Bauen mit Holz - zukunftsregion

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Bauen mit Holz


Fostwirtschaft ÖsterreichHolz ist ein WirtschaftsfaktorDer Sektor Forst – Holz – Papier erzielte imJahr 2004 in Österreich einen Produktionswertvon 10 Milliarden ¤. Die gesamte Wertschöpfungskette„Holz“ erwirtschaftete einenExportüberschuss im Ausmaß von 3,31Milliarden ¤ und liegt damit knapp hinterdem Tourismus an zweiter Stelle der österreichischenLeistungsbilanz. 250.000 Leuteleben unmittelbar vom Wald und seiner nachgelagerten Wertschöpfungskette. Jährlichwachsen im Wald 31 Millionen KubikmeterHolz nach und rund zwei Drittel davon werdennur geerntet.In Europa beschäftigt die WertschöpfungsketteHolz 3,7 Millionen Leute und erwirtschafteteinen Jahresumsatz von 450Milliarden ¤. Das sind 13% des EU –Bruttonationalproduktes. Wald wächst inÖsterreich auf 3,96 Mio Hektar, das entspricht47,2% der Gesamtfläche. 1,1 MilliardenVorratsfestmeter (entspricht in etwa 1Kubikmeter) Holz stehen im Wald zurNutzung bereit. Österreich liegt damit imeuropäischen Spitzenfeld und ist sogar inpunkto Holzvorrat pro ha Waldfläche imVergleich zu den EU-Hauptproduzenten und -märkten führend. Im Burgenland ist derGesamtflächenanteil ca. 33%.Holz ist ein ökologisches Material, das in derumweltfreundlichsten Fabrik, dem Wald laufendnachwächst. Mittlerweile ist dem österreichischenKonsumenten bewusst, dass inden heimischen Wäldern mehr Holz zuwächstals genutzt wird. In den letzten 10 Jahren hatdie Waldfläche in Europa um rund eineMillion Hektar zugenommen. Massive Waldverlustesind jedoch nach wie vor in denTropen zu verzeichnen. Im genannten Zeitraumreduzierte sich der Wald dort laut FAO-Studie durch Bevölkerungsentwicklung,Nahrungs- und Siedlungsbedarf um mehrals 12 Mio. ha.Der Produktionswert der Holzindustrie liegtbei rund 5,96 Mrd. Euro. Österreichs Holzindustrieist stark außenhandelsorientiert. DieExportquote entwickelt sich stetig in Richtung70%. Mit 76,3% ist die EU 25 der wichtigsteAbnehmer von Holzprodukten. Hauptabsatzmärktesind Italien und Deutschland. Stark imKommen sind auch die Märkte in Osteuropa,Asien (China, Japan) und den USA.Fostwirtschaft UngarnDie Wälder und die auf den Waldgründende Industrie UngarnsUnsere Vorfahren fanden bei ihrer Landnahmeeine Landschaft vor, die zu 40% von Waldbedeckt war, der Zuflucht, Lebensmittel undBrennholz bot und reich an Wild war.Ungarn befindet sich in Mitteleuropa, imKarpatenbecken, umgeben von den Bergkettender Alpen, Karpaten und Dinariden, inden Breiten gemäßigter Laubwälder. Dengrößeren Teil seiner Fläche bildet die Tiefebenemit wenig Niederschlag und extremenTemperaturschwankungen. Die natürlichePflanzendecke der Tiefebene ist die Grassteppe,es können Pionierwald und Plantagenwälderaufgeforstet werden. Nahezu dieHälfte des Landes besteht aus niedrigerHügel- und Berglandschaft, deshalb sind inerster Linie diese Regionen unsere natürlichbewaldeten Landschaften, Laubwälder bildendie natürliche Pflanzendecke.Infolge der geographischen Randlage, der verspäteteinsetzenden Industrialisierung undUrbanisierung Ungarns ist der Artenreichtumvon Flora und Fauna verhältnismäßig groß, erbeträgt rund das 15-Fache des weltweitenDurchschnitts. Insgesamt 3000 Pflanzen- und4200 Tierarten finden hier ihren Lebensraum.Die Bäume und Sträucher des Waldes machenfast 200 Arten aus. Die Biodiversität vonFlora und Fauna ist in Bezug auf ihren Artenreichtumwesentlich günstiger als der europäischeDurchschnitt.Grundlagen der nachhaltigenForstwirtschaftDie Veränderungen, die sich in den Wäldernund der Forstwirtschaft vollziehen, sind hauptsächlichdie Folgen der staatlichen Forstpolitik,der Eigentümerinteressen sowie demWandel der gesellschaftlichen und wirtschaftlichenVerhältnisse. Das Denken, Planen undTun des Försters wird von der Idee der Nachhaltigkeit,der langfristigen, gleichmäßigenProduktion und der Rationalisierung desHolznachschubs beherrscht, was zu einemmoralischen Qualitätsmerkmal wurde. DiesesGrundprinzip erlaubt der gegenwärtigenGeneration die Nutzung nur in einem Ausmaß,das die Nutzungschancen kommenderGenerationen in keiner Weise beeinträchtigt.In Ungarn hat die planmäßige ForstwirtschaftTradition. Unser erstes „Forstgesetz“ ist mitdem Namen Maria Theresias verbunden, die1770 die Anfertigung einer Landesforstordnunganordnete. In der Präambel desderzeitig gültigen Gesetzes LIV/1996 überden Wald und den Schutz des Waldes ist überdie Rolle des Waldes und des Försters folgendeszu lesen:„Der Wald ist das komplexeste natürliche(ökologische) System des Festlandes, dessenExistenz aufgrund seiner Wirkung auf dieUmwelt eine der Grundvoraussetzungen fürgesundes menschliches Leben ist. Neben seinerentscheidenden Rolle für den Schutz von


dass das aus der Luft im Baumbestand derWälder gebundene Kohlendioxyd einerKarbonmenge von insgesamt 90 MillionenTonnen entspricht. Der Lebensraum vonPflanzen und Tieren wurde erweitert, dieÜberlebenschance von gefährdetenBaumarten verbesserte sich. Die Erholungsmöglichkeitenfür die Bevölkerung nahmen zuund die Landschaft wurde schöner und anziehender.In der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts,zwischen 2000-2035 ist im Falleeiner finanziellen Förderung durch die EUeine weitere Aufforstung von 780.000 ha zuerwarten. Die Aufforstungen begünstigen dieBewahrung der ökologischen Gegebenheiten,des Zustandes der Natur und des Umweltschutzes,sowie Ausmaß und Qualität dersozialen und öffentlichen Wohlfahrtswirkungeiner multifunktionalen naturnahen Forstwirtschaft.Die Menge des produzierbarenumweltfreundlichen Holzes nimmt zu, dieHolzversorgung verbessert sich.Einige Daten zum ungarischen WaldDie Waldfläche beträgt 18.234.000 ha, waseiner Bewaldung von 19,6% entspricht.Der Wald befindet sich zu 58,7% in staatlichem,zu 41,3% in privatem Besitz.Der jährliche laufende Zuwachs macht 12,3Millionen m3 aus, demgegenüber beträgt derHolzeinschlag 7,0 Millionen m3, davon 67%in staatlichen und 33% in privaten Wäldern.2002 wurde der Wald auf einer Fläche von223.000 ha verjüngt, (davon 50% in staatlichenund 50% in privaten Wäldern), auf148.000 ha wurde neuer Wald gegründet(davon 5% staatlich, 95% privat).Bei den Baumarten mit langer (Eiche undBuche), bzw. kurzer (Pappel, Robinie)Umtriebszeit unterscheidet sich das Verhältnisvon Bestandsstruktur und Holzeinschlag(Endnutzung) wesentlich, wie die folgendeAbbildung veranschaulicht.Holzeinschlag und HolznutzungIn Bezug auf die Anteile der Baumartenmacht den größten Teil die Robinie aus, mehrals ein Fünftel des gesamten Einschlags. EinViertel des möglichen Jahreseinschlagssichern die Weichlaubhölzer, deren Anteil anverarbeitbarem Rohstoff nahezu 50% erreicht.Ebenfalls ein Viertel des Jahreseinschlagsmachen die wertvollsten Arten von Eiche undBuche aus. Der Anteil der in der Verwendungüberwiegenden Kiefernarten erreicht beimHolzeinschlag nicht einmal 8%, aber selbstdavon ist nur ein kleiner Teil (14,5%) für dieVerarbeitung in der Sägeindustrie geeignet.Fast die Hälfte der einschlagbaren Menge istBrennholz. Besonders bedeutend ist dieMenge der Rohstoffe für die Säge- undPlattenindustrie – sie macht mehr als dieHälfte des erzeugten Industrieholzes aus.Gegen die Jahrtausendwende vollzog sich einentscheidender Wandel der Möglichkeiten imeuropäischen und heimischen Holzeinschlag,da durch die Nutzung der neuestenForschungsergebnisse zur Holzproduktion dieBestimmung des Baumbestandes und desHolzzuwachses genauer wurde. Es fiel auf,dass auch in Europa der Baumbestand derWälder, der Zuwachs und die einschlagbareHolzmenge wesentlich größer ist als es diediversen internationalen Prognosen (FAO)nahe legten. Laut der letzten europaweitenUntersuchung bildete sich in den vergangenenJahrzehnten (1950-1999) ein erheblichesReservoir an Holz in den Wäldern desKontinents, weil die einschlagbare Holzmengenicht ausgeschöpft wurde. Das gilt auch fürdie Forstwirtschaft in Ungarn. Die Nutzungdes Holzvermögens in Ungarn seit dem ErstenWeltkrieg hängt von der Lage in der Holzversorgungund auf dem Holzmarkt ab, die inden europäischen Ländern, aber vor allem inden Nachbarländern herrschte.Es ist für uns von großer Bedeutung, dassauch in den europäischen Wäldern seit einemhalben Jahrhundert weniger Holz eingeschlagenwird, als der jährliche Zuwachs beträgt.Der gesamte Zuwachs in den heimischenWäldern: 12,3 Millionen brutto m3/Jahr. Dasheißt 0,40 brutto m3/Sekunde Zuwachs, waseinem Würfel von 73,5 cm Kantenlänge entspricht.Infolgedessen wird die ungarische Holzwirtschaftzu Beginn des 21. Jahrhunderts gemessenan früher von zum Teil gegenläufigenBestrebungen geprägt, als da wären:gegenüber der unbegründet starken„Holzsparsamkeit“ und vor allem derBestrebung, Holz zu ersetzen, wurde eine großangelegte Initiative zur Eroberung desMarktes gestartet, damit von der Bevölkerungund in jedem Bereich des wirtschaftlichenLebens Holz verwendet wird, wo immer esmöglich ist, in Hinblick auf Aspekte desUmweltschutzes soll der Gesellschaft in wachsendemMaß bewusst werden, dass Holz einumweltfreundlicher Rohstoff ist, das heißt,auch aus dieser Perspektive sollte sich diezukünftige Bedeutung und Nutzung desHolzes steigern, aus Gesichtspunkten der Ökonomie,des Umweltschutzes und darüber hinausder Versorgung mit Rohstoffen gleichermaßenvermehrten sich die Bestrebungen, diegesamte Biomasse des Waldes wirtschaftlichzu nutzen.In Ungarn vollzog sich in der Struktur und denEigentümerverhältnissen der verarbeitenden


ForstwirtschaftIndustrie sowie in den Ausmaßen der Betriebein den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhundertsein bedeutender Wandel. DiePrivatisierung machte auf diesem Gebietgroße Fortschritte.Die internationalen Kontakte, der Export undder Import mit den 15 Ländern der EU undden Ländern Mittel-Osteuropas (MOE) wurdenwesentlich ausgebaut, wobei der Beitritt zurEU vom Jahre 2004 neue Möglichkeiteneröffnet.


Holz bringt WärmeHolz ist der Baustoff mit dem bestenVerhältnis von Wärmedämmung undWärmespeicherung und spart direktHeizkosten für jeden Wohnraum.Holz leistet AußergewöhnlichesBezogen auf sein Eigengewicht trägt Holz14-mal soviel wie Stahl – seine Druckfestigkeitentspricht der von Stahlbeton.Holz schafft kurze BauzeitenHolz ermöglicht den höchstenVorfertigungsgrad, systembedingte kurzeMontagezeiten und durch dieTrockenbauweise gibt es keineAustrocknungszeiten. Das bedeutet – frühereBezugsfähigkeit und geringereBaukreditkosten – günstigere Vorfinanzierung.Holz ist• sofort tragfähig• installationsfreundlich• leicht bearbeitbarHolz hat• keine Neubaufeuchte• geringes GewichtNachwachsender Rohstoff –landesweit verfügbarFast 50% der Landesfläche von Österreichund 20% vo Ungarn sind mit Wald bedecktund es wächst wesentlich mehr Holz nach, alsgenutzt wird.Kohlenstoffspeicher Holz-CO 2 ProblematikDer Wald ist eine von der sonne betriebenechemische Fabrik. Seine Bäume verwandelnCO 2 in Sauerstoff. Bauen mit Holz ist einwesentlicher Beitrag zum Klimaschutz, es werdenKohlenstoffe dauerhaft gebunden.Holz sorgt für ein gutes WohnklimaHolz ist seit jeher ein unersetzbarer Baustofffür Innenausbau. Es ist elektrostatisch neutralund nicht leitend.Selbst bei geringer Raumtemperatur empfindetman eine Holzoberfläche als warm. Holzist atmungsaktiv, riecht gut und sorgt dasganze Jahr über für ein angenehmesRaumklima – nicht zuletzt aufgrund der ausgezeichnetenAkustik.Aspekte für das Wohnklima:• diffusionsfähig• antistatisch• elastisch• nicht radioaktiv• hohe Oberflächentemperatur• geringe Wärmeleitfähigkeit• gute Akustik• keine schädlichen Ausdünstungen• reguliert die Luftfeuchtigkeit• riecht gutHolz ist zu 100% nutzbarHolz erzeugt keinen Abfall und ist zur Gänzerecycelbar.Holz ist ökologischHolz ist der einzige nachwachsende Baustoff,der mit positiven Ökobilanzen belegt ist, denn• Holz wächst nachhaltig und schadstofffreiim landeseigenen Wald• braucht in der Herstellung/Weiterverarbeitungdie geringste Energie• ist unser größter CO 2 Speicher und verhältsich auch in der Verbrennung noch CO 2neutral.


Vorteile von HolzWer mit Holz baut• unterstützt die heimische Wirtschaft• unterstützt die Region• entscheidet sich für die Qualität vonMaterial und Verarbeitung• trägt zum Klimaschutz bei• vermeidet Abfall• investiert in einen gesunden Wald und ineine intakte Umwelt• vermeidet lange Lieferwege• schafft Atmosphäre• baut schnell• baut günstig• baut sicher• baut für die Zukunft• baut genialHolz hat ein gutartiges Verhaltenim BrandfallIn Holzhäusern besteht kein erhöhtesBrandrisiko im Vergleich zu Häusern ausZiegel, Beton, Glas oder Stahl. Holzdeckenbrechen im Brandfall nicht plötzlich ein, sieschmelzen und tropfen nicht. TragendeHolzbauteile behalten im Brandfall ihreTragfähigkeit noch lange Zeit, auch wenn dieOberfläche bereits verkohlt ist. Holz brenntgleichmäßig und langsam ab. Das Verhaltenvon Holz im Brandfall ist berechenbar undwird bei der Planung von Gebäuden berücksichtigt.Holz schafft RaumHolz ermöglicht schlankereWandkonstruktionen bei gleichemWärmedurchgangswert (U-Wert) – DerWandanteil beträgt bei einem Massivbau26%, beim Holzbau 16-20% derBaugrundfläche, das bedeutet 6-10% mehrWohnnutzungsfläche bei gleichenAußenmaßen.Holz ermöglicht ein hohes Maß anEigenleistungDer Werkstoff Holz bietet aufgrund seinerleichten Bearbeitbarkeit, die Möglichkeit inweiten Teilen des Bauvorhabens selbst Handanzulegen.


Skelett- oder Ständerbauweisederen ältester Vertreter der Fachwerkbau ist,sind gekennzeichnet durch senkrechte Stützen,waagrechte Träger und Dreiecksverbände zurAussteifung, die im modernen Holzbau oftdurch Stahlzugstäbe ersetzt werden.Die tragenden Bauteile haben nur statischeFunktionen zu erfüllen, die Innenverkleidung,die dazwischen liegende Wärmedämmungund die Außenverkleidung sind davon unabhängig.So erfüllt jedes Bauteil nur die ihmzugeordnete Aufgabe.Der Skelettbau unterscheidet sich vonanderen Leichtbausystemen durch den freiwählbaren Raster für Stützen und Träger.Er ermöglicht damit größere Spannweiten undFreiräume im Haus. Die Holzverbindungenwie Zapfen, Platten und Stöße, werden aufautomatischen CNC-Maschinen von derZeichnung auf das Holz übertragen odermittels sichtbaren (Balkenschuhe,Blechlaschen, Winkelbeschläge) oder nichtsichtbarenMetallverbindern (Stabdübel,Simplex-Verbinder, BSB-System) bewirkt.Die Holzquerschnitte werden nach der statischenBerechnung ermittelt und können sehrunterschiedlich sein. Üblicherweise sind 14 bis24 cm starke Balken in Verwendung. Das vorgefertigteSkelett mit dem Dach wird innerhalbweniger Tage auf der Baustelle montiertund der folgende Ausbau kann auch mittelsEigenleistung unter Dach fortgesetzt werden.Die vielfältige Gestaltungsmöglichkeit, derschnelle Aufbau, sowie die Möglichkeit derEigenleistung machen den Holzskelettbau zueinem beliebten und wirschaftlichen System.


HolzbausystemeHOLZ-LeichtbauweisenHolzrahmenbauMit seinen feingliedrigen, in engem Rasterangebrachten Tragsystem, aus vorgefertigtemHölzern und tragender Beplankung ist standardisiertund daher äußerst kostengünstig.Die Holzquerschnitte liegen für Wände bei6x16 bis 8x20 cm für Deckenbalken.In der Regel kann mit 3 Querschnitten undfertig abgelängten Pfosten jedes Wohnhauserstellt werden. Der Name dieses Systemsstammt vom Zusammenbauen eines schlankenRahmens der anschließend mit einer aussteifendenBeplankung bzw. aussteifendenPlattenwerkstoffen verbunden und so statischsehr tragfähig ist. Der Konstruktionsrasterrichtet sich nach den Plattenmaßen und liegtin der Regel bei 62,5 cm aufgrund derBauplattenbreite von 125cm. Durch dieschlanken Holzquerschnitte ist eine bessereStammausnutzung möglich und dieHolztrocknung wird einfacher und damitbilliger.Weiters gibt es keine kompliziertenVerbindungen, da diese einfach durch dieKontaktstöße des Holzes und ev. einfacheVerbindungsmittel wie Nägel oder Schraubenenstehen. Die Wärmedämmung liegt zwischenden Rippen (daher auch Rippenbauweise) undwird nach innen durch die Innenverkleidungmit ev. notwendiger Dampfbremse begrenzt.Nach außen folgt die statisch mittragendeBeplankung oder Platte, die Windbremse unddie Fassade. Wobei diese wiederum aus allenMöglichkeiten wie hinterlüfteteHolzverkleidung, Putzfassade oder div.Plattenmaterialien, bestehen kann.Auch die Wärmedämmung besteht üblicherweiseaus Holz. Sogenannte Zellulose-Faserdämmstoffe aus Altpapier gewonnen,können in die fertigen Hohlräume, ohneAbfall und Verschnitt, winddicht eingeblasenwerden. Der Holzrahmenbau kann auf derBaustelle geschoßweise erstellt werden, wobeidie Holzdecken gleichzeitig als Montageebenedienen. Somit kann auf ein teures Gerüst undev. auch auf einen Baukran verzichtet werden.Diese Bauweise ermöglicht dem Häuslbauersicherlich den größtmöglichenEigenleistungsanteil.Aber auch vorgefertigt als Holztafelbauerfreut sich dieses Bausystem zunehmenderBeliebtheit, (Fertighäuser) selbst imGeschoßwohnbau zeigt der Rahmenbau seineVorteile; in den USA wird er bis zu 7Geschosse hoch gebaut!


Holzfassade besitzt CharakterHolz kann an der Fassade mit oder ohneOberflächenschutz zum Einsatz kommen. Wirdkein Schutzanstrich verwendet, entsteht durchdie Bewitterung mit der Zeit eine natürlicheVergrauung. Diese Vergrauung bedeutetkeinesfalls Holzfäule, sondern ist vielmehrAusdruck der Lebendigkeit des Holzes undeines natürlichen Alterungsprozesses. Sie hatkeinen negativen Einfluss auf die Haltbarkeit.Der Werkstoff Holz bietet sowohl imBereich der Fassadengestaltung als auchdie Konstruktion betreffend eine Fülle vonMöglichkeiten. Wie Kleidung für denMenschen bildet die Fassade eine schützende,wärmende Hülle um das Haus.Holzfassaden sind dauerhaftDie praktische Erfahrung zeigt, dassHolzfassaden bei werkstoffgerechtem Einsatzoft eine längere Lebensdauer erreichen alsSichtbeton- oder Putzfassaden.Vorfertigung auch für die FassadeFassaden aus Holz können meist zu einemgroßen Teil vorgefertigt werden.Die Arbeit in der Produktionshalle erlaubtdurch die dort gleich bleibendenArbeitsbedingungen und standardisierten,hoch entwickelten Abläufe die Sicherungeiner gesteigerten Produktqualität. ModerneFertigungstechnologien und computergesteuerteProduktionsmaschinen bewirken einehohe Passgenauigkeit und bieten dieGrundvoraussetzung für qualitatives Bauen.Die Montage wird dadurch wesentlich erleichtertund die Bauzeit verkürzt.Holzfassaden sind vielseitigAls Material für den Fassadenbau passt Holzzu großen Gebäuden ebenso wie zuEinfamilienhäusern. Durch die Wahl derHolzart, der Verkleidung, die Art der Montageund der Oberflächenbehandlung lässt sicheine Holzfassade ganz individuell gestalten,zum Beispiel auch farbig. So gleicht keineHolzfassade der anderen.


Fassaden aus HolzHolz hilft sparenBeim Vergleich der verschiedenen Bauweisenwird immer wieder auch auf den Kostenfaktorverwiesen. Oft wird aber außer Acht gelassen,dass mit planerischem Know-how jedes neueHaus leicht zum Energiespar- oderNiedrigenergiehaus wird.Mit Holzverkleidungen und einerAußendämmung kann der Wärmedurchlasswiderstandjeder Außenwand wesentlicherhöht werden, auch im Altbau. DieVerbesserung der Dämmwerte ist kostengünstigumzusetzen und erhöht den energetischenStandard und damit den Wertdes Hauses.


AhornZählt zu den harten Hölzern, zeichnet sichdurch seine Schlichtheit aus, zeigt kaum Ästeund ist leicht zu färben bwz. zu beizen.Farbe unter Lichteinwirkung deutlichgelbbraun, dunkelt nach.BirkeVon seinen Eigenschaften ähnlich dem Ahorn,weist des öfteren Markflecken und einenleicht silbrigen Glanz auf.Birneist ein hartes Holz, es dunkelt nach und ist oftsehr lebhaft strukturiert und dekorativ.BucheDie Buche ist ein sehr hartes, helles, leichtrötliches Holz und gut zu beizen. Es schwindetund quillt stark (Fugenbildung!).Buche gedämpftDurch die Dämpfung wird der leichte Rottondes schlichten Holzes intensiver, unterLichteinwirkung verblasst der intensive Rotton.Schwindet und quillt stark (Fugenbildung!)EicheDie Farbe des Eichholzes ist hellbraun (Kern)bis gelbweißlich (Splint) und dunkelt nach.Das Holz zeigt kaum Äste und ist sehr hart.Gut geeignet für Parkett.ErleDie Erle ist weich und farblich sehrvariantenreich mit Markflecken.EscheZählt zu den harten Hölzern. Kann von hellgraubis oliv, von schlicht bis dekorativ auftreten.Es ist ein sehr hartes Holz, schlecht zubeizen und dunkelt häufig zonenweise.FichteDie Farbe der Fichte reicht von rotbraun(Kern) bis hellgelb (Splint), zeigt häufig Ästeund dunkelt gelblich nach. Harzaustritte sindbei diesem weichen Holz möglich.KieferDie Kiefer kann nachdunkeln, ist eher weichund sehr dekorativ mit ihrem typischenAstbild. Harzaustritte sind möglich.KirschDie harte Kirsche ist sehr dekorativ mitihrem rötlich braunen Farbton, der starknachdunkelt.LärcheDie Lärche ist eher weich und dekorativ mitrotbrauner (Kern) bis hellgelber (Splint)Farbgebung und Astbild. Sie dunkelt nach.Harzaustritte sind möglich.NussDas eher harte Nussholz zeigt ein höchstdekoratives Erscheinungsbild, das sich durchzonenweise Streifen oder dunklere Maserungauszeichnet.TanneDas Holz der Tanne ist weich und schlicht,mit oft herausfallenden Ästen.Keine Harzaustritte.RobinieDie Farbe des sehr harten Robinienholzes vonolivgelb, goldbraun (Kern) bis hell- oder grüngelb(Splint), mit intensiver Fladerung, machtdas Holz sehr dekorativ. Robinie dunkelt nach.


Fenster aus HolzHolz ist innovativHolzfenster bieten aufgrund des Materialsund der Möglichkeiten der Verarbeitung vielfältigsteGestaltungsmöglichkeiten.Sie lassen sich neuen technischen und gestalterischenAnforderungen leicht anpassen.Dies betrifft sowohl Form und Geometrie,sowie Größen- und Kombinationsmöglichkeiten,als auch das Erscheinungsbilddes Fensterrahmens und die Profilierungdes Rahmenquerschnitts.Holz besitzt PersönlichkeitFenster sind ein wesentliches Gestaltungselementjedes Hauses. Die Vielfalt an Farbenund Formen von Holzfenstern verleiht derFassade ihr charakterisches Aussehen.Erst die Fenster machen die Wand zurFassade, das Bauwerk zum Haus. Holzfensterbieten ein breites Spektrum an Farben undverleihen dem Haus seine individuellePersönlichkeit.ImpressumEU-Kompetenzzentrum der WK Bgld.Pro Holz Burgenland7000 Eisenstadt · Robert Graf-Platz 1Telefon: +43 (0)5/90907-2713

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