Ausgabe 19 - St.Gerner

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Ausgabe 19 - St.Gerner

SpecialBEE 2Es ist endlich so weit. Der BEE 2-Mod ist endlicherschienen. Zwar vorerst nur die Alpha-Version, aber das ist schon mal besser alsnichts. Nun, was ist der BEE 2-Mod? Es ist derNachfolger des BEE-Mods, einem PTI-Editor-Mod für Portal 2, welchen wir euch bereits inAusgabe 13 vorstellten. Der ursprünglicheBEE-Mod bestand dabei aus einigen zusätzlichen.vmf-Dateien, sowie einer editoritems.txt,die eine gleichnamige .txt-Datei im portal2_dlc2-Ordnerersetzte. Nach der Installationhatte man eine neue Palette im Editor zurVerfügung. Laserfeld, Würfel- und Kugelschalter,alle Gele außer dem Reinigungsgelund alle Würfel außer dem Standard-Speicherkubus waren aus der Palette verschwunden.(Laserfelder ließen sich perEmanzipationsgrills mit einem zusätzlichenHäkchen, die Schalter per „Schaltertyp“-Optionim normalen Schalter, die Gele per „Geltyp“-Option beim Reinigungsgel und die Würfel per„Würfeltyp“-Option beim Speicherkubus natürlichtrotzdem weiterhin platzieren.) An ihreStelle waren nun neue Items getreten. Mithilfedes BEE-Mods wart ihr nun in der Lage, mitdem PTI-Editor Brecher, Pneumatic DiversityVents, Türen, warme Lichtquellen, vorplatziertePortale, Trigger (wahlweise Once, Multiple,und Autosave), Logic Gates (and, or, not) undsogar Energieball-Launcher und -Catcher ausPortal 1 in eurer Map zu platzieren. Und dasBeste: Außer für das Spielen von Energieball-Maps benötigten andere Spieler selbst nichtden Mod, um die Maps spielen zu können.Wurde aufgrund des Energieballs das Runtime-Packagebenötigt, erkannte die Map diesbeim Start und zeigte einen entsprechendenHinweis mitsamt Link zum Download an, stattmit fehlenden Grafiken negativ aufzufallen.BEE 2 ist nun die Fortsetzung und funktionierterst mal Grundlegend anders. BEE 2 vereintnämlich alle Items des normalen Spiels, desBEE 1-Mods, des Stylechanger-Mods, desHMW-Editor-Mods und des FGE-Mods. (AlleMods abgesehen von HMW haben wir in Ausgabe13 vorgestellt.) Des Weiteren soll er zukünftignoch einige komplett eigene Items be-Das Interface: Aus all diesen Objekten könnt ihr inBEE 2 eure eigene Palette zusammenstellen.Portal-Magazin 4 www.portal-mag.de


Fuzzy sets and systems. 2011, vol. 180, issue 1, p. 69-97.http://dx.doi.org/10.1016/j.fss.2011.05.028I = {−n, −n + 1, . . . , n − 1, n} for some n ∈ N in the finite case, or I = Z in theinfinite case.A fuzzy set on R is a function A : R → [0, 1]. We shall say that a fuzzy setA is empty, if A(x) = 0 holds for any x ∈ R. Further, we shall use Ker(A) todenote the set of all x ∈ R for which A(x) = 1. The set Ker(A) is called thekernel of A. We shall say that a fuzzy set is convex, ifA(λx + (1 − λ)y) ≥ min(A(x), A(y)) (1)for any x, y ∈ R and λ ∈ [0, 1], continuous, if A(x) is a continuous function inthe common sense, and normal, if Ker(A) = {x} for a suitable x ∈ R. In thispaper, we shall suppose that each fuzzy set is continuous, convex and has thenon-empty kernel. 8 Note that the choice of the fuzzy sets shapes is motivatedby the shapes of fuzzy sets used in the original definition of fuzzy partition [24]and this choice seems to be natural. Finally, we denote R = [a, b].In order to define a generalization of fuzzy partition proposed in [24], letus start with more general concept called a fuzzy r-cover of a real interval R.A motivation of this step is closely connected with a solution to the problemof finding a better approximation of a function in the endpoints of the giveninterval. An extension of the fuzzy partition has been also used in [25].Definition 2.1 (Fuzzy r-cover). Let R be a real interval and r ≥ 1 be a realnumber. A countable fuzzy r-cover of R is a collection A = {A i | i ∈ I} ofnon-empty fuzzy sets that satisfies∑A i (x) ≥ r (2)for any x ∈ R.i∈INote that the condition (2) is motivated by a natural generalization of acountable cover of a set by sets, i.e., R is covered by sets from a collectionA = {A i | i ∈ I}, if R ⊆ ⋃ i∈I A i, whereas A i ∩ A j ≠ ∅ for i ≠ j is notsupposed in general. A simple but very useful consequence of the definition offuzzy r-cover is as follows.Proposition 2.1. Let A 1 and A 2 be disjoint fuzzy r 1 -cover and r 2 -cover of areal interval R, i.e. A 1 ∩ A 2 = ∅. Then A 1 ∪ A 2 is a fuzzy (r 1 + r 2 )-cover of R.According to the cardinality of the collection of A, we can distinguish twocases of fuzzy r-covers. We shall say that a fuzzy r-cover is finite, if it contains afinite number of fuzzy sets, and infinite, otherwise. If we deal with a finite fuzzyr-cover of a real interval R, then we shall usually write A = {A 1 , . . . , A n }, orA = {A i−n , . . . , A i , . . . , A i+n }. Notice that the sum in the r-Ruspini condition8 Note that if Supp(A) = cl{x ∈ R | A(x) > 0}, where cl is the closure operator, then theconsidered fuzzy sets are fuzzy intervals or, accepting the assumption of the normality, fuzzynumbers (see [13, 7]).5DSpace VŠB-TUO Fuzzy sets and systems. 2011, vol. 180, issue 1, p. 69-97. 13/10/2011


BrecherBEE 2-TestelementeNun möchten wir euch alle Testelemente, die BEE 2 beinhaltet, kurz vorstellen. DieTestelemente, die standartmäßig in der PTI vorhanden sind, lassen wir hierbei außenvor, denn die sollten ja schon allgemein bekannt sein.BEE-ItemsDer Brecher ist ein Testelement, das dem offiziellenHauptspiel entstammt, jedoch nicht in der PTI verfügbarist. Es Handelt sich um eine Art beweglichePlattform mit gefährlich herausragenden Spitzen ander Vorderseite. Brecher sind dafür gedacht, unvorsichtigeTestsubjekte zu zerquetschen. Im Hauptspielfinden sie vor allem im Co-op-Modus Anwendungals Testelemente, im Einzelspielermoduskommen sie nur im BTS-Abschnitt des letzten Kapitelsvor. Brecher können auch dafür genutzt werden,Würfel oder Geschütztürme zu zerstören.BrecherPneumatic Diversity VentBeim Pneumatic Diversity Vent handelt es sich umein entferntes Testelement aus dem Hauptspiel.Von uns wird das aus der Wand oder Decke hängendeRohr auch liebevoll „Staubsauger“ genannt,denn es saugt Würfel und Geschütztürme auf Nimmerwiedersehenein. Auch die Flugbahn von Gelenkann es beeinflussen. Seine Saugkraft reicht sogardurch Portale hindurch. Für den Spieler bestehtkeinerlei Gefahr, er ist wohl schlichtweg zu schwer,um eingesaugt zu werden.Engergieball Launcher & CatcherEnergiebälle sollten eigentlich jedem Portal 1-Spieler bekannt sein. Dort waren sie das Haupttestelementder meisten Kammern. Von Zeit zu Zeitspawnt der Launcher eine Kugel, die aus hoherelektrischer Ladung besteht (daher auch sehr tödlichist) und einfach stur geradeaus fliegt. Trifft sieeine Wand, prallt sie ab und fliegt zurück, schrägeWände können die Kugel auch in eine andere Richtunglenken. Ziel ist es nun, den Ball in den Catcherzu leiten. In Portal 2 kamen die Energiebälle übrigensgar nicht vor: Hier wurden sie restlos durchden Laser ersetzt. Jedoch sind nicht alle Energieball-Rätselauch mit Laser umsetzbar, weshalb derEnergieball trotzdem eine große Bereicherung fürPortal 2 ist.Pneumatic Diversity VentEnergieball LauncherFun Fact: Der Energieball stammt ursprünglich ausder Combine-Energieversorgung in Half-Life 2.Portal-Magazin 9 www.portal-mag.de


Tür (aus Portal 1)TürenÄh, ja, was gibt es zu Türen groß zu sagen? Essind eben Durchgänge, die man öffnen und schließenkann. Theoretisch würden dafür auch Panelsreichen, aber mit Türen lassen sich mehrere voneinandergetrennte Testkammern optisch besservoneinander abgrenzen. Übrigens: In Portal 1 wares noch üblich, Türen auch innerhalb von Testkammernals Testelemente zu verwenden, in Portal 2findet man dies in keiner einzigen offiziellen Testkammer,dort werden sie ausschließlich als EinundAusgänge in Testkammern eingesetzt.DrawbridgeBei der Drawbridge handelt es sich um eine besondereArt Panel, das 1 1½ Mal so groß ist wie einnormals, und auch eine ein bisschen andere Klappmechanikhat. Drawbridges könne sich nicht wienormale Panels in den Boden (Wand, Decke, woauch immer es platziert ist) einklappen. Was beieinem normalen Panel schon 90° Ausklappwinkensind, ist bei der Drawbridge die Startposition. Mankann sie dann 90° weiter nach vorne klappen lassen,statt nach hinten wie bei ausgefahrenen Panels.Ich selbst habe keine Idee, wozu das gut seinsoll, habe Drawbridges aber schon oft als Brückenüber Säure gesehen. Dafür sind sie tatsächlich etwasbesser geeignet als Panels, denn aufgrundihre Größe ist es leichter, sie zu treffen.Warm LightstripHierbei handelt es sich im Grunde um genau denselbenLichtstreifen, der schon PTI-Standard ist.Einziger Unterschied ist, dass er nicht weiß sondernorange leuchtet und daher ein etwas„wärmeres“ Licht abgibt.Oranges Auto-PortalDas orange Auto-Portal ist eine Stelle, an der einoranges Portal vorplatziert werden kann. Benutztihr es in eurer Map, werdet ihr zu Beginn des Tes-tes automatisch mit einem Einzelportalgerät ausgestattet,anstatt ein Doppelportalgerät zu besitzen.Achtet beim Designen eurer Testkammer allerdingsdarauf, nicht mehr als ein Auto-Portal gleichzeitigaktivierbar zu machen. Zwei Auto-Portale gleichzeitigerzeugen ein oranges und ein blaues Portal,wobei sich das blaue dennoch mittels Portal Gunversetzen lässt - weitere gleichzeitig aktivierte Portaleerschaffen mehrere voneinander unabhängigePortal-Paare aus jeweils einem roten und einemblauen Portal. Hierfür ist die Engine des Spiels jedochnicht vorgesehen, und wenn zu viele Öffnungengleichzeitig aktiv sind, kommt es zu Grafikfehlern,die die Map am End sogar unspielbar machenkönnen. Mehrere voneinander unabhängigeAuto-Portale sind selbstverständlich kein Problem,sie sollte nur getrennt voneinander aktiviert werdenmüssen - und nicht etwa zwei Buttons nebeneinander,auf die man einfach zwei Würfel legen kann. ;-)Logic GatesLogic Gates sind im Spiel unsichtbare Mechaniken,die zwischen die Verbindung von Testelementengebaut werden können. Sie existieren dabei in dreiverschiedenen Ausführungen.Oranges Auto-PortalLogic Not-Gate: Kehrt das Signal um, dasbeim Drücken eines Schalters ausgegebenwird. Verbindet man den Schalter beispielsweisemit einem Flutlichttunnel, so wird dieseraktiviert sein, wenn der Schalter nichtgedrückt ist, und deaktiviert, wenn der Schaltergedrückt ist. Dies kann z.B. nützlich sein,wenn man mehrere Schalter verbindet undeiner davon nicht gedrückt sein darf, damit eraktiviert ist, denn in diesem Fall würde dasHäkchen bei „Aktiviert starten“ zu entfernennicht aushelfen.Logic Or-Gate: Sorgt dafür, das von denObjektverbindungen nur eine aktiviert seinmuss. Beispielsweise eine Tür, die auf beidenSeiten einen Bodenschalter hat, die wiederuman das Or-gate angeschlossen sindund dann erst ein Signal an die Tür geben.Portal-Magazin 10 www.portal-mag.de


So lässt sich die Tür von beiden Seiten öffnen,indem man einfach den jeweiligenSchalter drückt, da der andere dann nichtmehr gedrückt sein muss. Sollten trotzdembeide Schalter gedrückt werden, hat dieskeinen Einfluss auf das Verhalten der Tür.Logic And-Gate: Dürften vermutlich die wenigstenvon euch brauchen. Man kann mehrereObjekte an dieses Gate verbinden unddann als ein Element weiter verbinden.„Schön, aber ich kann doch auch alle Schalterdirekt an meine Tür anbinden“ oder etwasähnliches werdet ihr euch jetzt vielleicht denken.Aber die PTI hat eine Verbindungsbeschränkungvon maximal acht Objektverbindungen.Das And-Gate zählt jedoch nur alseine Verbindung, also könnt ihr bis zu achtMal so viele Objekte mit einem einzigen verbinden,also z.B. bis zu 64 Schalter mit einerTür. Ihr werdet zwar nur selten in diese Situationkommen, aber für den Fall, das ihrdoch mal mit neun oder zehn Schaltern eineTür öffnen wollt, kann euch das And-Gatehelfen, das zu erreichen.TriggerEbenfalls unsichtbare Mechaniken sind die Trigger.Sie werden aktiviert, indem der Spieler durch siehindurchläuft und existieren ebenfalls in dreifacherAusführung:Trigger Once: Funktioniert technisch wie einSchalter und lässt sich nur einmal aktivierenTrigger Multiple: Funktioniert genauso wieder Trigger Once, kann aber mehrfach aktiviertwerden.Trigger Autosave: Speichert den Spielstand.HMW-Editor-Mod-ItemsLogical And-GateHierbei handelt es sich technisch um genau dasselbewie das BEE-And-Gate - mit dem Unterschied,dass dieses nicht unsichtbar ist. Ein Schild mit einemZeichen, das an einen Stecker eines Elektrogeräteserinnert, prangt an der Stelle in der Map,an der ihr das And-Gate platziert. Sind alle verbundenenObjekte aktiviert, ändert sich die Farbe desSchildes von Blau zu Gelb. Es gibt einen besserenÜberblick über die Funktion, da hier die Schalternicht mehr einfach so mit einer leeren Wand verbundensind, sondern der Spieler sieht, was Sacheist.Logic Gates • Das ist ein Logic Or-Gate: Der Flutlichttunnelläuft, obwohl nur ein Button gedrückt ist.Save PointHierzu gibt es eigentlich nichts zu sagen. Er funktioniertexakt so wie der Autosave-Trigger aus demBEE-Mod.Light SquareHierbei handelt es sich um eine alternative Lichtquelle:Ein großes, weiß leuchtendes Viereck, dasman in der Mitte einer Wand platzieren kann. Esbraucht weniger Platz als ein Überwachungsraumund bietet optische Abwechslung von den Lichtstreifen.TriggerPortal Placement-HelperDieses im Spiel unsichtbare Objekt sorgt dafür,dass ein Portal immer in der Mitte der Portalflächeerschaffen wird, und zwar so gedreht, wie ihr eseinstellt - egal, wie schief der Spieler auch daraufschießt. Das kann beispielsweise bei Stellen nützlichsein, an denen es wichtig ist, zwei Portale obenund unten exakt übereinander zu platzieren.Portal-Magazin 11 www.portal-mag.de


Stylechanger-ItemsReflective GelReflective GelPaint FizzlerReflective Gel ergänzt die Auswahl der Gele umdas von den Entwicklern zwar fertiggestellte, abernie veröffentlichte Reflective Gel, das Laser umlenkenkann. Ihr habt alle Gel-Optionen zur Verfügungdie ihr bei normalem Gel auch habt. Der Bug, dassdas Spiel abstürzt, wenn ihr bei „Gel-Type“ etwasanderes einstellt scheint, ebenfalls behoben wordenzu sein, wir empfehlen aber trotzdem, das Itemnur für Reflective Gel zu benutzen.Paint-FizzlerDer Paint-Fizzler ist ein roter Emanzipationsgrill,der wie aus Portal 1 aussieht (nur eben in rot), erlöst Gele auf und kann so dafür sorgen, dass manan eine bestimmte Stell im Raum kein Gel bekommt,auch wenn es theoretisch möglich wäre, esdort hinzuleiten. Auf Spieler, Objekte und Portalehat er keinen Einfluss. Auch Portale hindurchschießenist möglich. Es gibt zwei Möglichkeiten, ihn zuplatzieren, einmal das separate Item aus dem FGE-Mod und einmal das Häkchen „Umgekehrt starten“bei einem normalen Emanzipationsgrill. Wir empfehlendie zwei Variante, denn die erste hat einefeste Größe und platziert sich anders als im Editorangezeigt, sodass sie schwerer zu handhaben ist.FGE-Mod-ItemsVactubesHiervon gibt es zwei Varianten: Die eine ist Eingangbzw. Ausgang oder Mittelstück, die anderenur Mittelstück, hat dafür aber die Möglichkeit, optionaleine 90°-Kurve zu machen. Es handelt sichhierbei um Pneumatic-Diversity-Röhren, die allerdingsnicht wie der BEE-Pneumatic Diversity Venteinfach aufhören und die Items zerstören, sonderndie tatsächlich als Transportmittel verwendet werdenkönnen. Sie saugen auch nicht nur Objekte,sondern auch den Spieler selbst ein. Außerdemkann man sie als Dekoration verwenden, indemman einen Teil eines Röhrenkreises durch die Testkammerführt und dort beispielsweise Speicherkubendurch flitzen lässt.TNT-Turret & TorchDies sind zwei Items, die zusammengehören. EinTNT-Turret ist ein rot gefärbter Geschützturm, derwenige Sekunden nach seiner Deaktivierung explodiert.Die Torch sieht im ersten Moment aus wie einKugel-Schalter, fängt aber Feuer, wenn in ihrer Näheein TNT-Turret hochgeht. Ist sie entflammt, fun-giert sie wie ein gedrückter Schalter.SendificatorHierbei handelt es sich um den Sendificator, denaufmerksame Leser unsere Magazins bereits kennen.Er kann Würfel entlang eines Laser teleportieren.Auch in BEE 2 funktioniert das einwandfrei,vielen scheint es aber wohl schwer zu fallen, denSendificator zum Laufen zu bringen, daher hierkurz erklärt: Verbindet einen Schalter mit demSendificator und den Sendificator mit einem Laser.Nicht besonders schwer, oder? Trotzdem muss esregelmäßig im BEE 2-Thema auf Steam erklärtwerden. ^^Rocket SentryBeim Rocket Sentry handelt es sich um einen fixiertenPortal 1-Rocket-Turret, der sich leider nichtmehr drehen kann (und auch nicht im Editor gedrehtwerden kann). Er feuert eine Kugel ab, diegeradeaus fliegt, bis sie etwas trifft. Sie kann zerbrechlichesGlas zerstören und Geschütztürme unschädlichmachen. Dem Spieler kann sie nichtsPortal-Magazin 12 www.portal-mag.de


anhaben, was aber auch ein Bug sein könnte. Umdie Kugel zu aktivieren, müsst ihr euch in den blauenSensor-Streifen stellen, an dem entlang die Kugelauch fliegen wird. Sie lässt sich ebenfalls durchPortale leiten.Portal GunEine Portal Gun, die der Spieler im Verlauf desTests erhalten kann. Logischerweise startet erdann ohne Portal Gun. Man kann wahlweise einEinzelportalgerät, das nur blaue Portale schafft,oder ein Doppelportalgerät aufstellen. Man kann sieauch rotieren und automatisch Portale schießenlassen. Hierbei gibt es noch die Möglichkeit, einzustellen,dass die Portal Gun statt ein Portal zuschießen nur Funken sprüht.TNT-TurretsInstant Pentstal ButtonHierbei handelt es sich eigentlich um einen normalenButton - mit dem Unterschied, dass man hier,wenn er mehrmals drückbar sein soll, nicht zwingendmindestens drei Sekunden Reset-Zeit einstellenmuss. Der Button ist sofort wieder drückbar.Portal 1 WallDieses Item verwandelt eine Wand in eine Portal 1-Wand. Es gibt hierbei nur die nicht-portalbare Fläche.Wir empfehlen, lieber gleich den Portal 1-Stylezu nehmen, denn nur einzelne Wandkacheln sehendoof aus.SendificatorLogic-GatesEine Erweiterung des HMW-And-Gates, laut offiziellerBeschreibung. Tatsächlich sind das hier erweiterteAnd-Gates. So gibt es eines, das sich erstaktiviert, wenn alle verbundenen Objekte eine bestimmteZeit aktiviert waren, und eines, das aktiviertbleibt, auch wenn man beispielsweise vomSchalter wieder runter geht. Eine dritte Option existiert,es ist allerdings nicht erkennbar, welche Funktionsie haben soll.BombeHEP Launcher / Catcher GreenHierbei handelt es sich um andere Energieball-Launcher und -Catcher. Der Launcher spawnt immereinen grünen Energieball. Der Catcher wirktnur zeitlich begrenzt und muss nach Ablauf der eingestelltenZeit mit einem neuen Energieball aktiviertwerden.CatwalkEin Catwalk, das ist dieser metallische Weg, der inBTS-Areas über Abgründe führt. Was der ZweckAnimal KingPortal-Magazin 13 www.portal-mag.de


davon sein soll, ist fraglich, denn in Testkammernmacht diese Stück BTS-Weg wenig Sinn.Security CameraEine GLaDOS-Kamera, die an der Wand platziertwerden kann.Breakable GlassWie der Name schon sagt ,ist dies zerbrechlichesGlas. Es kann durch Bomben oder Rocket-Sentry-Raketen sowie beschleunigten Würfeln zerstörtwerden.Bomb-DropperEin Item Dropper, der eine Bombe droppt. (EineBombe, wie Wheatley sie im finalen Bosskampfeinsetzt.) Sie kann verwendet werden, um beispielsweiseGeschütztürme lahmzulegen oder zerbrechlichesGlas zu zerstören.Auto-Portal BlueEigentlich genau dasselbe wie das Auto-PortalOrange, nur dass hier in erster Linie ein blauesPortal erschaffen wird und man mit einem Einzelportalgerätstartet, das nur orange Portale schaffenkann.Gut mitgedacht: Sind oranges und blaues Auto-Portal in einer Map vorhanden, startet man ganzohne Portal Gun.Animal KingManche von euch kennen vielleicht das Portal 2-Animal King-Aufzugsvideo. Um genau diesen Königsgeschützturmhandelt es sich hierbei. Es ist eingigantischer Geschützturm in Leopardenmuster mitKrone auf dem Kopf, der mit Schaltern aktiviertwerden kann und dann mit Bomben auf euch wirft.Lustig: Er plappert ein paar wenige Sätze der normalenGeschütztürme, allerdings sehr tief verzerrt.Das funktioniert sogar mit der deutschen Sprachausgabe.Dice SignageEin durchaus sinnvolles Element. Man kann damitSchilder platzieren, die einen, zwei, drei oder vierPunkte darauf haben und somit dem Spieler einbisschen unter die Arme greifen, indem man ihmzeigt, in welcher Reihenfolge er was machen muss.Stellt allerdings nicht den Cube-Type auf „ReflectoCube“, sonst lässt sich die Map nicht erstellen, sondernspuckt nur eine Fehlermeldung aus. Lasst zudemimmer den Dropper weg, da ansonsten nur einnutzloser Dropper in der Testkammer hängt unddas Schild nicht platziert wird.4x1 Observation RoomHierbei handelt es sich um einen Überwachungsraum,der viermal so breit ist wie ein normaler, unddoppelt so breit wie der große, standartmäßig vorhandene.Er kann als zusätzliche Lichtquelle undDekoration dienen.TürEine weitere Tür. Bei dieser lässt sich über die Cube-Type-Optionfestlegen, ob es eine Portal 1-, einePortal 2- oder eine BTS-Tür sein soll.Living PanelEin Panel in verschiedenen Größen, das eine Animationabspielt, sobald es aktiviert wird. WelcheAnimation und welche Größe, kann über die Sekundenzahleingestellt werdenSecurity CameraPortal-Magazin 14 www.portal-mag.de


Rexaura-ItemsCube-SensorEin Sensor, der aktiviert wird, indem ihr einen Würfelhindurchtragt. Er wechselt die Farbe und fungiertwie ein Button, genauso wie z.B. die Cube-Sensoren in Space Gardens.Lifeform-SensorSie funktionieren ähnlich wie der Cube-Sensor,werden allerdings durch den Spieler selbst aktiviert.Pentstal-Button-ToggleHierbei handelt es sich um eine weitere Form desButtons, dieser lässt sich mehrfach betätigen. Ist ergedrückt und wird nochmal betätigt, deaktiviert ersich wieder, man kann damit also Dinge nach Beliebenein- und wieder ausschalten.Cube-Sensor (Archivbild aus Space Gardens)Rexaura-Cube-DropperDiese Dropper geben eine besondere Art der Würfelher. Sie sind optisch durch nichts von normalenSpeicherkuben zu unterscheiden, werden aberdurch Berührung mit Energiebällen zerstört.Rexaura-Cube-DeflectorEine Halterung für einen Würfel. Hiermit kann maneinen Würfel im richtigen Winkel schräg fixieren,damit er einen Energieball richtig umleitet. Das Itemstammt ursprünglich aus dem Portal 1-Mod Rexaura.Lifeform-SensorRexaura Flux FieldEbenfalls ein Testelement aus dem Rexaura-Mod.Es ist ein Sensor, ähnlich dem Cube- und Lifeform-Sensor, allerdings in einer anderen Farbe. Es reagiertausschließlich auf Energiebälle.Rexaura Pellet DestroyerEin weiteres Item des Rexaura-Mods. Der PelletDestroyer ist eine an einem Teleskop-Arm hängende,stark elektrisch geladene Kugel, die jeden Energieball,der ihr zu nahe kommt, explodieren lässt,und auch der Spieler sollte ihr nicht zu nahe kommen.Sie kann auf Knopfdruck auf verschiedeneHöhen eingestellt werden und so z.B. innerhalbeines Rätsels aus der Schussbahn eines Energieballesgenommen werden.Außerdem sind beim Rexaura-Pack ein weitereEnergieball-Launcher und -Catcher dabei.Rexaura-Cube-DeflectorRexaura Pellet DestroyerPortal-Magazin 15 www.portal-mag.de


Sonstige ItemsBlock 4x2x2Ein Block, der ein wenig niedriger ist, als ein ganzerWandblock in der PTI. Er kann zum Beispiel verwendetwerden, um Treppen zu bauen, die man miteinem Würfel erklimmen kann, was in der normalenPTI nicht möglich ist.Intelligenz-NotverbrennungsanlageWer Portal 1 gespielt hat, kennt die verstörendeStelle, an der ihr euren liebgewonnenen Begleiterkubusermorden müsst, indem ihr ihn in die Intelligenz-Notverbrennungsanlagewerft. Und genaudiese kommt hiermit wieder ins Spiel. Sie lässt sichwahlweise für normale Würfel, Begleiterkuben oderKugeln einstellen. Übrigens, in Portal 2 sieht mansie nur an wenigen Stellen: Einmal, als GLaDOSerwacht ist und euch hinein wirft, und einmal in derGeschützturmfabrik, in der defekte Geschütztürmedort hineingeworfen werden.Defective TurretEin kaputter Geschützturm, der rein zu Dekorationszweckendient. Wahlwiese lässt sich dasschwarze „Skelett“-Modell, das des auf die Seitegedrehten Geschützturms oder ein noch in seinerBox verpackter Geschützturm in die Testkammerstellen. Alle drei sprechen dieselben zufällig ausgewähltenSätze der defekten Geschütztürme.TeamSpen210-ItemsTeamSpen210 ist ein User der Steam-Community, der ebenfalls ein paar Items erstellthat. Sie gehören nicht zum Lieferumfang von BEE 2 dazu, sondern müssen auf TWP gedownloadetwerden.FörderbandHierbei handelt es sich um ein weiteres BTS-Element, dem Förderband. Im Hauptspiel kommt esbeispielsweise an der Stelle vor, wo Whealtey euchin den Brecher fahren lassen möchte. Wir fragenuns, wie man damit einen Test machen kann.Große KatapultplattformDies ist ein Set aus drei nebeneinander liegendenKatapultplattformen, wie man sie aus manchenTestkammern kennt.White Wall & Black WallHierbei handelt es sich um kleine Wandteile, dienur ¼ so groß sind wie die normalen Wandblöcke,mit denen die PTI arbeitet. Man kann damit denRaum besser gestalten. Die White-Version ist por-talfähig, die Black-Version nicht.Double Grate PanelEin Panel, das statt der „Wand“, auf der es platziertist, ein Gitter ausklappen kann.Paint CleanserDer Paint Cleanser ist eine kleine Vorrichtung inder Wand, aus der Wasser tropft und mit der maneinen Cube abwaschen kann. Sie sieht wesentlicheleganter aus als ein Gelspender, der große MengenWasser fallen lässt.Block 45 DegreesEin 45° schräger Block. Kann zum Beispiel zum„Abrunden“ von Testkammern verwendet werden,dass diese nicht mehr ganz so eckig sind.Portal-Magazin 16 www.portal-mag.de


Diagonal Laser / Energy PelletEin Laser- oder Energieball-Launcher auf einerschrägen Fläche (ähnlich des 45-Degrees-Blocks).Retractable Penstal ButtonNoch ein neuer Button. Dieser lasst sich aus demBoden ausfahren und ist nur drückbar, wenn ervollständig oben ist. So lässt sich ein vorzeitigesDrücken vermeiden, indem man zunächst einenanderen Button aktivieren muss, um ihn hochzufahren.Sphere Canon DropperEin Dropper, der eine Sphere Canon fallen lässt.Bei der Sphere Canon handelt es sich um einCustom Item von Thinking With Portals. Es ist eineArt Glasrohr, welches man aufheben kann. AufKnopfdruck schießt es eine Kugel ab, die auch imTest als vollwertiger Kugelwürfel verwendet werdenkann. Drückt man erneut, wird die alte zerstört undeine neue gespawnt.World Portal Entry / ExitZwei Türen, die wie Portale funktionieren: Gehtman in die eine rein, kommt man aus der anderenwieder heraus. natürliche müssen die beiden Türenzunächst im Editor verbunden werden. Es empfiehltsich allerdings, möglichst wenig gebrauch davon zumachen: Zu viele aktivierte World Portals gleichzeitigsorgen für Grafikfehler.MusikMit diesem Item ist es tatsächlich möglich, die Hintergrundmusikder Map einzustellen. Natürlich istdie Auswahl an Musik begrenzt.Atline Magnet:Ein unsichtbares Item, das im Test auch nichts bewirkt.Es ist eine Art Platzhalter auf dem Block, derverhindert, dass automatisch generierte Overlaysdort Platz finden. So kann man die blaue Punktelinie,die Objekte miteinander verbindet, steuern undso auslegen, wie man sie haben möchte.Nicht funktionierende ItemsLeider gibt es auch ein paar Items, die noch nicht funktionieren, in kommenden Updatessollen diese aber gefixt werden.SoT Field und SoT DeviceWas genau es damit auf sich hat, weiß man nichtso genau. Es gibt Leute, die behaupten zu wissen,was es ist, es aber nicht erklären können. Fakt ist:Das SoT Device sorgt für Fehler beim Map-Erstellen. Das SoT Field lässt sich zwar platzieren,hat aber keinerlei Nutzen, da das Device ja nichtfunktioniert.Skybox & Skybox WallSkyboxen sind eine spezielle Art der Textur in Portal2. Diese zu erklären, wäre jetzt zu umfangreichfür diese kleine Item-Vorstellung. Fakt ist, dass fürdie Skybox keine Umgebung definiert ist. Daherwird sie auch nicht korrekt angezeigt.Rocket TripwireDas Rocket Tripwire soll wohl ein richtiger Portal 1-Rocket Turret sein. Er sorgt jedoch für Erstellungsproblemebeim Map-Rendern.PUNT-CubeDer PUNT-Cube ist ein neuer Würfeltype, der aufeinem Portal-ähnlichen Rätselspiel basiert, das mo-mentan als Mod für die Source Engine entwickeltwird. Leider wird er hier allerdings nur als aufhebbaresblaues „Error“-Schild in der Map platziertPositron-OrbsSollen eine FGE-Mod-Kopie der Rexaura-Pellet-Destroyer sein, die allerdings das Erstellen der Mapverhindern. Alternativ kann man gleich zur funktionierendenRexaura-Version greifen und brauchtnicht auf einen Bugfix zu warten.Portal Deflection CubeWas genau diese Würfel machen soll, ist uns nichtbekannt, und bisher konnte es uns keiner verständlicherklären. Es gibt jedoch eine Menge Rückmeldungen,er würde nicht funktionieren - wir könnendas nicht aus eigener Erfahrung bestätigen, es wäreaber eine Erklärung, wieso wir nicht herausfindenkonnten, was der Würfel macht.Physic ShieldEine Art Fizzler, der den Weg für Würfel und andereGegenstände blockiert, für den Spieler abernicht. Technisch funktioniert er, die Grafik fehlt aberund ist einfach eine weiße „Wand“.Portal-Magazin 17 www.portal-mag.de


Special Item DropperEin Dropper der eine Menge unterschiedlicherCustom-Würfel wie etwa den Catapultcube oderden Gelcube droppen soll. Über die Sekundenzahlsoll man einstellen können, welcher Würfel kommt.Schade nur, dass keine Zahl funktioniertGlobal Cube Dropper (TeamSpen210-Item)Was genau er machen soll, haben wir nicht ganzverstanden, wir bekommen ihn aber auch nicht zumLaufen. Wir können nicht sicher sagen, dass erwirklich nicht funktioniert, aber bei uns gilt er derzeitals defekt, da er nichts tut. Vielleicht kann uns jajemand von euch erklären, wie man ihn richtig benutzt.World Portal Doors (FGE-Mod)Sie sehen genauso aus wie die World Portal Doorsvon TeamSpen210 und heißen sogar genauso imInterface. Angeblich tun sie auch das gleiche, aberdie FGE-Version verursacht Map-Erstellungsprobleme.Sortiert daher am besten die Items aufTeamSpen210 als Ersteller, um die richtigen Türensofort zu erkennen.FGE Fluxfield Blue & Fluxfield GreenSind dieselben Energieball-Sensoren wie dasRexaura Flux Field. Technisch funktionieren sieauch beide, aber haben beide denselben Grafikfehlerwie das Physic Shield.Choreo BoxDie Choreo Box soll bei Aktivierung je nach eingestellterSekundenzahl ein anderes GLaDOS-Zitatabspielen. Schade nur, dass sie komplett stummbleibt - in den meisten Fällen! Einmal hat sie ausirgendeinem Grund funktioniert, aber bei einemVersuch, das später noch einmal hinzubekommen(mit demselben Satz), ging es nicht mehr. Hier istes wohl eher ein Bug, wenn es mal klappt. Wirklichschade.Das waren alle Items die aktuell im BEE 2-Interface verfügbar sind. Doch es waren nochmehr geplant:Catapult CubeBumbleBallWorking Turret-DropperBroken Turret-DropperBoxed Turret-DropperDeathfizzlerWheatley MonitorPortalable PistonCoop CheckpointsSpinny Blade HazardVoxel Sized CrushersDas alles war schon bei der ersten BEE 2-Ankündigung versprochen worden. Wir sindgespannt, was in Zukunft noch alles so verfügbar sein wird. Schließlich soll es ebenfallseine Möglichkeit geben, eigene Items einfach zu erstellen - vorausgesetzt, man kenntsich ein wenig mit Hammer aus.Portal-Magazin 18 www.portal-mag.de


Technisch erklärt:Wie funktioniert der BEE 2-Mod?Manche von euch scheuen sich eventuell, denBEE 2-Mod zu installieren, da sie Angst haben,der BEE 2-Mod hackt sich irgendwo in dieEngine des Spiels und macht dabei eventuelletwas kaputt oder könnte Probleme bei einemneuen Update verursachen. Wir können euchsoweit beruhigen, der BEE 2-Mod tut nichtsdergleichen, er muss nicht mal mehr laufen,wenn das eigentliche Spiel aktiv ist, weshalbihr ihn nach Paletten-Export gleich schließenkönnt. Seine Funktionsweise hat nichts mit Hackenzu tun, sondern ist viel simpler. Zunächsteinmal müssen wir wissen, wie die PTI grundlegendaufgebaut ist. Zunächst einmal gibt eseine Basis-Map, welche auch gleichzeitig dieTexturen enthält. Das ist der kleine Raum, indem ihr standartmäßig bei einer neuen Testkammeranfangt. Die Palette wird aus einer.txt-Datei im Scripts-Ordner des portal2_dlc2-Ordnersgelesen. Alle Testelemente,die ihr benutzen könnt, sind ganz normale.vmf-Dateien, also normale Instanzen, dieman auch in Hammer verwenden könnte.Wählt ihr also ein Objekt aus und platziert es,macht das Spiel quasi dasselbe, was ihr machenwürdet, wenn ihr in Hammer einefunc_instance platzieren würdet.Und was macht nun der BEE 2-Mod?Eigentlich nicht viel. Der Knackpunkt ist dieeditoritems.txt-Datei. Darin ist der Name, derTyp (z.B. Button, Fizzler etc., das ist wichtig,um die verschiedenen Einstellungsoptionen,wie „umgekehrt starten“ oder einem Timer undPlatzierungsmöglichkeiten zu definieren), derDateiname der Anzeige-Grafik für Palette undEditor-Fenster sowie der Name der .vmf-Dateieines jeden Items geschrieben, was das Spielja bekanntlich ausliest. Der BEE 2-Mod machtnun folgendes: Er platziert einige zusätzliche.vmf-Dateien in dem Unterordner, in demdie Originaldateien bereits vorhanden sind,selbstverständlich ohne etwas zu überschreiben.Beim Editieren bzw. Exportieren der Paletteersetzt er einfach die entsprechenden Datenin der Textdatei mit denen der ausgewähltenItems. Beispielsweise ersetzt ihr den Flutlichttunnelmit einem Trigger, dann wird an dieStelle, wo eigentlich in der Textdatei„Funnel.vmf“ steht, „Trigger.vmf“ geschrieben,selbiges gilt für sämtliche anderen Werte. Dasist der ganze Trick.Übrigens, die Anzahl der Items auf der Editor-Palette ist technisch begrenzt auf die Anzahl,die Valve selbst genutzt hat, und das lässt sichleider auch nicht umstellen. Es ist aber dennochmöglich, unbegrenzt Item-Daten zusätzlichin die .txt zu schreiben. Beim Laden undErstellen von Maps mit bereits platziertenItems wird einfach in der .txt nach entsprechendemItem-Namen gesucht, egal an welcherStelle er sich befindet. Daher ist es möglich,zu speichern, die Items in der Palette zuändern und die Map weiter zu editieren, ohnein der Palette gelöschte Items, die bereits platziertwurden, zu verlieren. Der Stylechangerfunktioniert übrigens ähnlich. Er schreibt dieDatei ebenfalls um und lässt das Spiel statt aufden Standard-Startraum auf eine modifizierteVersion mit anderen Texturen zugreifen. Ihrkönnte die Mods also bedenkenlos installierenund nutzen, und solltet ihr immer noch geringeZweifel an der Verträglichkeit der Mods haben,genügt es, die editoritems.txt unter anderemNamen zu backupen, dann könnt ihr im Ernstfalldas Spiel innerhalb weniger Sekundendurch Überschreiben der geänderten Datei inseinen Urzustand zurückversetzen.Der PTI-Editor im Urzustand: Dieser kleine Startraumist auch nur eine .vmf-Datei.Portal-Magazin 19 www.portal-mag.de


SpieletestAperture Science DSIm News-Bereich von Ausgabe 13 haben wirdas französische Homebrew-Projekt Portal DSangekündigt. Ende August ist das Spiel unterdem finalen Namen Aperture Science DS nunerschienen: Ihr könnt euch die ROM auf http://smealum.net/ASDS/ kostenlos downloaden,allerdings benötigt ihr zum Zocken eine FlashCard. Obwohl eine solche nicht illegal ist, solange ihr keine ROMs von kommerziellen Spielenzockt, gehen wir auf Nummer sicher undnennen euch keine Bezugsquellen. Fragt imZweifelsfall einfach Google!Entwickler:Daten des Spielssmealum & loboRelease (D): 22.08.2013Systeme:Genre:FSK:Nintendo DSPuzzle-Shooternicht geprüftZu Aperture Science DS müssen wir sagen,dass wir uns durchaus auf das Spiel gefreuthaben und entsprechende Erwartungen hatten,die leider nicht erfüllt wurden. Der Hauptgrunddafür ist die mehr als hakelige Steuerung.So bringt ihr eurer Spielfigur sowohl mitdem Steuerkreuz als auch mit den Tasten A,B, X und Y das Laufen bei - um die eigeneAchse dreht ihr euch hingegen mit Hilfe desTouch Screens. Wäre nicht Laufen per Steuerkreuzund Drehen mit A, B, X und Y sinnvollergewesen? Ein noch größeres Manko sind diePortale, da ihr sowohl mit L als auch mit R dasgleiche Portal erschafft. Die gewünschte Portalfarbestellt ihr hingegen mittels eines Switch-Buttons auf dem Touch Screen ein. Warum,zum Teufel, können wir nicht einfach mit L dasblaue und mit R das orange Portal (oder umgekehrt)erschaffen? Uns ist bewusst, dass essich bei dem Spiel bis jetzt eigentlich nur umeine spielbare Beta voller Bugs handelt, dassteht auch unmissverständlich auf der Homepage- mit der derzeitigen Steuerung machtuns das Spiel aber schlicht und ergreifend keinenSpaß. Wir behalten das Projekt aber imAuge: Sobald sich in dem bisher noch funktionslosenOptionsmenü die Möglichkeit hinzugesellt,die Tastenbelegung nach Belieben zuverändern, geben wir dem Game noch einmaleine Chance!Portal-Magazin 20 www.portal-mag.de


Links: Im Menü könnt ihr jede gewünschte Testkammer einzeln auswählen. • Mitte: Zu Beginn jeder Testkammerwerden Name und Ersteller angezeigt. • Rechts: Ein Blick in den Editor, angelehnt an die PTI.Denn es gibt natürlich auch positive Punkte zuvermelden. Schon allein die Grundidee verdientein Lob, und auch die Tatsache, dasshier nach 2D-Jump'n'Runs wie Still Alive DSund Mari0 tatsächlich einmal ein Portal-Fangame in 3D herausgekommen ist. Die enthaltenenTestkammern sind vielleicht nicht unbedingtTop-Maps, aber durchaus ordentlich,und vor allem müssen wir anmerken, dass hiernicht stur das Original-Portal 1 nachgebautwurde, sondern es sich tatsächlich um exklusiveNeuentwicklungen handelt. Zwar sind nur14 Testkammern im Lieferumfangenthalten, dazu gibt's aber aucheinen Editor, der sich ein wenig andie PTI anlehnt und euch die Möglichkeitgibt, eigene Testkammernzu erschaffen. Diese lassen sichauch problemlos an andere Spielerweitergeben, auf der Homepagewurde bereits eine kleine Tauschbörseeingerichtet.Aufgrund der schlecht durchdachtenSteuerung können wir ApertureScience DS bis jetzt noch nicht gutenGewissens weiterempfehlen,aber aufgrund des Beta-Status verzichtenwir an dieser Stelle auf eineabschließende Wertung. Wenn sichan der Steuerung etwas Grundlegendesändert, probieren wir dasSpiel nochmal aus - und wer voneuch bereits jetzt einen Blick riskieren will,kann das gerne tun. Ihr dürft natürlich kein professionellesGame erwarten, das mit ValvesOriginal konkurrieren könnte, aber vielleichtmacht es euch ja doch Spaß, euch durch zweioder drei Testkammern zu puzzlen. Ach ja,und Testelemente aus Portal 2 wie Lichtbrücken,Gele oder Flutlichttunnel dürft ihr auchnicht erwarten, das Spiel basiert komplett aufPortal 1, was aber auch bedeutet, dass zumindestder Energieball vorhanden ist - noch einPluspunkt!Das Cover zeigt Ratman. So im Laden werdet ihrdas Spiel allerdings sicher nicht finden.Portal-Magazin 21 www.portal-mag.de


Map CheckReplayvon DreeyDownload: http://forums.thinkingwithportals.com/downloads.php?view=detail&df_id=1626Es ist ungewöhnlich, mal wieder eine Map zuspielen, die nicht im Workshop steht, die wiralso - ganz wie in alten Zeiten - von Handüber die Konsole laden müssen. Gerade imFall von Replay lohnt sich dieser geringfügigeMehraufwand aber auf jeden Fall! Dabeiist die Map, wenn man sie auf den Kern desSpielerischen reduziert, nichts weiter als eineAneinanderreihung von drei Laser-Rätseln, von denen das erste auch noch unverschämteinfach ist. Wodurch die Mapaber kräftig Pluspunkte sammelt, ist eine lustigeStory, die die drei Rätsel humorvoll miteinanderverbindet.InfokastenOptik-Wertung: 10 / 10Thema:Custom-Elemente:Geschicklichkeits-Einlagen:Schwierigkeitsgrad:Spieldauer:Clean / BTSneinneinmittelkurzWenn ihr die Map startet, werdet ihr euchvielleicht zunächst über das Testschild mitder „2“ wundern. Das liegt dran, dass es sichum Dreeys zweite Map handelt - die erstewar No Companion Cube For You. Diesewar sehr leicht (vorausgesetzt, man kannBegleiterkuben sterben sehen, ohne dabeiverrückt zu werden), und Replay scheint aufden ersten Blick nochmal eine Stufe einfacherzu sein: Ihr müsst lediglich einen Würfelauf einen Schalter legen, um die Ausgangstürzu öffnen. Doch die Überraschung folgt,als ihr euch dem vermeintlichen Ziel nähert.Mehr sagen wir dazu nicht, um euch nichtden WTF-Moment zu zerstören!Fakt ist, dass ihr euch wenig später in einemoptisch eindrucksvollen BTS-Bereich wiederfindet,der sogar ein Easter Egg zu bietenhat. Nach einer kurzen Rundreise kommt ihrüber einen Überwachungsraum zurück in diekleine Testkammer, die ihr bereits gelösthabt. GLaDOS lässt euch das Rätsel einfachnoch einmal lösen, reichert es diesmal allerdingsum Laser an, und spätestens beimdritten Durchlauf ist ganz schön Gehirn-War‘s das schon? Der Würfel liegt auf dem Schalter,die Tür ist offen - die Überraschung folgt!Geheimausgang: GLaDOS leitet uns in eine kleineRundreise durch den BTS-Bereich.Portal-Magazin 22 www.portal-mag.de


Hier hat sich was getan! Das ist die Testkammervon gerade eben, aber der Laser ist neu.schmalz nötig, um die gewaltige Anzahl anRelays zu erreichen.Wie gesagt, wenn man nur auf das Gameplayan sich schaut, dann erwarten euch lediglichdrei Rätsel, von denen einzig und alleindas dritte tatsächlich eine Herausforderungist. Wer also nicht auf das Drumherumachtet, der wird dieser Map kaum mehr als 2Punkte geben. Wir achten allerdings sehrwohl auf das Drumherum, da wir die Maps inihrer Gesamtheit bewerten, und dazu gehörenneben dem spielerischen Inhalt ebenauch die Story, der BTS-Bereich und überhauptdie geniale Grundidee. Dass die Map„REALLY hard to make“ war, glauben wirDreey gern, und diese Mühe belohnen wirmit einer guten Wertung, denn lang beschäftigthat uns die Map zwar nicht, großen Spaßgemacht hat sie uns aber sehr wohl.Immer auf Anfang: Durch einen Überwachungsraumgelangen wir zurück in die Testkammer.das gelöste dritte Rätsel gelaufen, ohne zuwissen, wo es weiter geht - bis er das Objektdann eben spaßeshalber doch noch einmalausprobierte, und siehe da ...Dennoch ist die Map mehr als empfehlenswert- nicht nur für Leute, die gern Laser-Rätsel lösen, sondern vor allem auch fürSpieler, die Maps mit Story mögen, und indiesem Hinblick sticht Replay ganz klar ausder Masse heraus! Spielt sie, gern auch dreimal!Unser Urteil:4,5 / 5Einen minimalen Punktabzug müssenwir lediglich für den Abschlussder Map geben. Um den Test erfolgreichzu beenden, müsst ihr nämlichetwas aktivieren, das ziemlich unscheinbarist und leicht übersehenwerden kann. Hinzu kommt, dassbesagtes Objekt zu Beginn noch ohneFunktion ist - so werdet ihr also,selbst wenn ihr das Objekt anfangsbemerkt habt, später nur noch daranvorbei laufen wir an einem Bürostuhl.Vielleicht hätte man hier noch einbisschen deutlicher machen können,was zu tun ist, denn Chikorita istzweimal durch den BTS-Bereich undAch du liebes Lieschen, was für ein Lasergewirr! Bitte nichtzu genau hin schauen, denn das Bild spoilert die Lösung!Portal-Magazin 23 www.portal-mag.de


Map CheckElements Of Destructionvon LuckyRJ & Lpfreaky90Download: http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=181424109InfokastenOptik-Wertung: 7 / 10Thema:Cave JohnsonCustom-Elemente:neinGeschicklichkeits-Einlagen: jaSchwierigkeitsgrad:mittelSpieldauer:mittelDiese Map hat unser Weltbild zerstört! Bisherwaren wir der Ansicht, dass man unter alleMaps mit Beteiligung von Lpfreaky90 eigentlichungespielt die Wertung 5 / 5 schreibenkann, aber hier ist das nicht der Fall. Zugegeben,nachdem wir noch einmal eine Nachtdrüber geschlafen haben, ist die Map nichtmehr der Totalausfall, als den wir sie gesternangesehen haben, aber zur Top-Map der Monatsreicht es leider trotzdem nicht.Dabei macht der Anfang durchaus einen vielversprechenden Eindruck. Man kann nicht behaupten,dass wir vom ersten Moment an überdie hammergeniale Optik gestaunt hätten, aberdas liegt wohl in der Natur der Sache, dass wiruns in einem verlassenen alten Fabrikgebäudebefinden. Immerhin begrüßt uns die Map miteiner Titeleinblendung, und eine Glasscheibebietet uns einen Einblick in ein Außengelände -in so einem Moment keimen direkt Hoffnungen,dass wir später selbst noch da raus können!Zunächst gilt es aber, ein paar Rätsel imInneren zu lösen, die im Großen und Ganzendarauf basieren, Würfel zu sammeln und mitzunehmen,wobei wir das letzte Wort nicht sostehen lassen können, aber dazu später. DieRätsel machen jedenfalls einen ordentlichenEindruck, wenngleich uns einige Reaktionennicht ganz klar sind. Wie haben wir beispielsweisein dem Raum mit dem Flutlichttunnelden Aufzug aktiviert, nachdem die Knöpfe ur-Die ersten Rätsel sind absolut okay: Wir müssenzwei Würfel einsammeln und mitnehmen ...… was uns schließlich die Möglichkeit gibt, dienächste Tür zu öffnen. Und weiter geht‘s!Portal-Magazin 24 www.portal-mag.de


In diesem Rätsel spielt unter anderem ein Flutlichttunneleine Rolle. Allerdings ist uns nicht klar ...sprünglich keine Reaktion zeigen wollen? Undwie haben wir es in dem Raum mit den beidenLasern geschafft, die Gittertür zu öffnen, dieirgendwann plötzlich einfach auf war? Egal, obwir hier ungewollt irgendwelche Glitches ausgelösthaben oder ob die Map bewusst mitWTF-Momenten arbeitet, um die Spieler zuverwirren, beides spricht nicht unbedingt füreine gut getestete Karte.Haarig wurde es dann, als wir tatsächlich dasAußengelände erreicht haben. Es folgt eineStelle mit blauem Gel, die zum Teil eine Geschicklichkeitseinlagedarstellt - und wer unserHeft schon etwas länger liest, der weiß, dasswir es hassen, wenn wir theoretisch wissen,wie es weiter geht, aber an der praktischenUmsetzung scheitern. Portal ist nun mal einRätselspiel und kein Jump'n'Run! Flo hat denSprung zwar beim ersten Versuch geschafft,Chiko ist hier aber lange verzweifelt, und wirgeben offen zu, dass wir irgendwann„noclip“ aktiviert haben, damit es überhauptweitergeht.… warum der Aufzug irgendwann nach oben gefahrenist. (Und ja, schlechte Kameraperspektive!)Eine Ebene weiter oben war unsere Laune bereitsangeschlagen, und so ging das Fluchenüber die Map weiter, wobei im Mittelpunkt unseresZorns eine Stelle stand, an der wir unsmühsam eine schräge Wandfläche hoch arbeitenmussten. Hier müssen wir unser Geschimpfevom Vorabend aber nun revidieren,denn offenbar sind wir die beiden Teilziele einfachin der falschen Reihenfolge angegangen -etwas später standen wir nämlich plötzlich beideauf der erhöhten Plattform, die zuvor sounerreichbar schien, und es ging quasi ganzvon allein. Wie sagt man doch so schön?Kaum macht man etwas richtig, schon funktioniert's!Mängel hat Elements Of Destruction durchaus,das kann man nicht schönreden, aber sie istdoch ganz ordentlich und weit davon entfernt,zur schlechtesten Map aller Zeiten ernannt zuwerden. Wer eine neue Co-op-Map für eineWir nähern uns dem Außengelände. Die Würfelmitzunehmen wäre nicht nötig gewesen.Das Außengelände: Hier aktivieren wir später blauesGel, und dann beginnt das Fiasko mit der Geschicklichkeitseinlage.Portal-Magazin 25 www.portal-mag.de


Wir haben Blickkontakt mit dem Ausgang, wie zumTeufel wollen wir ihn erreichen?Atlas, lass das: Wir haben vermutlich einfach etwaszu früh versucht, hier hoch zu kommen.Spielzeit von etwa einer halben Stunde sucht,der darf das Werk von LuckyRJ undLpfreaky90 ruhig einmal ausprobieren - vorausgesetzt,ihr könnt darüber hinweg sehen,dass ihr an ein, zwei Stellen einfach weiterkommt, ohne wirklich zu wissen, warum, undvorausgesetzt, euch macht eine haarige Geschicklichkeitseinlagenichts aus. Ach so, undaußerdem kann es sein, dass ihr euch an einerStelle ein bisschen von der Map verapfelt vorkommt,da wollten wir ja auch noch drauf eingehen:Wir haben ja, wie gesagt, die beidenWürfel durch die ganze Map mitgenommen.Als wir jedoch einen Respawn-Punkt erreichthaben, zerstörten sich die beiden Würfel plötzlichvon selbst, und es purzelte Nachschub auszwei Cube Droppern. Einerseits ist das ja gutmitgedacht, so muss niemand von vorne anfangen,weil er die Würfel vergisst - andererseitsfühlt man sich aber wirklich etwas veralbert,wenn man die Würfel eben doch mitnimmt,nur um dann festzustellen, dass dasgar nicht nötig gewesen wäre. Aber diesenPunkt lassen wir nicht in die Wertung einfließen,da wir spontan auch nicht wissen, wieman das besser hätte lösen können.Unser Urteil:3,5 / 5Irgendwie ging‘s dann doch: Wir haben den Ausgangerreicht und die Map überstanden!Portal-Magazin 26 www.portal-mag.dePortal-Magazin 26 www.portal-mag.de


Map CheckTic Tac Toe Multiplayervon donbasti92Download: http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=154437535Kennt ihr Tic Tac Toe? Nein, wir meinen nicht dieGirl Band der 90er Jahre, die in Liedern wie Ichfind‘ dich scheiße oder Verpiss‘ dich so wohlgewählteWorte fand, wir meinen vielmehr das beliebte2-Spieler-Stategiespiel, dessen Wurzelnbis ins 12. Jahrhundert zurückreichen und fürdas man nicht mehr benötigt als einen Bleistiftund ein Stück Papier. Gespielt wird Tic Tac Toeauf einem 3 x 3 Felder großen Spielfeld. Abwechselndmalen die Spieler Kreuze und Kreisein die Felder, wobei der Spieler gewinnt, der dreigleiche Symbole in einer Reihe hinbekommt.Diese Map ist nun eine Umsetzung dieses einfachen,aber doch spaßigen Spiels in Portal 2 -und schon allein die Grundidee verdient ein Lob,wenngleich die technische Umsetzung stellenweiseetwas hakt. Ihr spritzt blaue und orangeGeltropfen auf ein überdimensionales Spielfeldan der Wand, wobei ihr mittels Lasern auswählt,welches Feld ihr treffen wollt - das ist schwer inder Theorie zu erklären, aber eine Testrundenach dem Motto „learning by doing“ sollte alleUnklarheiten beseitigen. Auf faire Spielweisemüsst ihr dabei allerdings selbst achten, denndie Map kann nicht verhindern, dass ihr beispielsweiseFelder übermalt, die bereits euer Mitspielereingefärbt hat. Ebenso wenig kann dieMap überprüfen, ob ein Spieler gewonnen hat.Deswegen und weil es sich ohnehin nur um eineFun Map handelt, verzichten wir an dieser Stelleauf eine Wertung in Form einer Zahl - dennochempfehlen wir die Map all denen, die mal Lustauf ein ungewöhnliches 2-Spieler-Minispiel abseitsder regulären Puzzle-Maps haben.Wusstet ihr übrigens, dass Tic Tac Toe das ersteComputerspiel der Geschichte war? Im Jahr1952, ganze sechs Jahre vor dem berühmtenTennis for Two, schrieb Alexander „Sandy“Douglas unter dem Namen OXO eine Tic TacToe-Umsetzung für den Großrechner EDSAC,der damals an der Universität von Cambridgestand. Einen 2-Spieler-Modus gab es dabei nicht,der Spieler trat gegen den Computer an.InfokastenOptik-Wertung: 6 / 10Thema:Custom-Elemente:Geschicklichkeits-Einlagen:Schwierigkeitsgrad: -Spieldauer: -Clean ApertureneinneinEin Spiel ist im vollen Gange. Das doppelt bemalteFeld links unten ist ein Beispiel dafür, worauf ihrleider selbst achten müsst.Screenshot von OXOAuf dem Großrechner EDSAC lief 1952 mit OXOdas erste Computerspiel der Geschichte.© Computer Laboratory, University of Cambridge. Reproduced by permission.Portal-Magazin 27 www.portal-mag.de


Map CheckWorkshop-TesteckeIn dieser Kategorie stellen wir euch PTI-Maps in alle Kürze vor. Um eine der Maps im Workshopzu finden, sucht einfach nach dem entsprechenden Namen.Glow Pop (von Bellirish)Von Glow Pop kann anfangs ein falscher Eindruckentstehen. Die erste Hälfte der Map verbringt ihrnämlich mit nichts anderem als auf einer Lichtbrückeim Kreis zu laufen. Habt ihr aber diese ersteEtappe hinter euch gebracht, enthüllt die Map ihrwahres Potential: Ein nettes Lichtbrückenrätsel,das nicht nur eine, sondern gleich zwei Lichtbrückenenthält, gewürzt mit einigen Geschütztürmenund einem Würfel. Besonders hollywoodreif unddoch überraschend schaffbar: Der finale Sprung!Unser Urteil: 4 / 5Elevator Shaft (von shalianahe)Mit den vielen Lichtlinien und den drei Bodenschalternsieht Elevator Shaft sehr abenteuerlich aus.Leider täuscht dieser Eindruck, denn in Wahrheit istder Inhalt dieser Map in einem Satz erklärt: Ihr fliegtkreuz und quer durch die Luft - das ist alles! Selbstfür Anfänger ist das Rätsel, falls es überhaupt einssein soll, nicht allzu fordernd, aber immerhin sinddie vielen Flugpartien ganz lustig, wenn man malnur wenig Zeit hat und eine Map für drei Minutensucht, daher sind noch zwei Gnadenpunkte drin.Unser Urteil: 2 / 5Careful where you portal. (von Dreaches)Jawohl, das ist doch mal wieder eine Workshop-Map, wie sie uns gefällt! In Careful where you portal.(ja, mit Punkt hinter dem Namen) müsst ihrzwar nicht ganz so pingelig darauf achten, wo ihrhin portalt (schönes Verb), denn unverzeihlicheFehler könnt ihr hier nicht machen, euch erwartetaber ein rundum gelungenes Rätsel, in dessen Mittelpunkt(im wahrsten Sinne des Wortes) ein Flutlichttunnelsteht. Nicht zu leicht, nicht zu schwer,nicht zu überladen und gut durchdacht!Unser Urteil: 5 / 5Portal-Magazin 28 www.portal-mag.de


Spotlight on TestelementKameras & RadiosKann man Kameras und Radios als Testelementebezeichnen? Darüber lässt sich sicherstreiten! Natürlich sind Kameras und Radios zukeinem Zeitpunkt direkter Bestandteil einesRätsels (auch in keiner uns bekannten CustomMap), der Spieler kann aber durchaus mitihnen interagieren, und es gibt auch ein paarErrungenschaften, die mit ihnen zu tun haben.Das genügt uns, um diese kleinen technischenGimmicks diesen Monat als Spotlight-Themaauszuwählen!Die Kameras dienen allem Anschein nach derBeobachtung des Testsubjekts in der Testkammer,ähnlich wie die Überwachungsräume.Die Überwachungsräume sind allerdings verwaist,seit keine Menschen mehr bei ApertureScience arbeiten - diejenigen von ihnen, dienicht lediglich einen dekorativen Zweck erfüllen,dienen bestenfalls als Bestandteil einesEaster Eggs oder, vor allem in PTI-Maps, auchals Lichtquelle. Die Kameras hingegen sindnoch in Aktion - sie werden von GLaDOS genutzt,um uns zu überwachen. Da GLaDOSuns nicht aus den Augen verlieren möchte,reagiert sie entsprechend gereizt, wenn wir eswagen, eine der Kameras abzumontieren - dasgeht, indem wir sie durch ein Portal fallen lassen!Es gibt sogar eine Errungenschaft, bei derwir das elektronische Superhirn den gesamtenersten Teil lang richtig zur Weißglut bringenkönnen: Für Kamerascheu gilt es, sämtlicheKameras wegzuballern, die euren Weg kreu-Ja, wir suchen Ärger: Für eine Errungenschaft führenwir Gesten vor den Kameras aus.zen. In Portal - Still Alive, einer erweitertenPortal 1-Version exklusiv für die X-Box 360,gibt es noch eine zusätzliche Errungenschaft,die darauf aufbaut: Für Bitte recht freundlich!müsst ihr einen Geschützturm mit einer abgeschossenenKamera treffen.Lasst ihr die Kameras hingegen hängen, dannwerdet ihr bemerken, dass sie schwenkbarsind und euch folgen, wo immer ihr hingeht.Die gespenstische rote Kameralinse ist dabeieine Anspielung auf HAL 9000, einen Super-Computer aus dem Science-Fiction-Kultfilm2001 - Odyssee im Weltraum, der genausotödliche Gedanken wie GLaDOS hegt. Dassman die Kameras dann aber doch nicht soernst nehmen sollte, lässt sich im Co-op-Modus beweisen: Während euch als Chell imEinzelspieler-Modus keinerlei Gesten zur Ver-Wir lassen uns nicht überwachen! Ballert ihr alle 33Kameras in Portal 1 von der Wand ...… werdet ihr dafür am Ende mit der ErrungenschaftKamerascheu belohnt. Da lohnt sich Feigheit!Portal-Magazin 29 www.portal-mag.de


Eins der letzten Radios in Portal 2: In einem Ratman-Versteckschaltet es eine Errungenschaft frei.fügung stehen, könnt ihr als Atlas oder P-Bodywinken, lachen und ähnliches. Tut ihr das voreiner Kamera, wird GLaDOS das in gewohntsarkastischem Stil kommentieren - und tut ihrdas in jeder Co-op-Teststrecke mindestenseinmal, werdet ihr dafür mit der ErrungenschaftSuchst du Ärger? belohnt.Ganz so interaktiv waren die Radios in ihrerursprünglichen Fassung nicht. Zwar standen inPortal 1 bereits von Anfang an einige Radiosherum und spielten eine schnelle Instrumental-Version von Still Alive, ansonsten dienten sieaber keinem besonderen Zweck. Das ändertesich, als Portal 2 auf seine erste Ankündigungzuging. Um die Neugier der Fans zu steigern,startete Valve ein ARG (Alternate Reality Game,ein Computerspiel, das zum Teil auf diereale Welt zurückgreift). Der erste Schritt diesesSpiels war ein Update für Portal 1, das am1. März 2010 einige weitere Radios in denTestkammern verteilte, so dass es hinterherinsgesamt 26 Stück von ihnen gab. Ebenfallsimplementiert wurde die zusätzliche 15. ErrungenschaftÜbermittlung empfangen. Um sieDas sollte es eigentlich gar nicht geben: Schießt ihrauf das Parkplatz-Radio, beginnt es zu bluten.freizuschalten, müsst ihr alle Radios findenund zu einem geheimen Ort tragen. Dort färbtsich das rote Lämpchen grün und Still Aliveweicht einer merkwürdigen Tonfolge. Wer dieseseltsamen Sounds aufzeichnet und in Bilderumwandelt, wird mit einigen merkwürdigen Fotosbelohnt. Auf den ersten Blick scheinen dieBilder relativ sinnlos, bei genauerem Hinsehengeben sie aber entweder einen vagen Hinweisauf den 11. März 2010 (der Tag, an dem Portal2 offiziell angekündigt wurde) oder enthülleneine BBS-Nummer. BBS steht für BulletinBoard System (in Deutschland als Mailbox bekannt),und wenn ihr eine der BBS-Nummernmit einem alten Modem „angerufen“ habt, bekamtihr ein ASCII-Art-Bild als Antwort, das mitein wenig Phantasie erste Details aus Portal 2preisgab.Im fertigen Portal 2 spielen die Radios nurnoch eine untergeordnete Rolle. Eine Ausnahmebildet Testkammer 6 der GLaDOS-Teststrecke: Hier fliegt euch neben allerhandMüll und einem Würfel, der zur Lösung desRätsels notwendig ist, auch ein Radio entge-Übermittlung empfangen: 26 Radioswie diese bescheren euch ...… in Portal 1 eine begehrteErrungenschaft.Portal-Magazin 30 www.portal-mag.de


gen. Tragt ihr dieses in das Ratman-Versteck,das sich in der gleichen Testkammer findenlässt, werdet ihr dafür mit der ErrungenschaftGeheimzeichen belohnt.Ein sinnloser Fakt ist, dass die Radios auf dieFrequenz 85.2 eingestellt sind. Sie sollten soeigentlich gar keinen Ton von sich geben können,da die niedrigste mögliche Radio-Frequenz in den USA 88.1 ist - niedrige Frequenzensind für Fernsehsender reserviert.Außerdem sind nur gerade Frequenzen möglich,eine ungerade Zahl wie 85 würde also vonAnfang an ausscheiden. Aber bei Aperture Scienceherrschen wohl andere Bedingungen!Und dazu zählt auch, dass Radios offensichtlichbluten können: Auf dem Parkplatz am Endevon Portal 1 ist ein zusätzliches Radio zufinden, das allerdings nur per Cheat zugänglichist. Stattet ihr euch nun - ebenfalls mittelsCheats - mit einer Knarre aus Half-Life ausund schießt auf das Radio, fließt roter Lebenssaftaus seinem Gehäuse. Offenbar wurde hierirgendein Half-Life-Gegner zu Testzweckenoptisch angepasst und hinterher nicht wiederentfernt. Wozu auch, wenn man diese Stelleeigentlich ohnehin nicht erreichen kann? Aberdie Fans finden wohl alles!Schwer zu erkennen, aber Bilder wie diese (oben)enthüllen BBS-Nummern, die wiederum ...… zu ASCII-Art-Bildern wie diesem führen: Hierwurden Atlas und P-Body angekündigt!Portal-Magazin 31 www.portal-mag.de


SpecialPortal-MerchandiseNatürlich gibt es zu Portal nicht ganz so viel Merchandise wie etwa zu Pokémon - abergerade dafür, dass es von Portal nur zwei Spiele gibt, denen zudem die Rückendeckungdurch eine Animeserie oder ein Sammelkartenspiel fehlt, ist es doch beachtlich, wie vielMerchandise es dann doch gibt. Einige der wichtigsten Fan-Artikel haben wir euch bereitsin eigenen Artikeln vorgestellt - und in dieser Ausgabe folgt jetzt die große Gesamtübersicht!Allgemein kann man im Großen und Ganzensagen, dass die beiden Hersteller ThinkGeekund Gaya Entertainment zusammen für mindestensdrei Viertel des erhältlichen Portal-Merchandise verantwortlich sind, und davonwiederum gehen drei Viertel auf das Konto vonThinkGeek. Wir verdanken der in dem US-Staat Virginia ansässigen Firma etwa unseresprechenden Plüsch-Geschütztürme (sieheAusgabe 3). Aber ThinkGeek stellt auch eineganze Menge andere lustige Kleinigkeiten fürPortal-Fans her, etwa eine Taschenlampe imWheatley-Style oder eine Keksdose in Formeines Begleiterkubus. Wer lieber kühle Limotrinkt, als Kekse zu knabbern, der findet vielleichtGefallen an Eiswürfel-Förmchen im Begleiterkubus-Design.Zu den verrücktestenProdukten der Firma zählen wir einen Original-Aperture-Duschvorhang, einen USB-Geschützturmoder eine waschechte GLaDOS-Kartoffelbatterie - eben durchgeknallte Produktefür durchgeknallte Geeks, und das sind wirja alle! Ihr erreicht den Shop unter http://www.thinkgeek.com - Versand nach Deutsch-Wheatley ist keine große Leuchte? Doch, inForm einer Taschenlampe schon! ^^Freunde aus Plüsch: Der Geschützturm stammtvon ThinkGeek, der Begleiterkubus von Gaya.Aus einer Begleiterkubus-Keksdose schmeckenKekse doppelt gut. Danke für das Foto an Marcel!Portal-Magazin 32 www.portal-mag.de


Bildquelle Actionfigur: Offizielles ProduktfotoDas Prunkstück jeder Portal-Sammlung und ChikosAngeber-Objekt Nr. 1: Die NECA Portal Gun.land ist problemlos möglich, jedoch solltet ihrrecht heftige Portokosten einkalkulieren. Daherlohnt es sich nicht, eine Kleinigkeit einzeln zubestellen, macht lieber gleich einen Großeinkauf,notfalls mit Freunden zusammen.Gaya Entertainment hingegen sitzt in Deutschland,genauer gesagt: In Langenfeld, etwa aufhalbem Weg zwischen Köln und Düsseldorf.Die Produkte der Firma lassen sich bequemüber Amazon bestellen. Der kultige Clou in derProduktpalette ist zweifellos die Backmischungfür den Portal-Kuchen (siehe Ausgabe 17).Ferner bietet Gaya Entertainment einen kuscheligenPlüsch-Begleiterkubus an, sowiediverse Portal-T-Shirts mit verschiedenen Motivenund schließlich eine Aperture-Kaffeetasse.Wer übrigens neben Portal auch auf andereValve-Spiele wie Half-Life, Team Fortress 2oder Dota 2 steht, der ist bei Gaya Entertainmentebenfalls an der richtigen Adresse,denn auch zu diesen Gameswerden die passenden Fan-Artikelangeboten.Für Fans mit etwas größerem Geldbeutelkommt als dritter Kandidat dieFirma NECA ins Spiel: Der Mercedesunter ihren Produkten ist die offiziellePortal Gun (siehe Ausgabe 5), für dieman schon mal leicht einen dreistelligenBetrag los wird. Etwas günstigersind die kleinen Geschützturm-Sammelfiguren, von denen es inzwischen20 verschiedene Varianten inden unterschiedlichsten Lackierungengibt - der Publikumsliebling ist die Holz-Die Chell-Actionfigur macht sich gut im Regal einesPortal-Fans. Im Herbst folgen Atlas und P-Body.Bildquelle: Offizielles ProduktfotoKleine Sammlerstücke: Die Geschützturm-Figurengibt es in 20 verschiedenen Varianten.Version. Ein einzelner kleiner Geschützturm istdabei zwar, wie gesagt, nicht ganz so teuer,sie aber alle haben zu wollen, geht dann dochganz schön ins Geld, zumal die kleinen Turretsin Blind Packs verkauft werden - ihr wisstalso vorher nicht, welches Exemplar ihr inder Packung findet. Dass es zudem dreibesonders seltene Varianten gibt, machtdie Sammelei nicht einfacher. Ansonstenbleibt noch zu erwähnen, dass NE-CA auch Portal-Actionfigurenherstellt: Nach dem großenErfolg von Chell folgen nunin den nächsten Tagen Atlasund P-Body.Auch Valve selbst lässt es sich nichtnehmen, Portal-Produkte zu verkaufen.Auf http://store.valvesoftware.com/index.php?g=9 findet ihr neben einigenProdukten von ThinkGeek und NECAvor allem diverse T-Shirts, aber auchexklusive Drucke und Poster. AproposDrucke: Wer Portal gern im Bücherregalstehen hat, dem können wir leider nichtmit einer Print-Ausgabe desPortal-Magazins weiterhel-Portal-Magazin 33 www.portal-mag.de


Einblick ins Portal 2-Buch: Neben einer Komplettlösungenthält das Werk ein interessantes Interview.Leider nie erschienen: The Art of Portal 2 hätteSkizzen und Artworks zum Spiel gesammelt.fen - wir hatten zwar schon mal die Idee, aberim Hinblick auf die hohen Druckkosten war leiderdas Interesse zu gering, als dass es sichlohnen würde. Ihr könnt euch aber ersatzweisedas offizielle Portal 2-Buch von Future Pressanschaffen. Dieses legt inhaltlich den Schwerpunktauf eine gedruckte Komplettlösung zumSpiel, enthält aber im Anhang auch ein sehrinteressantes Interview mit den Valve-Mitarbeitern. Wer eher auf lustige Literatursteht, für den könnte das englischsprachigeComicbuch The Sacrifice and Other Steam-Powered Stories etwas sein. Dieses stammtvon Dark Horse Comics und enthält auf gut200 Seiten neben Bildergeschichten zu Left 4Dead und Team Fortress 2 auch den Portal 2-Comic Lab Rat. Ein weiteres Portal-Buch wurdevon Dark Horse hingegen leider gecancelt:The Art of Portal 2 hätte im Herbst 2012 erscheinensollen, ist aber nie erschienen. Hierwären zwischen zwei Buchdeckeln viele interessanteSkizzen, Artworks und Konzeptzeichnungenzu Portal 2 enthalten gewesen. Einekleine Auswahl dieser Bilder präsentieren wireuch auf den nächsten Seiten, und wir hoffen,dass das komplette Buch vielleicht doch irgendwannnoch erscheint.Neben Büchern gibt es auch andere Medienfür Portal-Fans, damit meinen wir Musik-CDs.Zwar lässt sich der komplette Portal 2-Soundtrack auch gratis (und trotzdem legal)auf http://www.thinkwithportals.com/music.phpdownloaden, wer aber lieber handfeste Silberscheibenim Regal stehen hat, der sollte zurSongs To Test By: Collector's Edition greifen.Die Box enthält auf vier CDs den fast komplettenSoundtrack zu Portal und Portal 2 (lediglichExile Vilify fehlt), als Extra ist im Booklet außerdemein kurzer Geschützturm-Comic abgedruckt.Aber wie wir wissen, gibt es von Portalnicht nur den offiziellen Soundtrack, sondernDen Portal 2-Soundtrack gibt‘s auch online, wersich aber lieber CDs ins Regal stellt, kann das tun.Man sieht‘s dem Cover nicht an, aber Puzzle DePon! enthält auch einen Portal-Remix.Portal-Magazin 34 www.portal-mag.de


auch unzählige Fan-Remixe. Die meisten davonsind lediglich online zu kriegen - teilweisegratis, teilweise für ein geringes Entgelt. EineAusnahme bildet Tsugi no tsuka-eki wa nitoseivon sta, ein Remix des Stücks Subject NameHere aus Portal 1. Das Lied erschien auf derCD Puzzle De Pon! des Labels salvation byfaith records, die Remixe verschiedener Melodienaus diversen Puzzle-Spielen enthält. Allerdingsist die CD längst vergriffen und warüberhaupt nur in Japan erhältlich. Ein kleinerLichtblick am Horizont: Chikorita konnte einExemplar ergattern! (Ja, Chiko, gib nur damitan!) Ich werde euch die Stücke natürlich nichteinfach so als MP3 zur Verfügung stellen (daswäre leider illegal), ihr könnt sie euch abergern im Rahmen meiner Sendungen auf http://www.kibo.fm wünschen - so könnt ihr zumindestmal reinhören!Zuletzt ist noch eine sehr eindrucksvolle GLa-DOS-Deckenlampe erwähnenswert, deren Fotoseit Frühling durch das Internet geistert. Hiermüssen wir euch leider direkt enttäuschen: Eshandelt sich um kein offizielles Merchandise-Produkt, das man kaufen könnte, sondern umden Eigenbau eines begabten Fans. Solltet ihrDiese gelungene GLaDOS-Lampe macht alle neidisch,die keinen eigenen 3D-Drucker besitzen.aber einen 3D-Drucker euer Eigen nennen,dann könnt ihr euch eure eigene GLaDOS-Lampe herstellen, dragonator hat unter http://www.instructables.com/id/A-fully-3D-printable-GlaDOS-Robotic-ceiling-arm-la/ eine ausführlicheAnleitung veröffentlicht. Wir besitzen leiderkeinen 3D-Drucker, und so bleibt uns lediglichein neidischer Blick an die Zimmerdecke vondragonator.Foto: dragonator, Lizenz: CC BY-NC-SA 2.5Die auf den folgenden Seiten gezeigten Bilder wären in dem Buch The Art of Portal 2 erschienen,wenn es denn erschienen wäre. Weitere Kostproben findet ihr auf http://www.parkablogs.com/picture/art-of-portal-2-cancelled-not-forgotten - und wir hoffen sehr,dass das gedruckte Buch eines Tages vielleicht doch noch erscheint!Portal-Magazin 35 www.portal-mag.de


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Blick über den TellerrandDuck Tales RemasteredDuck Tales Remastered erschien am 13. Augustweltweit für Wii U, Playstation 3 und X-Box 360, allerdings auf allen drei Konsolenlediglich als Download. Ferner gibt es aucheine Steam-Fassung. Es handelt sich um einRemake des NES-Klassikers Duck Tales, derursprünglich im Jahr 1990 auf den Markt kam -damals entwickelt von Capcom und vom gleichenTeam, das auch hinter Mega Man steckte.Das Remake wurde nun von WayForwardTechnologies umgesetzt, die in letzter Zeit fürviele Film- und Serien-Umsetzungen sorgten,von denen die meisten aber nicht einmal ansatzweisean Duck Tales Remastered herankommen.Fans des NES-Originals fühlen sich in DuckTales Remastered sofort heimisch - dafür sorgensowohl die remixten Versionen der beliebtenMelodien von damals, als auch Story undLevelaufbau, die zwar erkennbar aufdem Klassiker von damals basieren,sich aber doch so sehr verändert haben,dass auch für Leute, die denKlassiker auswendig kennen, ein Wiederspielwertgegeben ist. Das fängtschon mit dem Tutorial-Level im Geldspeicheran, den es damals schlichtund ergreifend noch nicht gab.Im eigentlichen Hauptteil des Spiels machtsich Dagobert auf die Suche nach fünfEntwickler:Daten des SpielsRelease (D): 13.08.2013WayForward TechnologiesSysteme: PC, Wii U, PS3, X-Box 360Genre:FSK: ab 6Jump‘n‘Rungroßen Schätzen der Welt. Mal allein, malsamt Neffen macht er sich auf den Weg,wobei ihr die Reihenfolge der fünf großenLevel selbst wählen könnt. Dagoberthüpft dann zwar stets allein durchdie Welt, trifft aber immer wieder auf alteBekannte, die ihm zeitweise weiterhelfen.Frieda beispielsweise hält sichan kaum zugänglichen Stellen verstecktund verköstigt euch mit Kuchen,die Lebenspunkte zurückbringen.Neues Tutorial: Im Geldspeicher macht ihr Jagd aufdie Panzerknacker und lernt dabei die Steuerung.Los geht‘s! Hier ist Dagobert auf Schatzsuche imAmazonas. Der Affe ist nicht Donkey Kong!Portal-Magazin 38 www.portal-mag.de


Auf dem Mond hilft euch Krach-Bumm-Ente. Vorallem aufgrund seiner Musik ein Kultlevel!In einer eisigen Höhle hilft euch die HöhlenenteBubba und auf dem Mond habt ihr vorübergehendHilfe von Krach-Bumm-Ente. Herrlichsind auch die Dialoge in den Zwischensequenzen,vor allem wenn Quack der Bruchpilot dabeiist.Leider sind besagte Dialoge nur auf Englischsynchronisiert, aber es wäre zugegebenschwierig geworden, die deutschen Originalsprecheraus der Zeichentrickserieaufzutreiben, denn die lief bei unsvor 24 Jahren an, am 8. April1989, damals noch auf ARD.Die letzten neue Folgen wurdenaber noch 1998 auf Super RTLerstausgestrahlt. Insgesamt bestehtDuck Tales aus genau 100Folgen, wobei gerade in der erstenStaffel einige Comics vonCarl Barks verfilmt wurden,Hier geht‘s heiß her: Das Finale gegen GundelGaukeley und Mac Moneysac ist nicht leicht.dem wohl bekanntesten Entenzeichner. AusgerechnetDonald Duck, die wohl bekanntesteund beliebteste Ente, wurde aber aus der Serieherausgeschrieben. Der Grund: Als Filmfigurgibt Donald nur unverständliches Geschnattervon sich, mit einermenschlichen Stimme würdeer wohl auch kaum wirken.Weil er sich so aber nichtfür handlungstragendeHauptrollen eignet, wurdeer einfach aus der Serie herausgeschrieben,indem er einen Jobauf einem weit entfernten Flugzeugträgerannimmt und somit aus derWelt ist. Nur in insgesamt siebenFolgen leistet er sich dann docheinen kurzen Gastauftritt.Es lohnt sich übrigens, Duck Tales Remasteredmehrmals durchzuspielen.täglich8:45 UhrDas Klassiker: Duck Tales erschien ursprünglich imJahr 1990 für NES und Gameboy.Zeichentrickvorlage: Duck Tales verfilmt einigeklassische Enten-Comics von Meister Carl Barks.Portal-Magazin 39 www.portal-mag.de


Nicht nur, dass manche Errungenschaften nurim leichten, andere nur im schweren Schwierigkeitsgradzu bekommen sind, es will aucheine Menge Geld unterwegs gesammelt werden.Dieses braucht ihr, um Artworks und Skizzenin der Galerie freizuschalten, und die Preisesind ganz schön gesalzen.Wer das NES-Original oder die Zeichentrickvorlagemag bzw. wer generell etwas mit denDisney-Enten anfangen kann, der kommt anDuck Tales Remastered nicht vorbei. Das einfacheDurchspielen auf dem leichten oder mittlerenSchwierigkeitsgrad dauert zwar kaumlänger als zwei bis drei Stunden, aber werauch alle Errungenschaften haben will, der istlänger beschäftigt, denn manche sind schonganz schön harte Nüsse. Aber Dagobert Ducklässt sich nicht aufhalten, der Reichtum ruft!Folgt ihm!Chip und Chap - Rescue RangersMit Chip und Chap stellen wir euch einen weiteren Disney-Klassiker aus dem Hause Capcomvor. Im Gegensatz zu Duck Tales warten die Streifenhörnchen noch auf ihr Remake.Chip und Chap - Rescue Rangers erschien am 1.Juni 1990 für das NES und basiert auf der gleichnamigenZeichentrickserie, die bei uns als Chipund Chap - Ritter des Rechts lief. Das Spiel wurde,wie alle damaligen Disney-Spiele, vonCapcom entwickelt und ist ein typisches Disney-Jump'n'Run der 90er inklusive dem dazugehörigenCharme.Die Story ist relativ simpel: Das kleine Kätzchenvon Mandy, der Nachbarin von Chip und Chap,ist verschwunden. Na, wenn da mal nicht Al Katzonedahinter steckt! Die Rettungstruppe machtsich auf den Weg, um das Kätzchen wiederzufindn- das ist schon die ganze Geschichte.Spielerisch erinnert das Spiel stark an Mickey'sDangerous Chase für den Gameboy, das aus dergleichen Zeit stammt. Chip und Chap hüpfendurch den Level, weichen Gefahren aus und könnenGegner aus dem Weg räumen, indem sieihnen Kisten ins Gesicht pfeffern. Da die Kistenaber zusätzlich auch als Plattformen fungieren,solltet ihr euch genau überlegen, welche Kistenihr in welcher Reihenfolge wegwerft. Außerdemkönnen teilweise auch nützliche Boni in den Kistenversteckt sein.Eine Besonderheit für die damalige Zeit ist derCo-op-Modus. Hier hüpft ihr nämlich tatsächlichzu zweit durch den Level - und das wirklich zeitgleichund nicht nur nacheinander, wie man esetwa aus Donkey Kong Country für das SuperNintendo kennt. Passt aber auf, denn ihr könnteuch mit den Kisten auch gegenseitig K.O. werfen- was aber durchaus auch zu lustigen kleinenMini-Kämpfen einlädt.Chip und Chap sind übrigens zwei Streifenhörnchen,und langjährige Disney-Fans kennen sievielleicht noch unter dem Namen A-Hörnchenund B-Hörnchen. Unter diesem Namen traten sieab 1947 in einigen kurzen Cartoons auf, wobeisie ihr Debüt zusammen mit Pluto feierten, späteraber hauptsächlich die Rivalen von Donald Duckwaren, wenn es darum ging, Nüsse von DonaldsBäumen zu mopsen, worauf die temperamentvolleEnte dann gewohnt jähzornig reagierte. 1989startete die 65-teilige Serie Chip und Chap - Ritterdes Rechts, die in Deutschland ab 1991 aufARD lief. Darin gründen Chip und Chap zusammenmit den Mäusen Trixi und Samson und derFliege Summi die Rettungstruppe und lösen verschiedeneKriminalfälle auf, hinter denen meistensder gemeine Kater Al Katzone steckt.Zum Spiel gab es übrigens im Jahr 1994 nocheinen Nachfolger, ebenfalls für das NES.Portal-Magazin 40 www.portal-mag.de


Kurios und grandiosÜbersetzung á la ValveSeit dem 25. September bietet Valve die Möglichkeit an, fünf kleine Aufgaben zu erledigen,um am Ende vielleicht einer von 300 Beta-Testern für eine spezielle Steam-Hardware zu werden. Eine der Aufgaben ist das Ausfüllen des Anmeldeformulars, unddazu muss man etwas akzeptieren. Nein, nicht die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“,das wäre ja langweilig! Aber seht einfach selbst ...Ihr habt Interesse an der Beta?Dann werft bis zum 25. Oktober einenBlick auf die Abzeichen-Seite in euremSteam-Profil. Dort findet ihr den Eintrag„Steam Hardware Enthusiast“, und ihrkönnt nachschlagen, welche Aufgaben ihrbereits gelöst habt.Weitere Infos zur Aktion findet ihr onlineunter http://store.steampowered.com/livingroom/SteamMachines/. Und in demunwahrscheinlichen Fall, dass wir ausgewähltwerden, gibt es dann natürlich Berichterstattungzur Steam Box im Portal-Magazin - rechnet aber bitte nicht allzufest damit! Sollte hingegen einer von euchLesern gewinnen, würden wir uns übereinen Gastartikel sehr freuen.Portal-Magazin 41 www.portal-mag.de


Wheatleys unnützes WissenIn dieser Rubrik versorgt euch der durchgeknallte Bot Wheatley mittonnenweise Fakten zu den Themen Portal oder generell Steam:Fakten, die zwar durchaus interessant sein können, aber die mantrotzdem nicht zwingend braucht. Also bitte merkt es euch bloß nicht!Trotzdem: Viel Spaß!Menschen bei Aperture Chell ist Testsubjekt 1498. Chells Vater war offensichtlich Wissenschaftlerbei Aperture Science. Am Bring-deine-Tochter-mit-zur-Arbeit-Tagbaute Chell eine Kartoffelbatterie. Im Co-op-Modus waren, anstatt Atlas und P-Body, ursprünglich Chell und eine zweitemenschliche Testkandidatin namens Melgeplant.Ratman heißt mit Vornamen Doug.Cave Johnson hatte einen Assistenten namensGreg, den wir in der Story der PTI kennenlernen. Greg sollte ursprünglich bereits in Portal 2auftauchen. Er wurde aber durch Carolineersetzt, weil man für Greg einen neuen Sprechergebraucht hätte. Caroline hingegenkonnte einfach von GLaDOS-Sprecherin EllenMcLain mit übernommen werden.Es gibt nur ein einziges Bild von Caroline.Dieses im Spiel zu finden, wird mit der ErrungenschaftPortrait einer Dame belohnt.Cave Johnson ist der einzige Charakter, derim Lauf der Handlung die Half-Life-FirmaBlack Mesa erwähnt: „Black Mesa kann mirecht mal ganz genüsslich …“ (Gut, GLaDOSsingt auch in Still Alive von Black Mesa, aberdas zählen wir nicht mehr zur Handlung, sondernzum Ending!)Nicht Chell: In einem frühen Portal 1-Trailer dientnoch ein Half-Life-Stadtbewohner als Platzhalter.Portal-Magazin 42 www.portal-mag.deCave Johnsons Passwort auf aperturescience.comist „TIER3“, sein Benutzernamelautet „CJOHNSON“.Cave Johnson wollte sich eigentlich selbst inGLaDOS einspeichern lassen. Da er starb,bevor das elektronische Superhirn fertiggestelltwurde, musste Caroline herhalten.Der Kapitän der Borealis hieß Johanson. ObCave Johnsons Nachname eine Anspielungdarauf ist, weiß man nicht.In einem sehr frühen Portal 1-Trailer war dasModell von Chell noch nicht fertig. Als Platzhalterwurde daher Citizen „Male 07“ ausHalf-Life verwendet.Cave Johnson hatte braune Augen, RatmansAugen sind dagegen hellblau.Bildquelle Wheatley-Artwork: http://half-life.wikia.com


Zum Schluss noch notiert ...Neuer Rekord! ^^19 Ausgaben Portal-Magazin! Das ist fürChiko ein bedeutender Moment, denn damithat er seinen persönlichen Rekord überboten.Vor langen Jahren war Chikorita nämlichschon einmal hauptverantwortlicher Mitarbeitereines Fanzine, und das wurde damals nach 18Ausgaben eingestellt.Wir schreiben Juli 2001. In einem Manga-Forumim Internet, das es heute nicht mehr gibt (alsodas Internet natürlich schon, aber das Manga-Forum nicht mehr ^^), gründen einige Mitgliederden Pokémon-Fanclub Pokémon Power und sindnach kurzer Zeit auch der Meinung, dass sie eineClubzeitung brauchen. Die Aufgabe des Chefredakteursund Designers reißtChikorita an sich, aber wennman sich die alten Ausgabenvon damals im Vergleich zuden heutigen Ausgaben desPortal-Magazins anschaut,dann merkt man schnell,dass Chiko damals noch einziemlicher Anfänger war,sowohl im Hinblick auf dasVerfassen von Texten alsauch wenn es um das Gestaltenvon Seiten ging.schichten im Heft ab. Und ab Ausgabe 8 begannChikorita, eigene Anime-Comics für das Heft zubasteln - diese Comics sind aus heutiger Sichtdas einzige, was man noch guten Gewissenszeigen kann, und sie stehen auch noch (bzw.wieder) online. Ihr findet die vollständige Sammlunghier: http://www.nintendofire.de/t6104f47-Pok-eacute-mon-Comics-aus-quot-Pok-eacutemon-Power-quot.htmlWie gesagt, wurde Pokémon Power nach 18Ausgaben eingestellt, das war im Frühling 2003,kurz vor dem Deutschland-Start der dritten Generation.Dass wir mit dem Portal-Magazin nunnicht nur auf mehr Ausgaben, sondern auch aufeinen etwas regelmäßigerenErscheinungsrhythmus zurückblickenkönnen, freut unssehr - danke an alle Leser,die das möglich machen undauf hoffentlich noch viele weitereAusgaben des Portal-Magazins!Die Anime-Comics waren ein Highlightvon Pokémon Power. Sie stehen auchheute noch (bzw. wieder) online.Pokémon Power setzte wenigerauf Infos als das Portal-Magazin:Zwar hatten wirdamals einen regelmäßigfortgesetzten Pokédex, stellteneuch immer die neuestenSammelkarten vor und berichtetenauch teilweise überneue Spiele oder über spezielleThemen wie den PokeRus,aber ein Großteils des Inhaltsgehörte den Mitgliedern: Nichtnur, dass jeden Monat ein Mitgliedsein Lieblings-Pokémonals „Pokémon des Monats“ ausführlichvorstellen durfte, auchdruckten wir diverse Fanfictionsals Fortsetzungsge-Faichu: Diese Feuerform von Raichuwar damals unser Club-Maskottchen.Die erste Ausgabe von PokémonPower. Insgesamt erschienen 18 Hefte.Portal-Magazin 43 www.portal-mag.de


Vorschau auf die nächste AusgabeNächsten Monat drängt sich der Blick über denTellerrand ein wenig mehr als sonst in den Mittelpunkt,denn am 12. Oktober erscheint PokémonX & Y und läutet die 6. Generation derTaschenmonster ein - das hat zwar nichts mitPortal zu tun, ist für uns persönlich aber ein sowichtiges Thema, dass wir ihm ein paar Seitenim Heft zugestehen.Trotzdem fallen die Portal-Themen natürlichnicht unter den Tisch! Weil in einem Monatauch Halloween vor der Tür steht und derHerbst ohnehin eine gute Zeit für Gruselgeschichtenist, präsentieren wir euch die eineoder andere Portal-Creepypasta. Und als Zugabestellen wir euch auch ein paar allgemeineVideogame-Mythen vor. Frohes Gruseln!Ihr habt das „E-Werk am Ende des Heftes“ (sieheSeite 2) gefunden. Herzlichen Glückwunsch! ^^PS: Am besten tragt ihr euch in die Abonnentenlisteauf unserer Homepage http://www.portal-mag.de ein, dann verpasst ihr dasHeft garantiert nicht.Bis zur nächsten Ausgabe!Pokémon X & Y wird ein wichtiges Thema für uns.Erscheinungstermin:November 2013>>> ImpressumDas Portal-Magazin ist ein inoffizielles und nicht kommerzielles Fan-Projekt. Die Rechte an Portal liegen bei Valve. Dieoffizielle Homepage von Valve erreicht ihr unter www.valvesoftware.comAlle im Magazin enthaltenen Texte und Screenshots sind, sofern nicht anders angegeben, selbst erstellt. Eine Weiterverwendungist nur nach vorheriger Anfrage und mit deutlicher Quellenangabe erlaubt. Eine Verwendung in Zusammenhängen,die ein schlechtes Licht auf Valve, Portal oder das Portal-Magazin werfen, ist in jeden Fall verboten.Die im Magazin enthaltenen Informationen wurden mit großer Sorgfalt recherchiert. Trotzdem können wir keine Garantiefür 100%ige Richtigkeit geben und haften nicht für Schäden, die durch die Verwendung von eventuellen Falschangabenentstehen.Im Magazin gibt es Verweise auf andere Internetseiten. Als wir die Texte geschrieben haben, konnten wir keine illegalenInhalte auf diesen Seiten erkennen. Sollte sich das zwischenzeitlich geändert haben, bitten wir um eine kurze Benachrichtigung,damit wir die betroffenen Stellen im Archiv aktualisieren können. Für die Inhalte der verlinkten Seiten istallein deren Betreiber verantwortlich. Wir übernehmen keine Haftung für den Inhalt von verlinkten Seiten.Das Portal-Magazin erscheint monatlich und wird auf der Seite http://www.portal-mag.de zum kostenlosen Downloadangeboten. Die Redaktion ist per E-Mail unter portal-forum@st-gerner.de oder im Portal-Forum unter http://portalforum.xobor.dezu erreichen.Portal-Magazin 44 www.portal-mag.de

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