Den letzten Mantel mache ich selbst

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Den letzten Mantel mache ich selbst

Den letzten Mantel mache ich selbstÜber Möglichkeiten und Grenzen von Palliative CarePalliative Care respektiert Leben und Sterbengleichermassen. Dabei werden die Würdeund die gegebene Autonomie des Menschenanerkannt und seine Prioritäten in denMittelpunkt gestellt. Belastende Symptome undSchmerzen werden so weit als möglich gelindert.Seelisches, soziales und spirituelles Leiden wirdebenso ernstgenommen wie körperliches. AufWunsch werden die Nächsten mit einbezogen,unterstützt und begleitet. Palliative Care wirdunabhängig von Alter und Diagnose angebotenund neben rehabilitativen und lebenserhaltendenMassnahmen eingesetzt.Das war nicht immer so. Palliative, also linderndeMassnahmen sind zwar die ältesten undwaren über sehr lange Zeit auch die einzigenTherapieformen. Diese gerieten aber durchdie grossen technischen und medizinischenFortschritte der letzten Jahrzehnte etwas in denHintergrund. Die Hospizbewegung in den späten1960er Jahren hat die Aufmerksamkeit auf dieNotwendigkeit eines besonderen Umgangs mitunheilbar Kranken und Sterbenden gerichtet.Diese Bewegung trug dazu bei, ein Bewusstseindafür zu entwickeln, dass diese Menschennebst gezielter medizinischer Behandlung auchumfassender Pflege und Begleitung bedürfen.Neben einem gesellschaftlichen Bewusstsein, dasdas Sterben als zum Leben gehörend ansieht, sindzur Umsetzung von Palliative Care institutionelleEinrichtungen wie Hospize, Palliativstationen undSpitexdienste erforderlich. Ausserdem brauchtes persönliche Gedanken und Überlegungenjedes einzelnen zur Tatsache der menschlichenEndlichkeit. In dieser Auseinandersetzung möchtedieses Buch ein hilfreicher Begleiter sein.Das Buch beleuchtet die Themen auf drei Ebenen. Jede Ebene hat einoptisch, sprachlich und inhaltlich anderes Gesicht. So wechseln sichWissens- und Informationsteile sowohl mit Kapiteln, in denen Gelesenesmit eigener Erfahrung verglichen und überprüft werden kann, als auchmit Übersichtskarten ab, die wichtige Punkte aufführen, die es zurPlanung und Umsetzung von konkreten Schritten braucht.Die AutorinnenSusan Porchet-Munro, M.A., Musiktherapeutin, Erwachsenenbildnerin,vormals Präsidentin von palliative care – NETZWERK ZÜRICH,Mitarbeiterinder Arbeitsgruppe Ausstellung «Palliative Care – leben bis zuletzt».Verena Stolba, Dipl. Pflegefachfrau, vormals Vizepräsidentin vonpalliativecare – NETZWERK ZÜRICH, Organisatorin der Rahmenveranstaltungenzur Ausstellung «Palliative Care – leben bis zuletzt».Eva Waldmann, M.A., Kunst- und Ausdruckstherapeutin, Co-Präsidentinpalliative care – NETZWERK ZÜRICH, Projektleiterin der Ausstellung«Palliative Care – leben bis zuletzt».


Susan Porchet-Munro / Verena Stolba / Eva WaldmannDen letzten Mantel mache ich selbst.Über Möglichkeiten und Grenzen von Palliative Care2005. Ca. 200 Seiten mit 30 farbigen Abbildungen.Gebunden.Ca. Fr. 38.– / ¤ 26.50 ISBN 3-7965-2144-4Erscheint im Oktober 2005.Wenn es um die umfassende Behandlung und Begleitung bei fortschreitenderKrankheit und Sterben geht, steht der Mensch im Mittelpunkt. Palliative Care beinhaltetsowohl die Linderung von Schmerzen und Beschwerden als auch die Aufmerksamkeitfür seelische, soziale und spirituelle Dimensionen des Menschen. Dies stellthohe emotionale und fachliche Anforderungen an alle Beteiligten. Wichtig ist es,diese letzte Etappe des Lebens umsichtig und respektvoll anzugehen.Den Anstoss zu diesem Buch gab die Ausstellung «Palliative Care – leben bis zuletzt»im Stadthaus Zürich (November 2003 bis Januar 2004).Ziel dieser Publikation:– Die breite Bevölkerung darauf hinweisen, dass es bei unheilbaren Krankheiten eineumfassende Form der Begleitung (Palliative Care) gibt, die Würde, Lebensqualitätund Autonomie des Menschen in den Mittelpunkt stellt.– Möglichkeiten und Grenzen von Palliative Care aufzeigen.– Bilder vermitteln, wie Palliative Care im Alltag aussieht.– Konkrete Planungshilfen zur Gestaltung der letzten Lebensphase anbieten.– Realistische Vorstellungen wecken, was Patientinnen und Angehörige von Institutionenund Fachpersonen erwarten können, und deutlich machen, wo Wünscheunrealistisch und übertrieben sind.– Menschen befähigen, selbstverantwortlich die letzte Lebenszeit anzugehen.– Menschen anregen, sich über die letzte Lebensphase Gedanken zu machen unddiesbezügliche Wünsche und Prioritäten zu formulieren.– Betroffenen Menschen und ihren Angehörigen Mut machen, miteinander überSterben und Tod zu sprechen.– Zeigen, dass Betroffene ein Recht auf palliative Begleitung haben und dass siedanach fragen dürfen.VerlagsadresseSchwabe AGSteinentorstrasse 13CH-4010 BaselTel. +41 +61 278 95 65Fax +41 +61 278 95 66verlag@schwabe.chAuslieferungSchwabe AGFarnsburgerstrasse 8CH-4132 MuttenzTel. +41 +61 467 85 75Fax +41 +61 467 85 76auslieferung@schwabe.chwww.schwabe.ch

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