KABEL PERSPEKTIVEN 1

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KABEL PERSPEKTIVEN 1

www.deutschland-ist-auf-einemguten-Weg.deDie Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)-Branche in Deutschlandhat den ersten Platz in der Wirtschaft erobert: Bei der Bruttowertschöpfung hat sieden Maschinen- und Automobilbau inzwischen überholt. Da die IKT-Branche zudemschneller wächst als die Gesamtwirtschaft, wird sie in den kommenden Jahren einstarker Konjunkturmotor bleiben. Der schnelle und flächendeckende Ausbau derBreitbandtechnologien sowie deren intensive Nutzung entscheiden heute über dieWettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft.Noch liegt Deutschland bei der Breitbandnutzungim internationalen Vergleichlaut OECD abgeschlagen aufPlatz 18; hinter Ländern wie Südkorea,der Schweiz und Island. Deutschlandist aber auf einem guten Weg, dennallen voran die Kabelnetzbetreiberforcieren den breitbandigen Ausbauihrer Infrastruktur. Die Bundesregierunghat in diesem Jahr ein Aktionsprogramm„InformationsgesellschaftDeutschland 2010“ (iD2010) insLeben gerufen und als Ziel formuliert,dass bis 2008 für 98 Prozent allerHaushalte ein breitbandiger Internetzugangüber Festnetze, Kabelnetzeoder terrestrische Funktechnologienverfügbar sein soll.Leistungsfähige Breitbandverbindungenermöglichen den Zugang zu mehrInformationen, die schneller abrufbarsind. Das ist nicht nur im Wirtschaftslebenrelevant und bringt Wettbewerbsvorteile,sondern wird auch inder Aus- und Weiterbildung sowie derFreizeit immer wichtiger. So startenerste Hochschulen Online-Vorlesungenmit live-Chats. Bei Bewerbungenum eine Arbeitsstelle bevorzugenimmer mehr große Unternehmen onlineübersandte Unterlagen. Für vieleInternet-User im privaten Bereich sindOnline-Banking, Warenbestellungenoder die Buchung von Reisen Selbstverständlichkeiten.Die Übertragungvon Bildern der digitalen Kamera, dasHerunterladen von Filmen und Musik,aber auch der Austausch von Datenzwischen Arbeitsplatz und Home-Office gehören für immer mehrMenschen zum Alltag.„Ohne Breitband sind viele vonzukunftsträchtigen Möglichkeiten ausgeschlossen“,schreibt Dr. ThomasGanswindt, Vorsitzender der InitiativeD21 im (N)Onliner Atlas 2006, derzusammen mit TNS Infratest erstelltwurde. Dieser zeichnet auf Basis vonmehr als 50 000 Interviews in derBevölkerung über 14 Jahren ein aktuellesBild von der Internetnutzung inDeutschland.Die „Onliner“ werden immerzahlreicher, weiblicher und älter37,8 Millionen Menschen in Deutschlandbzw. 58 Prozent aller Bundesbürgerüber 14 Jahren nutzen das Internet– zwei Millionen mehr als im Jahr2005. Dabei füllt sich der „digitaleGraben“ zwischen West und Ost immerweiter wegen der höheren Zuwachsratenin den östlichen Bundesländern.Unter den „Onlinern“ sind immer mehrFrauen: Erstmals lag ihr Anteil über der50-Prozent-Marke. Und: Der Altersdurchschnittder Internetnutzer steigt,da sich immer mehr aus der Generation„50 plus“ zu ihnen gesellen. Beiden 50- bis 59-Jährigen zählen mittlerweile57 Prozent zu den „Surfern“.Betrachtet man die gesamte Altersgruppeüber 50 Jahren nutzt schonmehr als ein Drittel – etwa zehn Millionen– das Internet, Tendenz steigend.Die Mehrzahl (79 Prozent) surft laut4 KABELPERSPEKTIVEN 01 · 2006


Von analog zu digital undmultimedialNoch vor weniger als fünfJahren war die Medienversorgungfür die Wohnungswirtschaftin Deutschlandkein Thema von besondererBedeutung. Die meistenentschieden sich für Kabelanschluss,weil damit derFernseh- und Radioempfangwetterunabhängigwar und die Fassaden unverbautblieben. Wolltenin einem Haus viele ausländischeMieter ihreHeimatsender empfangen,fiel die Entscheidung eherzugunsten der Satelliten-Anlage aus. Die analogeWelt war überschaubarund eindimensional. Dasist passé: Der Vielfalt gehörtdie Zukunft, denn …Kabel Internet/Phoneaktuell verfügbarKabel Internet/Phonebis Ende 2006 verfügbarKabel Internet/PhoneAnfang 2007 verfügbar(derzeit liegen nurAngaben von KDG vor)BochumEssenWuppertalLeverkusenOlpeDüsseldorfGelsenkirchenKölnBonnSAARLANDRHEINLAND-PFALZBADEN-WÜRTTEMBERG(Kabel BW)DortmundFreiburgNORDRHEIN-WESTFALEN(ish)Frankfurt/TaunusMannheimKarlsruheBöblingen/Reutlingen*Vermarktung durch NE4-BetreiberBREMENMarburgGießenDarmstadtVillingenSCHLESWIG-HOLSTEINKasselHESSEN(iesy)Fulda… Analog ist ein AuslaufmodellHAMBURGDas sieht auch die Bundesregierungso. Bis 2010 soll nach ihren Vorstellungenbeim Fernsehen das Ende der analogenÜbertragungen erreicht sein, ab2015 soll auch Radio nur noch digitalübertragen werden. Die Digitalisierungbedeutet für alle Übertragungswegeeinen Gewinn an freien Kapazitätenund damit Platz für mehr Programme.Diesen Effekt konnte man bereits inanderen Bereichen erleben: Bei derHannover*Braunschweig*HamelnLudwigsburgAalenSingenUlmLüneburgBambergWeimarSuhlBAYERNKemptenMünchenBernburgZeitzGeraBayreuthRegensburgUnterföhringGreifswaldBERLINLeipzigMeißenDresdenUmstellung von Schallplatte auf CD,von der Videokassette auf DVD odervon der analogen zur digitalen Kamera.Für den Endkunden ist derSchritt in die digitale FernsehweltkleinEr schließt lediglich einen zum jeweiligenÜbertragungsweg passendenDigital Receiver an. Dann kann z. B.jeder, der einen Kabelanschluss vonKabel Deutschland hat, über 160 digi-6 KABELPERSPEKTIVEN 01 · 2006


S c h l a g l i c h t e rWas kann ich dann zusätzlich nochabonnieren?Wir bieten unseren Kunden zum einendas digitale Programmpaket „KabelDigital HOME“ an. Es umfasst derzeit33 hochwertige zusätzliche Sender ausden Bereichen Unterhaltung, Spielfilmeund Serien, Sport, Dokumentation undInformation, Kinder, Musik sowieErotik plus 35 digitale Radiosender.Das ganze Paket kostet 10,90 Euro imMonat mit einer Vertragslaufzeit vonzwölf Monaten. Zum anderen könnenSie bei uns eines von insgesamt neunverschiedenen Fremdsprachenpaketenbuchen. Zusätzlich lässt sich imKabel auch Premiere abonnieren, darunterauch HDTV-Angebote also hochauflösendesFernsehen.Kabel Highspeed, das Internetangebotvon Kabel Deutschland(KDG), gewinnt den eco Award2006 als bestes Internetproduktfür Privatkunden. Damit zeichnetder Verband der deutschen Internetwirtschafte. V. erstmals einenKabelnetzbetreiber aus.Und was versteht man unter TV aufAbruf?TV auf Abruf bedeutet nichts anderes,als dass man sich Blockbuster undspannende Filme bequem nach Hauseauf den eigenen Bildschirm bestellenkann. Mittels eines Digital Receiversschaut man dann den gewünschtenFilm zur bestellten Zeit an. Diesenneuen Service – auch Pay per Viewgenannt – bieten wir seit Juli an. Ausunserem „Select KINO“-Angebot könnenunsere Kunden aus bis zu 15 Kinofilmenwählen, beim „redXclub“ aus biszu sechs harten Erotikfilmen. WelcheFilme abrufbar sind, erfährt man unteranderem unter www.kabeldeutschland.de.Geordert werden kann telefonischoder per Internet; ab Herbst auchper SMS. Jede Filmbestellung kostetdrei Euro bei „Select KINO“ und bei„redXclub“ sechs Euro. Es wird keineAktivierungsgebühr erhoben und manbraucht dafür kein Abo.Herr Dr. Cubero, wir danken Ihnen fürdas Gespräch.Ab 1. September neu im „Triple Play“ Angebot von KDG:„Kabel Phone Flat Türkei“ mit Flatrates ins deutsche und ins türkischeFestnetz. Beim Kabel Highspeed Paket Professional wird dieDownloadgeschwindigkeit von 6,2 auf 10,2 Mbit/s (Megabit proSekunde) erhöht. Die Vertragslaufzeiten verlängern sich auf zwölfMonate. Weitere Informationen unter www.kabeldeutschland.deHDTVPALÜber Premiere können Kunden von KDG auch hochauflösende Programme(High Definition TV oder kurz HDTV) erleben. HDTV ist einweltweiter digitaler TV-Standard, der im Breitwandformat superscharfeKonturen, satte Farben und enorme Tiefenschärfe bietet.Voraussetzung sind ein HD-tauglicher Fernseher und ein HD-Receiver.Infos unter www.premiere.de.01 · 2006 KABELPERSPEKTIVEN 9


Aus den Regionen...aVNWFachtagung„Triple Play“ in Hamburg„Triple Play: Chance oder Risiko für dieWohnungswirtschaft” war das Themaeiner Fachtagung des Verbandes norddeutscherWohnungsunternehmen e. V.am 21. August. Die etwa 70 Teilnehmerhörten Vorträge zu Themen aus demBereich Multimedia und anschließenderläuterten Vertreter von fünf Anbieterndas Leistungsspektrum ihresaZusammenarbeit inBerlin-Köpenick besiegeltAm 28. Juni unterzeichneten dieWohnungsbaugenossenschaft„Wendenschloss“ eG und KabelDeutschland einen Vertrag, wonachdie 1 365 Wohnungen der Genossenschaftab 1. Januar 2007 Fernsehenund Radio – analog und digital – vonKabel Deutschland erhalten. Imzweiten Halbjahr 2007 sollen danndie Hausnetze multimediafähig aufgerüstetwerden, damit die Mieterab 1. Januar 2008 auch „Triple Play“nutzen können, das dann in Berlin-Köpenick verfügbar sein wird.Unternehmens. Für Kabel Deutschlandübernahm dies Patricius de Gruyter,Vertriebsdirektor Großkunden/Wohnungswirtschaft(Foto: Zweiter vonrechts – im Gespräch mit Teilnehmernder Veranstaltung). Er stellte nebenden Produkten als einziger auchGeschäftsmodelle für die Wohnungswirtschaftvor, die bei Kabel DeutschlandInvestitionszuschüsse und Umsatzbeteiligungeneinschließen (lesenSie dazu auch Seite 8).aRahmenvereinbarungmit Wankendorfer BaugenossenschaftIm August startete eine umfangreiche Kooperation mit der WankendorferBaugenossenschaft für Schleswig-Holstein eG. Diese betreut derzeit rund14 000 Wohnungen in Schleswig-Holstein, von denen sich etwa die Hälfte imAnlagevermögen des Unternehmens befindet. Die Fremdverwaltung ist für dieGenossenschaft ein großer Dienstleistungsbereich. Durch die Vereinbarung mitKabel Deutschland können zunächst 2 300 WEG/WE ihre TV-Versorgung zuattraktiven Konditionen erhalten. 60 Prozent der angesprochenen WEG habensich direkt für Kabel Deutschland ausgesprochen.a10 000 Multimediaanschlüsse bei derDeutschen Annington NordSchon 2005 hatte Kabel Deutschland 1 000 Wohnungen der DeutschenAnnington Nord in Kiel und Hamburg für „Triple Play“ gerüstet. Es folgen indiesem Jahr weitere 6 000 Wohnungen u. a. in Neumünster, Flensburg undGeesthacht. Bis 2007 sollen insgesamt 7 700 Miet- und 2 200 Eigentumswohnungenmit einem Multimediaanschluss versorgt sein.10 KABELPERSPEKTIVEN 01 · 2006


aBerlin: GemeinsameErlebnisse verbindenAm 29. August starteten in Niedergörsdorfnahe Berlin auf Europasgrößter Outdoor-Kartanlage zehnTeams bestehend aus Vertretern derWohnungswirtschaft und Mitarbeiternvon Kabel Deutschland durch,um den Kabel Deutschland Kart-Cupzu gewinnen. Sieger 2006 mit einerAm 1. und 2. September trafen sich aufdem Maifeld am Berliner Olympiastadiondie weltbesten „Feuerwerker“ zurPyronale. Kabel Deutschland hatte dazueinige seiner Kunden eingeladen.Das außergewöhnliche Spektakel amnächtlichen Himmel Berlins zog alle inseinen Bann.durchschnittlichen Geschwindigkeitvon 57,6 km/h wurde Team sechsmit André Borchardt von AntonSchmittlein Construction GmbH,Alexander Werle von David & KahlfeldtGmbH sowie Alexander Luckevon Kabel Deutschland.Am 15. September gingen Mitarbeiter von Kabel Deutschland zusammen mit denmutigsten unter ihren Kunden sprichwörtlich in die Luft. Bei einem Hubschrauber-Rundflug ließ sich Berlin von oben bestaunen. Zurück auf dem Boden zeigte sich derFlughafen Tempelhof bei einer Führung Vielen mal von einer ganz anderen Seite.a„Triple Play“ bald auchin den Wohnungen derGEWIWO im Berliner NordenSeit 12. Juli ist es beschlossene Sache,dass ab Oktober die Kabelnetzein den Gebäuden der GemeinnützigenWittenauer WohnungsbaugenossenschafteG modernisiert werden.Ab 1. Dezember haben dann dieMieter in den rund 2 000 Wohnungender GEWIWO Berlin im BezirkReinickendorf die Möglichkeit, Fernsehen,Internet und Telefon übers Fernsehkabelzu nutzen – zu den attraktivenKonditionen von Kabel Deutschland.01 · 2006 KABELPERSPEKTIVEN 11


Aus den Regionen...aNeukunden mit„TriplePlay“ Erfahrungin LeipzigDie Leipziger Mieter der conwertImmobilien Invest AG werden seit1. August von Kabel Deutschland mitFernsehen, Radio, Internet und Telefonieübers Fernsehkabel versorgt.Bereits im Mai hatte das Unternehmen,vertreten durch die Bau-Vereinzu Hamburg Hausverwaltungs GmbH,eine entsprechende Vereinbarungmit dem Kabelnetzbetreiber unterzeichnet.Bei der Umschaltung derKunden stand den Mitarbeitern vonKabel Deutschland ein Novum ins Haus: Ein Teil der insgesamt rund 2 300 Haushaltenutzte bereits „Triple Play“ übers Fernsehkabel beim bisherigen Netzbetreiber.Nun galt es, diese Dienste nahezu unterbrechungsfrei umzuschalten,was auch reibungslos funktionierte.Foto: Jörg Süptitz, Direktor Vertrieb GK/WoWi KDG Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen (links), Andreas Zeidler, Geschäftsführer Bauverein zu HamburgHausverwaltungs GmbH (Mitte) und Norbert Kreisel, Key-Account Managerder KDG Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen (rechts)aGewo Objekte in Speyer „multimediafähig verkabelt“Alle 2 700 Wohnungen der Gemeinnützigen Wohnungsbau und Siedlungsgesellschaft(Gewo) in Speyer werden mit Multimediaanschlüssen ausgestattet – sosieht es der im Juli mit Kabel Deutschland geschlossene Vertrag vor. Die Mieterhaben dann die Möglichkeit, über das Fernsehkabel nicht nur Fernsehen undRadio zu empfangen, sondern es auch als schnellen Internetzugang und zumgünstigen Telefonieren zu nutzen. Die Investition in die Modernisierung derHausnetze sowie Instandhaltung, Wartung und Rundum-Service für die Mieterübernimmt Kabel Deutschland.Foto: Alfred Böhmer, Geschäftsführer der Gewo (links), und Johannes Jansen,Direktor Vertrieb der KDG Rheinland-Pfalz/Saarland (rechts)aSalto Culinare inKaiserslauternPeter Scharff – Sternekoch der WarthenbergerMühle – machte dieÜbertragung der deutschen Vorrundenspielebei der Fußball WM zumErlebnis der besonderen Art: ImSpiegelzelt an der WM-Meile in Kaiserslauternservierte er zur Übertragungauf der Großleinwand einSterne-Menü. Auf Einladung vonKabel Deutschland konnten das auch125 Gäste aus der Wohnungswirtschaftgenießen.12 KABELPERSPEKTIVEN 01 · 2006


In Kooperation mit Verbändender Wohnungswirtschafta25. Fachgesprächdes ESWDas Fachgespräch des EvangelischenSiedlungswerks in Deutschland feiertein diesem Jahr sein 25-jährigesJubiläum. Die renommierte Veranstaltung,die vom 26. bis 28. Aprilin Berchtesgaden stattfand, trugden Titel „Klauseln im Mietvertragim Licht der Rechtsprechung –Würdigung, Empfehlungen“. Etwa300 Teilnehmer hörten Vorträge unddiskutierten mit auf Mietrecht spezialisiertenJuristen, mit Vertreternaus Verband und Firmen. KabelDeutschland präsentierte sich undihre neuen Produkte im Rahmen derbegleitenden Fachausstellung.aImmo IT Kongress 2006Unter dem Motto „Für die Zukunftgerüstet“ widmeten sich beim diesjährigenImmo IT Kongress am 18.und 19. Mai in Berlin Vorträge,Arbeitskreise und Diskussionen unteranderem den Auswirkungen politischerEntscheidungen auf dieImmobilienwirtschaft, den demographischenEntwicklungen und ihrenFolgen sowie den ThemenkreisenIT-Lösungen und Medienversorgung.Für Kabel Deutschland leiteteHerbert Nebgen einen Arbeitskreiszum Thema „Triple Play“ (Foto oben).aErster gemeinsamer BFW-ImmobilienkongressAm 11. und 12. Mai veranstalteten der Bundesverband Freier Immobilien- undWohnungsunternehmen e. V. und der Bundesfachverband Wohnungs- und Immobilienverwaltere. V. einen zweitägigen Kongress, der Gelegenheit bot, sichin Vorträgen, Arbeitsgruppen und Podiumsdiskussionen über ein breites Themenspektrumzu informieren. Die Themen reichten von Seniorenimmobilien,über neue Finanzierungsinstrumente, Wohnungsprivatisierung, Energiepassbis hin zu Public Private Partnership. Kabel Deutschland war als Fachausstellermit dabei.Bundesfachverband WohnungsundImmobilienverwalter e.V.a3. Sommertreffen derExperten der BBAManagementakademieExperten aus Hochschule und Beratungtrafen sich vom 12. bis 14. Juliin Heiligendamm zum bundesweitenTop Event, das von der Berlin-BrandenburgischenAkademie der Wohnungs-und ImmobilienwirtschaftBBA und der Domus Revision AG konzipiertsowie von Kabel Deutschlandunterstützt wurde. Die zweiteAbendveranstaltung mit einer Pre-Dinner-Speech von Prof. Dr. GertrudHöhler zum Thema „Schadet einehochklassige ethische Handlungdem Unternehmenserfolg?“ wurdevon Kabel Deutschland ermöglicht.Eine besondere Herausforderung fürdie Organisatoren brachte der zeitgleichstattfindende Staatsbesuchvon Georg W. und Laura Bushmit sich, die ebenfalls imKempinski Grand Hotelabgestiegen waren.Foto: Prof. Gertrud Höhler(Mitte) im Gespräch mit JohannesJansen, Kabel Deutschland01 · 2006 KABELPERSPEKTIVEN 13


Trends in der MedienweltTV auf Abruf: Nur wer schaut bezahlt„Pay-per-View“ – so steht es bei Wikipedia – „bezeichneteine Form der Abrechnung des Bezahlfernsehens.Der Zuschauer zahlt dabei nur für tatsächlich geseheneSendungen, die zum angegebenen oder gewünschtenTermin ‚freigeschaltet’ (decodiert) werden.Typische Pay-per-View-Angebote sind Spielfilme, Erotikfilme,Sport (z. B. Fußball, Wrestling) oder Konzerte.“Die meisten kennen diese Form des„Heimkinos“ aus Hotels: Es gibt eineAuswahl von Filmen, aus der man sicheinen aussuchen kann. Die Kostentauchen dann auf der Hotelrechnungneben den Erdnüssen und dem Bieraus der Minibar neutral als „Pay TV“auf. Seit Juli können sich nun auchKunden von Kabel Deutschland diesenTV-auf-Abruf-Service zu Hause gönnen:Sie haben die Möglichkeit, überihren digitalen Kabelanschluss oderihr digitales Abo einzelne Filme aufAbruf zu bestellen. Das ist nicht nurbequem, sondern es hat gegenüberder Videothek auch den Vorteil, dassdie angebotenen Filme immer verfügbarsind.Im Angebot »Select KINO« gibt esFilmtitel von Top-Hollywood-Studiossowie großer deutscher Studios, derenKinostart sechs Monate oder längerzurückliegt. Bestellen lässt sich einFilm per Internet und Telefon; abHerbst dieses Jahres auch per SMS.Der Preis pro Film beträgt drei Euro,eine Aktivierungsgebühr wird nicht erhoben,und ein Abo ist nicht erforderlich.Aus bis zu 15 Kinofilmen kannman auswählen: Welche das sind,ist entweder abrufbar unter www.kabeldeutschland.de oder zu sehenim Select KINO-Informationskanal imFernsehen sowie bald auch auf Extraseitenin der ProgrammzeitschriftTV Digital (Kabel Digital Ausgabe).Pay per View macht es auch möglich,dass Erwachsene per Kabelanschlussauf „Erotik-Empfang“ schalten undharte Erotikfilme bestellen können.Beim »redXclub«, dem Telemediendienstder erotic media ag, der über dieNetze von Kabel Deutschland zu empfangenist, stehen täglich sechs Filmeauf zwei Kanälen zum Abruf zur Verfügung:Pro Filmabruf zahlt man sechsEuro, die neutral vom Konto abgebuchtwerden. Die Altersangabe wird vor derFreischaltung im so genannten Express-Ident-Verfahrengeprüft. Erstdann erhält der Kunde die persönlicheredXclub-PIN, die er bei Bestellungenvon Filmen angeben muss. Beim Abrufder Filme am Fernseher muss derNutzer zusätzlich die Jugendschutz-PIN eingeben.14 KABELPERSPEKTIVEN 01 · 2006


PerspektivenSeit die DigitalisierungPlatz schafft für mehr undauch völlig neue Angebote,ist die Medienlandschaftin Bewegung. Studienversuchen, den Entwicklungenauf der Spur zubleiben, sie aus verschiedenenBlickwinkeln zuanalysieren und Prognosenzu formulieren.Umfragen bei Mediennutzernsetzen ein Schlaglichtauf Gewohnheiten undEinstellungen. Die Industriezeigt mit neuen Angeboten,wohin die Reisegeht, und setzt die Trends.„KabelPerspektiven“ hatfür Sie Meinungen,Prognosen und Stimmungsbildereingefangen.Deutsche Medienmanager sind überzeugt,dass die Digitalisierung die Medienlandschaftvöllig umkrempeln wird.(HORIZONT Umfrage, August 2006)Digitales Fernsehen wird Breitband beider Haushaltspenetration überholenund wird zur treibenden Kraft der Digitalisierung.(Studie „The Future Role of Cable in Shaping theDigital Home in Europe“, Booz Allen Hamilton2006)Bis 2009 – so die Planung von KabelDeutschland – sollen 13,9 MillionenHaushalte die Möglichkeit haben,„Triple Play” über das Fernsehkabelnutzen zu können.(Christof Wahl, Sprecher der Geschäftsführungvon Kabel Deutschland)Bis 2010 werden schätzungsweiseneun Prozent der deutschen HaushalteTriple-Play-Technik nutzen.(Studie „Der Kampf ums Wohnzimmer gehtweiter – siegt Triple Play auch in Deutschland?“,AT Kearney)Die Kabelnetzbetreiber werden derwichtigste Faktor bei der Schaffungneuer Arbeitsplätze: Etwa ein Drittelder bis zu 100 000 neuen Stellen, dieeuropaweit bis 2010 im Zuge der Digitalisierunggeschaffen werden, entstehenbei den Kabelnetzbetreibern.(Studie „The Future Role of Cable in Shaping theDigital Home in Europe“, Booz Allen Hamilton2006)Die positiven Entwicklungen des Jahres2003/2004 haben sich im Jahr 2004/2005 nach den Einschätzungen vonknapp 300 führenden informationswirtschaftlichenExperten fortgesetzt.Das Vertrauen in eine positive informationswirtschaftlicheEntwicklung wirdvon einer „Bombenstimmung“ getragen,da auf einen Pessimisten unter denBefragten zwölf Optimisten kamen.(Monitoring Informationswirtschaft, 6. Trendberichtund Trendbarometer 2006; INSTITUTE FORIMFORMATION ECONOMICS iiE im Auftrag desBundesministeriums für Wirtschaft und Technologie,April 2006)Die stimulierende Wirkung neuer Medienist für mich ein gesellschaftlichesund wirtschaftliches Wunder, das es zufördern und nicht zu bekämpfen gilt.(Viviane Reding, Mitglied der EuropäischenKommission, verantwortlich für die Informationsgesellschaftund Medien, in einer Rede,15. September 2006)01 · 2006 KABELPERSPEKTIVEN 15


TV auf Abruf: Die Filme im Oktober bei Select KINOI m p r e s s u mBrothers Grimm –Lerne das FürchtenFantasy, R: Terry GilliamD: Matt Damon,Heath LedgerFantastic FourActionR: Tim StoryD: Jessica Alba,Chris EvansHoneymoonersKomödieR: John SchultzD: Cedric the Entertainer,Mike EppsJarhead –Willkommen im DreckKriegsfilmR: Sam MendesD: Jake GyllenhaalMeeresfrüchteKomödieR: Olivier DucastelD: Valeria BruniTedeschi, Gilbert Melki2046, DramaR: Kar Wai WongD: Tony Leung,Gong Li, Faye WongEin Haus in IrlandDramaR: Gillies MacKinnonD: Andie MacDowellElizabethtown, LiebesfilmR: Cameron Crowe,D: Orlando Bloom,Kirsten DunstInto the Blue, ActionR: John StockwellD: Jessica Alba,Paul WalkerHERAUSGEBERKabel Deutschland Vertrieb undService GmbH & Co. KGBetastraße 6-8 · D-85774 UnterföhringDas Phantom der OperMusicalR: Joel SchumacherD: Gerard Butler,Emmy RossumSiegfriedKomödieR: Sven Unterwaldt JrD: Tom Gerhardt,Dorkas KieferSolange du da bistRomantische KomödieR: Mark WatersD: Reese Witherspoon,Mark RuffaloVier Brüder, DramaR: John SingletonD: Mark WahlbergDie Weisse MassaiDramaR: Hermine HuntgeburthD: Nina Hoss,Katja FlintV. i. S. d. P.Patricius de GruyterVertriebsdirektor Großkunden/WohnungswirtschaftTelefon 089/960 10 101 · Fax 089/960 10 194patricius.degruyter@kabeldeutschland.deParadise NowDramaR: Hany Abu-AssadD: Kais Nashef, Ali SulimanSaint Ralph, DramaR: Michael McGowanD: Adam Butcher,Campbell ScottSchau mich an, DramaR: Agnès JaouiD: Marilou Berry,Jean-Pierre BacriWeltverbesserungsmaßnahmen,SatireR: Jörn HintzerD: Christoph Bach, Luise BährKONZEPT UND GESTALTUNG:relations Gesellschaft für Kommunikation mbHMörfelder Landstraße 72D-60598 Frankfurt am MainKabel Deutschland finden Sie auch bei zahlreichenVeranstaltungen. Besuchen Sie uns!23. bis 25. Oktober 2006Expo Real – 9. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien, MünchenHier präsentiert sich Kabel Deutschland als ausgewählter Partner zusammen mitdem BFW (V) Bundesfachverband Wohnungs- und Immobilienverwalter, demBFW (U) Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, demDDIV Dachverband Deutscher Immobilienverwalter, mit Haus & Grund sowiedem GdW Bundesverband Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen.25. bis 27. Oktober 200632. Fachgespräch in Fischen des Evangelischen Siedlungswerks ESW,Fischen im Allgäu3./4. November 2006Immobilientag Nord-West des Immobilienverbands Deutschland IVD,Bremen7. November 2006Verbandstag 2006 des Verbandes Berlin-Brandenburgischer WohnungsunternehmenBBU, Potsdam22./23. November 2006Verbandstag des Bundesverbands Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmene. V. GdW, Berlin30. November/1. Dezember 2006Berliner Immobilientage des Immobilienverbands Deutschland IVD, BerlinREDAKTIONKatharina Bathe, Gisela Bauer, Katrin Böttcher,Coco Brendler, Ingo Butters, Dorothee Hoerster,Heike Koring, Herbert Nebgen,Klaus Rosenkranz, Jürgen TimmFOTOSDeutsche Annington (Seite 10)DVB Multimedia Bayern GmbH (Seite 15)ESW (Seite 13), Getty Images (Seite 9)GEWIWO e. G. (Seite 11), GEWO GmbH (Seite 12)Mauritius Images (Seite 2, 7)OKI Systems GmbH (Seite 8)Panasonic Deutschland GmbH (Seite 9)PYRO ART und fireworksphotos.com (Seite 6, 11)Siemens AG (Seite 8)Wendenschloss e. G. (Seite 2, 10)LAYOUTGraphic Design Christa HerzerPassavantstraße 9 · D-60596 Frankfurt am MainDRUCKOffsetdruckerei Christian Gerber GmbHKirchtruderinger Straße 25 · D-81829 MünchenKONTAKTCoco BrendlerReferentin Vertrieb Großkunden / WoWiBetastraße 6-8D-85774 UnterföhringTelefon: 089/960 10 239PC-Fax: 0391/55 57 540E-Mail: coco.brendler@kabeldeutschland.deWEITERE INFORMATIONEN UNTERwww.kabeldeutschland.de/wohnungsunternehmenKA-02738-W-00 41/06

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