Geschäftsbericht 2012 - LV 1871

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Geschäftsbericht 2012 - LV 1871

Geschäftsbericht 2012142. Geschäftsjahr


Geschäftsbericht 2012InhaltLV 1871 im Überblick 3Mitgliedervertretung 4Aufsichtsrat, Vorstand, Treuhänder, Verantwortlicher Aktuar,Abschlussprüfer 5Lagebericht des VorstandsGeschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 6Bewegung des Bestandes an Lebensversicherungenim Geschäftsjahr 2012 18Betriebene Versicherungsarten 20Bilanz zum 31. Dezember 2012 24Gewinn- und Verlustrechnungfür die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 28AnhangBilanzierungs- und Bewertungsmethoden 30Erläuterungen zur Bilanz 33Entwicklung der Aktivposten A, B I bis IIIim Geschäftsjahr 2012 36Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 42Allgemeine Angaben 45Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 46Bericht des Aufsichtsrats 47Weitere Angaben zum AnhangÜberschussbeteiligung der Mitglieder 2013 482


MitgliedervertretungRalph AltVorsitzender Richter am Landgericht München; MünchenDr. Joachim BodeSelbstständiger Berater; FeldafingThomas FleischmannGeschäftsführer; KraillingDr. med. Nikolaus FrühweinFacharzt für Allgemein- und Tropenmedizin; MünchenAndrea HabermannDiplom-Kauffrau; ErzhausenProf. Dr. Rudolf HaggenmüllerChairman ITEA; MünchenHelga HöglBundesbankdirektorin i. R.; MünchenStefanie Kramer Apothekerin; München; ab 26. Juni 2012Alfred LottmannAbteilungsleiter der Volkshochschule der Stadt München i. R.; MünchenProf. Dr. Paul MüllerDepartment of Physics an der Universität Erlangen-Nürnberg; Erlangen;ab 26. Juni 2012Dr. Ludwig SchneiderGeschäftsführer; MoosburgManfred StockingerFinanzberater; BaierbrunnPetra VangerowDiplom-Kauffrau; GronsdorfJörg WeidingerWirtschaftsprüfer, Steuerberater; MünchenWerner ZollerOberstudienrat i. R.; Neustadt/Weinstraße4


Aufsichtsrat, Vorstand, Treuhänder,Verantwortlicher Aktuar, AbschlussprüferAufsichtsratWerner KunzfeldPeter Dietrich RathDr. Michael BachmannDr. Peter HohenemserProf. Dr. Andreas RichterProf. Werner SchuiererVersicherungsvorstand i. R.; Vorsitzender; MünchenGeneraldirektor i. R.; stellvertretender Vorsitzender; OttobrunnVersicherungsvorstand i. R.; MünchenManaging Partner; MünchenInhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre an derLudwig-Maximilians-Universität München; MünchenProfessor der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Augsburg i. R.;FeldafingVorstandKarl Panzer Vorsitzender; München; bis 30. April 2012Dr. Klaus MathWolfgang ReichelRolf SchünemannHerrschingMünchenBerg am Starnberger SeeTreuhänder für das SicherungsvermögenDr. Justin von KesselDr. Peter DvorakRechtsanwalt; MünchenVersicherungsvorstand i. R.; stellvertretender Treuhänder; MünchenVerantwortlicher AktuarDr. Klaus MathHerrschingAbschlussprüferHaßlinger GmbHWirtschaftsprüfungsgesellschaft; Bad Kreuznach5


Lagebericht des Vorstands:Geschäftsverlauf und Lage des UnternehmensVorwortDie Lebensversicherung von 1871 a. G. München hat auchin 2012 ihren Wachstumskurs nachhaltig und qualitätsbetontfortgesetzt und kann auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahrzurückblicken. Wachstumstreiber für das starkeGeschäftsjahr 2012 waren die Golden BU Lösungen, diedie LV 1871 zu Jahresbeginn 2013 mit der Abschaffung derBerufsgruppen nochmals revolutioniert hat, sowie die vierflexiblen Auszahlungsoptionen 4flex bei fondsgebundenenund klassischen Rentenversicherungen, die als Vorsorgeproduktdes Jahres 2013 ausgezeichnet wurden. Dabeiwird auch deutlich, dass Kunden und Geschäftspartner steigendenWert auf die Finanzstärke des Anbieters legen. Dieinternationale Ratingagentur FitchRatings hat die LV 1871im Herbst 2012 bereits zum achten Mal in Folge mit dem„A+“ Finanzstärkerating ausgezeichnet.Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen im Geschäftsjahr2012 mit einem Umsatzplus von 6,8 Prozent auf einenneuen Höchstwert von 604 Mio. Euro. Der Bestand nachVersicherungssumme lag mit rund 24 Mrd. Euro um6,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Neugeschäftsbeiträgeerreichten mit 210 Mio. Euro und einer Steigerungvon 11,2 Prozent einen neuen Höchststand.Leistungen für unsere KundenDas Unternehmen hat im Berichtsjahr 405,3 Mio. Euro(2011: 409,4 Mio. Euro) für Versicherungsfälle und Rückkäufesowie für ausgezahlte Überschussanteile aufgewendet.Die Zunahme der Leistungsverpflichtungen gegenüberden Versicherungsnehmern belief sich auf 301,5 Mio. Euro(2011: 173,1 Mio. Euro). Insgesamt sind die Leistungengegenüber unseren Versicherungsnehmern damit um21,4 Prozent von 582,4 Mio. Euro auf 706,8 Mio. Euroangewachsen. Als Zinszusatzreserve wurden insgesamt43,4 Mio. Euro (2011: 13,1 Mio. Euro) zurückgestellt.BeiträgeDie gebuchten Bruttobeiträge sind um 6,8 Prozent von566,0 Mio. Euro auf 604,3 Mio. Euro gestiegen. Die verdientenBeiträge für eigene Rechnung betrugen 568,9 Mio.Euro (2011: 528,4 Mio. Euro).Der Rückstellung für Beitragsrückerstattung wurden 7,6 Mio.Euro (2011: 8,3 Mio. Euro) entnommen.Mit ihrer Kapitalanlage hat die LV 1871 Im Geschäftsjahr2012 eine Performance von 10,6 Prozent erzielt. DieNetto verzinsung der LV 1871 betrug 4,6 Prozent. Die Bewertungsreservequotekonnte auf 11,7 Prozent verdoppeltwerden. In der Folge hat die LV 1871 damit ihre Risikotragfähigkeitzum Vorteil der Mitglieder des Versicherungsvereinsauf Gegenseitigkeit deutlich gestärkt.Ein deutlich gestiegener Bruttoüberschuss, konstantniedrige Kostensätze sowie stabile Reservequoten trotzzusätzlicher Belastungen durch die Zinszusatzreserve undder jüngsten BGH-Urteile runden den Geschäftserfolg derLV 1871 in 2012 ab.6


ZugangAbgangIm Berichtsjahr wurden 35.617 (2011: 39.411) Versicherungsscheineeingelöst. Der laufende Jahresbeitrag des Neuzugangsbelief sich auf 44,4 Mio. Euro (2011: 52,0 Mio. Euro).Die entsprechenden Einmalbeiträge betrugen 165,2 Mio.Euro (2011: 136,4 Mio. Euro). Der laufende Jahresbeitrag desgesamten Zugangs betrug 47,1 Mio. Euro (2011: 54,9 Mio.Euro). Die Beitragssumme des Neugeschäfts belief sich auf1.483,2 Mio. Euro (2011: 1.676,6 Mio. Euro).Die Verteilung des Zugangs auf die einzelnen Versicherungsartenzeigt nachstehende Tabelle:Der Bestandsabgang hat gemessen am laufenden Jahresbeitragvon 38,0 Mio. Euro auf 37,9 Mio. Euro leicht abgenommen.Nachstehende Übersicht zeigt den Gesamtabgang gegliedertnach den einzelnen Abgangsarten:2012 2011Lfd. Beitragin Mio. EURLfd. Beitragin Mio. EURVeränderungin %Tod, Berufsunfähigkeit etc. 1,5 1,6 – 6,3Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung8,2 9,5 – 13,7Einzelversicherungen:2012 2011in Mio.EURin % in Mio.EURin % in %Rückkauf und Umwandlung inbeitragsfreie Versicherungen 17,4 14,9 16,8Sonstiger vorzeitiger Abgang 8,6 7,3 17,8Übriger Abgang 2,2 4,7 – 53,2Kapitalversicherungen 2,7 5,8 3,3 6,0 – 18,2Gesamter Abgang 37,9 38,0 – 0,3Risikoversicherungen 0,4 0,8 0,5 0,9 – 20,0Rentenversicherungen 8,5 18,0 10,3 18,8 – 17,5Lfd. Beitrag Lfd. Beitrag VeränderungBerufsunfähigkeitsversicherungenFondsgebundeneVersicherungen20,0 42,5 21,4 38,9 – 6,510,8 22,9 15,3 27,9 – 29,4Kollektivversicherungen 4,7 10,0 4,1 7,5 14,647,1 100,0 54,9 100,0 – 14,2Unsere Berufsunfähigkeitsversicherungen erzielten miteinem laufenden Jahresbeitrag von 20,0 Mio. Euro (2011:21,4 Mio. Euro) und einem Anteil von 42,5 Prozent (2011:38,9 Prozent) erneut die höchste Nachfrage. Es folgenunsere fondsgebundenen Versicherungsprodukte und dieRentenversicherungen. Der laufende Jahresbeitrag für einJahr belief sich auf 10,8 Mio. Euro (2011: 15,3 Mio. Euro)beziehungsweise 8,5 Mio. Euro (2011: 10,3 Mio. Euro). IhrAnteil am Bestandszugang betrug 22,9 Prozent (2011: 27,9Prozent) beziehungsweise 18,0 Prozent (2011: 18,8 Prozent).Der laufende Jahresbeitrag der neu abgeschlossenen Kapital-und Risikoversicherungen sowie der Kollektivversicherungenbetrug insgesamt 7,8 Mio. Euro (2011: 7,9 Mio. Euro),ihr Anteil entsprechend 16,6 Prozent (2011: 14,4 Prozent).Gemessen am laufenden Jahresbeitrag haben die Abläufeund die Verträge mit abgekürzter Beitragszahlung von9,5 Mio. Euro auf 8,2 Mio. Euro abgenommen. Die Rückkäufeund Umwandlungen in beitragsfreie Versicherungensind von 14,9 Mio. Euro auf 17,4 Mio. Euro gestiegen.Ebenfalls erhöht hat sich der sonstige vorzeitige Abgangvon 7,3 Mio. Euro auf 8,6 Mio. Euro. Die Bestandsminderungendurch Tod und Berufsunfähigkeit sowie durch denübrigen Abgang betrugen insgesamt 3,7 Mio. Euro (2011:6,3 Mio. Euro).Die Versicherungssumme des Bestandsabgangs beliefsich auf 1.527,0 Mio. Euro (2011: 1.422,6 Mio. Euro).Die Stornoquote betrug 5,8 Prozent (2011: 5,1 Prozent).Die Versicherungssumme des gesamten Zugangs beliefsich auf 3.083,7 Mio. Euro (2011: 3.241,4 Mio. Euro).7


VersicherungsbestandAm Bilanzstichtag verwaltete die LV 1871 einen Bestandvon 708.331 (2011: 710.296) an selbst abgeschlossenenVersicherungsverträgen. Der laufende Beitrag für ein Jahrist um 2,1 Prozent (2011: 4,0 Prozent) von 440,8 Mio. Euroauf 450,1 Mio. Euro gestiegen.20,722,524,1Die entsprechende Versicherungssumme des Bestandesist um 6,9 Prozent (2011: 8,8 Prozent) oder 1.556,7 Mio.Euro (2011: 1.818,9 Mio. Euro) von 22.515,7 Mio. Euro auf24.072,4 Mio. Euro angewachsen. Die Versicherungssummedes Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungenbelief sich auf 4.759,1 Mio. Euro (2011: 4.983,8Mio. Euro).Weitere Einzelheiten können der Übersicht ”Bewegungdes Bestandes an Lebensversicherungen im Geschäftsjahr2012” auf den Seiten 18 und 19 entnommen werden.KapitalanlagenDer Bestand unserer Kapitalanlagen ist um 5,5 Prozent (2011:4,5 Prozent) oder 238,5 Mio. Euro (2011: 187,2 Mio. Euro)von 4.310,3 Mio. Euro auf 4.548,8 Mio. Euro gewachsen.Zugänge, Umbuchungen und Zuschreibungen: 1.679,3 Mio.Euro (2011: 1.339,4 Mio. Euro); Abgänge: 1.433,9 Mio. Euro(2011: 1.122,8 Mio. Euro); Abschreibungen: 6,9 Mio. Euro(2011: 29,4 Mio. Euro).Der Einfluss der einzelnen Kapitalanlagearten auf das Nettowachstumkann nachstehender Übersicht entnommen werden:201020112012Versicherungsbestandin Mrd. Euro VersicherungssummeGrundstücke und grundstücksgleicheRechte31.12.2012 31.12.2011in Mio. EUR in % in Mio. EUR in %21,1 8,8 30,0 16,0Anteile an verbundenen Unternehmen 10,0 4,2 2,0 1,1Die Struktur des Versicherungsbestandes, gegliedert nachVersicherungsarten und gemessen am laufenden Jahresbeitrag,zeigt nachstehende Übersicht:Einzelversicherungen:2012 2011Lfd. Beitrag Lfd. Beitragin Mio. EUR in % in Mio. EUR in %Kapitalversicherungen 80,7 17,9 85,0 19,3Aktien, Investmentanteile und anderenicht festverzinsliche Wertpapiere 151,8 63,6 74,8 40,0Hypotheken- und Grundschuldforderungen38,5 16,1 7,7 4,1Namensschuldverschreibungen,Schuldscheinforderungen und Darlehen – 220,0 – 92,2 – 264,8 – 141,5Inhaberschuldverschreibungen,Einlagen bei Kreditinstituten undübrige Kapitalanlagen 237,1 99,5 337,5 180,3238,5 100,0 187,2 100,0Risikoversicherungen 5,3 1,2 5,3 1,2Rentenversicherungen 144,4 32,0 149,4 33,9Berufsunfähigkeitsversicherungen 108,3 24,1 92,1 20,9Fondsgebundene Versicherungen 73,8 16,4 72,7 16,5Kollektivversicherungen 37,6 8,4 36,3 8,2450,1 100,0 440,8 100,08


4,14,34,5Es folgen die Hypotheken- und Grundschuldforderungen sowiedie Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte. DiesenAnlagegruppen wurden 38,5 Mio. Euro (2011: 7,7 Mio.Euro) beziehungsweise 21,1 Mio. Euro (2011: 30,0 Mio. Euro)zugeführt. Die Anteile an den gesamten Kapitalanlagen erhöhtensich entsprechend von 8,7 Prozent auf 9,1 Prozentbeziehungsweise von 4,8 Prozent auf 5,0 Prozent.Der Zugang bei den verbundenen Unternehmen in Höhevon 10,0 Mio. Euro (2011: 2,0 Mio. Euro.) betraf die Eigenkapitalerhöhungbei Tochterunternehmen der LV 1871. DerAnteil dieser Anlagegattung an den gesamten Kapitalanlagenbetrug 1,0 Prozent (2011: 0,8 Prozent).Die Position Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungenund Darlehen wurde um 220,0 Mio. Euro (2011:264,8 Mio. Euro) weiter zurückgeführt. Danach belief sichder Anteil an den gesamten Kapitalanlagen auf 47,3 Prozent(2011: 55,0 Prozent).20102011Kapitalanlagen in Mrd. Euro2012Im Geschäftsjahr 2012 standen der Gesellschaft 238,5 Mio.Euro (2011: 187,2 Mio. Euro) zur Neu- oder Wiederanlagezur Verfügung. Mit 237,1 Mio. Euro (2011: 337,5 Mio. Euro)erzielten Inhaberschuldverschreibungen, Einlagen bei Kreditinstitutenund übrige Kapitalanlagen den höchsten Beitragzum Nettowachstum der Kapitalanlagen. Ihr Anteil anden gesamten Kapitalanlagen stieg von 16,4 Prozent auf20,7 Prozent.Einen weiteren Anlageschwerpunkt bildeten Aktien, Investmentanteileund andere nicht festverzinsliche Wertpapiere.Dieser Kapitalanlagenposition wurden 151,8 Mio. Euro(2011: 74,8 Mio. Euro) zugeführt. Ihr Anteil erhöhte sich entsprechendvon 14,3 Prozent auf 16,9 Prozent.Die Veränderung der Bestandsstruktur zeigt nachstehendeTabelle:31.12.2012 31.12.2011in Mio. EUR in % in Mio. EUR in %Grundstücke und grundstücksgleicheRechte 227,0 5,0 205,9 4,8Anteile an verbundenen Unternehmen 47,1 1,0 37,1 0,8Aktien, Investmentanteile und anderenicht festverzinsliche Wertpapiere 767,9 16,9 616,1 14,3Hypotheken- und Grundschuldforderungen411,9 9,1 373,4 8,7Namensschuldverschreibungen,Schuldscheinforderungen und Darlehen 2.151,7 47,3 2.371,7 55,0Inhaberschuldverschreibungen,Einlagen bei Kreditinstituten undübrige Kapitalanlagen 943,2 20,7 706,1 16,44.548,8 100,0 4.310,3 100,0Weitere Einzelheiten hinsichtlich der Entwicklung der Kapitalanlagenkönnen der Übersicht auf den Seiten 36 und 37entnommen werden.9


KapitalerträgeDas Nettoergebnis der Kapitalanlagen – ohne Kapitalanlagenfür Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen– betrug 203,0 Mio. Euro (2011: 167,1 Mio.Euro). Erträge: 230,2 Mio. Euro (2011: 218,3 Mio. Euro);Aufwendungen: 27,2 Mio. Euro (2011: 51,2 Mio. Euro).Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen beliefen sich auf178,6 Mio. Euro (2011: 176,6 Mio. Euro). Die außerordentlichenErträge aus dem Abgang von Kapitalanlagen und ausZuschreibungen betrugen 51,6 Mio. Euro (2011: 41,7 Mio.Euro).Die Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen,Zinsaufwendungen und sonstigen Aufwendungenfür Kapitalanlagen beliefen sich auf 14,9 Mio. Euro (2011:17,3 Mio. Euro). Die Abschreibungen und die Buchverlusteaus dem Abgang von Kapitalanlagen betrugen 6,9 Mio.Euro (2011: 29,4 Mio. Euro) beziehungsweise 5,4 Mio.Euro (2011: 4,5 Mio. Euro).Die Nettoverzinsung belief sich auf 4,6 Prozent (2011:4,0 Prozent). Der entsprechende Wert aus dem Mittel der letztendrei Jahre erhöhte sich von 4,2 Prozent auf 4,3 Prozent.Die Bewertungsreserve der zu Anschaffungskosten bilanziertenKapitalanlagen, Grundstücke, Beteiligungen,Investmentanteile, Inhaberpapiere, Hypotheken sowieSchuldschein darlehen zum gesamten Kapitalanlagebestandbetrug 7,7 Prozent (2011: 3,7 Prozent). Die Bewertungsreservendes gesamten Kapitalanlagebestandes beliefensich auf 11,7 Prozent (2011: 5,7 Prozent).Die Performance der Kapitalanlagen konnte damit von5,9 Prozent auf 10,6 Prozent gesteigert werden.Zins-, Risiko- und KostenverlaufAus der Gegenüberstellung des tatsächlichen und desrechnungsmäßigen Verlaufs von Zins und Risiko konntenÜberschüsse erwirtschaftet werden. Der Verwaltungskostensatzund der Abschlusskostensatz blieben mit2,5 Prozent bzw. 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr unverändert.BruttoüberschussDer Bruttoüberschuss ist im Berichtsjahr um 30,1 Prozentvon 81,0 Mio. Euro auf 105,4 Mio. Euro gestiegen.Davon wurden den Versicherungsnehmern zusätzlichzu den garantierten Leistungen 68,5 Mio. Euro (2011:20,6 Mio. Euro) als Direktgutschrift gutgebracht, die ausder Erhöhung der Versicherungssumme und aus Zinsgutschriftenauf verzinslich angesammelte Überschussanteilebeziehungsweise aus Beitragsverrechnung besteht. DerRückstellung für Beitragsrückerstattung wurden 32,1 Mio.Euro (2011: 81,8 Mio. Euro) für die Überschussbeteiligungunserer Versicherungsnehmer entnommen beziehungsweise31,9 Mio. Euro (2011: 55,4 Mio. Euro) zugeführt.Die Rückstellung für Beitragsrückerstattung belief sich damitzum Bilanzstichtag nahezu unverändert auf 269,3 Mio.Euro (2011: 269,5 Mio. Euro).Aus dem verbleibenden Überschuss von 5,0 Mio. Euro(2011: 5,0 Mio. Euro) wurden der Verlustrücklage gemäߧ 37 VAG 1,0 Mio. Euro (2011: 1,0 Mio. Euro) und denanderen Gewinnrücklagen 4,0 Mio. Euro (2011: 4,0 Mio.Euro) zugeführt. Das Unternehmen verfügt damit über einEigenkapital von 90,0 Mio. Euro (2011: 85,0 Mio. Euro).GeschäftsfelderDie von der LV 1871 zur Abdeckung des privaten und betrieblichenBedarfs im Inland betriebenen Versicherungsartenkönnen als Bestandteil des Lageberichts auf den Seiten20 bis 23 entnommen werden.10


Verbundene UnternehmenDer Kreis der mit dem Mutterunternehmen LV 1871 verbundenenUnternehmen umfasst folgende Gesellschaften:Delta Direkt Lebensversicherung AG München,MünchenTRIAS Versicherung AG, MünchenLV 1871 Pensionsfonds AG, VaduzLV 1871 Private Assurance AG, VaduzMagnus GmbH, MünchenDie Gesellschaften befinden sich im Alleineigentum derLV 1871. Die Unternehmen bedienen sich zur Erfüllungihres Betriebszweckes weitgehend des Innen- und Außendienstesder LV 1871.VerbandszugehörigkeitDie LV 1871 gehört folgenden Verbänden an:Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschafte. V.Arbeitgeberverband der VersicherungsunternehmenWiesbadener VereinigungArbeitsgemeinschaft der Versicherungsvereine aufGegenseitigkeit e. V.Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgunge. V., abaPersonalberichtDie Zahl der angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterdes Unternehmens betrug zum Jahresultimo 481 (2011:474).Einzelheiten hinsichtlich Struktur und Veränderungen gegenüberdem Vorjahr können nachfolgender Übersicht entnommenwerden:Innendienst:31.12.2012 31.12.2011Hauptverwaltung 365 356Filialdirektionen 26 25Auszubildende 26 23417 404Außendienst:Organisationsführungskräfte44 43(einschl. Filialdirektoren)Vermittler 3 347 46Ruhende Arbeitsverhältnisse: 17 24Gesamt 481 474Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen die LV 1871als sicheren und empfehlenswerten Arbeitgeber wahr undfühlen sich dabei stark mit der LV 1871 verbunden. Daswar eine wesentliche Kernaussage der Ergebnisse zurMitarbeiterbefragung Ende 2011, die im Rahmen der jährlichenJahresauftaktveranstaltung Anfang 2012 vorgestelltwurden.Dieses positive Feedback bestätigt die LV 1871 in ihrenzielgerichteten Maßnahmen zur Gewinnung, Förderungund Qualifizierung leistungsstarker und hochqualifizierterMitarbeiter.Wesentliche Säulen sind neben dem bedarfsorientierteninternen Schulungsangebot und der Unterstützung beiaußerbetrieblichen Weiterbildungen die Modelle zur Fachlaufbahn,der Internen Trainer und der Ausbildung zumWebinar-Trainer.11


Dank an die MitarbeiterDie LV 1871 unterstützt interne Besetzungen offener Stellenund fördert die Vereinbarkeit von Familie und Berufdurch bedarfsgerechte Arbeitszeitgestaltung. FührungsundManagement-Audits sind als ein wertvolles Instrumentbei der Besetzung von Führungspositionen etabliertund tragen auch zu einer erfolgreichen internen Rekrutierungvon Führungskräften bei.Bei der beruflichen Erstausbildung hält die LV 1871 ihrEngagement auf konstant hohem Niveau. Im September2012 starteten acht junge Menschen ihre Ausbildung zum/zur Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen, eineAbiturientin begann ihr Ausbildungsintegriertes Studium(AIS) nach dem Münchener Modell. Zum Jahresende beschäftigtedie LV 1871 insgesamt 26 Auszubildende. Allensechs jungen Nachwuchskräften, die in 2012 ihre Ausbildungerfolgreich beendeten, wurde eine adäquate Anstellungangeboten.Wir danken allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterndes Außen- und Innendienstes, die mit ihremhohen Engagement und ihrer Leistungsbereitschaft denpositiven Unternehmenserfolg mitgestaltet haben. DemBetriebsrat und dem Wirtschaftsausschuss gilt unserDank für die verantwortungsbewusste Wahrnehmungihrer Aufgaben.GeschäftspartnerUnseren Geschäftspartnern danken wir für die vertrauensvolleund erfolgreiche Zusammenarbeit. Im Geschäftsjahr2012 unterhielten wir 9.157 (2011: 9.161) Geschäftsverbindungenzu selbstständigen Vermittlern.12


Risiken der künftigen EntwicklungAllgemeinesDie Geschäftstätigkeit der LV 1871 besteht in der Übernahmebiometrischer Risiken sowie der Umsetzung von Beiträgenin garantierte Leistungen und dem Erwirtschaften vonÜberschüssen für seine Versicherungsnehmer. Durch dieseKernaufgabe übernehmen wir verschiedene Risiken, welchesich erheblich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslagedes Unternehmens auswirken können.Risikostrategie und -tragfähigkeitAusgehend von unserer Geschäftsstrategie der Unabhängigkeitund Eigenständigkeit bildet Sicherheit das Fundamenteiner nachhaltigen Wertschöpfung für unsere Kunden, Vertriebspartnerund Mitarbeiter. Unsere Risikostrategie zielt daraufab, stets über ein gutes Sicherheitsniveau zu verfügen.Risikomanagement bedeutet nicht nur die Vermeidung undVerminderung von Risiken, sondern auch den verantwortungsvollenUmgang mit Wagnissen in der Zukunft. DieLV 1871 verfügt über ein Risikomanagementsystem, welchesdurch die Früherkennung von Risikoentwicklungen undrechtzeitige Begrenzungs- und Überwachungsmaßnahmendie Steuerung der Risiken ermöglicht. Dieses System orientiertsich an unserer Risikostrategie, die einen fundamentalenBestandteil der Unternehmensführung bildet und ein einheitlichesRisikomanagement sichert.Risikomanagementorganisation und -prozessDas Risikomanagement ist in den Prozess der Unternehmensplanungintegriert.Die kurz- und mittelfristige Überwachung der Risikotragfähigkeiterfolgt durch den Vorstand und den Stab Risikomanagement.Dies erfolgt auf strategischer Ebene über dieVerfolgung eines Sicherheitsziels und einer strategischenAsset-Allokation. Auf operativer Ebene wird die Risikotragfähigkeitüber die Durchführung von Modellrechnungenund Stresstests analysiert. Die langfristige Erfüllbarkeitder übernommenen Verpflichtungen (Zinsgarantierisiko)und deren Entwicklung werden zusätzlich durch ein Asset-Liability-Management-System unter verschiedenen Kapitalmarktszenarienüberprüft. Die Limitierung der LV 1871 gewährleistet,dass unterjährig nicht mehr Kapital riskiert wird,als es die Gewährleistung der Risikotragfähigkeit zulässt.Die Steuerung der einzelnen operativen Risiken erfolgt inden Geschäftsbereichen durch die Risikoverantwortlichenanhand von Kennzahlen und Maßnahmen.Der Stab Risikomanagement als unabhängige Risiko-Controlling-Funktiongemäß MaRisk VA führt zusammen mitden Risikoverantwortlichen der Geschäftsbereiche sowieden Prozessverantwortlichen einmal jährlich eine Risikoerfassung(Risikoinventur) für das gesamte Unternehmendurch. Dabei werden die operativen Risiken erfasst und bewertet.Im Rahmen der Unternehmensplanung überprüfenwir zusätzlich regelmäßig die strategische Ausrichtung undPositionierung der LV 1871 um etwaigen strategischen Risikenvorzubeugen und die Konsistenz von UnternehmensundRisikostrategie sicherzustellen.Auf Basis von Risikoerfassung und Modellrechnungen koordiniertder Stab Risikomanagement die Risikoanalyse unddie Berichterstattung an die Gremien. Auf wesentliche Risiken,welche die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage desUnternehmens nachhaltig beeinflussen könnten, wird gesonderthingewiesen. Für neu auftretende oder stark verändertewesentliche Risiken besteht ein Adhoc-Meldewesen.Die interne Revision als prozessunabhängige Instanz überprüftregelmäßig die Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems.Der Wirtschaftsprüfer hat die ordnungsgemäßeEinrichtung des Risikomanagementsystems und dessenEignung zur frühzeitigen Erkennung von Entwicklungen,welche den Fortbestand des Unternehmens gefährdenkönnten, geprüft.13


Vorstand derLV 1871StabRisikomanagementOperative GeschäftsbereicheRisikoverantwortlicheAufgabenFestlegung von Risikostrategie undSicherheitszielFestlegung von Leitlinien zumRisiko managementFestlegung von Limits zurRisiko steuerungSteuerung der Risikotragfähigkeit/GesamtrisikopositionÜberwachung Sicherheitsziel undRisikotragfähigkeitVorschlag und Überwachung vonLimitsEmpfehlung von Maßnahmen zurRisikosteuerungWahrnehmung der unabhängigenRisiko-Controlling-Funktion gemäßMaRisk VAKoordination der Weiterentwicklungdes Risikomanagements (inhaltlich undmethodisch: Risikomodell, Prozesse,Dokumentation)Koordination der RisikoberichterstattungÜberwachung von Risiken und Limitsauf aggregierter EbeneSteuerung der RisikenMeldung von RisikenRisiken aus KapitalanlagenDie Kapitalanlagen spielen eine zentrale Rolle im Risikoportfolioder LV 1871. Gemäß unseren Anlagerichtlinien tätigenwir ausschließlich Anlagen mit einem angemessenenErtrags- und Sicherheitsniveau, welches sich an der Risikotragfähigkeitdes Unternehmens orientiert. Die Einhaltungder Kapitalanlageplanung wird regelmäßig nach ErtragsundRisikogesichtspunkten überprüft und gegebenenfallsangepasst. Dazu betrachten wir auch Erkenntnisse ausSzenario analysen und Stresstests. Zum Ausgleich möglicherVerlustpotenziale stehen auch im Jahr 2013 Reservenzur Verfügung.Im Bereich der Kapitalanlagen bestehen Risiken in möglichenWertminderungen unseres Vermögens, ausgelöstdurch Zinsänderungs-, Aktien-, Immobilien-, Konzentrations-,Währungs- und Kreditrisiken.Unter dem Zinsänderungsrisiko verstehen wir das Maximuman Marktwertverlusten aus einem Zinserhöhungsundeinem Zinssenkungsszenario. Da die LV 1871 trotzfrühzeitiger Fokussierung auf biometrische Risiken undfondsgebundene Produkte einen wesentlichen Anteil anGarantieverpflichtungen im Versicherungsbestand hat, istdas Zinssenkungsrisiko relevant und stellt unser größtes Risikodar. Dies resultiert aus der im Vergleich zu den Aktivadeutlich längeren Duration der Verpflichtungen, insbesondereaus lange laufenden Rentenversicherungsverträgen.Eine Steuerung erfolgt im Rahmen der Kapitalanlagestrategie.Zum Ausgleich geringerer Kapitalerträge in einer längerandauernden Niedrigzinsphase stehen Reserven zur Verfügung.Seit 2011 wird neben Reserven auf der Aktivseiteauch eine so genannte Zinszusatzreserve als zusätzlicheDeckungsrückstellung aufgebaut. Zinsänderungsrisikenwerden im Rahmen des Asset-Liability-Managements undvom Stab Risikomanagement überwacht.Aktienrisiken gehen wir sowohl in selbst gemanagten alsauch in Spezial- und Publikumsfonds ein. Zusätzlich fallendie strategischen Beteiligungen an unseren Tochtergesellschaftenunter diese Risikokategorie. Diesen Risiken wirddurch eine enge Überwachung strikter Limite zur Risikokapitalausschöpfungbegegnet.Immobilienrisiken werden bewusst in Kauf genommen. DerSchwerpunkt der Immobilien sind hochwertige Objekte inMünchen. Gerade in einem Umfeld niedriger Zinsen ist dieseAssetklasse gut geeignet, längerfristig planbare Erträgezu generieren.Konzentrationsrisiken werden im Rahmen der Diversifikationder Kapitalanlagen aktiv gesteuert.Währungsrisiken gehen wir in begrenztem Maße innerhalbunseres streng überwachten Spezialfonds ein, wo diese zuwesentlichen Teilen abgesichert werden.Kredit- bzw. Ausfallrisiken begegnen wir bereits aktiv inder Kapitalanlageplanung. Die Beurteilung der Bonität vonEmissionen und Emittenten hat zentrale Bedeutung für dasManagement der festverzinslichen Wertpapierbestände.Die externen Ratings der Emittenten beziehungsweiseder festverzinslichen Wertpapiere weisen zu 99,0 ProzentInvestmentgrade auf. Risiken werden hier bewusst geringgehalten.14


Bonitätsstruktur der festverzinslichen Wertpapierezum 31. Dezember 2012 zu Marktwerten(Anteile in Prozent):AAA 39,5AA 37,2A 13,8BBB 8,5BB 0,6B 0,0CCC 0,4CC 0,0C 0,0D 0,0Die Staatsanleihen nachstehender Länder hatten zum31.Dezember 2012 folgende Anteile an unseren gesamtenKapitalanlagen (Anteile in Prozent):Griechenland 0,2Irland 0,0Italien 1,8Portugal 0,0Spanien 0,0Gesamt 2,0Weder im Direktbestand noch im Spezialfonds halten wirstrukturierte Kreditprodukte, mehrfach strukturierte Produkte(ABS usw.) oder stille Beteiligungen.Die Steuerung und Überwachung der Kapitalanlagenerfolgt über ein Limitsystem, welches diese Anlagenmit Risikokapital unterlegt sowie Eingreifschwellen undMaßnahmen definiert.LiquiditätsrisikoDas Liquiditätsrisiko besteht in nicht termingerecht aufeinanderabgestimmten Zahlungsströmen. Diesem Risikobegegnen wir durch die permanente Überwachung derZahlungsströme und eine regelmäßige Anpassung derLiquiditätsplanung. Zudem werden ständig Liquiditätsreservenbeziehungsweise schnell liquidierbare Wertpapieregehalten. Langfristig erfolgt eine Überwachungder erwarteten Zahlungsströme über das Asset-Liability-Management.Versicherungstechnische RisikenDie versicherungstechnischen Risiken der LV 1871 umfassenSterblichkeits-, Langlebigkeits-, Storno-, Invaliditäts- undKostenrisiken. Das biometrische Risiko entsteht durch einnegatives Abweichen der tatsächlichen Sterblichkeit, Langlebigkeitund Invalidität vom erwarteten Wert. Das Kostenrisikoentsteht aus Abweichungen zwischen kalkulierten undtatsächlich entstandenen Kosten. Das Stornorisiko umfasstden möglichen Ausfall aktivierter Ansprüche sowie negativeEffekte aus dem Bestandsabbau.Den versicherungstechnischen Risiken wird durch Sicherheitsmargen,grundsätzlich vorsichtige Kalkulation und intensivesProdukt- und Kostencontrolling entgegengewirkt. Diebiometrischen Risiken der LV 1871 werden zum Teil durchRückversicherung begrenzt. Die Steuerung der versicherungstechnischenRisiken reicht von Annahmerichtlinien fürneue Versicherungsverträge bis zu einer kontinuierlichenBestandsüberwachung, die durch ein umfangreiches Instrumentariumunterstützt wird.Änderungen der Rechnungsgrundlagen wird durch neue Tarifebeziehungsweise eine Erhöhung der DeckungsrückstellungRechnung getragen. Dazu erfolgt für das Jahr 2012 aucheine weitere Reservestärkung in Form einer Zinszusatzreserveaufgrund gesetzlicher Bestimmungen für Tarife mit einemRechnungszins von 4,0 Prozent.Zur Überwachung des Stornorisikos werden Bestände untersucht,Ursachen analysiert und Maßnahmen abgeleitet.Hierzu wurden in 2012 neue Analysewerkzeuge geschaffen.Zusätzlich besteht zur Überwachung und Früherkennung vonRisiken ein Limitsystem und es werden Stresstests durchgeführt.Risiken des VertriebsDurch eine diversifizierte Vertriebsstruktur und innovative,marktgerechte Produkte begegnen wir Risiken, welcheaus dem ständig zunehmenden Wettbewerb erwachsen.Die Abhängigkeit von einzelnen Vermittlern begrenzen wirdurch unterschiedliche Vertriebswege und eine große Anzahlvon Vertriebspartnern. Dem Risiko eines Ausfalls vonForderungen gegenüber Vermittlern wirken wir mit geeignetenMaßnahmen entgegen.Die Entwicklung der Beiträge aus dem Neugeschäft unddie Stornoentwicklung wird zeitnah vom Stab Vertrieb undim Rahmen des Unternehmensplanungs- und Controllingprozessesvon der Abteilung Controlling/Projektmanagementüberwacht.Unter dem Reputationsrisiko verstehen wir (finanzielle) Auswirkungenaus einer negativen Wahrnehmung der LV 1871bei Vertriebspartnern, Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeiternoder in der Öffentlichkeit. Das Reputations risikowird im Rahmen der Erfassung der operationalen Risikenidentifiziert, zunächst qualitativ bewertet und vom Stab Vertriebüberwacht.15


Sonstige RisikenZu den sonstigen Risiken zählen wir die operationalen Risiken,die Projektrisiken, die außerbilanziellen Risiken sowiedie Compliance- und Rechtsrisiken.Unter den operationalen Risiken verstehen wir sowohl dieGefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheitoder des Versagens von internen Verfahren, Menschenund von Systemen in Verwaltung, Informationstechnikund Vertrieb entstehen, als auch externe Ereignisse. Dieregelmäßige Erfassung und Bewertung der operationalenRisiken erfolgt nach einem internen Ansatz, wobei dieÜberwachungsfrequenz und bei Bedarf organisatorischeMaßnahmen abgeleitet werden. Projektrisiken analysierenwir bereits zu Projektstart und überwachen diese währendder Laufzeit ständig in Zusammenarbeit von Projektleitung,Controlling und Risikomanagement.RisikolagebeurteilungDie unsichere Entwicklung an den Kapitalmärkten und dasniedrige Zinsniveau werden auch in Zukunft erheblichenEinfluss auf die Risikosituation der LV 1871 haben. Durcheine angemessene proaktive Überschusspolitik unter Berücksichtigungunserer Reserven und zukünftiger Erträgestehen Sicherheitsaspekte stets im Vordergrund. UnsereEigenmittel und Reserven übersteigen die aufsichtsrechtlichenAnforderungen an die Solvabilität deutlich. Aufgrundder guten Kapitalausstattung wurde der LV 1871 von derinternationalen Ratingagentur Fitch in 2012 erneut das Finanzstärke-Rating„A+“ verliehen. Auch die Stresstests derAufsichtsbehörde wurden mit gutem Ergebnis bestanden.Die LV 1871 besitzt eine gute Kapitalausstattung, welchedie Steuerung und den Ausgleich von Risiken ermöglicht sowieden Fortbestand des Unternehmens sichert.Außerbilanzielle Risiken bestehen nicht.Compliance- und Rechtsrisiken umfassen das finanzielleund das Reputationsrisiko, welche entstehen können,wenn sich ein Unternehmen nicht an die geltenden Gesetze,Vorschriften, Bestimmungen sowie lokale oder internationaleBest Practice hält, sowie die Folgen rückwirkenderÄnderungen. Diese Risiken werden fortlaufend überwacht.Vorbereitung auf Solvency IIDie Vorbereitungen der LV 1871 für die umfangreichenBerechnungen und jährlichen Berichtspflichten unterSolvency II sind fortgeschritten. Zur Sicherstellung vonKonsistenz und Automatisierung der Abläufe zwischenSäule I (Berechnung) und Säule III (Berichterstattung) hatdie LV 1871 ein Software-Tool angeschafft, mit dem dieSolvenz berechnung künftig durchgeführt werden soll. DasTool läuft bereits im Testbetrieb.Die abschließenden Regeln für die neue Solvenzberechnungunter Solvency II stehen jedoch noch nicht fest, insbesonderefür Lebensversicherer mit langfristigen Garantiensind noch Änderungen in der Diskussion. Zum besseren Risiko-und Modellverständnis nimmt die LV 1871 daher regelmäßigan den quantitativen Auswirkungsstudien im Vorfeldvon Solvency II teil (in 2012 QIS6). Anfang 2013 nimmt dieLV 1871 am Long Term Guarantee Assessment (LTGA) dereuropäischen Aufsichtsbehörde teil.16


Ausblick 2013/2014Vor dem Hintergrund eines schwierigen Markt- und regulatorischenUmfeldes wollen wir in den kommendenGeschäftsjahren unsere nachhaltige, selektive Wachstumsstrategiefortsetzen.Dabei werden wir unseren Fokus noch stärker auf nachhaltige,ertragreiche Produktsegmente legen und gezielteinnovative Produktimpulse mit Alleinstellungsmerkmalenentwickeln, bei denen der Kundenbedarf im Vordergrundsteht. Außerdem wollen wir unsere starke Position beibiometrischen Absicherungen mit Schwerpunkt Berufsunfähigkeitund Pflegerisiko ausbauen. Veränderungenvon Kundenbedürfnissen wollen wir weiterhin frühzeitigerkennen, um mit entsprechenden Versorgungkonzeptenzeitnah reagieren zu können.Im Vertrieb wollen wir uns unter Beachtung unserer hohenQualitätsanforderungen noch stärker auf Geschäftspartnermit ganzheitlichem und bedarfsorientiertem Beratungsansatzkonzentrieren, um so einen Mehrwert fürden Endkunden zu schaffen und gleichermaßen zur Bestandsnachhaltigkeitbeizutragen. Außerdem planen wirneben der Stärkung der Marke LV 1871 die Entwicklungneuer Vermittlervergütungsmodelle und die weitere Diversifizierungdes Vertriebswege-Mix mit SchwerpunktMakler-/Mehrfirmenvermittler und Banken.Für die Zukunft erwarten wir einen weiteren Anstieg derZinszusatzreserve. Berichtspflichtige Ereignisse nach Ablaufdes Geschäftsjahres 2012 sind nicht eingetreten.München, den 28. März 2013Lebensversicherung von 1871auf Gegenseitigkeit MünchenDer VorstandDr. Math Reichel SchünemannIm Bereich der Kapitalanlagen planen wir unter Sicherstellungder Risikotragfähigkeit der Investments denAusbau unseres Immobilienbestandes durch den Zukaufgeeigneter Objekte, die moderate Erhöhung der Aktienquoteund der Unternehmensanleihen sowie Anlagen inalternativen Investments, wie beispielsweise Infrastrukturfonds.In der Verwaltung wollen wir mit Hilfe unserer Informationstechnologienneben dem Ausbau von Funktionalitätendurch die Automatisierung von Verwaltungsprozesseneine weitere Effizienzsteigerung und Erhöhung derFlexibilität bewirken.17


Bewegung des Bestandes an Lebensversicherungen imA. Bewegung des Bestandes an selbstabgeschlossenen Versicherungen(nur Hauptversicherungen)Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft(Haupt und Zusatzversicherungen)(nur Hauptversicherungen)Anzahl derVersicherungenLfd. Beitrag für einJahr in TEUREinmalbeitrag in TEURVersicherungs summebzw. 12-fache Jahresrentein TEURI. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres ...................................... 710.296 440.819 – 22.515.672II.Zugang während des Geschäftsjahres1. Neuzuganga) Eingelöste Versicherungsscheine ....................................... 35.617 36.743 151.752 2.523.833b) Erhöhungen der Versicherungssummen ............................ – 7.630 13.487 362.4212. Erhöhungen der Vers.-Summen durch Überschussanteile ...... – – – 13.3063. Übriger Zugang ............................................................................ 75 2.744 103 184.1814. Gesamter Zugang ....................................................................... 35.692 47.117 165.342 3.083.741III. Abgang während des Geschäftsjahres1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. ........................................................ 12.360 1.491 – 45.1662. Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung ................................ 4.854 8.234 – 221.6733. Rückkauf u. Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen ...... 11.059 17.348 – 443.4024. Sonstiger vorzeitiger Abgang ..................................................... 4.606 8.576 – 782.6005. Übriger Abgang ........................................................................... 4.778 2.236 – 34.2006. Gesamter Abgang ....................................................................... 37.657 37.885 – 1.527.042IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres .......................................... 708.331 450.051 – 24.072.371B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenenVersicherungen (ohne Zusatzversicherungen)Gesamtes selbst abgeschlossenes VersicherungsgeschäftAnzahl der VersicherungenVersicherungssumme bzw. 12-fache Jahresrentein TEUR1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres ................................ 710.296 22.515.672Davon beitragsfrei ....................................................................... (337.427) (1.397.734)2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres ................................... 708.331 24.072.371Davon beitragsfrei ...................................................................... (328.561) (1.459.213)C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenenZusatzversicherungenZusatzversicherungeninsgesamtAnzahl der VersicherungenVersicherungssumme bzw. 12-fache Jahresrentein TEUR1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres ................................ 152.488 4.983.845Davon beitragsfrei ....................................................................... (10.011) (106.271)2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres ................................... 153.063 4.759.102Davon beitragsfrei ...................................................................... (9.477) (111.985)D. Bestand an in Rückdeckung übernommenenLebensversicherungen1. Versicherungssumme am Anfang des Geschäftsjahres ........... 11.982 TEUR2. Versicherungssumme am Ende des Geschäftsjahres .............. 11.982 TEUR18


Geschäftsjahr 2012EinzelversicherungenKollektivversicherungenKapitalversicherungen (einschl.VBG) ohne Risikoversicherungenund sonstige LebensversicherungenRisikoversicherungenRentenversicherungen (einschl.Berufsunfähigkeits- u. Pflegerentenvers.)ohne sonstige Lebensvers.Sonstige Lebensversicherungen(fondsgebundene Lebensversicherungen)Kapitalversicherungeneinschl. RisikoversicherungenAnzahl derVersiche rungenLfd. Beitragfür ein Jahr inTEURAnzahl derVersiche rungenLfd. Beitragfür ein Jahr inTEURAnzahl derVersiche rungenLfd. Beitragfür ein Jahr inTEURAnzahl derVersiche rungenLfd. Beitragfür ein Jahr inTEURAnzahl derVersiche rungenLfd. Beitragfür ein Jahr inTEUR357.757 85.009 5.874 5.289 168.048 241.506 83.050 72.733 95.567 36.2822.595 1.111 301 300 15.143 21.689 10.535 9.149 7.043 4.494– 1.460 – 80 – 5.077 – 959 – 54– – – – – – – – – –– 7 137 – – 2 2 1.717 72 672 8 2202.588 2.708 301 378 15.145 28.483 10.607 10.780 7.051 4.7689.132 261 9 9 204 215 89 21 2.926 9853.013 3.674 163 97 1.176 3.661 400 34 102 7682.017 2.838 23 79 1.959 6.245 5.131 6.692 1.929 1.49447 128 221 231 4.261 7.131 1 937 76 1494.725 148 3 – 47 – 7 56 – 2.032 57 4718.934 7.049 419 369 7.593 17.308 5.621 9.716 5.090 3.443341.411 80.668 5.756 5.298 175.600 252.681 88.036 73.797 97.528 37.607EinzelversicherungenKollektivversicherungenKapitalversicherungen (einschl.VBG) ohne Risikoversicherungenund sonstige LebensversicherungenRisikoversicherungenRentenversicherungen (einschl.Berufsunfähigkeits- u. Pflegerentenvers.)ohne sonstige Lebensvers.Sonstige Lebensversicherungen(fondsgebundene Lebensversicherungen)Kapitalversicherungeneinschl. RisikoversicherungenAnzahl derVersiche rungenVersicherungssummein TEURAnzahl derVersiche rungenVersicherungssummein TEURAnzahl derVersiche rungen12-facheJahresrentein TEURAnzahl derVersiche rungenVersicherungssummein TEURAnzahl derVersiche rungenVersicherungssumme/12-fache Jahresrentein TEUR357.757 2.824.025 5.874 378.879 168.048 16.349.874 83.050 2.270.031 95.567 692.863(298.597) (528.047) (462) (13.276) (24.368) (692.123) (6.439) (95.323) (7.561) (68.965)341.411 2.681.617 5.756 365.797 175.600 17.849.860 88.036 2.466.208 97.528 708.889(284.810) (505.657) (497) (12.886) (25.744) (714.478) (9.378) (150.616) (8.132) (75.576)Unfall-ZusatzversicherungenBerufsunfähigkeitsoderInvaliditäts-ZusatzversicherungenRisiko- undZeitrenten-ZusatzversicherungenSonstigeZusatzversicherungenAnzahl derVersiche rungenVersicherungssummein TEURAnzahl derVersiche rungen12-facheJahresrentein TEURAnzahl derVersiche rungenVersicherungssumme/12-fache Jahresrentein TEURAnzahl derVersiche rungenVersicherungssumme/12-fache Jahresrentein TEUR101.200 571.562 45.702 4.129.772 1.770 164.619 3.816 117.892(7.209) (25.990) (909) (40.357) (103) (5.634) (1.790) (34.290)101.671 568.394 45.870 3.916.683 1.674 157.511 3.848 116.514(6.558) (24.221) (1.014) (45.989) (124) (5.996) (1.781) (35.779)19


Betriebene VersicherungsartenIm Berichtsjahr betrieben wir planmäßig:1. Einzelversicherungen1.1 Kapitalbildende Lebensversicherungen mitüber wiegendem Todesfallcharakter1.1.1 Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebens -fall mit Todesfallleistung zwischen 60 und400 Prozent mit Zuzahlungsmöglichkeit zur Verkürzungder Versicherungs- oder Beitragszahlungsdauer1.1.2 Kapitalversicherung auf den Todesfall mit abgekürzterBeitragszahlungsdauerDie unter 1.1 genannten Versicherungen können als Zuwachsversicherungen(dynamischer Zuwachs von Versicherungsleistungund Beitrag ohne erneute Gesundheitsprüfung)abgeschlossen werden.1.2 Vermögensbildungsversicherungen1.2.1 Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfallmit Todesfallleistung zwischen 60 und100 Prozent1.3 Risikoversicherungen1.3.1 Risikoversicherung mit gleich bleibender VersicherungssummeDie unter 1.3 genannten Versicherungen können alsZuwachsversicherungen (dynamischer Zuwachs vonVersicherungsleistung und Beitrag ohne erneute Gesundheitsprüfung)abgeschlossen werden.20


1.4 Rentenversicherungen1.4.1 Leibrentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung,Rentengarantiezeit, Kapitalwahlrechtund Beitragsrückgewähr1.4.2 Leibrentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlungund Kapitalwahlrecht1.4.3 Basisrentenversicherung mit nachgelagerter Besteuerung1.4.4 Leibrentenversicherung mit sofort beginnenderRen tenzahlung und Rentengarantiezeit1.5 Berufsunfähigkeitsversicherungen1.5.1 Selbstständige Berufs unfähigkeitsversicherung mitUnfall-Berufs unfähigkeitsrente bis 100 Prozent1.5.2 Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungmit verlängerter Leistungsdauer mit Unfall-Berufsunfähigkeitsrentebis 100 ProzentDie unter 1.5 genannten Versicherungen können als Zuwachsversicherungen (dynamischer Zuwachs von Versicherungsleistungund Beitrag ohne erneute Gesundheitsprüfung)abgeschlossen werden.1.4.5 Leibrentenversicherung mit sofort beginnenderRen tenzahlung und Todesfallschutz in Höhe desEinmal beitrags abzüglich gezahlter garantierterRenten1.4.6 Leibrentenversicherung mit sofort beginnenderRen tenzahlung, Rentengarantiezeit und garantierterRen te nach individueller Risikoeinschätzung1.4.7 Leibrentenversicherung mit sofort beginnenderRen tenzahlung und Rentengarantiezeit nach demAlters vermögensgesetzDie unter 1.4.1 bis 1.4.3 genannten Versicherungen könnenals Zuwachsversicherungen (dynamischer Zu wachsvon Versicherungsleistung und Beitrag ohne erneute Gesundheitsprüfung)abgeschlossen werden.21


2. Kollektivversicherungen2.1 Kapitalversicherungen2.1.1 Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfallmit Todesfallleistung zwischen 60 und 400 Prozent2.1.2 Risikoversicherung mit gleich bleibender Versicherungssumme2.1.3 Risikoversicherung mit steigender Versiche rungssumme2.1.4 Kapitalversicherung auf den Todesfall mit abgekürzterBeitragszahlungsdauer2.2 Rentenversicherungen2.2.1 Leibrentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung,Rentengarantie zeit, Kapitalwahlrechtund Beitragsrückgewähr2.2.2 Leibrentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlungund Kapitalwahlrecht2.2.3 Basisrentenversicherung mit nachgelagerter Besteuerung3. Fondsgebundene Versicherungen3.1 Fondsgebundene Kapitallebensversicherung3.2 Fondsgebundene Leibrentenversicherung3.3 Fondsgebundene Leibrentenversicherungnach dem Altersvermögensgesetz3.4 Fondsgebundene Berufsunfähigkeitsversicherung4. Zusatzversicherungen4.1 Unfalltod-Zusatzversicherungin Verbindung mit den unter 1.1, 1.2, 1.4.1, 1.4.2und 2. genannten Tarifen4.2 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungin Verbindung mit den unter 1.1, 1.2, 1.4.1, 1.4.2und 2. genannten Tarifen mit Unfall-Berufsunfähigkeitsrentebis 100 Prozent4.3 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung mitver längerter Leistungsdauerin Verbindung mit den unter 1.1, 1.2, 1.4.1, 1.4.2und 2. genannten Tarifen mit Unfall-Berufsunfähigkeitsrentebis 100 Prozent4.4 Fondsgebundene Berufsunfähigkeits-Zusatzversi cherungin Verbindung mit den unter 3.1 bis 3.3 genanntenTarifen4.5 Fondsgebundene Berufsunfähigkeits-Zusatzversi cherung mit ver längerter Leistungsdauerin Verbindung mit den unter 3.1 bis 3.3 genanntenTarifen22


4.6 Risiko-Zusatzversicherung mit gleich bleibenderVersicherungssummein Verbindung mit den unter 1.1, 1.4.1, 2.1.1, und2.2.1 genannten Tarifen4.7 Risiko-Zusatzversicherung mit fallenderVersicherungssumme(Restschuld-Zusatzversicherung)in Verbindung mit den unter 1.1 und 2.1.1 genanntenTarifen4.8 Zeitrenten-Zusatzversicherungin Verbindung mit den unter 1.1.1, 1.4.2, 1.4.4,1.4.5, 2.1.1 und 2.2.2 genannten Tarifen4.9 Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherungin Verbindung mit den unter 1.4.1 bis 1.4.5 und 2.2genannten Tarifen4.10 Pflegerenten-Zusatzversicherungin Verbindung mit den unter 1.1, 1.3, 1.4.1 bis 1.4.5und 2. genannten Tarifen4.11 Dread-Disease-Zusatzversicherungin Verbindung mit den unter 1.1.1 und 2.1.1 genanntenTarifen5. Kapitalisierungsverträge5.1 Flexible Drei-Monats-Geldanlage23


Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva31.12.2012 31.12.2011EUR EUR EUR EUR EURA. Immaterielle Vermögensgegenstände .......................... 5.346.035,57 4.621.299B. KapitalanlagenI. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte undBauten einschließlich der Bauten auf fremdenGrundstücken ........................................................... 226.969.490,73 (205.890.090)II.Kapitalanlagen in verbundenenUnternehmen und Beteiligungen1. Anteile an verbundenen Unternehmen .......... 47.088.613,57 (37.088.614)2. Beteiligungen .................................................... 67.502.117,19 (55.637.425)114.590.730,76 (92.726.039)III.Sonstige Kapitalanlagen1. Aktien, Investmentanteile und andere nichtfestverzinsliche Wertpapiere .......................... 767.924.343,35 (616.147.917)2. Inhaberschuldverschreibungen und anderefestverzinsliche Wertpapiere .......................... 776.432.660,14 (370.069.334)3. Hypotheken- , Grundschuld- undRentenschuldforderungen .............................. 411.867.546,20 (373.388.755)4. Sonstige Ausleihungena) Namensschuldverschreibungen .............. 1.226.000.000,00 (1.285.500.000)b) Schuldscheinforderungen und Darlehen ... 925.732.028,71 (1.086.181.311)c) Darlehen und Vorauszahlungen aufVersicherungsscheine .............................. 20.923.720,34 (21.652.336)d) Übrige Ausleihungen ................................. – (–)2.172.655.749,05 (2.393.333.647)5. Einlagen bei Kreditinstituten ........................... 64.164.908,10 (244.869.723)6. Andere Kapitalanlagen ..................................... 14.170.015,18 (13.859.297)4.207.215.222,02 (4.011.668.673)IV.Depotforderungen aus dem in Rückdeckungübernommenen Versicherungsgeschäft ............... – (–)4.548.775.443,51 4.310.284.802Übertrag: 4.554.121.479,08 4.314.906.10124


Passiva31.12.2012 31.12.2011A. EigenkapitalI. GewinnrücklagenEUR EUR EUR EUR1. Gesetzliche Rücklage .......................................................................... 38.000.000,00 (37.000.000)2. Andere Gewinnrücklagen ................................................................... 52.000.000,00 (48.000.000)90.000.000,00 85.000.000B. Sonderposten mit Rücklageanteil ..................................................................... – –C. Versicherungstechnische RückstellungenI. Beitragsüberträge1. Bruttobetrag ....................................................................................... 38.402.896,48 (39.875.785)2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckunggegebene Versicherungsgeschäft .................................................... 3.435.869,93 (3.725.492)34.967.026,55 (36.150.293)II.Deckungsrückstellung1. Bruttobetrag ....................................................................................... 4.127.118.940,48 (3.890.203.725)2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckunggegebene Versicherungsgeschäft ................................................... 611.873.971,07 (623.854.189)3.515.244.969,41 (3.266.349.536)III.IV.Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle1. Bruttobetrag ....................................................................................... 41.395.412,45 (34.655.234)2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckunggegebene Versicherungsgeschäft ................................................... 2.385.720,04 (2.474.943)39.009.692,41 (32.180.291)Rückstellung für erfolgsabhängige underfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung1. Bruttobetrag ....................................................................................... 269.299.033,15 (269.478.799)2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckunggegebene Versicherungsgeschäft ................................................... – (–)269.299.033,15 (269.478.799)3.858.520.721,52 3.604.158.919D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich derLebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von denVersicherungsnehmern getragen wirdI. Deckungsrückstellung1. Bruttobetrag ....................................................................................... 224.486.665,20 (162.512.634)2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckunggegebene Versicherungsgeschäft ................................................... – (–)224.486.665,20 (162.512.634)II.Übrige versicherungstechnische Rückstellung1. Bruttobetrag ....................................................................................... 914.639,26 (466.212)2. Davon ab: Anteil für das in Rückdeckunggegebene Versicherungsgeschäft ................................................... – (–)914.639,26 (466.212)225.401.304,46 162.978.846Übertrag: 4.173.922.025,98 3.852.137.76525


Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva31.12.2012 31.12.2011EUR EUR EUR EUR EURÜbertrag: 4.554.121.479,08 4.314.906.101C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabernvon Lebensversicherungspolicen ................................... 225.401.304,46 162.978.846D. ForderungenI. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenenVersicherungsgeschäft an:1. Versicherungsnehmera) Fällige Ansprüche ....................................... 8.931.176,48 (7.098.375)b) Noch nicht fällige Ansprüche .................... 75.740.752,85 (71.910.691)84.671.929,33 (79.009.066)2. Versicherungsvermittler .................................. 5.491.327,27 (6.597.540)90.163.256,60 (85.606.606)II.Abrechnungsforderungen aus demRückversicherungsgeschäft ................................... 1.257.819,23 (1.389.760)III. Sonstige Forderungen ............................................. 18.551.114,93 (13.862.018)Davon an verbundene Unternehmen: 109.972.190,76 100.858.384EUR 11.118.806,02 (Vorjahr: EUR 6.390.563)Davon an Unternehmen, mit denenein Beteiligungsverhältnis besteht:EUR – (Vorjahr: EUR –)E. Sonstige VermögensgegenständeI. Sachanlagen und Vorräte ........................................ 2.867.742,28 (2.673.215)II.Laufende Guthaben bei Kreditinstituten,Schecks und Kassenbestand ................................. 8.370.853,04 (3.790.315)III. Andere Vermögensgegenstände ........................... 13.825.591,02 (10.243.957)25.064.186,34 16.707.487F. RechnungsabgrenzungspostenI. Abgegrenzte Zinsen und Mieten ............................ 63.861.613,06 (60.812.976)II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten .............. 24.040.828,57 (21.625.290)87.902.441,63 82.438.266G. Aktive latente Steuern 1.831.230,47 (–)5.004.292.832,74 4.677.889.084Ich bescheinige hiermit entsprechend § 73 VAG, dass die im Sicherungsvermögens ver zeich nis aufgeführten Ver mö gens an la genden ge setz lichen und auf sichts be hörd lichen An for derungen gemäß angelegt und vor schrifts mäßig sicher gestellt sind.München, den 28. März 2013Der Treuhänder für das SicherungsvermögenDr. von Kessel26


Passiva31.12.2012 31.12.2011EUR EUR EUR EURE. Andere RückstellungenÜbertrag: 4.173.922.025,98 3.852.137.765I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ................ 35.163.914,41 (31.699.469)II. Steuerrückstellungen ................................................................................ 10.820.064,76 (147.517)III. Sonstige Rückstellungen .......................................................................... 7.218.879,83 (6.861.108)53.202.859,00 38.708.094F. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckunggegebenen Versicherungsgeschäft .................................................................. 617.695.561,04 630.054.624G. Andere VerbindlichkeitenI. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenenVersicherungsgeschäft gegenüber1. Versicherungsnehmern ..................................................................... 115.052.572,50 (109.042.713)2. Versicherungsvermittlern .................................................................. 8.837.109,18 (8.264.940)123.889.681,68 (117.307.653)II.Abrechnungsverbindlichkeiten aus demRückversicherungsgeschäft ...................................................................... 2.496.743,07 (2.391.385)III. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ......................................... – (–)IV. Sonstige Verbindlichkeiten ........................................................................ 31.864.941,73 (31.857.620)Davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 158.251.366,48 151.556.658EUR 23.910,– (Vorjahr: EUR –)Davon aus Steuern: EUR 1.771.332,15 (Vorjahr: EUR 1.360.110)Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:EUR – (Vorjahr: EUR –)H. Rechnungsabgrenzungsposten ........................................................................ 1.221.020,24 1.554.077I. Passive latente Steuern ..................................................................................... – 3.877.8665.004.292.832,74 4.677.889.084Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Posten C.II. und D. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unterBeachtung des § 341f HGB sowie der aufgrund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist;für den Altbestand im Sinne des § 11c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAGist die Deckungsrückstellung nach dem zuletzt genehmigten Geschäftsplan berechnet worden.München, den 28. März 2013Der Verantwortliche AktuarDr. Math27


Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vomI. Versicherungstechnische Rechnung1. Verdiente Beiträge für eigene RechnungVorjahrEUR EUR EUR EURa) Gebuchte Bruttobeiträge .................................................................. 604.347.465,23 (565.997.063)b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge ....................................... 36.590.394,50 (38.426.190)567.757.070,73 (527.570.873)c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge ....................................... 1.472.888,50 (1.160.909)d) Veränderung des Anteils der Rückversichereran den Bruttobeitragsüberträgen ..................................................... 289.622,27 (319.404)1.183.266,23 (841.505)568.940.336,96 528.412.3782. Beiträge aus der Bruttorückstellung fürBeitragsrückerstattung ............................................................................. 7.578.223,74 8.332.5743. Erträge aus Kapitalanlagena) Erträge aus Beteiligungen ................................................................. 2.562.546,42 (5.130.466)Davon aus verbundenen Unternehmen:EUR 2.000.000,– (Vorjahr: EUR 5.000.000)b) Erträge aus anderen KapitalanlagenDavon aus verbundenen Unternehmen: EUR – (Vorjahr: EUR –)aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechtenund Bauten einschließlich der Bauten auf fremdenGrundstücken .............................................................................. 20.283.845,33 (18.470.959)bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen ......................................... 155.782.523,70 (152.963.504)176.066.369,03 (171.434.463)c) Erträge aus Zuschreibungen ............................................................. 677.640,16 (322.360)d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen ................................ 51.534.054,17 (41.521.232)e) Erträge aus der Auflösung des Sonderpostensmit Rücklageanteil ............................................................................. – (–)230.840.609,78 218.408.5214. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen ......................................... 28.479.838,44 3.147.8765. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung ......... 4.476.338,64 13.128.1616. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnunga) Zahlungen für Versicherungsfälleaa) Bruttobetrag ............................................................................... 331.393.057,87 (348.557.115)bb) Anteil der Rückversicherer ........................................................ 58.998.210,91 (73.989.713)272.394.846,96 (274.567.402)b) Veränderung der Rückstellung für noch nichtabgewickelte Versicherungsfälleaa) Bruttobetrag ............................................................................... 6.740.177,81 (2.201.177)bb) Anteil der Rückversicherer ........................................................ – 196.633,43 (599.751)6.936.811,24 (1.601.426)279.331.658,20 276.168.8287. Veränderung der übrigen versicherungstechnischenNettorückstellungena) Deckungsrückstellungaa) Bruttobetrag ................................................................................ 298.889.246,47 (202.754.774)bb) Anteil der Rückversicherer ........................................................ – 11.980.217,74 (-27.568.980)310.869.464,21 (230.323.754)b) Sonstige versicherungstechnische Nettorückstellungen ............. – (–)310.869.464,21 230.323.75428


1. Januar bis 31. Dezember 2012VorjahrEUR EUR EUR EUR8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängigeBeitragsrückerstattungen für eigene Rechnung ..................................... 31.929.656,32 55.404.6039. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnunga) Abschlussaufwendungen ................................................................. 70.651.063,71 (80.834.166)b) Verwaltungsaufwendungen ............................................................. 15.340.172,53 (14.333.112)85.991.236,24 (95.167.278)c) Davon ab: erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungenaus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft ...... 11.475.965,66 (13.428.685)74.515.270,58 81.738.59310. Aufwendungen für Kapitalanlagena) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen,Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungenfür die Kapitalanlagen ........................................................................ 14.963.736,49 (17.283.988)b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen ................................................. 6.917.426,42 (29.379.134)c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen ................................. 6.333.453,45 (7.961.669)d) Einstellungen in den Sonderposten mit Rücklageanteil ................. – (–)28.214.616,36 54.624.79111. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen ........................................... 5.354.542,36 15.036.55512. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungenfür eigene Rechnung ................................................................................. 89.439.804,28 37.445.23213. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung ................... 20.660.335,25 20.687.154II.Nichtversicherungstechnische Rechnung1. Sonstige Erträge ........................................................................................ 16.363.977,64 (14.467.702)2. Sonstige Aufwendungen .......................................................................... 28.600.723,23 (26.926.697)– 12.236.745,59 – 12.458.9953. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit .............................................. 8.423.589,66 8.228.1594. Außerordentliche Erträge .......................................................................... – (–)5. Außerordentliche Aufwendungen ............................................................ – (–)6. Außerordentliches Ergebnis ..................................................................... – –7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag .............................................. 2.635.963,64 (2.807.733)Davon aus latenten Steuern: EUR – 5.705.095,82(Vorjahr: EUR – 155.776)Erstattung durch Organgesellschaften .................................................... – (–)2.635.963,64 (2.807.733)8. Sonstige Steuern ....................................................................................... 787.626,02 (420.426)Erstattung durch Organgesellschaften .................................................... – (–)787.626,02 (420.426)3.423.589,66 3.228.1599. Jahresüberschuss ..................................................................................... 5.000.000,00 5.000.00010. Einstellungen in Gewinnrücklagena) In die Verlustrücklage gemäß § 37 VAG ........................................... 1.000.000,00 (1.000.000)b) In andere Gewinnrücklagen ............................................................... 4.000.000,00 (4.000.000)5.000.000,00 5.000.00011. Bilanzgewinn .............................................................................................. – –29


Anhang: Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss und der Lagebericht wurde nach denVorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassungdes Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) einschließlichder dazu ergangenen Übergangsvorschriften nachdem Einführungsgesetz zum HGB (EGHGB) und der Verordnungüber die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen(RechVersV) erstellt.Immaterielle VermögensgegenständeDie hier ausgewiesene, von fremden Herstellern käuflicherworbene EDV-Software ist mit den Anschaffungs kostenbewertet. Steuerlich zulässige Abschreibungen werden vorgenommen.Die Aktivierung von selbst erstellter Software gemäß BilMoGwurde nicht vorgenommen.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauteneinschließlich der Bauten auf fremden GrundstückenSie werden mit den Anschaffungs-/Herstellungskosten beziehungsweisegegebenenfalls mit dem niedrigeren beizulegendenWert bewertet. Steuerlich zulässige Abschreibungenwerden vorgenommen.Anteile an verbundenen Unternehmen und BeteiligungenSie sind mit den Anschaffungskosten bilanziert.angemessene Einzel- beziehungsweise Pauschalwertberichtigungengekürzt.Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine,Einlagen bei Kreditinstituten, andere KapitalanlagenSie sind mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.Ermittlung der ZeitwerteBei der Ermittlung der Zeitwerte werden folgende Methodenangewandt:Die Grundstücke werden grundsätzlich nach dem von derBundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht empfohlenenvereinfachten Ertragswertverfahren bewertet. Die Bewertungder Grundstücke erfolgte 2012.Inhaberschuldverschreibungen und Investmentanteile sindmit dem Börsenkurs zum 31. Dezember 2012 bewertet.Für Spezialfonds wird der von der Kapitalanlagegesellschaftmitgeteilte Wert angesetzt.Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden in Ermangelungeines aktuellen Markt- oder Börsenwertes mit denAnschaffungskosten berücksichtigt.Bei nicht börsennotierten Kapitalanlagen mit fester Laufzeit(Darlehen und Hypotheken) wird der Zeitwert aufder Grundlage der Zinsstrukturkurve zum Bilanzstichtagunter Berücksichtigung von Bonitätsausstattung und Restlaufzeitenermittelt.NamensschuldverschreibungenSie sind mit dem Nominalwert abzüglich geleisteter Tilgungenangesetzt. Disagiobeträge werden passiv, Agiobeträge aktivabgegrenzt.Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabernvon LebensversicherungspolicenDiese werden nach § 341d HGB in Verbindung mit § 56RechVersV mit dem Zeitwert angesetzt.Schuldscheinforderungen und DarlehenSie sind gemäß § 341c Absatz 3 HGB seit dem 1. Januar 2011mit den fortgeführten Anschaffungskosten zuzüglich oder abzüglichder kumulierten Amortisation angesetzt.Investmentanteile und InhaberschuldverschreibungenSie sind mit den Börsenkursen, höchstens mit den durchschnittlichenAnschaffungskosten bewertet. NiedrigereWertansätze aus der Vergangenheit werden, soweit erforderlich,zugeschrieben.Wertpapiere, die dauernd dem Geschäftsbetrieb dienen, werdennach § 341b Abs. 2 Satz 1 HGB bewertet.Bei den dem Anlagevermögen zugeordneten Inhaberschuldverschreibungenwerden Agien linear über die Restlaufzeitder Papiere abgeschrieben.Hypotheken-, Grundschuld- und RentenschuldforderungenSie sind gemäß § 341c Absatz 3 HGB seit dem 1. Januar 2011mit den fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich der kumuliertenAmortisation angesetzt. Disagiobeträge werdenauf die Zeit von der Begebung bis zur ersten Kündigungsmöglichkeitdes Darlehens (Ablauf der Zinsbindefrist) verteilt.Einige wenige Not leidend gewordene Darlehen werden umDerivate FinanzinstrumenteIn Verbindung mit Namensschuldverschreibungen undSchuldscheindarlehen abgeschlossene Zinsswaps werdenmit den zugrunde liegenden Basiswerten zu Bewertungseinheitenzusammengefasst.Forderungen aus dem selbst abgeschlossenenVersicherungsgeschäftSie sind mit den Nominalbeträgen bewertet. Einzelwertberichtigungenwegen befürchteter Zahlungsausfälle undPauschalwertberichtigungen wegen des allgemeinen Kreditrisikoswerden in angemessener Höhe gebildet.Sonstige Forderungen und VermögensgegenständeDie Bilanzierung erfolgt zu Nominalbeträgen. Für in geringemUmfang bestehende Bonitätsrisiken werden Pau schalwertberichtigungenvorgenommen.Sachanlagen und VorräteSie sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten gebucht.Die Betriebs- und Geschäftsausstattung ist um die steuerlichzulässigen Abschreibungen gemindert. GeringwertigeWirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.Materialvorräte sind zu Festwerten gemäß § 240Abs. 3 HGB bilanziert.30


BeitragsüberträgeDie Beitragsüberträge des selbst abgeschlossenen Ver sicherungsgeschäfteswerden nach festgelegten versicherungsmathematischenGrundsätzen ermittelt. In Über einstimmungmit den Rechnungslegungsvor schriften wird dabeider tatsächliche Beginnmonat eines jeden ein zel nen Versicherungsvertrageszugrunde gelegt.Ausgewiesen sind die übertragungsfähigen Teile der im Geschäftsjahrfällig gewordenen Beiträge oder Bei trags raten.Nicht übertragbare rechnungsmäßige In kasso kosten werdenabgesetzt. Bei den auf echten Mo nats bei trägen aufgebautenKlein lebens versicherungs ta rifen entstehen keine Beitragsüberträge.Den Ver si che rungs nehmern wegen gesondertvereinbarter Vor aus zah lungs weise bereits belastete Folgejahrbeiträgewerden zum Bilanzstichtag storniert. Darauf bereitsgeleistete Ein zah lungen erscheinen als Beitragsvorauszahlungenunter Passiva G.I.1.DeckungsrückstellungDie Deckungsrückstellung für alle selbst abgeschlossenen Versicherungen,außer fondsgebundenen Versicherungen, wirdunter Beachtung der einschlägigen gesetzlichen Vorschrifteneinzelvertraglich nach der prospektiven Methode (für fondsgebundeneVersicherungen nach der retrospektiven Methode)unter Berücksichtigung implizit angesetzter Kosten berechnet.Für den Altbestand werden nach Maßgabe der geltendenGeschäftspläne folgende Rechnungsgrundlagen verwendet:Rechnungszinsen 3,0 Prozent, 3,5 Prozent und 4,0 Prozent;Zillmersätze von maximal 35 Promille; Sterbenswahrscheinlichkeitenfür Großlebensversicherungen überwiegend nachder Sterbetafel 1986, für Rentenversicherungen nach der SterbetafelDAV 2004 R-Bestand und 2004 R-B20; Heiratswahrscheinlichkeitennach der Heiratstafel 60/62; Berufsunfähigkeitswahrscheinlichkeitennach der Verbandstafel 1990.Für aus zugewiesenen Überschussanteilen gebildete Bonussummenbeziehungsweise Bonusrenten werden Deckungsrückstellungengemäß den genehmigten Geschäftsplänennach gleichen Rechnungsgrundlagen gebildet.Der Neubestand wird in die folgenden Risikoklassen eingeteilt:Kapitalversicherungen 95, Risikoversicherungen 95,Berufsunfähigkeitsversicherungen 95, Leibrentenversicherungen95, Gruppen- Kapitalversicherungen 95, Gruppen-Leibrentenversicherungen 95, Unfalltod-Zusatzversicherungen95, Kapitalversicherungen 2000, Risikoversicherungen2000, Berufsunfähigkeitsversicherungen 2000, Leibrentenversicherungen2000, Gruppen-Kapitalversicherungen 2000,Gruppen-Leibrentenversicherungen 2000, Unfalltod-Zusatzversicherungen2000, fondsgebundene Lebensversicherungen2001, fondsgebundene Leibrentenversicherungen2001, Leibrentenversicherungen nach dem Altersvermögensgesetz2001, Kapitalversicherungen 2004, Risikoversicherungen2004, Berufsunfähigkeitsversicherungen 2004,Leibrentenversicherungen 2004, Gruppen-Kapitalversicherungen2004, Gruppen-Leibrentenversicherungen 2004,Unfalltod-Zusatz-versicherungen 2004, fondsgebundeneLebensversicherungen 2004, fondsgebundene Leibrentenversicherungen2004, Leibrentenversicherungen nach demAltersvermögensgesetz 2004, Kapitalversicherungen 2005,Risikoversicherungen 2005, Berufsunfähigkeitsversicherungen2005, Leibrentenversicherungen 2005, Gruppen-Kapitalversicherungen2005, Gruppen-Leibrentenversicherungen2005, Unfalltod-Zusatzversicherungen 2005, fondsgebundeneLebensversicherungen 2005, fondsgebundene Leibrentenversicherungen2005, Kapitalversicherungen 2007, Risikoversicherungen2007, Berufsunfähigkeitsversicherungen2007, Leibrentenversicherungen 2007, Gruppen-Kapitalversicherungen2007, Gruppen- Leibrentenversicherungen 2007,Unfalltod- Zusatzversicherungen 2007, fondsgebundene Lebensversicherungen2007, fondsgebundene Leibrentenversicherungen2007, fondsgebundene Leibrentenversicherungennach dem Altersvermögensgesetz 2007, Kapitalversicherungen2008, Risikoversicherungen 2008, Berufsunfähigkeitsversicherungen2008, Leibrentenversicherungen 2008,Gruppen-Kapitalversicherungen 2008, Gruppen-Leibrentenversicherungen2008, Unfalltod- Zusatzversicherungen 2008,fondsgebundene Lebensversicherungen 2008, fondsgebundeneLeibrentenversicherungen 2008, fondsgebundeneLeibrentenversicherungen nach dem Altersvermögensgesetz2008, Kapitalversicherungen 2009, Risikoversicherungen2009, Berufsunfähigkeitsversicherungen 2009, Leibrentenversicherungen2009, Gruppen-Kapitalversicherungen2009, Gruppen-Leibrentenversicherungen 2009, Unfalltod-Zusatzversicherungen 2009, fondsgebundene Lebensversicherungen2009, fondsgebundene Leibrentenversicherungen2009, fondsgebundene Leibrentenversicherungennach dem Altersvermögensgesetz 2009, Kapitalversicherungen2012, Risikoversicherungen 2012, Berufsunfähigkeitsversicherungen2012, Leibrentenversicherungen 2012,Gruppen-Kapitalversicherungen 2012, Gruppen-Leibrentenversicherungen2012, Unfalltod-Zusatzversicherungen 2012,fondsgebundene Lebensversicherungen 2012, fondsgebundeneLeibrentenversicherungen 2012, fondsgebundeneLeibrentenversicherungen nach dem Altersvermögensgesetz2012, Kapitalisierungsgeschäfte.Die Deckungsrückstellung für alle Risikoklassen wird mit einemRechnungszins von 4,00 Prozent (Tarife 95) beziehungsweise3,25 Prozent (Tarife 2000) beziehungsweise 2,75 Prozent(Tarife 2004, Tarife 2005) beziehungsweise 2,25 Prozent(Tarife 2007, Tarife 2008, Tarife 2009) beziehungsweise1,75 Prozent (Tarife 2012), Zillmersätzen von maximal 40 Promilleder Beitragssumme, und Sterbenswahrscheinlichkeitennach den DAV-Sterbetafeln 1994 T, 2004 R, 2004 R-Bestandund 2004 R-B20 berechnet. Für Heiratswahrscheinlichkeitenaller Tarife und Berufsunfähigkeitswahrscheinlichkeiten derTarife 95 werden die gleichen Tafeln wie für den Altbestandverwendet. Für Berufsunfähigkeitswahrscheinlichkeiten derTarife 2000, 2004, 2005, 2007, 2008, 2009 und 2012 werdendie Rechnungsgrundlagen für die Berufsunfähigkeitsversicherungder DAV 1997 zugrunde gelegt.Deckungsrückstellungen für zugewiesene Bonussummenbeziehungsweise Bonusrenten werden nach den gleichenRechnungsgrundlagen wie die der Grundversicherungen gebildet.Für Verträge mit einem Rechnungszins von 4,0 Prozent wirdgemäß der Verordnung zur Änderung der Deckungsrückstellungsverordnungund der Pensionsfonds-Deckungsrückstellungsverordnungvom 1. März 2011 eine Zinszusatzreservemit einem Referenzzins von 3,64 Prozent gebildet. Dabei werdendie bei der Berechnung der Erhöhung der Deckungsrückstellungwegen verlängerter Lebenserwartung angesetztenStorno- und Kapitalabfindungswahrscheinlichkeiten bei denbetroffenen Rentenversicherungen in die Berechnung derZinszusatzreserve übernommen.31


Rückstellung für noch nicht abgewickelte VersicherungsfälleDer Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfällewerden aus dem Geschäftsjahr die einzeln ermitteltenLeistungssummen der Versicherungsfälle zugeführt, dievor Feststellung des technischen Versicherungsbestandesgemeldet wurden, im Geschäftsjahr aber nicht mehr zurAuszahlung kamen. Für jeden vor dem 1. Januar 2013 eingetretenen,aber erst nach technischer Bestandsfeststellungbekannt gewordenen Versicherungsfall, wird der nicht durchDeckungsrückstellung und Beitragsübertrag gedeckte Teilder Leistungssumme einer Spätschadenrückstellung zugeführt.Noch nicht bekannte Spätschäden werden pauschaldurch einen Erfahrungswert berücksichtigt. Die Rückstellungfür Regulierungsaufwendungen entspricht dem Erlass desBundesministeriums der Finanzen vom 2. Februar 1973.Schlussüberschussanteil-FondsDer in der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zu reservierendeSchlussüberschussanteilfonds wird für den Altbestandeinzelvertraglich prospektiv unter impliziter Berücksichtigungder Ausscheidewahrscheinlichkeiten pauschal mit einemDiskontsatz von 3,4 Prozent berechnet. Die der Berechnungzugrunde liegende Schlussüberschussanwartschaft wird gemäߧ 28 Abs. 7a RechVersV für jeden Einzelvertrag proportionalzu seiner kumulierten Zinssumme aufgebaut. Für denNeubestand werden die gleichen Berechnungsverfahren wiefür den Altbestand und ein Diskontsatz von 3,4 Prozent verwendet.Für die zusätzliche Schlusszahlung bei Erleben des Ablaufswird einzelvertraglich prospektiv ein Fonds mit einem Diskontsatzvon 3,4 Prozent zuzüglich 2,3 Prozent wegen geringererLeistungen bei Tod oder vorzeitiger Vertragsauflösungin der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) reserviert.Die der Berechnung zugrunde liegende Schlusszahlungsanwartschaftwird gemäß § 28 Abs. 7a RechVersV fürjeden Einzelvertrag proportional zu seiner kumulierten Zinssummeaufgebaut.Für die deklarierte Mindestbeteiligung an Bewertungsreservenwird innerhalb der RfB ein Fonds nach den gleichen Berechnungsverfahrenwie der Schlussüberschussanteilfondsgebildet.Anteile der Rückversicherer an den versicherungstechnischenRückstellungenDie aus dem in Rückdeckung gegebenen selbst abgeschlossenenVersicherungsgeschäft auf die Rückversichererentfallenden Anteile an den versicherungstechnischenRückstellungen entsprechen den Bestimmungen der Rückversicherungsverträge.Die Pensionsrückstellungen sind unter Anwendung des§ 253 HGB nach versicherungsmathematischen Grundsätzenmit einem Zinsfuß von 5,04 Prozent nach den Richttafeln2005 G von Prof. Klaus Heubeck gerechnet. Dieser Zinssatzentspricht dem von der Deutschen Bundesbank zum Stichtaggemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichtenAbzinsungssatz bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren.Als Bewertungsverfahren wird die Projected Unit CreditMethod (Methode der laufenden Einmalbeiträge) angesetzt.Es wird eine Gehaltsdynamik inklusive Karrieretrend, differenziertnach Mitarbeitergruppen, in Höhe von 2,0 Prozent bis5,0 Prozent jährlich berücksichtigt. Gruppenabhängig wirdeine Rentendynamik in Höhe von 1,0 Prozent bis 3,0 Prozentjährlich eingerechnet. Fluktuationswahrscheinlichkeiten werdenebenfalls gruppenabhängig zwischen 0,0 Prozent jährlichund 10,0 Prozent jährlich für Mitarbeiter bis zum 35. Lebensjahrberücksichtigt.Vom Wahlrecht gemäß BilMoG, wonach die erforderlicheZuführung zum 1. Januar 2010 auf maximal 15 Jahre verteiltwerden kann, wird Gebrauch gemacht.Die Rückstellung für Dienstjubiläen wird unter Anwendungdes § 253 HGB unter Berücksichtigung der gesetzlichenSozialversicherung nach der Projected Unit Credit Method(Methode der laufenden Einmalbeiträge) angesetzt. Für denBestand der Jubiläumsverpflichtungen wird oben genannterpauschaler Zinssatz von 5,04 Prozent jährlich verwendet. Eswird für die Rückstellungsberechnung eine jährliche Gehaltsdynamikvon 2,0 Prozent zugrunde gelegt. Weiterhin wirdfür die Mitarbeiter bis zum 35. Lebensjahr eine Fluktuationswahrscheinlichkeitvon 10,0 Prozent jährlich berücksichtigt.Als Rechnungsgrundlagen dienen die steuerlich anerkanntenRichttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck.Die Rückstellung für Altersteilzeit wird gemäß handelsrechtlicherVorschriften unter Berücksichtigung der gesetzlichenSozialversicherung ermittelt. Für den Bestand an Altersteilzeitverpflichtungenwird ebenfalls ein pauschaler Zinssatzvon 5,04 Prozent jährlich angesetzt. Es wird eine Gehaltsdynamik,differenziert nach Mitarbeitergruppen, in Höhe von0,0 Prozent bis 2,0 Prozent jährlich berücksichtigt. Als Rechnungsgrundlagendienen die steuerlich anerkannten Richttafeln2005 G von Prof. Klaus Heubeck.Andere VerbindlichkeitenSie sind mit den Nominal- beziehungsweise Rückzahlungsbeträgenangesetzt.Latente SteuernSie werden mit einem Steuersatz von 30,0 Prozent berechnet.Andere RückstellungenSie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischerBeurteilung notwendig ist.WährungsumrechnungDer Abrechnungsverkehr mit dem Rückversicherer in Fremdwährungenwird nur in Euro-Währung, zum jeweiligen Tageskursder ausländischen Währung, gebucht.32


Erläuterungen zur BilanzAktivaB. KapitalanlagenI. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte undBauten einschließlich der Bauten auf fremdenGrundstücken2. BeteiligungenAus der vertraglichen Zusage, Anteile an Private-Equity-Beteiligungen zu zeichnen, sind 38.665.787,11 Euro nochnicht investiert.EUREURStand 1.1.2012 205.890.089,75Zugang: Kauf 25.231.296,79Herstellungskosten 2.861.828,15 28.093.124,94Abgang: Verkauf 164.224,60PlanmäßigeAbschreibungen 2.819.738,03AußerplanmäßigeAbschreibungen 4.029.761,33 7.013.723,96Stand 31.12.2012 226.969.490,73III. Sonstige Kapitalanlagen1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinslicheWertpapiereGliederung des Bestandes:2012EUR2011EURAktien und Investmentanteile 767.924.343,35 616.147.916,99Andere nicht festverzinslicheWertpapiere – –Unser Grundbesitz umfasst:BilanzwertEUR767.924.343,35 616.147.916,998 Grundstücke mit Geschäftsundanderen Bauten155.730.792,2296 Grundstücke mit Wohnbauten 70.382.318,4815 Anteile an Bruchteilsgemeinschaften856.380,033. Hypotheken-, Grundschuld- und RentenschuldforderungenGliederung des Bestandes nachGrößenordnungenStückEURBis 5.000,– EUR 49 134.828,44Von 5.001,– EUR bis 12.500,– EUR 180 1.663.822,12Der anteilige Buchwert der zum Teil eigengenutztenGrund stücke beträgt 35.823.535,43 Euro.Der Zeitwert unseres Grundbesitzes beläuft sich auf329.398.000,– Euro.II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmenund BeteiligungenVon 12.501,– EUR bis 25.000,– EUR 377 7.141.243,45Von 25.001,– EUR bis 50.000,– EUR 909 34.489.642,03Von 50.001,– EUR bis 125.000,– EUR 1.741 142.493.626,17Von 125.001,– EUR bis 250.000,– EUR 685 117.377.392,72Von 250.001,– EUR bis 500.000,– EUR 155 50.423.582,63Über 500.000,– EUR 53 58.143.408,644.149 411.867.546,201. Anteile an verbundenen UnternehmenAnteil%EigenkapitalEURErgebnisEURDelta Direkt LebensversicherungAG München100 12.884.433,57 1.051.947,11TRIAS Versicherung AG 100 2.630.163,47 – 100.960,48Magnus GmbH 100 225.825,69 10.150,84LV 1871 Pensionsfonds AG 100 3.944.542,86 – 27.424,92LV 1871 Private Assurance AG 100 14.612.809,32 – 1.388.076,76Aufgrund der Beteiligungshöhe kann die Lebensversicherung von 1871 a. G.München auf alle verbundenen Unternehmen unmittelbar einen beherrschendenEinfluss ausüben.33


4. Sonstige AusleihungenGliederung des Bestandesnach Schuldnerna) Namensschuldverschreibungen2012EUR2011EURÖffentlich-rechtliche Geld- undKreditinstitute 378.000.000,00 366.000.000,00Privatrechtliche Geld- undKreditinstitute 808.000.000,00 879.500.000,00Schuldbuchforderungen – –Angaben zu Finanzinstrumenten gemäß § 285 Nr. 18 HGBZeitwertTEURBilanzwertTEURUnterlasseneAbschreibungenTEURBeteiligungen 13.943 14.580 – 637Inhaberschuldverschreibungen79.495 82.853 – 3.358Sonstige Ausleihungen 17.581 19.800 – 2.219Insgesamt 111.019 117.233 – 6.214Sonstige 40.000.000,00 40.000.000,00b) Schuldscheinforderungenund Darlehen1.226.000.000,00 1.285.500.000,00Bund, Länder und sonstigeKörperschaften des öffentlichenRechts (ohne Geld- und Kreditinstitute)362.210.220,80 476.818.039,85Öffentlich-rechtliche Geld- undKreditinstitute 165.922.626,95 206.164.249,11Privatrechtliche Geld- undKreditinstitute 353.565.611,10 359.164.967,24Sonstige 44.033.569,86 44.034.054,63925.732.028,71 1.086.181.310,83Aufgrund der positiven Tendenz der bisherigen Wertentwicklunggehen wir bei den Beteiligungen und densonstigen Ausleihungen nicht von einer dauerhaftenWertminderung aus.Die Inhaberschuldverschreibungen, die gemäß § 341bAbs. 2 HGB bilanziert werden, sollen bis zum Laufzeitendegehalten werden und so die Einlösung zum Nennwertsicherstellen.Angaben zu Anteilen an Investmentvermögen nach § 285 Nr. 26 HGBGliederung des Bestandes nach zum Anschaffungswert und zum Nennwertbilanzierten Kapitalanlagen zum 31.12.2012ZeitwertTEURBilanzwertTEURSaldoTEURUnterlasseneAbschreibungen schüttungenAus-TEUR TEURZeitwertTEURBilanzwertTEURSaldoTEURZum Anschaffungswertbilanzierte Kapitalanlagen 3.573.617 3.223.517 350.100Zum Nennwert bilanzierteKapitalanlagen 1.526.634 1.346.833 179.801Summe der in die ÜberschussbeteiligungeinzubeziehendenKapitalanlagen 5.100.251 4.570.350 529.901Bei den Bilanzwerten von zum Nennwert bilanziertenKapitalanlagen sind die in den Rechnungs abgrenzungspostenenthaltenen Agio- und Disagioabgrenzungen enthalten.Daraus ergibt sich eine Abweichung zu den in derBilanz unter Aktiva B. ausgewiesenen Werten. Es handeltsich um Namensschuldverschreibungen.Aktienfonds 98.095 93.472 4.623 – 3.003Mischfonds 422.697 426.957 – 4.260 – 4.384 7.153Immobilienfonds 14.502 14.492 10 – –Rentenfonds 16.001 15.121 880 – –Insgesamt 551.295 550.042 1.253 – 4.384 10.156Es wurden 4.384 Tausend Euro Abschreibungen nach§ 253 Abs. 3 Satz 4 HGB vermieden, da wir nicht von einerdauerhaften Wertminderung ausgehen.Angaben zu Bewertungseinheiten gemäß § 285 Nr. 23HGBWertpapiere, die der dauernden Vermögensanlage gewidmet wurden(§ 341b Absatz 2 Satz 1 HGB)ZeitwertTEURBilanzwertTEURSaldoTEURUnterlasseneAbschreibungenTEURInvestmentanteile 762.446 759.528 2.918 – 5.263Inhaberschuldverschreibungen852.023 776.433 75.590 – 3.3581.614.469 1.535.961 78.508 – 8.621Im Rahmen von Mikro-Hedges wurden Zins-Swap-Geschäfte über 70 Mio. Euro einzelnen Namensschuldverschreibungenund Schuldscheindarlehen zugeordnet.Dabei entsprechen sich Laufzeit und Kupontermine undsomit kompensieren sich Zinsniveauänderungen über diegesamte Laufzeit des Sicherungsgeschäftes. Die Sicherungkann jederzeit aufgelöst werden. Die Qualität desSicherungs geschäftes wird anhand der Gegenüberstellungvon Zahlungsströmen und Wertveränderungentäglich überwacht und monatlich dokumentiert.Es ergeben sich konstruktionsbedingt lediglich die aus derZinsstruktur zu erwartenden Differenzen.34


C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabernvon LebensversicherungspolicenAls Anlagestock werden 18.493.396,65 Anteilseinheitenan 83 Investmentfonds gehalten.AnlagestockAnteile am31.12.2012Bestandin EURAnlagestockAnteile am31.12.2012Bestandin EURAberdeen Money Market Fund 1.841,05 820.241,58Aktiv Constant Profit Global T 8.044,97 298.226,86Allianz PIMCO Euro Rentenfonds „K“ 71.343,41 3.131.975,81Allianz PIMCO Europazins A 123.666,97 6.273.625,59Allianz PIMCO Geldmarktfonds Spezial A 22.974,17 1.158.127,70BGF European Small & Midcap Opportunities Fund 9.042,27 743.254,75BGF World Energy Fund A2 10.664,53 171.592,30BGF World Mining Fund A2 28.854,08 1.307.955,67Carmignac Court Terme 58,66 220.137,30Carmignac Investissement 619,24 546.466,42Carmignac Patrimoine 17.734,03 9.767.685,94Carmignac Profil Reactif 100 1.148,84 198.518,70Carmignac Profil Reactif 50 762,71 126.686,82Carmignac Profil Reactif 75 748,67 145.998,93Carmignac Securité 785,42 1.277.420,40C-Quadrat Arts Best Momentum 3.325,04 608.848,31C-Quadrat Arts Total Return Balanced 3.839,69 625.677,14C-Quadrat Arts Total Return Global 18.561,38 1.647.322,77CS Euroreal 35.267,13 1.107.387,94DJE – Alpha Global P 46.774,10 8.051.226,59DJE – Dividende & Substanz P 6.620,78 1.675.123,21DJE – Gold & Ressourcen P 4.401,35 749.418,05DJE – Renten Global P 2.317,34 350.358,60DJE Vermögensmanagement P 2.329,78 234.375,76DWS Garant 80 Dynamic 47.875,37 4.701.361,15DWS Garant 80 FPI 1.186,68 107.667,63DWS Health Care 2.176,56 234.850,44DWS Invest Bric Plus 2.198,67 394.616,75DWS Invest Chinese Equities LC 1.097,34 163.865,41DWS Invest European Equities LC 17.449,19 2.193.652,89DWS Invest European Small/Mid Cap LC 371,40 46.279,60DWS Invest Global Agribusiness LC 1.167,40 146.567,46DWS Invest Responsibility LC 515,26 48.712,26DWS Invest Top 50 Asia LC 4.151,48 726.508,73DWS Investa 13.785,01 1.446.047,03DWS Vermögensbildungsfonds I 76.931,58 6.692.277,73DWS Vermögensbildungsfonds I LUX 32.125,07 3.530.223,92DWS Vermögensmandat - Balance 21.948,58 2.126.598,16DWS Vermögensmandat - Defensiv 8.342,75 879.493,17DWS Vermögensmandat - Dynamik 11.818,36 1.089.770,90DWS Zürich Invest Aktien Schweiz 1.184,36 190.527,73Ethna Global Defensiv 835,98 122.955,75Ethna-Aktiv E 2.426,25 289.840,21Fidelity Funds – European Growth Fund 2.845.897,34 28.828.940,06Fidelity Funds – International Fund 168.237,89 4.411.197,58Übertrag: 3.683.448,12 99.609.607,70Übertrag: 3.683.448,12 99.609.607,70Flossbach von Storch SICAV – Multiple Opportunities 4.617,25 773.251,23Fondak A 6.276,84 682.480,80Franklin Mutual European Fund 3.561,01 65.237,66Henderson Horizon Fund – Euroland Fund 17.395,38 461.673,47Investor Global Opportunities FoF PI 5.861,42 246.941,62iShares DAX (DE) 776,63 53.541,04iShares EURO STOXX 50 (ACC) 728,29 18.779,54iShares MSCI World 2.834,87 66.657,02JB BF Credit Opportunities 1.830,70 290.348,86Lyxor EVO Fund 422.871,47 24.797.182,83M & W Privat 57,28 8.073,65MultiSelect Welt-Aktien 19.222,72 1.175.084,67Nordea European Value Fund 6.431,14 258.467,59Pictet Absolute Return Global 934,06 108.453,61Pictet Biotech 3.583,90 974.918,86Pictet Water 1.704,74 285.016,08Pioneer Funds – Emerging Markets Equity 49.686,41 360.723,37Pioneer Funds – Global Ecology A 19.423,08 3.151.005,79Pioneer Funds – Japanese Equity 4.442,98 8.041,80Pioneer Funds – U.S. Pioneer Fund A 1.307.314,54 5.882.915,41Pioneer Investments Chance A 3.548,02 2.451.147,29Pioneer Investments Ertrag A 2.592,60 1.347.712,38Pioneer Investments German Equity 989,38 134.170,41Pioneer Investments Wachstum A 4.002,14 2.658.418,27Sauren Global Balanced 95.208,04 922.565,92Sauren Global Growth Plus 247.395,31 2.511.062,36Templeton Asian Growth Fund 46.816,87 1.249.542,33Templeton Global Balanced Fund 36.452,92 476.439,66Templeton Global Bond Fund 67.602,61 1.452.104,01Templeton Growth (Euro) 4.967.007,57 54.786.093,45Templeton Latin America Fund 5.678,89 336.190,30Threadneedle American Select 1 LS 2.846.487,97 4.552.987,83Threadneedle European Bond 63.458,69 96.044,73Threadneedle European Select Ret 4.303.530,69 8.684.524,93Threadneedle European Smaller Companies Fund 191.185,64 919.851,47Tri Style Fund 17.159,33 218.266,62Warburg Strategiefonds Sachwerte Global 19.025,57 2.030.789,61Warburg Strategiefonds Sachwerte Global Defensiv 12.251,56 1.294.990,2918.493.396,65 225.401.304,4635


Entwicklung der Aktivposten A, B I bis III imGeschäftsjahr 2012BilanzwerteVorjahrTEURA. Immaterielle Vermögensgegenstände1. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebsnach § 269 Abs. 1 Satz 1 HGB .................................................................................................................................................. –2. Entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert ..................................................................................................... –3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände ............................................................................................................. 4.6214. Summe A. ........................................................................................................................................................................ 4.621B I.Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauteneinschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken ........................................................................................................... 205.890B II.Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen1. Anteile an verbundenen Unternehmen ........................................................................................................................... 37.0882. Beteiligungen ................................................................................................................................................................... 55.6383. Summe B II. ..................................................................................................................................................................... 92.726B III.Sonstige Kapitalanlagen1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere ................................................................... 616.1482. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere ................................................................... 370.0703. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen ......................................................................................... 373.3894. Sonstige Ausleihungena) Namensschuldverschreibungen .............................................................................................................................. 1.285.500b) Schuldscheinforderungen und Darlehen ................................................................................................................. 1.086.181c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine .................................................................................... 21.652d) Übrige Ausleihungen ................................................................................................................................................ –5. Einlagen bei Kreditinstituten ........................................................................................................................................... 244.8706. Andere Kapitalanlagen ..................................................................................................................................................... 13.8597. Summe B III. .................................................................................................................................................................... 4.011.669Insgesamt .......................................................................................................................................................................................... 4.314.90636


Zugänge Umbuchungen Abgänge Zuschreibungen AbschreibungenBilanzwerteGeschäftsjahrTEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR– – – – – –– – – – – –2.154 – – – 1.429 5.3462.154 – – – 1.429 5.34628.093 – 164 – 6.850 226.96910.000 – – – – 47.08816.086 – 4.221 – – 67.50326.086 – 4.221 – – 114.591334.331 – 182.507 – 48 767.924998.523 – 592.160 – – 776.43380.809 – 42.311 – 20 411.86775.000 – 134.500 – – 1.226.000131.359 – 291.808 – – 925.7324.414 – 5.142 – – 20.924– – – – – –– – 180.705 – – 64.165– – 367 678 – 14.1701.624.436 – 1.429.500 678 68 4.207.2151.680.769 – 1.433.885 678 8.347 4.554.12137


D. ForderungenI. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenenVersicherungsgeschäft an:1. VersicherungsnehmerDie fälligen Forderungen an Versicherungsnehmer stellenüberwiegend Beitragsrückstände dar.Als noch nicht fällig sind Ansprüche an die Ver si che rungsnehmerauf Erstattung der noch nicht getilgten rechnungsmäßigenAbschlussaufwendungen ausgewiesen.Es entfallen auf:2012EUR2011EUREinzelversicherungen:Kapitalversicherungen 3.000.477,98 2.994.186,42Risikoversicherungen 487.546,69 533.225,12Rentenversicherungen 21.117.807,74 22.851.792,35Berufsunfähigkeitsversicherungen 48.169.929,61 42.878.517,92Kollektivversicherungen 3.096.097,83 2.787.072,9075.871.859,85 72.044.794,71Pauschalwertberichtigung – 131.107,00 – 134.104,002. Versicherungsvermittler75.740.752,85 71.910.690,71Es handelt sich nahezu ausschließlich um voraus gezahlteProvisionen und Cour tagen an Versicherungs vermittlersowie um Ab rechnungs salden aus dem Mitversicherungsgeschäft.III. Sonstige ForderungenForderungen gegenüber verbundenenUnternehmen:EURDelta Direkt Lebensversicherung AG München 5.212.100,99TRIAS Versicherung AG 977.049,76E. Sonstige VermögensgegenständeIII. Andere VermögensgegenständeHier handelt es sich um vorausgezahlte Versicherungsleistungen.F. RechnungsabgrenzungspostenII. Sonstige RechnungsabgrenzungspostenAußer Zahlungen von 1.247.081,77 Euro, die Aufwandder Folgejahre darstellen, sind hier auf die Laufzeit vonNamens schuldverschreibungen zu verteilende Agien inHöhe von insgesamt 22.793.746,80 Euro ausgewiesen.G. Aktive latente Steuern01.01.2012EURÄnderungGeschäftsjahrEUR31.12.2012EURAktive latente SteuernAktivaKapitalanlagenGrundstücke 246.237,17 – 94.608,18 151.628,99Anteile an verbundenenUnternehmen – 37.355,70 37.355,70Investmentanteile 175.722,31 5.376.176,67 5.551.898,98PassivaRückstellungenVersicherungstechnische 90.415,06 37.186,36 127.601,42Nicht versicherungstechnische1.062.647,46 478.319,55 1.540.967,011.575.022,00 5.834.430,10 7.409.452,10Passive latente SteuernAktivaKapitalanlagenGrundstücke 4.950.350,27 – 9.173,66 4.941.176,61Beteiligungen 502.537,08 134.507,94 637.045,025.452.887,35 125.334,28 5.578.221,63Saldo 3.877.865,35 5.709.095,82 1.831.230,47Magnus GmbH 421.178,93LV 1871 Pensionsfonds AG 2.169.402,20LV 1871 Private Assurance AG 2.339.074,14An größeren Posten sind weiter zu nennen:Forderungen an die Finanzverwaltung aufErstattung von Steuern 1.457.164,67Hinterlegte Mietkautionen 1.983.476,23Fällige Zins- und Mietforderungen 1.771.987,68Umlageforderungen an Mieter 183.089,1138


PassivaA. EigenkapitalII. DeckungsrückstellungEUREUR2012EUR2011EURI. GewinnrücklagenEinzelversicherungen:1. Verlustrücklage gemäß § 37 VAGKapitalversicherungen 1.424.312.610,17 1.434.368.066,09Stand 1.1.2012 37.000.000,00Risikoversicherungen 14.132.070,66 13.208.355,20Einstellung aus dem Jahresüberschussdes Geschäftsjahres 1.000.000,00 38.000.000,002. Andere GewinnrücklagenStand 1.1.2012 48.000.000,00Einstellung aus dem Jahresüberschussdes Geschäftsjahres 4.000.000,00 52.000.000,00Stand am 31.12.2012 90.000.000,00Rentenversicherungen 2.241.617.935,34 2.065.215.135,34Berufsunfähigkeitsversicherungen 99.940.302,18 84.414.412,21Kollektivversicherungen 261.158.484,84 237.761.787,624.041.161.403,19 3.834.967.756,46Sonstige LebensversicherungenKapitalisierungsgeschäfte 85.957.537,29 55.235.968,30In Rückdeckung übernommenesVersicherungsgeschäft – –C. Versicherungstechnische RückstellungenI. Beitragsüberträge4.127.118.940,48 3.890.203.724,76In Rückdeckung gegebenesVersicherungsgeschäft – 611.873.971,07 – 623.854.188,813.515.244.969,41 3.266.349.535,95Einzelversicherungen:2012EUR2011EURKapitalversicherungen 10.712.860,25 11.563.115,75Risikoversicherungen 383.402,42 379.936,93III. Rückstellung für noch nicht abgewickelteVer sicherungsfälleRentenversicherungen 19.630.652,11 20.319.706,622012EUR2011EURBerufsunfähigkeitsversicherungen 3.751.266,82 3.545.179,36Kollektivversicherungen 3.924.714,88 4.067.846,3238.402.896,48 39.875.784,98In Rückdeckung gegebenesVersicherungsgeschäft – 3.435.869,93 – 3.725.492,2034.967.026,55 36.150.292,78Bekannte Versicherungsfälle 38.608.915,21 32.107.138,37Spätschäden 570.264,64 603.571,75Rückkäufe 1.849.213,60 1.640.208,52Regulierungsaufwendungen 367.019,00 304.316,0041.395.412,45 34.655.234,64In Rückdeckung übernommenesVersicherungsgeschäft – –41.395.412,45 34.655.234,64In Rückdeckung gegebenesVersicherungsgeschäft – 2.385.720,04 – 2.474.943,2039.009.692,41 32.180.291,4439


IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängigeBeitragsrückerstattungEURStand am 1.1.2012 269.478.798,71Entnahmen 32.109.421,88Zuführungen 31.929.656,32Stand am 31.12.2012 269.299.033,15E. Andere RückstellungenI. Rückstellungen für Pensionen und ähnlicheVerpflichtungenDer nicht ausgewiesene Rückstellungsbetrag gemäß Artikel67 Absatz 2 EHGB betrug 6.472.169,60 Euro. Davon entfielen5.063.038,40 Euro auf aktive Arbeitnehmer und 1.409.131,20Euro auf Rentenbezieher.Festgelegte, im Jahr 2013 fällig werdendeÜberschussanteile:EUREURLaufende Überschussanteile 11.865.000,00Schlussüberschussanteile 3.621.875,00Bewertungsreserven 22.496.125,00 37.983.000,00Nicht festgelegte, bei Ablauf der Versicherungoder bei Tod des Versichertenfällig werdende Überschussanteile:Gewinnrenten 2.906.676,38Schlussüberschussanteile undSchlusszahlungen 32.118.131,40Bewertungsreserven 132.390.840,64 167.415.648,42Gebundener Teil der RfB 205.398.648,42Freie RfB 63.900.384,73III. Sonstige RückstellungenEURRückstellung aufgrund von Dienstverträgen 1.105.500,00Urlaubsverpflichtungen 731.382,88Gleitzeitguthaben 648.866,12Beitrag zur Berufsgenossenschaft 107.000,00Altersteilzeit 2.096.639,00Dienstjubiläen 1.092.054,80Prozesskosten 599.637,03Bonifikation und Wettbewerbe 402.000,00Jahresabschlusskosten 420.800,00Archivierung Geschäftsunterlagen 15.000,00Lieferungen, Leistungen –7.218.879,83RfB zum 31.12.2012 269.299.033,15G. Andere VerbindlichkeitenDie für die einzelnen Abrechnungsverbände geltendenÜberschussanteilsätze sind auf den Seiten 48 bis 62 angegeben.I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenenVersicherungsgeschäft gegenüber1. VersicherungsnehmernAls wesentliche Posten sind hier die Verbindlichkeitengegenüber Versicherungsnehmern aus verzinslich angesammeltenÜberschussanteilen mit 107.408.231,02 Eurosowie Beitragsdepots und -vorauszahlungen in Höhe von5.879.561,05 Euro ausgewiesen.40


IV. Sonstige VerbindlichkeitenAn größeren Posten sind zu nennen:EURSteuerverbindlichkeiten 1.771.332,15Verbindlichkeiten aus der Grundbesitzbewirtschaftung 3.006.794,59Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.259.327,20Barkautionen 23.397.068,50Verbindlichkeiten aus dem Kapitalanlagebereich 1.053.587,64H. RechnungsabgrenzungspostenHier sind im Wesentlichen auf Folgejahre zu verteilendeDamnumbeträge von Namensschuldverschreibungen ausgewiesen.Finanzielle VerpflichtungDas Unternehmen ist gemäß §§ 124 ff VAG Mitglied desSicherungsfonds für die Lebensversicherer. Der Sicherungsfondserhebt auf Grundlage der Sicherungsfonds-Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährliche Beiträge vonmaximal 0,2 Promille der Summe der versicherungstechnischenNettorückstellungen, bis ein Sicherungsvermögenvon 1,0 Promille der Summe der versicherungstechnischenNettorückstellungen aufgebaut ist. Diese Verpflichtungwurde im Berichtsjahr erfüllt.Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus Sonderbeiträgein Höhe von weiteren 1,0 Promille der Summe der versicherungstechnischenNettorückstellungen erheben; diesentspricht einer Verpflichtung von 4.083.920,60 Euro.Zusätzlich hat sich das Unternehmen verpflichtet, demSicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AGfinanzielle Mittel zur Verfügung zustellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einemSanierungsfall nicht ausreichen. Die Verpflichtung beträgt1,0 Prozent der Summe der versicherungstechnischenNettorückstellungen unter Anrechnung der zu diesem Zeitpunktbereits an den Sicherungsfonds geleisteten Beiträge.Unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpflichtungenaus den Beitragszahlungen an den Sicherungsfondsbeträgt die Gesamtverpflichtung zum Bilanzstichtag36.669.190,83 Euro.Zur Insolvenzsicherung von Wertguthaben aus dem Altersteilzeitgesetzwurde eine Inhaberschuldverschreibung inHöhe des Erfüllungsrückstands von 811.741,– Euro abgetreten.41


Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungI. Versicherungstechnische Rechnung1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnunga) Gebuchte Bruttobeiträge2. Beiträge aus der Bruttorückstellung für Bei tragsrückerstattungSelbst abgeschlossenes Geschäft:2012EUR2011EURSelbst abgeschlossenes Geschäft:Laufende Beiträge:2012EUR2011EUREinzelversicherungen:Kapitalversicherungen 3.700.458,01 4.246.072,61Risikoversicherungen 1.357,93 –Rentenversicherungen 2.500.548,63 2.884.897,12Berufsunfähigkeitsversicherungen 1.072.669,50 947.335,72Einzelversicherungen 405.973.018,61 392.962.168,74Kollektivversicherungen 37.138.590,68 36.548.967,02Kollektivversicherungen 303.189,67 254.268,237.578.223,74 8.332.573,68443.111.609,29 429.511.135,76Einmalbeiträge:Einzelversicherungen 149.782.375,56 124.420.070,98Kollektivversicherungen 4.969.855,24 5.341.395,68154.752.230,80 129.761.466,663. Erträge aus Kapitalanlagend) Gewinne aus dem Abgang von KapitalanlagenZuzahlungen:Einzelversicherungen 5.278.241,50 5.476.182,922012EUR2011EURKollektivversicherungen 1.248.057,97 1.200.408,846.526.299,47 6.676.591,76604.390.139,56 565.949.194,18Übernommene Rückversicherung 22.325,67 86.869,40Veränderung der Pauschalwertberichtigungauf Forderungen an Versicherungsnehmer– 65.000,00 – 39.000,00604.347.465,23 565.997.063,58In den Beträgen sind 86.611.758,91 Euro für Verträge, bei denen das Anlagerisikovon den Versicherungsnehmern getragen wird, enthalten. Der Rest betrifft ausschließlichüberschussberechtigte inländische Versicherungsverträge.Grundstücke und grundstücksgleicheRechte447.264,58 31.840,69Beteiligungen 2.005.471,59 809.104,26Aktien und Investmentanteile 6.346.988,10 996.580,01Fondsgebundene Versicherungen 617.282,12 156.653,57Inhaberschuldverschreibungen 10.535.690,44 1.453.356,59Hypotheken 4.284,87 46.130,84Namensschuldverschreibungen 31.577.072,47 38.027.566,0751.534.054,17 41.521.232,0342


6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigeneRechnung12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungenfür eigene Rechnunga) Zahlungen für Versicherungsfälle2012EUR2011EUR2012EUR2011EURaa) BruttobetragFür das selbst abgeschlosseneVersicherungsgeschäft:Einzelversicherungen 309.473.761,33 327.130.718,19Kollektivversicherungen 21.919.296,54 21.426.397,37331.393.057,87 348.557.115,56In Rückdeckungübernommenes Geschäft – –An größeren Posten sind enthalten:Rechnungsmäßige Zinsen auf angesammelteÜberschussanteile 2.277.380,35 2.319.939,91DirektgutschriftAnsammlungsguthaben 3.407.627,36 5.864.422,15Beitragsverrechnung 55.246.361,07 –Gleich bleibende Bonusrente 2.173.820,87 2.767.254,22Übrige versicherungstechnischeSchuldzinsen 1.640.700,96 937.762,29Versicherungstechnischer Saldozinsaus abgegebenem Geschäft 23.206.242,96 24.183.100,89331.393.057,87 348.557.115,56bb) Anteil der RückversichererEinzelkapitalversicherungen 58.998.210,91 73.989.713,36272.394.846,96 274.567.402,20II. Nichtversicherungstechnische Rechnung1. Sonstige Erträge7. Veränderungen der übrigen versicherungstechnischenNettorückstellungena) DeckungsrückstellungIn den Gesamtaufwendungen von 310.869.464,21 Eurosind an Direktgutschrift 6.043.559,67 Euro enthalten.2012EUR2011EURFür andere Unternehmen erbrachteDienstleistungen 14.471.508,47 13.019.861,16Zinsen und ähnliche Erträge 25.423,68 221.468,77Erträge aus der Auflösung andererRückstellungen 297.391,21 292.838,40Währungskursgewinne 7.198,13 3.922,50Sonstige 1.562.456,15 929.611,5516.363.977,64 14.467.702,38Die erhaltenen Vergütungen auserbrachten Dienstleistungen für andereUnternehmen gliedern sich wie folgt:a) Verbundene Unternehmen:Delta Direkt Lebensversicherung AG 6.783.585,88 7.381.097,69TRIAS Versicherung AG 637.848,97 657.471,88LV 1871 Pensionsfonds AG 3.341.892,39 2.994.158,02LV 1871 Private Assurance AG 1.581.536,27 44.882,51Magnus GmbH 407.988,99 425.582,48b) Nicht verbundene Unternehmen 1.718.655,97 1.516.668,5814.471.508,47 13.019.861,1643


2. Sonstige AufwendungenRückversicherungssaldo für das selbst abgeschlosseneVersicherungsgeschäft gemäß § 51 Absatz 4Ziffer 2b RechVersV2012EUR2011EUR2012EUR2011EURFür andere Unternehmen erbrachteDienstleistungen 13.610.001,67 12.515.949,93Abschreibungen 1.122.528,17 1.232.443,37Zinsaufwendungen 3.025.896,07 2.448.277,98Aufwendungen für das Unternehmenals Ganzes 1.045.962,41 1.071.913,29Entwicklungs- und Beratungskosten 9.084.281,84 9.013.290,67Anpassung BilMoG 539.347,47 539.347,47Übrige (einschließlichWährungskursverluste) 172.705,60 105.474,4128.600.723,23 26.926.697,12Verdiente Beiträge – 36.880.016,77 – 38.745.593,96Bruttoaufwendungen fürVersicherungsfälle 58.801.577,48 74.589.464,38Veränderung derDeckungsrückstellung – 11.980.217,74 – 27.568.980,01Bruttoaufwendungen für denVersicherungsbetrieb 11.475.965,66 13.428.684,71Zwischensumme 21.417.308,63 21.703.575,12Sonstige Erträge und Aufwendungen – 23.675.722,58 – 25.133.933,11Saldo zulasten (+)/zugunsten (–)der Rückversicherer – 2.258.413,95 – 3.430.357,99Die Aufwendungen aus erbrachtenDienstleistungen für andere Unternehmengliedern sich wie folgt:a) Verbundene Unternehmen:Delta Direkt Lebensversicherung AG 6.783.585,88 7.381.097,69TRIAS Versicherung AG 637.848,97 657.471,88LV 1871 Pensionfonds AG 3.293.671,52 2.994.158,02LV 1871 Private Assurance AG 1.571.243,90 44.882,51Magnus GmbH 407.988,99 425.582,48b) Nicht verbundene Unternehmen 915.662,41 1.012.757,3513.610.001,67 12.515.949,93Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter,Personalaufwendungen2012TEUR2011TEUR1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreterim Sinne des § 92 HGBfür das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft51.984 56.4872. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreterim Sinne des § 92 HGB 5.024 10.4703. Löhne und Gehälter 28.696 27.1804. Soziale Abgaben und Aufwendungenfür Unterstützung 4.328 4.1485. Aufwendungen für Altersversorgung 3.547 2.5196. Aufwendungen insgesamt 93.579 100.80444


Allgemeine AngabenDie Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf216.024,22 Euro. Die für die Tätigkeit im Geschäftsjahrgewährten Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstandsbetrugen 1.673.465,05 Euro.Für ehemalige Vorstandsmitglieder beziehungsweisedie Hinterbliebenen früherer Vorstandsmitglieder derLV 1871 wurden 636.486,34 Euro aufgewendet; für diesenPersonenkreis besteht eine Rückstellung für Altersversorgungin Höhe von 8.701.338,– Euro. Der gemäߧ 67 Absatz 2 EGHGB nicht ausgewiesene Betrag beläuftsich auf 448.188,– Euro.Zum 31.Dezember 2012 beliefen sich die Hypothekendarlehenan Mitglieder des Vorstandes auf 81.295,41Euro. Der Zinssatz beträgt nominal 4,02 Prozent (effektiv4,10 Prozent). Im Geschäftsjahr erfolgten keine Neuausleihungen,getilgt wurden 534.196,05 Euro.Für Mitglieder des Aufsichtsrats bestehen Hypothekendarlehenin Höhe von 2.167.320,51 Euro. DerZinssatz beträgt nominal zwischen 3,16 Prozent und4,54 Prozent (effektiv zwischen 3,22 Prozent und4,64 Prozent). Im Geschäftsjahr erfolgten Tilgungen inHöhe von 650.000,– Euro und Neuausleihungen von1.250.000,– Euro.Die Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsratssind auf Seite 5 wiedergegeben.Im Jahresdurchschnitt beschäftigten wir (ohne Vorständeund ohne Mitarbeiter in passiver Altersteilzeit beziehungsweisein ruhenden Arbeitsverhältnissen):2012 2011Innendienstmitarbeiter 380 368Angestellte Außendienstmitarbeiter 48 47Gewerbliche Mitarbeiter 4 5Auszubildende 22 19Weitere Angaben zum Personalstand sind dem Lage berichtdes Vorstands zu entnehmen.Das Abschlussprüferhonorar ist im Anhang des Konzernabschlusses2012 der LV 1871 ausgewiesen.München, den 28. März 2013Lebensversicherung von 1871auf Gegenseitigkeit MünchenDer VorstandDr. Math Reichel Schünemann45


Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz,Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unterEinbeziehung der Buchführung und den Lagebericht derLebensversicherung von 1871 auf Gegenseitigkeit München,München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellungvon Jahresabschluss und Lagebericht nach dendeutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzendenBestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortungdes Vorstands des Unternehmens. Unsere Aufgabeist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführtenPrüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unterEinbeziehung der Buchführung und über den Lageberichtabzugeben.Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGBunter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßigerAbschlussprüfung vorgenommen. Danach ist diePrüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeitenund Verstöße, die sich auf die Darstellung des durchden Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßigerBuchführung und durch den Lageberichtvermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslagewesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheiterkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungenwerden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeitund über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld desUnternehmens sowie die Erwartungen über möglicheFehler berücksichtigt.Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit desrechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystemssowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschlussund Lagebericht überwiegend auf der Basisvon Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilungder angewandten Bilanzierungsgrundsätze und derwesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie dieWürdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlussesund des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dassunsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage fürmeine Beurteilung bildet.Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenenErkenntnisse entspricht der Jahresabschlussden gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungender Satzung und vermittelt unter Beachtungder Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein dentatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. DerLagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss,vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lagedes Unternehmens und stellt die Chancen und Risiken derzukünftigen Entwicklung zutreffend dar.Bad Kreuznach, den 22. April 2013Haßlinger GmbHWirtschaftsprüfungsgesellschaftHaßlingerWirtschaftsprüfer46


Bericht des AufsichtsratsIm Berichtsjahr 2012 hat sich der Aufsichtsrat intensivmit der laufenden Entwicklung des Unternehmens undseiner Tochtergesellschaften befasst. Er hat sich durchregelmäßige Berichte des Vorstands und durch elf Sitzungenüber den Geschäftsgang und alle wesentlichenGeschäftsvorfälle sowie die nach § 91 Abs. 2 AktG getroffenenMaßnahmen unterrichtet und so die Geschäftsführungüberwacht.Von den beiden Ausschüssen des Aufsichtsrats tratenim Geschäftsjahr der Personalausschuss und der Vermögensanlageausschussjeweils zweimal zusammen.Die Prüfung für das Geschäftsjahr 2012 durch die HaßlingerGmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, hat nach ihremabschließenden Ergebnis keinen Anlass zu Beanstandungengegeben. Der Jahresabschluss und der Lageberichtwurden mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerkversehen. Den Bericht des Abschlussprüfers hat jedesAufsichtsratsmitglied erhalten.Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lageberichtgeprüft und mit dem Wirtschaftsprüfer ausführlichbesprochen. Der Aufsichtsrat erhebt nach dem abschließendenErgebnis seiner Prüfungen keine Einwendungen.Er billigt den Jahresabschluss, der damit festgestellt ist.Der vom Vorstand aufgestellte Konzernabschluss und derKonzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2012 sowie derPrüfungsbericht des Konzernabschlussprüfers wurdendem Aufsichtsrat mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerkzur Prüfung vorgelegt.Der Aufsichtsrat hat den Konzernabschluss geprüft; er erhebtkeine Einwände. Der Aufsichtsrat schließt sich demErgebnis der Abschlussprüfung an.Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedervertretern für ihr Interessean den Belangen des Unternehmens sowie demVorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fürihre geleistete Arbeit.München, den 23. April 2013Der AufsichtsratKunzfeld, Vorsitzender47


Weitere Angaben zum Anhang:Überschussbeteiligung der Mitglieder 2013DirektgutschriftAlle Versicherungen der Gewinnverbände ST, KL, K,VBG, RT (außer HZV), GRK, VGR, K95, K2000, K2004,K2005, VBG95, VBG2000, VBG2004, VBG2005, RT95(außer HZV95), RT2000 (außer HZV2000), RT2004 (außerHZV2004), RT2005 (außer HZV2005), RK99, RK2000,RK2004, RK2005, GRK95, GRK2000, GRK2004,GRK2005, VGR95, VGR2000, VGR2004, VGR2005,GRRT95, GRRT2000, GRRT2004, GRRT2005, K2007,VBG2007, RT2007 (außer HZV2007), RK2007, GRK2007,VGR2007, GRRT2007, K2008, VBG2008, RT2008 (außerHZV2008), RK2008, VGR2008, GRK2008, GRRT2008,K2009, VBG2009, RT2009 (außer HZV2009), RK2009,VGR2009, GRK2009, GRRT2009, K2012, VBG2012,RT2012 (außer HZV2012), RK2012, VGR2012, GRK2012,GRRT2012, K2013, VBG2013, RT2013 (außer HZV2013),RK2013, VGR2013, GRK2013, GRRT2013 erhalten imGeschäftsjahr 2013 eine Direktgutschrift in Höhe vonfünf Prozent abzüglich Rechnungszins des maßgeblichenVN-Guthabens, maximal in Höhe der Zinsdividende.Alle Versicherungen der Gewinnverbände BV und BUZ inder Bestandsgruppe BV erhalten alle nachstehend aufgeführtenÜberschussanteile als Direktgutschrift.Die Direktgutschrift ist in den nachstehend aufgeführtenÜberschussanteilsätzen enthalten.BewertungsreservenJeder anspruchsberechtigte Vertrag, der im Geschäftsjahr2013 endet oder in den Rentenbezug übergeht, erhältmindestens die unten im Einzelnen beschriebene Mindestbeteiligungan Bewertungsreserven, mindestens jedochden auf ihn entfallenden Anteil von 60 Prozent (80 Prozent)der auf anspruchsberechtigte Verträge entfallenden verteilungsfähigenBewertungsreserven bis zu einer Höhe von480,541 Mio. Euro (199,717 Mio. Euro) und mindestens denauf ihn entfallenden Anteil von 50 Prozent der gesamten aufanspruchsberechtigte Verträge entfallenden verteilungsfähigenBewertungsreserven.ÜberschussanteileFür alle geschäftsplanmäßig überschussberechtigten Versicherungengelten für die im Geschäftsjahr 2013 liegendenZuteilungstermine die nachstehenden Überschussanteilsätze(die jeweiligen Vorjahreswerte stehen in Klammern):Alle Versicherungen mit verzinslich angesammelten Überschussanteilenerhalten einen Ansammlungsüberschussanteilin Höhe von 3,20 Prozent (3,50 Prozent), mindestensaber in Höhe des Rechnungszinses.Für Leibrentenversicherungen, bei denen eine Anpassungder Deckungsrückstellung zur Berücksichtigungzukünftig zu erwartender Entwicklungen erforderlich ist,wird eine reduzierte Direktgutschrift gewährt.48


Kapitalbildende Lebensversicherungen mit überwiegendem Todesfallcharaktera) Beitragspflichtig:GewinnverbandGrundüberschussanteil in % derBezugsgrößeSummenüberschussanteil in ‰ derVersicherungssummeST – – –KL 30 (30) (1) – –K 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,0) (3)VBG 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,0)VGR 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,0)GRK 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,0)K95 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,0)VBG95 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,0)VGR95 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,0)GRK95 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,0)K2000 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,0 (0,05)VBG2000 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,0 (0,05)VGR2000 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,0)GRK2000 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,0 (0,0)K2004 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,25 (0,75)VBG2004 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,25 (0,75)VGR2004 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,50)GRK2004 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,0 (0,50)K2005 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,25 (0,75)VBG2005 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,25 (0,75)VGR2005 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,0 (0,50)GRK2005 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,0 (0,50)K2007 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,75 (1,25) (5)VBG2007 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,75 (1,25)VGR2007 0 (0) (2 ) max. 2 (2) 0,50 (1,0)GRK2007 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,50 (1,0)K2008 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,95 (1,25) (5)VBG2008 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,95 (1,25)VGR2008 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,70 (1,0)GRK2008 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,95 (1,25)K2009 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,95 (1,25) (5)VBG2009 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,95 (1,25)VGR2009 0 (0) (2) max. 2 (2) 0,70 (1,0)GRK2009 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 0,95 (1,25)K2012 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 1,45 (1,75) (5)VBG2012 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 1,45 (1,75)VGR2012 0 (0) (2) max. 2 (2) 1,20 (1,50)GRK2012 25 (25) (2) (4) max. 2 (2) 1,45 (1,75)K2013 25 (2) (4) max. 2 1,45 (5)VBG2013 25 (2) (4) max. 2 1,45VGR2013 0 (2) max. 2 1,20GRK2013 25 (2) (4) max. 2 1,45Zinsüberschussanteil in % desmaßgeblichen Deckungs kapitalsvon Grundversicherung und Bonus(1)Bezugsgröße tarifmäßiger Jahresbeitrag(2)Bezugsgröße Risikobeitrag(3)Bei rabattierten Tarifen wird der Zinsüberschussanteil zugunsten der Verwaltungskosten aus der Deckungsrückstellunglaufzeitabhängig um bis zu 0,25 % (0,25 %) reduziert.(4)Maximal 3 ‰ (3 ‰) des riskierten Kapitals bei Männern bzw. 1,3 ‰ (1,3 ‰) des riskierten Kapitals bei Frauen(5)Tarif SV: um 0,25 (0,25) %-Punkte reduziert49


) Beitragsfrei:Gewinnverband Einmalbeitrag SonstigeZinsüberschussanteil in% des maßgeblichenDeckungskapitals vonGrundversicherung undBonusErhöhungssumme in %der beitragsfreienVersicherungssummeZinsüberschussanteil in% des maßgeblichenDeckungskapitals vonGrundversicherung undBonusST – 0,3 (0,5) – 0,2 (0,5)KL – 0,3 (0,5) – 0,2 (0,5)K 0,0 (0,0) (1) – 0,0 (0,0) (1) –VBG – – 0,0 (0,0) –VGR 0,0 (0,0) – 0,0 (0,0) –GRK 0,0 (0,0) – 0,0 (0,0) –K95 0,0 (0,0) – 0,0 (0,0) –VBG95 – – 0,0 (0,0) –VGR95 0,0 (0,0) – 0,0 (0,0) –GRK95 0,0 (0,0) – 0,0 (0,0) –K2000 0,0 (0,25) – 0,0 (0,25) –VBG2000 – – 0,0 (0,25) –VGR2000 0,0 (0,25) – 0,0 (0,0) –GRK2000 0,0 (0,25) – 0,0 (0,0) –K2004 0,25 (0,75) – 0,25 (0,75) –VBG2004 – – 0,25 (0,75) –VGR2004 0,25 (0,75) – 0,0 (0,50) –GRK2004 0,25 (0,75) – 0,0 (0,50) –K2005 0,25 (0,75) – 0,25 (0,75) –VBG2005 – – 0,25 (0,75) –VGR2005 0,25 (0,75) – 0,0 (0,50) –GRK2005 0,25 (0,75) – 0,0 (0,50) –K2007 0,75 (1,25) – 0,95 (1,25) (2) –VBG2007 – – 0,95 (1,25) –VGR2007 0,50 (1,0) – 0,70 (1,0) –GRK2007 0,75 (1,25) – 0,50 (1,25) –K2008 0,95 (1,25) (2) – 0,95 (1,25) (2) –VBG2008 – – 0,95 (1,25) –VGR2008 0,70 (1,0) – 0,70 (1,0) –GRK2008 0,95 (1,25) – 0,95 (1,25) –K2009 0,95 (1,25) (2) – 0,95 (1,25) (2) –VBG2009 – – 0,95 (1,25) –VGR2009 0,70 (1,0) – 0,70 (1,0) –GRK2009 0,95 (1,25) – 0,95 (1,25) –K2012 1,45 (1,75) (2) – 1,45 (1,75) (2) –VBG2012 – – 1,45 (1,75) –VGR2012 1,20 (1,50) – 1,20 (1,50) –GRK2012 1,45 (1,75) – 1,45 (1,75) –K2013 1,45 (2) – 1,45 (2) –VBG2013 – – 1,45 –VGR2013 1,20 – 1,20 –GRK2013 1,45 – 1,45 –Erhöhungssumme in %der beitragsfreienVersicherungssumme(1)Bei rabattierten Tarifen wird der Zinsüberschussanteil zugunsten der Verwaltungskosten aus der Deckungsrückstellunglaufzeitabhängig um bis zu 0,25 % (0,25 %) reduziert.(2)Tarif SV: um 0,25 (025) %-Punkte reduziertc) Schlussbonus:Für Versicherungen, die im Kalenderjahr 2013 enden, wird ein Schlussbonus gewährt- bei Erleben des Ablaufs oder bei Tod beziehungsweise Heirat in Höhe des unten deklarierten Promillesatzes der Erlebensfallsummedes jeweiligen Versicherungsjahres für jedes vor 1987, von 1987 bis 2007, von 2007 bis 2012 beziehungsweiseab 2012 zurückgelegte volle Versicherungsjahr,- bei Erleben des durch Zuzahlungen vorverlegten Ablaufs,- bei Abruf der Versicherung,- bei vorzeitiger Auflösung der Versicherung innerhalb der letzten fünf Versicherungsjahre, sofern der Versicherte beiWirksamwerden der Kündigung das 60. Lebensjahr vollendet hat,in Höhe von 10 Prozent (45 Prozent) des unten deklarierten Promillesatzes des Deckungskapitals einer vergleichbaren, überdie volle Versicherungsdauer beitragspflichtigen Versicherung für jedes vor 1987, von 1987 bis 2007, von 2007 bis 2012beziehungsweise ab 2012 zurückgelegte volle Versicherungsjahr.50


Vorzeitig beitragsfrei gestellte Versicherungen erhalten für die beitragsfreie Zeit keinen Schlussbonus.GewinnverbandAblauf, Tod, HeiratAblauf durch Zuzahlung, Abruf, vorzeitiger AbrufAnteil in ‰ der Erlebensfall summeAnteil in ‰ des maßgeblichen Deckungs kapitalsvor 1987 von 1987 von 2007 ab 2012 vor 1987 von 1987 von 2007 ab 2012bis 2007 bis 2012bis 2007 bis 2012ST 0 (0) 0 (0) – – 0 (0) 0 (0) – –KL 0 (0) 0 (0) – – 0 (0) 0 (0) – –K 4,0 (4,0) 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 2,0 (3) 4,0 (4,0) 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 2,0VBG 4,0 (4,0) 4,0 (4,0) 2,0 (2,0) 0,0 4,0 (4,0) 4,0 (4,0) 2,0 (2,0) 0,0VGR 7,5 (7,5) 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 1,5 (4) 7,5 (7,5) 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 1,5 (4)GRK 7,5 (7,5) 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 1,5 (4) 7,5 (7,5) 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 1,5 (4)K95 – 7,5 (7,5) 3,5 (3,5) (1) 0,0 – 7,5 (7,5) 3,5 (3,5) (1) 0,0VBG95 – 4,0 (4,0) 0,0 (0,0) 0,0 – 4,0 (4,0) 0,0 (0,0) 0,0VGR95 – 7,5 (7,5) 1,0 (1,0) (2) 0,0 – 7,5 (7,5) 1,0 (1,0) (2) 0,0GRK95 – 7,5 (7,5) 1,0 (1,0) (2) 0,0 – 7,5 (7,5) 1,0 (1,0) (2) 0,0K2000 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,5 (5) – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,5 (5)VBG2000 – 4,0 (4,0) 2,0 (2,0) 1,0 (6) – 4,0 (4,0) 2,0 (2,0) 1,0 (6)VGR2000 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 2,0 (7) – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 2,0 (7)GRK2000 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 2,0 (7) – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 2,0 (7)K2004 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,5 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,5VBG2004 – 4,0 (4,0) 2,0 (2,0) 1,0 – 4,0 (4,0) 2,0 (2,0) 1,0VGR2004 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,5 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,5GRK2004 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,5 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,5K2005 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,5 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,5VBG2005 – 4,0 (4,0) 2,0 (2,0) 1,0 – 4,0 (4,0) 2,0 (2,0) 1,0VGR2005 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,5 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,5GRK2005 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,5 – 7,5 (7,5) 5,5 (5,5) 4,5K2007 – – 5,5 (5,5) 4,5 – – 5,5 (5,5) 4,5VBG2007 – – 2,0 (2,0) 1,0 – – 2,0 (2,0) 1,0VGR2007 – – 5,5 (5,5) 4,5 – – 5,5 (5,5) 4,5GRK2007 – – 5,5 (5,5) 4,5 – – 5,5 (5,5) 4,5K2008 – – 5,5 (5,5) 4,5 – – 5,5 (5,5) 4,5VBG2008 – – 2,0 (2,0) 1,0 – – 2,0 (2,0) 1,0VGR2008 – – 5,5 (5,5) 4,5 – – 5,5 (5,5) 4,5GRK2008 – – 5,5 (5,5) 4,5 – – 5,5 (5,5) 4,5K2009 – – 5,5 (5,5) 4,5 – – 5,5 (5,5) 4,5VBG2009 – – 2,0 (2,0) 1,0 – – 2,0 (2,0) 1,0VGR2009 – – 5,5 (5,5) 4,5 – – 5,5 (5,5) 4,5GRK2009 – – 5,5 (5,5) 4,5 – – 5,5 (5,5) 4,5K2012 – – 5,5 (5,5) 4,5 – – 5,5 (5,5) 4,5VBG2012 – – 2,0 (2,0) 1,0 – – 2,0 (2,0) 1,0VGR2012 – – 5,5 (5,5) 4,5 – – 5,5 (5,5) 4,5GRK2012 – – 5,5 (5,5) 4,5 – – 5,5 (5,5) 4,5K2013 – – – 4,5 – – – 4,5VBG2013 – – – 1,0 – – – 1,0VGR2013 – – – 4,5 – – – 4,5GRK2013 – – – 4,5 – – – 4,5(1)Versicherungen mit laufender Beitragszahlung, bei denen die Beitragszahlungsdauer weniger als die Hälfte derVersicherungsdauer beträgt: 2,5 ‰ (2,5 ‰), Versicherungen gegen Einmalbeitrag 1,5 ‰ (1,5 ‰)(2)Versicherungen mit laufender Beitragszahlung, bei denen die Beitragszahlungsdauer weniger als die Hälfte derVersicherungsdauer beträgt: 0,0 ‰ (0,0 ‰), Versicherungen gegen Einmalbeitrag 1,5 ‰ (1,5 ‰)(3)Versicherungen mit laufender Beitragszahlung, bei denen die Beitragszahlungsdauer weniger als die Hälfte derVersicherungsdauer beträgt: 3,0 ‰, Versicherungen gegen Einmalbeitrag 4,0 ‰(4)Versicherungen mit laufender Beitragszahlung, bei denen die Beitragszahlungsdauer weniger als die Hälfte derVersicherungsdauer beträgt: 0,5 ‰, Versicherungen gegen Einmalbeitrag 2,0 ‰(5)Versicherungen mit laufender Beitragszahlung, bei denen die Beitragszahlungsdauer weniger als die Hälfte derVersicherungsdauer beträgt, erhalten einen um 1,0 ‰-Punkt reduzierten Schlussbonussatz,Versicherungen gegen Einmalbeitrag erhalten einen um 2,0 ‰-Punkte reduzierten Schlussbonussatz(6)Versicherungen mit laufender Beitragszahlung, bei denen die Beitragszahlungsdauer weniger als die Hälfte derVersicherungsdauer beträgt und Versicherungen gegen Einmalbeitrag erhalten einen um 1,0 ‰-Punkt reduziertenSchlussbonussatz(7)Versicherungen mit laufender Beitragszahlung, bei denen die Beitragszahlungsdauer weniger als die Hälfte derVersicherungsdauer beträgt: 1,0 ‰, Versicherungen gegen Einmalbeitrag 2,5 ‰51


d) Schlusszahlung:Für Versicherungen der Gewinnverbände K, VBG, VGR, GRK, K95, VBG95, VGR95, GRK95, K2000, VBG2000, VGR2000,GRK2000, K2004, VBG2004, VGR2004, GRK2004, K2005, VBG2005, VGR2005, GRK2005, K2007, VBG2007, VGR2007,GRK2007, K2008, VBG2008, VGR2008, GRK2008, K2009, VBG2009, VGR2009, GRK2009, K2012, VBG2012, VGR2012,GRK2012, K2013, VBG2013, VGR2013, GRK2013, die im Kalenderjahr 2013 enden, wird eine Schlusszahlung gewährt- bei Erleben des Ablaufs.Diese endfällige Schlusszahlung wird in Form einer von Alter und Laufzeit abhängigen zusätzlichen Verzinsung gewährt- bei Erleben des durch Zuzahlungen vorverlegten Ablaufs,- bei Abruf der Versicherung,- bei vorzeitiger Auflösung der Versicherung innerhalb der letzten fünf Versicherungsjahre, sofern der Versicherte beiWirksamwerden der Kündigung das 60. Lebensjahr vollendet hat.Sofern die Versicherung aus den oben genannten Gründen beendet wird, wird die endfällige Schlusszahlung mit einem demVerhältnis der abgelaufenen Versicherungsdauer zur gesamten Versicherungsdauer sowie dem Verhältnis des Deckungskapitalseiner entsprechenden über die volle Versicherungsdauer beitragspflichtigen Versicherung zum Zeitpunkt der Beendigungder Versicherung gegenüber dem Deckungskapital am Ende der Versicherungsdauer gekürzt und auf den Zeitpunkt der Beendigungder Versicherung mit dem Zinssatz der zusätzlichen Verzinsung abdiskontiert.Die Schlusszahlung entspricht für das Jahr 2013 einer zusätzlichen Verzinsung (in Prozent) in Höhe von 10 Prozent (45 Prozent) vonGewinnverbandVerträge mit Beitragszahlungsdauermindestens halbe VersicherungsdauerErleben des AblaufsVerträge mit Beitragszahlungsdauerkleiner halbe VersicherungsdauerST 0 (0) 0 (0) –KL 0 (0) 0 (0) –K 0,0 (0,4) 0,0 (0,3) 0,0 (0,2)VBG 0,0 (0,4) – –VGR 0,0 (0,15) 0,0 (0,05) 0,0 (0,2)GRK 0,0 (0,15) 0,0 (0,05) 0,0 (0,2)K95 0 (0) 0 (0) 0 (0)VBG95 0 (0) – –VGR95 0 (0) 0 (0) 0 (0)GRK95 0 (0) 0 (0) 0 (0)K2000 0,0 (0,4) 0,0 (0,3) 0,0 (0,2)VBG2000 0,0 (0,4) – –VGR2000 0,0 (0,2) 0,0 (0,1) 0,0 (0,0)GRK2000 0,0 (0,2) 0,0 (0,1) 0,0 (0,0)K2004 0,25 (0,4) 0,15( 0,3) 0,05 (0,2)VBG2004 0,25 (0,4) – –VGR2004 0,25 (0,4) 0,15 (0,3) 0,05 (0,2)GRK2004 0,25 (0,4) 0,15 (0,3) 0,05 (0,2)K2005 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)VBG2005 0,55 (0,7) – –VGR2005 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)GRK2005 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)K2007 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)VBG2007 0,55 (0,7) – –VGR2007 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)GRK2007 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)K2008 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)VBG2008 0,55 (0,7) – –VGR2008 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)GRK2008 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)Verträge gegen Einmalbeitrag52


K2009 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)VBG2009 0,55 (0,7) – –VGR2009 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)GRK2009 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)K2012 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)VBG2012 0,55 (0,7) – –VGR2012 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)GRK2012 0,55 (0,7) 0,45 (0,6) 0,10 (0,25)K2013 0,55 0,45 0,10VBG2013 0,55 – –VGR2013 0,55 0,45 0,10GRK2013 0,55 0,45 0,10Versicherungen mit Beginn ab 1. Januar 1997 gegen Einmalbeitrag mit einer Laufzeit von weniger als zehn Jahren erhalteneine nach der Laufzeit abgestufte geringere Schlusszahlung.e) Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven:Versicherungen, die im Geschäftsjahr 2013 enden, erhalten 7/1 (34/45) der unter c) und d) deklarierten Schlussüberschussanteile(Schlussbonus und Schlusszahlung) als Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven auf Kapitalanlagen.53


Kapitalbildende Lebensversicherungen mit über wiegendem Erlebensfallcharaktera) Beitragspflichtig:Gewinnverband Grundüberschussanteil in % der versichertenJahresrenteZinsüberschussanteil in % des maßgeblichenDeckungskapitals von Grundversicherung und BonusRT-Leibrente max. 0 (0) 0,0 (0,0)RT-Hinterbliebene – 0,0 (0,0)RT95 max. 0 (0) 0,0 (0,0)HZV95 – 0,0 (0,0)GRRT95 max. 2 (2) 0,0 (0,0)RT2000 max. 0 (0) 0,0 (0,0)HZV2000 – 0,0 (0,25)GRRT2000 max. 2 (2) 0,0 (0,0)RT2004 max. 0 (0) 0,0 (0,35)HZV2004 – 0,25 (0,75)GRRT2004 max. 2 (2) 0,0 (0,10)RT2005 max. 2 (2) 0,25 (0,75)HZV2005 – 0,25 (0,75)GRRT2005 max. 2 (2) 0,0 (0,50)RT2007 max. 2 (2) 0,95 (1,25)HZV2007 – 0,95 (1,25)GRRT2007 max. 2 (2) 0,50 (1,0)RT2008 max. 2 (2) 0,95 (1,25)HZV2008 – 0,95 (1,25)GRRT2008 max. 2 (2) 0,95 (1,25)RT2009 max. 2 (2) 0,95 (1,25)HZV2009 – 0,95 (1,25)GRRT2009 max. 2 (2) 0,95 (1,25)RT2012 max. 2 (2) 1,45 (1,75)HZV2012 – 1,45 (1,75)GRRT2012 max. 2 (2) 1,45 (1,75)RT2013 max. 2 1,45HZV2013 – 1,45GRRT2013 max. 2 1,45b) Beitragsfrei in der Aufschubzeit:Gewinnverband Einmalbeitrag SonstigeZinsüberschussanteil in % des maßgeblichenDeckungskapitals von Grund versicherung und BonusZinsüberschussanteil in % des maßgeblichenDeckungskapitals von Grundversicherung und BonusRT-Leibrente 0,0 (0,0) 0,0 (0,0)RT-Hinterbliebene 0,0 (0,0) 0,0 (0,0)RT95 0,0 (0,0) 0,0 (0,0)HZV95 0,0 (0,0) 0,0 (0,0)GRRT95 0,0 (0,0) 0,0 (0,0)RT2000 0,0 (0,0) 0,0 (0,0)HZV2000 0,0 (0,25) 0,0 (0,25)GRRT2000 0,0 (0,0) 0,0 (0,0)RT2004 0,0 (0,35) 0,0 (0,35)HZV2004 0,25 (0,75) 0,25 (0,75)GRRT2004 0,0 (0,35) 0,0 (0,10)RT2005 0,25 (0,75) 0,25 (0,75)HZV2005 0,25 (0,75) 0,25 (0,75)GRRT2005 0,25 (0,75) 0,0 (0,50)RT2007 0,75 (1,25) 0,75 (1,25)HZV2007 0,75 (1,25) 0,75 (1,25)GRRT2007 0,75 (1,25) 0,50 (1,0)RT2008 0,95 (1,25) 0,95 (1,25)HZV2008 0,95 (1,25) 0,95 (1,25)GRRT2008 0,95 (1,25) 0,95 (1,25)RT2009 0,95 (1,25) 0,95 (1,25)HZV2009 0,95 (1,25) 0,95 (1,25)GRRT2009 0,95 (1,25) 0,95 (1,25)RT2012 1,45 (1,75) 1,45 (1,75)HZV2012 1,45 (1,75) 1,45 (1,75)GRRT2012 1,45 (1,75) 1,45 (1,75)RT2013 1,45 1,45HZV2013 1,45 1,45GRRT2013 1,45 1,4554


c) Schlusszahlung:Für Versicherungen, die im Kalenderjahr 2013 enden oder in den Rentenbezug übergehen, wird eine Schlusszahlung gewährt- bei Erleben des Rentenbeginnsin Form einer von Alter und Laufzeit abhängigen zusätzlichen Verzinsung;- bei Vorverlegung des Rentenbeginns innerhalb der letzten fünf Versicherungsjahre, sofern der Versicherte bei Wirksamwerdendes Antrags das 60. Lebensjahr vollendet hat.Sofern die Versicherung aus den oben genannten Gründen beendet wird, wird die endfällige Schlusszahlung mit einem demVerhältnis der abgelaufenen Versicherungsdauer zur gesamten Versicherungsdauer sowie dem Verhältnis des Deckungskapitalseiner entsprechenden über die volle Versicherungsdauer beitragspflichtigen Versicherung zum Zeitpunkt der Beendigungder Versicherung gegenüber dem Deckungskapital am Ende der Versicherungsdauer gekürzt und auf den Zeitpunkt der Beendigungder Versicherung mit dem Zinssatz der zusätzlichen Verzinsung abdiskontiert.Die Schlusszahlung entspricht für das Jahr 2013 einer zusätzlichen Verzinsung (in Prozent) in Höhe von 10 Prozent (45 Prozent) vonGewinnverbandVerträge mit Beitragszahlungsdauermindestens halbe VersicherungsdauerErleben des AblaufsVerträge mit Beitragszahlungs dauerkleiner halbe VersicherungsdauerRT-Leibrente 0,0 (0,0) 0,0 (0,0) 0,0 (0,0)RT-Hinterbliebene 0,0 (0,7) 0,0 (0,45) 0,0 (0,15)RT95 0,0 (0,0) 0,0 (0,0) 0,0 (0,0)HZV95 0,0 (0,0) 0,0 (0,0) 0,0 (0,0)GRRT95 0,0 (0,0) 0,0 (0,0) 0,0 (0,0)RT2000 0,20 (0,80) 0,0 (0,55) 0,0 (0,25)HZV2000 0,25 (0,80) 0,0 (0,55) 0,0 (0,25)GRRT2000 0,0 (0,5) 0,0 (0,25) 0,05 (0,45)RT2004 0,70 (1,15) 0,45 (0,9) 0,15 (0,6)HZV2004 0,85 (1,15) 0,60 (0,9) 0,30 (0,6)GRRT2004 0,45 (1,15) 0,10 (0,8) 0,05 (0,5)RT2005 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)HZV2005 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)GRRT2005 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)RT2007 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)HZV2007 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)GRRT2007 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)RT2008 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)HZV2008 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)GRRT2008 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)RT2009 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)HZV2009 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)GRRT2009 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)RT2012 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)HZV2012 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)GRRT2012 1,15 (1,45) 0,90 (1,2) 0,70 (1,0)RT2013 1,15 0,90 0,70HZV2013 1,15 0,90 0,70GRRT2013 1,15 0,90 0,70Verträge gegen EinmalbeitragVersicherungen mit Beginn ab 1. Januar 1997 gegen Einmalbeitrag mit einer Laufzeit von weniger als zehn Jahren erhalteneine nach der Laufzeit abgestufte geringere Schlusszahlung.Bei Rentenübergang wird die Schlusszahlung zur Anpassung der Deckungsrückstellung an zum Zeitpunkt des Rentenübergangsaktuelle Rechnungsgrundlagen verwendet; dafür nicht benötigte Teile werden nach zu diesem Zeitpunkt aktuellenRechnungsgrundlagen in eine Zusatzrente, die zusammen mit der garantierten Rente zur Auszahlung kommt, umgewandelt.55


d) Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven in der Aufschubzeit:Versicherungen, die im Geschäftsjahr 2013 enden oder inden Rentenbezug übergehen, erhalten 7/1 (35/45) der unterc) deklarierten Schlusszahlung als Mindestbeteiligung anBewertungsreserven auf Kapitalanlagen.e) Im Rentenbezug:Gewinnverband Zinsüberschussanteil in % desmaßgeblichen Deckungs kapitals vonGrundversicherung und BonusrenteRT-Leibrente 0,0 (0,0)RT-Hinterbliebene 0,0 (0,0)RT95 0,0 (0,0)HZV95 0,0 (0,0)GRRT95 0,0 (0,0)RK99 0,0 (0,0) (1)RT2000 0,0 (0,15)HZV2000 0,0 (0,15)RK2000 0,0 (0,45) (1)GRRT2000 0,0 (0,15)RT2004 0,20 (0,65)HZV2004 0,20 (0,65)RK2004 0,50 (0,95) (1)GRRT2004 0,20 (0,65)RT2005 1,0 (1,45)HZV2005 1,0 (1,45)RK2005 1,0 (1,45) (1)GRRT2005 1,0 (1,45)RT2007 1,50 (1,95)HZV2007 1,50 (1,95)RK2007 1,50 (1,95) (1)GRRT2007 1,50 (1,95)RT2008(2) (3)0,80 (1,25)HZV2008 1,50 (1,95)RK2008 0,80 (1,25) (2)GRRT2008 0,80 (1,25) (2)RT2009(2) (3)0,70 (1,15)HZV2009 1,40 (1,85)RK2009 0,70 (1,15) (2)GRRT2009 0,70 (1,15) (2)RT2012(2) (3)1,20 (1,65)HZV2012 1,90 (2,35)RK2012 1,20 (1,65) (2)GRRT2012 1,20 (1,65) (2)RT2013(2) (3)1,20HZV2013 1,90RK2013 1,20 (2)GRRT2013 1,20 (2)(1)Zusätzlich ein Grundüberschussanteil in Höhe einesvon der individuellen Risikoeinschätzung abhängigenProzentsatzes des maßgeblichen Deckungskapitalsvon Grundversicherung und Bonusrente(2)Zusätzlich ein Grundüberschussanteil in Höhe von0,3 % + 0,5 % * 200 / (200 + Garantiezeit 2 )(3)Verträge nach Tarif RT7 (sofort beginnende Leibrentenversicherungmit Todesfallschutz und Rückkaufswert) erhalteneinen um 0,1 % geringeren Zinsüberschussanteil.f) Beteiligung an Bewertungsreserven im Rentenbezug:Versicherungen im Rentenbezug erhalten 0,25 Prozent(0,30 Prozent) des maßgeblichen Deckungskapitals als Abgeltungeiner Beteiligung an Bewertungsreserven.g) Anpassung der DeckungsrückstellungFür Versicherungen des Gewinnverbands RT-Leibrenten,bei denen eine Anpassung der Deckungsrückstellung zurBerücksichtigung zukünftig zu erwartender Entwicklungenerforderlich ist, werden die oben genannten Grund- undZinsüberschussanteilsätze so weit reduziert, dass die Reduzierungzur Finanzierung der Reserveanpassung ausreicht.Risikoversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungenund Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen:a) Beitragspflichtig:GewinnverbandGrundüberschussanteil in % derBezugsgrößeRi 40 (40) (1)BV 25 (25) für Männer (2)30 (30) für Frauen (2)BUZ 30 (30) für Männer (2)30 (30) für Frauen (2)Ri95 32,5 (32,5) (1)SBU95 25 (25) für Männer (2)30 (30) für Frauen (2)BUZ95 30 (30) für Männer (2)30 (30) für Frauen (2)GRRi95 32,5 (32,5) (1)Ri2000 40 (40) (1)SBU2000 5-30 (5-30) für Männer endalterabhängig (2)10-35 (10-35) für Frauen endalterabhängig (2)BUZ2000 5-30 (5-30) für Männer endalterabhängig (2)10-35 (10-35) für Frauen endalterabhängig (2)GRRi2000 40 (40) (1)Ri2004 40 (40) (1)SBU2004(2) (3)40 (40) für Männer(2) (3)32 (32) für FrauenBUZ2004(2) (3)40 (40) für Männer(2) (3)32 (32) für FrauenGRRi2004 40 (40) (1)Ri2005 40 (40) (1)SBU2005(2) (3)40 (40) für Männer(2) (3)32 (32) für FrauenBUZ2005(2) (3)40 (40) für Männer(2) (3)32 (32) für FrauenGRRi2005 40 (40) (1)Ri2007 40 (40) (1)SBU2007(2) (3)40 (40) für Männer(2) (3)32 (32) für FrauenBUZ2007(2) (3)40 (40) für Männer(2) (3)32 (32) für FrauenGRRi2007 40 (40) (1)Ri2008 40 (40) (1)56


SBU2008(2) (3)40 (40) für Männer(2) (3)32 (32) für FrauenBUZ2008(2) (3)40 (40) für Männer(2) (3)32 (32) für FrauenGRRi2008 40 (40) (1)SBU2009(2) (4)48 (48) für Männer(2) (4)40 (40) für FrauenBUZ2009(2) (4)48 (48) für Männer(2) (4)40 (40) für FrauenRi2012 40 (40) (1)SBU2012(2) (5) (6) (7)46 (46) für Männer(2) (5) (6) (7)38 (38) für FrauenBUZ2012(2) (5) (6) (7)46 (46) für Männer(2) (5) (6) (7)38 (38) für FrauenGRRi2012 40 (40) (1)Ri2013(1) (9)20SBU2013(2) (8)46BUZ2013 46 (2)GRRi2013 20 (1)(1)Bezugsgröße Beitrag (ohne Zusatzversicherungen)(2)Bezugsgröße überschussberechtigter Beitrag(3)Golden BU Versicherungen erhalten zusätzlich 40 %(40 %) des Golden Zuschlags für Männer bzw. 32 %(32 %) des Golden Zuschlags für Frauen.(4)Golden BU Versicherungen erhalten zusätzlich 48 %(48 %) des Golden Zuschlags für Männer bzw. 40 %(40 %) des Golden Zuschlags für Frauen.(5)Golden BU Versicherungen erhalten zusätzlich 46 %(46 %) des Golden Zuschlags für Männer bzw. 38 %(38 %) des Golden Zuschlags für Frauen.(6)Versicherungen des Tarifs SBUV erhalten 38 % (38 %)des Beitrags für Männer bzw. 30 % (30 %) des Beitragsfür Frauen.(7)Golden BU Versicherungen des Tarifs SBUV erhalten zusätzlich38 % (38 %) des Golden Zuschlags für Männerbzw. 30 % (30 %) des Golden Zuschlags für Frauen.8)Tarif SBUV: 35 %9)Tarif R6: 52 %b) Beitragsfreie Versicherungen und Einmalbeitragsversicherungen:Gewinnverband Todesfallbonus in % derVersicherungssumme (1)Ri 66,667 (66,667)BV –BUZ –Ri95 32,5/0,675 (32,5/0,675)SBU95 –BUZ95 –GRRi95 32,5/0,675 (32,5/0,675)Ri2000 40/0,6 (40/0,6)SBU2000 –BUZ2000 –GRRi2000 40/0,6 (40/0,6)Ri2004 40/0,6 (40/0,6)SBU2004 –BUZ2004 –GRRi2004 40/0,6 (40/0,6)Ri2005 40/0,6 (40/0,6)SBU2005 –BUZ2005 –GRRi2005 40/0,6 (40/0,6)Ri2007 40/0,6 (40/0,6)SBU2007 –BUZ2007 –GRRi2007 40/0,6 (40/0,6)Ri2008 40/0,6 (40/0,6)SBU2008 –BUZ2008 –GRRi2008 40/0,6 (40/0,6)SBU2009 –BUZ2009 –Ri2012 40/0,6 (40/0,6)SBU2012 –BUZ2012 –GRRi2012 40/0,6 (40/0,6)Ri2013 20/0,8SBU2013 –BUZ2013 –GRRi2013 20/0,8(1)Bei fallenden Risikoversicherungen: halbe Versicherungssummec) Schlussüberschuss:Für Versicherungen nach Tarifen mit Beitragsrückgewähr(SBUR, BUR), die im 2013 beginnenden Versicherungsjahrenden, wird ein Schlussüberschussanteil gewährt- bei Erleben des Ablaufs, ohne dass ein Anspruch aufBerufsunfähigkeitsleistungen entstanden ist, entsprechenddem Endwert eines mit dem Ansammlungszinsverzinslich angesammelten Zinsüberschussanteils inHöhe des unten deklarierten Prozentsatzes des maßgeblichenDeckungskapitals, zuzüglich eintrittsaltersabhängigbis zum unten deklarierten maximalen Prozentsatzder Leistungssumme,- bei Rückkauf, Tod oder Eintritt der Berufsunfähigkeit inreduzierter Höhe.Versicherungen nach Tarifen ohne Beitragsrückgewähr erhaltenim Geschäftsjahr 2013 keinen Schlussüberschuss.57


GewinnverbandEntsprechend einemZinsüberschuss anteilin %BV 0 (0) 35,0 (35,0)BUZ 0 (0) * 0,25 0 (0)SBU95 0 (0) 35,0 (35,0)BUZ95 0 (0) * 0,25 0 (0)SBU2000 0,25 (0,25) 35,0 (35,0)BUZ2000 0,25 (0,25) * 0,25 0 (0)SBU2004 0,75 (0,75) 26,25 (26,25)BUZ2004 0,75 (0,75) * 0,25 0 (0)SBU2005 0,75 (0,75) 26,25 (26,25)BUZ2005 0,75 (0,75) * 0,25 0 (0)SBU2007 1,25 (1,25) 0 (0)BUZ2007 1,25 (1,25) * 0,25 0 (0)SBU2008 1,25 (1,25) 0 (0)BUZ2008 1,25 (1,25) * 0,25 0 (0)SBU2009 1,25 (1,25) 0 (0)BUZ2009 1,25 (1,25) * 0,25 0 (0)d) Im Rentenbezug:Zzgl. bis zu (inProzent der Leistungssumme)GewinnverbandBV 0,0 (0,15)BUZ 0,0 (0,15)SBU95 0 (0)BUZ95 0 (0)SBU2000 0,15 (0,40)BUZ2000 0,15 (0,40)SBU2004 0,65 (0,90)BUZ2004 0,65 (0,90)SBU2005 0,65 (0,90)BUZ2005 0,65 (0,90)SBU2007 1,15 (1,40)BUZ2007 1,15 (1,40)SBU2008 1,15 (1,40)BUZ2008 1,15 (1,40)SBU2009 1,15 (1,40)BUZ2009 1,15 (1,40)SBU2012 1,65 (1,90)BUZ2012 1,65 (1,90)SBU2013 1,65BUZ2013 1,65Zinsüberschussanteil in % des maßgeblichenDeckungskapitals von Grund- und Bonusrenteohne BeitragsbefreiungGewinnverband Schlussüberschussanteil-Satz in %RT-PRZ 0 (0)PRZ95 0 (0)PRZ2000 0,0 (0,25)PRZ2004 0,25 (0,75)PRZ2005 0,25 (0,75)PRZ2007 0,75 (1,25)PRZ2008 0,95 (1,25)PRZ2012, Tarif PRZ 1,45 (1,75)PRZ2013, Tarif PRZ 1,0b) Mindestbeteiligung an BewertungsreservenVersicherungen, bei denen im 2013 beginnenden Versicherungsjahrder Pflegefall eintritt, erhalten 7/1 (35/45) der obendeklarierten Schlussüberschussanteile als Mindestbeteiligungan Bewertungsreserven auf Kapitalanlagen.c) Im Rentenbezug:Gewinnverband Zinsüberschussanteil in % desmaßgeblichen Deckungskapitals vonGrund- und Bonusrente ohne BeitragsbefreiungRT-PRZ 0 (0)PRZ95 0 (0)PRZ2000 0 (0)PRZ2004 0,0 (0,45)PRZ2005 0,0 (0,45)PRZ2007 0,50 (0,95)PRZ2008 0,50 (0,95)PRZ2012 1,0 (1,45)PRZ2013 1,0d) Beteiligung an Bewertungsreserven im Rentenbezug:Versicherungen im Rentenbezug erhalten 0,25 Prozent(0,30 Prozent) des maßgeblichen Deckungskapitals alsAbgeltung einer Beteiligung an Bewertungsreserven.e) Beteiligung an Bewertungsreserven im Rentenbezug:Versicherungen im Rentenbezug erhalten 0,25 Prozent(0,30 Prozent) des maßgeblichen Deckungskapitals als Abgeltungeiner Beteiligung an Bewertungsreserven.Pflegerenten-Zusatzversicherungen:a) SchlussüberschussanteilFür Versicherungen, bei denen im 2013 beginnenden Versiche rungs jahr der Pflegefall eintritt, wird ein Schluss überschussanteil gewährt entsprechend dem End wert einerBonusrente, die sich aus dem Zinsüberschussanteil in deklarierterHöhe des maßgeblichen Deckungskapitals vonGrund- und Bonusrente ergibt.Dread-Disease-Zusatzversicherungena) SchlussüberschussanteilFür Versicherungen der Gewinnverbände DDZ95, DDZ2000,DDZ2004, DDZ2005, DDZ2007 und DDZ2008, die im 2013beginnenden Versicherungsjahr durch Ablauf, Tod oder Eintrittdes Leistungsfalles enden, wird ein Schlussüberschussanteilgewährt in Höhe eines eintrittalters- und dauerabhängigenProzentsatzes der gezahlten Beiträge.58


Risiko-Zusatzversicherungen und Zeitrenten-Zusatzversicherungena) Beitragspflichtig:Gewinnverband(1)Bei fallenden Risiko-Zusatzversicherungen: halbe VersicherungssummeRisiko-Zusatzversicherung95Risiko-Zusatzversicherung2000Risiko-Zusatzversicherung2004Risiko-Zusatzversicherung2005Risiko-Zusatzversicherung2007Risiko-Zusatzversicherung2008Zeitrenten-Zusatzversicherung95Zeitrenten-Zusatzversicherung2000Zeitrenten-Zusatzversicherung2004Zeitrenten-Zusatzversicherung2005Zeitrenten-Zusatzversicherung2007Zeitrenten-Zusatzversicherung2008Zeitrenten-Zusatzversicherung2012Zeitrenten-Zusatzversicherung2013Grundüberschussanteil in % desBeitrags32,5 (32,5)40 (40)40 (40)40 (40)40 (40)40 (40)32,5 (32,5)40 (40)40 (40)40 (40)40 (40)40 (40)40 (40)20b) Beitragsfrei:GewinnverbandRisiko-Zusatzversicherung95Risiko-Zusatzversicherung2000Risiko-Zusatzversicherung2004Risiko-Zusatzversicherung2005Risiko-Zusatzversicherung2007Risiko-Zusatzversicherung2008Zeitrenten-Zusatzversicherung95Zeitrenten-Zusatzversicherung2000Zeitrenten-Zusatzversicherung2004Zeitrenten-Zusatzversicherung2005Zeitrenten-Zusatzversicherung2007Zeitrenten-Zusatzversicherung2008Zeitrenten-Zusatzversicherung2012Zeitrenten-Zusatzversicherung2013Todesfallbonus in % der Versicherungssumme(1) bzw. Todesfallbonusrentein % der Jahresrente32,5/0,675 (32,5/0,675)40/0,6 (40/0,6)40/0,6 (40/0,6)40/0,6 (40/0,6)40/0,6 (40/0,6)40/0,6 (40/0,6)32,5/0,675 (32,5/0,675)40/0,6 (40/0,6)40/0,6 (40/0,6)40/0,6 (40/0,6)40/0,6 (40/0,6)40/0,6 (40/0,6)40/0,6 (40/0,6)20/0,8c) Im Rentenbezug:GewinnverbandZeitrenten-Zusatzversicherung95Zeitrenten-Zusatzversicherung2000Zeitrenten-Zusatzversicherung2004Zeitrenten-Zusatzversicherung2005Zeitrenten-Zusatzversicherung2007Zeitrenten-Zusatzversicherung2008Zeitrenten-Zusatzversicherung2012Zeitrenten-Zusatzversicherung2013Zinsüberschussanteil in % desmaßgeblichen Deckungskapitals vonGrund- und Bonusrente0 (0)0 (0)0,0 (0,45)0,0 (0,45)0,50 (0,95)0,50 (0,95)1,0 (1,45)1,0d) Beteiligung an Bewertungsreserven im Rentenbezug:Versicherungen im Rentenbezug erhalten 0,25 Prozent(0,30 Prozent) des maßgeblichen Deckungskapitals als Abgeltungeiner Beteiligung an Bewertungsreserven.59


Fondsgebundene Lebensversicherungena) In der Aufschubzeit beziehungsweise während der Versicherungsdauer:GewinnverbandGrundüberschussanteil in % derBezugsgrößeSummenüberschussanteil in % derkalkulatorischen VerwaltungskostenZinsüberschussanteil in %des maßgeblichen garantiertenDeckungskapitalsFLV 50 (50) (1) 40 (40) 0 (0)FLV2 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0 (0)FLV2 2004 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0 (0)FLV2 2007 40 (40) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) (4) 0 (0)FLV2 2008 35 (35) (1) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (70) (4) 0 (0)FLV3 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0,25 (0,75)FLV3 2004 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0,75 (1,25)FLV3 2007 40 (40) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) (4) 1,25 (1,75) (4)FLV3 2008 35 (35) (1) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (4) 1,25 (1,75) (4)FSV 2007 0 (0) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) (4) 1,35 (1,85)FSV 2008 0 (0) (1) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (70) (4) 1,35 (1,75) (4)FRV 50 (50) (1) 40 (40) 0 (0)FRV2 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0 (0)FRV2 2004 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0 (0)FRV2 2005 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0 (0)FRV2 2007 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) (4) 0 (0)FRV2 2008 35 (35) (1) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (70) (4) 0 (0)FRV3 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0,25 (0,75)FRV3 2004 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0,75 (1,25)FRV3 2005 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) 0,75 (1,25)FRV3 2007 50 (50) (1) beitragsabhängig bis zu 70 (70) (4) 1,25 (1,75) (4)FRV3 2008 35 (35) (1) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (70) (4) 1,25 (1,75) (4)FRV4 2009 35 (35) Fonds- und beitragsabhängig bis zu 0,01125 –(0,01125) % des Fondsguthabens (4)FRV4 2012 35 (35) Fonds- und beitragsabhängig bis zu 0,01125 –(0,01125) % des Fondsguthabens (4)FRV4 2013 35 Fonds- und beitragsabhängig bis zu 0,01125 % –des Fondsguthabens (4)FRV5 2009 35 (35) Fonds- und beitragsabhängig bis zu 0,01125 1,35 (1,85) (4)(0,01125) % des Fondsguthabens (4)FRV5 2012 35 (35) Fonds- und beitragsabhängig bis zu 0,01125 1,85 (2,35) (4)(0,01125) % des Fondsguthabens (4)FRV5 2013 35 Fonds- und beitragsabhängig bis zu 0,01125 % 1,85 (4)des Fondsguthabens (4)FBU 5–35 (5–35) endalterabhängig (1) 0 (0) 0 (0)FBU2 5–35 (5–35) endalterabhängig (1) 0 (0) 0 (0)FBU2 2004 40 (40) für Männer (1) 0 (0) 0 (0)32 (32) für Frauen (1)ABU1 5–35 (5–35) endalterabhängig (2) (4) 0 (0) 0 (0)ABU1 2004 40 (40) für Männer (2) (4) 0 (0) 0 (0)(2) (4)32 (32) für FrauenABU1 2007 40 (40) für Männer (2) (4) 0 (0) 0 (0)(2) (4)32 (32) für FrauenABU1 2008 40 (40) für Männer (2) (4) 0 (0) 0 (0)(2) (4)32 (32) für FrauenABU1 2009 48 (48) für Männer (2) (4) 0 (0) 0 (0)(2) (4)40 (40) für FrauenFBU1 2012 46 (46) für Männer (2) (4) 0 (0) 0 (0)(2) (4)40 (40) für FrauenFBU1 2013 46 (2) (4) 0 (0) 0 (0)FSBU 2005 40 (40) für Männer (2) (4) 0 (0) 0 (0)(2) (4)32 (32) für FrauenFSBU 2007 40 (40) für Männer (2) (4) 0 (0) 0 (0)(2) (4)32 (32) für FrauenFSBU 2008 40 (40) für Männer (2) (4) 0 (0) 0 (0)(2) (4)32 (32) für Frauen60


FSBU 2009 48 (48) für Männer (2) (4) 0 (0) 0 (0)(2) (4)40 (40) für FrauenFSBU 2010 48 (48) für Männer (2) (4) 0 (0) 0 (0)(2) (4)40 (40) für FrauenFSBU 2012 46 (46) für Männer (2) (4) 0 (0) 0 (0)(2) (4)38 (38) für FrauenFSBU 2013 46 (2) (4) 0 0Ki2005 40 (40) (1) (3) (4) beitragsabhängig bis zu 70 (70) (4) 1,05 (1,55) (4)Ki2007 40 (40) (1) (3) (4) beitragsabhängig bis zu 70 (70) (4) 1,55 (2,05) (4)Ki2008 50 (50) (1) (3) (4) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (70) (4) 1,55 (2,05) (4)Ki2011 50 (50) (1) (3) (4) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (70) (4) 1,55 (2,05) (4)Ki2012 50 (50) (1) (3) (4) steigend auf beitrags abhängig bis zu 70 (70) (4) 2,05 (2,55) (4)Ki2013 50 (1) (3) (4) steigend auf beitrags abhängig bis zu 55 (4) 2,05 (4)AVM 2007 0 (0) 15 (15) (5) (6) 1,35 (1,85 ) (6)AVM 2008 0 (0) 12 (12) (5) (6) 1,35 (1,85 ) (6)AVM 2009 0 (0) 12 (12) (5) (6) 1,35 (1,85 ) (6)AVM 2012 0 (0) 0,002497 (0,002497) % (6) (7) 1,85 (2,35 ) (6)AVM 2013 0 0,002497 % (6) (7) 1,85 (6)(1)Bezugsgröße zu entnehmender Risikobeitrag(2)Bezugsgröße überschussberechtigter Beitrag(3)Zusätzlich 68 % (68 %) des Risikobeitrags für Primus- und Kinderprämie(4)Teilweise als Schlussüberschuss (siehe b))(5)Bezugsgröße: Verwaltungskostenzuschlag auf Beitrag und Zulagen(6)Als Schlussüberschuss (siehe b))(7)Bezugsgröße: maßgebliches Deckungskapitalb) Schlussüberschussanteil:Für Versicherungen der Gewinnverbände ABU1, ABU1 2004, ABU1 2007, ABU1 2008, ABU1 2009, FBU1 2012, FSBU 2005,FSBU 2007, FSBU 2008, FSBU 2009, FSBU 2010, FSBU 2012, FSBU 2013, die im 2013 beginnenden Versicherungsjahr enden,wird eine Schlusszahlung gewährt, falls ein Teil des Überschussanteils in den gewählten Fonds investiert wurde. Er orientiertsich am Wert des Fondsvermögens im Schlussüberschussanteil. Bei Rückkauf wird die Schlusszahlung in reduzierter Höhegewährt.Für Versicherungen der Gewinnverbände Ki2005, Ki2007, Ki2008, Ki2009, Ki2012, Ki2013, FRV4 2009, FRV5 2009, FRV42012, FRV5 2012, FRV4 2013, FRV5 2013 werden die unter a) aufgeführten Überschussanteile der Schlussüberschussanwartschaftzugeführt, wenn die Schlussüberschussanwartschaft zum Zeitpunkt der Zuteilung von Überschussanteilen nicht mehrals 10 Prozent des maßgeblichen Deckungskapitals beträgt.Für Versicherungen der Gewinnverbände FLV2 2007, FLV3 2007, FLV2 2008, FLV3 2008, FSV 2008, FRV2 2007, FRV3 2007,FRV2 2008 und FRV3 2008, die im 2013 beginnenden Versicherungsjahr enden, wird eine zusätzliche Schlusszahlung in Abhängigkeitvon der Höhe des Fondsguthabens bzw. der Deckungsrückstellung gewährt.c) Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven (bei fondsgebundenen Rentenversicherungen: in der Aufschubzeit)Versicherungen der Gewinnverbände FLV3 2007, FLV3 2008, FSV 2008, FRV3 2007 und FRV3 2008, die im Geschäftsjahr2013 enden, erhalten das Minimum von 43,75 Prozent (43,75 Prozent) der oben deklarierten Schlussüberschussanteileund 87,50 Prozent (43,75 Prozent) des garantierten Deckungskapitals als Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven aufKapitalanlagen. Versicherungen der Gewinnverbände FLV5 2009, FRV5 2012 und FRV5 2013, die im Geschäftsjahr 2013enden, erhalten 87,50 Prozent (43,75 Prozent) * Schlussüberschussanwartschaft * max(0; min(1, kumulierte Zinssumme /(Vertragsguthaben – Summe der gezahlten Beiträge))) als Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven auf Kapitalanlagen.61


d) Im Rentenbezug:GewinnverbandZinsüberschussanteil in % des maßgeblichen garantierten Deckungskapitals der BezugsgrößeFRV in Auszahlung 0,0 (0,15) (1)FRV2 in Auszahlung 0,0 (0,15) (1)FRV2 2004 in Auszahlung 0,20 (0,65) (1)FRV2 2005 in Auszahlung 1,0 (1,45) (1)FRV2 2007 in Auszahlung 1,50 (1,95) (1)FRV2 2008 in Auszahlung 0,80 (1,25) (1) zzgl. garantiezeitabhängig bis zu 0,80 (0,80)FRV3 in AuszahlungÜbergang in FRV2 in AuszahlungFRV3 2004 in Auszahlung Übergang in FRV2 2004 in AuszahlungFRV3 2005 in Auszahlung Übergang in FRV2 2005 in AuszahlungFRV3 2007 in Auszahlung Übergang in FRV2 2007 in AuszahlungFRV3 2008 in Auszahlung Übergang in FRV2 2008 in AuszahlungFRV2 2009 in Auszahlung 0,70 (1,15) (1) zzgl. garantiezeitabhängig bis zu 0,80 (0,80)FRV2 K 2009 in Auszahlung(1) (3)0,70 (1,15)FRV2 2012 in Auszahlung 1,20 (1,65) (1) zzgl. garantiezeitabhängig bis zu 0,80 (0,80)FRV2 K 2012 in Auszahlung(1) (3)1,20 (1,65)FRV2 2013 in Auszahlung 1,20 (1) zzgl. garantiezeitabhängig bis zu 0,80FRV2 K 2013 in Auszahlung(1) (3)1,20FBU2 (2) 0,15 (0,40) (1)FBU2 2004 (2) 0,65 (0,90) (1)ABU1 (2) 0,15 (0,40) (1)ABU1 2004 (2) 0,65 (0,90) (1)ABU1 2007 (2) 1,15 (1,40) (1)ABU1 2008 (2) 1,15 (1,40) (1)ABU1 2009 (2) 1,15 (1,40) (1)FBU1 2012 (2) 1,65 (1,90) (1)FBU1 2013 (2) 1,65 (1)FSBU 2005 (2) 0,65 (0,90) (1)FSBU 2007 (2) 1,15 (1,40) (1)FSBU 2008 (2) 1,15 (1,40) (1)FSBU 2009 (2) 1,15 (1,40) (1)FSBU 2010 (2) 1,15 (1,40) (1)FSBU 2012 (2) 1,65 (1,90) (1)FSBU 2013 (2) 1,65 (1)Ki2005Übergang in FRV2 2005 in AuszahlungKi2007Übergang in FRV2 2007 in AuszahlungKi2008Übergang in FRV2 2008 in AuszahlungKi2011Übergang in FRV2 2009 in AuszahlungKi2012Übergang in FRV2 2012 in AuszahlungKi2013Übergang in FRV2 2013 in AuszahlungAVM 2007 in Auszahlung 1,50 (1,95) (1)AVM 2008 in Auszahlung 0,70 (1,15) (1) zzgl. garantiezeitabhängig bis zu 0,80 (0,80)AVM 2009 in Auszahlung 0,70 (1,15) (1) zzgl. garantiezeitabhängig bis zu 0,80 (0,80)AVM K 2009 in Auszahlung(1) (3)0,70 (1,15)AVM 2012 in Auszahlung 1,20 (1,65) (1) zzgl. garantiezeitabhängig bis zu 0,80 (0,80)AVM K 2012 in Auszahlung(1) (3)1,20 (1,65)AVM K 2013 in Auszahlung(1) (3)1,20(1)Bezugsgröße Grund- und Bonusrente(2)Versicherungen im Rentenbezug werden als klassische Berufsunfähigkeitsversicherungen fortgeführt.(3)Zusätzlich ein Grundüberschussanteil in Höhe eines von der individuellen Risikoeinschätzung abhängigen Prozentsatzesdes maßgeblichen Deckungskapitals von Grundversicherung und Bonusrentee) Beteiligung an Bewertungsreserven im Rentenbezug:Versicherungen im Rentenbezug erhalten 0,25 Prozent (0,30 Prozent) des maßgeblichen garantierten Deckungskapitals alsAbgeltung einer Beteiligung an BewertungsreservenKapitalisierungsverträgeTarif Zmax:Tranchenverfahren: Die Verzinsung wird nach in Abhängigkeit von der Marktzinsentwicklung für kurz laufende Anleihenjeweils für ein Kalenderquartal festgesetzt. Sie wird als Direktgutschrift zugeteilt.62


Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2012 ist derMitgliedervertreterversammlung am 25. Juni 2013vorgelegt worden.Lebensversicherung von 1871 a. G. MünchenMaximiliansplatz 5 ∙ 80333 MünchenTelefon 089 / 5 51 67 - 0Telefax 089 / 5 51 67 - 12 12www.lv1871.de63


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