fetzerrätsel - Neuss Marketing

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fetzerrätsel - Neuss Marketing

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IMPRESSUM

Herausgeber: Kreuzschule Städtische Gemeinschaftsgrundschule

Sternstr. 43-45 41460 Neuss 02131 / 23810, komm. Schulleiter: Winfried Godde

Texte und Bilder: alle Kindern der Fetzer-AG:

Alper Avcilar, Eda Nur Avcilar, Sarit Avdovik, Zaira Avdovik, Eslem Eraslan, Tim Gerst,

Jessica Günther, Katharina Strunk, Berkan Karakoc, Cedric Kirschbaum,

Theo von Ostrowski, Jason Panitz, Yahya Sayhan, Mykolas– Lukas Theisen

Zeichnung auf dem Titel: Zaira Avdovik

Das Bild von Prof. Schepping mit freundlicher Genehmigung von Herrn Prof. Schepping

Das Bild von Karl Kreiner mit freundlicher Genehmigung der Neusser Heimatfreunde


Fetzer etzer

etzer HEFTCHEN KREUZSCHULE NEUSS

MATHIAS ATHIAS WEBER WEBER

GENANNT

„DER DER FETZER FETZER“

Zaira Avdovik

Der Fetzer war ein ziemlich schlauer

Dieb. Er ist 1778 in Grefrath geboren.

Mathias Weber, so hieß er,

war für kurze Zeit Holzknecht,

Forstlehrling und Soldat.

Er war immer leicht zu reizen und

bekam darum oft Streit. Er war klein

aber stark und wurde Mitglied in einer

Räuberbande. Ein paar Jahre

später wurde er sogar Anführer einer

Bande. Man traf sich oft auf der

Neusser Furth. Da gab es damals

finstere Kneipen.

Zeichnung: Jessica Günther

Zeichnung: Sarit Avdovik

1796 brach er ins Neusser Rathaus

ein und stahl das Ratssilber. Er wurde

aber geschnappt und in den

Windmühlenturm gesperrt. Er konnte

aus dem Gefängnis ausbrechen,

sprang in den Stadtgraben und lief

weg.

Danach ist er noch öfter eingebrochen

oder hat Kutschen überfallen.

Insgesamt hatte er „181 gelungene

und 121 misslungene Diebstähle“

begangen. So steht das in einem alten

Bericht.

1803 wurde der Fetzer in Köln hingerichtet.

Mathias Weber hat vielen Menschen

Böses angetan, er war ein Verbrecher.

Am Schluss seines Lebens hat

er aber noch gesagt: „Achtet auf eure

Kinder! lasst sie ordentliche und

ehrliche Menschen werden!“

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Fetzer etzer

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etzer HEFTCHEN KREUZSCHULE NEUSS

KARL KREINER

ET LED LED

VOM FETZER FETZER

De Fetzer jing öm em Nüsser Lank

on malträteede de Bure,

on och der Börjer föllde sinn Hank

on mosse sech döckes bedure.

En Nüss do ditt de Jaljestreck

e Loch in et Rothus stemme

on dit dat wor si Meesterstöck,

de Keß möm Stadtselver klemme.

Die Nüsser ävver wore net möd

on hannt de Halonk gefonge.

Do wod de Spetzbov en sinn Hött

jeschnappt on möt Kette jebonge.

„Ah, waat mar, Böschke, du kriß dinne Lohn,

du jehs ons net durch de Lappe!

Mer sperre dech en de Wenkmöhletoon,

on bahl kanns du net mih jappe.“

Dat wor däm Fetzer net no de Mötz.

He deit: “Dat wädd sech befenge;

ech klömm no bove en de Spetz

on well en de Stadtjrave sprenge.“

Die Allerseeleneit wor schwatt.

De Fetzer stung dobove.

„Mer hät mech noch nörjens en en Stadt

so e lofteg Quarteer jejove.“

He leet sich an nem Flöjel eravv.

„Mech soll kenne Nüsser mih krieje!

Eh‘r blivv ech do onge deep em Jrav

möt kapoddije Knoche lieje!“

De Fetzer wor fott. He sprong net schleit.

Wat deet mer net all för si Läve.

Die Nüsser made e domm Jeseit.

„Sat, Nober, wat soll dat noch jäve?“

E paar Jöhrkes drop wor de Fetzer am Eng,

do hatt si Stöndche jeschlage,

do hatt et Schafott öm tösche de Zäng

on beß öm dr Kopp vom Krage.

Wie dat Volksled von däm Fetzer jing,

von däm Fetzer on sinn Jeselle,

on wie he jeköppt wod ze Kölle am Rhing,

de Möhletoon kann et verzälle.

De Wenkmöhletoon de steht noch hütt,

de Fetzer es verjange.

De Toon ävver weeß, wat de Name bedüt.

„Hei sooß ens de Fetzer jefange!“

Karl Kreiner

(1896-1967)

war Rektor der

Konradschule

in Gnadental.

Er hat auch

mal als Lehrer

an der Kreuzschuleunterrichtet.

Er hat

viele Aufsätze

über Neusser

Geschichte

geschrieben.

Von ihm stammen auch viele Gedichte

und Geschichten in Nüsser Platt. Er

konnte auch gut zeichnen. Das kann man

auf dem alten Foto sehen .


Fetzer etzer

etzer HEFTCHEN KREUZSCHULE NEUSS

Wilhelm Schepping wurde 1931 in Neuss auf der Mittelstraße

(der heutigen Liedmannstraße) geboren, sprach zu Hause

nur Hochdeutsch und draußen mit seinen Spielkameraden nur

Neusser Platt.

Er studierte in Köln Musik, wurde dann Musik- und Deutschlehrer

am Neusser Quirinusgymnasium und bildete später an

der Kölner Universität Musiklehrer aus. Er komponierte mehrere

Mundartlieder nach Texten von Karl Kreiner und Ludwig

Soumagne und auch einige neue geistliche Lieder, die im weißen

Kirchen-Liederbuch "kommt und singt" abgedruckt sind.

Neusser Platt ist bis heute eines seiner Hobbys.

Auf dem alten Bild sieht man,

wie die Bänkelsänger früher den

Menschen Geschichten vorgesungen

haben. Der Bänkelsänger

zeigt auf einer großen Wandkarte

Bilder zu der Geschichte.

Solche Geschichten nennt man

auch Moritaten.

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Fetzer etzer

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etzer HEFTCHEN KREUZSCHULE NEUSS

DAS LIED

VOM FETZER

von Karl Kreiner

Eda-Nur Avcilar, Zaira Avdovik, Tim Gerst, Jessica

Günther und Katharina Strunk haben das Gedicht

ins Hochdeutsche übersetzt.

Zeichnungen: Jessica Günther

Der Fetzer ging um im Neusser Land

und misshandelte die Bauern.

Und auch die Bürger fühlten seine Hand

und mussten sich oft bedauern.

In Neuss, da hat der Galgenstrick

ein Loch ins Rathaus gestemmt

und hat, das war sein Meisterstück,

die Kiste mit dem Stadtsilber geklaut.

Die Neusser aber waren nicht müde

und haben den Halunken gefunden.

Da wurde der Spitzbube in seiner Hütte

geschnappt und mit Ketten gebunden.

„Ah, warte mal, Bursche, du kriegst deinen

Lohn,

du gehst uns nicht durch die Lappen!

Wir sperren dich in den Windmühlenturm

und bald kannst du nicht mehr atmen.

Das war dem Fetzer nicht nach der Mütze.

Er dachte: „Das wird sich noch zeigen;

ich klettere nach oben in die Spitze

und will in den Stadtgraben springen.“

Die Allerseelennacht war schwarz.

Der Fetzer stand da oben.

„Man hat mir noch nirgends in einer Stadt

ein so luftiges Quartier gegeben.“

Er ließ sich an einem Flügel herab.

„Mich soll kein Neusser mehr kriegen!

Eher bleibe ich da unten tief im Graben

mit kaputten Knochen liegen!“

Der Fetzer war weg. Er sprang nicht schlecht.

Was tut man nicht alles für sein Leben!

Die Neusser machten ein dummes Gesicht:

„Sag, Nachbar, was soll das noch geben?“

Ein paar Jahre später war der Fetzer am Ende,

da hat sein Stündchen geschlagen.

Da hat die Guillotine ihn zwischen den Zähnen

und biss ihm den Kopf vom Kragen.

Wie das Volkslied von dem Fetzer ging,

von dem Fetzer und seinen Gesellen,

und wie er geköpft wurde zu Köln am Rhein,

der Mühlenturm kann es erzählen.

Der Windmühlenturm der steht noch heute,

der Fetzer ist vergangen.

Der Turm aber weiß, was der Name bedeutet.

„Hier saß mal der Fetzer gefangen!“


Fetzer etzer

etzer HEFTCHEN KREUZSCHULE NEUSS

„Hei sooß ens der Fetzer jefange“

Sarit Avdovik hat dieses Modell vom alten Mühlenturm aus Legosteinen gebastelt.

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Fetzer etzer

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etzer HEFTCHEN KREUZSCHULE NEUSS

INTERVIEW mit

Mathias Weber

dem „Fetzer“

Jessica Günther, Katharina Strunk

Herr Fetzer, wann und

wo sind Sie geboren?

Ich bin 1778 in Grefrath zur

Welt gekommen.

Man nennt Sie „Fetzer“.

Wie heißen Sie mit

richtigem Namen?

Mein richtiger Name ist Mathias

Weber.

Waren Sie früher gut in

der Schule?

Meine Mutter ist gleich nach

meiner Geburt gestorben

und mein Vater starb als ich

sechs war. Deshalb habe ich

ein Zeit lang bei den Dienstleuten

der Gräfin von Neersdonk gelebt.

Dort habe ich auch das Lesen und

Schreiben gelernt. Das heißt ich

war nie in der Schule.

Wie ist es eigentlich,

immer auf der Flucht zu

sein?

Es ist amüsant die Leute

auszutricksen. Anstrengend

ist es aber auch.

Haben Sie Napoleon

schon gesehen?

Napoleon ist das nicht dieser

französische General? Ich habe

mal von ihm gehört aber

gesehen habe ich ihn nicht.

Vor den Soldaten von Napoleon

musste ich mich ganz schön in Acht

nehmen.

Wie kam es dazu, dass

Sie einer Räuberbande

beigetreten sind?

Bevor ich zu den Dienstleuten

der Gräfin kam brachte mir

Garads das Stehlen bei. Das

Gaunern liegt mir halt im Blut.

Deshalb habe ich mich nach meiner

abgebrochenen Lehrzeit einer Räuberbande

angeschlossen und wurde

sogar Hauptmann.


Fetzer etzer

etzer HEFTCHEN KREUZSCHULE NEUSS

Wo haben Sie sich

meistens aufgehalten?

Das war oft im Wald aber

auch oft in einer Kneipe auf

der Furth.

Gab es früher auch

schon die Further Kirmes?

Früher gab noch keine richtige

Kirmes so wie heute.

Dort gab es nur ein paar

Bänkelsänger die Geschichten

von Räubern erzählt

oder vorgesungen haben. An verschiedenen

Buden konnte man

aber auch richtig Bier saufen

Noch eine letzte Frage,

Herr Weber, kennen

Sie das Quirinus-

Münster?

Bin mal dran vorbeigelaufen.

Ist das nicht so ein Riesengebäude

mit so einer Figur

obendrauf?

Ja, genau, das meinen

wir. Danke für das Interview!

Es war sehr nett mit euch.

Denkt dran: Es war nicht alles

richtig was ich gemacht

habe. Eure Eltern sollten

euch zu guten und frommen Kindern

erziehen. Das habe ich in

meinem Leben am Ende gelernt.

FETZERRÄTSEL

FETZERRÄTSEL

Katharina Strunk, Jessica Günther

Wenn Ihr das Fetzer-Heftchen aufmerksam lest,

könnt Ihr bestimmt alle Fragen beantworten.

1. Wie hieß der Fetzer mit richtigem Namen?

a Hans Reichert

b Lutz Wetel

c Mathias Weber

2. Wann wurde der Fetzer geboren?

a 1775

b 1778

c 2005

3. Was stahl der Fetzer aus dem

Neusser Rathaus?

a Kiste mit dem Stadtsilber?

b Kiste mit dem Stadtgold

c Kiste mit den Gummibärchen

4. Was war der Fetzer von Beruf?

a Tischler

b Dachdecker

c Räuber

5. In welchem Jahr besetzte

Napoleon das Rheinland?

a 1797

b 1894

c 1794

6. Wie nennt man den Kanal, der von

Napoleon in Neuss begonnen wurde?

a Nordkanal

b Westkanal

c Ostkanal

7. Wer war in Neuss Bürgermeister,

als der Fetzer hier lebte?

a Hans Rottels

b Franz Jordans

c Winfried Godde

8. Wo wurde der Fetzer in Neuss

gefangen gehalten?

a im Blutturm

b im Obertor

c im Mühlenturm

Und so ist es richtig 1c, 2b, 3a, 4c, 5c 6a 7b, 8c

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Fetzer etzer

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etzer HEFTCHEN KREUZSCHULE NEUSS

NAPOLEON

APOLEON UND NEUSS NEUSS

Jessica Günther, Sarit Avdovik, Theo von Ostrowski

1794 besetzte Napoleon das Rheinland. Neuss gehörte jetzt zu Frankreich, und der

Rhein bildete die Grenze. Das hatte gute, aber auch schlechte Veränderungen für

die Neusser Bürger.

Die Amtssprache war Französisch und es gab eine gute Verwaltung. Viele Zölle fielen

weg. Bürger und Adelige hatten die gleichen Rechte. Aber es wurden auch die

Steuern erhöht und Kirchen wurden verkauft. Das Quirinusmünster z.B. wurde zum

Pferdestall und zum Lager.

Zur Zeit von Mathias Weber war Franz

Jordans Bürgermeister in Neuss. Man

nannte ihn auf Französisch „Maire“.

Er war ziemlich reich und baute ein

Haus auf der Rheinstraße.

Das Haus steht heute noch gegenüber

von der Schule Marienberg. Es ist gelb

angestrichen.

Heute ist das „Haus Jordans“ eine Gaststätte,

wo man Nudeln essen kann.

Als Kaiser Napoleon 1804 nach Neuss kam,

war der Fetzer schon ein Jahr tot. Eine Sandsteinfigur

vom alten Neusser Museum steht

heute neben dem Clemens-Sels-Museum.


Fetzer etzer

etzer HEFTCHEN KREUZSCHULE NEUSS

Französische Soldaten entfernten christliche

Symbole von Plätzen und Kirchen.

General Bernadotte hatte schon eine Kanone

auf den Quirinus auf dem Münster richten

lassen. Die Frau des Bürgermeisters Josten

bat um Gnade. Wie man sieht, hat das geklappt,

denn er steht noch heute da oben.

Den Nordkanal hat man nach dem Tod

von Mathias Weber begonnen.

(Grundstein: 3. Juli 1809) Der Rhein und

die Maas sollten verbunden werden. Die

Schiffe hätten also nicht mehr in die Niederlande

fahren müssen, um ans Meer

zu kommen. Hier musste man Zoll zahlen.

Der Kanal wurde aber nicht fertig gebaut,

weil Napoleon später auch die Niederlande

eroberte. Man kann heute noch Teile

des Kanals in Neuss sehen. Auch in der

Nähe der Kreuzschule am Ende der

Krurstraße. Der Nordkanal läuft zum Teil

da, wo früher die Krur geflossen ist.

In der Nähe von OBI am Scheibendamm

steht noch ein Kanalwärterhaus. Es

sieht sehr schön aus. Es gab noch mehr

Kanalwärterhäuser in Neuss.

Das Epanchoir gehört zum Nordkanal

an der Ecke Nordkanalallee/Selikumer

Weg. Hier war die Kreuzung des Kanals

mit der Obererft. Man hat hier Wasser

abgelassen. So konnte man die starke

Strömung regeln. Die Schiffe wurden so

nicht ans Ufer gedrückt.

Man kann das heute nicht mehr so gut

verstehen. Es soll aber wieder so gebaut

werden, dass man es erkennen kann. In

goldener Schrift steht auf dem Stein

auch der Name „Napoleon“.

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Fetzer etzer

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etzer HEFTCHEN KREUZSCHULE NEUSS

KREUZ-

SCHULE

SCHIFFS-

HALTESTELLE

HAUS

JORDANS

RATHAUS

AUF DEN SPUREN SPUREN

DES FETZERS FETZERS

UND AUF DEN SPUREN SPUREN

VON NAPOLEON NAPOLEON

Die schwarze Linie zeigt den Nordkanal.

Wo die Linie gestrichelt ist, kann

man den Nordkanal heute nicht mehr

sehen.

Diesen Weg haben wir für den Klassenausflug

geplant:

Wir starten an der Kreuzschule an der

Sternstraße. Mit dem Bus fahren wir

bis zur Haltestelle „Sels“ auf der Kölner

Straße.

Hier besichtigen wir das Kanalwärterhaus.

Davor steht eine alte Pumpe.

Ganz in der Nähe ist der Scheiben-

QUIRINUS

MÜNSTER

EPANCHOIR

Cedric Kirschbaum

Nordkanal

KANALWÄRTER-

HAUS

HAFEN

ANFANG

NORD-

KANAL

damm. Hier wurden früher die Schiffe

gezogen. Wir sehen das Epanchoir, wo

Nordkanal und Obererft sich kreuzen.

In der Innenstadt sehen wir das Rathaus,

aus dem der Fetzer das Stadtsilber

gestohlen hat.

Oben auf dem Quirinus-Münster steht

die Quirinusfigur, die der General Bernadotte

herunterschießen wollte.

Das Haus Jordans in der Rheinstraße

gehörte einmal dem Bürgermeister Jordans.

Er war zur Zeit des Fetzers Bürgermeister

von Neuss.


Fetzer etzer

etzer HEFTCHEN KREUZSCHULE NEUSS

EINE ALTE KARTE KARTE

AUS DER FRANZOSENZEIT

FRANZOSENZEIT

Jean Joseph Tranchot war Oberst

in der Armee von Napoleon.

Napoleon ließ Karten herstellen von

den Gebieten am Rhein, die zu

Frankreich gehörten, von 1801 bis

1814.

Auf der Karte kann man den Nordkanal

gut erkennen. Er beginnt am

Rhein bei Grimlinghausen.

Nordkanal

Obererft

Quirinus

Epanchoir

Tim Gerst

Ich glaube, man kann auf der Tranchot-

Karte auch das Kanalwärterhaus sehen.

Der Wärter war übrigens auch für die

Brücke zuständig. Hier sollte die Kölner

Straße über den Nordkanal führen.

Dann erkennt man auch die Stelle, wo

die Obererft den Nordkanal kreuzt. Am

Epanchoir floss Wasser in den Nordkanal

und konnte von hier in den Graben

zu den Neusser Mühlen fließen.

Kanalwärterhaus

Hafen

Anfang

Nordkanal

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Fetzer etzer

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etzer HEFTCHEN KREUZSCHULE NEUSS

CHRISTIANE

HRISTIANE

DÖHLINGS ÖHLINGS

Zaira Avdovik

Frau Christiane Döhlings

ist die Mutter von

Imke, Caroline und Thomas.

Imke ist keine

Kreuzschülerin mehr;

die beiden anderen sind

in der 3. und in der 4.

Klasse.

Beruflich ist Frau Döhlings

Sozialpädagogin.

Sie singt gerne und

spielt gut Gitarre. Sie

schreibt Puppentheaterstücke

und hat sogar

einen Krimi geschrieben

(er heißt „Hexenwahn“)

und hat dafür einen

Preis bekommen.

Sie hat mit unserer Fetzer-AG

geübt und dafür

auch einen Preis verdient.

Frau Döhlings begleitet

uns bei der Aufführung

vor dem Neusser

Rathaus.

DIE

FETZER- FETZER

AG

In der Fetzer-AG sind 14 Kinder der Klasse 4a und 4b.

Sie haben das Gedicht vom Fetzer auf Nüsser Platt

auswendig gelernt. Herr Laufenberg hat mit ihnen geübt

und Frau Döhlings hat mit ihnen gesungen.

Zum Stadtfest am 3. Juli 2010 haben sie sich etwas

Besonderes ausgedacht. Sie präsentieren den Vortrag

wie die früheren Bänkelsänger.

Vorher haben sie aber noch mit ihren Klassen und ihren

Klassenlehrerinnen Frau Esser und Frau Graul einen

Rundgang durch Neuss gemacht. Ihre Anlaufpunkte

waren der Mühlenturm, das Rathaus, der Nordkanal,

die Stadtmauer und das Quirinusmünster.

Jason Panitz


Fetzer etzer

etzer HEFTCHEN KREUZSCHULE NEUSS

HILFE ILFE VOM THEATER THEATER

Für unsere Aufführung hat uns das

Rheinische Landestheater einen Planwagen

geliehen. Mit so einem Wagen

hätten die Bänkelsänger früher von Stadt

zu Stadt fahren können.

Das Theater hat uns auch Kostüme aus-

BÜCHER ÜCHER ZUM

geliehen, damit wir so aussehen wie

zu der Zeit von Napoleon und der Zeit

von Mathias Weber.

Die Leute trugen früher fast immer eine

Kappe oder eine Haube. Die Mädchen

hatten lange, weite Röcke. Für

die Jungen gab es meist kurze Hosen.

Vielen Dank an das Theater!!!!!!!!!!!!

ZUM FETZER FETZER

Lotte E. Sturm

„Der Fetzer - Geschichten von Heiligen, Helden und Halunken“ Aachen 1985

Dieses Buch kann man leider nicht mehr im Geschäft kaufen. Ihr könnt es aber in der Neusser

Stadtbibliothek am Neumarkt oder in der Katholischen öffentlichen Bücherei St. Marien, Marienkirchplatz

30 oder in anderen Büchereien entleihen.

In der Stadtbibliothek gibt es noch mehr Bücher zum Fetzer. Sie sind aber für Erwachsene ge-

schrieben worden. Erich Wisplinghoff „Geschichte der Stadt Neuss, Teil 2“, Neuss 1987, Tilman

Röhrig „Die Ballade vom Fetzer“ Köln 2005

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