TVN Tennis-Zentrum jetzt in Essen

tvn.tennis.de

TVN Tennis-Zentrum jetzt in Essen

30. JAHRGANG | G13816

5 | 2011

OFFIZIELLE

ZEITSCHRIFT DES

TENNIS-VERBANDES

NIEDERRHEIN E.V.

TVN Tennis-Zentrum

jetzt in Essen

Deutsche

Mannschaftsmeister:

4 Titel an den

Niederrhein

UMZUG

Jüngstenturnier: Düsseldorfer Asse trumpfen auf


Aufstrebender Tennisverein im Düsseldorfer Norden

sucht neue Gastronomie.

Wir sind ein Tennisverein mit über 400 Mitgliedern und spielen im Winter

in unserer neuen 4 Feld-Tennishalle. Im Sommer stehen 12 Außenplätze

zur Verfügung. Mit Düsseldorf Sports Academies ist eine Tennisschule

ansässig, die auch in den Ferien Camps ausrichtet.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte bis spätestens zum 30.11.2011 an

die TG Nord, Neusser Weg 92, 40474 Düsseldorf, Phone: 0211/451809

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Die offizielle Zeitschrift des

Tennis-Verbandes Niederrhein e.V.

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Niederrhein Tennis Inhalt, Editorial 5 | 2011 September, Oktober

NIEDERRHHEEINNNN

5 | 2011

TVN Tennis-Zentrum

jetzt in Essen

Deutsche

Mannschaftsmeister:

4Titelanden

Niederrhein

30. JAHRGANG | G13816

OFFIZIELLE

ZEITSCHRIFT DES

TENNIS-VERBANDES

NIEDERRHEIN E.V.

UMZUG

Jüngstenturnier:Düsseldorfer Assetrumpfen auf

Titel | Mit einem „Tag der offenen

Tür“ präsentierte sich der Tennis-

Verband Niederrhein nach seinem

Umzug in das TVN Tennis-Zentrum

Essen. Dabei konnte auch viel

Prominenz begrüßt werden. / D.M.

TVN INTERN

TVN Tennis-Zentrum Essen

Der Tennis-Verband Niederrhein nahm

das TVN Tennis-Zentrum in Essen mit

einem großen Eröffnungsevent offiziell

in Betrieb. 4

„Ein Meilenstein

in der Geschichte

des TVN

DIE THEMEN

Meisterschaften

Bei den Deutschen Vereins-Mannschaftsmeisterschaften

2011 gingen vier

Titel an den Niederrhein. 6

Turniere

Der Ratinger Tennisclub Grün-Weiß

richtete erstmalig ein ITF-Damen-

Turnier aus. Premierensiegerin wurde

Scarlett Werner. 8

Bundesligen

Bewegung und Turbulenzen gab es in

den letzten Wochen in den Bundesligen

der Damen und der Herren. 9

Jugend

Nationales Deutsches Jüngstenturnier in

Detmold – TVN-Talentiade – Große

Cilly-Aussem-Spiele. 14

Liebe Leserinnen und Leser,

1 | Linker Niederrhein

Holtermann-Cup | Mönchengladbacher

Kreismeisterschaften | Turniere | 16

2 | Rechter Niederrhein

Jugend-Bezirksmeisterschaft | Felix

Schumann | Turniere | Kurz gesagt | 20

3 | Düsseldorf

Ratinger TC Grün-Weiß wird 100 |

KiTa-Projekt | Jugend | Klaus Balzer | 24

4 | Wuppertal Bergisch Land

Wuppertaler Stadtmeisterschaften | Hallenboden-Abrissfete

| Kurz gesagt | 28

5 | Essen/Bottrop

LK-Turnier | Erwin Ingendoh gestorben |

100 Jahre Lehrersport | Horst Open 32

das war schon ein Meilenstein in der Geschichte des TVN: die „Offizielle

Inbetriebnahme“ des TVN Tennis-Zentrums Essen am 17.9.2011!

Fast 150 Gäste waren unserer Einladung gefolgt und hatten sichtlich Freude

und Spaß am Eröffnungsevent mit sportlichen, kulinarischen sowie musikalischen

Akzenten und nutzten mit großem Interesse das Angebot der „Offenen

Türen“. Danke an alle Mitwirkenden, die vorbereitend und am Tag selber viele

Stunden im Einsatz waren.

Der TVN ist jetzt auch „richtig“ in Essen angekommen und wurde durch den

Bürgermeister der Stadt Essen herzlich willkommen geheißen.

Alles Nähere in dieser NT-Ausgabe.

Aber wir arbeiten weiter am Aus- und Umbau des Tenniszentrums: im Mittelpunkt

stehen jetzt Planungen für die Nachhaltigkeit im Energiebereich, die

auch eine Dachsanierung beinhalten sollen. Wir werden Sie weiter informieren.

Ihr

Ulrich Bunkowitz

Präsident

15

4 9 32

AUS DEN BEZIRKEN

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 3


NT | TVN Intern

Der Tennisverband und seine haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter haben an der

Hafenstraße in Bergeborbeck eine neue Heimat gefunden: Peter Schuster: Geschäftsführer

TVN Tennis-Zentrum, Kathrin Seegers: Geschäftsführerin des TVN und des TVN Tennis-Zentrum

Essen, Frank Boes, Mitarbeiter Bereich Sport/Organisation des TVN, Claudia Röhlig, Mitarbeiterin

Jugendsport/Aus- und Fortbildung des TVN, Martin Scharmach, Auszubildender des TVN,

Ulrich Bunkowitz, Präsident (v.l.). D.M.

4 NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

Essen | Der Tennis-Verband

Niederrhein stellte sein neues

Domizil vor.

Der Tennis-Verband Niederrhein e.V.

(TVN) hat sein neues Domizil in

Essen bezogen. Nach 31 Jahren in Mönchengladbach

zog nun der Verband mit

seiner Geschäftsstelle um. Präsident

Ulrich Bunkowitz lenkt jetzt mit seinem

Team aus ehren- und hauptamtlichen

Mitarbeitern den Verband mit knapp

110.000 Mitgliedern in 475 Vereinen vom

TVN Tennis-Zentrum Essenin Bergeborbeck

an der Hafenstraße 10.

Nachdem der Geschäftsbetrieb bereits

Ende des vergangenen Monats aufgenommen

wurde, präsentierte sich der Verband

am Samstag, dem 17. September,

nach dem offiziellen Willkommen um 11

Uhr und dann ab 12 Uhr mit einem „Tag

der offenen Tür“ und einem attraktiven

Rahmenprogramm allen Tennisinteressierten.

Zur Eröffnung trugen die „Altinternationalen“

und Davis-Cup-Sieger Eric

Jelen und Charly Steeb zusammen mit

Nachwuchsspielern einen Showkampf

aus. Die TVN-Talentiade und das Finalturnier

des bundesweiten Dunlop-Jugend-Sommer-Cups

zeigten außerdem in

Helga Masthoff, die Deutsche Tennislady, mit

ihrer ehemaligen Teamkollegin und TVN-Beisitzerin

Sabine Schmitz (v.l.).

Wohl vertrautes Areal in neuen Gewändern

genießen TVN-Ehrenpräsident und in Personalunion

Bezirksvorsitzender Gerhard Nölle

mit Gattin Mia neben seinem Vize Alfred

Kohlmann. /KM


TVN Tennis-Zentrum

jetzt in Essen

der Halle wie auf den Freiplätzen

besten Tennis-Nachwuchssport.

Die mit 16 Plätzen eine der

größten Tennishallen in Europa

ging nach über 40 Jahren in

den Besitz des Tennis-Verbandes

Niederrhein über. Die Entscheidung

fiel mit übergroßer

Mehrheit auf der Mitgliederversammlung

im April. Für

Ulrich Bunkowitz eine logische

und zukunftsorientierte Entscheidung:

„Nach dem Erwerb

der ETG-Halle in Essen sind

wir nun zentral aufgestellt.

Wir führen im neuen TVN

Tennis-Zentrum, in dem bereits

die Verwaltung des Jugendsports,

das Lehr- und

Ausbildungswesen sowie das

Landesleistungszentrum angesiedelt

waren, alles zusammen.

Inzwischen sind schon

zahlreiche Sanierungsarbeiten

durchgeführt worden. Eben-

falls hat die Halle jetzt zwei

Spielfelder mit neuestem

Kunststoffboden und mit neuer

Beleuchtung. Sie ist damit

bestens geeignet auch für das

Spitzentraining“.

Die Essener Tennisgemeinschaft,

ein Zusammenschluss

aller Essener Tennisvereine,

wurde 1968 gegründet. Mit

dem Bau der Halle sollte für

die Tennisspieler eine Möglichkeit

geboten werden, auch

im Winter zu spielen, was

zunächst nur in den Messehallen

der Gruga begrenzt möglich

war. Der damalige Bezirksvorsitzende

Helmut von Malottki,

nach dem auch die Halle

benannt wurde, konnte in Verhandlungen

mit den politischen

Gremien der Stadt Essen

erreichen, dass für die ETG ein

Grundstück in Bergeborbeck,

dem früheren Gaufeld, in Erbbaurecht

bereitgestellt wurde.

Es folgte der Bau einer Halle

mit zwölf Plätzen, die 1972 eingeweiht

wurde.

Nach dem Tod von Helmut

von Malottki übernahm der

langjährige Verbandspräsident

und noch heute amtierende

Bezirksvorsitzende Gerhard

Nölle die Leitung des Bezirks

Essen/Bottrop. Aufgrund des

Tennisbooms regte er 1989/90

die Erweiterung der Halle auf

16 Plätze bei gleichzeitigem

Abriss der „maroden“ Sozialräume

an Es entstand ein neues

attraktives Verwaltungsgebäude,

das auch vom Verband

Deutscher Tennislehrer (bis

dahin ansässig in Hanau) genutzt

wird. Nach der Übernahme

des Verbandes führt auch

der Tennisbezirk Essen weiter

seine Geschäfte unverändert

an der Hafenstraße.

DIETER MEIER

Zum „Tag der offenen Tür“

kam viel Prominenz in das

Essener TVN Tennis-Zentrum

an die Hafenstraße. D.M.

Mit einem „Tag der offenen Tür“

präsentierte sich der Tennisverband

Niederrhein nach seinem Umzug in

das TVN-Tennis-Zentrum Essen.“

Zur Eröffnung trugen die „Altinternationalen“

und Davis-Cup-Sieger

Eric Jelen und Charly Steeb zusammen

mit den Nachwuchsspielern

Tom Weigel (TuB Bocholt) und dem

Essener Torben Michaelis einen

Showkampf aus. Robert Hampe,

Gottfried Schumann (die Präsidenten

der Tennisverbände Westfalen

und Niedersachsen), Dr. Helmut

Lütcke (TVN-Vizepräsident), Tom

Weigel, Eric Jelen, Bürgermeister

Rolf Fliß, Bernd Greiner (Präsident

Tennisverband Baden), Charly

Steeb, Torben Michaelis, Ulrich

Bunkowitz (Präsident TVN). D.M.

„Nach dem Erwerb

der ETG-Halle in

Essen sind wir nun

zentral aufgestellt.“

Kurze Verschnaufpause für die

Geschäftsführerin Kathrin Seegers

beim schweißtreibenden Umzug

von Mönchengladbach nach

Essen. D.M.

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 5


NT | Meisterschaften

Gastgeber Niederrhein schaffte bei den Großen Fritz Kuhlmann

Spielen im heimischen HTC Blau-Weiss Krefeld mit

einem 5:4 Sieg über den NTV einen guten dritten Platz.

Lokalmatador HaDe van de Loo führte das Gemischte

Damen und Herren60-Team zum Klassenerhalt der Liga A .

Herzlichen Glückwunsch.

Deutscher Mannschaftsmeister der Verbände in der Altersklasse

D+H60, den Großen Fritz Kuhlmann Spielen, wurde

im Krefelder Stadtwald die Vertretung von Bayern, nach

einem 5:4-Sieg über Berlin-Brandenburg. /AB

Deutscher Meister

Hamburg. Deutscher Meister bei den Großen Werner

Mertins-Spiele der Altersklasse Damen+Herren70 wurde

das niederrheinische Dream-Team, in der Formation (v.l.):

Dieter Trapka, Bernd Gutsche, Jürgen Vollstädt (DTB-Seniorenreferent),

Renate Castelucci (Kapitän), Bernd Redslob,

Edith Daube, Edith Mertins, Heinz Wagner (DTB-Sportwart),

Irmgard Gerlatzka und Hans Antkowiak. Sensationelle

Phalanx, nach dem Gewinn des letztjährigen Demo-

Wettbewerbes, ... herzlichen Glückwunsch!

6 NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

Die Herren 65 des DSD sind Deutscher Mannschaftsmeister 2011.

DSD-Senioren sind

Deutscher Mannschaftsmeister

Mehr zuspitzen kann

man ein Tennisduell

zweier gleichwertiger Mannschaften

nicht. „Es war ein

Riesenfest mit einem Ausgang

wie im Drehbuch“, sagte ein

strahlender Wolfgang Boos. Er

meint damit aber nicht nur

die knisternde Atmosphäre

auf der Grafenberger Anlage,

sondern auch die hochklassigen

Matches. Dass die Gastgeber

vom DSD auch noch den

Pokal entgegennehmen durften,

umso besser. Aber auf welche

Art und Weise die DSDer

Deutscher Mannschaftsmeister

wurden, daran werden sich

Sieger und Verlierer vermutlich

noch lange erinnern.

Die Spieler von Rot-Weiß

Karlsdorf werden sich noch

lange ob ihrer Nervenschwäche

in den entscheidenden

Doppeln grämen, die

Düsseldorfer noch eine Weile

über ihren Coup freuen. 3:3

hatte es nach den Einzeln

gestanden. Und als die Badener

in allen drei Doppeln

den ersten Satz deutlich für

sich entschieden, wurde es

doch etwas ruhiger unter den

knapp 400 Zuschauern an der

Altenbergstraße. Die Aktien

der Gastgeber standen denkbar

schlecht. Sollten die

Karlsdorfer bei ihrer siebten

Teilnahme am Endspiel um

die Deutsche Meisterschaft

tatächlich erstmals den Titel

holen? Dass die Badener sich

langsam als ewiger Zweiter vorkommen

dürfen, lag dann am hartnäckigen

Widerstand der Düsseldorfer im zweiten

und dritten Doppel. Denn die beiden

Engländer in Düsseldorfer Diensten,

Richard Tutt und Keith Bland – eigentlich

die weltbeste Paarung in dieser Altersklasse

– verloren überraschend deutlich

in zwei Sätzen gegen die von Karlsdorf

aufgebotenen Franzosen.

Wolfgang Boos und Heinz Kleinemas

drehten jedoch im zweiten Satz ihrer Partie

auf und entschieden auch den dritten

Satz im Match-Tiebreak 10:5 für sich.

Nun hing alles an Jürgen Buchholz und

Geza Tömöri. 0:6 hatten sie den ersten

Satz verloren, 7:5 den zweiten für sich

entschieden – über den Gewinn der

Deutschen Meisterschaft musste der

Match-Tiebreak entscheiden. Buchholz

und Tömöri hatten schließlich die letzten

Knalleffekte eines dramatischen Tennistages

auf ihrer Seite, siegten mit 10:6.

„Dass man die Tiebreaks alle gewinnt,

das hat auch mit Glück zu tun“, sagte der

einstige Eishockeyprofi Boos. Er hatte

sein Team im Einzel schon vor einem womöglich

entscheidenden Rückstand bewahrt.

Nach 6:7 und 7:5 lag Boos im

Match-Tiebreak scheinbar aussichtslos

4:8 zurück. „Dann bin ich auf die gute

Seite gewechselt mit der Sonne im Rücken

– und dann lief es“, sagte er. Die

Zuschauer hielten den Atem an und Boos

gewann sechs Punkte in Folge zum 10:8.

Mit dem Titel haben sich die Grafenberger

für die Europameisterschaft im

kommenden Jahr qualifiziert. Dort können

sie auch wieder auf die Karlsdorfer

treffen, die als Vizemeister ebenfalls teilnehmen

dürfen.

ALEXANDER WESTHOFF/G.B.

www.tvn-tennis.de


Etuf-Damen 50

Deutscher Mannschaftsmeister

Die Tennis-Damen 50 des Etuf sind

Deutscher Mannschaftsmeister. Sie

wiederholten damit ihren Erfolg des Vorjahres

in Berlin durch einen hart

erkämpften 5:4-Sieg im Endspiel gegen

den ausrichtenden MTSV Olympia

Neumünster. Während sich die Schleswig-Holsteinerinnen

erwartungsgemäß

im Halbfinale glatt mit 7:2 gegen den TC

Bad Dürkheim durchsetzten, blieben die

Essenerinnen durch die Absage des

Südost-Meisters TC Karlsfeld am See

zunächst spielfrei.

Das entscheidende Duell gegen den

Regionalligisten der Nordost-Staffel entwickelte

sich zu dem von Etuf-Mannschaftsführerin

Sabine Schmitz prognostizierten

Krimi. Im Spitzeneinzel der beiden

Tschechinnen revanchierte sich Dr.

Eva Zalabska gegen die Essener Topspielerin

Bara Koutna für die Niederlage

beim letzten Aufeinandertreffen nach

einem ausgeglichenen ersten Satz überraschend

deutlich in zwei Durchgängen.

Das zweite Einzel ging ebenfalls an

Neumünster. Die mehrfache ehemalige

Niederrheinmeisterin Gabi Gröll-Dinu,

in den letzten Jahren nur noch mit gerin-

Der Pokal ist weiterhin fest in Essener Hand:

Susanne Piette, Gabi Gröll-Dinu, Sabine

Schmitz, Petra Schwindling, Olga Markova,

Dagmar Anwar, Bara Koutna, Karin Plaggenborg

(v.l.). D.M.

Am 3. und 4. September fanden die Deutschen Vereins-

Mannschaftsmeisterschaften der Damen 30 bis 60 sowie der

Herren 40 bis 70 statt. Insgesamt zehn Titel wurden ausgespielt

und am Ende waren es die Teams aus Henstedt-Ulzburg,

Neuss, Essen, Frohnau, Gürzenich, Lingen, Eschborn,

München, Düsseldorf und Berlin, die auf den Gewinn der

deutschen Meisterschaft anstoßen konnten.

Die Endspielergebnisse der Deutschen Vereinsmeisterschaften

2011:

Damen 30: TGA Henstedt-Ulzburg – Kahlenberger HTC 6:3 (4:2)

Damen 40: TC BW Neuss – TC BW Berlin 7:2 (5:1)

Herren 40: TC Gürzenich-Wald – Der Club an der Alster 5:1

gem Wettkampfeinsatz und zudem noch

durch eine leichte Verletzung gehandicapt,

überzeugte gegen Ellen Schmitt mit

enormem Kampfgeist, unterlag jedoch

nach zwei spannenden Sätzen. Während

Geburtstagskind Karin Plaggenborg als

Deutsche Hallenmeisterin ihrer Favoritenrolle

durch ihr druckvolles Spiel gegen

Dagmar Hellwegen schnell gerecht

wurde, musste Susanne Piette gegen die

ehemalige dänische Fed-Cup-Spielerin

Dorte Ekner härteren Widerstand brechen.

Für die wichtige 4:2-Führung aus den Einzeln

sorgten Olga Markova gegen Gerda

Preissing und Sabine Schmitz gegen Monika

Härtl. Beide konnten allerdings erst im

Match-Tiebreak punkten.

Mit der Führung im Rücken setzten

die Etuf-Damen voll auf das dritte Doppel

mit Karin Plaggenborg/Sabine Schmitz.

Die Deutschen Meister und die Vorzeigepaarung

des Tennisverbandes Niederrhein

zeigte jedoch Nerven, unterlag überraschend

in zwei Sätzen und erhöhte damit

den Druck. Der Jubel war jedoch groß,

als Olga Markova und Susanne Piette trotz

eines 2:5-Rückstandes im zweiten Satz den

entscheidenden fünften Punkt einfuhren.

Bara Koutna/Gabi Gröll-Dinu zogen nach

dem Essener Siegpunkt gegen Dr. Eva

Zalabska/Ellen Schmitt beim Stand von 1:0

im dritten Satz zurück.

Mannschaftsführerin Sabine Schmitz

war überglücklich: „Ich habe nicht mit der

Titelverteidigung gerechnet. Ich bin einfach

happy.“

Die Ergebnisse: Zalabska – Koutna

7:5, 6:2, Schmitt – Gröll-Dinu 7:5, 7:5,

Preissing – Markova 1:6, 6:2, 9:11, Hellwegen

– Plaggenborg 3:6, 1:6, Härtl –

Schmitz 6:4, 0:6, 8:10, Ekner – Piette 4:6,

4:6, Zalabska/Schmitt – Koutna/Gröll-

Dinu 6:4, 3:6, 1:0, Preissing/Hellwegen –

Markova/Piette 3:6, 5:7, Härtl/Ekner –

Plaggenborg/Schmitz 7:6, 6:4. D.M.

Hattrick geschafft !

Zum dritten Mal in Folge wurden die Seniorinnen

des TC Blau-Weiss Neuss Deutscher

Damen40-Vereinsmannschaftsmeister 2011

in der Besetzung, stehend v.l.: Dr. Silvia Pauli,

Klaartje van Baarle, Carin Bakkum und

Shabnam Siddiqi El Hatri und knieend v. l.:

Dorit Kersten, Kristin Tenbült, Karina Heck

und Regina Wieser Es fehlen: Bettina

Hansmann und Mannschaftsführerin Uschi

Einfalt. /Ingo Parsch

Deutscher H55-Vize-Mannschaftsmeister

DJK Holzbüttgen mit folgenden Spielern

(obere Reihe, v.l.n.r.) Peter Annan, Andreas

Dimmig, Ingolf Schrick, Rafael Ruiz, Peter

Lehnen, Dr. Udo Titz; untere Reihe: Dieter

Gerhards, Peter Gramminger, Dan Nemes.

Herzlichen Glückwunsch zum größten

Vereinserfolg in der Geschichte des

Kaarster Vorortclubs.

Deutsche Vereinsmeister 2011: Neuss (D40), Essen (D50), Raadt (H30), DSD (H65)

(Doppel wurden nicht gespielt)

Damen 50: ETUF Essen – MTSV Olympia Neumünster 5:4 (4:2)

Herren 50: Lingener TV GW – TC BW Bad Ems 6:0

(Doppel wurden nicht gespielt)

Herren55: Tennis 65 Eschborn – DJK Holzbüttgen 5:1

(Doppel wurden nicht gespielt)

Damen 60: TV Frohnau – Dortmunder TK RW 98 4:2 (2:2)

Herren 60: TC GW Luitpoldpark München – TC Wolfsberg

Pforzheim 6:3 (4:2)

Herren 65: DSD Düsseldorf – TC RW Karlsdorf 5:4 (3:3)

Herren 70: LTTC RW Berlin – TEC Waldau Stuttgart 4:0

(Doppel wurden nicht gespielt)

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 7


BAD NEUENAHR

Deutsche Tennismeisterschaften

Seniorinnen & Senioren

Damen

Damen 40: N. Harina-Beckmann – B. Seeger o. Spiel

Damen 45: H. Ruppert –Shabnam Siddiqi-El Hatri

(BW Neuss) 7:5, 6:4

Damen 50: S. Boesser – R. Ferlemann 6:2, 6:3

Damen 55: M. Beyer – Dr. B. Friedl 6:2, 6:3

Damen 60: S. Schweda – H. Eisterlehner 2:6, 7:6, 7:6

Damen 65: B. v. Ende – H. Eckert 6:2, 7:6

Damen 70: Siegrun Fuhrmann (TC Rheinstadion) –

Irmgard Gerlatzka (TV 03 SG Krefeld) 6:1, 6:2

Damen 75: B. Jung – Dr. I. Lösel 6:2, 6:1

Damen 80: A. Fischer – E. Steinle 1:6, 6:3, 6:3

Damen-Doppel

DD 40/45: Harina-Beckmann/Menkhaus –

Esswein/Wendler 4:6, 6:3, 7:6

DD 50: Hellwegen/Preissing – Plaggenborg/Schmitz

(ETUF Essen) 6:7, 6:0, 6:4

DD 55: Bauwens/Bökmann (TC Rheinstadion) –

Streber/Windthorst 6:3, 6:1

DD 60: Böhringer/Hameister – Balkow/Stech 6:4, 7:5

DD 65: Dr. Hoffmann/Richter – Andree/v.Ende 6:2, 6:4

DD 70: E. Daube/I. Gerlatzka (GW Langenfeld/

TC Schiefbahn) – Allendorf/v. Bömmel 7:5, 6:1

DD 75: B. Jung/Theyson – K. Bittner (RG Voerde)/

Gampenrieder 6:0, 6:0

DD 80: M. Jennis (TC RW Düsseldorf)/Hübner –

Ape/Groll 4:6, 6:4, 7:6

Herren

Herren 40: Mathias Huning (SV Bayer Wuppertal) –

Frank Potthoff (TC Johannesberg) 7:6, 6:1

Herren 45: Stefan Eggmayer – Robert Eisele

(TC RW Remscheid) 6:7, 7:5, 6:1

Herren 50: Norbert Henn – T. Zacharias 4:6, 6:0, 7:5

Herren 55: Peter Sachse – Heiner Seuss 4:6, 6:1, 6:4

Herren 60: Jochen Zöller (Babcock OB) – G. Dahmen 6:2, 6:2

Herren 65: S. Koudelka – J. Jacobs 6:3, 6:1

Herren 70: Klaus Haas – A. Neyheusel 6:2, 7:6

Herren 75: G. Coldewey – H. Bunge 6:0, 6:0

Herren 80: J. Thron – Dr. P. Sand 6:1, 6:2

Herren 85: H. B. Hillebrand – Hugo Hahne 6:4, 3:2 Aufg.

Herren-Doppel

HD 40/45: Blömeke/Herzgerodt – Huning/Potthoff

(SV Bayer Wuppertal/TC Johannesberg) 6:0, 6:1

HD 50: M. Kuhl/R. Warmbold – M. Rasche/F. Schäfer

6:3, 6:3

HD 55: Thies Röpcke/Heiner Seuss – Friemel/

Minkner 6:0, 6:1

HD 60: Dahmen/d. Villepin – Dreßler/Jakob o. Spiel

HD 65: Eymer/Koller – Korn/Wagner 6:3, 4:6, 6:4

HD 70: Haas/Seemann – Gutsche/Redslob (DSD) 6:3, 6:4

HD 75: Althaus/Mahler – Kolb/Schwellnus 6:2, 6:4

HD 80: Dr. Sand/Thesing – Franzen/Pedell 6:3, 6:0

HD 85: Hahne/Hussmüller – Baars/Hillebrand 7:5, 6:1

Gemischte Doppel

Mixed 40/45: Judith Rollka (KHTC)/Axel Bandun

(TC Raadt) – Ruppert/Ruppert 6:4, 6:0

Mixed 50/55: S. Boesser/N. Henn – G. Wieland/

F. Csepai 6:3, 6:4

Mixed 60: Schweda/Schorn – Eisterlehner/Czernei

2:6, 6:2, 6:4

Mixed 65: Kubina/Plötz – Schröder/Weitzel 7:5, 6:4

Mixed 70: A. Bauwens/H. Brandt – I. Kaminski/

R. Willrich 6:1, 6:3

Mixed 75: Nölle/Klock – Schifferdecker/Roedermund

3:6, 6:4, 6:3

Mixed 80: M. Jennis/J. Jung – I. Hübner/P. Schulze

2:6, 6:4, 6:4

Infos unter: www.dsm-tennis.de/Ergebnisse.htm

8 NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

Veranstalter und

Finalistinnen: (v.l.)

RTC-Vorsitzender

Dr. Helmut Lütcke,

Scarlett Werner, Liza

Ianschuk und RTC-

Sportwart Daniel

Meier. (G.B.)

ITF-DAMEN-TURNIER ZUM 100-JÄHRIGEN CLUBJUBILÄUM

Scarlett Werner

erste Siegerin in Ratingen

Der RatingerTennisclubGrün-

Weiß richtete erstmalig ein

internationales Damenturnier

aus, bei dem es auch um Weltranglistenpunkte

ging. Das Turnier

war mit 10.000 Dollar

dotiert. In der Woche vom 15.

bis 21. August wurde hochklassiger

Tennissport auf der Anlage

am Götschenbeck geboten.

Scarlett Werner hat sich bei

den WSH Open in Ratingen ihren

dritten ITF-Einzeltitel in

der laufenden Saison gesichert.

Die topgesetzte Berlinerin setzte

sich im Finale der mit 10.000

US-Dollar dotierten Sandplatzveranstaltung

der HEAD German

Masters Series mit 6:0, 7:5

gegen die Nummer sechs der

Setzliste, Elizaveta Ianchuk aus

der Ukraine, durch.

Weitaus mehr Mühe hatte

Werner in der Runde zuvor mit

Dinah Pfizenmaier. Die 19 Jahre

alte Überraschungshalbfinalistin

aus Kamen konnte der

Favoritin zwar den zweiten Satz

abknöpfen, verlor die Partie

aber schließlich mit 3:6, 6:3,

4:6. Mit Anna Klasen hatte es

eine zweite Ungesetzte bis in

die Runde der letzten Vier geschafft

und dabei unter anderem

die an Nummer zwei gesetzte

Polin Sandra Zaniewska

hinter sich gelassen. Die 17-

Jährige aus Hankensbüttel verpasste

den Einzug in das Endspiel

durch ein 0:6, 4:6 gegen

Elizaveta Ianchuk.

Den Titel im Doppel gewannen

Einzel-Finalistin Ianchuk

und Karolina Wlodarczak aus

Polen, die sich im Finale mit

3:6, 6:1, 10:2 gegen Katharina

Hering aus Wickede und Dinah

Pfizenmaier durchsetzen konnten.

Das ungesetzte deutsche

Duo hatte auf dem Weg in das

Endspiel unter anderem die

topgesetzten Polinnen Sylwia

Zagorska und Sandra Zaniewska

besiegt. DTB/ G.B.

TVN-PRESSE-TEAM zu Besuch beim

Deutschen H30-Mannschaftsmeister TC Raadt

Mülheim. Wenn sich die niederrheinischen Presseleute zum letzten Freiluft-Match

der Saison verabreden, dann heißt das offiziell „Abspielen“: am Sonntag d. 9.

Oktober war das TVN-Presse-Team zu Gast beim TC Raadt - u.a. dem aktuellen

Deutschen Herren30-Mannschaftsmeister. Mit dreißig NT-Jahrgängen im Gepäck

und einer Jubiläums-Torte wurden zunächst die Schläger mit dem Mülheimer Vereinsvorstand

gekreuzt; und anschließend gab's einen kulinarischen Runden Tisch.

Dass dieser basale Meinungsaustausch sehr befruchtend war, meinten (v.l.n.r./

hinten) Klaus Molt, Club-Präsident und in Personalunion B2-Bezirksvorsitzender

Jörg Messerschmidt, Markus Schuberth, Stephan Roßbach, Udo Hohlen und vorne

2. Vors. Erhard Creutz, Bernd Steffens und Albert Becker.


DEUTSCHER MEISTER TC RADOLFZELL UND ROT-WEISS WAHLSTEDT ZIEHEN TEAMS ZURÜCK

1. Damen-Tennis-Bundesliga

mit großen Sorgen

Die Liga-Teams bereiten

sich auf die 2012er Saison

in der Tennis-Damenbundesliga

vor, da kommt überraschende

Kunde vom Bodensee:

Der aktuelle Meister TC

Vacono Radolfzell zieht seine

Mannschaft zurück. Aber

nicht nur das Deutsche Meister-Team

der Damen ...- nein

Der Ratinger Damen-Bundesligist

vom 100-jährigen TC Grün-Weiss

wird in der kommenden Saison

nicht als "Aufsteiger" sondern

eher als "Titelanwärter" an den

Start gehen. Das diesjährige

Team war schon erstliga-tauglich;

Fed-Cup-Chefin Barbara Rittner

konnte bereits in diesem Jahr mit

Julia Görges (s.Foto) ein Trumpf-

Ass am Götschenbeck betreuen.

Im nächsten Jahr kann - wenn

die Terminplanung es zuläßt -

die gesamte National-Mannschaft

in Ratingen auflaufen. ‘Na

denn... /KM

auch der Erstliga-Herren-

Aufsteiger aus Radolfszell tritt

ohne den Sponsor VACONO

im nächsten Jahr nicht mehr

an. Dies bestätigten der Deutsche

Tennis Bund (DTB/ 29.

Sept.) und Radolfzells Coach

Norman Bingeser. Der Bundesliga-Abschied

wird mit

dem Rückzug des Hauptsponsors

Vacono begründet.

Das Bodensee-Team hatte

am 10. Juli in einem packenden

Endspiel beim TC Watt

Extra Bocholt mit 5:4 den

zweiten Titel in Folge gewonnen.

2010 lag Radolfzell lediglich

aufgrund des besseren

Satzverhältnisses vor dem jeweiligen

deutschen Vizemeister

Bocholt.

„Großer Verlust“

„Der Rückzug ist ein großer

Verlust für die gesamte Bundesliga.

Radolfzell hat drei

Jahre im Oberhaus gespielt.

Wir hatten eine gesunde Rivalität

untereinander, die über

die Jahre gewachsen ist – nicht

zuletzt aufgrund der engen

Meisterschaftsentscheidungen

in den vergangenen beiden

Spieljahren“, kommentierte

Bocholts Coach Hartmut

Bielefeld. „Das Ganze ist zu bedauern

und nicht gut für die

Bundesliga.“

Vor sechs Wochen hatte

zudem Vorjahresaufsteiger TC

Rot-Weiß Wahlstedt aus

Schleswig-Holstein bekanntgegeben,

sich künftig auf die

Weiterentwicklung von Talenten

aus der Region konzentrieren

zu wollen: Auch Wahlstedt

weicht der Bundesliga.

Kandidat Ski-Club Ettlingen

zeigte kein Interesse nachzurücken.

Wenige Tage vor

Meldefrist zu dieser Saison

hatte der sechsmalige deutsche

Meister TC Benrath sein

Team zurückgezogen. Die

Gründe sind immer die gleichen:

fehlende Sponsoren.

Der am 9. September vom

Deutschen Tennis Bund (DTB)

abgesegnete Spielplan 2012 ist

wohl nur noch Makulatur. Er

basierte auf sieben Klubs. Mit

Stand vom 30. September haben

sich bisher nur fünf Vereine

definitiv erklärt, 2012 in

der Ersten Liga spielen zu

wollen: Aufsteiger TC WSH

Grün-Weiß Ratingen, TC ZWS

Moers, TEC Waldau Stuttgart,

TC Rüppurr Karlsruhe und

der TC BW WattExtra Bocholt.

Wackelkandidat bleibt der THC

im VfL Bochum, der sportlich

wieder aufgestiegen ist.

Ratingen rüstet auf

Die Demission des Meisters

von 2010 und 2011 hat den

Spielerinnenmarkt offenbar

mächtig durcheinandergewirbelt.

Dem Vernehmen

nach rüstet Aufsteiger TC

WHS Ratingen weiter auf und

will sich auch wohl die Dienste

der US-Open-Halbfinalistin

Angelique Kerber (TC

Radolfzell) sichern. Ratingens

Mannschaft 2012 dürfte damit

identisch mit der deutschen

Fed-Cup-Nationalmannschaft

sein: Die Top-20-Weltranglistenspielerinnen

Andrea Petkovic

(ohne Einsatz) und Julia

Görges (einen Einsatz) gehörten

diese Saison schon

zum Ratinger Kader.

Auch die aktuellen Fed-

Cup-Spielerinnen Tatjana Malek

(TC Radolfzell) und Kristina

Barrois (TEC Waldau Stuttgart)

sollen im Visier des Klubs stehen,

der offenbar keine Finanzprobleme

hat. Ratingens Beraterin

ist Barbara Rittner – in

Personalunion auch Chefin des

Fed-Cup-Teams.

Doppelspezialistin Anna-

Lena Grönefeld, seit 2004 im

deutschen Damen-Team,

bleibt Bocholt weiterhin treu,

so Coach Hartmut Bielefeld.

H.ANDRESEN/K.M.

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 9


Neue Bewegung in den

Herren-Bundesligen:

Der TC Raadt zieht sein Team

aus der Zweiten Liga zurück

und Blau-Weiß Krefeld

nimmt das Angebot an, den

freien Platz in der Ersten

Herren-Bundesliga 2012 einzunehmen.

Die Seidenstädter

waren im Sommer abgestiegen.

Hintergrund des Angebotes

an Krefeld: Zweitliga-

Meister TC Radolfzell, der schon bei den

Damen seine Mannschaft zurückgezogen

hat, da sein Hauptsponsor nicht weitermacht,

verzichtet nun auch auf den Platz

in der 1. Herren-Bundesliga. Der Zweitliga-Dritte

München-Großhesselohe will

nicht nachrücken, während Vizemeister

Wacker Burghausen den Sprung nach

oben wahrnimmt.

Der Gang zurück in die 2. Bundesliga

war für Krefeld kein Thema. Entweder

Erste Liga oder zurück in die Niederrheinliga

als höchste Amateurklasse: Das

war die Frage für die Verantwortlichen

um den Vorsitzenden Hajo Ploenes. Bereits

im vergangenen Jahr hatte Blau-

Weiß nach dem Abstieg ein solches Angebot

wie jetzt genutzt – und ist dann in der

Saison 2011 als Tabellenletzter abgestiegen.

Doch die Krefelder glauben, 2012 eine

realistische Chance auf den Klassenverbleib

zu haben. „Wir haben einige

Spiele nur knapp verloren, hätten mit

etwas Glück das eine oder andere gewinnen

können. Und in der Ersten Liga

haben wir gute Zuschauerzahlen.“

„Die Zweite Liga wäre tatsächlich von

den Einnahmen her ein großes Problem

für Blau-Weiß“, sagt TVN-Sportwart Uli

Nacken, der als Krefelder die Verhältnisse

gut kennt. „Und für unseren Verband

ist es eine gute Sache, dass wir neben

dem Rochusclub und Blau-Weiß Neuss

weiter eine dritte Mannschaft in der

Ersten Liga haben. Drei Vereine bei den

Herren erstklassig, und gar vier von

sechs Mannschaften in der Ersten Damen-Bundesliga

vom Niederrhein, das

ist doch prima", freut sich Nacken.

„Logistischer Aufwand zu hoch“

Bereits gefallen ist die Entscheidung des

TC Raadt zu einem freiwilligen Rückzug

aus der Zweiten Bundesliga. Es sind aber

nicht in erster Linie finanzielle Überlegungen,

die bei den Mülheimern den

Hajo Ploenes: „In der

Ersten Liga haben wir

gute Zuschauerzahlen.

10 NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

Ausschlag geben. „Die Zweite

Bundesliga bietet für einen

Verein wie uns eine schwierige

Perspektive. Die Kosten-

Nutzen-Rechnung stimmt

nicht. Bei neun oder gar

zehn Vereinen ist der logistitische

Aufwand sehr groß,

eigentlich sogar unzumutbar.

Freitags in München

spielen, sonntags vielleicht

in Bremerhaven, die Fahrt

und die Hotels organisieren –

das ist schon sehr, sehr viel", sagt Vorsitzender

Jörg Messerschmidt. „Selbst wenn

ein neuer Sponsor uns eine große Summe

zur Verfügung stellen würde, glaube

ich nicht, dass wir uns anders entschieden

als jetzt."

Der TC Raadt war 2010 aufgestiegen

und hat in diesem Jahr den Klassenverbleib

geschafft. Ob er in der kommenden

Saison in der Regionalliga spielt oder sich

in die Niederrheinliga zurückzieht, ist

noch offen. „Wir haben bis zum 10. Dezember

Zeit, uns zu entscheiden“, sagt

Messerschmidt. Er sähe es für die Zukunft

lieber, wenn die beiden Bundesligen in

zwei regional aufgeteilten Gruppen spie-

HERREN-BUNDESLIGEN

Raadt zieht zurück, Krefeld bleibt

len würden: „Mit jeweils fünf oder auch

sechs Vereinen und dann einem Finalwochenende

mit den jeweiligen Gruppen-

Ersten und -Zweiten, die das Halbfinale

und das Endspiel bestreiten. Das wäre

kostengünstiger und für alle interessanter.

Zumal, wenn dann noch festgeschrieben

ist, dass von den ersten acht Spielern

der Meldeliste auch vier oder fünf bei

jedem Spiel antreten müssen“.

Herren 30 bleiben erstklassig

Bundesliga-Tennis wird es beim Mülheimer

Verein aber auch 2012 geben: Die

Herren 30 werden antreten, ihren Titel

als Deutscher Meister zu verteidigen.

„Wir wollen eine Mannschaft stellen, die

stark genug ist, wieder ganz vorne mitzuspielen“,

kündigt Jörg Messerschmidt an.

Die Raadter sehen die Bundesliga

zwar losgelöst vom Verein. „Doch die

Bundesliga ist ein gutes Mittel, den Club

bekannt zu machen und Leute anzuziehen“,

weiß der 1. Vorsitzende. „Und bei

den Herren 30 ist die Bundesliga hoch

interessant. Dort spielen ehemalige Weltklasseleute,

deren Namen Zuschauer anziehen

und die immer noch gut spielen.“

O. E. SCHÜTZ


Leserbrief von Christian Schyma

Neulich auf der Terrasse vor einem Tennis-Klubhaus

irgendwo am Niederrhein,

bei der Apfelschorle danach. „Na, welche

LK hast du denn?“, fragt der eine Spieler.

„16. Bin eine runtergerutscht, habe leider

keine 80 Punkte geholt“, so der andere.

„Komisch, habe ich auch nicht, bin aber

von17auf15hochgestuftworden.“Längere

Pause. „Hmm, wie ist das denn möglich...“?!

So oder so ähnlich dürfte es zuletzt viele

Gespräche unter den hiesigen Tenniscracks

gegeben haben. Nur einige Beispiele

dafür:

1. Spieler A holt im vergangenen Jahr 65

Punkte, wird aber um zwei LK-Klassen

hochgestuft. Andere Spieler mit höherer

Punktzahl dagegen um eine zurück.

2. Spieler B gewinnt in der vergangenen

Saison alle Spiele (5:0), wird aber um

eine Klasse zurückgestuft.

3. Spieler C wird im Winter um zwei

Klassen hochgestuft, die Punktzahl dafür

hat er allerdings nicht erreicht.

4. Spieler D spielte in der Vorsaison in der

BKD (4:2-Bilanz), jetzt in der BKC und

wird auf 11 eingestuft. Zum Vergleich: Ein

Spieler der gleichen Spielklasse mit Ver-

bandsliga- und Bezirksligaeinsätzen in den Vorjahren

nur mit 13.

5. Spieler E wurde gleich um 11 (!) Klassen hochgestuft

– die das zu rechtfertigende Punktzahl wurde

nicht annähernd erspielt.

Auf die Bitte um Aufklärung an den Verband erklärte

TVN-Präsident Ulrich Bunkowitz, dass man als TVN-

Mitglied das Recht habe, diese Information zu bekommen,

schließlich habe man seitens des Verbandes

nichts zu verheimlichen

Wie ich von anderen Tennisspielern gehört habe,

sind auch sie über die Einteilung verwundert bis

verärgert. Viele sehen es verständlicherweise so:

„Meine LK interessiert mich gar nicht, ist ja nur ein

willkürliches Zahlenspiel.“ So haben mir einige

Mannschaftsführer von Anrufen beim TVN berichtet,

bei denen darauf gedrängt wurde, einen

Spieler im Zweifelsfalle hochzustufen, damit er beispielsweise

in der 1. und nicht in der 2. Mannschaft

spielen kann, weil die in dieser Formation bestehen

bleiben will. Manchmal waren auch mehrere Anrufe

der bisweilen hartnäckigen Sportwarte nötig,

doch häufig sei dem Wunsch (auch ohne der nötigen

erspielten Punktzahl) nachgekommen worden.

Damit wir uns nicht missverstehen: Die Einteilung

in LK ist nötig, da sie auch in anderen Verbänden

längst vollzogen ist und man eine bundesweit einheitliche

Regelung haben muss. Allerdings haben

andere Verbände, wie mir der Vorsitzende eines

Bonner Vereins mitteilte, bei der Einteilung auch

Resumé nach Einführung der Leistungsklassen nach zwei Jahren

Die Ersteinstufung erfolgte nach den

gleichen Kriterien wie in den anderen

Verbänden. Nach Veröffentlichung dieser

Ersteinstufung auf Basis der vorhergehenden

drei Jahre konnten die Vereine

über ihren Sportwart die LKs prüfen und

bestätigen. Bei Abweichungen konnten

die Sportwarte im ersten Jahr eine Änderung

beantragen, die wir im ersten

Jahr ohne Prüfung übernommen haben.

Diese Möglichkeit der Korrektur wurde

für ca. 1/3 der aktiven Spieler/innen

beantragt. Im Verlauf der folgenden Saison

zeigte, dass die Vereine von dieser

Möglichkeit sehr unterschiedlich Gebrauch

gemacht haben.

Nach Ablauf der Saison haben die Vereine

festgestellt, dass die Leistungsklassen

in einigen Mannschaften nicht stimmten.

Die Sportwarte haben daraufhin begründete

Anträge an die Bezirke/den Verband

gestellt um dies zu korrigieren. Nur die

Anträge der Vereine haben wir nach

bestem Gewissen geprüft und entweder

positiv oder negativ entschieden. Da die

Turnierergebnisse seit dem 01.10.2010

mit in die LK-Berechnung einfließen,

gehen wir davon aus, dass die Berechnungen

immer mehr dem tatsächlichen

Leistungsstand entsprechen.

Ausblick für das kommende Spieljahr

Ab dem 01.10.2011 gibt es eine DTBeinheitliche

LK-Ordnung, die in allen

Verbänden uneingeschränkt gelten wird.

Außerdem werden auch in unserem Verband

ab diesem Datum die Doppelergebnisse

mit in die Berechnung einfließen.

Betrachtet man rückblickend den Sommer

2011, kann sagen, dass durch die

Einführung des LK-Systems die Turnierszene

stark belebt wurde.

Ulrich Nacken, TVN-Sportwart

wesentlich genauer hingeschaut. „Bei uns wäre

eine Höherstufung um mehr als zwei Klassen ohne

nachweislich erspielte Punkte nie möglich gewesen“,

erklärte er mir. „Da wurde genau kontrolliert.“

Im Tennisverband Mittelrhein gibt es zudem

Turniere gerade für die Altersklassen 30 und aufwärts

– folgerichtig ist hier die Chance größer, zu

Punkten zu kommen. Hier am linken Niederrhein

gibt es deren derzeit vielleicht drei.

Aufzusteigen ist im Tennis immer schwieriger, als

die Klasse zu halten. Manche Spieler können

selbst, wenn sie alle Spiele gewinnen, möglicherweise

ihre LK nicht halten – ein absolute Ungerechtigkeit.

Und was ist mit denen, die sieben Medenspiele

haben, andere aber nur vier? Da kann

und wird der eine schon dank der Gruppeneinteilung

mehr Punkte sammeln. Auch das ist vom TVN

nicht geregelt, geschweige denn erklärt worden.

Wie man von vielen Medenspielern hört, hat das

Hin- und Herschieben von Spielern innerhalb

eines Teams jetzt deutlich zugenommen. Genau

das sollte aber doch mit der LK-Einteilung vermieden

werden. So hatte eine Mannschaft beispielsweise

alle Spieler in LK 7 gemeldet, konnte aufstellen,

wie sie will.

Christian Schyma,

Rathausstr. 44a, 47509 Rheurdt

(DieRedaktion behältsichdasRechtvor, Leserbriefesinngemäß zu

kürzen.)

PresseTeam beim VereinsKönig

Das TVN-PRESSE-TEAM war im Juli zu Besuch

beim „König der Vereine“, dem 40-jährigen

Treudeutsch Lank; nach dem gemeinsamen

Tennisspielen saßen in harmonischer Reihe

zusammen (v.l.n.r.)oben mit Bernd Steffens,

Klaus Molt, Marcus Lemke, Thomas Steinforth,

Manfred Bruhnke, Dieter Meier; unten

mit Günter Borgers, Albert Becker, Wolfgang

Korn, Wolfgang Glasmacher, Dieter Schmitz

und Markus Schuberth. Der BeachTennisCourt

auf „Lanky Island“ war erst in der Vorwoche

feierlich (kein Sekt oder Selters – sondern mit

Regentropfen) eröffnet worden. /K.M.

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 11


17. NT-FAIRNEß-EHRUNG

2011

...präsentiert von DUNLOP

FAIR PLAY ist die Leitidee des sportlichen

Miteinanders. Und im Sportspiel

kommt dieser Einstellung erst recht

eine ganz besondere Bedeutung zu.

Denn das Tennisspiel kann nur im

Wettkampf gelingen, wenn sich beide

(oder im Doppel/Mixed alle Vier) auf

das Achten der Spielregeln verständigen.

Verständigung ist aber immer

mehr als Regelwerk. FAIR PLAY wird

daher oft nur wahrgenommen, wenn

ein Sportler auf seinen/ihren Vorteil

verzichtet. Nicht immer passieren zufällig

solche Aktionen auf prominenten

Bühnen und haben so zahlreiche und

aufmerksame Beobachter bzw. Zuschauer

bzw. Melder. Die NT-Fairneß-

Kampagne entstand 1995 genau in

einem solchen Moment. Weil das niederländische

Davis-Cup-Team auf den

Vorteil seines enthusiastischen Publikums

verzichtete, welches jeden Gegner

im Heimspiel in Utrecht mürbe geschrien

hätte... – besonders das deutsche.

Auf großen Displays bat das Niederländische

Davis-Cup-Team sein Heimpublikum

um angemessenes FAIRHALTEN.

Mehr als nur FAIR PLAY, sondern auch

eine freundschaftliche nachbarschaftliche

Geste, die zur Völkerverständigung

beitrug und beiträgt.

Wir ehren also im Rahmen der

17. NT-Fairneß-Ehrung einen Einzelsportler

und ein Team, die sich besondere

Verdienste um den Tennissport

erworben haben. Das kann auch eine

leise und zunächst unscheinbare Geschichte

sein, die SIE uns im Laufe

dieses Jahres Zweitausendelf bitte melden

mögen. Denn auf Ihre Mithilfe sind

wir unbedingt angewiesen.

„NIEDERRHEIN Tennis“ (NT) präsentiert

auch in diesem Jahr Sportler und

Sport-Teams, die sich besonders durch

ihr faires Verhalten hervorgetan haben.

Meldungen über FAIRHALTEN richten

Sie bitte schriftlich an die

NT-Redaktion

Pomona 137 · 41464 Neuss ·

km@molt-medienservices.de

oder an Ihren Bezirks-Pressereferenten

12 NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

25. NT-CLUBMEISTER-Ehrenliste 2011

in NT 6/11

Achtung!

...liebe Sportwarte,

bitte jetzt melden!

Ihre Verbandszeitschrift wird auch in diesem Jahr im

Dezember-Heft die Ehrenliste aller Vereins-Clubmeister veröffentlichen.

Dazu sind alle Vereinssportwarte bzw. Turnierleiter von Clubmeisterschaften

herzlich aufgefordert, jetzt oder spätestens bis zum

18. November ihre Mitteilungen schriftlich (!) auf nachfolgendem

Coupon an den zuständigen Bezirks-Pressereferenten zu senden:

B1 = Albert Becker

Amselweg 53

47804 Krefeld

B2=MarkusLemke

Kahlenbergstr. 8

45481 Mülheim

Vereins-Nr. Verein

Damen Einzel

Damen Doppel

Herren Einzel

Herren Doppel

Mixed

Juniorinnen Einzel

Junioren Einzel

Absender:

B3 = Günter Borgers

Angerbenden 33

40489 Düsseldorf

B4 = Markus Schuberth

Efeuweg 12

42111 Wuppertal

B5 = Dieter Meier

Rosastraße 60

45130 Essen

ACHTUNG:

Bitte maschinenschriftlich oder lesbar in Druckbuchstaben ausfüllen. Wenn keine Offenen Konkurrenzen bei

Ihren Clubmeisterschaften ausgetragen wurden, dann nennen Sie bitte den Sieger/die Siegerin in der nächst

höheren Altersklasse, z. B. Max Müller (H30) oder Lieschen Schmitz (D40). Danke für Ihre Mitarbeit!

25. NT-Clubmeister-Ehrenliste 2011

NT unterstützt seit 25 Jahren

CLUBMEISTERSCHAFTEN. Zusätzlich

sponsort die TENGO Sport GmbH für

10 Sieger der Mädchen- und Jungen-

Konkurrenzen Ausbildungs- bzw. Förderungs-Pakete.

Über die Glücklichen entscheidet

das Los. Die Listen der Clubmeister

in den fünf offenen Klassen (D,

H, DD, HD, Mixed) und der beiden

Jugend-Clubmeister werden mit den

Gewinnern im Dezemberheft NT 6/11

abgedruckt. Viel Spaß beim Mitmachen

wünscht NT!

Empfängeradresse:

(im Falle, dass das Los den beiden jugendlichen Clubmeistern ein

Ausrüstungspaket der Firma TENGO Sport GmbH zuspielt).


TC Rheinstadion holt die

Westdeutsche Vizemeisterschaft

Die Damen 50 des TC Rheinstadion

konnten am letzten Spieltag in der

Regionalliga West die Mannschaft des TC

Rot-Weiß Dinslaken glatt mit 7:2 schlagen.

Jutta Bökmann, Doris Niepenberg,

Siegrun Fuhrmann und Vera Lantermann

siegten im Einzel und brachten das Stockumer

Team mit 4:2 in Führung. Auch in

den Doppeln demonstrierten die Düsseldorferinnen

ihre Stärke. Die Paarungen

Jutta Bökmann/Siegrun Fuhrmann, Doris

Niepenberg/Vera Lantermann und Ingrid

Bauwens/Jutta Giersch überließen den

Dinslaker Damen nämlich nur einen einzigen

Satz.

Nach den Siegen gegen Hagener TC,

SG Krefeld, TG Lörick und Bonner THV

konnten sie sich damit die Westdeutsche

Vizemeisterschaft sichern. Lediglich gegen

den haushohen Favoriten aus Essen

gab es eine Niederlage. (www.tc-rheinstadion.de)

PETER KÖHLER/G.B.

Power Horse World Team

Cup: Gutscheine sichern!

Die 35. Auflage der Tennis-Mannschafts-WM

um den POWER HORSE

WORLD TEAM CUP im Düsseldorfer

Rochusclub (20. bis 26. Mai 2012) wirft

bereits ihre Schatten voraus – vor kurzem

startete der Gutschein-Verkauf. Die

Gutscheine können dann mit Beginn

des Ticket-Vorverkaufs gegen Eintrittskarten

eingelöst werden und sind in

den Staffelungen 20 Euro, 30 Euro, 50

Euro sowie 100 Euro erhältlich. Damit

sichern sich Tennis-Fans schon jetzt die

Möglichkeit, auch im kommenden Jahr

Weltklasse-Tennis und die einzigartige

21. Krefeld-Open

CTC-Vorsitzender Horst Giesen hatte Grund zum Strahlen:

270 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie

aus den Niederlanden waren zu den 21. Krefeld-Open,

dem hochrangigen DTB-Senior-Cup für die Altersklassen

40 bis 75, beim Crefelder TC angereist. Eine ausführliche

Nachlese zu den 21. CTC-Open finden Sie in der nächsten

Ausgabe von NIEDERRHEIN Tennis.

Westdeutscher Vizemeister: Ingrid Bauwens,

Jutta Bökmann, Doris Niepenberg, Siegrun

Fuhrmann, Jutta Giersch, Christa Gladen und

Vera Lantermann.

Atmosphäre am Rolander Weg zu

genießen. Informationen: www.powerhorse-world-team-cup.com

Dr. Thomas Werthmöller

Vorstandsvorsitzender

Nach dem Tod des Vorstandsvorsitzenden

Dr. Michael Schulenburg hat es im

Vorstand des Rochusclub Düsseldorfer

Tennisclub e. V. folgende Änderungen

gegeben: Dr. Thomas Werthmöller, seit

1991 Sportwart des Vereins, wurde zum

1. Vorsitzenden bestellt, sein Stellvertreter

ist Burchard von Arnim. Neuer

Sportwart wird Dr. Christoph Kürten, das

Amt des Jugendwartes übernimmt

zunächst kommissarisch Thilo Gewaltig.

Offizielle Zeitschrift des Tennis-Verbandes

Niederrhein e.V.

Präsident: Ulrich Bunkowitz

Hafenstraße 10, 45356 Essen

Telefon 0201 269981-10, Fax 0201 269981-20

www.tvn-tennis.de

TVN-Presse- und Öffentlichkeitsreferent:

Klaus Molt

Redaktion: Klaus Molt (V. i. S. d. P.)

Pomona 137, 41464 Neuss

Telefon 02131 740470, Fax 02131 74047-60 g.

E-Mail: km@molt-medienservices.de

TVN-Presse-Team: Albert Becker (A.B.), Günter

Borgers (G.B), Markus Lemke (M.L.), Dieter

Meier (D.M.) Klaus Molt (K. M.), Markus

Schuberth (M.S.), Bernd Steffens (B.S.)

Ständige Mitarbeiter: F. Bräuer, M. Cistecky, B.

Hruby, E. Koch, F. Milius, B. Steffens, N.

Wodartzyk

Fotos: L. Perenyi

Verlag: Sportverlag Schmidt & Dreisilker GmbH

Böblinger Straße 68/1, 71065 Sindelfingen

Telefon: 07031 862-810, Fax: 07031 862-801

Geschäftsführer: Dr. Wolfgang Röhm

Verlagsleitung: Brigitte Schurr

Anzeigen: Ellen Motzer: 07031 862-832

Telefax: 07031 862-801

E-Mail: Anzeigen-NT@sportverlag-sd.de

Anzeigenpreisliste: Nr. 1 vom 01. Januar 2011

Vertrieb: Dietmar Froeberg-Suberg

Telefon: 07031 862-851, Fax: 07031 862-801

E-Mail: Vertrieb-NT@sportverlag-sd.de

Bezugspreis: NIEDERRHEIN Tennis erscheint

6 x jährlich in einer Auflage von 21 000

Exemplaren. Jahresbezugspreis € 21,00 (Inland)

inklusive Versand und Mehrwertsteuer. Abbestellungen

sind nur - mit einer Frist von sechs

Wochen - zum 31. 12. eines Jahres möglich.

Für Vorstandsmitglieder und Mannschaftsspieler

der TVN-Vereine wird der Bezug von

NIEDERRHEIN Tennis im Rahmen der verbandsinternen

Bedingungen geregelt.

Bankverbindung: Vereinigte Volksbank AG

Kto.-Nr. 290 290 007, (BLZ 603 900 00)

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Beiträge wird keine Haftung übernommen.

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Beiträge geben die Meinung des Autors und

nicht unbedingt die der Redaktion wieder.

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und Verarbeitung in elektronischen Systemen

ist nur nach ausdrücklicher Genehmigung

der Redaktion mit Herkunftsangabe gestattet.

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5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 13


Gelungene Premiere des

Uniexperts Rheinbach-Cup

Nach 13 Jahren fand das traditionelle

DTB Jugend & Nachwuchstennisturnier

von M.A.R.A. Sport-Consulting erstmals

nicht mehr in Köln, sondern in Rheinbach

statt. Veranstalter Marc Raffel und

das Orgateam mit Martin Hunke, Marius

Meiszies und Kim Hamacher waren mit

der Premiere des „Uniexperts Rheinbach

Cups im Rahmen der „Kirschbaum

Junior Tour“ mehr als zufrieden. Gut 150

Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet

waren auf den Tennisanlagen des

Sportparks Rheinbach und dem TC

Flammersheim auf insgesamt 10 Tennis

Courts zu Gast und genossen eine reibungslose

Organisation, tolle Gastronomie

und spannende, teils hochklassige

Matche. Durch die angeschlossene

Tennishalle des Sportparks Rheinbach

konnte am Samstag das eine oder

andere durch Regen unterbrochene

Match ohne lange Unterbrechungen zu

Ende gespielt werden. Erstmals als

Hauptsponsor präsentierte sich Uniexperts,

ein Unternehmen, das sich auf

die Beratung und Vermittlung von

jungen Tennisspielern in Hinsicht auf

ein Studium in den USA spezialisiert

hat. „Dieses Produkt passt hervorragend

zu unserer Philosophie“, erläutert Veranstalter

Marc Raffel, „ich kann mich persönlich

mit dieser Ausbildung bestens

indentifizieren“. In neun Altersklassen

wurden Pokale, Ranglistenpunkte und

Sachpreise ausgespielt. Aus dem Rhein

Kreis Neuss stach vor allem Anne-

Kathrin Hierl vom TC BW Neuss e.V. hervor,

die in der AK U 16 in der 1. Runde

die an Nr. gesetzte Valentina Mokrowa

(GW Aachen) überraschend ausschalten

konnte. Im Finale unterlag sie nach

einer 3:0 Führung jedoch der äußerst

starken Patricia Böhntgen, die vom

deutschen Ex-Davis-Cup Spieler Tomas

Behrend betreut wird, mit 5:7, 2:6.

Die Finalergebnisse:

U10w: Bär, Christina – Schmidt, Celia

(beide RTHC Bayer Leverkusen) 6:0 6:0

U10m: Biljali, Deniz (RW Düsseldorf) –

Kindling, Marlon (Dürener TV) 5:7 6:3

10:6. U12w:Bezukladova, Sonia (ohne

Verein) – Bulatovic, Karolina (DSC Düsseldorf).

U12m: Tobisch, Oliver (TV Nieder

Ramstadt) - Kremer, Maarten (RW Euskirchen)

2:6 6:4 6:3. U14w: Braun,

Beatrice (TG Nord) – Nosievici, Chantal

(RTHC Bay. Leverkusen) 6:3 6:2. U14m:

Linne, Christian ( Marienburger SC) -

Einig, Johannes (Andernacher TC) 6:3 6:2.

U16w:Böhntgen, Patricia (BW Krefeld)

– Anne-Kathrin Hierl (BW Neuss) 7:5 6:2

U16m:Weidung, Dominik (Andernacher

TC) – Blome, Maximilian (BW

Sundern) 7:5 6:2. U21m:Mayer, Patrick

(GW Mannheim) – Fahndrich, Stefan

(TC Hangelar) 6:3 7:5.

14 NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

35. NATIONALES DEUTSCHES JÜNGSTENTURNIER

Düsseldorfer Asse trumpfen auf

Der Kaiserswerther Tennis-Nachwuchs

kann sich sehen lassen. Tennistrainer

David Squire reiste mit fünf

Jugendlichen (Henri Squire, Tobias Witte,

Dennis Cu Thai, Robin Herrmann,

Alexander Witte) vom TC Kaiserswerth in

Detmold an. Das vom Tenniskreis Lippe

ausgerichtete Turnier kann auf eine lange

und erfolgreiche Tradition zurückblicken.

Schon Steffi Graf, Boris Becker,

Thomas Haas und Sabine Lisicki konnten

bei diesem DTB-Ranglistenvergleich in

ihrer Jugend Erfolge verbuchen. ..

– „Es ist ein wirklicher Erfolg für die

Kaiserswerther Tennisjugend, dass sich

alle angereisten Spieler für das Hauptfeld

qualifizieren konnten.“ (David Squire)

– Tobias Witte und Dennis Cu Thai

gehörten sogar zu den besten 32 von insgesamt

115 Teilnehmern in ihrer Altersklasse

U11.

– Henri Squire gab im Verlauf des

ganzen Turniers lediglich einen Satz ab.

Im Viertelfinale schaltete er den Finalisten

des letzten Jahres, Friedrich Sommerwerck

(NTSV Strand 08), mit 6:4, 6:2 aus.

Im Halbfinale traf Henri auf Tim Klee

(Blau-Weiss Halle) und entschied auch

dieses Match aufgrund seiner aggressiven

und abwechslungsreichen Spielweise

für sich (6:4, 6:4).

– „Ich habe versucht, ganz ruhig zu

bleiben und mich nicht über Fehler zu

ärgern – das hat mir geholfen!“...

– Das Finale dieses renommierten

Turniers

bestritten dann zwei

Düsseldorfer Jungs.

Constantin Zoske

aus dem Rochusclubbewies

auf dem

Weg ins Finale

großen Kampfgeist.

Im Viertel-

Henri Squire.

finale wehrte er beim Spielstand von 1:6,

4:5 zwei Matchbälle gegen den an Nr. 1

gesetzten Kevin Buka ab und konnte das

Spiel im dritten Satz (1:6; 7:6; 6:3) für sich

entscheiden. ...

– Im Finale musste sich Constantin

seinem Gegner Henri Squire jedoch geschlagen

geben. Henri gewann den ersten

Satz deutlich mit 6:0. Im zweiten Satz

wurden die Ballwechsel länger und die

Spiele knapper, doch Henri setzte sich

auch hier mit 6:3 durch. ...

- „ Es ist schön zu sehen, dass sich zwei

Spieler im Finale gegenüber standen, die

sich im Verlauf des ganzen Turniers nicht

nur durch gutes Tennis, sondern auch

durch faires und vorbildliches Verhalten

auf dem Tennisplatz auszeichnen konnten.“

(David Squire, stolzer Vater und Cheftrainer

des TC Kaiserswerth, der Henri seit seinem

3. Lebensjahr trainiert. )...

– Jedes Jahr nehmen über 700

Jugendliche aus ganz Deutschland an

diesem Turnier teil und bereits zum

zweiten Mal innerhalb der letzten vier

Jahre konnte der Nachwuchs des TC Kaiserswerth

einen Gesamtsieg erzielen.

„Das ist ein Ergebnis, auf das wir wirklich

stolz sein können!“ (David Squire)

– Aber nicht nur der Kaiserswerther

Nachwuchs, sondern auch die „alten Hasen“

des TCKs sicherten sich in diesem

Jahr drei weitere Meisterschaftstitel.

Mark Joachim gewann die deutsche

Meisterschaft der Herren 35 und Sascha

Hesse die deutsche Meisterschaft der

Herren 30. Gemeinsam konnten sie auch

im Doppel punkten und brachten einen

weiteren Titelgewinn nach Kaiserswerth.

Zwei Siege

Florian Kaiser vom HTC Blau-Weiß Krefeld

hat das niederländische Jugend-

Ranglistenturnier in Vlissingen gleich in

zwei Altersklassen, U 10 und U12, gewonnen.

/K.M.

Doppel-Titel

Amelie Intert (RW Wahlstedt) und Nora

Niedmers (TC Sportpark Moers) haben

sich beim ITF-Jugendturnier im dänischen

Aarhus den Doppel-Titel gesichert.

Das Duo gewann das Endspiel gegen die

topgesetzten Martine Ditlev und Anna

Signe Rasmussen aus Dänemark mit

6:7(2:7), 6:4, 10:5.


Jugend

Das Siegerteam, v.l.n.r: Francis von Arnim,

Luise Kettner, Laura Böhner, Victor Bandel,

Britt Hollstein, Sven Thiergard. Im Hintergrund:

Dirk Schaper.

Die nationalen Finalisten des Masters-Turniers

der Nike Junior Tour 2011 beim TC Blau-

Weiss Halle (v.l.n.r.): Shaline-Doreen Pipa (Siegerin

U12/Ahlhorner SV), Sophia Mejerovits

(Finalistin U12/RC Herpersdorf), Katharina

Hobgarski (Siegerin U14/TC Oberkirchen), Lina

Hohnhold (Finalistin U14/TC Stadtwald Hilden),

Fabian Fallert (Sieger U14/TC Markwasen

Reutlingen), Maximilian Scholl (Finalist

U14/TC Tachenberg), Maximilian Todorov

(U12/Travemünder THC) und Rudolf Molleker

(Sieger U12/Suros 1970). © Nicole Donath

Im U14-Juniorinnen-Finale unterlag unsere

niederrheinische Hoffnung Lina Hohnhold der

Siegerin Katharina Hobgarski mit 6:3,6:1 .

Alle Teilnehmer:

die Gelben vom Bezirk 3, die Blauen vom Bezirk 1,

die Roten vom Bezirk 5, die Grünen vom Bezirk 2 und die Orangen vom Bezirk 4.

TVN-TALENTIADE 2011

Vielseitigkeitskinder vom Bezirk 3 siegen

D er Mannschaftsmehrkampf wurde

im TVN-Tenniszentrum Essen ausgetragen.

Ein neuer Spielmodus, entwickelt

von Carsten Lemke (Bezirkstrainer

Bezirk 5) fand bei seinen Trainerkollegen

großen Anklang. Das Team vom

Bezirk 3, unter der Leitung von Bezirkstrainer

Dirk Schaper, gewann diesen

TVN-Juniorinnen Dritte bei

Großen Cilly-Aussem-Spielen

Einen dritten Platz für den TVN holten

die U16-Mädchen bei den Cilly-Aussem-Spielen

in Hannover. Bei den Jungs

(Große Henner-Henkel-Spiele) verpasste

der Niederrhein als Gruppenzweiter die

Endrunde knapp.

Zwölf Mannschaften aus elf Verbänden

spielten in diesem Jahr um den Sieg bei

den Deutschen Jugend-Mannschaftsmeisterschaften

der Verbände. „Andrea Kalbe

hat sie mit sehr viel Herzblut organisiert“,

lobte TVN-Jugendwart Jürgen Ziemann

die Kollegin des Niedersächsischen Tennisverbandes.

Nicht zu stoppen war bei den Mädchen

Westfalen. Der WTV war gleich mit zwei

Mannschaften vertreten und belegte auch

die beiden ersten Plätze. Der Niederrhein

mit Julia Mikulski (MTV Kahlenberg), Lina

Hohnhold (Stadtwald Hilden) und Katharina

Mirau (Blau-Weiß Flueren) gewann in

seiner Gruppe beide Spiele: 2:1 gegen Niedersachsen

und 2:1 gegen Württemberg. In

der Finalrunde gab es dann nach einer 0:2-

Niederlage gegen Westfalen II den dritten

Platz. Hier unterlag Julia Mikulski (Jahrgangs-Rangliste

8) in einem sehr guten

Match gegen Alex Bezmenov (4).

Wettbewerb mit großem Vorsprung.

Die Platzierungen:

1. Bezirk 3 mit 43 Punkten

2. Bezirk 1 mit 32 Punkten

3. Bezirk 5 mit 28 Punkten

4. Bezirk 2 mit 19 Punkten

5. Bezirk 4 mit 15 Punkten

Lina Hohnhold (35) musste sich im

Match-Tiebreak Karolina Kowall (17) geschlagen

geben. Da wir mit den Jg. 97 /98

angetreten sind, ist dieser dritte Platz umso

höher zu bewerten.

Jungen verpassten die

Endrunde knapp

Bei den U16-Junioren setzten sich in den

Gruppenspielen Felix Schumann (THC

Mülheim), Lukas Schaefer (TC Moers-

Asberg) und Tim Sandkaulen (TC Giesenkirchen)

3:0 gegen die Zweitvertretung

des gastgebenden NTV durch, verpassten

aber wegen einer 1:2-Niederlage gegen

Baden als Zweiter knapp die Finalrunde.

Hier unterlag Felix Schumann (20) Paul

Wörner (3) in zwei Sätzen. Lukas Schaefer

(50) besiegte Adrian Mast (33). Das Doppel

Lukas Schaefer/Felix Schumann verlor

nach ausgeglichenem zweiten Satz gegen

Paul Wörner (3) und Robert Suchan (17)

3:6, 4:6.

Den Titel holte sich der Ausrichter

Niedersachsen mit zwei Einzelsiegen gegen

Baden.

J. ZIEMANN, TVN-JUGENDWART

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 15


Turnierleiterinnen mit Sponsor:

Martina Holtkamp (li.) mit Uli

Lohmar und Anne Besen.

Bezirk 1 zieht um

und zurück

Einige Vorstandsmitglieder des Bezirks 1

werden sich noch erinnern, dass man

1985 zur Teilnahme an Sitzungen die

Geschäftsstelle mitten in Mönchengladbach

aufsuchte, oft ein Knöllchen

bekam wegen permanenten Parkplatzmangels,

in einer Straße mit monarchisch

edlem Namen die alte knarrende

Holztreppe hochkletterte und oben,

wenn man nicht gegen den Kopierer

gelaufen war, vom immer strahlenden

Lächeln der Sekretärin Lieselotte Böhme

empfangen wurde. Zudem verbreiteten

die Räume an Stelle eines glaskalten

Bürokontainers den Eindruck, es lade

jemand in seinen beiden Wohnzimmern

zu einem Gespräch unter Vertrauten

ein.

Genau dorthin kommt der Bezirk 1 mit

seiner Geschäftsstelle nach Umwegen

über die Erzbergerstr. und die Johannesstr.

nun zurück. Möglich wurde dies

wegen der kürzlich vorgenommenen

auch verwaltungstechnischen Änderungen

beim Verband und bringt für den

Bezirk nicht nur nostalgisches Schwärmen,

sondern finanzielle Vorteile.

Voraussichtlich ab 1. Dezember lautet

unsere Adresse mit unserer Geschäftsstellenleiterin

Frau Staudinger wieder:

Tennisbezirk 1 – Geschäftsstelle

Kaiserstr. 22

41061 Mönchengladbach

Tel. 02161/481339

Fax 02161/44326 o. 460043

16 NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

Uli und Evelyn Lohmar lassen sich als

alleinige Sponsoren des Holtermann-

Cups nicht beirren, und Uli versprach

noch vor der diesjährigen Siegerehrung

den Turnierteilnehmern die Fortsetzung

dieses Turniers, bei dem es um ausgezeichnetes

Tennis allerdings ohne falschen

Ehrgeiz geht. Mehr als zweihundert

Einzelmeldungen, eine prall gefüllte

Terrasse vor dem Clubhaus und als Konkurrenzen

nur Doppel und Mixed weisen

darauf hin, dass hier nicht Leistungsklassenpunkte,

sondern das freundschaftliche

und familiäre Miteinander im Mittelpunkt

stehen. Und der Siegerehrungstisch

gleicht einem Schaufenster des

Juweliergeschäfts Holtermann, dessen

Besitzer Uli und Evelyn Lohmar sind.

Mit einer Pasta-Party begann das

Kreuzen der Tennisklingen, wie immer

unter der organisatorischen Leitung von

Martina Holtkamp, Anna und Günther

1

OPPUM

13. Holtermann-Cup

Damen 30: Silke Braun/Jutta Meurer

Damen 40: Corinna Baumann/Margit

Weber

Damen 50: Angelika Graupner/Regine

Plum

Damen 60: Edith Daube/Irmgard

Gerlatzka

Herren 30: Marc-Lothar Claesger/André

Deininger

Herren 40: Gert Becker/Dietmar Janssen

Herren 50: Udo Ingenpass/Achim

Przybilla

Herren 60: Johann Höfken/Manfred

Tuttas

Mixed 30: Rieke Hammes/Jörg Schmidt

Mixed 40: Anja Kirchhoff/André Deininger

Beginn der Siegerehrung:

„Fast wie Weihnachten“.

Ein Teil des Siegerehrungstisches.

Besen, und nach zehn Tagen mit einem

breiten Spektrum an Wettervariationen

wurden bei strahlendem Sonnenschein

alle Siegreichen und fast Siegreichen

geehrt und kostbar beschenkt. Die Uhren

oder andere Schmuckstücke zu ergattern

ist nicht so ganz einfach, wenn z. B. das

Ehepaar Bauwens mitmischt (als Stammgäste

des Turniers), wenn Marc-Lothar

Claesges mit André Deininger ein Doppel

bildet, wenn Angelika Graupner und

Regine Plum aus Büderich anreisen,

wenn Udo Ingenpass und Achim Przybilla

die Klasse der 50er dominieren oder

wenn Irmgard Gerlatzka beide Konkurrenzen

der 60er bestreitet. Die spannendste

Partie lieferten sich Gert Becker/

Dietmar Janssen von Moers 08 und

Martin Becker/Miroslav Prodanovic aus

Holzbüttgen mit dem knapp besseren

Ende für die Moerser.

Offensichtlich hat es allen großen

Spaß gemacht, denn als Uli Lohmar den

14. und wohl auch den 15. Holtermann-

Cup beim OTC versprach, gab es ein-


Linker Niederrhein

TG ROT-WEISS

Mönchengladbacher

Kreismeisterschaften

Markus Liesen ist schon 43, hat

bereits etliche Titel nicht nur im

Tenniskreis Mönchengladbach gesammelt.

„Doch der hatte mir noch gefehlt“,

sagte der Spieler des GHTC. „Darum bin

ich noch einmal in dieser Klasse angetreten.“

Diese Klasse war die offene Herren-

Konkurrenz bei den Titelkämpfen auf

der Anlage der TG Rot-Weiß. Und Markus

Liesen holte sich den Pokal – in einem Finale

gegen einen Gegner, der ein Vierteljahrhundert

jünger ist: Tim Ludwig vom

TC Giesenkirchen ist gerade mal 18 Jahre.

6:2, 2:6 und 6:2 gewann Oldie Liesen,

nicht zuletzt, weil sich im dritten Satz seine

Erfahrung durchsetzte. „In den ersten

beiden Durchgängen hatte ich noch nicht

das Vertrauen in mein Spiel gefunden.

Doch im dritten habe ich an Sicherheit

DIE MEISTER:

Damen: Anika Turowski (OTC/offene

Klasse + 30), Marina Jansen (TC Rheindahlen/D

40 + 50), Amrath/Bischofs

(GHTC/Doppel)

Herren: Markus Liesen (GHTC/offen A),

Simon Balve (TG Rot-Weiß/offen B),

Daniel Schillings (GHTC/H 30), Arndt

Küskes (GHTC/H 40), Stefan Hertl

(GHTC/H 50), Heinz Kleinsorg

(TC Giesenkirchen/H 60), Jutz/Wiese

(TC Giesenkirchen/Doppel offen A+B),

Amberg/Küskes (GHTC/Doppel 30 +40),

Braun/Niemöller (OTC/Doppel 50)

Mixed: Kniebaum/Kniebaum-Nick

(Korschenbroicher TC)

Jugend, Kleinfeld: David Ringel (TC

Giesenkirchen). Weiblich, U 9 Midcourt:

Anna Küskes (GHTC), U 10: Maxi

Kämmerer (TG RW), U 12: Katharina

Schippers (GHTC), U 14: Nicola Pluta

(TG Rw), U 18: Celina Baltes (KTC).

Männlich, Midcourt: Julius Langen

(GHTC), U10:Maximilian Klomp (OTC),

U 11: Ole Valkyser (OTC), U 12: Torsten

Ungricht (GHTC), U 14: Jacob Pluta

(GHTC), U 16: 1. Tim Aliveioglou (TC

Giesenkirchen), U 18: Robert Heyes (TC

Giesenkirchen). Doppel U 10 gemischt:

M. Klomp/F. Schiffers (OTC), weibl. U 14:

A. Kämmerer/P. Valkyser (TG RW/OTC),

U 18: N. Diekmannshemke/L. Mauntel

(KTC); männl. U 14: J. Albertz/M. Wenzel

(TG RW), U 18: T. Ludwig/D. Ludwig (TC

Giesenkirchen); Mixed U 14: L. Coenen/

T. Steinemann (TG RW), U 18:

N. Diekmannshemke/P. Brandner (OTC).

Anika Turowski und Markus Liesen.

Johannesstr. 47 | 41065 Mönchengladbach |

Tel.: 02161 481339, Fax: 02161 460043 |

Mail: tennis-bezirk@t-online.de

gewonnen“, sagte Liesen. Sein Fazit fiel

entsprechend positiv aus. „Es hat Spaß

gemacht, an alter Wirkungsstätte bei Rot-

Weiß auf Gegner zu treffen, gegen die ich

sonst nicht spiele. Alle waren sehr gut,

doch mein Spielstil mit vielen unterschnittenen

Bällen kommt bei den Jüngeren

wohl nicht so gut an“, sagte Liesen.

Auch das Finale in der offenen Klasse

der Damen ging über drei spannende

Sätze. Nur setzte sich dort Jugend gegen

Routine durch. Die 18-jährige Anika

Turowski gewann 2:6, 6:3, 6:3 gegen Ilka

Bischofs, die für die Damen 30 des Gladbacher

HTC in der Niederrheinliga aktiv

ist.

„Zu Beginn wollte es noch nicht so

recht klappen, aber ich habe ruhig weiter

gespielt und bin immer sicherer geworden“,

sagte Anika Turowski, die 2010 aus

Neuss zum Odenkirchener TC gewechselt

ist. So feierte auch sie einen Premierensieg

bei einem Turnier, das von den Spielern

des GHTC dominiert wurde.

Arndt Küskes siegte bei den Herren

40 im Einzel und mit Sascha Amberg

auch im Doppel (gegen die GHTC-Teamkameraden

Thomas und Achim Krauß).

Daniel Schillings sicherte sich den Titel

bei den Herren 30, Stefan Hertl bei den

Herren 50. Derweil feierte der Ausrichter

seinen Heimsieg in der offenen Klasse B,

wo sich Simon Balve gegen Martin Heyes

(TC Giesenkirchen) durchsetzte.

kurz gesagt:

Hilferuf aus dem

Kreis Moers

Mehr als 25 Jahre hat Karl-Heinz

Bassmann den Tenniskreis Moers

geführt. Nun kann er aus familiären

Gründen beim besten Willen dieses

Amt nicht länger ausüben und sucht

dringend einen Nachfolger.

Der Kreis ist insgesamt in guter

Verfassung, die Finanzen stimmen,

und es findet jedes Jahr eine beeindruckende

Kreismeisterschaft statt. Da

dieser Tenniskreis laut K.H. Bassmann

erfreulich pflegeleicht zu handhaben ist

und eine restliche Vorstandsmannschaft

mit beachtlicher Qualität steht und

bleibt, wird also

kein Zauberkünstler

gesucht,

sondern jemand,

der Kontakt mit

den Vereinen

hält, sich für den

Kreis engagiert,

jährlich eine

Kreisversammlung

abhält und

an den Vorstandssitzungen

Karl-Heinz Bassmann.

des Bezirks teilnimmt.

Eine solche Person muss es doch im

Tenniskreis geben! Also, ihr bereitwillig

Ehrenamtlichen in diesem Kreis, folgt

dem Rat von Bertolt Brecht „und

macht euch auf die Socken nun“, um

sicherlich entstehende Schäden und

Benachteiligungen dieses bisher nicht

nur sportlich wichtigen Teils der niederrheinischen

Tennisfamilie abzuwenden.

Interessierte melden sich bitte bei

K.H. Bassmann (Tel. 02843/5532 o.

015773354121) oder bei Frau Staudinger

in der Geschäftsstelle ( Mo. – Fr.

9 – 13 Uhr; Tel. 02161/481339 ). A.B.

Doch nicht nur deswegen zogen die

Organisatoren der TG Rot-Weiß ein

rundum positives Fazit.

„Es war harte Arbeit, denn ein derartiger

Anstieg auf insgesamt 223 Teilnehmern

war nicht abzusehen. Doch das Wetter

hat mitgespielt. Und dank der Zusammenarbeit

mit dem OTC und dem GHTC

haben wir alles gut hinbekommen“, sagte

Rot-Weiß-Sportwart Jan Kellers nach der

Siegerehrung, die er mit Kreissportwart

Udo Paul, dem 2. Kreisvorsitzenden O. E.

Schütz und Bert Gerkens, Präsident des

Stadtsportbundes Mönchengladbach, vornahm.

/THOMAS GRULKE

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 17


17. Borgi-Cup in Oppum

Bereits zum 17. Male rief

Manfred Weyers Mädchen

und Jungen, die sich für den

Tennissport interessieren, für

ein Wochenende auf die geräumige

Anlage des Oppumer

TC. Früher hieß das Turnier

für die Jüngsten Nappo-Cup,

nun lautet die Bezeichnung

„Borgi-Cup“ in Anlehnung an

den Spitznamen des Hauptsponsors

Christoph Borgmann.

Etwa 130 Kinder des Jahrgangs

2001 und jünger spielten

wieder drei Tage lang Tennis

auf dem Kleinfeld mit

Softball. Da die Wettkämpfe

mit Schiedsrichtern in Gruppen

als Kästchenturnier ausgetragen

werden, gibt es zwar

kein frühzeitiges Ausscheiden

und Abreisen, letztlich aber

eine Siegerin bzw. einen Sieger,

die bei der feierlichen

Siegerehrung von weltmeisterlichem

Ausmaß tolle Pokale

und Sachpreise bekamen. Alle

Teilnehmer erhielten in diesem

Jahr ein T-Shirt und eine

Tasche.

Manfred Weyers als Turnierleiter

müsste eigentlich

anschließend eine Woche auf

eine einsame Insel zum

Durchatmen geschickt wer-

Damen 40 TC Rheindahlen: Souveräner

Aufstieg in die Niederrheinliga

Nach einer tollen Medenspielsaison

2011 steigen die 1. Damen

40 des TC Rheindahlen an der

Mennrather Straße mit sechs Siegen

ungeschlagen als Gruppenerster

in die Niederrheinliga auf.

Siege über TC Rheinstadion Düsseldorf

(7:2), Eintracht Duisburg

(8:1), TSG Benrath (7:2), Raffelberg

Mühlheim (6:3), HTC Krefeld

(6:3) sowie das mit 7:2 gewonnene

Lokalderby gegen den TC Giesenkirchen

machten den ungefährdeten Aufstieg perfekt, so dass am

Samstag abend gefeiert werden durfte. Im nächsten Jahr warten voraussichtlich

der TC Raadt, DSD Düsseldorf, DSC 1899, Wuppertaler TC,

Stadtwald Hilden sowie der RSV Klosterhardt auf die Rheindalenerinnen,

die den Großteil der Gegner der kommenden Saison bereits aus

der Winterrunde der Damen 30 Niederrheinliga kennen. Das erfolgreiche

Team im Bild: h.R.v.l.n.r.: Vesna Weber, Annette Roberts, Beate

Schrammen, Heike Schürger, Andrea Theelen, Heike Steinmetz.

v.R.v.l.n.r.: Marina Jansen, Iwona Wojsyk, Annette Mispelkamp.

Über den Aufstieg in die

2. Verbandsliga freuen sich die

Damen 55 des DJK Kleinenbroich.

(hintere Reihe v.l.) Claudia Gerner,

Ingrid Reckfort, Hannelore Langer,

Gisela Behr, Gisela Mertens sowie

(vordere Reihe v. l.) Gitti Spahn

und Mannschaftsführerin Irmgard

Weseler.

18 NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

Die Mädchen zeigen, was sie vom Tennisspiel halten (und die Dame

rechts außen müsste mal dringend wo hin …).

den, nachdem er freitags bis

sonntags mit Geduld und Humor

wie ein Fels in der Brandung

des Gewusels und der

gefühlt hunderttausend Fragen

gestanden hat. Wenn er

nicht von seinem Vorsitzenden

Jochen Schmalbach, von zahlreichen

helfenden Clubmitgliedern

und von mehr als

zwanzig freiwilligen Schiedsrichtern

Rückenwind bekäme,

Die Kaarster Senioren vom

TC Grün-Weiss Büttgen

können sich mit ihrem H40-

Team über den Aufstieg in

die BKB freuen , mit (v.l.n.r.)

Georg Schachtner, Johann

Janzen, Norbert Gritzmann,

Pierre Milz, Bernd Borgmann,

Arnd Hagedorn. Auf

dem Bild fehlt Jürgen Lehmann.

wäre dieses kostbare Turnier

wohl längst eine Angelegenheit

des Archivs geworden.

Auf die Frage, wie lange er

dieses Turnier noch organisieren

werde, antwortet jemand

aus der Turnierleitung für

ihn: „Manfred macht das, bis

ein Nachfolger für ihn gefunden

worden ist.“

Das kann dauern – also

dann bis 2012 !

Damen 50 des TC Vorster Wald e.V.

in Kaarst steigen in die NL auf!

Die Vorster Damen 50, die bereits 2010 den Aufstieg in die 1. VL

schafften, steigen nun ungeschlagen in die Niederrheinliga auf, ein

großer Erfolg in der Vereinsgeschichte des TC Vorster Wald e. V. Die

Entscheidung für den Aufstieg fiel erst im letzten spannenden Spiel

gegen den Odenkirchener TC e.V. (5:4). Ziel in dieser Saison war, den

Klassenerhalt zu schaffen. Neuzugänge, mannschaftliche Geschlossenheit

sowie sportlicher Respekt untereinander führten zu dieser Siegesserie.

Auf die nächste Saison in der Niederrheinliga freuen sich von

links nach rechts: Sonja Gronauer, Barbara Waschke, Ingrid Haase-

Kirschbaum, Hubsi Kutschmann, Jutta Heeke, Dorothee Bartels, Birgit

Neuhaus und Ute Wachs.


1 Linker Niederrhein

Siegerehrung (v.l.n.r.) mit Bürgermeister Harald Zillikens, Sven Andre, Sieger Raphael Özelli und

Sportwart Wilfried Heinen. Damen-Cup

SPITZENBESETZUNG BEIM 16.JAKOB HOMBACH–GEDÄCHTNISTURNIER IN HOCHNEUKIRCH

Raphael Özelli zum ersten Mal

Gewinner des Bitburger Cup 2011

Wie in den Vorjahren hatten sich

auch diesmal wieder viele hochklassige

Tennisspieler beim Jakob-Hombach-Gedächtnis-Turnier

des Hochneukircher

Tennisclubs angemeldet. Als

Favorit wurde der diesjährige H30-Verbandsmeister

und ehemalige Neusser

Bundesligaspieler Raphael Özelli (jetzt:

GHTC) sowie Sven Andre ( HD-Verbandsmeister,

HTC BW Krefeld ) gehandelt.

Weiterhin traten als Spitzenspieler Gerrit

Lotz (TV Osterath), Andre Lenz (MTC Raffelberg

), Tim Smicek (Marienburger SC)

und der in der Herren30 Bundesliga

spielende Daniel Schillings vom GHTC in

dem 32iger Spielfeld an. Vom Ausrichter,

dem Hochneukircher TC, nahmen Max

Klöters, Holm Sinagowitz und Thomas

Valva teil.

Und die über 300 Besucher wurden

an dem Wochenende auch wirklich nicht

enttäuscht. Bei herrlichem Sonnenschein

konnten Sonntagvormittag die Halbfinale

ausgetragen werden. Hier trafen die

Favoriten Sven Andre auf Gerrit Lotz sowie

Raphael Özelli auf Andre Lenz.

Während sich Özelli relativ klar mit 6:1

und 6:3 durchsetzen konnte, verlief die

zweite Halbfinalpartie wesentlich enger

und spannender. Dieses auch von starken

Emotionen geprägte Spiel gewann

nach über zwei Stunden Sven Andre mit

7:6 und 7:5.

Die beiden Bundesligaspieler Raphael

Özelli und Sven Andre boten anschließend

im Endspiel ein Tennis der Spitzenklasse.

Lange Grundlinienduelle, Serve and Volley,

das ein oder andere Ass,… – einfach

alles, was der Tennissport zu bieten hat –

bekamen die Besucher des HTC geboten.

Letztendlich musste man dann doch feststellen,

dass Raphael Özelli (DTB 84 und

Nummer 12 der DTB Herren 30) nicht

ohne Grund in der DTB-Rangliste besser

gelistet ist als Sven Andre (DTB 198 und

Nummer 26 der DTB/Herren 30). Letzten

Endes gewann Raphael Özelli das Endspiel

mit 6:2 und 6:3 und durfte sich somit

als sechzehnter Gewinner des Jakob

Hombach-Gedächtnisturniers eintragen.

Neben den sportlichen Leistungen

der Spieler hatte der Vorstand des Hochneukicher

Tennis Club wiederum ein

beeindruckendes Rahmenprogramm auf

die Beine gestellt. Neben einem Bespannservice

und der Möglichkeit Tennissportartikel

bei der Tennisschule

Crosscourt zu kaufen, sorgten die Damen

der Hobbymannschaft unter Regie von

Rita Heyll und Gisela Reinartz sowie Gerd

Klöters dafür, dass das leibliche Wohl der

Zuschauer nicht zu kurz kam.

Die Vorsitzende Edith Simaitis und

Sportwart Wilfried Heinen als Cheforganisator

zeigten sich mit dem Verlauf des

Turniers äußerst zufrieden und nahmen

nach der Siegerehrung, an der auch der

Bürgermeister der Gemeinde Jüchen,

Harald Zillikens teilnahm, bereits die

ersten Anmeldungen für dieses beim

Hochneukircher Tennis Club stattfindende

Traditionsturnier für 2012 entgegen.

Auch die Spieler wie Raphael Özelli, Sven

Andre und Gerrit Lotz teilten den Veranstaltern

mit, dass sie neben den sportlichen

Aspekten auch wieder einmal von

der familiären Atmosphäre begeistert

waren. W.H./K.M.

kurz gesagt:

Eine Woche lang

Tennis-Luft schnuppern

bei Treudeutsch

Eine aufregende Woche mit viel Sport,

Spaß und Spiel liegt hinter den Vorschulkindern

des Tabaluga-Kindergarten

in Meerbusch-Lank. Dank der Kooperation

mit der Tennisabteilung des TuS

Treudeutsch Lank 07 unter Vorstand

Thomas Steinforth und Hans-Dieter

Schmitz konnten 25 Kinder im Juli 2011

die Vormittage mit Balltraining, Laufspielen

und Koordinationsübungen

rund um die gelbe Filzkugel verbringen.

Angeleitet wurden die angehenden

Tennisprofis“ dabei von Michaela

Rütten und ihrem Trainer-Team von

der Tennisschule „Orange Sand“.

Nach dem Fußweg vom Tabaluga-

Kindergarten über die Pappelallee zur

Tennisanlage ging es dann auch gleich

los mit den sportlichen Aktivitäten.

Spielerisch lernten die Kinder das

Tennismaterial kennen, schon am

zweiten Tag gab es die ersten Übungen

über das Netz. Auch eine halbe Stunde

Mannschaftsspiele standen auf dem

Programm. Die Pausen verbrachten

die Kinder auf der Tennisanlage mit

Trampolin, Treckerpark, Sandkasten

und Beachvolleyball-Platz.

Das Tenniscamp ist die kontinuierliche

Fortsetzung des gesamten Konzepts zur

Bewegungsförderung der Tabaluga-

Kinder. Dazu zählen regelmäßige

Bewegungsangebote wie Turnen und

der Lauftreff, Ballsport, umfangreiches

Freispiel auf dem Kindergartengelände

mit zahlreichen Spiel- und Sportgeräten

sowie die gesunde Ernährung. Um

nachhaltig Interesse am Sport und der

Bewegung zu fördern, wird zudem

darüber nachgedacht, einen „Apotheker

Cup“ als feste Einrichtung mit dem

TuS Treudeutsch Lank, den Lanker

Apotheken und dem Kindergarten für

die Vorschulkinder zu etablieren.

H.-D. SCHMITZ

Pressereferent:

Albert Becker | Amselweg 53 |

47804 Krefeld |

Tel.: 02151 395391 |

Mail: alb.becker@t-online.de

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 19


DIE ERGEBNISSE

Für die Bezirkstrainer ist es immer ein

guter Anlass, sich über den Leistungsstand

der Nachwuchsspieler ein Bild zu

machen: die Endrunde der Jugend-

Bezirksmeisterschaft. Die Meisterinnen

und Meister wurden auf der Anlage des

Clubs Raffelberg in Duisburg ermittelt.

Die Trainer dürften mit den Darbietungen

der besten Talente aus dem Bezirk

zufrieden gewesen sein.

Die „Königsklasse“ ist mittlerweile die

U16-Kategorie, da es keine U18-Wettbewerbe

mehr gibt. Bei den Junioren

gelang Artur Hein vom MTV Kahlenberg

nach dem frühen Aus des top-gesetzten

Oberhauseners Marco Pastore der

Top Thema

U16-Bezirksmeisterin Katharina Mirau (TC Blau-Weiß Flüren) gab

in der Endrunde am Raffelberg keinen Satz ab.

Bezirks-Talentschau

am Club Raffelberg

Junioren U16, Halbfinale: Artur Hein

(MTV Kahlenberg) – Fabian Sieger

(KHTC Mülheim) 6:2, 6:0; Simon Taps

(MTV Kahlenberg) – Jonas Heime

(KHTC Mülheim) 6:2, 6:0. Finale: Artur

Hein – Simon Taps 6:3, 6:3

Junioren U14, Halbfinale: Benjamin

Loccisano (TC Grunewald Duisburg) –

Bjarne Mannheims (MTV Kahlenberg)

6:2, 6:4; Tim Tembrink (TuB Bocholt) –

Christian Tenbensel (Bocholter TC BW)

6:4, 6:3. Finale: Benjamin Loccisano –

Tim Tembrink 6:4, 6:4

Junioren U12, Halbfinale: Mike

Loccisano (TC Grunewald Duisburg) –

Yannick Pirdzun (TC Grunewald Duisburg)

2:6, 6:1, 7:6; Finn Schöwing (TC

Eintracht Duisburg) – Justus Veehof

(TuB Bocholt) 4:6, 6:3, 7:6. Finale:

20 NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

Da sind einige

hoffnungsvolle

Talente dabei:

das U10-Junioren-

Teilnehmerfeld in

der Endrunde.

Durchmarsch. Im Finale bezwang Artur

seinen Vereinskollegen Simon Taps mit

6:3 und 6:3. Bei den Juniorinnen U16

setzte sich die Nummer drei der Setzliste

durch. Katharina Mirau vom TC Blau-

Weiß Wesel-Flüren konnte alle Begegnungen

in zwei Sätzen für sich entscheiden

– das Finale sogar mit 6:0, 6:1 gegen

ihre Vereinskollegin Cathrin Sieg.

Ihr Talent vererbt haben ganz offenbar

Ines van Londen-Loccisano und

Rocky Loccisano, denn gleich zwei Titel

gab es in der Familie zu feiern. Benjamin

siegte in der U14-Konkurrenz und Mike

wurde U12-Bezirksmeister. Nach Duisburg

ging auch der U10-Titel. Tobias

Mike Loccisano – Finn Schöwing 6:4,

6:7, 7:6

Junioren U10, Halbfinale: Tobias

Sperling (DSC Preußen Duisburg) – Max

Lemke (KHTC Mülheim) 6:2, 6:2;

Alexander Steinbrich (HTC Uhlenhorst

Mülheim) – Mika Saxe (Club Raffelberg)

2:6, 6:2, 7:6. Finale: Tobias Sperling –

Alexander Steinbrich o.Sp. für Sperling

Juniorinnen U16, Halbfinale: Katharina

Mirau (TC BW Flüren) – Franziska

Föcking (TC RW Dinslaken) 6:2, 6:4;

Cathrin Sieg (TC BW Flüren) – Nina

Knippert (Dinslakener TG BW) o.Sp. für

Sieg. Finale: Katharina Mirau – Cathrin

Sieg 6:0, 6:1

Juniorinnen U14, Halbfinale: Amra

Kurtanovic (DSC Preußen Duisburg) –

2

Die Mülheimerin Leann Heime (r.) setzte

sich im U10-Finale gegen die Oberhausenerin

Ellice Rams durch.

Sperling (DSC Preußen) war der „Größte“

bei den „Kleinsten“. Der DSC Preußen leistet

offenbar gute Jugendarbeit. Erfolgreich

war nämlich auch Amra Kurtanovic

im Wettbewerb der U14-Juniorinnen.

Gutes Tennis wurde auch in den Altersklassen

darunter geboten – vor allem von

den Bezirksmeisterinnen Stephanie

Mehlich (Buschhausener TC, U12) und

Leann Heime (KHTC Mülheim, U10).

Die Endrunde ging abgesehen von

einigen Schlechtwetterabschnitten reibungslos

über die Bühne. Die Platzanordnung

auf der Raffelberger Anlage am

Kalkweg ist ideal zum Zuschauen – auch

für die Bezirkstrainer. M.L.

Franziska Tekath (DSC Preußen Duisburg)

6:4, 6:4; Paulina vom Felde (MTV

Kahlenberg) – Dana Hümbs (MTV Kahlenberg)

o.Sp. für vom Felde. Finale:

Amra Kurtanovic – Paulina vom Felde

3:6, 6:1, 6:0

Juniorinnen U12, Halbfinale: Stephanie

Mehlich (Buschhausener TC) – Majda

Ajradini (TC Grunewald Duisburg) 6:0,

6:2; Lena van Bergen (TC BW Flüren) –

Nele Willm (Buschhausener TC) 6:3, 6:1.

Finale: Stephanie Mehlich – Lena van

Bergen 6:4, 6:4

Juniorinnen U10, Halbfinale: Leann

Heime (KHTC Mülheim) – Lara Wensing

(TuB Bocholt) 6:1, 6:1; Ellice Rams

(TK 78 Oberhausen) – Nike Dangelmaier

(TuB Bocholt) 6:4, 6:4. Finale: Leann

Heime – Ellice Rams 6:1, 6:1


Rechter Niederrhein

Moerser Nachwuchs gewann

erneut den „Preußen-Adler“

Der TC Moers-Asberg hat den

Preußen-Adler wie schon im vorigen

Jahr gewonnen. Die Organisatoren des

internationalen Turniers hatten aufgrund

des Regenwetters am zweiten Tag

alle Hände voll zu tun, brachten die Wettbewerbe

aber noch pünktlich zu Ende.

Hinter den Moerser Nachwuchsspielern

landeten die niederländischen Gäste

vom ToZ Goes auf dem zweiten Platz. Den

dritten Rang erkämpfte sich die Mannschaft

des MTV Kahlenberg. Das beste

Duisburger Team stellte der TC Grunewald,

der den von der rumänischen

Mannschaft aus Temesvara gestifteten

Werner-Lange-Wanderpokal mit ins

Klubhaus nehmen durfte. Preußen-

Sportwart Helmut Bigalke bedankte sich

ausdrücklich bei den zahlreichen Helferinnen

und Helfern, ohne die kein Turnier

in dieser Größenordnung auf die

Beine gestellt werden könnte.

Die Endspiele fielen bei der 38. Auflage

des Traditionsturniers allesamt klar

aus. In der Juniorenklasse U18 standen

sich der Moerser Lukas Schaefer und

Jonas Patist vom ToZ Goes gegenüber.

Lukas siegte mit 6:3 und 6:3. Der Asberger

Stuart Rehfuß setzte sich bei den

Junioren U24 mit 6:1, 6:1 gegen Maik

Moraing vom TC Dümpten durch. Im

Endspiel der U18-Juniorinnen ließ die

Dinslakenerin Anja Lingen ihrer Kontrahentin

Maxi Pape vom MTV Kahlenberg

keine Chance (6:2, 6:2). Die Niederländerin

Stura Pope feierte einen 6:2, 6:0-

Erfolg über die Bezirksmeisterin Amra

Kurtanovic vom Gastgeber DSC Preußen.

M.L.

Den Titel erfolgreich verteidigt hat der Nachwuchs

des TC Sportpark Moers-Asberg.

Aller guten Dinge

sind drei

Bereits vor dem letzten Spielwochenende

stand fest, die Veilchen steigen zum dritten

Mal in Folge auf – und zwar diesmal in die

Damen-55-Niederrheinliga. Mit zum Schluss

fünf Matchpunkten lag der TV Jahn Hiesfeld

in der Endabrechnung vor den zweitplatzierten

Tennisdamen des Lohausener SV, der auf

vier Zähler kam.

Das Bild zeigt die Aufsteigerinnen mit (oben,

v.l.) Leni Bernds, Marlis Panknin, Marion

Schenk, Paula Mielke-Salzmann, Margit

Abraham und Renate Müller sowie (unten,

v.l.) Margret Hülsemann und Christa Rieken.

Es fehlen Heidi Utzat-Geisen, Rosi Spieker,

Ursel Lorenz und Ulla Nettelbeck. M.L.

Haus der Verbände, Friedrich-Alfred-Str. 25 |

47055 Duisburg | Tel.: 0203 7381 780, Fax: 0203 7381 782 |

ww.tvn.bezirk2.de

Triumph in Belgien

Erneut sorgte ein Nachwuchsspieler der

Tennisakademie PMTR für Schlagzeilen.

Lukas Kepser, der für den LTK Grün-Weiß

Moyland aufschlägt, eroberte beim TE-

Turnier (europäisches Ranglistenturnier)

im belgischen Nivelles in der Altersklasse

U16 den Argayon-Cup. Vier Siege gelangen

dem PMTR-Talent in Nivelles, 40

Kilometer entfernt von Brüssel. Zunächst

bezwang er den Belgier Cedric Dujacquier

mit 7:5, 6:2 und dann dank einer Top-

Leistung den an eins gesetzten Griechen

Vasilios Stavropoulos mit 6:0, 6:2. Im

Viertelfinale setzte sich Lukas gegen den

Mazedonier Alexandr Rudenco mit 6:4,

6:3 durch. Dann folgte ein 6:4, 7:6 gegen

Lukas Schaefer vom TC Sportpark Moers-

Asberg. Das Finale wurde nicht ausgespielt.

Der Australier Jake Delaney hatte

sich wegen einer Verletzung abgemeldet.

PMTR-Chef Uwe Schumann: „Lukas hat

wieder einmal bewiesen, dass er ein guter

Turnierspieler ist." M.L.

Eichenschild an Grunewald

Vier Vereine aus dem Duisburger Süden

spielen seit nunmehr 32 Jahren das „Eichenschild“

aus. Gastgeber war diesmal

der TuS Mündelheim, erneuter Sieger

wurde der TC Grunewald. Dahinter folgten

die Turnerschaft Rahm, der TC Duisburg-Süd

und der TuS Mündelheim.

Für alle, die das Eichenschild-Turnier

nicht kennen, hier eine kurze Erklärung:

Die vier Vereine aus dem Duisburger Süden,

der TC Süd, TUS Mündelheim, Turnerschaft

Rahm und TC Grunewald, spielen

jährlich das Eichenschild aus. Das

Turnier wurde 1980 ins Leben gerufen.

Jeder Verein stellt eine Mannschaft von

acht Spielern, die vier Doppelteams bilden.

Jedes Doppel spielt gegen jeden

Gegnerverein, so dass jedes Doppel drei

Spiele über zwei Sätze bestreitet. Jede

Mannschaft spielt also 24 Sätze aus. Die

Mannschaft, die am Ende die meisten

Sätze erringen kann, gewinnt das Eichenschild,

welches dann als Wanderpokal für

ein Jahr im Klub bleibt. Nach zehn Jahren

wird ein neues Schild ausgespielt. M.L.

Pressereferent:

Marcus Lemke | Kahlenbergstr. 8 |

45481 Mülheim |

Tel.: 0208 62690147, Mobil: 0177

5565288 | Fax: 0208 62690148

Mail: ruhrtext@arcor.de

www.ruhrtext.de

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 21


NT | Trainingslager

Doppelerfolg für

Felix Schumann

Dieser internationale Auftritt hat sich

für Felix Schumann gelohnt. Der 15jährige

Nachwuchsspieler des KHTC

Mülheim setzte sich an der Seite des

Schweizers Joshua Zeoli beim europäischen

Ranglistenturnier in Oberentfelden

in der Schweiz im U16-Doppelwettbewerb

durch. Die Harmonie im Gespann

stimmte und obendrein bewiesen

die beiden Turniersieger auch noch eine

gehörige Portion Nervenstärke. In allen

drei Begegnungen fiel die Entscheidung

im Match-Tiebreak und jedes Mal verließen

Felix, der in der Mülheimer

Tennisakademie PMTR trainiert, und

Joshua den Platz als Sieger.

Nach einem Freilos in der ersten

Runde bezwangen sie das italienische

Duo Stefano Reitano/Andrea Tallarico

mit 6:3, 4:6 und 10:5. Das Halbfinale

gegen die Deutschen Daniel Czepielewski

Turniere im Bezirk „Rechter Niederrhein“ im November und Dezember

13.11. Bocholt Kleinfeld-Turnierserie vom Förderverein Jugendtennis W/M 9/10 www.kalisch-tennis..de

18.11. – 20.11. Mülheim PMTR-Nachwuchs-Cup W/M 21 www.pmtr.de

27.11. Bocholt Kleinfeld-Mannschaftsturnier W/M 10 www.kalisch-tennis.de

17.12. – 19.12. Mülheim PMTR-Mini-Weihnachts-Cup W/M 9/10/11 www.pmtr.de

22 NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

TE-Doppelturnier

gewonnen:

Felix Schumann vom

KHTC Mülheim

und Benjamin Schweizer gewannen sie

mit 6:2, 2:6 und 10:2.

Im Endspiel ging es dann ganz besonders

spannend zu. Mit 0:6, 6:3 und 13:11

besiegten Felix Schumann und Joshua

Zeoli die Schweizer Kombination Aria

Harajchi/Marc-Andrea Hüsler. Die Freude

nach dem verwandelten Matchball

war natürlich entsprechend groß. M.L.

PSV-Aufstieg stand schon frühzeitig fest

Am letzten Spieltag konnten sich die Herren 55 des Post SV Mülheim sogar eine

Niederlage erlauben – 3:6 beim STV Hünxe. Dennoch haben sie als Tabellenzweiter

hinter dem Sterkrader Tennis-Court den Aufstieg in die 2. Verbandsliga feiern dürfen.

Das erfolgreiche Team aus dem kleinen Verein in Mülheim-Dümpten bildeten

(v.l.) Wilfried Soberg, Hartmut Plutta, Frank Kellner, Günter Vignold, Ulrich

Schimmelpfennig, Lutz Tupay, Manfred Böing, Heinz Burkhardt (hinten), Rudolf

Koppitz und Helmut Ritter. M.L.

Regionalliga-Aufstieg der

Damen ist die Krönung

Auf eine erfolgreiche Saison blickt die

Dinslakener TG Blau-Weiß zurück.

Überragend waren die Leistungen der

Spielerinnen der ersten Damenmannschaft.

Sie schafften den Aufstieg von

der Niederrhein- in die Regionalliga.

Zur erfolgreichen Mannschaft gehören

Josanne van Bennekom, Seda Noorlander,

Michaela Rütten, Corina Scholten,

Nina Knippert, Anja Lingen, Lena Hemker

und Vanessa Schulz.

Corina Scholten kann es sowohl auf

Asche als auch auf Sand. Bei den deutschen

Meisterschaften in Worms wurde

sie mit ihrer Partnerin Manon Kruse

vom Ruderclub Hamm deutsche Meisterin

im Damen-30-Doppel. Im Finale

bezwangen sie die Vorjahressiegerinnen

Anke Stirken (MTV Kahlenberg) und

Silke Richard (TC Rheinstadion Düsseldorf)

mit einem 6:0, 6:1. Außerdem

gewann Corina Scholten auch bei den

deutschen Beachmeisterschaften in

Saarbrücken. Im Damen-Doppel siegten

Höhepunkt der Blau-Weiß-Saison 2012: Die

Damen sind in die Regionalliga aufgestiegen.

Anna Tzschachmann und sie im Finale

gegen Ernestine Alexandrowicz und

Katharina Kavun. In der Mixed-Konkurrenz

belegte Corina Scholten mit Jan

Jung den dritten Platz.

Auch im Herrenbereich lief es für die

Blau-Weißen gut und nach Plan. In der

offenen Klasse schafften die Herren in

der Niederrheinliga den angestrebten

Klassenerhalt, die Herren 30 schafften

in der Besetzung Christian Scholz, Thomas

Martha, Mark Haverkämper, Jan

Wagner, Michael Graf, Thomas Persch,

Sascha Nikolic, Timo Kiwitz, Jens Maaß,

Ogan Sahinbas und Kristian Specht den

Aufstieg in die 1. Verbandsliga. M.L.


2 Rechter Niederrhein

„Filzpeitschen“ spielen

für den guten Zweck

Bei den „Filzpeitschen“

wird Tennis noch richtig

gelebt. Bei wem? Ach ja, die

offizielle Bezeichnung heißt:

Herren-30-Mannschaft des

TC Rot-Gold Voerde. Die Geselligkeit

kommt bei den

Rechtsniederrheinischen neben

dem Sport nicht zu kurz.

Und richtig gute Ideen entwickeln

die Voerder auch. So

geschehen in diesem Jahr, als

sie zum Doppelturnier um

den „Filzpeitschen vs. Friends

Cup“ einluden – unter dem

Motto „Spiel, Satz und Sieg für

den guten Zweck“.

Die positive Nachricht

vorweg: Trotz der (noch) dürftigen

Zuschauerkulisse konnte

durch den Verkauf von Kaffee,

Kuchen und Tombola-

Losen sowie zahlreichen

Spenden insgesamt 900 Euro

für den Verein zur Unterstützung

krebskranker Kinder

„Gänseblümchen Voerde“ gesammelt

werden. Die „Gänseblümchen“

freuten sich über

weitere 150 Euro, die sie

durch den Verkauf von kleinen

Artikeln an ihrem Informationsstand

erzielen konnten.

Das Turnier hat sich

gelohnt!

In der Damen-25-Konkurrenz siegten die Drevenackerinnen

Sarah Stolzenburg und Claudia

Kemper.

Das Turnier hat seinen guten Zweck erfüllt.

Für den Verein „Gänseblümchen Voerde“ wurden

insgesamt 1050 Euro gesammelt.

Gutes Tennis wurde auf der Anlage

des TC Rot-Gold Voerde auch geboten.

Das Finale gegen die einheimischen

Markus Voß und Heiko Höhne entschieden

die Hiesfelder Bastian Geißler und

Christoph Lettgen für sich.

„Wir möchten uns an dieser Stelle

auch bei unseren Sponsoren Volksbank

Rhein-Lippe, Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe,

Subsales IT-Systemhaus und

FairSport24.de für Sachpreise und auch

Kostenübernahmen bedanken“, sagte

Marc Rippe von den „Filzpeitschen“. Diese

freuen sich schon jetzt auf die nächste

Auflage des Turniers im kommenden

Jahr. Weitere Infos: www.filzpeitschen.de

M.L.

Gelungener Abschluss

Mit dem Hogenbusch-Doppel-Cup

wurde beim TC Mehrhoog auch

dieses Jahr die Serie der Hogenbusch-

Cups nach dem Herren-DTB-Ranglistenturnier

und dem Kiddies-Cup

beendet. Es war die achte Auflage des

Doppelwettbewerbes, der an fünf Tagen

bei strahlendem Spätsommerwetter auf

der Anlage des TCM ausgetragen wurde.

46 Doppel aus 19 Vereinen kämpften

in fünf Disziplinen um die Preisgelder

– eine wohl beachtliche Werbung

für Tennis als Breitensport am Niederrhein.

kurz gesagt:

Kleinfeld-Turnierserie

Die 18. Auflage der Kleinfeld-

Turnierserie um den Cup der Sparkasse

Westmünsterland für Mädchen und

Jungen der Jahrgänge 2003 sowie

2003 und jünger ist im Gange.

Der Förderverein Jugendtennis Bocholt

lädt in den kommenden Monaten

wieder in den NRW-Leistungsstützpunkt

an der Lowicker Straße ein.

Gespielt wird immer sonntags –

folgende Termine stehen in dieser

Wintersaison noch an: 13. November,

15. Januar, 5. Februar und 4. März.

Von 13 bis 15.30 Uhr spielen immer

die Jungen, die Mädchen von 15.30

bis 18 Uhr.

Aufgeteilt nach Jahrgängen spielt jeder

gegen jeden. Es gibt jeweils eine

Tages-, aber auch eine Serienwertung.

„Wünschenswert wäre eine Beteiligung

an allen Spieltagen, eine Teilnahme an

einzelnen Terminen ist selbstverständlich

auch möglich. Mitspielen können

alle Kinder der angegebenen Altersklassen,

ganz besonders Schulkinder,

auch wenn sie einem Tennisverein

nicht angehören. Die Einsteiger spielen

unter sich, Schläger werden bei Bedarf

gestellt“, erklärt Knud Kalisch, der

ergänzt: „Wir möchten herausstellen,

dass unsere Kleinfeld-Tennisserie zum

Mitspielen gedacht ist und nicht als

Leistungssport verstanden werden

soll.“

Weitere Infos: Telefon 02871/47 38

und fv-jugendtennis@bocholt.kalischtennis.de

Die Finalergebnisse – Damen 25: Stolzenburg/Kemper

(TC Drevenack) – Otten/

Otten (TC BW Rees) 7:6, 5:7, 7:6; Damen

50: Anschlag/Dibowski (TC BW Rhede/ TC

Mehrhoog) – Beichert/ Duvenbeck (TC

Bislich) 6:4, 7:5; Herren 30: Fröhlich/

Schmidt (TC Mehrhoog) – Höppner/Priest

(Grasshopper Zürich/TC Kartause Düsseldorf)

9:5; Herren 40: Amerkamp/ Hußmann

(TC Hamminkeln/TC Mehrhoog) – Stegmann/Visscher

(TC Mehrhoog) 6:1, 6:1;

Herren 60: Macher/Wunderlich (TC Brünen)

– Jacoby/Verweyen (TC Mehrhoog/TC

BW Rees) 7:5, 4:6, 7:6.

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 23


Ratinger

Top Event

TC Grün-Weiß

wird 100 RTC-Vorsitzender

Dr. Helmut Lütcke.

Wenn der RTC-Vorsitzende Dr.

Helmut Lütcke am 3. Dezember die

Gäste in der Ratinger Dumeklemmerhalle

zur Jubiläumsfeier begrüßt, tut er das fast

auf den Tag genau 100 Jahre nach Gründung

des RTC. Gegründet wurde der RTC

nämlich am 6. Dezember 1911.

Über die Vergangenheit zu schreiben,

ist wichtig und richtig. Aber der RTC

Grün-Weiß ist in seinem Jubiläumsjahr

sportlich auf einem absoluten Höhepunkt.

Und das ist berichtenswert.

So ist die 1. Damenmannschaft in diesem

Jahr in die Damen-Bundesliga aufgestiegen.

Zu den Mannschaftsmitgliedern

zählen die besten deutschen Tennisspielerinnen:

Andrea Petkovic (Nr. 11

der WTA-Weltrangliste) und Julia Görges

(Nr. 20 der WTA-Weltrangliste). Aber

auch weitere Mannschaften spielen in

höheren Klassen.

Damen des TC Rheinstadion steigen in die Niederrheinliga auf

Am letzten Spieltag in der 1. Verbandsliga

der Damen kam es zu einem

spannenden Herzschlagfinale um den

Aufstieg in die Niederrheinliga. Die

TC Rheinstadion-Damen führten

zusammen mit dem Team vom PT

Sportverein Essen die Tabelle an. Beide

Mannschaften hatten vier Punkte. Die

Düsseldorferinnen verfügten allerdings

über einen knappen Vorsprung von

einem Matchpunkt. Im Fernduell

musste dieser Vorteil nun unbedingt

verteidigt werden. Essen hatte mit TK

Oberhausen, dem Vorletzten der Tabelle,

den leichteren Gegner, Düsseldorf

spielte gegen den TC Eintracht Duisburg,

der den dritten Platz belegte.

Die Stockumer Damen gingen nach

der ersten Einzelrunde mit 3:0 in

Führung. Anne Blawatt (2) holte ihren

Punkt kampflos, da ihre Gegnerin verletzt

war. Silke Richard gewann schnell

6:2 und 6:1. Auch Sonja Kaspers siegte

problemlos mit 6:1 und 6:1. Kristina

Krieger (3) verlor dann ihre Partie 3:6,

24 | NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

In der Regionalliga die 1. Herren. In

der Niederrheinliga spielen die Damen

30 und die Damen 55. In der 1. Verbandsliga

spielen die Herren 60. Die Damen 40,

die Herren 30 und die Herren 50 spielen

in der 2. Verbandsliga.

Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr

war das ITF-Damenturnier im Rahmen

der HEAD German Masters Series

2011. Hier waren Weltranglistenpunkte

und 10.000 Dollar Preisgeld zu gewinnen.

In der dritten August-Woche wurde am

Götschenbeck erstklassiger Tennissport

geboten.

Seit Jahren steht der RTC Grün-Weiß

für Spitzensport. Der Ratinger Christian

Schäffkes wurde Deutscher Hallen-

Jugendmeister und jährlich finden auf der

RTC-Anlage die TVN-Seniorenmeisterschaften

statt. Glückwunsch zum 100.

Clubgeburtstag! (www.rtc-tennis.de) G.B.

4:6. Auch Andrea Backhaus (6) musste

nach einem Marathonmatch, 7:6, 6:4,

6:7, ihrer Gegnerin gratulieren. Ernestine

Alexandrowicz ging im Spitzeneinzel

nach tollem Kampf, 2:6, 7:6, 6:7,

ebenfalls knapp geschlagen vom Platz.

Somit stand es nach den Einzeln in

Düsseldorf 3:3. In Essen das gleiche

Zwischenergebnis. Spannung pur. Die

Doppel mussten die Entscheidung

Den Aufstieg schafften: Anne Blawatt,

Teamchefin Andrea Backhaus, Silke Richard,

Ernestine Alexandrowicz, Maike Blawatt und

Kristina Kriege; es fehlen Sonja Kaspers und

Natalie Komischke.

3

Endlich geschafft!

Die Herren 60-1 des ASC-Ratingen-West sind

in die 2. Verbandsliga aufgestiegen. Nach mehrfachen,

vergeblichen Versuchen in den letzten

Jahren gewann die Mannschaft in dieser Saison

alle Spiele. Auf dem Foto (v.l.): Roland Imm,

Elmar Enderlein, Dieter Sevens, Arthur

Winkelmann, Horst Schubert, Helmut Wilps,

Zbigniew Lewandowski, Detlef Lichey. Nicht auf

dem Foto: Manuel Concellon, Jose Pages, Paolo

Caciolo, Joachim Schade und Helmut Rams. G.B.

bringen. Jetzt spielte aber das Wetter

nicht mehr mit. Dauerregen setzte ein

und die Fortführung der Begegnungen

wurde auf Sonntag verschoben.

Dann kam eine Hiobsbotschaft aus Essen.

Eintracht Duisburg verzichtete auf

die Austragung der Doppel und schenkte

die drei Punkte ab. Damit hatte

Essen mit 6:3 gewonnen. Damit waren

die Chancen für die Düsseldorfer

Damen erheblich gesunken. Es mussten

nunmehr auf jeden Fall alle drei Doppel

gewonnen werden. Nicht unmöglich,

da in der ganzen Medenrunde nur zwei

Doppel verloren gingen.

Das zweite Doppel, Anne Blawatt/

Kristina Krieger, gewann ohne Spiel.

Ernestine Alexandrowicz/Silke Richard

(1) setzten sich mit 6:0, 6:4 durch.

Sonja Kaspers und Natalie Komischke

machten dann im dritten Doppel mit

einem 6:3, 6:4-Sieg den Aufstieg endgültig

perfekt. Der Jubel bei der Mannschaft,

den Betreuern und den Fans

war natürlich groß. PETER KÖHLER/G.B.


Düsseldorf

KiTA-Projekt ein voller Erfolg

Großen Anklang fand das KiTa-Training

des Post-SV Düsseldorf bei den

teilnehmenden Nachwuchstalenten. Einmal

wöchentlich von Mai bis zu den Sommerferien

fand während der Kindergartenzeit

ein spezielles Trainingsprogramm

für Kids statt, das durch die Solarexpert

GmbH Düsseldorf unterstützt wurde.

Mehr als 50 Kinder der benachbarten

Kindertagesstätten „Am Lohbachweg“

und „Dreherstraße“ nahmen am KiTa-

Tennis des Post SV teil. Oliver Gaudlitz,

erfahrener Lizenztrainer des Post-SV Düsseldorf,

führte das Tennis-Training des

Sportvereins durch. Ziel war es, den Kindern

Spaß an der Bewegung mit dem Ball

zu vermitteln und so den Nachwuchs für

den Tennissport nachhaltig zu fördern.

Sowohl die Kinder als auch die

Betreuerinnen waren begeistert von der

gut organisierten und kindgerechten

Trainingsgestaltung durch den Tennistrainer

Oliver Gaudlitz.

Trainerstunden, Tennisschläger und

Bälle wurden durch die Solarexpert

Düsseldorf (Experte für Photovoltaikanlagen

und Solaranlagen) gesponsert. Der

Photovoltaikanlagen-Spezialist unterstützte

bereits in der Vergangenheit

erfolgreich Jugendsportmannschaften,

u. a. die Bambini des SV Lohausen.

Und nach den KiTa-Ferien gab es im

August für die Kinder mit Eltern und

Betreuerinnen ein Sommerfest, bei dem

die Steffi Graf’s und Boris Becker’s von

morgen das Erlernte zeigen können.

Einige Kids aus diesen KiTas trainieren

bereits beim Sommerkurs für Bambinis

beim Post-SV weiter.

Anfragen an: Paula Klement (Abteilungsleitung),

Telefon: 0211 234615, E-

Mail: Zorndorf1@aol.com oder Oliver

Gaudlitz (Jugendwart), Telefon: 0172

2031531, E-Mail: oligau@arcor.de.

PAULA KLEMENT/G.B.

Hellerhofer SV tut viel Gutes

Der Hellerhofer Sportverein und die

Tennisschule Peter Scholtysik spendeten

in den letzten sechs Jahren ca.

120.000 Euro an Organisationen für Kinder

in Düsseldorf.

Trotz des Dauerregens am 25. Juni

kamen mehrere hundert Besucher auf die

Anlage des Hellerhofer Sportvereins. Das

Tennisturnier wurde zwar abgesagt. Aber

durch die Vorarbeit über mehrere Monate

waren schon Spendengelder in Höhe von

28.700 Euro zusammen gekommen. Die

Lenaustr. 14 | 40470 Düsseldorf | Tel.: 0211 6914 848,

Fax: 0211 6914 849 | Mail: geschaeftsstelle@tvn-bezirk3.de |

www.tvn-bezirk3.de

Auf die Plätze

fertig los:

KiTa-Training

beim Post SV.

Spenden wurden an das Kinderhospiz

Regenbogenland, Ambulantes Kinderhospiz

und fünf andere Organisationen weitergeleitet.

Trotz des Dauerregens haben sich der

Deutsche Meister Mark Joachim, Mark

Rösner, Lucius von Arnim und die Nummer

516 der ATP-Weltrangliste Baptiste

Depuy (der morgens aus Frankreich angereist

war) zu einen Showkampf bereiterklärt.

Somit wurde den Zuschauern trotz

des Regens ein spannendes Doppel geboten.

Peter Scholtysik sagte: „Jetzt ist das 6.

Turnier vorbei, aber nach dem Turnier ist

vor dem Turnier“. Für nächstes Jahr ist das

7. Turnier schon in Planung.

(www.hellerhofer-sportverein.de/tennis)

PETER SCHOLTYSIK/G.B.

Peter Scholtysik (l.) mit Mark Joachim, Mark

Rösner, Lucius von Arnim und Baptiste Depuy.

Erfolgreiches Sommerfest

beim TC 77 Wersten

Am 16. Juli feierte der TC 77 Wersten

sein Sommerfest. Wenn auch das

Wetter nicht das Beste war, haben

sich die Mitglieder nicht davon abhalten

lassen, gemeinsam den Tag zu

genie-ßen. Ein Schleifchenturnier für

alle Mitglieder sowie ein Bouleturnier

bildeten den sportlichen Rahmen.

Weitere Aktionen wie Hüpfburg und

Ponyreiten haben die Kleinen begeistert.

Für das leibliche Wohl war auch

gesorgt. Mit Kaffee und Kuchen, Grill

und Getränken gab es alles was das

Herz begehrt. Viele Vereinsmitglieder

haben tatkräftig mitgewirkt und den

Tag zu dem gemacht, was er geworden

ist. Am Abend spielte die Band

„Die Notenlosen“ noch zum Tanz auf.

Der Tag war für den Verein ein Erfolg.

Neue und alte Mitglieder lernten sich

besser kennen und tauschten sich

aus. Im TC 77 Wersten macht die

familiäre Atmosphäre den Verein aus.

(www.tc77-wersten.de)

KATHARINA HEUER/G.B.

Gute Saison beim

TC 77 Wersten

Die letzten Jahre hat die 1. Damen-

Mannschaft des TC 77 Wersten die

Aufstiegsspiele in die Bezirksliga

immer um Haaresbreite verloren. Das

sollte in diesem Jahr anders werden.

Das Team war motiviert und holte

souverän die Punkte und stand auf

Tabellenplatz eins. Doch das letzte

Spiel gegen TC Unterbach war das

entscheidende. Der Erstplatzierte

gegen den Zweitplatzierten. Nach den

hart umkämpften Einzeln, die fast

alle im dritten Satz endeten, stand es

3:3. Die Damen des TC 77 Wersten

gewannen alle drei Doppel. Als Tabellenerster

der BKA war der Aufstieg in

die Bezirksliga perfekt.

Auch die anderen Mannschaften des

TC 77 Wersten hatten eine sehr

erfolgreiche Saison 2011. Die Damen

30 (1) schafft den Aufstieg in die BKA

und die Damen 50 können sich nach

dem letztjährigen Aufstieg in der 1.

Verbandsliga halten.

Gleiches gilt für die aufgestiegeneHerrenmannschaft

in die

Bezirksliga, die die

Klasse halten konnte.

(www.tc77-wersten.de)

KATHARINA HEUER/G.B.

Die Aufsteigerinnen des

TC 77 Wersten: (o.l.) Caroline

Geigis, Katharina Heuer,

Kim Sandy Fischer, Luisa

Heininger, (u.l.) Stefanie

Junker, Amra Kokanovic.

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 25


Zur Person:

Klaus Balzer

Einen Mann wie Klaus Balzer

möchte jeder Tennisclub als Mitglied

haben. Er kann Tennisspielen (Herren

70, 1. Verbandsliga) und er ist immer

da, wo jemand gebraucht wird. Ehrenamtliche

Arbeit ist für

Klaus Balzer kein Fremdwort.

So hat er in seinem TC

Kartause nahezu schon

jedes Vorstandsamt ausgeübt.

Allein 22 Jahre

war er Jugendwart. Aber

Klaus Balzer kann mehr

als Tennis und Vorstandsarbeit.

Die gärtnerische

Gestaltung des TC Kartause

trägt seine Handschrift.

Die Clubführung

des TC Kartause hat die

Verdienste des Klaus Bal-

zer erkannt und gewürdigt.

So wurde Klaus Balzer

zum Ehrenmitglied

ernannt.

Aber nicht nur in seinem Club, auch

Klaus Balzer.

im Tennisbezirk Düsseldorf hat sich

Klaus Balzer verdient gemacht. In der

23. Saison ist er Wettspielleiter für die

Jugend des Bezirks. Zahlreiche Jugendturniere

hat er geleitet. Auch hier gab es

das Dankeschön der Verantwortlichen.

1998 erhielt er die Ehrennadel in Silber

und 2011 in Gold des TVN.

Das all diese Leistungen möglich

wurden, ist ein bisschen Zufall. Denn

drei Tage vor dem Mauerbau verließ der

damals 23-Jährige Klaus Balzer seine

Heimat, die Lutherstadt Wittenberg, in

Richtung Westen. Hier wurde er 1975

Mitglied im neu gegründeten TC

Kartause 74.

Auch beruflich war Klaus Balzer

erfolgreich. Vor seiner Pensionierung

war er Ausbildungsmeister bei Siemens

und Rheinmetall. Also auch hier war er

für die Jugend da. „Jugendarbeit macht

Spaß“, sagt Klaus Balzer. „Ich habe viele

Generationen gesehen. Ich war immer

da, wo Tennis entsteht.“

Auf die Frage nach weiteren Hobbys

antwortet er: „Radfahren, Laufen und

Münzen sammeln. Aber das wichtigste

Hobby ist meine Frau.“

GÜNTER BORGERS

NACHWUCHS-

26 | NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

TURNIER U21

Regen,

Regen,

Regen

Auf den Anlagen TC Kartause,

Düsseldorfer-Tennisfreunde, ASC

Ratingen und Rot-Weiß Düsseldorf fanden

unter miserablen Wetterbedingungen

die Spiele statt. 17 Juniorinnen und 46

Junioren gaben ihre Meldung ab. Nach

Abschluss der Vorrunden standen in den

Halbfinals folgende Paarungen fest:

Juniorinnen: Gina Betzholz (TC RW Dinslaken)

– Celine Kirst (TC RW Wahlstedt)

Lisa Maas (Auricher TC) – Roberta Dell

Anno (BS Düsseldorf)

Junioren: Jan Meyer (BS Düsseldorf) –

Marko Tesanovic (Gelsenkirchener TC)

11 Titel für TVN-Nachwuchs

Vom 15. bis zum 21. August fand im Tennisbezirk

Düsseldorf wieder ein Highlight

im Jugendtennis statt. Im Rahmen der

bundesweiten „Dunlop Junior Series“ wurde

das 8. TC Rheinstadion-Tennisturnier

um den Böhner Cup durchgeführt. Ausrichter

war zum achten Mal der TC Rheinstadion

mit seinen 13 Tennisplätzen im

Düsseldorfer Esprit-Arena-Sportpark.

Das Turnier hat sich in den letzten Jahren

zu einer der größten und wichtigsten

Tennis-Veranstaltungen in Deutschland für

alle Jugendaltersklassen und den Nachwuchs

U21 etabliert. Die Ergebnisse werden

für die deutsche und die jeweilige Verbandsrangliste

gewertet. Zusätzlich können

sich die Sieger und Platzierten für das regionale

und bundesweite Masters der „Dunlop

Junior Series“ qualifizieren.

Ludvik Trunecek, Clubtrainer und Organisator

des vom DTB genehmigten nationalen

Jugend- und Nachwuchsturniers der

höchsten Kategorie (A) des TVN, und sein

eingespieltes OK-Team konnten sich über

einen neuen Rekord freuen. 265 große und

kleine Tenniscracks aus ganz Deutschland

hatten sich gemeldet. Es wurden tolle, interessante

und faire Matches geboten, aber

ganz große Sensationen und Überraschun-

Juniorinnen U21 mit

dem Turnierleiter

Klaus Balzer.

Nachwuchsturnier Junioren U21.

Alexander Caspari (Kölner HTC BW) –

Yannik Blank (TC BW Weiher)

Hier setzten sich Gina Betzholz 6:0,

4:6, 6:3 und Roberta Dell Anno 3:6, 7:6, 7:5

und bei den Junioren Jan Meyer 6:2, 6:1

und Alexander Caspari 6:1, 6:0 durch.

In den beiden Endspielen konnten

sich die beiden Topgesetzten Spielerinn/er

Gina Betzholz und Jan Meyer nicht durchsetzen.

Roberta Dell Anno – Gina Betzholz

6:2/6:4; Alexander Caspari – Jan Meyer

6:3, 6:3. DIRK SCHAPER/G.B.

gen blieben aus. Zwei Juniorinnen und ein

Junior verteidigten ihre Titel erfolgreich.

In der Königsklasse U21 der Junioren

schaffte es Igor Rivchin, DTB-Nummer 226

vom Dortmunder TK. Der 18-Jährige dominierte

das Finale mit seiner Vorhand und

bestach durch sein läuferisches Vermögen.

Nach dem ersten Break ließ er beim 6:3,

6:0-Sieg gegen Alexander Caspari vom Kölner

HTC nichts mehr anbrennen.

Auch Stefanie Ziegler, TC 71 Netphen,

trug sich erneut in die Siegerliste ein. 2010

hatte sie bereits die U12-Klasse gewonnen.

Diesmal setzte sie sich im Finale der Juniorinnen

U18 in einem hart umkämpften

Zweisatzsieg gegen Lina Grabow, Bayer

Leverkusen, mit 6:4, 7:5 durch.

Ein Hattrick gelang Laura Böhner

vom TC Rheinstadion. Nach Erfolgen

2009 und 2010 in der AK U10 landete sie

bereits zum dritten Mal auf dem obersten

Siegertreppchen. In einem dramatischen

Match, es dauerte fast drei Stunden, hat

sie bei den Mädchen U12 mit großem

Kampfgeist Anne Elisa Zorn, TG Hiddinghausen,

mit 6:3 und 7:5 – im wahrsten

Sinne des Wortes – niedergerungen. Beide

ungesetzten Spielerinnen des Jahrgangs

01, hatten sich überraschend gegen


3 Düsseldorf

Strahlende Sieger beim Böhner Cup: Celina

Baltes, Igor Rivchin, Daniel Altmeier, Laura

Böhner, Alwin Kleinen und Zita Engbroks.

ältere Mädchen ohne Satzverlust bis ins

Finale gespielt.

Bedeutend schneller ging es beim weiblichen

Nachwuchs U21. Topfavoritin Zita

Engbroks (DTB 134) vom TC Moers 08 hatte

wenig Mühe mit Carolin Drescher (DTB

271), Bergheimer TC. Sie gewann schnell

und problemlos 6:1, 6:1.

Auch bei den Mädchen U10 gab es einen

glatten Zweisatzsieg. Margaux Hansen, TC

Stadtwald Hilden, setzte sich gegen Gina

Marie Dittmann, ETUF Essen, durch. Eben-

(Hinten v.l.): Karlheinz Menke, Vorsitzender

des TC Rheinstadion, Karlson Wegner, Stuart

Gehlen, Svea Mai, Turnierchef Ludvik Trunecek;

(vorn): Florian Gehlen, Stefanie Ziegler, Margaux

Hansen, Hauptsponsor Robert Böhner.

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falls leichtes Spiel hatte die Topfavoritin

Svea Mai vom TC Ludwigstal Hattingen bei

den Juniorinnen U14. Sie schlug Ameli

Kämmerer, RW Mönchengladbach.

Die Konkurrenz der Juniorinnen U16

wurde in RR-Form ausgetragen. Celina

Baltes, Korschenbroicher TC, gewann in der

letzten Runde das entscheidende Match

gegen Malin Büchner, SV Hilden-Ost.

Das längste und spannendste Junioren-

Finale fand in U14 statt. Es trafen zwei ganz

unterschiedliche Spielertypen aufeinander.

Stuart Rehfuß, Viktoria Alpen, agierte mit

stoischer Ruhe und voller Konzentration.

Tibor Vortkamp, TC GW Ahaus, dagegen

kämpfte mehr mit sich und seinem Umfeld

als mit dem Gegner. Dadurch entwickelte

sich ein sehr abwechslungsreiches Match.

Nach 2:6-Verlust des ersten Satzes holte sich

Stuart Rehfuß noch mit 6:4, 6:4 verdient

Sieg und Titel.

Bei den Junioren U16 standen mit

Daniel Altmaier, BW Krefeld, und Torben

Geppert, Kahlenberger HTC, die an eins

und zwei gesetzten Spieler im Finale. Daniel

Altmaier holte den Titel.

Auch bei den Junioren U12 kam es zu

einem Traumfinale zwischen Mark Kühnel

(1), TCR, und Alwin Kleinen (2), Viersener

THC. Alwin legte einen Blitzstart hin und

holte sich den ersten Satz mit 6:0. Im zweiten

Durchgang nutzte er den vierten Matchball

zum 6:4.

Kurzen Prozess machte der U10-Sieger

Florian Gehlen, RW Grevenbroich. Moritz

Masberg, DSC 99, musste sich 6:0, 6:1 geschlagen

geben. Noch schlimmer erwischte

es Steven Greven von BW Neuss bei seiner

6:0, 6:0-Niederlage. Bis zum U18-Finale hatte

er ungesetzt ein gutes Turnier gespielt. In

der Endrunde dominierte aber der neue

Titelträger Karlson Wegner, Solinger TC, mit

seinem druckvollen und sicheren Spiel.

Im Rahmen des 8. TC Rheinstadion-

Tennisturniers um den Böhner Cup fand

auch ein Kleinfeldturnier statt. Unter der

Regie von Clubtrainer Michael Zimmermann

spielten 17 Kids in der Altersklasse

U9 den Sieger aus. Tim Ahloff, DSC 99,

hat gewonnen. Rang zwei erreichte

Tassilo Sander vom Rochusclub.

Als fairste Spieler des Turniers wurden

Amelie Kämmerer, RW MG, und Luca

Mours, St. Tönis, ausgezeichnet.

Vereinspräsident Karlheinz Menke,

Hauptsponsor Robert Böhner und Organisationschef

Ludvik Trunecek freuten sich

bei der Siegerehrung über die positive Resonanz

sowie die gezeigten Leistungen und

luden schon für 2012 zum 9. TC Rheinstadion-Tennisturnier

um den Böhner Cup

nach Düsseldorf ein.

(www.rheinstadion-turnier.de)

PETER KÖHLER/G.B.

Das

erfolgreiche

Team

Herren 60

der Freien

Schwimmer..

Herren 60 der Freien

Schwimmer: Aufstieg in

2. Verbandsliga

Die in dieser Medenspielsaison erstmalig

als „Herren 60“ angetretene

Mannschaft hat ohne Niederlage den

direkten Aufstieg in die 2. Verbandsliga

geschafft, eine Liga, in der noch keine

Mannschaft der Freien Schwimmer vertreten

war. Das Team setzt sich zusammen

aus: Mannschaftsführer Peter

Geißer, Uwe Roempke, Peter Karsch,

Helmut Rotzoll, Horst Loebel, Hans

Götte, Andreas Kühnel, Hans Pastors,

Ludwig Koczo, Bernd Chaise und Walter

Küppers. Nicht auf dem Foto: Andreas

Kühnel, Bernd Chaise. (www.freieschwimmer.de).

CLAUDIA PASTORS/G.B.

GWR Büderich: Drei

Mannschaften steigen auf

Die Herren 65 schaffen den Aufstieg in

die 2. Verbandsliga! Besonders erfolgreich

waren die Doppel. Hier wurden

15 von 18 Doppeln gewonnen.

Die Damen 50 steigen in die Bezirksliga

auf! Gleich in der ersten Saison

schaffen sie den Aufstieg.

Schon am vorletzten Spieltag war der

Aufstieg der Herren 50/1 in die Bezirksliga

entschieden. Souverän und ohne

Niederlage freut sich das Team um

Mannschaftsführer Ralf Jost auf die

kommende Saison. (www.gwr.de) G.B.

Die erfolgreichen Herren 65 von

GWR Büderich.

Pressereferent:

Günter Borgers | Angerbenden 33 |

40489 Düsseldorf |

Tel.: 0203 7480333

Fax: 0203 7480334 |

Mail: Guenter.Borgers@gmx.de

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 27


V iel

Top Thema

Im Endspiel der Damenkonkurrenz musste sich Janina Schlösser

(Bayer Wuppertal) nach anfänglichem Satzgewinn doch noch mit

6:4, 3:6, 3:6 Lauren Wagenaar vom Netztballverein Velbert (rechts)

geschlagen geben. MS

Wuppertaler

WTC

Stadtmeisterschaften

zu tun hatten die Macher der Wuppertaler

Stadtmeisterschaften 2011.

Rekordteilnehmerfeld und widrige Witterungsumstände

machten es dem Team

Peter Priggert, Thomas Drees, Ursula Gruner,

Michael La Porte, Michael Prochiner,

Jürgen Simon und Bernd Gusovius nicht

leicht, alle Begegnungen zu managen.

Dass es dennoch gelang und sogar einige

Sonderwünsche der Spieler noch berücksichtigt

werden konnten, liegt sicherlich

an der Erfahrung der Turnierleitung.

Immerhin die 47ste Auflage der Wuppertaler

Stadtmeisterschaften wurde auf der

Anlage des Wuppertaler Tennisclubs am

Dönberg veranstaltet. Das große Teilnehmerfeld

und die regenbedingten Verschiebungen

wurde nur durch die zusätzliche

und bereits seit einigen Jahren erfolgreiche

Zusammenarbeit mit dem TC

Dönberg und dem Rainbow Park in der

vorgegebenen Zeit absolviert.

Kurzfristig wurde sogar über eine

Verlängerung des Turniers nachgedacht,

Vanessa Heute/Jeniffer Kunze (SG Hagen/

BW Soest) setzten sich bei der Damen Doppel-Entscheidung

mit 6:3, 6:2 gegen Janina

Schlösser/Friederike Stübner (SV Bayer

Wuppertal) durch (von links). MS

28 NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

doch nachdem am schönsten Turniertag,

dem Samstag, die Halbfinals alle durchgespielt

werden konnten und sogar schon

einige Titelträger ermittelt werden konnten,

wurde der Finalsonntag trotz Starkregens

doch noch pünktlich beendet. Am

Samstag wurden bei den Herren 70 im

Doppel-Endspiel Kamann/Sigmund (SV

Bayer Wuppertal) 6:2 und 6:2 Stadtmeister

gegen Kiel M./Winn, G. (TC Johannesberg).

Die Doppel-Entscheidung bei den

Herren 40 fiel mit 6:2 und 6:4 für

Brüninghaus/Odendahl (Barmer TC) gegen

Drees, T./Kommnick, A.(WTC) aus.

Dank für das Gelingen der Veranstaltung

hatte Peter Priggert als Oberschiedsrichter

auch wieder für die zahlreichen

freiwilligen Helfer und die Sponsoren

parat, ohne die solch ein Turnier nicht

vorstellbar wäre. Nach dem Turnier ist

auch schon wieder vor dem Turnier. Und

so erklärten viele Spieler schon jetzt wieder

ihre Teilnahme für das nächste Jahr.

MS

Ein clubinternes Endspiel des WTC fand bei

den Damen 40 statt. Sylvia Hüttemann (links)

hatte am Ende mit 6:1 und 6:2 gegen Birgit

König den Stadtmeistertitel erspielt. MS

4

Stadtmeister der offenen Herrenklasse wurde Vincent Wollweber

(BW Elberfeld). Er siegte gegen Tobias Sprenger (TC Eigen-Stadtwald) mit

6:4, 6:7, 6:3 (von links).

Die Entscheidung bei den Herren 30 zwischen

Jens Hillenbach (TC BW Schwelm) und Jörg

Schüller (SV Bayer Wuppertal) fiel mit 6:4 und

7:5 und in zwei umkämpften Sätzen für den

Schwelmer aus (von links). MS

Sven Hasenauer (BW Mannesmann e.V.) wurde

mit 6:4, 6:2 gegen Stefan Hoffmann (SV

Bayer Wuppertal) Stadtmeister bei den Herren

30 ab Leistungsklasse 9 (von links). MS

Das Spiel der beiden WTC Damen der 50er

Konkurrenz startete noch bei Sonnenschein,

musste jedoch wegen starken Regens unterbrochen

werden. Erst nach mehreren Stunden

Wartezeit beendeten Ingeborg Mänken (links)

und Gabriele Hermes-Bocks mit 6:3 und 6:1

für Hermes-Bocks ihr Finale. MS


Wuppertal Berg. Land

Die Finalentscheidung beim Damen 40 Doppel

fiel erst nach drei Sätzen mit 6:4, 5:7, 6:4

für Hohagen/Ganns (BW Elberfeld) gegen

Hüttemann/König (WTC) (von links). MS

Herren 45: Ulrich Leyer (BW Elberfeld) - Tim

Brüninghaus (Barmer TC) 3:6, 2:6 (von links).

MS

Holger Schreck (GW Lennep) war am Finaltag

eine Nummer zu gut für Stefan Schwerter

(BW Ronsdorf). Mit 6:4 und 6:1 wurde der

Lenneper (links) Wuppertaler Stadtmeister

2011 bei den Herren 40. MS

Ein Endspiel ohne Wuppertaler Beteiligung

war das Finale der Herren 55. Hier unterlag

Manfred Nickäs (RW Troisdorf) Peter Formella

(TUS Ende) mit 3:6 und 4:6 (von links). MS

Im Finale der Damen in der Konkurrenz der

Leistungsklasse 6 und mehr unterlag Sharon

Gehde (SV Bayer Wuppertal) Zahra El Otmany

(Netzballverein Velbert) mit 3:6, 6:4, 6:7 (von

links). MS

Herren Doppel: Cornelius/Mühlinghaus

(Gold-Weiss Wuppertal) - Eichenmüller/

Hillenbach (F. Wülfrath/BW Schwelm) 7:6, 6:2.

MS

Der erste Satz war hart umkämpft, doch dann

setzte sich Lokalmatador Thomas Drees (WTC)

(links) gegen Volker Brinkhoff (BW Castrop 06)

mit 7:6 und 6:1 durch und wurde Stadtmeister

bei den Herren 50. MS

Nach umkämpftem ersten Satz siegten bei

den Herren Doppel 55 Endorf,J./Gertenbach,K.

(Stadtwald Hilden) gegen da Silva, J./Teles, A.

(TC Dönberg) mit 7:5, 6:1 (von links). MS

Öhder Str. 28 | 42289 Wuppertal | Tel.: 0202 556200,

Fax: 0202 2541483 | Mo./Di./Do. 9.00- 12.00 Uhr |

geschaeftsstelle@tvn-bezirk4.de | www.tvn-bezirk4.de

und www.mobil.tvn-bezirk4.de

8. Auflage des

„Klaus-Fleck-Turniers“

mit neuem Modus

Das erstmals 2002 veranstaltete

Doppelturnier „für die reifere Jugend“

ab 60 auf der Anlage des TC Rot-Gold

an der Nützenberger Straße hat natürlich

auch bei den Stammgästen der

„ersten Stunde“ Spuren hinterlassen.

Diese befinden sich nämlich meistens

schon im nächsten Lebensjahrzehnt,

und so führte Jürgen Echterhagen als

Organisator erstmals eine zusätzliche

Altersklasse H 70 ein.

Erstmals in der Turniergeschichte stand

Echterhagen vor einem zwangsweisen

Umzug in eine Halle. Das gestaltete

sich schwieriger als geplant, da etliche

Hallen aufgrund von eigenen Veranstaltungen

belegt waren. Bei Blau-Weiss in

der Beek fanden die Veranstalter dann

doch eine Ausweichmöglichkeit für die

jeweils acht Doppelpaarungen in beiden

Altersklassen.

Am Sonntag konnten dann doch bei

trockenem und besserem Wetter die

Spiele auf die gepflegten Sandplätze

der Rot-Gold-Anlage verlegt werden.

Die Gewinner der beiden letzten Turnierjahre

(Liesert/Neuendorf) konnten

diesmal den Titel verletzungsbedingt

nicht verteidigen. In der AK H70 trafen

Friedel Caplan und Jürgen Stoltefuß

(beide SV Bayer) auf ihre Vereinskameraden

Heribert Kamann und Manfred

Sigmund. Nach einem souveränen

6:1 im ersten Satz mussten sich

Caplan/Stoltefuß mächtig „strecken“,

um im 2. Satz mit 7:6 den Turniersieg

zu erkämpfen. Dritte wurden hier die

Rot-Gold-Cracks Friedhelm Limberg und

Manfred Stein.

Bei den Herren 60 lautete das Finale

Klaus Pöcking (SV Bayer) und Helmut

Petri (NBV Velbert) gegen Udo Hoffmann

(Rot-Gold) und Dirk Sondermann

(BWE). Mit einem 6:3 und 6:1 gewannen

Hoffmann/Sondermann, während

sich Jochen Ganss und Jürgen

Winterberg vom TC Schwarz-Gold

den 3. Platz in dieser AK sicherten. MS

Zwei Elberfelder standen sich bei den Herren

60 im Finale gegenüber. Es siegte Dirk

Sondermann (BW Elberfeld) gegen Hans-

Werner Klein (BW Elberfeld) mit 6:4 und 7:5

(von links). MS

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 29


Golden-Girls-Finalistinnen von links: Ingrid Seyberlich, Rosi Ruffmann,

Marion Antritter, Rosi Warlich. MS

BLAU-WEISS WUPPERTAL-RONSDORF

„Hallenboden-Abrissfete“

In der Zweifeldhalle am

Rädchen muss der seit nunmehr

25 Jahren beanspruchte

Bodenbelag erneuert werden.

Das war Anlass genug für den

Vorstand, eine Hallenboden-

Abriss-Party zu veranstalten,

bei der es nicht darum ging,

die Mitglieder zu tätiger Mitarbeit

beim Abriss des alten

Bodens zu animieren (das

machen Fachleute), sondern

Spaß und Freude stand im

Vordergrund.

So konnte der 1. Vorsitzende

Dr. Axel Bödefeld in der

ausgeräumten Halle rd. 170

Gäste begrüßen, unter denen

auch einige Nachbarn waren,

was das vom Club seit vielen

Jahren gepflegte gute nachbarliche

Verhältnis besonders

unterstreicht. Er bedankte

sich in seiner Begrüßung

beim Organisationsteam um

Wolfgang Luchtenberg sowie

beim Ronsdorfer Verschönerungsverein,

der die Bestuhlung

zur Verfügung gestellt

hat. Die wie immer gastronomisch

Verantwortlichen (Mery

und Bojan Komic und ihre

fleißigen Helfer) hatten alle

Hände voll zu tun, die Wün-

30 NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

GRÜN-WEISS ELBERFELD

Damendoppel 50+ tra-

16fen sich bei Gold-Weiss

Wuppertal und spielten an

zwei Turniertagen eine A- und

B-Runde aus. Die Turnierleiterinnen

Rosi Ruffmann und

Anita Schüler konnten wieder

mit dem familiär freundlichen

und sportlichen Verlauf

des Turniers punkten.

Das Finale der A-Runde

erreichten die Regionalligaaufsteigerinnen

Rosi Ruffmann/

sche der Gäste nach Speis und

Trank zu erfüllen.

Für einen sportlichen Leckerbissen

sorgten Dino Gulcz

(Trainer) und Till Maßmann

(Nr. 1 der Herrenmannschaft),

die in einem spektakulären

Schaukampf den begeisterten

4 Wuppertal

Bergisch Land

9. Golden-Girls Turnier

Tennisverein Blau-Weiß e.V. Wülfrath

Das spätsommerliche Wetter lockte zum Saisonabschluss

26 Spielerinnen und Spieler aus

fast jeder Altersklasse zum Partnerturnier an

die Hotzepar. Es wurden 13 feste Mixed-Paarungen

gebildet, die in zwei Gruppen jeder

gegen jeden die gelbe Filzkugel über das Netz

jagten. Es fanden viele interessante Begegnungen

statt, bei denen der Spaß im Mittelpunkt

stand. Unter der bewährten Leitung

von Sportwart Stefan Hundt wurden am Ende

eines anstrengenden Tages die Ehepaare

Maria und Manfred Kinder sowie Nicole und

Till Thomas als jeweilige Gruppensieger

ermittelt. Für das leibliche Wohl sorgte in

gewohnt guter Qualität der Vereinswirt

Eugenio Foppa mit seiner Crew. MS

Ingrid Seyberlich (Gold-

Weiss). Gegen Rosi Warlich/

Marion Antritter (ESV West)

holten sich die Gold-Weissen

den Turniersieg mit 6:2 und

6:4. Platz 3 belegten Anita

Schlickfuß/ Ingrid Baumann

vom UTC. In der B-Runde entschieden

Karin Hiby/Gerda

Glawatz (Gold-Weiss) im Spiel

gegen Ingrid Meyer/Gerda

Pöche (TC Gruiten) die Partie

für sich. MS

Viel Spaß und gute Laune sowie zahlreiche Preise gab es bei der „Hallenabrissfete“

von Blau-Weiß Ronsdorf. MS

Zuschauern zeigten, was man

mit der gelben Filzkugel alles

machen kann.

In einer gut organisierten

Tombola gab es viele Preise zu

gewinnen, die von Clubmitgliedern

und Ronsdorfer Geschäften

gestiftetet wurden.

Hauptpreis war ein Rundflug

über das Bergische Land.

Aber auch die Trikots des FC

Köln und von Borussia Mönchengladbach,

geziert mit den

Autogrammen der Nationalspieler

Lukas Podolski und

Marco Reus, ließen das Herz

der offensichtlich fußballbegeisterten

Gewinner höher

schlagen. Das gesellige Zusammensein

der Mitglieder

und ihrer Gäste kam offenbar

gut an, denn die letzten Gäste

sollen beim Nachhausegehen

den neuen Tag im Hellen

begrüßt haben. MS


TC Ohligs 14: Herren 40-Aufsteiger

Anfang September trafen sich die

besten Tennisspieler der beiden Heiligenhauser

Tennisvereine T.V. Grün-

Weiß und T.C. Blau-Weiß zum direkten

Vergleich auf der Grün-Weiß-Anlage an

der Parkstraße.

Das zum dritten Mal ausgetragene

Mannschaftsturnier bot den zahlreichen

Zuschauern einen Tag mit Top-Spielen.

Bei wieder einmal besten Wetterbedingungen

traten in den Altersklassen A, 30,

40 und 50 jeweils zwei Damen und Herren

zum Einzel an. Den Abschluss mit

hohem Unterhaltungswert bildete dann

ein Mixed in jeder Klasse.

In der Gesamtwertung lag am Ende

des Tages das Team von Blau-Weiß vorne,

das sich deutlich mit 13:7 gewonne-

In diesem Jahr ist die zweite

Herren 40 Mannschaft des

TC Ohligs von der Bezirksklasse B

in die Bezirksklasse A aufgestiegen.

Von links nach rechts: Jürgen

Goldberg, Dirk Kuckert, Stefan

Weber, Stefan Schenk-Palomino,

Giuseppe Matera, Jürgen

Kortenhaus und Christian Darmann.

Es fehlen: Jörg Schroer, Volker

Spartmann, Jörg Wohlgemuth

und Achim Lück. MS

Der King of Court trägt wieder blau

nen Matches durchsetzen konnte. Auch

wenn Grün-Weiß wieder nicht den dem

legendären Hollywood-Oskar nachempfundenen

Pokal in den Händen halten

durfte, zieht Sportwart und Organisator

Ludger Hilberg ein positives Resümee:

„Das Turnier zeigt neben der sportlichen

Competition das ausgezeichnete Miteinander

der beiden Heiligenhauser Tennisvereine

Grün-Weiß und Blau-Weiß.

Die positive und lockere Stimmung unter

Spielern und Zuschauern macht das

Event zu einem ganz besonderen Ereignis.

Wir freuen uns schon jetzt auf das

nächste Jahr, in dem wir mit Top-Besetzung

wieder alles geben werden, um

endlich einmal als Sieger vom Platz zu

gehen.“ MS

Beim dritten Heiligenhauser Tennisvergleichs-Wettkampf, dem King of Court, behielten die

Blau-Weissen die Nase vorn und siegten erneut. MS

kurz gesagt:

TC Fortuna: Erfolgreiche

Herrenmannschaften

Die Herren 65er

Mannschaft ist

ungeschlagen in

der Bezirksliga

Meister geworden

und hat

damit den

Aufstieg in die

zweite Verbandsligaerreicht.

Zur

Mannschaft

gehören : Rainer

Kandler, Rainer

Heinzer, Jürgen

Müller, Ulrich

Schickfluß,

Gustav Adolf Kotthaus, Peter Raider, Halmut

Leipacher und Manfred Riffel. Der Aufstieg

stand schon vor dem letzten Spiel fest. Eine

hervorragende Leistung. MS

Die Herren 70er

Mannschaft belegte

nach 6 Spielen

in der Bezirksliga

den 1. Platz. Beim

Relegationsspiel

gegen den TC

Ohligs 14 wurde

krankheits- und

urlaubsbedingt mit

2:4 der Einzug in

die 2. Verbandsliga

verloren.

Gespielt haben:

Erhard Peuse, Udo

Nowak, Hans-

Jürgen Schnellenbach, Helmut Osthoff, Dieter

Mucha, Hans-Jürgen Brombach, Franz

Stollenwerk und Erwin Fiedler. Ersatzspieler:

Dietmar Hütten, Manfred Müller und

Wolfgang Demmer. MS

Pressereferent:

Markus Schuberth | Efeuweg 12 |

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Tel.: 0202 2775210 |

Mail: markus.schuberth@freenet.de

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 31


Der TC RW Steele richtete

auf seiner attraktiven Anlage

am Schäpenkamp in

Steele sein erstes LK-Turnier

aus. „Seit Einführung der

Leistungsklassen im Tennisverband

Niederrhein wird für

jeden Turnier- und Mannschaftsspieler

eine persönliche

Ergebnisbilanz beim Verband

geführt. Um weiterhin

ein attraktives Turnier in

Steele auszurichten, ging die

Turnierleitung den für Steele

neuen Weg und meldete das

Turnier beim TVN als LK Turnier

an“, begründen die Stee-

Top Event 5

ler Verantwortlichen Wolfgang Hahn und

Stefan Schmidt die Entscheidung einer

neuen Turnierform.

„Beim unserem Turnier-Highlight

wurde Tennis auf einem sehr hohen

Niveau geboten. Zunächst auf den

Außenplätzen und bei den Finalspielen

aufgrund der Witterung leider in der

Halle, was allerdings keinen Einfluss auf

die Qualität der Endspiele hatte“, so

Wolfgang Hahn. Bei den Damen gewann

das von Trainer Babeck Keiwandarian

betreute Nachwuchstalent Svea Mai vom

TC Ludwigstal aus Hattingen. Rang zwei

sicherte sich Nina Weidlich (TIG Oststadt).

Bei den Herren setzte sich Marius

Alfs vom Essener Verbandsligisten TuS

Zum dritten Mal in der 19-jährigen Geschichte des Racket-Dreikampfes in den

Disziplinen HOckey, TEnnis und GOlf war der ETUF am Baldeneysee, am letzten

Juliwochenende, Ausrichter auf seiner multiplen Sportanlage. Acht Club-Teams

traten an: die gastgebenden „ETUF-Pitchers“, die Hamburger „Stichlinge“ vom

THGC Großflottbek, die „Wolperdinger Dablers“ des ASV München, das „Triple

Talent Team“ aus Düsseldorf, die Kölner „Bully Bären“, die „Pigeons“ aus Reinbek,

die Stuttgarter „Schwabenpfeile“ und schließlich die „Crefelder Knöngels“

vom CHTC.

Deutscher HoTeGo-Meister wurden die Kölner „Bully Bären“; den zweiten Platz

belegten die Schlägerkünstler aus dem Krefelder Stadtwald auf dem Bild (v.l.n.r.)

hinten mit Stig Lindström, Timm Wiegmann, Christian Duve, Stevie Gotzes,

Kapitän Christoph Krings, Axel Zöller, Holger Jürgensen, Guido Casaretto,

Matthes Kisgen; und vorne Frank Herbertz, Werner Hoersch, Harry Granow,

Peter Körschgen, Klaus Stein; es fehlt: Dirk Wellen. K.M.

32 NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

Siegerehrung

beim 1. LK

Turnier des

TC RW Steele.

D.M.

RW STEELE

Marius Alfs siegt beim LK-Turnier

84/10 durch. Der auf Rang 120 geführte

Bergeborbecker bezwang im Finale Torsten

Greif (TC RW Schwerte, DTB B 176)

glatt mit 6:3, 6:2. Wie auch in den Vorjahren

durfte die Geselligkeit an diesem

Wochenende natürlich nicht Fehlen. Bei

der großen Players Party mit Live Musik

und Tombola, gestalteten die Ruhr

Charts bekannte Gruppe „Sun Arena“

das musikalische Programm.

Der TC Rot Weiss Essen Steele richtete

als erster Verein im Bezirk Essen/Bottrop

ein LK-Turnier aus. „Damit ist der

Grundstein für eine erfolgreiche Weiterführung

im Jahr 2012 gelegt“, verspricht

Stefan Schmidt eine Fortsetzung.

D.M.

ETUF Essen HoTeGo-Ausrichter 2011 – Crefelder Knöngels Deutscher Vize-Meister


Essen/Bottrop

Erwin Ingendoh gestorben

Erwin Ingendoh verstarb

im Alter von 75 Jahren. Mit

dem gebürtigen Sterkrader

verlor die Stadt Bottrop einen

engagierten Mitbürger. Der

Diplom-Ingenieur war 30

Jahre als Architekt im städtischen

Bauamt tätig. Er übernahm

jedoch eine Vielzahl

von Ehrenämtern. So war er

über zwei Jahrzehnt auch eine

feste Größe als Kassenprüfer

des Tennisbezirks Essen/

Bottrop und übernahm bei

den jährlichen Jahreshauptversammlungen

jeweils die

Rolle des vorübergehenden

Versammlungsleiters; zuletzt

im Jahr 2010 im Clubhaus des

Borbecker TC.

Erwin Ingendoh gehörte

aber auch zu den Gründungsmitgliedern

des TC Vonderort,

den er auch einige Jahre

als Vorsitzender leitete. In

einer Reihe von Vereinen und

Verbänden brachte er sich in

den Vorstand ein. Seine große

Leidenschaft gehörte jedoch

dem Karneval. Ein besonde-

Erwin Ingendoh. D.M.

rer Höhepunkt war die Prinz-

Regentschaft in der Session

1981/82. 1987 wurde er Schützenkönig.

Dem Festkomitee

Bottroper Karneval gehörte

Erwin Ingendoh über 25 Jahre

an.

Die Herren 70 des TV Rellinghausen steigen ungeschlagen in die

1. Verbandsliga auf. Das Team um Mannschaftsführer Dr. Werner

Lorenz beendete die erfolgreiche Medensaison mit vier Siegen und

einer Punkteteilung. Das siegreiche Sextett von links: Dr. Werner

Lorenz (Mannschaftsführer), Helmut Lux, Klaus von der Brüggen,

Rudolf Mönning, Winfried Niehüser und Horst Schmidt. D.M.

Hafenstr. 10 | 45356 Essen | Tel.: 0201 661089, 0201 661580 |

Fax: 0201 668692

ETB-Juniorinnen sind NRW-Vizemeister

Nach ihrem Titelerfolg im Tennisverband Niederrhein sicherten sich die

Juniorinnen des ETB die Vizemeisterschaft bei den NRW-Mannschaftsmeisterschaften

in Selfkant-Westerheide gegen die Landesverbände

Mittelrhein und Westfalen. Mit dem 4:2-Sieg im Halbfinale gegen den

RTHC Leverkusen zog der Nachwuchs von der Frankenstraße in das

Endspiel gegen den TC Herford ein. In dem spannenden Duell unterlagen

die Schwarz-Weißen hauchdünn mit 3:3 Matchpunkten, 7:7 Sätzen

und 63:68 Spielen. Nach den Einzelerfolgen von Nurina Katta und

Meike Berger unterlagen Inga Bethan und Daphne Visscher gegen das

starke 1. Westfalen-Doppel glatt. Der Erfolg von Meike Berger/Nurina

Katta im Match-Tiebreak reichte nicht. „Wir können stolz auf unserer

Mädels sein, die sich toll geschlagen haben und den ganz großen

Triumph nur knapp verpasst haben“, zog Betreuerin Birgit Berger eine

positive Bilanz. Das erfolgreiche Quartett von links: Inga Bethan,

Daphne Visscher, Nurina Katta, Meike Berger. D.M.

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5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 33


Die Lehrersportgemeinschaft (LSG)

war Jahre und Jahrzehnte kein Verein

im üblichen Sinne; sie war in keinem

Stadtteil verwurzelt, kannte keine sozialen

Bindungen an Bürgerschaft oder

Institutionen, pflegte auch keine urbanen

Traditionen und hatte auch kein richtiges

Zuhause. LehrerInnen wollten aktiv sein.

Angefangen hatte es vor 100 Jahren,

als junge und ambitionierte Lehrerinnen

nicht nur Sport unterrichten, sondern

ihn auch höchstselbst betreiben wollten

und dazu entsprechende Räumlichkeiten

suchten. Die männlichen Kollegen zogen

nach, und so wurde schon vor dem

Ersten Weltkrieg in Lehrerkreisen Prellball,

Faustball, Fußball gespielt, Turnen

stand hoch im Kurs wie auch Gymnastik

und Schwimmen.

Erst in den 50er Jahren, in den Zeiten

des großen Wiederaufbaus, lebte auch

der Sport wieder auf, und der Lehrersport

bekam Struktur: aus Sportlehrer-

Gruppen oder -Arbeitsgemeinschaften

wurde die Lehrersportgemeinschaft.

Die Chance für die LSG, so etwas wie

eine sportliche Heimat zu finden, kam

Anfang der 60er Jahre, als das sogenannte

„Montagsloch“ in Rüttenscheid, Essens

größter Schuttabladeplatz für Kriegstrümmer,

zu einer gigantischen Baustelle

wurde. Hier sollte 1963 das Deutsche-

Turnfest, eine höchst traditionelle Großveranstaltung,

stattfinden. In recht kurzer

Bauzeit entstanden das Grugastadion,

die Festwiese und die Turnfesthalle. Und

dort auf der Festwiese und in der Halle

fand die größte Gruppe der LSG –Fußball

und Handball – ein gutes Zuhause. Wir

34 NIEDERRHEIN TENNIS 5 | 2011

haben es genutzt allwöchentlich fast 40

Jahre bis zum Abriss der Halle Ende des

Jahres 2001.

Einige wenige LSG-Mitglieder frönten

schon vor 1960 dem „weißen Sport“

und spielten beim TUSEM an der Margarethenhöhe

in Doppelmitgliedschaft

oder als Gast. Dies war zu der Zeit die

kleinste Gruppe in der LSG, aber hier lag

schon die Saat für größere Entwicklungen.

Zunächst vereinzelt, aber bald

schon in Scharen wollten Fuß- und

Handballer und später auch viele Volleyballer

innerhalb der Lehrersportgemeinschaft

zusätzlich Tennis spielen. So

entstand die Tennisabteilung, aber noch

ohne Platzanlage! Unseren Tennis-Pionieren

gelang es bald, mit Hilfe der Stadt

an der Bezikssportanlage Raumerstraße

eine sportliche Bleibe zu organisieren.

Es blieb relativ lange ein lebendiges

Drei-Vereine-Domizil gemeinsam mit

dem SC Phönix und dem TV Cronenberg.

Ende der 70er Jahre zeigte sich durch

weiteren Zulauf von Neumitgliedern

Das TVN Tennis-Zentrum als Filmkulisse

der Firma Karstadt. Hintergrund war die

Anwerbung von neuen Azubis für das

kommende Ausbildungsjahr. Das Werbevideo

ist bereits auf der Website Facebook des

Hauses Karstadt erschienen. Der Begriff

„Ausbildungsstart“ wurde u.a. mit dem

Tennisaufschlag durch einen eigenen

Auszubildenden symbolisiert. D.M.

5 Essen/Bottrop

Das Führungsquartett der LSG im

Jubiläumsjahr im schmucken Clubheim

an der Herbrüggenstraße:

Klaus Hoffmann (Kassierer), Hermann

Anhuth (Vorsitzender), Hans-Jürgen

Müller (Geschäftsführer), Günter

Kallenbach (Sportwart, v.l.). DM

100 Jahre Lehrersport -

eine ungewöhnliche Vereinsgeschichte

allerdings, dass die Anlage nun für drei

Vereine einfach zu klein war. Mitglieder

und Vorstand waren sich bald einig: Wir

wollen eine eigene Tennisanlage!!

Und 1983 bot uns die Stadt ein großes

Gelände an der Nöggerathstraße/Herbrüggenstraße

zum Erwerb auf 99-Jahre-

Erbpacht an. 1985 war die Tennisanlage

fertig mit sechs Plätzen, und 1986 stand

auch unser schmuckes Clubhaus. Eine 3-

Platz-Tennishalle befindet sich ebenfalls

auf unserer Anlage, die aber von einer

GbR betrieben wird.

Durch den enormen Zulauf von Neumitgliedern

wurde eine Umstrukturierung

des Vereins notwendig. Die Lehrersportgemeinschaft

ist heute der „Tennispark

LSG“ mit mehreren Abteilungen;

eine neue Satzung wurde erarbeitet und

Jugendarbeit ein wesentlicher Bestandteil

der Vereinsarbeit.

Auch soziologisch vollzog sich ein

Wandel: Der reine Sportlehrerclub entwickelte

sich in Jahrzehnten zu einem

respektablen Tennisverein; – die Lehrer

wurden weniger. GÜNTER KALLENBACH


TIG OSTSTADT

Spitzentennis

bei den 5. Horst Open

Bei den 5. Horst Open

wurde erneut um Titel

und Preisgelder in Höhe von

insgesamt 4.200,00 € gespielt.

23 Doppelpaarungen

waren an den Start gegangen

und boten an beiden Turniertagen

echtes Spitzentennis.

Der Veranstalter, die TIG Oststadt,

brachte die trotz vieler

Regenunterbrechungen problemlos

über die Bühne.

Die Sieger im Herrendoppel,

Marcel Rosmanek/Marius

Alfs (beide TUS 84/10) als Titelverteidiger,

setzten sich in

einem spannenden und abwechslungsreichen

Endspiel

gegen Romanus Ostermann

(TIG Oststadt) und Milosch

Drakulic (TC Velbert) durch.

Marcel Rosmanek/Marius Alfs

sind seit vier Jahren bei den

Horst Open ungeschlagen.

In der Konkurrenz der

Herren 30 gewannen Mirco

Heinzinger (TC SW Budberg) und Arnd

Grotstollen (Meidericher TC) gegen Nils

Kempgen/Patrick Mersch (beide TC Borbeck)

in zwei Sätzen. Dritte wurden

Christoph Köster/Andreas Nowak vom

TC GW Kray.

Bei den Herren 55 verteidigten

Detlef Kaczinski/Rolf Theissen (beide

LTK GW Moyland) gegen Karl-Heinz

Haude (RW Hattingen)/Rolf Busse (TSG

Sprockhövel) ihren Vorjahrestitel. Rang

drei sicherten sich Dieter Guski (TIG

Oststadt)/Jürgen Loss (SW Mühlheim).

In der Konkurrenz Damendoppel 40

gewannen Nuray Öztürk (ETUF) und Ute

Zumbrink (TC Burg) gegen Margret

Hoetting/Inge Voorwold (beide ETB SW

Essen). Dritte wurden Christel Thiele/

Susanne Weisbarth (beide TK Heißen).

„Hauptsponsor Alfred Lilienthal mit

seiner Unternehmensgruppe aus Düsseldorf

wird helfen, die 6. Horst Open

im nächsten Jahr unter besseren Witterungsbedingungen

auszutragen“, freut

sich Sportwart Dieter Gladbach bereits

auf die nächste Veranstaltung.

Endspielteilnehmer und Organisatoren der von der TIG Oststadt auf der Anlage am

Sachsenring ausgerichteten 5. „Horst Open“.

Winterhallenrunde

mit Rekordmeldungen

Bezirkssportwartin Barbara Block freut

sich über die große Resonanz:

„Erfreulich ist eine neue Spitzenzahl

von 100 (91 im Vorjahr) teilnehmenden

Mannschaften aus 38 Vereinen“.

Die Spiele enden mit der Siegerehrung

am 25. März des nächsten

Jahres. Es wir in den Konkurrenzen

Damen bis Damen 50 und Herren bis

Herren 50 gespielt. Spieltage sind am

Samstag und am Sonntag. Die

Begegnungen werden ausschließlich

in der Halle des TVN Tennis Zentrums

an der Hafenstraße ausgetragen. Die

Gruppeneinteilungen und die Spieltermine

sind auf der Bezirkshomepage

zu finden.

25. DTB-/VDT-

Bundeskongress zieht

nach Berlin um

Nach 24 erfolgreichen Jahren in München

zieht der Bundeskongress des

Deutschen Tennis Bundes (DTB) und

des Verbands Deutscher Tennislehrer

(VDT) nach Berlin um. Vom 6. bis 8.

Januar 2012 treffen sich Tennistrainer,

Vereinsvorstände und Interessierte

erstmals im Berliner Hotel „Estrel“,

um sich über die Entwicklungen des

modernen Tennistrainings zu informieren

und auszutauschen.

Beim 25. DTB-/VDT-Jubiläums-Bundeskongress

wird es im Hotel einen

Tenniscourt in Originalgröße geben,

auf dem die mehr als 16 nationalen

und internationalen Referenten Theorie

und Praxis anschaulich miteinander

verbinden werden.

Die Teilnahme am Kongress ist für

C- und B-Trainer des DTB sowie für

VDT lizenzierte Tennislehrer als

Lizenzverlängerung anerkannt.

Weitere Informationen auf

www.bundeskongress-tennis.de, wo

auch die Anmeldung möglich ist.

DTB/VDT

Pressereferent:

Dieter Meier | Rosastr. 60 |

45130 Essen |

Tel.: 0201 791611, Fax: 0201 771013|

Mail: meier_dieter@hotmail.com

5 | 2011 NIEDERRHEIN TENNIS 35

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