Oktober/November 2013 - Auenkirche Berlin-Wilmersdorf

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Oktober/November 2013 - Auenkirche Berlin-Wilmersdorf

6 | A u e n - K l a n g A U E n - k l a n g | 7Johannes Brahms: Ein deutsches RequiemZum Gedenken an KMD Jörg StrodthoffDas Werk ist kein Requiem im eigentlichenSinn. Brahms hat nicht den lateinischenText der katholischen Totenmesse verwendet,sondern aus der Lutherbibel Texte ausgewählt,die dem Trost der Hinterbliebenendienen. Insofern ist das Requiem ein modernesWerk, denn die Freiheit, sich die Texteselbst zusammenzustellen, entspringt einerGeisteshaltung, die ein subjektives religiösesGefühl mit einer individuellen Gestaltung derGlaubensinhalte verbindet.Religion wurde damals wie heute nichtnur in Gemeinde und Gottesdienst gelebt.Es ist nicht so sehr die christliche Religion© SUB HamburgDer Anfang des V. Teils im Manusskriptals vielmehr eine allgemeine Humanität, dieBrahms hier leitet.„Was den Text betrifft, will ich bekennen,dass ich recht gern auch das ‚Deutsch‘ fortließeund einfach den ‚Menschen‘ setzte…“schreibt der Komponist in einem Brief. ImWerk selbst kommt kein Hinweis auf dengestorbenen und auferstandenen Christusvor; deshalb musste bei der Uraufführung desdamals noch sechsteiligen Werkes 1868 imBremer Dom die Arie „Ich weiß, dass meinErlöser lebt“ aus dem „Messias“ von GeorgFriedrich Händel eingeschoben werden.Ebenso einzigartig wie die Textauswahlist die Musik, die Brahms komponierte. DerGedanke des Trostes und des Mitgefühls mitden Hinterbliebenen nimmt den zentralenRaum ein.„Sagen muss ich Dir noch, dass ich ganzund gar erfüllt bin von Deinem Requiem, esist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzenMenschen in einer Weise wie wenig anderes.Der tiefe Ernst, vereint mit allem Zauberder Poesie, wirkt wunderbar, erschütterndund besänftigend“ schreibt Clara Schumannihrem Freund Johannes Brahms, nachdem erihr die Noten für sein Requiem zugeschickthatte. Ähnlich wie ihr geht es auch heutenoch vielen Menschen, die das Werk hören.1869 wurde es, erstmalig komplett, inLeipzig aufgeführt. Für Brahms bedeutete dasden endgültigen Durchbruch als Komponist.Bis heute ist es eines der bedeutendsten Chorwerkeder Musikgeschichte.Die Kantorei der Auenkirche gedenktmit dieser Aufführung ihres im Juni nachschwerer Krankheit verstorbenen KantorsKMD Jörg Strodthoff, der sich in seinen„Gott der Herr ist Sonn’ und Schild“ (BWV 79)Johann Sebastian Bachs Kantate zum ReformationstagAm Reformationstag vermutlich des Jahres1725 erklang die Kantate zum ersten Mal Hornliteratur. Die Hörner kommen auch imgehören mit zum Anspruchsvollsten in derin der Leipziger Thomaskirche.Schlusschoral vor, dadurch wird wieder derBach hat eine sehr festliche Besetzung vorgesehen:neben Streichern und Oboen auch abgerundet.festliche Charakter betont und die Kantatezwei Hörner und Pauken; für eine spätere Auf den Eingangschor folgt eine Altarie,Aufführung hat er noch zwei Querflöten dazu in der der unbekannte Textdichter abermalsgeschrieben. Der Festcharakter der Kantate Gott mit der Aussage des aus Psalm 84 stammendenVerses lobt.wird vor allem durch den prunkvollen Eingangschorbetont. Die beiden Hornstimmen Nach dem festlichen Choral „Nun danketletzten Lebensmonaten noch engagiert derProbenarbeit für dieses Werk gewidmet hatte.Christoph Deindörferalle Gott“ und einem kurzen Rezitativ singenSopran und Bass ein Duett, in dem Gott umseinen Schutz vor dem Toben der Feindeangefleht wird.Den Schluss der Kantate bildet die Strophe„Erhalt uns in der Wahrheit“ aus dem Lied„Nun lasst uns Gott dem Herren“ von LudwigHelmbold.Die Kantate wird durch die Kantorei unterLeitung von Dietrich v. Amsberg musiziert.Gedenken an die Pogromnachtvor 75 JahrenOrgelkonzert mit Werken von Liszt, Berlinski und Karg-ElertIn der Nacht des 9. November 1938 erfolgtenzahlreiche Übergriffe der Nationalsozialistengegen jüdische Einwohner; Synagogen wurdenin Brand gesetzt, Wohnungen verwüstet undgeplündert, Menschen jüdischen Glaubenswurden getötet oder in Konzentrationslagerverschleppt.Zum Gedenken an diesen Tag erklingt am 9.November um 16:00 Uhr ein Orgelkonzert inder Auenkirche.Auf dem Programm stehen zu Beginn die Variationen„Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ überein Motiv aus der gleichnamigen Bach-Kantate,komponiert von Franz Liszt. Mit diesem Werk,das der Komponist in persönlicher Trauer umseine Tochter Blandine geschaffen hat, soll desMordes an unzähligen Menschen durch dasNazi-Regime gedacht werden.Mit der Komposition „Der brennendeBusch“ von Hermann Berlinski wird ein Werkeines jüdischen Komponisten zur Aufführungkommen. Berlinski (1910-2001) konnte sich vorden Nationalsozialisten in die USA flüchten. Erhat in seinen letzten Lebensjahren die Auenkirchezu Aufführungen seiner Werke besucht!Mitveranstalter dieses Konzertes ist dieinternationale Karg-Elert-Gesellschaft, die 1984in Heidelberg gegründet wurde und sich für dieWiederbelebung der Werke dieses Komponisteneinsetzt. Sigfrid Karg-Elert (1877-1933) wurdevom NS-Regime wegen seines internationalenMusikstiles als „nichtarischer Musikbeflissener“Ein musikalischer GottesdienstProf. Aribert Reimann ist einer der wichtigstendeutschen Vokalkomponisten der Gegenwart.Er lebt und arbeitet in Berlin. Im Gottesdienstam Bußtag wird er seine Kantate „Engführung“(1967) in der Auenkirche vorstellen. Die Kantatevertont einen Text von Paul Celan aus demJahr 1958. Es geht um die Zwiespältigkeit desMenschen in der Schöpfung. Eine scheinbarhoffnungslose Reise durch die Zeit in existentiellerAngst führt zu einer glückbringendenbezeichnet und, obwohl protestantischer Herkunft,in das „Musikalische Juden-Alphabet“verfrachtet. Mit der Interpretation seiner„Music for organ“ (1931), die sich stilistischzwischen Expressionismus und Frühmodernebewegt, soll das Konzert beschlossen werden.Der Interpret an diesem Nachmittag ist derBerliner Organist und Pianist Heiko Holtmeier,der durch sein Mitwirken bei Gottesdienstenund Konzerten in den letzten Jahren der Gemeindebereits gut bekannt ist.Heiko HoltmeierFoto: privatZeitgenössische Musik und Texte zum Buß- und BettagVereinigung des Menschen mit allem, was ist.„Geh, deine Stundehat keine Schwestern, du bist –bist zuhause. Ein Rad, langsam,rollt aus sich selber, die Speichenklettern,klettern auf schwärzlichem Feld, die Nachtbraucht keine Sterne, nirgendsfragt es nach dir.“(Auszug aus „Engführung“)Für den dänischen, in Berlin wohnendenMusiktermineMusik im GottesdienstSonntag, 13. 10. - Der Bläserkreis musiziertSonntag, 20. 10. - Die Kantorei singt (GKR-Wahl)Donnerstag, 31. 10., 18 Uhr - Die Kantoreisingt die Kantate „Gott, der Herr, ist Sonn‘und Schild“ von Johann Sebastian BachAlexandra Lachmann, SopranAnna Charim, AltLars Grünwoldt, BaritonOrchester aus Musikern Berliner BerufsorchesterLeitung: Dietrich von Amsberg a.G.Sonntag, 3. 11. - Der Bläserkreis musiziertMittwoch 20.11., 19 Uhr - MusikalischerGottesdienstAribert Reimann: Kantate „Engführung“Liturg Pfr. Andreas ReichardtKonzerteSonntag, 17. 11., 18 Uhr - Konzert zum Endedes KirchenjahrsDer Kammerchor der Auenkirche singt Werkevon Johann Hermann Schein,Henry Purcell, Maurice Duruflé, John Taveneru.a.Leitung und Orgel: Christoph OstendorfSamstag, 23. 11., 18 Uhr - Johannes Brahms:Ein Deutsches Requiem op. 45Nina von Möllendorff, SopranMichael Humann, BaritonKantorei der AuenkircheOrchester aus Musikern Berliner BerufsorchesterLeitung: Dietrich von Amsberg a.G.Sänger Mads Elung-Jensen war die intensiveBeschäftigung mit diesem Werk während einerKrankheit im Jahr 2011 ein befreiendes, nahezuheilendes Erlebnis.Zwischen den Musikstücken werden Texte,Gebete und Gedichte gelesen.Zudem hören wir Werke für Tenor, Horn undKlavier mit dem Solohornisten der KomischenOper Lionel Speciale und dem Pianisten Prof.Axel Bauni.


8 | J u g e n d G e m e i n d e l e b e n | 9 What’s up? Immer freitags(außer in den Ferien) 18:00 - 20:00 UhrCafé „Die frommen Chaoten“Treff für junge Leute ab Konfirmandenalter11. Oktober, ab 17:00 Uhr – Pyjama-Partymit Übernachtung (5€ Unkostenbeitrag).25. Oktober, 18:00-22:00 Uhr – Konfir-Party22. November, ab 18:00 Uhr - Adventsbastelnund Spiele-Abend KONFIR KOMPAKTHauptkonfirmandenSamstag, 19. Oktober, 10:00-15:00 UhrReformationSamstag,30. November, 15:00-18:00 UhrTod und SterbenVorkonfirmanden (der neue Jahrgang)Sonntag, 27. Oktober, 15:00 - 18:00 UhrEinander kennen lernenSamstag, 16. November, 10:00-15:00 UhrGottesbilder KONFIR KLASSIKHauptkonfirmandendonnerstags 16:00 – 17:00 Uhr(In den Herbstferien findet kein Konfirmandenunterrichtstatt)Vorkonfirmanden (der neue Jahrgang)1. Treffen am Donnerstag, dem 17. Oktoberum 17:00 Uhr im AnbauFoto: S. EnkDer Stern im TaufbeckenEine Theatercollage um zu Erinnern und nicht zu VergessenSARA:JAN:SARA:TIM:JAN:LISA:Wieso das denn? Du meinst, dass es„zu dünn“ ist, an den Holocaust zuerinnern?Nein, das meine ich natürlich nicht.Aber dieser ständige Vergangenheitsfokusin Deutschland ist einfach…irre. Oder nicht? Zumindest ist esnicht normal. Wir sprechen ständignur darüber, wie schlimm es mal war.Aber wir sprechen fast nie darüber,wie schlimm es ist.Zum Beispiel, wie schlimm es ist,dass in Deutschland auch heute nochMenschen im Namen des Faschismusermordet werden?Moment… Sollten wir jetzt einTheaterstück über die NSU-Mordemachen?Nein, aber zu dem Thema ist wenigstensnoch nicht alles gesagt.Und zur Rolle der Kirche im DrittenReich ist also schon alles gesagt?Raus mit der Sprache!Schülergottesdienst am Reformationstag,dem 31. 10., 12:00 Uhr in der AuenkircheStell dir vor, du hast ein Mikro und alle hörenzu. Du kannst der Welt die Wahrheit sagen,die Leviten lesen, das Geheimnis verraten,die Botschaft verbreiten. Auf dem Ku-Damm,vor dem Zoo, in deinem Leben.Das, was in dir brennt, kann endlich raus. Dukannst werben, flüstern, locken, schreien,drohen, wüten, feststellen, argumentieren,dementieren, analysieren. Du kannst sie indeinen Bann ziehen, dich aus dem Fensterlehnen, von den Dächern rufen, sagen, wasgesagt werden muss.Du bist das Salz. Du bist das Licht. Du hastdas Wort. Also keine Floskeln und kein Drumherumgerede!Nur Mut! Was wirst du sagen?Schülergottesdienst am Reformationstag:Wir denken zurück an Martin Luther und anall die Menschen, die den Mut hatten, zu sagen,was sie zu sagen hatten. Was brennt unsheute auf der Seele? Was würden wir sagen?Alle Schüler ab der siebenten Klasse sindherzlich eingeladen!Nein, das ist es für uns nicht! Und deshalbmacht die Evangelische Jugend Wilmersdorf indiesem Jahr ein Theaterstück in Zusammenarbeitmit dem Landeskirchlichen Archiv. Wirhaben uns anhand tatsächlicher Schicksale vonChristen jüdischer Herkunft mit der Rolle derKirche in der NS-Zeit auseinandergesetzt. DasErgebnis ist eine neue Theatercollage. Texteund Inhalte sind ausnahmslos selbst geschriebenund erarbeitet, und die Musik wurde voneinigen hervorragenden jungen Musikernunter der Leitung von Christian Hagitte komponiert.Zur Aufführung gibt es ein kleinesBuch, geschrieben von Gerlind Lachenicht(Landeskirchliches Archiv) und Silke Radosh-Hinder, über den kirchlichen Umgang mitChristen jüdischen Ursprungs in der NS-Zeit.Das Buch beinhaltet eine Konfirmandeneinheitzum Thema von Claudia Wüstenhagen.Wir freuen uns, wenn Sie uns zusehen am- 27.10. um 20:30 Uhr in der Topographie desTerrors, Niederkirchnerstr.8, Berlin (Premiere)- 9. und 10. 11 um 19:00 Uhr in der Hochmeisterkirche,Westfälische Str. 70a, 10709 Berlin- 16.11. um 19:00 Uhr in der Kapelle derKaiser-Wihelm-Gedächtnis-Kirche auf demBreitscheidplatz!Sabine MaaßKonfir -PartyAm 15. Oktober gibt es eine große Partyvon 18-22 Uhr.Eingeladen sind alle Konfirmanden undTeamer. Neben toller Musik, Getränkenwird es auch eine Menge Knabbereienund wieder ein super Animationsteamgeben. Wenn ihr besondere Musikwünschehabt, kein Problem, bringt einfachIPod oder Handy mit.Eine gute Gelegenheit, alle anderenKonfis kennenzulernen!.Shalom – was ist das? Wer hat Freude anFarben?Schüleraktion zum Buß- und BettagUnter diesem Motto findet im KirchenkreisWilmersdorf eine Schüleraktion zum BußundBettag statt. Am 20. November 2013in der Zeit von 8-15 Uhr wird es für Schülerinnenund Schüler der 1. bis 6. Klasse inverschiedenen Gemeinden Angebote aus denBereichen Musik, Theater, Malerei, Bewegungund Gespräch geben:Ev. Kirche Am Hohenzollernplatz (NassauischeStr. 67, 10717 Berlin) Tel 873 10 43;Ev. Auen-Kirchengemeinde (Wilhelmsaue118 a, 10715 Berlin) Tel 40 50 45 34 0;Ev. Campus Daniel (Brandenburgische Str.51, 10707 Berlin) Tel 861 50 50.Wenn Ihr Kind Lust hat mitzumachen, musses von Ihnen von der Schule schriftlich befreitwerden.Ab Mitte September werden in den Gemeindenblaue Anmeldekarten liegen. Wir bittenSie, die Anmeldekarte auszufüllen und sie indem Büro der Kirchengemeinde abzugeben,in der ihr Kind teilnehmen möchte, oder siedort direkt in den Briefkasten der Gemeindezu stecken. Bitte legen Sie 5 € als Kostenbeitrag(für warmes Mittagessen, Getränke undMaterial) mit in den Umschlag.Am Aktionstag sollte Ihr Kind seine Federtaschemit Schere, Klebestift und Pinselmitbringen.Zu 14:30 Uhr laden wir Sie herzlich zu einemgemeinsamen Abschluss in den jeweiligenStandort ein!Anmeldeschluss ist der 8. November!Elke NordsiekAdventskranzbindenWas stimmt schöner auf die kommende Zeitein, als der Brauch, seinen Adventskranzselber zu binden?Jeder, der das auch unter fachlicher Beratungtun möchte, ist herzlich eingeladen in denAuen-Saal zu kommen.Mitzubringen sind: ein Kranzrohling,Blumendraht, Tanne, den Schmuck für denKranz und eine Gartenschere.Bitte melden Sie sich in der Kita an.Wir treffen uns am Montag, 25. Novemberum 19: 00 Uhr im Auen-Saal.Es freuen sich auf Ihr KommenGisela Grahl (gelernte Blumenbinderin) undMonika Breß!Die Aquarellgruppe stellt sich vorIn der Malgruppe erleben wir die Grundfarben,ihre Mischungen und Beziehungenzueinander, ihre Ausdrucksmöglichkeiten, diezu Assoziationen anregen. Die Farben formensich wie von selbst, und wir sind offen für das,was sie uns mitteilen wollen.Diese Begegnung ist die Grundlage für dieGestaltung der Themen und Motive, die ausunserem Inneren aufsteigen oder uns vonaußen entgegenkommen, wenn wir die Naturabläufebetrachten.Jeder Mensch hat seine ganz eigene künstlerischeHandschrift!Wer hat Freude an Farben?Herzlich willkommen!Die Aquarellgruppe, freitags 10-12 Uhr,im Martin-Luther-Saal, Wilhelmsaue 120Kristin ZiewerFrauenfilmabendLiebe Frauen der Gemeinde und der Kita, liebeGäste, wir möchten Sie zu unserem nächstenFrauenfilmabend am Mittwoch den 6. Novemberum 19 Uhr im Auen-Saal einladen.Wir zeigen den Film „Unter der Sonne derToscana“.Wie immer laden wir zu reichhaltigenBüfett und Begrüßungsgetränk ein,bevor wir den Film zeigen. Sie haben Zeit,sich zu entspannen und mit Freundinnen zuunterhalten. Wir freuen uns auf unsere Stammgästeund natürlich auch auf viele neue Damen!Wir bitten wieder um eine Spende von 10.- Euro.Einlass ist um 18.45 Uhr. Bitte melden Sie sichin der Kita telefonisch an, sprechen Sie auchauf den AB: 873 66 40Es freut sich auf Sie das Vorbereitungsteamunter Leitung von Monika Breß!„Ein unerwarteter Gast“Die Jugendtheatergruppe der Aue spielteinen Krimi„Ein frostiger Novemberabend!Kurz vor Mitternacht! Nebelschwaden verhüllendie Landstraße. Ein großes altes Haus!Ein Auto fährt durch den Nebel.Plötzlich bleibt es stehen! Ein Mann steigt aus!Er klopft an die Gartentür. Keine Antwort. Erdrückt die Klinke! Die Tür gibt leise quietschendnach. Der Mann betritt das dunkle Haus und...“... und dann?Am Samstag, 2. November 2013 um 18:00 Uhrwerden Sie es erfahren:Das Jugendtheater der Aue präsentiert im Auen-Saal mit einem Kriminalstück nach AgathaChristie seine erste Premiere:„Ein unerwarteter Gast“ taucht aus dem Nebelauf und plötzlich geschehen seltsame bisweilentödliche Dinge.Mit dieser spannungsgeladenen Geschichte stelltsich unsere Jugendtheatergruppe nach einemJahr gemeinsamer Probenzeit der Gemeinde vor.Wir laden Sie herzlich ein zu einem Theaterabendfür Jugendliche und Erwachsene!Die Jugendtheatergruppe unter Leitung vonChristine Seeberger und Monika Breß freut sichauf Ihren Besuch.Ort: Auen-SaalDer Eintritt ist frei.Spenden sind willkommen.


1 0 | G e d e n k e n z u m 9 . N o v e m b e r9. November 1938 GemeindekirchenratswahlJüdisches Kulturgut, welches der totalen Vernichtung entgingAus Anlass des 80. Gedenkjahres der MachtergreifungHitlers und der damit verbundenenZerstörung der Synagoge in der Prinzregentenstrasseam 9. November 1938 möchte ich voneiner Episode berichten, die zur Rettung unwiederbringlichenjüdischen Kulturguts geführt hat.Sie soll ein Beispiel dafür sein, wie die totaleVernichtung und Auslöschung einer ganzen Gesellschaftsordnungdurch die Nationalsozialistenverhindert werden konnte.Bei dieser Rettung handelt es sich um eine Sammlungalter, bis auf den Anfang des zwanzigstenJahrhunderts zurückgehende Schellack-Schallplattenmit Aufnahmen von Synagogal-Musik. Siewaren offensichtlich Bestandteil des Kulturfundusder Synagogengemeinde und wahrscheinlichfür religiöse Feierlichkeiten in der Gemeindegedacht.Und dies ist die Geschichte der Rettung, Bewahrungund Rückführung der Schallplatten an dasCentrum Judaicum in der Oranienburgerstrasse:Mein Vater, Prof. Dr. Kurt Marcuse, jüdischenGlaubens und verheiratet mit einer christlichenEhefrau, unterlag nach der MachtergreifungHitlers der Rassen-Gesetzgebung und den entsprechendenVerordnungen der Nationalsozialisten.Als „Mischehen“-Jude wurde er vom Regimegeduldet und entging somit der Vernichtung.Als Arzt und Wissenschaftler auf dem GebietKurt Marcusegeboren 1891 in Berlin,Studium der Medizin,Soldat im Ersten Weltkrieg als Arzt,1929 städtischer Beamter, 1932 Beamterauf Lebenszeit,1934 Zwangsversetzung, 1936 Zwangspensionierung,bis 1945 Mitarbeiter im Jüdischen Krankenhaus,ab August 1945 Direktor des HygienischenInstituts des Landesgesundheitsamtes,1956 Ruhestand und Verleihung des Bundesverdienstkreuzes,1976 verstorben in Berlinder Bakteriologie wurde sein berufliches Wirkendurch Aberkennung der Approbation, Untersagungwissenschaftlicher Tätigkeiten und Verbotder Behandlung von Ariern auf die Funktioneines sog. „Judenbehandlers“ reduziert. Alssolcher übernahm er Hilfstätigkeiten bei einembefreundeten jüdischenArzt bis zu dessen Auswanderung.Am Tag nach dem 9.November wurde meinVater im Zuge einerJudensäuberung in das KZ-Sachsenhausen eingeliefertund Ende 1938 als ehemaligerWK-I-Teilnehmerfrühzeitig entlassen.Aus Sorge vor weiterenlebensbedrohenden Maßnahmenbeabsichtigtenmeine Eltern auszuwandern.Leider wurdenzahlreiche, weltweiteAnstellungsersuche meinesVaters abgelehnt, soDie zerstörte Synagoge 1938dass er sich weiterhin mitAushilfstätigkeiten begnügen musste. So warer u.a. Gesundheitsbeauftragter am JüdischenKrankenhaus in der Iranischen Strasse undKontaktperson der noch bestehenden Berlinerjüdischen Restgemeinde zum Hauptgesundheitsamt.Nach Dienstschluss besuchte er des Öfterendie Ruine der Synagoge, welche anfangs nochzugänglich war. Nach den Erzählungen meinesVaters befand sich im zerstörten Innenraum eingroßer Scherbenhaufen mit Kulturgütern desGemeindezentrums, darunter Alben mit denbetreffenden Schallplatten. Bei jedem Besuchpackte er ein Album in seine Aktentasche umes unter Todesgefahr in Sicherheit zu bringen.Auf diese Weise bewahrte er fünf Alben mitzusammen 48 unersetzlichen Schallplatten vorder Vernichtung.Die Schallplattensammlung wurde von meinerFamilie während der ereignisreichen VergangenheitBerlins verantwortungsvoll aufbewahrt.Nach der Wende erfolgte die Schaffung desCentrum Judaicum (CJ) als zentraler Ortder jüdischen Kulturpflege. Damit wurde dieVorraussetzung erfüllt, die Schallplatten dervereinigten jüdischen Gemeinde zukommen zulassen.Foto: Karl-Heinrich PaulmannIm Jahre 2000 wurde eine der Schallplatten mitentsprechender musikalischer Untermalung inder Ausstellung des Centrum Judaicum, „Judenin Berlin 1938 -1945“, als ein Beispiel für das„Bemühen um Selbstbehauptung, Menschenwürdeund Überleben“ ausgestellt. Weiterhinwurden die Schallplatteninhalte dem CJ zurfreien Nutzung zur Verfügung gestellt, um dieeinzigartigen religiösen Gesänge der Öffentlichkeitzugängig zu machen.2008 habe ich die Schallplatten im Sinne meinesVaters dem Centrum Judaicum als Schenkungzur freien Verfügung übergeben.Damit haben die Schallplatten wieder ihre ursprünglicheHeimat gefunden.Es bleibt der Wunsch und die Hoffnung, dass derErhalt dieser außergewöhnlichen Schallplattenund ihre tiefe Bedeutung nachhaltig zur Versöhnungaller Leidtragenden unserer unseligenund menschenverachtenden Vergangenheitbeitragen.Clemens MarcuseVon elf Mitgliedern des Gemeindekirchenratswerden 5 neu gewählt.9 Kandidatinnen und Kandidaten haben sichzur Wahl gestellt. Dafür sei ihnen sehr herzlichgedankt!Vorstellung der Kandidatinnen und KandidatenDie Kandidaten und Kandidatinnen werden sicham Sonntag, dem 13. Oktober im Anschluss anden Gottesdienst persönlich vorstellen. In dieserZeitung kann man sich schon vorinformieren(Seiten 12 und 13).WahlbenachrichtigungAb Mitte September erhalten alle wahlberechtigtenGemeindemitglieder ihreWahlbenachrichtigungper Post. Vom 22. September bis zum5. Oktober liegt das Wahlbenachrichtigungsverzeichnisfür Nachfragen in unserer Küsterei bereit.Wer keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat,aber im Verzeichnis zu finden ist, erhält die Unterlagenim Gemeindebüro.Wer nicht im Verzeichnis zu finden ist, kann aufAntrag beim GKR nachgetragen werden. Der Antragmuss bis zum 7. Oktober eingegangen sein.Nach Sizilien kamen sie alle: Griechen, Römerund Vandalen, Byzantiner, Araber und Normannen,Staufer, Franzosen und Spanier. Sie kamen alsEroberer oder Befreier und hinterließen ihre Spuren.Viele blieben, wurden selbst zu Sizilianern.Auf Sizilien kann man auf kleinstem Raum einenSpaziergang durch die Jahrtausende machen undfindet eine Vielfalt von Zeugnissen einer großenVergangenheit, Stein gewordene Geschichteaus allen Epochen. Dem wollen wir auf unsererReise nachspüren: Von Catania aus führt uns eineFahrt durch die fruchtbare Ebene nach Syrakus,wo Marcianus nach christlicher Überlieferung imJahre 44 n. Chr. eine christliche Gemeinde gründete.Wir gehen durch die Katakomben von SanGiovanni mit der Krypta des San Marciano. Nachder Weiterfahrt zu der römischen Villa del Casalebesichtigen wir dort die einzigartig gut erhaltenenFußbodenmosaiken und reisen weiter über Ennanach Agrigent zum Tal der Tempel mit Jupiter-,Juno-, Concordia, Herkules-, Castor- und Pollux-Tempel. Von dort geht es zu dem kleinen SeebadMarinella mit der Besichtigung der griechischenBriefwahlWer nicht persönlich zur Wahl kommen möchteoder kann, kann eine Briefwahl beantragen. Dazumuss ein Antrag bis zum 16. Oktober im Gemeindebüroeingegangen sein. Die Wahlunterlagenwerden zugeschickt und müssen bis zum Wahltagim Gemeindebüro ankommen. Da die Wahl aneinem Sonntag stattfindet, ist Samstag, der 19.Oktober der letzte Termin, an dem die Unterlagenper Post zugestellt werden können.Frühlingstage auf SizilienFoto: U. KleinertDer Tempel von SegestaRuinen von Selinunt und den antiken Steinbrüchenvon Rocche di Cusa. In Segesta erwartetuns der „Tempel“, ein altes Heiligtum der Elymer.Von dort aus geht es nach Palermo, der HauptstadtSiziliens. Eine Fahrt durch die Conca d’Oro,die goldene Muschel der Orangenhaine, führt unszum Normannendom von Monreale, der durchseine reiche Mosaikausstattung, das BronzeportalAm 20. Oktober wird gewähltDer Wahltagab ca. 19:00UhrG e m e i n d e l e b e n | 1 18:00 Uhr Öffnung des Wahlbüros im Gemeindehaus,Wilhemsaue 118a,großer Saalab 10:00 Die Wahlhandlung ruht währendUhr des Gottesdienstes.ab ca. 11:30 offenes Wahlbüro mit Suppe,Uhr Kaffee und Kuchen12:00 Uhr Der Auenkeller ist geöffnet.18:00 Uhr Die Wahlhandlung wird geschlossen.Die öffentliche Auszählung beginnt.Nach der WahlInnerhalb einer Woche müssen die Gewähltenerklären, ob sie die Wahl annehmen.Im Gottesdienst am 27. Oktober werden diegewählten Mitglieder des GKR sowie die Ersatzältestenbekannt gegeben.Die Ältesten werden in einem der folgendenGottesdienste eingeführt, und die Arbeit kannbeginnen…und den skulpturenreichen Kreuzgang Zeugnisfür die Hochblüte der mittelalterlichen KunstSiziliens ablegt. In Cefalú besichtigen wir dienormannische Kathedrale mit einem Mosaikdes Christus Pantokrator, fahren weiter nachMessina und Giardini Naxos, von wo aus wirdie beiden Inseln Lipari und Vulcano besuchenwerden. Natürlich steht auch ein Ausflug auf denÄtna auf dem Programm. Den Abschluss derReise bilden Taormina mit dem griechischenTheater und Catania mit einem Gang durch dieAltstadt und Besuch des Doms. Aber nicht nurGeschichts- und Kulturinteressierte, sondernauch Naturliebhaber kommen beim Anblick derherb-schönen Landschaft auf der immer blühendenInsel auf ihre Kosten.Auen-Gemeindereise SizilienSonntag, 11. bis Montag, 19. Mai 2014Infos, detailliertes Programm und Anmeldung:Pfarrerin Katharina Plehn-MartinsFon 861 17 63 oder mail@pl-m.de


1 2 | G e m e i n d e k i r c h e n r a t s w a h l e n G e m e i n d e k i r c h e n r a t s w a h l e n | 1 3verbunden. Seit 2009 singe ich in der Auenkantoreiund im Kammerchor und erlebe die zur Kirche. Das hat mir viel bedeutet und ge-der Bundesrepublik Deutschland verliehenin 2010 habe ich wieder einen festen Bezug die Verdienstmedaille des VerdienstordensDie Kandidaten stellen sich vorAuengemeinde über die Kirchenmusik als geben. Ich beschloss, mich umzugemeinden bekommen.lebendige Gemeinde. Das gefällt mir. Daher um wieder aktiver am Kirchenleben teilzunehmen.Dies wird durch meine Tochter, die Gemeindearbeit möchte ich auch weiter inMeine gesammelten Erfahrungen in derhabe ich mich vor einigen Jahren hierherumgemeinden lassen. Ehrenamtlich betätige zur Zeit die Auenkita besucht, gefestigt. Seit den Gemeindekirchenrat einbringen. Ichich mich seit 2010 im Vorstand einer niedrigschwelligenBeratungseinrichtung in Arbeit mit Konfirmandengruppen. Ich habe Gemeinde ein, die alle Bereiche kirchlichen2011 unterstütze ich Pfarrer Reichardt bei der setze mich für eine vielfältige und lebendigekirchlicher Trägerschaft. Deren Ziel ist es, lange überlegt, ob ich für den GKR kandidiere,da die Aufgaben Verantwortung und getragen wird vom GemeinschaftsgefühlHandelns in ihrer Fülle abdecken kann undMenschen in Not Beratungen ohne Hürdenzu ermöglichen. Gerne will ich meine Engagement mit sich bringen, die ich neben seiner Glieder.erworbenen Erfahrungen im Umgang mit Familie und Selbständigkeit auch wahrnehmenBehörden, Menschen und Vorschriften in diewill. Mir sind aber die Auenkita und dieArbeit des GKR einbringen, um das LebendigeJugendlichen sehr wichtig, so dass ich michin der Gemeinde zu fördern.dafür entschieden habe. Was mich erwartetund wie die Umsetzung erfolgt, kann ich jetztMein Name ist Alissa noch nicht beurteilen. Aber ich bin offen fürMielke, geboren diese Aufgabe und freue mich darauf.ChristianDeutschmannGeboren 1943 inBerlin, aufgewachsenin Unterfranken,seit dem Studiumwieder in Berlin. WarWissenschaftlicherMitarbeiter derJüdischen Volkshochschuleund binweiterhin FreierJournalist für Hörfunk und Printmedien. DerAuengemeinde bin ich auch ehrenamtlichverbunden, so als Lektor und als Kirchwart.Außerdem gehörte ich dem Redaktionsteamder „Auen-Zeitung“ an, das deren neuesProfil geschaffen hat. Die Debatten um innerkirchlicheReformen, eine zunehmendeWachheit Glaubensfragen gegenüber, aberauch das Gegenteil: wachsende KirchenundReligionsfeindlichkeit haben michbestärkt, mich intensiver in der Gemeindezu engagieren. Eintreten möchte ich dafür,dass unsere Gemeinde eine Kraft bleibt, diewahrgenommen wird und zählt: nach innenund außen. Dass neue Aufgaben beherzt inAngriff genommen werden. Dass die Öffentlichkeitsarbeitgestärkt wird. Und dass auchBildung und Kultur zum Gegenstand desNachdenkens und (fruchtbaren) Streitensgemacht werden können.Frank GescherGeboren 1964 inHagen/Westf., kamich übers Studium inBayreuth 1986 nachBerlin. Ich arbeiteals Rechtsanwalt inMitte und bin (auchdank Hilfe von Pfr.Plehn-Martins) seitApril verpartnert. Für den GKR kandidiereich, weil ich mehrfach gebeten wurde. DieGespräche oft so: Ist das noch ‚meine‘ Auengemeinde?Es gibt Sorge, wie es musikalischbei uns weitergeht. Man ist verunsichert überviele Pfarrerwechsel, kann sich an eine neuePfarrerin so gar nicht gewöhnen. Und: wachsenoder schrumpfen wir? Der GKR kannunter guten Kirchenmusikern den Besten finden.Allen Pfarrern aufdecken, dass sie zu unsgehören und ihnen verdeutlichen, dass sieMitarbeiter der Auengemeinde mit eigenerTradition sind, die über Personen hinausreicht.Auch: Dass unsere Pfarrer wenigerarbeiten sollten. Die Grundordnung unsererKirche gibt Verantwortung für die schriftgemäßeVerkündigung des Evangeliumsdem GKR, der fragen kann: Sollen wir öfterAbendmahl halten? Passen Taufen in Sonntagsgottesdienste?Sind FamiliengottesdiensteKindergottesdienste, wo Ältere drinsitzenmüssen? Stehen Gottesdienstformen fest?Sollen die Chöre regelmäßig singen? Setzenwir nicht auf Schrumpfung, wenn wir beiNachwuchsarbeit nur auf Kinder/Jugendsetzten? Darauf freue ich mich.ThomasGreif-EichholzSeit 2007 gehöreich dem GKR an.Für mich steht dieKirchenmusik inunserer Gemeindean herausgehobenerStelle, die sie auchbei einer künftigenVereinigung derKirchenkreise Charlottenburg-Wilmersdorfbehalten soll. Darüber hinaus ist es mirein stetes Anliegen, umweltschützendeMaßnahmen im Sinne der zu bewahrendenSchöpfung in die Praxis umzusetzen.Mein bisher hauptsächliches Engagementliegt im Aufgabenbereich der Kantorei unddem langjährigen Mitwirken an deren Auftritten.Auf kreiskirchlicher Ebene beteilige ich michan der Förderung des Partnerschaftsprojektesin Tansania. Regelmäßige Gottesdienstbesuchebegreife ich als grundlegendenBestandteil des gemeindlichen Lebens undfreue mich auf immer wieder erneuernde undneue Begegnungen.Nach vielen Veränderungen der letzten Jahrestelle ich mich erneut zur Wahl und wünscheunserer Gemeinde eine segensreiche Kontinuität.Patricia Hoyer,Geboren 1959Als wir 2003 indie Auengemeindezogen, waren dieKindergottesdienstefür unsere Familieeine großartigeEinladung in die Gemeinde.Kinder- undJ u g e n d k a n t o r e i ,Konfir-Team undElternchor bilden jetzt einen festen „Anker“in der Aue.Als Mitglied im Gemeindebeirat erlebe ichregelmäßig, wie vielfältig unsere Gemeindeist. Dies zu erhalten und weiterzuentwickelnmöchte ich gerne unterstützen. Ziel meinerMitarbeit im GKR wäre deshalb insbesonderedie gute Vernetzung aller Gruppen derGemeinde, denn sie bilden die Basis für lebendigeKirche und Gottesdienst. Dabei istmir wichtig, dass man miteinander redet,einander zuhört und offen und einladend füralle bleibt.Beruflich war ich zuletzt in der Organisationund im Qualitätsmanagement für Kindertagesstättentätig.Christlieb KlagesGeboren 1963 in Gütersloh,Ostwestfalen.Nach dem Abitur imHochschwarzwaldauf dem Birklehof,dem Studium derRechte in Heidelberg,Münster undeinem MBA in Pariskam ich 1990 nachBerlin. Die Zeit zumReferendariat überbrückte ich als Künstlermanager,bei der Stiftung Neue Kultur und imConstruktiv Verlag, es war eine aufregendeZeit. Seit 1996 arbeite ich als Rechtsanwalt inBerlin im Bereich des geistigen Eigentums,bin Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutzund Mediator. Meine Kinder sind 13und 16 Jahre alt, wir leben in Zehlendorf mitmeiner Partnerin, wir heiraten im Oktober.Der Aue bin ich über die Kirchenmusikbin ich in BerlinWilmersdorf. 2012habe ich mein Abiturgemacht undmich dieses Jahr fürdie StudiengängeBiotechnologie und Sicherheitsmanagementbeworben. Seit meinerKonfirmation 2009 bin ich in der Aue aktivtätig. Als Teamerin und GJR-Vorstand liegtmir die Gemeinde am Herzen. Das stetigeWachsen der Jungen Gemeinde sowie einegute Zusammenarbeit aller Altersgruppensind für mich sehr wichtig, um so ein harmonischesMiteinander in der Gemeinschaft zuermöglichen.Für den GKR kandidiere ich, um zum einemdie Junge Gemeinde vertreten zu könnenals auch, um die Möglichkeit zu haben,Traditionen zu wahren und gleichzeitig anpositiven Veränderungen mitzuwirken sowieim Gemeindeleben eine helfende Hand seinzu können.Nicole RekowskiSeit meiner Geburtlebe ich in Berlin,2001 bin ich nachWilmersdorf, in dieNähe der Hochmeisterkirchegezogen, woich seit 2008 als Steuerberaterinmit meinemBüro ansässig bin.Durch meine Trauungin der AuengemeindeMonika Scheidler geb.1954Geboren wurde ich inBerlin, ich bin Hausfrau,verheiratet undhabe vier erwachseneKinder. In der Auengemeindebin ichkonfirmiert wordenund habe dort auchgeheiratet.Seit 1992 gehöre ichdem Gemeindekirchenrat an.Zur Zeit liegt mein Hauptaugenmerk auf denBelangen der Senioren. Eine Verflechtungder Generationen untereinander halte ichfür wünschenswert und versuche, dass auchvorzuleben.Momentan liegt mir die ehrenamtliche Arbeitmit Senioren sehr am Herzen. Ich fahreund begleite die Senioren auf Reisen, macheAusflüge mit ihnen und erstelle die Senioreninformation“Sechzig plus”. Daneben macheich Besuche bei Hochbetagten, die das Hausnicht mehr verlassen können und ermöglicheihnen die Teilnahme am Gemeindeleben, indemich sie im Rollstuhl zu Veranstaltungenbringe. Da mir Kontinuität im Gemeindelebenein Anliegen ist, habe ich von Schw.Wally die Leitung der “Offenen Kirche” übernommen,wirke bei Festen mit, organisiere dieAbendkasse bei Konzerten des Chores. DerGottesdienstbesuch ist mir wichtig und ichmache auch gern Lektorendienst. Für meinehrenamtliches Engagement in der Auenkirchehabe ich 2011 vom BundespräsidentenMein Name ist Arachnevan der Eijk. MeinMann Philip und ichwohnen seit etwa dreiJahren in Berlin undhaben unser Zuhausein der Auengemeindegefunden. Ich arbeitean der Humboldt-Universität,wo ichEnglisches Strafrechtunterrichte, und binDolmetscherin undÜbersetzerin.In den Sonntagsgottesdiensten wirke ich alsLektorin mit. Auch bin ich Teil des Taizé-Teams: wir bereiten die Taizé-Andachten vorund begleiten sie musikalisch. Diese stimmungsvollenAbendandachten sind eine ganzspezielle Art und Weise um Gott zu begegnen.Bei uns zuhause kommt ein Hauskreiszusammen. Ich empfinde es als sehr ermutigend,in Freundschaft und Gemeinsamkeitüber Wesentliches nachzudenken, zusammenGott zu suchen und auf Ihn zu hören.Unsere Gemeinde steht an der Schwelle zueiner neuen Zeit, mit neuen Pfarrerinnen und(hoffentlich) einem neuen Organisten. ImGemeindekirchenrat möchte ich gerne daranmitarbeiten, dass die Auengemeinde auch inder Zukunft eine stabile Kirche ist, die offenist für die Außenwelt und in der viele, dieGott suchen, sich aufgehoben fühlen.Die Jugendarbeit finde ich besonders wichtig,weil Jugendliche zwischen 12 und 20 oftwichtige Glaubensentscheidungen machen,aber Schwerpunkte sind für mich auch Liturgie(lebhafte Gottesdienste), Musik undVertiefung des Glaubens. Glaube verbindet!


1 4 | A u e f ü r G r o S S e u n d k l e i n e A u e f ü r g r o s s e u n d k l e i n e | 1 5Termine, Termine GOT TESDIENST mit ABENDMAHLPfn. Solveig Enk 12025025Bundesallee 33 Barbara v. Renthe-Fink HausDO 17.10. 15:30-16:15 ErntedankDO 07.11. 15:30-16:15 AndachtPfn. Solveig Enk 12025025Bundesallee 50 Werner Bockelmann HausDO 10.10. 16:45-17:30 ErntedankDO 14.11. 16:45-17:30 mit Abendmahl GOT TESDIENST mit KiTa-KindernPfn. Kristina Westerhoff 80196772Auenkirche 11:00-11:30MI 30.10., 13.11., 27.11. BIBELSEMINARPfn. Kristina Westerhoff 80196772Wilhelmsaue 119 AnbauSA 16.11. 11:00-15:00 MeditationPfr. Andreas Reichardt 86398990Wilhelmsaue 118a Auen-SaalDI 15.10. und 12.11. 17:30-19:00Bewegungsmeditation mit Dr. M. LewkowiczWE 08.11. - 10.11. Reise nach LehninAnmeldung bei Pfr. Reichardt 40504534-3 HATHA-YogaPfr.i.R. Dr. W.-C. Krügerke 03322 1255166Wilhelmsaue 118a Auen-SaalDI wtl. 10:30-11:30 Kurs 1MI wtl. 18:00-19:00 Kurs 2 GedächtnistrainingKathrin Sondermann 89 00 90 52Wilhelmsaue 119 AnbauDI wtl. 11:00-12:30 LITERATURKREISJoachim Kasch 7453715Wilhelmsaue 118a Auen-LoungeFR 08.11., 13.12. 19:00-21:00Die Auen-BücherstubeWilhelmsaue 118aGemeindehausSA 05.10. 12:00-17:00SA 02.11. 12:00-17:00Foto: Stephan Klonk Kirche für Neugierige (60+)Pfr. Andreas Reichardt 86398990Wilhelmsaue 118a Auen-LoungeDI 01.10. 15:30-17:00 IkonenDI 05.11. 15:30-17:00 OffenbarungDI 19.11. 15:30-17:00 M. Scheidler:Sagen der Gebrüder GrimmDI 03.12. 15:30-17:00 Weihnachtsfeier SeniorenkreisPfr. Andreas Reichardt 86398990Wilhelmsaue 118a Auen-SaalFR 11.10. 15:00-17:00 bunter HerbstFR 25.10. 15:00-17:00 Pfrn. R. Lippold:„Bilder aus Bali – Insel der Götter“FR 08.11. 15:00-17:00 Danza Courtale:„Mozart träumt“FR 22.11. 15:00-17:00 Schw. GundulaFR 29.11. 11:00 Treffpunkt Aue:Tagesfahrt nach Rosenwinkel zum Wildessen.Anmeldung bei Frau Scheidler 86209540 Senioren AktivMI 02.10. 14:00- Treffpunkt:Bayerischer Platz am Löwen ( Taxistand )„Führung durch das Bayerische Viertel“MI 27.11. Besuch des Deutschen BundestagesFührung durch Kai Wegner, MdB (CDU/CSU)Anmeldung bei Frau Petersen 8542104 HANDARBEITENBrigitte Hentschel 861 11 31Wilhelmsaue 119 Anbau 15:00-17:00DI 08.10., 22.10., 12.11., 26.11.Neue Teilnehmer willkommen! TanzEN (50+)Ingrid Bulkowski 75 44 28 13Wilhelmsaue 118a Auen-SaalMI wtl. 10:00-11:30Neue Teilnehmer willkommen. AQUARELLMALENKristin Ziewer 312 26 94Wilhelmsaue 120 Martin Luther SaalFR wtl. 10:00-12:00Danza Courtalefarbenfrohe Tanzchoreographie am8. November 2013Im Rahmen des Seniorenkreises tanzt dasEnsemble Danza Courtale am 8. Novemberab 15:00 Uhr im Auensaal. Unter demMotto „Mozart träumt“ werden historischeTänze aus dem Rokoko in historischenKostümen dargeboten. Musikalische FrüherziehungGeorgia Franken 31 50 42 60Wilhelmsaue 118a Auen-Saal-Musik und Bewegung (2½-4 Jahre)-MO wtl. 16:00-16:45-Musik mit Flöten (ab 5 Jahre)-MO wtl. 16:45-17:45 BLÄSER und CHÖREi.V. Dietrich von Amsberg 40504534-0Wilhelmsaue 118a Auen-SaalDI wtl. 19:30-21:00 BläserkreisDO wtl. 19:30-21:30 KantoreiFR n.V. 19:30-22:00 KammerchorFriederike Fischer 82719608Wilhelmsaue 118a Auen-SaalDO wtl. 15:30-16:00 Minis ( 3-5 J. )DO wtl. 16:00-16:45 Ki-Kantorei A ( 5-7 J. )DO wtl. 16:45-17:30 Ki-Kantorei B ( 7-12 J. )Friederike Völschow 0176 81094283Wilhelmsaue 120 Martin Luther SaalDO wtl. 17:30-18:30 Ju-Kantorei ( ab 13 J.)SO n.V. 11:30-12:30 Elternchor Senioren singenFrau Norbey 86006-0Bundesallee 33 Barbara v. Renthe-Fink HausDO wtl. 10:00-11:00Bibel-SeminarJakob ist auf der Flucht, weil er seinemZwillingsbruder Esau übel mitgespielt hat.Dennoch verspricht Gott Jakob seinenSchutz. Wir lesen die Geschichte dieses Erzvaters,lernen etwas über ihre Entstehungund kommen ins Gespräch über die Texte.Vorkenntnisse sind nicht notwendig, nurdie Freude, biblische Texte zu lesen undüber sie zu diskutieren!Zur Stärkung zu Mittag bringen bitte alleetwas Kleines für ein Buffet mit.Wir treffen uns am 16. November, von 11bis 15 Uhr im „Anbau“, Eingang links nebender Kirche.Meditationswochenendeim Kloster Lehnin vom 8. bis 10. NovemberUnter dem Thema „Gottesgeburt“ schauenwir schon auf Weihnachten und teilen unseregeistlichen Erfahrungen. Singen, Meditationund ein Abendmahlsgottesdienst werdendieses Wochenende begleiten.Anmeldungen bis spätestens 25.10. an Pfr.Reichardt.Kosten, incl. Vollpension (EZ) und Anfahrt:120,- Euro pro Person.Wir beginnen am Freitag mit dem Abendessenund sind am Sonntag gegen 16:00 Uhrwieder zurück.Liebe Leser und Freunde desAuenkellers,der Sommer ist vorbei und nach unserem herrlichenJubiläum im September begehen wir denHerbst in alter Tradition mit Bands, die demAuenkeller und seinen Gästen – also Ihnen– vertraut sind und deren Musik sich immerwieder großer Beliebtheit erfreut.Die Band BLUE STEPS (bestehend aus ehemaligenKita-Vätern), die regelmäßig einmalwöchentlich im Auenkeller proben, freuen sich,im Oktober wieder einige ihrer Stücke zum Bestengeben zu können. Zwei Gitarren, Bass undSchlagzeug, Saxophon, Trompete und Gesangbringen eine tolle Rhythm & Blues Stimmungin den Auenkeller. Sie geben ja sozusagen schonein „Heimspiel“. Voller kann die Bühne nichtsein, wenn acht Musiker den Blues in diversenStilrichtungen erklingen lassen. Let the goodtimes roll…..Über den Tag der Deutschen Einheit, am 4.Oktober fahren doch viele Berliner in ein langesWochenende. Daher haben wir den Auenkellergeschlossen. Dafür haben wir aber an anderenTagen gesondert außer der Reihe geöffnet, nämlichzur GKR-Wahl als Frühshoppen….Bevor der dunkle November zur Besinnungund Einkehr aufruft, wird uns die Oldtime-Gruppe TAKTLOS mit Löffeln, Waschbrettund Nasenpfeife noch einmal ein wenig ausdem vorwinterlichen Tief herausholen. Skiffle,Rock’n Roll und Dixie sowie Country laden zumTanzen, Mitsingen und Schunkeln ein. LassenSankt Martins UmzugEinladung zum Sankt-Martins-UmzugDer Soldat, der den Mantel teilt – an seineGeschichte erinnern wir uns zum Sankt-Martins-Festam 11. November.Die Auengemeinde und die katholische GemeindeMaria unter dem Kreuz laden herzlichzum Laternenumzug am Montag, dem 11.November ein.Um 16:30 Uhr beginnen wir mit einer Andachtin der Heilig-Kreuz-Kirche (Hildegarstr. 3a).Im Anschluss ziehen wir mit unseren Laternendurch den Volkspark auf die Auen-Wiese.Sankt Martin auf dem Pferde zieht uns voran!Auf der Wiese gibt es Würstchen, warme Getränkeund Laternenlieder und ein Feuer.Sie sich mitreißen!Wir freuen uns, dass beide Bands auch in diesemJahr wieder kostenlos auftreten, damit derAuenkeller seine Überschüsse an soziale Projekteweitergeben kann. Wir danken den Bandsdafür sehr und bitten Sie an diesen Abenden umeine Spende für die Band.Seien Sie also zu allem herzlich willkommen –wir freuen uns auf Sie!Ihr Auenkeller-TeamAuen-Keller04.10. Freitag – Brückentag - geschlossen18.10. Blue Steps Einlass: 19 Uhr, Beginnca. 20 Uhr20.10. GKR-Wahlsonntag 12-18 UhrFrühshoppen mit Live-Musik15.11. Taktlos – LIVE Einlass: 19 Uhr,Beginn ca. 20 UhrSchmuck und andereKleinigkeiten…Keine feinen Geschmeide, aber was sonst sofunkelt und glänzt – über Spenden freut sichder Schmuckstand auf unserem Weihnachtsbasar.Dort kann man wiederum neue Schätzchenerwerben. Der Erlös kommt einem Straßenkinderzentrumin Inringa in Tansania und derAuen-Gemeinde zu gute.Und für die Tombola freuen wir uns über kleineSpenden, die als Gewinne eingesetzt werdenkönnenAlle Spenden bitte direkt bei Frau Sachse imGemeindebüro zu den Öffnungszeiten abgeben.Danke!!Kindergottesdienste20. Oktober:Hilfe dringend gebrauchtDer Weg von Jericho nach Jerusalem istgefährlich. Da wird jemand überfallenund ausgeraubt. Und wer bleibt stehenum zu helfen? Ausgerechnet ein…Musik: Georgia Franken27. Oktober:Bloß weg von zu HauseDer Junge will was erleben und gehtvon zu Hause weg. Das Geld von Papaist schnell verbraucht. Und jetzt? Zurücknach Hause? Was wird der Vater sagen?Musik: Friederike FischerDas Kindercafe´ ist geöffnet.3. November:Tun, worum man gebeten wirdSo recht haben dazu beide Söhne keineLust. Keiner sagt zum Vater: Aber gerne! -und macht es dann auch. Was Jesus wohldazu sagt?Musik: Friederike Fischer10. November:„Sankt Martin…ritt durch Schnee und Wind. Sein Ross,das trug ihn fort geschwind.“ Seit vielenhundert Jahren erzählen die Menschensich die Geschichte des Soldaten Martin,der zum Bischof wurde.Musik: Georgia Franken17. November:Lucia hilft den ArmenLucia, Tochter aus reichem Hause, sollheiraten. Aber sie will nicht und kümmertsich lieber um arme Menschen und krankeKinder. In Schweden wird jedes Jahr einFest für sie gefeiert.Musik: Friederike Fischer24. November:Leb wohl, kleiner DachsDer Dachs hat allen Tieren geholfen, demFrosch, dem Fuchs und Frau Kaninchen.Als er stirbt, sind die anderen sehr traurig.Aber sie können sich an ihn erinnern…Musik: Georgia FrankenDas Kindercafe ist geöffnet.


1 6 | A n z e i g e nSeit 1851 im FamilienbesitzHAHNBESTATTUNGENBerlins größte SargauswahlPersönliche, kompetente BeratungIndividuell gestaltete Trauerfeiernund AbschiednahmenBestattungs-Vorsorge undSterbegeld-VersicherungenÜberführungenTag und Nacht75 11 0 11Charlottenburg: Reichsstraße 103Zentrale: Tempelhofer Damm 1579 Filialen • HausbesucheNeuordnung der KirchenkreiseCharlottenburg und WilmersdorfMit Siebenmeilenstiefeln bewegen sich diebeiden Kirchenkreise Charlottenburg undWilmersdorf auf ein Zusammengehen im Jahr2014 zu.Nach der gemeinsamen Frühjahrssynode, aufder die Synodalen konstruktiv und kreativ übereine Reihe von Details in der Neugestaltungberieten, befinden wir uns nun im Prozess deradministrativen Abklärung und Umsetzung.Was heißt das: Der nach der Frühjahrssynodemit den Vorschlägen der Synodalen revidierteEntwurf der sog. „Strukturanpassungs– undErprobungsverordnung“ wurde dem Konsistoriumzur Prüfung vorgelegt und wurde imWesentlichen dort auch so akzeptiert.Das Konsistorium wird sich nun an alle Gemeindenwenden und um Stellungnahme derjeweiligen Gemeindekirchenräte bitten. Abschließendwerden dann die Kreissynoden am1. und 2. November 2013 entscheiden. In vielenGemeinden hat bereits eine Diskussion überFragen der Neuordnung begonnen, so dass dieSteuerungsgruppe, die seit mehr als 2 Jahrenden Prozess koordiniert, guter Hoffnung ist,dass die Gemeinden zu Stellungnahmen in derLage sind und keine größeren Diskussionsthemenmehr offen sind. Der Steuerungsgruppegehören die beiden Superintendenten HaraldGrün-Rath und Carsten Bolz, deren Stellvertretende,Pfarrerin Bettina Schwietering-EversMusikgarten® und mehrfür Eltern und Kinder ab 1 JahrEchospiele, Wiegen- und Schlaflieder,Kniereiter, Fingerspiele, Töne, Tücher, Klängemit einfachen Instrumentarien, Singen,Bewegen und bewegt werden.Anschließend ist Gelegenheit, bei Kaffeeoder Tee miteinander ins Gespräch zukommen.Ort: Ev. Gemeindehaus Alt-SchmargendorfKirchstr. 15/16, 14199 BerlinTermine: freitags, ab 13.9. – 15.11.1310:30 -12:00 UhrLeitung: Ilona Winkler-ScharfKosten: 36,00 € (für 8 Treffen)Anmeldung: fon 853 53 52und Infos: fbs-wilmersdorf@evkiwi.dewww.fbs-wilmersdorf.deund Pfarrer Frank Vöhler, sowie die beidenPräsides Marlies Häner und Anne Berghöferan. Moderiert wird die Gruppe durch FeliciaSchulz, die derzeit auch die Friedensgemeindeberatend unterstützt.Derweil haben sich auch verschiedene weitereArbeitsgruppen daran gemacht, ein gemeinsamesArbeitskonzept für die Zukunft zuentwerfen, so z.B. die Familienbildung, die ab2014 als eine gemeinsame Einrichtung weiterarbeitenwird, oder die Mitarbeitenden in derKinder– und Jugendarbeit in den Kirchenkreisen,die, ebenfalls beraten durch Felicia Schulz,zusammen finden.Die Immobilienarbeitsgruppen beider Kirchenkreiseentwickelt derzeit ein für beideKirchenkreise identisches Bewertungskonzeptder Immobilien. Dabei wird deutlich, dass dieKirchenkreise in ihren bisherigen Konzeptennah beieinander liegen. Das CharlottenburgerKonzept, welches im Haushaltsausschuss undim Bau– und Strukturausschuss bereits vorgestelltund 2012 auf der Synode diskutiert wurde,ruht daher bis zum endgültigen Abgleich mitdem Wilmersdorfer Konzept.Mit etwas Herzklopfen blicken wir auf die anstehendenUmzugstermine, denn der Vertragdes Kirchenkreisverbandes mit der Landeskircheüber das Gebäude in der Frankenallee 6, wodie Büroräume der Superintendentur derzeituntergebracht sind, wird Ende 2013 auslaufen.Spätestens dann wird die Charlottenburger Superintendenturnach Wilmersdorf umziehen,wo sie Räume im Gebäude der SuperintendenturWilmersdorf in der Wilhelmsaue beziehenkann.Ebenfalls umziehen werden das Amt fürJugendarbeit und das Kindernetz, derzeit inder Knobelsdorffstraße im Gemeindehausder Epiphaniengemeinde beheimatet. Dieneuen Räume werden auf dem Campus Danieleingerichtet, dem Bildungszentrum füralle Generationen auf dem Gelände der Daniel-Kirchengemeinde in Wilmersdorf.Alles in allem also ein strammes Programm,das zu bewältigen ist, bevor es 2014 einengemeinsamen neuen Anfang mit der Konstituierungeiner gemeinsamen Synode gibt. AlsTermin dafür haben wir den 14. und 15. März2014 ins Auge gefasst.Dr. Anne Berghöfer, Präses der KreissynodeU m u n s h e r u m | 1 7Kontakte im EvangelischenKirchenkreis Wilmersdorf SuperintendenturSuperintendent: Harald Grün-RathWilhelmsaue 121, 10715 BerlinFon 873 04 78sup@evkiwi.de / www.evkiwi.de AMT FÜR JUGENDARBEITMünstersche Str. 7b, 10709 BerlinFon 8257-085 oder -185fbh@evkiwi.de / www.evjuwi.de Ev. FamilienbildungBrandenburgische Str. 51, 10707 BerlinFon 853 53 52 · Fax 85 72 60 70fsb-wilmersdorf@evkiwi.dewww.fbs-wilmersdorf.de DIAKONISCHES WERKPFLEGE UND ASSISTENZ• Diakonie-Station WilmersdorfAuskünfte: Münstersche Str. 7a, 10709 BerlinFon 86 39 27-0 · Fax 86 39 27-13diakonie-station@diakonie-wilmersdorf.dewww.diakonie-wilmersdorf.de• Diakonie-Station Wilmersdorf- BethanienAuskünfte: Wilhelmsaue 121, 10715 BerlinFon 86 09 97-0 · Fax 86 09 97-54bethanien@diakonie-wilmersdorf.dewww.diakonie-wilmersdorf.de• Barbara von Renthe-Fink HausAuskünfte: Bundesallee 33, 10717 BerlinFon 860 06-106 Jutta Hahnj.hahn@gpva-berlin.de / www.bvrf.deSCHULDNER- UND INSOLVENZBERATUNGHardenbergstr. 9a, 10623 BerlinFon 31507-120 oder -130 · Fax 31507-135schuldnerberatung@dwstz.de / www.dwstz.de Ev. Krankenhausseelsorge• Friedrich von Bodelschwingh-KlinikPfrn. Christa Braun Fon 5472-7901• Martin-Luther-KrankenhausPfr. Heino Winkler Fon 8955-85520• Sankt Gertrauden-KrankenhausPfr. Harzmann-Henneberg Fon 8272-2268klaus.harzmann@sankt-gertrauden.de TELEFONSEELSORGE0800 1110111 oder 0800 1110222Anonym, rund um die Uhr, kostenfrei


1 8 | A n z e i g e n A n z e i g e n | 1 9Peter SzczutowskiBundesallee 18710717 BerlinMobil 0172 31 65 657Festnetz (030) 31 50 57 07Fax (030) 31 50 57 08Staatlich geprüfterTechniker und Malermeisterim Maler- und LackierhandwerkW I L M E R S D O R F E RS E N I O R E N S T I F T U N GS I E S U C H E N E I NP F L E G E H E I M ?Besuchen Sie uns:RÜDESHEIMER PLATZ,Hohensteiner Straße 6-12GRUNEWALDLAGE,Koenigsallee 15SCHMARGENDORF,Lentzeallee 2-4www.wilmersdorfer-seniorenstiftung.deUnsere Sozialarbeiterinnenerreichen Sie unter030 / 82 77 992 – 83 odersozialdienst@wilmstift.deWir beraten Sie gern!


2 0 | A n z e i g e n A n z e i g e n | 2 1Am Friedhof WilmersdorfRechtsanwältinElke FreyFachanwältin für FamilienrechtRegensburger Straße 27 10777 BerlinFamilienrechtVertragsrechtMietrechtTelefon 030 23635818www.rain-frey.deInternationales FamilienrechtSchadensersatzrechtVerkehrsunfallrecht


2 4 | I h r K o n t a k t i n d i e A u eEvangelische Auen-Kirchengemeinde WilmersdorfWilhelmsaue 118a, 10715 BerlinHeißen sie so, weil die Münzen in ihnen klimpern? Oder stammt der Name daher,dass früher ein kleines Glöckchen unten an den Beuteln hing, die die Spenden derKirchgänger aufnehmen sollten? Wie dem auch sei: Diese wichtigen Kirchenutensilienheißen Klingelbeutel. Und die Spenden – die dürfen gern auch knistern. Foto: S. KlonkSpenden für die AueKirche gibt Zuwendung, Kirche braucht Zuwendung. In Form ehrenamtlicherArbeit – und in finanzieller Hinsicht. Ohne Spenden müsste die Aueihre Arbeit in vielen Bereichen reduzieren. Wollen Sie uns unterstützen?Jeder Beitrag ist willkommen. Bargeld-Spenden nimmt das Gemeindebürogerne entgegen, hält vorgefertigte Überweisungsträger bereit undstellt auf Wunsch eine Spendenbescheinigung aus. Bis 200 Euro gilt derBankbeleg.Unser Spendenkonto für einen Zweck, den Sie selbst bestimmen:Ev. Auen-Kirchengemeinde, Konto-Nr. 156 669 4022, BLZ 350 601 90,( SEPA: IBAN DE 77 3506 0190 1566 6940 22, BIC GENODED1DKD )KD – Bank, Bank für Kirche und Diakonie eG.Bitte geben Sie Ihren gewählten Spendenzweck an, z.B. Kirchenmusik, Orgelpflege,Kinder- oder Jugendarbeit, Auen-Zeitung, Bau-Unterhaltung,Diakonische Mittel (Unterstützung Bedürftiger), kirchlichen Blumenschmuck.Kirchgeld-Spendenkonto; über den gemeindlichen Verwendungszweckentscheidet der Gemeindekirchenrat:Ev. Auen-Kirchengemeinde, Konto- Nr. 156 669 4014, BLZ 350 601 90,( SEPA: IBAN DE 02 3506 0190 1566 6940 14, BIC GENODED1DKD )KD – Bank, Bank für Kirche und Diakonie eG.Mit Sachspenden, wie Kleidung, Spielzeug usw., werden Kinder- undSeniorenheime in Russland und Weißrussland unterstützt, zu denen dieAuen-Kirchengemeinde in direktem Kontakt steht.Die Bücherstube freut sich über Buch-Spenden aller Art.Zu den Öffnungszeiten des Gemeindebüros können die Spenden abgegebenwerden. Für größere Mengen besteht die Möglichkeit der Abholung. GemeindebüroSabine Sachse (Küsterin )Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 9-12 UhrMo, Mi 15-18 UhrFon 40 50 45 34–0Fax 40 50 45 34–9kuesterei@auenkirche.de GemeindekirchenratMarlies Häner (Vorsitzende)Fon 86 42 37 93 (mit AB) Pfarrer/-inSolveig EnkFon 12 02 50 25 (mit AB)enk@auenkirche.deAndreas ReichardtFon 86 39 89 90 (mit AB)und 40 50 45 34-3reichardt@auenkirche.deKristina WesterhoffFon 80 19 67 72westerhoff@auenkirche.de Gemeinde jugendratSebastian MundMobil 0157 – 37 56 90 39Tale WöllMobil 0151 - 23 34 99 75Alissa MielkeMobil 0163 - 82 75 189 BesuchsdienstRat und HilfeRenate Kurzer-HoppeFon 40 50 45 34-4 Kindertagesstät teKarin Borrmann (Leiterin)Fon 873 66 40 Vermietung AuenkellerSabine Sachse, Fon 40 50 45 34-0 VermietungGemeinderäumeRenate Kurzer-HoppeFon 40 50 45 34-4 KirchenführungenAnfrage über das GemeindebüroFon 40 50 45 34-0 Auen-ZeitungKontakt über das GemeindebüroFon 40 50 45 34–0Fax 40 50 45 34–9redaktion@auen-zeitung.deanzeigen@auen-zeitung.devertrieb@auen-zeitung.de Die Aue im Internetwww.auenkirche.deAm Freitag, dem 4. Oktoberist das Gemeindebürogeschlossen!

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