8 - Alfred Music Publishing

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4 Realtime Jazz Standards • GuitarInhaltsverzeichnisInhalt4. Take The “A“-TrainEinleitung ................................................................................................................................ 30Warm-Ups ............................................................................................................................... 31Leadsheet ................................................................................................................................ 325VorbereitungenCD-Playlist .................................................................................................................................. 6Tipps für das Üben mit den Jazz Session Play-alongs ................................................ 7Welches Play-along für welchen Übungsstand? .......................................................... 8Grundlagen zum Jazzgitarrenspiel ................................................................................... 95. Night And DayEinleitung ................................................................................................................................ 34Warm-Ups ............................................................................................................................... 35Leadsheet ................................................................................................................................ 361. Water ManEinleitung ................................................................................................................................ 17Warm-Ups ............................................................................................................................... 18Leadsheet ................................................................................................................................ 206. It Don‘t Mean A Thing ...Einleitung ................................................................................................................................ 40Warm-Ups ............................................................................................................................... 41Leadsheet ................................................................................................................................ 422. Maiden JourneyEinleitung ................................................................................................................................ 21Warm-Ups ............................................................................................................................... 22Leadsheet ................................................................................................................................ 247. CaravanEinleitung ................................................................................................................................ 44Warm-Ups ............................................................................................................................... 45Leadsheet ................................................................................................................................. 463. Satin DollEinleitung ................................................................................................................................ 26Warm-Ups ............................................................................................................................... 27Leadsheet ................................................................................................................................ 288. MistyEinleitung ................................................................................................................................ 48Warm-Ups ............................................................................................................................... 49Leadsheet ................................................................................................................................ 50


6 Realtime Jazz Standards • GuitarMP3-CD PlaylistTipps für das Üben mit den Play-alongsTipps Tipps für das Üben mit mit den denJazz Session PlayalongsJazz Session Play-alongs7CD-Track Standard Play-along Besetzung1 Water Man Full Playback Jazz Combo2 Water Man Solo Play-along Piano, Bass & Drums3 Water Man Trio Play-along Bass & Drums4 Maiden Journey Full Playback Jazz Combo5 Maiden Journey Solo Play-along Saxophon, Bass & Drums6 Maiden Journey Trio Play-along Bass & Drums7 Satin Doll Full Playback Jazz Combo8 Satin Doll Solo Play-along Piano, Bass & Drums9 Satin Doll Trio Play-along Bass & Drums10 Take The “A“-Train Full Playback Jazz Combo11 Take The “A“-Train Solo Play-along Piano, Bass & Drums12 Take The “A“-Train Trio Play-along Bass & Drums13 Night And Day Full Playback Jazz Combo14 Night And Day Solo Play-along Piano, Bass & Drums15 Night And Day Trio Play-along Bass & Drums16 It Don‘t Mean A Thing ... Full Playback Jazz Combo17 It Don‘t Mean A Thing ... Solo Play-along Piano, Bass & Drums18 It Don‘t Mean A Thing ... Trio Play-along Bass & Drums19 Caravan Full Playback Jazz Combo20 Caravan Solo Play-along Piano, Bass & Drums21 Caravan Trio Play-along Bass & Drums22 Misty Full Playback Jazz Combo23 Misty Solo Play-along Piano, Bass & Drums24 Misty Trio Play-along Bass & Drums (+ Piano-Intro)Wie bereits im Vorwort näher ausgeführt, finden sich auf der beiliegenden MP3-CDdrei verschiedene Versionen zu jedem Titel. Sie sind wie folgt gekennzeichnet:FULLPLAYBACKSOLOPLAY-ALONGTRIOPLAY-ALONGFull Playback: Hier kann man sich die komplette Combo mit der Gitarre anhören.Man hat aber auch die Möglichkeit, sich zurückzulehnen und sich einfach nur demHörgenuss hinzugeben.Solo Play-along: Hier ist die Combo ohne Gitarre zu hören. Das bedeutet, zu diesemPlay-along kann man das Melodiethema und die eigene Soloimprovisation spielen.Für diejenigen, die Soloimprovisation und Begleitung zum Play-along übernehmenmöchten, gibt es alle Tracks noch einmal als Trio Play-along mit Bass und Drums.So lässt sich auch der Einsatz der Gitarre im Triospiel üben.Um das Spielen sowohl im Trio- als auch im Bandkontext zu schulen, gibt es die Play-alongs einmalals Trioversion mit nur Bass und Schlagzeug und zusätzlich als Version mit Klavier. Bei MaidenJourney haben wir auf das Klavier verzichtet, damit die Gitarre den Vamp durchspielen kann. Dafürübernimmt hier das Saxophon die Melodie und ein Solo.Vor dem eigentlichen Üben sollte man sich mit der Studioaufnahme vertraut machen. Zusätzlichzu empfehlen ist, sich verschiedene Versionen des Titels gespielt von Jazzgrößen wie Miles Davis,Charlie Parker, George Benson, Wes Montgomery oder Django Reinhardt zu besorgen. Inspiration istalles, und so wird auch unterbewusst das richtige „Feeling“ geschult.Im zweiten Schritt empfiehlt es sich, auch eine Version ohne Gitarre konzentriert durchzuhören,um sich der Lücken bewusst zu werden, die die Gitarre füllen soll. Auch kann hier viel über dasZusammenspiel der anderen Musiker gelernt werden. Nebenbei wird das Gehör geschult.Die Warm-Up-Seiten zu jedem Jazz Standard zeigen ein paar sinnvolle Übungen. Diese solltenzuerst geübt werden, bevor mit dem eigentlichen Stück begonnen wird.Ein Wort noch zu den Melodien:Diese sollten zunächst exakt nach den Noten bzw. der Tabulatur gespielt werden. Danach solltedie Melodie bewusst freier interpretiert werden, mit vielen Verzierungen, Phrasing (Vibrato, Slides)und ein paar geschmackvollen rhythmischen Variationen. Auch hierzu empfiehlt es sich, viele CD‘svon Jazzgrößen anzuhören, um ein Gefühl für die Interpretation von Jazzthemen zu entwickeln.


8 Realtime Jazz Standards • GuitarGrundlagen zum Jazzgitarrenspiel9Welches Play-along für welchen Übungsstand?Die Übersicht zeigt die unterschiedlichen Stilistiken der Jazz Standard-Play-alongs und denungefähren Schwierigkeitsgrad.Titel Stilistik Schwierigkeitsgrad Tempo1. Water Man Medium Jazz Rock leicht q = 1262. Maiden Journey Even 8th‘s leicht q = 1213. Satin Doll Medium Swing mittel q = 1024. Take The “A“-Train Medium Swing mittel q = 1655. Night And Day Bossa Nova mittel q = 986. It Don‘t Mean A Thing Medium / Up Swing mittel bis schwer q = 2107. Caravan 6/8-Feel / Medium Swing mittel bis schwer q = 1168. Misty Jazz Ballade mittel bis schwer q = 60Generell sollte man hier den Schwierigkeitsgrad als ungefähren Anhaltspunkt sehen. In jedes Stückmuss Arbeit investiert werden, damit es nachher gut klingt und Spaß macht. Je nach ImprovisationsundBegleitkonzept kann der Gitarrist den Schwierigkeitsgrad auch selbst bestimmen.Es sei hier noch einmal darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, viel Jazz zu hören, um das nötigeFeeling zu verstehen und die Stilistik richtig zu bedienen. Nicht nur Gitarristen, sondern auch vieleSaxophonisten (John Coltrane, Charlie Parker) und Trompeter (Randy Brecker) sollten hier auf demProgramm stehen.Es empfiehlt sich, bei allen Stücken jede einzelne Note ernst zu nehmen und nicht einfach nuretwas „drauf los zu dudeln“. Der Ton sollte zuerst im Kopf entstehen und dann durch die Fingerumgesetzt werden. Nicht umgekehrt ... Feeling, Phrasierung, Tonauswahl sind genauso wichtig wieabgefahrene Licks und Lines. Ein Solo sollte auch immer einen Aufbau und einen Spannungsbogenhaben – und natürlich:It Don‘t Mean A Thing If It Ain‘t Got That Swing!Welches Grundlagen Play-along zum für Jazzgitarrenspielwelchen Übungsstand?BegleitungDie wichtigsten Akkordtöne im Jazz sind Terz und Septime. Diese sollte der Gitarrist in jedem Fallimmer parat haben.„Easy Voicings“Grundton, Terz und Septime werden in diesen „Easy Voicings“ zusammengefasst.Diese sind für Duo-Begleitung, vor allem wenn es mal schnell gehen soll, oder zum Kombinierenmit Walking-Bass-Lines hervorragend geeignet. Lässt man den Grundton weg, eignen sie sich superfür die sparsame Begleitung von jedem Jazz Standard. Diese Voicings sollte jeder Jazzgitarrist imSchlaf beherrschen!MusterseitenDa in diesen Voicings keine Quinten benutzt werden, sind die Voicings für m7 und m7b5 identisch,genau wie die Voicings für vermindert und m6. Das soll aber keinesfalls bedeuten, dass dieseAkkorde austauschbar wären!


Grundlagen zum Jazzgitarrenspiel 1118 Realtime Jazz Standards • GuitarRhythmikAuch die Begleitrhythmik im Jazz wird improvisiert. Beim Üben der Akkorde sollte immer zuersteine ganze Note pro Takt gespielt werden, um sicher bei den Akkorden zu werden. Dann sollteman sich bei bekannten Jazzgitarristen rhythmische Muster abhören und versuchen, dieseeinzubauen. Ein beliebtes Grundpattern ist dieses hier:&‹⁄44œœ555Solospiel¿¿XXXœœ555œœ555¿¿XXXDie X-Symbole sollen als perkussiver Sound gespielt werden,bei dem sich die Anschlagshand auf die Saiten legt.Über das Solospiel im Jazz kann man mehrer Bücher füllen – und hätte noch nicht alles gesagt.Ich kann hier nur ein paar Grundlagen vermitteln und jedem empfehlen, sich an einen gutenJazzlehrer zu wenden.Dur-TonleiterDie Dur-Tonleiter und ihre Modes sind die Basis der meisten Jazzsongs.Die fünf Boxed Shapes sollten auf jeden Fall beherrscht werden:Die meisten Jazz Standards bleiben lange in einer Tonart oder wechseln nur zwischen wenigen.Hier ist das soganannte „Keycenter Spiel“ eine gute Möglichkeit: Die Haupttonleiter des Stückeswird so lange gespielt, wie es geht. Bei Akkorden, die nicht passen, wird einfach nur der Tongeändert, der gerade nicht passt. Beispiel: Take the “A“-Train (C-Dur Tonleiter).Kurze Erklärung zu den Namen der Fingersätze:2A bedeutet, dass der 2. Finger auf der A-Saite den Grundton greift. Liegt der 2. Finger also am 3.Bund auf der A-Saite (Ton C) mit diesem Fingersatz, erklingt die C-Dur Tonleiter. Wird der gleicheFingersatz so verschoben, dass der 2. Finger den 8. Bund auf der A-Saite (Ton F) greift, erklingtF-Dur usw. Die Grundtöne sind bei allen Fingersätzen eckig markiert.MusterseitenSolospielWarm-UpsWater Man, basierend auf den Chord Changes von Herbie Hancocks Watermelon Man, fällt stilistischunter den Begriff Jazz / Rock oder Blues / Rock.Für den Gitarristen bedeutet das, dass er sehr bluesig spielen kann, was vielen Gitarristen sehrentgegenkommt. Deshalb ist das Stück auch sehr beliebt als Einstieg in den Jazz.Es kann über das ganze Stück die F-Moll (Fm)-Bluesskala gespielt werden:& b b b b4‹4⁄&‹b b b b⁄4œ œ œnœœ œ œ œ œnœœ œ œ œbœœ œ œ œ nœbœ8 11 8 9 10 8 10 9 11 12 8 11 8 12 11 9œ œ œnœœ œ œ œ œnœœ œ œ œ œ œ œnœbœœ œ œ œ nœœ œ œ œnœœ œ ˙10 810 9 811 811 8 7 8 118œ œ œ œ œnœœ œ13 16 13 14 15 13 15 13 15 16 13 16 13 16 13 16 1316 15 1315 1315 14 1316 13 1613 14 1516Über den F7 klingt es super, wenn ab und zu die Dur-Terz eingestreut wird:& b b4‹⁄⁄44& b b bœnœ‹œbœnœœnœœ œ œ bœnœœ œ œ œ œ # œ œ œ œ œnœbœbœnœ8 11 128 9 10œ œ œbœ8 109 10 118 11 811 9 1010 810 9 811 12 8nœœ œ œ nœbœbœnœœ œ œ œ nœœ œ œ œ ˙1010 8 8œ bœœ œ œ wMusterseiten13 14 13 16 13 16 17 13 16 1316 15 13 1415 1315 13 14 1516 1315 13 13


20 Realtime Jazz Standards • GuitarTempo: q = 12659&‹⁄&‹⁄&‹⁄13&‹⁄FULL1PLAYBACKYBB¨7F7Jazz Standard 1Water ManMusic by JÜRGEN SEEFELDER© Copyright 2011 by Alfred Music Publishing GmbH, Kölnbœœ œ œ ˙4Œ bœœ œ œ ‰ œ j w ˙ Ó4TRIO3PLAY-ALONG86 8œ œ œ œ ˙78 8 Œ 8 56 8 6 6Œ 7 5ŒC7 B¨7 C7 B¨7ŒŒbœœ œ œ bœC7 B¨7 F7ŒŒ878 10 975 ‰8JF78 8œ œ bœœ ‰ œ j w ˙ Ó65 ‰8J8 8œ œ œ œ œ Œ Œ bœœ œ œ bœ7 108 97 Œ Œ878 10 9ÓÓœ œ œ œ œ Œ7 108 9bœœ œ bœœ œ œ bœœ ‰ œ j w ˙ Ó8SOLOPLAY-ALONGN2Intro (8 bars F7)7Musterseiten8 9 67 565 ‰8J8 8Ó10 ŒLast Time Fade Out on F7Jazz Standard 1 • Maiden JourneyMusik: Jürgen Seefelder *1954Form: AABA – 32 TakteMaiden JourneyErste Aufnahme: 2011 Realtime Jazz Standards, Alfred Music Publishing GmbHFahrplan1x Intro (Gitarre und Drums)1x Form2 Chorusse Sax Solo2 Chorusse Gitarren Solo1 Chorus Bass Solo1x FormSchluss: Vamp (Gitarre)21

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