download - Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und

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Mitbestimmung bei der AlltagsgestaltungDie Bewohner der Institution, welche sich dazu äussern können,werden zu Entscheiden betreffend Fragen des Tagesablaufes,des Zusammenlebens und betreffend gemeinsamerVeranstaltungen beigezogen. Die Institution regelt die Formder Mitbestimmung.BeschwerderechtDie Institution etabliert ein internes Verfahren, wie mit Beschwerden(zu medizinischen, pflegerischen und/oder administrativenBelangen) umgegangen wird. Als Beschwerdeführerkönnen sowohl die ältere Person als auch ihr(e) Vertreterbzw. die Angehörigen auftreten.Die Institution stellt sicher, dass die Beschwerden innertKürze, sorgfältig, unter Beachtung der Vertraulichkeit undohne Nachteil für den Beschwerdeführer behandelt werden.Falls die Beschwerde gerechtfertigt ist, ergreift die Institutiondie notwendigen Massnahmen. Falls die Institution dieBeschwerde ablehnt, weist sie den Beschwerdeführer auf Rekursmöglichkeitenoder gegebenenfalls auf Ombuds- bzw. unabhängigeBeschwerdestellen hin.3. EntscheidungsprozesseIm Rahmen des Eintrittsprozederes vergewissert sich die Institution,ob die ältere Person für den Fall der Urteilsunfähigkeiteinen «Bevollmächtigten» bezeichnet hat, der ihre Interessenin administrativen (inkl. finanziellen) Angelegenheiten wahrnehmenkann sowie eine «bevollmächtigte Vertretungspersonin medizinischen Angelegenheiten» («Vertrauensperson»),welche an ihrer Stelle über die zu erteilende Behandlung undPflege zu entscheiden hat.Ist dies nicht der Fall, rät die Institution der älteren Person,Personen ihrer Wahl eine solche Vollmacht zu erteilen; allenfallsunterstützt die Institution die ältere Person bei der Suchenach geeigneten Personen. Die Funktion des «Bevollmächtigtenin administrativen Angelegenheiten» und der «Vertrauenspersonin therapeutischen Angelegenheiten» können vonder gleichen Person oder von zwei verschiedenen Personenwahrgenommen werden.Die Institution hält die Namen des «Bevollmächtigten» undder «Vertrauensperson» im administrativen Dossier fest; siestellt sicher, dass der Arzt, das Pflegepersonal und die Therapeutenüber das Vorhandensein einer «Vertrauensperson»informiert sind.19

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