E-Commerce-Magazin 03/2013

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PASST IHRE FULFILMENT-LÖSUNGNOCH ZU IHREN AMBITIONEN?Nicht jede Fulfilment-Lösung passt auch zu den Bedürfnissen Ihres Unternehmens. Wir sorgendafür, dass vom Webshop über das Zahlungsmanagement und Warehousing bis hin zumRetourenmanagement alle Prozesse auf Ihr Business abgestimmt werden – egal ob nationaloder international. Sie suchen für Ihr Geschäftsmodell die perfekte Fulfilment-Lösung?Dann kontaktieren Sie uns: info-fulfilment@hermes-europe.dewww.hermesworld.comSourcing & Product | Transport Logistics | Fulfilment | Distribution


e d i t o r i a lSzene KEEP ON TOP04 Interview mit Mark Holenstein von hybris05 Internet World 2013:Hallenplan, Aussteller & Highlights im ÜberblickSpecial DISCUSS INNOVATIONS RICH MEDIA, BEWGTBILD & YOUTUBE08 Aller Anfang ist schwer:Experten geben Tipps zu Rich Media12 YouTube-Marketing: Witz ist gut, Strategie ist besser14 E-Recruiting: Buhlen um die Generation YpsilonFür Kunden ist es Spaß,für Unternehmen harte Arbeit...Von was ich rede? Naja, von diesen kleinen Filmen bei YouTubevulgo Internet, die man sich gern auf dem Smartphone ansieht unddie von – nun ja – Tralala-Slapsticks über Autopräsentationen bishin zu Vorführungen von Staubsaugerrobotern reichen.85.000 Stunden neue Bewegtbilder kommen täglich bei YouTubehinzu und stellen User vor die Qual der Wahl, welche man sehen willund gegebenenfalls an Freunde weiterleitet. Unternehmen, die sichin diesem Areal tummeln wollen, sind deswegen wahrlich nicht zubeneiden. Wie ist es zu schaffen, dass die eigenen Filme gesehenund weiterempfohlen werden und letztendlich zu einer vom Unternehmenintendierten Aktion führen? Mit dem bloßen Film-Herstellenist es nicht getan, denn wenn für User der Spaß anfängt, beginntfür Unternehmen die Arbeit. Und damit Ihrer Phantasie ein wenigauf die Sprünge geholfen wird – nicht, dass Sie das nötig hätten ;)– haben wir in dieser Ausgabe ein paar Tricks gesammelt, damit IhrFilm alle Chancen für einen echten Renner hat.Und dann noch eine kleine Ansage in eigener Sache: Seit dem1. März hat das e-commerce Magazin einen neuen Web-Auftritt. Wirhaben hier für Sie alle bis dato erschienenen News – und das sindseit 1999 eine ganze Menge – nach Themenbereichen gebündeltund können Ihnen so eines der wohl umfangreichsten Nachrichtenarchivein Sachen E-Commerce im deutschsprachigen Raum bieten.Stöbern Sie doch einfach einmal bei uns rein!Nun wünsche ich Ihnen aber erst einmal viel Freundemit der aktuellen Ausgabe!Marketing MEET THE COMMUNITY MOBILE MARKETING18 Typologie der Mobile Shopper20 App-Baukästen als kostengünstige Mobile-Alternative22 Produkte & NewsSales MAKE PROFIT PAYMENT24 Zahlungsverkehr im E-Commerce: Klassiker & Trends26 Kurz-Checkliste für die Anbieterauswahl27 Payment-Portfolio:Entscheidend, aber oft vernachlässigt28 Collecting Services für rentable Expansionen29 In-App Payment erleichtert Mobile Payment30 Whitelabelling als Gretchenfrage beim Rechnungskauf31 Aktuelle Entwicklungen im Risikomanagement32 Kampf dem Phishing: Sanktionen sind kein Hexenwerk33 So klappt’s mit automatisiertem Debitorenmanagement34 Produkte & NewsInfrastruktur UPGRADE YOUR BUSINESS E-INVOICING36 E-Invoicing: Status quo in Deutschland37 Financial Supply Chain:Besser professionell outsourcen, denn selber stümpern38 Produkte & NewsManagement OPTIMIZE YOUR STRATEGY43 Abmahnung erhalten – was tun?46 Karrieren in der digitalen WirtschaftRubriken03 Editorial40 E-Commerce-Markt: Anbieter/Dienstleister47 Vorschau und erwähnte Firmen47 ImpressumDas e-commerce magazin_4/2013 erscheint am 07. Mai 2013.Ihre Dunja KoelwelChefredakteurin e-commerce Magazindk@win-verlag.dewww.e-commerce-magazin.de 03/13 e-commerce-magazin 3


Szene keep o n t o p titelinterviewOmnichannel: Einkaufserlebnisfür „Always-on“-Kundenvon Dunja KoelwelFür Mark Holenstein ist klar: Omnichannel ist nach Multichannel die logische Weiterentwicklung imOnlinehandel. Im Interview erklärt er, worauf sich Händler einstellen sollten.Mark Holenstein ist SeniorVice President EMEA beihybris. Mit der Gründungdes Online-Portals oelclick.ch hat er schon frühzeitigseine Affinität zum Online-Handel entdeckt und UnternehmerqualitätenunterBeweis gestellt. Auf der Suchenach neuen Herausforderungenstieg Holenstein2003 als Country ManagerSchweiz bei hybris ein.→ ecm Multichannel, Crosschannelund jetzt Omnichannel: Wie viel Neuessteckt hinter dem Begriff? Wie kam eszu dieser Weiterentwicklung?Mark Holenstein: Unter Multichannel verstehenwir das Betreiben von mehrerenKanälen nebeneinander, auf die derKunde nacheinander zugreift. Der BegriffCrosschannel hingegen summiertdie Aktivitäten eines Händlers, um Kundenzur Nutzung verschiedener Kanälezu bewegen. Omnichannel ist die logischeWeiterentwicklung von Multichannel:Die Idee dahinter ist, alle verfügbarenKanälen nahtlos miteinander zuverbinden. Das heißt, der Kunde, derheutzutage „always on“ und stets informiertist, erfährt so ein konsistentesShopping-Erlebnis unabhängig davon,ob er gerade mit dem Smartphone durchden Shop surft oder im Ladengeschäftsteht. Es geht nicht mehr nur um eineneinzelnen Kanal; der Omnichannel-Shopper nutzt alle Kanäle gleichzeitig.→ ecm Was können Onlinehändlervon Omnichannel erwarten?Mark Holenstein: Die Anpassung an dasveränderte Shopping-Verhalten der Kundenzahlt sich für Händler aus: Omnichannel-Shoppergeben laut einer IDC-Studie 20 Prozent mehr aus. Hinzukommt, dass dieser neue Kundentypsich durch die starke Bindung an eineMarke auszeichnet und diese häufigweiterempfiehlt. Zudem sind diejenigenAbverkäufe im Laden, die von einer Internetsuchebeeinflusst wurden, bis zuviermal höher. Shopbetreiber solltensich also nicht mehr auf einzelne Kanälekonzentrieren, sondern einen gesamtheitlichenAnsatz wählen und so beimKunden positive Awareness fördern.→ ecm Sie sagten einmal, dass derB2B-Commerce vom B2C-Vorbild lernenkann. Was meinen Sie damit genau?Mark Holenstein: Während sich der B2C-Sektor nach einem Jahrzehnt erfolgreichan die Internet-Revolution angepassthat, sieht die B2B-Interaktion in vielenUnternehmen noch recht altertümlichaus. Die Online-Präsenzen von B2B-Unternehmensind leider noch viel zu häufigunbeweglich, unpersönlich und unkomfortabel.Wir alle sind jedoch aufGrund unserer Internet-Kauferfahrunggenau das Gegenteil gewohnt, und B2B-Kunden sind gleichzeitig B2C-Kunden.Deswegen gilt für B2B, auch wenn wesentlichkomplexer, aus den Erfolgenvon B2C zu lernen.→ ecm hybris ist sehr aktiv in SachenPartnerschaften und Allianzen mitanderen Unternehmen. Welche Strategiesteckt dahinter?Mark Holenstein: Das ist richtig, bei derUmsetzung von Projekten setzen wir aufein großes Netzwerk von Implementierungs-undTechnologiepartnern, aktuelletwa 230 Partner weltweit. Wir investierenviel in den Aufbau und die Pflege unsererPartnerbeziehungen. In unseremISV-Partnerprogramm hybris Extend arbeitenwir mit Unternehmen zusammen,die führend sind in ihrem Bereich undüber einen globalen Kundenstamm verfügen,wie beispielsweise Adobe. Diehybris-Lösung hat den Vorteil, dass sieoft den Mittelpunkt eines größeren Ökosystemsbildet. Basierend auf der offenenArchitektur der Technologie liegtunser Augenmerk auf der umfassendenIntegration mit externen Produkten. Umden Nutzwert für unsere Kunden zu optimieren,wollen wir ihnen eine nahtloseEinbindung verschiedenster Komponentenermöglichen.→ ecm Im Bereich der Shopsoftwareunterscheidet man vier Ansätze: Kaufsoftware(On-Premise Software), Soft wareas a Service (SaaS), Open-Source-Softwareund Individualsoftware. hybris spieltin der ersten Kategorie. Mit welchen Argumentenüberzeugen Sie Kunden?Mark Holenstein: Die hybris-Softwareüberzeugt durch ihre Flexibilität. UnsereKunden können je nach Bedarf aus verschiedenenBereitstellungsmodellenwählen: zur selbständigen, internen Nutzung(On-Premise) oder indem die Lösungauf den hybris-Servern je nach Bedarfbereitgestellt wird (On- Demand).Zudem steht auch eine Kombination ausOn-Premise und On-Demand zur Verfügung.■4 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


Internet World 2013www.e-commerce-magazin.de 03/13 e-commerce-magazin 5


Aussteller-Liste Internet World 2013 Stand: 18. Februar 2013FirmaStand.dotkomm rich media solutionsE105004 Beratungs- und Dienstleistungs GmbH Dienstleister F137ACID21 GmbHD078AdClear GmbHD073AddressDoctor GmbHA006aexea GmbHD083AffiliPRINT GmbHE094AGNITAS AGE123Ancud IT-Beratung GmbHB023AOE media GmbHG169appsoft Technologies GmbHB034Arithnea GmbHE117 + F136Arithnea GmbHF136artaxo AGE122artegic AGE108arvato infoscore GmbHC053arvato Systems GmbHC055ascara Software GmbHB041AT Internet GmbHE105Atos Worldline GmbHK240atriga GmbHE109Bayerische Akademie für Werbung und Marketing e.V. E118BDOA Institut GmbHD076Bibliographisches Institut GmbHF141Billpay GmbHE098BillSAFE GmbHE099BintimeF131brickfox GmbHE100Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KGE116cateno GmbH & Co. KGE110CGI Information Systems andF132Management Consultants GmbHChannel AdvisorG169CiklumE122Cliplister GmbHB025Commerce Plus GmbHC060Compuware GmbHD079comtelmedia e. K.B018ConCardis GmbHC052ContactLab Deutschland GmbHB036Copernica Deutschland GmbHA001crealytics GmbHF128creditpass (telego! GmbH)D076Creditreform Boniversum GmbHF136aCulpa Inkasso GmbHF140cyberpromote GmbHA002DDV Deutscher Dialogmarketing Verband e. V.G201DHL Paket DeutschlandF143Digital ElementG196dmc digital media center GmbHF136Docdata Germany GmbHE111dotSource GmbHG157dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH B017easycash GmbHC055ebay GmbHE099eco e.V.A011econda GmbHF135ecx international AGG173eFulfilment Transaction Services GmbHE091EHI Retail Institute GmbHG159ElectronicSales GmbHB037eliomedia GmbHE110Emailvision GmbHE097emarsys eMarketing Systems AGE103EOS Payment Solutions GmbHF134epoq GmbHE090ExactTarget GmbHE095Expercash GmbHE104F.X. Rauscher KGG184FACELIFT brand building technologies GmbHC050FINDOLOGIC GmbHA008fine trade gmbhF127Finitex GmbH & Co. KGE112Flagbit GmbH & Co. KGG169Fotoformplus GmbH & Co. KGG168Garmanzky WEBconsulting GmbHG164getit GmbH (onion.net)G160GFKL Financial Services AGD081giropay GmbHE096GiroSolution AGE096Heidelberger Payment GmbHB015Hellmann eCommerce GmbH & Co. KGD080Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbHE109Hippo B.V.G190Hitmeister GmbHF144Horizont / Deutscher Fachverlag GmbHK253Host Europe GmbHG169HUBIT Hösel Unternehmensberatung fürG155Informationstechnologienhybris GmbHF136ibi research an der Universität Regensburg GmbHIBM Deutschland (Paul Events)Icecat NViloxx AGInfopark AGinfotainweb AGIntelliShop AGINTERNET WORLD Businessinternet24 GmbHIntershop Communications AGInxmail GmbHJankowfsky AGjanolaw AGkdg mediatech AGKeynote Systems Inc.Klarna GmbHLaudert GmbH + Co. KGLevel 3 Communications GmbHLyra Network GmbHMagentomailingwork GmbHMarit AGMasterpayment AGMauve Mailorder Software GmbH & Co KGMaxymiser GmbHMayoris AGmediawave internet solutions GmbHMcCrazy GmbHMelissa Datamicrom Micromarketing-Systeme und Consult GmbHMindfacts GmbHMindlab Solutions GmbHmission one GmbHMovingIMAGE24 GmbHmzentraleNETFORMIC GmbHNetpioneer GmbHnetz98 new media GmbHNetzeffekt GmbHnoovee media GmbHOgone GmbHFACT FinderOXID eSales AGPAGEPaymill GmbHpaymorrow GmbHPAYONE GmbH & Co. KGPayPal Pte. Ltd.Peaches Mobile GmbHPinuts media + science Multimedia-Agentur GmbHpixi* Versandhandelssoftware / mad geniuses GmbHPixmania - PROplentymarkets GmbHProfiHost AGQleanAir Scandinaviarabbit eMarketing GmbHRakuten Deutschland GmbHRatePay GmbHSage Pay GmbHSalesupply AGSatzmedia GmbHSchommer Media GmbHSCHUFA Holding AGSearchmetrics GmbHSell It Smart GmbHseonative GmbHShopgate GmbHshopware AGsimpleshow gmbhSitecore Deutschland GmbHSIX Payment Services (Germany) GmbH - SaferpaysmarketerSOFORT AGSommer & Co. GmbHSovendus GmbHSpaceNet AGSpring Global Mail - G3 Worldwide Mail (Germany) GmbHStyleShoots BVTealium Ltd.Telecash GmbH & Co. KGTelefÛnica Germany GmbH & Co. OHGteliad Internetmarketing GmbHTobii Technology GmbHTobit Software AGtop concepts GmbHtotal10 UGTradebyte Software GmbHTRG The Reach Group GmbHTrinodis GmbHTrusted Shops GmbHTrustpilot A/SUDG United Digital Group GmbHUniversum GroupUptrends GmbHE109E115F131A010C054K245C048K246F138C051B029B015E109K232B044C056B040G162K230G169F130D071E107C059D074E108G169F142K255F136aK238G161B032A004G169D077G190B027+G169K239G166G167E100C055K246E121E104A005E099D076C054B026A009E107E110tbaD070F126D082F133B031G190B030G192F139E110D072E107E110G171aG173C046E107E106B016C046K237B033A003A012G195G191D072K238K234+K235B026B018C057E105G156C046K254G170E101G1656 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


User Interface Design GmbHVario Software ñ Entwicklungs AGVerband der Vereine Creditreform e.V.Verlag Werben & VerkaufenVICO Research & Consulting GmbHVicom SearchWeaveWeb Arts AGWEBSALE AGWebtrekk GmbHWeitkämper Technology GmbHWilken AGWirecard Technologies AGXamine GmbHXING Xperts eCommerce & Content ManagementXovi GmbHXsite GmbHYandex Europe†AGZerebro Internet GmbHIngenious Technologies AGZustell-, Transport- und Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KGSitewards GmbHLengowB021E120F136aK249K241K241K246C045E092D073B028C048E113E119D075F129D078E114B022E102G173aG169A013Service-PlusMünchner Dienstleisterszenedigitalmobil GmbH & Co.KGeCube GmbHintelliad Media GmbHmediawave internet solutions GmbHNovalnet AGQUISMA GmbHAffiliate TactixX Areaaffilinet GmbHbelboon-adbutler GmbHcommission junctionexplido WebMarketing GmbH & Co. KGNeverblueTelefÛnica Germany GmbH & Co. OHGZANOX.de AGStart-Up Streetblackbee pricing / Webdata Solutions GmbHClipVilla GmbHEsendex Ltd.SponsorenAdspert - Bidmanagement GmbHmetapeople GmbHnetnomics GmbHpromio.net GmbHQUADRESS GmbHTOMORROW FOCUS Technlogies GmbHUnited Internet Dialog GmbHMessehighlights 2013••• InfoarenenEin zweitägiges Vortragsprogramm bietetMessebesuchern die Möglichkeit,sich über Trends und Neuigkeiten zuinformieren, Anwendercases zu hörenund sich kostenfrei Tipps und Anregungenfür ihr Online Business zu holen.Das Programm findet an beiden Tagenzwischen 10.30 Uhr und 17.00 Uhrstatt. Schwerpunkte sind u.a. E-Commerce,Conversion-Optimierung, Online& E-Mail Marketing, Big Data, Software& Technik, E-Payment & Logistik,Webseitenoptimierung, EmotionalShopping, Marktplatz & Plattformen,Mobile, Recht im Onlinehandel. DasVortragsprogramm ist für Messebesucherkostenfrei.••• Guided ToursThemenspezifische Guided Tours unterFührung von Branchenexperten werdenan beiden Tagen für Messebesucherkostenfrei angeboten. Pro Tourwerden 5 bis 7 Aussteller eines Themenbereichsbesucht und die Teilnehmerkönnen sich über deren Produkte,Lösungen und Dienstleistungen informieren.Themenbereiche sind u.a. E-Commerce, Online Marketing, Software& Technik, E-Payment & Logistik. Interessententreffen sich ein paar Minutenvor Tourbeginn am Startpunkt in Halle1 zwischen Espressobar und der Information,Dauer pro Tour ca. 1 Stunde.WEBSALE Shoplösungensinddie 1. Wahl füranspruchsvolleVersandhändler••• Speed NetworkingDas Format des „Speed Networkings“bringt Aussteller und Teilnehmer zusammenund ermöglicht es, in kurzer ZeitKontakte zu knüpfen. Wenn ein Teilnehmerzu einem Thema eine Lösung sucht,nimmt er am Speed Networking teil undfindet so etwa die gesuchte Shopsoftware,eine E-Payment-Lösung oder einengeeigneten E-Commerce-Dienstleister.An beiden Tagen werden zwischen11.00 und 16.00 Uhr Speed Networkingszu den Themengebieten E-Commerce,Payment & Logistik und Online &E-Mail Marketing angeboten. Jeder kannsich vor Ort am Registrierungscounterim 1. OG spontan anmelden. Dauer proDurchlauf ca. 30 Minuten. Die Teilnahmeist für Messebesucher kostenlos.Halle 2Stand E092mehr-beweger@websale.dewebsale.dewww.e-commerce-magazin.de


Special d i s c u s s i n n o v a t i o n s r i c h m e d i a, b e w e g t b i l d & y o u t u b e-ma r k e t i n gAller Anfang ist schwer:Experten geben Tipps zu Rich Mediavon Dunja KoelwelVideostreaming. Youtube und Co. sind das häufigste Nutzungsszenario auf Smar tphonesund Tablets. Was bedeuten diese Rich-Media-Anwendungen für marketingtreibende Unternehmen?Das wollte das e-commerce Magazin von einigen Anbietern er fahren.→ ecm Welchen Illusionen oder auchTrugschlüssen geben sich Unternehmen,die sich für Rich Media & Bewegtbildinteressieren, am ehesten hin?Mark Holenstein: Rich-Media- und Bewegtbild-Kampagnenim Online-Shop undim stationären Handel werden von Usernund Kunden sehr gut angenommen. Unternehmen,die nur einfach Videos, Audio-Inhalte und Animationen auf ihrem Online-Shopoder anderen Portalen bereitstellen,werden jedoch schnell enttäuscht.Denn der Erfolg von Rich-Media- und Bewegtbild-Kampagnenliegt darin, einenintegrierten Ansatz zu verfolgen. Nur sokann die Effektivität dieser Kampagnenvon Quartal zu Quartal wachsen und letztendlichzu einer höheren Konversionsrateund Umsatzsteigerung führen.Ali Gürler: Unternehmen organisierendie Distribution ihrer Bewegtbild-Inhalteähnlich wie klassische Medien. Genauhier können jedoch nachhaltige Wettbewerbsvorteileerarbeitet werden.Jens Loeffler: Digitale Videowerbung gehörtmittlerweile bei vielen Unternehmenzu den wichtigen Bestandteilen desMediamix und auch des Werbebudgets.Jedoch wird sehr häufig alleine auf denContent geachtet und die Komplexitätunterschätzt, die sich aus der Verteilungder Inhalte ergibt. Denn die größte Herausforderungbeim Einsatz von RichMedia & Bewegtbild liegt heute vor allemin der Vielzahl von verschiedenenmobilen Geräten, die Usern zur Verfügungstehen. Nutzer erwarten eine hochwertige„User Experience“ und wollendie Inhalte dabei auf ihren bevorzugtenGeräten ohne Qualitätsverluste sehen.Kritisch wird es dann, wenn die Unterstützungauf dem jeweiligen Gerät nichtschnell genug und nicht einfach genugmöglich ist. Eine weitere Herausforderungliegt darin, dass eigenentwickelteAd-Server oft nicht konkurrenzfähig sindund beispielsweise kein effizientes Targetingunterstützten. Insgesamt spieltdie Frage nach der richtigen Technologiedaher eine wichtige Rolle, um mit Video-Werbung online nicht nur präsent, sondernauch erfolgreich zu sein.Karl-Heinz Maier: Viele Unternehmen gehenfälschlicherweise davon aus, dassRich Media & Bewegtbild per se und automatischfunktionieren, sprich zu erhöhtenKonversionsraten führen. AberRich Media & Bewegtbilder müssendurch für die Zielgruppe relevante InhalteInteresse wecken, nur so können siewirken. Dabei muss dem Unternehmenklar sein, dass es kostenintensiver ist,Videokampagnen zu erstellen als beispielsweiseeine Online-Banner-Kampagne.Banner lassen sich kosteneffektiverin unterschiedlichen Variationen erstellen,testen und mittels Segmentierungdann auch gezielt einsetzen. Das gehtbei Rich Media auch, aber es ist natürlichaufwendiger, ein Video in unterschiedlichenVariationen zu erstellenund zielgruppengenau anzupassen. Hinzukommt, dass ein Video meist nur alsGanzes seine Wirkung entfalten kann,Klaus Schwope,Gründer von Nutcracker,einer Agentur für Online-Video-KommunikationHeiko Genzlinger,Geschäftsführer & VicePresident Sales vonYahoo! DeutschlandMark Holenstein,Vice President Europebeim Anbieter für E-Commerce-LösungenHybrisKarl-Heinz Maier,Director Europe beim Lösungsanbieterfür digitalesMarketing WebtrendsAli Gürler,Geschäftsführer beiClip lister, das Branchen-Produkt-Files konzipiertJens Loeffler,Senior Technical Evangelistbei Adobe Video, Werbungund PrimetimeMax Childs,Marketing Director bei Amplience,einer Rich MediaSales & Markting-Platform8 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


Kompetenz inder Zukunftmit Ihrem persönlichen Abonnement_DIe ZeItschrIft für entscheIDerAus Den BereIchen MArKetIng, VertrIeBunD OnlIne-InfrAstruKturfotolia: schachbrett © Margarete Kelm #2332720> Unabhängige, kompetente und kritische Bericht er -stat tung über aktuelle Trends, Strategien, Anwen dungenund Lösungen des eCommerce.> Praktische Hilfestellung bei der Auswahl, Einführung,dem Betrieb und der Weiterentwicklung von eCommerceLösungen/Systemen.> Deshalb kommen 2 von 3 Lesern aus dem BereichMarketing, Werbung, Verkauf, die mit diesem Know-Howden Handel ihrer Waren und Diensleistungen über dasInternet professionell realisieren und in hohem Maßean Unternehmensentscheidungen beteiligt sind.> Sie erhalten 2 Ausgaben gratiswww.e-commerce-magazin.de/abo.html


Special d i s c u s s i n n o v a t i o n s r i c h m e d i a, b e w e g t b i l d & y o u t u b e-ma r k e t i n gYouTube-Marketing beim Händler SpreadshirtYoutube Marketing umfasst bei Spreadshirt zwei Ebenen. Zum einennutzen wir es zur Kommunikation mit unseren Zielgruppen:Gezielt sprechen wir über die Plattform Partner, Kunden wie auchpotenzielle Mitarbeiter an, bieten ihnen in unserem Youtube-Kanal(http://www.youtube.com/user/spreadshirt) Informationen, Emotionenund vermitteln unsere Markenwerte. So finden Interessiertebeispielsweise einen Fundus an Tutorials und Produktinformationen.Anhand von „How to“- oder „Behind-the-Scenes“-Videos erfahrenT-Shirt-Fans bei uns die Grundlagen und Trends zu Drucktechniken,Design, Schnitten sowie neuen Produkten. Interviewsund Mitschnitte der Spreadshirt Academy oder auch die AMA-Sessionunseres jüngst ausgeschiedenen Brand & CommunicationsDirectors Andreas Milles geben einen Einblick in die Spreadshirt-Welt. Abgerundet wird das Angebot durch kleine, manchmal etwas unorthodox erscheinendeAktionen wie Schneeballschlachten und verblüffende Experimente aus dem Baumwoll-Universum – zum Beispiel unser Flaschenöffner-T-Shirt.Die zweite Ebene zielt auf den Vertrieb von T-Shirts. Für Spreadshirt-Partner sind Videos einideales Mittel, um ihre T-Shirt-Kollektionen vorzustellen und hierüber den Verkauf anzukurbeln.Vor allem die so genannten „Youtuber“ – also Partner, die sich über selbstproduzierteVideos eine eigene treue Fanbase erarbeitet haben – nutzen diesen Weg erfolgreich. Mehrerehundert Bestellungen können hier in der Praxis zusammenkommen, wenn der YoutuberHinweise und Links in einem Video erwähnt – wie etwa Bajan Canadian (Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=hUwiRCUfX_A). Wichtig dabei: Authentizität – der Verkaufs tippmuss zum Youtuber und seinen anderen Videos passen.Ein wesentliches Ziel beim Bewegtbild-Marketing ist natürlich die Reichweite. Ebenso wiebei Twitter und Facebook gilt deshalb auch bei Youtube: der Inhalt sollte teilbar sein. Nebender Storyline gibt es weitere Faktoren, die einen viralen Effekt begünstigen: etwa die Länge.Äußerst selten schaut man sich mal eben ein fünfminütiges Video komplett an und leitet esdann weiter. 30 Sekunden bis maximal etwa eine Minute sollte das Ziel sein, um die Aufmerksamkeitdes Zuschauers bis zuletzt zu haben. Unabdingbar ist zudem eine SEO-Optimierung– etwa über Titel, Tags und Beschreibung. Anderen Händlern, die sich mit demThema beschäftigen wollen, würde ich folgendes raten: Wenngleich man auch mit Videosim Lowres-Format und verwackelten Bildern Erfolg haben kann, empfiehlt es sich, auf einegute Qualität zu achten.Gutes Equipment heißt nicht gleich teures Equipment. Für den Start reicht häufig ein Standard-Software-Paket,wertige Kameras für die Produktfotografie eignen sich meist auch fürerste Gehversuche in Sachen Bewegtbild.Eike Sievert, Pressesprecherin Spreadshirtdas heißt: Gleich in den ersten paar Sekundenmuss es Interesse generierenund den Zuschauer zum Weiterschauenbewegen. Das erfordert viel Kreativität!Klaus Schwope: Zum einen realisierenviele Unternehmen nicht den Aufwandund die damit verbundenen Kosten, diehinter einer professionellen Bewegtbild-Produktion stecken – vom kreativen Prozessbis zur immer komplexer werdenden,anspruchsvollen Produktion. Zumanderen glauben viele, dass man einfachnur ein Video ins Netz stellt und daswar es dann. Dass auch hier ein weiteresBudget und Expertise für die Verbreitungnötig ist, hat sich noch immer nichtüberall herumgesprochen.Heiko Genzlinger: Videos sind beliebt, Videowerbungwirkt – so schallt es aus allenKanälen. So herrscht nicht selten dieIllusion von „Hauptsache bewegt“ vor.Doch es geht immer auch um das „Wie“,sprich die professionelle Konzeption, eingelungenes Branding, eine gewinnendeMarkenpräsenz und dies alles im Rahmeneines ausgewogenen Mediamix.→ ecm Was wird in Sachen Rich Media& Bewegtbild der wichtigsten Trends2013?Klaus Schwope: Wir erleben eine immenseNachfrage nach Erklärvideo-Formaten,zudem sind animierte Video-Formatein 2D und 3D extrem angesagt.Max Childs: Viele haben noch sehr kleineBudgets, doch alle müssen versuchen,beste Ergebnisse (ROI) aus den Inhaltenzu holen. Das bedeutet zum einen dieNutzung in mehreren Kanälen, und Berührungspunkte,mit integrierter Analytikum die Leistung zu optimieren und zuverbessern. Zum zweiten sollten Unternehmenauf Video Marketing setzen.Das ist relativ neu, erzielt aber gute Ergebnisse,mit eine Steigerung der durchschnittlicheWarenkorbwert um der 20Prozent und größerer Konversionstendenzvor allem bei „Neukunden”.Heiko Genzlinger: Hier möchte ich nichtvon einem neuen Trend sprechen, sondernvielmehr von einer Fortsetzung:Der Anspruch, Premium-Inhalte zu bieten,muss auch 2013 gelten, sprich dasUmfeld von Bewegtbild und Rich Mediaist immer wichtiger. Es geht um hochwertigenContent, was die Video-Networksunter Druck setzen wird. Ein heißesThema sind sicher Abrechnungsmodellemit Blick auf Viewing Time, wobeihier die gesteigerte Genauigkeit auchein höheres Pricing fordern wird.Jens Loeffler: Die Budgets werden steigen,aber auch die Fragmentierung unddie technischen Herausforderungen werdenzunehmen. Hinzu kommen ständigneue Geschäftsideen, so kürzlich beimSuper Bowl, als jede Werbung mit einemHashtag versehen wurde, was in den sozialenNetzwerken eine wahre Werbelawinelosgetreten hat. Die traditionellenpassiven Werbemodelle sind zwar nochimmer relevant, aber 2013 wird der digitaleBereich weiter stark wachsen.Mark Holenstein: Der weltweite, mobileInternet-Traffic besteht momentan zu 39Prozent aus Videostreaming. Youtube undCo. sind somit das häufigste Nutzungsszenarioauf dem Smartphone, weit vorWebbrowsing. Kein Unternehmen kannes sich daher leisten, die wachsende Bedeutungdes mobilen Kanals im Marketing-Mixzu ignorieren. Kunden erwartenheute insbesondere auch auf dem Handyansprechenden Content.Karl-Heinz Maier: Nicht zuletzt HTML 5 feuertden Bewegtbild-Trend weiter an – dennRich Media wird so einfach zu implemen-10 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


AUTHORIZEDtieren sein, das Wirrwarr der Sys teme undFormate hat ein Ende. Daher denken wir,dass wir 2013 hier einen weiteren Boombeobachten können und damit auch dieEntstehung von „Spezialisten“ beziehungsweiseSpezialagenturen, die sich durch ihrKnow-how beim Einsatz von Rich Mediaeine Marktnische schaffen werden. EinTrend, den wir in diesem Zusammenhangbeobachten, ist die Einbettung von Rich-Media-Inhalten in elektronischen Newslettern.Der bis dato recht statische Newslettererwacht zu neuem Leben.→ ecm Wie können Unternehmen sicherstellen,dass sie sich an den für sierichtigen Anbieter wenden?Heiko Genzlinger: Erstens ist Premium-Content natürlich klar identifizierbar.Zweitens sollte mit Blick ins Reportingtransparent sein, wo Werbung läuft beziehugnsweisegelaufen ist. Und drittensgeht es um ausgereifte Technologien,also darum, einen Dienstleister zu wählen,der unter anderem in der Lage ist,die Viewing Time zu messen.Klaus Schwope: Die beste Messlatte zurAuswahl eines kreativen Dienstleistersist sein Portfolio – hier zeigt sich, wie ereine Marke versteht, wie tief er sich mitAufgabenstellungen auseinandersetztund ob er in der Lage ist, diese auch außergewöhnlichumzusetzen. Nicht zuletztsind auch die Kundenliste sowieAuszeichnungen ein gutes Argument.Ali Gürler: Es gibt mittlerweile viele erfahreneAnbieter auf dem Markt, die irgendeinenSchwerpunkt gebildet haben.Dieser Schwerpunkt sollte zum eigenenUnternehmen passen. Die Referenzenund Zielgruppen-Erfahrung sollte besondersberücksichtigt werden.Mark Holenstein: Der medienversierteKunde von heute hat sehr hohe Erwartungenan die Außendarstellung eines Unternehmens– und das geht bei weitem überdas reine Bewegtbild hinaus. Daher giltes, auf eine technische Plattform zu setzen,auf der sämtliche Medienobjektezentral verwaltet, kontrolliert und verbreitetwerden können. Sonst passiert es,dass sich zunehmend Silos von digitalenGrafiken, Bildern und Videos in unterschiedlichenDateiformaten, Größen undVersionen ansammeln. Digital Asset Management(DAM) unterstützt eine strukturierteAdministration, Online-Bearbeitungund Veröffentlichung von Video-Contentzum Beispiel im Online-Shop.Karl-Heinz Maier: Neben der Definitioneines genauen Anforderungsprofils undeiner Evaluierung der dafür in Fragekommenden Anbieter ist die vertrauensvolleZusammenarbeit nach wie vor dasA und O für erfolgreiche Projekte. Dabeiist es entscheidend, dass die Lösungdes Anbieters auch eine Schnittstellezum Reporting-Analyse-Tool bietet, dasheißt, eine Integration ins Webcontrollingermöglicht wird. Denn nur so kann eineErfolgsmessung der Kampagnen durchgeführtwerden und der Optimierungskreislaufanlaufen. Weiterhin sollte derAnbieter in der Lage sein, die notwendigeBandbreite und Formatunterstützung zuliefern, so dass Kampagnen auf einerbreiten Palette von unterschiedlichenEndgeräten abgespielt werden können.Jens Loeffler: Um im Bereich der digitalenVideowerbung erfolgreich zu sein, müssenviele verschiedene Komponenten berücksichtigtwerden. Dazu zählen die Fragmentierungder Geräte, die Gewährleistungeiner hochwertigen User Experience, dieUnterstützung von VOD sowie von Liveundlinearer Werbung, ein hochwertigesForecasting und Targeting sowie VideooptimierteMetriken. Wichtig ist es, für alleder genannten Komponenten ein integriertesLösungsangebot zu finden, umkosten- und zeiteffizient zu arbeiten. Dabeikommt es auf den richtigen Anbieter an.Max Childs: Ich schlage drei Punkte vor:Ers tens: Bietet die Technologie umfassendeIntegration an? Laut Gartner werdenin zwei Jahren mehr als 50 Prozentder E-Commerce Geschäfte durch TabletundMobil-Geräte gemacht. Die Rich-Mediaund Bewegtbild Lösung muss nahtlos andiese Medien ausliefern können. Zweitens:Ist die Tech nologie geeignet fürnicht technisches Personal? Die bestenLösungen sind (natürlich nach einemTraining) von nicht IT Mitarbeiter nutzbar.Der Vorteil dabei ist, dass bei schnellenÄnderungen von Kampagnen oder Produktendas Projekt nicht bei der IT-Abteilungeingeplant werden muss, sonderndie Projekte / Produktaenderungen direktvorgenommen werden können. Drittens:Wie skalierbar ist die Lösung? Kopfschmerzenbereitet vielen Firmen, wenneine Lösung schwer skalierbar ist. Ebenfallswird es schwer viele verschiedeneEinzellösungen zu integrieren, vor allemwenn es um eine Mehrzahl von internationalenWeb- und Mobil-Seiten geht. ■PARTNER


Special d i s c u s s i n n o v a t i o n s r i c h m e d i a, b e w e g t b i l d & y o u t u b e-ma r k e t i n gWitz ist gut, Strategie ist besservon Dennis WilsmannBei der effektiven Platzierung und Vermarktung von Online-Videos auf YouTube kommt esverstärkt auf Faktoren wie Positionierung, Technologie, Suchmaschinen und Konversion an.│ Dennis Wilsmann, Sales Manager DACH beim holländischen Online-Video-SpezialistenQuadia, der eine plattformübergreifende Video-Verteilung anbietet.Seit dem Aufkommen unddem Erfolg von YouTube glaubenviele Marketingprofis anschnelle, unkomplizierte Video-Erfolge:Sie denken, dass sie lediglichein amüsantes Video produzierenund ins Netz stellen müssten. Der Erfolgstelle sich dann hoffentlich von selbstein. Diese Annahme beruht auf drei Trugschlüssen.Erstens: Ein Video sollte witzigsein, um möglichst viele Zuschauer zuerreichen. Auch wenn es zweifelsohnestimmt, dass Filme mit hohem Unterhaltungswertgerne und schnell mit anderengeteilt werden, so beinhalten effektiveOnline-Videos mehr als Humor oder Überraschungseffekte.Zweite Fehlannahme:Videos sind nur dann effektiv, wenn sietausendfach angeklickt und angeschautwerden. Doch was nützt die größte Zuschauermenge,wenn die anvisierte Zielgruppenicht dabei ist? Ein breites Publikumbeinhaltet nicht zwangsläufig daspassende Publikum. Der dritte und häufigsteFehler jedoch ist, dass Unternehmenglauben, fertig zu sein, wenn dieFilmaufnahmen abgeschlossen sind. Dabeiist dies der Zeitpunkt, an dem die eigentlicheArbeit beginnt. Verteilung undKonversion sind mindestens ebensowichtig wie der Inhalt eines Videos – vorallem, wenn Unternehmen ihre Videoswerblich nutzen wollen. Das Video aufYouTube hochzuladen und abzuwarten,ist keine erfolgversprechende Option.Marketingverantwortliche und Unternehmenslenkersollten daher zunächstfestlegen, wen sie erreichen möchten,wie ihre Zielgruppe aufgebaut ist undwie sie sich am besten adressierenlässt. Die folgenden Tipps bieten Informationen,um maximale Ergebnisse ausOnline-Videos herauszuholen.→ 1. Soziale Netzwerke und Blogsnicht vergessen! Es ist nicht einfach, aufYouTube bemerkt zu werden, denn Tagfür Tag kommen hier mehr als 85.000Stunden neue Bewegtbilder hinzu. Natürlichlässt sich ein Video auch auf der firmeneigenenWebsite zeigen. Wer aberInteressenten ansprechen und Neukundengewinnen möchte, für den ist die eigeneHomepage zumeist zu einseitig.Deshalb ist es wichtig, verschiedene Kanälezu wählen und Videos auch über externePlattformen wie beispielsweiseBlogs zu streuen. Über soziale Netzwerkeist es einfach, Videos mit anderen zu teilen.Wer sein Video auf Facebook stelltund verlinkt, macht seine Filme – sofernsie gut gemacht sind – zu Selbstläufern.Die Weiterempfehlungsrate des weltweitgrößten Netzwerks wächst derzeit um 48Prozent pro Monat. Eine zusätzliche Möglichkeitbietet Online-Werbung: Firmenkönnen die Option, ihre Videos auf Seitenzu posten, käuflich erwerben.→ 2. Auf den Video-Player kommt esan: Die Technologie, die für die Video-Wiedergabe verwendet wird, ist wahrscheinlichder am häufigsten unterschätzteFaktor erfolgreicher Video-Verbreitung.Viele kennen dieses Szenario:Sie setzen ein Video auf YouTube oderVimeo, doch kaum ist der Film beendet,tauchen Vorschläge für andere Videosauf, die überhaupt nicht im Sinne des Unternehmensliegen. Entweder sie sindvon zweifelhafter Qualität, geschmacklosoder von der Konkurrenz produziert. Umdies zu verhindern, ist es ratsam, einenFür Online-Videos gilt, was sich bereits so häufig für Marketingszenarienbewahrheitet hat: Es ist nicht nur wichtig, was unternommenwird, sondern auch, wer und was erreicht wird.unternehmenseigenen Video-Player zuentwickeln. Eine derartige Abspieloptionlässt sich „branden“ also unter dem Namendes jeweiligen Unternehmens vermarkten.Darüber hinaus können interaktiveElemente hinzugefügt werden, wassich positiv auf die Konversion auswirkt.Player ähneln kleinen Webseiten, die unterschiedlicheOptionen anbieten, eineBeziehung zum Zuschauer aufzubauen.Unternehmen müssen darüber hinausbeachten, dass sie bei der Auswahl oderEigenentwicklung eines Players alle zurVerfügung stehenden Abspielmöglichkeitenund -geräte berücksichtigen. Hiervongibt es im Moment zahlreiche. Das am12 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


meisten unterschätzte Publikum sindnach wie vor mobile Zuschauer. Der mobileVideo-Markt wächst derzeit nach Angabenvon Flurry und Gartner um 141Prozent pro Jahr im Vergleich zu 72 ProzentSteigerung bei Online-Videos. Bis2014 sollen mehr Videos auf Handys abgespieltwerden als auf PC oder Laptop.→ 3. Wer suchet, der findet: Suchmaschinenwie Google können ein Videonicht anschauen. Deshalb ist eine Beschreibungdes Inhalts notwendig. Diesgeschieht durch aussagekräftige Titel,kurze Erklärungen, Thumbnails – Mini-Ansichten – und korrekte Tags. Um sicherzustellen,dass ein Betrachter immerdas gleiche Video findet, wenn er odersie auf den Film in den sozialen Medientrifft, ist es essenziell, dass jedes Videoeine Landing Page bekommt. Das ist dieSeite, auf die der Betrachter gelangt,wenn er den Video-Link anklickt. Hierbeikann es sich sowohl um eine Homepagehandeln als auch um eine Aktionsseite.Hauptsache, die URL ist einzigartig undbeinhaltet nicht nur das Video, sondernauch Informationen über den Anbieter.→ 4. Verkäufe ankurbeln: Misslingtes, mit einem Video den Zuschauer zumKaufen zu animieren, liegt dies meist anzwei Fehlern: Entweder ist der Inhalt desVideos nicht durchdacht genug, so dassdas Filmmaterial zum eigenständigen Erfolgwird. Oder aber der Konversionspfadist zu lang, weil auf falschen Technologiengesetzt wurde. Ein Beispiel sind Videos,die mit einer schriftlichen URL enden.Für viele Anwender und möglicheKäufer ist es zu mühsam oder zu aufwändig,eine Adresse in den Browser zutippen. Eine Direktverlinkung ist die bessereWahl. Genau dies hat der niederländischeSupermarkt Super de Boergetan: Kunden, die sich die Kochvideosdieser Kette ansahen, konnten die fürdas jeweilige Rezept benötigten Produktemit einem Klick bestellen. Mehr als63 Prozent der Zuschauer dieser Videosgelangten via Social Media zum Film. 35Prozent nutzten die Website als Einstieg,die verbleibenden zwei Prozent sahendie Videos auf YouTube. Die Konversionsratevon der unternehmenseigenenWebsite wiederum war bei diesem Beispielam höchsten: Sie liegt bei zwölfProzent im Vergleich zu sieben Prozentdurch Social Media und null Prozent beiYouTube.Für Online-Videos gilt, was sich bereitsso häufig für Marketingszenarienbewahrheitet hat: Es ist nicht nur wichtig,was unternommen wird, sondern auch,wer und was erreicht wird. ■Entdecken Sie denInnovationstreiber für ID-Management.Wir glauben, dass sich komplexe Datensysteme und höchste Sicherheit nicht ausschließen.Als führender Systemanbieter im Hochsicherheitssegment stellen wir Ihnen daher einum fassendes ID-Management zur Verfügung. Es reduziert z. B. Daten auf das Wesentliche,macht Kommunikationswege rundum sicher und ermöglicht, dass Sie und Ihre Kundensich auch im Internet vertrauensvoll authentifi zieren können. Erleben Sie ein System, dasmehr ist als die Summe seiner Teile: www.bundesdruckerei.de


Special d i s c u s s i n n o v a t i o n s r i c h m e d i a, b e w e g t b i l d & y o u t u b e-ma r k e t i n gE-Recruiting-Strategien: „Buhlen“um Talente der Generation Ypsilonvon Prof. Dr. Sonja SalmenDas „Buhlen“ um qualifizierte Fach- und Führungskräfte hat längst begonnen. Ein Trumpf im Kampfum junge Talente wird, neben kostspieligen Abwerbungsstrategien, vor allem ein rasches Zugehenauf qualifizierte Talente sein, und zwar vornehmlich in Business- und sozialen Netzwerken.│ Prof. Dr. Sonja Salmen lehrt an der Hochschule Heilbronn im StudiengangWirtschafsinformatik Social Media und Relationship Management, Online-Marketing,E-Strategie und BWL. Ihren Fachblog www.socialmediaballoon.de versteht sieals Dialogplattform zu Themen des Social Media Management, Open Innovationsowie Talentmanagement 2.0.• Vordefinierte Regelwerke sowie kontinuierlicherAustausch zwischen demAutor des Mitarbeiterblogs und demVerantwortlichen der Karrierewebsitestellen sicher, dass durch die Vermittlungvon Eindrücken und Emotionenein attraktives Employer Branding erreichtwird.Die Generation Y stellt für viele Personalereine Herausforderung dar. Um engagierteNetzwerker für den Auf- und Ausbau eines„Mitmach-Unternehmens“ zu be geis tern,müssen Unternehmen die Generation Yverstehen und sich von dem Gedankentrennen, dass man sie manipulieren kann.Weiterhin müssen die individuellen Anforderungenan die künftigen Stelleninhaberneu definiert werden, um die Generation Yerfolgreich rekrutieren zu können. HabenUnternehmen diese beiden Ebenen miteinanderverbunden, steigen die Erfolgschancen,einen talentierten Digital Cowboyzu rekrutieren, sprunghaft an.Multitasker informieren sich im SocialWeb zu ihrem potenziellen Arbeitgeberinsbesondere über Karrierewege, offeneStellen, relevante Unternehmensdatenoder Gehaltsangebote. Von immergrößerer Bedeutung bei der Arbeitgeberwahlist eine Lebensstil-Integration, dasheißt der Wunsch, Arbeits- und Privatlebenunter einen Hut zu bekommen, dasArbeitsplatzklima und die Social CorporateResponsibility.Ypsiloner sind es gewohnt, alles kritischzu überprüfen und legen Wert aufIntegrität. Daher sind für sie Authentizitätund Glaubwürdigkeit entscheidende Kriterienbei der Wahl des Arbeitgebers. Mitarbeiter-Testimonials,das heißt Kurzvorstellungenoder Erfahrungsberichte in Formvon Bildstre cken, Video-Clips oder Podcasts,Blogs oder Web-Tagebüchern, könnenzur glaubwürdigen Vermittlung vonKernaussagen gezielt auf der Karriere-Website zum Einsatz kommen. So werdenTestimonials positiv wahrgenommen:• Mitwirkende sollten nicht wie Modelswirken oder gar solche sein• Einblicke in den Berufsalltag sollten realistischund nicht idealistisch nachgezeichnetwerden• Die Mitarbeiter können ruhig nicht nurgradlinige Lebensläufe aufweisen, dassuggeriert ein menschliches Miteinanderbeziehungsweise, dass Andersartigkeitwillkommen ist.• Mitarbeiter sollten aus unterschiedlichenLebensperspektiven die Vorzügedes Arbeitgebers schildern, dabei empfehlensich Themen wie Freizeitgestaltungsmöglichkeitenam Arbeitsort, Entwicklungsperspektivensowie Spaß anselbstbestimmter ArbeitErste Anlaufstelle für jobsuchende Talenteim deutschsprachigen WWW istdie Unternehmenswebsite, gefolgt vonder Karrierewebsite, dem Business-Netzwerk XING und dem sozialen NetzwerkFacebook. Aktiv Suchende habenmeist klare Vorstellungen vom potenziellenArbeitgeber und suchen direkt nacheinem ihrem Werte-Fit entsprechendenArbeitsangebot, um sich online zu bewerben.Um die Einzigartigkeit der ausgeschriebenenStelle herauszustellen,bietet es sich an, statt statischer, standardisierterdynamische, stellenspezifische,sich dem Lebenslauf des Bewerbersanpassende Bewerbungsformulareeinzusetzen. Unkonventionelle Bewerbungsmöglichkeitenvia Video-Clip beziehungsweisePodcast werden von denYpsilonern als innovativ und zukunftsorientiertgewertet und steigern die Arbeitgeberattraktivität.Im Fall einer Online-Bewerbung ist es wichtig,• einen konkreten Ansprechpartner zuhaben,• die Firmenanschrift vorzufinden,• mit einer zeitnahen persönlichen Rückmeldungrechnen zu können• das Abspeichern von Bewerbungsunterlagenvornehmen zu können.14 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


Eine virtuelle Mundpropaganda im Blickauf Stellenanzeigen sowie Firmeninformationenlässt sich kostenlos und effektivdurch das Einfügen von Like-it-Buttons sozialerNetzwerke wie Facebook, Twitter,Google+ und anderen in die Karrierewebsiteoder den Karriere-Blog erreichen undgleichzeitig für den Auf- und Ausbau einesTalent Relationship Management nutzen.Social Media Recruiting –Networking, Sharing, like it!Bedauerlich ist, dass erst knapp die Hälfteder deutschen Unternehmen soziale Medieneinsetzt und erst 23 Prozent explizitim Social Web unterwegs ist, um neue Mitarbeiterfür sich zu begeistern. Bemerkenswertdagegen, dass von 2009 bis2011 der Anteil der in sozialen Communityswie Facebook, StudiVZ oder XING publiziertenStellenangebote um 21 Prozentangestiegen ist. Laut einer Bitkom-Studiewerden sich soziale Online-Netzwerke alsein weiterer Recruiting-Kanal in einem derzeitaus drei oder mehr sowohl Online- undPrintmedien umfassenden Medien-Mix fürStellenanzeigen etablieren.Soziale Netzwerke bieten im BereichRecruiting Potenziale, die besonders mittelständischeund Kleinunternehmenderzeit nur selten für die erste Kontaktaufnahmemit jungen Talenten aktiv nutzen.In einer Studie zur Wirkung von Personalmarketing-Aktivitätenim Social Webaus dem Jahr 2011, in der 835 Teilnehmer,die sich aus Studierenden, Absolventenund Absolventinnen (79 Prozent),Young Professionals sowie Fach- undFührungskräften (21 Prozent) zusammensetzten,wurden Social-Media-Kanäleim Blick auf ihre Attraktivität für Personalmarketing-Aktivitäteneingeschätzt.Im Vergleich zu 2010 hat die Video-CommunityYouTube erstmalig sowohl in derGruppe der Studierenden als auch beiFach- und Führungskräften FacebookundVZ-Netzwerke überholt. Das Interessean Personalmarketing-Aktivitäten aufFacebook blieb im Vergleich zu 2010 konstantbei 80 Prozent und nur VZ-Netzwerkehatten einen deutlichen Nutzungsrückgangzu verzeichnen. Interessant fürE-Recruiting-Aktivitäten ist, dass StudierendeXING und Twitter nur halb so häufignutzen wie Fach- und Führungskräfte.So bewerten 33 Prozent der Bewerberes als schlecht beziehungsweise sehrschlecht, wenn Arbeitgeber in sozialenNetzwerken potenzielle Mitarbeiter durchleuchten.Es erstaunt, dass 40,6 Prozentdieses Vorgehen neutral und 23,5 Prozentpositiv einschätzen. Bemerkenswert ist,dass zwei Drittel der Ypsiloner sich der Datenschutzproblematikim Social Webdurchaus bewusst sind und diese Tatsacheakzeptieren. Handlungsmaxime fürUnternehmen im Social Web muss es dahersein, eine transparente Beziehung aufAugenhöhe mit den künftigen Mitarbeiternunter Beachtung geltender Datenschutzgesetzeaufzubauen. Doch wo sind diejungen Talente zu finden? Erstaunlich ist,dass die Business-Community XING imInformationskanälefürJobsuchende(Quelle:Seng,S./Fiesel,L. /Kol, B.(2011), S. 54)WeltweiteWunschaktivitätenvon Jobsuchendenimmobilen Internet(Quelle:Potentialpark (2011),Online Talent CommunicationStudy 2011)Besuchsradius von Wirtschaftsstudenten(37 Prozent) fast doppelt so häufig vorkommtwie in dem von Naturwissenschaftlern(21 Prozent) und drei Mal so häufigwie bei Ingenieuren (13 Prozent). XING hatrund 10 Prozent der Fach- und Führungskräftegegenüber 2010 verloren. Profitierthaben 2011 vor allem Fachforen, sie stiegenin der Gunst der Studierenden um 45Prozent und sogar um 60 Prozent in dervon Fach- und Führungskräften. Fast konstantblieb die Nutzung des Microblogging-DienstesTwitter, wobei er mit 36Prozent mehr als doppelt so häufig vonFach- und Führungskräften wie von Studenten(15 Prozent) genutzt wird. Dergeringsten Popularität erfreut sich dasArbeitgeber-Bewertungsportal kununu:Nur neun Prozent der Studierenden undnur 23 Prozent der Fach- und Führungskräftesind dort anzutreffen.www.e-commerce-magazin.de 03/13 e-commerce-magazin 15


Special d i s c u s s i n n o v a t i o n s r i c h m e d i a, b e w e g t b i l d & y o u t u b e-ma r k e t i n gDie Qual der WahlAbgeleitet aus der empirischen Studie„Talent E-Recruiting im deutschsprachigenWeb“ des Electronic Business Institutsder Hochschule Heilbronn und unterBerücksichtigung aktueller und künftigerOnline-Möglichkeiten ergibt sich folgendeGewichtung der Kanäle:→ 1. Online-Jobbörsen:Online-Jobbörsen sind für alle Branchenund Berufsfelder geeignet. Die GenerationY unterstellt diesen professionellenAnbietern eine höhere Vertrauenswürdigkeitals anderen E-Recruiting-Kanälen.Vom Bäcker in der Provinz bis hinzum Manager für einen DAX-Konzern inMünchen schreiben dort Unternehmenihre Stellenanzeigen aus. Diese Vielfaltüberzeugt die Generation Y, da sie sichgezielt und selbstständig auf diesenPlattformen nach potenziellen Stellenumschaut. Es bestehen zudem kaumHürden oder Datenschutzprobleme.Zielgruppenspezifische Jobbörsen(auch Nischenjobbörsen genannt) bietenin der Regel eine höhere Erfolgschance.Weiterführende LiteraturJobvite (2011):Social Recruiting 2011 Survey Results,http://web.jobvite.comSeng, S./L. Fiesel/B. Krol (2011):Erfolgreiche Wege der Rekrutierung in Social Networks. In:Krol, B. (Hrsg.): Kompetenz Centrum für Statistik und Empirieder FOM Hochschule für Ökonomie & Management. KCSSchriftenreihe Band 4, Essen.BITKOM (Hrsg.) (2012a):Presseinformation: Die Hälfte der deutschen Unternehmensetzt soziale Medien ein.Petry, T./F. Schrecken Bach (2011a):Studie zur Wirkung von Social Media 2011.Haufe.de (Hrsg.) (2011a):Pressemitteilung: Social Media im Personalmarketing(Teil 4). Handlungsempfehlungen.Schukart, M./L. I. Peters (2010):Talent Relationship Management & Soical Media –ein Traumpaar?Trendence (Hrsg.) (2010): Social Media Navigator. BerlinPotentialpark (2011):Mobile Recruiting: A Thriving Trend amongst Job Seekers.www.potentialpark.com→ 2. Meta-Jobsuchmaschinen: Aus derSicht der Generation Y bieten Meta-Jobsuchmaschinenden Vorteil einer breitangelegten Stellensuche, die sich übermehrere Jobbörsen gleichzeitig spannt.Dabei werden die meisten Vorteile derOnline-Jobbörsen gewährleistet. Jedochkommt es bei den meisten Meta-Jobsuchmaschinenvor, dass Stellenanzeigenmehrfach auftauchen. Dies verringertdie Qualität der Ergebnisse.→ 3. Business-Netzwerke: Die GenerationY sieht Business-Netzwerke als Kommunikationsmediumzu ihren persönlichengeschäftlichen Kontakten mit derChance, zusätzlich Karrieremöglichkeitenaufgezeigt zu bekommen. Business-Netzwerke werden auch künftig vorrangigvon Akademikern und Führungskräftengenutzt werden. Die Qualität derMitglieder wird langfristig über die erfolgreicheNutzung solcher Netzwerke entscheiden.Die Generation Y ist selektiverund nicht an inflationären Business-Kontakteninte ressiert.→ 4. Webseiten von Unternehmen: Unternehmenmüssen alle ihre Stellenanzeigenauf der eigenen Webseite präsentieren.War dies noch 2010 ein innovativerSchritt, wird es künftig ein Muss sein.Die Generation Y erwartet von Unternehmeneine zeitgemäße Präsenz im Internet.Dabei werden kaum Unterschiedezwischen der Drei-Mann-Agentur unddem Konzern gemacht.→ 5. Unternehmens- beziehungsweiseKarriere-Blog: Die Ypsiloner wollen, dassreale Mitarbeiter aktuelle, authentischeHintergrundinfos zu aktuellen Unternehmensthemenerläutern. ThemenbezogeneBlogs von Mitarbeitern unterschiedlicherAbteilungen und Hierarchiestufenlassen den von ihnen angestrebten Werte-fitzu und geben so Hilfestellung beider Entscheidungsfindung.→ 6. Medien (Online-Zeitungen und -Magazine):Der Informationsbedarf der GenerationY wird sich parallel zum Innovati-onsgrad der Online-Medien entwickeln.Für die Generation Y müssen Informationenim Web verfügbar sein. Online-Medienwie Fachmagazinen, Nachrichtenportalenund anderen wird eine hohe Glaubwürdigkeitzugesprochen. Entsprechendwerden dort platzierte Stellenangebotepositiv bewertet.Entscheidend für die Gewinnung und Bindung junger qualifizierter Mitarbeiterwird sein, im Rahmen eines Talent-Recruitment-Managementsklassische wie auch elektronische Recruiting-Kanäle anzubieten.→ 7. Private Netzwerke: Die Generation Ydefiniert private Netzwerke differenzierterals es die potenziellen Vorgesetzten(meist Generation X) tun. Private Netzwerkedienen der privaten Kommunikationzwischen Menschen zu privaten Themen.Persönliche Jobempfehlungen sindakzeptabel. Die professionalisierte Anspracheund das Headhunting, wie manes aus den Business-Netzwerken kennt,gelten als unerwünscht und lassen denEindruck entstehen, dass nichts mehrprivat ist. Der Digital Native begrüßt es,sich in sozialen Netzwerken über potenzielleArbeitgeber selbstverantwortlich zuinformieren und besucht gerne deren Unternehmensprofile.Auch die Studie „Social Media Recruitingaus Kandidatenperspektive derHochschule für Ökonomie und Management“kommt zu dem Resultat, dass YpsilonerStudi/MeinVZ (100 Prozent),Face book (95,4 Prozent) und Twitter(87,3 Prozent) sowie die Entertainment-Plattform YouTube (98,5 Prozent) vorwiegendprivat nutzen. Interessant ist, dassmit zunehmender Berufserfahrung dieOffenheit zunimmt, sich gezielt nach Jobangebotenund Informationen zum potenziellenArbeitgeber auch im SocialWeb umzusehen, und dies bei einer sinkendenNutzungsintensität. Ein effizienterWeg besteht darin, eine Talent-Communitydurch Gründung einer Gruppe inBusiness-Netzwerken wie XING undLinkedIn zu eröffnen. Interessante Zielgruppenkönnen per Einladung zum Eintrittin die Community animiert werden.Um Community-Aktivitäten auf hohemNiveau zu erreichen, empfiehlt es sich,16 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


egelmäßig einen Kandidaten-Newsletter(Candidate Relatoinship Newsletter) alsPull-Instrument einzusetzen. Der Newsletterkann etwa über aktuelle Entwicklungenin der Community, Jobs, Events,Weiterbildungsmöglichkeiten und Erinnerungenfür Aktionen berichten. Im Sinneeines Talent Relationship Managementbesteht jetzt die Chance, eine kontinuierlicheBeziehung zu potenziellen Kandidatensowie ehemaligen Mitarbeiternaufzubauen und zu pflegen. Durch dieEinbindung der „Share-with-your-Network“-Funktion lassen sich Inhalte im Kontaktnetzwerkder Mitglieder verbreiten undweitere talentierte Kandidaten zur Teilnahmegewinnen.Desinteresse an Karriere-Social-Media-Diensten – wie kommt’s?Na ja, einerseits fordern die PlatzhirscheFacebook und YouTube ihre Mitgliedernicht dazu auf, sich die Plattformen zurArbeitgeberrecherche, Stellensuche oderdem Aufbau einer persönlichen Profilierungsstrategiezunutze zu machen. Andererseitshaben die Ypsiloner die Notwendigkeiteiner Eigenvermarktung via SocialWeb noch nicht erkannt, da sie ja erstjetzt kurz vor dem Eintritt ins Berufslebenbeziehungsweise vor dem Aufbau ihrerKarriere stehen. Für diesen Erklärungsversuchspricht, dass ein Drittel der jungenTalente sich derzeit nicht mit demThema Jobsuche auseinandersetzt und25,1 Prozent dies nur halbherzig hin undwieder tun. Nun stellt sich die Frage, objunge Talente der Generation Y überhauptoffen sind für eine Unternehmensanspracheim Social Web. Die Millenniumsgenerationsteht der kommerziellenNutzung von virtuellen Netzwerken zurückhaltendgegenüber. Immerhin 47,4Prozent der Ypsiloner lehnen eine Kommerzialisierungvon sozialen Netzwerkenab und 7,5 Prozent haben sich dazu nochkeine Meinung bilden können.Gegen eine Ablehnung von Unternehmensaktivitätenim Social Web spricht,dass sich nur 3,3 Prozent der jungen Talentegegen das Anlegen von Arbeitgeberprofilenin sozialen Netzwerken ausspre-chen und immerhin 46,5 Prozent es eindeutigbegrüßen. Interessant ist, dass44,8 Prozent von ihnen eine neutraleHaltung einnehmen. Die Instant-Message-Generationist in ihrem Kommunikationsverhaltengegenüber Unternehmeneher passiv. 75,2 Prozent präferierenes, sich im Social Web überUnternehmen zu informieren. Lediglich15,5 Prozent entschließen sich, Unternehmenzu verfolgen, und nur 9,4 Prozentpflegen einen offenen Unternehmensdialog.Da verwundert es nicht,dass erst 20,4 Prozent der jungen Talentesich als Fan/Follower/Freund einesUnternehmens bezeichnen. Digital Nativesbegrüßen es, sich im Social Webüber potenzielle Arbeitgeber selbstverantwortlichzu informieren und Unternehmensprofilezu besuchen, jedoch lehnensie einen offenen Austausch via Dialogeher ab. Eine Ansprache durch Unternehmensvertreterwird von der Mehrheitnicht gewünscht.Was könnten die Beweggründe derInstant-Message-Generation für dieseSkepsis sein? Private Netzwerke werdenals eine Art virtuelles Kaffeehaus beziehungsweiseBar oder Party aufgefasst, indem man einen freien, ungezwungenenAustausch mit Freunden und Smalltalkmit Bekannten sucht. Hält man sich diesvor Augen, wird klar, wie deplatziert einplötzliches Stellenangebot durch einenFremden wirken muss. Es ist daher ratsam,in sozialen Netzwerken auf• unverblümte Geschäftsansprache,• ein unaufgefordertes Einmischen inprivate Dialoge, das Vorgeben nichternst gemeinter Motive,• Meinungen, Statements, Kommentare,und• eine Pseudoidentität, zu verzichten.Bei der Auswahl der aufgeführten, derzeitigwichtigsten E-Recruiting-Kanäle bedarfes einer sorgfältigen, den unternehmensspezifischenRahmenbedingungen Rechnungtragenden Vorgehensweise. Wichtigist, dass ein Medienmix aus klassischenund neuen Kanälen gefunden wird, umSynergien zu nutzen und eine Kannibalisierungauszuschließen. ■Höher. Schneller. Weiter.Die perfekteE-Commerce-Komplettlösung.Mit plentymarkets lassen sichalle Prozesse des Online-Handelskomfortabel organisieren, effizientsteuern und in Echtzeit verwalten.plentymarkets wird von über2.500 Unternehmen für denOnline-Handel genutzt.Das plentymarkets-Prinzip:E-Commerce as a Servicewww.e-commerce-magazin.dewww.plentymarkets.com


Marketing meet t h e c o m m u n i t y m o b i l e m a r k e t i n gvon Hans J. EvenMänner kaufen Technik, Jugendliche lieber Musik, Senioren vergleichen online lediglich.Einiges davon ist sicher Klischee, aber die Einteilung von Digital-Shoppern in bestimmte Typologienund Kategorien hilft Online-Händlern dabei, ihre Zielgruppen noch besser zu verstehen.Mobile-Shopper-Typologie:So ticken sie wirklich│ Hans J. Even kann auf eine über 15-jährige Erfahrung in der Internet- undE-Business-Branche zurückblicken. Seit 1999 ist er Geschäftsführerbei TWT Interactive, einer Full-Service-Internet-Agentur. Dort verantwortet erdie Units Consulting, Business Development und Sales.Der digitale und seit einiger Zeit auch dermobile Handel erleichtern das Leben derKonsumenten immens. Unternehmenmüssen sich dabei die Frage stellen, welcheE-Commerce-Strategie sie nutzensollten, um ihre Zielgruppen möglichst sozu erreichen, wie diese es erwarten. Dabeigibt es durchaus eine Shopper-Typologie:Smartphone-Nutzer gehen am häufigsten bei Amazon shoppen: im Juli 2012konnte der Online-Marktplatz knapp 50Millionen Besucher verbuchen, gefolgtvon eBay mit 32,6 Millionen. Der Apple-Store landete mit 17,7 Millionen Besuchernauf Platz drei des Rankings. Trendforscherprognostizieren, dass bis zumJahr 2015 mehr als 70 Prozent der US-Amerikaner mit einem mobilen Deviceeinkaufen werden. In Deutschland warenknapp 40 Prozent der Smartphone-Besitzerschon mit ihrem mobilen Gerät shoppen.Unter den Teenagern haben erst 18Prozent mit ihrem Smartphone eingekauft.Die 20- bis 49-jährigen Männernsind aktiver: 38,4 Prozent waren mobileinkaufen. Spitzenreiter sind jedoch Tablet-Besitzer:hier haben 55 Prozent bereitseinen mobilen Kauf getätigt.Doch nicht zu jeder Tages- und Nachtzeitsind Online-Käufer in gleicher Weiseaktiv. Am liebsten geht der digitale Kundean einem Abend im Dezember zwischen20 und 22 Uhr online shoppen. Im Februardagegen sind die wenigsten Leute inKauflaune. An Montagen landen besondersviele Produkte in den Warenkörben.Der Samstag ist dagegen der umsatzschwächsteTag der Woche. Wenig überraschend:am seltensten wird zwischen 4und 6 Uhr morgens im Internet eingekauft.Lediglich 0,27 Prozent aller On line-Käufe werden in diesem Zeitraum umgesetzt.Digitale Inhalte wie Musik oder Filme,elektronische Geräte, Kleidung undLebensmittel gehören zu den belieb testenProdukten, die mobil geshoppt werden.Tablet-Nutzer kaufen auffallend häufigBücher. Der Grund: das größere Displaymacht den Konsum leichter.Andere Geräte, andere SittenVor allem iPad-Nutzer sind eine besondereSpezies unter den Tablet-Usern. Sieverwenden mehr Zeit für den Konsum vonProdukt-Videos als es Smartphone-Besitzeroder andere Tablet-Nutzer tun. BeimShoppen geben sie im Durchschnitt dasmeiste Geld aus, da sie tendenziell mehrGeld zur Verfügung haben. Aber noch andereVerhaltensmuster unterscheidensich von denen anderer Online-Käufer.iPad-Besitzer surfen länger auf Webseitenund Shops und verbringen mehr Zeit aufTV-Clips und Games. Die Shopper aufdem Apple-Tablet sind vorrangig zwischen18 und 21 Uhr auf Shops unterwegs undbevorzugen Musik oder Mode. Sonntags18 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


wird das iPad besonders oft zum Kauf imInternet verwendet. Besitzer anderer mobilerGeräte verhalten sich signifikant anders.Hier liegt die bevorzugte Shoppingzeitzwischen Montag und Donnerstag.Shopping? Gefällt mirMobil suchen User im Social Web vor allemnach Marken, denen sie folgen können.Die Zeit, die Nutzer für Social Appsaufwenden, ist um 76 Prozent gestiegen.Hier liegt für Online-Händler viel Potenzial,sich und ihre Produkte zu positionieren.Social Shopping heißt das Zauberwortund Plattformen wie Fab.com oder Pinterestleben den Social-Shopping-Trend bereits.Die Generierung von Umsätzen übersoziale Netzwerke basiert auf systemimmanentenFunktionen wie dem Empfehlen,Liken, Kommentieren und gegenseitigeBeraten der User auf den Plattformen.Doch nicht mehr nur einige Vorreiterbieten den Social Commerce an – mehrund mehr Shops und Netzwerke erweiternihre Funktionen hin zum vernetzten Einkauf,da vor allem mobile Nutzer gern Produktemit Freunden teilen oder auchRabatte nutzen möchten. In Wachstumsmärktennutzen 65 Prozent der Online-Shopper Social-Media-Kanäle, um sichzusätzlich zum Kauf über Produkte zu informierenund Bewertungen von Freundenzu lesen; in den reifen Märkten tundies dagegen nur 30 Prozent.Kunden wollen auch am Point ofSales in der Kaufanbahnung, Transaktionund Nachbereitung digital abgeholt werden.NFC-Infopoints, Instore-Tablets odervirtuelle Schaufenster läuten ein neuesService-Denken im stationären Handelein. Durch die neue LTE-Technologie werdenDatenprozesse schneller und die mobileInformationsbeschaffung weiter erleichtert.Für Händler ist es höchste Zeit,Cross-Commerce-Funktionalitäten in dieGeschäftsprozesse zu integrieren.Im Online- und Versandhandel liegtder Kaufanteil für Produkte aus Unterhaltungselektronik,Medien, Bild- und Tonträgern,aber auch Telekommunikation, Handyund Computer bei knapp 60 Prozentund wächst stetig. Produktgruppen wieMöbel, Dekorationsartikel und Baumarktproduktewerden noch größtenteils vomstationären Einzelhandel abgedeckt. Dennochwar 2012 auch in diesem Bereichonline ein Wachstum spürbar.Immerhin knapp 15 Prozent der Verbrauchererwerben diese großen undmeist preislich hochsegmentierten Produkteim Internet.Männer versus FrauenDer Nutzeranteil von Online-Shopping-Angebotenzwischen den Geschlechtern istmittlerweile ausgeglichen. Während 2011noch alle Studien gezeigt haben, dassFrauen häufiger im Netz shoppen als Männer,kaufen mittlerweile fast genauso vielemännliche wie weibliche Kunden. DerGrund dafür ist vor allem, dass Shoppingvia Smartphone und Tablet meist vonMännern genutzt wird. Frauen wünschensich häufiger personalisierte Angebote,Empfehlungen und Informationen überProdukte. In stationären Ladenlokalennutzen sie öfter als Männer ihr Smartphone,um Produkte zu bestellen, die imGeschäft nicht vorrätig sind. Sie vergleichenöfter Produkte miteinander und lassensich beim Kauf online von How-to-Videos(Anleitungsvideos) leiten. Männerkaufen nach wie vor eher technische Produkte.Frauen hingegen dominieren beimEinkauf von Textilien, Spielwaren und Medikamenten.Für 62 Prozent der Männersind niedrige Preise beim Online-Shoppingentscheidend. Für die Hälfte der Frauenhingegen ist der Mangel an Zeit entscheidendesKriterium. Ein großes Produktsortimentist für beide Geschlechter ein wichtigerAspekt beim Online-Kauf. ■Wenn Ihr Kundenicht zahlt, zahlen wir.FlexiPay®19.-20. März 2013, MünchenBesuchen Sie unsin Halle 2, Stand E 101Profitieren Sie von unserer Zahlungsgarantie fürRatenkauf Lastschrift RechnungskaufVolle Warenkörbe ohne Risiko. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.Tel. + 49 (0)69 / 42091-06 | E-Mail: vertrieb@universum-group.de | www.universum-group.de


Marketing meet t h e c o m m u n i t y m o b i l e m a r k e t i n gMobile Apps:Alternative App-Baukästen?von Prof. Dr. Michael GröschelDie schöne bunte neue Welt der Apps – wie viele Unternehmen, gerade auch kleinere, würden hiersich gern beteiligen, wenn die leidige Preisfrage nicht wäre. Denn eine App-Entwicklung ist meistteuer. Abhilfe in Sachen Kosten versprechen App-Baukästen. Das sollten Sie dazu wissen.│Prof. Dr. Michael Gröschel lehrt seit über zehn Jahren in den Gebieten Projektmanagement,Geschäftsprozessmanagement und IT-Management an verschiedenen Hochschulen.Am Institut für Unternehmensinformatik der Hochschule Mannheim arbeitetder Wirtschaftsinformatiker an aktuellen interdisziplinären Themen.Die Entwicklungskosten für Apps sindhoch. Wie hoch genau, hängt von den Anforderungenab. Schnell kommt jedoch einfünfstelliger Betrag zusammen. Diese Kostenlassen gerade KMUs von einer Individualentwicklungzurückschrecken. Vordem Hintergrund des Potenzials, das MobileBusiness gerade in dieser Unternehmensgruppezugeschrieben wird, stelltsich die Frage nach Alternativen.Ausgewählte Anbieter von App-BaukästenAnbieter und URL Unterstützte Plattformen Features Support PreismodelMobileAppWizard Web App, Native Apps: iOS, Android - o kostenloshttp://mobileappwizard.com/Mobincube Web App, Native Apps: iOS, Android, + + kostenloshttp://www.mobincube.com/ Windows, BlackBerryThe Appbuilder Web App, Native Apps: iOS, Android, + + Web App: kostenlos, Native Apps: Verhandlungssachehttp://theappbuilder.com/ WindowsTiggzi Apps: iOS, Android, Windows ++ ++ Monatsgebühr, ab 40 US-Dollarhttp://www.tiggzi.com/AppYourself Web App, Native Apps: iOS, Android + + Monatsgebühr, ab 15 Eurohttp://appyourself.net/deBuildAnApp Web App, Native Apps: unklar - - Einmalig bzw. pro Veröffentlichung, ab 15 US-Dollar,http://www.buildanapp.com/integrierte WerbebannerBizness Apps Web App,Native Apps: iOS, Android ++ ++ Monatsgebühr, ab 29 US-Dollarhttp://www.biznessaps.comConduit Mobile Web App, Native Apps: iOS, Android, ++ + Branchenabhängige Monatsgebühr, ab 29 US-Dollar,http://mobile.conduit.com/ Windows alternativ Einmalzahlung möglichAppMakr Native Apps: iOS, Android o ++ Monatsgebühr, kostenlos (mit Ads) bzw. 79 US-Dollarhttp://www.appmakr.com/Mobile Roadie Web App, Native Apps: iOS, Android ++ ++ Monatsgebühr, 99 Eurohttp://mobileroadie.com/ShoutEm Mobile App Maker Web App, Native Apps: iOS, Android ++ + Monatsgebühr, Web App: ab 8 US-Dollar,http://www.shoutem.com/Native App ab 40 US-DollarMBG App Maker Native Apps: iOS, Android + - Einmalig, ab 999 Euro plus Monatsgebühr, ab 29 Eurohttp://mbgappmaker.net/legende: -- unzureichend / - wenig / o durchschnittlich / + gut / ++ sehr gut20 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


Jetzt anmelden!Buchtipps• Mayer, A.: App-Economy:Milliarden-Markt Mobile Business. München: mi-Wirtschaftsbuch, 2012• Verclas, S.; Linnhoff-Popien, C. (Hrsg.):Smart Mobile Apps – Mit Business-Apps ins Zeitalter mobiler Geschäftsprozesse,Heidelberg: Springer 2012• Blüml, A.; Frank, A.: Wie viel kostet die Entwicklung von Apps? Grundlagen – Ablauf –Stundensätze – Musterkalkulationen, Norderstedt: Books on Demand 2011Alternative „App-Baukästen“?In jüngster Zeit sind so genannte App-Baukästenentstanden, die sich als kostengünstige Alternative zur individuell gestaltetenApp darstellen. Der Kunde kann (s)eineApp selbst erstellen, indem er die Konfigurationvia Webbrowser vornimmt. Nebender Auswahl von vorgegebenen Funktionenund dem Erstellen von Inhalten kann üblicherweiseauch die optische Erscheinung(Farben, Logo) angepasst werden.native oder web-appsGrundsätzlich wird zwischen Native Appsund Web Apps unterschieden. Eine NativeApp ist für ein bestimmtes Betriebssystem(etwa iOS von Apple oder Android) optimiertund kann die Gerätefunktionen (Lokalisierung,Kamera, Sensoren) nutzen. WebApps sind zwar in der Funktionalität eingeschränkt,benötigen aber lediglich einenWebbrowser und sind plattform-unabhängignutzbar. Die Art der App bestimmt auchden Vertriebsweg. Während Web Appsselbst bereitgestellt werden können, werdenNative Apps über App Stores (etwaApple iTunes oder Google Play) angeboten.Manche Anbieter von App-Baukästen übernehmendie Platzierung im App Store, wobeiaus Marketingaspekten eine Einstellungunter eigenem Namen vorteilhaft ist.FeaturesNeben der Plattformabdeckung sind dieFunktionen des App-Baukastens ein Entscheidungsmerkmal.Es gibt Standardfunktionalitäten,die in fast allen Angebotenenthalten sind. Dazu zählen die Bereitstellungallgemeiner Inhalte, was füraktuelle Ankündigungen, aber auch für dieBeschreibung eines Produkt- oder Leistungsspektrumsgenutzt wird. Die Inhaltekönnen meist durch ein Content-Management-Systemdes Anbieters bearbeitet undaktualisiert werden. Die Verwendung vonRSS-Feeds und Multi Media Content istmeist möglich, Videos lassen sich abernicht immer integrieren. Standorte werdenüber Landkarten (in der Regel GoogleMaps) dargestellt. Veranstaltungen undwww.e-commerce-magazin.deTermine können über einen Kalender verbreitetwerden. Eine erste einfache Integrationdes mobilen Nutzungskontexts in dieGeschäftsprozesse lässt sich durch einedirekte Kontaktaufnahme per Anruf undE-Mail erreichen. Mehrsprachige Apps,Push-Nachrichten (Notifications) sowieNutzungsstatistiken und -analysen sindebenfalls oft Anforderungen, jedoch nichtimmer im Angebot oder nur gegen Aufpreiserhältlich. Daneben bieten viele Anbieter inEinzelfällen noch ausgewählte Funktionen,zum Beispiel einen QR-Code Reader. MancheAnbieter haben sich auf Branchen wieRestaurants, Musikgruppen oder Rechtsanwältespezialisiert und schnüren konfektionierte,aber anpassbare Pakete. MancheAnbieter verstehen ihren App-Baukastenals Vertriebsinstrument und bieten diekostenpflichtige Implementierung individuelleroder weiter gehender Funktionalitätenan. Andere positionieren den App-Baukastenals Standardsoftware. Neben der Frageder Funktionalität ist die visuelle Gestaltungder App zur Umsetzung des CorporateDesign erforderlich. Fast alle Anbieter ermöglichendas Hochladen des Firmenlogosund die Anpassung von Farben. Allerdingsdifferieren die Angebote, was Umfangder Anpassungsmöglichkeiten undDurchführung der Anpassung betrifft.PreismodelleBei den Preismodellen ist zu berücksichtigen,dass sich der Preis nach den gewünschtenPlattformen richtet. Währendeinfache Web Apps auch kostenlos angebotenwerden, sind Native Apps üblicherweisekostenpflichtig. Weiterhin differierendie Angebote zwischen einmaligen und regelmäßigenZahlungen. Monatspauschalen,oft mit Mindestlaufzeiten und manchmalmit einmaligen Einstiegsgebührenverbunden, sind das vorherrschende Modell.Als dritte Komponente fließen Art undAnzahl der eingesetzten Funktionen in denPreis ein. Um Angebote vergleichen zu können,bietet sich ein Szenario an, das einenvordefinierten Zeitraum umfasst. Auf derBasis einer einjährigen Betrachtung istmeist mit Kosten zwischen 500 und 1.000Euro zu rechnen. ■PAYMENT8. Kongress für Zahlungssystemeund Zahlungsprozesse14. und 15. Mai 2013Frankfurt am MainThemen»»»»Mobile Payment und NFC-PaymentPayment-Portfolios undKonversionsoptimierungPerspektiven für Multi-Channel-Strategien undMobile CommerceSEPA-Ready bis 2014:Was ist zu tun?KooperationspartnerMit zahlreichenPraxisberichtenWir beratenSie gerne:069 / 63006-900VERANSTALTERwww.deutsche-kongress.dewww.payment-kongress.de


Marketing meet t h e c o m m u n i t y p r o d u k t e & n e w seco VerbandStudie: Firmen investierenin Mobile MailDie Optimierung von E-Mails für Smartphonesund Tablets steht bei vielen Versendernvon elektronischer Werbepostfür 2013 an erster Stelle, hat der eco Verbandder deutschen Internetwirtschaftzusammen mit der E-Mail-MarketingberatungsfirmaAbsolit und dem MarktforschungsunternehmenRegator herausgefunden.Bei einer Umfrage unter 254E-Mail-Marketingexperten hatten 58 Prozentder Fachleute die Investitionen in diemobile Optimierung der digitalen Post andie erste Stelle gesetzt. Nur etwa ein Viertelder derzeit in Deutschland versandtenWerbemails sind für die Darstellung aufmobilen Geräten geeignet. An zweiterStelle bei den für 2013 geplanten Investitionenins E-Mail-Marketing steht die Verbesserungder so genannten ConversionRate, also der Anzahl der Adressaten, diedie elektronische Post öffnen und daraufreagieren. 47 Prozent der befragten Expertensehen hier einen erheblichenNachholbedarf für dieses Jahr. Nur einknappes Drittel der in Deutschland versandtenWerbemails sind in Bezug aufdie Conversion Rate optimiert. Ähnlichliegen die Verhältnisse laut Umfrage beider Personalisierung, also in erster Linieder namentlichen Ansprache der Empfänger.34 Prozent der E-Mails sind heuteschon individualisiert; bis Ende diesesJahres soll die persönliche Ansprache bei79 Prozent aller Werbemails zum gutenTon gehören.+++ Ticker +++Smartphone ergänzt TV-ProgrammDas mobile Internet wird besonders häufig parallel zumFernsehen genutzt, so das Kernergebnis der Studie „MobileEffects“ von Tomorrow Focus Media, die Internet-Tendenzender deutschen Bevölkerung erkennen will. Grund für dieParallelnutzung ist die zusätzliche Unterhaltung(57,4 Prozent) und die weitere Informationssuche übergehörte beziehungsweise gesehene Inhalte (54,5 Prozent).→ Mehr Infos:www.tomorrow-focus-media.de/studien/mobile-markt/SoqueroTipps für mehr Traffic mitmit BewegtbildernÜber 70 Prozent der Internetnutzung,mobil oder im Web, findet mittlerweileüber Videos statt, so die Cisco-Studie„Visual Networking Index“. Grund genug,sich Gedanken zu machen, wie man Videosfür Suchmaschinen optimiert. Nungibt die Online-Marketing Agentur Soquerodazu Tipps.→ Tipp 1: Video-Dateiname kurz undprägnant: Der Dateiname des hochgeladenenVideos hat einen großenEinfluss auf das Ranking des Videos.Man sollte das Video vor dem Hochladenalso entsprechend sinnvollund beschreibend benennen. Jedochsollte man nicht wahllos Keywordsin den Dateinamen integrieren,da dies nach Spam aussieht.→ Tipp 2: Keyword im Video-Titel: DerVideo-Titel ist analog zum Webseiten-Titel eines der wichtigsten Ranking-Kriterien für YouTube-Videos. Sinnvollist eine Übereinstimmung oder Ähnlichkeitvon Dateiname und Video-Titel,da diese beiden Faktoren am stärkstenin die Bewertung einfließen.→ Tipp 3: Beschreibung des Videos imGesamtkontext: In der Beschreibungsollte man das Video prägnant undinteressant beschreiben. Auch dieIntention des Videos ist eine hilfreicheInformation.→ Tipp 4: Verlinkung zu relevanten Websites:Es ist gestattet und von YouTubeund Google ausdrücklich erwünscht,in den Beschreibungstext Links zuWebsites einzubauen.→ Tipp 5: Einbindung von Tags: Obwohldie Tags (Schlagworte) bei der Google-Suche keine Rolle spielen, können siedas YouTube-interne Ranking (oderdas Ranking anderer Videopor tale)maßgeblich verbessern. Besonders inder YouTube-internen Suche spielendie Tags eine wichtige Rolle.→ Tipp 6: Standbild animiert zum Anklicken:Ein gut gewähltes Standbildanimiert User zum Anklicken des Videos,es ist ein wichtiges Entscheidungsmerkmalfür die User, ob siedas Video auf einer Liste anklickenoder nicht.→ Tipp 7: Kontakte knüpfen: Neue Videoswerden automatisch in aktuelleBesten-Listen (etwa „Neu hinzugefügt“,„Meist gesehen heute“, „BesteBewer tung diese Woche“, „MeisteKommentare diesen Monat“) integriert.Es ist sinnvoll, sich am Anfangbesonders zu engagieren, da mandiesen Listen in der Regel viele Besucherabgewinnen kann.→ Tipp 8: „Mag-Ich“-Rating verknüpfen:Je häufiger ein Video positive Resonanzerfährt, desto interessanterscheint es auch für die User zu sein.Entsprechend werden Videos mit einemguten Rating (positives Verhältnisvon „Mag ich“ versus „Mag ichnicht“) besser gelistet.→ Tipp 9: Kommentare zulassen: Einehohe Anzahl an Kommentaren weistauf interessante Inhalte hin. Zudemsind Kommentare eine Möglichkeitdes interaktiven Austauschs im Internet.→ Tipp 10: Flagging (unangemesseneVideos) vermeiden: User haben dieMöglichkeit, Videos als unangemessenzu kennzeichnen. Eine hohe Anzahlan negativen Bewertungen hateinen negativen Impact auf das Videound dessen Ranking.→ Tipp 11: Videos auf externen Webseiteneinbinden: Videoportale wie You-Tube bieten Usern die Möglichkeit,Videos auf externen Webseiten einzubetten.Dies ist entweder per Linkoder per iframe möglich. Die Videossind zudem in verschiedenen Größenverfügbar.22 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


LifesizeDie Zukunft klar vor Augen:Videokommunikation 2013Ob miserable Bildqualität, Risiko Lauschangriffoder horrende Preise für Anschaffung,Installation und Betrieb: Auch 2012sah sich die Videotelefonie mit einerReihe an Vorbehalten konfrontiert. Life-Size zeigt, inwieweit Anbieter von Business-Videokonferenzlösungen2013 mitVorurteilen aufräumen können und mitwelchen Trends 2013 zu rechnen ist.HD für alle: Ein Breitbandanschlussgalt lange Zeit als Voraussetzung für Videotelefoniein HD-Qualität. Doch wenigewissen: Heute reicht bei qualitativ hochwertigenBusiness-Lösungen bereits einMegabit pro Sekunde für die Übertragungglasklarer Bilder aus. Diese Erkenntnishat 2012 nicht nur dazu geführt, dass eineVielzahl an Besprechungszimmern mitVideokonferenztechnik ausgestattet wurde.Auch in Arztpraxen, Fabrikgebäudenund Unterrichtssälen kamen vermehrtVideotelefonie-Lösungen zum Einsatz.Für 2013 sagt LifeSize einen Rückgangder Verkaufszahlen im Gesundheitssektorvoraus. Strenge Regularien behindernin Deutschland die digitale Arztdiagnoseaus der Ferne. Anders sehen die Prognosenfür den Bildungssektor und die Industrieaus. Hier rechnet LifeSize mit einerzunehmenden Nachfrage 2013.Daten sicher unter Verschluss: Obweb- oder softwarebasiert: Videokonferenzsystemegibt es heutzutage bereitsfür lau. Auf Rechnern in Finanz- oder Personalabteilungeninstalliert, werden siejedoch schnell zum Kündigungsgrund.Videokonferenzsysteme auf Unternehmensrechnernmüssen vertrauenswürdigeSicherheitsvorkehrungen gegen Hackerangriffenachweisen können.Preissturz in Sicht: Telepresence-Systeme sind längst nicht mehr State ofthe Art. Videokonferenzlösungen mitgleichwertiger Bild- und Tonqualität zudeutlich niedrigerem Preis haben diekos tenintensiven, zeitaufwendig zu installierendenRaumanlagen vom Marktverdrängt. Zu den neuen Topsellern gehörenvor allem Cloud-Lösungen odervirtualisierte Plattformen für Videotelefonie.Sie punkten neben dem optimalenPreis-Leistungsverhältnis mit einervergleichbar einfachen Installation. ImJahr 2013 wird sich die Nachfrage nachLösungen auf Basis von Cloud Computingund Virtualisierung weiter erhöhen.Videotelefonie wandelt sich zunehmendvom AV- zum IT-Produkt.+++ Ticker +++App-Entwickler nutzen SMS-TechnologieFür App-Entwickler sind SMS unerlässlich, wenn es darumgeht, eine Beziehung zu Nutzern aufzubauen, den Erfolgihrer App zu steigern und sich gleichzeitig mit ihrer Marketingstrategievon den App Stores zu lösen. Wie genau dasfunktioniert, zeigt das Whitepaper „Communicate, Connect& Curate“, das von Tyntec zusammengestellt wurde.→ Mehr Info: www.tyntec.comMobilePush-Anwendung für In-App Push MessagingExactTarget, Anbieter für digitales Marketing, hat seine neueAnwendung MobilePush veröffentlicht. MobilePush ermöglichtes Marketern, Push-Nachrichten über eine unabhängigeAnwendung zu senden oder die Push-Nachrichten über einMarketing Hub unter Verwendung von E-Mail, sozialenMedien und Internet in Kampagnen zu integrieren.→ Mehr Infos: www.ExactTarget.com/GoEverywhereVideo ExecutiveBriefing Center bei München eröffnetDer Netzwerkanbieter und Videokonferenz-DienstleisterInteroute hat in Ismaning bei München neue Videokonferenz-Vorführräume, das Executive Briefing Center, eröffnet. WarumInteroute in dieses Videokonferenz-Vorführzentrum eineSumme von 750.000 Euro investiert hat, erklärt Stefan Hofmann,Director Corporate Sales in Deutschland und Österreich,so: „Man muss es gefühlt haben, um zu verstehen,was modernes Video-Conferencing so besonders macht. Wirmöchten, dass sich unsere Kunden, die oft aus dem gehobenenMittelstand kommen, ein realistisches Bild davon machenkönnen, was diese Systeme heute leisten können.“Ich will’sauf Rechnung!Viele Kunden bekommen Sie nur per Rechnung!Immer mehr Kunden wollen ihre Online-Einkäufe per Rechnung bezahlen. Erfüllen Sie ihnen diesen Wunsch und profitierenSie von größerer Kundenzufriedenheit, die sich für Sie durch vollere Warenkörbe und eine höhere ConversionRate auszahlt. Vertrauen Sie auf die innovativen Ideen von arvato infoscore! Unsere maßgeschneiderten Lösungen undLeistungen unterstützen Sie rund um das Thema Rechnungskauf – sprechen Sie uns an!www.ich-wills-auf-rechnung.dewww.arvato-infoscore.de45%der Online-Shopper nutzen am liebstendas Zahlungsverfahren Kauf aufRechnung, wenn es angeboten wird.*Sie wollen mehr wissen?Besuchen Sie uns:Internet World, München19.–20. März 2013, Foyer, C 053*Quelle: ibi reasearch an der Universität Regensburg GmbH, E-Payment-Barometer, Dezember 2011


Sales m a k e p r o f i t p a y m e n tZahlungsvorlieben im E-Commerce:Klassiker und Trendswickelt, werden sie auch als M-Paymentsbezeichnet. Der Vorteil für Händler: Diesewurden speziell auf den Online-Handelzugeschnitten und bieten je nach Anbieterauch eine Zahlungsgarantie für den Betreiber.Zu den nutzerkontounabhängigenE-Payment-Verfahren zählen beispielsweiseZahlungen mit Paysafecard: sie erfolgenohne Vorab- Registrierung desNutzers beim Zahlungssystemanbieter.Der Nutzer lädt ein Guthaben auf, erwirbtCodes oder Seriennummern und setztdiese zur Zahlung ein. PayPal, mpass oderdie kontogebundene Prepaidkarte zählendagegen zu den nutzerkontogebundenenVerfahren, bei denen bei Kontoeröffnungzahlungsrelevante Daten, etwa die Adresse,hinterlegt werden müssen. Bei Direktüberweisungenwie Giropay wird dasonline-bankingfähige Bankkonto des Kundengenutzt.Das Verhalten der Konsumenten hatsich verändert, anstelle des PCs werdenmobile Geräte wie Smartphones und Tabletszum Surfen und Shoppen im Interneteingesetzt. M-Payment hat viele Gesichter:Mobiles Bezahlen ist in unterschiedlichenVarianten möglich. In der einfachvonSascha BreiteIm Bereich Online-Payment gibt es mittlerweile einige Klassiker, doch werden auch neue Bezahlmethodenentwickelt. Welche Vorteile bieten diese neuen E-Payment-Trends für Händler?│Sascha Breite, Head Portfolio & Positioning beim Payment ServiceProvider Six Payment ServicesDeutschland einig Smartphone-Land: Deutsche schätzen Shopping-Apps.Für Händler stellt sich die Frage, wie sieim E- und M-Commerce zügigen, kostengünstigenund reibungslosen Zahlungsablaufgewährleisten können, der unterschiedlichenKundenbedürfnissen gerechtwird und gleichzeitig die eigeneWirtschaftlichkeit sicherstellt. Noch immersind Klassiker wie Kauf auf Rechnung,Kreditkartenzahlung, elektronischesLastschriftverfahren (ELV) und Pay-Pal gängig und beliebt. Dabei rangiert dieKreditkarte mit weltweit mehr als drei MilliardenInhabern an erster Stelle. Beruhigendfür Händler: Die großen Kreditkartenorganisationenhaben mit MasterCardSecureCode und Verified by Visa Schutzvorkehrungengetroffen. Durch die erweiterteHaftungsumkehr ist im Falle desZahlungsausfalls die kartenherausgebendeBank – und nicht der Händler – haftbar.Im Gegensatz dazu birgt die Lastschrift,hierzulande nach wie vor beliebteste Online-Zahlungsart, das größteRisiko für den Händler: Das Ausfallsrisikoist hier gleich hoch wie bei der Zahlungper Rechnung. Eine Nutzung von AdressundBonitätsprüfungssystemen kann dasZahlungsrisiko nachhaltig reduzieren,doch mehr als 30 Prozent der Online-Händler bearbeiten ihre Lastschriften manuellund verzichten auf diese Möglichkeit.Händler bieten meist Vorkasse perÜberweisung, an zweiter Stelle folgen Pay-Pal sowie Zahlung bei Abholung. Erst danachkommen Rechnung oder Kreditkarte,Nachnahme oder Sofortüberweisung,wie eine Studie von ibi research gezeigthat. Doch neben klassischen Bezahlverfahrengibt es auch speziell für den E-Commerce entwickelte Verfahren. Werdendiese über mobile Endgeräte abge-24 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


sten Form wird über den Browser desSmartphone oder Tablet im Online-Shopeingekauft; alle dort angebotenen Zahlungsverfahrenlassen sich so nutzen.Mit speziellen Apps wird das mobileEinkaufen noch einfacher und der Besuchdes Online-Shops ist nicht mehr nötig. DieApp bietet Konsumenten ein verbessertesEinkaufserlebnis, einfachere Bedienungund nützliche Zusatzfunktionen. Direktüber die App werden Bestellungen aufgegebenund Zahlungen angewiesen, meistper Kreditkarte, Lastschrift oder Rechnung.Das mpass-Verfahren von O2, Vodafoneund T-Mobile dagegen kombiniertLastschrift verfahren mit zusätzlichen Sicherheitsprüfungen.Der Nutzer gibt Zahlungenmittels einer mTAN frei, die er perSMS erhalten hat. Dazu muss er sich mitseiner Handynummer bei mpass registrierthaben. In Deutschland steht dasVerfahren rund 70 Millionen Teilnehmernoffen. Noch wenig verbreitet sind MobileWallets, die Verwendung des Smartphoneals Geldbörse. Die notwendigen Angabenwerden dabei entweder im Smartphoneselbst (hier bietet die SIM-Karte den bestenSchutz) oder zentral in der Cloud gespeichert.Denkbar ist auch der Einsatzvon Apps als Mobile Wallet.Virtuelle Wallets sind in Deutschlandnoch recht unbekannte Dienste, die MasterCard(PayPass Wallet) und Visa (V.me)anbieten. Der Vorteil soll in der erhöhtenSicherheit und der vereinfachten Zahlungsabwicklungdurch One-Click Checkoutsliegen.Seit Einstellung des ZahlungsdienstesGoogle Checkout im Herbst 2011 arbeitetGoogle an der Einführung der „GoogleWallet“ als M-Payment-System. Konsumentenspeichern Kreditkarten in derGoogle Wallet, aber auch Gutschein- oderBonuspunktekarten sollen sich so verwendenlassen. Auch PayPal, das mit über200 Millionen registrierten Anwendernattraktivste Online-Zahlungsverfahren fürE- und M-Commerce, bietet Möglichkeitenfür das mobile Bezahlen.Mit E-Payment-Verfahren könnenHändler dem Bedeutungszuwachs mobilenZahlens nachkommen. Bei mpasssind etwa Sicherheit und Bequemlichkeitgegeben, denn Identität der Kunden undExistenz ihrer Bankverbindung werden inEchtzeit geprüft.Ein kleiner Wermutstropfen bleibt,denn bis sich die neuen Zahlmethodenbei Händlern durchgesetzt haben und vonKunden allgemein akzeptiert werden,wird es dauern. Bis dahin können Kaufabbrüchedie Folge sein, wenn ausschließlichE-Payments angeboten werden. ■Quelle: © adimas - Fotolia.comJETZTTICKETSICHERNTeilnahme schon ab249,- EuroDie Konferenz für Affiliates, Merchants,Netzwerke und Agenturen.Infos & Anmeldung:www.affiliate-tactixx.de


Sales m a k e p r o f i t p a y m e n tKurz-Checkliste für dieAnbieterauswahlvon Thomas BolzÜber die Payment-Vorlieben der Kunden und die „Must-haves“ der Zahlmethoden aus Konsumentensichtgibt es jede Menge Studien und Umfragen. Doch was erwarten Händler von den Payment-Lösungen?│ Thomas Bolz ist Consultant bei ibi research an der Universität Regensburg. Seit 1993bildet ibi research eine Brücke zwischen Universität und Praxis. Die Projektschwerpunktesind E-Commerce, E-Banking, E-Invoicing, Zahlungsverkehr und E-Payment.Weiter ist ibi research Initiator und Herausgeber des E-Commerce-Leitfadens.In Zeiten der steigenden Umsätze imInternethandel nehmen Aspekte wieShop-Gestaltung, Online-Marketing undKonkurrenzanalyse für viele Online-Händler einen hohen Stellenwert ein.Wie Studien zeigen, ist auch die Zahlungsabwicklungein bedeutender Faktor.Die Spanne der derzeit verfügbarenZahlungsverfahren im deutschen E-Commerce reicht dabei von der Zahlungper Vorkasse und Rechnung über Nachnahme,Lastschrift und Kreditkarte bishin zu Verfahren, die speziell für denelektronischen Handel entwickeltwurden (E-Payment-Verfahren).Online-Händler sollten sich einen Überblickverschaffen und dann die für sie passendenVerfahren auswählen. Die Bedeutungund Komplexität der Auswahlgeeigneter Zahlungsverfahren wird vonOnline-Händlern jedoch häufig unterschätzt.Zum einen sind funktionale Anforderungenzu erfüllen. Zum anderensollte die Zahlung auch kostengüns tigund sicher sein und von möglichst vielenKunden akzeptiert werden. Doch welcheAuswahlkriterien sollte ein Händler berücksichtigen?Einige der genannten Kriterien habeneine konträre Verbindung zueinander.So führt beispielsweise eine Erhöhungdes Schutzes vor Zahlungsausfällengewöhnlich zu höheren Kosten, zueiner niedrigeren Akzeptanz bei denKunden oder zu einer komplexerenIntegration in die bestehenden Systeme.Daher ist bei der Analyse der derzeitverfügbaren Zahlungsverfahren imdeutschen E-Commerce festzustellen,dass kein Verfahren allen Anforderungenvon Online-Händlern und Kundengleichzeitig gerecht wird. Insbesonderemüssen Kompromisse bei den dreiKriterien „Akzeptanz durch Kunden“,„Kos ten“ und „Schutz vor Zahlungsausfällen“eingegangen werden. Jedoch istnicht nur der Markt für Zahlungsverfahreneiner stetigen Veränderung ausgesetztund unterliegt einem intensivenWettbewerb. Auch die Kundenanforderungenverändern sich mit der Zeit.Online-Händler sollten deshalb regelmäßigihr Angebot an Zahlungsverfahrenanalysieren und gegebenenfallsanpassen. So haben in den letzten zweiJahren mehr als 60 Prozent der Online-Händler ihr Portfolio an Zahlungsverfahrenüberarbeitet und dabei größtenteilsdas Angebot um zusätzliche Verfahrenausgeweitet. ■→ Weitere Informationen:www.ecommerce-leitfaden.deCheckliste: Auswahl von Zahlungsverfahren für Web-ShopsFolgende Kriterien sollten Online-Händler bei der Auswahl von Zahlungsverfahren beachten:KriteriumFragestellung, die bei der Bewertung beantwortet werden sollte.Verbreitung/Akzeptanz durch Kunden Welcher Anteil der Kunden/Zielgruppe des Unternehmens kann das Verfahren ohne(national sowie international)Weiteres nutzen?Schutz vor Zahlungsausfällen undWie hoch ist das Risiko von Zahlungsausfällen und Zahlungsverzögerungen und inwiefernZahlungsverzögerungenkann man sich davor schützen? Wann erfolgt der Zahlungseingang?KostenWelche einmaligen und wiederkehrenden Kosten fallen an?Unterstützung durchgängiger Prozesse Inwiefern können mithilfe des Zahlungsverfahrens durchgängige/automatisierte Prozessegestaltet werden?Einfache IntegrationWie lässt sich ein Zahlungsverfahren in die genutzten Systeme integrieren26 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


p a y m e n tPayment-Portfolio: Entscheidend,aber oft vernachlässigtvon Joachim BeckWas macht einen guten Webshop zu einem er folgreichen Webshop? Mit einer Zahlungsar t ist eskaum getan – ein gelungenes Portfolio an Zahlungsoptionen kann geschäftsentscheidend sein.Innovatives Konzept, spannende Produkte,konkurrenzfähige Preisgestaltungund ansprechendes Design – ein guterWebshop hat viele Eigenschaften. Einebesondere Bedeutung kommt jedochdem Checkout zu – er ist der neuralgischePunkt beim Online-Einkauf. Hierentscheidet sich, ob aus dem Interessentenein zahlender Kunde wird. ibi researchidentifiziert in der Studie „E-Payment-Barometer2012“ die drei wichtigsten Anforderungenan ein Zahlverfahren: Kosten,Schutz vor Zahlungsausfällen und nichtzuletzt Kundenakzeptanz. Kurz gesagt:Online-Händler können nur dann Umsatzerzielen, wenn sie die Zahlungsmethodenanbieten, mit denen der Kunde einkaufenmöchte. Wie sich die Auswahl derBezahlarten auf die Abbruchquote auswirkt,hat ibi research im Rahmen desProjektes E-Commerce-Leitfaden untersucht.In der Neuauflage der Studie „ErfolgsfaktorPayment“ wurden im vergangenenJahr 1200 erfahrene Online-Käuferzu ihren Zahlungsvorlieben befragt.Diese Verfahren sind unverzichtbarshop – im Jahr 2008 waren es nur 79Prozent. Werden ergänzend zur Vorkasseweitere Bezahlverfahren angeboten,sinkt die Quote deutlich. Ganz oben stehtder Rechnungskauf: Nur 15 Prozent derBefragten brechen ab, wenn er zusätzlichangeboten wird. Dicht darauf folgt dieKreditkarte, bei der die Abbruchquote auf25 Prozent fällt – was sich noch verbesserndürfte, denn kein anderes Bezahlverfahrenhat in den letzten Jahren sostark an Akzeptanz gewonnen. Ebenfallssehr beliebt ist das Online-BezahlverfahrenPayPal mit einer Abbruchquote von33 Prozent. Die Lastschrift hingegen rangiertzwar noch immer an vierter Stelle,hat aber in den letzten Jahren zugunstender Kreditkarte an Akzeptanz verloren.Dass der Rechnungskauf beim Online-Käuferso beliebt ist, verwundertnicht – denn hier hat er das geringste Risikound muss erst zahlen, wenn er dieWare in seinen eigenen Händen hält. Anderssieht es auf Händlerseite aus – erfürchtet beim Rechnungskauf das Risikovon Zahlungsausfällen. Eine Lösung fürdas Problem ist die Auslagerung der Zahlungsabwicklungan Drittanbieter, dieauch das Risiko übernehmen. Besonders│Joachim Beck ist Produktmanager E-Commerce, MoTo, M-Commerce, Unternehmensplanungund strategische Projekte beim Payment Service Provider ConCardis.Die meistgenutzten Zahlverfahren warendemnach Kreditkarte, Rechnung, PayPal,Lastschrift, Vorkasse und sofortüberweisung.Dass die Vorkasse vor allem beimHändler beliebt ist, wird in der Studie wiedereinmal deutlich: 74 Prozent der Händlerbieten das Zahlverfahren an – nutzenwollen es hingegen nur 34 Prozent derKunden. Entsprechend wirkt sich Vorkasseauf die Abbruchquote aus: Wird nurdiese Zahlungsmethode angeboten, verlassenneun von zehn Kunden den Webbeliebtist der Rechnungskauf übrigensbei Frauen, bei Zahlung mit Kreditkarteliegen hingegen Männer vorne. Grundsätzlichsollten Händler auf die Akzeptanzder wichtigsten Kartenanbieter achten,besonders wenn sie Kundschaft im Auslandansprechen wollen.Auf die Mischung kommt es an: Werdenin Kombination mit den oben genanntenVerfahren noch Online-Bezahldienstewie sofortüberweisung.de angeboten,lässt sich die Abbruchquote aufein Prozent senken. Viele Online-Händlerscheuen sich jedoch davor, mehrere Zahlverfahrenanzubieten, da sie den Aufwandder Einbindung vieler Zahlungsmodulein ihr Shopsystem fürchten. EineLösung dafür sind die Produkte von PaymentService Providern, die eine Vielzahlan Bezahlmethoden in einem Paket umfassen– darunter Kreditkartenanbieter,Online-Bezahlverfahren wie PayPal odersofortüberweisung oder Rechnungskauf-Anbieter. Die Komplettlösung sind meistmit allen gängigen E-Commerce-Shopsystemenkompatibel. So können sich Webshop-Betreiberihrer Kernaufgabe widmen:Produkte zu finden und diese Kundenanzubieten. ■www.e-commerce-magazin.de 03/13 e-commerce-magazin 27


Sales m a k e p r o f i t p a y m e n tMit Collecting Services neueMärkte rentabel erobernvon Ralf GladisDurch Collecting können Händler im Ausland lokale Zahlungsmethoden anbieten, ohne zahlreiche Kontenzu führen. Damit ist es zwar etwas teurer, als alles selbst abzuwickeln, aber es ist auch effizienter.│Ralf Gladis, Geschäftsführer beim Payment Service Provider ComputopOnline-Händler, die ihre Waren undDienstleistungen nicht nur im eigenenLand vertreiben, sondern auch die Chancenim kontinentalen oder interkontinentalenUmfeld nutzen wollen, habenmit vielschichtigen organisatorischenHerausforderungen zu kämpfen.Collecting Services bieten schnelleund unkomplizierte ExpansionNeben Sprache und Bürokratie gehörendazu auch die Zahlungsabwicklung undder Geldtransfer auf das Konto desHändlers. Für die Abwicklung lokalerZahlungsmethoden wie EPS in Österreichoder iDEAL in den Niederlandenbrauchen Händler in jedem Land ein lokalesKonto. Dies führt bei internationalenUnternehmen zu einem großen administrativenAufwand. Dabei erhöhtjedes einzelne Konto den Aufwand in derBuchhaltung, und zudem führt auch diePrüfung der Verträge nach lokalemRecht zu Zeitverzögerungen. Obwohl ausSicht vieler Händler eine Expansion inandere Länder sinnvoll erscheinen mag,stehen für zahlreiche Unternehmen geradeam Anfang die Einrichtungskostenund laufende Kosten für Buchhaltungund Anwälte in keinem Verhältnis.Die umständlichen und kompliziertenVerfahren, um die Geschäfte internationalauszuweiten, können mitCollecting Services vergleichsweise einfachgelöst werden. Durch CollectingServices sind Händler in der Lage, imAusland lokale Zahlungsmethoden anzubieten,ohne zahlreiche Konten imAusland zu führen. Statt dessen unterhaltenviele regulierte Payment Providerweltweit ein Kontennetzwerk, um dieUmsätze im Ausland unkompliziert einzusammelnund automatisch auf dasKonto des Händlers zu überweisen. DasCollecting ist deshalb zwar etwas teurer,als alles selbst abzuwickeln, aber es istauch erheblich effizienter und beschleunigtden Markteintritt.Regionale Bezahlmethoden alsSchlüssel zum ErfolgGerade vor dem Hintergrund, dassHändler in neuen Märkten erst ihre Markebekannt machen müssen, steigt derUmsatz im Ausland oft langsamer alserwartet. Ohne Collecting Services habenviele Online-Händler schlicht kaumeine Chance, in anderen Ländern oderKontinenten in absehbarer Zeit einenReturn of Invest zu erreichen. Nun sindaber in vielen Fällen landesspezifischeBezahlmethoden wie Przelewy24 inPolen oder iDEAL in den Niederlandendeutlich wichtiger als beispielsweise eineklassische Kartenbezahlung. Dieseregionalen Bezahlmethoden sind derSchlüssel zum Erfolg, denn die Kundenim Ausland oder bestimmte Zielgruppennutzen diese lokalen Bezahlmethodengerne und häufig. Ohne lokale Bezahlverfahrensteigen deshalb die Bestellabbrücheund ein wesentlicher Teil derChancen im Ausland gehen verloren.Anbieter von Collecting Services gibtes einige und der Online-Händler hat dieQual der Wahl. Ziel ist es, den gesamtenadministrativen Aufwand mit minimalenRessourcen für einen maximalen Gewinnzu organisieren.Ein Beispiel aus dem eigenen Haus:Bei Computop beispielsweise sind dieCollecting Services Teil im Gesamtportfoliound nahtlos in die Payment-PlattformPaygate integriert. So kann derHändler nicht nur die für ihn idealen Bezahlmethodenfür unterschiedliche Länderindividuell bestimmen, sondern imgleichen Zug die Collecting Services indas Gesamtsystem integrieren. Wennzusätzlich auch alle nötigen Module zurBetrugsprävention im selben System integriertsind, kann sich der Online-Händlerauf sein Kerngeschäft konzentrieren:den Handel mit Waren und Dienstleistungenund den Ausbau der Geschäftein neue Märkte. ■28 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


p a y m e n tIn-App Payment:Zwei Fliegen mit einer Klappevon Christoph JungGanzheitliche „Out-of-the-Box“-Payment-Lösungen im Bereich M-Payment gibt es kaum. Ein für Konsumentenund Händler interessanter Ansatz ist In-App Payment: Er bietet Sicherheit und Komfort.stimmt werden. Käufer zahlen in derRegel immer mit der gleichen präferiertenMethode, sei es per Lastschrift,Kreditkarte oder PayPal. Die angebotenenZahlverfahren können damit sogarals Marketinginstrument dienen.→ Wer über mobile Geräte shoppt, hatselten zusätzlich benötigte Informationenwie etwa seine TAN-Liste zur Hand.Entsprechend sollten Zahlverfahrenzur Verfügung stehen, die für den M-Commerce geeignet sind.→ Die im Checkout angebotenen Zahlverfahrensollten lediglich die mandatorischenParameter abfragen und aufoptionale verzichten, um die Abbruchquoteso gering wie möglich zu halten.→ Mit einer Stammkundenfunktion, dieden Kunden, seine Daten sowie seinpräferiertes Zahlverfahren erkennt,erreichen Sie ebenfalls eine deutlicheReduzierung der Kaufabbrüche.Die neuen Herausforderungen im mobilenVerkauf sind für Händler mit Risikenund hohem administrativen Aufwandverbunden. Viele Händler erwarten dahervon Payment-Dienstleistern sowohldie Überprüfung der Käufer zu überneh-│Christoph Jung (41) ist für den Payment Service Provider Ogone als Head of SalesDACH tätig. Zuvor war er als Senior Product Manager für ConCardisverantwortlich; weitere Branchen-Expertise hat Jung unter anderem als BusinessDevelopment Manager beim IT-Finanzdienstleister Atos Worldline gesammelt.Noch in diesem Jahr werden laut Googlemehr Menschen über mobile Geräte aufdas Internet zugreifen als über PCs. Eineweitere Studie von Adobe hat ergeben,dass 2013 rund 60 Prozent der mobilenEinkäufer über Apps shoppen werden.Online-Händler reagieren auf diesenTrend: Um die Masse an mobilen Nutzernund Einkäufern zu erreichen, werden immermehr Shopping-Apps entwickelt, sowohlin Form von speziellen App-Shopsals auch in Ergänzung zum klassischenOnlineshop. Dennoch gibt es bisher nurwenige „Out-of-the-Box“-Lösungen, mitdenen die wichtigsten Zahlmethoden sicherund einfach in eine App integriertwerden können. Eine zusätzliche Herausforderungim mobilen Commerce isteine an die Geräte angepasste Darstellungder Seite. Viele Anwendungen sindso umständlich gestaltet, dass für dieNutzer der eigentlich einfache Einkaufschwierig und langwierig wird. Dabeikommt es besonders dort, wo „on thego“ geshoppt wird, auf gute Usability an.Dazu gehört auch, dass mit einem Klickdie Zahlung abgeschlossen werdenkann. Beim Payment sollten daher verschiedeneFaktoren beachtet werden:→ Bei der Durchführung der Zahlungsollte kein Medienwechsel erfolgen.Eine offensichtliche Umleitung währenddes Checkout-Prozesses undein anschließender Wechsel zurückzur Shop-App ist für den Käufer verwirrendund zeitraubend.→ Um die Conversion Rate zu erhöhen,ist es wichtig, dass die gewählten Zahlverfahrenrezipientengerecht sind, alsoauf die jeweilige Zielgruppe abgemenals auch das Risiko von Zahlungsausfällenzu reduzieren. Gleichzeitig solltenKunden nicht offensichtlich auf externeSeiten weitergeleitet werden, dasLook & Feel der Shops soll bestehen bleiben.Bei der Mehrzahl der Angebote wirdder Kunde hingegen im Redirect-Verfahrenvon der App auf die Payment-Seiteweitergeleitet und dann wieder zurück indie App. Doch das muss nicht mehr sein,denn zeitgemäße In-App-Payment-Variantenerlauben eine Bezahlung innerhalbder App - zur Zufriedenheit der Kunden(einfache Handhabung) und der derHändler (Sicherheit). ■www.e-commerce-magazin.de 03/13 e-commerce-magazin 29


Salesm a k e p r o f i t p a y m e n tWhitelabelling als Gretchenfragebeim Rechnungskaufvon Dunja KoelwelWas ist für Händler besser? Ein White-Label-Produkt, das im Hintergrund arbeitet? Oder sollte einHändler mit dem Renommee des Payment-Spezialisten punkten? Drei unterschiedliche Thesen.Whitelabelling verschenkt PotenzialMuss es eine White-Label-Lösung sein?Nein, denn On line-Händler können vomNamen des Dienstleisters profitieren.Die wichtigste Währungim E-Commerceheißt Vertrauen. Dennnur wenn sich derKunde sicher fühlt,kauft er tatsächlichein. Die Auswahl der Zahlungsmethoden, dieein Online-Shop anbietet, ist ein wichtigerFaktor, um dieses Vertrauen herzustellen. DieDeutschen wollen beim Online-Einkauf amliebsten mit Rechnung bezahlen – das verwundertnicht: Der Kunde bezahlt erst nachErhalt der Ware, geht also kein Risiko ein. Dasfördert sein Vertrauen in den Online-Shop –und die Wahrscheinlichkeit, dass er wiederholtdort einkauft, steigt. Das wissen auch dieHändler. Immer mehr Online-Shops bietendeshalb Rechnungskauf als Zahlungsmethodean. Mancher von ihnen befürchtet aber,dass es den Kunden verwirrt, wenn er dieRechnung beispielsweise von Klarna bekommtund nicht vom Online-Shop selbst. Isteine White-Label-Lösung deshalb besser?Mitnichten. Online-Käufer achten bei ihrerKaufentscheidung nicht nur darauf, ob derShop vertrauenswürdig ist – sondern auch,ob er auf bekannte und verlässliche Partnersetzt. Das gilt für Logistikpartner ebenso wiefür Zahlungsdienstleister. Eine Marke kannzusätzlich Vertrauen herstellen und dem Käuferein Gefühl von Sicherheit vermitteln. Einprominenter Name eiens seriösen „Zahlungauf-Rechnung-Anbieters“wird damit immermehr zu einem Synonym für sicheren Rechnungskaufim E-Commerce.→ Mikael Wintzellist Vertriebschef bei Klarna DACH. Davor warer bereits acht Jahre in führenden Positionenbei verschiedenen Unternehmen in dereuropäischen Payment-Branche tätig.Whitelabelling ist eher für „GroSSe“Bei etablierten Shops,die bereits eine hoheKundenreputation haben,kann es Kundenverwirren, wenn er beider Bezahlung auffremde Marken vonDienstleistern stößtoder auf eine externeSeite umgeleitet wird.Für kleinere oder neuereOnlineshops, diejedoch noch keine hohe Kundenbindung haben,kann gerade beim Kauf auf Rechnungder Hinweis auf einen professionellen Anbieterjedoch vertrauensbildend sein und dieKaufabbruchquote senken. Das gleiche giltfür den Ratenkauf und das nachgelagerteMahnwesen.RatePAY gehört als EOS-Tochter der OttoGroup an, die mehr als 60 Jahre Erfahrungenim Versandhandel hat. Zu unseren Kundenzählen sowohl Webshops, deren Namenbereits hohes Kundenvertrauen genießen,als auch solche, die erst Fuß fassenund Kunden generieren müssen. Daherbieten wir beide Lösungen an. Der Shopinhaberentscheidet, ob auf seiner Websiteunser Name als Payment-Dienstleister inErscheinung tritt oder er die ganze Zahlungsabwicklungals Whitelabel-Lösungwählt. So kann jeder Händler die Methodewählen, die im Blick auf seine Zielgruppeam besten geeignet ist.→ Miriam Wohlfarthhat RatePAY im Dezember 2009 mitgegründetund ist gemeinsam mit Jesper Wahrendorfdessen Geschäftsführerin. Vor derGründung von RatePAY war sie Deutschland-Chefindes international agierendenPayment-Service-Providers Ogone.Whitelabelling ist eine ChanceBekannte ZahlungsartenbeziehungsweiseMarken wie PayPal,Sofortüberweisungund so weiter sorgenbei Erstkunden im E-Commerce für Vertrauen.Dennoch darfdies nicht darüber hinwegtäuschen,dassWhite-Label-Bezahlartenwie der „Kaufauf Rechnung“ von Käufern in Deutschlandoft favorisiert werden – im Unterschied etwazu Frankreich und Großbritannien. E-Commerce-Anbieter,die sich dem verschließen,schöpfen ihr Marktpotenzial nicht aus. UnflexibleHändler mit einem begrenzten Angebotan Zahlungsarten, die auf „Whitelabel-Lösungen“ wie den Rechnungskauf verzichten,riskieren sogar den Kaufabbruch inletzter Minute. Dann hilft auch das besteMarketing, das beste Angebot und der besteInternetauftritt nicht weiter.Unternehmen, die bereit sind, das Thema„Kauf auf Rechnung“ vorurteilsfrei neu zubewerten, erschließen sich ein großesWachstumspotenzial im Online-Handel. Inden meis ten Fällen ist es sinnvoll, dieseBusiness-Prozesse komplett auszulagern,da ihre Komplexität im eigenen Unternehmennicht abgebildet werden kann und zuviele Ressourcen binden würde.“→ Peter Bauknechist Solution Director bei Swiss Post Solutions.Zuvor war er Geschäftsbereichsleiterbei Vodafone Information Systems und leitetedavor das Produktmanagement beiRWE Systems.30 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


p a y m e n tBetrügern immer einenSchritt vorausvon Heiner KallweitRisikomanagement und Fraud Prevention sind für Online-Händler keine Kür, sondern Pflicht.Was sollen effektive Lösungen zur Betrugsprävention alles abdecken können?Der Umsatz im Online-Handel soll inWesteuropa 2013 auf über 125 MilliardenEuro steigen. Wichtigstes Hemmnisfür das Wachstum ist jedoch der zunehmendeBetrug. Mit der wachsenden internationalenAusrichtung des Online-Handels treten gleichzeitig immer ausgefeiltereBetrugsmuster zutage: DasThema Sicherheit steht bei den Händlerndamit auch 2013 ganz oben auf derAgenda.Betrug mit intelligenter SoftwarebekämpfenDie Anforderungen von Shopbetreibernan effektive Lösungen zur Betrugsbekämpfungwerden immer komplexer.Moderne Risikomanagement- undFraud-Prevention-Software ist gefragtwie nie zuvor. Diese verknüpft verschiedeneMethoden zu intelligenten Regelwerkenund Entscheidungsstrategien,nach denen Transaktionen noch vor Abschlusseines Geschäfts geprüft werden.Dabei werden auch individuelle branchen-und geschäftsspezifische Parameterberücksichtigt. Händler sind inder Lage, rechtzeitig unterschiedlicheBetrugsmuster zu erkennen und einefundierte Entscheidung zu treffen, obsie einen Kauf zulassen oder ablehnen.Fraud-Prevention-Software wertetalle Transaktionen in Echtzeit und nachverschiedensten Kriterien aus: IP-Adressenoder Kreditkarten, zu denen bereitsvermehrt Betrugsfälle gemeldet sind,sind nur zwei Beispiele für Betrugsindikatoren,die zur Ablehnung einer Zahlungdurch die Software führen können.Diese schlägt auch Alarm, wenn bei einerKreditkartenzahlung das Land derkartenausgebenden Bank in keinemplausiblen Verhältnis zum Land der Internetverbindungdes Kunden steht.Intelligente Regeln und Entscheidungslogikenhelfen Shopbetreibern,sich vor Zahlungsausfällen zu schützen.Zusätzlichen Mehrwert schaffen Fraud-Prevention-Lösungen, die Händlern einMaximum an Transparenz bieten. In derPraxis liefern sie grafische Darstellungen,anhand derer sich die Entwicklungvon Betrugsparametern wie die Chargeback-oder Betrugs-Quote im zeitlichenAblauf übersichtlich verfolgen lässt.Händler erhalten eine aggregierte Sichtauf das Gesamtbild ihrer Betrugsabwehrund sehen genau, welcher Anteil anTransaktionen abgelehnt wird und auswelchen Gründen diese Zahlungen verweigertwerden.Gleichzeitig können sie erkennen,ob die Software effektiv arbeitet oder obes eine zu große Anzahl an „False Positives“,also abgelehnten regulären Transaktionen,gibt.Die in Fraud-Prevention-Softwareeingesetzten Regelwerke sind keine sta-│Heiner Kallweit ist Head of Product Line Risk & Fraud Prevention beim PaymentService Provider Wirecard. Er hat Elektrotechnik an der Humboldt-Universität zu Berlinstudiert und war unter anderem als Consultant beim Managementberatungs-Dienstleister Accenture tätig, bevor er 2003 zu Wirecard wechselte.tischen Konstrukte. Aus gutem Grund:Betrugsmuster verändern sich ständigund Händler müssen in der Lage sein,ihre Betrugsprävention diesen Entwicklungenlaufend anzupassen. Hierfür istes wichtig, dass die Software transparentund übersichtlich arbeitet. Nur sokönnen Händler ihr Risikomanagementkontinuierlich überprüfen und Regelnsowie Entscheidungslogiken nachhaltigoptimieren.FazitModerne, transparent arbeitende Softwareermöglicht Händlern maximaleKontrolle bei der Steuerung ihrer Betrugsprävention.Dadurch können siesich nicht nur besser vor Zahlungsausfällenschützen, sondern auch das Verhältniszwischen erkanntem Betrug und„False Positives“ verbessern. Dienstleisterwie die Münchener Wirecard AG helfenShopbetreibern, ihr individuelles Risikomanagementohne hohe Anfangsinvestitionenaufzubauen und bietenihnen Fraud-Prevention-Lösungen, mitdenen sie ihren Umsatz effektiv steigernkönnen. ■www.e-commerce-magazin.de 03/13 e-commerce-magazin 31


Salesm a k e p r o f i t p a y m e n tKampf dem Phishing:Sanktionen sind kein Hexenwerkvon Matthias SetzerGegen dreiste Betrüger, die sich als seriöse Unternehmen tarnen, um an die Kontodaten von Online-Käufern zu kommen, hilft vor allem eines: gnadenlose Aufklärung.│Matthias Setzer (38) ist Leiter Geschäftskunden und Innovation D/A/CH beiPayPal Deutschland. Er startete seine Karriere als Manager Business Development beider Bertelsmann DirectGroup. Anschließend war er als European Project Manager,Portal Business & Search, für Lycos Europe tätig.„Aus Sicherheitsgründen wurde Ihr Kundenkontoeingeschränkt oder gesperrt.“E-Mails mit diesem oder ähnlichen Inhaltenlanden oft in den Postfächern von Internet-Nutzern.Vermeintliche Absendersind große Online-Händler, Banken oderPayment-Dienstleister wie PayPal, dieden Empfänger darum bitten, nach demKlick auf einen Link Kontoinformationeneinzugeben. Tatsächlich jedoch steckenInternet-Betrüger hinter den oft täuschendecht wirkenden, so genanntenSpoof- oder Phising-E-Mails, die auf dieseWeise versuchen, an fremde Zugangs-,Konto- oder Kreditkartendaten zu gelangen.Und selbst wenn der Kunde denSchwindel bemerkt – das Vertrauen indas Internet und den E-Commerce fördertes nicht, wenn Verbraucher das Gefühlhaben, allenthalben Betrügern auf denLeim gehen zu können. Was also könnenHändler tun, um Kunden beim Online-Einkauf ein sicheres Gefühl zu vermitteln?Hier gilt es, zunächst die eigenenHausaufgaben zu erledigen. Als grundlegendeMaßnahme zum Schutz von Kundendatensollten Händler mit zwei Datenbankenauf verschiedenen Servern arbeiten– eine Datenbank für Bestelldaten,eine separate, nicht direkt mit dem Webverbundene für sensible Kontodaten.Darüber hinaus ist es empfehlenswert,Standards für Kundenpasswörter zu definieren,da Passwörter mit Zahlen undvor allem Sonderzeichen mit normalerRechenleistung nicht mehr geknackt werdenkönnen. Auch sollten Händler einAuge darauf haben, gefährliche Sicherheitslückennicht durch veraltete Verschlüsselungsstandardswie MD5, mangelndeSoftware-Tests und Vernachlässigungstandardmäßiger Updates vonApache-Servern und PHP-Scripts entstehenzu lassen. Die Installation einer Anti-Phishing-Lösung hilft Unternehmen dabei,Phishing und E-Mail-Betrugsattackengegen ihre Kunden aktiv blockieren zukönnen.Vor allem aber das Angebot der richtigenOnline-Zahlungsarten sorgt verbraucherseitigfür ein sichereres Gefühl. Kunden,die über PayPal bezahlen, müssenkritische Konto- oder Kreditkarten nichtbeim Shopbetreiber angeben. Stattdessenliegen sie verschlüsselt auf den Servernvon PayPal, wo sie ein Team von Sicherheitsexpertenmit Unterstützung einerTechnologie zur Betrugsbekämpfungrund um die Uhr, an sieben Tagen pro Wocheüberwacht. Kommt es dennoch zueiner nicht autorisierten Transaktion, sowird PayPal den Kontoinhaber nicht hierfürhaftbar machen. Ausnahmen bestehen,wenn der Kontoinhaber jemandemvorsätzlich oder grob fahrlässig Zugangzum PayPal-Konto verschafft oder dievereinbarten Sicherheitsmaßnahmennicht eingehalten hat. Die beste Waffegegen Internet-Betrüger ist aber die Sensibilisierungder Verbraucher für das ThemaPhishing. Hier gilt es, Shopkundenüber Maßnahmen für den sicheren Online-Einkaufaufzuklären und für möglicheAnzeichen von Internet-Betrug zusensibilisieren. Dazu zählt etwa, daraufhinzuweisen, dass seriöse Anbieter Kundennie per Mail auffordern würden, persönlicheKundendaten via Link auf einerWebsite einzugeben. Im Zweifelsfall empfiehltes sich, die Adresse der Websiteoder des Zahlungsanbieters manuell inein Browserfenster einzutippen. Darüberhinaus sollten Kunden aktiv aufgefordertwerden, verdächtige Mails unverzüglichohne Änderungen an der Betreffzeile anden vermeintlichen Absender weiterzuleiten,damit dieser Gegenmaßnahmen ergreifenkann und sie anschließend ausdem E-Mail-Postfach löschen. PayPalnimmt verdächtige E-Mails jederzeit unterspoof@paypal.com entgegen. Aus Sicherheitsgründenerfolgt nur eine automatisierteAntwort und es werden entsprechendeMaßnahmen ergriffen. Esliegt im Interesse jedes Online-Händlerszu verhindern, dass Phishing eine ganzeBranche in Verruf bringt. Die Maßnahmendafür sind kein Hexenwerk. ■32 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


PERSONAL2013Fachmessen für Personalmanagement+++ Ticker +++ Ticker +++Auswertungs-Tool für den Online-HandelPayment Service Provider Computop hat gemeinsam mit Akquinet ein Business-Entscheidungsinstrument für den Online-Handel vorgestellt. Das Tool bietet Händlerndetaillierte Statistiken über das Online-Bezahlverhalten ihrer Kunden, um so dasAngebot an Bezahlmethoden auf Basis fundierter Erkenntnisse optimieren zu können.Deutsche Unternehmen sind noch nicht SEPA-ready!Die Studie „SEPA-Umsetzung in Deutschland“ von ibi research zeigt in Sachen SEPAerschreckende Ergebnisse: SEPA ist einem knappen Drittel noch nicht bewusst, viele sehennoch keinen Handlungsbedarf. Erst ein Drittel der Unternehmen nutzt die SEPA-Überweisung.Viele Unternehmen haben nicht schriftlich vorliegende Einzugsermächtigungen fürihre bestehenden Lastschrifteinzüge. Die Nutzung der SEPA-Lastschrift ist bei den meis tenab dem zweiten Halbjahr 2013 geplant, Deadline für Unternehmen ist Februar 2014.→ Mehr Infos: www.sepa-wissen.de23.-24. April Stuttgart14.-15. Mai Hamburg®Insgesamt über 500 Aussteller250 Vorträge | 6 Keynotesmehr als 8.000 Fachbesucher®Kooperation von DeuCS & PFSPrepaid Financial Services (PFS), Anbieter von Prepaid-Lösungen und Preferred Master-Card Supplier, und die Deutsche Card Services (DeuCS) haben eine Partnerschaft zur Entwicklungund Bereitstellung von Prepaid-Kartenlösungen in Europa bekannt gegeben.Automatisierte internationale AuszahlungsprozesseOnline-Payment-Anbieter Adyen hat die Verfügbarkeit von PayOut bekannt gegeben, einemintegrierten Service, der die Verarbeitung und das Reporting elektronischer Auszahlungenautomatisiert. Es richtet sich besonders an Unternehmen aus den BereichenGaming beziehungsweise Online-Glücksspiel, Reisen und Peer-to-Peer-Geschäfte.→ Mehr Info: www.adyen.comSIX Payment Services beteiligt sich an UnionPaySIX Payment Services beteiligt sich an UnionPay International, das von China UnionPay(CUP) Ende 2012 gegründet wurde, um die Verbreitung der UnionPay-Zahlkarte global gezielterzu fördern. Mitglieder der neuen Gesellschaft sind Unternehmen aus der Finanzindustrie,genutzt wird die Karte vor allem im Tourismus und im Segment für Luxusgüter.Buchtipp: Erfolgsfaktor Marketing-ControllingVor diesen Herausforderungen steht heute jedes Unternehmen: Kundenbedürfnissezu erkennen und Märkte zu erobern und dabei die Balance zwischen der unternehmerischenChance und dem betriebswirtschaftlichen Risiko zu bewahren. Das Buch„Erfolgsfaktor Marketing-Controlling“ bietet hierzu einen hilfreichen Leitfaden.(ISBN 978-3-86329-607-0, 59,00 Euro, Symposion Publishing)Payment aus derApp: Ogone übernimmtfür Händlerdie Abwicklungder mobilen Payment-Prozesse.Sparen Sie 40%bei Online-Registrierung!Twitter Stuttgart: #Psued13 | Hamburg: #Pnord132013 MIT ERWEITERTEMIT- UND SOFTWAREBEREICHGEPLANTE THEMEN: IT-gestützte Geschäftsprozesse Schnittstellen von Business IT& HR-Software Cloud Computing & eCollaboration Datensicherung & Archivierung Mobile-Device-Management IT-Sicherheit & Datenschutz Software- & Hardware-Virtualisierungwww.personal-messe.deIn Stuttgart zeitgleich mit3. Europäische Fachmesse für betriebliche Gesundheitsförderungund Demografi eMit freundlicher UnterstützungpeopleperformancetechnologyIn Hamburg zeitgleich mitPartner® Ampelmann GmbHwww.e-commerce-magazin.deMedienpartner


Infrastruktur u p g r a d e y o u r b u s i n e s s e-in v o i c i n gE-Invoicing:Status quo in Deutschlandvon Dr. Ricco DeutscherDie elektronische Rechnung ist eines der Zukunftsthemen für KMUs. Was ist hier der Status quo?│Dr. Ricco Deutscher ist promovierter Physiker, Ex-McKinsey-Manager undMitgründer der inzwischen verkauften Sopera GmbH. Im März 2012 hat er alle Assetsder Münchener Pactas i.L. von den ursprünglichen Gründern erworben und denE-Invoicing-Plattform-Anbieter Pactas in Frankfurt am Main neu gegründet.In Deutschland werden jedes Jahr überacht Milliarden Rechnungen versendet.95 von 100 Rechnungen werden aufdem klassischen Weg ausgetauscht: aufPapier in einem Briefumschlag. Dochdas Erstellen und der Versand von Papierrechnungengeht auf Kosten derproduktiven Tätigkeiten, gerade beiKMUs. Auch Bund und Länder haben dieChancen dieses Themas erkannt. DasBundesministerium des Inneren hat sichEnde September 2012 gemeinsam mitVergangenheit, Gegenwart, Zukunft: E-Invoicing birgt gute Einsparpotenziale.der Deutschen Universität für VerwaltungswissenschaftenSpeyer und in Kooperationmit dem „Forum elektronischeRechnung Deutschland“, kurz FeRD aufder Tagung „E-Rechnung“ engagiert.Dort erklärte das Bundesministerium,die anstehenden organisatorischenund legislativen Entwicklungender elektronischen Rechnungsbearbeitungzusammen mit Stakeholdern ausWirtschaft und Wissenschaft gestaltenzu wollen. Die Veranstaltung gilt als Startschussfür die Entwicklung einheitlicherStandards. Mit der docTag-Initiative undder E-Invoicing Alliance haben auch Unternehmen,die in diesem Bereich tätig sind,Initiativen gegründet, die sich unter anderemzum Ziel setzen, einheitliche Standardszu schaffen.Um zu Standards zu gelangen, müssenKernfragen gelöst werden. Zunächstsind die Anforderungen an einen effizientenRechnungsprozess zu definieren. WelcheAnforderungen hat ein kleines Unternehmen,etwa der in Diskussionen oftbemühte „Blumenhändler um die Ecke“?Ebenso zentral ist die Frage, welcheVerfahren und Abläufe die elektronischeRechnungsstellung beinhaltet. Wie weitkönnen vor- und nachgelagerte Abläufe,etwa der Geldtransfer, eingebunden werden?Dann sind technische Standards zudefinieren. Welche gibt es bereits und aufwelchen kann man aufbauen? Dazu zähltzum Beispiel die Festlegung der Dokumentenformateebenso wie der Umgangmit der elektronischen Signatur.Elektronische Rechnungsstellungwird oft über Dienstleister abgewickelt.Welche Rolle fällt ihnen zu? Übernehmensie Teilbereiche wie die Prüfung der elektronischenSignatur und das Stammdatenmanagement?Bei der Definition vonStandards im Blick auf den EU-weitenAustausch von Rechnungen sind Empfehlungender EU-Kommission zu berücksichtigen.Und nicht zuletzt ist die Definitionvon Standards im öffentlichen Bereichessenziell. ■→ Weiterführende Linkswww.ferd-net.de/front_content.phphttp://doctag.org/www.e-invoice-alliance.com/36 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


Ein verlässlicherPartnervon Kai-Uwe MokrosPayment & E-Invoicing brauchen einen solidenPartner: das Debitorenmanagement.Neuerungen im Bereich Debitorenmanagement werden in der Regelnicht publikumswirksam thematisiert. Vom buchhalterischenBackend wird erwartet, dass es stabil arbeitet und alle Finanzströmenach seit Jahrzehnten unveränderten regulatorischen Vorgaben dokumentiert.Dabei wird oft übersehen, dass Debitorenmanagement-Systeme zentrale Knotenpunkte sind, in denen sämtliche der immerstärker diversifizierten Finanzprozesse zusammenlaufen. Debitorenmanagementwird damit zur Kommunikationszentrale für ein hochkomplexesNetzwerk an Vor- und Nachsys temen aus den BereichenLogistik, Risikomanagement, Payment, Shop-Frontend, CRM, Loyaltyund weiteren. Die Komplexität besteht zudem nicht nur in der technologischenHomogenisierung der Backend-Systeme, sondern auchin der Abbildung länderspezifischer Buchungsanforderungen, Multiwährungsfähigkeitbei maximaler Anpassungsfähigkeit an die speziellenAnforderungen des E-Commerce-Händlers.Talentmanagement 2.0So gewinnen und fördern Sie „Netzwerker“in Ihrem Unternehmen29. April 2013 in Frankfurt Webcode eC04423FORUM · Institut für Management GmbHIhre Ansprechpartner: Thomas Lepa · Tel.: +49 6221 500-840E-Mail: t.lepa@forum-institut.de · www.forum-institut.de│Kai-Uwe Mokros ist für Arvato Infoscore tätigund verantwortlich für den Geschäftsbereich Billing& Payment. Arvato Infoscore ist ein Tochterunternehmendes international vernetztenOutsourcing-Dienstleisters von Bertelsmann.Buchhaltungsprozesse gehen an Outsouring-PartnerDeswegen werden Buchhaltungsprozesse oft an einen Outsourcing-Partner ausgelagert. Dabei ist von Vorteil, wenn dieser Partner diegesamten Finanzprozesse (Risikomanagement, Zahlungsabwicklung,Buchhaltung, Forderungsabsicherung bis zum Inkassoprozess)abbilden kann. Aufgrund der integrierten Systemwelt werden so zunächsttechnische Schnittstellenprobleme vermieden. Der größereVorteil liegt jedoch in der Steuerungsfähigkeit der Prozesse durchReporting und Monitoring auf Basis von Echtzeit-Daten. Die Wahldes geeigneten Outsourcing-Partners für die Financial Supply Chainist längst nicht mehr nur eine Frage der Kostenreduktion durch Skaleneffektein der Buchhaltung. Ein spezialisierter Dienstleister kannzum Erfolgsfaktor für ein E-Commerce-Unternehmen werden. ■15./16. Mai 2013Messe Zürich15./16. Mai 2013Messe ZürichInteraction&Information Design,Content &Communication,Online Marketing, Traffic&Analyse,E-Commerce, Dialog,Collaboration, Extranet&Intranet,Infrastruktur&Security...www.one-schweiz.chwww.e-commerce-magazin.dewin-verlag_ONE13_90x130.indd 1 27.02.2013 14:44:28


Infrastruktur u p g r a d e y o u r b u s i n e s s e-in v o i c i n gStratoServerCloud:Günstig, flexibel und sicherin die Public CloudStrato hat aktuell eine ServerCloud vorgestellt:In der komfortablen Webverwaltungder Public-Cloud-Lösung könnenKunden virtuelle Server flexibel undpassgenau für den eigenen Bedarf konfigurierenund Ressourcen jederzeit ändern.Die verbrauchten Ressourcen CPU,Arbeits- und Festplattenspeicher werdenvon Strato stundengenau abgerechnet.Damit eignet sich die ServerCloud für eineVielzahl von Nutzungsszenarien, zumBeispiel für Projekte mit schwankendemRessourcenbedarf oder zum Testen vonPatches und Software auf separaten undkurzfristig benötigten Testumgebungen.→ Mehr Informationenüber die ServerCloud gibt es unterwww.strato-pro.com/ger/server-cloud.1BlueIndividuelle Gestaltungsmöglichkeitenfür Business-Websites1Blu erweitert sein Homepage-System„1blu-myPage“. So stehen ab sofort neueDesignvorlagen zur Verfügung, die sich miteiner eigenen Überschrift und einem Slogananpassen lassen. Für weitere Änderungenan der Webseite wie Logo, Farbeoder Schriftart bietet 1Blu einen kostengünstigenWebdesign-Service an. Die kompletteDatei, die nur noch online gestelltwerden muss, kostet einmalig 29 Euro.→ Mehr Informationen unter www.1blu.de/webhosting/1blu-mypage/Arvato Infoscore & DeloitteRegulierung der Inkassokos ten gehtzu Lasten von UnternehmenEine Ende 2012 veröffentlichte Deloitte-Marktstudie „Management zahlungsgestörterForderungen“ hat möglicheAuswirkungen der Gesetzesinitiative desBundesministeriums der Justiz zur „Bekämpfungvon unseriösen Geschäftspraktiken“auf Handel, Industrie undDienstleistungssektor untersucht. Derbeabsichtigte staatliche Eingriff sieht nebeneinem verbesserten Verbraucherschutzauch eine Gebührendeckelung fürInkassoleistungen vor. Diese könnte unerwünschteNebenwirkungen haben.Häufig liegen Wirtschaftlichkeitserwägungeneiner Auslagerung von Inkassotätigkeitenzugrunde, die durch verschärftenWettbewerb oder branchenspezifischhohen Margendruck hervorgerufen sind.Dabei stellt die Auslagerung neben einerguten Bei treibungsquote hohe Anforderungenan einen verlässlichen Partnerund eine reibungslose Integration in dieinternen Prozesse, die nur mit massiventechnischen Investitionen in die notwendigenIT-Schnittstellen und Workflow-Systemeund hohem Personalaufwand, beispielsweiseder individuellen Schuldnerbetreuungam Telefon, zu erzielen sind.Eine entscheidende Rolle spielen bei derAuswahl nachvollziehbare Prozesse, Dokumentation,Strategie und Beitreibungsphilosophieund die Möglichkeit der direktenEinflussnahme. Sollte der StaatInkassovergütungen tatsächlich kürzen,befürchten Unternehmen aller Brancheneine zunehmende Verlagerung auf dasgerichtliche Mahnverfahren und das Umlegender Forderungsausfälle auf denEndverbraucher. Die Hälfte der befragtenUnternehmen fürchtet, dass die hoheQuote an außergerichtlichen Mahnverfahrendem zeit- und kostenintensivenEinzug über Gerichte und Vollstreckungsorganeweichen wird. Die Umlage derKos tensteigerungen, auch durch die aufgrunddes hohen Ressourcenaufwandsnicht mehr rentable Beitreibung vonKleinstforderungen, auf den Verbraucherprognostizieren Unternehmen mehrheitlich:einerseits über Preissteigerungen,andererseits über die gezielte Verteuerungder Versandkosten für risikobehafteteZahlarten wie Kauf auf Rechnung,Lastschrift, Kundenkarten und Online-Bezahlverfahren. Diese ginge vor allemzu Lasten wirtschaftlich schwacher Verbraucher,die sichere Zahlarten wie Kreditkartenoder Treuhanddienste seltenernutzen können.Der korrekt zahlende Verbraucherwürde also mit Ausfallkosten der Kundenbelastet, die Rechnungen nicht pünktlichzahlen. Frank Kebsch (Mitglied der Geschäftsführungvon Arvato Infoscore) dazu:„Die Höhe und Erstattungsfähigkeitsind heute transparent geregelt, da diesesich am Rechtsanwaltsvergütungsgesetz(RVG) orientieren. Dies wurde auch durchdas Bundesverfassungsgericht bereitsbestätigt. Eine erneute Deckelung der Inkassokostenist schädlich, weil sie überhöhere Forderungsausfälle und ein steigendesInsolvenzrisiko für Unternehmenbeträchtliche Preissteigerungen für dieVerbraucher zur Folge haben wird.“Wirtschaftliche Bedeutung der Inkassobranche:Aktuell halten laut einerBranchenstudie des BundesverbandesDeutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU)Inkassounternehmen in DeutschlandForderungen in Höhe von 55 MilliardenEuro mit einer durchschnittlichen Forderungshöhevon 646 Euro. 40 Prozent dieserForderungen werden von den Inkassounternehmennach durchschnittlichneun Monaten realisiert. Derzeit könnenrund 82 Prozent oder etwa 15,4 Millionenaller Inkassofälle im vor- oder außergerichtlichenMahnverfahren beigelegt werden.Die Inkassobranche bietet 15.500Beschäftigten in Deutschland eine beruflicheHeimat.38 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


PSW GroupQualifizierte Signaturgemäß deutschem SignaturgesetzSign ITFür den rechtsgültigen elektronischenVersand von Dokumenten wie von Rechnungenper E-Mail oder per Fax, wenn dieEmpfangs- und/oder Sendeeinheit einComputerfax und kein physikalischesFaxgerät ist, hat der Gesetzgeber die qualifizierteelektronische Signatur (QES) vorgeschrieben.Um diese Vorgaben erfüllenzu können, sind drei Komponenten erforderlich,die allesamt durch die Bundesnetzagentur,kurz BNetzA geprüft und/oder zugelassen sein müssen. Alle vonder PSW Group angebotenen Produkteerfüllen diese Anforderungern.→ Info: www.psw.net/qualifiziertesignaturICANN InsideDie neuen Domainendungen – Schutz für MarkenrechtsinhaberIn den kommenden Jahren erfolgt die Einführung hunderter neuer Top-Level-Domains.Dem Schutz von Markenrechtsinhabern trägt ICANN dabei durch das „Trademark ClearingHouse“ Rechnung, es ermöglicht das Eintragen von Marken in ein zentrales Register. BeiEinführung einer neuen Top-Level-Domain können vor dem eigentlichen RegistrierungsstartDomains mit Markennamen registriert werden. Der Eintrag im Clearing House dientals Nachweis bei allen Starts neuer Domainendungen, ohne eine Markeneintragung jedesMal erneut dokumentieren zu müssen. Zudem prüft der Betreiber einer neuen Top-Level-Domain während des Einführungsprozesses, ob für einen Domainnamen ein Eintrag imClearing House besteht und informiert Markenrechtsinhaber entsprechend. Mit Einführung derersten neuen Endungen ist Ende 2013 zu rechnen. Unternehmen sollten sich frühzeitig um dasEintragen im Clearing House bemühen, um die Voraussetzung für die Registrierung der eigenenMarken als Domainnamen zu schaffen sowie über potentiellen Missbrauch durch Dritte informiertzu werden. Das Trademark Clearing House hat seine Tätigkeit noch nicht aufgenommen, nähereInformationen unter www.trademark-clearinghouse.comDas e-commerce Magazin berichtet regelmäßig über die neuesten Aktivitäten der Internet Corporationfor Assigned Names and Numbers (ICANN), die die Vergabe von einmaligen Namen undAdressen im Internet koordiniert.• Die aktuelle Einschätzung kommt von Peter Müller,Head of Product Management & Strategy bei domainfactoryWERDEN SIE DIGITAL!www.swiss-online-marketing.chJetzt sparen:www.swiss-online-marketing.ch/registrierungMIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG10.–11. April 2013 | Messe Zürich5. Schweizer Fachmesse für Digital Marketing & E-Commerce


Anbieter und DienstleisterePayment ePayment ePayment eLogistic eCommerce eCommerce eCommerce eCommerce eCommerce eCommerce eCommerce eCommerce eCommerce BetrugspräventionmP A Y 24TMComputop Wirtschaftsinformatik GmbHSchwarzenbergstraße 4D-96050 BambergFon: (0951).9 80 09 -0Fax: (0951).9 80 09 -20eMail: info@computop.comWeb: www.computop.comBecome Europe GmbHRuschgraben 13376139 KarlsruheTelefon: +49 721 602 900 240Fax: +49 721 602 900 220information@become.euwww.become.euBurda Direkt Services GmbHwww.burdadirektservices.deHubert-Burda-Platz 277652 OffenburgTel.: 0781 84 62 64vertrieb@burda.comEOS Payment Solutions GmbHSteindamm 8020099 HamburgTel.: +49 40 28 50-24 01Fax: +49 40 28 50-24 99vertrieb@eos-payment.comhttp://www.eos-payment.comMindlab Solutions GmbHGeorg-Christian-von-Kessler-Platz 673728 Esslingen am NeckarTel.: +49 (0)711 36550 100Fax: +49 (0)711 36550 555E-Mail: info@mindlab.deInternet: www.mindlab.demPAY24 GmbHWeb: www.mPAY24.comE-Mail: info@mPAY24.comA-1010 WienTel.: +43-1-5136633-600D-10117 BerlinTel.: +49-30-2023 9250-0PAYONE GmbH & Co. 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Stammsitz des Unternehmens ist seit seiner Gründung 1997 in Bamberg.Weitere eigenständige Vertriebsniederlassungen befinden sich in China, England und den USA. DasComputop Paygate ist eine PCI-zertifizierte Bezahlplattform, die Multi-Channel-Dienstleistern undHändlern sichere Payment-Lösungen sowie eine wirksame Betrugsprävention für internationale Märktebietet. Über ein zentrales Interface ermöglicht es Händlern den Zugang zu über fünfzig und damitallen lokal und international relevanten Bezahlsystemen.Become ist führender Dienstleister für Produktsuchen und Preisvergleiche im E-Commerce und bietetzielgruppenspezifische Lösungen für Portalbetreiber und Online-Shops. Die Kernkompetenz des Unternehmensliegt in der Entwicklung von hochperformanten Technologien, die hohe Verlässlichkeit undAktualität sowie einfaches Handling garantieren. Als europaweit größter Betreiber und Vermarkter vonShopping-Portalen ist Become auch international vertreten. Mit dem eigens betriebenen KaufentscheidungsportalDecido und dem stetig wachsenden Become Netzwerk bestehend aus einer Vielfalt vonrenommierten Preisvergleichen und Shoppingportalen erreichen Online Hänlder eine hohe Reichweitemit dem Ziel der nachhaltigen Umsatzsteigerung.Burda Direkt Services ist mit der Beteiligung von PaketPLUS, dem Netzwerk für Onlinehändler, IhrVersandpartner für individuelle Lösungen. Mit Paketbeilagen in den Sendungen der PaketPLUS-Partner erreichen Sie als Werbepartner aktive Online-Käufer in ganz Deutschland. PaketPLUS bestehtaus über 4.000 Online-Händlern und so können Sie, sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich, neueinternetaffine Zielgruppen ansprechen. Wir beraten Sie gerne und halten IhrenKoordinationsaufwand so gering wie möglich.Die Burda Direkt Services GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft von Hubert Burda Media.Payment Services: Damit Ihr Geld sicher ankommt. Als Full-Service-Anbieter bietet EOS PaymentSolutions Ihnen Dienstleistungen in den Bereichen Payment, Risiko-, Debitoren- und Forderungsmanagement.Seit 2007 unterstützt das Unternehmen Online-Händler mit ganzheitlichen Lösungen fürden elektronischen Zahlungsverkehr und verarbeitet als PCI-DSS zertifizierter Payment Service Provideralle gängigen Online-Zahlungsarten. Die einheitliche Schnittstelle ist XML-basiert und lässt sich unkompliziertin Ihren Onlineshop integrieren. Auch wenn Sie ein Shopsystem nutzen, verfügt dieses entwederbereits über eine EOS Schnittstelle oder Sie bekommen ein entsprechendes Modul zur Verfügunggestellt, das mit geringem Aufwand integriert werden kann.Mindlab Solutions ist der erfahrenste deutsche Spezialist für hochkarätiges Web- und App-Controlling.Wir liefern unseren Kunden effiziente und hochindividuelle Lösungen, die aus einem tiefgehendenVerständnis ihrer Anforderungen resultieren. Unsere agile Produktfamilie netmind ist extrem performantund skalierbar, lässt sich schnell implementieren und kann sowohl im In-House- als auch imASP-Betrieb bereitgestellt werden. Gleichzeitig werden aktuellste Richtlinien und Gesetze der Datensicherheitund zum Schutz der Privatsphäre berücksichtigt. Durch den Einsatz der Lösung erhaltenunsere Kunden 100% genaue Echtzeit-Informationen über das Nutzerverhalten von Webseiten undApps, welche ihnen die gezielte Steuerung ihrer Online-Aktivitäten ermöglichen.mPAY24 ist die Zahlungslösung für E- und M-Commerce. Kreditkarten, internationales Online-Banking,Prepaid- und mobile Bezahlverfahren, die Elektronische Lastschrift und andere Bezahlmethoden sindin einer einzigen Schnittstelle vereint.Die Payment-Experten von mPAY24 beraten bei der Auswahl der Zahlungssysteme und helfen auch beiden Akzeptanzverträgen gerne weiter. Die hochperformante IT-Infrastruktur sowie gezielte Vorkehrungenim Hinblick auf sichere Zahlungsabwicklung finden Niederschlag in einer Reihe von Zertifizierungender mPAY24 GmbH.PAYONE ist einer der führenden Payment Service Provider in Europa und bietet modulare Lösungen zurganzheitlichen Abwicklung aller Zahlungsprozesse im E-Commerce. Das Leistungsspektrum umfasstdie voll automatisierte Zahlungsabwicklung aller international relevanten Zahlarten mit integriertemRisikomanagement zur Minimierung von Zahlungsausfällen. Zusätzliche Produktmodule ermöglichendie Auslagerung des Debitoren- und Forderungsmanagements, der Rechnungsstellung undAbwicklung von Abonnements.plentymarkets ist eine E-Commerce-Komplettlösung, mit der sich alle Prozesse des Online-Handelskomfortabel organisieren, effizient steuern und in Echtzeit verwalten lassen. 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Mehr als 8.500 Kunden haben sich bereits für Saferpay entschieden.Die Bong-Gruppe ist einer der führenden Hersteller von Versand- und Verpackungslösungen mit einemder europaweit größten Sortimente. Wählen Sie aus einer Vielzahl an Verpackungen für den professionellenWarenversand:• Flexible Verpackungen für Textilien, Muster• Polstertaschen für empfindliche Gegenstände• Kartontaschen für Kataloge, Fotos• Wickelverpackungen für Bücher, CDs/DVDs• Sicherheitstaschen für vertrauliche Dokumente • Selbstklebende Wellpappe und Füllmaterialien• Sonderanfertigungen und individuelle BedruckungProfitieren Sie von starken Verpackungen mit Wiedererkennungswert.Computop ist ein führender globaler Payment Service Provider (PSP) und bietet richtlinienkonformeund sichere Lösungen in den Bereichen E-Commerce, Point of Sale, M-Commerce sowie Mail Order /Telephone Order (MOTO). Stammsitz des Unternehmens ist seit seiner Gründung 1997 in Bamberg.Weitere eigenständige Vertriebsniederlassungen befinden sich in China, England und den USA. DasComputop Paygate ist eine PCI-zertifizierte Bezahlplattform, die Multi-Channel-Dienstleistern undHändlern sichere Payment-Lösungen sowie eine wirksame Betrugsprävention für internationale Märktebietet. Über ein zentrales Interface ermöglicht es Händlern den Zugang zu über fünfzig und damitallen lokal und international relevanten Bezahlsystemen.Die Deutsche Card Services („DeuCS“) erweitert das Cash-Management-Angebot der Deutschen Bankund bietet internationale Full-Service-Lösungen für die Akzeptanz von Debit- und Kreditkarten sowieanderen bargeldlosen Zahlarten. Bewährte Risikominimierungssysteme sorgen dafür, dass bargeldlosesBezahlen im E-Commerce, Versandhandel und am Point of Sale einfach, schnell und sicher abläuft.Einzigartige Online-Steuerungssysteme bieten Kunden weltweit jederzeit den vollen Überblick über ihreTransaktionen. Um effiziente Zahlungsverkehrslösungen zu implementieren, kann der Acquirer undPayment Service Provider auf jahrelanges Know-how und eine bewährte technische Plattform zurückgreifen.DeuCS wurde wiederholt als bester Anbieter für international agierende Händler ausgezeichnet.Mit Sicherheit mehr Umsatz. EOS Payment Solutions ist Ihr Experte für Payment Services undE-Commerce. Die zertifizierten Systeme werden zur Verarbeitung von Transaktionen in Ihren Onlineshopintegriert. Angeboten werden Zahlungsarten mit einer hohen Verbreitung am Markt, u.a. Kreditkarte,PayPal, Clickandbuy, Direktüberweisungsverfahren wie Sofortüberweisung und giropay oder daselektronische Lastschriftverfahren. Für die notwendigen Verträge mit Acquirern und Partnern werdenKonditionen ermittelt und ggf. die entsprechenden Vertragsunterlagen erstellt. Darüber hinaus bietetIhnen das Unternehmen zahlreiche Services und Sicherheitslösungen aus dem Bereich des Risikomanagementsund unterstützt Sie damit beim Schutz vor Betrug und Zahlungsausfällen.40 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


mP A Y 24TMEXPERCASH GmbHAugustaanlage 5968165 MannheimTel.: +49 (6 21) 7249 380Fax: +49 (6 21) 7249 3829 00E-Mail: beratung@expercash.deWeb: www.expercash.demPAY24 GmbHWeb: www.mPAY24.comE-Mail: info@mPAY24.comA-1010 WienTel.: +43-1-5136633-600D-10117 BerlinTel.: +49-30-2023 9250-0PAYONE GmbH & Co. KGFraunhoferstraße 2-424118 Kiel, GermanyFon: +49 431 25968-0Fax: +49 431 25968-100E-Mail: info@payone.deWeb: www.payone.dePEACHES GROUPTaunusstrasse 7a65183 WiesbadenTel.: +49 (0)611 / 94 58 58 - 0Fax: +49 (0)611 / 94 58 58 - 20E-Mail: sales@peachesgroup.comWeb: www.peachesgroup.comSIX Payment Services (Germany) GmbHLangenhorner Chaussee 92-94D-22415 HamburgT +49 40 325 967 260F +49 40 325 967 111sales@saferpay.comwww.saferpay.comwww.six-payment-services.comWirecard AGEinsteinring 3585609 DornachTel.: 0 89 44 24 - 04 00Fax: 0 89 44 24 - 05 00E-Mail: sales@wirecard.comInternet: www.wirecard.comwww.wirecardbank.comBecome Europe GmbHRuschgraben 13376139 KarlsruheTelefon: +49 721 602 900 240Fax: +49 721 602 900 220information@become.euwww.become.euinternet24 GmbHBayrische Straße 1801069 DresdenTel.: 0351/2112040Fax: 0351/2112020E-Mail: info@internet24.deInternet: www.internet24.deBurda Direkt Services GmbHwww.burdadirektservices.deHubert-Burda-Platz 277652 OffenburgTel.: 0781 84 62 64vertrieb@burda.comPEACHES GROUPTaunusstrasse 7a65183 WiesbadenTel.: +49 (0)611 / 94 58 58 - 0Fax: +49 (0)611 / 94 58 58 - 20E-Mail: sales@peachesgroup.comWeb: www.peachesgroup.complentymarkets GmbHBürgermeister-Brunner-Str. 15D-34117 KasselTel.: +49 561. 50 656 300Fax: +49 561. 50 656 150E-Mail: info@plentymarkets.comInternet: www.plentymarkets.comDeutsche Card Services GmbHKaltenbornweg 1-350679 KölnTel.: +49 221 99577-0Fax: +49 221 99577-720E-Mail: info.deucs@db.comWeb: www.DeuCS.comBong GmbHIndustriestraße 7742327 WuppertalTel.: +49 (0)2 02/74 97-0Fax: +49 (0)2 02/74 97-19 99Email: info@bong.comWeb: www.bong.com/propacVom ePayment über Risikomanagement bis hin zum vollständigen Debitorenmanagement bietetExperCash Ihnen 100% Financial Supply Chain Management aus einer Hand. Mehr Bezahlarten = mehrUmsatz: Bieten Sie Ihren Kunden mehrere populäre Bezahlarten an: Kreditkarten, ELV, giropay, sofortüberweisung.deoder Rechnung. Und mit dem Risikomanagement von ExperCash beugen Sie eventuellenZahlungsausfällen effektiv vor. ExperCash passt sich den jeweiligen Bedürfnissen Ihres Shops anund wächst auch mit Ihnen. ExperCash ist ein Partner, der Ihr e-Payment von A-Z für Sie übernimmt,auch für Verkäufe ins Ausland. So erzielen Sie mehr Umsatz, haben weniger Zahlungsausfälle und mehrZeit für Ihr Kerngeschäft: Flexibilität, die sich auszahlt: www.epaymentsolutions.demPAY24 ist die Zahlungslösung für E- und M-Commerce. Kreditkarten, internationales Online-Banking,Prepaid- und mobile Bezahlverfahren, die Elektronische Lastschrift und andere Bezahlmethoden sindin einer einzigen Schnittstelle vereint.Die Payment-Experten von mPAY24 beraten bei der Auswahl der Zahlungssysteme und helfen auch beiden Akzeptanzverträgen gerne weiter. Die hochperformante IT-Infrastruktur sowie gezielte Vorkehrungenim Hinblick auf sichere Zahlungsabwicklung finden Niederschlag in einer Reihe von Zertifizierungender mPAY24 GmbH.PAYONE ist einer der führenden Payment Service Provider in Europa und bietet modulare Lösungen zurganzheitlichen Abwicklung aller Zahlungsprozesse im E-Commerce. Das Leistungsspektrum umfasstdie voll automatisierte Zahlungsabwicklung aller international relevanten Zahlarten mit integriertemRisikomanagement zur Minimierung von Zahlungsausfällen. Zusätzliche Produktmodule ermöglichendie Auslagerung des Debitoren- und Forderungsmanagements, der Rechnungsstellung undAbwicklung von Abonnements.Die Kernkompetenzen der Unternehmensgruppe Peaches Group können in zwei verschiedene Segmenteuntergliedert werden: Payment & Prepaid Services. Die Gruppe verfügt über reale Mobile PaymentErfahrung und positioniert sich als unabhängiger Mobile Payment Acquirer und TSM Trusted-Service-Manager mit eigenen Mobile Payment Technologieplattformen. Peaches agiert überdies alsReseller (PSP Payment Service Provider) für das mobile Bezahlverfahren „mpass“ von Telekom, Vodafoneund O2. Die Peaches Group betreibt als Anbieter von Prepaid-Auflade-Lösungen unter der Markeprelado – prepaid anytime & anywhere eine eigene Prepaid-Service-Plattform und stellt Nutzern perApp, mobile Web und Internet einen Auflade-Service in Echtzeit für Prepaid-Handys zur Verfügung.Saferpay – the easy way to paySaferpay gehört zu den führenden E-Payment-Lösungen im deutschsprachigen Markt.Seit 2000 hat sich die Bezahlplattform im E-Commerce etabliert und punktet mit einemumfangreichen, nationalen und internationalen Zahlungsmittelportfolio.Über eine einzige Schnittstelle können alle gängigen Zahlungsmittel verarbeitet werden.Saferpay wurde speziell für die Bedürfnisse des E-Commerce und Mail-/Phone-Order-Handelsentwickelt. Mehr als 8.500 Kunden haben sich bereits für Saferpay entschieden.Intelligentes Payment ist die Grundlage für Erfolg im E-Commerce. Die Wirecard AG gehört zu denweltweit führenden Unternehmen für elektronische Zahlungssysteme und Risikomanagement. Wir bieteninnovative Lösungen, die den weltweiten Internet-Handel einfacher, sicherer, direkter, schnellerund flexibler machen.Als Payment-Anbieter unterstützt die Wirecard AG derzeit über 11.000 Unternehmen aus unterschiedlichenBranchen bei der Automatisierung ihrer Zahlungsprozesse und der Minimierung vonForderungsausfällen. Unsere Services und Leistungen bringen Sie voran: Weltweit, sicher und in jederPhase transparent.Become ist führender Dienstleister für Produktsuchen und Preisvergleiche im E-Commerce und bietetzielgruppenspezifische Lösungen für Portalbetreiber und Online-Shops. Die Kernkompetenz des Unternehmensliegt in der Entwicklung von hochperformanten Technologien, die hohe Verlässlichkeit undAktualität sowie einfaches Handling garantieren. Als europaweit größter Betreiber und Vermarkter vonShopping-Portalen ist Become auch international vertreten. Mit dem eigens betriebenen KaufentscheidungsportalDecido und dem stetig wachsenden Become Netzwerk bestehend aus einer Vielfalt vonrenommierten Preisvergleichen und Shoppingportalen erreichen Online Hänlder eine hohe Reichweitemit dem Ziel der nachhaltigen Umsatzsteigerung.Als Premium-Business-Hoster stellt internet24 neben klassischen Webhosting- und Servertarifen vorallem individuelle Serverlösungen (Lastverteilung, Hochverfügbarkeit) bereit.Aktueller Trend im Serverbereich sind „Managed Server“, bei denen die gesamte Server-Administrationdurch das Technik-Team von internet24 erfolgt, ohne dass auf die individuelle Konfiguration desServers verzichtet werden muss. Beim „Managed Server“ werden alle notwendigen Systemupdates undSicherheitspatches durch internet24 eingespielt. Neben der Hardware-Überwachung erfolgt auch dasMonitoring aller Dienste auf dem System und im Falle einer technischen Störung die Beseitigungdurch internet24.de (24/7).Lassen Sie sich von uns mobilisieren und steigern Sie Ihre Reichweite mit unseren Mobile Solutions:Durch Mobile Advertising, Click-to-Action Kampagnen, Mobile SEM, Mobile Affiliate Marketingund crossmediale Kampagnen. Nutzen sie beispielsweise das Potenzial von QR-Codes um IhrenWebauftritt crossmedial zu vermarkten. Durch die hohe Reichweite und hohe Nutzungsfrequenz – persönlich,vernetzt, jederzeit und an jedem Ort – können Sie Erfolg haben im mobilen Handel. MobileCommerce ist die Zukunft.Die Burda Direkt Services GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft von Hubert Burda Media.Die Kernkompetenzen der Unternehmensgruppe Peaches Group können in zwei verschiedene Segmenteuntergliedert werden: Payment & Prepaid Services. Die Gruppe verfügt über reale Mobile PaymentErfahrung und positioniert sich als unabhängiger Mobile Payment Acquirer und TSM Trusted-Service-Manager mit eigenen Mobile Payment Technologieplattformen. Peaches agiert überdies alsReseller (PSP Payment Service Provider) für das mobile Bezahlverfahren „mpass“ von Telekom, Vodafoneund O2. Die Peaches Group betreibt als Anbieter von Prepaid-Auflade-Lösungen unter der Markeprelado – prepaid anytime & anywhere eine eigene Prepaid-Service-Plattform und stellt Nutzern perApp, mobile Web und Internet einen Auflade-Service in Echtzeit für Prepaid-Handys zur Verfügung.plentymarkets ist eine E-Commerce-Komplettlösung, mit der sich alle Prozesse des Online-Handelskomfortabel organisieren, effizient steuern und in Echtzeit verwalten lassen. Die Lösung vereintWebshop (B2B/B2C) und Multi-Channel-Vertrieb, Warenwirtschaft inkl. statistischer Auswertungen,Payment, Faktura, Fulfillment sowie CRM-Funktionalitäten in nur einer Software.Zudem sind in plentymarkets bereits die Schnittstellen zu einer Vielzahl von Dienstleistern aus denBereichen Payment, Logistik, Marktplätze, Webshop, Recht, Affiliate Marketing und viele weitere standardmäßigverfügbar und können somit direkt ohne weiteren Integrationsaufwand genutzt werden.Die Deutsche Card Services („DeuCS“) erweitert das Cash-Management-Angebot der Deutschen Bankund bietet internationale Full-Service-Lösungen für die Akzeptanz von Debit- und Kreditkarten sowieanderen bargeldlosen Zahlarten. Bewährte Risikominimierungssysteme sorgen dafür, dass bargeldlosesBezahlen im E-Commerce, Versandhandel und am Point of Sale einfach, schnell und sicher abläuft.Einzigartige Online-Steuerungssysteme bieten Kunden weltweit jederzeit den vollen Überblick über ihreTransaktionen. Um effiziente Zahlungsverkehrslösungen zu implementieren, kann der Acquirer undPayment Service Provider auf jahrelanges Know-how und eine bewährte technische Plattform zurückgreifen.DeuCS wurde wiederholt als bester Anbieter für international agierende Händler ausgezeichnet.Die Bong-Gruppe ist einer der führenden Hersteller von Versand- und Verpackungslösungen mit einemder europaweit größten Sortimente. Wählen Sie aus einer Vielzahl an Verpackungen für den professionellenWarenversand:• Flexible Verpackungen für Textilien, Muster• Polstertaschen für empfindliche Gegenstände• Kartontaschen für Kataloge, Fotos• Wickelverpackungen für Bücher, CDs/DVDs• Sicherheitstaschen für vertrauliche Dokumente • Selbstklebende Wellpappe und Füllmaterialien• Sonderanfertigungen und individuelle BedruckungProfitieren Sie von starken Verpackungen mit Wiedererkennungswert.ePayment ePayment ePayment ePayment ePayment ePayment ePayment Händlernetzwerk Hosting Mobile Marketing mPayment Shoplösungen Paketbeilage Versandwww.e-commerce-magazin.de 03/13 e-commerce-magazin 41


Anbieter und DienstleistereKompetenz-Netzwerk eKompetenz-Netzwerk eKompetenz-Netzwerk eKompetenz-Netzwerk eKompetenz-Netzwerk WebanalyseBurda Direkt Services GmbHwww.burdadirektservices.deHubert-Burda-Platz 277652 OffenburgTel.: 0781 84 62 64vertrieb@burda.comMindlab Solutions GmbHGeorg-Christian-von-Kessler-Platz 673728 Esslingen am NeckarTel.: +49 (0)711 36550 100Fax: +49 (0)711 36550 555E-Mail: info@mindlab.deInternet: www.mindlab.deeBusiness-Lotse ChemnitzDagmar LangeHauptgeschäftstelle SAGeGIHK ChemnitzStraße der Nationen 2509111 ChemnitzE-Mail: langed@chemnitz.ihk.deeBusiness-Lotse KölnAline EcksteinIfH Institut für Handelsforschung GmbHDürener Str. 401 b50858 KölnE-Mail: a.eckstein@ecc-handel.deeBusiness-Lotse Metropolregion NürnbergDorothea RiedelOptimio eBusiness Consulting UG (haftungsbeschränkt)Wirthstr. 2790459 NürnbergE-Mail: riedel@kegom.deWeb: www.ebusinesslotse-emn.deeBusiness-Lotse OstbayernDr. Georg Wittmannibi Research an der Universität Regensburg GmbHGalgenbergstr. 2593053 RegensburgE-Mail: georg.wittmann@ibi.deWeb: www.ebusiness-lotse-ostbayern.de/eBusiness-Lotse SaarSabine Betzholz-SchlüterZentrale für Produktivität und Technologie Saare.V. (ZPT)Franz-Josef-Röder-Str. 966119 SaarbrückenE-Mail: sabine.betzholz-schlueter@zpt.deeBusiness-Lotse Region StuttgartClaudia DukinoFraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft undOrganisation (IAO)Nobelstr. 1270569 StuttgartE-Mail: claudia.dukino@iao.fraunhofer.deWeb: www.ebusiness-lotse-stuttgart.deBurda Direkt Services ist der erfahrene Experte für Neukundenakquise und Kundenmanagement imB2B-Bereich. Nutzen Sie Ihre Website als strategisches Fenster und gewinnen Sie mit unserer TrackingSoftware, dem Digitalen Vertriebsassistenten potentielle Neukunden. Zusätzlich versorgen SieMarketing und Vertrieb mit gefilterten heißen Vertriebskontakten und werden durch ein automatischesReporting informiert. Nehmen Sie aktiv Einfluss auf den Entscheidungsprozess ihrer Interessentenindem Sie diese mit Hilfe des Digitalen Vertriebsassistenten direkt kontaktieren können.www.vertriebsassistent.deDie Burda Direkt Services GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft von Hubert Burda Media.Mindlab Solutions ist der erfahrenste deutsche Spezialist für hochkarätiges Web- und App-Controlling.Wir liefern unseren Kunden effiziente und hochindividuelle Lösungen, die aus einem tiefgehendenVerständnis ihrer Anforderungen resultieren. Unsere agile Produktfamilie netmind ist extrem performantund skalierbar, lässt sich schnell implementieren und kann sowohl im In-House- als auch imASP-Betrieb bereitgestellt werden. Gleichzeitig werden aktuellste Richtlinien und Gesetze der Datensicherheitund zum Schutz der Privatsphäre berücksichtigt. Durch den Einsatz der Lösung erhaltenunsere Kunden 100% genaue Echtzeit-Informationen über das Nutzerverhalten von Webseiten undApps, welche ihnen die gezielte Steuerung ihrer Online-Aktivitäten ermöglichen.Projektpartner:Industrie- und Handelskammer Chemnitz, Handwerkskammer Chemnitz, Westsächsische HochschuleZwickauThemen:Prozessmanagement/ERP, Mobile, sichere eGeschäftsprozesssteuerung und -abwicklung, CloudComputing, E-Commerce, E-Payment/M-Payment, IT-Sicherheit/Datenschutz, Mobiles Arbeiten,Online-Marketing, Social Media, WissensmanagementProjektpartner:IfH Institut für Handelsforschung GmbHThemen:Online-Marketing / Online-Auftritte / Social Media, CRM, E-Commerce, M-Commerce, Multi-Channel-ManagementProjektpartner:Optimio eBusiness Consulting UG (haftungsbeschränkt) (Konsortialführer), Nürnberger Initiative für dieKommunikationswirtschaft (NIK) e.V., Hochschule Ansbach Hochschule für angewandte Wissenschaften- Fachhochschule AnsbachThemen:CRM (Customer Relationship Management), Mobile Business, Cloud Computing, Business Intelligence,IT-Sicherheit/Datenschutz, Mobile Dienste, Mobiles Arbeiten, Prozessmanagement/ERP, Social-MediaProjektpartner:ibi Research an der Universität Regensburg GmbHThemen:E-Commerce/Unternehmensgründung im E-Commerce, E-Payment/E-Rechnung/E-Bilanz, Single EuroPayments Area (SEPA), M-Payment, Online-Marketing, Social MediaProjektpartner:Zentrale für Produktivität und Technologie Saar e.V. (ZPT) (Konsortialführer), Deutsches Forschungszentrumfür Künstliche Intelligenz GmbH, Handwerkskammer des Saarlandes, SaarbrückenThemen:Prozessmanagement/ERP, Online-Marketing /Online-Auftritte /Social Media, Umwelt/Nachhaltigkeit(Green IT), Cloud Computing, IT-Sicherheit/DatenschutzProjektpartner:Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO (Konsortialführer), BWHM GmbH -Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand, Industrie- undHandelskammer Region StuttgartThemen:Social Media; Cloud Computing; webbasierte Ökosysteme für Marketing, Vertrieb, Kundenservice undPersonalbeschaffung; E-Commerce; IT-basierte Dienstleistungen; M-Commerce; Multi-Channel-Management;Online-MarketingEine Übersicht aller eBUSINESSLOTSEN finden sie unter:http://www.mittelstand-digital.de/DE/Foerderinitiativen/eKompetenzNetzwerk/ebusiness-lotsen.htmlS T o PPhungerpate werden – leben rettenwww.worldvision.deZukunft für Kinder!42 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


Management optimize y o u r s t r a t e g yAbmahnungen gibt es typischerweise imUrheberrecht, Markenrecht oder Wettbewerbsrecht.Beispiele: Sie verwenden unerlaubtein fremdes Bild oder einen fremdemText oder benennen den Urheber nicht.Sie nutzen ein Logo oder einen Namen,der fremde Markenrechte verletzt. OderSie werben mit Slogans oder nehmenWerbemaßnahmen vor, die wettbewerbsrechtlichunlauter sind. HäufigeAbmahnziele sind auch das fehlerhafteImpressum oder falsche AGB: Der Bundesgerichtshofhat jüngst entschieden,dass falsche benachteiligende AGB-Klauseln von Wettbewerbern abgemahntwerden können.Zunächst: Keine Panik!Der Rechteinhaber setzt in seiner Abmahnungnaturgemäß kurze Fristen.Zulässig sind Fristen von bis zu wenigenTagen oder sogar Stunden: Je krasserdie Rechtsverletzung ist, desto kürzerdarf auch die Frist sein. Dennoch: UnternehmenSie jetzt keine übereilten Schritte,die Sie später vielleicht bereuenkönnten.Auf eine Abmahnung sollte immerreagiert werden!sich zu Unrecht abgemahnt fühlen, heißtdas nicht, dass Sie nicht auch tatsächlichfremde Rechte verletzt haben.Ist es sinnvoll,Rechtsrat einzuholen?In vielen Fällen kann es sinnvoll sein, einenRechtsanwalt aufzusuchen. Denngefährlich (und teuer) sind im Regelfalldie Unterlassungsansprüche, die derRechteinhaber geltend machen darf.Dieser Unterlassungsanspruch treibtden Streitwert, und damit die AnwaltsundGerichtskosten in die Höhe.Um den Unterlassungsanspruch zuerfüllen, muss normalerweise eine sogenannte strafbewehrte Unterlassungserklärungabgegeben werden: In dieserErklärung wird nicht nur die künftige Unterlassungversprochen, sondern auchdie Zahlung einer Vertragsstrafe im Wiederholungsfall.An diese Erklärung istder Rechtsverletzer 30 Jahre gebunden!Das kann besonders in Unternehmengefährlich werden, wenn die Geschäftsleitungoder das Personal wechselt:Wenn also etwa im Jahr 2002 der Geschäftsführereine Unterlassungserklärungabgegeben hat in Bezug auf einfehlerhaftes Impressum und es wird imJahr 2012 die Website neu gestaltet undwieder wäre das Impressum falsch,kann eine Vertragsstrafe fällig werden.Daher gilt es immer auch zu prüfen,ob die Abmahnung tatsächlich berechtigtist. Eine Unterlassungserklärungsollte also nicht vorschnell abgegebenwerden: Ist sie einmal in der Welt, gilt sie30 Jahre.Eine Abmahnung ist eine formale Aufforderung einer Person an eineandere, eine bestimmte Handlung zu unterlassen. Es gibt sie typischerweisevor allem im Urheber-, Wettbewerbs- oder Markenrecht.Wenn Sie etwa im Urlaub waren und dieAbmahnung erst kurz vor Fristablauf zurKenntnis genommen haben, sollten Siemit dem Abmahner direkt Kontakt aufnehmenund um Fristverlängerung bitten(keine sonstigen Diskussionen zurSache führen – nur Frist verlängern lassen).Bei einer Nichtreaktion kann espassieren, dass der Rechteinhaber unmittelbargerichtlich gegen Sie vorgeht,was oftmals unnötig ist und weitere Kostenverursacht.Wenn Sie eine Abmahnung erhalten,sich aber völlig unschuldig fühlen, solltenSie trotzdem reagieren. Nur, weil SieAuf der anderen Seite ist es in vielen Fällenunnötig, die außergerichtliche Abgabeder Unterlassungserklärung zu verweigern,nur weil man meint, der anderehabe nicht zu 100 Prozent Recht. DerUnterlassungsanspruch ist der Anspruch,der ein Gerichtsverfahren teuermacht. Daher kann es in vielen FällenIhre Checkliste• Ruhe bewahren.• Droht ein Fristablauf, vorher beimAbmahner noch eine angemesseneFristverlängerung erbitten (nichtanfangen, in der Sache zu verhandeln).• Alle Fristen notieren.• Überlegen, ob die Beauftragung eineRechtsanwalts sinnvoll sein könnte. Jekomplexer die Abmahnung und jeweniger Fachwissen man auf diesemGebiet hat, desto sinnvoller ist dasEinschalten eines idealerweise spezialisiertenAnwalts.• Liegt tatsächlich eine Rechtsverletzungvor, ist diese umgehend einzustellen.• Maßnahmen treffen, um Wiederholungender Rechtsverletzungen zuverhindern. Wird eine strafbewehrteUnterlassungserklärung abgegeben,müssen diese Maßnahmen 30 Jahrelang greifen.• Prüfen, ob man gegebenenfallsErsatzansprüche gegen einen Drittehat, der die Rechtsverletzung eigentlichverursacht hat.• Prüfen, ob künftig bisherige Prozessegeändert werden müssen, um weitereAbmahnungen auch in anderen Bereichenzu vermeiden.sinnvoll sein, die strafbewehrte Unterlassungserklärungabzugeben – hier sollteman vorsichtshalber dazu sagen, dassdie Erklärung „ohne Präjudiz und Anerkennungeiner Rechtspflicht“ erfolgt.Dann kann hieraus auch kein Anerkenntnisfür den Schadenersatzanspruch abgeleitetwerden.Der Autor selbst vertritt auch Rechteinhaberund verschickt für diese Abmahnungen,etwa wenn ein Webseitenbetreiberunerlaubt eine Fotografie verwendet.Schaltet der Abgemahnte danneinen Rechtsanwalt ein – was, wie dargestellt,in vielen Fällen empfehlenswertist – passiert meist Folgendes: Der Anwaltwill seinem Mandanten zeigen, wiesehr es sich gelohnt hat, ihn zu beauftragen.Daher verweigert er alles, was eszu verweigern gibt. Diese Sachen landendann oftmals vor Gericht, und der Abgemahntezahlt nachher inklusive Gerichtskostendas Doppelte dessen, wasin der Abmahnung gefordert wurde. Ins-44 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


e-commerceMagazin_LinuxTag2013_90x130.indd 1 12.02.2013 09:57:52Messe & Kongress für Indirekten Einkauf22. – 23. April 2013 in Münchenbesondere bei der unerlaubten Nutzung von Fotografienoder Texten liegt oftmals tatsächlich eine Rechtsverletzungvor. Sich dann komplett querzustellen, wäre schoneher gewagt als sinnvoll. Die Erfahrung zeigt, dass es Sinnmachen kann, bei einer Abmahnung auch einen Anwalt zubeauftragen, der auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert ist.Oder gehen Sie etwa zum Hautarzt, wenn Sie Zahnschmerzenhaben?Der Rechtsanwalt kann prüfen, ob die Abmahnungund die geltend gemachten Ansprüche gerechtfertigt sind.Veranlassen Sie, dass der Rechtsanwalt so früh wie möglicheingeschaltet wird und stellen Sie ihm alle Informationenzur Verfügung. Schamgefühl oder Peinlichkeit dürfenkeine Rolle spielen, sonst kann Ihnen Ihr Anwalt nicht richtighelfen.Wiederholung der Rechtsverletzung verhindernEine Rechtsverletzung kann mal passieren, bei einer zweitenist es schon unnötig, und bei der dritten … Wenn Sieeinmal auf eine Rechtsverletzung aufmerksam gemachtwurden, sollten Sie umgehend Maßnahmen treffen, eineWiederholung zu vermeiden. Unterweisen Sie regelmäßigIhre Mitarbeiter. Kontrollieren Sie, ob etwa die gegenständlichefremde Fotografie tatsächlich unwiederbringlichgelöscht wurde. Prüfen Sie auch gleich, ob sich in IhremInternetauftritt vielleicht noch andere Rechtsverletzungenverstecken.FreierMesseeintrittbei Vorregistrierung2-gleisiger KongressInfos unter:mit 22 VorträgenIn jedem Unternehmen kommen Waren und Dienstleistungen,die für eine effiziente und effektive Arbeitsweiseim Betrieb gebraucht werden, aus dem IndirektenEinkauf. Bisher fehlte es im Bereich des IndirektenEinkaufs an einer Veranstaltung. Diese Lücke schließtdie Network Press Germany mit der IMEK – Messe &Kongress für den Indirekten Einkauf.Ausstellungsbereiche sind Versorgungsleistungenfür das Unternehmen:• Warenversorgung (z.B. Händlerlösungen)• Full-Service/Einkaufs-/EinkaufsnaheDienstleistungen• Unternehmensberatung, Einkaufsberatung,Consulting• IT, TK, Technik, Software• Marketing, Vertriebsunterstützung• Einkaufsnahe Logistik• Personalwesen, Personalrecruiting,Aus- und Weiterbildung• Facility-Management, Energie, EntsorgungErwartete Besucherzielgruppen:→ Geschäftsführer → Einkaufsleiter → Einkäufer→ Warengruppenverantwortliche → Entscheideraus Personal, Marketing, Buchhaltung, ProduktionJetzt anmelden!www.imek-messe.deEigene mögliche Ansprüche?Zuletzt kann geprüft werden, ob nicht gegebenenfalls derseinerzeit beauftragte Dienstleister, der Ihnen die Leistungverkauft hat, die die Rechtsverletzung beinhaltet, in Regressgenommen werden kann. Dies könnte bei einer Website,bei der unerlaubt fremde Bilder eingebunden wurden,etwa die beauftragte Webdesign-Agentur sein. ■Schutt, Waetke Rechtsanwälte ist eine spezialisierte Anwaltskanzlei,die alles rund um die Bereiche Event, IT und Medienabdeckt. Die Kanzlei um die beiden Gründer und FachanwälteTimo Schutt und Thomas Waetke vertritt bundesweit insbesonderegewerbliche Mandanten aus allen Branchen.Open Sourcemobilisiert.Vier Tage Open Source Wissen kompakt!Wieder dabei: Das RootCamp by Netways 24. + 25. Mai 2013→ Kontakt zum Anwalt: www.schutt-waetke.deCommunity pur!Keynote-Speaker, Kernel-Entwickler,Arbeit geber, Trendsetter undNeu einsteiger geben sich vom22. – 25. Mai 2013 auf dem 19. LinuxTagin Berlin wieder die Hand.LinuxTag 2013 – where .com meets .org22. –25. Mai 2013 in BerlinEUROPE‘S LEADINGOPEN SOURCE EVENTwww.linuxtag.orgHauptmedienpartner:Partner:www.e-commerce-magazin.deMAGAZIN


Management optimize y o u r s t r a t e g y p e o p l eEcondaMartin Hack & Martin OrdynskiPedro Deserrano wird Chief Marketing Officer bei SIX Payment Services.SIX Payment ServicesPedro DeserranoPedro Deserrano wird Chief Marketing Officer(CMO) von SIX Payment Services. PedroDeserrano (50) ist belgischer Staatsbürgerund war zuletzt als Senior Vice PresidentSales & Marketing bei VISA Europetätig. Er übernimmt im Laufe des erstenQuartals 2013 als Mitglied der Geschäftsleitungvon SIX Payment Services die Verantwortungfür den Bereich Products &Marketing. Mit Pedro Deserrano holt sichSIX einen zusätzlichen international erfahrenenExperten im Karten- und Zahlungsverkehrsgeschäftan Board. Dank seinergrossen internationalen Expertise bringt erwertvolles Branchen-Know-how bei SIXein. Seine langjährige Erfahrung in derMarktentwicklung bei internationalen Kartenorganisationenund im E-Commercewerden SIX helfen, das europäischeWachstum zu forcieren und die ServiceLeadership weiter auszubauen.Der Karlsruher Web-Analyse AnbieterEconda erweitert seine Vertriebsaktivitätenund hat hierfür mit Martin Hack(rechts im Bild) und Martin Ordynski(Links im Bild) zwei neue Mitarbeiter fürdie Abteilung Client Relations & Sales gewonnen.Als Account Manager sind Hackund Ordynski versierte Ansprechpartnerfür die Econda Recommendation EngineCross Sell. Zusätzlich sind beide für denweiteren Ausbau des Econda Partnernetzwerksund der Vertriebskanäle mitverantwortlich.Die zwei erfahrenen E-CommerceExperten Hack und Ordynski warenzuletzt bei der Become Europe als SeniorSales Manager tätig.ecoMatthias OltenDie Kompetenzgruppe E-Recruiting imeco Verband der deutschen Internetwirtschaftsteht unter neuer Leitung: MatthiasOlten wird den Verband in SachenE-Recruiting vertreten. Im Hauptberuf ister bei Kalaydo als Mitglied des Management-Teamsfür die Leitung der Jobbörseverantwortlich. Kalaydo ist mit über1,4 Millionen Anzeigen (Jobs, Immobilien,Autos sowie Kleinanzeigen) einesder größten regionalen AnzeigennetzwerkeDeutschlands. Die KompetenzgruppeE-Recruiting dient der Förderungund Verbreitung dieses Themas, demInformationsaustausch zwischen denMarktteilnehmern, der Festlegung vonStandards für Dienstleister und für denDatenaustausch sowie dem Austauschder Interessen der rekrutierenden Unternehmenund der Anbieter im Markt.BazaarvoiceCedric PechCedric Pech ist neuer General Managerfür Europa, den Nahen Osten und Afrika(EMEA) bei Bazaarvoice, einem Anbieterim Bereich Social und E-Commerce Software.Pech bringt mehr als 16 Jahrepan-europäische Vertriebserfahrung mitin das Führungsteam von Bazaarvoiceund wird somit eine zentrale Rolle beider Erweiterung der Unternehmenspräsenz,innerhalb Europas sowie über dessenGrenzen hinweg, spielen.Falk TechnologiesJörn GrunertSeit Januar 2013 ist Jörn Grunert als CEOfür die Geschäftsführung von Falk Technologiesverantwortlich, einem Anbietervon Technologie-Lösungen für das digitaleMarketing. Grunert verfügt über langjährigeErfahrung in Führungspositionenund ist Experte für Online-Marketing. Vorseinem Eintritt bei Falk Technologies leiteteGrunert als Gesamt-Geschäftsführervon Experian Deutschland den GeschäftsbereichMarketing Services. Davorwar er Geschäftsführer und Vorstanddes E-Mail-Marketing-Anbieters UnitedMailSolutions, der 2009 von Experianübernommen wurde. Zwischen 2001 und2004 verantwortete Grunert als Vorstandsmitglieddie Entwicklung von FalkeSolutions, einem Ad-Serving-Hersteller,der heute zu Google gehört.46 e-commerce-magazin 03/13 www.e-commerce-magazin.de


i m p r e s s u mVorschau 04/2013Leadgenerierung & conversion-OptimierungWie macht man aus Interessenten Kunden? Wie komme ich anvalide Kontakte & Adressen? Wie mache ich aus Spontan-Käuferntreue Kunden? Diese Fragen, auch wenn sie oft und regelmäßigthematisiert werden, sind für Onlinehändler immer noch wichtigund dringend. In der kommenden Ausgabe wollen wir Ihnen mitTipps & Tricks, Fakten & Trends näher bringen, wie Sie in SachenLeadgenerierung & Conversion-Optimierung die Nase vorn haben.SEO & SEM & SEADer Dauerbrenner im Onlinehandel birgt immer wieder Neuesund Überraschendes. Wir zeigen Ihnen, wo hier die Reise hingeht,welche Ratschläge Ihnen SEO-Profis ans Herz legen, auf welcheNeuerungen und Weiterentwicklungen Sie sich einstellen solltenund natürlich welche Dienstleister Sie unterstützen können.Trends bei Shoplösungen, Logistik & FulfillmentEin erfolgreicher Shop und ein gelungenes Fulfillment gehenHand in Hand. Lesen Sie in dieser Ausgabe, wie aktuelles Shopdesignaussieht, welche Features ein Shop derzeit unbedingt abdeckensollte und wie Sie Ihren Shop mit Blick auf das Fulfillment optimieren.Praxisnahe Tipps von Logistik-Dienstleistern und Erfahrungenanderer Onlinehändler helfen Ihnen, damit Kunden IhrenShop als „kundenfreundlich, seriös und zuverlässig“ bewerten.Hoster, Cloud, SicherheitAuch wenn die „äußere“ Fassade eines Shops tiptopp sein sollte,das Innenleben ist mindestens ebenso wichtig. Lesen Sie, welcheTrends sich im Hosting derzeit zeigen, wie die Rechenzentren derverschiedenen Anbieter strukturiert sind, auf was Sie bei derDienstleister-Auswahl achten sollten und welche Punkte bei derSicherheit nicht verhandelbar sind.Erwähnte Firmen dieser Ausgabe1Blue S.38, Adobe S.8, Adyen S.35, Amplience S.8, ArvatoInfoscore S.37, 38, Atos Worldline S.29, Bazaarvoice S.46, CliplisterS.8, Computop S.28, 35, ConCardis S.29, ConCardis. S.27, DeloitteS.38, domainfactory S.39, eco S.46, Econda S.46, eco-VerbandS.22, eutsche Card Services S.35, ExactTarget S.23, ExpercashS.33, Falk Technologies S.46, Giropay S.24, Hybris S.8, ibi researchS.26, Klarna S.30, Lifesize S.23, Nutcracker S.8, Ogone S.29, 34,PayPal S.24, 32, Paysafecard S.24, PSW Group S.39, Quadia S.12,RatePAY S.30, Six Payment Services S.24, SIX Payment ServicesS.35, 46, Soquero S.22, Spreadshirt S.10, Strato S.38, Swiss PostSolutions S.30, Tomorrow Focus Media S.22, TWT Interactive S.18,Tyntec S.23, UnionPay International S.35, Webtrends S.8, WirecardS.31, Yahoo! Deutschland S.8Herausgeber und Geschäftsführer: Hans-J. Grohmann (hjg@win-verlag.de)e-commerce Magazin im Internet: http://www.e-commerce-magazin.deSo erreichen Sie die Redaktion:> Chefredakteur: Dunja Koelwel (dk@win-verlag.de); v. i. S. d. P.Tel.: 0 81 06/3 50-150, Fax: 0 81 06/3 50-190> Textchef: Armin Krämer (-156; ak@win-verlag.de)> Freie Mitarbeiter: Joachim Beck, Thomas Bolz, Sascha Breite, Dr. Ricco Deutscher,Hans J. Even, Ralf Gladis, Prof. Dr. Michael Gröschel, Christoph Jung, Heiner Kallweit,Kai-Uwe Mokros, Peter Müller, Prof. Dr. Sonja Salmen, Prof. Dr. Thomas Schildhauer,Matthias Setzer, Markus Solmsdorff, RA Thomas Waetke, Dennis WilsmannDer Redaktionsbeirat:> Prof. Dr. Michael Gröschel, Prof. Dr. Dieter Hertweck, Dr. Kai Hudetz,Prof. Dr. Sonja SalmenSo erreichen Sie die Anzeigenabteilung:> Anzeigenverkaufsleitung: Heike Beikirch (-222; hb@win-verlag.de)Media Consultant: André Stephani (-228, ans@win-verlag.de)> Anzeigendisposition: Chris Kerler (-220; cke@win-verlag.de)So erreichen Sie den Abonnentenservice:A.B.O. Verlagsservice GmbH, Bildungscampus 3, 74072 HeilbronnTel.: 0 7131/2707 283, Fax: 0 7131/2707 78616, win@csj.de> Vertriebsleitung: Ulrich Abele (ua@win-verlag.de)Tel.: 0 81 06/3 50-131, Fax: 0 81 06/3 50-1 26> Artdirection und Titelgestaltung: Grafik-Design Dagmar Friedrich-HeidbrinkAnita Blockinger> Bildnachweis/Fotos: fotolia.de, Aboutpixel.de, MEV, Pictor, Photodisc, Werkfotos> Vorstufe + Druck: Mundschenk Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, Soltau> Produktion und Herstellung: Jens Einloft (-172; je@win-verlag.de)Anschrift Anzeigen, Vertrieb und alle Verantwortlichen:WIN-Verlag GmbH & Co. KGJohann-Sebastian-Bach-Straße 5, 85591 VaterstettenTel.: 0 81 06/350-0, Fax: 0 81 06/350-190> Verlagsleitung Sales/Marketing: Bernd Heilmeier (-251; bh@win-verlag.de)Anzeigen verantwortlich> Objektleitung: Hans-J. Grohmann (hjg@win-verlag.de)Bezugspreise:Einzelverkaufspreis Euro 9,50. Jahresabonnement (8 Ausg.) im Inland Euro 78,-frei Haus im Ausland Euro 80,- zzgl. Versandkos ten und MwSt. Vorzugspreis Euro 52,80(Inland) für Studenten, Schüler, Auszubildende und Wehrdienstleistende nur gegenVorlage eines Nachweises, im Ausland zzgl. Versandkosten und MwSt.16. JahrgangErscheinungsweise: 8-mal jährlichEine Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichungen kann trotz Prüfung durch dieRedaktion vom Heraus geber nicht übernommen werden. Honorierte Artikel gehen indas Verfügungsrecht des Verlags über. Mit Übergabe der Manuskripte und Abbildungenan den Verlag erteilt der Verfasser dem Verlag das Exklusivrecht zur Veröffentlichung.Für unverlangt eingeschickte Manuskripte, Fotos und Abbildungen keine Gewähr.Copyright© 1998-2013 für alle Beiträge bei WIN-Verlag GmbH & Co. KG.Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigtoder verbreitet werden. Unter dieses Verbot fallen insbesondere der Nachdruck,die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbankenund die Vervielfältigung auf CD-ROM und allen anderen elektronischen Datenträgern.ISSN 1436-8021, VKZ B 48231Dieses Magazin ist umweltfreundlich auf chlorfreigebleichtem Papier gedruckt.Außerdem erscheinen bei der WIN-Verlag GmbH & Co. KG:Magazine:AUTOCAD & Inventor Magazin, digitalbusiness CLOUD Magazin,DIGITAL ENGINEERING Magazin, Virtual RealityMagazinPartnerkataloge:Autodesk Partnerlösungen, DIGITAL Engineering Solutions,IBM Business Partner Katalog, Partnerlösungen für HP Systemewww.e-commerce-magazin.de 03/13 e-commerce-magazin 47


Im Payment versprechenalle Anbieter Lösungenaus einer Hand. Aber wieviele davon haben eineeigene Bank?Als eines der führenden Unternehmen für das Payment setztdie Wirecard AG auf eine klare Positionierung:Die Kombination von Zahlungsabwicklung und Bankdienstleistungen.Weil wir über eine eigene Banklizenz verfügen,bieten wir alle internationalen Kreditkartenakzeptanzenund alle relevanten E-Cash-Verfahren an – über eine einzigePlattform. Tatsächlich aus einer Hand.www.wirecard.deBesuchen Sie unsauf der InternetWorld München inHalle 2, Stand E113Unser PortfolioZahlungssystemeRisikomanagementBankservice

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