Juni bis August 2013 - Deutschsprachige Protestantische ...

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Juni bis August 2013 - Deutschsprachige Protestantische ...

LANGARÖkumenischer Gemeindebrief zurSommerzeitJuni bis August 2013Anfangen katholisch: Kinder bei der Feier ihrerErstkommunion (siehe Artikel) Foto: Hans CornelsenAnfangen evangelisch: PfarrerMarkus Lesinski tritt seinen Dienstin Delhi an (siehe Artikel) Foto:Markus Lesinski


In h a l t s ve r ze i c h n i sGr u s s ............................................................................. 2-4Pf i n g s t e n .......................................................................... 5-6Os t e r n ............................................................................... 7-8Er s t k o m m u n i o n ...........................................................9-11Ge m e i n d e v e r s a m m l u n g ............................................ 12-13Ka l e n d e r ................................................................... 14-15Wi l l k o m m e n !!!........................................................... 16-17Er s t k o m m u n i o m u m d Fi r m u n g ................................ 18-20Sw a g a t g r u p p e............................................................21-22Br i e f.................................................................................23Au s f l u g ..................................................................... 24-25St r o m a u s f a l l .................................................................26Ev a n g. Ge m e i n d e............................................................27Ka t h o l i s c h e Em m a u s Ge m e i n d e...................................28Juni / Juli / August 13 1 Langar/ yaxj


Gr u s sLiebe Leserin, lieber Leser,eine Woche nach Pfingsten feiern wir Christen den Sonntag Trinitatis, indiesem Jahr am 26.5., ungefähr zu der Zeit, wo dieser Gemeindebrieferscheinen wird. An diesem Sonntag steht der Abschied von allen,die in diesem Sommer Delhi verlassen, in unserem traditionellenökumenischen Gottesdienst im Vordergrund, aber bevor uns dieGefühle übermannen, hilft es, an die Bedeutung dieses Feiertages zudenken. Vielleicht kann er uns ja das Abschiednehmen erleichtern.Trinitatis, das Fest der Dreieinigkeit (lateinisch ist das genauso einKunstwort wie auf deutsch, denn es formuliert die mathematischeKuriosität 3=1, - soll heißen, dass Gott nicht in eine begreifbare,kontrollierbare Formel gefasst werden kann und ist daher die christlicheFormulierung des Bilderverbots), schließt ab, was im Advent begann:die Feste und Feiern, die erzählen, wie Gott als sein eigener Sohn selbstMensch wird, lebt, lehrt, stirbt, damit uns Menschen erlöst und den Todbesiegt und sich wieder der menschlichen Sphäre entzieht, bis er sichihr wieder in Geistform zuwendet. Das haben wir vom Ersten Adventüber Weihnachten, Passionszeit, Karfreitag, Ostern, Himmelfahrt bisPfingsten gefeiert und wie ein Doppelpunkt steht nun dieser FeiertagTrintatis am Ende dieser Sequenz und am Beginn dessen, was folgt:die Geschichte der drei Personen in einem Gott ist erzählt und nun,erfüllt mit diesem Geist Gottes, sind wir Menschen dran, als Christinnenund Christen zu zeigen, ob wir aus diesem und mit diesem Geist lebenkönnen, nämlich als Menschen, als Mitmenschen.Man kann diesen Doppelpunkt auch so beschreiben, dass er, wenn mandas Kirchenjahr als einen Satz versteht, zwei Halbsätze daraus macht,die aufeinander bezogen sind und ohne einander nicht auskommen: einhalbes Jahr (einen halben Satz) feiern wir Gott als Schöpfer, Befreier,Ermutiger, ein halbes Jahr versuchen wir als dankbare Geschöpfe,Befreite und Ermutigte so zu leben, dass es Auswirkungen auf dieSchöpfung und das Zusammenleben von uns hat, indem wir unseinander zuwenden, einander bestärken, ermuntern und eben nichtnur den Gleichgesinnten, sondern gerade da, wo es vielleicht schwerJuni / Juli / August 13 2 Langar/ yaxj


Gr u s sfällt. In Kurzform ließe sich der Satz so formulieren: Bete und arbeite.Gemeinden, die klein sind wie die unsere(n, - ich denke, es trifft auchauf unsere katholische Schwestergemeinde zu), spüren direkter, dassKirche erst in zweiter Instanz eine Organisation und Institution ist und inerster Linie nur dann wirklich lebendig ist, wenn die einzelnen Mitgliederes wirklich wollen. Direkter heißt: mehr als große, wohl organisierteGemeinden in Ländern, in denen das Christentum prägenden Einflusshat.Wir spüren, dass es nicht selbstverständlich ist, dass es uns gibt, dasswir auf unser Umfeld und die Hilfsbereitschaft anderer angewiesensind, wenn wir Gottesdienste in der GIZ oder der Handelskammerfeiern, Kinderbibeltage in der Deutschen Schule veranstalten oder wirin den Außenorten in Botschaftsräumen oder Generalkonsulaten zuGast sind, wenn wir mit Dienstpässen reisen dürfen (oder auf Visawarten...).Das Bewusstsein, dass an unserer Gemeinde wenig selbstverständlichist, dass wir nicht da sind, weil wir immer schon da waren, sondern nurso lange da sein werden, wie genügend Menschen es wollen, weilsie Kirche sein wollen, ist ziemlich nahe an Pfingsten und für diesefast urchristliche Erfahrung (wenn auch deutlich privilegierter mit Taxis,Flugzeugen und Klimaanlagen) bin ich unendlich dankbar:Ihnen und euch der engeren und weiteren Gemeinde, ob nun alsehrenamtlich Mitarbeitende, Teilnehmer an Veranstaltungen oderinteressierte und interessante Gesprächspartner;den schon erwähnten Institutionen und ihren Mitarbeitern, derenUnterstützung und Freundlichkeit mehr als hilfreich war, nämlich auchaufbauend;den Menschen, die in Mumbai und Pune, Kalkutta, Dhaka undKathmandu (und zeitweise in Bangalore und Chennai) sich auf dasimprovisierte, aber sehr direkte Kirche-Sein des Vertrauens auf dasWirken des Geistes und weniger organisatorischer Abgesichertheiteingelassen haben und hoffentlich weiter einlassen;und hier in Neu-Delhi ganz ausdrücklich und besonders den MitgliedernJuni / Juli / August 13 3 Langar/ yaxj


Gr u s sder katholischen Emmausgemeinde mit Gemeindereferentin Anja Funkvon 2007 bis 2012 und Pfarrer Hans Cornelsen seit 2012, mit denenökumenisch zusammen zu arbeiten eine Inspiration eigener Art warund für mich nun Maßstab ist für das Miteinander von Christen vorOrt.Jedes Jahr muss die Gemeinde sich neu (er)finden und jedes Jahr tutsie das wieder und das ist Zeichen mutigen Glaubens aller.Damit sind wir wieder beim Ausgangsthema Abschied und was uns derDoppelpunkt des Sonntags Trinitatis ermutigend sowohl im Blick auf denWeg bis hierher als auch den nach vorn mitgeben kann. Eben genaudas, dass mit dem Abschied zwar etwas zuende geht, aber uns auf demweiteren Weg prägen und stärken wird und das, was zuende geht unddas, was kommt, zwar getrennt ist, aber doch zusammengehört wiezwei Halbsätze. Das macht das Abschiednehmen nicht lustiger oderauch nur leichter, kann es aber vielleicht in eine Perspektive rücken.Schlucken wir also den Kloß im Hals hinunter, beten wir dankbar undziehen, bis zu einem Wiedersehen, unsere Straße fröhlich.Die Straße nach Delhi zieht im Sommer dann der neue evangelischePfarrer Markus Lesinski, hoffentlich fröhlich.Gerade in so einer Umbruchssituation wird sich bewähren, was dieStärke unserer beiden Gemeinden ist, nämlich, unabhängig vonkatholisch oder evangelisch, freundlich und hilfsbereit aufeinanderzuzugehen und so die ersten Hürden, die kulturell oder bürokratischauftauchen mögen, locker zu überspringen und dabei auch noch Spaßzu haben. Erste Erfahrungen konnte Herr Lesinski hier im Februarsammeln und so kann sich die Gemeinde freuen auf einen neuenPfarrer, auf einen neuen Anfang und eine gute Zukunft und HerrLesinski sich auf eine neue Gemeinde, einen neuen Anfang und einegute Zukunft.Gott befohlen und bis hoffentlich einmal wieder, ob in Bayern odersonstwo auf der Welt,Ihr und Euer Joachim von KölichenJuni / Juli / August 13 4 Langar/ yaxj


Pf i n g s t e nPfingsten???Pfingsten!!!Pfingsten – das (un)bekannte FestFünfzig Tage nach Ostern feiern wir Pfingsten (indeutschsprachigen Ländern sogar mit einem zweiten Feiertag, demPfingstmontag). Allein diese Tatsache sollte aufmerken lassen: Esmuss ein besonderes Fest sein, dieses Pfingsten, sonst gäbe es wohlkaum diesen zweiten freien Tag.Umso erstaunlicher ist, dass offensichtlich viele christlicheZeitgenossen mit diesem Fest und seiner Bedeutung kaum mehretwas anfangen können. Übrigens: Pfingsten gilt als der Geburtstagunserer Kirche! Da könnte es passieren, dass das „Geburtstagskind“,also die Kirche/Gemeinde, zur Feier einlädt – doch nur wenige folgender Einladung.Was passierte damals, als Pfingsten stattfand und – vor rund2000 Jahren – unsere Kirche das Licht der Welt erblickte?Jesus hatte seine wenigen Jüngerinnen und Jünger verlassenund war endgültig zu seinem Vater, zu Gott, heimgekehrt. Zuvor hatteer ihnen den Auftrag gegeben, seine Botschaft in die Welt zu denMenschen zu bringen. Doch die Freunde Jesu hatten alles andere alsdie Kraft und den Mut, sich nun tatsächlich auf den Weg zu machenund die Botschaft Jesu zu verkünden. Hilflos und mit großer Angstverschanzten sie sich hinter Mauern – wohl eher, um einander zutrösten in einer ihnen wahrlich nicht wohl gesonnenen Umwelt.Nun aber geschieht etwas, das diese Menschen verwandelt,total umkrempelt. Der Himmel tut sich über ihnen auf: Von Licht undFeuer, das sich auf die kleine Gemeinde senkt, wird berichtet. Wasimmer auch tatsächlich in diesem Moment geschehen sein mag – dieverängstigten Jünger wurden zutiefst erfüllt von dem Geist Gottes, derihnen von Jesus zuvor auch zugesagt worden war. Dieser Geist Gottesist es, der sie befähigt, ihre tiefe Angst und große Furcht zu überwindenund die frohe und befreiende Botschaft Jesu in die Welt zu tragen.Auch wenn manches an der Schilderung des Lukas in derJuni / Juli / August 13 5 Langar/ yaxj


Apostelgeschichte stilisiert und idealisiert ist, steht doch fest, dass diedamalige kleine Gemeinde zu einer geistigen Kraft wurde, die unsereWelt verändert hat.Und heute? Es ist – immer noch - genau dieser Geist Gottes,aus dem Menschen in aller Welt die Kraft, den Mut und auch dieFreude gewinnen, um mit Seiner Kreativität und Seinem Optimismuszu versuchen, diese Welt zu einem besseren, gerechteren, toleranterenund lebenswerteren Ort zu machen. Dann wird unsere Kirche (auchdurch uns!) erneuert werden können.Erinnern wir uns: In unserer Taufe und noch einmal in besondererWeise bei unserer Firmung ist uns ausdrücklich dieser Geist Gottesgeschenkt worden. Sich dessen immer wieder (neu) bewusst zuwerden, dazu sollte dieses wichtige Fest Pfingsten beitragen.Ich wünsche Ihnen gesegnete, frohe Pfingstfeiertage.Ihr Pfarrer Hans CornelsenPf i n g s t e nDeutschsprachige Katholische Gemeinde MumbaiIn den vergangenen Wochen haben sich erste Kontakte und auch einBesuch mit interessierten deutschsprachigen Katholiken in Mumbaiergeben – mit dem Ziel, dort ebenfalls eine Gemeinde „auf die Beine“zu stellen. Für die Zeit nach den Sommerferien wurden bereitskonkrete Gottesdiensttermine festgelegt. Ebenso beginnt dann auchdie Erstkommunionvorbereitung für einige Kinder.Die Deutsche Bischofskonferenz, vertreten durch das KatholischeAuslandssekretariat (KAS), wünschte und unterstützt nun diesenVersuch, eine Gemeinde in Mumbai aufzubauen.Für uns in Delhi bedeutet dies, dass wir hier gelegentlich keinesonntägliche Eucharistie feiern können; normalerweise würde sie jedochhöchstens ein Mal im Monat ausfallen. Unser Gemeindebrief wird Siedarüber informieren.Hans Cornelsen, PfarrerJuni / Juli / August 13 6 Langar/ yaxj


Ostern 31.3.Dank der spontanen Eingebung von Gina Blaich konnten wir Osternwenigstens zum Teil ökumenisch begehen. Da beide Gemeindengleichzeitig Gottesdienst gefeiert haben und für danach zu einemOsterbrunch eingeladen hatten, öffnete Frau Blaich die Dachterasse derGIZ für uns alle und so konnten wir den Ostersonntag bei mitgebrachtemEssen gesellig verbringen. Zahlreiche Gäste, sowohl Verwandtschaftaus Deutschland und ehemalige Gemeindeglieder, verstärkten unserebeiden Gemeinden und wir alle genossen den Tag.Fotos: Gina Blaich und Nils Teufel.Os t e r nNils Teufel, Susan Pope und Martin WoerleinxyzCeline Voss im Gespraech mit dem neuenMitglied des GKR, Gerdalies van DiggelenJuni / Juli / August 13 7 Langar/ yaxj


Os t e r nDominik und Gina BlaichJonathan Teufel und Frau Duckwitz (sitzend)Schoen, wenn der Platz knapp wird, dank zahlreicher Besucher war es der FallJuni / Juli / August 13 8 Langar/ yaxj


Er s t k o m m u n i o nDie weitere Feier gehörte schließlich unseren Kommunionkindern, ihrenFamilien und Gästen. Garantiert war es für alle ein wunderschönesFest.An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich allen Eltern gedanktfür die Vorbereitung ihrer Kinder auf diesen wichtigen Tag. Sicherlichspreche ich für alle Beteiligten, wenn ich hier besonders Anja undHeiko Bugs erwähne und ihnen für ihre große Gastfreundschaft sage:Herzlichen Dank!Und das sind die Erstkommunionkinder 2013:Amelie Bugs, August Osterhage, Christina Osterhage, ElaineStockmann, Giulia Wagner, Raffaele Prochowski Jobst, RaphaelRappHans Cornelsen, PfarrerDie stolzen Erstkommunikanten und ihre ElternJuni / Juli / August 13 10 Langar/ yaxj


Er s t k o m m u n i o nUeben I: lokale MusikUeben II: unfallfrei mit Kerze in den Gottesdienst einziehenJuni / Juli / August 13 11 Langar/ yaxj


Ge m e i n d e v e r s a m m l u n gGemeindeversammlung 24.2.Die diesjährige Gemeindeversammlung war ursprünglich zweigeteiltgeplant: im Januar sollte eine außerordentliche Versammlung diePfarrerwahl treffen und im März sollte eine routinemäßige Versammlungalles Übrige (neue Mitglieder des Gemeindekirchenrates, Haushalt, Berichtüber das vergangene Jahr) besprechen und entscheiden.Es kam bekanntlich anders, aber nachdem dann der Vorstellungstermindes Kandidaten für unsere Pfarrstelle, Pfarrer Markus Lesinski (Vorstellungunten), feststand, konnten wir beide Schritte in einem Gang durchführen.Pfarrer Lesinski hielt den Gottesdienst vor der Versammlung. Nacheiner Pause hörten wir dann zunächst den Bericht der Vorsitzendendes Gemeindekirchenrates, Christine Aulbach, und des Pfarrers überdie Aktivitäten des vergangenen Jahres. Dem folgte der Finanzberichtder Schatzmeisterin, Katrin Schultz und die Abstimmung über denHaushaltsplan 2013 und 2014.Anschließend mussten wir Christine Aulbach aus dem Gemeindekirchenrat(und damit auch dem Vorsitz) verabschieden, da sie mit ihrer Familiein diesem Sommer zu denen gehört, die verabschiedet werden.Wir sind ihr für ihr Engagement im Gemeindekirchenrat und in derKindergottesdienstarbeit, ihre Kreativität beim Herstellen von Malbüchernund Karten, die wir bei Basaren verkaufen konnten, sehr dankbar undwünschen ihr und ihrer Familie für den weiteren Weg alles erdenklich Guteund Gottes Segen.Die Lücke, die ihr Weggang reißt, konnte auch auf der Versammlung nochnicht geschlossen werden (mehr dazu unten).Der zweite große Schritt war dann die Vorstellung und Wahl desneuen Pfarrers. Nach einem kurzen Abriss des Lebenslaufes stelltenGemeindeglieder interessierte Fragen, danach wurde die Wahldurchgeführt und Herr Lesinski wurde mit überwältigender Mehrheit imersten Wahlgang gewählt. Dazu herzlichen Glückwunsch, beste Wünscheund Gottes Segen!Herzlichen Dank an Nils Teufel für das Protokoll und die Fotos, Ingo undKatrin Schultz für das Erstellen des Finanzberichtes, Christine Aulbach fürden Gemeindebericht und Familie Wagner für ihre Gastfreundschaft nachder Versammlung.Juni / Juli / August 13 12 Langar/ yaxj


Ge m e i n d e v e r s a m m l u n gTitel I: Herr Praesident (Bernd Wagner)Titel II: Herr Pfarrer (Markus Lesinski)Titel III: Frau Vorsitzende (Christine Aulbach)Juni / Juli / August 13 13 Langar/ yaxj


Wi l l k o m m e n !!!Vorstellung Markus LesinskiLiebe Leserin, lieber Leser,„... das ist aber eine große Aufgabe.“ So sprach mich mancher in denvergangenen Wochen an, wenn er von Ihnen und Euch in Nordindien,Bangladesch und Nepal hörte und davon, dass ich ab Herbst mit Ihnenzusammen leben und Gemeinde bauen und mitgestalten darf. Ich freuemich darauf.In den letzten fast 9 Jahren habe ich am Deister in den GemeindenVölksen und Alvesrode gearbeitet, davor für 2 Jahre in 3Randgemeinden Wolfsburgs. Meinen Dienst als Pastor habe ich inChabarovsk, im Fernen Osten Russlands begonnen. In den mehr als5 Jahren Russland habe ich Kirchen, Kultur und Leben in Osteuropaund Asien kennen gelernt und erfahren. Heute arbeite ich mit ihnenweiterhin zusammen, aber auch viel ökumenisch und interreligiös mitChristen und Menschen im Nahen Osten und Afrika, mit denen ichseit meinem Studium der evangelischen Theologie, Orientalistik undOsteuropäischen Geschichte verbunden bin. Aufgewachsen bin ichum und in Hannover mit Posaunenchor, Fußball- und Tennisverein,CVJM und Musikprojekten.Fasziniert und dankbar schaue ich auf die Begegnung mit den Menschendieser Regionen, ihrer Herzlichkeit und ihrem Interesse mitten insich rasant sozial, wirtschaftlich, religiös und ethisch wandelndenGesellschaften zurück. Offen und gemeinsam, mit Problembewusstseinund Phantasie haben sie und wir zusammen in Gemeinde, Ökumeneund Gesellschaft zu leben und dieselben zu gestalten versucht.Während meines Bewerbungsbesuchs Ende Februar in Neu Delhihaben einige mich bereits kennen lernen können. Auch ich konntemanchen Eindruck gewinnen, meine eigenen Indienerlebnisseerweitern und vieles, was gerade in den Gesellschaften in Indienund Bangladesch diskutiert wird, besser nachvollziehen. Hier mehrErfahrungen machen zu dürfen, darauf freue ich mich genauso wie aufdie Zeit und vielfältigen Begegnungen ab Herbst mit Ihnen und Euch.Juni / Juli / August 13 16 Langar/ yaxj


Er s t k o m m u n i o m u m d Fi r m u n gErstkommunionvorbereitung 2013/2014An der Vorbereitung meines Kindes zur Erstkommunion bin ich interessiert.Namen der Eltern:.............................................................................................Name des Kindes: ............................................................................................Adresse: ...........................................................................................................Tel.-Nr.: .............................................................................................................E-Mail: ..............................................................................................................Unterschrift: ......................................................................................................--------------------------------------h i e r t r e n n e n --------------------------------------FirmvorbereitungLiebe Jugendliche,auf diesem Weg möchte ich Euch direkt ansprechen, um Euch – sofern Ihrdaran interessiert seid – zu einem Vorbereitungskurs auf das Sakramentder Firmung einzuladen.Worum geht es eigentlich bei einer Firmung, die frühestens ab der 9.Klasse und in der Regel von einem Bischof gespendet wird?Sehr vereinfacht ausgedrückt bedeutet Firmung: Ich sage bewusst „ja“zum Glauben an Gott und Jesus Christus, dessen Namen ich als „Christ“trage. Das Wort Firmung kommt vom lateinischen „firmare“ und heißt„stärken, festigen“.Juni / Juli / August 13 18 Langar/ yaxj


Er s t k o m m u n i o m u m d Fi r m u n gIrgendwann – meist einige Wochen oder Monate nach Eurer Geburt -haben Eure Eltern entschieden, Euch zu Christen taufen zu lassen. InEurem Alter heute könnt Ihr aber nun selber eine (neue?) Entscheidungtreffen und sagen: Ich möchte versuchen, bewusster als Christ zu leben!Ja, ich möchte mein Leben an der Botschaft Christi orientieren!Klar, dass es da manche Fragen und Unsicherheiten gibt, vielleichtsogar etliche Zweifel. Darüber kann und möchte ich gerne mit Euch insGespräch kommen, damit Ihr entscheiden könnt, ob Ihr Euch tatsächlichfirmen lassen wollt.Es gibt sehr unterschiedliche Modelle der Firmvorbereitung. DieErfahrungen, die ich in meinen bisherigen deutschsprachigen Gemeindenin Singapur, Manila, Mailand und am Lago Maggiore gemacht habe, lassenmich seit einigen Jahren folgenden Weg gehen.Ich möchte keinen verlängerten außerschulischen Unterricht anbieten unddamit „Wissen“ (natürlich ist auch das wichtig!) vermitteln, als vielmehrdeutlich machen, dass – wie letztlich auch bei allen anderen Sakramenten– es hier besonders um die persönliche Entscheidung, das eigeneEngagement und möglicherweise neue Erfahrungen geht: einerseits in derTeilnahme an den gemeinsamen Treffen und an unseren Sonntagsmessen,andererseits im „Tun für andere Menschen“.Konkret bedeutet dies: Wer am Firmkurs teilnehmen möchte, mussbereit sein, eine soziale Tätigkeit für die Dauer der Vorbereitung zuübernehmen, also tatsächlich „etwas für andere Menschen“ zu tun. WelcheMöglichkeiten sich dafür hier vor Ort bieten, könnten wir gemeinsamüberlegen. Als Beispiele fallen mir ein• freiwillige Mithilfe in einem Kinder- oder Seniorenheim• Hausaufgabenhilfe• Hilfe für Behinderte (in einem Heim oder auch in einer Familie)• Unterstützung sozialer Aktivitäten in der örtlichen Kirchengemeinde,falls sich eine in erreichbarer Nähe befindetVielleicht sind Euch andere Projekte bekannt, die nur darauf warten, vonEurem Engagement profitieren zu können.Juni / Juli / August 13 19 Langar/ yaxj


Er s t k o m m u n i o m u m d Fi r m u n gDieser – nachgewiesene - Einsatz sollte auf jeden Fall 1 Stunde proWoche nicht unterschreiten. Zusätzlich werden wir - so es möglich ist - eingemeinsames Wochenende zur Vertiefung der Vorbereitung durchführen.Wer von Euch interessiert ist, an diesem Firmvorbereitungskursteilzunehmen, melde sich bitte mit dem unteren Abschnitt (per E-Mail, Postoder Telefon; siehe dazu „Kontakt“) zu einem ersten Informationstreffenund Kennenlernen an. Einen Termin werde ich Euch Anfang Septembermitteilen, um auch neu Zugezogenen diese Info zukommen zu lassen.Bis dahin wünsche ich Euch alles Gute und grüße Euch herzlich.Hans Cornelsen, PfarrerIch bin am Firmkurs interessiert und melde mich zum Info-Treffen imSeptember an.Bitte deutlich schreiben!Name: …………………………………………………………………………Adresse: …………………………………………………………………………Tel./E-Mail: ………………………………………………………………………___________________________UnterschriftJuni / Juli / August 13 20 Langar/ yaxj


Sw a g a t g r u p p eSwagatausflug am 23.2.Schon lange hatte innerhalb der Swagatgruppe der Wunsch bestanden,einmal wieder einen Ausflug zu unternehmen und als Ziel fanden wirdas Resort Tikli Bottom, das Annie und Martin Howard in der Nähevon Gurgaon betreiben (die Konfirmanden und Firmkandidaten warenschon dort). Neben dem Resort betreiben die beiden eine Schule fürdie Kinder der drei benachbarten Dörfer nach Montessoriprinzip.Für die meisten der Gruppe war der Besuch eine echte Entdeckung,das Wetter war königlich und die Gastfreundschaft des Hauses auch.Erholt wie nach einem Miniurlaub kehrten wir am Abend nach Delhizurück.Leckeres EssenFrische LuftHerrliche AnlageNette LeuteJuni / Juli / August 13 21 Langar/ yaxj


Au s f l u gAusflug am 10.3. zu den Chhatarpur-TempelnEine ökumenische Veranstaltungsreihe, die beide Gemeinden seitzwei Jahren in loser Folge durchführen, heißt „Religionen in Delhi“ Indiesm Rahmen haben wir schon Tempel und Kirchen besucht, Vorträgegehört und so Einiges über Hinduismus, Sikhismus, Islam, Jainismus,syrisch-malakarische Christen erfahren.Am 10.3. bot sich die Gelegenheit, eine Führung der Chhatarpur-Tempelvon Frau Priti Arora zu erhalten. Trotz des Vishnu-Festes am selben Tagund der damit verbundenen Besucherdichte war es ein eindrucksvollerBesuch für die fast 30 Teilnehmer aus beiden Gemeinden. HerzlichenDank an Priti Arora für die tolle Führung und an die Teilnehmer, die derschon heftig scheinenden Sonne tapfer trotzten. Fotos: Gina BlaichDas Bild taeuscht: Wegen eines Feiertags warendie Tempel sehr vollPriti Arora fuehrte uns sachkundig durch die AnlageJuni / Juli / August 13 24 Langar/ yaxj


Au s f l u ges war auch heiss und so waren die Traeger sehr beliebt bei den Kindernandere setzten sich in den SchattenJuni / Juli / August 13 25 Langar/ yaxj


St r o m a u s f a l lJugendabend 10.5.Bisher hatten wir es meistens versäumt, bei den Abenden der JugendBilder zu knipsen, diesmal hat es geklappt. Am 10.5. trafen sich nocheinmal 10 Jugendliche (trotz der am folgenden Tag stattfindendenAbiturfeier) und kochten und verbrachten einen gemütlichen Abendmiteinander. Diesmal gab es zwar Wasser, dafür aber über eine Stundelang keinen Strom, was uns auf den Balkon hinaustrieb (an die frischeLuft, wäre vermessen zu sagen), wo wir uns bei einer Runde Charadedie Zeit vertrieben, bis die Klimaanlage wieder lief. Vielen Dank aneuch Jugendliche für die Abende, es war immer sehr schön. Auch füreuren lieben Gruß möchte ich mich noch einmal bedanken!Charade bei Kerzenschein (das erleuchtete Fenster im Hintergrundist Betrug, also Generator-betriebenals der Strom wieder da war, konntenwir wieder ins gekuehlte ZimmerJuni / Juli / August 13 26 Langar/ yaxj


Ev a n g. Ge m e i n d eAn die Deutschsprachige ProtestantischeKirchengemeinde NordindienA – 11/19, Vasant Vihar, New Delhi 110 057Vor– und Nachname: _____________________________________Geboren am: _____________________________________Adresse/Tel.: _____________________________________Email: __________________________________________Ich möchte Mitglied der Deutschsprachigen Protestantischen KirchengemeindeNordindien werden.Ich erkläre mich bereit einen Beitrag von__________ Rs /Euro monatlich/ jährlich zu leisten.Konto für Daueraufträge und Überweisungen:“Deutschspr. Prot. Kirch. Gem. Nordindien” bei der Bank für KD Bank, Konto–Nr. 10 11719 011, BLZ 350 601 90.Konto BIC GENODED1DKD und IBAN: DE17 3506 1090 1011 7190 11________________ _____________________________Ort, DatumUnterschriftFolgende Familienmitglieder möchten auch der Gemeinde angehören:NamenGeburtsdatum_______________________________________ __________________________________________________ __________________________________________________ __________________________________________________ __________________________________________________ __________________________________________________ ___________Juni / Juli / August 13 27 Langar/ yaxj


ANMELDUNGIch möchte in die Liste der Deutschsprachigen Katholischen Emmaus-Gemeinde in Neu Delhi aufgenommen werden.Vor- und Nachname: _______________________________________________Geburtsdatum: ___________________ Konfession: _____________________Ehepartner/in: ___________________________________________________Ehepartner/in: Geb.Dat.: _______________Konfession: _________________In Neu Delhi seit: _________________________________________________Kinder:Ka t h o l i s c h e Em m a u s Ge m e i n d eVorname: __________________ Geb.dat.: ___________Konfession:________Vorname: __________________ Geb.dat.: ___________Konfession:________Vorname: __________________Geb.dat.: ___________Konfession:________Adresse: ________________________________________________________________________________________________________________________E-Mail: _________________________________________________________Tel: privat: ______________________ Mobil: __________________________Neu Delhi, __________________ Unterschrift: _________________________Bitte geben Sie Ihre Anmeldung im Anschluss an einen Gottesdienst beiuns ab oder schicken sie an folgende Adresse:Germanspeaking catholic ChurchF 4/12, Vasant Vihar, New Delhi – 110057Liste für die deutschsprachige katholische Emmaus-GemeindeIn den vergangenen Monaten haben wir immer wieder die Erfahrung gemacht, dass essinnvoll erscheint, neben dem ökumenischen Gemeindebrief immer wieder auch per Mail aufverschiedene Veranstaltungen hinzuweisen.Gerne würden wir für diesen Zweck eine Gemeindeliste anfertigen, in denen vor allem dieE-Mail Adressen aufgeführt werden.Sollten Sie neu in Delhi angekommen sein oder auch schon länger zur Gemeinde gehören undgerne in die Datei der Gemeinde aufgenommen werden möchten, füllen Sie bitte die beigefügteAnmeldung aus. Wir würden uns freuen, Sie noch besser über verschiedene Veranstaltungender Gemeinde informieren und einladen zu können.Juni / Juli / August 13 28 Langar/ yaxj


Ko n t a k tDeutschsprachige Protestantische Kirchengemeinde NordindienA-11/19, Vasant Vihar, New Delhi 110 057Website : www.evangdelhi.deE-Mail : jvkoelichen@yahoo.co.ukPfarrer Joachim von Kölichen 0091-11-460496279873937589Bankverbindung :“Deutschsprachige Protestantische Kirchengemeinde Nordindien”KD Bank, DuisburgKonto-Nr. 10 11719 011; BLZ 350 601 90Konto BIC GENODED1DKD und IBAN: DE17 3506 1090 1011 7190 11Deutschsprachige Katholische Emmausgemeinde Neu-DelhiGermanspeaking Catholic ChurchF4/12, Vasant ViharNew Delhi 110057Telefon: 0091- 11- 4166 9134 BüroMob. : 8130315300Email : vestfaliano@yahoo.dePfarrer Hans CornelsenImpressum“Langar” heisst “Der Anker” und erscheint in einer Auflage von 500 Exemplaren, dievor allem an deutschsprachige Haushalte in Delhi, Kolkata, Mumbai, Pune, Goa,Chennai, Bangalore, Dhaka und Kathmandu verschickt werden.Herausgeber :Deutschsprachige Protestantische Kirchengemeinde Nordindien und katholischeEmmausgemeinde New Delhi.Verantwortlich : Joachim von Kölichen und Hans Cornelsen


Aufhoeren katholisch: Gina Blaich und Kirsten Hernig-Godde habenlange im Pfarrgemeinerat mitgearbeitet und die Emmausgemeindegepraegt. Vielen Dank fuer all das Engagement!Aufhoeren evangelisch: vor funef Jahren nahm Jonathan Teufeldieses Bild aus dem Eingang zum evang. Pfarrhaus auf. Damals warer Konfirmand. Mittlerweile hat er Abitur. Nach sechseinhalb JahrenNew Delhi zieht nun die ganze Failie weiter. Alles Gute in Kenia undDeutschland!www.archanapress.com

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