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Anlage 6 – Berechnung von Schwebstofffrachten auf ... - Tideelbe

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Vergleich zu den Messwerten des UFZ/Uni-Stuttgart/ELANA aus dem Jahr 2006.Während des Hochwassers 2000 wurden in der Mulde am 15.03.2000Schwebstoffkonzentrationen <strong>von</strong> 94 mg/l ermittelt. Zwei Wochen später warenes immerhin noch 58 mg/l. Der Abfluss betrug im Scheitel 426 m 3 /s. Währenddes Frühjahrshochwassers 2006 wurden maximal lediglich 50,4 mg/l ermitteltbei einem Scheitelabfluss <strong>von</strong> 650 m 3 /s. 14 Tage später wurden nur noch ca. 10mg/l abfiltrierbare Stoffe ermittelt. Somit ist nicht die Schwebstofffracht in ihrerHöhe als solche absolut unwahrscheinlich sondern möglicherweise nur dasVerhältnis zur Fracht in Aken. Auch in diesem Zusammenhang sei <strong>auf</strong> das KapitelHochwasser 2006 verwiesen.Plausibel erscheint dagegen auch der Zusammenhang zwischen kumuliertenAbflüssen und den im gleichen Zeitraum betrachteten <strong>Schwebstofffrachten</strong> (Abb.12). Erkennbar ist, dass sowohl für die Saale als auch für die Mulde bei höherenAbflüssen die Differenz zwischen den Befunden, einerseits der BfG (Saale) undandererseits der ARGE-Elbe (Mulde) und den „Trübungsfrachten“ größer wird,was insbesondere an der Mulde an dem schnellen Abflussgeschehen und derdamit einhergehend schnellen Anstieg der Schwebstoffkonzentrationeneinhergehen könnte.8000060000Differenz Wittenb.-AkenARGE-ElbeTrübungSchwebstofffracht, t/Ereignis40000200000-20000-40000FHW97MW97-98WHW98FHW99FHW2000FHW2004-60000-80000Abb. 9: Differenz der Frachten zwischen Aken und Wittenberg im Vergleich zuberechneten Frachten der Mulde.


6,000aken-HW20005,000Mulde-HW2000wittenberg-HW2000Schwebstofffracht, t/d4,0003,0002,0001,000001.02.200005.02.200009.02.200013.02.200017.02.200021.02.200025.02.200029.02.200004.03.200008.03.200012.03.200016.03.200020.03.200024.03.200028.03.200001.04.200005.04.200009.04.200013.04.200017.04.200021.04.200025.04.200029.04.2000Abb. 10: Verl<strong>auf</strong> der berechneten Frachten in der Mulde im Vergleich zu denFrachten in Wittenberg und Aken während des Frühjahrshochwassers 2000.Schwebstofffracht, t/d6,0005,0004,0003,0002,000wittenberg-HW2004aken-HW2004Mulde-HW20001,000001.02.200403.02.200405.02.200407.02.200409.02.200411.02.200413.02.200415.02.200417.02.200419.02.200421.02.200423.02.200425.02.200427.02.2004Abb. 11: Verl<strong>auf</strong> der berechneten Frachten in der Mulde im Vergleich zu denFrachten in Wittenberg und Aken während des Frühjahrshochwassers 2004.


1000009000080000Mulde-TrübungRosenburg/TrübungMulde-ARGE-ElbeCalbe/Grizehne, BfGKumulierte Fracht t/Ereignis7000060000500004000030000200001000000 200000 400000 600000 800000 1000000 1200000 1400000 1600000 1800000 2000000Kumulierter Abfluss, kt/EreignisAbb. 12: Kumulierte Abflüsse und <strong>Schwebstofffrachten</strong> <strong>von</strong> mehrerenHochwasserereignissen <strong>auf</strong> Grundlage verschiedener <strong>Berechnung</strong>sverfahren.

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