Folien - FG Automaten und Formale Sprachen

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Anforderungenan einformales Esperanto IJens-D. DollUniversität Hamburg1


LiteraturHadumoth BussmannLexikon der SprachwissenschaftPeter Prechtl/Franz-Peter BurkhardMetzler Lexikon PhilosophieMartina PlümacherWahrnehmung, Repräsentation und WissenWolfgang BalzerWissenschaftstheorieAndreas DengelSemantische Technologien2Anforderungen an ein formales Esperanto FE


Definition➲ Ein formales* Esperanto** ist ein von allen Programmierern ,Fachbereichen und Qualitätssicherern anerkannter Formalismus, dervon allen Rechnern verstanden wird und– Fachbereichen ermöglicht Softwarefunktionen zu durchschauen,– Qualitätssicherern erlaubt Korrektheit vollständig zu prüfen,– Programmierern ermöglicht, saubere Programme zu schreiben,– Rechnern sagt, was sie tun sollen.*formal:= Inhalte bleiben unberücksichtigt,nur die Form und ihre Zusammensetzung zählen**Esperanto := Plansprache,1887 von Ludwik Zamenhof veröffentlicht3Anforderungen an ein formales Esperanto FE


ErkenntnisprozessVorstellungIdeeWahrnehmung={ästhetisch, begrifflich,sinnlich, ...}ErkennungErkenntnis*/Wissen**BegriffKonzeptRepräsentation*Erkenntnis = Widerspiegelung der ObjektweltErwerb von Wissen**Wissen = intersubjektiv vermittelbare Sicherheit4Anforderungen an ein formales Esperanto FE


Wozu dient Sprache?… Mittel zum Ausdruck bzw. Austausch von- Gedanken,- Vorstellungen,- Erkenntnissen und- Informationensowie zur Fixierung von- Erfahrung und- Wissen...=> sie dient dem kollektiven Erkenntnisprozess5Anforderungen an ein formales Esperanto FE


Akteure der SoftwareentwicklungQM Qualitätssicherung: Qualität und SicherheitFB Fachbereich: Kontrolle und VerständlichkeitDEV Entwicklung: Angemessene Methodik(Metaprogramme, Denkmuster,Abstraktion, Strukturierung)6Anforderungen an ein formales Esperanto FE


Woraus besteht Software?Software-ArtefaktSoftwareDaten-Artefakt SW = {Artefakt i}Definition Artefakt ≈ungeteiltes Text- oder MultimediaelementArtefakt ≈ Begriff/Konzept7Anforderungen an ein formales Esperanto FE


1. ZwischenergebnisQM = Sprache 1FB = Sprache 2SW = SoftwareDEV = Sprache 3Forderung an die Übersetzungen Tr:undTr(QM→SW) = Tr(FB→SW)=Tr(DEV→SW)Tr ist ein Isomorphismus8Anforderungen an ein formales Esperanto FE


Wichtige DenkmusterLogik➲ Deduktion➲ Abduktion➲ Induktion➲➲➲➲➲➲➲➲ImplikationKonjunktionDisjunktionAnalyseSynthese➲ Syllogismus➲ ...Mathematik➲ Zahlen➲ Reihen➲ Räume➲ Grenzwerte➲ Extrema➲ Abbildungen➲ ...Fachbereich(Wirklichkeit)➲ Konto➲ Steuernummer➲ Schadenfall➲ Ersatzteil➲ Neuwagen➲ Raumgröße➲ ...Informatik➲ Codes➲ Speicher➲ Sprachen➲ Symbole➲ Konstruktion➲ Analyse➲ Reduktion➲ ...9Anforderungen an ein formales Esperanto FE


AbstraktionMnemotechnikLogische Progr.Funktionale Progr.Symbolische SpracheMaschine (TM, Automat, von-Neumann)Nice to have➲ Kreativität, Ideales, Perfektes, ...10Anforderungen an ein formales Esperanto FE


Symbolische Ansätze➲ Haskell, Z➲ Mathematik, Physik➲ Chemie➲ Musik➲ Piktogramme➲ Chinesische Sprache➲ Kunst➲ ...11Anforderungen an ein formales Esperanto FE


2. ZwischenergebnisSymbolsatz 1= {S 11, … , S 1m}…Symbolsatz n= {S n1, … , S nm}Software k= {a k1, … , a km}Sei a i: Artefakt, S ij:Symbol∀ S ij: ∃ a imit S ij↔ a i∀ a i: Es ist entscheidbar ob es ein Symbol dafür gibt.12Anforderungen an ein formales Esperanto FE


IdeenEvolutionäre AlgorithmenQualitätSensorikKIStandard MLXML, SQL13Anforderungen an ein formales Esperanto FE


Vorstellungen/IdeenSymbole/Begriffe/RepräsentationS i3. ZwischenergebnisMorphismen** ** ** ** ** ** *** * * * * * *Artefakte a i** mentaler Akt* Isomorphismen∀ i,j: Sprache(a i) = Sprache(a j)∀ i: ∃ Tr(a i->FB)∃ Tr(a i->QM)∃ Tr(a i->DEV)14Anforderungen an ein formales Esperanto FE


Fortsetzung folgt ...Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit15Anforderungen an ein formales Esperanto FE

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