Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009 - Evangelische ...

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Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009 - Evangelische ...

INHALT/ IMPRESSUMNHALT / IÖkumenischer TeilImpressum – Inhalt .............................2Geistliches Wort..................................3Weltgebetstag...................................16Reise nach England..........................17Oppenheimer Tafel ...........................20Gottesdienste an Weihnachten .........48Katholischer TeilEvangelischer TeilGemeinde ...........................................4Kontaktadressen.................................5Kirchenbauverein ................................6Amtshandlungen – Taufen, Hochzeiten .8Amtshandlungen – Sterbefälle ............9Caritas ..............................................10Spendenergebnisse ..........................12Kirchenmusik – Kinderchor ...............13Frauenkreis.......................................14Sternsinger .......................................15ImpressumHerausgeber:Redaktion:V.i.S.d.P.:Gottesdienste....................................22Jahreslosung.....................................23Dekanat.............................................26Freud und Leid ..................................27Stadtkirchenpfarramt.........................28Albert Schweitzer ..............................30Advent – Stille ...................................32Gemeindefest-Nachlese....................33Förderverein......................................34Orgelbauverein..................................35Gemeinde .........................................37Kinder................................................39Diakonie ............................................41Kirchenmusik.....................................44Kinderchor.........................................45Brot für die Welt ................................46Kontaktadressen ...............................47Evangelische und Katholische Kirchengemeinden OppenheimKatholischer Teil:Pfarrer Manfred Lebisch und Christiane ReinEvangelischer Teil:Pfarrerin Manuela Rimbach-Sator und Werner KnopfPfarrerin Manuela Rimbach-Sator, Merianstraße 6, OppenheimPfarrer Manfred Lebisch, Kirchstraße 4, OppenheimLena Schäffer, Heike KnopfLektorat:Layout: Werner KnopfDruck:Evangelische Regionalverwaltung, Alzey- Für namentlich gekennzeichnete Artikel sind die jeweiligen AutorInnen verantwortlich -2Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


GEISTLICHESWORTLiebe Leserin, lieber Leser!Zur Weihnachtszeit gehören die Weihnachtslieder.Sie berühren unser Herz.Manchmal hat man jedoch den Eindruck,dass ihre Aussagekraft durch inflationärenGebrauch verloren geht. Es lohntsich, in hoffentlich zahlreichen stillenMinuten über unsere wirklich vielsagendenAdvents- und Weihnachtsliedernachzudenken. So möchte ich Ihnenheute einige Gedanken zu dem ausevangelischer Tradition stammendenLied „Tochter Zion, freue dich ...“ anbieten.Den Text hat uns 1826 HeinrichFriedrich Ranke, die Melodie kein geringererals Georg Friedrich Händel 1747geschenkt. Mit dem Beiheft zum Gotteslobwurde dieses Lied 1997 katholischerseitsfür das Bistum Mainz in Gebrauchgenommen. Auch viele andere Diözesenübernahmen es etwa in dieser Zeit inihre Diözesananhänge zum Gotteslob.Die Tochter Zion – was ist das? Jerusalem,die Heilige Stadt, liegt auf einemdurchschnittlich 900 Meter hohen Hochplateau.Dessen südlicher Bergsporn,seit alter Zeit Zion genannt, trug einstdie Burg des großen Königs David. DerName des Burgberges übertrug sichschließlich auf die ganze Stadt Jerusalem.Die christliche Tradition sieht nunin der Kirche das neue Jerusalem unddie Kirche ihrerseits ist das Vorausbild,der Vorgeschmack jenes himmlischenJerusalem, das den Christen für dieEwigkeit verheißen ist. Josef Ratzinger(Papst Benedikt XVI.) hat vor Jahrenein höchst lesenswertes Bändchenunter dem Titel „Die Tochter Zion“ herausgegeben.Hier zeigt er – gerade auchan zahlreichen alt- und neutestamentlichenBildmotiven – Maria, das Urbildder Kirche, als die Tochter Zion. In ihrerBegnadung und in ihrer Lebenshaltungist sie Urbild der Kirche. Letzteres wäreübrigens ein lohnendes Thema für interkonfessionelleGespräche.Wie König David jubelte, als er visionärden kommenden Tag des Erlösers JesusChristus sah, so werden nun in unseremLied die Stadt Jerusalem, Maria und dieKirche aufgefordert sich zu freuen, zujubeln und zu jauchzen, denn „siehe deinKönig kommt.“ Dass Jesus, unser Königkommt, das ist unsere Weihnachtsfreude.So singen wir denn auch „und seht, wasin dieser hochheiligen Nacht der Vaterim Himmel für Freude uns macht.“Nichts anderes als dieses rechtfertigtdie Feier des Weihnachtsfestes.Pfarrer Manfred LebischIhnen allen ein gnadenreichesWeihnachtsfest und Gottes reichenSegen für das neue Jahr.Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009 3


PastoralteamPfarrbüroSprechzeitenE-mailGremienPfarrgemeinderatVerwaltungsratOrganistinKüsterPfarr-CaritasKindertagesstätteErwachsenenbildungGruppenKommunionkatecheseFirmkatecheseFrauenkreis 2Frauenkreis 3MännerkreisKirchenchorScholaMeriankapelleKiWoGodiKreisMutter-Kind-KreisMinistranten undJugendKONTAKTADRESSENGeistl. Rat. Pfr.Manfred LebischPfarrvikar Timo HaasDiakon Thomas GenslerGem. Ref. Joachim JostenGem. Assistent Matthias HassemerMaria SanderMontag 16.00 - 18.00 UhrMi. bis Fr. 09.00 - 11.00 UhrKath.Pfarramt.Oppenheim@t-online.deVorsitzende: Hedwig EigelsbachVorsitzender: Geistl. Rat Pfr. Manfred LebischStellvertreter: Dr. Wolfgang MüllerAnnetrud EigelsbachGünter DannerIlse LahmBeate PfennigHedwig EigelsbachGem. Ref. Joachim JostenGeistl. Rat Pfr. Manfred LebischRita BecherUlla EckertBernhard ReimannSiegmund GuzikHedwig EigelsbachOliver MöllerSteffen KasperSimone BecherGeistl. Rat Pfr. Manfred LebischTel.: 2727Tel.: 925640Tel.: 570303Tel.: 5723990151-20195568Tel. 2727Fax: 70466Tel.: 2547Tel.: 2727Tel.: 2305Tel.: 2435Tel.: 2150Tel.: 3416Tel.: 2327Tel.: 2547Tel.: 572399Tel.: 2727Tel.: 3092Tel.: 925010Tel.: 1620Tel.: 3965Tel.: 2547Tel.: 4783Tel.: 492707Tel.: 509606Tel.: 2727Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009 5


KIRCHENBAUVEREINKirchenbauvereinSt. Bartholomäus e.V.55276 OppenheimKirchen sind nicht nur Denkmäler derVergangenheit, sondern zuerst ein HausGottes und des Gebetes. Sie sind beständigeBaustellen und müssen von jederGeneration erhalten und gepflegt werden.Für Städte und Dörfer sind sie wichtigeIdentifikationsmerkmale.Nachdem zu Beginn der 90er Jahre desvorigen Jahrhunderts die Notwendigkeiteiner gründlichen Renovierung von St.Bartholomäus festgestellt wurde, erwogder damals scheidende Pfarrer JosefZorn die Gründung eines Kirchenbauvereins.Der tatkräftige Schwung seinesNachfolgers Pfarrer Heinrich Scharf unddie aktive Mitarbeit des PfarrgemeindeundVerwaltungsrates führte am 28.Januar 1984 zu dessen Gründung. Zumersten Vorsitzenden wurde Hans Sandel,die ersten Vorstandsmitglieder Dr. JoachimHeidrich, Herr Rudolf Schneider, HerrKlaus Huber, Herr Hubert Schmitt undals Kassiererin Frau Sandel gewählt.Herr Sandel erwies sich als guter Organisatorund Mann mit viel Phantasie undTatendrang. Dank seiner guten Kenntnisseund Kontakte zu Oppenheimerund Mainzer Institutionen und Vereinenerschloss er viele Quellen zur Finanzierungdes großen Vorhabens. Den größtenTeil der Renovierungskosten bestrittdas Bistum Mainz.Zur Verbreitung der Idee des Kirchenbauvereinsin der Gemeinde unternahmder Kirchenbauverein eine rege Konzerttätigkeitgeistlicher Musik in St. Bartholomäus.Die Benefizkonzerte gestaltetenu.a. die „Kilianos“ aus Nierstein, der Gesangverein„Harmonie“ aus Oppenheim,das Kirchenmusiktrio aus Darmstadt,sowie unsere Meriankapelle. HervorragendeOrgelmusiker waren zu Gast. AlsHöhepunkt der Konzertreihe erwies sichder Auftritt des Philharmonischen Orchestersaus Darmstadt. Die geistliche Musikaktivierte deutlich das ehrenamtlicheEngagement der Gemeinde.Alle Gruppen und Vereine der Kirchengemeindewetteiferten mit Ideen zugunstendes Kirchenbauvereines. Basarewurden organisiert, Gemeindefestegefeiert und vieles mehr.Aber was wäre der Kirchenbauvereinohne seine vielen Mitglieder, Spenderund Förderer. Zur Zeit hat der Kirchenbauverein51 Mitglieder, davon 36 seitder Gründung 1984 und 12 regelmäßigeFörderer. 18 Gründungsmitgliedersind leider verstorben und 15 Mitgliederaus verschiedenen Gründen ausgetreten.Die Jugend ist mit 6 Mitgliedernvertreten.Hinzuzufügen gilt noch das Spendenaufkommen.Gleich ob es nur 5 Eurosind, die ein Jugendlicher von seinemTaschengeld abzweigt oder eine 4-stellige6Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


KIRCHENBAUVEREINKirchenbauvereinSt. Bartholomäus e.V.55276 OppenheimSumme, die anstatt Geschenke als Spendefür den Kirchenbauverein bei einemrunden Geburtstag eines Mitgliedes anfällt.Der Kirchenbauverein ist für jedeSpende dankbar und jede Spende istihm gleich viel wert.Nachdem Herr Hans Seidel und seineEhefrau nach einigen erfolgreichenJahren für den Kirchenbauverein ihreTätigkeiten beendeten, wurde dernächste Vorsitzende Dr. JoachimHeidrich und Kassiererin Frau MagdaMohr. Seit 2008 ist Herr Dr. WolfgangMüller Vorsitzender des Kirchenbauvereins,Frau Hedwig Eigelsbach Schriftführerinund um die Finanzregularienkümmert sich Frau Geraldine Römer.KIRCHE – sind wir alle, die wir gemeinsam glaubenKIRCHE – ist tätige Nächstenliebe, in der Erziehung von Kindern bis zurAltenpflegeKIRCHE – ist die Verkündigung des Wortes Gottes und die Feier seiner NäheKIRCHE BRAUCHT RAUMEin Gemeindezentrum, in dem Kinder krabbeln, Jugendliche aus aller Weltzusammen feiern, alte Menschen einen Treffpunkt haben.Einen Kindergarten, in dem Kinder groß werden.Eine Kirche, deren Glocken weithin zu den Gottesdiensten rufen, in der dieliturgische Feier einen herausragenden, nicht alltäglichen Raum einnimmt.RAUM KOSTETBau, Sanierung, Heizung, Strom, Wasser, ReinigungDer Kirchenbauverein hilft, helfen Sie dem KirchenbauvereinWerden Sie Mitglied und unterstützen Sie diese wichtigen Aufgaben.1. Vorsitzender Dr. Wolfgang Müller, Rohrgasse 2, 55276 OppenheimBeitrittserklärungen liegen in St. Bartholomäus aus oder sprechen Sie uns an.Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009 7


AMTSHANDLUNGENDas Sakrament der Taufe empfingen:Marlin Strub, Im Grohfuß 37Ayleen Szczurek, Am Daubhaus 11Ava Becher, Pfaugasse 26Emily Johanna Sofie Nauheimer, Wormser Str. 63Leandro Carrion Amodeo, Martin-Luther-Ring 29Lukas Frank Schaad, Im Grohfuß 13Selina Pipa, Rheinstr. 17Charlotte Maria Degner, Ernst-Delorme-Str. 16Lara Anna Wonschik, Vorstädter Str. 44Das Sakrament der Ehe spendeten sich:Thomas Nauheimer und Jasmin Gögercin,Wormser Str. 63, OppenheimMattias Müller und Alexandra Murgott,LindenAndré Runge und Julia Pfennig,Hasenbrunnengasse 21, OppenheimAndreas Stumm und Jennifer Kerle, Bodenheim8Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


AMTSHANDLUNGENWir haben zu Grabe getragen:(November 2008 bis November 2009)Reinhard Eberl, Am Stadtbad 762 JahreAnna Rosa Walter, Jakob-Steffan-Platz 1 82 JahreMaria Anna Neff, Worms95 JahreWaltraud Presinger, Oppenheim58 JahreAnna Maria Herzog, Jakob-Steffan-Platz 1 99 JahreHans Friedrich Koch, Mainz-Kostheim 84 JahreMargarete Mayer, Eich92 JahreKatharina Sandel, Jakob-Steffan-Platz 1 95 JahreAnna Maria Venker, Jakob-Steffan-Platz 1 84 JahreMonika Föcking, Wormser Str. 16 64 JahreWilhelm Karl Friedrich Haupt, Nierstein 94 JahreDoris Mehl-Neumann, Am Stadtbad 71 50 JahreSigrid Maas, Waldesch67 JahreErnst Theodor Moik, Jakob-Steffan-Platz 1 94 JahreKatharina Helmling, Jakob-Steffan-Platz 1 89 JahreHedwig Danner, In den Weingärten 49 55 JahreKatharina Delorme, Jakob-Steffan-Platz 1 92 JahreKatharina Franz, Auf der Morgenweide 19 86 JahreKurt Werner Bingenheimer, Gänsauweg 11 64 JahreJosef Haas, An der Bleiche 281 JahreInge Senfter, In der Kette 1167 JahreHans-Jürgen Kunisch, Im Grohfuß 8a 82 JahreHedwig Nollert, Oppenheim89 JahreKarl Bauer, In den Weingärten 33 88 JahreÖkumenischer Gemeindebrief Advent 2009 9


CARITASCaritasverbände – im Domjubiläumsjahr 2009Diözesan- und Bistumscaritasverbandhatten sich anlässlichdes Domjubiläums miteingebunden. Zum Abschluss"1000 Jahre Mainzer Willigis-Dom" startete eine Aktion. Der Schirmherr,Bischof Karl Kardinal Lehmann,eröffnete die Caritas-Solidaritätsaktion„Eine Million Sterne – damit Kinderleben.“ Hier hatten die Caritasverbändeein sichtbares Zeichen, für solidarischesHandeln mit armen Kindern in der Diözeseund in der Weltkiche gesetzt. ImRahmen einer Lichteraktion gab es einenSpendenaufruf.Kerzen als Zeichen der Solidarität fürarme Kinder und ihre Familien im BistumMainz, wurden aufgestellt. VieleTausend Kerzen ergaben ein "Lichtermeer".Auch der Deutsche Caritasverband– caritas international – engagiertesich mit dieser Aktion für das brasilianischeProjekt "Müllsammlerkinder" –Kinder die von dem leben (müssen),was andere weg werfen. Die Entstehungdieser Aktion war vor ca. zehnJahren durch Secours Catholiques(Caritas Frankreich) und verbreitetesich über Caritas Schweiz, Beneluxauch in die Bundesrepublik, wo sievom Deutschen Caritasverband –caritas international – vor drei Jahrenerstmalig durchgeführt wurde.Das Hilfswerk der deutschen Caritasarbeitet unabhängig von Religion undNationalität mit den nationalen Caritas-Organisationen zusammen, und ist Mitgliedder Dachvereinigung Caritas Internationalesmit Sitz in Rom. 165 Caritas-Organisationen sind weltwelt in derKatastrophenhilfe , in sozialen Projektenund der Entwicklungshilfe aktiv. caritasinternational verbindet seit Jahren eineenge Partnerschaft mit der DiakonieKatastrophenspendenhilfe. Beide kirchlicheOrganisationen arbeiten in vielenBereichen – sowohl vor Ort als auch inden jeweiligen Krisen- und Katastrophengebietenund in der Öffentlichkeitsarbeit– zusammen. Dabei wird Kompetenzund Engagement der einheimischenMitarbeiter gewährleistet. Diese kennendie Bedürfnisse am besten. Viele berufliche,ehrenamtliche/freiwillige MitarbeiterInnenarbeiten mit dauerhaftem Erfolgin Altenpflegeeinrichtungen, Behindertenheimen,Kindertagesstätten, Krankenhäusern,Rehabilitationseinrichtungenfür Sucht- und psychisch Kranke, Sozialstationen,Einrichtungen für Wohnsitzloseusw.Das Caritas-Jahresthema 2009„Soziale Manieren für eine bessereGesellschaft“. Mit diesem Slogan warbdie Caritas ein Jahr lang für ein besseresMiteinander für „Menschen amRande“.Der Tag der Caritas 2009stand in diesem Jahr unter der Überschrift„Armut heute und der Auftrag der Kirche“.Hier wurden Preise des diesjährigenKetteler-Wettbewerbs verliehen. Der10Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


CARITASKetteler-Wettbewerb wird seit 2005 alljährlichvon der Wilhelm Emmanuel vonKetteler Stiftung (benannt nach W. E.von Ketteler, einem Mainzer Bischofvon 1850-1877), in Kooperation mitdem Diözesancaritasverband Mainzausgeschrieben. Diese Stiftung fördertAufgaben und Projekte der Caritas. DasProjekt „Kinderfrühstück in Mainz-Marienborn“ wurde mit dem erstenPreis bedacht.Der Caritasverband Mainzwar am Ehrenamtstag Rheinland-Pfalzin Oppenheim mit einen Stand präsent.Das „Kinderfrühstück Mainz Marienborn“und der „Mittagstisch der CaritasAm Dom Mainz“ informierten über ihreEhrenamtstätigkeit.Um dauerhafte Hilfe leisten zu können,ist die Caritas auch in Zukunft aufSpenden angewiesen.Ilse LahmWir danken und bitten um Ihre Spende.Mit-machenMit-gestaltenMit-tragenMitglied werden im Caritasverband Mainz e.V.(Näheres beim Katholischen Pfarramt Oppenheim)Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009 11


SPENDENERGEBNISSESpendenergebnisse 2009:Adveniat 2008 4.221,20 €Sternsinger 2009 7.150,46 €Misereor 2009Renovabis3.916,40 €3.230,60 €Caritas-Wintersammlung 20083.013,00 €Caritas-Sommersammlung 20091.730,00 €Von Herzen danken wir allen, diezu diesen erfreulichen Ergebnissenbeigetragen haben!12Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


KIRCHENMUSIKEin ereignisreicher Monat mit unserem KinderchorIm September war beiuns viel los. Wir habeneinen Kinderchornachmittaggemacht, derwar hinten im Pfarrgarten.Eingeladenwaren alle Mitgliederdes Kinderchores mitihren Familien. Es gab leckeres Grillzeug,das zwei Väter zubereitet haben,außerdem haben Mütter Salate undKuchen mitgebracht. Der Pfarrer hat dieGetränke gespendet. Bevor wir aberEssen bekamen, haben wir lustige Liedergesungen, außerdem haben Kinder Klavier,Akkordeon und Geige gespielt.Nach dem Essen tobten wir im Pfarrgartenherum.Mainzer Dom, der in diesem Jahr 1000Jahre alt geworden ist. Der DomdekanHeinz Heckwolf hat darüber einen Vortraggehalten. Da gab´s eine riesengroßeUhr aus Pappe und Holz, an der eran der Zeit durch die Jahrhundertedrehte, und erklärte, was in dieser Zeitpassierte. Dann gab‘s das nachgebildeteDomtor, durch das verschiedene verkleideteKinder kamen, als Bonifatius, Willigis,Zimmerleute und sogar als Pferdund Löwe. Außerdem gab‘s Bilder aufder Leinwand zu bestaunen. Anschließenddurften wir die Mensa besuchenund Herr Guzik aus dem Erwachsenenchorfuhr uns im Gemeindebus wiederzurück. Die Stimmung im Bus warenorm, weil wir viel gesungen haben.Ende des Monats besuchten wir dieKinder-Uni in Mainz. Da ging es um dengeschrieben von Chorkind PatrickDer Kinderchor probt immer samstagsvon 10 -11 Uhr im Pfarrheim.Eingeladen sind alle Kinder ab 5 Jahren.Kontakt:Oliver MöllerThomas Neumer(1. Vorsitzender) (Dirigent)0152-06636422 06133-926240merian-kapelle@web.deÖkumenischer Gemeindebrief Advent 2009 13


FRAUENKREIS30 Jahre Frauenkreis IIder katholischen PfarrgemeindeSt. Bartholomäus, OppenheimEs begann ganz harmlos, als sich imAugust 1979 einige Frauen (zwischen30 Jahren und aufwärts) auf Initiativedes damaligen Gemeindepfarrers HermannJosef Zorn trafen. Teilweise kanntensich die Frauen seit Kindheit undGruppenstunden. Andere Frauen kamendazu und es entwickelte sich ein vorsichtigesAufeinanderzugehen. Am 19.August 1979 wählte der Kreis eineeigene Leitung in Form eines Zweierteams,Rita Becher und Ursula Reichmann.Nach deren Umzug wurde HedwigFriederich in das Team gewählt.Rita Becher und Hedwig Friederich habenbis heute ihre Funktion beibehalten.Es war der Beginn einer wunderbarenGemeinschaft, wo sich jede auf dieandere verlassen kann.Es sind zwei Bereiche, die der Frauenkreismit Leben füllt:Einmal ist es das Mitwirken im Alltageiner Pfarrei, wie Besorgung des kirchlichenBlumenschmuckes im Wechselmit anderen Gruppen, der Durchführungdes Weltgebetstages der Frauenund das Mittun bei der Sternwallfahrt,das Mitwirken beim Pfarrfest, beim GroßenGebet, beim Seniorennachmittag, derCaritasarbeit sowie bei weiteren kirchlichenJubiläen. An Maria Himmelfahrtwidmen sich die Frauen dem altenBrauch des Würzwischbindens. Seitmehr als 25 Jahren gehört der Flohmarktdes Frauenkreises zum festenBestandteil des Sommerfestes im AltenzentrumOppenheim.Der zweite Bereich wird ausgefülltdurch die gemeinsamen Gesprächsabende,die Maiandacht und das Rosenkranzgebet,die Fahrten zur Entspannungund Geselligkeit mit dem Anspruchder Erweiterung des eigenen Gesichtskreisesdurch zahlreiche Besichtigungen.Feste Bestandteile sind Wochenendfahrten,wie z.B. nach Dresden undNürnberg. Tagesausflüge zu Krippenbesuchen,zu Weihnachtsmärkten,Fahrten in Städte mit besonderenSehenswürdigkeiten, wie Bingen,Limburg/Lahn, Köln, Besuche vonKlöstern oder Burgen.So gehen die Frauen des FrauenkreisesII etwas ruhiger, aber immer nochvoller Tatkraft in das nächsteJahrzehnt.Rita Becher14Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


STERNSINGEREinladung zur Aktion Dreikönigssingen 201020*C+M+B*10 - Christus Mansionem BenedicatChristus segne dieses HausBald ist es wieder soweit! Die nächste Sternsingeraktion kann beginnen. Diesmalheißt unser Motto:Kinder finden neue WegeDie Aktion Dreikönigssingen ist die größe Aktion von Kindern für Kinder aufunserer Erde! Gehst Du mit? Möchtest Du dabei sein, wenn eine halbe MillionSternsinger den Menschen in Deutschland den Segen bringen? Möchtest Dumithelfen, dass es Kindern in Not überall auf unserer Erde besser geht?Dann melde Dich bei: Ilka & Michael Glaninger, Oppenheim, Tel. 06133-4527Wir treffen uns das erste Mal am Samstag, den 5. Dezember 2009, um 9:30 Uhr imPfarramt der St. Bartholomäuskirche. Aus heutiger Sicht werden die Lauftage am2. und 3. Januar 2010 sein.Wir freuen uns auf Euch!Ilka & Michael GlaningerÖkumenischer Gemeindebrief Advent 2009 15


WELTGEBETSTAG„Alles, was Atem hat, lobe Gott“Vorbereitung auf den WeltgebetstagJedes Jahr am ersten Freitag im Märztreffen sich Menschen auf der ganzenWelt und feiern miteinander den Weltgebetstag.Im Mittelpunkt der Gottesdienstfeier stehtimmer ein Land und die Situation derMenschen dort. Ein biblischer Schwerpunktund ein Motto bestimmen die vielfältigenMaterialien, die zur Verfügungstehen, um in die Thematik einzutauchenund den Gottesdienst und ein Fest zugestalten. Kochrezepte, Musik, politischeInformationen über das Land undein meditatives Titelbild ermöglichenes, sich umfassend vorzubereiten.Im März des Jahres 2009 haben wir mitvielen Helferinnen eine große Zahl vonAspekten des Landes Papua-Neuguineazu einem fröhlichen Gebetsgottesdienstin der Michaelskapelle und einem informativenFest im Martin-Luther-Haus gestaltet.Für 2010 wird dieGottesdienstordnung von Frauenaus Kamerun vorbereitet.Ihr Motto lautet:„Alles, was Atem hat, lobe Gott“Wir laden alle Frauen ein, die sich mitder Vorbereitung des Weltgebetstagesbefassen möchten, am Montag, demzu kommen.11. Januar, um 19 Uhrins SebastianshausWenn Sie nur am 11.1. nicht dabeisein können, aber gerne in einer derArbeitsgruppen mittun möchten,melden Sie sich bitte vor dem 11.1. bei:Rita Becher, Tel. 3092 oderManuela Rimbach-Sator, Tel. 238116Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


REISENKathedralen, Burgen, Herrenhäuser und Gärtenim historischen SüdenglandKathedrale in CanterburyReisen Sie mit uns in das wunderschöneSüdengland, von Kent entlang derKüste nach Somerset und zurück. ErlebenSie die Faszination der herrlichenLandschaft am eigenen Leib. AufregendeKüstenregionen und die üppigen Landschaftenvon Englands Süden werdenSie begeistern.Intention dieser Reise ist das Kennenlernenaller Spielarten der englischenKathedralbaukunst und der historischenStätten entlang der Strecke, wobei auchBegegnung mit Land und Leuten bzw.der englischen Lebensart nicht zu kurzkommen soll.Die Reise wurde schon einmal für 2009geplant, kam aber wegen zu wenigerInteressenten leider nicht zustande. Derneue Termin in den Herbstferien solldie Teilnahme diesmal erleichtern.REISEVERLAUF1.Tag (12.10.2010):Anreise BrightonAnreise über Belgien und Frankreichmit Fähre/Tunnel nach Dover/Folkestone/Ashford(je nach Transportmittel)zur Übernachtung nach Brighton. Aufdem Weg zu Ihrem Hotel durchfahren(Bild: Website www.canterbury-cathedral.org)wir die Grafschaft Kent mit ihren herrlichenSchlössern und Gärten sowieverträumte Orte wie Rye und Hastings.Abendessen und Übernachtung inBrighton.2. Tag (13.10.):Brighton und KüstenregionHeute fahren wir entlang der wunderschönenKüste nach Eastbourne underleben unterwegs den atemberaubendenAnblick der steilen Kreidefelsen der„Seven Sisters“. Am Nachmittag Führungdurch Brighton mit „Pier“, „Royal Pavilion“und der „Lanes“, den verwinkelten Altstadtgässchen.Für „Shopping“ ist andiesem Nachmittag auch noch Gelegenheit.Abendessen und 2. Übernachtungin Brighton.3. Tag (14.10.):Brighton – Arundel – Chichester –SouthamptonHeute brechen wir auf nach Southamptonund kommen vorbei an SchlossArundel im malerischen KüstenstädtchenArundel, dem verträumten Chichestermit seiner schönen Kathedrale. EventuellBesichtigung der römischen Villa inFishbourne. Am Abend Abendessenund 1. Übernachtung in Southampton.Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009 17


REISEN4. Tag (15.10.):Wells – Bath – Longleat HouseHeute geht’s nach Westen zurwuchtigen Kathedrale von Wells, nachder Mittagspause geht es weiter insrömische Bath und, wenn es die Zeitzulässt, nach Longleat House mitseinen schönen Gärten. Abendessenund 2. Übernachtung in Southampton.mit dem berühmten Internat Eton isteine Besichtigung wert) fahren wir dannnach Ashford. Dort Abendessen und 1.Übernachtung in Ashford.Stonehenge5. Tag (16.10.):Salisbury – Stonehenge – WinchesterHeute (Ruhetag unseres Fahrers, gesetzlichvorgeschrieben) lassen wir uns voneinem englischen Bus zur St. Mary’sCathedral von Salisbury fahren, besichtigenauf dem Weg nach Winchester diegeheimnisvollen, prähistorischen Steinkreisevon Stonehenge, dem bekanntestenbritischen Megalith-Monument.Am Nachmittag besichtigen wir die Kathedralevon Winchester, die bereits vonden Normannen ausgestattet wurde undauch das Grabmal von Jane Austenenthält. Abendessen und 3. Übernachtungin Southampton.6. Tag (17.10.):Windsor – AshfordUnsere Tour führt uns heute durch schöneLandschaften nach Windsor mit dem weltberühmtenSchloss Windsor, das wirauch besichtigen wollen. Am späten Nachmittag(auch das Städtchen WindsorBild: Wikipedia, bearbeitet:7. Tag (18.10.):CanterburyDie wohl bekannteste und berühmtesteKathedrale außerhalb Londons, der Amtssitzdes Erzbischofs der AnglikanischenKirche, ist heute Ziel unserer Fahrt.Natürlich soll daneben auch die wunderschöneAltstadt nicht ohne Beachtungbleiben. Abendessen und 2. Übernachtungin Ashford.8. Tag (19.10.):HeimreiseNach dem letzten englischen FrühstückEinfahrt in Tunnel/Hafen und Rückreisedurch Frankreich und Belgien nachOppenheim.Termin: 12.10. – 19.10.2010(Dienstag bis Dienstag)Preis: € 839,-- pro Person(nach augenblicklichem Wechselkurs)inkl. aller Eintritte, Übernachtungenmit HP (3-Gang-Menüs und englischesFrühstück).Reiseplanung:Steffi und Rüdiger Spangenberg18Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


REISENWindsor CastleBild: Wikipedia, David IliffIhre Anmeldung erbitten wir bis 1. Mai an das evangelische Pfarramt.Nach Eingang Ihrer Anmeldung (Eingangsdatum) erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.Mit der Anmeldebestätigung wird die Anzahlung von 100,00 Euro fällig.An das Evangelische Pfarramt, Merianstraße 6, 55276 Oppenheim, Fax: 06133 – 70383Sehr geehrte Damen und Herren,ich melde mich mit Personen zur Reise nach England verbindlich an und überweisenach Eingang der Anmeldebestätigung die Anzahlung von 100,00 Euro pro Person aufdas nachfolgende Konto:Ev. Regionalverwaltung Rheinhessen,Kto.-Nr.: 4008018BLZ.: 55350010Sparkasse Worms-Alzey-RiedVerwendungszweck:HHSt: 4315 - 0300.02.1795 „England 2009“Name (in Druckbuchstaben)Adresse, TelefonDatum, Unterschrift:Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009 19


OPPENHEIMERTAFELOppenheimer Tafel – wie geht es weiter?Mehr als 100 Menschen waren auf Einladungdes evangelischen Dekanatesam 7. September ins Martin-Luther-Haus gekommen, um sich zu informieren,was eine Tafel ist, ob wir eine solcheEinrichtung in Oppenheim brauchenund welche Schritte gegangenwerden müssen, bis die Tafel ihrenDienst aufnehmen kann.Axel Guse, Referent für gesellschaftlicheVerantwortung und Ausbilder derEhrenamtlichen bei der Alzeyer Tafel, erläutertefachkundig, wie umfangreichdas Projekt Oppenheimer Tafel ist, undließ keinen Zweifel an der Notwendigkeitder Einrichtung einer Tafel in unsererRegion. Die Oppenheimer Tafelschließt die Lücke zwischen den bereitsbestehenden Tafeln in Alzey, Wormsund Mainz.Die Anforderungen an eine Tafel sindhoch: Neben den Räumlichkeiten, Fahrzeugen,Kühlgeräten und Finanzmittelnwerden vor allem Helfer benötigt, diedie Lebensmittel abholen, vorsortierenund ausgeben, Berechtigungsscheineausstellen und kontrollieren und Sponsoren,Stifter und Spender ansprechen.Viele von den Gästen des Informationsabendshaben sich schon für bestimmteDienste bereit erklärt. Nun muss mit derGründung eines Vereins die juristischeStruktur geschaffen werden, die eineverlässliche Arbeit garantieren hilft. DieKirchengemeinden des Dekanates werdenmit Kollekten und Mitgliederinformationdiesen Weg unterstützen. Biszum Redaktionsschluss des Gemeindebriefesstand noch nicht fest, ob und zuwelchen Konditionen geeignete Räumlichkeitenseitens der Stadt zur Verfügunggestellt werden können. Sobalddas feststeht, soll zur Vereinsgründungeingeladen werden.Wenn Sie zu diesem Thema auf demLaufenden gehalten werden oder Diensteanbieten wollen, bitten wir Sie durch denfolgenden Fragebogen mit dem evangelischenDekanat (Am Markt 10) oderder evangelischen KirchengemeindeOppenheim (Merianstr. 6) Kontakt aufzunehmen.Spenden für das Projekt erbitten wir aufdas Konto derEvangelischen Regionalverwaltung AlzeyKonto Nr. 400 80 18Sparkasse Worms-Alzey-RiedBLZ 553 500 10Verwendungszweck:Oppenheimer TafelSo wie hier in Alzey könnten auch in unseremRaum bald Lebensmittel für Bedürftige eingesammeltwerden. Foto: Axel Schmitz20Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


OPPENHEIMERTAFELFragebogen zur Oppenheimer Tafel(bitte kopieren oder heraustrennen)Ich bin bereit, beim Tafelangebot in Oppenheim mitzuhelfen:Name: ................................................. Vorname: ...................................................Anschrift:.................................................................................................................Telefon: .............................................. E-Mail:........................................................Ich kann wöchentlichOOOO2 Stunden4 Stunden6 Stunden.. Stunden mithelfen.Ich kann/möchte mitarbeiten bei:O Warenannahme, WarensortierungO Packen der Waren, WarenausgabeO Warenabholung (Fahrpraxis und Führerschein vorhanden)O Beifahrer/in bei der WarenabholungO Ordnung und ReinigungO VerwaltungO Renovierung und AusbauO Handwerkliche DiensteO Technische Dienste (u. a. Fahrzeugwartung)O Gewinnung von Spendern und SponsorenO ..................................................................................O ..................................................................................O Ich möchte gern Mitglied im noch zu gründenden Förderverein werden.(Zutreffendes bitte ankreuzen und ergänzen. Für weitergehendeAnregungen, Ideen oder Fragen bitte ein weiteres Blatt benutzen.)Bitte abgeben oder senden an:Evang. Dekanat Oppenheim,Am Markt 10, 55276 Oppenheim, Fax 06133 – 5792-26Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009 21


GOTTESDIENSTENOVOV./D./DEZEMBER2009./D2009So. 29.11. 9.00 Uhr Altenzentrum, Pfrin Manuela Rimbach-Sator1. Advent 10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier der Heiligen TaufeJahresfürbitte für die Täuflinge, Konfirmierte, Brautleuteund in die evangelische Kirche EingetretenePfrin. M. Rimbach-Sator10.00 Uhr KindergottesdienstSo. 6.12. 9.00 Uhr Altenzentrum – Prädikant Dieter Graumann2. Advent 10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier des Heiligen Abendmahlsmit Kirchenpräsident Dr. Volker Jung18.00 Uhr St. Katharinen Musikgottesdienstmit der Kantate ”Macht die Tore weit” (s. Seite 44)für Kinderchor, Flötenensemble und ContinuoPfrin. Manuela Rimbach-SatorSo. 13.12. 9.00 Uhr Altenzentrum – Pfr. Stephan Sunnus3. Advent 10.00 Uhr St. Katharinen – Pfr. Stefan Knöll10.00 Uhr KindergottesdienstSo. 20.12. 9.00 Uhr Altenzentrum, Pfrin. Manuela Rimbach-Sator4. Advent 10.00 Uhr St. Katharinen – Pfrin. Manuela Rimbach-Sator10.00 Uhr KindergottesdienstDo. 24.12. 15.00 Uhr Altenzentrum, Prädikant Hans-Peter RosenkranzHeiligabend 15.00 Uhr KrippenspielgottesdienstSt. Katharinen – Pfrin. Dorothea Zagermit dem Kindergottesdienstteam17.00 Uhr St. Katharinen – ChristvesperPfrin. M. Rimbach-Sator, mit der Kantorei St. Katharinen22.30 Uhr St. Katharinen – Weihnachtliche Bläsermusikund Weihnachtslieder23.00 Uhr St. Katharinen – ChristmettePfrin. Manuela Rimbach-SatorFr. 25.12. 10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier des Heiligen Abendmahls1. Weihnachtstag Pfrin. Manuela Rimbach-SatorSa. 26.12. 9.00 Uhr Altenzentrum mit Feier des Heiligen Abendmahls2. Weihnachtstag Pfrin. Dorothea ZagerSo. 27.12. 10.00 Uhr St. Katharinen, Weihnachtlicher Singegottesdienstmit Feier der Heiligen Taufe – Pfrin. Dorothea ZagerDo. 31.12.Silvester15.00 Uhr AltenzentrumPfrin. Anne-Dore Schäfer18.00 Uhr St. Katharinen – Ökumenische JahresschlussandachtPfr. Manfred Lebisch und Pfrin. Manuela Rimbach-Sator22Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


GOTTESDIENSTEJANAN. . 2009 / JAHRESLOSUNGJSo. 3.1. 9.00 Uhr Altenzentrum mit Feier des Heiligen Abendmahls – N.N.10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier des Heiligen AbendmahlsPfrin. Manuela Rimbach-SatorSo. 10.1. 9.00 Uhr Altenzentrum – Pfr. Stephan Sunnus10.00 Uhr St. Katharinen – Pfrin. Dorothea Zager10.00 Uhr KindergottesdienstSo. 17.1. 9.00 Uhr Altenzentrum – Pfrin. Dorothea Zager10.00 Uhr St. Katharinen – Pfrin. Dorothea Zager10.00 Uhr KindergottesdienstSo. 24.1. 9.00 Uhr Altenzentrum – Pfrin. Dorothea Zager10.00 Uhr St. Katharinen – Pfrin. Dorothea Zager10.00 Uhr KindergottesdienstSo. 31.1. 9.00 Uhr Altenzentrum – Pfrin. Manuela Rimbach-Sator10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier der Heiligen TaufePfrin. Manuela Rimbach-Sator10.00 Uhr KindergottesdienstÖkumenischer Gemeindebrief Advent 2009 23


GOTTESDIENSTEFEBRUAR20092009So. 7.2.So. 14.2.So. 21.2.9.00 Uhr Altenzentrum mit Feier des Heiligen AbendmahlsPfrin. Anne-Dore Schäfer10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier des Heiligen AbendmahlsPrädikant Helmut Fetzer10.00 Uhr Kindergottesdienst9.00 Uhr Altenzentrum – Pfrin. Manuela Rimbach-Sator10.00 Uhr St. Katharinen – Pfrin. Manuela Rimbach-Sator10.00 Uhr Kindergottesdienst9.00 Uhr Altenzentrum – Pfrin. Dorothea Zager10.00 Uhr St. Katharinen – Pfrin. Dorothea Zager10.00 Uhr KindergottesdienstSo. 28.2. 9.00 Uhr Altenzentrum – Pfr. Stephan Sunnus10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier der Heiligen Taufe,Pfrin. Manuela Rimbach-Sator10.00 Uhr KindergottesdienstSeniorenkreis – Herzliche EinladungAn jedem zweiten Mittwoch des Monats um 15 Uhrladen wir zum Seniorennachmittag ins Martin- Luther-Haus ein. Annelore Rumpp und ihr Team bereitendas abwechslungsreiche Programm liebevoll vor,laden Referenten ein und decken den Kaffeetischauf im doppelten Sinne geschmackvolle Weise.Wir freuen uns über eine ökumenische Gästeschar.Vom Altenzentrum aus fährt eigens ein Bus zu derVeranstaltung.Annelore Rumpp überreicht im Namen desSeniorennachmittages Pfarrerin Rimbach-Satoreinen Scheck über 2000 Euro zur Sanierungdes Gemeindehauses.(Foto: Günter Loos)24Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


GOTTESDIENSTEMÄRZÄRZ 2009So. 7.3. 9.00 Uhr Altenzentrum mit Feier des Heiligen AbendmahlsPfrin. Manuela Rimbach-Sator10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier des Heiligen AbendmahlsPfrin Manuela Rimbach-Sator10.00 Uhr KindergottesdienstSo. 14.3.So. 21.3.So. 28.3.Palmsonntag9.00 Uhr Altenzentrum – Pfr. Stephan Sunnus10.00 Uhr St. Katharinen – Pfrin. Dorothea Zager10.00 Uhr Kindergottesdienst9.00 Uhr Altenzentrum – Pfrin. Anne-Dore Schäfer10.00 Uhr St. Katharinen – RundfunkgottesdienstPfrin. Manuela Rimbach-Sator (siehe Hinweis unten)10.00 Uhr Kindergottesdienst9.00 Uhr Altenzentrum – Pfrin. Dorothea Zager10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier der Heiligen TaufePfrin. Dorothea ZagerAm 21. März wird der Gottesdienst ausder Katharinenkirche im Radio direktübertragen. Die Sendung läuft imDeutschlandfunk (www.dradio.de) .Sendefrequenzen für Oppenheim sind:Darmstadt 91,1 (UKW)Donebach 153 (LW)Heusweiler 1422 (MW)HE12C (DAB)RP12A (DAB)Radiogottesdienst 21. März 2010Wer den Gottesdienst in der Kirchemitfeiern möchte, der sei darauf hingewiesen,dass die Sendung und alsoder Gottesdienstpünktlich um 10.00 Uhrbeginnt. Ausnahmsweise also läutendie Glocken nicht erst ab 10.00 bis10.10 Uhr sondern 9.50 bis 10.00 Uhr.Meine nächsten Radiosendungen sinddie Sendung „Blickpunkt Kirche“ amMittwoch, dem 16. Dezember 2009,und am Mittwoch, dem 10. März 2010,jeweils um 19.00 UhrManuela Rimbach-SatorÖkumenischer Gemeindebrief Advent 2009 25


DEKANATPfarrer Michael Graebsch als Dekan wiedergewähltPropst Dr. Volker Schütz und Präses Helmar Richtergratulieren Dekan Michael Graebsch zur WiederwahlAuf der Herbstsynode des evangelischenDekanates Oppenheim wurde PfarrerMichael Graebsch wiederum für sechsJahre als Dekan gewählt. Dekan Graebschhat einen halben Dienstauftrag als Dekanund einen halben Dienstauftrag als Gemeindepfarrer,den er seither in den KirchengemeindenDolgesheim und Weinolsheiminnehatte. Zum 1. Februar wirder als Gemeindepfarrer nach Niersteinwechseln.Zur Person:1965 in Velbert geboren und in Bingen-Gaulsheim aufgewachsen. Er studiertein Basel, Tübingen und Mainz evangelischeTheologie. An der Mainzer Auferstehungsgemeindeabsolvierte er seinVikariat. Einige Jahre lebte und arbeiteteer in Lörrach und engagierte sich inder Baseler Mission. Seit 1997 ist er Pfarrerin Dolgesheim und Weinolsheim.Als begeisterter Gospelfan singt er aktivin der rheinhessischen Formation Pop-ChorN mit.Die Aufgaben:Die Aufgabe des Dekans ist die Vertretungder Kirchenleitung im Dekanat.Dazu gehört insbesondere die Personalverantwortungbzw. die Dienstaufsichtüber die Pfarrerinnen und Pfarrer sowieder weiteren Mitarbeiterschaft auf dermittleren Ebene im Dekanat. Das heißtim Einzelnen: Urlaubsregelungen, Vertretungen,Krankheitsfälle sowie jährlichstattfindende Personal- und Evaluierungsgesprächemit der Pfarrerschaft, in denendie Arbeit bilanziert, Schwerpunkte festgelegt,Projekte, Stärken und Schwächensowie etwa Fortbildungsbedarf reflektiertwerden. Auch bei Personalkonflikten imDekanat kann der Dekan hinzugezogenwerden.Zu den weiteren Aufgaben des Dekansgehört die Einladung und Leitung vonDekanatskonferenzen. Gemeinsam mitdem Dekanatssynodalvorstand repräsentiertder Dekan die Evangelische Kircheim Dekanat. Der Dekanats-Synodalvorstandwird im Rhythmus der Kirchenvorstandsamtszeitnun in der Frühjahrssynodeneu gewählt.Michael Graebsch trifft sich regelmäßigmit seinen rheinhessischen Amtskollegenund dem Propst für Rheinhessen,Dr. Klaus-Volker Schütz, um die Arbeitin der Propstei Rheinhessen abzustimmen.Mit rund 220.000 Kirchenmitgliedernist Rheinhessen eine von sechsPropsteien in der Evangelischen KircheHessen und Nassau (EKHN).26Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


FREUD UND LEIDSophie Stephanie Melanie Hoppe, AustralienEvangeline Hoppe-Dierschke, AustralienKatharina Held, FlonheimTom Noah Ludwig, NackenheimTaufenKira Emily FriedrichAnne Theresa GöttelKatelyn Sophie OswaldJonathan Linus ScherbLenny Can YanikTrauungenTorben Schmitt und Nadine Ebert-Schmitt geb. EbertErnst Eckhard und Ewa-Christin Helen Monika Rühl geb. Stock, MainzRené und Tatiana Grywnow geb. SchmidtMarco und Meike Walther geb. Schwob, MainzDr. Martin und Annika Werth geb. Burkhardt, Ulm/KarlsruheFlorian Steiner und Christiane Rödder-Steiner geb. RödderJohannes Bosch und Rika Esser, MainzAndreas und Susanne Obenauer geb. Rudolph, Kriens/StuttgartProf. Dr. Stephan Graetzel und Dr. Patricia Rehm-Graetzel geb. Rehm,Mettenheim/MainzFrank und Samira Heyden geb. NiebuhrClaus und Christine Hofmeister geb. DickescheidThomas und Susanne Zehnpfennig geb. KämmererMatthias und Monika Kilb geb. Musseleck, ObrigheimIngrid Eggebrecht geb. Schneider, 66 JahreMeta Jordan geb. Spindler, 86 JahreElisabeth Lehmann geb. Waldt, 74 JahreBestattungenManfred Lehmann, 78 JahreÖkumenischer Gemeindebrief Advent 2009 27


STADTKIRCHENPFARRAMTEndlich ist es soweit!Der Wunsch vieler, die in unserer Katharinenkirche Gruppen führen oderführen wollen, soll im Frühjahr 2010 in Erfüllung gehen. Wir laden Sieherzlich ein, an unserem Ausbildungsseminar für Kirchenführer/innenteilzunehmen.An insgesamt 6 Samstagen werden wir von Kennern und Könnernwissenschaftlich fundiert in die einzelnen Bereiche dessen eingeführt,was ein/e gute/r Kirchenführer/in wissen und können sollte.Den Abschluss bildet dann an zwei weiteren Samstagen ein „Probedurchlauf“,bei dem jede/r Teilnehmer/in eine eigene Führung entwerfenund vor der Gruppe und mit der Gruppe durchführen kann.Das Ausbildungsprogramm:9. Januar 2010: „Meine“ Katharinenkirche23. Januar 2010: Meine Aufgabe als Kirchenführer/in6. Februar 2010: Orts- und Baugeschichte Oppenheims;den Kirchenraum bewusst betrachten28Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


STADTKIRCHENPFARRAMT20. Februar 2010: Klang und Verkündigung:Die Orgel und ihre Geschichte6. März 2010: Baugeschichte und Kunstgeschichteder Katharinenkirche20. März 2010: Licht und Farbe:Die Glasfenster bewusst betrachten17. April 2010: Abschlusspräsentation der Teilnehmer/innen(ab 14.00 Uhr)24. April 2010: Abschlusspräsentation der Teilnehmer/innen(ab 14.00 Uhr)Die Voraussetzungen für Ihre Teilnahme:• Die Ausbildungseinheiten finden von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt. DieAbschlusspräsentationen finden nachmittags ab 14.00 Uhr statt. Esgibt dazwischen eine Pause, in der Sie sich mit Kaffee oder Teestärken können.• Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.• Der Kostenbeitrag beträgt 50 Euro pro Person.• Das Ausbildungsseminar schließt mit einem Zertifikat ab.• Für einen erfolgreichen Abschluss des Ausbildungsseminars ist eineregelmäßige Teilnahme unerlässlich.• Die Zulassung zum Seminar richtet sich nach dem zeitlichen Eingangder Anmeldungen. Melden Sie sich bei Interesse also baldmöglichst an!• Anmelden können Sie sich schriftlich oder per E-Mail bei:Stadtkirchenpfarramt OppenheimAm Markt 1055276 OppenheimE-Mail: stadtkirche.oppenheim@ekhn-net.deTelefonische Anmeldungen können wir leider nicht entgegennehmen.Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre Anmeldung.Ihre Dorothea Zager, Stadtkirchenpfarrerin,und die Mitglieder des StadtkirchenbeiratsÖkumenischer Gemeindebrief Advent 2009 29


ALBERTSCHWEITZEREhrfurcht vor dem LebenEin Bericht über die Albert-Schweitzer-Ausstellung in der Katharinenkirchevon Stadtkirchenpfarrerin Dorothea ZagerJahr für Jahr besuchen unzähligeGäste von fern und nah unsere Katharinenkirche.Sie wandeln durch dieKühle des Raumes, begeistern sichfür die Farbenpracht der Fenster,hören andächtig die Klänge unsererOrgel, lassen sich von der Höhe desGewölbes beeindrucken und vonStille wohltuend umfangen.In diesen Wochen konnte man abernoch ein weiteres Phänomen beobachten:Viele Menschen, die um derKatharinenkirche willen gekommenwaren, entdeckten neben allem architektonischenReichtum des Kirchenraumesdie Albert-Schweitzer-Ausstellungim Westchor. Immer wieder warenBesucher zu beobachten, die sichZeit nahmen, die Ausstellungselementedurchwanderten, lesend, Bilderbetrachtend, nachdenklich.Nicht wenige wünschten sich aucheine Führung durch die Ausstellung.Es waren insgesamt nahezu 20 Gruppen,die ich in der Katharinenkirchewillkommen heißen und – aufgelockertmit Anekdoten und Geschichtenaus der Biographie Albert Schweitzers– durch die Ausstellung führen konnte:Konfirmandengruppen, Schülergruppen,Frauenkreise, ja sogar die Vorstandsmitgliederdes Pfarrer/innenvereinsunserer Kirche.Es hat mir große Freude gemacht;denn ich habe festgestellt:Noch immer fasziniert Albert Schweitzerdie Menschen. Seine Geradlinigkeit,sein Mut und seine Unerschrockenheitsind für viele vorbildlich – ganzbesonders aber seine Menschenfreundlichkeit,die aus seinen Tatenund aus so vielen Worten, Texten undBildern hervorleuchtet: Was dieserMensch in den 90 Jahren seines Lebenszustande gebracht hat an glaubwürdigemHandeln in Lambareneund bewusst durchdachtertheologischer Forschung, die sich inseinen Büchern und Briefenniedergeschlagen hat, lässt jedenimmer wieder staunen.Wer das Glück hatte, eine Führung mitzuerleben,der konnte Albert Schweitzersogar im Originalton sprechenhören. Sein „Wort an die Menschheit“,das er im April 1957 über Radio Osloweltweit an die Menschheit gerichtethat, ergreift und überzeugt heutenoch jeden, der es hört:30Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


„Ich rufe die Menschheit aufzur Ethik der Ehrfurcht vordem Leben. Diese Ethikmacht keinen Unterschiedzwischen wertvollerem undweniger wertvollem, höheremund niederem Leben.ALBERTSCHWEITZERDie unmittelbare Tatsacheim Bewusstsein des Menschenlautet: ,Ich bin Leben,das leben will, inmitten vonLeben, das leben will.' […]Der auf diese Weise denkendgewordene Menscherlebt zugleich die Notwendigkeit,allem Willen zumLeben die gleiche Ehrfurchtvor dem Leben entgegenzubringenwie dem eigenen. So erlebt er dasandere Leben in dem seinen.Als gut gilt ihm alsdann: Leben zu erhaltenund zu fördern, entwickelbaresLeben auf seinen höchsten Wert zubringen.Als böse gilt ihm nun: Leben schädigenoder vernichten, entwickelbaresLeben in der Entwicklung hindern.Dies ist das absolute und denknotwendigeGrundprinzip des Sittlichen.Durch die Ethik der Ehrfurcht vor demLeben kommen wir in ein geistigesVerhältnis zur Welt.Mögen die, welche die Geschicke derVölker in Händen haben, daraufbedacht sein, alles zu vermeiden, wasdie Lage, in der wir uns befinden, nochschwieriger und gefahrvoller gestaltenkönnte. Mögen sie das wunderbareWort des Apostels Paulus beherzigen:Soviel an euch liegt, habt mit allenMenschen Frieden! Es gilt nicht nurden einzelnen, sondern auch denVölkern. Mögen sie im Bemühen umdie Erhaltung des Friedens miteinanderbis an die äusserste Grenze desMöglichen gehen, damit dem Geisteder Menschlichkeit und der Ehrfurchtvor allem Leben zum Erstarken undzum Wirken Zeit gegeben werde.“Albert SchweitzerÖkumenischer Gemeindebrief Advent 2009 31


ADVENTSehnsuchtnach Stille?Adventsandachten in derMichaelskapelleSpekulatius im August. Schokoladen-Nikoläuse im September. Glitzerbäumeim November. Manch einem grautes! Wer ein Vierteljahr vor Weihnachtenschon so massiv auf das Fest derLiebe eingeschworen wird, wünschtsich im Advent nur noch eins: Stille.Gehören Sie auch dazu?Dann lassen Sie sich herzlicheinladen zu unseren Andachten imAdvent in der Michaelskapelle.Wohltuende Stille, warmesKerzenlicht, adventliche Lieder,nachdenkliche Worte. Lassen Siesich auch dem Trubel locken. LassenSie sich von der Stille verzaubern.♦ Mittwoch, der 2. Dezember, 18.00 Uhr„Zeit der knospenden Zweige“ Die Heilige Barbara♦ Mittwoch, der 9. Dezember, 18.00 Uhr„Zeit der wohltuenden Umkehr“ Johannes der Täufer♦ Mittwoch, der 16. Dezember, 18.00 Uhr„Zeit des aufleuchtenden Lichts“ Jesus von NazarethEngel im Raum der StilleDorothea Zager, Stadtkirchenpfarrerin32Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


Rückblick auf das GemeindefestAuch wenn unser Gemeindefest nunschon einige Monate zurück liegt, möchteich mich an dieser Stelle noch einmalganz herzlich bei allen bedanken, dieauf vielfältige Weise dazu beigetragenhaben, dass wir auch in diesem Jahrwieder ein schönes und vielseitiges Festfeiern konnten. Mein Dank geht an alleHelferinnen und Helfer, die an den verschiedenstenOrten zum Teil den ganzenTag im Einsatz waren, an alle Spenderinnenund Spender vieler leckererKuchen, Torten und Salate und an unserediesjährigen Konfirmandinnen undKonfirmanden und deren Eltern, die mitviel Elan und guter Laune ihren BeitragGEMEINDEFESTzum Gelingen dieses Festes für alleGenerationen beigetragen haben.Unter den SpenderInnen wurde erstmaligin diesem Jahr ein schöner Buchpreisverlost, der an Frau Winkler ging. HerzlichenGlückwunsch!Ein Dank natürlich auch an das gesamteTeam der Kinderoper, die seit vielenJahren fester Bestandteil unseres Gemeindefestesist (siehe auch Seite 45).Im Namen des Kirchenvorstands unddes Organisationsteams:Magdalena SchäfferEifrige Akteure, aufmerksame Zuschauer und prächtige Dekoration bei der Kinderoper (Foto: )Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009 33


Bericht über die Fahrt nachQuedlinburg, Gernrode und FuldaIn den Osten – zu Romanik, Barock und viel GeschichteFÖRDERVEREINDer Verein der Freunde und Förderer derKatharinenkirche ist auf seiner diesjährigenJahresfahrt in den Osten aufgebrochen.Wie es der Zufall wollte, begann die Fahrtam heißesten Tag des Jahres, so dassdie Besichtigungstouren in Quedlinburgden knapp 25 Beteiligten alles abverlangten.Nach einem Stadtrundgang durch dasWeltkulturerbe mit seinen gut erhaltenenmittelalterlichen Gebäuden, vorbei amFinkenherd ging es auf den Schlossbergin die Stiftskirche zu Quedlinburg, wo auchder Krypta ein Besuchabgestattetwurde. Dort liegenKönig Heinrich I.und seine Frau Mathildebegraben.Anderentags besuchtendie Oppenheimerdie StiftskircheSt. Cyriakus imnahe gelegenenGernrode. Diesegroße, aber schlichteromanische Kirchestellt eines derbedeutendsten Beispieledieser Architekturepochenördlichder Alpen dar.Auch wenn das inder Kirche gelegeneHeilige Grab, eines der wenigenerhaltenen Kopien des Grabes Jesu inJerusalem, wegen Bauarbeiten eingerüstetwar, war die Skulpturenkunst dieserSchatztruhe, die einen festen Bestandteilin den Mysterienspielen in den Ostertagenhatte, doch für die Mitreisendenüberwältigend. Besonders angetan warenalle auch von der filigranen und nahezuzärtlichen Darstellung einer Geburtszeneam Taufstein.Der letzte Besuch dieser Reise galt derBischofs- und Barockstadt Fulda, mit ihrerBischofsbasilika und der Krypta, in derBonifatius, „der Apostel der Deutschen“,seine letzte Ruhestätte fand.Die Freunde und Förderer der Katharinenkirche vor der Fassade der StiftskircheSt. Cyriakus in Gernrode(Foto: Gregor Ziorkewicz)Alle Mitreisenden dankten Dr. Walter Nohlfür die Vorbereitung und Zusammenstellungdieser Fahrt. Altersbedingt möchte34Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


FÖRDERVEREIN/ ORGELBAUVEREINDr. Nohl nun dieses Amt in jüngere Händeübergeben. Dr. Nohl hat für den Vereinzahlreiche Fahrten organisiert, die immerdas Ziel hatten, die Geschichte und dieBedeutung der Oppenheimer Katharinenkirchein Bezug zu anderen bedeutendenKirchenbauten zu bringen und „erfahrbar"zu machen. Gerade diese Fahrten führtenimmer wieder dazu, auch neue Aspekteund Zusammenhänge an der Katharinenkirchezu sehen.Gregor ZiorkewiczAusstellungseröffnung in der MichaelskapelleAm Sonntag, dem 13. September, wurdeanlässlich des Tages des offenenDenkmals die vom Verein der Freundeund Förderer der Katharinenkirche neuzusammengestellte feste Ausstellung inder renovierten Michaelskapelle eröffnet.Anhand von sieben bedruckten Stoffbannernund zwei Vitrinen können sichnun Besucher über die Baugeschichteder Katharinenkirche informieren. DieBanner zeigen u.a. die wichtigsten historischenEreignisse, wie die Zerstörungder Kirche durch den großen Brand inOppenheim im Jahr 1689, sowie dielange Zeit des Provisoriums und schließlichdie Renovierung zwischen 1881 und1889. In den Vitrinen ist vorwiegendHandwerkszeug für die Glaskunst ausgestellt.„In guter Zusammenarbeit zwischenKirchengemeinde, Landeskircheund Denkmalpflege konnte das heutigeErgebnis erzielt werden“, so PfarrerGregor Ziorkevicz in seiner Funktion alsstellvertretender Vorsitzender des Vereins.Die frühere Ausstellung, 2001 eröffnet,stand unter dem Motto „BaustelleKatharinenkirche“, während nun, diebaulichen Maßnahmen abrundend, dieGesamtrestaurierung bis heute dokumentiertist.Gabriele RöberOrgelbauverein St. Katharinen Oppenheim e. V.– braucht man ihn überhaupt noch?Viele Gemeindeglieder werden sichvielleicht die Frage stellen, ob es denOrgelbauverein überhaupt noch gibtund wenn ja, warum?Hier die Antwort:Der Orgelbauverein St. Katharinen wurde1997 mit dem primären Ziel gegründet,die finanziellen Grundlagen für den Kaufeiner neuen Orgel zu schaffen. Dies istmeinen Vorgängern und vielen Unterstützernbravourös gelungen.Mein besonderer Dank an alle, die sichdamals mit größtem Engagement undEnthusiasmus überaus erfolgreich dieserHerkules-Aufgabe gestellt haben.Die gesicherte Finanzierung war zugleichauch eine der Grundlagen dafür, dassÖkumenischer Gemeindebrief Advent 2009 35


ORGELBAUVEREINder Kirchenvorstand den Bau einer neuenOrgel in Auftrag geben konnte.Seit 2006 erklingt nun die wunderbare„Woehl-Orgel“ in der Katharinenkirchezur Erbauung der Gemeinde bei Gottesdienstenund bei vielen weiteren Anlässen.Doch damit ist es nicht getan.Weitere Herausforderungen stehen voruns, die es zu meistern gilt. Dank vielfältigemBeistand ist es dem Orgelbauvereininzwischen gelungen, die Klangfülleunserer wunderbaren Orgel zu erweitern.Mit dem Einbau des im II. Manual bisherfehlenden Walcker-Registers Trompete8’ konnte Ende 2008 ein Register ausder beliebten Walcker-Orgel für die Nachwelterhalten werden. Die Restaurierungeines weiteren Registers aus der Walcker-Orgel, das Register Bodun 16’, stehtjedoch noch aus.Unsere Arbeit ist somit noch lange nichtabgeschlossen. Auch das Darlehen derLandeskirche ist in den nächsten Jahrennoch zu tilgen. Zugleich muss jetzt schonfinanzielle Vorsorge getragen werden füreventuell anstehende Erhaltungsmaßnahmen.Liebe Gemeindeglieder, wie könnenauch Sie Ihre Orgel unterstützen?Werden Sie Mitglied im Orgelbauverein.Die Mitgliedsbeiträge sind ein verlässlicherBaustein, die finanziellen LastenIhrer neuen Woehl-Orgel zu schultern.Natürlich sind auch alle Spender willkommen,die kulturelle Arbeit als eintragendes Element abendländischerEntwicklung sehen. Es besteht aberauch die Möglichkeit, beispielweise diePatenschaft für eine der neuen Pfeifender Woehl-Orgel zu übernehmen. AlsDank erhalten Sie eine Urkunde auf derdie Pfeife, für die Sie die Patenschaftübernommen haben, vermerkt ist. EineSpendenbescheinigung durch den Orgelbauvereinist dabei selbstverständlich.Natürlich tragen Sie auch durch IhreAnwesenheit bei Aufführungen undKonzerten dazu bei, dass die Katharinenkircheeine ihr angemessene Orgel erhaltenkann.Zeigen Sie Ihren Freunden und Bekannten,dass Sie stolz auf die Einmaligkeitder Katharinenkirche sind und vergessenSie dabei nicht, einen kurzen Haltam „Katharinenlädchen“ einzuplanen.Ein großer Teil des Erlöses aus demVerkauf fließt in die Erweiterung undErhaltung der Woehl-Orgel.Wir würden uns freuen, wenn Sie unsereArbeit auch weiterhin unterstützenund – wenn möglich – helfen, weitereMitglieder für den Orgelbauverein zugewinnen.Walter Jertz, 1. Vorsitzender OBVGemeindebrief-Austräger gesuchtWir suchen einen Menschen, der Zeit und Lust hat, dreimal im Jahr(vor Ostern, vor dem 1.9. und vor dem 1. Advent) unseren Gemeindebrief inder Friedrich-Ebert-Straße auszutragen. Bitte melden Sie sich im Pfarramt(Tel. 2381), wenn Sie diesen Dienst übernehmen können.Der Kirchenvorstand36Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


GEMEINDEKirchenvorstandstag in Wiesbaden am 19. September 2009Lust auf Gemeinde …… machten beim Kirchenvorstandstagin den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen111 gute Ideen, die von Ehrenamtlichenaus dem gesamten Gebiet der EKHN(Evangelischen Kirche in Hessen undNassau) einen ganzen Tag lang präsentiertwurden. Eingebunden war dieseIdeenmesse in Gottesdienste, VorträgeDiskussionen und Ausstellungen, diedie Vielfalt des gemeindlichen Lebensund der EKHN aufzeigten.Die Oppenheimer Ideen gemeinsam an einem großen StandUnsere Kirchengemeinde stellte sichden Teilnehmenden und Gästen derMesse gleich mit mehreren guten Ideenvor, die das Gemeindeleben in Oppenheimbereichern und unterstützen: DieVorsitzende des Fördervereins St. Katharinen,Ulla Eisenhardt, hatte farbenprächtigeFotografien im Gepäck, die den neugestalteten Kapellengarten neben derMichaelskapelle zeigten. Den Interessiertenerläuterte sie gerne, wie der nachFotos (2): Lena Schäfferklösterlichem Vorbild gestaltete Gartenin ehrenamtlicher Arbeit entstand, sowiegepflegt und betreut wird. Einige frischeKräuter und Lavendelsäckchen verbreiteteneinen fast mediterranen Duft umden Stand und rundeten so das Bild fürdie Besucher ab.Der Vorsitzende des Orgelbauvereins,Walter Jertz, präsentierte gleich mehreregute Ideen, wie eine Gemeinde eineneue Orgel finanzieren kann. Viele Menschenholten sich Anregungen und Vorschlägerund um die Orgelpatenschaftenund den Orgelwein, mit dessen Verkaufund Ausschank bei Anlässen der Gemeindestetig Geld in die Refinanzierung derneuen Woehl-Orgel fließt. Da der Orgelweingenauso wie das Orgelbuch undCDs mit Aufnahmen von Konzerten inder Katharinenkirche im Katharinenlädchenverkauft werden, lag es nahe, dassWalter Jertz auch dieses Projekt unsererÖkumenischer Gemeindebrief Advent 2009 37


GEMEINDEGemeinde vorstellte. Fast ausnahmslosEhrenamtliche stehen im Katharinenlädchenund bieten Produkte an, aus derenErlös die Orgel weiter unterstützt wird.Ganz nebenbei sind sie auch freundlicheund kompetente Ansprechpartnerinnenund -partner für die vielen Besucherunserer schönen Kirche.Auch der Kinder-Kirchenführer, der seitletzem Jahr allen Kindern zur Verfügungsteht, die auf eigene Faust oder mit Erwachsenendie Katharinenkirche erkundenmöchten, wurde auf der Ideenmessepräsentiert. Magdalena Schäffer, diezusammen mit Andrea König das bunteHeftchen in ehrenamtlicher Arbeit gestaltete,erzählte vielen Interessierten, welcheSchritte nötig waren, bis ein Kirchenführerentstanden war, der Kinder ansprichtund ihr natürliches Interesse andem berühmten Kirchenbau aufgreiftund fördert. Hingucker an diesem Standwaren vor allem die Originalgemälde ausKirchenpräsident Dr. Volker Jung im Gespräch mit den Vertretern der Gemeindev.l.n.r.: Ulla Eisenhardt, Walter Jertz, Dr. Volker Jung, Magdalena Schäffer)dem Malwettbewerb, der am Beginn derArbeit am Kinder-Kirchenführer stand.Ein interessanter, aber auch anstrengenderTag fand für alle drei Vertreterunserer Gemeinde einen Höhepunkt,als unser neuer Kirchenpräsident, PfarrerDr. Volker Jung, den gemeinsamenStand besuchte und in einem kurzen,aber sehr freundlichen Gespräch versicherte,dass ihm die Gemeinde inOppenheim schon seit längerem einBegriff sei. Er freut sich schon darauf,im Gottesdienst am 6. Dezember in derKatharinenkirche zu predigen.Magdalena Schäffer38Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


KINDERÖkumenischer Gemeindebrief Advent 2009 39


KINDERWenn man einen Stern darstellt,malt man ihm Zacken. Das ist dochklar. manchmal sind es vier oderfünf, es können aber auch viel mehrsein. In Wirklichkeit haben Sterneaber überhaupt keine solchen Zacken.Sie sind nämlich mehr oder wenigerkugelförmige Himmelskörper. Sieleuchten allerdings ebenso wie unsereSonne, weil sie aus brennendenGasen bestehen. Nur sind die Sterneviel weiter weg und deshalb erscheinensie uns auch nur so winzig.Wenn Du einen hellen Stern betrachtestund dabei die Augen zu einemengen Spalt zusammenkneifst, wirddas Licht gebrochen und es sieht soaus, als würden sternförmig von ihmLichtstrahlen ausgehen. Das funktioniertim Dunkeln übrigens auchmit Kerzenflammen, Straßenlaternenoder anderen Lichtquellen.Probiere es einmal aus. Mit etwasFantasie sieht es dann so aus, alshätte der Stern Zacken. So jedenfallshaben es Maler schon früherdargestellt. Und so kam der Sternin seiner Darstellung zu seinenschönen Zacken.40Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


DIAKONIETheaterprojekt zum Thema SuchtpräventionTheatergruppe „Requisit”14. & 15. Januar 2010Das Diakonische Werk Mainz-Bingenveranstaltet in Zusammenarbeit mit derMatthäus-Merian-Hauptschule Oppenheim,der Realschule Nierstein, derLandskronschule Oppenheim und derEvangelischen Kirchengemeinde Oppenheimam 14. und 15. Januar 2010 imMartin-Luther-Haus zwei Projekttagezum Thema Suchtprävention mit derTheatergruppe „RequiSiT“.werden abgebaut. Im Anschluss findensich alle Schüler, Lehrer und Eltern mitden Künstlern in Kleingruppen zusammen.Hier bringen sich die Darsteller mitihrem eigenen Lebensweg und ihrenErfahrungen ganz persönlich ein. Siegeben Antworten, diskutieren, regenzum Denken an und sensibilisieren dieGäste in Bezug auf den Umgang mitDrogen bzw. Abhängigkeit.Die Suchtprävention mit RequiSiT sprichtsowohl Jugendliche als auch Erwachsenean und setzt ihren Fokus auf dieBewusstmachung dessen, was Suchtalles sein kann. Inhaltlich startet jederProjekttag mit einem freien, bewusst aufSucht-Themen verzichtenden Improvisationstheater.Diese Art des Einstiegsschafft Offenheit unter den Teilnehmern.Hemmungen im Kontakt zu den Darstellern,alles ehemalige Suchtkranke,RequiSiT liefert kein Patentrezept zurSuchtprävention, doch es thematisiertdort, wo sonst oft tabuisiert wird, undbeantwortet Fragen, die manchmal gerneüberhört werden. Das fördert dieÖkumenischer Gemeindebrief Advent 2009 41


DIAKONIEeigene Selbstreflexion und regt zumNachdenken an. Glaubwürdigkeit undAuthentizität stehen dabei an ersterStelle – zwei wichtige Elemente sinnvollerPräventionsarbeit.Möglich ist diese Veranstaltung nichtzuletzt durch die dankenswerte Unterstützungder evangelischen KirchengemeindeOppenheim. In den Räumlichkeitendes Martin-Luther-Hauses werdenSchüler und Darsteller in freundlicherund aktivierender Arbeitsatmosphäresich den zu bewältigenden Themenwidmen und daran aktiv weiterarbeiten.Nico Blug“Die Jugendlichen sind nicht alleine schuld”Niko BlugFachkraft für Suchtprävention– neu im Beratungszentrum„Es sind nicht dieJugendlichen, diewir allein verantwortlichmachenkönnen, wenn esum Komasaufenund andere Drogen-Exzessegeht.“Mit dieser Einstellungbewarbich mich als Fachkraftfür SuchtpräventionbeimDiakonischen Werk Mainz-Bingen.Nachrichten, wie die oben genannten,sehen oder hören wir fast wöchentlichin der Tagespresse. Sie bilden jedochnur ein Glied in einer ganzen Kette vonfalschen gesellschaftlichen Entwicklungen.Das gesamte Umfeld, dieFamilie, Freunde, Schule, Vereine unddie Politik müssen hierbei in den Blickgenommen werden. Und damit bin ichschon mittendrin in meiner Stellenbeschreibungals Fachkraft für Suchtprävention,welche ich seit Juli 2009 innehabe. Nach meiner Ausbildung zum Steinmetzim elterlichen Betrieb traf ich, der gebürtigeSaarländer, die Entscheidung,dass mir doch „eher das Soziale liegt“.Erste ehrenamtliche Erfahrungen in derJugendarbeit machte ich in einem Jugendprojektmeiner damaligen HeimatstadtBlieskastel. Als Vorstandsmitgliedwar ich im P-Werk e.V. für die inhaltlicheAusrichtung maßgeblich mit verantwortlich.Nach dem Abschluss der bereitserwähnten handwerklichen Ausbildungbegann ich das Studium zum Diplom-Sozialpädagogen in Köln. Eine ersteAnstellung im Kolpinghaus in Mainzfolgte. Hier kam ich auch zum ersten Malmit professioneller Präventionsarbeit inBerührung. Ein Jugendwohnheim bietetideale Voraussetzungen, riskanten Konsumrechtzeitig zu erkennen, aufzugreifen42Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


DIAKONIEoder vorbeugend zu wirken. Und je längerich mich damit beschäftigte, destomehr interessierte mich diese Thematik.Wie entsteht Sucht? Wie entwickeltjemand eine Abhängigkeit, ein andererjedoch nicht? Gibt es Unterschiede beiden gegebenen Voraussetzungen desEinzelnen?Dass ich im Mai dieses Jahres die Möglichkeitbekam, mich mit diesem Arbeitsbereichim Auftrag des DiakonischenWerkes Mainz-Bingen intensiver auseinandersetzenzu können, freute mich,meine Frau und unsere Tochter natürlichsehr.Zur Zeit arbeite ich an einer intensiverenVernetzung mit Schulen, Kirchengemeinden,Vereinen, Gemeinden, Kinder-und Jugendeinrichtungen und Betrieben.Ich bin überzeugt, dass persönlicherKontakt und viel Vertrauen in derPräventionsarbeit das A und O sind.Unter dem Titel „Was kann ich tun, wennich bemerke, dass mein Kind gefährdetist?“ wird es demnächst eine Veranstaltungfür Eltern geben. Bereits installiertist die Kindergruppe „KIWI“, die mit Kindernaus suchtbelasteten Familien arbeitet.Hier geht es darum, Kinder Gemeinschafterleben zu lassen, sie zumotivieren, über ihre Situation zu sprechen,oder ganz einfach für wenige Stundenaus der belastenden Situation desElternhauses herauszuholen. Kindersollen Selbstwertgefühl und Selbstbewusstseinentwickeln.Letztendlich ist es mir in meiner Tätigkeitals Suchtpräventionskraft wichtigzu zeigen: Wir alle können mit unserenMöglichkeiten dazu beitragen, dassKinder und Jugendliche sich angenommenund geliebt wissen. Somit sind siegut vorbereitet auf den Umgang mitlegalen Drogen, illegale Drogen unddas Thema Abhängigkeit. Praktischumgesetzt bedeutet dies für mich: GemeinsamZeit verbringen, spielen, erzählen,zusammen etwas unternehmen.Überall wo dies geschieht, findet Suchtpräventionim Kleinen bereits statt.Niko BlugDiakonisches WerkMainz-BingenBeratungszentrumOppenheimPostplatz 155276 OppenheimNiko BlugSuchtpräventionDiplom-Sozialpädagoge (FH)Rauchfrei Trainer (IFT)Telefon: 06133 - 579114Fax: 06133 - 579110niko.blug@diakonie-mainz-bingen.deÖkumenischer Gemeindebrief Advent 2009 43


KIRCHENMUSIKSo. 29. November, 1. Advent 10 UhrFESTLICHER BLÄSERGOTTESDIENSTZUM BEGINN DES KIRCHENJAHRESBläserensemble St. KatharinenLeitung: Ralf BibiellaSo. 6. Dezember, 2. Advent18 UhrMUSIKKOTTESDIENST – CHRISTIAN LUDWIG BOXBERG„Machet die Tore weit“Kantate für Kinderchor,Flötenensemble und ContinuoOppenheimer KinderchorFlötenensemble „GEGENWIND“Bläserensemble St. KatharinenLeitung: Katrin BibiellaSo. 13. Dezember, 3. Advent 18 Uhr BCHORKONZERTBenjamin Britten:„A Ceremony of Carols“und Weihnachtliche Chormusik von Distler und MendelssohnHarfe: Silvia SchäferRheinhessische KantoreiKantorei St. KatharinenLeitung: Ralf BibiellaDo. 31. Dezember, Silvester 22 Uhr BSILVESTER-ORGELKONZERTGustav Mahler:9. SinfonieUraufführung auf der OrgelBearbeitung und Orgel:Katrin und Ralf BibiellaMi. 20. Januar 20 Uhr BCHORKONZERTGeistliche Chor- und Orgelmusik vonReger, Reubke und Stravinsky(Mass for Mixed Choir and Double Wind Quintet)Chor der Hochschule für Musik MainzPetra Morath-Pusinelli, OrgelLeitung: Ralf OttoEintrittspreise:A 22 € ermäßigt: 18 € Vorverkauf: 20 / 16 €B 12 € ermäßigt: 9 € Vorverkauf: 10 / 7 €C 10 € ermäßigt: 7 €44Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


KIRCHENMUSIK/ KINDERCHORIRCHENMUSIK / KSo. 21. Februar 17 Uhr BCHORKONZERTItalienische Chormusik aus Romantik und Modernevon Verdi, Puccini, Rossini,Petrassi, Pizetti, Berio, ScelsiFrankfurter Kantorei; Leitung: Winfried TollDo. 1. April, Gründonnerstag 20 Uhr BMUSIK-GOTTESDIENSTRomantische Chormusik vonBrahms, Mendelssohn, Bruckner, RegerKantorei St. Katharinen; Leitung: Ralf BibiellaFr. 2. April, Karfreitag15 UhrGEISTLICHE MUSIK ZUR STERBESTUNDELeonard Lechner: „Johannes-Passion”Samuel Scheidt: „Da Jesus an dem Kreuze stund”Rheinhessische KantoreiOrgel: Katrin Bibiella; Leitung: Ralf BibiellaKinderchorWiederaufnahme der Kinderoper „Die Zauberflöte“ im Jahr 2010Bei der Einstudierung und Aufführung derZauberflöte im Jahr 2009 waren alle Mitwirkenden,besonders die Kinder des Kinderchoresmit großem Einsatz und Enthusiasmusbei der Sache. Auf diese schöne Arbeitzurückblickend haben Stefan Stoll (Regie)und Katrin Bibiella (Musikalische Gesamtleitung)beschlossen, die phantasievolleOper im Jahr 2010 nochmals aufzuführen.Der Opernsänger Stefan Stoll hat sich für2010 vorgenommen, die schauspielerischeArbeit mit Chor und Solisten weiter zu vertiefenund auf diese Weise noch viele Ausdrucksnuancender Oper herauszuarbeiten.Dank seiner großen Theatererfahrung alsOpernsänger und seiner Begeisterung fürdas Musiktheater kann er Kindern vermitteln,was es heißt, spielend und singend auf derBühne zu stehen. Der Leiterin des Kinderchores,Katrin Bibiella, schwebt es vor, diesängerischen Fähigkeiten der Kinder weiterzu fördern. Vor allem will sie mit ihnen dasmehrstimmige Singen, wie es in der Opervorgesehen ist, erproben, um die Musik nochüberzeugender darstellen zu können.Mitmachen sollen aber nicht nur die Kinder,die bereits im letzten Jahr dabei waren. Vielmehrsind alle Mädchen und Jungen (imAlter von 7-12 Jahren), die sich fürs Singenund Theaterspielen begeistern können, sehrherzlich eingeladen, im Kinderchor mitzuwirkenund an der Aufführung der Zauberflöteteilzunehmen. Die musikalischen Proben werdenbereits im Februar beginnen. Der Kinderchorprobt jeden Mittwoch zwischen 16 und17.45 Uhr im Martin-Luther-Haus.Interessierte Kinder dürfen sich (mit ihrenEltern) erkundigen und anmelden bei:Dr. Katrin Bibiella, Telefon 06133-1267.Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009 45


BROT FÜR DIE WELT46Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009


WIR SIND FÜR SIE DAEVANGELISCHEKIRCHENGEMEINDEMerianstraße 655276 OppenheimeMail: pfarramt@katharinen-kirche.deWebsite: www.katharinen-kirche.deAnsprechpartner:Pfarrerin: Manuela Rimbach-Sator Tel.: 2381Fax: 70383Pfarrbüro: Elke Hofmann Tel.: 23818.00 bis 12.00 Uhr Fax: 70383Kantor: Ralf Bibiella Tel.: 1267Fax: 1267Küster: Richard Betcher Tel.: 926685Kirchenführungen und Fax: 509604Vermietung Martin-Luther-HausStadtkirchenpfarrerin: Tel.: 579217Dorothea Zager Fax: 579226Gottesdienste:AltenzentrumSt. KatharinenKindergottesdienst (Martin-Luther-Haus)9.00 Uhr10.00 Uhr10.00 UhrGottesdienst mit Feierdes Heiligen Abendmahls Erster Sonntag im Monat 10.00 UhrGottesdienst mit Feierder Heiligen Taufe Letzter Sonntag im Monat 10.00 UhrRedaktionsschlussnächster Gemeindebrief:12. Feb. 2010Redaktion: Werner Knopf Tel.: 1213weknopf@t-online.deÖkumenischer Gemeindebrief Advent 2009 47


GOTTESDIENSTE AN WEIHNACHTENKatholische Gottesdienste an WeihnachtenHeiligabendDo. 24.12. 15.30 Uhr Kinderkrippenfeier17.30 Uhr Feier der Christmetteunter Mitwirkung der Meriankapelleab 17.00 Uhr Musikalische EinstimmungDienheim 17.00 Uhr Feier der ChristmetteWeihnachtenHochfest der Geburt des HerrnFr. 25.12. 10.30 Uhr Festgottesdienstunter Mitwirkung des KirchenchoresHl. StephanusSa. 26.12. 10.30 Uhr Hochamt10.30 Uhr WortGottesFeier im AltenzentrumDienheim 9.00 Uhr HochamtEvangelische Gottesdienste an WeihnachtenHeiligabendDo. 24.12.15.00 Uhr Christvesper im AltenzentrumPrädikant Hans-Peter Rosenkranz15.00 Uhr KrippenspielgottesdienstSt. Katharinen – Pfrin. Dorothea Zagermit dem Kindergottesdienstteam17.00 Uhr Christvesper in St. KatharinenPfrin. Manuela Rimbach-Satormit der Kantorei St. Katharinen22.30 Uhr Weihnachtliche Bläsermusik undWeihnachtslieder in St. Katharinen23.00 Uhr Christmette in St. KatharinenPfrin. Manuela Rimbach-Sator1. Weihnachtstag 10.00 Uhr St. Katharinen mit Feier des Heiligen AbendmahlsFr. 25.12.Pfrin. Manuela Rimbach-Sator2. Weihnachtstag 9.00 Uhr Altenzentrum mit Feier des Heiligen AbendmahlsSa. 26.12.Pfrin. Dorothea ZagerSilvester 15.00 Uhr AltenzentrumDo. 31.12.Pfrin. Anne-Dore SchäferÖkumenische Andacht zum JahresschlussSilvester 18.00 Uhr Ökumenische JahresschlussandachtDo. 31.12.St. KatharinenPfr. Manfred Lebisch undPfrin. Manuela Rimbach-Sator48Ökumenischer Gemeindebrief Advent 2009

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