Weihnachtsbrief der Kirchengemeinde Belecke - Pastoralverbund ...

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Weihnachtsbrief der Kirchengemeinde Belecke - Pastoralverbund ...

Oh du Fröhliche ...Gottesdienste in der WeihnachtszeitHeilig AbendDienstag, 24.12. 15.30 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche Kleinkindergottesdienst16.30 Uhr Propsteikirche Christmette, Italienische Mission17.00 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche Christmette mit Kirchenchor19.00 Uhr Propsteikirche ChristmetteWeihnachtenMittwoch, 25.12. 9.00 Uhr Propsteikirche Hirtenamt mit Blechbläsern10.30 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche Hochamt14.30 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche AndachtDonnerstag, 26.12. 9.00 Uhr Propsteikirche Hochamt10.30 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche Familiengottesdienst mitanschließender KindersegnungFest der Heiligen Familie - Sonntag in der WeihnachtsoktavSamstag, 28.12. 18.30 Uhr Propsteikirche VorabendmesseSonntag, 29.12. 10.30 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche Hochamt18.30 Uhr Propsteikirche AbendmesseSilvesterDienstag, 31.12. 17.00 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche Jahresschlussmesse mitTe Deum und sakramentalem SegenNeujahrMittwoch, 01.01. 10.30 Uhr Propsteikirche Hochamt2. Sonntag nach WeihnachtenSamstag, 04.01. 18.30 Uhr Propsteikirche VorabendmesseSonntag, 05.01. 10.30 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche Hochamt mit Aussendung derSternsinger18.30 Uhr Propsteikirche AbendmesseeihnachtenSilvester Neujahr– 2 –


Konzentriert euch auf das WesentlicheLiebe Gemeindemitglieder!Die Stimmung in der Kirche Deutschlands können wir im Jahr 2013 zwischen himmelhoch jauchzendund zu Tode betrübt beschreiben. Mit der Wahl des Papstes Franziskus am 13. März sowieseinem bescheidenen Auftreten und für einen Papst ungewohnten Gesten und Worten spürtenwir das Wehen des Heiligen Geistes. Wir haben Grund zur Hoffnung, dass die Kirche Gottes dochin der Welt von heute ankommt und dass der Kern unseres Auftrags deutlicher strahlt.Im Sommer wurde diese Aufbruchsstimmung durch die Ereignisse in Limburg jedoch wiederausgebremst. Wie die Dinge über das hinaus, was uns die Medien vermitteln, zu beurteilen seinwerden, müssen die Untersuchungen klären. Heilsam wird nach dieser Krise allemal der Rufnach mehr Ehrlichkeit und Transparenz nicht nur in Sachen Finanzen sein.Das Titelbild unseres Weihnachtsbriefes zeigt die adventliche Gestalt des Täufers Johannes.Sie ist in unserem Stadtmuseum Propstei zu sehen. Die Statue zeigt ihn sehr asketisch, ja fastzerbrechlich. In der rechten Hand die Muschel, mit der er die umkehrbereiten Menschen taufte.Zu seinen Füßen das Lamm Gottes, für dessen Kommen er die Wege bereiten wollte. Johannes‘Botschaft ist klar: Konzentriert euch auf das Wesentliche! Lasst alles weg, was euch auf demWeg zu Gott aufhält oder ablenkt!In dieser Linie steht Papst Franziskus. Einfachheit in der Lebensführung, Konzentration auf denKern der Frohen Botschaft, an die Ränder der Gesellschaft gehen, um Jesus Christus heute lebendigwerden zu lassen - das sind einige Stichworte, die sein Pontifikat bisher kennzeichnen.Für unsere Gemeinde und jeden, der es ernst mit der Nachfolge meint, könnten das - bei allerUnsicherheit und bei allen Fragen in der Umbruchzeit - ermutigende Wegweiser des GeistesGottes sein, wie wir heute unseren Glauben leben können.Unser Weihnachtsbrief bietet wieder einmal einen Einblick in unsere Bemühungen, den WegGottes mit den Menschen bewusst zu gehen. Allen, die auf irgendeine Weise am Aufbau derGemeinde mitgearbeitet haben, sage ich herzlichen Dank! Gehen wir getrost und hoffnungsvollmiteinander ins neue Jahr. Der Auftrag ist eindeutig: Die Liebe Gottes, die sich im Stall vonBethlehem gezeigt hat, zu den Menschen bringen. Schlicht und einfach!Im Namen des Pastoralteams wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und Gottes Segenfür das neue Jahr.Ihr und Euer Pastor– 3 –


10. GeburtstagNeues aus dem PastoralverbundNicht erst seit seinem 10. Geburtstag, am1. Januar 2013, gehört der PastoralverbundMöhnetal für uns alle zum Alltag. Bei vielenEntscheidungen und Entwicklungen in denletzten Jahren innerhalb der einzelnen Gemeindenwurde schon immer gefragt: Wasbedeutet das für den Pastoralverbund?Nachdem wir im vergangenen Jahr das Pastoralkonzeptverabschiedet haben, wird mehroder weniger bewusst damit gearbeitet. DieGottesdienstordnung am Sonntag hat sichgut eingespielt. Die eine oder andere Aktionwird gemeinsam angeboten und durchgeführt.So waren neun Jugendliche und jungeErwachsene aus unserem PastoralverbundAnfang Juni beim Eucharistischen Kongressin Köln dabei. Wie sie anschließend berichteten,waren das auch geistlich bewegendeTage. Ähnlich lädt die Kolpingsfamilie Allagenseit zwei Jahren alle Gläubigen des Pastoralverbundeszur Teilnahme an der Wallfahrtein. Vielleicht entsteht in Zukunft darauseine regelmäßige gemeinsame Wallfahrt aufPastoralverbundsebene. Gemeinsame Unternehmungendieser Art sind ein wichtigerBeitrag für das Zusammenwachsen unsererGemeinden.In diesem Zusammenhang ist das erste gemeinsamePfarrfest am 15. September inMülheim hervorzuheben. Der Pastoralverbundsrathatte im vergangenen Jahr entschieden,die Pfarrfeste gemeinsam zu feiern. Sowurde das bereits terminierte Fest in Mülheimdazu genutzt, diese neue Tradition zubegründen. Es war ein gelungener Tag. Jungund Alt sowie Fahnenabordnungen aus allenGemeinden nahmen an der Messe in derPfarrkirche St. Margaretha teil. Anschließendhatte der Pfarrgemeinderat MüSiWa alles gutvorbereitet, was für ein schönes Fest dazugehört.Hier und da gab es Unterstützung auchaus den Nachbargemeinden. In dieser Formsoll das nächste Pfarrfest nach den Sommerferien2014 in Belecke stattfinden. Und imJahr 2015 geht es dann nach Allagen.Ein Anliegen im Pastoralkonzept ist die Ausbildungfür Leiterinnen und Leiter von Wort-Gottes-Feiern. Auch das konnten wir nunumsetzten. Nicht zuletzt aufgrund unsererInitiative läuft seit November ein entsprechenderAusbildungskurs auf Dekanatsebene.Es war gewünscht, ein solches Angebotmöglichst vor Ort und nicht über mehrereWochenenden zu machen. Dem ist das DekanatLippstadt-Rüthen nachgekommen.Aus unserem Pastoralverbund nehmen dreiHerren teil. Sie erhalten theologische undliturgische Grundlagen, um gemeinsam mitanderen Frauen und Männern Wort-Gottes-Feiern zu halten. Weitere Kurse dieser Artauf Dekanats- oder Diözesanebene werdenfolgen. Wenn unsere Kirchen als Glaubensortetrotz zunehmenden Priestermangels inZukunft nicht verwaisen sollen, ist es wichtig,dass genügend qualifizierte Frauen undMänner da sind, die einem Gottesdienst vorstehenkönnen.– 6 –


„Christus in die Mitte stellen“Priesterweihe und Primiz von Alexander GörkeAm Samstag vor Pfingsten wurde der ausBelecke stammende Alexander Görke von ErzbischofDr. Werner Thissen in Hamburg zumPriester geweiht. „Sie kamen von der Küsteund aus dem Sauerland, aus vielen Gemeinden,in denen Alexander Görke Spuren hinterlassenhat“, so beschrieb der Redakteurder Neuen KirchenZeitung Hamburg die großeFestgemeinde, die an der Priesterweihe teilnahm.Am Sonntag nach Fronleichnam, 2. Juni, fanddann seine Heimatprimiz in Belecke statt.Zunächst ohne Messgewand zog Kaplan AlexanderGörke zusammen mit Pastor MarkusGudermann vor dem Festgottesdienst in dieHeilig-Kreuz-Kirche ein. Denn sein Messgewand,das Geschenk der Belecker zu seinerPriesterweihe, lag auf dem Altar. „Es ist eingrünes, schlichtes Messgewand, so wie du esdir gewünscht und ausgesucht hast“, erklärteMarkus Gudermann. „Grün ist die Farbe derHoffnung und die liturgische Farbe für dieSonntage im Jahreskreis und für Werktage“.Alexander Görke erklärte: „Vorne und hintensind jeweils drei Rechtecke eingearbeitet, undman könnte sich vorstellen, dass es Mosaiksteineaus dem Altarbild der Heilig-Kreuz-Kirche sein könnten. Wenn ich euer Geschenktrage, so werde ich mich stets mit euch verbundenfühlen“. Bevor er „sein Geschenkanzog“, wurde es von Pastor Markus Gudermanngesegnet.Gemeinsam mit den Pastören Markus Gudermannund Hans Gerd Westermann sowiedem Geistl. Rat Pfarrer i. R. Theo Haske undDiakon Winfried Heine zelebrierte AlexanderGörke dann seine erste Heilige Messe in derHeilig-Kreuz-Kirche. Musikalisch begleitet wurdeder festliche Gottesdienst vom KirchenchorHeilig Kreuz und der Jugendband.Ein besonderes Überraschungsgeschenk hattendie Nachbarn der Familie Görke vorbereitet.Sie hatten einen Ehrenbogen gebundenund so den Eingang der Heilg-Kreuz-Kirche fürdiesen Tag besonders geschmückt.Im Anschluss an den festlichen Gottesdiensthatte die Gemeinde zum Empfang in dasPfarrzentrum eingeladen, wo der Primiziantdie Glückwünsche seiner Familie und Freundesowie zahlreicher Gemeindemitglieder entgegennahm und viele Gespräche führen konnte.Abschluss dieses besonderen Tages war dieDankandacht am Nachmittag in der Heilig-Kreuz-Kirche, die mit dem persönlichen Primizsegenvon Alexander Görke abschloss.Der zukünftige Einsatzort von Kaplan AlexanderGörke ist die Pfarrei Neumünster.Anja Werthmann– 8 –


„Kommt und seht und fahrt mit zum großen Fest des Lebens!“ErstkommunionIm September vergangenen Jahres begann für20 Kinder aus unserer Gemeinde die Vorbereitungauf die Erstkommunion. Wie im Jahrzuvor wurde die Vorbereitung in Allagen undBelecke gemeinsam durchgeführt. Sie standdiesmal unter dem Motto: „Kommt und sehtund fahrt mit zum großen Fest des Lebens!“In den Seelsorgestunden der drei Grundschulen(Belecke, Allagen, Mülheim/Sichtigvor)haben wir mit der schulischen Vorbereitungbereits nach den Sommerferien begonnen.Die Vorbereitung in der Gemeinde mit einemElternabend, an dem die Eltern neben einerinhaltlichen Einführung über eine veränderteForm der Vorbereitung ihrer Kinder herangeführtwurden, begann im September.Neben den bestehenden monatlichen Weggottesdiensten/ Familiengottesdiensten amSonntag, wurde ein weiteres freiwilliges Angebotgemacht, das jeden Monat wechselte:• Oktober: Rosenkranzbasteln• November: Kirchenrallye• Dezember: Lichtergottesdienst mit anschl.Frühstück• Januar: Kinderbibelnachmittag• Februar und März: Ostergarten• April: Erstkommunion• Mai: Fronleichnam – Gestaltung einer Station• Juni: Kinderwallfahrt nach PaderbornIn diesem Jahr wurde meine Arbeit gleich vonmehreren tatkräftigen Müttern unterstützt.Die Karwoche haben wir mit den Kindernbeider Gemeinden intensiv erlebt: Vom Palmsonntag,dem Einzug Jesu in Jerusalem mitvorherigem Palmbundbinden, dem gemeinsamenFeiern des Gründonnerstages in Beleckesowie einer Kreuzwegandacht am Karfreitag inAllagen und anschließendem Osterkerzenbasteln.Die Osternacht haben die Kinder dann inihrer je eigenen Gemeinde gefeiert.Am 14. April war es dann soweit. Um 10.00 Uhrempfingen die Kinder feierlich das Sakramentder Erstkommunion. Mit einem gemeinsamenFrühstück am nächsten Morgen und einer Kinderwallfahrtim Juni ließen wir die Vorbereitungszeitausklingen.Beatrix Jakobi– 9 –


Projekt„Faire Gemeinde“Was bedeutet das, und warum wollen wir,die St.-Pankratius-Gemeinde Belecke, “FaireGemeinde” werden?Dieses Projekt zeichnet Gemeinden aus, diesich durch konkretes Handeln und entsprechendeÖffentlichkeitsarbeit für mehr Nachhaltigkeitund internationale Gerechtigkeitin der Kirche engagieren. Initiatoren desZertifizierungs-Angebotes sind das Diözesankomiteein Kooperation mit dem BDKJ-Diözesanverbandsowie dem Referat Weltmission,Entwicklung und Frieden im ErzbischöflichenGeneralvikariat. Schirmherr ist der ehemaligeUmweltminister Klaus Töpfer.Der Impuls zur Bewerbung kam aus der Teilnahmeund Verleihung des Schöpfungs-Preisesdurch das Diözesankomitee im Jahr 2012an die Eine-Welt-Gruppe. Dies war ein Ansporn,das Thema zu vertiefen, und somit diebereits seit über 25 Jahren währende Arbeitder Eine-Welt-Gruppe zu unterstützen undals Gemeinde den fairen Gedanken weiterzu fördern. Die Achtung der Menschenwürdedurch gerechte Arbeitsbedingungen und dieBewahrung der Schöpfung sind zudem unsereMotive zur Teilnahme an diesem Projekt.Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand vonSt. Pankratius haben dem Zertifizierungsprozesszugestimmt und eine Steuerungsgruppeunter der Leitung von Pfarrer Markus Gudermannmit der Umsetzung betraut. In einigenTreffen wurde dann der Kriterienkatalog besprochen.Um ausgezeichnet zu werden, sindfünf Kriterien zu erfüllen:1. Die Gemeinde, das bedeutet die GremienKirchenvorstand und Pfarrgemeinderat müssenden Beschluss fassen, an dem Projektteilzunehmen.2. Angebot von fair gehandeltem Kaffee oderKakao, was bei uns bereits seit 1985 in dieTat umgesetzt wird.3. Verbesserungsprojekte, wobei wir die BereicheEnergie/Mobilität und Lebensmittelausgewählt haben. Es soll ein Energieeinsparungskonzeptfür die kirchlichen Gebäudeerstellt werden. Im Bereich Lebensmittelsoll bei jeder Veranstaltung im Pfarrzentrumvorgeschrieben werden, ein fair gehandeltesProdukt anzubieten. Die Gruppen der Gemeindesollen Selbstverpflichtungserklärungenunterzeichnen, fair gehandelte Produkteoder Produkte aus der Region zu verwenden,z. B. bei Veranstaltungen oder für Präsente.Eine Bezugsliste für fair gehandelte Waren,die die Eine-Welt-Gruppe erstellt hat, soll esden Gruppen erleichtern, die Waren zu beziehen.4. Es muss mindestens eine öffentlichkeitswirksameAktion zum Thema Nachhaltigkeit/internationale Gerechtigkeit durchgeführtwerden. Dies wurde durch die Gemeinde-Versammlungund das Musical „Martin – mehrals der Mantel“ erfüllt.5. Öffentlichkeitsarbeit, das bedeutet, dieGemeinde berichtet über die Aktivitäten aufdem Weg zur „Fairen Gemeinde“.Viele dieser Maßnahmen sind bereits auf denWeg gebracht, und so haben wir uns besondersgefreut, dass wir bereits in diesem Jahrdie Auszeichnung „Faire Gemeinde“ verliehenbekommen haben, und zwar im Rahmendes in der Heilig-Kreuz-Kirche aufgeführtenMusicals „Martin – mehr als der Mantel“ am10.11.2013.Birgit KußmannMitglied Steuerungsgruppe„Faire Gemeinde“– 10 –


150-jähriges JubiläumKülbenkapelleDie damals von Pfarrpropst Carl Böckler errichteteund 1863 eingesegnete Kapelle feierte indiesem Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum. EinigeWochen lang waren Renovierungsarbeiten untertatkräftiger Mithilfe der Anwohner durchgeführtworden, und pünktlich zu Pfingsten erstrahltedie Kapelle in neuem Glanz. Seit einigen Jahrenwird eine Heilige Messe am Pfingstmontagvor der Kapelle gefeiert. Das anlässlich des Kapellenjubiläumsgeplante Fest mit Gegrilltem,Kaltgetränken, Waffeln, musikalischer Begleitungder Musikvereinigung, Malaktionen, demgeplanten vorherigen Sternmarsch der beidenkatholischen Kindergärten sowie die traditionelleHl. Messe mussten wegen des schlechtenWetters leider ausfallen. Stattdessen wurde derFestgottesdienst schweren Herzens kurzfristigin die Heilig-Kreuz-Kirche verlegt, die bis aufden letzten Platz gefüllt war. Die Kindergartenkinderhatten den Gottesdienst mitgestaltet.Sie trugen das für diesen Anlass eingeübteLied „vom Heiligen Geist“ und zusammen mitihren Erzieherinnen die Fürbitten vor.Die während des Stationengangs geplanteKreuzweihe wurde dann am folgenden Tag,am Dienstag nach Pfingsten, in Verbindungmit der Maiandacht nachgeholt. Das Kreuz ander Möhnebrücke gegenüber dem ehemaligenGasthof „Zum Stern“ wurde 1859 errichtet. DasKreuz wurde von der Familie Kroll, genanntSchlüter, aufgestellt, da Agnes Gödde, Ehefraudes Gast- und Landwirts Casper Kroll, vor ihremTode den Wunsch geäußert hatte, wederDenkmal noch Kreuz auf ihr Grab zu setzen.Ihr Urenkel Hermann Kroll-Schlüter hatte diesesmittlerweile morsch gewordene Kreuz restaurierenlassen. Im Anschluss an die Kreuzweihefand die jeden Dienstag im Mai stattfindendeMaiandacht statt, zu der die Frauengemeinschaftin die Külbenkapelle eingeladen hatte.Am 12. Juli wurde dann abends doch noch eineHeilige Messe an der Külbenkapelle gefeiert,bei der die Möglichkeit bestand, die frisch renovierteKapelle zu bewundern. Der Pfarrgemeinderatlud zu einem anschließenden Dämmerschoppenein.Helga Ebers– 11 –


„In die Zukunft gerichtet“Heilig-Kreuz – St. Pankratius Stiftung zu BeleckeZur Schaffung einer in die Zukunft gerichteten,quasi immerwährenden Fördermöglichkeiterrichtete die katholische Pfarrgemeinde St.Pankratius auf Basis eines Beschlusses desKirchenvorstands der ehemaligen Heilig-Kreuz-Gemeinde nach umfangreichen Vorarbeiten imJahr 2012 die „Heilig-Kreuz – St. Pankratius-Stiftung zu Belecke“. Die Anerkennung alsselbständige kirchliche Stiftung des bürgerlichenRechts erfolgte durch die Anerkennungsurkundeder Bezirksregierung Arnsberg und dasDekret unseres Erzbischofs Hans-Josef Becker.Gleichzeitig wurde der Stiftung die kirchlicheRechtspersönlichkeit als öffentliche juristischePerson gemäß des Gesetzbuches der katholischenKirche (Codex Iuris Canonici) gewährt.Die Stiftung dient ausschließlich und unmittelbarsteuerbegünstigten kirchlichen Zweckenim Sinne der Abgabenordnung. Vor dem Hintergrundder sich zunehmend schwerer gestaltendenfinanziellen Rahmenbedingen wurdeals Zweck der Stiftung ausweislich der Satzungdie Förderung des katholischen Lebensin Belecke bestimmt. Der Stiftungszweck wirdinsbesondere verwirklicht durch die Unterstützungpastoraler Aufgaben, die Förderung derkirchlichen Jugendarbeit, die Absicherung desKirchenetats, die Erhaltung christlicher Symboleund Einrichtungen, die Unterstützung deskirchenmusikalischen Angebots und die Erhaltungund Förderung von Begegnungsstättenzur katechetischen und geistlichen Begleitungfür alle Altersgruppen.Vom Kirchenvorstand wurden die Herren AlfredHenke, Wolfgang Mintert und AndreasHunecke (als Vertreter des Kirchenvorstands)in den Stiftungsvorstand berufen. Sie stehenbei Fragen rund um die Stiftung und darüberhinaus interessierten Personen, die die Förderzweckedurch steuerlich begünstigte Spendenoder auch Zustiftungen unterstützen möchten,gerne zur Verfügung. Weitere Informationensind im Laufe der kommenden Wochen auf derInternetseite des Pastoralverbunds Möhnetal(www.pastoralverbund-moehnetal.de) erhältlich.Andreas HuneckeEin bunter MixKinderKircheDie monatliche KinderKirche des PastoralverbundesMöhnetal fand in diesem Jahr an vielenverschiedenen Orten zu bunt gemixten - meistjahreszeitbezogenen - Themen statt. So feiertenwir die Kleinkindergottesdienste in denKirchen in Allagen und Belecke, besuchten zuPfingsten die Külbenkapelle, im Sommer wandertenwir zu einem Flussbett und im Novembergingen wir gemeinsam auf den Friedhof inBelecke. Ebenso stand zu den Kartagen eingemeinsamer Kinderkreuzweg auf dem Kalvarienbergan.Bei der KinderKirche feiern die Kinder und El-tern zusammen mit Gemeindereferentin BeatrixJakobi einen kurzen kleinkindgerechten Wortgottesdienst,in dem gemeinsam gesungenund gebetet wird. Die Kinder erleben hierbeispielerisch die Kirche und werden aktiv in denGottesdienst mit kleinen Aufgaben eingebunden.Auch im Jahr 2014 wird die KinderKirche wiedermit vielen interessanten Themen an besonderenOrten stattfinden.Julia Jesse– 12 –


Herzliche EinladungKrabbelmäuseWir wollen gemeinsam mit unseren Kindernspielen, lachen, viel Spaß haben und die Möglichkeitzum gemeinsamen Austausch nutzen.Wir treffen uns jeden Mittwoch von 15 bis 16.30Uhr in den neuen Räumen der „Mäusegruppe“(U3) des Kindergartens Heilig Kreuz.Wir laden alle Eltern und Großeltern mit ihrenKrabbelkindern bis zu drei Jahren hierzu ein.Sarah Koers, Christina HeukelbachEin aufregendes Kindergartenjahr geht zu EndeKindergarten St. PankratiusDieses Jahr standen viele Renovierungsmaßnahmenund Neugestaltungen beim KindergartenSt. Pankratius im Vordergrund. Daraufhaben die Kinder und Erzieherinnen langegewartet, und es wurde viel Planungszeit investiert:Die Gruppenräume im Kindergartenwurden im Sommer 2013 rundum erneuert.Ein heller Anstrich lässt die Räume nun größerund wohnlicher aussehen. Jeweils eineWand bekam einen warmen Gelbton undsetzt sich lebendig von den anderen Wändenab. Durch komplett neue Möbel, die ebenfallsaufhellen und einen besseren Überblicküber die Gruppe geben, entstand eine gemütlicheAtmosphäre. Von Grund auf neu gestrichenwurde der Turnsaal im Obergeschoß.In dezentem Vanillefarbton und dem gleichenwarmen Gelb wie in den Gruppen wirktdie Neugestaltung auch hier harmonisch undfreundlich.Die Kinder begrüßten die neuen Veränderungenmit Begeisterung und freuten sich sehrdarüber.Im oberen Flur entstand ein kleines Malatelier,welches uns freundlicherweise von Dr.Gorsboth gespendet wurde. Hier können dieKinder während des Freispiels ihre Kreativitätan großen Malwänden ausprobieren und mitFarben experimentieren. Hierfür bedankenwir uns recht herzlich!Eine weitere Veränderung war der Leitungswechsel.Frau Eva-Maria Schöne verabschiedetesich im April in die Elternzeit. Ihre kleineTochter wurde im Oktober geboren. Seit Juli2013 leitet nun Frau Anja Plesser den katholischenKindergarten und knüpft an die bereitseingetretenen Neuerungen an.Anja Plesser– 13 –


Ausflug ins SauerlandMinistranten„Es war mal was anderes, aber insgesamt einwirklich toller Tag“: Nach Willingen ins Sauerlandzog es die Belecker Ministrantinnen undMinistranten um Pfarrer Markus Gudermannzum diesjährigen Messdienerausflug. PerSeilbahn erklommen die insgesamt 34 Messdienerund Betreuer zunächst die Mühlenkopfschanze,die weltweit größte Großschanzeim Skisprung, auf der seit 1999 jährlichein Weltcup-Skispringen stattfindet. Ein Blickvom „Adlerhorst“ über die Anlaufbahn bisins Tal sorgte bei vielen zwar durchaus fürSchwindel, ungleich größer war jedoch beiallen die Begeisterung über die atemberau-bende Höhe. Im Anschluss an die unterhaltsamewie interessante Schanzen-Führung,in deren Zuge den Beleckern nichts vorenthaltenblieb, stand das „Adventure Golf“ inKleingruppen auf der einzigartigen Anlage inWillingen auf dem Programm, ehe am spätenNachmittag die Rückreise ins Möhnetal angetretenwurde. „Es war sehr kommunikativund hat allen viel Spaß gemacht“, blicktePastor Gudermann nach Wiederankunft amBelecker Rathaus auf den „sehr gelungenenAusflug“ zurück.Benedikt HeppeSommer-ZeltlagerPfadfinderAm 26.7.2013 starteten wir, 13 Kinder undJugendliche vom DPSG Stamm Belecke, nachRhens ins Zeltlager. Mit dabei waren unsereLeiter Alex, Verena, Kristin, Sebastian undJana. Mit dem Zug ging es von Soest nachDüsseldorf über Koblenz nach Rhens. Dortangekommen haben wir die Zelte aufgebaut.Unsere Küchen mussten wir selber bauen. Bisalles fertig war, haben die Jungs erst einmalFußball gespielt. Abends gab es für jedenBrötchen zu essen, und im Dunkeln habenwir, die Wölfis, gegen die Großen Handballgespielt. Das Spiel ging unentschieden aus.Dann sind wir alle schlafen gegangen.Der Morgen begann immer mit einer Morgenrunde,wo wir gesungen, gebetet, Spielegemacht und den Tag besprochen haben.Dann haben wir gefrühstückt, es gab Müsliund Brot. Weil es so warm war, bauten wirden Schwimmpool auf. Zum Abendessen gab– 14 –


Sommer-ZeltlagerPfadfinderes Brot und Milch. Jeden Abend haben wirein Lagerfeuer gemacht, um zehn Uhr musstenwir, die Wölfis, ins Zelt und schlafen.Zu Anfang des dritten Tages haben wir Holzgehackt. Es hat in Strömen geregnet, dochtrotzdem haben wir Fußball gespielt. Solangsam änderte sich das Wetter wieder unddeswegen kam es dazu, dass wir am Mittagden Lagerturm weiter gebaut haben. Amvierten Tag haben wir dann einen Haik gemacht.Wir wurden ausgesetzt und musstendann versuchen zurückzukommen. Als Ersteswaren wir in Waldesch und kauften an einemSupermarkt Verpflegung. Nach der kleinenVerschnauf-Pause ging es weiter nach Hühnefeld.Dort haben wir auch übernachtet.In der Nacht gab es ein heftiges Gewitter.Alle hatten Angst. Wir schmissen alle Sachenin die Zelte, machten die Heringe raus undschoben die Zelte so schnell wie möglich andas Haus ran. Zum Glück fanden wir uns alleam Morgen zusammen und gingen zurückzum Zeltplatz. Als wir dort ankamen, war derwie leer gefegt, da die Pfadis noch unterwegswaren. Doch schon am nächsten Morgentrafen auch die ein. Am Mittwoch machtenwir einen Tagesausflug nach Braubachzu einer Burg - Marksburg. Hier bekamen wireine Führung durch das Burginnere. Zurückging es mit dem Schiff La Palmo. Der siebteTag startete mit einer Lager-Olympiade. Esgab drei Gruppen, wir mussten z. B. einenDreibeinlauf machen. Die letzten beiden Tageverbrachten wir mit einem Cocktailabendund vielen Spielen. Am Sonntagmittag ginges mit dem Zug zurück nach Soest.Wir hatten eine schöne Zeit im Zeltlager!!!!Philipp Gärtner, Wölfling– 15 –


SternsingerFastenessenTaufnachmittagCoffee-StopGemeindewallfahrt nach Verne


Primiz Florian LübkerÖkumenische Kinderbibeltage im PastoralverbundKinderwallfahrt nach PaderbornNeue Ministranten


Musical“Martin – mehr als der Mantel“– 18 –


Pank 38Offener Kinder- und JugendtreffEinmal wöchentlich donnerstags von 16.00bis 17.30 Uhr bespaßen wir Leiterinnen desPANK 38 die Kinder des 1. bis 4. Schuljahresim Pfarrzentrum St. Pankratius (genanntJugendheim). Wir spielen, rätseln, basteln,malen, forschen, sammeln, kegeln, kochenund backen. Wann immer es das Wetter erlaubt,sind wir im Freien unterwegs. An sechsAbenden im Jahr planen wir in lockerer Atmosphäredas Programm für Grundschüler undüberlegen, welche zwei bis drei Leiter dieBetreuung übernehmen können. PersönlicheVorlieben werden dabei gern berücksichtigt:Manche von uns basteln gern, manche backenlieber und manche lieben die Schatzsucheund das Schlittenfahren. Alle zusammenhaben wir in diesem Jahr - bei tollem Wetter- wieder das Kinderschützenfest unter derLeitung von Rita Deppe und in sehr guterZusammenarbeit mit dem Bürgerschützenvereinausgerichtet. Schließlich unterstützenwir traditionsgemäß das Belecker Ferienprogrammund die Arbeit der Sternsinger.In 2013 hat das Leitungsteam einen speziellauf die Betreuung von Kindern zugeschnittenenErste-Hilfe-Kurs beim Malteser HilfsdienstBelecke absolviert. Stefan Richterverstand es dabei, uns versiert, witzig undpraxisnah in die Materie einzuweisen, dieuns auch im Alltag eine große Hilfe sein wird.Wir freuen uns darüber, Astrid Sellmann indiesem Jahr als neue Leiterin begrüßen zudürfen, die durch ihr Grundschulkind auf unserTeam aufmerksam geworden ist. Nichtunerwähnt bleiben soll der Teenietreff amDienstagabend, der von den Jugendlichenab dem 7. Schuljahr selbst gestaltet werdenkann und sich auf neue Besucher freut.Susanne HilgersJuKiJungeKircheAuch in diesem Jahr bereiteten Junge ChristenJugendgottesdienste vor und feierten siein der alten Propsteikirche St. Pankratiusnach dem Motto: „Celebrate Jesus“. In Anlehnungan das Evangelium gestalteten dieJugendlichen die Gottesdienste sowohl inhaltlichals auch musikalisch. Ein Höhepunktin diesem Sommer war sicherlich der Jugendgottesdienstim Freien vor der Kirche. VomEvangelium ausgehend „...für wen haltet ihrmich?“ war es das Ziel der Jugendlichen, dasssich die Gemeinde selber Gedanken darübermacht, für wen wir Jesus halten.Oft bekamen wir nach der GottesdienstfeierRückmeldungen von Besuchern, worauf wirdie entsprechenden Anregungen nach Möglichkeitbei der Planung des folgenden Gottesdiensteszu berücksichtigen suchten.So werden wir auch im kommenden Jahrwieder Jugendgottesdienste in Belecke feiern.Die nächsten Termine können Sie ausdem Pfarrbrief, im Jupa-Portal des Erzbistums(www.jupa-paderborn.de) und auf derInternetseite des Pastoralverbundes (www.pastoralverbund-moehnetal.de) entnehmen.Lukas Zielinski


Feiern, um zu helfenJuKa‘56 Belecke e.V.Nach dem großen Erfolg des JuKa Sommerfestesim letzten Jahr, bei dem wir eine ansehnlicheSumme an das GEZUBUSO Hilfsprojektgegen AIDS in Südafrika spendetenund somit die Arbeit von Marc Schenuit unterstützten,kam der Erlös des diesjährigenSommerfestes den Hochwasseropfern derWarsteiner Partnerstadt im östlichen Wurzenzugute. Trotz bedecktem Wetter kamen Aktive,Fördermitglieder, Freunde und Familienzu diesem Anlass am Belecker Mühlengeländezusammen und spendeten gemeinsameine stattliche Summe von 1000 Euro. Dieserbesagte Erlös geht genauer gesagt an die„Wurzener Rudervereinigung schwarz-gelbe.V.“. Die Initiative dazu ergriffen wir im Rahmender diesjährigen Belecker 1075-Jahrfeier.Mit einem kurzen rückblickenden Vortrag vonMarc auf die ereignisreiche Zeit in Südafrikawurde den Besuchern das Ergebnis IhrerSpenden für das GEZUBUSO Hilfsprojekt bildlichvor Augen geführt.Bei den kleinen Besuchern stand das Entenangelnganz im Vordergrund des Geschehens,und auch der Auftritt der TrommelgruppeSAMBADU sorgte für Begeisterungunter den Gästen.Außerdem war neben Biertheke, Longdrinkbar,Weindeele und Grillstand das erstmaligeVogelschießen die größte Attraktion andiesem Abend. Mit großem Eifer schossenJung und Alt und Mann und Frau unter Aufsichtdes Schießmeisters Andreas Farke aufden Aar der Begierde, der in schwindelerregenderHöhe befestigt war.Nach einem spannenden Ringen fast allerBesucher um die Königswürde machteJuKa-Prinzengarden Hauptmann Sven Gausewegden entscheidenden Schuss underhielt den begehrten Titel des „JuKa Sommerfestkönigs“.Nach zahlreichen Beglückwünschungenwurde seine Zielgenauigkeitmit einem Flüssig-Präsent belohnt.In diesem Sinne möchten auch wir vomJuKa‘56 uns noch einmal bei allen für diezahlreichen Besucher und Spenden rechtherzlich bedanken!Christian Klopp– 20 –


JahresrückblickFamiliengruppe der Kolpingsfamilie BeleckeIn diesem Jahr hat die Familiengruppe derKolpingsfamilie wieder am Weihnachts-Familiengottesdienst,an der Maiwanderungund am Martinszug aktiv teilgenommen unddiese Veranstaltungen unterstützt. Zusätzlichsind auch Schlittenfahrten oder Wanderungendurchgeführt worden.leichte Geländestrecke - speziell für CrossoderMountain-Bikes - zu testen. Trotzt desfahrerischen Könnens der Heranwachsendenkann man auch von Glück oder Gottes Gütesprechen, dass dies alles ohne Verletzungenablief.Nach kurzer Pause ging es dann weiter zurWie auch in den letzten Jahren organisiertedie Familiengruppe in den Sommerferien unteranderem eine Tagesradtour. Diese Radtourist gedacht für die Kinder und Jugendlichen,die in den Ferien nicht ausreichend ausgelastetsind oder vielleicht auch, aus welchemGrund auch immer, nicht in den Urlaub fahrenkönnen. Dies hat uns veranlasst, eine Streckemit erhöhtem Schwierigkeitsgrad auszusuchen.So starteten wir morgens um 10 Uhr ander Westerbergschule mit dem Ziel Rabennestin Kallenhardt. Schon zu Beginn ist nicht nurden Jugendlichen, sondern auch den Eltern,welche die Radtour begleiteten, klar geworden,dass diese Tour anspruchsvoll wird. Dieersten Meter der Strecke führten an der evangelischenKirche bergauf zu den Pflanzegärten.Von den meisten wurde zwischenzeitlichdas Rad geschoben, nur wenige schafften denganzen Berg in den kleinsten Gängen hinaufzufahren.Danach führte uns der Weg vorbei an derBohnenburg und dem Hohlen Stein bis zumRabennest hinter Kallenhardt. Hier nahmendie Jugendlichen die Möglichkeit wahr, eineMittagsrast an einer wasserführenden Furt. Esdauerte nicht eine Minute, da lag der ersteJunge lang im Wasser, so dass wir kurzfristigden Rastplatz verlegen mussten und aneinem nahegelegenen Parkplatz unser Grillgutgarten. Gut gestärkt wurde der Rückwegangetreten, bei dem nur noch ein Bergüberwunden werden musste. Glücklich, dieseStrecke gemeistert zu haben, waren alle dannnachmittags am Belecker Wilkeplatz wiederangekommen. Bei herrlichstem Sonnenscheinwurde noch ein Abschiedseis genossen, bevores dann nach Hause ging.Auch diese Radtour war wieder ein voller Erfolg,und der organisatorische Aufwand warauch diesmal wieder überschaubar. Jedes Jahrwird nach attraktiven Ferienfreizeitangebotengesucht. Es wäre schön, wenn es noch mehrerePersonen oder Gruppierungen gäbe, diesich dazu durchringen könnten, eine Ferienfreizeitaktivitätanzubieten. Über zu viel Arbeitmuss man sich dabei keine Sorgen machen,denn Hilfe von anderen Eltern oder aus derGemeinde ist stets vorhanden.Stefan Rellecke– 21 –


JahresrückblickKolpingsfamilie BeleckeDas besondere Ereignis für alle Kolpingsfamilienwar die Erinnerung an den 200. Geburtstagvon Adolph Kolping, des Gründersdes Kolpingwerkes und bedeutenden Sozialreformersdes 19. Jahrhunderts. Auch unsereKolpingsfamilie gedenkt in diesem Jahre inbesonderer Weise des Gesellenvaters. Sostand die Heilige Messe am 1. Mai auch imZeichen dieses Ereignisses. Aber auch dasJosef-Schutzfest, welches immer am 1. Maivon den Kolpingsfamilien gefeiert wird, warder Anlass für diesen Gottesdienst. Diesmalwar das im letzten Jahr von der Bürgerschützengesellschaftneu errichtete Kreuz an deralten Vogelstange ein würdiger Ort für dieseMessfeier in der freien Natur. ZahlreicheBesucher waren bei kühlem aber trockenemMaiwetter gekommen. Das aufgebaute Zeltschützte gegen den manchmal frischen Wind.Präses Pfarrer Markus Gudermann hielt dieheilige Messe und erläuterte in seiner Predigtdie Bedeutung des Josefs-Schutzfestes,an dem der Hl. Josef als Arbeiter und Handwerkerbesonders verehrt wird und unterdessen besonderem Schutz das Kolpingwerksteht und der somit auch Patron aller Kolpingsfamilienist.Nach der Messe lud die Familiengruppe zueiner Maiwanderung ein. Außerdem gab eszum Frühschoppen Getränke. Zum Mittagwurde der Grillstand geöffnet, an dem Würstchenund Reibekuchen angeboten wurden.Im August besuchten wir gemeinsam mit denKolpingsfamilien aus dem Möhnetal das anlässlichdes 200. Geburtstages von Adolf Kolpingveranstaltete Musical „Kolpings Traum“im Wuppertaler Opernhaus. Hier wurde derWeg Kolpings von der Kindheit über seineZeit als Handwerker und Priester, als er dieNöte der Handwerksgesellen und Arbeitererlebte, bis zur Gründung der ersten Gesellenvereinedargestellt, ein beeindruckendesWerk, welches alle begeisterte. Vorab gab esnoch eine Fahrt mit der Schwebebahn sowieeine „Bergische Kaffeetafel“, an der sich allefür den Musicalbesuch stärken konnten.Auch der diesjährige Kolpinggedenktag am14. Dezember steht ganz im Zeichen des 200.Geburtstages von Adolf Kolping. DiözesanpräsesAnsgar Wiemers ist bei uns zu Besuchund wird die vorherige Messe zelebrierensowie einen Vortrag über den 200-jährigenAdolf Kolping und über den Stand der erhofftenHeiligsprechung halten.Aber auch die weiteren Aktivitäten unsererKolpingsfamilie sind noch zu erwähnen: DieDreitagesfahrt nach Dresden, wo wir vonunserem Mitglied Werner Rellecke hervorragendbetreut und informiert wurden, derBesuch im Hindutempel in Hamm, die AktionRumpelkammer, die Kreuzwegandacht desBezirkes Rüthen-Warstein bei uns in Beleckemit anschließendem Kaffeetrinken imJugendheim.Weiterhin beteiligten wir uns am Stadtfest„1075 Jahre Belecke“ sowohl bei den Vorbereitungenals auch mit einem großen Waffelstandmit Kaffeeausschank.Besondere Aktivitäten zeigte auch die Ü60-Gruppe z.B. mit Museumsbesuchen, Kraftwerkbesuchin Hamm, Wanderungen undRadtouren.Hans-Josef Koers– 22 –


FamiliengottsdiensteItalienische MissionNon è facile programmare e trovarci insiemeper una giornata di amicizia e di spiritualità“tutta italiana”. Potevamo essere più Missioni!La zona Nord - da Essen a Berlino - cisiamo trovati; ca. 400 persone. La Basilicadi s. Clemens ci ha accolto nella unica navata,piena di luce solare. Alle ore 11,30 cisiamo trovati tutti, dopo i saluti, e abbiamopreparato i canti della Messa, sotto la direzionemagistrale di don Guido. Don Gianniha raccontato la sua nuova esperienza diunità pastorale delle varie missioni di altramadre lingua con la comunità tedesca…chesi dichiara, anche, Missione.Ha presieduto la celebrazione il Regionaldechante Propst della Basilica: Martin Tengee dai seguenti missionari: p. Pierino Nataliscj., don Gianni Paganini, don GiuseppeBrollo, don Adriano Lucato,p. Joseph Roy, p.Biju Joseph, don Guido Lemma, don GiuseppeChiudinelli, diac. Josef Bilstein.Il Propst ha parlato con un italiano magistrale.Bello il suo coinvolgimento con gliitaliani e il suo richiamo ad una fede concretanella realtà della vita di ogni giornosull’esempio di Maria. Il Propst è rimastomeravigliato della giovinezza dei nostri cantie della partecipazione attiva dell’assemblea.Natali p. Pierino scj.Übersetzung: Elsa AlangiDie Organisation eines gemeinsamen Zusammentreffensfür einen Tag der Freundschaftund Spiritualität „ganz-italienisch“ ist nichteinfach. Es hätten noch mehr Missionen seinkönnen! Die Zone Nord - von Essen nach Berlin- hatte sich zusammengefunden, es warenca. 400 Personen. Die Basilika von St.Clemens hat uns aufgenommen im einzigensonnenbeleuchteten Kirchenschiff. Um 11.30Uhr haben wir uns zusammengefunden undbegrüßt, wir haben die Kirchenlieder der Messeunter der präsidentiellen Leitung von DonLino geprobt. Don Gianni berichtete über seineneue Erfahrung der pastoralen Einheit derverschiedenen Missionen anderer Muttersprachenmit der deutschen Gemeinde, die sichauch als Mission erklärt.Die Zelebration wurde vom Regionaldechantund Propst der Basilika Martin Tenge und denfolgenden Missionaren geleitet: Pater PierinoNatali scj., Don Gianni Paganini, Don GiuseppeBrollo, Don Adriano Lucato, Pater JosephRoy, Pater Biju Joseph, Don Guido Lemma,Don Giuseppe Chiudinelli, Diakon Josef Bilstein.Der Propst sprach in einem meisterhaften italienisch.Herrlich war sein Engagement denItalienern gegenüber und sein Aufruf zu einemkonkreten Glauben in der Realität des Alltags,dem Beispiel Mariens folgend. Der Propst warerstaunt über die modernen Lieder und deraktiven Beteiligung der Gemeinschaft.– 23 –


„Ein Maibaum für Maria“Liturgiekreis St. PankratiusDie Liturgiekreise (Hl. Kreuz und St. Pankratius)in unserer Gemeinde bereiten jeweilszwei bis drei Familiengottesdienste im Kirchenjahrvor, und zwar jeweils mit der Unterstützungvon Herrn Pastor Gudermann undunserer Gemeindereferentin Beatrix Jakobi.Ein Maibaum für Maria, so hieß das Themades Familiengottesdienstes im Mai diesenJahres. Der Mai ist die Zeit der Blumen undder warmen Frühlingstage und ist in der Kircheeiner ganz besonderen Frau gewidmet,der Gottesmutter Maria. In unserer Gegendgibt es den Brauch der Maibäume, einem Birkenbaum,der aufgestellt wird. Auch wir sindder Tradition gefolgt und haben in der Kircheeinen „Birkenbaum“ aufgestellt und ihndann mit den Kindern mit farbigen Streifengeschmückt. Dabei konnte mit den Kinderndie Bedeutung der verschiedenen Farben erarbeitetwerden:ROT ist die erste Farbe, für die die Menscheneinen Namen gefunden haben, sie ist dieFarbe der Liebe und des Blutes, das durchunseren Körper fließt und uns leben lässt.GELB ist die Farbe des hellen Lichtes undsteht für Sommer und Wärme.GRÜN steht für das Werden in der Natur, fürPflanzen, Wiesen und Wälder. Sie ist außerdemdie erste Farbe, die in der SchöpfungsgeschichteErwähnung findet.BLAU ist die Farbe des Himmels und desWassers, das wir zum Leben brauchen.VIOLETT ist in der Kirche die Farbe der Bußzeit.Buße ist wichtig, zum Beispiel um wiedermit sich und Gott ins Reine zu kommen.Alle diese FARBEN stehen für viele Eigenschaftendie wir mit der Gottesmutter MARIAverbinden, die ihr wichtig waren, wie ROT fürdie Liebe, GELB für Wärme und Geborgenheit,GRÜN für die Hoffnung, BLAU für dieTreue und das Leben sowie VIOLETT für Ruheund Besinnung. Durch Marienlieder und Gebetewurde Maria in diesem Gottesdienst besondersin den Mittelpunkt gerückt.Zum Liturgiekreis St. Pankratius gehörenEva Schulte, Michaela Speckenheuer, MaritaKretschmer, Iris Kersting und Renate Leifertund im Wechsel Pastor Markus Gudermannund Gemeindereferentin Beatrix Jakobi. FraukeLehmenkühler-Jesse und Dagmar Schürmannschieden im Laufe diesen Jahres aus.Für ihre langjährige Mitarbeit in unseremKreis möchten wir an dieser Stelle herzlichdanken.Renate Leifert– 24 –


Balance haltenFair handeln mit VergnügenTäglich von 17 – 18 Uhr, 5 Tage die Woche,52 Wochen im Jahr bietet die Eine-Welt-Gruppeihre fair gehandelten Waren im Laden inder Wilkestraße an. Bevor es so weit ist,muss das Sortiment ausgesucht, eingekauft,ausgezeichnet und ansprechend dekoriertwerden.Weitere Tätigkeitsbereiche sind monatlicheArbeitstreffen, Mitgestaltung von Gottesdiensten,Coffee-Stops, Info- und Verkaufsveranstaltungen.So kommen innerhalb einesJahres etliche Stunden ehrenamtlicherArbeit zusammen. Da ist es gut, dass wirdie Einsätze unter vielen Engagierten aufteilenkönnen! Denn ein „Zuviel“ kann ausder Lust schnell eine Last machen und dieFreude geht verloren. Damit das nicht passiertund die Balance zwischen Arbeit undVergnügen stimmt, unternehmen wir einmalim Jahr einen „Betriebsausflug“ und machenunser letztes Arbeitstreffen im Jahr zu einemgemütlichen Abend im Advent. So erfahrenwir uns - abseits der Routine - als Gemeinschaft,erleben schöne Momente, haltenRückschau auf unsere Aktionen, lassen neueIdeen aufkommen und machen gestärkt undmotiviert weiter!Susanne HeppeKindergarten Heilig KreuzHerr H ist da!Im Sommer wurde auch unser Kindergartenvon dem jungen Kinderliederkünstler „Herr H“angeschrieben, ob wir mit den Kindern Lusthätten, zu seinem neuesten Hit einen Tanzeinzustudieren. Anreiz für unsere Kinder warder Hauptgewinn - Ein Kinder-Mitmachkonzert!Die Kinder übten mit viel Freude für dasGewinnspiel einen Tanz zum Lied „Ich bin einPinguin…“ ein. Oft wurden die Tanzbewegungenin der KiTa geübt, bis alle Pinguine imTakt hüpften und tanzten. Bei den Videoaufnahmenkamen die Kinder geschminkt und imPinguinkostüm so gut an, dass es die Erziehernicht überraschte, als im September die Nachrichtkam: Ihr habt gewonnen!Ein Mitmach-Kinder-Konzert mit Herrn H… undnur für unsere Kindergartenkinder!Schnell musste ein Termin sowie eine passendeRäumlichkeit gefunden werden, damitalle Kinder, Eltern und Ehemalige ausreichendPlatz hatten, um es krachen zu lassen!Am 30.10.2013 um 16 Uhr im Pfarrzentrumwar es dann so weit!Spielerisch, wortgewandt, humorvoll und miteiner gehörigen Portion Spaß führte Herr Hdurch das abwechslungsreiche Programm undblieb dabei auf Augenhöhe seines Publikums.Auf der musikalischen Entdeckungsreise wurdegemeinsam mit Pinguin und Emma Entegetanzt, gehüpft und geklatscht. Es zeigtesich, dass bei Herrn H die Kleinen die Starssind.Und was kann man in unserer KiTa HeiligKreuz immer wieder hören? - „Herr H war da!“Barbara Hoppe


Kirchenchor Heilig Kreuz Belecke“Lobt Gott getrost mit Singen ...“Der Kirchenchor Heilig Kreuz feiert in diesemJahr sein 45-jähriges Bestehen.Aus diesem Anlaß wurde der Gottesdienstin der Heilig-Kreuz-Kirche am 13. Oktobervom Kirchenchor feierlich mitgestaltet. ImAnschluss daran fand ein gemeinsames Mittagessenund Kaffeetrinken statt. In einemkurzen Rückblick auf 45 erfolgreiche Jahreerinnerte unser 2. Vorsitzende, Udo Roggenkamp,an viele besondere Höhepunkte. Erwähnenswert,dass fünf Mitglieder dem Chorseit Gründung angehören und auf der Cäcilienfeieram 21. November besonders geehrtwerden.Zu unseren Aufgaben als Kirchenchor zähltnatürlich die Mitgestaltung der Liturgiefeieran den Hochfesten im Kirchenjahr und zu besonderenAnlässen. So war in der Propsteikircheund in der Heilig-Kreuz-Kirche derChorgesang erklungen. Mit großer Freudehaben wir am 26. Mai die Nachprimiz vonFlorian Lübker und am 2. Juni die Heimatprimizvon Alexander Görke in der Heilig-Kreuz-Kirche festlich mitgestaltet.Am 29. September führte unser Jahresausflugnach Münster. In der Matthäuskirchekonnten wir den Gottesdienst durch Chorbeiträgebereichern. Nach einem gemeinsamenMittagessen und einer Stadtführung ging dieFahrt nach Nordkirchen - der Heimat unsererChorleiterin Melanie Howard-Friedland. DieBesichtigung des Schlosses mit Kaffeetrinkenwaren die nächsten Programmpunkte,bevor es in froher Stimmung und mit vielGesang heimwärts ging.Neben konzentrierter Chorarbeit pflegen wirauch die Geselligkeit und den Zusammenhalt.Seit nunmehr 17 Jahren vermittelt unsereChorleiterin Frau Howard-Friedland unsdie Freude und das Gelingen am Chorgesang.Alle, die diese Freude mit uns teilen möchten,die Lust dazu haben, sind herzlich zuunseren Chorproben eingeladen – donnerstags,17.45 Uhr, im Heilig-Kreuz-Zentrum.Gerda Fleige– 26 –


Alternative Wallfahrt unter dem Thema: “Lebens-Fluss-Kreuz-Fahrt“kfd BeleckeAm 15.Juli 2013 starteten zwei Busse ausdem kfd Bezirk Rüthen zur alternativen Wallfahrtan die Weser. Von der kfd Belecke nahmenwir mit zehn Frauen teil.Bereits in Beverungen wurden ca. 1600 Frauenmit dem gemeinsamen Lied „Danke fürdiesen guten Morgen“ herzlich begrüßt, undzu den Trompetenklängen von „Lobe denHerren“ wurden die vier bereitstehendenSchiffe bestiegen, die uns nach Schloss Corveybrachten.Alles ist im Fluss, unser Leben ist wie einFluss von der Quelle bis zur Mündung. Dassin der Bibel der Fluss als Lebensbringer mitdem Glauben verglichen wird, haben wirebenso bedacht und gefeiert, wie wir dasKreuz auf unserer Fahrt nicht ausgeblendethaben. Es ist ein Zeichen des Segens, aberauch des Schweren, das uns belastet. Gesängeund geistige Impulse ließen uns mitanderen Frauen enger zusammenrücken, undes hat uns angeregt, einen Blick auf das eigeneLeben zu richten.Im Schlosspark Corvey fanden sich dann insgesamt3200 Frauen ein, um gemeinsam dieHl. Messe mit dem Diözesanpräses der kfd,Roland Schmitz, zu feiern. Die Messe standunter dem Thema „In uns selbst strömen dieQuellen des Heiles und der Heilung“. Dieserinneren Quelle wollten wir nachspüren undsie strömen lassen in das Land unseres Lebens.„Es sind 3200 Lebensgeschichten, diehier zusammen kommen. Jeder Frau ist etwasanderes passiert, das soll man annehmenkönnen und auch lernen, dass man nicht alleineauf dem Weg ist, sondern mit vielengemeinsam“, so Christa Mertens (geistlicheBegleiterin im Diözesanverband Paderborn).Nach dieser sicher für alle Mitreisenden unvergesslichenMesse bedankten sich alleFrauen mit einem nicht enden wollendenApplaus bei allen Mitwirkenden. Wir wurdenmit den Wünschen für einen guten Heimwegund Gottes Segen verabschiedet, damit dasLeben „gut im Fluss bleibt“, manches Kreuzmit Solidarität getragen werden kann unddie „Kreuzfahrt des Lebens“ mit göttlicherKraft immer auf einem guten Kurs bleibt.Alle Teilnehmer waren sich auf der Rückfahrteinig: Es war ein außergewöhnlicher Tag, deruns allen noch lange in Erinnerung bleibt.Annette Vahle, Doris Hörstmann


20.000 MuseumsbesucherAnno-MuseumskreisZuerst überrascht, dann aber sehr erfreut warendie Mitglieder der KAB Anröchte (Kath. ArbeitnehmerBewegung), als sie im Frühjahr dasMuseum „Schatzkammer Propstei“ in Beleckebesichtigten. Denn mit Frau Anneliese Brunnenwar unter ihnen die 20.000. Museumsbesucherin,die wir herzlich begrüßen durften. Sieerhielt einen wertvollen Bildband und natürlichden Belecker Jubiläumssekt. Auch die Besucher19.999 und 20.001 erhielten Präsente. Mit dieserüberzeugenden Besucherzahl, die so nichtzu erwarten war, setzt die Schatzkammer einweiteres positives Ausrufungszeichen. Dasrund 30-köpfige Team des Anno Museumskreiseshat einen erheblichen Anteil an diesen beachtlichenBesucherzahlen. Sie gewährleistenseit September 1992 die regelmäßigen wöchentlichenÖffnungszeiten des Museums undgarantieren so, dass viele Interessierte diesegroßartige Ausstellung mit den wertvollen liturgischenGewändern, Kelchen und Monstranzenvom 15. bis 18. Jahrhundert erleben können.Nicht nur aus der näheren Umgebung Beleckesreisten Besucher an, um die Schätze zu bewundern,sondern aus weiten Teilen des Landes,so z.B. ein Männerchor aus Essen-Steele, dieKAB Hamm oder Besucher aus Siegburg undsogar darüber hinaus aus Belgien.Neben dieser Dauerausstellung locken natürlichauch die ständig wechselnden Sonderausstellungenneue und alte Besucher an und sindein weiterer Grund für diesen Erfolg.Dazu gehörte im Jahr 2013, dem Jubiläumsjahr„1075 Jahre Belecke“, auch die Fotodokumentationmit den historischen BeleckerStadtansichten. Diese Ausstellung, zuvor inden Schaufenstern der Belecker Geschäfte zusehen, wurde ergänzt durch Bilder der altenBauernhöfe in der Belecker Altstadt vor derAussiedlung. Weiter prägten interessante bildlicheErinnerungen wie Originalprotokolle undAufzeichnungen zur 1000 Jahrfeier und zum Jubiläum„1050 Jahre Belecke“ diese Dokumentation.Viele Interessierte, auch aus der jüngerenGeneration, nutzten diesen nicht alltäglichenBlick in die Belecker Geschichte.Im Jahr 2013 gab es für den Anno-Museumskreisallerdings auch traurige Anlässe. So verstarbenunsere langjährigen Mitglieder FranzFeller und Alfons Grewe sowie aus unseremaktiven Kreis Hans Heiß. Stets haben sie verantwortungsvollund zuverlässig ihren Diensterfüllt. Wir werden sie in guter und dankbarerErinnerung behalten.Joseph Friederizi– 28 –


Wechsel in der LeitungCaritaskonferenz St. PankratiusIn der Caritaskonferenz St. Pankratius fandein Wechsel in der Leitung statt. Nach vielenJahren als Vorsitzende der Caritaskonferenzwurde im April diesen Jahres Elisabeth Brachtals 1. Vorsitzende verabschiedet. Die Leitungübernahmen als Team Doris Biermann, MariettaHunecke und Rita Deppe.Erste Herausforderungen an das neue Teamwaren die Ausrichtung des Seniorenfrühstücks,die Gestaltung des Krankentages unddie Seniorennachmittage, die seit Oktoberwieder stattfinden.Rita DeppeEhrenamtliches Engagement„Kirche lebt - mit DIR!“„Kirche lebt – mit DIR“, so ist der Titel derSerie, bei der Einzelpersonen oder Gruppenaus unserer Gemeinde seit einigen Jahrenvorgestellt werden, die Arbeiten „im Hintergrund“verrichten. Unsere Gemeinde lebtdurch das ehrenamtliche Engagement vonKindern, Jugendlichen und Erwachsenen.Jede/r Einzelne ist mitverantwortlich für einelebendige Gemeinde.In diesem Jahr möchten wir überdie Personen berichten, die sichseit vielen Jahren treffen, um gemeinsamden Rosenkranz zu beten.In der Heilig-Kreuz-Kirche findensich jeden Mittwoch um 18.00Uhr (im Winter um 17.00 Uhr) ca.sechs bis zehn Personen zum Gebetein. Diese Gruppe bestehtschon seit der Zeit, als noch die Schwesternin unserer Gemeinde tätig waren. Im Laufeder Jahre haben die zuständigen Personenimmer wieder einmal gewechselt. Zu Beginnund zum Ende des Rosenkranzgebetes wirdimmer ein Lied gesungen.In der Abtskapelle trifft sich ebenfalls einkleiner Kreis von ca. sechs bis acht Personenjeden Freitag um 16.00 Uhr. Die Gruppierungbesteht bereits seit über 30 Jahren noch ausZeiten von Prälat Peters. Das Rosenkranzgebetwird hier in einer Art Andacht gehalten,bei der es immer Gebetsimpulse passendzum Thema des Monats gibt. Im Juni z. B.das „Herz Jesu“ oder im September „ErnteDank“. Umrahmt wird die Gebetszeit mit Liedern.Zu Beginn wird eine eigens mitgebrachteMutter Gottes auf dem Zelebrationsaltarplatziert. Beide Gruppender Rosenkranzbeter sind in denletzten Jahren kleiner geworden,weil einige ältere Menschen aus gesundheitlichenGründen nicht mehrkommen können oder verstorbensind. Deshalb freuen sich alle überGleichgesinnte, die am Gebet teilnehmenund die Gruppen zukünftigunterstützen möchten. Jeder und jede istherzlich willkommen.Allen Beteiligten danken wir für die geleisteteArbeit in den vergangenen Jahren undhoffen, dass wir noch viele Jahre auf ihreUnterstützung zählen können, gemäß demMotto „Kirche lebt – mit DIR“.Helga Ebers– 29 –


Zahlen, Daten, FaktenRückblick 2013TäuflingeClara Linn Lukas Bolzenius Emily TackeRomy Lohmeier Emil Maas Carla SchlüterMadita Ruff Frida Mühlenschulte Rieke KoersEmma Kaiser Till Kollbach Lena HaarhoffJustus Cruse Jana Babiev Viktoria StranskiFelias Gottfried Mateo Di Nardo Tim MintertMelina Raulf Jona Wessel Damien Oliver ScheppelmannClemens Friederizi Lea Hömberg Svea Marie WeinstockPius Ferdinand Leifert Leonard Mateo Mulavecz Carl Hermann JesseAlessia Di NardoKommunionkinderTim Breitkopf Louis Brackwehr Christopher DeuterLara Di Nardo Janine Gosselke Lars HenseFinja Kersting Max Kersting Mats KrügerThea Lehnen Priska Leifert Johannes LudwigLoana Ritter Angelina Rothe Jana PetraschMatthias Templin Marcelina Vela Anna WelzelFelina WestrichKim WieseHochzeitenSarah Harbecke & Michael KoersJulia Blecke & Matthias KaiserLinja Fiefeck & Lukas GraweAdriana Bastrnakova & Eugen HammStefanie Bartels & Thorsten KochTina Schroeck & Eugen GottfriedMaren Wichert & Thomas GärtnerGoldene HochzeitenDorothea & Heinz RodehüserHildegard & Werner SimonRita & Franz BauseMarlies & Karl-Heinz EickhoffChrista & Heinz BuddeKollekten, SammlungenCaritas Advent 2012Adveniat 2012SternsingerMisereorRenovabisCaritas Sommer 2013WeltmissionCaritasDiaspora4.579,00 EUR7.498,64 EUR6.135,00 EUR4.285,42 EUR1.032,33 EUR4.685,20 EUR852,08 EUR755,37 EUR558,32 EURDaten aus der GemeindeGemeindemitglieder 3.498Kirchenbesucher 446Kirchenaustritte 11Kircheneintritte -


Zahlen, Daten, FaktenRückblick 2013Verstorbene08.12.12 Wilhelmina Stiebing 87 26.06.13 Ralf Biermann 4719.12.12 Katharina Manthey 68 05.07.13 Lucia Grunwald 8322.12.12 Ewald Grunwald 77 08.07.13 Hans-Josef Heiß 8026.12.12 Hubert Mast 83 10.07.13 Elisabeth Hoppe 8601.01.13 Josefine Koch 81 21.08.13 Paul Grunwald 8303.01.13 Hedwig Wagner 88 25.08.13 Franz Feller 8918.01.13 Hans-Jürgen Cruse 62 26.08.13 Renate Melmuka 6221.01.13 Hedwig-Gertrude Tembusch 75 29.08.13 Adolf Drude 8518.02.13 Heinz-Josef Flormann 82 06.09.13 Manfred Müller 6520.02.13 Johannes Löffeler 84 08.09.13 Gertrud Poeschel 9113.03.13 Margarete Rüther 87 12.09.13 Walter Ehlen 7915.03.13 Maria Trost 92 17.09.13 Anna-Helene Röttger 7116.03.13 Elisabeth Schröder 76 19.09.13 Günter Blanke 8220.03.13 Natalie Walter 88 20.09.13 Inge Wessel 7702.04.13 Lieselotte Popien 93 23.09.13 Alfons Grewe 8604.04.13 Hans-Georg Koch 68 26.09.13 Wolfgang Knöfel 5110.04.13 Elfriede Hötte 92 28.09.13 Dr. Werner Mosmann 8517.04.13 Anna Sturde 83 03.10.13 Johannes Dreßler 10321.04.13 Walter Ludwig 92 19.10.13 Clementine Heppe 7830.04.13 Adelheid Sellmann 87 29.10.13 Maria Gockel 9330.04.13 Josefine Raulf 89 29.10.13 Agnes Berg 9101.05.13 Karl-Ludwig Steinrück 72 30.10.13 Maria Gosselke 7823.05.13 Hubert Volkinsfeld 89 30.10.13 Klaus Gratzke 6602.06.13 Josef Schröder 96 01.11.13 Annelore Raulf 8715.06.13 Wilhelm Kühle 84 02.11.13 Christel Wiemann 7827.06.13 Theodor Raulf 85 13.11.13 Marlies Berger 8725.06.13 Franziska, Katharinaund Tim Steinrück 0ImpressumHerausgeber: Propsteigemeinde St. Pankratius BeleckeRedaktion: Hermann Bertling, Markus Gudermann, Rudolf Kommer, Thomas Schrewe, Anja WerthmannDruck: Medienzentrum Hellweg-Sauerland GmbH, BeleckeFotos: Rudolf Kommer, Michael Sprenger, Kathrin Gärtner, Susanne Heppe, Matthias Leifeld, Tobias Piekarz, aufgeführteGruppen und Verbände

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