Regionale Umschau Deutschland – Österreich – Schweiz

res.ldschurch.ch

Regionale Umschau Deutschland – Österreich – Schweiz

Regionale UmschauDeutschland Österreich SchweizBOTSCHAFT VON DERGEBIETSFÜHRERSCHAFTDie Missionsarbeitin EuropaElder Faustino Lopez, SpanienGebietssiebzigerVor ein paar Tagen haben mir zwei Missionareaus den USA berichtet, wie einigeMitglieder der Kirche darauf reagierten, alssie erfuhren, dass die beiden nach Spanien berufenworden waren. Dem einen sagte man, seineMission würde sehr schwer werden, dem anderen,dass er viele Samen aussäen würde. Dochdie beiden widersprachen energisch der Ansicht,die Missionsarbeit in Europa sei ziemlich schwierigund man könne ihre Früchte erst in fernerZukunft ernten.Ich weiß nicht, ob generell die Vorstellungherrscht, es sei in Europa nicht möglich, vieleLeute zu taufen, oder ob vor allem wir Europäerselbst fest davon überzeugt sind, dass Taufen aufdiesem alten Kontinent nur schwer zustande zubringen seien. Es wirkt sich auf jeden Fall dahingehendaus, dass man meint, die Missionsarbeithier bringe nicht sonderlich viel.Die Führer der Kirche in Europa sind jedochentschlossen, diese negative Einstellung, durchdie das Werk schleppender vorankommt und derAufbau einer starken Kirche behindert wird, zubekämpfen. Einerseits ziehen sie dazu Prophezeiungenaus der Vergangenheit heran, die vomWachstum der Kirche in Europa künden, andererseitsberufen sie sich immer wieder auf die Wortevon Präsident Uchtdorf, unserem Apostel ausEuropa, der gesagt hat: „Es ist überall möglich, zutaufen.“ 1Der Gedanke, dass es überall möglich ist, zutaufen auch in Europa , müsste eigentlich aufder Hand liegen. Dem Propheten Joseph Smithbeispielsweise war er nicht fremd: Inmitten einerKrise, die die Kirche in den USA von 1836 bis1838 erschütterte, dem sogenannten Abfall vomElderFaustino LopezGlauben in Kirtland, fühlte er sichgedrängt, Missionare nach Großbritannienzu schicken. Am Sonntag, dem4. Juni 1837, kam er im Tempel aufHeber C. Kimball zu und flüsterte ihmzu: „Bruder Heber, der Geist des Herrnhat mir gesagt: ,Lass meinen DienerHeber nach England gehen, um dasEvangelium zu verkünden, und die Türzur Errettung dieser Nation auftun.‘“ 2Orson Hyde begleitete Heber C.Kimball, und fünf weitere Brüderschlossen sich den beiden Apostelnan. Sie alle predigten in Preston. Wirwissen, dass der Teufel auf die Bemühungen dieserersten Missionare hin schwer wütete. Ihm warklar, dass viele Europäer das Evangelium annehmenwürden sogar der Teufel wusste also, dasses möglich ist, in Europa zu taufen.Durch die ersten Taufen wurden einer wahrenFlut an Taufen die Schleusen geöffnet nicht nurin Preston, sondern auch in anderen Ortschaftenin der Umgebung. In Chatburn beispielsweisetaufte Elder Kimball 25 Menschen am erstenAbend, an dem er predigte. Fünf Tage später tauftendie Missionare 110 Menschen und gründeteneinige Zweige in verschiedenen Orten. Nach achtMonaten hatten sich 2000 Bekehrte der Kircheangeschlossen und 26 Zweige waren gegründetworden. Dieser große Erfolg ebnete der hervorragendenMissionsarbeit den Weg, die in dendarauffolgenden Jahren geleistet wurde. In denersten zehn Jahren nach Gründung der BritischenMission (18371846) wurden 17.840 Engländergetauft. Über 4700 Bekehrte reisten in die VereinigtenStaaten und schlossen sich den Heiligenin Nauvoo in Illinois an. Zwischen 1846 und 1884kamen über 85.000 europäische Einwanderernach Utah.Damit wir uns ein Bild davon machen können,aus welchen Ländern diese europäischen Einwandererkamen, und wie viele aus diesen LändernDezember 2010 R1


PANORAMAauswanderten, wollen wir einmal das Jahr 1855näher betrachten. In diesem Jahr kamen 21.911Einwanderer nach Utah, davon 19.535 aus Großbritannien,2000 aus Skandinavien und die übrigenaus Frankreich, Italien und Deutschland. 3Anfangs hatte die Missionsarbeit ihren Schwerpunktin Großbritannien, später aber bildetenMitglieder, die nicht aus Großbritannien stammten,den größeren Anteil unter den Bekehrten.Beispielsweise stieg die Anzahl der Bekehrten ausNordeuropa vor Ende des 19. Jahrhunderts aufüber 30.000. Wir sehen also: Taufen ist möglich,sogar in den kalten Ländern Nordeuropas.Dass die Kirche überhaupt weiterbestehenkonnte, war dem Wachstum in Europa und derAuswanderung von Bekehrten aus Europa nachAmerika zu verdanken: 1880 waren von den160.000 Mitgliedern in Europa nur 11.000 in ihrerHeimat geblieben alle anderen waren in dieVereinigten Staaten gezogen. Es scheint, als habesich die Kirche Jesu Christi der Heiligen der LetztenTage in Europa von diesem Aderlass nochnicht erholt. Man mag die Frage stellen: Ist dieseGoldader erschöpft, die Goldmine Europa, die soviele Bekehrte hervorgebracht hat? Unterscheidetsich das Europa des 21. Jahrhunderts von dem des19. Jahrhunderts? Muss unser derzeitiger Prophetwie einst Joseph Smith Apostel nach Europaschicken, um dort das Evangelium zu verkündigenund das Vertrauen in die Missionsarbeitwiederherzustellen?Mit dem Zusammenschluss der Gebiete EuropaWest und Mitte zum Gebiet Europa hat für dieKirche in Europa eine neue Ära begonnen. Dreieuropäische Siebziger und 14 Gebietssiebzigeraus verschiedenen europäischen Ländern präsidierendort. Wir alle sind der festen Überzeugung:Für die Kirche ist ihre Zeit in Europa gekommen.An dem Tag, da wir alle daran glauben und gemäßdiesem Glauben handeln, werden wir Veränderungenerleben. Es hängt alles von uns ab: DieApostel werden nicht nach Europa kommen, uman unserer Stelle das Evangelium zu verkündigen.Wir selbst müssen die Feststellung machen undden Beweis erbringen, dass man überall taufenkann.Nachdem die Zahl der Vollzeitmissionareabgebaut wurde, liegt der Schlüssel zur weiterenEntwicklung in der Gemeindemission, mit demBischof und dem Missionsleiter an vordersterFront. In der Anleitung Verkündet mein Evangelium!lesen wir, um die Kirche aufzubauen,müssten die örtlichen Führungsbeamten, die Mitgliederder Gemeinde sowie die Gemeinde- undVollzeitmissionare gemeinsam den Missionsplanausführen, der unter der Leitung des Bischofs ausgearbeitetwurde. 4 Ich empfehle Ihnen: Lesen SieKapitel 13 der Anleitung Verkündet mein Evangelium!und schreiten Sie zur Tat.Ich möchte mit dem Bericht über den Vaterschließen, der aus Verzweiflung, weil er niemandenfand, der seinen Sohn von einem bösen Geistbefreien konnte, zum Herrn sagte: „Hilf uns; habMitleid mit uns!“ Der Herr erwiderte: „Alles kann,wer glaubt.“ Der Vater wurde mit Hoffnung erfülltund rief sogleich aus: „Ich glaube; hilf meinemUnglauben!“ 5Möge der Herr unserem Unglauben helfen, unsan der Hand nehmen, uns aufrichten und dafürsorgen, dass wir in Gang kommen. Darum beteich im Namen Jesu Christi. Amen. ◼ANMERKUNGEN1. Anmerkung der Gebietspräsidentschaft im Gebietsrat2. Die Geschichte der Kirche in der Fülle der Zeiten, Religion341343, 2. Auflage, 2002, Seite 1703. Alle Informationen zum Phänomen der Auswanderungin der Anfangszeit der Kirche stammen aus dem KapitelImmigration and Diversity in: Leonard J. Arrington & DavidBitton, The Mormon Experience, a History of the Latter-daySaints, 2. Auflage, University of Illinois Press, Urbanah andChicago, 1992, Seite 1271444. Vgl. Verkündet mein Evangelium!, Kapitel 13, Seite 249ff.5. Markus 9:14-29BekehrungsgeschichteSie haben weiterhin die Möglichkeit,Ihre Bekehrungsgeschichte zu veröffentlichen.Bitte senden Sie IhreGeschichte (maximal 500 Wörter) an dieRedaktion der Regionalen Umschau. SchreibenSie in der Ich-Form und fügen Sie wenn möglich ein Foto bei. Die Redaktionbehält sich vor, die Beiträge zu kürzen oderklarer zu formulieren. ◼FOTO VON VANESSA WIESEEin Wandteppich alsZweig-StammbaumVanessa Wiese, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit,Distrikt NeubrandenburgGreifswald (MD): „An ihren Früchten werdetihr sie erkennen, die Jünger Christi“, dachtensich die Mitglieder der Gruppen Greifswald undStralsund, als sie im Herbst 2001 zusammengelegtwurden. Schwester Manuela Wild sah imWartezimmer ihres Kinderarztes einen handgefertigtenWandteppich, der sie so faszinierte, dasssie vorschlug, mit den Schwestern der Frauenhilfsvereinigungeinen eigenen Wandteppich fürden neuen Greifswalder Zweig anzufertigen, dersie immer an den Zusammenschluss erinnernsollte. „So wurde die Idee für wirklich vieleFHV-Aktivitäten geboren“, berichtet Vera Koch,die FHV-Leiterin.Nach mehreren Skizzen entstand ein prächtigerBaum mit roten Äpfeln, für den jede FHV-Schwester die Namen ihrer FamilienmitgliederSchwesterSchleusner,SchwesterPeggy Seidl, dieFHV-LeiterinVera Koch (v.l.)in liebevoller Handarbeit auf die Äpfel gestickthatte.Als dann im November 2009 die Zweige Greifswaldund Wolgast zusammengeschlossen wurden,erweiterte die FHV den Wandteppich und bestickteweitere Äpfel mit Namen.Roland Albrecht, Erster Ratgeber in der NeubrandenburgerDistriktspräsidentschaft, der beider Konferenz anlässlich der Zusammenlegungder Zweige sprach, betrachtete den Wandteppichim Eingangsbereich der Gemeinderäume undbemerkte, dass der Baum drei Wurzeln hat. Erkam zu der Schlussfolgerung, dass der Stammdes Baumes, der den Zweig Greifswald symbolisiert,von drei Wurzeln genährt wird, die ihrenUrsprung in den Städten Stralsund, Greifswaldund Wolgast finden. „So hatten wir es noch nichtbetrachtet, denn als unser Baum entstand, nahmenwir eine dritte Wurzel hinzu, weil es einfachbesser aussah. Niemand dachte damals daran, wasder Herr schon wusste, nämlich, dass wir nochmehr Verstärkung bekommen würden“, freut sichVera Koch.Die Mitglieder des Zweiges Greifswald wartengeduldig auf die Erntezeit und möchten nochviele Früchte zu ihrem Baum hinzufügen. ◼Mit Herzengegen SchmerzenMarianne Dannenberg, Redakteurin für dieRegionale Umschau im NordenPinneberg: Im Brustzentrum des KrankenhausesPinneberg wurden im Jahr 2009 knapp 200Frauen mit Brustkrebs behandelt. Durch die Zeitungwurde die FHV-Leitung in Pinneberg daraufaufmerksam, dass diesen Frauen Herzkissen überreichtwerden sollten. Unter die Achsel geklemmt,können diese Kissen den Druck auf die Operationsnarbelindern, die Wundregion schützen undmögliche Blockaden im Blutfluss verhindern.Außerdem sind sie ein hübsches Geschenk ineiner schweren Zeit.Die FHV-Schwestern der Gemeinde habendieses Hilfsprojekt auch zu ihrem gemacht und inkurzer Zeit 58 Herzkissen hergestellt und dabeiR2 LiahonaDezember 2010 R3


viel Freude gehabt. Die Initiatorin für diese Aktionwar, als ihr am 5. Juli 2010 die Kissen überreichtwurden, ganz erstaunt, dass die Frauenso fleißig waren, denn damit kann man für einVierteljahr den Bedarf in der Klinik decken. DasMaterial wurde zur Verfügung gestellt oder vonden Schwestern gespendet. Das Schnittmusterhat eine besondere Form ein Herz mit langenOhren , damit es seinen Zweck erfüllen kann.Aufgegriffen wurde diese Aktion von einerIdee aus den USA, dem „Heart Pillow Project“.Schnittmuster sind im Internet unter http://handarbeit-hilft.blogspot.com/zu finden, falls andereGemeinden an so einem Projekt in ihrer Regioninteressiert sind. ◼Vertreter der Landeskirchen zu Gastim Luzerner Gemeindehaus der Kirche Jesu ChristiGert-Christian Südel, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit, Gemeinde LuzernLuzern (RS): Zwei Geistlichefreuten sich über die Einladungzur Podiumsdiskussion am24. Juni 2010 bei den „Mormonen“und sagten sofort zu.Max Hofer, ehemaliger Regionaldekanund Domherr derrömisch-katholischen Kirche,und Christoph Stucki, Musikerund Mitglied der Synodeder evangelisch-reformiertenKirche, waren an einem freundschaftlich-nachbarschaftlichenAustausch in Luzern interessiert.Als Vertreter der Kirche JesuChristi konnte François Radzikaus St. Gallen gewonnen werden,Zahnarzt, Buchautor undehemaliger Pfahlpräsident.Das Thema „Wie baue icheine persönliche Beziehung zuJesus Christus auf?“ sagte ihnensehr zu. Denn wie der Moderatorauch bei der Begrüßungbetonte es ging den BeteiligtenDie fleißigen Schwestern aus Pinneberg mit den HerzenPodiumsdiskussion im Luzerner Gemeindehaus: Max Hofer, Chorherr und Kustos derrömisch-katholischen Kirche, François Radzik, ehemaliger Pfahlpräsident, Gert-ChristianSüdel, Moderator, und Christoph Stucki, Pfarrer der evangelisch-reformierten Kirche (v.l.)nicht darum, miteinander zustreiten oder zu beweisen, welcheKirche Recht hat. Vielmehrwar das Ziel, in einer guten,geistigen Atmosphäre voneinanderzu lernen und den ZuhörernJesus Christus näherzubringen.Zu dieser Absicht trugen auchdie Gebete bei, mit denen diePodiumsdiskussion begonnenund abgeschlossen wurde, sowiedas Singen der Kirchenlieder „Jesus,wenn ich nur denk an dich“und „Herr, bleib bei mir“.Die Podiumsteilnehmer ergänzteneinander sehr gut. DerFOTO VON MARIANNE DANNENBERGFOTO VON REINHARD STAUBACHkatholische Pfarrer, ein großartiger,humorvoller Geschichtenerzähler,berichtete von eigenenErfahrungen und von geistigenErlebnissen seiner Schäfchen.„Wie erfahre ich diesen Jesus?Wo hat er mich heute berührt?“Der reformierte Pfarrer beeindrucktedurch sein geschichtlichesHintergrundwissen,Bruder Radzik durch sein klaresVerständnis vom Evangeliumund den Zeichen der Zeit.Dreiviertel der über 40Zuhörer waren Mitglieder derKirche Jesu Christi, ein Viertelkam aus anderen christlichenKirchen. Alle drei Landeskirchenhatten Flyer in ihrenKirchen ausgelegt; im LuzernerPfarreiblatt, der Luzerner Zeitungund auf drei Internetseitenwar auf die Veranstaltunghingewiesen worden.Nach Podiumsdiskussionund offener Fragerunde bliebenalle Besucher noch zupersönlichen Gesprächen beimImbiss. Die beiden Vertreterder Landeskirchen bedanktensich am nächsten Tag schriftlichfür den Abend in guterAtmosphäre und die geistlicheBereicherung. ◼Familienabend unter dem BallonBrigitte Höpfner, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Pfahl DortmundGelsenkirchen (RS): Vom22. bis zum 30. Mai schwebtengroße, leuchtend gelbe Ballonemit einem Durchmesser von3,70 Metern in 80 Meter Höheüber mehr als 300 ehemaligenBergbauschächten des Ruhrgebiets,um auf diese und denStrukturwandel hinzuweisen,der sich in den vergangenenJahren in der MontanregionRuhrgebiet vollzogen hat undder durch zahlreiche Zechenschließungengeprägt war.Bestandteil dieser Kunstinstallationmit der BezeichnungSchachtZeichen war auch derBallon an der SchachtanlageWilhelmine Victoria 2/3 inGelsenkirchen-Hessler.Die Ballone mussten währenddieser neun Tage betreutwerden, was bedeutete, sie mitHelium zu befüllen und beiBedarf nachzufüllen, morgensaufzulassen, vor Diebstahl undVandalismus zu bewahren, wennnötig zu flicken sowie bei starkemWind auch während desTages und am Abend wiedereinzuholen. Dabei ehrenamtlichmitzuwirken, war eine Herausforderungfür den Zweig Gelsenkirchenim Pfahl Dortmund.Nach einer grandiosen Auftaktveranstaltungmit etwa 500Besuchern beteiligte sich derZweig auch am Wochenprogramm.Zweigpräsident Ziegnerund seine Familie veranstalteteneinen Familienabend unter demBallon und die Jungen Damenluden zu einem Bastelnachmittagein. Die Mitglieder warenfroh, dass sie dabei sein und mitfreundschaftlichen Kontakten ihrLeben bereichern konnten. ◼IMPRESSUM REGIONALE UMSCHAU DEUTSCHLAND ÖSTERREICH SCHWEIZLeitender Redakteur: Reinhard Staubach (RS)Chefin vom Dienst: Françoise Schwendener (FS)Zentralredaktion: Ralf Grünke (RG)Redaktion Deutschland Nord: Marianne Dannenberg(MD), Hindenburgdamm 70, 25421 Pinneberg, Deutschland;md@tohuus.de; zuständig für die Pfähle Berlin,Dortmund, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Neumünsterund die Distrikte Neubrandenburg, OldenburgRedaktion Deutschland Süd und Schweiz: Eva-MariaBartsch (EB), Pirnaer Landstr. 316, 01259 Dresden, Deutschland;evamariabartsch@arcor.de; zuständig für die PfähleFrankfurt, Heidelberg, Stuttgart, Nürnberg, München, Leipzig,Dresden, Bern, Zürich, St. Gallen und den Distrikt ErfurtRedaktion Österreich: Regina H. Schaunig (RHS), Hauptstr.92, 9201 Krumpendorf, Österreich; rschaunig@gmail.com; zuständig für die Pfähle Salzburg und WienIhre Beiträge für die Regionale Umschau sind uns stets willkommen. Die Redaktion behält sich vor, die Artikel zu kürzenoder anzupassen. Die Veröffentlichung der Texte und Fotos hängt von deren Qualität, Angemessenheit und dem verfügbarenPlatz ab. ◼Der Ballonerreicht seinenStandort amGelsenkirchenerSchachtWilhelmineVictoria 2/3, woer auf 80 MeteraufgelassenwirdFOTO VON BRIGITTE HÖPFNERR4 LiahonaDezember 2010 R5


STIMMEN VON HEILIGENDER LETZTEN TAGEWAS ICH AUF MISSION ERLEBTEFOTO VON LUKA ORTLIEBWeihnachtstraditionDrei-Generationen-Formationmusiziert im PflegeheimLuka Ortlieb, Zweigpräsident, MeißenSoweit ich mich zurückerinnern kann, sindwir jedes Jahr am Heiligen Abend als Familie zualleinstehenden Menschen gegangen, um ihnenWeihnachtslieder vorzutragen. Als wir Kinder großwaren und eine eigene Familie hatten, hat dannjeder für sich diese schöne Tradition fortgeführt.Am 24. Dezember 2009 allerdings trafen wiruns als Großfamilie in einem Pflegeheim in derNähe von Dresden zum Weihnachtsliedersingen.Mit Instrumenten und Gesang musizierten Omas,Opa, Muttis, Vatis und Kinder in einer „Drei-Generationen-Formation“, um Freude und Hoffnungam Weihnachtsabend zu bringen. Mit denLiedern der Weihnacht konnten wir mindestensfür diesen Moment in einsame Herzen ein Lichtdes Trostes und der Freude setzen. Das war zusehen, als die müden Augen sich aufhellten undein Lächeln auf die vom Leben gezeichneten Gesichtertrat. Es war unser Wunsch, mit dem musikalischenWeihnachtsgeschenk auch ein Zeugnisvon Jesus Christus, der alle seine Menschenkinderliebt, zu hinterlassen. ◼……………………………………………………..Bitte senden Sie Ihre zeugnisstärkenden Erfahrungen(maximal 500 Wörter), die den Lesern helfen, an diezuständige Redakteurin (siehe Impressum Regionale Umschau).Schreiben Sie in der Ich-Form. Wir behalten unsvor, den Text zu kürzen oder klarer zu formulieren.Ein Teil derGroßfamilieOrtliebaus Meißenund Dresdenmusiziertgemeinsam imPflegeheim beiDresdenDer Geist ist stärkerals der VerstandRegina Menken, Gemeinde DresdenDresden (EB): Als ich vom 2. September 2009 biszum 6. Januar 2010 in Nürnberg als Missionarindiente, verpflichteten wir uns bei der Distriktsversammlung,mit allen Menschen zu sprechen,die uns begegnen. Gleich auf dem Weg von derGemeinde zur U-Bahn musste ich unter Beweisstellen, dass ich den Glauben und den Mut aufbringenkonnte, diesemAuftrag gerecht zuwerden.Ich sah einen jungenMann, der eine Zigaretterauchte und telefonierte.Zuerst dachte ich, dassdieser Mensch wohlnicht wirklich etwas vomEvangelium hören wolle.Ich betete im Herzen,dass sich mir doch eine Das Lächeln von Sisterandere Gelegenheit bietensolle. Aber der Geist glücklichen MissionszeitMenken zeugt von einerwar sehr stark, mächtigerals meine Gedanken. Er machte mir klar, dassich gerade mit diesem Mann reden sollte. Mutigstellten wir uns, meine Mitarbeiterin und ich, derAufgabe. Im Gespräch erfuhren wir, dass seineFreundin und seine Tochter kürzlich verstorbenwaren. Wir spürten, dass er durch den Geistbeeinflusst wurde und unsere Worte über denPlan der Erlösung ihm Trost gaben. Wir tauschtenTelefonnummern und Adressen aus und vereinbarteneinen Termin. Leider war die Adressenicht in unserem Gebiet, deshalb belehrten ihndie zuständigen Missionare. Gleich beim erstenTermin brachte er zwei Freunde mit, die auchin der nächsten Woche zum Institut mitkamen.Einen Sonntag später saß er schon mit Anzug inder Kirche.Ich wurde in eine andere Stadt berufen. Dorterfuhr ich mit Freuden, dass er sich einige Wochenspäter hatte taufen lassen.Ich weiß, dass Gott immer einen Weg bereitet,wenn er ein Gebot gibt und dass er uns segnet,wenn wir tun, was er sagt. ◼Die Kirche in den MedienGroße NummerHamburg (RG) Eine „große Nummer in der HamburgerKulturszene“ sei das Hamburger Pfahlzentrum,lobt das „Hamburger Wochenblatt“ am 2. Juni 2010.Konzerte und Veranstaltungen fänden dort statt, wo sonstein Glaube gepflegt werde, „der auf die Familie setzt undsich für humanitäre Hilfe weltweit einsetzt“.Freundliche Missionare in JenaJena (RG) Besonders die Freundlichkeit von ElderSpeelmann und Elder Fock fällt Jenas Hochschulzeitung„Akrützel“ auf. Das „betont freundliche Auftreten“, jungeMänner, die Passanten „freundlich lächelnd“ begegnen,das passe kaum in das „ernste, strenge, landläufig verbreiteteBild eines Mormonen“, befindet das Blatt in einemBericht vom 24. Mai 2010.Hilfe für BürgertreffStuttgart (RG) Einen Zuschuss in Höhe von 500Euro gewährte die Kirche dem „Treffpunkt Pfaffenäcker“,zitiert die „Nord-Rundschau“ am 11. Juni 2010 die erfreuteKoordinatorin der Einrichtung, Eva Merzenich. DerBürgertreff bietet unter anderem Elterncafés, Gymnastikgruppenund eine Hausaufgabenbetreuung an.Sauberste Baustelle der SchweizZürich (RG) Als „sauberste Baustelle der Schweiz“bezeichnet der „Sonntagsblick“ am 27. Juni 2010 einGrundstück in Bonstetten. Dort dürfe weder geraucht nochgeflucht werden, weil es sich um eine „heilige Baustelle“handele, auf der ein Gemeindehaus der Kirche entstehe.Spielplätze in neuem GlanzStadthagen (RG) Gleich vier Kinderspielplätze inStadthagen haben 25 Mitglieder der dortigen Gemeindeder Kirche ehrenamtlich mit frischer Farbe in neuemGlanz erscheinen lassen. Dies sei bereits die vierte Aktiondieser Art gewesen, beobachten die „SchaumburgerNachrichten“ am 28. Juni 2010.Neue Botschafter des EvangeliumsStadthagen (RG) Zwei in Stadthagen tätige Missionaresowie einen ehemaligen und einen zukünftigenMissionar stellen die „Schaumburger Nachrichten“ am27. Juli 2010 vor. Das Grundprinzip der Kirche sei derGlaube, „dass Christus für die Menschen gestorben ist“.„Mormonen“ helfen bei AhnenforschungBremen (RG) Eine 74-Jährige aus der Vahr beschäftigtsich mit der Suche nach den Daten ihrer Ahnen, berichtetder „Weser-Kurier“ am 26. Juli 2010. Bis ins Jahr 1632 habesie detaillierte Informationen zusammengetragen. Geholfenhätten dabei die „Mormonen“, die „sich bekanntlichder Ahnenforschung verschrieben haben“. ◼MissionareAus dem deutschen Sprachraum wurden folgendeMitglieder auf Mission berufen:Nicolai AdlerGemeinde Bielefeld,Pfahl Hannover:England-Mission LondonTracy J. FlemingGemeinde Zollikofen,Pfahl Bern:Utah-Mission ProvoThomas KünzliGemeinde Aarau,Pfahl Zürich:Deutschland-MissionBerlinJakob BernhardtGemeinde Stadthagen,Pfahl Hannover:Alpenländische MissionMünchenMarcel GreinerGemeinde Heidelberg,Pfahl Heidelberg:Alpenländische MissionMünchenDaniel J. KuhloGemeinde Darmstadt,Pfahl Heidelberg:Alpenländische MissionMünchenDavid BronsGemeinde München 2,Pfahl München:Deutschland-MissionBerlinAaron KrebsZweig Interlaken,Pfahl Bern:Deutschland-MissionHamburgNils LentföhrGemeinde Bischofswerda,Pfahl Dresden:Alpenländische MissionMünchenR6 LiahonaDezember 2010 R7

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine