Dolce Vita in Neugraben

steg.hamburg.de

Dolce Vita in Neugraben

Impressum

Informationen für das Fördergebiet

der integrierten Stadtteilentwicklung

„Zentrum Neugraben / Petershofsiedlung

/ Bahnhofssiedlung“

© Herausgegeben von der

steg Hamburg mbH,

Schulterblatt 26 – 36

20357 Hamburg

Telefon: 040-43 13 93-0,

Fax: 040-43 13 93-13,

Internet: www.steg-hamburg.de

Redaktion: Eike Christian Appeldorn,

Telefon: 040-639 432 85

Mail:

eike.appeldorn@steg-hamburg.de

Fotos: Irina Ludewig, Daniel

Boedecker, Frauke Rinsch, Behörde für

Stadtentwicklung und Umwelt, Dieter

Dörner, Dennis Lettow

In Zusammenarbeit mit dem

Bezirksamt Harburg

Fachamt Sozialraummanagement

Telefon: 040-42871-2443,

Mail:

sozialraummanagement@harburg.

hamburg.de

Ein großes Herz für Senioren

Seit über 18 Jahren betreut

Dorit Wilhelm als gute Seele

die Seniorentagesstätte der

AWO am Neugrabener Markt.

Geboren in Wilhelmshaven ist

Dorit Wilhelm insbesondere in ihrer

Kindheit viel rumgekommen.

Nach dem Gymnasium lernte sie

Land- und Hauswirtschaft und

arbeitete auf drei verschiedenen

Bauernhöfen. Ihre erste Anstellung

in Hamburg bekam sie als so

genannte Haustochter bei einem

Rechtsanwalt. Dieser hat ihr dann

auch das schöne Hamburg gezeigt.

Seit über 50 Jahren wohnt sie

jetzt jedoch schon in Neugraben.

„Hier genieße ich besonders die

wunderschöne Heidelandschaft“,

schwärmt Dorit Wilhelm.

Für ihr großes ehrenamtliches

Engagement wurde sie 2010 sogar

mit dem Süderelbethaler geehrt.

„Ich bin mit dem Seniorentreff alt

geworden“, erzählt Dorit Wilhelm.

„Nach meinem Renteneintritt bot

sich durch diese Tätigkeit eine

neue Herausforderung.“ Und diese

besteht sie mit Bravour. Ganz

nach dem Motto „Wer rastet, der

rostet“, organisiert sie unterstützt

durch einige Helfer täglich ein

buntes Programm, wobei alle Angebote

öffentlich sind. Neue Besucher

sind jederzeit herzlich will-

kommen. Zum Klönschnack bei

Kaffee und Kuchen hat man am

Dienstag und Donnerstag Gelegenheit.

Der mittwochs stattfindende

Spieletag wird neben Rommee,

Kniffel und Rummicub jetzt auch

durch vier Skattische ergänzt.

Montags treffen sich die Handarbeitsdamen

und die Kartengrup-

Die ‚Moorhühner‘

kommen

Ein nachbarschaftliches

Wohnprojekt der besonderen

Art.

Was früher Gang und Gebe

war, hat heute Seltenheitswert

- mehrere Generationen leben

unter einem Dach. Damals gehörte

es zur normalen Lebens- und

Wohnsituation von Familien, das

altersübergreifend zusammen gewohnt

wurde. Dieses Miteinander

verschiedener Generationen finden

aber auch heute noch viele

Menschen reizvoll, auch wenn die

Umsetzung den Einzelnen oftmals

vor Probleme stellt. Insbesondere

angesichts des Strukturwandels

unserer Gesellschaft erfreut sich

diese Wohnform gerade auch bei

älteren Menschen immer größerer

Beliebtheit.

Gute Seele der AWO: Dorit Wilhelm

Astrid Dörner

pe. Am Donnerstagvormittag von

9:30 – 10:30 Uhr wird es dann

unter der Anleitung von Dorit Wilhelm

sportlich - Gymnastik steht

auf dem Programm. Ergänzt wird

das Angebot durch Englisch- und

Internetkurse, Informationsabende

und offene Gesprächsrunden

bspw. des Guttemplerordens. Für

Unter der Federführung von

Astrid und Dieter Dörner hat sich

in Neugraben bereits eine kleine

Gruppe Interessierter gebildet,

die sich den Namen „Moorhühner“

gegeben hat und die Idee des

gemeinschaftlichen Wohnens vor

Ort in die Tat umsetzen möchte.

Für alle, die erste Ideen für ein

nachbarschaftliches Wohnprojekt

haben oder sich von dieser Idee

angesprochen fühlen, finden regelmäßige

Treffen statt. Fragen

zum Wohnprojekt „Moorhühner“

beantwortet gern Astrid Dörner

unter der E-Mail-Adresse: stoerekeeper@web.de

oder Handynummer:

0178-5337078.

Im Kasten rechts sehen Sie,

wie so ein gemeinschaftliches

Wohnprojekt aussehen könnte.

Frauke Rinsch

Stadtteilbüro Neugraben

Neugrabener Bahnhofstraße 20

21149 Neugraben

Telefon: 040 70 70 200 30

Fax: 040 70 70 200 39

Mail neugraben@steg-hamburg.de

Druck: Bobeck Medienmanagement

GmbH, Neugraben

BGZ im Zeitplan

das einmal im Monat stattfindende

gemeinsame Mittagessen wird

um vorherige Anmeldung gebeten.

Die monatlich stattfindenden

Tagesfahrten erfreuen sich ebenso

großer Beliebtheit, genauso wie

die große Jahresreise, die früher

sogar dreimal jährlich stattfand.

„Mit den Räumlichkeiten bin

Baugemeinschaften

ich sehr zufrieden“, sagt Dorit

Wilhelm. „Es wäre jedoch schön,

wenn wir auch einen Teil des Außengeländes

als Terrasse nutzen

könnten. Frische Luft ist ja gesund.

Die Menschen sind an den

Standort gewöhnt und können

diesen gut erreichen. So entwickeln

sich über die Treffen auch

Freundschaften und man verabredet

sich untereinander und trifft

sich zuhause.“

Die Räumlichkeiten können

nach Absprache auch für Stadtteilzwecke

genutzt werden. So

tagt alle ein bis zwei Monate der

Stadtteilbeirat Neugraben in dem

AWO Seniorentreff, ebenso wie

ein Nähkurs und diverse andere

Gruppen mehr.

Für weitere Auskünfte über

Angebote können sich interessierte

Personen während der Öffnungszeiten

Montag – Freitag von:

13:00 - 17:00 Uhr direkt an Dorit

Wilhelm wenden. AWO Seniorentreff

Neugraben, Neugrabener

Markt 7, 21149 Hamburg, Telefon:

040-7023438, Email: awo-seniorentreff-neugraben@gmx.de.

Baugemeinschaften sind inzwischen stark nachgefragte Wohnformen.

Beispiel unten:

Baugemeinschaft Kleine Horst, Klimaschutzsiedlung Klein Borstel

(Bildquelle: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt)

Frauke Rinsch

Quartiersnachrichten Neugraben

Informationen für „Zentrum Neugraben / Petershofsiedlung / Bahnhofssiedlung“

Olaf Scholz

eröffnet das BGZ

Hamburgs Erster Bürgermeister

gab am 29. Februar

das offizielle Startsignal für

das BGZ Süderelbe.

Der beeindruckende Bildungs-,

Freizeit- und Sportkomplex direkt

am Neugrabener Bahnhof ist nun

auch offiziell am Start. Ein Jubiläum

dieser Eröffnung wird es wohl

frühestens in vier Jahren, am letzten

Februartag 2016 geben, denn

das besondere Gebäude wurde an

dem besonderen Tag in diesem

Jahr - dem „Extra-Schaltjahr-Tag“ -

eingeweiht.

Rund fünfhundert Besucher

aus dem Stadtteil waren bei der

feierlichen Veranstaltung dabei.

Neben Olaf Scholz traten auch

SAGA GWG Vorstandsvorsitzender

Lutz Basse und Aurubis Vorstandsmitglied

Dr. Michael Landau vor

das Publikum.

Hamburgs Erster Bürgermeister

Olaf Scholz über das BGZ: „Das

Bildungs- und Gemeinschaftszent-

rum Süderelbe gibt einen wichtigen

Impuls für die Attraktivität

des gesamten Stadtteils. Als größtes

Quartierszentrum dieser Art in

Hamburg wird es künftig ein zentraler

Ort für Bildung, Beratung

und Begegnung sein. Ein Ort, der

allen Bürgerinnen und Bürgern

im Stadtteil offen steht und an

dem KITA und Schule vorbildlich

mit außerschulischen Partnern kooperieren

können.“

Das Bühnenprogramm war ein

Hingucker: Die Kids der Grundschule

und der Kita haben zusammen

einen Song performed und

die Jugendabteilung der HNT hat

eine beeindruckende Sportshow

hingelegt. Den Auftakt machte

Eddy Winkelmann mit einer Geschichte,

die er eigens für diesen

Anlass über das BGZ verfasst

hatte. Für musikalische Begleitung

beim Buffet sorgte Johannes

Bahlmann. Auch wenn nicht alle

Hauptnutzer des BGZ Süderelbe

auf der Bühne stehen konnten, so

haben sich doch alle an der Organisation

und Ausrichtung dieser

gemeinsamen Veranstaltung beteiligt.

Zum Abschluss des Programms

hatte Dr. Michael Landau noch

eine Überraschung im Ärmel und

überreichte Schule und Kita je einen

Scheck als kleines Präsent.

Das sind noch nicht alle Neuigkeiten

vom BGZ Süderelbe. Wie

Sie unten sehen können, stehen

inzwischen Name und Logo fest.

Vielleicht haben Sie es bereits in

den Medien gelesen: Der neue

Name bleibt der alte, nur der

Zusatz ist neu. Somit heißt das

Zentrum jetzt endgültig und ganz

offiziell „BGZ Süderelbe“. Die Einrichtungen

behalten allerdings

ihre eigenen Namen, das war auch

schon immer so gedacht - der neue

Name bildet die Klammer um alle

sieben Hauptnutzer.

Das Logo haben die Einrichtungen

zusammen mit einem professionellen

Grafiker entwickelt. Es stilisiert

eine Kette und symbolisiert

damit den Zusammenhalt der Einrichtungen

im Zentrum und mit

dem Stadtteil. Jeder der Einrichtungen

wurde eine Farbe im Logo

zugeordnet, die Sie demnächst im

so genannten „Personenleitsystem“

im Gebäude wiederfinden

können. Das BGZ Süderelbe freut

sich über Ihren Besuch!

Eike Appeldorn

„Hamburg -

Ein Fest für Alle im BGZ Süderelbe,

der Eintritt ist frei.

Am Samstag, den 21. April

2012 wird gefeiert, gesungen

und gelacht. Unter dem Motto

„Hamburg – unser Zuhause“ veranstaltet

der Hamburger Verein

der Deutschen aus Russland e.V.

(HVDaR) in Zusammenarbeit mit

dem Stadtteilbüro Neugraben ein

buntes Programm, bei dem die Jugendlichen

im Mittelpunkt stehen.

„Es werden wichtige Informationen

geliefert, eine Diskussion mit

jungen Aussiedlern geführt und

eine Ausstellung präsentiert.“,

erläutert Gottlieb Krune, der

Vorsitzende des HVDaR. Für die

musikalische Umrahmung sorgen

die Gitarrengruppe „Harmonie“,

der Chor „Abendstern“, die Tanzgruppe

„Koletschko“ (Ringlein)

und die Jugendmusikgruppe. Für

das leibliche Wohl ist gesorgt.

„Unser Verein hat sich zum Ziel

Editorial

Ausgabe 09 / März 2012

unser Zuhause“

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

seit November 2011 gibt es ergänzend

zu diesen Quartiersnachrichten

auch einen Internet-

Newsletter, in dem wir alle zwei

Monate auf den Punkt über aktuelle

Themen des Neugrabener

Stadtteilzentrums berichten und Termine ankündigen. Wenn Sie sich für diesen

Newsletter interessieren, senden Sie einfach eine kurze Mail mit dem Betreff

„Newsletter-Anmeldung“ an neugraben@steg-hamburg.de.

Ein großes Projekt der Stadtteilentwicklung ist Ende Februar offiziell eröffnet

worden: Das BGZ Süderelbe. Damit erhält nicht nur der Stadtteil, sondern die

ganze Region ein eindrucksvolles Zentrum mit vielfältigen Angeboten. Nicht zu

vergessen: Der großzügige Stadtteilpark gegenüber, der in den nächsten Jahren

weiter ausgebaut - überraschender Weise aber bislang kaum zum Spielen, Bolzen

oder Picknicken genutzt - wird. Wir geben einen Einblick in die Entstehung

des Parks und in viele weitere Themen dieses Stadtteils!

Viel Freude beim Lesen!

gesetzt, die Kontakte zwischen

zugewanderten und einheimischen

Deutschen herzustellen und

zu fördern,“ erläutert Gottlieb

Krune. „Es ist wichtig, dass wir

Vorbehalte abbauen und die gegenseitige

Akzeptanz verbessern.

Besonders wichtig ist es, positive

Beispiele von Integration öffentlich

zu machen.“ So führt der Verein

hamburgweit eine Reihe von

Ausstellungen, Veranstaltungen,

Lesungen und Seminaren durch,

ergänzt durch ein umfangreiches

Kulturprogramm. Nähere Informationen

direkt bei HVDaR, Böhmkenstraße

18, 20459 Hamburg,

Tel.: 040- 37503973.

Die Veranstaltung findet in der

Schulaula des neuen Bildungs-

und Gemeinschaftszentrums Süderelbe,

Am Johannisland 2-4 in

Neugraben statt und beginnt um

16:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Frauke Rinsch

Daniel Boedecker Frauke Rinsch

Herausgegeben von der steg Hamburg mbH

in Zusammenarbeit mit dem

Bezirksamt Harburg


Quartiersnachrichten Neugraben Quartiersnachrichten Neugraben

Im Stadtteilpark Neugraben lohnt

sich schon jetzt ein Besuch

Für die Gestaltung des zentralen

Stadtteilparks im Elbmosaik

wurde über die Jahre

2005 und 2006 ein Wettbewerb

ausgelobt.

Als Sieger ist seinerzeit das

Büro ST raum a. – Gesellschaft

von Landschaftsarchitekten mbH

aus Berlin hervor gegangen, das

seit September 2006 mit der weiteren

Planung beauftragt ist. Der

Park wird seitdem in drei unterschiedlich

großen Bauabschnitten

stufenweise realisiert.

Das typische Landschaftsbild

der Süderelbemarsch mit weiträumigen

Freiflächen, die von Gräben

und Baumreihen gegliedert sind,

bestimmt das Leitbild des neuen

Parks. Er ist geprägt von einer

offenen und weitläufigen Wiese,

die von Baumreihen gerahmt

wird und auf der große Bäume

individuell nutzbare Freiräume

schaffen. Die vorhandenen Großbäume

bleiben bei dem Konzept

vollständig erhalten und bilden

das Grundgerüst für den Park.

Den Auftakt zum Park bildet

eine befestigte Platzfläche im Südosten.

Der Platz ist Ausgangspunkt

für sämtliche Parkwege. Die Wege

sind in zwei Kategorien unterteilt.

Die ca. 2,7 m breiten Hauptwege

werden in gedrittelter Aufteilung

mit Granitplatten und wassergebundener

Wegedecke (Grand) be-

festigt, die Nebenwege bestehen

ausschließlich aus wassergebundenem

Belag. Den umlaufenden

Rahmen für den Park schafft ein

Hauptweg als Promenade unter

einer doppelten Baumreihe aus

rot blühenden Kastanien im Norden

und weiß blühenden Vogelkirschen

im Süden. An dem Weg

werden Sitzbänke und Müllbehälter

vorgesehen.

An der Nordpromenade befinden

sich drei mit Platten befestigte

Terrassen, von denen Parkwege

die fußläufige Verbindung zur

Südkante herstellen. Die Terrassen

sind jeweils mit einer Bank

und Abfallbehälter ausgestattet.

Die strahlenförmigen Parkwege

führen über die Wiese hin zum

sogenannten „Aktionsband“, das

durch markante Baumhaine aus

Birken, Rotbuchen, Nussbäumen

und den vorhandenen Eichen ge-

Aufenthalts- & Freizeitflächen

für alle Generationen

Als Schlüsselprojekt des

Integrierten Entwicklungskonzeptes

kommt der Umgestaltung

und Erneuerung

der Spiel- & Freizeitflächen

im Brunnenschutzgebiet eine

große Bedeutung zu.

Derzeit bildet das Brunnenschutzgebiet

eine räumliche Barriere

zu den südlich angrenzenden

Wohngebieten. Ein Durchgang

durch das Brunnenschutzgebiet

besteht lediglich in Verlängerung

des Fischbeker Holtwegs. Der Weg

ist seinem Zustand nach als mangelhaft

zu bezeichnen, die angrenzenden

Spielflächen mit ihren Geräten

werden kaum noch genutzt.

Diese wichtigen Potentialflächen

sollen mit allen Interessierten

und verschiedenen zukünftigen

Nutzergruppen umgestaltet und

aufgewertet werden, um so die

mangelhafte Angebotssituation

insbesondere für Jugendliche im

Entwicklungsgebiet zu entschärfen.

Ob Jung oder Alt, alle Inte-

ressierten können sich an der

Planung intensiv beteiligen. In

Zusammenarbeit mit der beauftragten

Landschaftsarchitektin

Gudrun Lang und dem Quartiersentwickler

wird ein erster Beteiligungsworkshop

vorbereitet,

zu dem alle herzlich eingeladen

werden. Der genaueOrt und Zeitpunkt

wird noch bekannt gegeben.

Frauke Rinsch

gliedert ist. Zwischen den Baumgruppen

entstehen Freiräume

für verschiedene Aktivitäten und

Spielangebote.

Geplante Freizeitangebote sind

u.a. ein Multifunktionsspielfeld

mit Kunststoffbelag, Baskettballkörbe,

ein Beachvolleyballfeld,

ein Sandspielbereich mit Geräten

aus Robinienholz. Weiterhin

sind Sitzpodeste mit Holzauflage

und Schaukeln lose zwischen den

Baumhainen verteilt.

Der erste Bauabschnitt wurde

bereits im Jahre 2008 abgeschlos-

Kurzinformationen

sen, es entstand das ‚Grundgerüst‘

aus großer Wiese, Baumpflanzungen

und Hauptwegen. Die Kosten

beliefen sich auf etwa 450.000

Euro. Mit den kommenden Bauabschnitten

entstehen die weiteren

Wege, Terrassen und der Eingangsplatz

sowie das „Aktionsband“ mit

den Spielflächen. Der Zeitpunkt

der weiteren Umsetzung ist dabei

abhängig von der Nachfrage und

Bebauung der angrenzenden Bauflächen.

Mit dem Stadtteilpark wird

nicht nur für das Elbmosaik, sondern

für alle angrenzenden Stadtteile

ein weitläufiger, attraktiver

Park entstehen, der bis heute

noch ohne Namen ist. Die Frage,

wie diese Parkfläche künftig heißen

soll, bewegt aktuell die Behörde

für Stadtentwicklung und

Umwelt und die Bezirksversammlung

Harburg. Der Stadtteilbeirat

Neugraben und die interessierte

Öffentlichkeit werden in den kommenden

Monaten ebenfalls in die

Namensfindung einbezogen.

Integriertes Entwicklungskonzept (IEK) online

Daniel Boedecker und

Bezirksamt Harburg,

Abt. Stadtgrün

Der ‚Leitungsausschuss Programmsteuerung‘, der bei der Behörde

für Stadtentwicklung und Umwelt angegliedert ist und sich

aus Vertretern der Fachbehörden und Bezirksämter zusammensetzt,

hat auf seiner Sitzung vom 25. Januar 2012 das integrierte

Entwicklungskonzept für das Neugrabener Entwicklungsquartier

beschlossen. Der Stadtteilbeirat und die Bezirksversammlung Harburg

hatten sich bereits im Juni letzten Jahres für den Konzeptentwurf

ausgesprochen. Das Konzept beschreibt das Entwicklungsquartier

in seinem gegenwärtigen Zustand und benennt Ziele und

Maßnahmen, um Mängel und Missstände auszuräumen, das Stadtteilzentrum

mit dem Bahnhofsumfeld wieder attraktiver und die

Petershofsiedlung noch lebenswerter werden zu lassen. Interessierte

Bürgerinnen und Bürger können das beschlossene Konzept

im Internet einsehen und herunterladen:

(www.steg-hamburg.de/iek-neugraben-12-2011/)

Verfügungsfonds

Auch in diesem Jahr stehen für das Entwicklungsquartier wieder

Gelder zur Verfügung, um kleine Aktionen, die dem Stadtteil

zugutekommen, zu fördern. Zunächst sind insgesamt 20.000 Euro

bereitgestellt worden, um die sich Händler, Vereine, Initiativen

oder Einzelpersonen bewerben können. Gefördert werden z.B.

Werbeaktionen für den Einzelhandel, Nachbarschaftsfeste, Kunst

und Kultur sowie nahezu alles, wovon das Neugrabener Zentrum,

die Bahnhofssiedlung oder der Petershof profitiert. Melden Sie

sich mit Ihrer Idee einfach im Stadtteilbüro der steg, um alles Weitere

gemeinsam zu besprechen.

Olé olé olé:

Sport- und

Soccerwelt

Die Sportline Fitness- und Soccerwelt ist mit seinem „Cabrio-

Dach“ einmalig in Hamburg und immer einen Besuch wert.

Den meisten Sport- und Fußballbegeisterten

im Stadtteil ist

die Sportline Fitness- und Soccerwelt

am Neugrabener Bahnhof

34 schon lange ein Begriff. Seit

dem Umbau von einer Tennisanlage

zu einer Fußballhalle mit

fünf Kunstrasenplätzen im Jahr

2006, zieht die Soccerwelt aber

auch Besucher, Firmen und Vereine

aus anderen Stadtteilen an.

Jana Wichelmann, seit 14 Jahren

Geschäftsführerin von Sportline,

erklärt: „Das Dach der Halle, das

bei gutem Wetter geöffnet werden

kann, macht die Soccerwelt einzigartig

in Hamburg.“

Seit dem Bau der Anlage vor

über 20 Jahren hat sich aber nicht

nur in der Halle einiges verändert.

Das angeschlossene Fitnessstudio

wurde gerade erst modernisiert

und ermöglicht ein zeitgemäßes

Training in einem ansprechenden

Umfeld. Für die weiblichen Mitglieder

steht auf Wunsch auch ein

separater Trainingsraum zur Verfügung.

„Vor allem Anfängerinnen

nutzen dieses Angebot gerne um

sich in Ruhe an das Training zu gewöhnen“,

weiß Jana Wichelmann.

Abgerundet wird das Angebot von

Sportline durch eine Saunalandschaft,

zwei Squash-Courts, einer

Ernährungsberatung und einem

breiten Spektrum an Kursangeboten.

Neben den klassischen Kursen

wie etwa Pilates oder Kinderballett

stehen auch diverse Yoga

Kurse, Indoor-Cycling und seit

kurzem auch Reha Wirbelsäulengymnastik

und Physiotherapie auf

dem Angebotsplan. „Unsere Mitglieder

können unser Kursangebot

ohne weitere Kosten nutzen“,

erklärt Jana Wichelmann. Nach

dem Training laden die angeschlossene

Sportsbar und das 300

qm große Sonnendeck, das auch

für Feiern genutzt werden kann,

zum Verweilen ein.

Veranstaltungen finden regelmäßig

in den Räumlichkeiten von

Sportline statt. Firmensport, Betriebsfeiern

oder Kindergeburtstage

können hier organisiert und

gefeiert werden. Auch Vereine aus

dem ganzen Hamburger Süden

nutzen die Felder für ihre Fußballschulen.

In regelmäßigen Abständen

werden auch öffentliche

und private Turniere in der Halle

organisiert und „Charity-Events

locken gelegentlich sogar Fußballprofis

an“, fügt Jana Wichelmann

hinzu. Informationen zu aktuellen

Angeboten und Preisen finden sie

unter www.sportline-hamburg.de.

Ausgabe 09 / März 2012 Ausgabe 09 / März 2012

Dennis Lettow

Planung: Vom Autohaus

zum Supermarkt

Das Autohaus wird möglicherweise

zu einem Supermarkt

mit Vollsortiment

umgebaut.

Ende 2010 schloss die REWE

Gruppe ihren Markt im SEZ, betonte

aber zugleich, damit nicht das

Interesse am Neugrabener Zentrum

verloren zu haben. Vielmehr

wollte sich der Kölner Handelskonzern

um einen attraktiveren

Standort bemühen, der dem veränderten

Verbraucherverhalten

entgegen kommt. Er vereinbarte

schließlich mit dem Eigentümer

des Grundstücks Cuxhavener Straße

355 (Ecke Bauernweide) den

Umbau des bestehenden Autohauses

zu einem Vollsortimenter. Diese

Planungsabsichten zogen eine

Befassung des Stadtplanungsausschusses

und die Einleitung eines

vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahrens

nach sich, das zur

Zeit noch andauert. Wie in diesem

Verfahren üblich, haben Bürgerinnen

und Bürger Gelegenheit, im

Rahmen der öffentlichen Auslegung

zum Planentwurf Stellung zu

nehmen und ihre Bedenken und

Anregungen vorzubringen.

Aktuell werden Grundlagen

erarbeitet und erforderliche Informationen

zusammengestellt.

Die Unterlagen werden voraussichtlich

im April dem Stadtplanungsausschuss

zur Befassung

vorgelegt. Erst danach kann eine

Zustimmung zur Auslegung und

deren Terminierung erfolgen. Der

Termin wird z.B. im Internet unter

www.hamburg.de/stadtplanungharburg.de/

bekanntgegeben.

Daniel Boedecker

Dolce Vita in Neugraben:

Eiscafé „Da Guido“

Inhaber und Eisprofi Guido

Es ist wieder soweit: Die Tage

werden länger, die Uhren wurden

vorgestellt und die Temperaturen

steigen. Der Sommer kehrt

zurück. Darauf haben sich Guido

und Uschi, Inhaber des Eiscafés

"Da Guido", bestens vorbereitet

und werden den Bewohnern Neugrabens

wieder die warme Jahreszeit

versüßen.

Kaum ist es frühlinghaftes Wetter

stehen Kinder mit leuchtenden

Augen vor der Eistheke. Draußen

genießen die Gäste die ersten

warmen Sonnenstrahlen der Sai-

son. Es herrscht Hochbetrieb. Die

beiden Inhaber sind sichtlich in

ihrem Element. "Seit 1972 verkaufe

ich Eis und schon als Kind habe

ich durch Verwandte meine Liebe

zur Eisherstellung entdeckt,"

schwärmt Guido und stellt eine

weitere Eissorte nach original italienischem

Rezept in die Auslage.

Seit 12 Jahren betreiben die

beiden Inhaber ihr Eiscafé an der

Neugrabener Bahnhofstraße. Neben

hausgemachtem Eis und einer

Vielzahl an heißen Kaffeespezialitäten

stehen auch hausgemachte

Kuchen und Torten auf der Speisekarte

des kleinen gemütlichen

Eiscafés in der Neugrabener Bahnhofstraße

14. "Wir verwenden nur

natürliche Zutaten und bereiten

unser Eis und unsere Kuchen jeden

Tag frisch zu," sagt Guido

stolz und fügt hinzu: "Die Äpfel

für unseren Apfelkuchen kaufe ich

frisch auf dem Neugrabener Wochenmarkt

und unser Stachelbeerkuchen

ist fast schon berühmt."

Bei den Bewohnern Neugrabens

ist „Da Guido‘‘ ein beliebter

Treffpunkt, um bei einem Eisbecher

oder Kaffee und Kuchen zu

klönen und sich über die Neuigkeiten

im Stadtteil zu informieren.

Guido freut sich über seinen

Umzug an den neuen Standort.

"Der Laden ist größer und wir

sind näher am Geschehen. Wir

fühlen uns hier sehr wohl."

Auch wenn es noch nicht ganz

Sommer ist, kann man jetzt schon

einen Stück Italien im Neugrabener

Zentrum erleben.

Dennis Lettow

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