3. IO-Bausteine / Systembus - Reimann Online

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3. IO-Bausteine / Systembus - Reimann Online

3. IO-Bausteine / SystembusFachMikroprozessorAutorUrs ReimannDozentUrs ReimannVersion 1.2 Elektrotechniker HFHöhere technischeFachschule HFFür die korrekte Freischaltung von Speicher- oder Ein/ Ausgabebausteinen wird der Adressbus aufgeteilt:Diese Situation kann übersichtlich mit dem sog. Adress-Aufteilungswort (auch Adresswort) dargestelltwerden, einem Schema in dem die Funktion der Adressbits gruppenweise erkennbar wird:►Als Adressdecoder kann ein digitaler Vergleicher benutzt werden. Ein solcher Vergleicher hat zwei Reihenvon Digitaleingängen, die z.B. A- und B-Eingänge genannt werden. Der Ausgang des Vergleichers (A = B)zeigt an, ob die Bitmuster an den beiden Eingangsreihen exakt gleich sind.Man legt nun an die eine Eingangsreihe des Vergleichers (A-Eingänge) die Adressleitungen zurBausteinauswahl und an die andere Reihe (B-Eingänge) die interne, fest eingestellteVergleichsadresse an. Dieses Bitmuster ist die eingestellte Bausteinadresse.Wenn die Adressbits zur Bausteinauswahl exakt dem fest eingestellten Bitmuster entsprechen, schaltetder Vergleicher mit seinem Ausgangssignal den angeschlossenen Baustein frei. DasFreischaltungssignal muss u.U. mit weiteren Signalen verknüpft werden, bevor es an den Chip- Select-Eingang des Bausteines geht, z.B. bei isolierter E/A-Adressierung mit dem Mem/IO-Signal.Der Busmaster muss nun dafür sorgen, dass in dem Bitfeld zur Bausteinauswahl genau das Bitmustererscheint, auf das der Adressdecoder eingestellt ist. Das erreicht man durch die Wahl der richtigenAdresse im Befehl. Das fest eingestellte Bitmuster am Adressdecoder bestimmt also die Adressen unterdenen der Baustein im Systemadressraum erscheint. Das folgende Beispiel soll dies verdeutlichen:Seite 20 von 25

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