Die Fotorunde Edt-Lambach - Up-to-date

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Foto: MGV 1846 Lambach

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"Öffne den umwölkten Himmel!" - Ungeahnte Synergien im

Anlässlich des traditionellen Martini-

Konzertes im Sommerrefektorium des

Stiftes Lambach fand sich nach vielen

Jahren der Männergesangsverein

1846 Lambach und das Orchester

Stadl-Paura/Lambach wieder einmal

zu einem gemeinsamen Auftritt am 14.

November 2010 zusammen.

Im Beisein zahlreicher Ehrengäste -

allen voran durfte Dir. Hubert

Ecklbauer den Bezirkshauptmann Dr.

Josef Gruber begrüßen - kam vor zwei

Mal ausverkauftem Saal ein perfekt

organisiertes Konzerterlebnis zustande,

das alle Erwartungen übertraf.

Den ersten Teil bestritt das Orchester

Stadl-Paura/Lambach unter der

Leitung von Karl Außerhuber. Mit der

freundlichen Musik von Mozarts

Overtüre zur Oper "Der

Schauspieldirektor" spielte es sich

sogleich in die Herzen des Publikums

und bekräftigte durch schwungvolle

Interpretation die Eröffnung des

Abends.

Anschließend folgte das Konzert in C-

Dur für Violoncello und Orchester von

Joseph Haydn. Die erst 18-jährige

Solistin Klara Außerhuber, Tochter von

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Dirigent und Konzertmeisterin, meisterte

ihren Part bravourös. In den virtuosen

Passagen entfaltete sie ihr volles

Temperament, in den großen

Melodiebögen des langsamen Satzes

holte sie feine Töne aus dem

Instrument, die einer menschlichen

Stimme sehr nahe kamen und dem

Violoncello seinen einzigartigen

Charakter verleihen. Das Orchester

begleitete dezent und sorgte in den

Tutti-Passagen für ein abwechslungs-

Die beiden Dirigenten Peter Deinhammer (Männergesangsverein) und Karl Außerhuber

(Orchester Stadl-Paura/Lambach) mit Gesangssolistin Barbara Malkus

Gemeinschaftskonzert MGV 1846 Lambach & Orchester Stadl-Paura/Lambach

reiches Hörvergnügen. Das Publikum

feierte die jugendliche Künstlerin mit

tosend-popkonzertähnlichem Applaus,

Bravo-Rufen und Standing-Ovations.

Den zweiten Teil des Konzertes eröffnete

der Männergesangsverein 1846

Lambach unter Peter Deinhammer mit

einigen A-capella-Sätzen aus dem

klassischen Repertoire. Der mittlerweile

30 Mann starke Chor überzeugte mit

Klangfülle und Nuancenreichtum in

Lautstärke und Textausdeutung, ebenso

mit tadelloser Intonation. Mit viel

Konzentration suchten die Sänger

stets den Blickkontakt zu ihrem

Chorleiter, der den emotionalen

Verlauf der Musik in Bewegungen

übersetzte. Außermusikalisches Detail

am Rande: 30 Herren im schwarzen

Anzug, jedoch ohne dem üblichen weißen

Hemd plus Mascherl, sondern in

lässigem Blaukaro mit offenem Buttondown-Kragen,

waren ein angenehmer

optischer Beitrag zur "Entstaubung"

des Männerchorwesens.

Als Höhepunkt des Abends taten sich

die beide Vereine zusammen, um

Brahms’ Alt-Rhapsodie aufzuführen.

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Foto: MGV 1846 Lambach

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