pdf ca. 2,5 MB - mms-elb - Universität Hamburg

mms.uni.hamburg.de

pdf ca. 2,5 MB - mms-elb - Universität Hamburg

SoSe 13Themenheftmedien & bildungForschung und Lehre an der Fakultät fürErziehungswissenschaft, Psychologieund BewegungswissenschaftMedienzentrum


ImpressumUniversität HamburgFakultät für Erziehungswissenschaft,Psychologie und BewegungswissenschaftMedienzentrum für Bildung,Kommunikation und ServiceVon-Melle-Park 820146 Hamburgmz.epb@uni-hamburg.dehttp://www.epb.uni-hamburg.de/medienzentrumZusammengestellt von Ralf Appelt,Sebastian PlöngesSatz von Ines MeyerFoto Titel: Open Bird CageQuelle: http://www.imagedirekt.de/de/lizenzfreiebilder-fotos/5272796.htmlDruck: UniversitätsdruckereiAuflage: 500KVV-M&B: Nr. 253


Open ThinkingDas Sommersemester 2013 beginnt.Kurzer Check:KurswebsiteWikiTwitteraccountZugangsdaten zum BlogAblaufplanAlles da!im Bereich der Hochschullehre. Die Teilnehmer_innen vernetzen sich untereinander, bestimmenselbst, welche Inhalte der Veranstalter und deranderen Teilnehmer_innen sie besuchen bzw.bearbeiten und reflektieren wollen. Weiterhinentscheiden sie, welche Aspekte sie als Anknüpfpunktean ihr Vorwissen verstehen undwas für ihr „Lerntempo“ bzw. ihren Weg sinnvollscheint.Dann kann es ja losgehen!Kommt Ihnen das bekannt vor? Nein?Vielleicht liegt es daran, dass Sie nicht in einemMOOC (Massive Open Online Course) studieren;denn ungefähr so sehen die Vorbereitungenvon Studierenden in MOOCs aus. Dieses Formatgehört laut Horizon Report 2013 1 zu den Trends1 Johnson, L., Adams Becker, S., Cummins, M., Estrada, V., Freeman, A.,and Ludgate, H. (2013). NMC Horizon Report: 2013 Higher EducationEdition, S. 12.Während MOOCs online stattfinden, gibt esdazu eine „Offline-Alternative“. Gemeint sindhierbei die sogenannten BarCamps bzw. Un-Konferenzen. Diese bieten Gelegenheit zumdirekten Austausch. Die Organisatoren_innenlegen lediglich Zeit und Ort, aber keine Inhaltefest. Oft haben Barcamps einen thematischenFokus, wie z.B. beim EduCamp 2 (12.-14.04.20132 EduCamp http://educamp.mixxt.de4


in der Bugenhagenschule Alstersdorf). Hier sindes die Themen Bildung, Lehren, Lernen u.ä. Indiesem Rahmen bieten die Teilnehmer_innenund Teilgeber_innen Beiträge an und wünschensich ebenso Themen.Interessant ist, dass auch bei den BarCamps dasInternet eine Rolle spielt. Über Websites werdendie Veranstaltungen organisiert und es findetoft ein reger Austausch, beispielsweise über dieTwitterwall, statt.Vermutlich ist dies nur der Anfang einer Reiheneuer Formate, die uns in den nächsten Jahrenbegegnen werden. Bei diesen Formaten wirddas Internet mit seinen Diensten an Bedeutunggewinnen, wenn es darum geht, interessierteMenschen zu vernetzen und Lehr- und Lernmöglichkeitenzu schaffen.Spannend an diesen beiden Formaten ist ihreOffenheit. Jede_r kann sich anmelden und inder Regel werden keine Teilnahmegebühren erhoben.An Universitäten wie Stanford, Havard,dem MIT aber auch der Universität Frankfurt 3wird bereits mit MOOCs gearbeitet und/oderexperimentiert, inklusive Anrechnung in Formvon Creditpoints. Kursmaterialien sind in der RegelOpen Educational Resources (s. ThemenheftMedien & Bildung zum WiSe 2012/13) und auchdie Ergebnisse der Lerner_innen stehen häufigsofort nach der Erstellung online und sind öffentlichverfügbar.Das Team vom Medienzentrum wünscht Ihnenfür das Sommersemester 2013 spannende Veranstaltungsformate,interessierte Mitmenschenund Lehr- und Lernmöglichkeiten.Für das Medienzentrum,Ralf Appelt3 OPCO12 http://opco12.de/willkommen-zum-opencourse-trends-ime-teaching/5


TitelthemaNeuigkeitenWorkshopsLehrveranstaltungenGeräteausleiheAnsprechpartnerÖffnungszeitenLageplan6


Inhalt08141830434447487


Open Source anno 1959Die Idee, den Quellcode eines Computerprogrammszugänglich zu halten und die Softwareals solche „offen”, ist keineswegs neu. Im Gegenteil– für die Pioniere des Computerzeitalters warein geschlossener Quellcode unvorstellbar und diekommerzielle Verwendung der immer schon aufgemeinschaftlicher Vorarbeit basierenden Programmeerst recht: Diese Überzeugungen warenteils pragmatischen Ursprungs, teils hängen siemit dem Selbstverständnis der später als „Hacker”bezeichneten Bastler zusammen. Zwischen 1960und 1980 war Open Source nicht die Ausnahme,sondern die Regel.Abbildung 1: MIT Museum Online Collection,http://webmuseum.mit.edu/Schon bevor gegen Ende der 1950er Jahre Studierendenin den Computerlaboratorien amerikanischerUniversitäten Zugang zu den erstenGroßrechnern ermöglicht wurde, etabliertendie Modellbahnfreunde des Tech Model RailwayClubs (TMRC) am Massachusetts Instituteof Technology (MIT) den Begriff des „Hacks”.Intern teilten sich die Clubmitglieder in zweiGruppierungen: Das „Knife-and-PaintbrushContingent” war vor allem mit der Gestaltungder Eisenbahnen, Waggons und Landschaftenbeschäftigt; die Mitglieder der zweiten Gruppe,„Signals and Power Subcommittee” genannt,widmeten sich passioniert der kontinuierlichenVerbesserung des technischen Systems der Modellbahn.Dabei konnte immer auf die Vorarbeitder übrigen Gruppenmitglieder aufgebaut werden,was in den Regel auf wertschätzende Weisegeschah. Im Zuge dessen entwickelte sichein eigenes Vokabular: Eine besonders clevereVerbindung zweier Relais wurde anerkennendals „hack” bezeichnet. 1 Der Begriff galt den Modellbahnfreundenals Prädikat besonderer Raffinesseund großen Scharfsinns – und wird dortheute noch so verwendet.Ab 1956 wurde am Lincoln Lab des MIT mitdem TX-0 der erste transistorbasierte Computereingesetzt, ab 1962 sein Nachfolger, der PDP-1.Der Zugang zu den Großrechnern wurde von einersich selbst als „Priesterschaft” titulierendenGruppe von Ingenieuren und Systemadministratorenstreng reglementiert. 1959 wurde dererste Kurs für Computerprogrammierung angeboten– und es handelte sich nicht zufällig umMitglieder des „Signals and Power”-Subkommittees,die voller Neugier und Tatendrang daranteilnahmen. Der Programmierkurs bot denTechnik-Bricoleuren die Möglichkeit, für längereZeit Hand an die sonst peinlich genau bewachtenRechner zu legen. Außerhalb der Kurse warenRechenzeiten rar: „Die Pioniere des Hackensmussten ihren Schlafrhythmus umstellen, wennsie viel Zeit am Computer verbringen wollten.” 2Dass hierbei die kollaborative Praxis aus TMRC-Zeiten auch beim Programmieren fortgesetztwurde, verstand sich von selbst.1 Vgl. Imhorst, Christian: Die Anarchie der Hacker. Richard Stallmanund die Freie- Software-Bewegung, Marburg 2004, S. 20f.2 Ebd., S. 22.8


Abbildung 2: Screenshot aus http://www.csail.mit.edu/videoarchive/history/aifilms/museum-105Im Zuge der Beschäftigung mit den Computernerfuhr der Hacking-Begriff eine erste Ausweitung:Als Hacks wurden nun auch raffinierteOptimierungen an der Hard- und Software derMIT-Großrechner bezeichnet. Unter Berufungauf Eleganz und Ästhetik der Hacks wurden vermehrtRegelüberschreitungen zu legitimierenversucht; eine Entwicklung, die sich schließlichin einer generellen Respektlosigkeit gegenüberden als willkürlich empfundenen Vorschriftenvon Programmen, Systemadministratoren undNutzungskontexten in den Labors niederschlug.Es ist eben diese Respektlosigkeit, die den Hackervom bloßen Computernutzer unterscheidet:„Benutzer haben […] nicht das Recht, sich‚metapräskriptiv’ zu äußern. Sie dürfen Vorschriften(also Programmen) folgen, aber keineschreiben; sie dürfen spielen, aber nicht dieSpielregeln verändern; sie dürfen Daten verwalten,aber nicht die Verwaltungsrichtlinienbestimmen.” 33 Pias, Claus: Der Hacker, in: Horn, Eva; Bröckling, Ulrich (Hg.):Grenzverletzer. Figuren politischer Subversion, Berlin 2002,S. 248 – 270. Online verfügbar unter http://www.uni-due.de/~bj0063/texte/hacker.pdf (letzter Abruf: 01. März 2013).Auf die erste Hacker-Generation an den Universitätenfolgte im Zuge der zunehmendenVerbreitung des Computers in amerikanischenHaushalten eine zweite Generation. Sie organisiertesich ab den späten 1960er Jahren insbesondereentlang der Küste Kaliforniens in(„Homebrew“) Computer Clubs. Die Hacker waren(ausgestattet mit Altair 8800-Heimcomputern,den legendären ersten Apple-Rechnern)spätestens aber seit der Markteinführung desersten IBM Personal Computers im Jahr 1981nicht mehr auf die von Universitäten zur Verfügunggestellte Infrastruktur angewiesen. 4Mit Computern und ihren Programmen ließ sichnun sogar Geld verdienen. Früh zeigte sich hiereine besondere Ambivalenz des Hackings: Einigeseiner Vertreter wurden zu Unternehmern,die nun als „Micro-Soft” (1975) oder „Apple ComputerInc.” (1976) Soft- und Hardware kommerzialisierten,um Marktanteile konkurrierten undaus strategischen Gründen die Quellcodes ihrerProgramme abzuschließen begannen. AnderenHackern war diese Praxis ein Dorn im Auge: Siewidersprach ihrer Ansicht nach einer der zentralstenForderungen der sogenannten „Hacker-Ethik”, wonach Informationen jederzeit frei zugänglichzu sein haben. 5 De facto waren nichtwenige Hacker immer wieder auf beiden Seitendieser Unterscheidung zu finden.Die proprietäre Software trat einen Siegeszugan. Dass am Anfang alle Software freie Softwarewar, ist nahezu in Vergessenheit geraten.Sebastian PlöngesDer vollständige Text, „Versuch über Hacking als sozialeForm”, ist erschienen in: Heil, Christine; Kolb, Gila,Meyer, Torsten (Hg.): Shift. #Globalisierung, #Medienkulturen,#Aktuelle Kunst, München 2012, S. 81 – 91.Eine frühe Fassung ist online verfügbar: http://sebastian-ploenges.com/texte/Hacking.pdf4 Vgl. dazu auch Imhorst 2004, S. 39f5 Vgl. die ersten zwei Grundsätze der Hacker-Ethik in der deutschenÜbersetzung des Chaos Computer Clubs: „ Der Zugangzu Computern und allem, was einem zeigen kann, wie dieseWelt funktioniert, sollte unbegrenzt und vollständig sein“ und„Alle Informationen müssen frei sein“. Vgl. http://www.ccc.de/hackerethics (letzter Abruf: 01. März 2013).9


Offene VeranstaltungsformateDie Tür wird geschlossen, der Unterricht beginnt.Das ist Alltag an den meisten Schulen und Hochschulenwie auch in außerschulischen Bildungsarrangements.Seit einiger jedoch Zeit gibt es Formate,die sich stärker nach außen öffnen bzw. dieOffenheit als zentrales Element haben.Eines dieser Formate ist das BarCamp, das imJahr 2005 als Gegenangebot zum FOO Campentstand. Das FOO Camp war eine Konferenz, zuder man nur mit einer persönlichen Einladungkommen konnte, ausgerichtet für die „Friends OfO’Reilly”. Das FOO Camp sollte eine offen gestaltete,selbstorganisierte Konferenz sein mit demZiel, sich auszutauschen und gemeinsam an denunterschiedlichsten Themen zu arbeiten – ohneformale Vorgaben hinsichtlich des Inhalts, desZiels, der Form etc.: „It’s our chance to get to knownew people who are doing interesting work infields that we are trying to learn about”. 1 So weitso gut. Das Problem dieser jährlich stattfindendenKonferenz war ihre Exklusivität. Zirka eine Wochevor dem FOO Camp 2005 begannen einige ehemaligeTeilnehmer_innen, die nicht erneut zumFOO Camp eingeladen waren, sich in ihren Blogshierüber auszutauschen. Einer von ihnen, AndySmith, hatte in diesem Zusammenhang folgendeIdee:»Meet BAR (meaning »beyond all recognition«)Camp, an open, welcoming, once-a-year event forgeeks to camp out for a couple of days with wifiand smash their brains together. It›s about loveand geekery and having a focal point for greatideas, like FOO but open.« 2Sieben Tage vor dem Termin der beiden parallelstattfindenden Camps stand das BARCamp ohnefinanzielle Mittel und ohne Räumlichkeiten da,was im Vergleich zum FOO Camp des O’ReillyVerlags abenteuerlich wirkte. Doch innerhalb wenigerTage gab es einen Sponsor für den Veranstaltungsortund weitere Sponsoren, die für eineInfrastruktur mit W-Lan, Speisen und Getränkensorgten. Für die Organisation und Dokumentationwurde ein Wiki aufgesetzt, welches bis heutefür die Verlinkung von BarCamps überall auf derWelt genutzt werden kann: http://barcamp.org.Damals war es explizit zur öffentlichen Dokumentationdes BARCamp vorgesehen. 3Die Offenheit bezog sich jedoch nicht nur auf dieMöglichkeit zur Teilnahme und die Dokumentationnach außen, sondern vor allem auf dieinhaltliche Ausgestaltung. Bis zum Beginn derBarCamps gibt es im Regelfall kein festgelegtesProgramm, sondern höchstens eine thematischeRahmung, wie z.B. Bildung, Lernen und Lehren beiden EduCamps. 4 Die genauen Inhalte bringen dieTeilnehmer_innen mit; Jede_r kann eine Sessionzu einem selbst gewählten Thema vorschlagen.Ob die Session stattfindet und ein Raum dafür zurVerfügung gestellt wird oder nicht, ist abhängigvom Interesse der anderen Teilnehmer_innen1 Cross, J. (2006): Informal Learning: Rediscovering the Natural PathwaysThat Inspire Innovation and Performance (Essential Knowledge Resource).Jossey Bass, S. 2092 ebd., S 2113 ebd., S 2124 EduCamp, http://educamp.mixxt.de, 9.03.201310


des BarCamps. Das Besondere an diesem Format:Die Veranstalter treffen keine Auswahl der Vortragendenoder der einzelnen Themen. Es liegt alsoan den Teilnehmer_innen ein für sie selbst interessantesProgramm zu gestalten.Thematisch fokussierter sind die sogenanntenMOOCs (Massive Open Online Courses). Gleichzeitigsind sie, wie der Name schon sagt, Open undOnline. Statt physikalischen Räumen wie beimBarCamp werden hier digitale Räume in Form vonWikis, Blogs, Twitter und Videokonferenz-Dienstengenutzt, um die Teilnehmer_innen in Kontaktzu bringen und die Themen zu behandeln.Die Eigenmotivation spielt auch hier wieder einegroße Rolle. Sie ist erforderlich, um sich selbst einenroten Faden zu legen, um im Informationsangebotder Organisatoren_innen, der Referenten_innen und der anderen Teilnehmer_innen nichtunterzugehen, sondern ein den eigenen Interessenund zeitlichen Ressourcen entsprechendesArrangement an Lerninhalten und Lernpartner_innen zu gestalten.Im Gegensatz zu den Barcamps, die meist nurzwei bis drei Tage am Stück stattfinden, ziehensich die MOOCs über mehrere Wochen. Für jedeWoche werden von zentraler Stelle Impulse zu bestimmtenUnterthemen im Rahmen des MOOCsangeboten. Die Teilnehmer_innen der MOOCsergänzen diese Inputs und bearbeiten sie. Alldies geschieht online und in der Regel öffentlich.5 #ocwl11 Open Course Workplace Learning 2011 , http://ocwl11.wissensdialoge.de,12.03.20136 OpenCourse 2011, Zukunft des Lernens , http://blog.studiumdigitale.unifrankfurt.de/opco11/,12.03.20137 OPCO12 Trends im E-Teaching, http://opco12.de, 12.03.201311


Bei MOOCs kommen pro Veranstaltung häufigmehrere Tausend Teilnehmer_innen zusammen.Die Teilnehmer_innenzahlen bei BarCamps übersteigenselten die Zahl 400.Dies scheint nicht zuletzt den räumlichen Möglichkeitengeschuldet zu sein, die online praktischkeine Rolle spielen.Sowohl BarCamps als auch MOOCs bieten sichbesonders für informelle Bildungsprozesse an.Mit dem Einsatz von MOOCs wird in Deutschlandzunehmend auch an Hochschulen experimentiert.So hat es beispielsweise an der UniversitätTübingen im Rahmen des Studienganges Psychologieeinen Open Course zum Thema „WorkplaceLearning” (#ocwl11) 5 gegeben, in dem die Seminarstrukturbewusst geöffnet wurde und auchdie Kurse „OPCO11” 6 und „OPCO12” 7 , an denendie Universität Frankfurt beteiligt war, haben dieMöglichkeit geboten, Credit Points zu sammeln.In der Beschreibung des Formats heißt es:„Die Idee eines OpenCourses geht auf ein Konzeptzurück, das von den kanadischen E-Learning-Experten Stephen Downes und George Siemenseingeführt wurde und eine Form des vernetztenLernens im Sinne des Konnektivismus darstellt.Kennzeichnend für einen OpenCourse ist seineoffene und dezentrale Infrastruktur: EinführendePapiere und Live-Sessions mit Experten gebenImpulse und setzen einen thematischen Fokus.Die Teilnehmenden lesen, kommentieren, stellenFragen, diskutieren online weiter: In ihrem eigenenBlog, ihrem Facebook-Profil oder Twitter-Kanal.Ihre Lernziele definieren sie dabei selbst. DieOrganisator_innen des Kurses bieten eine zentraleAnlaufstelle und eine Agenda im Netz, fassenBeiträge, Kommentare und Diskussionen zusammenund verteilen diese über einen Newsletter.” 8Wir dürfen gespannt sein, ob und wie diese offenenVeranstaltungsformate den Bildungsbereichbeeinflussen werden. Glaubt man den Einschätzungeneiniger Expert_innen, die etwa in der AusgabeNr. 12/2013 der Wochenzeitung „Die Zeit” 9zu Wort kommen, steht dem Bildungsbereicheine Veränderung bevor, die nur von wenigen Institutionenüberlebt werden wird. Eine These diemich an den Film „True Fiction” 10 erinnert, in demdiese Gedanken ebenfalls formuliert wurden.Ralf Appelt8 Willkommen zum OpenCourse 2012 , http://opco12.de/willkommenzum-opencourse-trends-im-e-teaching/,10.03.20139 Drösser, C. und Heuser, U.J., „Harvard für alle Welt“,Die Zeit, 14. März. 2013,S. 3510 Fakultät EPB an der Universität Hamburg, Projekt ePUSH, Film „True Fiction“,2010 http://truefiction-derfilm.de12


Multitouch-Interface für User-Generated-Content13


NeuigkeitenNeue Perspektive für die Medienpädagogik:Das GamingLAB an der Fakultät EPBDas Labor zur Erforschung der digitalen Spielkulturund der Nutzung von Spielen in pädagogischenKontextenFoto: Jonas HilbertDigitale Spiele werden in der öffentlichen Diskussionfür Vieles verantwortlich gemacht:Sucht, Gewalt, Amokläufe und soziale Vereinsamung;aber mit Kultur, Lernen und Bildung werdensie erst langsam in Verbindung gebracht.Dabei erfreuen sich digitale Spiele nicht nur einerzunehmenden Beliebtheit und Verbreitungbei Kindern und Jugendlichen, sondern es zeigtsich auch, dass dieses Medium durchaus interessanteMechaniken für Lernen und Kompetenzerwerbanbietet und neue didaktische Optioneneröffnet. Die Erforschung der kulturellenund pädagogischen Implikationen sowie derPotentiale für Bildung und Lernen steht im europäischenRaum aber noch weitgehend am Anfang.Mit der Eröffnung des GamingLAB setzendas Medienzentrum der Fakultät Erziehungswissenschaft,Psychologie und Bewegungswissenschaft(EPB) und der Arbeitsbereich Medienpädagogikdaher neue Akzente.Die Erforschung von digitalen Spielen bis hinzu Serious Games ist im anglo-amerikanischenRaum etwas weiter entwickelt als im „alten“ Europa(z. B. durch das Feld der Game Studies). Dortwird auch erkannt, dass Computerspiele einMedium sind, mit dem man in vielfältiger Weisekreativ umgehen kann. Die Palette reicht hiervon „sekundären“ Praktiken wie dem Schreibenvon Fan Fiction über die Etablierung von Gildenund das Drehen von Machinima-Filmen bis hinzum Um- und Neuschreiben von Spielen durchEditoren und in der Modding-Szene. Computerspielekönnen demnach nicht einfach nurauf das rezeptive Spielen reduziert werden, beidem Spieler durch gewalthaltige Inhalte manipuliertwerden. Es gibt eine viel reichhaltigereKultur von pädagogischer Bedeutung und mitmedienpädagogisch relevanten Formaten undGenres.Mit dem GamingLAB haben der ArbeitsbereichMedienpädagogik (Prof. Dr. Rudolf Kammerl/Jun. Prof. Dr. Alexander Unger) und das Medienzentrumder Fakultät EPB (Andreas Hedrich)einen Ort an der Fakultät EPB etabliert, an demeine vorurteilsfreie Erforschung dieses neuenMediums und seiner Kultur ermöglicht wird. DieFakultät stellt sich damit der aktuellen Herausforderungder Erforschung dieses bisher auch inder Medienwissenschaft und Medienpädagogikstark vernachlässigten digital-interaktiven Mediums.Vor dem Hintergrund der zunehmendenMedienkonvergenz beschränkt sich das GamingLABaber nicht allein auf die digitale (PC-)Spielekultur, sondern berücksichtigt auch andereBereiche der aktuellen Medienkultur (Social14


Networks, Chat- und Forenkultur, Remix, Mashups), die zunehmend mit dem Bereich digitalerSpiele verwoben sind. Darüber hinaus bietet dasGamingLAB zukünftigen Lehrerinnen und LehrernEinblick in die Spielekultur und damit in einenwichtigen Bereich der Lebenswelt der Schülerinnenund Schüler – bis hin zur didaktischenEinbindung von Spielen in den Unterricht. Insofernsoll das GamingLAB auch einen Beitragzur Förderung der medienpädagogischen Kompetenzder Lehrerinnen und Lehrer leisten unddarüber zu einer innovativen Medienbildung anSchulen (s. KMK-Erklärung „Medienbildung inder Schule“) beitragen.Das GamingLAB fokussiert in Forschung undLehre auf drei zentrale Felder: Die empirischeErforschung der Spielekultur (insbesondere kreativ-manipulativerPraktiken), die Erforschungund Erprobung des Einsatzes von Spielen in(formalen) pädagogischen Kontexten sowie dieMedienkompetenzförderung durch aktive Medienarbeit.Neben aktuellen, pädagogisch und ästhetischwertvollen sowie manipulierbaren Spieletiteln,bietet das GamingLAB Software zur Erstellungvon Spielen (RPG-Maker) und Medienprodukten(Premiere, Photoshop) bis hin zu Forschungssoftware(u. a. MAXQDA, F4). Das GamingLAB(VMP 8, Raum 506) verfügt über acht spieletauglicheRechner und eine mobile Ausstattung mitzwölf Gaming-Notebooks. Neben der Nutzungim Rahmen von Lehrveranstaltungen bietet dasGamingLAB auch Raum und Ressourcen für studentischeProjekte und Abschlussarbeiten, diesich mit diesem Themenfeld beschäftigen (Kontaktdatenunter: http://blogs.epb.uni-hamburg.de/gaminglab/kontakt/).Jun. Prof. Dr. Alexander Unger, Prof. Dr. RudolfKammerl, Andreas HedrichFoto: Jonas Hilbert15


Neue Mitarbeiter16


Relevante LinksProjekte/InstitutionenFakultät epb*mms-eLearning BüroWorkshops des MedienzentrumsEPB BlogfarmMedienzentrumPersonenJun. Prof. Dr. Alexander UngerChristina SchwalbeRalf AppeltManuel ZahnWey-Han TanToolsLiteraturverwaltungSocial BookmarkingEduCommSyTwitteraccounts mit EPB-BezugAllg. Studierendenausschuss der UHHHochschulsportStineEPB MedienzentrumE-Learning Bür der UHHStaats- und UniversitätsbibliothekAbt. Öffentlichkeitsarbeit der UHHProf. Dr. Anke GrotlüschenChristian BeermannChristina SchwalbeRalf AppeltWey-Han Tanhttp://epb.uni-hamburg.de/http://mms.uni-hamburg.de/http://mms.uni-hamburg.de/workshops/http://blogs.epb.uni-hamburg.de/http://epb.uni-hamburg.de/medienzentrum/http://www.alexanderunger.nethttp://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/http://appelt.nethttp://blogs.epb.uni-hamburg.de/zahn/http://blogs.epb.uni-hamburg.de/metagames/http://www.zotero.org/ oder http://www.mendeley.com/http://delicious.com/ oder http://www.mister-wong.de/http://www.educommsy.uni-hamburg.de/http://twitter.com/AStA_UHHhttp://twitter.com/hochschulsporthttp://twitter.com/stine_uhhhttp://twitter.com/epbmzhttps://twitter.com/ZeB_UHHhttp://twitter.com/stabihhhttp://twitter.com/unihhhttp://twitter.com/aleanahttp://twitter.com/chbeerhttp://twitter.com/fernschwalbehttp://twitter.com/ralfahttp://twitter.com/weytanhttp://twitter.com/epbmzhttp://facebook.com/epbmz17


WorkshopsBereits seit mehreren Jahren bietet das Medienzentrumder Fakultät EPB Studierenden und Dozenteneine große Bandbreite an Workshops an.Die Workshops finden im Laufe des gesamtenSemesters statt und decken ein breites Spektrumvon Angeboten ab. Von grundlegendenKursen über anwendungsorienterte Produktionenbis hin zu komplexen Anwendungen fürFortgeschrittene.Die Workshops sind darauf ausgerichtet, studienbegleitendgrundlegendes und weiterführendesKnowHow im Bereich MultiMedia- undVideo-Produktion an Studierende und Lehrendeder Fakultät zu vermitteln. Die Workshops beinhaltenintensive Anleitung im Wechsel mit Freiarbeitan den Geräten unter Betreuung durchdie Workshop-LeiterInnen. Sie verstehen sich alsEinführungen – umfassende Schulungen sindaufgrund der personellen Ausstattung des Medienzentrumsnicht möglich.Wer sich einen Überblick über ein Themengebietverschaffen möchte, wird aber ausreichendbedient. Wer tiefer einsteigen, Projekte vomKopf in die Wirklichkeit übertragen möchte,gewinnt Grundkenntnisse, die auch bei derrelativ komplexen Materie »MultiMedia« ein»learning by doing« ermöglichen. Bringen Siedeshalb gerne eigene Projekte mit in die Workshopsund nutzen Sie diese als Rahmen für dieVertiefung Ihrer Fertigkeiten! Die Workshopssollten als Appetithäppchen verstanden werden.In der »Offenen Werkstatt«, an den ständig zugänglichenArbeitsplätzen des Computer-Poolsund nach Vereinbarung an den Videoschnittplätzendes Medienzentrums kann das erworbeneKnowHow vertieft und an konkreten Projektenverfestigt werden. Wir freuen uns, im Wintersemester2012/13 wieder ein umfassendes Workshopprogrammanbieten zu können!Bitte beachten Sie:Die Workshop-Veranstaltungen des Medienzentrumssind keine Lehrveranstaltungen. Eskönnen daher auch keine studienrelevantenLeistungsnachweise erworben werden. AufWunsch wird jedem regelmäßig teilnehmendenStudenten ein Teilnahme-Zertifikat ausgestellt.Die angebotenen Workshops stehen allen Studierendenund Dozenten unserer Fakultät kostenloszur Verfügung.Anmeldung zu den Workshop-AngebotenAufgrund der räumlichen Verhältnisse und der Ausstattung mit Geräten ist eine Begrenzung der Teilnehmeranzahlpro Workshop leider unerlässlich. Wir empfehlen deshalb möglichst frühe Anmeldungen unter:http://mms.uni-hamburg.de/workshops18


Typisch UniTextverarbeitungInhalt: Die Bearbeitung und Gestaltung komplexerTextdokumente wie Hausarbeiten oder Examensarbeitenist eine Wissenschaft für sich.In diesem Kurs werden vertiefende Kenntnissein der Textverarbeitung (vorwiegend mit demProgramm Word, Version 2010) sowie Tipps undTricks für die Arbeit an langen und stark strukturiertenTexten vermittelt.Tags: Word, Formatierung, Textverarbeitung,Hausarbeit, Masterarbeit, BachelorarbeitMethoden: Im Workshop werden individuelleFormatvorlagen erstellt, die für Hausarbeitenimmer wieder einsetzbar sind. Zudem werdendie gängigsten automatisierten Funktionen wieFußnoten, Inhaltsverzeichnis oder Literaturverzeichnissowie die wichtigsten Tools zur Textformatierungvorgestellt.Wer bereits einen wissenschaftlichen Text hat,der formatiert werden soll, kann diesen gernemitbringen. Laptop-Nutzer_innen sollen möglichstihr eigenes Arbeitsgerät mitbringen. Eswird genügend Zeit für individuelle Fragestellungengeben, sowie Übungszeit.Erforderliche Vorkenntnisse: Vorausgesetzt werdengrundlegende Computerkenntnisse sowie derTextverarbeitung. Zur Vorbereitung empfiehltsich eine kurze Auseinandersetzung mit derThematik der Formatvorlagen.Auf andere Programme wie Word 2003 oderOpen Office Writer kann am Rande eingegangenwerden.Dauer: 8 StundenTermin: 03. Mai; 9:00 -13:00 Uhr, Raum: 51510. Mai; 9:00 -13:00 Uhr, Raum: 515PräsentationenInhalte: Der Workshop wird zunächst grundlegendeKenntnisse zur Planung, Gestaltung undDurchführung von Präsentationen vermitteln.Die Fragen Was, wem, wozu, und womit wirdpräsentiert, werden hier im Mittelpunkt stehen.Zur letzten Frage wird vertiefend auf Möglichkeitenund Beschränkungen unterschiedlicherProgramme eingegangen.Darüber hinaus werden wir uns der Frage des„Wie präsentiere ich?” widmen und auf wichtigeAspekte von Vortragstechniken eingehen.Tags: Präsentieren, Präsentation, Vortrag, Vortragstechnik,GestaltungZielgruppe: Studierende, Lehrende, die keine/wenigErfahrung mit Präsentationen/Vorträgenhaben und/oder der Meinung sind, dass sie sichin diesem Bereich weiterentwickeln können undmöchten.Methoden: Neben Input-Phasen wird es Phasendes Ausprobieren/Experimentierens geben,sowie kürzer Präsentationsphasen der TeilnehmerInnenum sich auch praktisch mit den Inhaltenauseinanderzusetzen.Bring Your Own Device If You Like!Erforderliche Vorkenntnisse: keineDauer: 8 StundenTermin: 07. Juni; 9:00 -13:00 Uhr, Raum: 51514.Juni; 9.00 -13:00 Uhr, Raum: 51519


Kollaboratives ArbeitenInhalt: Beim Arbeiten mit Cloudsysteme drehtsich alles um Online-Dienste, die das Arbeiteneinfacher, schneller und geräteunabhängiggestalten und dabei Daten nicht nur von einerPerson, sondern kollaborativ bearbeitet werdenkönnen. So kann z.B. gemeinschaftlich aneinem Text geschrieben werden und alle könnenverfolgen was die Teilnehmer schreibenoder korrigieren. Zudem können Daten leichtausgetauscht, verteilt oder hinzugefügt werden,Terminkalender gemeinschaftlich benutzt,Kontakte synchronisiert und Aufgabenmanagementfür Gruppen oder Teilnehmer individualisiertwerden.Tags: Cloud, Google Docs, Dropbox, GoogleDrive, Etherpad, Wunderlist, Evernote, Prezi.com, Google Calendar, iCloud, Cloudsysteme,Arbeiten in der Cloud, kollaboratives Arbeiten,kollaborative ProgrammeZiele: Erste Einblicke in cloudbasierte Anwendungenerhalten, Vor- und Nachteile vonWebanwendungen erfahren, Anwendungsgebieteim Universitätsalltag entdecken, (Workflowmit unterschiedlichen Anwendungen entwickeln)Zielgruppe: Studierende, ArbeitendeMethoden: Grundsätzlich basiert der Kurs auf einerfragend-entwickelnden Methode, es sollenOnlinedienste wie Dropbox, Google Docs,Prezi.com etc. vorgestellt, begutachtet undhinterfragt werden und letztendlich in Zusammenhangmit studentischen Alltag gebrachtwerden. Grundfragen wären: Was bringt mir kollaborativesArbeiten im Studium? Ergeben sichdaraus Vor- und Nachteile? Zukunftsorientiertoder moderne Spielerei? Heute kostenlos, morgennur noch gegen Geld?Vorkenntnisse: PC / MAC / iOS GrundkenntnisseDauer: 6 StundenTermin: 03. Mai; 14:00 -17:00 Uhr, Raum 514a10. Mai; 14:00 -17:00 Uhr, Raum 514aStudieren mit dem MacInhalt: Der Laptop gehört heutzutage mit zu denwichtigsten Arbeitsgeräten im Studierendenalltag,Laptop ist aber nicht gleich Laptop. Du hastdich also für einen MAC entschieden und möchtestTipps&Tricks erhalten, wie effizienteresArbeiten oder längere Akkudauer möglich ist,oder einfach ein paar neue Apps kennenlernen,dann bist du hier genau richtig. Des Weiterengibt es eine Einführung zum Arbeiten amHybridsystem MAC / WIN mit der OpenSourceSoftware Virtual Box und der kommerziellenSoftware Parallels Desktop.Tags: Mac, MacBook, Apps, Apple, Optimierung,Funktionen, MountainLion, 10.8, OSX, ParallelsDeskop, Virtual BoxZiele:• Umgang mit dem Betriebssystem Macintoshkennenlernen (10.8 MountainLion, auch ältereVersionen)• Beliebte OpenSource Apps für den täglichenBedarf herunterladen, installieren und bedienen• Eduroam einrichten20


• Nützliche kostenpflichtige Apps kennenlernen• Brücke zwischen plattformabhängigen Programmenschlagen (MAC / WIN)Zielgruppe: Mac Neulinge, Mac UserMethoden: Grundsätzlich basiert der Kurs auf einerfragend-entwickelnden Methode, es sollenparallelen zwischen Windows und Macintoshaufgezeigt und der Umgang mit den gängigstenFunktionen geübt werden. Im zweitenTeil des Kurses werden Apps vorgestellt, die denalltäglichen Umgang erleichtern und für die Arbeitbzw. Universität nützlich sein können. Vorwiegendwerden kostenlose OpenSource Appsbetrachtet, aber auch kostenpflichtige Apps.Voraussetzungen: MacBook oder iMacDauer: 3 StundenTermin: 25. April; 15:00 -18:00 Uhr, Raum 514aLaTex: Installieren, konfigurieren,wissenschaftlich schreibenInhalt: Word, InDesign, OpenOffice und vielemehr werden für Hausarbeiten gerne genutzt,jedoch haben WYSIWIG Editoren einen großenNachteil - Versionsabhängigkeit. LaTex ist einplattformunabhängiges OpenSource Textverarbeitungsprogramm,das eng an wissenschaftlichenStandards speziell hierfür entwickelt wurde.Der Einstieg in LaTex ist nicht so leicht wie inWord oder InDesign, aber es lohnt sich die erstenHürden zu nehmen und man wird feststellen,das formatieren mit LaTex spart viel Zeit undist unkompliziert und ermöglicht es sogar, dasmehrere Leute an einer Arbeit schreiben ohnenachträglicher Formatanpassungen.Tags: LaTex, Hausarbeit schreiben, Hausarbeit,wissenschaftliches Schreiben, Dissertation, ForschungsberichtZiele:• Was ist LaTex?• Warum ist LaTex besser als proprietäre Textverarbeitungsprogramme?• Wie installiere ich LaTex?• Wie bringe ich das System auf den neuestenStand?• Erste Schritte in LaTex• Ein Hausarbeit-Template betrachten und verstehenlernen• Befehle in LaTex kennenlernen• Spezifische Fragen zur eigenen Hausarbeit stellenund umsetzenZielgruppe: AlleMethoden: Der Kurs wird größtenteils in Wechselwirkungvon frontaler Präsentation und Einzelarbeitstehen und mit induktivem Ansatzvermittelt. Am Praxisbeispiel »Hausarbeit« wirdSchritt für Schritt erlernt, wie die Teilnehmer einenwissenschaftlichen Text in LaTex erstellen.Zwei Termine wären sehr vorteilhaft, da beimersten Termin ein Einblick entsteht und beimzweiten dann individuelle Fragen gestellt undbehandelt werden können.Vorkenntnisse / Anforderungen: Bring your own DeviseDauer: 6 StundenTermin: 21.06. 14 -17 Uhr, Raum 514a28.06. 14 -17 Uhr, Raum 514a21


Typisch SchuleCC-LizenzenInhalt: Die Creative Commonssind eine Sammlung von Lizenzen,die das bestehendeUrheberrecht ergänzen. Damit ist es möglich, eigeneWerke (Texte, Filme, Fotos...) unter wenigerrestriktiven Bedingungen als dem normalen Urheberrechtanderen zugänglich zu machen. Dasist zum Beispiel für angehende Lehrerinnen undLehrer von Bedeutung, die Arbeitsmaterialien erstellenund mit anderen teilen, oder die von Kollegenfür die eigene Klasse anpassen wollen.Im Workshop wird es zuerst eine Übersicht überdie Funktionsweise und die verschiedenen Lizenztypengeben. Im zweiten Teil geht dann umAnwendungsbeispiele und Fragen von euch.Tags: creativecommons, cc, lizenz, urheberrecht,werk, veröffentlichung, kollaboration, rip-mixcopyZielgruppe: Der Workshop richtet sich an Interessierte,die die Lizenzen noch nicht kennen und sichüber deren Verwendungsmöglichkeiten informierenwollen.Methoden: Input, Diskussion und FragenErforderliche Vorkenntnisse KeineDauer: 2 StundenTermin: 22. April; 14:00 -16:00 Uhr, Raum 514aDigitale TafelnInhalt: Digitale Tafeln auch Whiteboards genannt,finden immer mehr Platz in Bildungseinrichtungenund Unternehmen, diese ermöglicheninteraktives Präsentieren mit vielen Vorteilen gegenüberder konventionellen Tafel oder einemFlipchart. Präsentationen können mit Notizenversehen oder mit didaktischen Mitteln effektiverdargestellt, sogar für ein späteres Betrachten wieAnalysieren aufgenommen werden.Tags: Whiteboard, SmartBoard, digitale Tafel, eigenesWhiteboard basteln, digitale Präsentationstechnik,Funktionen des SmartBoards.Ziele: Erste Einblicke in das Präsentieren und Arbeitenmit Whiteboards, Vor- und Nachteile vonWhiteboards, Anwendungsgebiete im UniversitätsalltagentdeckenZielgruppe: Studierende, Arbeitende, Lehrer, SeminarleiterMethoden: Grundsätzlich basiert der Kurs auf einerfragend-entwickelnden Methode, zum ThemaWhiteboard im Zusammenhang mit multimedialerPräsentation / Unterricht. GrundliegendeFunktionen sollen erfasst und selbst ausgeführtwerden und im Zusammenhang mit praxisnahenBeispielen veranschaulicht werden. Des Weiterendas Phänomen: »Whiteboard nur ein teurer Beamer«verständlich gemacht und verdrängt werden.Vorkenntnisse: keineDauer: 2 StundenTerrmin: 15. Mai; 15:00 -17:00 Uhr, Raum 514a22


KreativesDigitalfotografieInhalt: Es soll eine Einführung in die Grundlagender (Digital-)fotografie gegeben werden. Was isteigentlich eine Blende, was ist eine Verschlusszeit,was bedeutet Brennweite und ISO-Wertund wie kann ich diese Dinge zur kreativenGestaltung meiner Bilder nutzen. Ob Spiegelreflex-oder Kompaktkamera die Person dahintermacht das gute Foto. Der Kurs richtet sich analle Einsteiger, die mehr aus ihrer Kamera rausholenmöchten. Das mitbringen eigener Geräteist ausdrücklich erwünscht.Tags: DSLR, Kompaktkamera, Fotografie, Bildgestaltung,Blende, Verschlusszeit, Kamera, FotoZielgruppe: Anfänger und FortgeschritteneMethoden: Der Kurs beginnt mit einem theoretischenInput zu den Grundlagen der (Digital-)fotografie. Im Anschluss sollen die Teilnehmer_innen praktisch und experimentell mit ihren Kamerasarbeiten.Erforderliche Vorkenntnisse: keineDauer: 4 StundenTermin: 13. Mai; 9:00 - 13:00 Uhr, Raum 514aDigitale BildbearbeitungInhalt: Digitale Bildbearbeitung lässt sich vielfältignutzen. Ob beim Bearbeiten der letzten Urlaubsfotos,von Skizzen aus der Vorlesung oderstudientechnisch/wissenschaftlich für Präsentationenund Hausarbeiten: In diesem Workshopkann man erlernen, wie man ein Bild aus demInternet, eine Fotografie oder eine gescannteZeichnung weiter bearbeitet oder näher an eingewünschtes Aussehen heranbringt.Mit praktischen Übungen wird in diesem Workshopgezeigt, wie man mit der Werkzeugpaletteumgeht, was es mit Ebenen auf sich hat, wieman Filter einsetzt, welche Möglichkeiten descollagehaften Arbeitens ein Bildbearbeitungsprogrammbietet und wie man Text in Bildereinfügt.Ein Überblick über rechtliche Aspekte sowieden Bereichen Druck, Web, Präsentation werdenebenfalls gegeben.Persönliche Fragen zu eigenen Projekten werdengern diskutiert und in den Workshopverlaufaufgenommen.Tags: Photoshop, Adobe, Bildbearbeitung, Bildkorrekturen,Layout, BildcollageZielgruppe: AnfängerErforderliche Vorkenntnisse: Es sind keine Voraussetzungennötig.Dauer: 8 StundenTermin: 6. Mai; 14:00 -18:00 Uhr13. Mai 14:00 -18:00 Uhr23


InDesignInhalt: Wenn es darum geht Drucksachen wiezum Beispiel Flyer, Broschüren oder Bücherzu erstellen, kann man die mit dem professionellenLayoutprogramm InDesign tun. Schonmit einigen Grundkenntnissen kann man mitdiesem Programm schnell ansprechend gestalteteDrucksachen erstellen. Text-Bild-Kombinationen,Musterseiten und (Fein-)typografischeEinstellungen sind nur einige Möglichkeiten dieInDesign beherrscht. Auch einige Funktioneneines Vektorgrafikprogramms kann man nutzen,zum Beispiel Formen und Flächen erstellen.Aber solch ein Programm alleine sorgt nochnicht für ein professionelles Ergebnis.Deshalb sollten auch einige typografische undgestalterische Grundlagen beherrscht werden,um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen.Tags: InDesign, Adobe, PDF, Layout, Flyer, Broschüre,CS 5Zielgruppe: Anfänger und FortgeschritteneMethoden: Nach einer grundlegenden Einführungin die Bedienung des Layout-Prgramms InDesignCS5 (Dokumenterstellung und Werkzeuge)wird u.a. auf die Anwendung von Zeichen- undAbsatzformaten, einfachen Illustrationsmöglichkeiten,Text-Bild-Arrangement, Farbeinsatzeingegangen. Bei Bedarf wird ein Typo-Crashkursangeboten.In der zweiten Sitzung sollen die Teilnehmer dieMöglichkeit erhalten, an eigenen Entwürfen,das Erlernte unter Begleitung umzusetzen. Hierzuwerden – wenn vorhanden – eigene Ideenund Vorlagen zu Broschüren, Büchern, Arbeiten,Postern oder Flyern benötigt. Anhand dieserVorlagen wird exemplarisch gezeigt, was fürwelches Produkt zu beachten ist.Erforderliche Vorkenntnisse: Vorrausgesetzt wird eingrundlegender Umgang mit Apple-Computernund dessen Betriebssystem MAC OS.Dauer: 8 StundenTermin: 3. Juni; 14:00 -18:00 Uhr, Raum 514a10. Juni; 14:00 -18:00 Uhr, Raum 514aWordPress: Installieren,konfigurieren, administrierenBeschreibung: WordPress ist das derzeit größteOpenSource Content Management System undist maßgeblich für Bloganwendung ausgelegt.Wer etwas mehr möchte als nur einen Blog, derkann mit sog. Erweiterungen WordPress individuellanpassen und neue Funktionen integrieren.Und das Beste daran ist, es kostet keinenCent.Tags: Joomla 3.5, eigener Webserver, WordPressinstallieren, WordPress konfigurieren, WordPressadministrieren, Themes herunterladen, Themesinstallieren, Datenbank, phpMyAdminZiele:• Was ist ein Content Management System?• Was sind die Voraussetzungen um ein CMS zubetreiben?• Wie installiere ich WordPress 3.5?• Wie verwalte ich Inhalte, Erweiterungen undPersonen?Zielgruppe: AlleMethoden: Der Kurs wird als moderierte Lernstationablaufen, es gibt ein Script nachdem jeder24


Teilnehmer die einzelnen Teilstationen auf demeigenen Rechner (Laptop) durchläuft und dabeiimmer wieder situiert Fragen stellt.Vorkenntnisse: PC oder MAC oder LinuxDauer: 4 StundenTermin: 31. Mai, 14:00 - 18:00 Uhr, Raum 514aWordPress:Das eigene Theme erstellenBeschreibung: Du hast deine eigene WordPress Seite,bist es aber satt immer auf Themes von Anderenzurückzugreifen? In diesem Kurs geht eshauptsächlich darum, zu verstehen wie Word-Press seinen Inhalt generiert und welche Gestaltungsmöglichkeitenbestehen.Tags: WordPress, Theme Erstellung, WordPress3.5, Themegestaltung, CSS, HTML, Klassen, ID›s,PHP, Bildbearbeitung, Photoshop, Gimp, Illustrator,InDesignZiele: Ein eigenes Design als Theme in WordPresszu integrieren, Verstehen wie Inhalte in Word-Press generiert werden, CSS / HTML Basics anwendenMethoden: Der Kurs wird binnendifferenziert behandelt,da Themes in WordPress sehr viele Bereicheabdeckt: Web-Layout (Photoshop / InDesign/ Illustrator / Gimp …), HTML (valides HTML,strukturiertes HTML, barrierefreies HTML …),CSS (Stylesheets, valides CSS, Browserkompatibilität,Gridsysteme …), PHP, Datenstruktur vonWordPress, Serveranwendung und vieles mehr.Nicht alle Teilnehmer werden ein eigenes Layouthaben, deshalb werden Grundkenntnissefür das Erstellen von Web-Layouts präsentiert,weiterführend Techniken zum Vorbereiten, bishin zur HTML / CSS Umsetzung und der letztendlichenImplementierung in Joomla.Vorkenntnisse: Es sollte mindestens eine der folgendenVorkenntnisse oder Vorbereitungenvorhanden sein:• eigene (statische) Internetseite die als CMS umgesetztwerden soll• Web-Layout in einem Layoutprogramm (Photoshop/ Indesign etc.)• Basiswissen HTML und CSS (ID›s, Klassen, Tags)• MAMP oder XAMPP• WordPress bereits einmal installiert und administriert• Photohop und InDesign fortgeschrittener AnwenderDauer: 8 StundenTermin: 7. Juni; 14:00 -18:00 Uhr, Raum 514a14. Juni; 14:00 -18:00 Uhr, Raum 514aZielgruppe: Fortgeschrittene Webdesigner, AmbitionierteHTML / CSS Könner, Layouter ohneWebkenntnisse, Anfänger (bedingt nur als Zuschauer)25


Spiel als MediumInhalt: Praktisches, analoges Spieldesign, regulativeund narrative Elemente als gestalterischesMedium: Wie ‚fülle’ ich ein Spiel mit einer gewünschtenBedeutung? Es gibt hier Ähnlichkeitenzur Programmierung / Simulationserstellung,außerdem wird auf Workshops wiePhotoshop oder InDesign verwiesen.Tags: Spiel, Spieldesign, Lernen, Mediendesign,Regeln, ErzählungenZielgruppe: Hauptsächlich Lehramtstudenten,die Möglichkeiten von Lernspielen jenseits vonQuizspielen kennen lernen und selbst entwerfenmöchten.Maximal 10 PersonenMethode: Impulsreferate, praktische Übungen,Miniprojekt mit Transfer zu eigenen Themen/FächeranforderungenVorkenntnisse: Spielerfahrung (Brettspiele, Kartenspiele,Gesellschaftsspiele im allg.) wäre wünschenswert.Dauer: 4 StundenTermin: 17. Juni; 9:00 -13:00 Uhr, Raum 514aVideokamera EinführungInhalt: Einführung in die Grundlagen der Kameratechnikan Hand von digitalen Videokamerasaus der Medienausleihe. AufnahmeformatAVCHD. Es wird sowohl eine einfache sowieeine etwas komplexere Kamera vorgestellt.Der Workshop beinhaltet nach einer 2 stündigenEinführung an den Kameras einen zwei-stündigen praktischen Teil, bei dem in zweierGruppen ein kurzes Interview gefilmt werdensoll. Am darauf folgenden SchnitteinführungsWorkshop, eine Woche später, soll das Materialbearbeitet werden.Zielgruppe: Studierende/Lehrende, die im Unterrichtoder auch anderweitig mit Video arbeitenmöchten.Erforderliche Vorkenntnisse: keineDauer: 4 StundenTermin: 6. Juni; 14:00 -18:00 Uhr , Raum 514aVideoschnitt EinführungInhalt: Einführung in das VideoschnittprogrammiMovie von Apple auf Mac. Hier sollen die wichtigstenFunktionen des inovativen VideoschnittProgramms erlernt und kennen gelernt werden.Der workshop baut auf den vorweg angebotenenKameraworkshop auf, bei dem ein kurzesselbst gefilmtes Interview für den Schnitt verwendetwerden soll. Der workshop wird jeweilseine Woche nach dem Kameraworkshop angeboten.Zielgruppe: Studierende/Lehrende, die mit Videoarbeiten möchten.Erforderliche Vorkenntnisse: keineDauer: 4 StundenTermin: 25.04. 10:00 – 14:00, Raum 514a und13. Juni; 14:00 -18:00 Uhr, Raum 514a26


Social MediaFacebookInhalt: Es gibt eine Einführung in die Benutzungvon Facebook und Twitter. Gerade der Umgangund die Besonderheiten der Privatsphäre stehenhierbei im Fokus. Auch die Frage nach den Eigentumsrechtender geposteten Inhalte und Bilderwird besprochen.Tags: Social Media, Vernetzung, Twitter, Microblogging,News, StatusZielgruppe: Interessenten der Social Media DiensteFacebook und Twitter und deren Benutzung alsInformationsquelle sowie Vernetzungsmöglichkeiten.Methoden: Einführung in die Social Media Diensteinkl. praktischer Erprobung.Erforderliche Vorkenntnisse: keineDauer: 2 StundenTermin: 15. April; 16:00 -18:00 Uhr, Raum 514aBlogsInhalt: Lerntagebücher können dabei helfen dieeigene Lernpraxis zu erkunden, zu überprüfenund möglicherweise zu ändern. Dabei fördern sieeine reflexive und kritische Auseinandersetzungmit eigenen Erfahrungen und Einstellungen. DerWorkshop wird sich mit Fragen rund um Lerntagebücherund Bloggen beschäftigen. Wie führeich ein Lerntagebuch? Welche Software kann ichdafür einsetzen? Und welche Vorteile, Möglichkeitenund Probleme haben digitale Lerntagebücher?Tags: Blog, LernjournalZielgruppe: Anfänger, die sich näher mit Lerntagebüchernund Bloggen beschäftigen wollenMethoden: Inputphasen, Phasen des Übens undAusprobierens, Diskussion und FragenErforderliche Vorkenntnisse: keineDauer: 4 StundenTermin: 26. April; 10:00 -14:00 Uhr, Raum 514a27


Empirische MethodenSocial BookmarkingBeschreibung: Die Informationsflut, die eine Rechercheim Internet oft mit sich bringt, kann schnellsehr unübersichtlich werden. Um den Überblicküber die zahlreichen Informationsquellen undderen Inhalte nicht zu verlieren, eignen sichsehr gut sogenannte Social Bookmarking Plattformen– auch digitaler Zettelkasten genannt.Diese Plattformen können zum Speichern, Verschlagwortenund Kategorisieren von Links, Bildern,Artikeln, Videos und auch Musik genutztwerden.Die gespeicherten Inhalte können dann in verschiedenenSortierungen zur Verfügung gestelltund so zum Beispiel alle thematisch zusammenhängendenInhalte für eine Hausarbeit schnellwieder gefunden und auch mit Anderen ausgetauschtwerden.In diesem Workshop werden die Plattformen Diigo,Delicious und Evernote und deren Nutzungsmöglichkeitenim Uni-Alltag vorgestellt.Dauer: 2 Std., 29.04.2013, 14 -16 Uhr, 514aTags: Social Bookmarking, Austausch. Diigo, Evernote,Delicious, Informationsmanagement, InternetZielgruppe: StudierendeVorkenntnisse: sicherer Umgang mit dem InternetDauer: 2 StundenTermin: 29. April; 14:00-16:00 Uhr, Raum 514aEinführung in SPSSIn diesem Seminar lernen Sie die Grundlagenvon SPSS: die Arbeit mit Datensätzen undgrundlegende statistische Auswertungen.Dauer: 24 StundenTermine: 04.04.2013, 10 - 18 Uhr, Raum 51506.06.2013, 10 - 18 Uhr, Raum 51508.08.2013, 10 - 18 Uhr, Raum 515Einführung in empirische ForschungsmethodenSie erlernen die Grundlagen empirischer Forschungsmethoden,indem Sie ein eigeneskleines Forschungsprojekt planen: von der Theoriebis zur empirischen Durchführung.Dauer: 8 StundenTermine: 11.04.2013, 10 - 18 Uhr, Raum 515Die Varianzanalyse in der empirischenSozialforschungIn diesem Seminar lernen Sie die Grundlagender Varianzanalyse (Analysis of Variance, ANO-VA), so dass Sie Ihre eigenen statistischen Auswertungendurchführen können.Dauer: 8 StundenTermine: 16.05.2013, 10 - 18 Uhr, Raum 51528


Varianzanalyse für FortgeschritteneIn dieser Veranstaltung lernen Sie Erweiterungenzur Varianzanalyse (ANOVA): diemehrfaktorielle ANOVA, die Auswertung vonMesswiederholungen und die Prüfung von Kontrasthypothesen.Dauer: 8 StundenTermine: 23.05.2013, 10 - 18 Uhr, Raum 515Einführung in die FaktorenanalyseIn diesem Seminar lernen Sie die Grundlagender Faktorenanalyse, beispielsweise wie Sie Fragebogenfragenzu einer inhaltlich aussagekräftigenSkala bündeln.Dauer: 8 StundenTermine: 26.09.2013, 10 - 18 Uhr, Raum 515Einführung in die StatistikDieses Seminar bietet Studierenden der FakultätEPB den Erstkontakt mit Statistik. Wir beschäftigenuns mit deskriptiver Statistik, Korrelationen,linearer Regression und inferenzstatistischerAuswertung.Dauer: 8 StundenTermine: 15.08.2013, 10 - 18 Uhr, Raum 515Einführung in die Statistikprogrammierungmit RDieser Kurs vermittelt die Grundlagen der ProgrammierspracheR. Die Teilnehmer werdenviele statistische Beispiele selbst programmierenund dabei Erfahrungen mit der Syntax vonR sammeln.Dauer: 8 StundenTermine: 12.09.2013, 10 - 18 Uhr, Raum 51529


LehrveranstaltungenAuf den folgenden Seiten finden Sie ausgewählte Veranstaltungen zum Studienschwerpunkt»Medien & Bildung«. Diese sind dem allge meinen Lehrangebot der FakultätErziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft entnommen und gebenden Stand der Lehrangebotsplanung vom 05. März 2013 wieder. Bei den ange kündigtenVeranstaltungen können sich noch kurz fristige Veränderungen ergeben. Bitte achtenSie daher auf die Aushänge an den Informations wänden der Sekretariate und die Ankündigungenim Internet. Der aktuelle Stand des Lehrangebotes sollte im Internet unterhttp://www.stine.uni-hamburg.de verfügbar sein.AnmeldungAuch im kommenden Semester werden die Plätze vieler teilnahmebegrenzter Veranstaltungenüber STiNE, dem universitätsweiten StudienInfoNetz, vergeben. Es ist vorgesehen,dass Sie sich für alle Veranstaltungen anmelden. In einigen Fällen kann es aber nochLis ten, persönliche Anmeldungen oder Ähnliches geben. Daher ist eine Anmeldung inSTiNE für teilnahmebegrenzte Veranstaltungen nur wirksam, wenn Sie zuvor auf dem vomDozenten/von der Dozentin vorgegebenen Weg einen Platz erhalten haben.30


Angebot im WiSe 2012/1301-02.013Medien & Bildung:Die medialisierte Gesellschaft?Koordination: Ralf Appelt, Christina Schwalbe, AlexanderUngerRingvorlesung, 2 SWS, Di 18-20Uhr, VMP8, R504,Beginn 09.04.13es ermöglichen die durch Medialisierung ausgelöstenUmbrüche in verschiedenen Bereichen in den Blick zunehmen, die für viele schon zur Normalität gewordensind. Durch die unterschiedlichen Perspektiven soll einorientierendes Bild des aktuellen gesellschaftlichenWandels und seiner Auswirkungen auf Institutionenund vor allem auch auf Subjekte konstruiert werden.Digital-vernetzte Medien haben mittlerweile alle Bereicheunseres Alltagslebens durchdrungen und bildeneine kaum mehr wegzudenkende Grundlage unseresalltäglichen Handelns. Es stellt sich vor dem Hintergrundder zunehmenden Ubituität digitaler Medien dieFrage, welche Beschreibung sich als viabel für die sichaktuell im Umbruch befindliche Gesellschaft erweist- und welche Folgerungen sich daraus ableiten lassen.Spätestens in den 1960er Jahren wurde deutlich, dassdas Konzept der Industriegesellschaft nicht mehr hinreichendwar, um den gesellschaftlichen Wandlungsprozessin seinem Kern zu erfassen. Lange Zeit dominiertein der Diskussion das Konzept der Wissensgesellschaft,durch das die Verwertung und Vermarktung von „Wissen“als gesellschaftlicher Motor in das Zentrum rückt.In der aktuellen Diskussion zeichnet sich allerdings ab,dass insbesondere die sogenannten „Neuen Medien“eine zentrale Antriebskraft des gesellschaftlichen Wandelsdarstellen. Leben wir also in einer medialisiertenGesellschaft? Zeichnet sich damit ein neuer gesellschaftlicherUmbruch ab? Und was bedeutet die zunehmendemediale Durchdringung für unterschiedlichegesellschaftliche Felder und Institutionen? Welche Auswirkungenhat dieser mediale und kulturelle Wandel aufdas Leben in dieser Gesellschaft?Die Ringvorlesung Medien und Bildung widmet sichdiesen zentralen Fragen und eröffnet dabei die Sichtauf verschiedene Felder und Medien: Von der Fotografieüber den Hörfunk bis zu Social Networks, vom Bereichder Freizeit bis zum Journalismus. Diese Umschau sollDie Ringvorlesung wird in Kooperation mit dem Förderkreiszur Förderung des Kontaktstudiums für ältereErwachsene durchgeführt.41-65.553Lehren und Lernen mitdigitalen MedienProf. Dr. Norbert BreierSeminar, 2 SWS, Mo 16 - 18 Uhr, VMP8, R 515,Beginn: 15.04.2013Auf dem Weg in die Informations- und Wissensgesellschaftvollzieht sich ein grundlegender gesellschaftlicherWandel, der das Bildungswesen vor neue Herausforderungenstellt. Der Einsatz digitaler Werkzeuge undMedien sowie die Nutzung virtueller Lernumgebungenführen zu neuen pädagogischen Aufgaben und ermöglicheninnovative Unterrichtsformen mit einer stärkerenIndividualisierung des Lernens.Lernziel: Ziel des Seminars ist die Vermittlung pädagogischerund informatischer Kompetenzen, um digitaleMedien und Technologien effizient für die Vor- undNachbereitung und für den Einsatz im Unterricht zunutzen.Vorgehen: Im Seminar sind von den Teilnehmern inKleingruppen Einsatzmöglichkeiten und -grenzen digitalerWerkzeuge oder Lernumgebungen theoriebasiertzu diskutieren, im Miniteaching zu erproben und zureflektieren. Außerdem wird jeder Teilnehmer in einerSchule mindestens zwei Mal im Unterricht hospitierenund dort den Einsatz digitaler Werkzeuge und virtuellerLernumgebungen erkunden.31


Von jedem Teilnehmer wird ein funktionsfähiger Internet-Zugang(WWW und E-Mail) erwartet, entweder privatoder über die Zugänge der Universität.Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse im Einsatz desComputers, der Office-Anwendungen und des Internets.Literatur:• Zeitschrift LOG IN Heft Nr. 152 (2008), Thema: Web2.0in der Schule: http://www.log-in-verlag.de• KIM-Studie und JIM-Studie 2012: http://www.mpfs.de/(KIM-Studie erscheint voraussichtlich im März 2013)• Social Bookmarks von Norbert Breier bei Mister Wong:http://www.mister-wong.de/user/bertelbreier• Zusätzliche Hinweise zu Prüfungen:• Scheinkriterien: Regelmäßige Teilnahme und ein Seminarvortragmit schriftlicher Ausarbeitung, schriftlicheBerichte über die Schulbesuche41-61.029Gesellschaftliche Bedingungen von Bildungund Erziehung; Aufwachsen ineiner MediengesellschaftProf. Dr. Rudolf KammerlSeminar, 2 SWS, Termine:Mo, 08.04., 18 - 20 Uhr, VMP 8 R 06Sa, 13.04., 08 - 16 Uhr, VMP 8 R 06Fr, 03.05., 14 - 18 Uhr, VMP 8 R 06Sa, 04.05., 08 - 16 Uhr, VMP 8 R 06Fr, 07.06., 14 - 18 Uhr, VMP 8 R 06Sa, 08.06., 08 - 16 Uhr, VMP 8 R 0641-63.545Neue Medien in der beruflichen Bildung:Fachdidaktisch orientierter Einsatzneuer Medien am Beispiel ElectronicCommerceProf. Dr. Karin WirthHauptseminar, 2SWS, Mi 14 - 17 Uhr, Sed 19, R 145,Neue Medien sind aus dem Unterricht nicht mehr wegzudenken.Aber was ist eigentlich neu an „Neuen Medien“?Gibt es „Mobile learning“ oder „Unterricht 2.0“? ImSeminar werden wir den Fragen anhand verschiedenerAufgaben angehender LehrerInnen nachgehen: So werdenwir• mit Concept Maps Vorwissen erheben,• diskutieren, wie Wikis und ERP-Systeme Unterrichtverändern (können) und• die Frage stellen, ob E-Portfolios eine neue Art der Leistungskontrolledarstellen.• Das Seminar ist teilnehmeraktiv gestaltet, wobei auchtheoretische Ansätze und empirische Forschungsergebnisseeinbezogen werden.41-61.048Forschungswerkstatt zu den PrioritärenThemen der ErziehungswissenschaftTeil I; Lernen mit und über E-GamesProf. Dr. Rudolf KammerlForschungsseminar, 2 SWS, Mi 12 - 14 Uhr, VMP8, R 51541-61.915Forschungswerkstatt zu den PrioritärenThemen der ErziehungswissenschaftTeil I; Medien- und Informationskompetenzfördern.Prof. Dr. Rudolf KammerlForschungsseminar, 2 SWS, Di 12 - 14 Uhr, VMP8, R 51641-60.687Soziale Netzwerke und soziale Unterstützung:Theorie, Analyseverfahrenund behindertenpädagogische RelevanzDaniel FranzSeminar, 2 SWS, Mi 16:15 - 17:45 Uhr,Aus einer Perspektive, die Behinderung primär als erschwerteTeilhabe fasst und eine selbstbestimmte undgelingende Lebensführung zum Ziel (behinderten-)32


pädagogischen Handelns macht, gehört die Stützungvon und die Unterstützung in sozialen Netzwerken zumKern des Handlungsauftrags. Der theoretische Fokusdes Seminars liegt daher auf den Konzepten SozialeNetzwerke/Soziale Unterstützung. Die Bezugnahmeauf empirische Verfahren der Erhebung und Analyseerfolgt dabei vor dem Hintergrund eines konkreten Forschungsprojektsu.a. zu den sozialen Netzwerken vonMenschen mit Behinderung.Literatur:Franz, Daniel; Lindmeier, Bettina & Ling, Karen (2011):Personenorientierte Hilfen, Netzwerkförderung undNahraumorientierung In: Beck, I. & Greving, H. (Hrsg.):Gemeindeorientierte pädagogische Dienstleistungen.Stuttgart. W. Kohlhammer. 100-109.Otto, Ulrich & Bauer, Petra (2005): Mit Netzwerken professionellzusammenarbeiten. Band 1: Soziale Netzwerkein Lebenslauf- und Lebenslagenperspektive.dgvt-Verlag. Tübingen.Stegbauer, C. & Häußling, R. (Hrsg.): Handbuch Netzwerkforschung.Wiesbaden. VS Verlag für Sozialwissenschaften41-61.035Forschungswerkstatt zu den PrioritärenThemen der ErziehungswissenschaftTeil I; »Neue Medien«Anja SchwedlerForschungsseminar, 2 SWS, Di, 12:00 - 14 Uhr, VMP8,R515In dieser Forschungswerkstatt zum prioritären Thema»Neue Medien« wird der Schwerpunkt auf das Unterrichtenmit und das Unterrichten über digitale Mediengelegt. Es spielen sowohl mediendidaktische als auchmedienerzieherische Aspekte von Unterrichten eineRolle.Es werden grundlegende Kenntnisse zum Medienkompetenzbegriffvorausgesetzt, welche in der ersten Sitzunggemeinsam aufgefrischt werden.Lernziel: Die Studierenden lernen Forschungsergebnissezum zugrunde liegenden Thema kennen, könneneigene kleine Forschungsarbeiten konzipieren, durchführenund die erhobenen Ergebnisse im Kontext aktuellerTheorien interpretieren.Vorgehen: Einführend sollen aktuelle Studien und Ergebnissezum Thema herangezogen werden um potenzielleForschungsinhalte und -methoden kennenzulernen.Anschließend beschäftigen sich die Studierendenmit der Eingrenzung ihrer eigenen Forschungsinhalteund der Formulierung von Forschungsfragen. Anhandbestehender Studien werden gemeinsam ausgewählteErhebungs- und Auswertungmethoden erarbeitet.Die Datenerhebung für die eigene Forschungsarbeitbeginnt im Sommersemester 2013. Im Wintersemester2013/14 liegt der Schwerpunkt bei der Datenauswertungund der Interpretation der Forschungsergebnisse.Abschließend werden die Forschungsarbeiten gegenseitigpräsentiert.Literatur:• Herzig, Bardo (2008): Schule und digitale Medien. In:Sander, Uwe; von Gross, Friederike; Hugger, Kai-Uwe(Hrsg.): Handbuch Medienpädagogik. Wiesbaden: VSVerlag für Sozialwissenschaften. S. 498-504.• Hugger, Kai-Uwe (2008): Medienkompetenz. In: Sander,Uwe; von Gross, Friederike; Hugger, Kai-Uwe(Hrsg.): Handbuch Medienpädagogik. Wiesbaden: VSVerlag für Sozialwissenschaften. S. 93-99.• Kerres, Michael (2008): Mediendidaktik. In: Sander,Uwe; von Gross, Friederike; Hugger, Kai-Uwe (Hrsg.):Handbuch Medienpädagogik. Wiesbaden: VS Verlagfür Sozialwissenschaften. S. 116-122.• Tulodziecki, Gerhard (2008): Medienerziehung. In:Sander, Uwe; von Gross, Friederike; Hugger, Kai-Uwe(Hrsg.): Handbuch Medienpädagogik. Wiesbaden: VSVerlag für Sozialwissenschaften. S. 110-115.• Tulodziecki, Gerhard; Herzig, Bardo; Grafe, Silke(2010): Medienbildung in Schule und Unterricht. BadHeilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt.33


Zusätzliche Hinweise zu Prüfungen:Die Modulabschlussprüfung ist die Verschriftlichungder eigenen Forschungsarbeit in Form einer Hausarbeit.41-61.046Forschungswerkstatt zu den PrioritärenThemen der ErziehungswissenschaftTeil I; Verändertertes Lehren und Lernenmit neuen Medien?Dr. Silke GüntherForschungsseminar, 2 SWS, Mi 12 - 14 Uhr, VMP 8, R 207Das Thema dieser Forschungswerkstatt ist »VerändertesLehren und Lernen mit neuen Medien?«. Lehrende könnendabei auch Personen sein, die im tertiären Bereichoder in der vor- und außerschulischen Bildungsarbeittätig sind. Neben der Vorbereitung, Durchführung undEvaluation von Unterricht, in dem neue Medien eingesetztwerden, geht es auch darum herauszuarbeiten,wie neue Medien zur Bewältigung beruflicher Anforderungengenutzt werden (könnten), z.B. durch den Austauschin Internetforen oder das Schreiben eines Blogs.Die Einbindung der Arbeitsergebnisse in die eigene Unterrichtspraxiswird unterstützt.Die Veranstaltung beinhaltet eine vertiefte Darstellungforschungsmethodischer Grundlagen der Erziehungswissenschaftanhand eines begleitenden Scripts, behandeltwerden die Konzeption, die Umsetzung und dieAuswertung von Tests, Fragebögen, Interviews, Experimentenund wissenschaftlichen Beobachtungen.Ich freue mich auf Sie!zweisemestrige Veranstaltung bei der die Studierendenin kleinen Gruppen Forschungsprojekte entwickeln unddurchführen. Im Fokus dieser Forschungswerkstattsteht der Einfluss von Medien auf Lern- und Kommunikationsprozesse.Die Felder die bearbeitet werden können,reichen vom Medieneinsatz in der Schule über denaußerschulischen Bereich bis hin zur Analyse von (Lern-)Communities im World Wide Web. Im Zentrum stehendabei qualitative Methoden (Interview, Beobachtungusw.) und die Ansätze der Grounded Theory sowie derqual. Inhaltsanaylse. Der Bezug zu Medien ist dabeizentral für alle Forschungsvorhaben in der Forschungswerkstatt.Die Designs können von explorativen Studienüber die Lehr-Lernforschung bis hin zur Entwicklungund Evaluation eigenständig durchgeführter Medienprojektereichen. Die Forschungsprojekte werden vonder Konzeptionierung bis zur Auswertung in der Werkstattbegleitet. Um die Begleitung zu gewährleisten istdie Erhebung von Daten in der vorlesungsfreien Zeitzwischen dem SoSe 2013 und dem WiSe 2013/14 notwendig.Literatur:Flick, Uwe et al. (2007): Qualitative Forschung. Reinbek:Rowohlt.41-68.011Multimedia and Hypermedia -eContent, Tasks & ToolsIvo van den BerkWorkshop, 2 SWS, Di 11.06. + Mi 12.06., 10:00 - 18 Uhr,ZHW, E-032 sowie online Termine41-61.044Forschungswerkstatt zu den PrioritärenThemen der ErziehungswissenschaftTeil I; Qualitative MedienforschungJun.-Prof. Dr. Alexander UngerForschungsseminar, 2 SWS, Mi 12 - 14 Uhr, VMP 8, R212Bei der Forschungswerkstatt handelt es sich um eine41-68.012Entwicklung von e-Portfolio-Szenarienam Beispiel OLAT, CommSy & Co.Ivo van den BerkBlocklehrveranstaltung , 2 SWS, Mo 05. 08. + Di 06.08.,10 - 16 Uhr , ZHW, E-032 sowie online Termine34


41-68.013eModeration/eTeachingIvo van den Berk M.A.; Dr. Angela PeetzBlocklehrveranstaltung, 2 SWS, Do 13.06. 10 - 16 Uhr,ZHW, E-032 sowie online Termine41-61.033MedienpädagogischesForschungskolloquiumProf. Dr. Rudolf Kammerl; Jun.-Prof. Dr. Alexander UngerKolloquium, 2 SWS, Mi 16 - 18 Uhr, VMP 8, R 20946-03.345Grundlagen intra- und interpersonellerProzesse I, A: Social Cognition in theMediaProf. Dr. Juliane DegnerSeminar, 2 SWS, Do 12:15 - 13:45 Uhr, VMP5, R 3027Until recently, scientist tended to be trapped in the figurativeIvory Tower – or preferred to hide in it – especiallywhen their research focused on basic processes and mechanismswith little or no direct applicability. Recently,Psychological research has, however, attracted growingmedia attention. Part of this interest was due to the useof novel methods and surprising findings in Social Cognitionresearch. In the current Seminar, we will take acloser look at the media-coverage of various researchfindings from Implicit Social Cognition research.Lernziel:The goal is two-fold: on the one hand, we will discussthe original theories and findings in detail, thus enlargingyour knowledge about social cognition researchand theorizing. On the other hand, we will discuss theappropriateness of certain media reports and developown proposals how to bridge the gap between theivory tower captured research and people.Vorgehen:The class contains a mixed-method approach. Studentsprepare for the class by reading examples of mediareportsabout social cognitive research. During class,one or two students give in-depth presentations basedon the original research reports. Their task is also to stimulateand moderate class discussion. Additionally, studentsare expected to write a final thesis in which theytranslate an original research finding (not discussed inclass) into a text for a popular media format, be it a magazinearticle or a blog entry.41-63.506Reflexionen schulpraktischer Erfahrungenin der beruflichen FachrichtungMedientechnik sowie WirtschaftswissenschaftenProf. Dr. Jens SiemonVorlesung, 1,5 SWS, Di 16 - 19 Uhr, Sed 19, R 146Curriculare Einordnung: Das Kernpraktikum ist im zweitenund dritten Mastersemester im Umfang von 10 bzw.20 Leistungspunkten zu belegen. Es wird in Verantwortungder Universität in enger Kooperation mit dem Studienseminar(LIA 3) und den beruflichen Schulen durchgeführt.Zentraler Lernort ist eine berufliche Schule inHamburg in der jeweils belegten beruflichen Fachrichtung;entsprechend stehen auch die Berufs- und Wirtschaftspädagogiksowie die Didaktik der beruflichenFachrichtung im Vordergrund. Das Unterrichtsfach undseine Didaktik sollen im Schul- und Unterrichtszusammenhangpraktisch erfahren und in ergänzenden Angebotentheoretisch erschlossen werden.Im Modul MA 3 (Kernpraktikum I) stehen die tätige undreflexive Auseinandersetzung mit Schule und Unterrichtsowie die Entwicklung entsprechender analytischer, reflexiverund pragmatischer Kompetenzen im Zentrum.Die Studierenden sollen das System Schule erkundenund unter Begleitung und Anleitung regelmäßig undmit zunehmender Verantwortung Unterricht übernehmen.Das Reflexionsband dient der individuellenPlanung und Steuerung des Kernpraktikums sowie derReflexion und Auswertung der Praktikumserfahrungen.35


Qualifikationsziele: Die Studierenden• kennen das Tätigkeitsprofil, die Belastung und Befriedigungendes Lehrerberufs und können diese mitBlick auf ihre eigenen Potenziale und Entwicklungsbedarfeeinschätzen;• sind bereit und in der Lage, ihr pädagogisches Handelnauf die individuellen Bedingungslagen ihrerSchüler einzustellen, sind für Aspekte von Benachteiligungund Stigmatisierung sensibilisiert und kennenStrategien der Individualisierung und inneren Differenzierung;• haben Einflüsse der betrieblichen Sozialisation in ihrerWechselwirkung mit der schulischen Lernkulturreflektiert und in ihr Rollenverständnis als Berufspädagogeintegriert;• haben die herausragende Bedeutung pädagogischerBeziehungsarbeit für berufliche Bildungsprozesseerkannt und dies als persönliche Anforderung reflektiert;• sind sich der Auswirkungen personenbezogener Urteileund Zuschreibungen bewusst und gehen damitverantwortlich um;• können Kommunikationssituationen mit Schülern kriteriengeleitetreflektieren und Ansätze für eine konstruktiveGestaltung benennen;• können Unterricht kriteriengeleitet analysieren, insbesondereim Hinblick auf das individuelle Lernhandeln;• können Lehrerhandlungen analytisch erfassen und imHinblick auf ihre eigenen pädagogischen Leitvorstellungenbeurteilen;• sind in der Lage, unter Berücksichtigung der curricularenVorgaben, der Lernvoraussetzungen der Schüler,der Besonderheiten des Lerngegenstandes und derschulischen Rahmenbedingungen Lernsituationen zuplanen, zu gestalten und zu evaluieren;• haben einen Einblick in die Aufgaben der Bildungsgangplanunggewonnen und sind in der Lage, dieverschiedenen didaktischen Planungshorizonte aufeinanderzu beziehen;• kennen normative, materielle und organisatorischeRahmenbedingungen pädagogischen Handelns undkönnen diese in ihren Intentionen und Wirkungen verstehenund beurteilen;• können unter Berücksichtigung der konkreten Rahmenbedingungendie Gestaltungsspielräume pädagogischenHandelns ermessen und verantwortlicheStrategien ihrer Erweiterung entwickeln;• kennen Funktion und Stellenwert beruflicher Schulenim Berufsbildungssystem,• können Entwicklungstendenzen, Interessen, Einflussfaktorenund Gestaltungsoptionen benennen;• sind in der Lage, ihr eigenes pädagogischen Handelnund ihre dabei gezeigten Fähigkeiten im Hinblick aufdie Anforderungen zu reflektieren.Inhalte:• Aufgaben, Rollenspektrum von Berufspädagogen;• Lehrertypen, Belastungen, Bewältigungsstrategien;• Heterogenität, Benachteiligung, Stigmatisierung• Betriebliche bzw. Berufliche Sozialisation, Berufskultur,Fachkultur;• Führungsstil, Klassenführung und Interaktion;• Kommunikation, Kommunikationsstörungen, Unterrichtsstörungen;• Unterrichtsanalyse, -planung, -durchführung und -reflexionim Rahmen bestehender Bildungsgängen;• Curriculare Planung im Lernfeldkontext, Planungshorizonteund –ebenen unter Berücksichtigung derLernortkooperation;• Schulentwicklung, Organisationsentwicklung, Teamentwicklung;• Handlungs- und Gestaltungsspielräume;• Berufliche Schulen im Berufsbildungssystem.41-63.545Neue Medien in der beruflichen Bildung:Fachdidaktisch orientierter Einsatzneuer Medien am Beispiel ElectronicCommerce36


Prof. Dr. Karin WirthHauptseminar, 2 SWS, Mi 14 - 15:30 Uhr, Sed 19, R 145Neue Medien sind aus dem Unterricht nicht mehr wegzudenken.Aber was ist eigentlich neu an „Neuen Medien“?Gibt es „Mobile learning“ oder „Unterricht 2.0“? ImSeminar werden wir den Fragen anhand verschiedenerAufgaben angehender LehrerInnen nachgehen: So werdenwir• mit Concept Maps Vorwissen erheben,• diskutieren, wie Wikis und ERP-Systeme Unterrichtverändern (können) und• die Frage stellen, ob E-Portfolios eine neue Art der Leistungskontrolledarstellen.Das Seminar ist teilnehmeraktiv gestaltet, wobei auchtheoretische Ansätze und empirische Forschungsergebnisseeinbezogen werden.41-61.015Grundbegriffe, Theorien und Methodender Erziehungswissenschaft:Bewegung und BildManuel ZahnSeminar, 2 SWS, Mo 10:00 - 12 Uhr, VMP 8, R 212Das Seminar ist die Fortsetzung einer Seminarreihe,die sich einigen Grundbegriffen der Bildungstheoriewidmet. Der Begriff „Bildung“ weist etymologisch undhistorisch die vielfältigsten Beziehungen sowohl zum„Bild“ (Gebilde, Bildnis, Ebenbild, u.a.m.) als auch zur„Bewegung“ (bilden, nachbilden, formen, gestalten,verfertigen, u.a.m) auf. Kurz: „Bildung“ bringt statischeund dynamisch-prozessuale Momente zusammen. Ingemeinsamen Lektüren werden wir diesen Verweisennachgehen und exemplarisch die etymologischen, historischen,philosophischen und medientheoretischenDimensionen des „Bildes“ und der „Bewegung“ erschließen,um sie für eine Theorie „transformatorische Bildungstheorie“zu übersetzen.Literatur: Nähere Informationen und Arbeitsmaterialienwerden in einem EduCommsy-Projektraum zur Verfügunggestellt.Zusätzliche Hinweise zu Prüfungen: Regelmäßige aktiveTeilnahme mit Vor- und Nachbereitung der gemeinsamenLektüre; die Übernahme eines Sitzungsprotokollsoder eines Referats mit schriftlicher Ausarbeitungoder die Erstellung einer Hausarbeit vor dem Hintergrundder im Seminar erarbeiteten Theorien.41-64.023Literarisches Lernenin der MedienkulturProf. Dr. Iris KruseSeminar, 2 SWS, Do 16 - 18 Uhr, VMP 8, R 06Im Seminar wird es darum gehen, methodische Möglichkeitenfür einen Literaturunterricht kennenzulernenund zu reflektieren, der in besonderer Weise die lese-und mediensozialisatorischen Bedingungen der Lernerinnenund Lerner mit in den Blick nimmt. Die Tatsache,dass kinderliterarische Kultur schon längst keine reineLesekultur mehr ist, muss weit konsequenter als bisherBerücksichtigung finden in Konzepten schulischen Umgangsmit Literatur. Im Mittelpunkt des Seminars stehendaher gängige Konzepte und Methoden des Literaturunterrichts,die an konkreten Beispielen vorgestellt, erprobtund daraufhin befragt werden, inwiefern sie dazugeeignet sind, das Unterrichtsziel einer umfassendenliterarästhetischen Medienrezeptionskompetenz zu realisieren.Konzepte und Methoden, die im Seminar eineRolle spielen werden, sind:• Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht• Medienintegrativer / intermedialer Literaturunterricht• Integration von Lesen und Schreiben• Das Gespräch im Literaturunterricht• Leseförderung durch Vorlesen• sowie• Lesetagebuch und Leseplakat• Intermediale Lektüre• Literarisches Gespräch37


• Vorlesegespräch, Hörgespräch und SehgesprächVorgehen: Seminarbegleitend wird ein Lese-/Medientagebuchzu führen sein.Literatur: Sekundärliteratur und auch große Teile derPrimärliteratur werden über EduCommSy bereitgestelltwerden. Der Titel eines im Seminar gemeinsam zu lesendenjugendliterarischen/All-Age-Romans wird ineiner der ersten Seminarsitzungen bekanntgegeben.Zusätzliche Hinweise zu Prüfungen: Hausarbeit47.090Sozial-, kultur- und medienwissenschaftlicheKonzepte derBewegungswissenschaftProf. Dr. Gabriele KleinVorlesung, 2 SWS, Mo, 12:15 - 13:45 Uhr, ESA CZur Vorlesung wird an 4 Terminen ein Turorium angeboten:Freitag, 17.5.13: 10-18 Uhr, Freitag, 7.6.13: 10-18 Uhr,Freitag, 28.6.13: 10-18 Uhr sowie ein weiterer Terminjeweils im Lesesaal der Mollerstr. 1047.092Ausgewählte sozial-, kultur-, und medienwissenschaftlicheKonzepte derBewegungswissenschaft (methodisch)N.N.Seminar, Mo 16:30 - 18 Uhr, Fel 0341-64.952Lernbereich Bildende Kunst, Werkstattseminar:Film und Experiment III:»Videoremix«Manuel ZahnSeminar, 3 SWS, Do 09:00 - 12 Uhr, VMP 8, R 05Lehrende: Manuel ZahnDas vierte Werkstattseminar zum Themenkomplex „Filmund Experiment“ beschäftigt sich mit dem Videoremix.Es wird dazu im ersten Teil in Form einer Bestandsaufnahmeeinen Einblick in die Vielfalt der heute vorliegendenRemixvideos ermöglichen und die ästhetischenStrukturen der Experimente im Medium Film vor einemtheoretischen Hintergrund befragen. Den weit größerenzweiten Teil des Seminars nimmt die gemeinsameEntwicklung von Ideen für eigene Videoremixe und derenUmsetzung in Kleingruppen ein.Zentrale Aspekte in Praxis und Theorie sind: Experimentund Forschung am und mit dem Film am Beispiel des„Videoremix“, sowie der Prozess und die Form der Teamarbeit.Den Studierenden soll mit diesem Werkstattseminardie Möglichkeit gegeben werden, gemeinsamfilmische Aufzeichnungen zu einem Forschungsthemaanzufertigen, dabei unterschiedliche Möglichkeitender Kamera und des Films als Forschungs- und Darstellungsmediumauszuprobieren und zu reflektieren.Zusätzliche Hinweise zu Prüfungen: Als Leistungsnachweisesoll ein eigenes Remixvideos entstehen unddessen gestalterische Prozesse in einem Portfolio dokumentiertwerden. Die Modulprüfung besteht aus derPräsentation des Portfolios, sowie der künstlerischenArbeit.41-61.027Gesellschaftliche Bedingungen von Bildungund Erziehung; Cultural Studiesund productive MedienkulturJun.-Prof. Dr. Alexander UngerSeminar, 2 SWS, Di 16:00 - 18 Uhr, VMP 8, R 504Die Cultural Studies stellen einen zentralen Forschungsansatzin der angelsächsischen Wissenschaftstraditiondar, der in der deutschen (Medien-)Pädagogik eher verhaltenrezipiert wird. Die Cultural Studies nähern sichder kulturellen Verfassung insbesondere über die Alltagspraxis.Hierzu gehört auch ein spezifischer Blick aufdie Rezeption von (massen-)medialen Angeboten derPopulärkultur (s. den Encoding-/Decoding-Ansatz vonStuart Hall), die damit eine entsprechende Aufwertunggegenüber einer vermeintlichen Hochkultur erfahren.38


Es wird davon ausgegangen, dass Medien dominanteLesarten eingeschrieben sind, die in der Rezeptiondurch Individuen aus bestimmten sozialen Gruppenaber durchaus unterlaufen oder umgedeutet werdenkönnen. Damit tritt weniger die Manipulation der Konsumentendurch Medien in den Mittelpunkt, als Formendes kreativen und modifizierenden Umgangs mit Medienobjektenund deren Sinngehalt. Dieser Blick darauf,was Menschen mit den Medien machen - und nichtnur, was Medien mit den Menschen machen -, eröffenteinen vielversprechenden Zugang bei der Erforschungder Medienkultur und damit der lebensweltlichen Realität(von Kinder- und Jugendlichen), an die pädagogischesHandeln anschließen kann – insbesondere mitHinblick auf Medienerziehung und die Förderung vonMedienkompetenz.Im Seminar soll in Anschluss an eine Auseinandersetzungmit den Grundlagen der Cultural Studies und derDiskussion um eine neue Medienkultur (ConvergenceCulture usw.) der Frage nachgegangen werden, welcheAuswirkung digital-interaktiv Medien auf die Aneignungs-und Umdeutungspraktiken und die Möglichkeitenzum kreativ-manipulativen Umgang haben. ImZentrum stehen produktive Medienpraktiken im WWWund der sogenannte „User Created Content“ (UCC), vonNutzern erzeugte Produkte (Wikipedia- und Forenbeiträge,Machinima-Filme, Mods, Mash-Ups, Lip Dubsusw.) und Sinngehalte. Im zweiten Teil des Seminarssollen, aufbauend auf der theoretischen Auseinandersetzung,kreativ-manipulative Praktiken erforscht undderen Formate (re-)produziert werden. Damit ist auchdie Frage verbunden, ob ein Transfer in formale Bildungskontexteund Unterricht möglich ist.Für die Forschung und Produktion wird das neue eröffneteGamingLAB genutzt. Kenntnisse im Bereich derMedienproduktion und beim Einsatz entsprechenderSoftware sind willkommen, stellen aber keine Voraussetzungfür die Seminarteilnahme dar. Voraussetzungfür die Seminarteilnahme sind vielmehr die Bereitschaftzur intensiven Auseinandersetzung mit theoretischenTexten und zur Analyse und Produktion von Medienobjekten.Literatur:• Hepp, Andreas/Krotz, Friedrich/Thomas, Tanja (Hrsg.)(2009): Schlüsselwerke der Cultural Studies. Wiesbaden:VS Verlag.• Jenkins, Henry (2006): Convergence culture. Whereold and new media collide. New York: New York Univ.Press.41-61.016Grundbegriffe, Theorien und Methodender Erziehungswissenschaft; Onlineseminar:Medienbildung - Mediensozialisation- MedienerziehungDr. Silke GüntherSeminar, 2 SWS , Mo 14:00 - 16 Uhr, VMP 8 R 0841-68.009Visualisierung und PräsentationMo, 29.04, 27.05., 01.07., 10-18Uhr, E-032Angela Sommer41-61.028Gesellschaftliche Bedingungen vonBildung und Erziehung; Zwischen Verklärungund Verdammung - Computerspielein der ErziehungswissenschaftDr. Silke GüntherSeminar, 2 SWS, Mo 10:00 - 12 Uhr, VMP 8, R 207In dieser Veranstaltung geht es um sieben der erfolgreichstendigitalen Spiele bzw. Spielreihen der letztenJahre. Diese werden im GamingLAB http://blogs.epb.uni-hamburg.de/gaminglab/ der Fakultät jeweils eineDreiviertelstunde lang ausprobiert und im Anschlussanalysiert. Auch Computerspielnovizinnen bzw. Computerspielnovizensind sehr herzlich willkommen.• McGonigal, Jane: Besser als die Wirklichkeit! Warum39


wir von Computerspielen profitieren und wie sie dieWelt verändern, München 2012.41-64.023Literarisches Lernen inder MedienkulturProf. Dr. Iris Kruse2 SWS, Do, 11. Apr. 2013 [16:00] - Do, 11. Jul. 2013 [16:00]Im Seminar wird es darum gehen, methodische Möglichkeitenfür einen Literaturunterricht kennenzulernenund zu reflektieren, der in besonderer Weise die lese-und mediensozialisatorischen Bedingungen der Lernerinnenund Lerner mit in den Blick nimmt. Die Tatsache,dass kinderliterarische Kultur schon längst keine reineLesekultur mehr ist, muss weit konsequenter als bisherBerücksichtigung finden in Konzepten schulischen Umgangsmit Literatur. Im Mittelpunkt des Seminars stehendaher gängige Konzepte und Methoden des Literaturunterrichts,die an konkreten Beispielen vorgestellt, erprobtund daraufhin befragt werden, inwiefern sie dazugeeignet sind, das Unterrichtsziel einer umfassendenliterarästhetischen Medienrezeptionskompetenz zu realisieren.Konzepte und Methoden, die im Seminar eineRolle spielen werden, sind:• Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht• Medienintegrativer / intermedialer Literaturunterricht• Integration von Lesen und Schreiben• Das Gespräch im Literaturunterricht• Leseförderung durch Vorlesen• Lesetagebuch und Leseplakat• Intermediale Lektüre• Literarisches Gespräch• Vorlesegespräch, Hörgespräch und SehgesprächVorgehen: Seminarbegleitend wird ein Lese-/Medientagebuchzu führen sein.Literatur: Sekundärliteratur und auch große Teile derPrimärliteratur werden über EduCommSy bereitgestelltwerden. Der Titel eines im Seminar gemeinsam zu lesendenjugendliterarischen/All-Age-Romans wird ineiner der ersten Seminarsitzungen bekanntgegeben.Zusätzliche Hinweise zu Prüfungen: Hausarbeit41-63.123Didaktik der beruflichen FachrichtungMedientechnik und Didaktik im Unterrichtsfachder beruflichen InformatikProf. Dr. Jens SiemonSeminar, 2 SWS, Mi 08:15 - 09:45 Uhr, Sed 19, R 145Curriculare Einordnung: Das Modul führt in Fragestellungenund Ansätze der Didaktik der beruflichenFachrichtung Medientechnik ein. Im Zentrum stehtdie vertiefte wissenschaftlich strukturierte Analyse desdidaktischen Handlungsfeldes. Sie ist zugleich eineAuseinandersetzung mit für das Berufsfeld bedeutsamenwissenschaftlichen Positionen und Kategoriender Berufs- und Wirtschaftspädagogik. Dabei steht einecurriculare Planungsperspektive im Vordergrund. NachWahl der Studierenden kann diese Perspektive in Richtungauf theoriegeleitete Curriculumentwicklung oderMethoden des beruflichen Lehrens und Lernens ausgearbeitetwerden.Voraussetzung für die Teilnahme: Didaktik beruflichenLehrens und Lernens, erwünscht ist der Abschluss desgesamten Moduls 1.Voraussetzung: Spezifische Studienleistungen aus denLehrveranstaltungen. Die Art der zu erbringenden Studienleistungwird jeweils zu Beginn der Veranstaltungbekannt gegeben.Prüfungsleistung: Integrative Hausarbeit (ca. 15 Seiten)zur „Didaktik der beruflichen Fachrichtung Medientechnik“Beschreibung der Lehrveranstaltung:Ziele: Die Studierenden …• erkennen den Charakter und den Stellenwert derMakroplanung als didaktisches Entscheidungsfeld imKontext lernfeldstrukturierter Curricula;• erkennen den Berufsbezug, den Bezug auf Grundpro-40


leme und Grundkategorien einschlägiger Wissenschaftenund den Bezug auf ein normatives Leitbildberuflicher Bildung als Referenzsystem der curricularenPlanung;• können berufsfeldtypische Arbeits- und Geschäftsprozessebeschreiben und in ihrer Bedeutung für diedidaktische Gestaltung beruflicher Lehr-Lern-Arrangementsanalysieren;• erkennen die Relevanz des fachwissenschaftlichenHintergrundes gegebener Lernfelder, können diesenkritisch eingrenzen und im Hinblick auf kategorialeProbleme und Konzepte analysieren;• kennen die curriculare Funktion und Struktur von Berufsordnungsmittelnihres Berufsfeldes;• kennen Grundkategorien der Lernzieltheorie undkönnen angestrebte Kompetenzen und Lernziele fürLernprozesse im Berufsfeld formulieren;• verstehen das Problem der didaktischen Transformationund der Modellierung komplexer Lerngegenständein Abgrenzung zum traditionellen Konzept derdidaktischen Reduktion;• sind in der Lage, verschiedene Konzepte der Makrosequenzierungsystematisch zu unterscheiden und diemakrosequenziellen Präferenzen der Lernfeldkonzeptionzu erläutern;• sind in der Lage, Kriterien für die Gestaltung von komplexenLehr-Lern-Arrangements zu benennen undauf dieser Grundlage konkrete Fälle und fallbezogeneLehr-Lern-Sequenzen zu beurteilen;Inhaltliche Schwerpunkte:• Arbeits- und Geschäftsprozesse in ausgewählten medientechnischenBerufen• Kategorialanalyse medientechnischer Inhaltsbereiche• Ordnungsmittel in der beruflichen Bildung• Kompetenzkonkretisierung und Lernzieloperationalisierung• Didaktische Reduktion und Transformation, didaktischeModellierung• Makrosequenzierung, Spiralcurriculum, Elaborationstheorie,progressives Differenzieren• Situiertes Lernen, komplexe Lehr-Lern-Arrangements• problem-, handlungs- und projektorientierte Konzeptionenfür Lehr-Lern-Arrangements in ausgewähltenmedientechnischen Tätigkeitsfeldern• Fallkonstruktion und fallbezogenes Lernen• Evaluation beruflicher Kompetenzentwicklung• Reflexion eigener Lehr-Lern-Prozesse und InteraktionserfahrungenLeistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme, Präsentation,Hausarbeit (im Folgesemester; zugleich Modulprüfung)41-63.133Unterrichtsmethoden im Unterrichtsfachberufliche Informatik und im UnterrichtsfachBetriebswirtschaftslehrefür GWLerMichael GillertSeminar , 2 SWS, Di 10:15 - 11:45 Uhr, Sed 19, R 146Das Modul führt in Fragestellungen und Ansätze der Didaktikder beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaftenund beruflichen Informatik ein. Im Zentrumsteht die vertiefte wissenschaftlich strukturierte Analysedes didaktischen Handlungsfeldes. Sie ist zugleicheine Auseinandersetzung mit für das Berufsfeld bedeutsamenwissenschaftlichen Positionen und Kategoriender Berufs- und Wirtschaftspädagogik. Dabei steht indiesem zweiten Modulbaustein die Erschließung undReflexion ausgewählter Methoden des Lehrens undLernens im Vordergrund.Inhalte:• didaktische Analyse im Spannungsfeld von Wissenschafts-,Situations- und Persönlichkeitsorientierung• Handlungsfelder und Lernfelder ausgewählter kaufmännischerverwaltender Berufe und IT-Berufe als Bezugsrahmenfür die Gestaltung von Lernsituationen• Lernfelder und der Prozess ihrer Konkretisierung• problem-, handlungs- und projektorientierte Konzep-41


tionen für Lehr-Lern-Arrangements im Kontext derjeweiligen Berufe• Evaluation beruflicher Kompetenzentwicklung• ausgewählte Methoden und Lehr-Lern-Arrangementsim Kontext der jeweiligen Berufe41-68.019eLehrportfolio – FeedbackgesprächeDi 23.04., 26.06. 18-20Uhr,Fr. 31.05., Mi 07.08. 17-19uhrIvo van den Berk, Antonia Scholkmann, Angela Sommer,Katrin Stolz40-001Mediennutzungskompetenz: SoftwareundInternetanwendungen für Studienalltagund Beruf, 2st., teilkompakt,Matthias Otto41-61.020Gesellschaftliche Bedingungen von Bildungund Erziehung; Digitalisierungder GesellschaftSandra Hein2st., Mo 12-14Uhr VMP8, R209 ab 08.04.1342


MediengeräteausleiheOnline und an der Info-ZentraleDas Medienzentrum betreibt über die Info-Zentralein Raum 514 eine fakultätsweite Gerätedistribution. Hier können Lehrende und Studierendeder Fakultät Mediengeräte, wie z. B. Kameras,Beamer, Abspiel- und Aufnahmegeräte sowieComputer für den Lehrbetrieb und für Projektarbeitentleihen. Sie benötigen dazu einen Nutzerausweis,den sie gegen Vorlage Ihres Personalausweiseskostenfrei an der Info-Zentrale inRaum 514 VMP8 erhalten. Der Geräteausleihservicein der Infozentrale ist ganz tägig geöffnet.Seit dem Sommersemester 2006 stellt dasMedienzentrum ergänzend zum bisherigenAusleihverfahren eine komfortable Online-Geräteausleihebereit. Sie können die Mediengeräteausleihevon jedem Rechner mit Internetanschlussnutzen.Der Login erfolgt mit Hilfe der Nutzernummer,die Sie Ihrem Nutzerausweis entnehmen können(eine 6-stellige Zahl unter dem Barcode).Die Mediengeräteausleihe ermöglicht die unkomplizierteeigenständige Reservierung verfügbarerGeräte. Für Studierende stellt sie einenAusleihvertrag bereit, der von einer/einemLehrbeauftragten unterschrieben werden muss,bevor die Geräte an der Info-Zentrale ausgehändigtwerden. Weitere Infos finden Sie unter:http://mms.uni-hamburg.de/mz/geraeteausleihe/43


Ansprechpartnerim Medienzentrum für Bildung, Kommunikation und ServiceDas Medienzentrum bietet für Studierende undLehrende rund um das Thema „(Neue) Medienin der erziehungswissenschaftlichen Praxis,Forschung und Lehre” ein breites Dienstleistungsspektrummit verschiede nen kompetentenAnsprechpartnern. Die Basisversorgungim technischen Support übernimmt unserganz tägig besetzter zentraler Anlaufpunkt inRaum 514 – die Info-Zentrale. An das Team ander Infotheke können Sie sich bei Fragen undAnliegen zur Mediengeräteausleihe, zum technischenSupport in den Computer-Pools, zu denDrucker-Konten oder Ähnlichem wenden. Beispezielleren Fragen nehmen Sie gerne einender Kompetenzbereiche des MZ in Anspruch:das Computerstudio für die Wissenschaftlerarbeitsplätzedes Fachbereichs Erziehungswissenschaft,für den allgemeinen Hardware- undSoftwaresupport und für Lehrveranstaltungenmit Einsatz der technischen und räumlichenInfrastruktur der PC-Pools; das AV-Studio fürden Bereich Video in der pädagogischen Praxis,insbesondere Unterrichtsbeobachtung und-analyse bzw. Unterrichtsdokumentation; dasMultiMedia-Studio für eLearning-Entwicklungund -Beratung, Print-Produktion, MultiMedia-Produktion und Softwareentwicklung.Lehrende können beim Leitungskollegium desMedienzentrums Anträge auf Support bei Projektenzur mediengestützten Forschung einreichen.Die jeweiligen Ansprechpartner finden Sie aufder Webseite.Kontakt:http://epb.uni-hamburg.de/medienzentrummz.epb@uni-hamburg.dehttp://twitter.com/epbmzhttp://facebook.com/epbmz(040)42838-211744


Medienzentrum für Bildung,Kommunikation und ServiceSprecher des LeitungskollegiumsProf. Dr. Norbert BreierBinderstr. 34, Raum 021b(040) 42838-2140norbert.breier@uni-hamburg.deOperative Leitung des MedienzentrumsDr. Wolfgang RoehlVMP 8, Raum 517a(040) 42838-4463wolfgang.roehl@uni-hamburg.deStellvertretungRalf AppeltVMP 8, Raum 512(040) 42838-7060ralf.appelt@uni-hamburg.deService für Lehre und ForschungLeitung Video, Audio, Foto (avz)Andreas HedrichVMP 8, Raum 511(040)42838-2141andreas.hedrich@uni-hamburg.deTechnik Video, Audio, Foto (avz)Reinhard WasmundVMP 8, Raum 505(040)42838-3238wasmund@erzwiss.uni-hamburg.deFotograf/Kameramann Video, Audio, Foto(avz)Christian ScholzVMP 8, Raum 511(040)42838-3190christian.scholz@erzwiss.uni-hamburg.deInformation/GeräteausleiheEric StamerVMP 8, Raum 514(040)42838-2117stamer@erzwiss.uni-hamburg.deWorkshops, Web- & Printservice (*mms)LeitungRalf AppeltVMP 8, Raum 512(040) 42838-7060ralf.appelt@uni-hamburg.deTechnikChristoph BardtkeVMP 8, Raum 513a(040)42838-7409christoph.bardtke@uni-hamburg.de45


Digitale Medien in der Lehre (eLB)LeitungChristina SchwalbeVMP 8, Raum 512(040)42838-7060christina.schwalbe@uni-hamburg.deBasisversorgung IT, Technischer ServiceErziehungswissenschaftLeitungDr. Wolfgang RoehlVMP 8, Raum 517a(040)42838-4463wolfgang.roehl@uni-hamburg.deTechnikHorst RammVMP 8, Raum 509 & 520horst.ramm@uni-hamburg.de(040)42838-2521/3188BewegungswissenschaftMedienserviceFrank GerkensMollerstraße 2, Raum: Medienraum(040)42838-6202frank.gerkens@uni-hamburg.dePsychologieLeitungInternet und Kommunikation (IUK)Jens GescheVMP 5, Raum 5047(040)42838-7883jens.gesche@uni-hamburg.deTechnik VMP 5,Internet und Kommunikation (IUK)N.N.VMP 5, Raum 4048(040)42838-5494 / 5429Technik VMP 11 – ElektronikRenate KiesewalterVMP 11, Raum 6(040)42838-2761renate.kiesewalter@uni-hamburg.deTechnik VMP 11 – MechanikDirk WaschatzVMP 11, Raum 006 & 014(040)42838-4727waschatz@uni-hamburg.deTechnik VMP 11Rainer SchäferVMP 11, Raum 315(040)42838-3252schaefer_r@uni-hamburg.de46


ÖffnungszeitenInfo-Zentrale / MediengeräteausleiheVMP 8, Raum 514Telefon: (040)42838-2117VorlesungszeitMo. – Fr.: 9.00–20.00 Uhr (freitags bis 19:45 Uhr)Video, Audio, FotoVMP 8, Räume 504c, 506, 507, 508Nutzung nach Vereinbarung.Anfragen in der Info-Zentrale.Vorlesungsfreie ZeitMo. – Fr.: 9:00 –18:00 UhrPC-PoolVMP 8, Raum 515 – 517VorlesungszeitMo. – Fr.: 9:00 –20:00 Uhr (freitags bis 19:45 Uhr)Vorlesungsfreie ZeitMo. – Fr.: 9:00 –18:00 UhrOffene WerkstattVMP 8, Raum 514aDi: 10:00 –13:00 und 14:00 –17:00 UhrDie aktuellen Sprech- und Öffnungszeiten:http://mms.uni-hamburg.de/Medienberatung nach Vereinbarung in derVorlesungszeit und vorlesungsfreien ZeitProjektarbeit und Nutzung der Räumlichkeitenfür Lehrveranstaltungen nach Vereinbarung.Belegungsplan siehe Aushang vor Raum 514aund unter: http://mms.uni-hamburg.de47


Was ist wo im MZ?517: PC Pool 1517a: Büro Roehl516: PC Pool 2517b: Büro KeinathTreppenhaus515: PC Pool 3518: Büro Prof. Dr. Kammerl515a: Büro StamerFunktionsraum519: Büro Schwedler514: Info-Zentrale520: Werkstatt514a: *mms Mac-Pool513a: Büro Bardtke513: Büro BaarkSchüler512: Büro AppeltSchwalbe511: Büro Jun. Prof. Dr. Unger510: Büro Scholz, Hedrich509: Büro Ramm508: Videoschnitt 1507: Videoschnitt 2HaupttreppenhausWC504a: Seminarraum506: Gaming Lab505: Büro Wasmund504c: Videoschnitt 3Stand: 12.03.2013

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine