Transport N°10 2013 - Syprolux

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Transport N°10 2013 - Syprolux

10/1321. Juni 2013TransportOrgane Officiel de la Fédération Chrétienne du Personnel des Transports affiliée à l’ETF - ITF45. Joergank 40. • Joergank 13 rue du • 13 Commerce rue du Commerce • L-1351 • L-1351 Luxembourg • • Tel.: Tel.: 22 67 86-1 • Fax: 22 226767 09 09 • • E-mail: syprolux@pt.lu • www.fcpt-syprolux.lu• www.fcpt-syprolux.luSyprolux gegen die Schliessung der StreckeEttelbrÜck-DiekirchFCPT/SYPROLUX BEI TRANSPORTMINISTER LUCIEN LUXGrauzonenAusbau des Triage Bettemburg ist dringend erforderlich!!tion ab. Viele Kolleginnen und Kollegen EF-Direktion gegen die Umfrageresultatewählten sogar mit den Füssen, sprich, sie des SYPROLUX!beantragten Versetzungen auf andereDie richtige WahlDer SYPROLUX kritisierte auch den Zeitpunkt,zu dem das Konzept umgesetztPosten.Die Zeit der Das Bescheidenheitist vorbei,alles beeindruckte großangelegte die GI-Direktion werdenMobilisierungskampagnen,soll. Unserer Meinung nach wärenicht. SiewarbrachtedieSicherheitsargumente es sinnvoller gewesen, abzuwarten, bisdurch Streikandrohung oder im Extremfall mitins Spiel. Sie behauptete, dass die von alle Fahrkartenautomaten operationellAussage des Nationalpräsidentendie zwei des male LCGB Betreuung anläss-aller Verantwortlichen Einrichtungen ergastzum einen Handeln gültigen bewegen? Fahrschein vor Ein-der Durchführung eines solchen, die politischIihr vorgelegten Dienstpläne eine opti-sind. Dies hätte die Frage, ob der Fahr-n den letzten Wochen gingenProjekte, Reorganisation derlichNordstreckeund das neue „Concept Voyageurs“der sozialpolitischenmöglichen würde. Dies wäre unbedingt tritt in den Zug beziehen konnte oderRentrée zu notwendig, Beginn damit des bei 2008 Störungen wird die in Bedienstetenvor Ort stetsdiesem nicht, sehr Sinne viel ein einfacher richtungsweisendesrichtig Jahr handeln EF-Direktion war da anderer Meinung.gestaltet. Diebei den CFL durch die internen Instanzen.neuen Jahres. Sieht mansein. Im Herbst stehen bekanntlichSozialwahlen an. Eine gute GelegenheitDabei mussten wir leider miterleben, wiekönnten. Dieses Argument ist, isoliert Wer am Ende Recht behält, wird die Zukunftzeigen.sich, um der Durchsetzung der sich Konzepte die aktuelle Lage an,betrachtet‚ stichhaltig. Wenn man aberwillen, die Georges anderen BachSozialpartner welcher mit ih-daren Argumenten in verschiedenen Grau-auch schaffendenur einen Teil der neben Versetzungsgesuchedem der nur unzufriedenen bei-Solidarität, Kollegen bewil-Gleichheit, standeten Gemeinwesen besonders die Tatsache, und so-dassimperativen Themen wie Gerechtigkeit,Die SYPROLUX-Personalvertreter bean-Volk ausgesetzt ist, können wirzonen hinein bewegten.ligt, muss man die freiwerdendenpflichten.zialem Fortschritt Posten die auch neue Organisation „hautnahe“ kurz Themen vor der großen,z.B. jährlichen der obenbeschriebeneUrlaubsperiode einge-Da war an erster Stelle die Reorganisation mit neuem Personal besetzen.einzutreten,Dieses hatwiederEinerseitsNordstrecke.eineHier versuchtestolze wirtschaftlichesich der gegenüber seinen Vorgängern einen logischenErfahrungsdefizit, der nicht so eine Reihe von unerfreulichen EngpässenEntwicklungsowie Staatsfinanzen, welche sich imsetzt wird. Hier ist, ihrer Meinung nach,Kaufkraftverlust oder ordentliche Löhne undRegionalvorsteher an der Quadratur desKreises. Er entwarf einen Plan, mit dem er schnell wettgemacht Kollektivverträge, werden kann. Die zudamiterwarten.wiederAuch dieseseine gerechteArgument wiessowohl Gleichgewicht den festeingeteilten befinden. Kolleginnen Andererseits Frage, welche konstant Variante Beteiligung die besten Kenntnissevor anwach-Ort ermöglicht, Betriebe ist somit erreicht nicht über werden das nötige kann. Personal zu verfügen,am erwirtschafteten die AV-Chefetage ab. Resultat Sie behauptete derund steigende Kollegen als Energiekosten, auch den Reservisten dramatischzufrieden sende stellende Preise für Dienstpläne Lebensmittel anbieten sowiemehreinklarüberstarkesAnwachsen der Kosten bei Dienstleistungen Die geschichtliche ersten Entwicklung Rückmeldungen zeigt von uns, unseren dass, Peso-und deutlich zu beantworten. um gut über die Runden zu kommen. Diewollte. Der Vorsatz den der beflissene Wir befinden uns hier in einer Grauzone,in der der Faktor Zufriedenheit oder nalvertretern lassen uns an der AussageVorgesetzte sich genommen hatte, waru.a. Kinderkrippen- und Altenheimspreise. Zu um diese Ziele zu erreichen, die Arbeitnehmeran sich sehr ehrenhaft. Doch auch er Unzufriedenheit am Arbeitsplatz deutlich der EF-Chefetage zweifeln!sollte diesem an der Kaufkraftverlust Komplexität des Problems kommt eine an Gewicht über Jahre gewinnt. in den Gewerkschaften ein hervorragendesGanz interessant war aber auch bei allscheitern. hinweg Weder anhaltende die festeingeteilten Rückläufigkeit Mitarbeiternoch die Reservisten waren mitBeim der „Concept Löhne Voyageurs“Instrumentsind es gleichbesitzen.diesenMitDiskussionenvereinten Kräftendie Haltungkonntennicht diese alles so Arbeiterbewegungen klar legen vom LV. Beim seit neuen über Projekt 150 Nord-der Kol-und Gehälter im Vergleich zum ein geschaffenenpaar Punkte, woseinem Vorschlag einverstanden. AndersReichtum, sodass es den Arbeitnehmern ist, wie es uns in der die EF-Direktion Jahren eine glauben kontinuierliche strecke unterstützten Verbesserung sie voll und der ganzals beim vorgenannten geometrischenmachen will. Da sindProblem, Tat seit hätte geraumer man hier mit Zeit Alternativen schlechter geht. Stellungals erstesdesdie vorliegendenDienstpläne. Ob sie nun den der Begründung, es sei eine langjähri-schaffendendas KonzeptVolkesder GI-Direktion.erkämpfen.Dies mitarbeiten können. Solche wurden auchArbeitsbedingungen entsprechen oder ge Forderung ihrer Organisation, einevon Um den dieser, SYPROLUX-Personalvertreternvon den wirtschaftlich Mächtigen Die kommenden Wochen und Monaten werdennicht, ist nicht eindeutig geklärt. Dass sie Lösung für die Reservisten zu finden.rund gewollten um Jean-Paul Entwicklung, Schmitz vorgebracht. EinhaltdemgebietenbetroffenenzuPersonalentscheidendnicht genehmsein.BemerkenswertJeder einzelnewar aberzählt,diejederTatsache,Dochkönnen,sie solltengibtdemessturennurFesthalteneinen Weg:amsind, Die glaubten Stärkung wir, anhand einzelne der muss von uns der dass Arbeitnehmervertretung es unter anderem auch besonders denInitialprojekt zum Opfer fallen.der Gewerkschaften. Wer sonst durchgeführten ist in der Lage Umfragen, Rücken belegen stärken. zu Nur die wenn Reservisten die Gewerkschaftenwaren, die sich gegenZudemAngriffeäußertenaufdie Kolleginnendie sozialenund Kollegenauf der Nordstrecke ihre Meinung jedoch, dass sie selbst mit den Betroffe-feste Tour und fünf ReservistenwochenErrungenschaftenkönnen. Die EF-DirektiongestärkterklärteausunsdendieSozialwahlenvorliegende Lösung,2008siebenherausgehen,können sie 2009 und darüber hinausWochenabzuwehren und der Patronatsseite Paroli zuklar und deutlich in den Umfragen, die nen geredet habe, und deren klares Einverständnisdurch regel-für die Dienstpläne verstärkt erhalten Einfluss nehmen vom LV nicht um zu das stören. Rad Sie des wollen so-wohlstrebten. Das aber schien die Kollegender bieten? SYPROLUX Wer durchführte. sonst kann, Alle Beteiligtemäßigelehnten politische die Variante der Lobbyarbeit, GI-Direk-habe. sei Hier es durch steht also zialen die Aussage Fortschritts der die weiterzudrehen.Fahrdienstleiter undsei esAufsichtsbeam-Beim traditionellen Neujahrsgespräch mit unsererGewerkschaft brachte der Minister noch einmal zumAusdruck, dass ihm die Ausweitung, sowie die Funktionsweiseund die Sicherheit des öffentlichen Transportsin unserem Lande sehr am Herzen liegt. (sieheArtikel Seite 2)Fotos: G. Nepperten der Nordstrecke einfach zu ihremGlück zwingen!Völlig anders hingegen argumentiertendie Kollegen aus dem Bonneweger Casinoin der Streitfrage beim neuen „ConceptVoyageurs“. Sie störte es nicht, dassdie Arbeitsbedingungen hier nicht lupenreinangewandt werden. Sie konnten mitdieser Tatsache leben, weil es ihrer Meinungnach alle betroffenen Mitarbeiterarrangierte. Die Stellungnahmen, die wirvon den Kolleginnen und Kollegen vorOrt erhalten haben sprachen eine ganzandere Sprache. Wer hat hier wohl mitwem geredet?Dass die Kollegen aus dem BonnewegerCasino aber mit ihrer Meinung inbeiden Fällen auf der gleichen Linie mitder jeweiligen Direktion lagen, ist wohleher Zufall 2 – oder? Vielleicht versteht FCPT/SYPROLUX manunter Freunden bei auch Transportminister die komplizierten Lucien LuxZusammenhänge des einen oder anderenProjektes 3 besser! FCPT/SYPROLUX NewsSie lesen in dieser NummerBei beiden 4 - 5 Projekten ist Generalversammlungendie jeweiligeDirektion, trotz erwiesener Grauzonen6 Kommunikationauf ihrer Position verharrt. Wer am Endeund MotivationRecht behält, wird die nahe Zukunft zeigen.Jetzt 7 aber steht schon fest, dass Die man AÖT trafmit diese Art von Sozialdialog Transportminister eher Problemeschafft, als sie nachhaltig zu lösen.Lucien Lux8 Transit-Lastwagen auf AbwegenFernand Heinz9 Bim, Bam, Biren, fuer matmam Prënz op SchierenSie lesen in dieser Nummer2-3 10 75 Jahre Vatikanischer Bahnhof Aktuell4-6 11 Kommissionen CFL-Sport7-8 Sektionen9 EMCFL10-11 100 Jahre BLS12 Newsv.l.n.r.: Fernand Heinz, Romain Plümer, Jean-Paul Schmitz, Jonny Uri, Claude Malget Foto: André Bertemes


AktuellNordstad: Verkehr ohne (W)ende? – Stellungnahme vondéi gréng Nordstad zum Mobilitätskonzept NordstadIm Mai 2011 wurde nach einerAusschreibung das Team Komobile/stadtland/Kühn mit der Mobilitätsstudiebeauftragt. Nach diversenAnalysen, Diskussionen und Simulationenstellten die Experten denGemeinden jetzt erste Zwischenergebnissevor.Aktueller Hauptpunkt ist der sogenannte„Systementscheid“ für den öffentlichenVerkehr auf der ZentralachseDiekirch-Ingeldorf-Ettelbrück.Die 5 Varianten wurden von einerArbeitsgruppe nach 4 Kriterien mitPunkten bewertet:1. Leistungsfähigkeit des öffentlichenVerkehrs beim BinnenverkehrNordstad2. Mobilität in der Region (Luxemburgund Norden)3. Impakt auf Umwelt, Stadt undRaumplanung4. Verhältnis von Kosten und NutzenDie 6 Gemeinderäte der Nordstadsollen sich nun zu den Vorschlägenäußern, bevor der Minister für nachhaltigeEntwicklung Claude Wiselereine Entscheidung trifft.Bewertung der Varianten durch dieExperten der StudieDie Varianten und Bewertungender Expertengruppe erfolgten mitdem Planungshorizont 2030. Eineganze Reihe von Entwicklungenwerden bis 2030 vorausgesetzt:Insbesondere urbane Entwicklungder Zentralachse, NordumfahrungDiekirch, Südumfahrung Ettelbrück,Busspuren, neuer Bahnhof Ettelbrück,neues Bahnkonzept der CFL.déi gréng waren nicht in der Expertengruppevertreten.Die Punktverteilung nach den einzelnenKriterien sieht folgendermaßenaus.:800070006000500040003000200010000Verkehrstechnisch betrachtet istdie «3a Tram» knapp die beste Lösung,aber durch die hohen Kostenerhält am Schluss das «1 Bussystem»die beste Gesamtnote.Zusammenfassung positive undnegative Punkte der VariantenVariante 1: Hochwertiges Bussystemmit eigener Busspur auf derHauptachse.+ Kurze Fahrzeiten und flexible Haltestellenauf der Zentralen Achse.Gute Verbindung innerhalb derNordstad und im Umland durchVerästelungen nach Osten (Gilsdorf,Bettendorf, Echternach, Vianden,Larochette) und Westen(Schieren, Colmar-Berg, Rédange,Heiderscheid).+ Bustrasse schließt spätere Realisierungder Tram nicht aus - Verlustder direkten ZugverbindungDiekirch-Luxemburg– Risiko: Verspätungen durch Stauaußerhalb der Busspur !!Variante 2: (2a) Bahn aufwerten 1Gleis (2b) Ausbau 2 Gleise+ Gute Verbindung Diekirch, Ettelbrückmit Ballungszentren Luxemburgund Esch/Belval– Wenige (1 mit 2a und 2 mit 2b)neue Haltestellen auf der Achse– Konflikt mit Stadtentwicklung aufder Achse– Erschließung der gesamtenNordstad und Umland schwächerVariante 3: (3a) leichte Tram (3b)Train Tram+ direkte Schienenverbindung zwischenGilsdorf und Bissen+ attraktive Verbindungen innerhalbder Nordstad– hohe Kosten und fehlende kritischeMasse+ Kurze Fahrzeiten und flexible Haltestellen auf der Zentralen Achse. Gute Verbindunginnerhalb der Nordstad und im Umland durch Verästelungen nach Osten (Gilsdorf,Bettendorf, Echternach, Vianden, Larochette) und Westen (Schieren, Colmar-Berg,Rédange, 2 106 Heiderscheid). Nr. 10 / 21.06.2013– Umsteigezwang in Diekirch undEttelbrück um Parallelverkehr mitBussen zu vermeiden– a) leichte Tram, eine Linie => unrentableBetriebsgebäude inder Nordstad– b) Train-Tram => CFL hat SicherheitsbedenkenBinnenverkehrStellungnahme von déi gréngNordstad zum Mobilitätskonzept1. Die Busvariante 1 schneidet ambesten ab. Allerdings unter derBedingung, dass die Vorgabenfür 2030 wirklich eintreten unddie Achse Diekirch Ettelbrück imRahmen der Nordstadentwicklungurbanistisch für Arbeitenund Wohnen umgestaltet werdenkann.2. Die Achse ist ein langfristigesZiel. Deshalb wurde2009 festgelegt,dass die Stadtentwicklungin Richtung der vom Masterplandefinierten maximalen Entwicklung(die vielleicht nie erreichtwird) zuerst von den gewachsenenZentren ausgehen soll. DieVerbesserungen im öffentlichenVerkehr müssen demnach auchinnerorts beginnen. Möglichstviele Einwohner sollen nah an ihremWohnort im wahrsten Sinnedes Wortes auf den Nordstadzugoder Bus umsteigen können.3. Die Phasierung der Maßnahmenim Rhythmus der tatsächlichenEntwicklung der Nordstad spielteine wichtige Rolle. Kurz- undmittelfristige Maßnahmen sindwichtig.4. Unabhängig von allen Variantenist die Durchlässigkeit der OrteDiekirch und Ettelbrück für denöffentlichen Verkehr der wichtigsteKnackpunkt. Er kann und mussgelöst werden bevor die Achseumgestaltet wird.5. Die Vorteile der staufreien BahnlinieDiekirch-Ettelbruck mussman möglichst lange nutzen undauch vermarkten. Die direkteVerbindung Diekirch-Luxemburgin 30min ist sehr praktisch undsollte mehr Kunden anziehen. DieEntwicklung beim Bahnverkehraus der Nordstad wird sicher erheblichgestärkt, wenn die StadtLuxemburg endlich eineTram undeine zusätzliche Bahnhaltestelle„Roud Bréck“ mit Verbindung zurOberstadt und Kirchberg hat.6. Die psychologischen Faktorenbei der Entscheidung zwischenAutoverkehr und öffentlichemVerkehr müssen berücksichtigtwerden. Gewohnheiten ändernVerkehrstechnisch betrachtet ist die «3a Tram» knapp die beste Lösung, aber durch sich die langsam. Es ist wichtig diehohen Kosten erhält am Schluss das «1 Bussystem» die beste Gesamtnote. Jugend dauerhaft für den öffentlichenVerkehr zu gewinnen.Zusammenfassung positive und negative Punkte der Varianten ElektroCarsharing ergänzt denöffentlichen Transport und erlaubtVariante 1: Hochwertiges Bussystem mit eigener Busspur auf der Hauptachse.KostenUmwelt/Stadt/RaumRegionalverkehrBinnenverkehres auf ein eigenes (zweites) Autozu verzichten.7. Fahrrad- und Fußverkehr müsseneine wichtige Rolle in derNordstad spielen. Leider wirddas Entwicklungspotential undder Stellenwert der sanften Mobilitätim vorliegenden Mobilitätskonzeptnicht berücksichtigt.Das ist ein wesentlicher Schwachpunktdes Konzeptes und widersprichtden Zielsetzungen dernationalen Strategie für einesanfte Mobilität (Modu 2020).Regionale und lokale Radnetzemüssen systematisch ausgebautwerden. Elektrofahrräder bietenneue Möglichkeiten. Besondersdie Achse Ettelbrück-Diekirch bietetin dieser Hinsicht viel Potential.8. Ein Mobilitätkonzept ergibt nurSinn, wenn alle Mobilitätsträgerin der Analyse und Zielsetzungberücksichtigt werden. ImModu 2020 wird die nationaleZielsetzung für das Jahr 2020(!)folgendermaßen aufgeteilt: 56%motorisierter Individualverkehr,19% öffentlicher Transport und25% sanfte Mobilität (Fußgänger& Radfahrer). Das Nordstadkonzept2030 orientiert sichdagegen an 25% öffentlicherTransport und 75% motorisierterIndividualverkehr. Wieso basiertsich die Studie in der Nordstadauf ein Modalsplit das nicht dernationalen Mobilitätsstrategieentspricht und das Potential dersanften Mobilität ignoriert? Diesist für déi gréng nicht zulässigund verfälscht auch die Bewertungder Varianten und Kosten.9. Die Nordstad braucht dringendeine einheitliche Politik. Dieseist aber leider seit den Gemeindewahlenvon 2011 nicht mehrzu erkennen. Auch die 5 Abgeordnetenaus der Nordstadentwickeln im Parlament keineregionalen Themen. déi gréngfordern wieder eine klare Zusammenarbeitfür die Dynamikder Region Nordstad. Nur sokann die Nordstad eine attraktivestädtische Rolle im und für denNorden spielen.10. Wir brauchen dringend politischeKlarheit über die weiterepolitische und strukturelle Entwicklungder Nordstad. Um derNordstadidee einen neuen Elanzu geben schlagen déi gréngein kommunales Referendum zurNordstadentwicklung vor.10.06.2013


AktuellPressekonferenz vum 31 Mai 2013Stellungnahme zu BahN projektenim Norden und der Umsetzung derMobilitätsstudie in den NordstadtgemeindenVertreter der Syprolux-Sektionen Norden und Ettelbrück sowie derenPräsidenten fanden sich am 31/05/2013 im Hotel „Herckman“ in Ettelbrückein um ihrem Unmut in Sachen Transportpolitik im Norden Ausdruck zuverleihen. Die geplante Schliessung der Bahnstrecke Ettelbrück-Diekirch,sowie die Umsetzung der Mobilitätsstudie in den Nordstadtgemeindenund die fehlenden Resultate der zugesagten Investitionen seitens der Regierungin die Nordstrecke waren die Haupthemen dieser Pressekonferenz.Langjährige Forderungen nach einem Ausbau des StreckenabschnittesPaafemillen-Clervaux, der Überholung Michelau, einem attraktiven Stundentaktvon Luxemburg nach Lüttich mit guten internationalen Anschlüssen,zeitgemäßen Fahrpreisen und modernem und sauberen Zugmaterial lassennoch immer auf sich warten. Alle diese Forderungen würden die Nordregionaufwerten und die Lebensqualität der Bürger sowie die wirtschaftlicheEntwicklung der Region fördern.Ab dem 03. Juni 2013 werden flächendeckend im Land in den BahnhöfenEsch/Alzette, Pétange, Rodange, Mersch, Ettelbrück, Troisviergesund Wasserbillig die Fahrkartenschalten ab 06.15 Uhr geöffnet haben undwochenends und an Feiertagen erst ab 09.00 Uhr. Die Bahnhofschalterin Diekirch, Wiltz, Dudelange-Ville und Kleinbettingen öffnen um 06.30Uhr. Der Bahnhof in Echternach ist jeden Tag von 06.30 Uhr bis 15.30Uhr geöffnet.Einzig die Fahrkartenschalter im Bahnhof Luxemburg sind nicht von dengeänderten Öffnungszeiten betroffen!In der Vergangenheit wurden die Öffnungszeiten den Kunden angepasst,so dass die Reisenden morgens stets die Gelegenheit hatten ihre Fahrkartenvor Antritt der Zugfahrt zu erwerben. Die geplanten Änderungen werdentrotz Einwände und Bedenken seitens des Personals und der Kunden eingeführt.Die vorgesehenen Fahrkartenautomaten sollen erst frühestens Ende2013 an allen Bahnsteigen vorzufinden sein! Das Zugpersonal stellt somitvermehrt Fahrkarten im Zug aus, was die bekannten Probleme wiederummit sich bringt. (Diskussionen über Tarife, Agressivitätssteigerung, dasMitführen von erhöhten Beträgen an Bargeld, Verspätungen) Das gleichegilt für den Busbetrieb denn auch sie müssen, nach Schalterschluss amNachmittag über Land wieder vermehrt Fahrkarten verkaufen! Dies führtwiederum zu Verspätungen bei Abfahrts- bzw. Ankunftszeit.Mit den geänderten Öffnungszeiten der lokalen Bahnhofsschalter gehtein großer Aspekt der individuellen Kundennähe und Kundenfreundlichkeitverloren. Menschliche Präsenz wird durch Automaten ersetzt und denDienst am Kunden mit dem Taschenrechner erstellt.Geht es nach Vorstellungen des Syprolux Verantwortlichen sollte mandie Bahnlinie bis nach Bissen bzw Gilsdorf verlängern.So könnte man imRahmen eines nutzerfreundlichen Gesamtkonzept die Kunden des öffentlichenTransportes, die Standorte der Lyzeen, die Wohnviertel und dieansässigen Betriebe mit einbinden und ein nachhaltiges Konzept für dieZukunft schaffen und eine Reduzierung des bestehenden Verkehrschaosbewirken.Mit der Schliessung der Zugstrecke Ettelbrück-Diekirch würden die beidenStädte nicht nur ein großes Stück an Eisenbahngeschichte verlieren,darüber hinaus würde das Vorhaben auch die nachhaltige Entwicklungder Nordstadtgemeinden hemmen.Im Hinblick auf die Komobie-Studie zur öffentlichen Gestaltung derVerkehrsinfrastruktur im Nordstadtraum und den Ausbau bzw Umbau desBahnhofsgeländes in Ettelbrück hoffen wir, dass diese schnellstmöglichder Öffentlichkeit vorgestellt wird. Dies im Interesse sämtlicher Betroffenenund Interessenten. Es ist zu hoffen dass das Projekt nicht zu Gunsten derAuftraggeber oder einzelner Bauspekulanten umgesetzt wird sondern imInteresse einer nachhaltigen Transport-und Umweltpolitik mit einer Verbesserungder Lebensqualität für sämtliche Bewohner der Nordstadtregion!Wir als Gewerkschaftsvertreter haben aus den Fehlern der Vergangenheitgelernt und fordern einen Ausbau der Strecke Ettelbrück-Diekirch, denErhalt sämtlicher Gleise im Bahnhof Ettelbrück, eine zügige Umsetzung desProjektes zur Neugestaltung des Bahnhofsareals; Ausbau des Busbahnhofesund ein modernes und funktionnelles Bahnhofsgebäude). In diesem Sinneunterschrieb der Syprolux zusammen mit 9 anderen Organisationen eineAufforderung an die Nachhaltigkeits- bzw. Umweltminister Claude Wiselerund Marco Schanck, um sich gegen eine Schließung dieser Streckeauszusprechen.Wir verlassen uns auf politische Unterstützung und soziale Verantwortlichkeitder Betroffenen in diesem Dossier.PressemiteillungStrecke Ettelbrück-Diekirchvon SchlieSSung bedroht!Manifestation am Montag,den 8. Juli 2013 um 18.30Uhr vor dem Stadthaus inEttelbrückWerte Bürgerinnen und Bürger derNordstad!Im Jahre 2008 sprachen sich 90 Prozentder Bevölkerung der Nordstad ineiner TNS-Ilres-Studie für den Erhaltder Strecke Ettelbrück-Diekirch aus.Fünf Jahre konnte man hoffen, dassder Erhalt gesichert sei.Plötzlich scheint das nicht mehr derFall zu sein. Es gibt wieder Bestrebungendie Strecke zu schließen, um diesomit freiwerdenden Grundstücke fürandere Zwecke verwenden zu können.Interessant und wichtig ist, dass diepolitische Majorität in Diekirch sich fürden Erhalt der schienen-gebundenenAnbindung der Kantonalhauptstadtausspricht. Die unterzeichnenden Organisationenwehren sich gegen eineSchließung und fordern hingegen eineRevalorisierung der Strecke. Die zwischenEttelbrück und Diekirch verkehrendenPendelzüge sollen bis Bissenverlängert werden. Neue Haltepunktesollen geschaffen wirdwerden.Zusätzlich zur Verbesserung desFahrplanangebotes müssen stündlicheDirektverbindungen in die Hauptstadtbeibehalten werden, welche imHinblick des geplanten Haltepunkts„Roud Bréck“, und somit einer DirektverbindungDiekirch-Kirchberg, um somehr an Attraktivität gewinnen. Falschund verantwortungslos wäre es, denöffentlichen Personenverkehr von derSchiene auf die Straße zu verlegen.Die längeren Fahrzeiten im Busverkehrwürden sicher viele Pendler dazu bewegen,auf den Individualverkehr umzusteigen,was zu weiteren Belastungender Straße führen wird. Und falschwäre es, die Zielankunft der Buslinien inEttelbrück zu konzentrieren. Besondersdie Straßeninfrastrukturen im Eingangvon Ettelbrück könnten diesen Verkehrnicht bewältigen. Der notwendige Straßenausbauwürde nicht nur viel Geldkosten, sondern auch weitere nicht wiedergut zu machende Umweltschädenanrichten. Auch die Lebensqualität derEinwohner und Einwohnerinnen würdensich durch mehr Verkehr und Lärmverschlechtern.Die CO 2-Emissionen dürfen nichtvergessen werden. Die CFL hingegenfahren mit „grünem Strom“!Ein Konzept, die Busse aus dem Sauertal,dem Ourtal und von Hosingenher zum Zug nach Diekirch zu fahren,würde eine enorme Verbesserung imFahrplanangebot für die Kunden desöffentlichen Transportes bedeuten. EinUmsteigen auf kurzem Weg in Diekirchzu einer direkten Bahnverbindung überEttelbruck nach Luxemburg wäre einunübersehbarer Qualitätssprung imAngebot, sowohl was den Komfortals auch den Faktor Zeit angeht. DieKapazitätsunterschiede zwischen Bahnund Bus sind ebenfalls nicht zu übersehen.Alles spricht für den traditionellenBahnverkehr.Werte Bürgerinnen und Bürger derNordstad!Die unterzeichnenden Organisationensind bereit mit Ihnen die Kräftezu bündeln, um einen nachhaltigenöffentlichen Personentransport aufder traditionellen Schiene zu erhaltenund auszubauen. Diese Nachhaltigkeitführt nun eben zum größten Teil überdie Eisenbahn.Angesichts des Beschlusses desEttelbrücker Gemeinderates, den Ministerfür nachhaltige Entwicklung undInfrastrukturen zu bitten, den gesamtenöffentlichen Transport zwischenEttelbrück und Diekirch auf die Straßezu verlegen, rufen unterzeichnendeOrganisationen alle Einwohner undEinwohnerinnen der Nordstad auf,gemeinsam am 8. Juli 2013 um 18.30Uhr in Ettelbrück vor dem Stadthausfür den Erhalt und Ausbau der EisenbahnstreckeEttelbrück-Diekirch zu manifestieren.Mit freundlichen Grüßen.Die unterzeichnenden OrganisationenALACF–Association Luxembourgeoisedes Amis des Chemins de Fera.s.b.l.AÖT-Aktioun Oeffentlechen Transporta.s.b.l.FNCTTFEL-LandesverbandGEDF-Groupement d’Etudes et deDocumentation Ferroviaires a.s.b.l.LCGBNordstad Tram a.s.b.l.OGBLSYPROLUX-FCPTTram a.s.b.l.ULCNr. 10 / 21.06.2013 107 3


KommissionenTagesausflug Phantasialand Brühlam samstag, den 28. september 2013kinderferien- und sozialwerkVorschläge verschiedener Aktivitätendes Kinderferien- und SozialwerksWie seit ein paar Jahren bietet die Verwaltungskommission desKinderferien- und Sozialwerks die Möglichkeit den Kindern undEnkelkindern unserer Mitglieder eine Beteiligung an den Unkostender verschieden Aktivitäten zu gewähren.Kolonien und Camps:Für Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren die während den Winter- undSommerferien an einem Camp oder Kolonie des Service Nationalde la Jeunesse, der Croix-Rouge oder einer offiziell anerkanntenOrganisation teilnehmen.Das Kinderferien-und Sozialwerk bietet allen Mitgliedern mit ihrenKindern oder Enkelkindern einen Tagesausflug nach Brühl ins Phantasialandan, einer der größten Freizeitparks unserer Umgebung, bietetviel Spaß, Action, Abenteuer und Vergnügen für die ganze Familie.Kinder und Enkelkinder können nur in Begleitungeines Erwachsenen teilnehmen.ReiseablaufAbfahrtsorte und Uhrzeit: 6.30Uhr Luxbg/Gare7.00 Uhr Ettelbruck/Gare;7.30 Uhr Echternach/GarePreise: Kinder bis 11 Jahre: 25€Erwachsene ab 12 Jahre: 50€Im Preis inbegriffen:Hin- und Rückreise mit einem LuxusbusEintrittsticket für den FreizeitparkAbfahrt im Phantasialand gegen 17:30 UhrLetzter Anmeldungstermin ist der 2 September 2013Anmeldung ist nur gültig bei Überweisung der Summe eines jedenTeilnehmers auf das folgende Konto:BGLLLULL: IBAN LU52 0030 0455 8529 0000mit dem Vermerk:Ausflug: PhantasialandName:––––––––––––––––––––––Gsm:––––––––––––––––––––––––Erw.:––––––––––––––––––––––––Kinder:–––––––––––––––––––––Abfahrtsort: Luxbg/Gare: Ettelbruck/Gare:Echternach/Gare:Der VerwaltungsratAuskünfte, weitere Vorschläge und Einschreibungen kann man unterfolgenden Adressen nachfragen:Service National Tel: +352 247 86455de la Jeunesse (SNJ)Croix-Rouge Tel: +352 2755 2004+352 2755 6202Studienkreis Nachhilfe:www.snj.luwww.croix-rouge.luDer Studienkreis bietet Nachhilfe und Förderunterricht für Schülervon Primärschule bis Universität an. Die Unterrichtsstunden werdenstattfinden in Luxemburg/Stadt, Ettelbrück und Esch/Alzette.Die Kosten der Kurse sind auch unterschiedlich da es sich immerum spezifische Kurse handelt für jeden einzelnen Teilnehmer, deshalbkann der Preis der Kurse erst nach Absprache zwischen demKursteilnehmer und des Studienkreises festgelegt werden (meistensliegen die Kosten zwischen 200 und 300 €).Anmeldungsformulare oder mehr genauere Auskünfte sind zu bekommenunter folgender Adresse:STUDIENKREIS9, rue Jean Bertholet L-1233 LUXEMBOURGTél: +352 45 58 70www.studienkreis.luDie Beteiligung des Kinderferien-und Sozialwerks an den aufgelistetenVorschlägen beträgt: 50 % für Kinder der Mitglieder und 40 %für Enkelkinder der Mitglieder, gegen Vorlage der Zahlungsquittungin unserem Sekretariat. Chéques-Services sind auch anerkannt, mitder Absprache des jeweiligen Organisators.Für weitere Auskünfte oder Informationen kontaktiere:MULLENBACH Manuel +352 661 185 236 mullmanu@pt.luDie Verwaltungskommission des Kinderferien- und SozialwerksEi-KommissionQuestions proposées à l’ordre du jour de la réunion des déléguésauprès de la Chef de la Chargée de Gestion du Ressort GI en date du20 juin 20131. Discussion du projet de réorganisationdu PDL.2. Quelles sont les mesures envisagéespour garantir une pause de sécurité àtous les postes directeurs.3. Installation d’un WC pour le personnelféminin au PDC en gare de Bettembourg4. Est-ce qu’il existe un plan d’évacuationpour le PDC en gare de Bettembourg ?5. Mise à disposition d’un écran 17’ pourconsulter l’Intragare au PDC en gare deBettembourg.6. Etudier une solution pour regrouper lesavis et ordres locaux par journée devalidité dans le programme Outlook.7. L’Annonce Automatique des Trainsavec la SNCB peut-elle remplacer lesinscriptions au RAT au PD en gare deKleinbettingen?8. Uniformisation des shortcuts courantsutilisés sur les écrans des ordinateursdes chefs de circulation des différentspostes directeurs9. Aménagement de stores et d’une installationde climatisation aux bureauxdu chsv D et du Service Gare en garede Luxembourg. Nous demandons queces travaux soient exécutés dès quepossible.Jean-Paul SchmitzPour la réunion en date du 20 juin le déléguétitulaire sera remplacé par le déléguésuppléant Claude Daman. Les délégués duSyprolux Jean-Paul Schmitz, Claude DamanClaude Daman4 108Nr. 10 / 21.06.2013


KommissionenTM-KommissionBericht aus der Sitzung beim„Chef de Servce TM“Marc WeydertMarc BertemesAm Donnerstag 13.06.2013 fand dieSitzung beim Chef de Service TM statt.Den SYPROLUX vertraten die DelegiertenMarc Weydert, Marc Bertemes undder ersatzdelegierte Steve Watgen.Folgende Punkte standen auf der Tagesordnung:1. Les délégués demandent des explicationssupplémentaires quant auxtravaux devant le bâtiment BAS(côté rte de Thionville). De mêmeils demandent un planning renseignantsur l’avancement des travauxdu chantier.Herr Lorang informierte die Anwesenden,dass die Arbeiten im Hof nachdem Sommerurlaub unterhalb des BAS(Richtung rte de Thionville) in Angriffgenommen werden. Das Parken im Hofist dann nicht mehr möglich. Auf demGelände werden Waasserkollekterverlegt und längs der alten Güterhalleentstehe ein Wasserrückhaltebecken.Das Parken ist dann hinter der altenGüterhalle möglich. Darüber hinausinformierte uns Herr Lorang, dass derWeg zwischen alter Güterhalle undder Rotonde erhalten bleibe. Die Fertigstellungaller Arbeiten ist neuerdingsfür Anfang 2015 geplant. Auch werdeein genauer Orientierungsplan an verschiedenenStellen angebracht.2. Les délégués demandent que lesnouveaux CEM aient une formationde connaissance locale surl’ensemble des gares.Herr Lorang bewilligte eine Streckenkenntniszu Fuß für verschiedene zudefinierende Bahnhöfe.3. Les délégués demandent desinformations supplémentaires surle matériel roulant employé sur leparcours Luxembourg-Liège.Herr Lorang informierte, dass die StreckeLuxemburg-Liège bestehen bleibe.Was das Fahrmaterial angehe, wäreoffiziell keine Änderungen vorgesehen.4. Les délégués demandent des renseignementsquant à la programmation„annonce train“ sur lesTER2N.Guy NepperSteve WatgenKommissionsleiterBei der „annonce train“ tauchen immerwieder dieselben Probleme auf. Hiersoll ein Informationsblatt ausgearbeitetwerden, wo sowohl der CEM als auchdas Zugbegleitpersonal, die anstehendenFehler dokumentieren soll. Dies umdie Fehlerquellen zu verringern.5. Les délégués demandent des informationssupplémentaires sur lestravaux des révisions „mi-vie“ desautomotrices Z2000.Das Ziel 6 „mi-vie“ Wartungen proJahr, kann leider nicht erreicht werden.Da der CM auf verschiedene Zuliefererangewiesen ist. Des Weiteren gabHerr Schmalen zu, dass es an Personalmangelt, man sei aber optimistisch diesauszugleichen.6. Les délégués demandent une procéduretransparente dans le traitementdes dossiers de mutation desagents travaillant aux CM.Herr Lorang betonte dass alle die eineVersetzung beantragt haben, genaunach OG 33 behandelt werden. Alsoso wie es vorgeschrieben ist. Trotzdemsei man nicht zufrieden, dass viele Bediensteteeine Versetzung beantragthaben. Dies zeige den Unmut im CM.Man sagte uns weiter, dass Herr Bentnermit allen, die eine Versetzung beantragthaben, ein persönliches Gesprächführen werde, um die genauenBeweggründe zu erfassen. Falls es zuVersetzungen kommt werden diese Mitarbeiterersetzt werden.7. Les délégués demandent à ce quesoit dispensé des formations deconduite, afin de pouvoir déplacerles engins dans l’enceinte du CM.Herr Lorang versicherte uns, dass solcheAusbildungen angefragt seien unddiese in kürze stattfinden werden. Essind Ausbildungen für alle Baureihenangefragt.8. Les délégués demandent l’organisationde cours de recyclage enmatière de 1 er secours pour lessecouristes du CM.Herr Lorang versicherte uns, dass fürdie „Sanitäter“ im CM eine Weiterbildungorganisiert würde.9. Les délégués demandent desrenseignements quant à la futureorganisation du plan de congé dupersonnel CM.Hier informierte man uns, dass die geltendenRegeln sowohl für den Sommerurlaub,als auch für den kleinen Urlaubeigehalten werden muss. Es wurde unsversichert, dass jeder den angefragtenUrlaub bekäme.10. Les délégués demandent pourquoiles changements de poste despréposés techniques n’étaient paspubliés?Herr Lorang erklärte uns, dass keinneuer Posten geschaffen wurde, eswäre eine einfache Rotation. Dies umdas Berufsbild ein wenig zu ändern. Indiesen Fällen müssten die Posten nichtausgeschrieben werden.11. Dans la réunion des délégués dupersonnel auprès du Chef de Servicedu 14.12.2012, nous avonsdemandé qui serait le chef de sécuritéau CRM/N après 16 heures. Le30.01.2013 il y’avait une réunionavec M. Schmalen et M. Leonardy.Suite à cette réunion les déléguésdemandent des informations surles points restant à clarifier par M.Leonardy.Herr Lorang informierte, dass jederder die Qualifikation zum Ausschaltenhat, auch den IA10 ausschalten kann.Jeder der in einem Zeitfenster von 3Monaten nicht im CM ausgeschaltethat, soll sich bei M. Leonardy melden,um so ein Auffrischung der Ausbildungzu bekommen. Es wurde festgehalten,dass nach 16:00 Uhr der Bediensteteder ausschaltet „chef de sécurité“ istKürzlich hat der Generaladvokatdes Europäischen Gerichtshofs NiiloJääskinnen daran erinnert, dass Bahnreisendeselbst bei aussergewöhnlichenUmständen ,bei bedeutender Verspätungeine Entschädigung geltend machenkönnen, im Gegensatz zu Flugreisende.Das Reglement 1371/2007sieht vor:25% des Ticketpreises bei einer Verspätungzwischen 60 und 119 Minuten50% bei einer Verspätung von 120Minuten und mehr.Die Entschädigung muss innerhalbdes Monats in welchem der Antraggestellt wurde, ausgezahlt werden. Entwederin Form von Gutscheinen oderanderen Leistungen, oder in bar aufWunsch des Kunden.Im konkreten Fall hatte die StaatsbahnÖsterreichs ÖBB versucht aufdie Gesetzgebung in der Luft- Schiffund Busfahrt hinzuweisen, welche diePassagiere nicht entschädigen müssenim Falle von aussergewöhnlichen Umständen.Selbst die EU-Kommission hatdas Anliegen der ÖBB unterstützt, allerdingsvergeblich. Beide hatten daraufhingewiesen dass die Bahnen in derinternationalen Konvention CODIF dieaussergewöhnlichen Umständen aufführenund die Bedingungen festgelegtsind. Der Generaladvokat folgte wieoben bemerkt dieser Argumentationnicht.Die Praxis beweist, dass viele Luftfahrtunternehmensehr oft ausserge-12. Les délégués demandent des explicationspourquoi il y a un si granddésordre du personnel dans les différentesdivisions.Herr Lorang erklärte uns, dass anverschieden Stellen Handlungsbedarfbesteht, dies wird in den kommendenMonaten erfolgen.Sujets introduits par le Service TM:13. Traitement des „heures supplémentaires“au Service TM.Dieser Punkt wird in der kommendenSitzung nochmals diskutiert werden. Indiesem Dossier, bleiben wir weiterhinwachsam.14. Contrôle d’accès aux CM et CO.Herr Lorang informierte dass die Zeiterfassungsuhrennicht mehr benutztwerden. Der Badge dient lediglich zumEintritt in die jeweiligen Gebäude.15. Modalités pour l’attribution ducrédit annuel pour boissons hygiéniquesau personnel de conduite.Hier wurde festgehalten dass jeder derdiese Getränke bekommt, einmal jährlichden Betrag überwiesen bekommt.Benachteiligung der Bahnwöhnliche Umstände zum Anlass nehmenum sich an einer Entschädigungvorbei zu mogeln.Eine europäische Gesetzgebung betreffendPassagierrechte gibt es in derLuftfahrt seit 2005 und damit war derLuftverkehr der erste Transportbereich,wo entsprechende Rechte geltend gemachtwerden konnten. Anschliessendwurden Passagierechte für die Eisenbahnenim Jahr 2007 und für SchiffundBusreisende in den Jahren 2012und 2013 eingeführt.Als Berichterstatter bin ich im Momentmit einer Neufassung der Richtlinie261/2005 betreffend die Passagierrechteim Luftverkehr befasst. Dadie alte Fassung der Direktive etlicheUnklarheiten und Lücken aufwies,kam es in der Folge zu mehreren Gerichtsurteiledes EUGH. Der neue Vorschlagder Kommission versucht diesenUrteilen Rechnung zu tragen und einGleichgewicht zwischen wirtschaftlichenInteressen und den Rechten derPassagiere zu finden. Eine sehr interessanteAufgabe die mich hier erwartet.Neben vielen anderen Vorschlägen istebenfalls ein Anhang zu finden, woeine Auflistung von Vorfällen vorgesehenist, die als aussergewöhnlicheUmstände anzusehen sind. Bei einerNeufassung des Eisenbahn-Reglementsist es demnach unbedingt angebrachtgleiche Bedingungen herzustellen umBenachteiligungen wie sie im Momentbestehen, zu beseitigen.Georges BachNr. 10 / 21.06.2013 109 5


KommissionenSyprolux-Pensioniertenkommission besichtigtdas Sortierzentrum der Post in Bettemburgpensionierten-kommissionAufmerksame ZuhörerAm Donnerstag, den 6. Juni tratdie Pensioniertenkommission zu ihrerganztägigen Sitzung zusammen,verbunden mit der Besichtigung desSortierzentrum der Post in Bettemburg-Krakelshaff.Empfangen wurde unsere Gruppeim Konferenzsaal von Frau SylviaSchweitzer und Herrn Marc Metzler.An Hand einer Projektion wurde unsder Bau des Zentrums, welches eineBodenfläche von 16000m2 bedecktsowie der tägliche Arbeitsablauf vorgeführt.Das Bettemburger Sortierzentrum,welches nach nur 2 Jahren Bauzeit,das Sortierzentrum von LuxemburgBahnhof seit dem 10. Juli 2006 ersetzt,besitzt den grossen Vorteil, an einemeinzigen Standort 5 Produktionsbereicheder Luxemburger Post zu vereinen :das Sortieren von Standard- und Grossbriefen,den internationalen Austauschder Sendungen, das Bearbeiten vonEinschreibebriefen, das Sortieren derPakete, der Versand von Zeitschriftenund Werbesendungen.Das Zentrum Bettemburg bewältigttäglich zwischen 500 000 und 1 500000 Standard- und Nichtstandardbriefe.Dazu kommen noch Zeitungenund Werbesendungen, mehrere tausendEinschreibebriefe, bis zu 5000Pakete sowie bis zu 200 000 für dasAusland bestimmte Sendungen. JedeNacht sind 250 Mitarbeiter der Post imEinsatz, damit die Zusteller am nächstenMorgen die Post zu den Kundenbringen können. Unabhängig von ihrerHerkunft werden alle Sendungenwährend desselben Bearbeitungszeitraumszwischen 11.00 Uhr am 1.Tagund 6.00 Uhr am nächsten Morgenbearbeitet und verschickt.Nach diesen technischen Ausführungenschritten wir zur Besichtigungder Anlage. Hier waren wir erstauntfeststellen zu müssen, dass trotz eineshohen Grades an Technisierung, einbeträchtlicher Teil der Arbeit nach wievor manuell bewältigt werden muss.Das beginnt schon mit dem fachgerechtenEinlegen der Briefe in die Sortiermaschinen.Das technische Herz des Sortierzentrumssind die Sortiermachinen mit Adresserkennungfür die Sortierung derStandardsendungen sowie dem Fördersystem,welches die Sendungen an dieZustellungszentren verteilt. Diese Maschinenarbeiten mit einem Durchsatzvon bis zu 45 000 Sendungen in derStunde. Die Sendungen werden optischerfasst, 12 Briefe in der Sekunde, undmit der PT-Adressenbank verglichen.Je nach Zielort werden die Sendungendann in eines der 160 Sortierfächerder Maschine geleitet. Die Sendungenwerden in drei Sortierdurchgängensortiert.Sortierrampen der inländischen PaketeMit Postkarten,die uns freundlicherweisezur Verfügung gestallt wurden,frankiert mit einer personalisiertenBriefmarke (ein Foto der Kommissionsmitglieder)konnten wir die Arbeitsweiseder Maschine verfolgen.Doch so ganz ohne menschliche Hilfe geht es nicht!Die Registrierung aller Pakete, diefür die Zustellung im Inland bestimmtsind, erfolgt durch manuelle Eingaben.Ihnen wird jeweils ein Barcode zugeteilt,bevor sie über ein Förderband(Sorter) in die Be- und Entladezonegeleitet werden. Alle inländischenSendunge werden vom « Sorter » zuden Verladerampen und durch Scannender Barcodes an die respektivenAbgangsrampen weitergeleitet undin die für die Zustellungszentren Bascharage,Ingeldorf, Fischbach (Clerf),Remich und Luxemburg bestimmtenLKW’s verladen. Die für den BereichBettemburg bestimmten Sendungenwerden direkt von dem an das Sortierzentrumangebauten Zustellpostamtbearbeitet.nahm Syprolux-GeneralsekretärinMylène Wagner Stellung zu den aktuellenThemen bei den CFL. Besondersbesorgniserregend sei die erneute Infragestellungder Zuglinie Ettelbrück-Diekirch für deren Erhalt der Syproluxsich einsetzt. Sie wies auch hin auf dieim Herbst stattfindenden Sozialwahlen.Hier sind auch die Pensionierten aufgerufendie neuen Mitglieder für dieChambre des Salariés (CSL) zu unterstützenund zu wählen.Der Kommissionspräsident erinnert,dass der diesjährige Ausflug der Pensioniertenund Witwen am Donnerstag,den 19. September stattfindet. UnsereAusflugziele sind Berdorf und Befort.Morgens Besichtigung des Glasbläseratelierder Künstlerin Pascale Seil inBerdorf. Mittags Führung durch daserst kürzlich für Besucher geöffneteRenaissance Schloss Befort und durchdie alte Burg. Das Mittagessen wird imHôtel Meyer in Befort eingenommen.12 Briefe pro Sekunde werden optisch erfasstNach dieser äusserst interessantenBesichtigung bedankte sich der Kommissionspräsidentfür die aufschlussreichenErklärungen zum Ablauf derArbeiten im Sortierzentrum und überreichteFrau Schweitzer ein kleinesPräsent.Nach dem gemeinsamen Mittagessenim Restaurant des Märchenparks,Die Generalversammlung findetam Donnerstag,17. Oktober im Blindenheimin Berschbach/Mersch statt.Der Abgeordenete Paul-Henri Meyersreferiert zum Thema „Relatioune tëschentde Religiounsgemeinschaften,dem Staat an de Gemengen“.Text: Franz KohnenFotos: J.P. Mootz, mwb6 110Nr. 10 / 21.06.2013


Sektionensektion ettelbrückBesichtigung desEuropaparlamentes in StrassburgSYPROLUX-EttelbréckAm 11. Juni 2013 besichtigten Mitgliederder Syprolux Sektion Ettelbrück aufEinladung des Europaabgeordneten undlangjähriger Syprolux Präsident GeorgesBach das Europaparlament in Straßburg.Gegen 10.00h wurden wir von GeorgesBach und seiner Assistentin MaryseKelsen in Empfang genommen. Wir bekamenkurz eine Erklärungen zum GebäudeLouise Weiss welches nach einerbekannten französischen Schriftstellerinund Journalistin benannt ist. Louise Weissgehörte (1893-1983) zu den Europäernder ersten Stunde.Aus der anfänglichen Kerngemeinschaftvon 6 Staaten (Belgien-Deutschland-Frankreich-Italien-Luxemburgundden Niederlanden), welche sich nachdem visionären Plan des damaligen französischenAußenministers Robert Schuman,am 09. Mai 1950 zusammenschlossenentwickelte sich nach und nach dieheutige europäische Union mit Hauptsitzin Straßburg und den Arbeitsorten Brüsselund Luxemburg.Die Europäische Union gründet aufder Vorstellung von Einheit, Frieden,Freiheit, Stabilität und Wohlstand füralle Mitgliedsstaaten. Nach Jahrhundertenandauernderen Konflikten undKriegen wurde mit der Schaffung derEuropäischen Union eine neue Ära eingeleitet:Grenzen wurden geöffnet undder Binnenmarkt wurde Alltag für mehrals eine halbe Milliarde Europäer. DieEuropäische Union ist nicht nur ein Zusammenschlussder Mitgliedstaaten undderen Bewohner sondern auch ein Zusammenwirkenkultureller und regionalerVielfalten. Die EU möchte erreichen dassdie Regionen der Mitgliedsstaaten wirtschaftlich,sozial und territorial gefördertwerden um so einen möglichst strakenZusammenhalt zu erreichen. Die gemeinsameWährung der europäischen Union,der Euro, gilt bisweilen in 17 Ländernder EU. Der Euro schirmt die europäischeBinnenwirtschaft zum Teil von denTurbulenzen der Weltwirtschaft ab. Seitseiner Einführung vor 14 Jahren hat derEuro schon einige Turbulenzen erlebt wieWeltwirtschaftskrisen und Schuldenkrisen.Das gemeinsame Geld hat sich bisheute als wertbeständig erwiesen.Das Europaparlament ist ein Ort fürDemokratie und Debatten über die Richtungder Politik europaweit. Pro Tag werdenrund 3000 Besucher gezählt welchedas Europaparlament besichtigen. Inden Sitzungswochen lassen rund 700-800 Abgeordnete und Mitarbeiter dieEinwohnerzahl der Stadt Straßburg umetwa 3000 Menschen anwachsen. EineWoche pro Monat (außer im August)finden in Straßburg die Plenartagungeneinschließlich der Haushaltstagungenstatt.Georges Bach empfing uns in seinenRäumen zu einem Diskussionsaustauschüber die Funktionsweise der europäischenInstitutionen. Insbesondere derBereich der Transportpolitik stand zurDiskussion. Georges B. erklärte uns ingroben Zügen die Auswirkungen des4. Eisbahnpaketes auf unser nationalesSchienennetz im Falle einer Annahme imParlament. Er ist der Meinung dass dieÖffnung der Binnenmärkte wirtschaftlichunabdingbar ist, dass man jedoch beider Umsetzung der Direktive in unseremLand die eigene Identität und Vorgeschichtewahren und respektieren solle.Wir müssen uns wehren gegen zu strengeMaßnahmen bei der Regelung zurTrennung von Infrastruktur und Betriebsowie beim Liberalisieren des nationalenPersonenverkehrs .Es müssen auf nationalerEbene Bestimmungsrechte geltenfür jedes Land individuell, sei es bei derPreisgestaltung von Fahrscheinen, Fahrgastinformationenoder wichtigen Investitionsentscheidungen.Wir dürfen nicht zulassendass bei der Öffnung der Märkteim Personenverkehr soziale, Umwelt undSicherheitsstandards verletzt werden. ImBereich der Verfahren zur Zulassung vonZügen und beim Ausstellen von Sicherheitszertifikatensoll EU weit eine einzigverantwortliche Stelle geschaffen werden,es ist zu hoffen dass unsere „Administrationdes Chemins de Fer“ auchnoch über eigenständige Kompetenzenverfügt und nicht alles aus weiter Ferne„dirigiert“ wird.Seit 2009 sind 27 Länder in der europäischenUnion vertreten. Zum 1. Juli2013 soll Kroatien der EU beitreten.Die Mitglieder des europäischenParlaments tagen als Fraktionen. ZuZeit gibt es 7 Fraktionen mit 754 Sitzenim Parlament. Die Sitze sind nicht nachStaatsangehörigkeit sortiert sondernschließen sich nach politischer Zugehörigkeitzusammen. Eine Fraktion bestehtaus Mitgliedern die in mindestens ¼ derMitgliedsstaaten der EU gewählt wordensind. Ab dem Jahre 2014 soll die Zahlder Sitze nicht höher als 751 sein, unabhängigder Anzahl der Mitgliedsstaaten.Staaten mit vielen Sitzen wie zb Belgien22, Deutschland 99, Frankreich 74, verlierenan Sitzen.Luxemburg hat 6 Vertreter im Europaparlamentdh 3 CSV Mitglieder: GeorgesBach, Frank Engel und Astrid Lulling. 1Mitglied der Grünen: Claude Turmes einLSAP Mitglied: Robert Goebbels und einVertreter der DP: Charles Goerens. Mitgliederwelcher keiner Fraktion angehörensind Fraktionslose.Die Parlamentarier werden alle 5 Jahrebei Europawahlen in den einzelnenMitgliedsstaaten geheim und demokratischgewählt. Das Europaparlament istdas einzig direkt gewählte Organ der europäischenUnion. Seit seiner Gründungwurden seine Kompetenzen und Rechteschrittweise ausgebaut und erweitert.Wir besichtigten den Plenarsaal undkonnten mitverfolgen wie der Ablauf einerAbstimmung im Plenarsaal verläuft.Anschließend konnten wir die feierlicheAnsprach des slowenischen StaatspräsidentenBorut Pahor mitverfolgen. Rund800 Dolmetscher stehen bei solchenPlenarsitzungen zur Verfügung.Beim gemeinsamen Mittagessen imAbgeordnetenrestaurant konnten wirGeorges Bach und seiner Frau persönlichdie eine oder andere Frage zum Parlementarieralltagstellen.sektion ETTELBRüCK Abschließend erkundeten wir in kleinenGruppen das Stadtzentrum vonStraßburg. Die beeindruckende KathedraleNotre- Dame mit der astronomischenUhr, dem142 m hohen Turm,,dem Fachwerkhaus Kammerzell und demhistorischen Münsterviertel. Hier findetman unzählige Boutiquen und lauschigeTerrassen. Auf Letzt genannter haben wirbei herrlichem Wetter den Nachmittagausklingen zu lassen.Gegen 17.00h haben wir uns auf denRückweg gemacht und haben in Saverneim Restaurant „Chez Jean“, in geselligerRunde und bei herzhafter „Choucroutegarnie“ den schönen Tag im Elsass ausklingenlassen.Im Namen der Sektion Ettelbrückbedanken wir uns für den herzlichenEmpfang von Georges Bach und seinemTeam im Europaparlament und wünschenihm schon im Vorfeld viel Erfolg bei dennächsten Europawahlen 2014. Wir sinddavon überzeugt dass seine wertvolleArbeit der letzten Jahre beim Volk anerkanntund geschätzt ist. Unsere Stimmeist ihm auf jeden Fall sicher!sektion NordenD’Syprolux Sektiounen, Ettelbréck an Norden, invitéieren IechSAMSDËS, DE 06. JULI 2013op hieren traditionnellenTRËPPELTOUR DUERCH D’ÉISLÉCKDen Tour geht dëst Joer um 16.00 Auer zu HOUSEN bei der KIERCH forta bidd 2 Varianten un:Den Tour A sin 4 gemittlech Km am Ëmkrees vun Housen.Den Tour B féiert iwwer 6 Km am Krees iwwer Neidsen zeréck op Housen.Als Uschloss un dësen Trëppeltour bidden mir eisen Memberen d’Méiglechkeetun, sëch zesummen mat hieren Familljen a Bekannten am RestaurantE’slecker Stuff „Beim Hunn“ zu Wuelëssen ze stärken (Iessen anGedrénks geht awer op eegen Käschten).Mir hun do owes en Dësch reservéiert an wiren frou wann Dir Iech gingtzahlreich beim Claude 621 201158 oder beim Romain 691 580 221umellen.P.S.: Déijéineg déi net kënnen mat trëppelen goen, sie sin awer owes„Beim Hunn“ och häerzlech wëllkom.De Komiteesektion PetingenD‘Sektioun Péiteng organsiseiert fir seng Memberen enTrëppeltour op der Musel,Sonndës, de 7. Juli 2013.Trefftpunkt: Bei der Kierch zu Mertert um 14 Auer 30 .De parcours as 12 km laang .Matbrengen: gudd Laun a vill Motivatioun!Umëllen: beim Ivo Carlizzi bis den 3. Juli um Telefon 691 365 284De KomiteeNr. 10 / 21.06.2013 111 7


Sektionensektion NordenUnterführung: Gare ËlwenAn der Unterführung zu Ëlwen ginn am Moment d’Wandplättercher komplett erneiert obschons ee ni gréisser Schied oder Mängel hätt kënnen erkennen.Firwaat dëss Arbechten lo ausgeféiert ginn entzitt sëch menger Kenntnis.Zanter lo schon 7 Jôr reklaméiren mir, séif ët via TRANSPORT, sief ët an de Reunioun’e beim Chef de Service, datt d’Wasser an der Unterführung zu Ëlwenstoë bleiwt. Dëst geschitt ëmmer rëm no heftigen Donnerwiederen a massive Reeschaueren well d’Wasser dann an engem „Wassersack“ nët fortkënnt. MammOphiewen vun +/- 30 m 2 Verbundsteng, Egaliséiren a Neiverleeën kënnt een dee Mësstand einfach a kurzfristeg behiewen.Traureg, dass daat no 7 Jôr nach ëmmer nët geschitt ass. Gehéiert daat nët och zu engem „service au client“ oder?Romain PLÜMER – Sektioun NordenSYPROJUGENDGEWENNERINNENVUN EISEM SYPROJUGEND-GEWENNSPILL SINMandy Seywert an Katja Felten. Jiddereen huet eng KoppelBillet´en fir den Alicia Keys Konzert den 02. Juni gewonnen.Op derFoto ze gesin ass den Joel Schmit an Eric Wenglerbeim Iwerrechen vun den Billet´en un Gewennerinnen. Mirhoffen den Konzert huet denen zwee Medercher gefall.v.l.n.r.: Joël Schmit, Mandy Seywert, Katja Felten, Eric Wengler8 112Nr. 10 / 21.06.2013


EMCFLEntraide Médicale CFLFernand HeinzSitzung der Délégation des Services Centraux vom 13. Juni 2013services centrauxDas Centre de ConférenceCFL ist für längere Zeiteine BaustelleIn der Sitzung der Délégation des Services Centraux vom 13. Juni2013 informierte die RH-Direktion die Personalvertreter über den vorgesehenenVerlauf der Umbauarbeiten im Centre de Conférence CFL.Die dort vorgesehenen Veränderungen, die zum Teil durch die „miseen conformité“ der Lokalitäten bedingt sind werden einen längerenZeitraum in Anspruch nehmen. Dadurch werden die Räumlichkeitenfür die Examenssession im Oktober sicher nicht zur Verfügung stehen.Alternativen müssen nun gesucht werden. In den SYPROLUX-Gremienwurde der dringende Wunsch formuliert, dass sich die Ausweichlokaleauf neutralem Terrain befinden sollen.Damit die Reparatur der Aussenfassade des Direktionsgebäudes angegangenwerden kann, muss die erstellte Expertise noch bestätigt werden.Dies soll in den nächsten Tagen geschehen.Für die Büros im 10. Stock sollen individuelle und mobile Klimagerätebereitgestellt werden.In Bezug auf das Ersetzen des Contrôleur des Gares, einen Punkt, der schonauf der Tagesordnung der vorherigen Sitzung stand, wurde der Personalvertretungfolgendes mitgeteilt, dass mit den Betroffenen geredet wurde.Dabei wäre eine Einigung gefunden worden. Der Fall des Contrôleurdes Gares würde noch untersucht werden. Als Responsable des Financessoll eine Person genannt werdenDie Personalvertretung, aber, verfügte über andere Rückmeldungen vombetroffenen Personal. Demzufolge wäre nicht mit ihnen geredet worden, undes wäre auch keine Einigung gefunden worden. Hier war nun guter Ratteuer. Der Service RH soll nun die Lage erkunden um herauszufindenwas nun wirklich Sache ist.Die letzte Evakuierungsübung ist erfolgreich verlaufen. Binnen wenigerMinute war das Direktionsgebäude geräumt. Probleme, die es mit demAlarmton gegeben hatte sollen behoben werden. Die Personalvertretungriet, die Übungen nicht in einer Periode zu organisieren, in der im HausExamen abgehalten werden.Der Automat, an dem man gesundes Essen beziehen kann, ist periodischschwach bestückt, oder er funktioniert nicht einwandfrei. Deshalbwird sich der Service RH an den Betreiber wenden, um diese Problemzu lösen.Die Frage zur Installation einer Kitchenette in den neuen Räumlichkeitender Entraide Médicale ist nicht einfach zu lösen. Im Budget der IGSSsind keine Mittel für diese Einrichtung vorgesehen. Sollte die Kitchenettevon der CFL-Immo finanziert werden, ist zu prüfen, wie sich das auf denMietpreis auswirkt und ob der sich dann noch im Rahmen des vorgenanntenHaushaltsplan bewegt.Die Anfrage nach Desinfektionsmittel für die Klobrillen der WC’sder Generaldirektion, sowie einer desinfizierenden Handseife wurdenwieder auf die Tagesordnung genommen. Die RH-Direktion wird dasDossier noch einmal genau studieren und sich in einer kommendenSitzung dazu äußern.Der SYPROLUX war in der Sitzung durch Romain Grimaz und FernandHeinz vertreten. Für den LV waren Gaby Birtz und Carlo Thissenangetreten.Komplementäre Rückerstattungund aussergewöhN licheUnterstützung des VersichertenDie komplementäre Rückerstattung (Art. 154bis)Gemäß Artikel 154bis der Satzungen der nationalen Gesundheitskassedarf die Eigenbeteiligung der Versicherten für bestimmte Gesundheitsleistungeneinen Grenzwert von 2,5% des besteuerbaren Jahreseinkommensdes Vorjahres nicht überschreiten. Wird dieser Grenzwertvon 2,5% überschritten, kann der Versicherte die Rückerstattung derBeteiligungen beantragen. Dies geschieht mittels eines Formulars,welcher er bei seiner Krankenkasse, im Falle der Versicherten der CFList dies die Entraide médicale, oder aber mittels Internet auf www.cns.lu/files/statuts/154DEM00118.pdf herunterladen.Im Klartext bedeutet dies, dass der Versicherte zum Beispiel nach dem1. Mai 2013 diese über den Grenzwert gehende Eigenbeteiligungfür das Jahr 2012 beantragen kann. Hierzu werden dann 2,5% desbesteuerbaren Jahreseinkommens des Vorjahres, sprich 2011, berechnet.Die aktuelle Höhe der Eigenbeteiligung, sowohl für das laufendeJahr als auch die für das vorangehende Jahr, befindet sich auf derRückseite des Abrechnungsbeleges (Détail de remboursement), welcherdem Versicherten bei jeder Kostenübernahme durch die Krankenkasseseitens der CNS zugesandt wird.Zur besseren Ansicht ein kleines Rechenbeispiel:Das besteuerbare Grundeinkommen des Versicherten für das Jahr2011 beläuft sich auf 40.000,00 €Im Jahr 2012, hat der Versicherte eine Eigenbeteiligung von 1.500,00 €Ab dem 1. Mai 2013 wird dann folgende Rechnung gemacht:40.000,00 x 2,5% = 1.000,00 €1.500,00 – 1.000,00 = 500,00 €Der Versicherten hat also ein Anrecht auf die Differenz von 500,00 €,welche den Grenzwert überschreitet.Außergewöhnliche Unterstützung des Versicherten (Art. 162)In Ausnahmefällen in welchen die Zahlung einer medizinische Dienstleistungoder Ware die finanziellen Möglichkeiten des Versichertenüberschreiten, und auf Anfrage des Versicherten, kann, unter Zustimmungdes Präsidenten der jeweiligen Krankenkasse, der geltend gemachteBetrag dann direkt an den Dienstleister oder den Lieferantenausgezahlt werden. Die Zahlung der Eigenbeteiligung obliegt aberdennoch dem Versicherten.Diese außergewöhnliche Kostenübernahme muss von dem Versichertenselbst schriftlich angefragt werden. Die Anfrage kann nur dann geltendgemacht werden wenn:• die Honorare oder Rechnungen von einem medizinischen Dienstleisteroder Lieferanten stammen, welcher bei der Krankenversicherungzugelassen ist,• die Dienstleistungen oder Waren nicht mittels den verschiedenenKonventionen direkt durch die Krankenversicherung übernommenwerden (Tiers payant),• die Bedingungen zur Kostenübernahme durch die Krankenversicherungerfüllt sind,• der Honorar- oder Rechnungsbetrag über 250,00 € liegt, und dieZahlung dieses Betrages die finanziellen Möglichkeiten des Versichertenüberschreitet. Der Betrag von 250,00 € betrifft nur denBetrag welcher durch die Gebührenordnung oder den Tarifvertrags-beziehungsweise den Satzungslisten festgesetzt ist. Er betrifftnicht die verrechneten Kosten welche durch persönliche Gründe(convenances personelles) oder durch eine Überschreitung vonKostenvoranschlägen (dépassement de devis) entstehen.• die betreffenden Honorare oder Rechnungen betreffen, bei denendas Ausstellungsdatum der eigentlichen in Rechnung gestelltenDienstleistung, einen Zeitraum von drei Monaten nicht überschreitet.Fernand Heinzecoprêttaux fixeLe bon pLanpour accéder à votre logementPret au logementtaux variableBanque et Caisse d'Epargne de l'Etat, Luxembourg, établissement public autonome, 1, Place de Metz, L-2954 Luxembourg, R.C.S. Luxembourg B 30775 www.bcee.lu tél. (+352) 4015 -1Logement_BAS_PAGE_24x35.indd 1 24/05/2012 15:55Nr. 10 / 21.06.2013 113 9


100 Jahre BLS100 Jahre Bern-Lötschberg-SimplonbahnAm kommenden Wochenendevom 29/30. Juni feiert die Schweizoffiziell „100 Jahre Lötschbergbahn“mit einem großen Eisenbahnfestin Frutigen, dem Ort wo im Juni2007 die Feier zur Eröffnung desneuen Basistunnels stattfand. Hierkann man nicht nur an Hand vonzahlreichen Highlights eintauchenins Leben wie vor 100 Jahren, aberauch einen Blick hinter die Kulissendes Betriebes von heute werfen.Neben historischem Rollmaterial (die BLS waren wegen ihren steilenRampen von jeher berühmt für diestärksten elektrischen Lokomotiven)findet man auch modernes Lok-undTriebwagenmaterial, wie z.B. derneue Doppelstockzug „Mutz“*,den extra für den Basistunnel gebautenmodernen Lösch-und Rettungszug.Sowohl historisches alsauch modernes Material kann manim Halbstundentakt während denShuttlefahrten nach Kandersteg inAktion erleben. Für „handgriffigeresMaterial“ muss man schon diegrosse Modelleisenbahnausstellungbesuchen.*Der Vergabe für die Konstruktiondes neuen BLS- Doppelstock-Triebwagenmaterials durch StadlerRail Group vorausgegangen warbekanntlich eine Serie von Testfahrtenvom 24.10 bis 22.11.2005 zwischenBern-Thun-Freiburg mit denluxemburgischen DOSTO-Triebwagen008 und 014, jeweils mit einemSteuer- und 4 Zwischenwagensowie den CFL E-Loks 4009 und4010, welche die CFL für eine gewisseZeit der BLS vermietet hatten.Im Jubiläumsjahr verkauft die BLSfür jeden Tag 100 Jubiläumstageskartenvom 1. April bis 31. Dezember2013 zum Jubiläumspreis vonCHF 25.-. Weitere Sonderangeboteund Jubiläumsanlässe im Internetunter www.bls.chDem Bau der Lötschbergstreckewar ein langer Kampf der Bernerfür ihre eigene BahnverbindungRichtung Süden vorausgegangen.Schon ab 1881 bemühte sich derUrheber der Lötschbergbahn, Regierungs-und Nationalrat WilhelmTeuscher (1834–1903) um denBau eines Anschlusses an die geplanteund 1906 eröffnete Simplonbahn.Trotzdem vergingen über30 Jahre, bis der erste Zug durchden Lötschberg über die heutigeBergstrecke via Spiez-Kandersteg-Lötschbergtunnel ins Wallis rollte.Eine Spiez-Frutigen-Bahn dampftedagegen bereits 1901 erstmals überdie Schienen. Erst 5 Jahre späterwurde in Bern der Bau einer neuenBahnstrecke von Frutigen nach Brigbeschlossen, und vom bernischenGrossen Rat mit finanzieller Unterstützungaus Frankreich die BernerAlpenbahngesellschaft Bern-Lötschberg-Simplon(BLS) am 27.7.1906gegründet. Nach der Inbetriebnahmeder Gotthardbahn fühlte sichnämlich der Kanton von der Hauptverkehrsachseim Nord-Süd-Verkehrabgeschnitten. Da kam ihm die Unterstützungvon Frankreich zu Hilfe.Das Nachbarland hatte 1871 dasElsass samt dem Grenzübergang inBasel an das Deutsche Reich abtretenmüssen. Frankreich war deshalban einer neuen, weiter westlich gelegenenTransitstrecke nach Italienmit dem Grenzbahnhof Delle interessiertZugleich wurde entschieden,als Novum die Strecke mit elektrischerTraktion zu betreiben, währenddamals die meisten Züge inder Schweiz noch mit Dampfloksbespannt waren. Nachdem manauf der seit 1910 elektrifiziertenund von der BLS übernommenenZufahrtstrecke Spiez-Frutigen alsTeststrecke erste Erfahrungen mit2 elektrischen PrototyplokomotivenCe 6/6 gesammelt hatte, bestellteman 1911 bei der MaschinenfabrikOerlikon (MFO) eine Serie von13 elektrischen Lokomotiven (diemechanischen Teile stammten vonder Lokomotiv- und MaschinenfabrikSLM aus Winterthur). Sie warenerkennbar an ihrem durch einenauf die mittlere der 5 Treibachsenwirkenden Dreieck Kuppelrahmenund der Achsfolge 1’E1’. Sie wurden1913/14 abgeliefert, und vorerst alsFb 5/7 mit den Betriebsnummern151-163, und erst später als Be5/7 bezeichnet. Ihr Anstrich warzunächst dunkelgrün. Erst bei einerHauptrevision um 1920 bekamensie die bekannte braune BLS Farbeaufgetragen.Diese am 15.6.1913 eröffneteGebirgsbahn wurde von Anfangan mit Einphasenwechselstromvon 15000 V - 152/3 Hz( späterauf 162/3 Hz erhöht) betrieben.Das Resultat war so überzeugend,dass die SBB 1916 beschlossen,den Gotthard mit dem gleichenStromsystem auszurüsten. Die 13ersten BLS-Lokomotiven waren dieweltweit stärksten Elektroloks derdamaligen Zeit. Noch heute ist einExemplar des Typs Fb 5/7( Nr.161auf Be 5/7 Nr.151 umgezeichnet)im Luzerner Verkehrshaus zu sehen.Mit 2500 PS schleppten sie bis zu350 Tonnen schwere Züge mit 45Stundenkilometern über die steilenRampen. Heute kommt es schonmal vor, dass ein langer überschwererGüterzug mit 5 BLS-E-loks aufder Nord- oder Südrampe gesehenwird. Zwischen Frutigen und demNordportal des Scheiteltunnels liegen460 Meter Höhendifferenz,welche unter anderem mithilfe einerDoppelschleife bewältigt werden.So können auf 10 Streckenkilometernmit einer maximalen Neigungvon 27 Promille 270 Höhenmeterauf nur 3 Kilometern Luftlinie überwundenwerden.Eröffnungsfeier am 15.6. 1913 in Goppenstein.Trotz des neuen, 2007 eröffnetenBasistunnels zwischenFrutigen(Berner Oberland) undVisp(Wallis) bildet heute die Bergstreckeimmer noch das Rückgratfür den lokalen Tourismus, oderwas schon öfters vorgekommen istals Ausweichstrecke für den Fernverkehrin und aus Richtung Wallis,bezw. Italien und Genfer See. DieLötschberg Bergstrecke ist eines derkühnen Bauwerke der SchweizerBahnen. Die 60 Kilometer langeBergstrecke zwischen Frutigen undBrig zählt 36 Tunnel und Galeriensowie 22 Brücken. Hauptbauwerkist natürlich der zwischen 1906und 1913 bereits zweigleisig undmit einer Spurwechselstelle in derMitte erstellte, 14,6 Kilometer langeLötschbergtunnel zwischen Kanderstegund Goppenstein, wo vorbeiden Tunnelportalen der 1950in Betrieb genommene Autoverladstattfindet. Zu den eindrücklichenDurchstich am Lötschberg Scheiteltunnel1911. Foto: BLSFoto: BLSDer neue Doppelstockzug „Mutz“ . Eines der 28 an die Konstruktionsfirma Stadler RailGroup in Auftrag gegebenen Fahrzeuge.Foto: BLSDie Prototyp Versuchslok Ce 6/6. Nr.121 von 1910 wurde erst 1968 ausrangiert.2000 PS – 65 km/h – 90 to Dienstgewicht. Foto: BLS10 114Nr. 10 / 21.06.2013


100 Jahre BLSDie erste BLS Lokomotiven Baureihe Be 5/7 151-163 wurde 1964 ausrangiert.2500 PS – 75 kmh – 108 to Dienstgewicht. Die Be 5/7 Nr.151 wurde1941 umgebaut indie Ae Nr.171 mit 2900 PS und 90 km/h. Das heute im Luzerner Verkehrshaus als. Be5/7 Nr.151 vorhandene Exemplar mit dem heutigen braunen BLS Farbanstrich ist nichtdas Original, sondern die umgetaufte Nr.161.Foto: BLSDie BLS Re 465 001-6 am 16.9.1996 mit dem Schnellzug Bern-Brig auf dem Bietschtalviadukt,eine imposante Stahlkonstruktion. Von 120 m Länge und 50 m Höhe.Foto: A. SchillingKunstbauten zählen auch der markante265 m lange Kanderviaduktbei Frutigen und die Bietschtalbrückean der Walliser Südrampeoberhalb Raron.Die Bietschtalbrücke ursprünglich bereits fürDoppelspur eingeplant, mit einem Autoverladezugin der zweiten Hälfte des vorigenJahrhunderts, in Richtung Goppensteinin.Fotoarchiv A. SchillingBeide Strecken bilden nebendem Gotthard die zweite grosseEisenbahn-Transitachse durch dieSchweizer Alpen. Bereits kurz nachder Eröffnung kam die erste Schwierigkeit,indem zwar während desErsten Weltkrieges 1914-1918 derGüterverkehr zunahm, der internationaleReiseverkehr aber einbrach.Weil nach dem Zweiten Weltkriegder aufkommende Autoverkehrdurch den Lötschberg, und derGüteraustausch zwischen Deutschlandund Italien weiterwuchs, ebensowie der Reiseverkehr von derDeutschschweiz ins Wallis zunahm,entschied der Bundesrat 1976 denLötschberg nach und nach durchgehenddoppelspurig auszubauen,was bis 1994 realisiert werdenkonnte. Die Erbauer der Lötschbergbahnwaren 1906 schon vorsorglichvom Kanton verpflichtet wordendie Expropriation des Baugeländesund den Unterbau auf offener Strecke,sowie verschiedene Kunstbautenwie z,B. das Bietschtalviadukt,für einen späteren doppelspurigenAusbau vorzusehen.In der Zwischenzeit hatte dieeuropäische Union mit ihrer Politikdes freien Warenverkehrs auch fürdie Schweiz eine ganz neue Ausgangslagegeschaffen, indem manversuchte die rasend schnell wachsendenTransitgüterströme .durchdie Schweiz möglichst zahlreichvon der Strasse auf die Schienezu verlagern. Hierbei sollte derBLS und dem Lötschberg durch dieEU eine vertraglich gesicherte Rolleeingeräumt werden. Der Bundbeauftragte eine Tochter der BLS,die BLS AlpTransit mit dem Baudes 34,5 Km langen BasistunnelsFrutigen-Visp, welcher nach 7 JahrenBauzeit im Juni 2007 eröffnetwurde. Ab 2001 wurde auch bereitsals Übergangslösung bis zurInbetriebnahme der AlpTransit-NEAT-Linie durch den Gotthard(ursprünglich für 2017 vorgesehen)auf mehr oder weniger sanftenDruck aus Brüssel und gemäss Bundesbeschlussdie Bergstrecke als sogenannter Huckepackkorridor (inder Schweiz als ROLA = RollendeLandstrasse bekannt) für den Verladvon Lastwagen mit 4 Metern Eckhöheausgebaut. Im Gegensatz zudem hierzulande praktizierten ModalohrKonzept, wird beim ROLATransport der jeweilige Fahrer alsBegleiter in einem Personenwagenbis ans Ziel mitgeführt. Vielleichtübernimmt auch die BLS einmaldieses System, nachdem es am vergangenen24.10.2012 erfolgreichvon der SBB am Gotthard gestestetwurde (siehe TRANSPORT Nr.17.vom 9.11.2012). Die BLS ist nämlichbekannt dafür, dass sie sich bisherals starke, selbstständige NummerZwei im Schweizer Bahngeschäftimmer aufgeschlossen gegenüberErfolg versprechenden Neuerungengezeigt hat.Ein ROLA Güterzug auf der Südrampe kurz vor Brig in Doppeltraktion mit 2 BLS Re 465Loks. An dritter Stelle ein Personenzugwagen mit den begleitenden LKW-FahrernUnterdessen hat die BLS ausserdem Güterverkehr durch Verflechtungenauch andere neue Aufgabenübernommen.1997 fusioniertesie z.B. mit den von ihr „mitbetriebenen“aber rechtlich selbständigenBahnen BN (Bern-Neuchâtel), GBS(Gürbental-Bern-Schwarzenburg)und SEZ (Spiez-Erlenbach-Zweisimmen)zur BLS Lötschbergbahn AG.Ab Fahrplanwechsel übernahm sieEnde 2004 von den SBB die Liniender S-Bahn-Bern und übergab imGegenzug den SBB ihren PersonenFernverkehr. 2006 fusionierte dieBLS Lötschbergbahn AG mit der RegionalverkehrMittelland AG zurBLS AGDie BLS Gruppe betreibt zusammenmit ihren Tochtergesellschaftendas Transportgeschäft auf einem436 km langen BLS-Schienennetzheute mit über 2800 Mitarbeiternund Mitarbeiterinnen aus mehrals 20 Nationen und in den unterschiedlichstenBerufsgruppen. Vonder Berner S-Bahn dem zweitgrösstenS-Bahn-Netz der Schweiz bishin zum Güterverkehr, bei demsie durch die BLS Cargo AG einenMarktanteil von 43 Prozent hält.Ausserdem ein ausgedehntes Busnetzsowie im Berner Oberland dieBLS-Schifffahrt auf dem Thuner- undBrienzersee.Laut rezentem BLS-Comuniquévom 5. Juni hat BLS Cargo am Vortageauf der Münchener LogistikMesse eine neue Zusammenarbeitim Transportgeschäft durch Vertragsunterzeichnungmit ERS Railways(Transportgesellschaft EuropeanRail Shuttle 1994 gegründetmit Sitz in Rotterdam, seit mehrerenJahren bereits im Geschäft mit SBBCargo) besiegelt, wonach BLS Cargoab Dezember 2013 Verkehrezwischen Rotterdam und Melzo/Italien betreiben wird.Armand SchillingAngebote im Internet unter ersteErfahrungenNr. 10 / 21.06.2013 115 11


NewsTransport05.05.2013Am Nachmittag tagte die MI-Kommission, dies um ihre Sitzungbeim „Chef de Service“ vorzubereiten.06.06.2013Steve WatgenSyprolux-NewsZusammen mit den Kollegen desIeV besichtigte man den CLIF inBettemburg.Die SYPROLUX Sektion Ettelbrückbesichtigte das Europaparlament inStrassburg, hier ergaben sich interessanteGespräche mit GeorgesBach.14.06.2013Die „commission paritaire“ derCFL trat zusammen.Die SYPROLUX-Personalverteterdes „Service AV“ nahmen an derSitzung beim „chef de service“ teil.L-1351 Luxembourg13, rue du CommerceTéléphone: 22 67 86-1CFL-Basa Nr. 1289Telefax: 22 67 09B.G.L. LU52 0030 0455 8529 0000B.C.E.E. LU07 0019 1000 0453 4000C.C.P. LU14 1111 0124 4630 0000Am Morgen besichtigte die PensioniertenKommission den „Centrede Tri“ der Post.07.06.2013Am Nachmittag besuchten SY-PROLUX-Vertreter die neue Klassedes Zugbegleitpersonals. Dies umein lockeres Gespräch zu führenund auf viele Fragen zu antworten.09.06.201312.06.2013Am Morgen tagte der Verwaltungsratder CFL cargo13.06.2013Die „commission paritaire“ derCFL cargo trat zusammen.Die SYPROLUX-Personalverteterdes „Service TM“ nahmen an derSitzung beim „chef de service“ teil.(siehe Bericht in dieser Nummer)15.06.2013FCPT-Präsident Fernand Heinznahm am FGFC-Kongress in Mamerteil.19.06.2013Den ganzen Tag über findet die„journée de sécurité“ der CFL statt.Steve WatgenImpression et Expédition:Saint-Paul Luxembourg.Organe bimensuel officiel de la FédérationCh ré tienne du Personnel des Transports affiliéeà la Fédération Internationale des OrganisationsSyn dicales du Personnel des Transportset à la Fédé ration des Syndicats des Transportsdans l’Union Européenne.La rédaction ne prend aucune responsabilité ence qui concerne les manuscrits non commandés.Les articles signés ne reflètent pas nécessairementl’opinion de la fédération.Vom 09.06.2013 bis zum12.06.2013 findet die Generalversammlungder IeV (Interessengemeinschafteuropäischer Verkehrsgewerkschaften)in Luxemburg statt.10.06.2013Tarif de Publicité1) EntrefiletPrix par mm et par colonne: avec hauteurminimum de 15 mm et maximum de 30 mm.0,35 1) AnnoncesPrix par mm et par colonne: avec hauteurminimum de 60 mm. 0,11 Gespräch mit Georges Bach zusammenmit den Vertretern des IeV.Am Morgen fand die Generalversammlungder CFL statt.11.06.2013Am Morgen referierte Guy Beschzum Modu (mobilité durable) anläßlichde IeV.A.S. CFL FootballEquipesChampionnat CFLVendredi 21 juin 2013 à 17 :30 hrsTerrain SandweilerAS CFL BettembourgFC Fahrpersonal A + BFC ZwickauFC Ateliers LuxbgFC RodangeFC Nordstréck.bonne ambianceBoissons, grillades servies par le FC EISEBUNN 97Der Punktwert-Index 756,27Seit dem 1. Oktober 2012 beträgtder Wert eines Punktesfür das Kaderpersonal 17,6237 .Die Haushaltszulage beträgt 8,1%bei einem Minimum von 25 Punkten(440,59 )und einem Maximum von 29 Punkten(511,09 )Für alle Elemente, die nichtpensionsberechtigt sind: 16,6880 Für die Pensionsempfänger ist die Basisein Wert von 17,1568 .Für den Hilfskader: 16,6880 Der nächste„Transport“erscheint am5. Juli 2013Redaktionsschlussist der 27. Juni 2013(Nach diesemDatum können keineArtikel mehrangenommen werden)

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