Sommer 2013: Steinobst - SanLucar

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Sommer 2013: Steinobst - SanLucar

GratisDas MagazinVon der Blütezur FruchtDie Steinobst-Blüte in SüdspanienKochen für 1000 FansEin Gespräch mitFood-Bloggerin Juliane HallerPlatte Pfirsicheund NektarinenErich erklärt esRezeptideenPfirsich-Sangría undKirschwaffelnAusgabe 3 / 2013


SanLucar -- Das Magazin I EDITORIALEinscannen & digitaldurchs SanLucarMagazin blättern.ImpressumSanLucar Fruit S.L.Serra Llarga 24 • 46530 PuzolValencia • SpanienTel. +34 96 142 40 40Fax +34 96 142 41 58www.sanlucar.deLiebe Genießer,liebe Freunde von SanLucar,was war das für ein Schrecken,als es Ende Februar auf einmalFrost in Cieza gab. Hektarweiseerfroren die Knospen an denBäumen der Familie Marín. Aberdie Natur ist immer für ein Wundergut. Und so präsentiertensich die hügeligen Steinobst-Felder zu unserem Besuch EndeMärz in frischer Blütenpracht.Bilder davon gibt es zusammenmit einer kleinen Reportage abSeite 4. Dem Thema Steinfrüchtewidmet sich auch FruchtexperteErich Holzmann. Er klärt überdie immer häufiger im Handelzu findenden »Paraguayos« und»Platerinas« auf.Rezepte findet man heutzutagenicht nur in Kochbüchern,sondern auch im Internet. ZumBeispiel auf www.sanlucar.de.Oder in einem Food-Blog. Hierteilen ambitionierte Hobbyköcheihre Kochideen. Im Interviewsprachen wir mit JulianeHaller, die seit fünf Jahrendas Blog »Schöner Tag noch!«betreibt.Für das Titelbild haben wirunsere Kollegin Yara in Valenciageknipst – jetzt ist sie schonwieder in Ecuador, wo sie sichum die neue SanLucar Bananen-Finca kümmert.Einen tollen Sommer wünschtDie SanLucar Magazin-RedaktionFragen, Kritik, Wünsche:redaktion@sanlucar.com04 - 06TITELVon der Blüte07STECKBRIEFKirsche08 - 10MENSCHENJuliane Haller12REZEPTEzum Sammeln13ERICHERKLÄRT ES14GUT ZUWISSEN!02zur FruchtSteinobst


SanLucar -- Das Magazin I TITELVon derBlüte zurFruchtDie Familie Marín baut in Cieza einzigartige Pfirsiche undNektarinen für SanLucar an. Wir haben die passioniertenAnbauer während der Steinfrucht-Blüte im März besucht.»Tierra del Melocotón« – Land des Pfirsichs. So begrüßt das Schild aus glasiertenKacheln die Besucher der Landgemeinde Cieza am Ortseingang. Das ist nichtübertrieben. Der Anbau von Steinfrüchten hat hier im Süden Spaniens eine langeTradition. »Als Kind habe ich bei der Ernte geholfen« erinnert sich SanLucar QualitätsexperteJosé Saorin. »Wir haben eine Decke unter die Bäume gelegt und dieFrüchte darauf gesammelt. Die schönsten Pfirsiche gingen direkt auf den Großmarktnach Madrid.«Heute an einem sonnigen Tag in der letzten Märzwoche baumeln noch keineFrüchte an den Bäumen. Dafür verwöhnt die sanft gewellte Landschaft mit gelber,weißer und rosa-farbener Blütenpracht. Dieser Anblick lässt sich besonders gutvon der Finca »Casa de la Campana«, dem »Haus zur Glocke«, auskosten. Sieliegt inmitten der Felder der Familie Marín. Vater Juan und Tochter Doloreshaben das alte Landhaus frisch renoviert und betreiben hier neben der0405


SanLucar -- Das Magazin I STECKBRIEFPROMOTIONLandwirtschaft ein schmuckes Gästehaus. »Seinen Namenhat es von der Kapelle«, erzählt Dolores Marín, die seit ihrerKindheit von allen Loli gerufen wird. »Sie ist einzigartig unter denFincas in der Gegend.«Beim Gang über die Felder ist Juan Marín der Stolz auf sein Lebenswerkanzusehen. Aus einem kleinen Familienbetrieb im NachbarortVON DER BLÜTECaravaca hat er die Genossenschaft »La Ciezana« geschaffen, dieüber 300 Hektar Land bewirtschaftet. »Wir wissen, dass für SanLucarnur die besten Anbauer in Frage kommen. Uns verbindet die Leiden-ZUR FRUCHTschaft, wirklich schmackhafte Früchte zu ernten«, sagt er, währender durch die lichten Baumreihen stapft. Die einzelnen Bäume habengenug Platz, um sich auszubreiten und Kraft für das Wachstum süßerPfirsiche zu sammeln. »Die Blüte ist bald vorbei. Dann beginnt dieArbeit erst richtig.« Was das bedeutet, sehen wir auf einem Feld einpaar Kilometer weiter: Hier sind schon die ersten Knospen an denÄsten. »Wie geht’s, Loli?« ruft eine der Arbeiterinnen. Sie steht aufeiner Leiter und knipst mit den Fingern Fruchtansätze ab. »JederBaum kann nur eine bestimmte Zahl von Früchten versorgen. DasAusdünnen sorgt dafür, dass die Pfirsiche richtig groß, prall undDie Familie Marin baut im spanischen Cieza köstliche Pfirsicheund Nektarinen für SanLucar an. Wir haben die passioniertenAnbauer während der Steinfrucht-Blüte im März besucht.saftig werden«, erklärt Dolores Marín. Ein schwieriger Job, der indel Melocotón“ – Land des Pfirsichs. So begrüßt das VIEL KNOW HOW UND EIN Herkunft: IDEALES KLIMA ursprünglich aus Asien, wurde wohl von den Römern nach Europa gebracht.SchildTeamsaus glasiertenvon zweiKachelnPersonendieerledigtBesucherwird.derDiekleinenErfahrensten schaffen„TierraLandgemeindepro Tag 16CiezaBäume.am Ortseingang.GleichzeitigSteinfrüchtekontrollierenaussie,Ciezagenießen Weltruhmob dieJederPflanzenBaum kann nur eine bestimmte Wuchs: Zahl von Kirschbäume Früchten versorgen. können bis zu 20 m hoch werden.gesundundsind.sind»Wennhier im Nordenein Baumderschwächelt,Provinz Murciakriegtdaser einen„Mitstärkendendem Ausdünnen wird dafür gesorgt, dass die Pfirsiche richtig groß,wichtigste Exportgut. „AlsKaffee«,Kind habelachtichSenior-Chefbei der PfirsichernteJuan und deutetgeholfen“auf dunkleprallFleckenund saftig werden“, erklärt Dolores Blüte: Marin. in Ein Deutschland schwieriger von Job April – bis Mai.erinnert sich SanLucar neben Qualitätsexperte den Stämmen. »Das José Saorin. ist frischer „Wir natürlicher haben eine Dünger.« auch die Die Erfahrensten Mitarbeiter schaffen pro Tag nur 16 Bäume. Gleichzeitigmodernste kontrollieren sie, ob die Pflanzen Frucht: gesund von sind gelb und über ausreichend rötlich bis hin zu dunkelrot; das hell- bis kräftig roteDecke unter die Bäume Familie gelegt Marín und setzt die neben Früchte altbewährten darauf geworfen. Methoden Dann aufhaben wir sie nach Technik. Handelsklassen Damit kein sortiert.“ Tropfen Wasser verschwendet wird, mit ist Nährstoffen die versorgt werden. „Wenn ein Bäumchen schwächelt,Bewässerung zentral gesteuert.bekommt es einen stärkenden Kaffee“, lacht Senior-Chef Fruchtfleisch Juan liegt und rund deutetum einen harten Kern.DIE LEIDENSCHAFT FÜR DIE BESTEN FRÜCHTEauf den Boden. Neben einzelnen Bäumen ist ein dunkler Fleck ErdeEs wird warm zwischen den Pfirsichbäumen. »Das sonnige zu sehen. Klima „Frischer natürlicher Dünger; Standort: der kräftigt sonnig die warmer Bäume.“ Standort, Die aber nicht zu trocken.Im März verwöhnt sorgt die sanft dafür, gewellte dass Steinfrüchte Landschaft mit hier gelber, besonders weißer und viel Fruchtzucker Familie Marin setzt neben altbewährten Methoden auf modernste Technik.Mai Wasser- und Nährstoffversorgung Pflege: übernimmt Kirschbäume eine Bewässerungs-sind anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Deshalb müssenrosa-farbener Blütenpracht. bilden. In Dieser einem Anblick normalen lässt Jahr sich können besonders wir schön schon Mittevon der Terrasse der die Finca erste „Casa Ernte de einfahren«, la Campana“, erläutert dem „Haus Qualitätstechniker zur Glocke“,leitung, José die zentral gesteuert wird. So wird kein Tropfen des kostbarenauskosten. Sie Saorin. liegt inmitten Weil es in der diesem Felder Jahr der Familie noch Spätfrost Marin. Vater gab, mussten Nass verschwendet. sich Und auch das sonnige Klima sie in regelmäßig Cieza tut das kontrolliert seine; werden; für bessere Erträge zurückschneiden.Juan und Tochter Dolores Liebhaber betreiben von Pfirsich hier neben und Co. der ein Landwirtschaft wenig länger ein gedulden, es sorgt bis dafür, dass Steinfrüchte hier besonders viel Fruchtzucker bilden.schmuckes Gasthaus. die „Seinen ersten SanLucar Namen hat Früchte es von aus der Cieza kleinen nach Kapelle“, Deutschland „In einem kamen. normalen Jahr können Und wir sonst? schon Mitte Mai die erste Ernte Kirschen naschen und dazu Wassererzählt Dolores Marin, Denn „sie geerntet ist einzigartig wird bei bei den den Maríns Fincas erst, hier wenn in der die Qualität einfahren“, und erklärt SanLucar Qualitätstechniker Was ist eigentlich José dran Saorin. an dem Geerntet Mythos, trinken darf. Dass beides zusammen zuGegend.“ Von ihrem vor Vater allem hat der sie Geschmack das Gespür für stimmen. den SteinfruchtanbauUnd über den wacht wird bei Juan den Marins erst, wenn Qualitätdass manundnachGeschmackdem Genussstimmen.frischerUndKir- Bauchschmerzen führen soll, ist wohl aufgeerbt. Beim Gang Marín über die noch Felder immer ist höchstpersönlich.Juan Marin der Stolz auf seine über den wacht Juan Marin nochschenimmernichthöchstpersönlich.zu viel Wasser trinken sollte? die eher schlechte Qualität des Brunnenwassersfrüherer Zeiten zurückzuführen.Lebenswerk anzusehen. Aus einem kleinen Familienbetrieb im NachbarortCaravaca hat er die Genossenschaft „La Ciezana“ geschaffen. „UnsEigentlich gar nichts. Die Experten vonder Bundesforschungsanstalt für Ernährungjedenfalls sagen, dass man getrost ben Kirschfreunde also nichts zu befürchten.Bei der heutigen Trinkwasserqualität haverbindetdie Leidenschaft Erfrischende wirklich Pfirsich-Sangría die besten – eine und Spezialität schmackhaftesten aus Cieza:Früchte zu ernten“, Juan sagt Marín er. verrät Ihnen in unserem Video sein Rezept!06 www.sanlucar.com/rezepte/pfirsich-sangria07Familie:SteckbriefKirscheLAT: CERASUSKIRSCHERosengewächse (Rosaceae)Lust auf Sangria? Einfach den Codescannen und Juan Marin zeigt in einem Kurzfilm,wie er seinen Lieblings-Sangria macht!


SanLucar -- Das Magazin I MENSCHENKochen für 1000 FansEin Gespräch mit Food-Bloggerin Juliane HallerWenn man im Internet nach frischen Koch-Ideen sucht, stößt manfrüher oder später fast unweigerlich auf die Seite »Schöner Tagnoch!«. Und bleibt hängen – denn die Bilder und Rezepte im Blogder Karlsruherin Juliane Haller machen Appetit. Das fanden auchdie Leser der Brigitte, die »Schöner Tag noch!« auf den zweitenPlatz des »Food-Blog Awards« wählten.08KurzbiographieSeit 2008 veröffentlicht Juliane Haller im InternetRezepte und Fotos in ihrem Blog »SchönerTag noch!«. Die 33-jährige Diplom-Kommunikationswissenschaftlerinwohnt in Karlsruhe undarbeitet im Online-Marketing. Wenn sie nichtfür ihr Blog kocht und fotografiert, trifft mansie auf dem Golfplatz oder mit einem gutenBuch in der Hand. Ihre Lebensphilosophie lautet:»Happiness is only true when shared.«http://schoenertagnoch.blogspot.comWie sieht ein schöner Tag fürdich aus?An einem schönen Tag habeich Zeit, um ganz in Ruhe in meinenKochbüchern zu schmökernund mir zu überlegen, was ichkochen möchte. Dann gehe ichauf dem Markt einkaufen, kocheetwas Schönes und späterkommen Freunde zum Essenvorbei. Vielleicht habe ich auchnoch Zeit für eine Runde Golfoder kann ein paar Seiten ineinem Buch weiterlesen.Was hat es mit dem Namendeines Blogs auf sich?Ich stamme ursprünglichaus Stuttgart und wohne seitknapp sechs Jahren in Karlsruhe.Mir als Zugezogener fallen dieBesonderheiten des badischenDialekts besonders auf, und zudiesen Besonderheiten gehörtneben Floskeln wie »alla gut«eben auch die Verabschiedung:»SCHÖNER TAG NOCH!« Darübermuss ich jedes Mal schmunzelnund das ist mir als ersteseingefallen, als ich über einenNamen für meinen Blog nachgedachthabe.Seit wann gibt es »SchönerTag noch«?Ich habe meinen Blog im Oktober2008 gestartet, als ich per Zufallbeim Herumsurfen im Interneteinen tollen Blog mit vielen Do it09


(c) schoenertagnoch.deyourself-Projekten und Rezeptengefunden habe. Das war damalsganz neu für mich und hat mir sogut gefallen, dass ich beschlossenhabe, ebenfalls zu bloggen.Beeinflusst das Bloggendeinen Alltag?Seit ich meinen Food-Blog habe,ist mein Speiseplan definitivnoch abwechslungsreicher geworden,weil ich ständig neue Rezepteausprobiere. Ein klarer Gewinn!Die Inspiration für deine Rezeptekommt oft aus Kochbüchern.Welche drei würdest du aufeine einsame Insel mitnehmen?Schwierig! Das wechselt immermal wieder bei mir. Aktuellwürde ich »Vegetarisch gut gekocht!«von Cornelia Schinharl,»Aromen und Gewürze« vonHans Gerlach und »Willkommenim Gemüsegarten« vonTobias Rauschenberger / OliverBrachat mitnehmen.SanLucar -- Das Magazin I REZEPTEWie viele Leser hat »SchönerTag noch«?Meine Leser verfolgen meinenBlog über viele verschiedeneMedien. So hat die Facebook-Fanseite zu meinem Blog über1.000 Fans und über 1.600 Personenhaben meinen Blog über einenReader abonniert. Auf demBlog selbst habe ich aktuellca. 42.000 Besucher pro Monat.Nicht schlecht! Essen Food-Blogger immer kalt? Oder wiebekommst du so tolle Fotos hin?Apropos, Gemüsegarten: Woraufachtest du beim Einkaufvon frischem Obst und Gemüse?Ich achte darauf, heimischesObst und Gemüse einzukaufen,das gerade Saison hat. Dannschmeckt es einfach am besten!Was ist die am meisten unterschätzteZutat?Blumenkohl mögen rechtwenige Leute. Dabei schmeckter toll, besonders wenn er imOfen geröstet wird!10Ich lege Wert darauf, dassmein Essen noch warm ist, wennich es esse. Daher bereite ich denFoto-Aufbau schon während desKochens vor und überlege mir,wo und wie ich das Gerichtfotografieren möchte und stelledie Requisiten bereit. Wenn dasEssen fertig ist, schieße ich 5-10Fotos und dann wird gegessen.Verrätst du uns noch dein Lieblingsrezeptfür den Sommer?Im Sommer esse ich gernefrische, fruchtige Salate. MeinLieblings-Sommersalat ist einWassermelonen-Radieschen-Salat mit frischer Minze undZiegenfrischkäse. Toll!Das Rezept für Juliane Hallers Lieblings-Sommersalat finden Sie hier:http://schoenertagnoch.blogspot.de/2010/07/think-pinkwassermelonensalat-mit.htmlFruchtiger FaktUm das Fruchtfleisch von Nektarinen und Pfirsichenvom Kern zu lösen, macht man vom Stielansatzausgehend einen Schnitt rund um die Frucht.Die Frucht um 90 Grad drehen und einen weiterensolchen Schnitt machen. Nun noch einmal rund umdie Mitte der Frucht schneiden. Dann die obereund untere Hälfte leicht gegeneinander verdrehenund schon lassen sich 8 Stücke lösen.11


Erfrischende Pfirsich-SangríaEine Spezialität aus Cieza, der Heimat vonSanLucar Steinfrucht-Anbauer Juan MarínZutaten:2 SanLucar Zitronenscheiben3 SanLucar Pfirsiche 3 TL Zucker1 l RotweinEiswürfel300 ml ZitronenlimonadeZubereitung:Pfirsiche entkernen und in Viertel schneiden. Zusammenmit den übrigen Zutaten in eine Karaffe geben und gutverrühren. Zum Abkühlen Eiswürfel dazu geben. Fertigist die Pfirsich-Sangría!ERICHerklärt esSanLucar -- Das Magazin I ERICH ERKLÄRT ESErich Holzmann ist gelernter Obst- und Gemüsehändler.Frische Früchte sind seit über 50Jahren sein Lieblingsthema. Bei SanLucar gibtdas 76-jährige Urgestein sein reiches Wissen ininternen und externen Schulungen weiter.KirschwaffelnZutaten:Soße:500 g SanLucar Kirschen1 EL Speisestärke250 ml WasserWaffeln:300 g Mehl200 g Margarine75 g Zucker1 PäckchenVanillezucker2 TL Backpulver250 ml Sahne1 Prise Salz6 EierZubereitung:Kirschsoße: Kirschen entkernen und mit 250 ml Wasserandünsten. Speisestärke mit kaltem Wasser anrührenund zu den Kirschen geben. Köcheln lassen bis die Soßeeindickt. Bei Bedarf leicht zuckern.Waffeln: Margarine, 75 g Zucker, Vanillezucker, Salz,Eier cremig rühren. Mehl mit Backpulver und 250 mlSahne mischen, zum Teig geben. Waffeleisen einfettenund den Teig portionsweise hineingeben. Waffeln goldbraunbacken und mit Puderzucker bestäuben. MitKirschsoße servieren.WIESO GIBT ES PLATTEPFIRSICHE UND NEKTARINEN?Pfirsiche kennt jedes Kind. Es gibt unzählige Sorten,die sich in Aussehen und Geschmack unterscheiden.Besonders auffällig sind »Plattpfirsiche«. Hierzulandewerden sie fälschlicherweise oft als Weinbergpfirsichebezeichnet. In Spanien, wo sie seit vielen Jahren angebautwerden, sind sie als »Paraguayos« bekannt. Auchvon der Nektarine gibt es eine flache Variante: die»Platerina«. Es handelt sich um natürliche Sorten, dieursprünglich aus China stammen. Der »Paraguayo« hatwie der Pfirsich eine leicht pelzige Schale. »Platerinas«dagegen sind glattschalig. Gemeinsam ist den urigenSorten, dass sie aromatischer und süßer schmecken alsihre runden Verwandten. Das kommt vom geringerenFruchtsäureanteil. Die flachen Leckerbissen sind festfleischigund es gibt sie mit gelbem oder eher weißlichemFruchtfleisch. Ihr kleiner Kern lässt sich leichtlösen und man kann sie aufgrund ihrer praktischenForm sehr gut aus der Hand essen. Ein Vorteil, nichtnur für kleine Genießer.Haben Sie eine Frage an Erich?Dann schicken Sie sie einfach anredaktion@sanlucar.com, Stichwort:»Erich erklärt es«.1213


SanLucar -- Das Magazin I GUT ZU WISSENSanLucar -- Das Magazin I KULTURReifeduft: Aprikosenreifen nach und solltenerst verzehrt werden,wenn sie weich sindund einen süßen Duftverströmen.Jungbrunnen: Inseiner Heimat Chinagilt der Pfirsich alsSymbol für Unsterblichkeit.Fleckig: ÜberreifePfirsicheerkennt man andunklen Fleckenauf der Schale.A-ha: Nektarinen haben sechsmal so viel Vitamin A wiePfirsiche. 100 g decken fast10 % des Tagesbedarfs.Blütenfest Güls: EineMischung aus BlütenundWeinfest, bei demselbstverständlich eineKönigin gekrönt wird.www.koblenz-guels.de/index.php/bluetenfestBaumblütenfest in Werder/ Havel: Ende des 19.Jahrhunderts erfunden,um die Großstädter ausdem benachbarten Berlinaufs Land zu locken, istdas Baumblütenfest zueinem Volkfest mit über100.000 Besuchern geworden.Unverzichtbar: Obstweinund Anreise mit demHavel-Dampfer.www.werder-havel.de/content/tourismus/tourismus_baumbluetenfest.phpBlütenfest Kressbronn:Dreitägiges Fest der LandjugendKressbronn. ZumAbschluss des beliebtestenBlütenfestes am Bodenseewird der traditionelleKronentanz aufgeführt.www.landjugendkressbronn.de/Des Knödels Kern: Marillenknödelsind ein österreichischerNachtisch bei demeine ganze entkernteAprikose im gekochtenKnödel steckt.Reinigend: Nektarinen wird eineentschlackende und blutreinigendeWirkung nachgesagt.Pfirsichhaut: Ein pürierter Pfirsich mit einemEiweiß und 4 TL Naturjoghurt vermischt ergibteine vitalisierende Gesichtsmaske.Rekord: Der Weltrekordim Kirschkernweitspuckenbeträgt 21,71m und wurde2003 aufgestellt.T-Shirt-Rettung: Frische Steinobstflecken lassensich mit Gallseife relativ leicht entfernen.Man nehme einen halben geschälten Pfirsich, dünste ihnin Läuterzucker und serviere ihn dann in einer Sektschale, diemit zwei Kugeln Vanilleeis gefüllt ist. Etwas Himbeerpüreedarüber geben – und fertig ist der Pfirsich Melba. Aber wie kamdie Kreation von Auguste Escoffier, des Urvaters der HauteCuisine, zu ihrem Namen? 1892 gastierte die OpernsängerinNellie Melba im Londoner Royal Opera House. Nach einerder Vorstellungen servierte ihr Escoffier pochierten Pfirsichauf Vanilleeis. Der Nachtisch schmeckte der Primadonnaso gut, dass der Koch dem verfeinertenRezept ihren Namen geben durfte.Immenfutter: Kirschblüten enthalten viel Nektar,deshalb stellen Imker ihre Bienenstöcke gern in derNähe von Kirschbäumen auf.1415


www.sanlucar.de»Kirschen sind wieMenschen: Mit dem richtigenWohlfühl-Klima gedeihenbeide prächtig.«Karl-Heinz Enzenmüller,SanLucar Meisteranbaueram BodenseeWer wie wir seine Früchte im Einklang mit Mensch und Natur anbauen will, der suchtnach optimal geeigneten Anbauregionen für seine Früchte. Denn wo diese von Natur ausgut gedeihen, bekommen sie besonders viel Geschmack. So wie bei unseren Kirschenvom Bodensee. Hier fühlen sich die roten Leckerbissen einfach pudelwohl.SanLucar. Aus Leidenschaft für den Geschmack.SanLucarverlost 50 Kirschentsteiner!Gewinnen Sie einen praktischen Kirschentsteiner!Mit einem Kirschentsteiner lassen sich Kirschkerne kinderleichtentfernen. Um an der Verlosung teilzunehmen, schicken Sie eineE-Mail mit Stichwort »Kirschentsteiner« und der Angabe IhrerPostadresse und der Adresse des Geschäftes, wo Sie das SanLucarMagazin bekommen haben, an redaktion@sanlucar.com. Viel Glück!

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