Die un-er-hörte Wirkung des Mobilfunks - Grueger-Rein

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Die un-er-hörte Wirkung des Mobilfunks - Grueger-Rein

1raum & zeit Artikelveröffentlicht in……unter der Rubrik „Nachhaltige Ökologie“zusammen mit weiteren wichtigenthemenbezogenen Artikeln, siehe hier:© Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Grüger, Baubiologe IBN, Buchautorwww.grueger-rein.deInnovatives Schulprojekt:Die un-er-hörte Wirkung desMobilfunksAlle Schwingungen, ob nun die natürlichen oder diekünstlichen, erzeugen Klänge! – Was aber, wenn wirtatsächlich alle Klänge mit unseren Ohren hörenwürden? Geräte elektronischer Messtechnik, die beideArten für uns hörbar machen, können uns helfen zuerkennen, was Segen ist und was Fluch. DerBaubiologe Ulrich Grüger macht Schülern in seinemUnterrichtsprojekt die Gefahren vonStrahlentechnologie anhand von Experimenten erfahrbar.von Ulrich Grüger, BiebertalAuf den folgenden Seiten können Sie, aus vertraglich vereinbarten Gründen, nur die Autorenversionlesen. Falls Sie an der Originalversion bzw. dem gesamten Heft interessiert sind, wenden Sie sichbitte an die Redaktion der Ehlers Verlag GmbH, Geltinger Str. 14 e, D- 82515 Wolfratshausen, Tel.:08171/4184/71, Fax: 08171/4184/66, www.raum-und-zeit.com


2Es hört sich an wie eineMelodie von Geigenmusikoder Harmonika“, meldet sichein zartes Stimmchen in der erstenReihe, als die seltsamen Klänge ausdem Rekorder verstummen. Wasnoch leise im Klassenraum nachklang,waren jedoch Töne aus dem Kosmos,die mittels elektronischer Messgerätehörbar gemacht wurden.Als Baubiologe (IBN) bin ich wiedereinmal Gast mit meinem Schulprojekt„Physikalisches im Alltag“ bei Viertklässlernin einer Gießener Schule.Nach gut fünfzig Schulklassen, die ichmit dieser Thematik seither besuchte,sind die Reaktionen der Kinder dieserAltersgruppe fast überall ähnlich.Und dennoch versetzen sie michimmer wieder in Erstaunen, auchdeshalb weil es pro Klasse, stets einPremiereauftritt für mich ist.Harmonische FrequenzenDa tanzte der Sonnenwind auf demmagnetischen Feld der Erde underzeugte „harmonische Klänge“, diedie Kinder auch genauso wahrnehmen.Selbst ein tief summenderTon, der so genannte „Erdentons“,fühlt sich wohltuend über die Wahrnehmungmit unserem Gehörsinn an.„Es ist der eigentliche Stimmton, aufden sich alles biologische Leben einstellt“,erläutert daraufhin die Sprecherinim Rekorder.Gleich zu Beginn, nachdem die zirka25 Kinder und ihre Lehrerin mitBildtafeln über die physikalischenGrößenunterschiede verschiedenerHimmelkörper unserer Milchstraßengalaxieins Staunen geraten, verzaubernKosmische Klangbeispiele dieKinderherzen. Als Grundlage hierbeidient das Hörwerk: „Vom Hören derWelt“ von Joachim-Ernst Berendt,worin die natürlich-harmonischenSchwingungen verschiedener Himmelkörpermit dem Motto: „Wirbaden in Klängen!“ hörbar gemachtund erläutert werden. Auf diese„Klangweise“ wird das Thema denKindern greifbarer gestaltet. Nichtzuletzt spielt die physikalische GrößeGeschwindigkeit eine weitere Schlüsselrolle.Weil sich alle Himmelskörperum das Galaxiezentrum unsererMilchstraßengalaxie bewegen, erzeugensie auch Energie, was wir einfachwie folgt ausdrücken: Bewegung =Energie = Schwingung = Klang.Schon bald gelangen die Kleinen zuder Erkenntnis, dass alle Zellen worausunser Körper besteht diese kosmischenund terrestrischen Klänge„hören“ und ihn auf harmonischerSchwingungsebene aufbauend, alsogesund, beeinflussen können.Denn, Gesundheit ist gekennzeichnetdurch Harmonie der inneren undäußeren Welt eines Organismus.Demzufolge ist die Disharmonie derinneren und äußeren Welt eines Organismus,ein Kennzeichen fürKrankheit.Künstliche EM-Felder belasten dasnatürliche GleichgewichtUnsere physikalische Reise auf denSpuren von Elektrizität und Magnetismusverläuft weiter über jene Brückevon natürlichen oder künstlichenQuellen, anhand der aufgebautenExperimente und einiger Messgeräte.Ziel ist der richtige Umgang mit unserenalltäglichen modernen Elektrogeräten,wie beispielsweise Handy &Co. bzw. anderer beliebter Unterhaltungselektronik,um unsichtbare bzw.unhörbare Gefahren der Technik zuverdeutlichen.Die Kinder sollen in pädagogischerund kindgerechter Art neben derSensibilisierung für das Thema auchfachübergreifend mit den StoffgebietenPhysik, Biologie, Chemie, Gesundheitund Umwelterziehung konfrontiertwerden.Zugegeben, es war nicht leicht nachintensiven Bemühungen das Themaaus der Notwendigkeit baubiologischerund eben gesundheitlicherSichtweise bei den Entscheidungsträgernin verschiedenen Schulen zuetablieren. Mein Weg führte mich imRaum Gießen über Elternbeiräte,Lehrerkreise, verschiedene Schulen,Schulämter und andere Einrichtungenbis hin zur Leitung des GießenerSchulverwaltungsamtes. Schließlichfand sich aber eine Lösung, geradeweil es um Erweiterung des Bildungswesensund Gesundheitsvorsorgeaus der Praxis heraus geht. Undso startete ich im Frühjahr 2007 dieerste Staffel an den Gießener Grundschulen.Disharmonische Wirkungen erzeugenbiophysikalischen StressBasierend auf ärztlichen Erkenntnissenist es eine wissenschaftlicheTatsache, dass so genannter „disharmonischeStörungen“, wie sie durchkünstliche Felder, Wellen und Strahlenhervorgerufen werden, beimMenschen zu allgemeinen Unwohlsein,seelisch-geistigen und körperlichenErkrankungen, Leistungsabfall,Degeneration und zu verminderterLebenserwartung führen können.Traurigerweise verweisen Forscher,Baubiologen, Ärzte und Umweltmedizinerseit Jahrzehnten aufdie Risiken, die jedoch durch Lobbyismusund Politik kaum erhört bzw.als Unsinn abgestempelt werden,obwohl unzählige klare, wissenschaftlichfundierte Beweise vorliegen.Obgleich die Anzahl der Elektrosensiblen,also jene Menschen diebesonders empfindlich mit gravierenderSymptomatik, auf Elektrosmogbelastungenreagieren, mit 6-10% reinzahlenmäßig, die Größenordnungaller an Diabetes Erkrankter inDeutschland erreicht haben, wirdwenig über Gesundheitsvorsorgeseitens verantwortlicher Stellen aufgeklärt.(Quelle: Umweltmedizin und Kompetenzinitiativezum Schutz vonMensch, Umwelt und Demokratie,www.kompetenzinitiative.de)Aber auch andere Menschen, die nichtzur elektrosensiblen Gruppe gehören,weisen aus ärztlicher Sicht anomaleSymptomatik im Nerven – und Immunsystemauf, die die Betroffenenteilweise gar nicht über den tatsächlichenElektrostress wahrnehmenoder mit anderen stressbedingtenUrsachen in Zusammenhang bringen.„Stress durch Strom und Strahlung“,so lautet auch der Titel eines sehr zuempfehlenden Buches von WolfgangMaes, Sachverständiger für Baubiologieund Journalist DJV,www.maes.de.Gemeint sind nicht nur Kinder, ältereund schwache Menschen, sonderngerade jene, die oft unwissend hausgemachtenElektrostress durch Fehlerder Hauselektrikinstallation, allerleielektrische Geräte für Haushalt undWohnen (z.B. Elektrosessel, Wasserbett)oder beispielsweise den Verführungender „bequemmodernen“ Mikrowellentechnologievon Handy &Co. anheim fallen.Zum Letzteren gehören übrigenssämtliche drahtlose Funkverbindungenangefangen vom Mobiltelefon,Schurlostelefone, Bluetooth,Wireless-LAN, Funk-Babysitter,Funk-Videoübertragung im Haus bishin zum Mikrowellenherd, der sämtlichesin ihm erhitztes „vitalstoffreichlebendige“Nahrungsgut abtötet –was eigentlich zu Denken gebensollte!Wie wird dann wohl die Mikrowellentechnologieauf Milliarden Zellenim menschlichen Organismus wirken,die mit natürlichen feinsten elektrischenImpulsen kommunizieren undihrer Funktion im Sinne der Gesundheitnachkommen? Die Schwingungsfrequenz,mit der Zellen kommunizieren,liegt erwiesenermaßen zwischen10 und 1000 Hertz. Ab 30.000 Hertzbeginnt die hochfrequente Strahlung,die über Infrarotstrahlung, UV- undRöntgenstrahlung sowie die kosmischeHöhenstrahlung in den Tera-


Hertz-Bereich hinaus reicht – allerdingsauf natürlicher Basis! Jedochfinden wir nirgends in der Natur jenevom Menschen erdachte moduliertgepulsteMikrowellenstrahlung, worauser jene „ moderne Unterhaltungsmittel“gebastelt hat.Und was die Natur nicht kennt stößtsie ggf. ab. Ganz so einfach ist dassicher nicht, aber durchaus erklärbarfür die zahlreichen Fragezeichen jenerheiß diskutierten Strahlungstechnologie(Strahlung = Transport vonEnergie), die renommierte Hochschulprofessorenals, so wörtlich:„Das größte flächendeckende Experimentgegen Mensch, Tier und unsereUmwelt, mit ungewissem Ausgang“,bezeichnen.Übrigens: Untersuchungen aus derTier- und Pflanzenwelt kommen seitLangem zu ähnlichen Ergebnissen,wobei hier nur das Waldsterben alsein Beispiel von Vielen genannt werdensollte. Der interessierte Leserwird sicher unter den Stichworten„Ärzteinitiative Bamberger Appell“,„Freiburger Appell“ oder ähnlichesim Internet schnell findig.Pro Sekunde sterben beim Menschenca. 1.000 Gehirnzellen unreparabel ab,währenddessen viele Millionen andereabsterbende Körperzellen proTag, sich durch eine geheimnisvolleBlaupause neu bilden und ersetztwerden. Angesichts solcher Erkenntnisse,die übrigens von hochwissenschaftlicherSeite erhoben werden,sollten wir die von gleicher Seite alsunbedenklich deklarierte Mobilfunktechnik,folgerichtig hinterfragen.Am Anfang steht Elektrizität undMagnetismusZurück zum Schuleinsatz, bei dem ichnatürlich mit derartigen Zahlen nichtaufwarten kann. Kinder begreifenvieles besser über die 5 Sinne. Siewollen Dinge anfassen können, gucken,hören, fühlen und ggf. riechenoder schmecken.Nun, abgeleitet von der Größe desUniversums gelangen wir zu denkleinsten Teilchen der Materie, denAtomen. Anhand des Atommodellsund ihrer sich bewegenden positivenund negativen Ladungsträger, verstehenwir wiederum, dass auch hier dieEnergie im Spiel ist. Die in der Atomhüllekreisenden negativen Ladungsträger,benannte der griechischeNaturphilosoph Thales von Milet vor2600 Jahren bei elektrostatischenExperimenten als „Elektronen“. Dasdeutsche Wort für Elektron ist ‚Bernstein’,mit dem er damals experimentierte.Bei den Kindern kommt dagegen einähnliches elektrostatisches Experimentzum Tragen. Mittels eines aufgeladenenKunststoffstabes durcheine Asterix-Plüschpuppe werdenunsichtbare elektrische Kräfte in Wirkungenumgesetzt. Kleine aus Alufoliegebastelte Römer bäumen sichsenkrecht auf und ein in einem Einweckglasan einem Kupferdraht aufgehängtes,Pralinenblättchen ausAlufolie, bewegt sich wie von Geisterhand.Oben am Draht steckt einAlufoliebällchen, über das die „Elektronenwanderung“durch den geriebenenKunststoffstab erfolgt. Selbstirgendwelche Zeichen werden aufeiner Flüssigkristall-Anzeige bei einemalten MP3-Player-Display sichtbar,sobald der aufgeladene Kunststoffstabberührungslos auf 2-3 ZentimeterAbstand gehalten wird.Schließlich gelangen wir zum Magnetismusund so zur Erdanziehungskraft,die mit dem Kompass, bessernoch mit dem 3D-Kompass verdeutlichtwerden kann. Sobald wir in seineNähe einen kleinen Ohrhörer einesWalkmans oder MP3-Players bringen,bewegt sich das Anzeigestäbchenunkontrollierbar schnell kreisend,wodurch das natürliche Kraftfeldanschaulich verzerrt wird.Nach diesen Beispielen aus der Naturund dem Alltag gelangen wir schnellzu der Erkenntnis, welche „unerwünschtenReaktionen“ so etwas beiDauereinwirkung auf biologischesLeben hervorrufen kann. NatürlicheKraftfelder, die auch für den Orientierungssinnder Vögel (selbst beimMenschen, der winzige Magnetkristalleim Kopf besitzt) verantwortlichsind, können durch technischenEinfluss leicht irritiert werden. EinPhänomen (wegen des fehlendenErdmagnetfelds im Orbit auch alsWeltraumkrankheit bekannt), dassleider Wale stranden lässt, wenn siesich in den Strahlungsfeldern sonargesteuerterU-Boote und Marineschiffebewegen.3Elektrische Ladungen anschaulichgemachtUm elektrische Spannungsverhältnissebei den Kindern darzustellen,ruft das Batterie-Experiment miteinem Apfel und einer Zitrone immernoch Staunen hervor, wenn das Displayvom „Multimeter“ fast 0,5 VoltGleichspannung anzeigt, allein nurdurch zwei eingesteckte Kupfer- undZinkstreifen im Obst. Gleiches Spannungspotentialwird im Salzwasserzwischen dem Kupfer- und Zinkstreifenerzeugt. Letzteres Experimentist insofern interessant, da unser Körperzu über 70 Prozent aus Wasserbesteht und dieses Wasser salzhaltigist, was jeder sicher schon einmalselbst erfahren hat, wenn er TränenoderSchweißtropfen kostet. Dieses„Mineralsalz“ ist neben den elektrischenDenkvorgängen im Gehirn, denZusammensetzungen im Blut, sowiefür die Entwicklungsmöglichkeit desEmbryos im Mutterleib, speziell inder Fruchtwasserblase, eine essentielleVoraussetzung für unserenOrganismus. Der Mensch ist alsoaufgrund jener Substanzen wie Wasserund Salz ein geborener Spannungsträger!Wenn Strom fließt und Glühbirnenleuchten, liegt auch ein elektromagnetischesWechselfeld an. Fast alleHaushaltsgeräte funktionieren mitWechselstrom aus der Steckdose underzeugen demnach diese, sie umgebendenFelder. Spannend wird es nunfür die Kinder wenn man solche unsichtbarenund unhörbaren „Elektrosmogfelder“mit Prüfschraubenzieher,Messgeräten die piepsen und leuchtenentlarvt, wobei sie noch tatkräftigmitexperimentieren können. Wechselstrom,und das wird klar hervorgehoben,ist ohne Sicherheitsvorkehrungenan den Verbrauchern lebensgefährlich.Obwohl wir nicht unmittelbar in derNähe von typischen Haushaltgeräteneine Erhöhung unserer Körperspannungspüren, so ist sie dennoch vorhandenund kann im Messvorgangdargestellt werden. Selbst die Ankopplungan ein Elektrosmogfeld undErhöhung der körpereigenen Spannungverblüfft die Kinder beim Versuchmit dem Heizkissen. Dabei wirddurch viele anfassende Kinderhändeeine Kette gebildet, die mit einem aufdem warmen Heizkissen sitzendemKind über seinen ausgestreckten Armverbunden wird. Allein der Prüfschraubenzieherleuchtet noch amEnde der Kette beim 12 oder 15-tenKind. Auf diese Weise wird die Wirkungdes Elektrosmogs sichtbar undhörbar gemacht, aber eben nur mittelsMessgeräten.Im normalen Alltag haben wir jedochso etwas kaum dabei, aber dennochsind diese elektromagnetischenSchwingungen mehr oder wenigerallgegenwärtig, werden von unserenZellen disharmonisch wahrgenommen,was so den Unterschied zwischenHarmonie und Disharmonieoder Gesundheit Krankheit deutlichmacht.Jene vermittelte Botschaft, erfasst einGroßteil der 9 bis 11 Jährigen vomSinn her sofort, was das gesetzte


Lernziel Erfolg versprechend näherrücken lässt.Disharmonie durchun-er-hörte WirkungenBleibt noch das I-Tüpfelchen übrig –der Mobilfunk! Hierbei kommt einBreitbandmessgerät für hochfrequenteWellen, das „Lambda-FoxRFA3“ von Merkel Messtechnik undein Schnurlostelefone als meistbekannterVertreter aus dem Alltagjener Technologie, zum Einsatz. Dieabwechselnd ein- oder ausgesteckteDECT-Telefon-Basisstation gibt füralle erschreckend laut hörbar grässlichknatternde Geräusche übersMessgerät von sich, aber nur wenn sieeingeschaltet ist. Ähnliche Geräuschemachen beispielsweise Handys,WLAN-Router, Babyphone, Mikrowellenherdeoder andere Funktechnik,die später als weitere disharmonischeKlangbeispiele vom Recorderabgespielt werden und so ein Gegenstückzu den eingangs abgespieltenharmonischen Kosmos-Klangbeispielenbieten.Würden wir bei einem Handytelefonatmit unseren Ohren diese grässlichknatternden Geräusche ebenfallsmithören, liefen sicherlich die Zeiteinheitensämtlicher weit ausgedehnterTelefonate gegen Null, bzw.würden extrem kurz sein – wie beieinem Notfall eben! Ei wie gut, dasses nur unsere Zellen hören, wird derSkeptiker nun sagen, allerdings nur solange bis er seine eigene stressplagendeSymptomatik im Nerven- undImmunsystem mit den Ursachen vomElektrostress ernstlich in Zusammenhangbringt.Ein Heavy-Metal-Musik-ExperimentEin bestätigendes Beispiel für Wirkungenauf die Psyche durch disharmonischeSchwingungen, entdeckteich kürzlich in einem Artikel derderzeit aktuellen ZeitenSchrift 66/2010(www.zeitenschrift.com), welches diebesorgniserregenden Studien vielerForscher unterstreicht (hier gekürzt,wobei noch weitere nachdenkenswerteBeiträge zu empfehlen wären).1997 – so ist auf Seite 34 zu lesen – erhieltein 16-jähriger amerikanischerSchüler eine hohe staatliche Auszeichnung,sogar vom CIA, für seinHeavy-Metal-Musik-Experiment mitMäusen.Der Junge hatte nachweisen können,wie Musik auf die Intelligenz und dasSozialverhalten von weißen Mäusenwirkt. Er teilte 72 Mäuse in 3 Gruppenauf, setzte aber dennoch jede Maus ineine Einzelbox. Nach einer WocheGewöhnungszeit, ließ er sie mehrmalsnacheinander durch ein Labyrinthlaufen und stoppte die Zeit von Startzu Ziel. Danach „beschallte“ er die 3Gruppen viele Tage für einige Stundentäglich, eine mit Mozart-Musik,die zweite mit Heavy-Metal-Musik(sofern man da überhaupt von Musikreden darf!) und die dritte Gruppedurfte ihm in abgeschirmter Stille alsKontrollgruppe dienen. Und wasglauben Sie, liebe Leser, was dabeiherauskam?Nach dieser Testphase ließ er sieabermals durch das Labyrinth laufenund stoppte erneut die Zeit von Startzu Ziel. Dieunbeschallten“ Mäusehatten sich den Durchlauf gemerktund schafften ihn nun in der Hälfteder Zeit, während die „Mozartfans“offenbar noch schlauer waren und ihnin einem Drittel der Ausgangszeitschafften. Tja, und die „Hardrock-Junkies“ wiesen bedauerlicherweisekaum noch normales Verhalten auf.Sie purzelten und torkelten orientierungsloswie Betrunkene durchs Labyrinth,streckten nicht wie die anderenzur Witterung ihre Nase nachoben und nach mehreren eingestecktenBeulen brauchten sie dreimalmehr, der ursprünglichen Ausgangszeit,um ihr Ziel zu erreichen. Leiderist das noch nicht alles!4Als der Junge die Einzelkämpfergruppenintern zusammen in eine Boxsperrte, fingen ausschließlich die„Hardrock-Mäuse“ miteinander aggressivzu kämpfen an und bissensich sogar, sodass er sie wieder trennenmusste. Eine derartige Verrohungund Aggressivität durch den Einflussdisharmonischer Schwingungen, hiernur bei Mäusen, sollte uns nachdenklichstimmen, oder?Schlussendlich…Das Fazit des Schulprojektes wirdallen Beteiligten klar, wenn sie dieTechnik einmal nicht durch die rosaroteBrille der werbewirksamen Industriegesehen haben. Ob solcherisikovollen Mobilfunkfelder wirklichnötig sind, gerade bei den Kleinstenund schwachen der Gesellschaft?Nun, in England besteht beispielsweiseein Handyverbot für unter 16-jährige!Warum wird die Gesundheitsvorsorgeseitens öffentlicher Stellen nichtauch auf Handyverzicht gelenkt?Kann der immer weiter vorangetriebeneMobilfunkausbau auch Auswirkungenauf das gesamte Weltklimahaben?Mit diesen und sicherlich vielen anderenFragen muss ich die Lehrer nachstraffen 90 Minuten allerdings zurücklassen.Mit einigen ausgehändigtenInfos über ähnliche Projekte,seriösen Internetseiten und Broschürenzu diesem Thema (die der Leserauch tlw. im Anhang findet), liegt esnun bei den Pädagogen und Eltern,wie sie die Anregungen ausweitenund umsetzen.Mir bleibt nur zu hoffen, dass sie estatsächlich tun! •Der AutorUlrich Grüger, selbständiger Dipl. Ing. (FH),Baubiologe IBN und Buchautor, Jahrgang1958, arbeitet gemeinsam mit seinerPartnerin (Bauingenieurin und Baubiologin),in deren „Planungs- und Beratungsbüro“und begleitet außerdem verschiedeneSchulprojekte in der Region Gießen.www.grueger-rein.de


5…ein Lesetipp, in eigenen Sache„Aurinia – Ein bezauberndes Wesen erhellt das Schattenreich“…eine lebhafte Fantasy-Geschichte mit sachkundigem Hintergrund. Erschienen im IrisKater Verlag und Medienbüro, ist es mit zweckdienlichen Tipps gespickt und richtet sichan alle naturverbundene Leser, ab 11 Jahre aufwärts. Im Buchhandel erhältlich und fürNeugierige gibt’s eine Leseprobe mit weiteren Inhaltsangaben unter dem Link:http://www.grueger-rein.de/index.php?option=com_content&view=article&id=12&Itemid=13Hochwertige Unterhaltung rund um den Mobilfunk und andere Gesundheitsthemen ineiner amüsanten und spannenden Fantasyform bietet das Buch des Autors Ulrich Grüger:„Aurinia – Ein bezauberndes Wesen erhellt das Schattenreich“, Iris Kater Verlag, Viersen2008. Der Sachverständige für Baubiologie und Journalist Wolfgang Maes schrieb dazu:„Eine spannende, zum Nachdenken anregende und aufklärende Fortsetzung zumVorgänger, liebevoll-philosophisch und einfühlsam geschrieben für Kinder, und fürErwachsene, die noch nicht aufgegeben haben. – Hier bringt Aurinia wahrhaft Licht indas mannigfaltige Schattenreich so vieler kritischer Faktoren von ungesunder Ernährungund freien Radikalen bis hin zum Elektrosmog.“Mehr dazu auch unter Iris Kater Verlag: www.katercom.de/rotblatt/Broschüren und Internetadressen:Berufsverband Deutscher Baubiologen VDBe.V. www.baubiologie.netEMF Umwelt- undVerbraucherschutzorganisation,www.diagnose-funk.orgThemenband Schulkinder -Handykinder: "Handy-Unterricht" für Schulen,zu bestellen bei dem BerufsverbandDeutscher Baubiologen, Tel: 04181 - 20 39450, Email: gf@baubiologie.net,http://www.baubiologie.net/literatur-undpresse/themenbaende-des-vdb/Ratgeber Elektrosmog Heft 1,Elektrosmog im Alltag. Was E-Smogverursacht - Anregungen zur Minimierung,Jörn Gutbier, Dirk Herberg, 28 Seiten, zubestellen bei Diagnose Funk, Fax: 0049 (0)321 – 21 26 63 54, bestellung@diagnosefunk.de,http://info.diagnosefunk.org/ratgeber/elektrosmog-imalltag.php„Kompetenzinitiative zum Schutz vonMensch, Umwelt und Demokratie“,Europaweiter wissenschaftlicherZusammenschluss von Ärzten,Umweltmedizinern, …www.kompetenzinitiative.de

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