ist wahre Ausübung von Religion.11


W.nn das Studium von Religionund Mystik nicht zu wahrer Freudeführt, dann kann es gerade so gut unterbleiben,denn dann hilft es nicht, denZweck des Lebens zu erfüllen.Derjenige, der gegen seineigenes Wünschen denkt, kann seineigener feind sein.W.nn jemand sich als religiösausgibt und dabei melancholischist, so entehrt er damit die Religion, erzeigt, daß nur die äußere form festgehalten,der Geist aber verloren gegangenist.Der Verstand drückt sichdurch Worte aus, das Herz durch denBlick der Augen und die Seele durchein Ausstrahlen, das der Umwelt sichmitteilt.Vernunft ist dem Glauben eineLehrerin, aber der Glaube ist der Königder Vernunft.12Liebe ist eine Ware, nach deralle Welt verlangt. Wenn du davon vielin deinem Herzen aufspeicherst, so wirdein Jeder dein Kunde werden.13


Innigkeit ist die Perle, die sichin der Muschel des Herzens formt.Die Vergnügungen der Weltmachen blind. Der Liebe allein gelingtes, die Blindheit vom Herzen, vom Spiegelder Seele zu nehmen.Setbstbemitleidung macht ärmerals alles andere, denn sie überwältigtden Menschen so, daß er nichtsmehr sieht als Krankheit, Sorgen undLeiden.Die mit Liebe zusammenhängendenSchmerzen sind wie Dynamit,sie brechen das Herz auf, und wenn esauch hart ist wie Stein.Das Herz wird erst lebendig,nachdem es Schmerzen erfahren hat.14Unsere Tugenden sind durchLiebe entstanden, unsere Sünden durchMangel an solcher.15


\IIDie Liebe ist die Essenz allerReligion, Mystik und Philosophie.W.r Böses im Herzen birgt,kann Schönheit nicht sehen.Das Feuer der Gottesinnig·keit reinigt das Herz des frommen undführt ihn zu innerer Freiheit.Wenn der Weise die Naturstudiert, so dringt er durch deren Mannigfaltigkeitzur Einheit, und er erlebt diePersönlichkeit Gottes, indem er dieseinige aufgibt.Mystik ohne Gottesinnigkeitist wie halbgekochte Speise.16Denen gegenüber, die wirgerne mögen, offenbartsich unsere Liebeals Liebe, denen gegenüber, die unsnicht sympathisch sind, als Verzeihung.2 17


Oie Liebe brachte den Men·sehen aus der Welt der Einheit in dieWelt der Mannigfaltigkeit, und dieselbeKraft kann ihn zurückbringen in dieWelt der Einheit aus der Welt derMannigfaltigkeit.W.isheit ist größer als Verstand,Tugend oder Religiosität, auchschwieriger zu erlangen.0 erjenige, der das Mysteriumder Schwingungen verstehen kann,wahrlich der versteht alles.W.isheit ist Intelligenz inreinster Essenz, in einer Essenz, dienicht abhängig ist von Kenntnissen mitFormen und Namen.Wer in den Zustand desGleichmuts gelangt, ohne am Leb:? I?·teresse zu nehmen, der ist unvollstandtgund der Gefahr ausgesetzt, durch Inter·essen verführt zu werden. Wer aber ~uGleichmut gelangt durch Interessen hm·durch, dem wird Glückseligkeit.18Der Mensch gestaltet seineZukunft mittels seines Betragens. Jedeseiner guten und jede seiner bösen Tatenverbreitet dementsprechende Schwin·gungen durch das Universum.2*19


Das Universum gleicht einemDom. Es nimmt die Schwingungen vondem, was du sagst, auf und bringt sie dirzurück. So ist das Gesetz der Tätigkeit;wir ernten, was wir säen.Der, der die Welt ändern willwird enttäuscht, er muß seine Auf~fassungvon ihr ändern. Wenn letzteresgeschehen ist, so wird Duldsamkeit er*scheinen und Verzeihung wird kommenund bald wird es nichts mehr geben, daser nicht ertragen kann.Immer suchen wir Gott zu weitweg, während Er uns doch näher ist alsunsere Seele.Der Mystiker erzieht sich, in*dem er sein Gemüt reinigt mit reinemDenken, mit reinem Empfinden und mitreinem Tun.Konzentration und Kontern*plation sind große Dinge, aber keineKontemplation ist größer als diejenigedes Lebens, das wir täglich um unshaben.20Meditieren ist ein Reisen zuden inneren Ebenen.21


Der Reformer kommt, denAcker zu pflügen, der Prophet kommt,den Samen zu säen, und der Priesterkommt, um die Ernte zum Reifen zubringen.Du brauchst Gott nicht zufürchten, doch sollst du gewissenhaftauf sein Wohlgefallen und sein Mißfallenachten.Das Leben ist eine Gelegenheit,den Hunger und Durst der Seele zustillen.In dem Maße als der Menschüber seine Leidenschaften Herr wird, indem Maße lernt er die Liebe kennen.Wahrheit allein kann Erfolghaben, Unwahrheit ist Zeitvergeudungund 1\raftverlust.22Liebe ist die einzige Kraft, dieerschafft, die erschaffen kann.23


Glaube an Gott mit kindlichemGlauben, denn Herzenseinfalt istdas Zeichen der Heiligen.Die Natur spricht lauter alsder Rufer vom Minaret.Derjenige, der sein Ideal verwirklichenkann, ist Herr des Lebens.Derjenige, der es nicht verwirklichenkann, ist Sklave.Der Priester sagt den Segensspruchvon der Kanzel, die sich neigendenÄste der Bäume geben den Segenvon Gott.Vernunft ist wie Feuer, siebringt dem Denken Licht, aber Denken,das überhitzt wird, verliert seine Kraft.24DieSeele bringt ihr Licht vomHimmel, der Verstand empfängt seinWissen von der Erde. Darum, wenn auchdie Seele bereitwillig glaubt, kann derVerstand immer noch zweifeln.25


Demjenigen, welcher Staubder Sonne entgegenwirft, fällt er in dieeigenen Augen.'iLiebe, die nicht die Ansprüchedes "Ich" ausrottet, ist falsch. Der ersteund der letzte Lehrsatz der Liebe heißt:"Ich bin nicht."Der Mensch ist der eigeneSchöpfer seiner Disharmonie.Du kannst nicht gleichzeitigPferd und Reiter sein.Gott wohnt im Menschen~herzen, wenn dieses aber durch Bitter~keit oder Haß zugefroren ist, so sind dieTempeltore verschlossen und das Lichtist verborgen.26Es ist wichtiger, die Wahrheitüber sich selbst zu wissen, als die Wahr~heit über Himmel und Hölle zu erfor~sehen.27


Das Streben eines jeden Menschenentspricht seiner Entwicklungsstufe.W.nn wir das denken könntenwas wir möchten, und wenn wir das{ühlen ' könnten, was wir möchten, dannwären wir im Himmel. Wenn wir nichtfühlen, was wir fühlen möchten undnicht denken, was wir denken möchten,so ist das nur Mangel an Willenskraft.Der Mensch sieht, was ersieht, darüber hinaus kann er nichtsehen.Gott ist die Wahrheit undWahrheit ist Gott.Sobald das Leben sich demMenschen selbst enthüllt, so ist dessenerste Unterweisung die der Demut.28Jeder Augenblick unseres Lebensbietet eine unschätzbare Gelegenheit.29-I


Ehe der Mensch sich nicht inder Erscheinung Gottes verlieren kann,darf man nicht von ihm sagen, daß erdas Leben habe.Der innig fromme verstehtes am besten, sich vor Gott zu demü~tigen.. Wahrlich, der ist siegreich,der steh selbst besiegt hat.Es ist weise, alles zu sehenund doch die Augen wegzuwenden vondem, was übersehen werden sollte.W.nn du die Güte in jedwe~dem Mitmenschen anerkennst, so ist dasals ob du Samen der Güte sammeltest. . 'um ste ms eigene Herz zu säen.30Unsere Seele ist beglücktvom Eindruck der Herrlichkeit Gottes,wenn immer unsere Lippen Ihn preisen.31


Es gibt nur einen Lehrer: Gott.Wir alle sind seine Schüler.Derjenige, der angefüllt istmit Kenntnissen, dieNamen undformenhaben, der besitzt die Fähigkeit nicht,Gott zu erfassen.Anes irdische Wissen ist wieeine Wolke, welche die Sonne verdeckt.Der Mensch ist Gott näher,als die Fische es dem Ozean sind.Das erste Zeichen von Verwirklichungder ewigen Wahrheit istDuldsamkeit.32W;r treten ins Leben mit demVersuch, Lehrer zu sein. Schüler zusein, das ist schwierig zu erlernen.333


Ehe das Herz leer gewordenist, kann es nicht zur Erkenntnis Gottesgelangen.Ja, nur den Namen Gottes auszusprechen,ist ein Segen, der die Seelemit Licht und Freude und Glück erfüllenkann, wie nichts anderes dies zutun vermöchte.Entsprechend der Stufe seinerEntwicklung erkennt der Mensch dieewige Wahrheit.Der Richter ist der Sklavedes Gesetzes, der Verzeiher ist dessenMeister.~r köimen unser begrenztesIch nie genug demütigen vor der grenzenlosenVollkommenheit.34Mitgefühl ist die Wurzel derReligion. Wenn der Geist des Mitfühlensin deinem Herzen lebt, so hast du dasLicht der Religion.3*35


=>as ~eer des Lebens ist inständiger Bewegung. Seine auf- undniederwogenden Wellen kann niemandzum Stillstand bringen. Der ~eisterwandelt über den Wellen, der Weiseschwimmt mit ihnen, der Törichte aberwill sie durchqueren und ertrinkt dabei.w;-e man mit offenen Augensehen kann, so kann man mit offenenHerzen verstehen.Sympathie geben, ist Herrschaft,- Sympathie verlangen, istKnechtschaft.Für sich selbst tot sein, dasist Gotteserkenntnis.Gott spricht zum Gehör einesjeden Herzens, aber nicht jedes Herzhört ihn.36w;-e das Sonnenlicht derPflanze zum Wachsen verhilft, so hilftGottes Geist der Seele zu ihrer Vervollkommnung.37


Dinge, die wir zu suchen haben,gewinnen an Wert.Das Gottesideal ist eineBrücke, die das vergängliche Leben mitdem unvergänglichen verbindet. Werimmer über diese Brücke reist, der gelangtwohlbehalten vom irdischen insüberirdische Leben.W.nn der Mensch den Ozeanbetrachtet, so kann er davon nur denTeil sehen, der in seinem Gesichtskreisliegt. Genau so ist es mit der ewigenWahrheit.Derjenige, der verstehen will,der wird verstehen.Es kommt nicht auf die Artund Weise an, wie ein Mensch seinenGott verehrt, sondern auf die Innigkeitund Aufrichtigkeit.38Der Mensch ist das Bild desWiderscheines seiner Einbildungskraft.Er ist so groß oder so klein, als eres sich vorstellt.39


Die großen Lehrer derMenschheit werden zu Strömen derLiebe.;'Unser Erfolg oder Mißerfolghängt davon ab, ob unser individuellerWille in Harmonie oder in Disharmoniemit dem Willen Gottes steht."Gott ist Liebe", das sind dreiWorte, die unendliche Weiten eröffnendem Denker, der die Tiefen des Lebens~geheimnisses zu durchleuchten sucht.DieWoge sagt sich: "Ich bindas Meer", und indem sie sich in dasMeer stürzt, verneigt sie sich vor ihremGott.Es ist die Oberfläche desMeeres, die Wellen wirft und dröhnendeBrandung. Die Tiefe ist still.40Das Geheimnis des Glücksliegt verborgen unter der Decke dergeistigen Erkenntnis.41


Die Seele wird zuerst in dasfalsche Ich geboren, und ist da blind,erst im wahren Ich öffnet die Seeleihre Augen.0 er Mystiker strebt darnach,bei der Idee der Einheit zu verbleibenund ausfindig zu machen, wo und wieman sich einigen kann.Zu lernen wie man leben soll,ist wichtiger als alle psychologischenund okkulten Studien.Schlafen ist bequem, aber erwachenist interessant.42"W;"ssen Qhne Liebe ist leblos.Jeder Augenblick hat seine besondereBotschaft.43


Gott zu verwirklichen, das istder wahre Zweck des Gottesdienstes,' IJ eglieher Gewinn, sei er materieller,geistiger, moralischer oder mystischerArt, ist ein Erfolg unseres Charakters.Jede Gemütsbewegung, jedeBegierde hat ihre Wirkung auf die Seele,und jede Seelenregung, so winzig sieauch sei, hat ihre Wirkung auf denKörper.Du kannst alle guten Dingehaben, sobald du gelernt hast, von ihnennicht geblendet zu werden, sobald dugelernt hast, Enttäuschungen zu entgehen,und einzusehen, daß die Dingenicht so sind, wie du sie haben möchtest.Suche Friede und Freude, bereiteihnen einen gastlichen Raum, dannwird die Furcht an deiner Wohnungvorbeigehen.44Die ewige Wahrheit brauchtnicht mit Hüllen umgeben zu werden,sie verhüllt sich selbst vor den Augender Unwissenden.45


W.r seinen eigenen Geistnicht lenken kann, dem fehlt es an. Selbstbeherrschung.Das Licht des Mondes ist dasLicht der Sonne .Ausruhen ist den Geistes~kräften so nötig wie dem Körper, dochwir halten die Gemüts~ und Gedanken~kräfte in ständiger Tätigkeit.Mit dem künftigen Leben istes wie mit dem Grammophon. Was derMensch in dasselbe hineinbringt, gibt eswieder. Hartes gibt das Instrument inharten, schrillen Tönen wieder, Schönesin schönen Melodien. Das künftige Lebenwird genau das wieder hervorbringen,was der Mensch in diesem Leben zumAusdruck gebracht hat.Diejenigen haben der Mensch~heit die tiefsten Gedanken gegeben, diedie Tätigkeit ihrer Gedankenkräfte be~meistern konnten.46Derjenige, der abhängig istvon seinen Augen, um zu sehen, vonseinen Ohren, um zu hören, von seinemMund, um zu sprechen, der ist noch"tot".47


l~r umhüllen unseren Geistmit dem Körper und stellen dadurchunser Licht unter den Scheffel. Wir erlaubendem Geist nicht sich seiner selbstbewußt zu werden.Ir0 er Mystiker sehnt sich nachdem, was Omar Khayyam "Wein" nennt,nach dem Trank, von dem Christus sagt,daß nach dessen Trinken niemandenmehr dürstet.Der Geist ist vergleichbar derSonne, deren Strahlen die Seelen sind.Unser begrenztes Selbst istein Wall, der uns von dem göttlichenSelbst trennt.Wenn wir uns ganz demGottesgedanken hingeben, so ist alleErleuchtung unser.48Gottes Weisheit und Gerechtigkeitliegt in uns und doch weit entfernt,verborgen hinter dem Schleier dessterblichen Ich.4 49


Derjenige, der nach Beloh·nung ausschaut, ist kleiner als die Be·lohnung. Derjenige aber, der darauf ver·zichtet, ist darüber hinausgewachsen.Gott ist das Ideal, das dieMenschen zur höchsten Höhe der Voll·kommenheit emporhebt.Die Armut desjenigen, derVerzicht geleistet hat, ist eigentlicherReichtum im Vergleich zu dem Schein·reichtum desjenigen, der am Besitzklebt.Der ist weise, der einen Be·kannten wie einen freund behandelt,und der ist töricht, der einen Freund nurwie einen Bekannten behandelt, und der,der Freunde und Bekannte wie Fremdebehandelt, der ist unmöglich, dem istnicht zu helfen.Je höher erhoben die Seele ist,desto weiter ist ihr Gesichtskreis.50Solange eine Nation im InteresseGottes und der Menschheit arbeitet,so gedeiht sie, aber sobald sie nurnationalistischem Ideal huldigt, dannfällt alles wie ein I\ artenhaus zusammen.4* 51


Die Einsieht, daß das Lebenein stetes Nehmen und Geben sein muß,ist das Verstehen der geistigen Wahrheitund Sache der wahren Demokratie.Ehe nicht dieser Geist im Einzelindividiumgeformt ist, kann die Welt nichtauf eine höhere Stufe gehoben werden.Diskussion ist für diejenigen,die behaupten: "Was ich sage, ist richtig,was du sagst, ist unrichtig." EinWeiser würde nie so etwas sagen, füreinen Weisen gibt es also keine Diskussion.Das vollkommene Leben ist,seinem eigenen Ideal nachzustreben,nicht die Ideale der andern herunterzureißen.Laß einen jeden seinem eigenenIdeal folgen.Duldsamkeit kommt nichtdurch Lernen, sondern durch die Einsichtund durch das Verstehen, daß eseinem jeglichen erlaubt sein soll, denWeg zu gehen, der seinem Temperamententspricht.Eines jeden Menschen Wunschentspricht seiner inneren Entwicklung.Das, wofür er reif ist, erscheint ihmwünschenswert.52Solange der Mensch ein Verlangennach einem bestimmten Gegenstandhat, solange kommt er nicht darüberhinaus.53


Jeder Mensch hat seinen eigenenWeg. Laß Ihn seine eigenen Wünscheso vervollkommnen, daß er auf seineArt fähig werde, sich über sie zum Ewigenzu erheben.Aue Uneinigkeiten der Welt,die aus religiösen Meinungsverschiedenheitenentstanden, sind die folge vonMangel an Verständnis dafür, daß dieReligion eine Einheit ist, daß Wahrheiteine Einheit ist, daß Gott eine Einheitist. Wie kann es überhaupt zwei Religionengeben?Eine Freundschaft für selbstsüchtigeZwecke ausnützen, heißt bitteresGift in süßen Rosensirup mischen.Die Bemeisterung des Ichbedeutet Bemeisterung aller Dinge.Gott ist Liebe. Wenn in HerzenLiebe erweckt ist, so erwacht darinGott.54Des Menschen Begierdenlenken ihn ab von den Wünschen desHerzens und die Wünsche des Herzenshalten ihn fern von der Versenkung inseine Seele.55


Worte sind nur die Schattenvon Gedanken und Empfindungen.Es braucht Bereitschaft zumVergeben, Geduld und Duldsamkeit, umzwei individuelle Herzen zusammenzuhalten.Liebe zu Gott ist ein Weitendes Herzens und jegliche Handlung, dievon den Menschen kommt, die Gott liebhaben,ist eine Tugend. Es kann garnicht anders sein.~r schelten andere unsererSorgen und unseres Mißgeschickes wegen,da wir nicht einsehen, daß wir dieSchöpfer unserer eigenen Welt sind.Das Geheimnis eines Freundessollte wie ein eigenes gewahrt werden,die Fehler des Freundes sollte manwie seine eigenen verbergen.56Niemand erscheint uns minderwertig,sobald unsere Herzenswärmeentflammt ist und unsere Augen geöff.net sind, um Gott zu erkennen.57


Selbstsucht hält den Menschenauf der Stufe der Blindheit.DesMenschen ganze Lebensführunghängt von dem ab, was er inseinen Gedanken festhältDerendgültigeSiegimKampfedes Lebens ist da für einen jeden,wenn er sich erhoben hat über die Dinge,die er einst am meisten schätzte.Derjenige, der von sich selbstso weit loskommt, daß er seine Augenoffen halten kann für alle diejenigen, inderen Mitte er lebt, und daß er sieht, inwelcher Weise er ihnen helfen kann,dem wird das Himmelreich.W.nn die Kraft vorangehtund die Weisheit folgt, so verschleiertsich das Antlitz der Weisheit, und siestrauchelt. Wenn aber die Weisheit dieFührende ist und die Kraft ihr folgt, sogelangen beide wohlbehalten ans Ziel.58W.hre Gerechtigkeit kannerst dann ausgeübt werden, wenn dieSchleier der Selbstsucht von den Augengefallen sind.59


Das Glück wie das Unglück,das wir empfinden, haben unsere Gedankenfür uns vorbereitet.Das Feuer der Hingabe reinigtdas Herz des Gottergebenen undführt ihn zu geistiger Freiheit.Liebe ist das beste Mittel, umdas Herz zu befähigen Seelenmachtzurückzustrahlen. Die Liebe, verbundenmit Schmerz, ist noch mächtiger alsverbunden mit Freude, denn jederSchicksalsschlag öffnet eine Pforte,durch welche Seelenkräfte hervortreten.Wenn das Feuer der Liebeseine flammen schlägt, so leuchtet eswie eine Fackel auf des frommen Lebensweg,und alle Dunkelheit schwindet.Jedes Erlebnis auf der physischensowohl als auf der astralen oderauf der mentalen Ebene ist vor der Seelegrad wie ein Traum.60Es ist das Mißtrauen, das irreführt,Zutrauen führt gradenwegs zumZiel.61


Liebe liegt im Dienen, dochnur das, was nicht für Ruhm und Ehregetan wird, und nicht, um geschätzt undverdankt zu werden, nur das ist Liebe.rJeder Mensch komponiert dieMusik seines Lebens. Wenn er einenanderen beleidigt, so stört er die Harmonieund es kommen Dissonanzen indie eigene Lebensmelodie.Die Seele ist nur Licht. DieDunkelheit wird erzeugt durch die Starrheitdes Herzens, aber Leiden könnenes beleben.Derjenige, deraufrichtignachdem Zweck seines Lebens sucht, wirdvon diesem selbst aufgesucht.Die Art und Weise des Vergebens,die alles außer der Schönheitvernichtet, das ist die Art und das Wesender Liebe.62Durch Bewegung und Wandelmanifestiert sich die Lebenskraft.Wir leben ein Leben der Veränderlichkeit,sehnen uns aber nach Beständigkeit.Es ist dieser angeborene Seelenwunsch,der uns zu Gott führt.63


Ein jeglich Wesen hat seineBestimmung, und es ist diese Bestimmung,die seinem Leben leuchtet. ~erMensch der seine Bestimmung mchtbeachtet, ist wie eine unangezündeteLampe.Das Herz schläft, bis es durcheinen Schicksalsschlag geweckt wird.Es ist wie ein Stein, aus dem verborgenesFeuer flammt, wenn e: von einemanderen Stein geschlagen Wird.Das erwachte Herz sagt:Ich muß geben, nicht verlangen" und~ritt so durch ein Tor zum bleibendenGlück.64Oie Welten sind zusammengehaltendurch Sonnenwärme. Wir allebestehen aus Atomen, die durch dieewige Sonne, die wir Gott nennen, anihrem Platz gehalten sind. Inwendig inuns ist dieselbe zentrale Kraft, das Lichtoder die Liebe Gottes, mittels deren wirdie Menschenwesen in unserer Sphärezusammenhalten oder, in Ermanglungderer wir sie fallen lassen.W.nn der Mensch in seinInneres taucht, so findet er, daß seinwahres Selbst über die Bewegung desUniversums erhaben ist.Des Menschen Stolz und Eingebildetseinauf das, was er weiß, beengtseinen Gesichtskreis in Bezug aufgöttliches Erkennen.5 65


Der Mensch muß vor allemin sich selbst Frieden schaffen, wenner Frieden in der Welt sehen will, dennsolange kein Frieden in ihm selber ist,solange können seine Anstrengungenfür den Weltfrieden nicht Erfolg haben.Selbsterkenntnis ist die wich~tigste Wissenschaft. Sie allein gibt demMenschen Weltkenntnis. Im Verstehendes menschlichen Seins liegt das Ver~ständnis für die Natur, die das Gesetzder Schöpfung offenbart.'Während der Durchschnitts~mensch andere anklagt, wenn er Kum~mer zu leiden hat, stellt der Weise sichselbst zur Rede.66~e auch immer ihr Glaube-die Weisen waren von jeher imstande,sich zu einigen jenseits der Grenzenvon äußeren Formen.Jedes Wesen hat seine ganzbestimmte Aufgabe und nur das Voll~endenwollen derselben kann den Men~sehen richtig leiten. Sein angeborenesTalent bringt ihm Erleuchtung dazu.W.nn ein Mensch durch seineArt zu leben engelgleich würde, so hätteer hinieden wenig von seiner Aufgabeerfüllt, denn die Wünschenwerteste Voll~kommenheit des Menschen ist, denPflichten des Erdenlebens gerecht zuwerden.5* 67


'Während der gewöhnlicheMensch andere von seinem moralischenStandpunkt aus richtet, so stellt derWeise sich auf den Standpunkt desandern.Nur derjenige, der Gott liebt,dessen Herz von inniger Hingabe erfülltist, kann sich in Gott versenken. Niederjenige, der sich anstrengt, Gott mitseinem V erstand zu analysieren.Beklage nicht das V ergangene,sorge nicht um die Zukunft, sondernversuche, aus dem Heute das Beste zumachen.Derjenige, der einen andernzu Freude oder zu Dankbarkeit anregenkann, der bereichertsein eigenes Leben.Konzentration ist ein Im-Zügel-haltender Gemüts- und Gedankenkräfte.·68Lob hat keinen Wert ohneTadel, es kann ohne seinen Gegensatznicht bestehen.69


ReichtümerundAnsehen vergehenwie alles, das außer uns liegt.Nur was in uns drinnen liegt, könnenwir unser nennen.W;r müssen darnach trachtenjeden Dorn, der an einer andern Personunsstechen würde, von uns zu entfernen.Die Welt entwickelt sich vonder Unvollkommenheit zur Vollkommenheit.Dazu braucht es Liebe und Mitgefühl,aber auch Milde und Behutsamkeitwird von jedem von uns verlangt.Das Herz eines jeden Menschen- sei er gut oder böse- ist eineWohnung Gottes. Darum müssen wirSorge tragen, keinen Menschen mitWorten oder Taten zu verletzen.70Es ist ein Licht in jeder Seele,doch müssen erst die Wolken, die esüberschatten, durchbrachen werden.Das wahre Glück der Seeleliegt im Erleben von inneren Freuden.Wie könnte die Seele mit äußerlichem,mit Scheinglück sich zufrieden geben,sie, deren Zugehörigkeit zu Gott bedingt,daß nichts, was unvollkommen ist, ihrgenügt.71


Jeder Schicksalsschlag dringtdurch das Herz und erweckt unsere1\raft des Mitempfindens, und jedes sichder Bequemlichkeit Hingeben, schläfertein und macht nachlässig.Das Studium des Lebens istdie größte a!ler Religionen. Es gibt keingrößeres Studium und kein interessanteres.~r können Tugenden lernenauch vom größten Sünder, sobald wirihn als Lehrer anerkennen wollen.72'Wärme schmilzt, macht auftauen,während 1\älte gefrieren läßt. EinEistropfen erweitert sich an einemwarmen Ort und bedeckt dadurch einegrößere fläche, während ein TropfenWasser ah kaltem Ort sich zusammenziehtund gefriert. Reue hat die Wirkungeines Tropfen Wassers, der in einewarme Sphäre gespritzt, das Herz erweitert,während Abkühlung und Verhärtungdas Herz enger machen.Es sollte Gleichgewicht inunserem Betragen sein. In den Extremensich bewegen, oder lauwarm sein, beidesist nicht gut.Jede Absicht hat Geburt undTod; Gott steht also über jeder Absicht.73


Sind wir nicht Geist? Ist nichtder Leib unsere Kleidung? Der Menschkann bei seinem Schneider nicht Friedeholen, wenn schon sein Rock von ihmkommt. Ebensowenig kann er von derErde sein Glück erlangen, weil sein Leibihr zugehört.Zu lieben ist eine Sache, zuverstehen ist eine andere Sache. Liebeführt zu Hingabe, V erstehen zu Freundschaft.Glaube und Zweifel haben dieMenschheit in viele Sekten geteilt, undsie damit so geblendet, daß sie die Einheitdes Lebens nicht mehr sehen.Unter einer Million Gottesgläubigergibt es kaum einen, der Gottin sich verwirklichen kann.Geist kann nur Geistiges lieben.Wer die äußere form liebt, täuschtsich selbst.74~e beengtmuß dieSeelesichfühlen, wenn die Tore des Herzens zugeschlagensind!75


Verständnis macht die Sor~gen des Lebens leichter ertragen.Das Leben ist, wie es ist, dukannst es nicht anders machen, wohlaber kannst du dich selbst ändern.Unter verschiedener atmo~sphärischen Bedingungen ändert sichdie form einer Pflanze, aber ihre Cha~raktereigenschaften wird sie stets behalten.Das Leben ist eine sich stetigfortsetzende Reihe von Erfahrungen,von welchen die eine zur andern führt,bis die Seele an ihren Bestimmungsortgelangt ist.Es kann ein einzig Wort kostbarersein, als alle Schätze der Erde.76Das äußere Leben ist derSchatten der innern Wirklichkeit.77


Der Weise kann aus einemIrrtum eine Lehre für sein ganzes Lebenziehen.Engherzigkeit ist Primitivität.Die Weite des Herzens zeugt von seinerEntfaltung.Je höher hinauf du dich geistigentwickelst, je weiter entfernst du dichvom Verstandenwerden von den Durchschnittsmenschen.Es ist einfacher, einen Wegzum Himmel zu finden, als einen Wegauf Erden.~II man ferne Länder sehen,so muß man über Meere reisen. Diejenigen,die in unsichtbare Weltenschauenwollen, haben das Meer der Gefühlezu durchqueren.78Gott braucht den Menschen,um in ihm seine Pläne zu zeichnen unddurch ihn sie ausführen zu lassen.79


Der, welcher die Natur wirklichliebt, ist ein Gottesverehrer.Auf dem Lande siehst du dieHerrlichkeit Gottes, in der Stadt verherrlichstdu seinen Namen.Jeder Gedanke macht einenEindruck auf des Menschen Bewußtseinsowohl als auf den Rhythmus, mitdem es arbeitet. Dem Rhythmus entsprechend,verwirklicht sich dieser Eindruck,und so ist der Menseh oft seineigener Feind.Liebe ist die gangbarste Münzealler Völker und aller Zeiten.Schmerzen sind der Preis, derfür die Belebung des Herzens bezahltwerden muß.80Nimm ja nie das Beispieleines andern als Entschuldigung fürdein Unrechttun.6 81


Du sollst auch gegenüber dengrößten Fehlern der ande~n Nachsi~htüben aber nie und unter kemen Umstanden,'und nicht im geringsten, dich anihnen beteiligen.Es lebt nur derjenige, dessenSeele erwacht ist, und derjenige ist tot,dessen Herz schläft.Klugheit und Vielseitigkeitsind noch lange nicht Weisheit.Derjenige, dessen Augen derNatur geöffnet sind, der die Natur mitInteresse beobachtet, über sie nachdenkt,und ihre Schönheit genießt derhat die Reise zu Gott angetreten. 'Derjenige, der ausgab, hatverbraucht, derjenige, der sammelte, hatverloren, aber derjenige, der verschenk·te, der hat sich ewige Schätze gerettet.82Hege Zuversicht in die HilfeGottes und sieh Sein verborgenes Wirkendurch alle Quellen.6''83


Der vertrauende Glaube istdas ABC der Verwirklichung Gottes,und dieser Glaube fängt an mit Beten.Der Tod ist eine Steuer,welche die Seele zu bezahlen hat dafür,daß sie einen Namen und eine form gehabthat.Leidenschaft ist der Rauchund Gemütsbewegung ist die Glut vomFeuer der Liebe. Oie flamme aber, diedenweg erhellt, ist Selbstlosigkeit.Ein lauteres Leben und einreines Gewissen sind zwei Flügel, dieder Seele zugehören.Christi Seele ist das Licht desUniversums.84Gabe.Der Geber ist größer als die85


Oie Schätze der ganzen Weltkönnten ein Wort, das die Seele entzündet,nicht bezahlen.~e könnte das allumfassendeSein begrenzt sein? Alles, was begrenzterscheint, ist in der Tiefe dochüber aller Begrenzung.Freude und Leid sind für einanderda. Wenn nicht die Freude wäre,so könnte das Leid nicht sein, und wennes kein Leid gäbe, so könnte keine Freudeempfunden werden.Vergnügungen versperren,Schmerze ebnen den Weg der Inspiration.Setbstbemitleidung ist die Ursachevon allen Kümmernissen des Lebens.86Es gibt keine andere Quelledes Glücks als die im Menschenherzen.87


Glücklich ist der, welcherandern Gutes tut, unglücklich der, wel ~eher von andern Gutes verlangt.Die Liebe gleicht göttlichenMutterarmen. Wenn diese ausgespreitetsind, sinkt jede Seele hinein.Eine Tugend ist machtvollerals tausend Laster.Die Früchte sind es, die desBaumes Aste zum Sichneigen bringen.DieSeelewird gehoben durchdie Macht des eigenen Denkens, Spre-:chens und Handelns.88Um verzeihen zu können mußder Mensch erst Duldsamkeit lernen.89


Der erste Schritt zum Ver~zeihen ist das Vergessen.Die einzige Art inmitten un~harmonischer Einflüsse zu leben ist dieWillenskraft zu stärken und alles zuertragen und dabei die Feinheit desCharakters und vornehmeArtmit einemHerzen voller Liebe zu vereinigen.Kalt zu werden durch die~älte derWeltist Schwäche, Gebrochenzu werden durch die Härte der Welt istebenfalls Schwäche, aber in der Welt zuleben und gleichzeitig darüberzustehen,das ist wie Wandeln auf dem Wasser.Gottallein verdientalle Liebe,und die Freiheit der Liebe besteht darin 'daß man sie Gott gibt.Ehrfurcht einem geistigenLehrer gegenüber gilt nicht nur demLehrer, sondern in erster Linie Gott.90Die Liebe hat die Macht, dasTor des ewigen Lebens zu öffnen.91


Oie Liebe hat ihre Grenzen,wenn sie auf vergängliche Dinge gerichtetist.W;llenskraft ist der Schlüsselzur Weisheit. Askese ist ein Mittel zurStärkung des Willens.So bedeutend auch ein Lehrerist, nimmer kann er seine innerste Erkenntnislehren. Der Schüler muß seineinnerste Erkenntnis sich selbst verschaffen.Echte Großzügigkeit ist einunfehlbares Zeichen von Vergeistigung.sicher ist, wenn auch ein Lehrerseine innerste Erkenntnis nicht zuübermitteln vermag, so kann er doch einLicht entzünden-wenn Öl in der Lampeist.92Es gibt zwei Arten von Freigebigkeit,die wahre und der Schattend~von. Die erstere entspringt der Liebe,d1e letztere der Eitelkeit.93


Aue die verschiedenen HeiligenSchriften enthalten Worte, die vonein und derselben Stimme gesprochensind, wenn wir nur die Stimme erkennenwürden.Sobald der Mensch die Idee desGetrenntseins aufgegeben hat und sichEins fühlt mit allen Geschöpfen, so sindseine Augen geöffnet und er erkennt denGrund aller Dinge.Das Himmelreich ist in denHerzen derjenigen, die Gott erkennen.J edeMeereswelle, wennsiesicherhebt, scheint ihre Hand aufwärts zustrecken, so, als ob sie sagen wollte:"Zieh mich höher und höher."W.nn wir den Hungerandererstillen wollen, müssen wir unseren eignenHunger vergessen.94Oie Weisen aller Zeiten habengelehrt, daß die Erkenntnis des GöttlichenSeins allein Leben und die einzigeWirklichkeit ist.95


W.nn der Strom der Liebein seiner ganzen Kraft sich ergießt, soreinigt er alles, was in seinem Weg steht,wie der Ganges - nach der Lehre derAlten - alle diejenigen reinigt, die insein heiliges Wasser tauchen.Entsagung hat immer ihrenZweck. Sie soll die Seele derart entflammen,daß nichts mehr sie von Gottzurückhalten kann. Ist sie aber entflammt,so ist das Leben der Entsagungnicht mehr nötig.Das Sehnen eines jeden ent ..spricht seiner Entwicklung.Es gibt Menschen, die wiebrennende Kerzen sind. Sie können andereKerzen anzünden, aber diese andernKerzen müssen von Wachs undnicht von Blech sein, sonst fangen sienicht Feuer.sicherlich mußt du etwas, dasdir sehr teuer ist, opfern, wenn Sein Ruferschallt.96Keine gewaltigere Schrift gibtes als die Natur, denn die Natur ist dasLeben selbst.7 97


Weisheit kann nur allmählicherlangt werden. Es ist auch nicht jederMensch reif, die Kompliziertheit vomZweck des Lebens zu erfassen.Der ganze Zweck des Lebensist Gott zu einer Wirklichkeit zu gestalten.Es ist schon eine hohe Stufeauf dem Pfade der Liebe, wenn manlieben gelernt hat mit einer Liebe, diekeine Gegenliebe fordert.Suchst du in jedem Menschendas Gute, so wirst du es finden.Liebe ist wie ein Springbrun·nen, von dem die Tugenden wie Tropfenglitzernden Wassers fallen.98Die Erkenntnis Gottes gehtüber den menschlichen Verstand. DasGeheimnis Gottes ist verborgen in derErkenntnis der Einheit.7* 99


Such Ihn in allen Menschen, inguten und in schlechten, in weisen undin törichten, in anziehenden und in ab·stoßenden, in der Tiefe von ihnen allenist Gott.Liebe ist die Heilkraft und dasHeilmittel für alle Schmerzen.~e können wir Harmonieverbreiten, solange in uns noch etwasUnharmonisches ist?Irdisches Wissen ist wie eineWolke, welche die Sehkraft verdunkelt.Erst das Durchbrechen dieser Wolkemitandern Worten: die Reinheit desHerzens - vermittelt die Fähigkeit derGotteserkenntnis.Das aUerinnerste Sein desMenschen ist das wahre Sein Gottes.100. Die Mystik ist dem MystikerWtssenschaft und Religion zugleich.101


Die Grundsätze der Mystikentstehen im Menschenherzen. Sie werdendurch Intuition gelehrt und durchVernunft bewiesen.Über die engen Grenzzäuneder Rassen und Religionen können wiralle uns einigen, denn wir sind alle einesGottes.Deine Lebensarbeit muß Religionsein, was immer auch deine Beschäftigungsei.Aue formen des Gottesdienstesmüßten die Menschen näher zu Gottbringen.Die wahre Freude einer jedenSeele ist die Verwirklichung des göttlichenGeistes. Die Unfähigkeit, ihn zuverwirklichen, bringt die Seele zur V erzweiflung.102W.nn der Mensch durch seinDenken von Gott getrennt ist, so hatsein Glaubensbekenntnis keinen Wertund sein Gottesdienst geringen Nutzen.103


Der Anstoß zur Wahrheitsverwirklichungist inwendig im Men·schen. Sein wahres Selbst ist das Zielder Verwirklichung.W.hre Selbstvernichtung ist,das Selbst in Gott zu verlieren.Es ist wichtiger, die Wahrheitüber sich selbst ausfindig zu machen,als die Wahrheit über Himmel und Höllezu erforschen.Höflichkeit ist ohne Aufrichtigkeiteine tote Kunst, und tot ist auchdas Reden von Brüderlichkeit und Gemeinschaftohne Liebe.Entsprechend seiner Entwick·lung erkennt der Mensch die ewigeWahrheit, und je weiter er mit dem Er·kennen ist, je mehr bleibt ihm zu erkennen.104Es irrt der Mensch, wenn erglaubt, sein Herz kultivieren zu könnenindem er beginnt, selbst Samen hinein~zusäen, statt das Säen Gott zu überlassen.105


Eine Schwierigkeit im Lebenvon manchem ist der Umstand, daß ersich als Lehrer fühlt. Was wir zu lernenhaben, ist der Schülerstandpunkt, dennes gibt nur einen Lehrer, Gott.Wasser aus der Tiefe derErde zu schöpfen, ist ein Bemühen, dasGeduld verlangt. Mit viel Schmutz hatman beim Graben zu tun, ehe man dasWasser des Lebens erlangt.Auch der Weise hat Rückfälle,aber er weiß Nutzen aus ihnen zu ziehen,er gebraucht sie als Trittsteine zumHöhersteigen.Im menschlichen Suchen nachder ewigen Wahrheit ist der erste undder letzte Lehrsatz der der Liebe. Esdarf keine Trennung mehr geben, kein"Ich" und kein "Du". Ehe der Menschnicht zu dieser Selbstlosigkeit durchgedrungenist, kann er das ewige Leben,die ewige Wahrheit nicht erfassen.Unser "Ich" steht zwischendem Menschen und Gott.106Worte sind nur die Schalenvon Gedanken und Gefühlen.107


Durch die Kraft des Gebetsöffnet der Mensch die Türe des Herzens,in welchem Gott, der Allgütige, der All#barmherzige weilt.Selbstverneinung ist nicht dieDinge verneinen, es ist das Verneinendes "Ich" und seine erste Lehre ist alsoDemut.Seine Irrtümer wirklich bereuen,das gleicht dem Öffnen der Himmelstore.W.nn der Körper und dasGemüt ruhelos sind, dann kann im Lebennichts erreicht werden. Wir müssensie beherrschen können, wollen wir Erfolghaben.~e ein Kind beim Gehenlernentausendmal fällt, ehe es stehenkann, und hernach wieder und wiederfällt, ehe es gehen kann, geradeso sindwir vor Gott kleine Kinder.108Beherrschung liegt nicht nurim Beruhigenkönnen der Gemüts- undGedankenkräfte, sondern im Dirigierenkönnenderselben auf jeden wünschenswertenPunkt.109


Unsere Gedanken haben sowohldas Glück als das Unglück unsgeschaffen.IDie Botschaft Gottes ist wieein Springquell, sie steigt und fällt undbahnt sich ihren Weg selbst.Es ist der Wunsch nach höhererErkenntnis, der das Mineralreichzum Pflanzenreich, das Pflanzenreichzum Tierreich und das Tierreich zumMenschenreich entwickelt.Weisheit liegt nicht in Worten,sondern im Verstehen.Gleich wie der X-Strahl dieMaterie durchdringt, vermag die Gabeder Weisheit das Wesen von allem zudurchschauen.110Wenn die Sprache auch beherrscht.ist, so sprechen die Augen,deren Bhck sagt, was Worte nie sagenkönnten.111


Die Seele von allem ist eineSeele, wie die ewige Wahrheit eineWahrheit ist, unter welcher Glaubenslehresie auch verborgen sei.Beschränktheit ist nicht notwendigerweiseDemut, doch sieht siemanchmal so aus.Für diejenigen, deren Augengeöffnet sind, werden die Blätter derBäume zu Bibelblättern.Die Woge ist das Meer selbst.Und doch, wenn es in Form einer Wogesich erhebt, so ist es die Woge. Betrachtestdu sie aber als einen Teil des Ganzen,so ist sie doch das Meer.Nicht nur die Religion, selbstdie Mystik ist eine Kunst, die Kunst, dieSeele zu entfalten, die Kunst, das Göttlicheim Menschenherzen zum Ausdruckzu bringen.112Es ist nicht das Kernholz, daszur Flöte werden kann, sondern dasRohr.8 113


Vernunft wird gelernt von derewig sich wandelnden Welt, aber wahreErkenntnis kommt von der Essenz desLebens.Das Herz muß leer sein, umGotteserkenntnis aufnehmen zu können.Q ott ist in dir, du bist SeinWerkzeug, durch dich offenbart Er sichder Außenwelt.Solange es in der Liebe ein"mein" und ein "dein" gibt, ist sie nichtvöllig entflammt.Je nach der Weite des Gebets·bewußtseins erreicht unser Beten Gott.114W.nn du einmal dein vergänglichesIch dem Unvergänglichenfreiwillig hingegeben hast, so wirst duin diesem Gefühl so seelig sein, daß dunicht wieder klein zu sein wünschest.8* 115


Je tiefer deine Gebete in _dirselbst wiederhallen, um so hörbarer smdsie für Gott.Der Gerechtigkeitssinn kannnie dadurch geschult werden, daß wirandere richten, sondern dadurch, daßwir immerfort uns selbst richten.Es ist ·die Tiefe des Gedankens,die machtvoll ist, und die Innigkeitdes fühlens, die Atmosphäre schafft.F reud und Leid sind Licht undSchatten des Lebens.Auf jeder Stufe seiner Entwicklungändert sich des MenschenAuffassung von Gott.116Der weise Mensch unterwirftsich den Verhältnissen, wenn er hilflosist, - er beugt sich dem Willen Gottes.Aber das Übel, das vertilgbar ist, dasrottet er aus, ohne einen Augenblick zuverlieren, oder seine Kräfte zu schonen.117


Beneidenswert ist der, welcherlieben kann, ohne auf Gegenliebezu rechnen.Lerne ein wahres Leben zufahren und du. wirst die ewige Wahrheiterkennen.Gerade so gut wie unserHaus benötigt unser Gemüt von Zeit zuZeit rein gemacht zu werden. MittelsMeditation und 1\ontemplation vermögenwir aus dem Gemüt alle falschenEindrücke wegzufegen.Das scheinbare Sterben desKörpers ist das Geborenwerden derSeele.Zur Weisheit gelangt man inder Einsamkeit.118~e Rosen inmitten von Dornenblühen, so leuchten große Seelenzwischen allen Widerständen heraus.t 19


Sobald der Künstler sich inseine Kunst verliert kommt Leben in dasKunstwerk.Das Leben ist eine Trübsalfür den, der nur sich selbst lebt.Liebe entwickelt sich in Harmonieund aus der Harmoniewird Schön·heit geboren.Des Menschen größtes Vorrechtist es ein geeignetes WerkzeugGottes zu werden.Ein Gewinn oder ein Verlustvorübergehender Art ist nicht wirklich.Würden wir die Wirklichkeit kennen, sowürden wir uns nie Sorgen machen überden Verlust von etwas Vergänglichem.120Dem, der kein Geheimnis be·hüten kann, dem fehltesanHerzenstiefe.121


Weisheit ist die Lebensauf·fassungvon jemandem, dessen Gesichts·punktsich insofern geändert hat, daß erdas Leben nur noch im Lichte der Sonnebetrachtet.Ein Pechvogel hält sich denErfolg oft dadurch ferne, daß er unterdem Eindruckvon früherem Mißgeschicksteht.Die Bäume des Waldes war·ten stille auf den Segen Gottes.Der Mensch selbst ist derBaum seiner Wünsche und dessen Wurzelist in seinem Herzen.Die nackte Wahrheit ist zueinfach für den, der nach des LebensKompliziertheit sucht und nach Dingenausschaut, die er nicht versteht.122Mit gutem Willen und mitVertrauen auf Gott und auf sich selbstkann derMenschjeden Kampf gewinnenwie schwierig er auch sei.'123


Es gibt viele Wege. JederMensch meint der seinige sei der beste,der weiseste. Laßt doch einen jeden denjenigenerwählen, der seinem Temperamententspricht.. Die wahre Freude liegt ·T ei· I en d er Freude mit andern.1mHinter uns allen steht einGeist, ein Leben. Wie könnten wir glücklichsein, wenn nicht auch unser Nachbarglücklich ist., ~lles, was geboren, geformtund gefertigt worden, ist wie Schaumauf dem Ozean des Lebens.Liebe ist unbegrenzt, aber sieverlangt Spielraum, um sich zu dehnen,und um sich zu erheben.124· . Ei~e Seele ist so groß, wie derKreis, den Sie beeinflußt.125


Worte, welche die Seele erleuchten,sind kostbarer als Juwelen.W.hrer geistiger Fortschrittist am Umfang der Selbstlosigkeit zuerkennen.W;e es eine stufenweise Entwicklungist, die vom Mineral zum Men·schen führt, so ist es auch ein stufenweiserVorgang, der vom menschlichenEntwicklungsstand zum Stand der Vollkommenheitführt.126


In unserem Verlag sind weiter erschienen:INAYAT KHANDAS INNERE LEBENDas innere Leben ist eine Reise zu Gott.Inayat Khan weist dem Strebenden in diesemBuch den rechten Weg zum Ziel.INEINEM INDISCHENROSENGARTENDas Buch enthält das Wesentliche der LehreInayat Khans. Der Mensch soll sich er~e?enüber die trennenden Unterschiede der Reltgt?n,der Rasse, der Nation - ohne doch semeReligion, seine Rasse, sein Volk aufzuge~en.Soll Gott in allen Wesen erkennen und dieseWesen deshalb als Brüder annehmen und lieben.Rotapfel-Verlag, Erlenbach-ZürichMünchen und Leipzig@ben etf~ienen:~te ~aUfa~rt nad)~tflaß~attfenGeh. 2.50 Mark, geb. 3.50 Mark"'Jleue Sttti~et Seitung":11@6 ij1 ein unbebingtet unb ubeqeugenbet \Eoqug, bau @mitffioniget biefen feelifdJen \llto3eg lloi: jebet intellettualij1if~enllebatte berua~tt ~at, bie teligiofe .lttife gan3 alil ein @m)lfinbli~:unb @m)lflmgli~metben fd)lid)tet W!enf~en, alil ein mA~tigeil @e:fu~lilgeruoge begtiffen ~at ... ffioniget ~at o~ne llJebantetie bet®)lta~e eine 3atte llJatina lledie~en unb fie oft fe~t na~e an biel~onj1en lletgeij1igten .ltlAnge bet W1t)j1ifet ~etangebra~t."1:lt. @.@.in ben 11 S!.ei)l3iget \J1euej1en \J1a~tid)teh".:_111:let ititel biefetl mamt 3u em)lfe~lenben lßud)eil lagt fauma~nen, in rueld)e m3elt bet \Eetfa'fet ben S!.efet fu~ten ruilf. 1la5gef~id)tlid) ruenig befannte unb beoba~tete \llotf)liel 3u ben gtouenlßauemftiegen be616. 'ja~tf)unbedil; bie \Eetfunbigung eineil neuen@ottetltei~eil butd) ben .f,)itten .f,)aml lßo~eim, bet 1476 3u \J1iflas:f)aufen an bet itnubet auftrat, ij1 bet .f,)intetgtunb bell ffiomaneil@mil ffionigettl, eineil m3etfeil, ball beileibe feine b!oge ®efd)icf)t6:bcf~tcibung ij1."


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~teben ro?drd)enGeh. 3.- Mark, geb. 4.- Mark,.R3a6let \nad)ti~ten":11 ••• tei3enbe ®e'biTbe bet \P~nntnfie l:loll l:lon IBefinnTi~feit unb'befd)nulid)et itbetlegung. 9Jlit brei \JJlnt~en fur 'Die ~leinen fe~tbnil IBud) ein; e6 finb 'Die unenblid) tei,jl:lollen ®efd>i~dein l:lont®tudlein .f,>immel'blnu, l:lom ~Beerenfinb ®unbeli unb feiner lillurael::pu:p:pe unb bie in bet neuen \5orm fo nnf:pted)enbe nlte ®age l:lom~onig ~Udet unb feinem binmnntenen .f,>eq ... ßmifd)en~ineinn'ber ~nt ,er ein Wlntd)en fur mid) (nl6 f)htt'6 bie 9Jlutter mit er:3nf)lt)' ge~ellt, l:loll l:lon ~eimefigem ~lnng unb l:let~e~enbet ~ie'be."IIIIIIIIIIIIIIIUIIHil l lllllllllllllllllllllllllllllllllfllllllllllllllllllfllflllllllllllllllllllllllllllll~rfd)titterungenGeh. 3.- Mark, geb. 4.- Markm. \:). ltnl:lel in bet ,.®ntbe":11@6 finb flingenbe \nerfe l:loll tiefen ®efu~ls. IHn mnnd)en ®tel:len er~e'ben fie fi~ 0u ~erbet ®~onf)eit. ®ebi~te, mie bie @legie,®ott ®o~n', erinnern in i~rcr brn~ifd):em~en ~Bilbf)nftigfeit nnbie \nifionen !lnnte6."\non @mil ffioniget murbe in6 !leutf~e u'betfei.>t:ffiomnin ffiollnnb, 9J1n~ntmn ®nnb~i. 40. \tnuf.9Jln~ntmn ®nnb~i, 'Jung '}nbien. 10. \tnuf.ffiota~fel~!Bcrlag I ~rfcn6ad), 3itrid) unb Witnd)cn


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