Benutzerhandbuch Aquatec Watermaker AC 110 Modular 230 Volt ...
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<strong>Benutzerhandbuch</strong>Version 2013.06<strong>Aquatec</strong> <strong>Watermaker</strong> <strong>AC</strong> <strong>110</strong><strong>Modular</strong> <strong>230</strong> <strong>Volt</strong>, 50 Hz
Vielen Dank für Ihre Entscheidung, einen AQUATEC Wassermacherfür die Frischwasserversorgung auf Ihrem Boot einzusetzen.AQUATEC Anlagen sind ausschließlich aus hochwertigen Komponentengefertigt und überzeugen seit Jahren weltweit durch Zuverlässigkeit.Wir bitten Sie dieses <strong>Benutzerhandbuch</strong> mit Einbauanleitung sorgfältig zu lesen.Eine aktuelle Version steht Ihnen unter www.aquatec-watermaker.dejederzeit als Download zur Verfügung.2Herstellung und Vertrieb durch AQUATEC- <strong>Watermaker</strong>, Inh. Joachim Matz,Bgm.-Schinkel-Str. 10a, 25348 Glückstadt, Tel.: 049(0)151 50933262Mail: info@aquatec-watermaker.de web: www.aquatec-watermaker.deCopyright Joachim Matz
Inhaltsverzeichnis4 - 5 Frischwasserproduktion6 - 7 Frischwasserspülung8 - 10 Konservierung / Reinigung11 Einleitung Umkehrosmose12 - 16 Einbauanleitung17 Elektrischer Anschluss18 Wartung19 Austausch der Membrane20 Fehlersuche21 Anzugsmomente / Ersatzteile22 Technische Daten23 Förderpumpe23 Lieferumfang24 - 25 GarantieAnhangInstallation Konservierungs.- Reinigungstank3
BedienungsanleitungAchtungBetreiben Sie Ihren Wassermacher nicht mit unreinem Seewasser in Häfen. Öl, Chloroder unbekannte Chemikalien zerstören die Membrane.Die R.O. Membrane ist mit einer Lösung konserviert, die eingenommen, Irritationendes Magen– Darmtraktes hervorrufen kann. Deshalb kann das Produktwasser erstnach 30 Minuten Betriebszeit konsumiert werden, zuvor muss es über denTestauslauf verworfen werden werden. Gleiches gilt für die Inbetriebnahme nachtemporärer Stilllegung oder Reinigung der Membrane mit den Reinigungs-Chemikalien.Inbetriebnahme.Kontrolle von Ölstand und Zustand des Öles der Hochdruckpumpe.1) Öffnen Sie das Seeventil.2) Öffnen Sie das Druckregelventil durch drehen gegen den Uhrzeigersinn.Achtung: Starten Sie die Anlage nie mit geschlossenem Druckregelventil. EinStart mit geschlossenem Ventil zerstört die Druckanzeige und evtl. wesentlicheTeile der Anlage. Das Druckregelventil ist geöffnet, wenn die erstenGewindegänge des Ventilkörpers durch drehen des Drehknopfes sichtbar werden.3) Stellen Sie den Dreiwege- Hahn (4) laut Flussdiagramm in die StellungFrischwasserproduktion. Stellen Sie den Dreiwege- Hahn (2) in StellungTestauslauf.4) Schalten Sie die Förderpumpe ein. Entlüften Sie ggf. die Anlage.5) Schalten Sie die Hochdruckpumpe ein und lassen Sie die Luft aus dem Systementweichen. Überprüfen Sie die gesamte Anlage auf Leckagen.6) Erhöhen Sie den Druck am Druckregelventil durch drehen im Uhrzeigersinnlangsam auf ca. 30 bar. Lassen Sie die Anlage nun ca. 30 Sekunden arbeiten. Esdürfen nun keine Luftblasen im System zu erkennen sein.7) Erhöhen Sie den Druck langsam mit kleinen Schritten auf denArbeitsdruck von 55 – 60 bar. Testen Sie das Produktwasser durchGeschmacksprobe (bei täglichem Betrieb ist das Produktwasser nach ca. 60 sec.salzfrei). Durch Umschalten von Dreiwegehahn Nr. 2 wird das Produktwasser inden Frischwassertank geleitet.Hinweis: Wird die Anlage in Brackwasser oder salzarmen Gewässern (z.B. Ostsee)betrieben, darf die Frischwasserproduktion den angegebenen Wert nichtübersteigen! In diesem Fall den Druck unter ständiger Beobachtung derProduktwassermenge nur bis zur normalen Menge der Frischwasserproduktionerhöhen.4
Flussdiagramm WasserproduktionArbeitsdruck 55- 60 bar !!!5
Anlage abschalten1) Öffnen Sie das Druckregelventil bis die Anlage drucklos arbeitet.2) Lassen Sie die Anlage einige Minuten laufen um das konzentrierte Salz aus denMembranen zu spülen.3) Stellen Sie den Produktwasser Dreiwegehahn (2) auf Testauslauf.4) Schalten Sie Hochdruckpumpe und anschließend die Förderpumpe ab.5) Schließen Sie das Seeventil.6) Spülen Sie die Anlage mit chlorfreien Frischwasser.Eine Frischwasserspülung der Anlage ist nach jedem Betrieb empfohlen. Sieverhindert biologisches Wachstum in der Membrane und erhält die Lebensdauer undZuverlässigkeit der gesamten Anlage.FrischwasserspülungNach jeder Benutzung sollte die Anlage generell mit chlorfreien Frischwasser gespültwerden. Je Membrane werden ca. 8 Liter Frischwasser benötigt.Nach einer Frischwasserspülung kann die Anlage ca. 6 Tage unbenutzt bleiben.Dieser Vorgang kann alle 6 Tage wiederholt werden.Hinweis: Vor längerer Stillstandszeit ohne regelmäßige Spülung muss die Anlagemit der Chemikalie Nr.3 (Biocide) konserviert werden. Siehe hierzu Konservierungder Anlage.Anleitung zur Frischwasserspülung. Arbeitsdruck 0 bar!!!1) Schließen Sie das Seeventil2) Öffnen Sie das Druckregelventil vollständig, stellen Sie den ProduktwasserDreiwegehahn (2) auf Testauslauf.3) Stellen Sie den Dreiwege- Hahn (4) entsprechend dem FlussdiagrammFrischwasserspülung.Öffnen Sie Hahn (3). Die bootseigene Druckwasserpumpe sollte jetzt einschalten.Tipp: Die benötigte Menge Spülwasser lässt sich ermitteln indem Sie nachnormalen Betrieb einmalig das Spülwasser in einen Eimer leiten (Schlauch amBorddurchlass abnehmen) und ständig durch Geschmacksprobe den Salzgehaltabschmecken. Hierbei die Zeit stoppen um die nötige Zeit für die folgendenSpülungen zu erhalten. Durch das auffangen im Eimer erhalten Sie dann auch diebenötigte Menge an Spülwasser.4) Schließen Sie Hahn ( 3 ).6
Flowdiagramm FrischwasserspülungArbeitsdruck 0 bar !!!7
Konservierung der AnlageVor längerer Stillstandszeit muss die Anlage mit der Chemikalie Nr. 3 (Biocide)konserviert werden. Nach einer Konservierung kann die Anlage abhängig von denUmgebungsbedingungen ca. 6 Monate außer Betrieb sein.Alle ca. 6 Monate muss die Konservierung bei weiterer Stilllegung wiederholt werdenBei Gefahr von Frost sollte das Druckrohr kpl. mit im Rohr verbleibenderMembrane, (nach Konservierung) ausgebaut und mit verschlossenen AnschlüssenFrostsicher gelagert werden. Wasser ist aus der Anlage (Pumpen, Filter etc)abzulassen.Ist ein Ausbau nicht möglich kann dem Biocide bei der Konservierung 20% Glycerinin Lebensmittelqualität als Frostschutz zugefügt werden.Achtung: Konservierungschemikalie Nr. 3 ist ein Biocid. Beachten Sie bitte dieGefahrenhinweise auf den Behältern. Bei Arbeiten mit Chemikalien benutzen Sie zureigenen Sicherheit bitte eine Schutzbrille, Atemschutz und Gummihandschuhe.Anleitung zur Konservierung. Arbeitsdruck 0 bar!!!1) Schließen Sie das Seeventil2) Öffnen Sie das Druckregelventil vollständig, stellen Sie den ProduktwasserDreiwegehahn (2) auf Testauslauf.3) Spülen Sie die Anlage mit Frischwasser wie unter Frischwasserspülungbeschrieben.4) Stellen Sie den Dreiwege- Hahn (4) entsprechend dem FlussdiagrammKonservierung der Anlage. Öffnen Sie Hahn (1).5) Mischen Sie die benötigte Menge an Biocid entsprechend der Anleitung auf derVerpackung (Chemikalie Nr. 3) in 1 bis 2 Liter chlorfreiem Frischwasser bis sichdas Pulver vollständig aufgelöst hat.Da sich in jeder Membrane bereits 1,5 Liter und je Filter 1 Liter Wasser befinden,geben Sie je Membrane und Filter die entsprechende Menge Biocide zusätzlich indas zu mischende Wasser.6) Füllen Sie den Spültank mit dem angemischten Biocid.7) Schalten Sie Förderpumpe und Hochdruckpumpe ein. Lassen Sie für ca. 10Minuten das Biocide durch die Anlage zirkulieren.8) Das sich im Tank befindende Biocid kann nach umlegen von 4 Hahn außenbordsgeleitet werden. Hierbei beachten, dass die Anlage keine Luft bekommt. Alsosofort kurz vor völlig entleertem Tank die Anlage abschalten.9) Stellen Sie evtl. die Hähne in eine Position die ein auslaufen derKonservierungsflüssigkeit aus den Membranen verhindert. Das Biocide soll in derAnlage verbleiben um ein austrocknen der Membrane zu verhindern.Achtung:Bei jeder Wiederinbetriebnahme nach Reinigung oder Konservierung, dassProduktwasser die ersten 30 min. über den Testauslauf verwerfen um die Chemikalierestlos aus der Anlage zu spülen.8
Flussdiagramm Konservierung / Reinigung der AnlageArbeitsdruck 0 bar !!!9
Reinigung der Anlage. Arbeitsdruck 0 bar!!!Wenn die Frischwasserproduktion um mehr als 15 % abnimmt sollte die Membranechemisch gereinigt werden.Achtung: Reinigungschemikalie Nr. 1 ist alkalisch und Reinigungschemikalie Nr. 2(Acid) ist eine Säure. Beachten Sie bitte die Gefahrenhinweise auf den Behältern.Bei Arbeiten mit Chemikalien benutzen Sie zur eigenen Sicherheit bitte eineSchutzbrille, Atemschutz und Gummihandschuhe.Anleitung zur Reinigung. Arbeitsdruck 0 bar!!!1) Schließen Sie das Seeventil2) Öffnen Sie das Druckregelventil vollständig, stellen Sie den ProduktwasserDreiwegehahn (2) auf Testauslauf.3) Spülen Sie die Anlage mit Frischwasser wie unter Frischwasserspülungbeschrieben.4) Stellen Sie den Dreiwege- Hahn (4) entsprechend dem FlussdiagrammKonservierung der Anlage. Öffnen Sie Hahn (1)5) Mischen Sie ca. 5 Liter etwa 25° warmes chlorfreies Frischwasser mit ChemikalieNr. 1 (Alkaline) entsprechend der Anleitung auf der Verpackung.Da sich in jeder Membrane bereits ca. 1,5 Liter und je Filter 1 Liter Wasserbefinden, geben Sie je Membrane und Filter die entsprechende MengeChemikalie zusätzlich in das anzumischende Wasser.6) Schalten Sie Förderpumpe und Hochdruckpumpe ein. Lassen Sie für ca. 60Minuten drucklos die Chemikalie durch die Anlage zirkulieren. Stoppen Sie dieAnlage. Pausieren Sie ca. 1 Stunde und lassen Sie die Chemikalie nochmals fürca. 15 Minuten drucklos zirkulieren.7) Nehmen Sie die Anlage für 15 Minuten drucklos in Betrieb um mit Seewasser dieChemikalie aus dem System spülen.Erhöhen Sie auf den Arbeitsdruck. Das Produktwasser die ersten 15 min. über denTestauslauf verwerfen um auch Produktwasserseitig die Chemikalie restlos ausder Anlage zu spülen.8) Sollte die Alkalische Reinigung keinen Erfolg erzielen, wiederholen Sie denVorgang 1 bis 7 mit Chemikalie Nr. 2 ( Acid)Achtung:Vermischen Sie die Chemikalien nicht miteinander.Wird die Anlage für längere Zeit stillgelegt muss nach der Reinigung undanschließender Spülung mit Biocid konserviert werden.10
EinleitungDas Prinzip der Umkehrosmose (RO reverse osmosis)Unter Osmose versteht man in Naturwissenschaft und Technik die gerichteteWanderung von Molekülen durch eine semipermeable Membran. Die chemische undphysikalische Beschaffenheit der Membran bestimmt, welche Moleküle siedurchdringen können und welche nicht, daher der Begriff der Semipermeabilität, wasso viel wie halbe oder teilweise Durchdringbarkeit bedeutet.Gießt man unterschiedliche Flüssigkeiten zusammen, hier Wasser mitunterschiedlichen Salzgehalten, neigen sie dazu, ihre Konzentrationen anzugleichen.Das Seewasser würde also „verdünnt“, das Trinkwasser mit Salzen angereichert, esergäbe sich eine weniger konzentrierte, homogene Lösung. Gibt man See- undFrischwasser zu gleichen Teilen in ein Gefäß, bei dem beide Flüssigkeiten durcheine geeignete semipermeable Membran getrennt sind, so befindet sich auf derSeewasserseite eine hoch mit Salzen angereicherte Lösung, auf der anderen mehroder weniger „reines“ Wasser ohne bzw. mit nur geringen gelösten Bestandteilen.Das natürliche Ausgleichsbestreben der beiden Flüssigkeiten führt nun zu einerWanderung von Wassermolekülen von der Frischwasserseite zur Salzwasserseite. Inder Folge nimmt das Volumen auf der Frischwasserseite ab und auf derSalzwasserseite zu. Dieser Prozess der Osmose findet statt, bis der Druck der aufder Seeseite steigenden Wassersäule dem Ausgleichsbestreben, also demosmotischen Druck, entspricht. Dann kommt er zum stillstand. Der osmotische Druckliegt in diesem Fall bei etwa 30 bar. Der beschriebene Prozess lässt sich umkehren,indem man die Flüssigkeit auf der Salzwasserseite mechanischem Druck aussetzt.Bei einem Druck von 30 bar kann der osmotische Prozess nicht stattfinden bzw.würde rückgängig gemacht. Erhöht man den Druck darüber hinaus, beispielsweiseauf 60 bar, kommt es zu einer Wanderung von Wassermolekülen von derSeewasserseite zur Frischwasserseite. Alle anderen Bestandteile derSeewasserlösung können die Membran nicht passieren. Es verbleibt eine höherkonzentrierte Lösung auf der Seewasserseite und ein Gewinn an Frischwasserjenseits der Membran. Dieser Prozess wird als Umkehr- Osmose bezeichnet, aufEnglisch: reverse osmosis (R.O.)Das Seewasser wird von einer Hochdruckpumpe in die Eingangsseite desDruckrohres einer RO Anlage gefördert. Im Druckrohr befindet sich die osmotischeMembran, die nur die Trägerflüssigkeit „Wasser“ (Solvent) durchlässt und diegelösten Stoffe (Solute) zurückhält. Wenn der Druckunterschied das osmotischeGefälle mehr als ausgleicht, passen die Wassermoleküle wie bei einem Filter durchdie Membran, während die „Verunreinigungsmoleküle“ zurückgehalten werden. ImGegensatz zu einem klassischen Membranfilter verfügen Osmosemembranen nichtüber durchgehende Poren. Vielmehr wandern die Ionen und Moleküle durch dieMembran hindurch, indem sie durch das Membranmaterial diffundieren. Im Innerender Membrane befindet sich das Permeatrohr welches für den Transport desFrischwassers durch eine der beiden Endkappen des Druckrohres zumFrischwassertank sorgt. Das überschüssige Seewasser, nun als Konzentratbezeichnet, wird am Ausgang des Druckrohres über ein Druckregelventil über Bordgeleitet11
Einbau Seite 1Schlauchabmessungen InnendurchmesserDurchmesser Borddurchlass 3/4" = 19 mmVom Borddurchlass bis zum 5 mic. / 20mic. Filter ¾“ = 19 mm.Vom 5 mic. / 20 mic. Filter bis zur Hochdruckpumpe ½“ = 13 mm.Auslass über Bord: Konzentrat (Brine) ½“ = 13 mm Innendurchmesser.Frischwasserspülung / konservieren/ reinigen ½“ = 13 mm Innendurchmesser.Produktwasserleitung: 10 mm John Guest PE Leitung.Hochdruckschlauch ¼“ = 6 mm Innendurchmesser.Bei der Montage der Schlauchtüllen und Fittings müssen ca. 3-4 WindungenTeflonband gegen die Einschraubrichtung möglichst fest auf das Gewinde gewickeltwerden. Die Tüllen dürfen nicht zu fest in die Filter oder Hähne geschraubt werden.Wenn möglich sollten die Schläuche vom Borddurchlass über die Filter bis zurHochdruckpumpe steigend verlegt werden. Dadurch vermeiden SieLuftansammlungen in den Schläuchen.Borddurchlass, Grobfilter und FörderpumpeMontieren Sie einen Borddurchlass möglichst tief unter der Wasserlinie,anschließend optional einen Grobfilter, dieser dient dem Schutz der Förderpumpe.Wichtig: Der Borddurchlass, evtl. Grobfilter und die Förderpumpe müssen sich unternormalen Bedingungen immer unter der Wasserlinie befinden. Die Förderpumpemuss möglichst nahe am Borddurchlass montiert werden.Die Pumpe muss vor dem einschalten geflutet sein, da sonst das Lager durchTrockenheit zerstört wird. Es darf keine Luft in der Pumpe vorhanden sein. DiePumpe ist nicht selbstansaugend. Um evtl. Luft entweichen zu lassen die Pumpeevtl. mehrmals ein-und ausschalten.Bitte beachten: Je nach Bootstyp kann es bei Geschwindigkeiten über ca. 8 Knotenzu Schwierigkeiten beim Seewasserzulauf kommen.Einbaulage der FörderpumpeOK OK nicht zulässig12
Einbau Seite 2FiltergehäuseFür eine gute Abdichtung der Filtergehäuse fetten Sie bitte die O- Ringe derFiltertöpfe mit dem mitgelieferten säurefreien Silikonfett.Montieren sie das Filtergehäuse an einer leicht zugänglichen Stelle. Verbinden Sieden Filtereingang mit dem Ausgang der Förderpumpe und den Filterausgang mittelsPVC Gewebeschlauch mit der Hochdruckpumpe. Sichern Sie alleSchlauchverbindungen mit Edelstahl- Schlauchschellen.Produktwasser -LeitungAnschluss der John Guest FittingsDie blaue 10 mm PE Leitung rechtwinklig mit einem scharfen Messer auf Längebringen. Es dürfen kein Grat oder Riefen an der Leitung verbleiben. Die Leitunggerade ohne zu verkanten bis zum Anschlag in den Fitting schieben. Die Leitungkann jederzeit wieder entfernt werden. Hierzu nur das Halteelement zurückdrücken.(evtl. einen 10 mm Gabelschlüsse verwenden, um damit den Druck gleichmäßig aufden Haltering zu verteilen)Die Produktwasserleitung darf nicht verschließbar sein (Ventil etc.) Dies beschädigtdie Membrane durch den Rückdruck.Entfernen Sie die rote Verschlusskappe vom John Guest Fitting amFrischwasserauslauf des Membrangehäuses durch Zurückschieben des Halterings.Führen Sie die blaue 10 mm PE-Frischwasserleitung vom Frischwasserauslass amMembranengehäuse zum Einlass des Durchflussmessers in der Bedientafel.Vom Dreiwegeventil (2) führen Sie je eine Leitung zum Frischwassertank und zueinem Testauslauf Ihrer Wahl.Tipp: Es hat sich bewährt den Testauslauf an der Spüle oder Waschbecken durcheinen zusätzlichen Wasserauslauf ohne Absperrhahn zu installieren.An dieser Position ist eine leichte Kontrolle des Produktwassers möglich, zudemlassen sich hier direkt Ihre Trinkflaschen abfüllen. Dies gewährleistet besteTrinkwasserqualität, da die Trinkflaschen nicht über den Umweg des bordseitigenTrinkwassertanks befüllt werden müssen.Achtung: Beim Abschalten der Anlage würde eventuell chloriertes Wasser (welchesvon der letzten landseitigen Wasserübernahme in den Tank gekommen ist) aus denTanks in die Membrane zurückfließen, wenn die Einleitung unter der Tankwasserlinieinstalliert ist. Da Chlor die R.O. Membrane zerstört, muss ein Rücklauf vom Tankvermieden werden.13
Einbau Seite 3FrischwasserspülungMontieren Sie das Filtergehäuse für den Kohlefilter an eine leicht zugängliche Stellezwischen Ihrem Frischwasserdrucksystem und dem Vorfiltergehäuse. Installieren Siedie Schlauchverbindungen gemäß dem Flussdiagramm.Konservierung und Reinigung der Anlage über den SpültankMontieren Sie den mitgelieferten Spültank so, dass ein Gefälle zur Förderpumpe undzur Hochdruckpumpe entsteht.KontrollpaneelMontieren Sie das Kontrollpaneel mit senkrechtem Manometer an einen leichtzugänglichen Platz. Es sollte immer eine Kontrolle der Schlauchverbindungenmöglich sein.HochdruckpumpeinheitMontieren Sie die Pumpeinheit horizontal und sicher auf einer ebenen,vibrationsfreien Unterlage. Nach Montage die obere rote Kunststoffschraube imKurbelgehäuse gegen den Ölpeilstab mit Belüftung tauschen.Membranengehäuse (Druckrohr)Bei Einbau der Membranen-Gehäuse in querschiffs- Richtung, schräge oder vertikalsind die Gehäuse gegen ein verrutschen in den Haltern zu sichern.Standard-Montage ist horizontal, aber auch jeder beliebige Winkel ist möglich. Beieiner Installation schräge oder vertikal muss sich der Produktwasser-Ausgang undKonzentrat-Ausgang immer oben befinden.Bei horizontalem Einbau kann der Frischwasseraustritt auf beliebiger Seite desMembranengehäuses erfolgen und kann durch wechseln der Endkappen(Anzugsmoment der Schrauben für die Halteklammern 3 Nm) leicht geändertwerden.Schlauchanschlüsse DruckrohrDas Druckrohr ist an den Hochdruckanschlüssen mit Kunststoffkappen verschlossen.Der Produktwasseranschluss ist mit einem Kunststoff-Stopfen verschlossen, dernach dem Anschluss der Hochdruckschläuche gegen den mitgelieferten John GuestAnschluss ausgetauscht wird. Dies verhindert ein austrocknen der mitKonservierungsflüssigkeit getränkten Membrane.Die Verschlusskappen sowie der Kunststoffstopfen dürfen erst kurz vor Montage derHochdruck- und Produktwasserschläuche entfernt werden. Dieses sollte erst kurz vorInbetriebnahme geschehen.Hinweis:Die Membrane kann ca. 6 Wochen im verschlossenen Druckrohr, ambesten kühl, jedoch möglichst nicht über 20° Umgebungstemperatur lagern. Wirempfehlen jedoch den Wassermacher so bald wie möglich zu installieren und inGebrauch zu nehmen.14
Einbau Seite 4Hochdruckschlauch, aus einem werden zweiUm Ihnen eine flexible Montage zu erlauben, wird der Hochdruckschlauch in einem 4Meter langen Stück mit jeweils einem V4A- Hochdruckfitting an den Enden geliefert.Passen Sie bitte die erforderlichen Längen genau an bevor Sie den Schlauchtrennen.Hinweis: Der Hochdruckschlauch darf mit keinem kleineren Radius als 6 cm verlegtwerden.Montageanleitung für die zwei V4A - Hochdruck - Schlauchfittings:1) Trennen Sie den Schlauch mit einem sauberen 90º- Schnitt.2) Schrauben Sie die Hülsen- Mutter vom mitgelieferten Hochdruck- Schlauchfitting.3) Benetzen Sie die Außenseite des Schlauches mit wenig Haushalts- Spülmittel.4) Drehen Sie die Hülsen- Mutter auf den Schlauch. Lassen Sie einen Abstand von 2mm zwischen dem Schlauch und der Schulter der Mutter, um dem Schlauch einExpandieren in die Länge zu erlauben.5) Benetzen Sie den Gewindenippel des Fittings und die Innenseite des Schlauchesmit etwas Spülmittel.6) Halten Sie die Hülsen- Mutter mit einem Schlüssel und schrauben Sie denEinschraubnippel mit einem zweiten Schlüssel in den Schlauch.7) Verbinden Sie mit dem einem Schlauch den Druckanschluss der Hochdruckpumpemit dem Einlass am Membranengehäuse. Auf dem Druckgehäuse der Membraneist die Flussrichtung des Seewassers mit einem Pfeil angegeben.8) Der zweite Hochdruckschlauch verbindet den Auslass am Membranengehäuse mitdem Einlass am Druckregelventil in der Bedientafel.9) Leiten Sie das Abwasser (Konzentrat / Brine) vom Auslass des Druckregelventilsim Kontrollpaneel durch den Dreiwegehahn Nr. 4 mittels des Kunststoff-Borddurchlass über der Wasserlinie über Bord.15
Einbau Seite 5Anschluss der Hochdruckschläuche an das Druckrohr:Die in den Endkappen des Druckrohres vorhandenen Hochdruck- Anschlussfittingsgegen verdrehen mit einem 19 mm Gabelschlüssel halten und die Überwurfmuttervom Hochdruckschlauch mit einem Gabelschlüssel 17 mm mit ca. 10Nm festziehen.Durch die O-Ringabdichtung ist es nicht nötig die Überwurfmutter mit sehr viel Kraftanzuziehen.<strong>AC</strong>HTUNG: Vermeiden Sie beim Anschließen der Hochdruckfittings das Überdrehender Fittings in den Kunststoff-Endkappen des Druckrohres. Die Endkappen werdendurch Überdrehen der Fittings evtl. beschädigt.Hinweis: In den Endkappen des Druckrohres sind nur Anschluss- Fittinge mitzylindrischem Gewinde (¼“ BSP) zulässig. Konische Gewinde können Risseverursachen.Anschluss Produktwasserleitung:Nach dem Anschluss der Hochdruckschläuche den ¼“ Gewinde- Stopfen der deneinseitigen Produktwasseranschluss in der Endkappe verschließt gegen denmitgelieferten John Guest Anschluss austauschen. Der John Guest Anschluss istdurch seinen O-Ring selbstdichtend und sollte nur mit Handkraft ohne Werkzeug indie Endkappe eingeschraubt werden.Produktwasseranschluss / John Guest AnschlussHochdruckanschluss / HochdruckschlauchSchlauchanschlüsse an der Bedientafel (1) (2) (3) (4) (5)(1) ½“ 13 mm PVC Schlauch, Konzentrat, über Bord.(2) ¼“ Hochdruckschlauch Konzentrat kommend vom Ausgang Druckrohr.(3) Produktwasser zum Trinkwassertank.(4) Produktwasser zum Testauslauf.(5) Produktwasser, kommend vom Frischwasserausgang Druckrohr.16
Schaltplan <strong>Aquatec</strong>- <strong>Watermaker</strong> <strong>AC</strong> 65 / <strong>AC</strong> <strong>110</strong>Bei <strong>230</strong> / 380 <strong>Volt</strong> Anlagen muss zwingend ein Elektriker den Anschluss vornehmen.Fehlerhafter Anschluss ist lebensgefährlich.In der Anschlussbox am Motor finden sich 2 kurze Kabel (braun und blau). DieseKabel sind vom Testlauf übrig, markieren den richtigen Anschluss und sind vor demAnschließen zu entfernen.Von der Bordverteilung kommend, abgesichert mit 16 AAnschlusskabel und Sicherungen sind nicht im Lieferumfang enthalten.Verwenden Sie bitte folgende Kabelquerschnitte:Zuleitung 16 A abgesichert, von Ihrer Bordverteilung zur <strong>Aquatec</strong>-Anschlussbox: 3 x 2,5 mm²,Zuleitung von der Anschlussbox zur Hochdruckpumpe 3 x 1,5 mm².Zuleitung von der Anschlussbox zur Förderpumpe 3 x 1 mm².Als Kabeltyp empfehlen wir H07RN-F oder gleichwertiges.17
WartungBeim Betrieb sind regelmäßig alle Schlauchverbindungen auf Dichtigkeit prüfen.Filter Service ZeitintervallGrobfilter Reinigen nach BedarfVorfilter Auswechseln der Filtereinsatze nach BedarfKohlefilter Wechsel des Filter-Einsatzes alle 3 MonateHochdruckpumpeÖlwechselbis 25° Motoröl SAE 10-40ab 25° Getriebeöl SAE 80-90Erster Wechsel nach 50 Std., dannMenge 0,36 Liter = Mitte Schauglas spätestens alle 300 Std. oder 1 mal jährlichVentile HP / LP Kontrolle ca. alle 1000 Std. oder bei Leckagen.und DichtungenWechsel Pumpendichtungen und evtl. derVentile und Plunger.DruckregulierventilDruckstift reinigen / O-Ring mit Siliconfett fetten ca. alle 12 MonateWartung Druckregelventil.Um den Druckstift aus dem Ventilkörperzu entnehmen den Einstellknopfabschrauben. Dann die Feder mitDruckscheibe entnehmen. Der nunsichtbare Druckstift mit M3Gewindebohrung wird durch eindreheneiner M3 Schraube herausgezogen.Die Wartung beschränkt sich auf reinigenund einfetten mit Siliconfett.Der O-Ring muss nur bei Undichtigkeitgewechselt werden18
DruckrohrMembraneAusbau der Membrane:Zum Ausbau der Membrane an beiden Enden die je 3 M6x20 Innensechskant-Schrauben (Anzugsmoment max. 3 Nm) der Halteklammern aus den Endkappendes Druckrohres herausdrehen.Dann die 3 Edelstahl-Halteklammen herausnehmen. Danach durch leichten Zug anden Edelstahlfittings der Druckschläuche mit leichten seitlichen Bewegungen dieEndkappen aus dem Druckrohr herausziehen.Das Herausschieben der Membrane sollte in Flussrichtung Seewasser aus demDruckrohr geschehen, da der O- Ring der Membrane ein Schieben gegen dieFlussrichtung erschwert.Beim Einbau ist dementsprechend die Membrane in Flussrichtung in das Rohr zuschieben. Vor dem Einbau sind alle O- Ringe mit säurefreiem Silikonfett dünneinzureiben. Beim Zusammenbau unbedingt die O- Ringe beobachten um eineBeschädigung zu vermeiden. Vor Einbau der Membrane zuerst die Endkappe auf derKonzentrat Seite einsetzen, um die Membrane dann gegen diese Kappe zuschieben.Wichtig: Um ein austrocknen der neuen Membrane zu vermeiden, diese erst kurzvor Inbetriebnahme aus der Plastikverpackung nehmen. Die Kunststoff- Folie mitdem Hersteller- Aufkleber auf der Membrane darf nicht entfernt werden.19
FehlersucheDruck und/ oder Frischwasser-Produktion sinkt.Unterspannung.Verstopfter Grob-, Vorfilter oder Einlass.Membrane defekt oder verschmutzt.Spannung prüfen an den Motoranschlüssen.Reinigen oder wechseln.Membrane ersetzen oder reinigen.Lauter Betrieb, Pulsieren, unregelmäßiger DruckVentil defekt oder verschmutzt.Ventilkappen lösen und Ventile prüfen, ggf. ersetzen.Luft in den Zuleitungen, Membranen.Pumpen ohne Druck laufen lassen und Anlage entlüften.Zulaufmenge ungenügend .Einlass oder Filter verstopft.Motor dreht nicht / Motor schaltet abKeine Spannung. Sicherung defekt.Motorschutz löst aus wegen ÜberlastMotorschutz löst aus, aber keine ÜberlastSpannung prüfen. Sicherung ersetzen.Druck reduzieren, Druckventil öffnenMotorschutzschalter justieren / ersetzenOelaustritt zwischen Pumpenkopf und KurbelgehäuseDefekte Wellendichtringe Pleuelstangen. Wellendichtringe ersetzen.Wasseraustritt zwischen Pumpenkopf und KurbelgehäuseDefekte Plunger / defekte O-Ringe Plunger. Plunger ersetzen / O-Ringe ersetzen.Defekte Hochdruck / Niederdruck Dichtungen. Dichtungen ersetzen.Wasser im KurbelgehäuseKondenswasser, falsches Oel.Ölwechselintervall reduzieren, richtiges Oel einfüllen.Bitte beachten:Bei Problemen mit Entsalzungsanlagen findet sich die Ursache häufig bei Luft in derAnlage, oder um verstopfte Zuläufe/ Filter.Hinweis:Die Produktion von Trinkwasser ändert sich mit dem Salzgehalt, der Temperatur des Seewassers und dem Alterder R.O. Membrane. Die Angaben bezüglich der Frischwasser-Produktion beziehen sich auf einen Salzgehalt von35 g/ltr. (Atlantik) bei einer Temperatur von 25ºC an einer neuen Membrane. Eine Abweichung von bis zu 10% +/-liegt im üblichen Rahmen. Bei der Stromaufnahme sind ebenfalls Abweichungen von bis zu 10% +/- speziell inden ersten 50 Betriebsstunden üblich.20
Anzugsmomente und Ersatzteilnummern HochdruckpumpeNr. Beschreibung Stück Nr. Beschreibung Stück1 Pumpenkopf Duplexstahl 1.4462 1 23 Pleuelauge 32 Schraube Edelstahl V4A 8 x 60 8 24 O-Ring 101,27x2,62 14 O-Ring 17,13x2,62 NBR 90, Kit-1 6 25 Deckel 15 Ventilsitz 1.4462, Kit-1 6 26 Schraube 6 x 18 46 Ventilplatte 1,4462, Kit-1 6 27 O-Ring 10,82x1,78 17 Feder, Kit-1 6 28 Ablass-Schraube ¼“ x9 18 Ventilkörper KS, Kit-1 6 29 Stift 39 O-Ring 20,24x2,62 NBR90 6 30 Rosette 310 Mutter 1,4462 M24x1,5 6 31 Stützring KS 311 Ventileinheit kpl. Nr. 4-8, Kit-1 6 32 O-Ring 5,28x1,78 312 Schraube 8 x 10 8 33 Plunger 313 Abdeckblech 2 34 Plunger- Druck- Ring 1,4462 314 Distanzstück mit Auge 1 35 Hut-Mutter M 8 315 O-Ring 55,56x3,53 1 36 Wellendichtring 25x62x10 116 Lager 2 39 Schraube 8 x 16 417 Wellendichtring 18x26x6 3 40 Dichtungsträger-Ring 1,4462 318 Pumpengehäuse 1 41 O-Ring 28,3x1,78 319 Ölstab 1 42 LP Dichtring HP/LP Kit 320 Kurbelwelle 1 43 Druck- Ring 1,4462 321 Keil 1 44 HP Dichtkit HP/LP Kit 322 Pleuelstange 3 45 Schraube ¼“ V4A 146 Schraube ½“ KS 1Hinweis zur Hutmutter Nr. 35: zum lösen auf 250° erwärmen. Sichern der Mutter mit Loctite 270Anziehen der Mutter muss mit Drehmomentschlüssel erfolgen.Bei Bestellung von Ersatzteilen bitte unbedingt Serien-Nummer des Pumpenkopfes angeben.21
Technische DatenTechnische Daten – AQUATEC <strong>Watermaker</strong> <strong>AC</strong> <strong>110</strong>Membrane Typ Seawater SW 2540MembranePolyamide Thin-Film CompositeArbeitsdruck Seewasser3-4% Salzgehalt, 55 - 60 bar, Maximum 60 barSalzabscheidung min. 99,5%PH Bereich 2 – 11Chlorintoleranzweniger als 0,1 ppmSeewassertemperaturbereich + 0,5° bis 38°Wasser Produktion<strong>110</strong> Liter/Std. bei 3,5% salinity, 25°C und 60 bar ArbeitsdruckBetriebszeiten HochdruckpumpeBetriebsspannung MotorBetriebsspannung FörderpumpeBetriebszeiten MotorDauerbetrieb<strong>230</strong> <strong>Volt</strong> 50 Hz / 4,2 A200 - 240 <strong>Volt</strong> 50/60 Hz / 0,5 ADauerbetrieb bis 45°C Umgebungstemperatur22
Elektrischer Abschluss Förderpumpe Anlagen <strong>AC</strong> 65 – <strong>AC</strong> <strong>110</strong>Leistungsaufnahme 35 WattNennspannung 200-240 <strong>Volt</strong> 50/60 HzIsolationsklasse IP 44 / FElektronisch kommutierter Kugelmotor mit permanentmagnetischen Rotor.Max. Förderhöhe max. 2 MeterMax. Förderleistung 1000 l/hLED Anzeige:AusPumpe nicht oder falschangeschlossen Stromausfall1 x kurz 1 x lang Spannung zu niedrig3 x kurz 1 x lang Übertemperatur5 x kurz 1 x lang Pumpe blockiertPumpe macht Geräuschenicht ausreichend entlüftetFremdkörper in der PumpeLager verschlissenLieferumfang Seewasserentsalzungsanlage AQUATEC:• Hochdruckpumpe mit Elektromotor, Pumpenkopf Duplex- Edelstahl 1.4462• Förderpumpe <strong>230</strong> <strong>Volt</strong>• GFK-Membranen-Gehäuse und Membranelement.• 1 Filtergehäuse und Halter incl. 1 Stück Kohlefilter für Frischwasserspülung.• 2 Filtergehäuse und Halter incl. je 1 Stück 5 und 25 Micron Filterpatrone• 3 Stück Kugelhähne• Kontrollpaneel mit Dreiwegehahn ¼“ (Nr. 2 im Flussdiagramm)Edelstahl– Hochdruckmanometer , Duplex- Edelstahl - Druckregulierventil.Schwebekörperdurchflussmesser, Schalter Förderpumpe und Hochdruckpumpe• 4 m Hochdruckschlauch mit 2 Stück montierten Anschlussverschraubungen.• 2 Stück Edelstahl Hochdruckfittings zur Selbstmontage.• 8 m PVC-Schlauch für Zulaufwasser und Ablaufwasser.• Alle erforderlichen Kunststofffittings und Edelstahlschlauchschellen.• 10 m PE-Leitung 10mm für Frischwasser mit John Guest Speedfit Anschlussfittings.• 5 Liter Tank für Konservierung und Reinigung.• Reinigungsmittel Acid und Alkaline, sowie Biocide zur Konservierung.• Anschlussbox IP 54 mit Hauptschalter und Motorschutzschalter.Anschlusskabel, Borddurchlass für Seewasserzulauf mit Absperrhahn und evtl. Grobfilter sindbordseitig zu stellen.Service- Kit (Optional)4 Filterpatronen, 5 Micron, 4 Filterpatronen, 25 Micron, 2 Filterpatronen, Kohlefilter.Je ein Behälter Reinigungsmittel Acid und Alkaline, sowie Biocide zur Konservierung.1 Satz Nieder- und Hochdruckdichtungen für HP-Pumpe, 1 Ventilsatz 6 Stück.O-Ring Kit für HP Pumpe und 1 Membranengehäuse.23
Garantiebestimmungen <strong>Aquatec</strong> Entsalzungsanlage1. Die Garantielaufzeit beginnt zum Zeitpunkt der Auslieferung an den Erstkunden / Käufer und istnicht übertragbar.Bei Herstellung und vor der Lieferung werden alle Geräte ausführlich getestet und kontrolliert. Wenndie in dieser Gebrauchsanleitung beschriebenen Vorschriften, Anweisungen und Bestimmungen nichtbeachtet werden, können Schäden entstehen und/oder das Gerät kann seine Spezifikationen nichtmehr einhalten. In diesem Fall kann keine Garantie geleistet werden. Die Garantiezeit beträgt 3 Jahre,30 Jahre für den Hochdruckpumpenkopf aus Duplex-Edelstahl. Bei den Angaben von Leistung undStromaufnahme der Anlage sind Abweichungen von 10% +/- üblich und kein Grund für eineNachbesserung oder einen Garantieanspruch.2. Es liegt im Ermessen vom Hersteller / Verkäufer, ob die Garantie durch Reparatur oder durchAustausch des Gerätes bzw. des defekten Teils erfüllt wird. Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen.3. Ausgenommen von der Garantieleistung sind:a) Regelmäßige Inspektionen, Wartung und Reparatur oder Austausch von Teilen aufgrund normalerVerschleißerscheinungen. Z.B. Dichtungen, Ventile, Filter, Membranen und Verbrauchsmaterialien.b) Transport- und Fahrtkosten sowie durch Auf- und Abbau des Gerätes entstandene Kosten;c) Missbrauch und zweckentfremdete Verwendung des Gerätes sowie falsche Installation;d) Schäden, die durch Blitzschlag, Wasser, Feuer, höhere Gewalt, Krieg, falsche Netzspannung,unzureichende Belüftung oder andere von Hersteller nicht zu verantwortende Gründe entstanden sind.4. Sollte sich bei der Reparatur herausstellen, dass es sich um einen Fehler handelt, der von derGarantie nicht gedeckt ist, behält sich Hersteller / Verkäufer, das Recht vor, die anfallenden Kosten inForm einer Handling Pauschale sowie die kostenpflichtige Reparatur für Material und Arbeit nacheinem Kostenvoranschlag dem Kunden in Rechnung zu stellen.5. Wenn Garantiearbeiten erforderlich sind, ist der Kunde verpflichtet, dass Gerät auf seine Kostenzum Hersteller direkt einzusenden. Sofern das Gerät in einem Fahrzeug eingebaut ist(Wasserfahrzeug etc.), ist mit dem Hersteller im Garantiefall konkret zu verabreden, wo und wie dieReparaturarbeiten vorgenommen werden können. Grundsätzlich ist der Kunde verpflichtet, das Gerätzum Sitz des Herstellers in 25348 Glückstadt zu bringen. In jedem Falle kann der Herstellerentscheiden, ob eine Reparatur am Sitz des Herstellers oder an einem anderen Ort durch einenautorisierten Partner des Herstellers ausgeführt werden soll. Hierbei sind sowohl fachliche Aspekte alsauch die Kosten zu berücksichtigen. Wenn der Kunde verlangt, dass ein Monteur zum Objekt anreist,sind in jedem Falle die Reisekosten vom Kunden zu tragen. Hierzu gehören auch die für die Reiseerforderliche Arbeitszeit sowie die Reisespesen (Übernachtung, Tagegeld). Sofern in besonderenFällen Garantiearbeiten an Bord von Fahrzeugen am Standort des Fahrzeuges durchgeführt werden,muss der Kunde dafür sorgen, dass sowohl das Fahrzeug als auch die Aggregate einwandfreizugänglich sind. Der Kunde kann u. U. auch nach Absprache mit dem Hersteller defekte Teile vor Ortausbauen lassen. Diese müssen auf Verlangen kostenfrei zum Hersteller oder zu einer anderen, vomHersteller benannten Adresse eingesandt werden. Sie werden nach Überprüfung nach Wahl desHerstellers ausgetauscht oder repariert und auf Gefahr und Kosten des Kunden zurückgesandt. DieKosten für den Ein- und Ausbau werden nach festen Sätzen in der Höhe vorgenommen, wie sie fürein einwandfrei zugängliches Aggregat anfallen. Ein Mehraufwand für erschwerte Zugänglichkeit wirdnicht erstattet bzw. zusätzlich berechnet, wenn ein vom Hersteller beauftragter Monteur die Reparaturvornimmt. Für den Fall, dass ein Teil ausgetauscht wird, geht das defekte Teil in das Eigentum desHerstellers über. Wenn Reparaturen nicht durch den Hersteller am Sitz des Herstellers durchgeführtwerden können, hat der Kunde zunächst alle Kosten der Reparatur zu verauslagen. DieEntscheidungen darüber, welche Kosten der Reparatur übernommen werden können, wird nachEinsenden der defekten Teile und Überprüfung des Sachverhaltes durch den Hersteller getroffen.6.HaftungHersteller / Verkäufer haftet nicht für:• durch die bei Benutzung des Produkts entstandene Schäden.• mögliche Fehler in der mitgelieferten Anleitung und die daraus entstehenden Folgen.• einen anderen Gebrauch, d.h. einen Gebrauch, der nicht mit der bestimmungsgemäßen BenutzungÜbereinstimmt.24
7.Sachlicher AnwendungsbereichDie Garantie erstreckt sich auf Material-, Herstellungs- und Konstruktionsfehler. Maßgeblich ist hierbeider Stand von Wissenschaft und Technik zum Herstellungszeitpunkt. Das Produkt muss den Fehler,der den Schaden verursacht hat, bereits zu diesem Zeitpunkt aufgewiesen haben. Ein Produkt istnicht deshalb fehlerhaft nach Maßgabe dieser Garantie, weil es zum Zeitpunkt des Kaufes gültigenRechtsvorschriften, einschließlich beispielsweise von CE- Kennzeichnungsvorschriften, nichtentspricht, sofern das Produkt den zum Zeitpunkt der Herstellung gültigen Rechtsvorschriftenentsprochen hat. Ebenfalls sind Garantieansprüche wegen elektromagnetischer oder andererEmissionen des Produktes o. ä. ausgeschlossen, selbst wenn dadurch andere Sachen beschädigtoder zerstört worden sind, sofern das Produkt den zum Zeitpunkt der Herstellung gültigenEmissionsvorschriften entsprochen hat.8.Anwendbares Recht, GerichtsstandFür die Geschäftsbeziehung zwischen Hersteller / Verkäufer und dem Kunden gilt ausschließlichunvereinheitlichtes deutsches Recht, namentlich das BGB/HGB. Die Bestimmungen des Wiener UN-Übereinkommens vom 11.4.1980 über Verträge über den internationalen Warenkauf (UN-Kaufrecht/CISG) finden keine Anwendung. Erfüllungsort ist Itzehoe. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Persondes öffentlichen Rechts oder öffentlichen Sondervermögens, ist ausschließlich Gerichtsstand für alleStreitigkeiten aus dieser Garantievereinbarung der Geschäftssitz des Herstellers. Dasselbe gilt, wennder Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder Wohnsitz oder gewöhnlicherAufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind. Sollten einzelne Bestimmungendieser Garantiebedingungen für die Geräte ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden oder derVertrag eine Lücke enthalten, so wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dieserGarantiebedingungen dadurch nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt einewirksame Bestimmung als vereinbart, die der von den Parteien gewollten am nächsten kommt. Dasgleiche gilt für den Fall, dass diese Bestimmungen eine Regelungslücke enthalten.Glückstadt 2013<strong>Aquatec</strong>- <strong>Watermaker</strong>, Inhaber. Joachim Matz, Bgm.-Schinkel-Str. 10a, 25348 Glückstadt.Copyright Joachim MatzHerstellung und Vertrieb durch AQUATEC- <strong>Watermaker</strong>, Inh. Joachim Matz,Bgm.-Schinkel-Str. 10a, 25348 Glückstadt, Tel.: 049(0)151 50933262Mail: info@aquatec-watermaker.de web: www.aquatec-watermaker.deCopyright Joachim Matz25