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Programm3. europäischesForumgegen unnütze,aufgezwungeneGroßprojektewww.drittes-europaeisches-forum.deinfo@drittes-europaeisches-forum.dewww.facebook.com/3EuropForumInfo-Telefon: 0176-99 25 69 2825.-29.Juli 2013Stuttgart, WagenhallenDank an alle,die sich Zeit und Raum genommen haben, das Forumzu gestalten. Es finden die Workshops und Podiumsdiskussionenstatt, die ihr geplant und organisiert habt.WandzeitungWir richten für das Forum eine Wandzeitung im Eingangsbereichder Wagenhallen ein, auf der ihr eureWorkshoperlebnisse, -ergebnisse und Ideen sammelnund präsentieren könnt, um sie mit allen Forumsteilnehmer_innenzu teilen. An der Wandzeitung wirdauch der Abstimmungsprozess zur Abschlusserklärungpräsentiert und kann von allen kommentiert werden.An der Wandzeitung gibt es zudem Moderationsmaterial,falls ihr noch etwas für eure Veranstaltungenbraucht.Pressebitte am Infopoint neben dem Eingang in die Wagenhallenmelden.ÜbersetzungenAlle Veranstaltungen, die im Raum Schlossgartenstattfinden, werden simultan übersetzt - geplant istEnglisch, Italienisch, Französisch und Deutsch. Fallsihr Übersetzungen braucht: Beim Infopoint neben demEingang in die Wagenhallen wird auch der internationaleInfopoint der Übersetzer_innen stehen.Essenmittags, nachmittags und abends im Hof der Wagenhallenzum Selbstkostenpreis.Übernachtungsmöglichkeitenwerden ab Donnerstag 17 Uhr am Infopoint nebendem Eingang in die Wagenhallen vermittelt.VVS-Ticketsgibt es ab Donnerstag 17 Uhr am Infopoint im Hofneben dem Eingang in die Wagenhallen.W-Langibt es leider nur für die Presse, da wir das Netz sonstüberlasten.SpendenWenn ihr könnt, unterstützt das Forum: SpendenkontoEuropa-Forum 2013, GLS-BANK, Konto: 702 768 38 00,BLZ: 430 609 67Do.,25 . Juli___________________________________________17–18 Uhr: Empfang und gemeinsamesEssen im Hof der Wagenhallen___________________________________________18 Uhr: Öffentlicher Parkschützerrat___________________________________________20 Uhr: Begrüßung,danach Fest mit internationalenWiderstand-Bands.___________________________________________Freitag, 26 . Juli___________________________________________Begrüßung___________________________________________10 Uhr: Bewegungen undInitiativen stellen sich vorRaum: Schlossgartenmit dabei: CADE, Save Rosia Montana Campaign,Stop HS2, O.I.N., Freie Zone Bure, ACIPA, Aktionsbündnisgegen eine feste Fehmarnbeltquerung,Bewegung gegen Stuttgart 21___________________________________________12 Uhr: gemeinsames Essen im Hof___________________________________________13 Uhr _Vorträge und Workshops:___________________________________________Globalisierung desTempowahns– Vortrag, Raum: SchlossgartenIl grandi opere inutili, Hochgeschwindigkeitszüge,Airbus A380, Boeing Dreamliner, Porsche Cayenne,E-Cars und die Motorisierung Chinas – all das ist Teileines Mobilitäs- und Tempowahns, der wenig mitmenschlichen Bedürfnissen und viel mit Kapitalismuszu tun hat. Erörterung des Zusammenhangs zwischendrei Jahrhunderten Kapitalismus mit Kanälen, Eisenbahn,Auto, Flugzeug und der Globalisierung desTempowahns. Referent: Winfried Wolf___________________________________________Fusionsreaktor ITER– Vortrag mit Diskussion, Raum: SüdflügelInternationale Riesenprojekte verdrehen französischenPolitikern die Köpfe.Referentin: Mireille Jubert, mit auf der Bühne: HansHeydemann, Stefan Mende-Lechler und Tomoko A.___________________________________________Bedrohung des Amazonas-Regenwaldes durchStaudammprojekte– Workshop, Raum: NordflügelDer Belo Monte Staudamm ist das drittgrößte Staudammprojektder Welt. Es wird begleitet von heftigenProtesten der indigenen Bevölkerung im Regenwaldgebiet,der durch das Projekt die Lebensgrundlageentzogen wird.Referent: Gerd Rathgeb (SOFa, Poema, Colibri)___________________________________________Save Rosia Montana Kampagnegegen Gold-Tagebau-Projekt– Workshop in Zelt 1Die „Save Rosia Montana Kampagne“ in Rumänienkämpft seit mehr als zehn Jahren gegen das größteTagebau-Goldminenprojekt in Europa. Im Workshopgeht es um den Kampf, die Gemeinde, die Natur und daskulturelle Erbe von Rosia Montana. Referent: Bogdan______________________________________________________________________________________Das Widerstandshaus gegen dieAtommüll-Lagerung – Freie Zone Bure– Workshop in Zelt 2, Referent: Frank Linke___________________________________________Plaine du Var bei Nizza:Kampfgemeinschaft gegen dieVersiegelung fruchtbarer Erde– Workshop in Zelt 3Das Var-Tal soll „im internationalen Interesse“ zubetoniertwerden. Wir haben dagegen wie in NotreDame des Landes leerstehende Häuser und Landbesetzt, Brunnen und Gemüsegärten angelegt undliefern uns Auseinandersetzungen mit Polizei undBehörden. Referentin: ___________________________________________Erfahrungsaustausch derBewegungen- Workshop in Zelt 4. Mit Martine Bouchet (CADE)___________________________________________In Demos erstarrt:Brauchen wir neue Aktionsformen?- Workshop in Zelt 5Referenten: Markus Ungerer, Daniel Braun___________________________________________Pause___________________________________________16 Uhr_Vorträge und Workshops:___________________________________________Vertiefende Diskussion: Globalisierungdes Tempowahns- Diskussion, Raum: SchlossgartenWeiterführung des Themas zum Vortrag vom Vormittag.Referent: Winfried Wolf___________________________________________Zur Rolle von Großprojekten in derEnergiewende– Vortrag, Raum: SüdflügelWie ist eine 100-prozentige erneuerbare Energieversorgungnachhaltig? Welche weltanschaulichen undökonomischen Triebkräfte wirken hinter Großprojektenin der so genannten Energiewende? Gibt esGemeinsamkeiten mit anderen Großprojekten?Referent: Christian Jooß, Universität Göttingen___________________________________________Ausbau der Stromnetze –Bringen Bürgerproteste dieEnergiewende in Gefahr?– Vortrag, Raum: NordflügelDarüber, wie der Netzausbau konkret durchzuführenist, wird seit Jahren gestritten. Beteiligt ist auchReferent Peter Gosslar, der sich mit zahlreichen Bürgerinitiativengegen den Bau einer Freileitung vonNiedersachsen nach Hessen einsetzt. Welche Erfahrungenmachen die Protestierenden mit Politik undMedien? Geht es um mehr als Strommasten vor derHaustür zu verhindern? Referent: Peter Gosslar,Sprecher der BI Pro- Erdkabel Harzvorland e.V.___________________________________________Anti-AKW-Bewegungin Indien –wie ist weltweite Solidarität möglich?– Workshop in Zelt 1Über die starke Anti-Atom-Bewegung in Indien isthierzulande wenig bekannt. Deutschland beteiligtsich am Ausbau der Atomenergie in Indien. Waskönnen wir zum weltweiten Ausstieg beitragen? Wiegeht globale Solidarität ganz konkret? Wie könnenwir uns gegenseitig unterstützen? Film, Bilder,Information und Diskussion.Referent: Peter Moritz______________________________________________________________________________________Die verlogenen Segnungenvon Großprojekten– Workshop in Zelt 2Über zerstörerische Mechanismen bei Großprojektenam Beispiel des Niedergangs des Alpine-Baukonzerns.Referent: Jenö Egan-Krieger,Gewerkschafter gegen Stuttgart 21___________________________________________Konzern Europa –– Workshop (in English) in Zelt 3An Großprojekten weltweit sind europäischeKonzerne beteiligt; die EU sorgt dafür, dass ihreAktivitäten unangreifbar sind. Monica Vargas stelltdie ‚Architektur der Straflosigkeit‘ und den Widerstanddagegen. Referentin: Monica Vargas (ODG)___________________________________________Internationale Erfahrungen bei derDurchsetzung unnützer Großprojektemit Hilfe von staatlicher Gewalt undManipulation öffentlicher Meinung– Workshop in Zelt 4Die Geschichte zur Durchsetzung des ProjektsStuttgart 21 hat gezeigt: Der brutale Einsatz desstaatlichen Gewaltapparats wird kombiniert mit demmassiven Einsatz eines hoch entwickelten Betrugsapparats.Pseudodemokratische Mittel wie Volksabstimmung,pseudoobjektive Veranstaltungen wie“Schlichtungen”, kommuniziert durch einen pseudoobjektivenund pseudounabhängigen Medienapparat,das ist die sanfte, versteckte Form der Gewalt zurrücksichtslosen Durchsetzung von Kapitalinteressen;Wasserwerfer, Reizgas und Polizeiknüppel sind dieoffene Form. Beide Formen wirken wechselseitig undsind nicht national begrenzt.Mit Reiner Weigand, Arbeitskr. Bürgertribunal 30.9.___________________________________________Stuttgart: AFRICOM (Möhringen)und EUCOM (Vaihingen) schließen!Keine ausländischen Militärbasen –weder in Deutschland noch in Afrika– Workshop in Zelt 5Warum sollten wir gegen die AFRICOM-Militärbasisin Deutschland und Afrika sein? Eine Militärbasis,die als Synonym für die Hochrüstung in Afrika, denAnstieg von Konflikten über Ressourcen, geostrategischeInteressen und die politische und ökonomischeAushöhlung von staatlicher Souveränität steht.Das Gleiche gilt für die EUCOM. Beide Militärbasensind umstrittene und unnütze militärische Großprojekte.Im Workshop sollen die Hintergründe undAktionen erörtert werden.___________________________________________18 Uhr: gemeins. Abendessen im Hof___________________________________________20 Uhr:_Kultur und Musik:Theater: Revolution oder was ?!Musik: Les Salicornes– bretonische TanzmusikL‘egotrip___________________________________________Samstag, 27 . Juli___________________________________________Begrüßung___________________________________________10 Uhr_Vorträge und Workshops:___________________________________________Polizei und Justizgegen Bewegungen, die sich gegenunnütze Großprojekte engagieren- Podiumsdiskussion, Raum: SchlossgartenVerschiedene Bewegungen gegen unnütze Großprojektehaben massive Polizeigewalt und Verfolgungdurch die Justiz erlebt. Wir wollen Erfahrungenzusammentragen, die Funktionsweisen von Repressionbeleuchten und Gegenstrategien diskutieren.Mit Martina Moog, Dieter Reicherter und HolgerIsabelle Jänicke___________________________________________Von Startbahn-West bis Gorleben:Soziale und ökologischeBewegungen alsemanzipatives Element– bebilderter Vortrag, Raum: SüdflügelAusflug in die Praxis gegenwärtiger staatlicherHerrschaftsstrategien - z.B. Mediationsverfahren.Referent: Michael Wilk___________________________________________Atomenergie in der EU:Pläne, Positionen, Widerstand– Workshop, Raum: NordflügelIn 28 EU-Staaten gibt es fast 28 verschiedenePositionen zur Atomenergie. Von entschiedenenGegnern bis zu glühenden Verfechtern. Überblicküber Akteure, Positionen, geplante Projekte undWiderstand in verschiedenen Ländern.Referentin: Regine Richter von ‚urgewald‘___________________________________________Unnützer Kapital–ismus– Workshop in Zelt 1Projekte wie Stuttgart 21 sind in der Logik der Kapitalverwertungkeineswegs unnütz, unsinnig oderzu teuer. Es gibt sie nicht, weil Politiker unfähig,Ingenieure stümperhaft oder Spekulanten gierigwären. Sondern weil alle das tun, was kapitalistischvernünftig ist.Referent: Lothar Galow-Bergemann___________________________________________CO 2 vergraben? – CCS, das trojanischePferd der Kohleverstromer– Workshop in Zelt 2Kohlekraftwerke sollen die Energiewende verhindern.Gigantisches Endlagerproblem durch jährlich verpressteMilliarden Tonnen CO2.Die EU will dies erzwingen – Regionen und Länderkämpfen dagegen. Referent_innen:Martina Herzog-Witten und Christfried Lenzvon der BI „Kein CO2-Endlager Altmark“___________________________________________Müllverbrennung – die chronischeVolksvergiftung: Zukunft durchKreislaufwirtschaft total– Workshop in Zelt 3Die Müllverbrennung vernichtet nicht nur wertvolleRohstoffe, sondern vergiftet Luft und Wasser undschafft täglich riesige Mengen an giftiger Schlacke.Nur die umfassende und allseitige Kreislaufwirtschaftist imstande Müll zu verhindern und denkünftigen Generationen eine bessere Erde zu hinterlassen.Wir werden auch diskutieren, ob dies indiesem Wirtschaftssystem überhaupt möglich ist.Referenten: Jochen Schaaf und Christian Jooß___________________________________________


___________________________________________Hasankeyf –Staudammprojekt Südosttürkei– Vortrag auf Deutsch in Zelt 4Ercan Ayboga ist der internationale Sprecher derInitiative zur Rettung von Hasankeyf, die seit 2006gegen den destruktiven Ilisu-Staudamm in Türkisch-Kurdistan kämpft. Er hat die Initiative mit aufgebautund dazu beigetragen, dass die bereits beschlosseneHermesbürgschaft 2009 zurückgezogen wurde.Referent: Ercan Aybog, Wasserbauingenieur.___________________________________________Schleichende Privatisierung vonWasser und Energie in Deutschland,Europa und weltweit– Vortrag in Zelt 5Die Kartellämter, der verlängte Arm der Konzerne,sind erfolgreich dabei in deutschen Kommunen dieeuropaweite Ausschreibung von Strom, Gas, Fernwärmeund Wasser durchzudrücken.Referentin: Barbara Kern, Wasserforum Stuttgart___________________________________________Emanzipatorische Aspekte derProteste für ein ‚Recht auf Stadt‘- Workshop in Zelt 6Recht auf Rathaus, Recht auf Stadt, Recht aufLebensraum: Der Workshop gibt einen Einblick in denzivilgesellschaftlichen Prozess vielfältiger Initiativen.Mit: Tina Fritsche (Recht auf Stadt), AnnetteOhme-Reinicke (Soziologin), Peter Gruber(BürgerInnenparlament) und Peter Streiff (SOFa)___________________________________________12 Uhr: gemeins. Mittagessen im Hof___________________________________________13 Uhr_Vorträge und Workshops:___________________________________________Bewegungen und Parteien– Podiumsdiskussion, Raum: SchlossgartenWas wollen Parteien? An die Regierung, an dieMacht. Das ist ihre innere Logik. Was wollen Bewegungen?Ihr jeweiliges Ziel durchsetzen – gegen dieRegierung, gegen die Macht. Und die Bewegungenentwickeln sich, ihr Bewußtsein, ihre Ziele.Ist ‚Keine Macht für niemand‘ ihre innere Logik?Mit Peter Grottian (Berlin), Paolo Prieri (Susa-Tal),Jens Loewe (Stuttgart), Daniel (Lyon) und VolkanYarasir (Istanbul)___________________________________________Anti-Atom-Podiumsdiskussion:Lieber aktiv als radioaktiv!Ergebnisse und Perspektivender Bewegung– Podiumsdiskussion, Raum: SüdflügelAtomkraftwerke sind unsinnige und oft aufgezwungeneGroßprojekte, die die Menschheit bedrohen. Dergeplante internationale Atomfusionsreaktor ITER imRhonetal ist ein Megaprojekt. Die Anti-Atom-Bewegungist eine der ältesten Bewegungen gegen Großprojekte.Wir wollen über Erfahrungen, Erfolge undNiederlagen sowie die Perspektiven dieser Bewegungdiskutieren.Mit Michael Wilk (AKU Wiesbaden), Peter Moritz (inKontakt mit indischen Anti-Atom-Gruppen), CécileLecomte (Umweltaktivistin), Tomoko A. (in Kontaktmit japanischen Anti-Atom-Gruppen), Jean PaulLacote (Alsace nature) und Wolfgang Sternstein______________________________________________________________________________________Große Infrastruktur-Projekte zur Überwindungder Krise?Die versteckten Risiken der‚Europe 2020 project bond initiative‘– Workshop, Raum: NordflügelDie Europäische Kommission und die EuropäischeInvestitionsbank haben die ‚Europe 2020 projectbond initiative‘ lanciert - ein innovatives Finanzinstrumentfür den Bau großer Infrastrukturprojektevon „europäischer Priorität“. Damit will man Europahelfen, die Krise zu überwinden.Referentin: Elena Gerebizza (Re:common)___________________________________________Ureinwohner Amerikas –ihre Weltsicht und ihr Lebenim Einklang mit der Natur– Vortrag in Zelt 1Wir Weißen in den „entwickelten“ Ländern habenes fertig gebracht, innerhalb von 200 Jahren dieganze Menschheit in den Abgrund zu fahren. DieUreinwohner Amerikas leben seit Jahrtausendennach Regeln und Konzepten, die Mensch und Naturbewahren. Wäre es da nicht an der Zeit, dass wir vonihnen „Entwicklungshilfe“ bekämen?Referent: Osvaldo Calle Quiñones aus Bolivien___________________________________________Die Idee einer Umweltgewerkschaftwird vorgestellt– Workshop in Zelt 2Die Umweltbewegung hat schon viel bewegenkönnen. Doch die drohende Klimakatastrophe konntedurch sie bisher nicht aufgehalten werden. Um zueiner überlegenen Kraft zu werden, muss sie diebisherige Zersplitterung und die Trennung von derArbeiterbewegung überwinden, eine gesellschaftsveränderndeRichtung einschlagen und internationalwirken können. Nur so haben wir eine Chance gegendie Hauptverursacher der globalen Umweltkrise, dieinternationalen Banken und Konzerne. Referenten:Jochen Schaaf, Christian Jooß und Detlef Rohm___________________________________________Mechanismus Großprojekte –Entstehung und Legitimität?– Workshop in Zelt 3Kern des Workshops ist es, Gemeinsamkeiten undUnterschiede aktueller Großprojekte darzustellen.Durch Vergleich ergeben sich Gemeinsamkeiten undUnterschiede, deren Analyse von den Teilnehmer_innen versucht werden soll. Referent:Roland Morlock, Ingenieure gegen Stuttgart 21___________________________________________Pressearbeit im Zeichen des Privatisierungs-GeschäftsmodellsPublicPrivate Partnership- Vortrag in Zelt 4Berliner Wassertisch: Pressearbeit im Zeichen desPrivatisierungs-Geschäftsmodells Public Private Partnership,am Beispiel der Teilprivatisierung der BerlinerWasserbetriebe. Referentin:Ulrike von Wiesenau, Berliner WassertischZeit des Zorns –Wir müssen alles selber machen– Workshop in Zelt 5Eine andere Gesellschaft ist möglich: Die Mittel, mitdenen wir dieses Ziel erreichen könnten, werdenmanche eine soziale Revolution nennen.Referentin: Jutta Dittfurth___________________________________________Tour de Natur– Workshop in Zelt 6______________________________________________________________________________________Pause mit Kuchen im Hof___________________________________________16 Uhr_Vorträge und Workshops:___________________________________________Une solution révolution?– Podiumsdiskussion, Raum: SchlossgartenEine andere Welt ist möglich: Verschiedene Radikalitäten,Möglichkeiten politischer Aktivitäten undAktionen für eine andere Gesellschaft.Mit: Michael Wilk (Anarchist), Cécile Lecomte(Aktivistin), Jutta Ditfurth (Publizistin), Siri Keil(Recht auf Stadt), Volker Lösch (Künstler) undErcan Ayboga (Journalist)___________________________________________Gewerkschaften und Taksim-Protest– Bericht, Raum: SüdflügelMehmet Calli berichtet über die Hintergründe derProteste, über das Bauvorhaben am Taksimplatz undüber die Rolle der Gewerkschaften. Referent:Mehmet Calli, Gewerkschafter gegen Stuttgart 21___________________________________________Finanz- und Wirtschaftskrise,eine wertkritische Analyse– Workshop, Raum: NordflügelDie Linke fordert Investitionen im sozialen Bereich,um das Wachstum wieder anzukurbeln! Der WertkritikerThomasz Konicz deckt in seiner Analyse diesystemischen Ursachen der Krise auf. Wobei diederzeitige Euro-Krise in einen historischen undglobalen Kontext eingeordnet wird. Der eskalierendeKrisenprozess wird somit als eine Folge der Widersprüchebegriffen, die der kapitalistischenProzessweise innewohnen. Daraus folgen ganzandere Antworten und Perspektiven.Referent: Tomasz Konicz (Journalist)___________________________________________Protestantische Kirchenund Großprojekte– Workshop in Zelt 5Referenten: Eberhard Dietrich, Friedrich Gehrung___________________________________________18 Uhr: gem. Abendessen im Hof___________________________________________20 Uhr_Kultur und Musik:Sofortmusik – organisierte PartyzipationSuperjam – Rocking for Love, Singing forPeace, Jamming for Freedom___________________________________________Sonntag,28 . Juli___________________________________________9:15 Uhr bis 9:45 Uhr: Gottesdienst:Wort am Sonntag zum babylonischenTurmbauPfarrer i. R. Friedrich Gehring aus Backnang,Mitglied der Initiative Stuttgart 21 - Christen sagenNein___________________________________________10 Uhr_Vorträge und Workshops:___________________________________________Ökonomische Hintergründevon Großprojekten– Podiumsdiskussion, Raum: SchlossgartenDie ökonomische Seite der unsinnigen Großprojekte:Schlecht durchgerechnet, Fässer ohne Boden, finanzielleKatastrophen? Dass Baufirmen, Banken undkorrupte Politiker verdienen - geschenkt. Aber vielleichtsind diese Großprojekte sogar notwendig, umdie Kapitalakkumulation am Laufen zu halten?mit Elena Gerebizza, Christian Jooß, Tomasz Konicz___________________________________________Der Kampf gegen unnützeGroßprojekte – einSchlüssel zum sofortigenKohle- und Atomausstieg– Workshop, Raum: SüdflügelFossile Energien machen Großprojekte erst möglichund auch ihre Förderung bedarf Großprojekte mit verheerendenAuswirkungen. Wir möchten dem Kreislaufvon Ursache und Folgen unnützer Großprojekte aufdie Spur kommen. Referentin:Tina Keller, attac-AG Energie Klima Umwelt___________________________________________AKW Kudankulam und S21– Herrschaftstrategien– Workshop in Zelt 1Die Herrschaftsstrategien im Kampf gegen gewaltfreieMassenbewegungen in Südindien und Stuttgartsind erstaunlich ähnlich. Nur einen Geissler undeinen Kretschmann haben sie in Indien nicht. Washaben die Bewegungen gemeinsam, wie unterscheidensie sich, was können wir voneinander lernen?Referent: Peter Moritz___________________________________________Anarchismus– Vortrag in Zelt 2Einführung in den Anarchismus: grober Überblicküber Strömungen, Personen und Beispiele aus derPraxis. Wo findet Anarchismus im Alltag bereitsstatt? Kurze Vorstellung des Anarchosyndikalismusund der FAU.______________________________________________________________________________________Belgische Großprojekte –Stadtautobahnen, Einkaufszentrenund Vergnügungsparks– Vortrag in Zelt 3. Referent: Antoine Struelens___________________________________________Frauen im Widerstand gegen Großprojekte -Vortrag und Diskussion in Zelt 4Frauen nehmen häufig eine tragende Rolle in Widerstandsbewegungenüberall auf der Welt ein. Sietragen mit ihrem Widerstand nicht zuletzt zu einergesamtgesellschaftlichen Weiterentwicklung bei.Dieser politische Aktivismus von Frauen wird jedochimmer noch viel zu selten in den Medien wahrgenommen,in der Wissenschaft reflektiert und in derGeschichtsschreibung tradiert. Referentin:Yvonne P. Doderer, Architektin, Stadt- und Geschlechterforscherin,Herausgeberin von: „Rote Rosen stattZerstörung. Frauen im Widerstand gegen Stuttgart 21“___________________________________________12 Uhr: gemeins. Mittagessen im Hof___________________________________________13 Uhr_Vorträge und Workshops:___________________________________________Aufstand in der Türkei.Die Kommune vom Gezi-Park– Vortrag auf Türkisch, Raum: SchlossgartenZwanzig Tage lebte die Kommune vom Gezi-Park inIstanbul. Jetzt ist der Platz geräumt. Aber die Diskussionsforenvom Taksim-Platz finden weiter statt:auf öffentlichen Plätzen und in Parks, jeden Abend.Nichts ist mehr wie früher in der Türkei! Referent:Volkan Yarasir, Schriftsteller aus Istanbul___________________________________________Fracking im GebietBodensee – Oberschwaben:Risiken, Gefahren, Widerstand– Vortrag, Raum: Nordflügel. Referentin: Anna Waibel___________________________________________15 Uhr: Pause mit Kuchen im Hof___________________________________________16 Uhr: GemeinsameAbschlussveranstaltungRaum: Schlossgarten „Wie geht es weiter?“Präsentation der Abschlusserklärung___________________________________________20 Uhr_Kultur und Musik:Minor Movement (ehemals BrokenBase)EsomicRuby Shock – dirty, dusty, punk´n´roll___________________________________________Es gibt viele Gründe ..... auf der Straße zugange zu sein.Montag,29.Juli___________________________________________6:30 Uhr: Internationales Blockadefrühstückan der BaustelleneinfahrtTechnikgebäude Nordausgang mit internationalenRedner_innen, Versorger_innen und Trommler_innen.___________________________________________14 Uhr: Führungen ab Mineralbäderzu den Widerstandsortenin Stuttgartu.a. mit Kei Andrews von Robin Wood und SimoneLang, Aktivistin gegen Stuttgart 21___________________________________________16:15 Uhr: Internationale Demogegen unnütze GroßprojekteStartpunkt bei den Mineralbädern. Der Demozuggeht über die Neckarstraße vorbei am SWR,Heilbronner Straße bis zum Hauptbahnhofzur ersten internationalenMontagsdemo in Stuttgart, die um18 Uhr beginnt und um 19 Uhr mitdem Schwabenstreich endet.___________________________________________Die AnStifterMedienpartner:Unterstützer:Rettet die Demokratie !BürgerInnenParlament

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