Kiesteichente Juli 2013 - Freie Waldorfschule Mannheim

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Kiesteichente Juli 2013 - Freie Waldorfschule Mannheim

INHALTJohanni und MichaeliZwei besondere Feste imWaldorf-Jahreskreis02 Johanni und Michaeli, Feste im Jahreskreis03 Musical - „Wenn du ein Herz hast sei herzhaft“04 Nach der Flut05 Forstpraktikum 7A05 Besuch aus Taiwan06 Projekt Regenwald07 Bauepoche der 3. Klassen07 Völkerturnier der 7. Klassen08 ...eine kleine Glücksbetrachtung- Glücklich- Prolog im Himmel- Auszählreim vom Schulhof10 Es gibt wieder Schulhonig10 Der Basar kommt10 „Johanni ist das schönste Fest im Jahr”11 Auf Spurensuche in die Vergangenheit11 Kleinkunst unterm Dach11 Das soziale Verhalten der Menschen12 Die Schule hat Geburtstag...14 Waldorfschulen- das Urteil zur Schulgeldhöhe15 WOW - DAY16 Frühlingsfest in der HMW-Schule16 Absolventen Schulabschlüsse18 Freizeitschule- Sommerfest der FreiZeitSchule- Die Brückengruppe im Hort- Das neue Programm ist da- KunstSommerKunst18 Mannheimer Marathon 201319 Termine, Anzeigen, Kleinanzeigen20 Veranstaltungskalender - Elternratstermine -Ferienplan - Impressum2Heute Morgen habe ich die 1 A und 2 A beim Singen der Johanniliedermit meinem Akkordeon begleitet. Es war nett. Bis die Kinder„Feuer züngle, helle Flammen, züngle, lodre, treib zusammen, SalamanderFeuergeister, miteinander Flammenmeister...“ sangen.Da hatte ich aber mal ruckzuck eine Gänsehaut!Haben Sie das schon mal gehört? Mit ganzer Inbrunst singen dieKinder (ALLE) dieses Lied. „Salamander Feuergeister“ – das ist einganz besonderes Lied und auch - oder gerade - die Jungswerden von diesem Lied erreicht.Wenn ich „Hejo, spann den Wagen an…“ mit Kindern singe, passiertÄhnliches. „…sieh der Wind treibt Regen übers´ Land…“, die Notder Erntenden ist spürbar, „…hol die goldnen Gaben!“, das Getreideist gemeint, das vor dem Gewitter von den Feldern geholt werdenmuss und das spüren die Kinder und singen hingebungsvoll, umdie dunklen Regenwolken aufzuhalten und die Arbeitenden anzuspornen.Wenn wir spüren, was wir singen, singen wir voller Empathie.Manchmal wissen wir gar nicht recht, woher die Lieder kommenoder was sie bedeuten und spüren nur ihre Eindrücklichkeit.So zum Beispiel in einem anderen Lied, das wir zu Johanni singen:„Die Sonne tönt nach alter WeiseIn Brudersphären Wettgesangund ihre vorgeschriebne Reisevollendet sie mit Donnergang.“Das stammt von Goethe und kommt aus dem „Faust“. Weit entferntvom Kinderlied. Und das scheint auch für die Kinder spürbar zusein.Die Erst- und Zweitklässler sind heute zu diesen Worten eine Spiralegelaufen (ähnlich der Adventsspirale) und sind danach aus der Spiralmittewieder herausgegangen und singend in ihre Klassenzimmergelaufen, wo sie dann nahtlos ihren Unterricht aufnahmen. KeinEinziger hat sich dem entzogen.Johanni und Michaeli... bei beiden geht es (neben anderem) um Feuerund Mut. Bei Johanni springen die Kinder über das Feuer hinwegund beweisen ihren Mut.„Johannes der Täufer“ gibt diesem Tag seinen Namen. Johanneslebte ein betont asketisches Leben, predigte, rief zur Umkehr aufund taufte. „Tut niemanden Gewalt an, erpresst niemanden undbegnügt euch mit eurem Solde.“ Eine klare Antwort, die er den Soldatenauf ihre Frage hin „Was sollen wir tun“ gegeben hat. Und die– obwohl mal eben knapp 2000 Jahre alt - doch immer noch gültigist und nicht nur für die Soldaten.Auch bei Michaeli müssen die Kinder Mut, Tapferkeit und Ritterlichkeitunter Beweis stellen. „Mit dem goldenen Schwert besiegt derRitter den Drachen“ – das ist das „Michaeli-Bild“.Johanni - die Sommersonnenwende und der Geburtstag Johannesdes Täufers werden seit dem 12. Jahrhundert in vielen Ländern derErde gefeiert. Die Johannifeuer sollen Böses abwenden.Spannend sind die alten Naturregeln, die sich um Johanni gebildethaben, die aber heute in der intensiv geführten Landwirtschaft kaummehr Anwendung finden.Der Johannitag galt als spätester Termin für die Heuernte, daherstammt der Begriff „Johannischnitt“.Für Spargel und Rhabarber endet mit Johanni die Erntezeit. Die02/13 Kiesteichente


Futtergräser sind schon reif und für dasSommergetreide beginnt die Reifeperiode.„Vor dem Johannistag man Gerste undHafer nicht loben mag.“„Wenn die Johanniswürmer glänzen,darfst Du richten Deine Sensen.“„Glühen Johanniwürmchen (Glühwürmchen)helle, schöner Juni ist zur Stelle“Aber auch Schlechtwetterperioden und diedamit verbundenen Ernteausfälle (wie indiesem Jahr), finden sich in den „Johanni-Regeln“wieder:„Der Kuckuck kündet teure Zeit, wenn ernach Johanni schreit.“„Vor Johanni bitt um Regen, hernachkommt er ungelegen!“„Regnet´s am Johannitag, regnet es nochvierzehn Tag.“Die Artenvielfalt der europäischen Kulturlandschaftist ein Ergebnis des spätenMähens, das in der herkömmlichen LandwirtschaftBrauch war. Die Wiesenpflanzenkonnten aussamen und sich verbreiten;Vögel, die am Boden brüteten - auch Insektenund Spinnen - hatten Zeit genug, sicherfolgreich zu vermehren.Der Johannischnitt wird immer nochvon Organisationen, die im Naturschutzarbeiten als günstiger Mahd-Termin vonnaturnahen Wiesen empfohlen.Haben Sie schon mal versucht, in einerLandschaft, in der intensive Landwirtschaftbetrieben wird, im Sommer einenbunten Blumenstrauß zu pflücken? Damuss man ganz schön weit für laufen!Johanni könnte damit ja auch das Schutzfestder landwirtschaftlichen Bioproduktesein...Michaeli wird am 27. September gefeiert.Johanni wird am 24. Juni gefeiert.„Johanni“ und „Michaeli“ sind zwei Festedie mir wie gemacht scheinen für dasEmpfinden der Kinder,vielleicht ganz besonders dem der Jungs.Draußen, Feuer, Mut, Tun...Was braucht es mehr, um lebendig zusein?Und wissen Sie was? Darauf kenne ich dieAntwort!Mehr vom Draußen,Mehr vom Feuer,Mehr vom Mut,Mehr vom Tun!Diese vier Zutaten wünsche ich Ihnen fürdie Sommerferien!Stephanie Fabian02/13 Kiesteichente„Moment-Wenn du ein Herz hast,sei herzhaft“Ein Musical der anderen ´Art`Text von Stephanie FabianLehrer, Eltern, Schüler, Mitarbeiter, Ehemalige und Freunde der Freien Waldorfschule Mannheimspielen zum 40-jährigen Jubiläum der Schule ein Musical. Der gemeinsame Wunsch, mitLeichtigkeit und Fröhlichkeit in die Proben einzusteigen und zugleich ein wichtiges Anliegen zuvertreten, ließ sich am Besten in einem eigenen Stück - einem Musical der anderen ´Art` - verwirklichen.So lebt in dem Stück der Anspruch des gemeinsamen Wirkens in der Begeisterung undInitiative jedes einzelnen Mitspielers und seiner kreativen Möglichkeiten.Heute, eine knappe Woche nach der Aufführung des Musicals können wir nur sagen:Dieser Anspruch wurde voll erfüllt!Johannes Bleckmann (Autor, Regie, Inszenierung) hat der Schulgemeinschaft ein wunderbaresGeschenk gemacht. Zwei Abende lang war die Aula voll besetzt und wahre Begeisterungsstürmehaben getobt. Die Mitspieler und auch das Publikum sind über sich selbst hinausgewachsen undschon in den Pausen an den beiden Aufführungstagen wurde von Eltern, Kollegen und Gästen derWunsch geäußert, öfters gemeinsam zu singen, zu spielen und miteinander Gemeinsamkeit zuerleben.Erste Schritte hierzu gibt es schon... Das Nachtcafé soll eine feste Einrichtung werden undJohannes Bleckmann und Wolfgang Goepfrich überlegen bereits mit Sebastian Berg, wie dasverwirklicht werden kann.Johannes Bleckmanns Gedanken einer „herzhaften Sicht auf das Ganze“ hat die Klasse 1 a vonHerrn Dähn aufgegriffen und sich zum Wohl der Gäste, um das Catering rund um das Musicalgekümmert. Dabei hatten die Eltern eine besondere Spendenidee:Der Erlös von 965,-- Euro wurde direkt Herrn Horstmann, dem Klassenbetreuer der Klasse 9büberreicht. Die 9 b ist am 29. Juni für eine Woche in die Gemeinde Laußig bei Eilenburg in Sachsengefahren, um dort Hochwasserschäden zu beseitigen. Für verschiedene Maßnahmen (Reinigungsgeräte,Pumpe) sind jetzt Mittel vorhanden, die sofort und ohne administrativen Aufwand eingesetztwerden können und die Arbeit der Schüler sinnvoll unterstützen.Das Projekt wurde von unserem Gartenbaulehrer Herrn Regner in die Wege geleitet. Die FreieWaldorfschule Mannheim steht durch das Landwirtschaftspraktikum auf einem Demeter- Hof beiLaußig seit 5 Jahren mit der Gemeinde in Verbindung. Die Initiative von Herrn Regner wurde sofortaufgegriffen, ganz nah an dem Motto des Musicals: „Schau hin... Hör zu... Fühl mit!“„Moment-Wenn du ein Herz hast, sei herzhaft“Ein höchst aktuelles Gesellschaftsthema in Text und musikalischer Gestaltung von JohannesBleckmann. Eine herzhaft-lebendig-theatralisch-musikalisch gestaltete Inszenierung für mehrEmpathie, d.h. für mehr Mitgefühl der Menschen untereinander von heute und morgen gegen denkalten Intellekt unserer Gesellschaft von gestern. Jetzt mit jungen Schülern aller Altersklassen, mitenthusiastisch eingestimmten Erwachsenen und engagierten alten Menschen im Gewand einesleichten Musicals aufgeführt. In seiner Intention gegen das gefühllose Establishment, vorgetragenmit der Botschaft, dass nur in herzhafter Wandlung, die Zukunft von heute und morgen inspiriertwerden kann. Was für eine künstlerisch gestaltete, lebendige Inszenierung mit heiterturbulent gestimmtenjungen und erwachsenen Akteuren der Schulgemeinschaft! Und das zu einem höchst-aktuellenThema: vom „Gestern und Heute“ unserer Gesellschaft zum „Morgen“ und Künftigen hin,damit das Leben der Menschen mit- und füreinander gefühlvoller gestaltet werden kann, ganz imSinne von Friedrich Schiller: „Das Leben ist doch nur ein Spiel“.In der Tat, eine vom „Schauspieldirektor“ Johannes Bleckmann der Schule geschenkte grandios-lebendigeInszenierung mit Herz und Hand, die mit viel Freude der Mitwirkenden begleitet wurde,was beim Publikum mit herzhaftem Beifall dankend ankam – als ein in jeder Hinsicht, in jederBeziehung, in allen Belangen des Schullebens besonderes künstlerisches Spielereignis im Rahmendes 40jährigen Schuljubiläums im Frühjahr 2013.Von dieser Stelle aus, im Namen der großen Schulgemeinschaft, allen Beteiligten um JohannesBleckmann ein herzliches DANKEschön für das eindrucksvolle, wochenlange Engagement undfür die beherzte Initiative! Dieses Schulereignis wird noch lange in den kleinen und großen Herzender Mitwirkenden nachklingen – und noch lange wird man in den Schulpausen und Daheim sichdieses schönen gemeinsamen Schulereignisses erinnern wollen; beherzt traten Zuschauer undMitwirkende ihren Nachhauseweg durch das Dunkel der Nacht an.Sven Lauritzen (ein ehemaliger (40 Jahre) und dankbarer Schülervater und Mitsänger)3


Nach der Flut: 60 Schülerhände packen anEin spontanes aber sinnvolles Sozialpraktikum bei LeipzigLaußig hat nicht nur ein Autokennzeichen, das wir bislang nicht kannten: TDO.Was wir bis dahin auch nicht wussten: Die Verbandsgemeinde nördlich vonLeipzig versank in der ersten Juniwoche im Wasser. Am schlimmsten hatte esden kleinen Ortsteil Gruna erwischt, denn der liegt direkt an der Mulde, einemNebenfluss der Elbe. Bevor wir also mit dem Finger auf der Landkarte versuchtenherauszubekommen, wo sich dieser Flecken befindet, erfuhren wir vonder Flut - von mehr Wasser als Menschen, Gebäude und Straßen verkraftenkönnen und davon, dass das Alles mit etwas Unterstützung wieder auf den Wegder Normalität gebracht werden kann. Spontan wurde die Idee von GartenbaulehrerUwe Regner an uns herangetragen, hier zu helfen, obwohl sich unserKlassenbetreuer Heinz Horstmann eigentlich dafür entschieden hatte, in diesemSchuljahr nicht länger als einen Tag auf „Klassenfahrt“ zu gehen. Aber auf diegrundsätzliche Bereitschaft kommt es schließlich an, denn: erstens kommt esanders und zweitens als man denkt.Fragen wir doch einfach mal die Schüler der 9b, was sie davon halten, hieß es.Die Antwort fiel eindeutig aus: Wir sind dabei! In knapp zwei Wochen wurdeder Kontakt zum Bürgermeister vor Ort hergestellt, eine Unterkunft ausfindiggemacht, Spendengelder gesammelt, Fahrzeuge und Essen organisiert undAufklärungsarbeit in vielerlei Hinsicht betrieben. Dann stand es fest: Am 29.Juni sollten wir für eine Woche in den Osten der Republik aufbrechen, um unsnützlich zu machen.Die Menschen hier hatten seitdem schon viel erreicht - hatten Berge vonunbrauchbaren Kleidern, Geräten und Möbeln aus den Häusern geschafft,Straßen wieder befahrbar gemacht und den groben Schlamm entfernt. Doch esgab noch viel, sehr viel zu tun. Aber wie würden die Leute auf uns reagieren,wie sollten wir zusammenfinden? Hier waren 30 Schüler aus Mannheim, bereitihre Zeit und ihre Hände einzusetzen - dort rund 200 Betroffene. Freiwillig solltees sein; wir wollten uns nicht aufdrängen. Diejenigen, die Hilfe wollten, solltensich bei uns melden. Nach anfänglichem Zögern kamen immer mehr Anfragenund bereits am ersten Abend war der Arbeitsplan zusammengestellt: Wändeabklopfen, Putz wegtragen, Müll entsorgen, verfaulte Kartoffeln aus dem Kellerholen, Betonstücke in die Schuttmulde kippen, Unkraut aus Gartenbeeten undvom Feld entfernen, Holz aufstapeln, Schrauben trocknen und sortieren, Jalousienreinigen. Bei rund zehn Familien und im örtlichen Spendenlager warendie Jugendlichen und ihre vier Begleiter im Einsatz. Meist waren es unspektakuläreArbeiten, für die die Menschen vor Ort keine Zeit haben, weil sie immernoch mit den Folgen der Flut kämpfen. Manchmal und dann immer öfter wareinfach Zuhören gefragt.Von Tag zu Tag näherten wir uns einander an. Wir spürten mehr und mehr, wiees den Bewohnern im Moment geht: Die große Hilfewelle ist vorüber, die erstenEtagen immer noch nicht bewohnbar und die Kraft lässt langsam nach. Was sieuns zeigten war, wie gut es ihnen tat, dass genau in diesem Augenblick, ausder entgegengesetzten Ecke Deutschlands, junge Menschen kamen, die sichfür ihre Situation interessierten. Dankbarkeit?Nach einer siebenstündigen Busfahrt war die Ankunft für Viele überraschend:Wo war das viele Wasser, wo die Mauern von Sandsäcken, die man immer inden Nachrichten sah? Davon war nichts mehr zu bemerken. Unübersehbarallerdings waren die riesigen Schutthaufen vor den Einfamilienhäusern. In demsonst so stillen Ort hörten wir von überallher Schlagbohrer und Presslufthammergeräusche.Die Bewohner waren dabei, all das aus Kellern und Erdgeschossenzu klopfen, was nicht mehr trocknen würde. Später dann, als BauerReiche uns zu der Stelle mit dem großen Dammbruch führte und BürgermeisterLothar Schneider die Doku-Bilder zeigte, wurde das Bild klarer: Dort, wo wirjetzt standen, war vor drei Wochen nichts als Wasser. Dazu kam vor wenigenTagen noch ein schwerer Sturm.4Hatten wir auch nach vier Tagen Einsatz nicht unbedingt erwartet - aber siekam, spontan und ehrlich und ohne Ausnahme. Außerdem Respekt, Anerkennungund manchmal auch einfache Freude an dem, was wir bereit waren zugeben; und das war der beste Lohn für uns. Zu wissen, dass das Alles nichtumsonst war und dass es nicht immer die großen Taten sein müssen, diebleibende Spuren hinterlassen.Um es mit den Worten der Schüler zu sagen: „So´n älterer Mannn namens HerrFritsche fragte uns, ob wir schon unsere Bienchen bekommen hatten, das rafftezuerst keiner bis er uns erklärte, das es bei ihm früher in der Schule eine riesenAuszeichnung war, wenn man einen Bienchenstempel bekam, das war seineArt danke zu sagen - Wir haben meist in privaten Haushalten gearbeitet. So02/13 Kiesteichente


AUS DER SCHULEkonnten wir nicht nur sehen, was das Wasser dort alles angerichtet hat, sondernwir haben uns auch mit den Leuts darüber unterhalten und eine Ahnungbekommen, was da abging - Wir hätten nicht gedacht, dass wir mit Dreck wegschaufeln und Tapete runter kratzen so eine Freude machen können, dochgenau das haben wir getan und darauf sind wir stolz“.Auch wir haben zu danken. Wir danken den vielen großzügigen Spendern unsererAktion und Tanja Täutlein für das Spendenmanagement. Wir danken UweRegner für die Idee, die Kontaktaufnahme und die tolle Organisation im Vorfeld.Wir danken unseren Begleitern, Christian Leible, Christian Keuper, ElisabethWarnhofer (auch für ihren steten Informationsfluss) und Heike Sugge, allenvoran aber unserem Klassenbetreuer Heinz Horstmann und Sarah Knochenhauerfür ihre engagierte Begleitung. Wir danken den Menschen der VerbandsgemeindeLaußig, dass sie sich auf dieses Experiment eingelassen haben.Ganz besonders aber danken wir der Klasse 1a, die uns die Einnahmen ausdem Verkauf während des Musicals überlassen hat. Auf diese Weise konntenwir den Menschen vor Ort noch ein ganz besonderes Geschenk machen und900 Euro an ausgewählte Flutopfer in Gruna übergeben.Besuch aus Taiwan„Wir, die Klasse 1 A, hat einen Gastaus Taiwan: Herr Chao Hwa.Er kann springen, Englisch und ganzwenig Deutsch. Er ist fröhlich. HerrChao Hwa hat in Taiwan eine 12.Klasse unterrichtet und jetzt will ereine 1. Klasse übernehmen.Text: Heike Sugge, Idee: Klasse 9bForstpraktikum in der 7 AIch wünsche Herrn Chao Hwa, das seine neue Klasse so nett ist, wie meineKlasse, die 1 A.Die Klasse 7 A ist am 5. November 2012 von Mannheim nach Schöntal zuihrem Praktikum gefahren. Wir lernten viel über den Wald und seine Tiere:Das Bäumefällen mit der richtigen Technik; auch Pflanzen befreiten wir vonUngeziefer und Bedrängnis. Die Klasse lernte etwas über die 5 besonderenTierarten genannt „Big Five“. Um welche Tiere es sich dabei handelt? UmElefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard.Die 7A hatte auch Freizeit, die wir uns durch die dort angebotenen Workshopsvertrieben haben. Es gab zum Beispiel Survival, Geocaching und eine Jagddurch den Wald. Auch für Mädchen gab es etwas Besonderes: ein Beautyerlebnis.Die Klasse lernte viel durch den Unterricht, den die Förster gaben. Die Köchinnenleisteten gute Arbeit, indem sie für die Klasse jeden Tag ein Frühstück-,Mittags- und Abendessen vorbereiteten. Natürlich beteiligte sich die Klasse anden Spül- und Kocharbeiten.Der Klasse hat es dort sehr gut gefallen. Es war ein tolles Erlebnis für die ganzeKlasse.von Malin Trautner und Robin Rödel02/13 KiesteichenteDie Klasse 7 A fuhr im November 2012 nach Schöntal ins Forstpraktikum. Dorthatten wir jeden Tag einen Zeitplan. Morgens gingen wir immer in den Wald, wowir bis zu 10 Meter hohe Bäume fällen durften, was den meisten Schülern sehrgut gefiel.Nachmittags hatten wir manchmal Workshops, zum Beispiel Brotbacken, PfeilundBogenbau, Survival und Geocaching. An anderen Nachmittagen hattenwir frei. In der Freizeit spielten wir Fußball, Tischtennis oder chillten in unserenZimmern.Das Essen war immer lecker. Es gab zum Beispiel Käsespätzle, Gyros, Germknödelund immer gab es einen leckeren Salat als Vorspeise.Das Forstpraktikum hat uns gut gefallen.von Nils Meier und Leo Süveges5


aus der SchuleProjekt RegenwaldDie siebten Klassen der Freien Waldorfschule Mannheim erproben neue Formendes Lernens im LuisenparkDie Schüler der 7. Klassen der Freien Waldorfschule Mannheim-Neckaraulernten bei einem gemeinsam durchgeführten Projekt sowohl Wissenswertesüber den Regenwald, als auch Methoden der Gruppenarbeit und der Präsentation.In den Gewächshäusern des Luisenparks stellten die Arbeitsgruppen inpassender Atmosphäre einer interessierten Zuhörerschaft aus Eltern, Freundenund Besuchern ihre Ergebnisse in Referaten anschaulich und lebendig vor.Der Regenwald filtert die Luft für Menschen und Tiere weltweit. Er ist dasgrößte Atmungsorgan der Erde. Ohne den Regenwald könnten wir nicht leben.Trotz seiner Bedeutung ist der Regenwald gefährdet, denn durch Abholzungund Brandrodung verschwinden Jahr für Jahr mehr als 5000 Hektar seinesBestandes. Um ihren Schülern die Bedeutung des Regenwaldes für die Erdezu vermitteln, beschlossen Karin Gold und Wilma Komara, Lehrerinnen an derFreien Waldorfschule Mannheim, mit ihren beiden 7. Klassen ein Projekt durchzuführen,das die Besonderheit des Regenwaldes in den Mittelpunkt stellt.Dabei stand von Anfang an auch die Präsentation der Ergebnisse als Teilaufgabedes Projektes fest. In kleinen Arbeitsgruppen beschäftigten sich die Schülerund Schülerinnen mit verschiedenen Aspekten des Gesamtthemas. Gleichzeitigwurde das Lernen in Arbeitsgruppen geübt. Wie teilt man sich die Aufgaben,wie arbeitet man einander zu, wer übernimmt die Verantwortung für welchenTeilbereich des Themas und wie präsentiert man das Ganze anschaulich undlebendig?Pünktlich um 15:00 Uhr fand sich am entsprechenden Freitag im Pflanzenschauhausdes Luisenparks eine große Anzahl an eingeladenen Gästen ein.Eltern, Freunde und Besucher wurden von der Gruppe Öffentlichkeitsarbeitbegrüßt und über den Ablauf der kommenden Präsentation informiert. Anverschiedenen Stellen hatten die Schüler Stellwände aufgebaut an denengezeichnete Karten, Tiere und Pflanzen zu sehen waren. Zwanglos konnteman von Gruppe zu Gruppe gehen und hören, was sich die Schüler zu diesemwichtigen Thema erarbeitet haben. Manche Schüler waren aufgeregt, anderestellten schnell fest, dass ein Referat vor Menschen auch laut vorgetragenwerden muss – aber nach kurzer Zeit fanden sich alle in der ungewohntenUmgebung zurecht und meisterten ihren Beitrag mit Verve und Können. Sehrschön war dabei zu beobachten, dass sich jeder Referent der Unterstützungseiner Gruppe sicher sein konnte. Da wurde mittels Zeigestock an der Schautafelassistiert oder mit Stichwörtern weitergeholfen, wenn ein kleines ‚Blackout‘drohte. Alle Schüler waren schriftlich gut vorbereitet, sodass in einem Fall, einReferat von den Mitstreitern einer Gruppe vorgetragen werden konnte, als dieReferentin kurzfristig ausfiel.Nach anderthalb Stunden endete die Präsentation, die neben vielem Wissenswertem(siehe nebenstehenden Kasten) auch aufzeigte, welche KompetenzenSchüler heute schon in der Mittelstufe zu erwerben in der Lage sind. Diegemeinsame Arbeit an einem Thema, die Darstellung vor einem Publikum,das freie Sprechen und das verständliche Formulieren eines Gedankens, wirdder wachsenden Bedeutung dieser Fähigkeiten im Lebensumfeld der Schülergerecht.Wilma Komara/Karin Gold, Das Regenwaldprojekt der 7 ADie Zusammenarbeit der Klasse 7 A war im Gesamten recht gut. Es gab zumBeispiel die Themen Landwirtschaft, Klima, Urvölker, Tiere/Wassertiere, Gifteund Pflanzen. Es gab viele Gruppen, mit bis zu 4 Personen. Es machte vielSpaß einmal eine andere Art des Unterrichts kennen zu lernen. Man mussteviel selbständiger sein.Da ich in der Organisationsgruppe war, konnte ich gut die Arbeit der Anderenbeobachten. Ich bemerkte, dass die Gruppenarbeit der einzelnen Gruppenmeistens gut verlief. Ihre Quellen waren überwiegend Bücher, das Internet oderausgedruckte Texte unserer Lehrerin, Frau Komara.Die Vorträge verliefen auch sehr gut, da sie, wie schon gesagt, gut vorbereitetwaren.Lara6 02/13 Kiesteichente


aus der SchuleBauepoche der 3. KlassenEin zierliches Mädchen steht mit einergroßen Säge in der Hand hinter einemdicken Holzbalken und hinterlässt mitden Sägezähnen einen Schnitt imharten Material. Die anerkennendenBlicke der Bauleitung schauen auf sie.An einem anderen Ort halten zweibewegungslustige Jungen die Hobel festin den Händen und ziehen sie wiederund wieder über das Brett, das einerBank als Sitzfläche dienen soll. Späterwerden die Späne bestimmt sorgsamaufgekehrt.Und auch die Kinder, dieschon bis zu den Knien in der Grubestehen, die sie für den neuen Sandkastenausheben, stoßen die schweren Spaten in das Erdreich, um noch weitereErde abzutragen. Das Lob gilt ihnen zu Recht. Vereinzelt stehen auch Lehrer,Hortner und Eltern an den einzelnen Baustellen und begleiten mit Ruhe undFreude das Schaffen der Kinder aus der 3a und der 3b. Umeinander sorgendwird ein Kind von seinen Kameraden ins Arztzimmer begleitet, um ein Pflasterzu holen; andere besprechen sich fachmännisch und arbeiten - in Gesprächevertieft oder schweigsam in die Arbeit versunken - Seite an Seite fleißig undhingebungsvoll an ihren Projekten.Oft bemerken die Kinder ihre Klassenkameraden nicht, die mit Kamera, Blattund Stift als Reporter umherlaufen, um zu dokumentieren, welche Fortschrittesich eingestellt haben. Wer arbeitet, bekommt auch Hunger und so verköstigtdie Versorgungsgruppe, die Handwerker mit frischbelegtem Vollkornbrot undRohkost. Von morgens um acht Uhr bis zum Ende des Hauptunterrichts zeigendie beiden Klassen ihr Können, lachen viel und sammeln wertvolle Erfahrungen.Ich, Mutter einer Schülerin aus der 3a, fühle mich als geladener Gast undempfinde es als große Freude, den Kindern in ihrer freien und schöpferischenWeise beim Lernen zuzuschauen. Immer wieder entstehen kleine Gesprächemit ihnen und ich freue mich sehr über diese wertvollen Kontakte. Am Endedes Hauptunterrichts, als die Schüler in den folgenden Unterricht davonsausen,hallt der schöne Vormittag noch in mir nach.Elly von NeuensteinVölkerballturnier der 7. KlassenAm 13. April fand das Völkerballturnier der 7. Klassen statt. Es wurde um den„Rhein-Neckar Pokal“ gespielt, der von unserer Schule seit 2009 ausgeschriebenwird. In jenem ersten Jahr kämpften die 7. Klassen der WaldorfschuleHeidelberg und Frankenthal gegen unsere Schüler und für unsere Schule wares ein großer Erfolg, denn wir gewannen den Pokal.Da es jedoch schwierig war für die Schulen einen passenden Termin amSamstag zu finden, fiel das Turnier im zweiten Jahr aus. Dann aber gab es imJahre 2011 eine neue Gelegenheit: Die Waldorfschule in Schwäbisch Hall, dieseitdem ein regelmäßiger Mitstreiter um den Pokal ist, sagte ihre Teilnahmezu; nicht zuletzt durch die langjährige Freundschaft, die mich mit dem dortigenSportlehrer - Herrn Heiko Schimpf - verbindet und dessen Interesse weckte!Das diesjährige Turnier war ein sehr spannendes, sportliches Ereignis - Teilnehmerwaren Mannschaften der 7a und 7b unserer Schule und zwei Teamsaus Schwäbisch Hall. In der Vorrunde gab es 6 Spiele, die zunächst in dasFinalspiel um den 3. und 4. Platz mündeten. Hier erreichte unsere 7b den 4.Platz und eine der beiden Schwäbisch-Haller-Teams den 3. Platz. Das Endspielum die 1. und 2. Plätze wurde ausgetragen von den Teams der 7a und der 2.Mannschaft aus Schwäbisch Hall. Es endete siegreich für unsere 7a, indem siemit 6:3 unserer Schule den Pokal sichern konnte.Sehr schön war es für uns Betreuer, durch das Turnier ein sportliches Zusammenseinunserer Schüler zu erleben. Wegen der sehr späten Zugverbindungenzur Heimfahrt nach Schwäbisch Hall waren manche unserer Schüler bereit,noch mehr Zeit zu investieren und unseren gern gesehenen Gästen, die Wartezeitmit gemeinsamen Spielen in der Aula zu verkürzen.Mein herzlicher Dank gilt somit allen Schülern, Eltern und Kollegen, die einesolche freundschaftlich wettstreitende Begegnung verschiedener Schulen durchihren Beitrag an Zeit, Verständnis und Begeisterung möglich gemacht haben!Für das Sportkollegium - Giuseppe Gennaro02/13 Kiesteichente7


und um die Schule...eine kleine Glücksbetrachtungvon Elisa WeinkötzDas Glück spielt seit ungefähr zwei Jahren eine ganz große Rolle in meinemLeben. In der 12. Klasse hab ich meine Jahresarbeit gemacht mit dem Titel„Seifenblasenseelen - eine Betrachtung und Performance über das Glück“.Ich habe mich dabei mit dem kleinen momenthaften Glück beschäftigt, denSeifenblasen eben, und zwar nicht über Statistiken, Sachbücher und diesegerade ganz aktuelle Glücksforschung, die zu einem richtigen Kult gewordenist, der mir mittlerweile gar nicht mehr behagt; nein, nicht damit, sondern ichhabe einfach geschaut, was mir begegnet und mich dem Thema viel mehr überdie künstlerische Ebene genähert, mit Gedichten natürlich, mit Musik, mit Malerei,mit Kindheit auch, mit Eurythmie, mit allem, was diesem Gefühl Ausdruckgibt. Ich habe mit Menschen darüber gesprochen, was sie glücklich macht, ichhabe dem Bürgermeister geschrieben (auch eine Antwort erhalten), Menschenauf dem Paradeplatz angehalten... und schließlich all meine gewonnenenEindrücke schriftlich festgehalten. Das war der erste Teil. Der zweite bestandaus einer letztendlich halbstündigen Bühnenperformance, die ich bei derVorstellung der Jahresarbeiten zeigen durfte, mit Eurythmie, mit viel Musik, mitSeifenblasen, Murmeln, Jongliertüchern, Gedichten, dem Kleinen Prinzen...Alsdie Jahresarbeit dann letzten Februar abgeschlossen war, entstand erst einmalein kleines Loch, weil es das war, was mich das letzte halbe, dreiviertel Jahrso ganz intensiv jeden Tag begleitet hatte. Etwas ist jedoch geblieben – etwas,das mit dem momenthaften Glück auch zu tun hat, Gelassenheit und Wachheit.Diese beiden Dinge haben mir jetzt auch während dem letzten stressigenAbijahr sehr geholfen.Vor einiger Zeit habe ich angefangen, all die glücklichen Momente aufzuschreiben,eine Glück l i c h - Liste ist entstanden, die immer noch wächst. Diese willich mit den Lesern der Kiesteichente teilen:Glücklich1. Lichterketten2. Kieselsteine sammeln und ins Wasser hüpfen lassen3. Den Schneeflocken zusehen4. Erdbeeren5. Gedichte6. Blau7. Lavendelduft8. Murmeln9. Kartoffeln – egal wie10. Zirkus11. Dem Regenprasseln aufs Dach zuhören12. Chopin13. Pfingstrosen14. Der letzte Schultag vor den Sommerferien15. Postkarten sammeln16. Im See schwimmen17. Schokoladenkuchen backen und warm essen18. Der Moment bevor man einschläft19. Wenn weiße Federn zwischen der Bettwäsche auftauchen20. Wind21. Im Schwimmbad warm duschen, solang man will22. Bücher23. Eine Gänseblümchenkette flechten24. Bäume25. Paris26. Herbst27. Einen ganzen Samstag frei haben28. Plätzchen ausstechen29. Adventskalender30. Wunderkerzen31. Im Sommerurlaub über die Dünen rennen und das erste Mal das MeersehenDies sind die ersten 31 „Glücklichmacher“ auf einer Liste, die insgesamt 107„Glücklichmacher“ umfasst. Wer alle lesen will, kann die Punkte bei der Redaktionder Kiesteichente anfordern. (siehe neue Email-Adresse)8 02/13 Kiesteichente


und um die SchuleProlog im HimmelFaust IGoetheDie Sonne tönt nach alter WeiseIn Brudersphären Wettgesang,Und ihre vorgeschriebne ReiseVollendet sie mit Donnergang.Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke,Wenn keiner sie ergründen mag,Die unbegreiflich hohen WerkeSind herrlich wie am ersten Tag.Und schnell und unbegreiflich schnelleDreht sich umher der Erde Pracht;Es wechselt ParadieseshelleMit tiefer, schauervoller Nacht;Es schäumt das Meer in breiten FlüssenAm tiefen Grund der Felsen auf,Und Fels und Meer wird fortgerissenIn ewig-schnellem Sphärenlauf.Und Stürme brausen um die WetteVom Meer aufs Land, vom Land aufs Meer,und bilden wütend eine KetteDer tiefsten Wirkung ringsumher.Da flammt ein blitzendes Verheerendem Pfade vor des Donnerschlags;Doch deine Boten, Herr, verehrenDas sanfte Wandeln deines Tags.Der Anblick gibt den Engeln Stärke,Da keiner dich ergründen mag,Und alle deine hohen WerkeSind herrlich wie am ersten Tag.Auszählreim vom SchulhofOh Mini Mini Mai - Makaroni futschi Dai - Futschi Dai Dai Dai - Papagei GeiGei -Und der Sepp Sepp Sepp - ist ein Depp Depp Depp - und du du du - bist ´nealte dumme Kuh -Pfefferminzbonbon - Qualität 1 A - Alle Affen und Giraffen - machen ts dada - machen ts da da -Alle Schweine - an der Leine - haben über tausend Beine –Alle Pferde auf dem Dach - rufen Handball, Fußball, Schach -Und der Kaiser von China - der hatte ´nen Diener – Und der Diener war zuklein - um Kaiser zu sein -Darum stieg er auf die Leiter - immer höher, immer weiter - Bis die Leiterkracht - und der Kaiser lacht.02/13 Kiesteichente9


aus der SchuleEs gibt wieder SchulhonigDas lange Warten hat endlich einEnde.Ab sofort gibt es im Schulbüro wiederfrisch geschleuderten Honig aus unseremSchulgarten zu kaufen. Das Glaskostet 6 Euro, so wie im letzten Jahr.Der Erlös wird für die Schüler-BienenAG verwendet, z.B. für die Anschaffungneuer Schutzkleidung.In der Bienen AG erfahren die Kinder alles über die Entstehung des Honigs.„Wo kommt der Honig her?“ und „Wie wird aus Nektar Honig?“ sind Fragen,denen wir nachgehen. Dabei entwickeln Kinder ein Gespür dafür, was esbedeutet, Bienen zu halten und warum Honig so kostbar ist.Auch älteren Schülern macht es schließlich viel mehr Spaß, sich auch theoretischmit Dingen zu beschäftigen, wenn man praktische Anschauungsmöglichkeitenhat. Das gilt auch für Schuleltern. Auch sie können bei uns mitmachen.Einfach über das Schulbüro melden.Viele Grüße von der Bienen AGÜbrigens haben wir inzwischen über 10 Bienenvölker an der Schule und suchendafür noch Paten. Bienenpatenschaften anmelden über info@fws-ma.deMit einer Patenschaft in Höhe von 35 Euro kann man ein Jahr die Haltung vonHonigbienen in unserem Schulgarten unterstützen. Es werden keine chemischenMedikamente angewandt und auch die Flügel der Bienenköniginnenwerden nicht gestutzt. Jeder Pate erhält eine Patenurkunde, ein Glas Blütenhonigaus dem Schulgarten und eine Einladung zum Besuch „seiner“ oder „ihrer“Bienen.Der Basar kommtAm Freitag, den 22. November (19.30 Uhr bis 21.30 Uhr) und Samstag, den 23.November 2013(Eröffnung 12.45 Uhr, Verkauf 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr)feiert die Schulgemeinschaft der Freien Waldorfschule Mannheim-Neckarauwieder ihren Basar.Dafür wurde ein neues Konzept erarbeitet, bei dem sich jeder ganz nach seinenTalenten und Vorlieben engagieren kann. Die verschiedenen Aktivitäten findennicht mehr nur klassenbezogen, sondern ganz individuell statt. Wer sich mitdem Konzept, das vor einiger Zeit in der Wochenpost vorgestellt wurde, nochnicht vertraut gemacht hat, kann dies auf der Homepage der Schule nachholen.Unter www.waldorfschule-mannheim.de ist das Basarkonzept unter demStichwort „Eltern“, Unterpunkt „Elterninitiativen“, zu finden.Eltern oder Lehrer, die noch Workshops für den Basar anbieten wollen, könnendies gerne tun.Bitte wenden Sie sich dafür an Frau Helga Brummer, Telefon: 0163-6066669.Die nächste Basarkreissitzung findet am Dienstag, dem 17. September 2013,um 20.00 Uhr im Handarbeitsraum, A-Haus, EG statt. (Weitere Termine: Mittwoch,9. Oktober und Mittwoch, 6. November 2013)Der Basar bereichert unser Schulleben immer in außergewöhnlicher und ideenreicherArt und lebt vom Tun der Elternschaft.Wir laden Sie daher herzlich ein, sich zu beteiligen.Der BasarkreisJohanni ist„das schönste Fest im Jahr“(Linus, 7 J. und Lilli 6 J.)Seit Monaten haben meine Kinder und ich uns nun schon auf das jährlicheJohanni-Fest an unserer Waldorfschule gefreut. Wir lieben die Lieder undinsbesondere „den Feuersalamander“. Der wird auch unter dem Jahr gerne alsBettgehlied eingefordert.Um Johanni ist die Zeit der längsten Tage und der kürzesten Nächte – und dieNacht nach dem Fest war wirklich kurz; es bedurfte guten Zuredens und einergewissen Anlaufzeit, um am nächsten Morgen wieder in den gewohnten SchulundArbeitsrhythmus zu kommen.Traditionell am 24. Juni war es am Montag endlich soweit – und es regnete inStrömen! Gottseidank war der Johannifeueraufbau mit Plane gegen die Wassermassengeschützt gewesen und so konnten die Flammen hoch auflodernund eine beträchtliche Hitze im Umkreis entfachen, die die – ob des Wetters –erstaunlich große Anzahl an Johannifest-Fans in kleinen Wellen zurückweichenließ. Gegen 18:30, mit Beginn des Einsingens in der Aula, konnte noch geradeso ein Kreis gebildet werden; doch als wir anfingen die Lieder durchzusingen,erweiterte sich der Kreis zügig, so dass wir schließlich sogar einen vierstimmigenKanon zu Stande brachten. Ich allerdings hatte da so meine Schwierigkeitenmeiner Singgruppe zu folgen – wären nicht einige jüngere Kinder sotext- und stimmfest gewesen!Der Volkstanz war dieses Jahr wegen des unsteten Wetters in die Aula verlegt,was den zuckenden Beinen und der heiteren Musik keinen Abbruch tat. DieKlasse 6b meisterte diese Umstellung mit stoischer Ruhe und ging schön imGleichklang mit. Lustig ist es immer wieder anzuschauen, wie bei der Ankündigungder Tanzaufforderung beim letzten Tanz sich die Menge teilt, in diejenigendie klammheimlich weiter nach hinten oder zur Seite rücken und denjenigen,die sich in vorderster Linie gerne ins Tanzgeschehen einbeziehen lassen.Für eine flüssige Verköstigung sorgten die 7. Klassen mit leckerer Erdbeerbowleund raffinierten antialkoholischen Cocktails. Ein Genuss für Groß und Klein!Der Erlös geht übrigens auch an ausgewählte Hochwasseropfer.Nachdem am Feuer mit Fiedel und Akkordeon aufgespielt wurde und die Klasse1A – von Eltern, Geschwisterkindern und MitschülerInnen unterstützt – die überWochen geübten Johannilieder sicher anstimmte, konnten wir daran anschließend,in kurzweilige Gespräche vertieft, das Herunterbrennen des Feuersbeobachten.Endlich war es dann soweit und Herr Wagemann signalisierte, dass derFeuersprung nunmehr starten könne. Der Sprung über das Johannisfeuer - imVolksglauben mit vielen Bräuchen, besonders Reinigungs- und Fruchtbarkeitsritenverbunden - sollte sowohl baldige Heirat als auch Schutz vor Hexen undGeistern versprechen. Und gesprungen wurde - in vielen Varianten: einzelnund paarweise, Kinder miteinander, Eltern und Kinder, Erwachsene in Gruppen,haben diese alte Tradition mit viel Mut und Freude belebt.Sylvia Löffler10 02/13 Kiesteichente


aus der SchuleAuf Spurensuche in die Vergangenheit- die Schule hat eine Festschrift„ In welchem Jahr begann die Zweizügigkeit an der Schule?“Wann wurde die 2. Klasse geteilt in eine 3. und eine 4. Klasse?Wann verließ der erste Jahrgang die Schule?“Diese Fragen wissen manche noch ohne zu überlegen zu beantworten. Anderewollen darüber hinaus noch viel mehr wissen.Für ein kleines Team aus dem Kollegium und dem Beirat waren diese Fragenfür lange Zeit ständige Begleiter und das Recherchieren der Antworten TeilIhrer Arbeit und ihrer Freizeit. Daraus ist eine Festschrift entstanden, die, einerZeitreise gleich, zurückführt in die Gründungsphase der Schule. Dokumente,Fotos und Texte wurden zusammengetragen. Sie vermitteln einen Eindruckvon den Anfängen des Kindergartens, der Freien Waldorfschule Mannheim,der FreiZeitSchule und des Werkhofes. Der Rückblick reicht von 1969 bis1986, ein Jahr nachdem die erste 13. Klasse die Prüfungen bestanden hatteund die Bauphase im Waldorfdreieck beinahe abgeschlossen war. Es kamennoch die Odilienschule (1991) und die Hans Müller-Wiedemann Schule (2007)dazu. Ihnen und anderen wichtigen Themen wird der zweite Teil der Chronikgewidmet sein.Im Schulbüro ist die Chronik der ersten Jahre erhältlich und kann gegen einenUnkostenbeitrag von 5 Euro erworben werden.Sebastian BergKleinkunst unterm DachLiebe Waldörfler!Der letzte Ton unseres Musicals ist noch nicht richtig verklungen und schonwerfen neue Ereignisse ihre Schatten voraus. Bereits vor über 3 Jahren hatteder Initiator unseres Schulmusicals Johannes Bleckmann die Idee, an unsererWaldorfschule eine Kleinkunstbühne zu installieren. Da dieses Vorhaben miteinigen Kosten in Verbindung steht, wurde diese gute Idee immer wiederverschoben bzw. aufs Eis gelegt.Dank einer großzügigen Spende unseres Basarkreises (Vielen Dank!) ist esnun möglich, unseren neuen Musikraum im 2. OG des B-Hauses zu einer Kleinkunstbühneauszubauen. Wenn alles klappt, werden die Umbaumaßnahmennoch zum Ende dieses Schuljahres beginnen, sodass wir zu Beginn des neuenSchuljahres mit der Bühne starten können.Der Begriff „Kleinkunst“ ist dabei ganz weit gefasst: Flötengruppe, Streicherensemble,Sketche, kleine Theaterstücke, Solokonzerte, Duette, A Capella, Dichterlesungmit oder ohne Musik, Bläsergruppe, Podiumsdiskussion, Gedichte,Live-Performance, Gitarrenmusik, Big Band, kleines Klassik-Orchester etc.Angedacht ist eine Veranstaltung pro Monat, z.B. dienstags oder mittwochs amAbend ab 18 Uhr. Die genauen Modalitäten müssen wir von Fall zu Fall nochabsprechen.Wir können den Akteuren leider keine Gage bieten, aber dafür eine Auftrittsmöglichkeitin einem schönen Rahmen. Der berühmte „Hut“ soll herumgehen,um die Kosten für die Schule zu decken und um den Künstlern zumindest einenkleinen Obolus zukommen zu lassen.Bitte melden sie sich mit ihren Vorschlägen bei Herrn Bleckmann(0621/9780474, jobleck@aol.com) oder bei mir (Wolfgang Goepfrich,0621/3899296, uwcgoepfrich@gmail.com). Johannes Bleckmann und ich werdenbemüht sein, ein möglichst buntes Jahresprogramm zusammen zu stellen,damit der Geist der 40-Jahrfeier und des Musicals hier an der Waldorfschuleweiterlebt.Das soziale Verhalten der MenschenJeder Mensch ist einzigartig in seinem Verhalten, doch jeder kennt es und vielebevorzugen es, das „Für-sich-allein-leben“.Im Job keine Freundschaft schließen, da man aufsteigen will; der alten Damenicht mit ihren Einkäufen helfen, obwohl sie nur eine Straße weiter wohnt, weilman Wichtigeres zu tun hat.Ich musste letztens zu einem Termin fahren. Ich stand an der Straße - keineAmpel. Erst nach dem ca. fünfzehnten Auto kam einer auf die Idee mich ´rüberzu lassen. Die Bahn stand schon an der Haltestelle. Ich renne los. Jeder in derBahn starrt mich an, die Türen sind noch offen und kein Einziger kommt auf dieIdee, mir die Tür aufzuhalten, obwohl vermutlich mehr als die Hälfte der Leutein der Bahn wussten, dass die Bahn nur alle zwanzig Minuten nach Bad Dürkheimfährt. So ist die Bahn eine Minute zu früh und ohne mich abgefahren; ichhabe den Termin verpasst.Ich war schrecklich sauer auf die Menschheit. Was ist aus der Nächstenliebegeworden? Die ist „flöten gegangen“! Jeder, vielleicht auch nur jeder Zweite,lebt sein „Egoistenleben“. Aber warum nur? Kommt man mit Hilfe oder zu zweitnicht besser durch das Leben?Wem wollen wir etwas vormachen oder beweisen, uns selbst!Was erwarten wir davon, dass wir uns selbst nicht vollwertig sind, wenn wirnicht alles alleine schaffen. Eventuell haben wir Erfolg mit dieser Einstellung -doch man ist alleine und wenn es drauf ankommt, wird niemand helfen wollen.Also wieso nicht einfach mal was für sein Karma tun und der alten Dame ihreEinkäufe tragen helfen, mal öfters die Tür der Bahn aufhalten oder einfach malverirrten Leuten Hilfe anbieten.Man fühlt sich gut danach und mit einem Lächeln sieht jeder gleich viel schöneraus. Irgendwann bekommt man auch Gutes zurück.Ganz bestimmt.Isabella Türemis 10BWir freuen uns auf ihre Rückmeldungen!Viele GrüßeJohannes Bleckmann und Wolfgang Goepfrich02/13 Kiesteichente11


und um die SchuleDie Schule hat Geburtstag...von Sebastian Berg, Andreas Dähn, Caroline von der Decken, StephanieFabian und anderen40 Jahre jung ist unsere Schule, „alt“ wäre an dieser Stelle kein schönesKompliment.Mit 40 hat man zwar bei „Germanys Next Top Model“ nichts zu suchen (es seidenn, man istdie Macherin des Ganzen), aber nach einigen „Facelifts“, wie Fassade, neueFluchttreppe am A-Haus,Überarbeitung des Foyer-Gemäldes… macht unsere Schule doch einen ganzfrischen Eindruck.Kleine Fältchen gehören nun mal dazu mit 40 aufwärts und machen ja auch einenTeil des Charmes aus (redet sich jedenfalls die Autorin dieses Artikels ein).Die Schule hat Geburtstag und wir feiern das auch! Irgendwie war zu merken,dass wir gar nicht so recht Übung haben im Feiern. Das sollten wir ändern!Kurz vor dem Jubiläumswochenende hatte der Funke noch nicht so rechtgezündet und Viele waren noch etwas verhalten in ihrer Festtagsfreude.Umso schöner, dass es dann so ein besonderes Fest geworden ist – vielleicht,weil niemand etwas Besonderes erwartet hat.Aber der Reihe nach...Offener UnterrichtDer Freitag beginnt noch ganz ruhig und beschaulich. Einige Gäste haben sichzum Besuch in den Klassen angemeldet und können nun am offenen Unterrichtteilnehmen. Die 1 A hat diesen Morgen genutzt, um die Klasseneltern zumoffenen Klassenzimmer einzuladen und wieder einmal dürfen wir 1 A-Eltern Teilhaben am fröhlichen Unterricht dieser pfiffigen Klasse. Deutsch-Englisch-Französischwird gesungen und geschritten und zwischendurch gerechnet und„switchen“ hat hier nichts mit Fernbedienung zu tun, sondern mit einem buntenUnterrichtsstrauß. Schön.Eltern aus dem Waldorfkindergarten nutzten den offenen Unterricht für einerstes Reinschnuppern.Geburtstagskuchen von der Schule für die SchülerJohanna Keller, die die ganze Verköstigung des Jubiläumswochenendes organisierte,hat sich auch dafür stark gemacht, dass die Schule den Schülern einen„Geburtstagskuchen“ spendiert.Den Verteilern des Geburtstagskuchens hat diese „Arbeit“ viel Freude bereitet,denn sie konnten aus dem „Vollen“ schöpfen und durften sich an den schönenund überraschten Reaktionen der Schüler freuen.Denn die waren wirklich überrascht: Umsonst und so lecker!Es hat uns erstaunt, wie sehr sich viele Schüler und Schülerinnen über „nur“ einStück Kuchen oder Brezel gefreut haben. Das stand mal ganz im Gegensatz zudem scheinbar allgegenwärtigen Motto: immer größer, immer schöner, immertoller!Eurythmieaufführungen rund um das Jubiläum der SchuleCaroline von der Decken , Mutter von Lukas, 3aVielen Dank für die wunderbaren Eurythmieaufführungen rund um die Jubiläumstageder Schule! Das Schöne daran war, dass die Eurythmie nicht obenauf der Bühne blieb, sondern wie in den Saal herunterkam und sich zu einemgesellte; man fühlte sich unmittelbar berührt, erfrischt und belebt.Es kommen mir immer zwei Sätze in den Sinn, ganz besonders, wenn ichKinder und Jugendliche Eurythmie machen sehe. Der erste ist ein Gedichtanfangvon Christian Morgenstern und lautet folgendermaßen: „Ich habe denMenschen gesehen in seiner tiefsten Gestalt ...“ Der zweite stammt aus demersten Teil der „Hymnen an die Nacht“ von Novalis , wo der Dichter nach Stein,Pflanze und Tier auch vom Menschen spricht und sagt „ ...vor allen aber derherrliche Fremdling mit den sinnvollen Augen, dem schwebenden Gange undden zartgeschlossenen , tonreichen Lippen.“Also die Beiden, Novalis und Morgenstern, hätten sich bestimmt auch sehr überdie Eurythmieaufführungen gefreut.„Zu fragen gingen wir aus“Volles Haus bei der Eurythmieaufführung am Freitag. Unglaublich wie der Saalbrummte. Energie hinter der Bühne und davor genauso. Das Publikum warvoller Erwartungsfreude und feierte mit der großen Schülerschar diese wundervolleEurythmieaufführung.Mit Leichtigkeit, Freude und Charme zeigten die Schüler der Unterstufe Szenenaus dem „Karneval der Tiere“ und jedes Tier war da. Präsent und lebendig aufder Bühne: die Löwen, die Küken und die Katze, die Schildkröten, die Pferde,die Stiere, die Elefanten, die Siebenschläfer, die Kängurus, das Aquarium, diewilden Reiter, das Vogelhaus, die Erdmännchen, die Fossilien, die Schwäne...Es hat seine besondere Wirkung, wenn so viele Menschen etwas gemeinsamauf die „Bühne“ stellen.Welch eine Freude zu zusehen.Was bedeutet es für mein Kind, bei so einer Aufführung mit dabei sein zu können?Nicht nur im Moment der Aufführung und in der Aufregung zuvor, sondernfür später?Welche Chancen liegen darin? Wie kann dieser Funke, Kinder und Heranwachsendeerreichen, die der Eurythmie vielleicht alters- oder geschlechtsbedingtgerade nicht soviel abgewinnen können?Ich hoffe aus ganzem Herzen, dass die Freude und Begeisterung des Publikumsfür die Eurythmisten spürbar war.Ganz viele Menschen waren beteiligt am Gelingen dieser Aufführung: Musikerund Beleuchter, Stühlesteller und Schneider, Bastler und Plakatmacher, Nervenberuhigerund Zuschauer und ganz viele Eurythmisten auf der Bühne....Ganz verzichten möchte ich nicht auf Namen -Donat Südhof und Claudia12 02/13 Kiesteichente


und um die SchuleLasnier haben der Schulgemeinschaft ein wunderbares Geschenk gemacht mitdieser Aufführung! Danke.Der Samstag„Mensch, bist du das? Dich habe ich ja seit ich weiß nicht wie vielen Jahrennicht mehr gesehen“. Freude an vielen Orten, überall Grüppchen von schwatzendenund lachenden Menschen. Schön, dass daran gedacht wurde sovielPlatz zu schaffen mit den Cafes in den Klassenzimmern. Getränke für Groß undKlein, genügend Kaffee überall, Süßes, Salziges... Die Auswahl war groß undlecker und... ein Geschenk.Wer wollte konnte etwas spenden.Das Verköstigungsteam hat sehr gute Arbeit geleistet, denn immerhin musstenvon Freitagmorgen bis Sonntagmittag eine nicht genau bekannte Anzahl vonGästen verköstigt werden und zwar von Frühstück bis Abendessen.Johanna Keller und Sandra Cerutti mit vielen Helfern aus nahezu allen Klassenhaben sich hier sehr engagiert.Wenn man ein Fest feiert „putzt man sich ja auch ein wenig heraus“.... DieSchule jedenfalls war herausgeputzt, denn Lilli Heinrich hatte für schönenBlumenschmuck überall gesorgt.Martina Jaser-Gros hat den Festschmuck nach dem Galaabend in Blumenverkäufermanieran den Mann / bzw. an die Frau gebracht. Eine gute Idee undeine kleine willkommene Einnahme in die Geburtstagskasse.Festakt mit musikalischen Beiträgen, einer Ansprache und verschiedenenGrußwortenBegleitet und unterstützt von den Kindern der Unter- und Mittelstufe, die in verschiedenenBeiträgen so gekonnt musizierten, dass Freude und Erwartung aufkommende Konzerte bei den einen, starke Erinnerungen an die Anfangszeit derSchule bei anderen geweckt wurden, wurde im Festakt am Samstag einerseitsauf diese Anfänge zurückgeschaut, andererseits aber auch die Frage nach denAufgaben der Zukunft gestellt, auf die Eltern und Lehrer die Kinder, die Schülerdieser Schule sind, vorbereiten. Claudia Lasnier fand die richtigen Worte, dieeinerseits ernst und verantwortungsbewusst zugleich, aber auch hoffnungsvollund zuversichtlich klangen. In einem auf der Bühne geführten Gespräch mit BenediktusHardorp, als Teil ihrer Ansprache, wurden im Besinnen auf die Impulseder Schulgründung zugleich die Ideale deutlich, die zeitlos unsere Schule auchheute und künftig tragen. Es galt und gilt in stetigem Ringen um die Entfaltungder Lebenskräfte, der hier zur Schule gehenden Kinder und Jugendlichen,sie letztlich in Einklang zu bringen mit ihren aufzuspürenden und in die Tat zubringenden ureigensten Lebensimpulsen.In persönlichen Grußworten der Nachbarschulen, der befreundeten Institutionenund der Landesarbeitsgemeinschaft wurde deutlich, dass uns alle diegemeinsame Aufgabe am Kindeswohl eint.Ehemalige und Vertreter der Schule von heute im GesprächAbiturienten, Schüler aus den 11. und 12. Klassen und ehemalige Schüler ausden Anfangsjahren der Freien Waldorfschule Mannheim trafen sich zu einemAustausch ihrer Schulerfahrungen.Abstand gewinnen – gerade weil man die Schulzeit als sehr intensiv erlebt hatund besondere Erfahrungen gemacht hat.Rechtfertigungsdruck – nach Jahren geht man gelassener damit um, weiß zuschätzen, was neben Lernstoff zur Lebenstauglichkeit vermittelt wurde. Allgemeinbildungist zunächst nicht zählbar; wird aber im Laufe der Jahre deutlich.Nach 10 Jahren sieht man die Schule anders. Gegen Ende des Gesprächs, dasdurch Sabine Striebel Meisenheimer sehr gekonnt geleitet wurde, stellten „Ehemalige“und „Gegenwärtige“ fest: Waldorfschüler trauen sich alles zu, habenMut, immer wieder etwas Neues zu beginnen und stellen sich im Zusammenhangmit ihrem beruflichen und privaten Werdegang immer wieder Fragen nachden Zielen in ihrem Leben.Offenes Forum am SonntagmorgenZum Ausklang am Sonntag kamen Familien mit Kindern, neue Eltern, ehemaligeSchüler vor der Abreise, Kollegen und Eltern der ersten Stunde und vonheute. Zunächst wurde gemeinsam gefrühstückt an einem herrlichen Buffet,das Schuleltern der 5b und die Mitarbeiter der Schulküche gezaubert hatten.Nachdem die fröhliche Runde auf der Terrasse der Schulküche gesättigt bei02/13 Kiesteichenteder dritten Tasse Kaffee beisammen saß, ging der Blick des Gespräches nocheinmal auf die unmittelbare Zukunft der Schule– was ist notwendig für ein weiteresGedeihen unserer Schule? Als Schwerpunktthema dieses offenen Forumskristallisierte sich die Frage nach einer Entlastung der Lehrer heraus, bei immergrößerem Betreuungsbedarf der Schüler. Klassenhelfer, kleinere Klassen,Unterstützung durch die Elternschule waren Themenkreise, die besprochenwurden. Dabei wurden auch die geänderten Rahmenbedingungen angesprochen,unter denen Schule im 21. Jahrhundert stattfindet. Neue Familienformen,Medieneinflüsse, Globalisierung bis in alle Winkel der Gesellschaft fordern unsauf, die Praxis unseres Tuns immer wieder zu hinterfragen. Es scheint so, alsbilde sich unter diesen Bedingungen die Schule als neues Dorf einer freien Gemeinschaft,um Kinder auf den Weg in ihr selbstbestimmtes Leben zu begleiten.Schlaglichter aus vier Jahrzehnten und ein Blick nach morgenDie Gegenwart ist der Ort an dem sich Zukunft und Vergangenheit begegnen.Angeregt von diesem Gedanken fanden sich in einem Podiumsgespräch Menschenein, die die Schule von Beginn an begleitet, unterstützt und getragen habenund Menschen, die dies heute tun. Barbara Heitmann, Dorothea Hardorp,Heinke Wickenhäuser, Irene Groh, Martina Jaser-Groß, Christian Langscheidund Claus-Michael Ratzel berichteten von ihren Erfahrungen und ihren Impulsen,mit denen sie die Schule an verschiedenen Orten und zu verschiedenenZeiten prägten und mitgestalteten. Begleitet von einer Bilderschau, die auch imPublikum Erinnerungen an lang zurückliegende und kürzlich erst gescheheneEreignisse weckte, entstand so ein biographischer Weg, der uns Chancen undAufgaben vor Augen rief, die, so wie früher ergriffen und damit Schule heute zuermöglichen, jetzt, von der heutigen Generation, wieder zu ergreifen ist, damitauch morgen Schule im Waldorfdreieck möglich ist. Auch die unmittelbar sichstellenden Fragen nach Inklusion, nach den Bedingungen der Zusammenarbeitund nach den Aufgaben der Schule von heute, die unter anderem denAbschied des 45 Minutentaktes der Schulstunden bedeuten und einen völligneuen Stundenplan fordern, wurden angesprochen und in den Zusammenhangder Mannheimer Schulinitiative vor 40 Jahren gestellt. Gleichermaßen wurdedeutlich, dass unsere Ideale, derer wir uns immer wieder bewusst werdenmüssen, aus der Zukunft kommen und uns dabei helfen, unsere gemeinsamenAnstrengungen zu bewältigen und zusammenzuführen.Monatsfeier und VolkstanzDas Programm dieser Monatsfeier war einfach toll! Alle Beiträge waren herausragendund es hat viel Freude gemacht zu zusehen, mit was sich die einzelnenKlassen so unter anderem beschäftigen. Ganz herzlichen Dank an alle Klassenmit Ihren Lehrern, die uns diesen Einblick in den Unterricht gewährt haben, derbei manch´ einem Erinnerungen an die eigene, lang zurückliegende Schulzeitgeweckt hat.Der Volkstanz, der zum Abschluss der Monatsfeier, die Zuschauer aus demSaal geleiten sollte, musste leider wegen des sehr wechselhaften Wettersganz auf der Bühne und nicht im Schulhof stattfinden. Somit konnte auch nichtmitgetanzt werden; das Gezeigte war aber sehens- und hörenswert.Der neue Leiter des Volkstanz-Ensembles Stephan Lentz hat einige neueStücke eingeführt und mit seinen Ansagen frisch und kurzweilig durch dieAufführung geleitet. Die 6 A hat froh und lebendig diese schöne Tradition desVolkstanzes fortgesetzt; das Publikum dankte es mit viel Applaus.SportBeim Sport am Nachmittag trafen sich Ehemalige und jetzige Schüler und wennman den roten Gesichtern glauben darf, ging es fröhlich zur Sache und machteallen Teilnehmern großen Spaß. Ganz herzlichen Dank an Giuseppe Gennaround Bernhard Kempf, die alles gut vorbereitet hatten und ganz hervorragendleiteten.KinderprogrammFür die Kinder, die mit ihren Familien zum Festwochenende kamen, gab esein Extraprogramm. Unterstützt von Helfern nahmen sich Ahna Jantzer undAndreas Dähn der Sache an und sorgten für Kurzweil und Heiterkeit bei denJüngsten. Die Eltern konnten sich beruhigt in die verschiedenen Veranstaltungenbegeben und wussten ihren Nachwuchs in besten Händen.13


und um die SchuleAm AbendAll zu viel war nicht zu hören im Vorfeld des Galaabends und was dann sogeboten war in unserer Aula... und vor allem bis wann... wer hätte das gedacht!Aber der Reihe nach.Festlich eingedeckte Tische, eine Cocktailbar, schöne Kleider, nette Häppchenam Buffet – äußerlich war schon mal alles da – für ein Fest.Doch gleich ging es wieder los mit dem „Anpacken“! Und was für ein schönerAnlass dafür... die Stühle reichten nämlich bei Weitem nicht aus für all dieGäste, die gekommen waren!Durch das Programm des Galaabends leitete Heinz Horstmann und er hattesichtlich Freude daran. Das Orchester machte den Auftakt und dann folgte einbunter Blumenstrauß voller Darbietungen:Eurythmie zur Peer Gynt Suite (10 B, 12 A und 7 A), Russische Klavierstimmungenvon Svetlana Zaharova (Eurythmiebegleiterin), Annerose Hummel, eineehemalige Schülerin der FWS sang zwei wundervolle Arien und dann leitetedas Orchester zum Walzer über. Und ja! - es wurde getanzt... Glücklich die,die einen Tanzpartner hatten! Die große Tanzfläche war ruckzuck voll und vonJeans bis Abendkleid war alles vertreten. Wunderbar.Weiter ging es mit Stepptanz einer Schülergruppe und dann wurde es laut: Diezwei Herren Vanecek legen mit einer Posaune und einer Tuba einen Auftrittaufs Parkett, dass uns die Spucke weg blieb. So etwas hatte ich noch nichtgehört! Das Publikum war hingerissen.Wir saßen da und bekamen einen wundervollen Mix aus allen möglichenStilrichtungen dargeboten.Dann kam Dixie. Seit 20 Jahren proben die „Mannemer-Hot-Six“ in Räumenunserer Schule und brachten sich jetzt hier auf unserem Fest ein. Raul Rosenfelder,ein Schüler der 9 B spielte ein Trompetensolo. Hut ab.Es war schon sehr spät, aber ein Ende noch lange nicht in Sicht. Immer wiederwurde getanzt und dann kam der Beitrag der Lehrer! Ein buntes Potpourri aus40 Jahren Schlagerwelt. Wer hätte das gedacht, was da für Talente schlummern.Namen nenne ich keine!Andreas Dähn, Klassenlehrer 1 AFrühlingsbeginn. Viel Regen und Kälte. Allmählich nur dringt die Sonne durchmit ihren ersten, warmen Strahlen. Sie lockt die zarten Knospen hervor, die sindaber noch zu und unscheinbar. Allmählich öffnet sich die Blüte und strahlt in vollerPracht. Viele Kollegen, die man schon einige Jahre kennt, standen auf dergroßen Galabühne unseres Festsaals. Hier konnte man mit Staunen erleben,wie sich manch´ unscheinbare Blüte entfaltete und Ungeahntes hervorbrachte.Bekannte und weniger bekannte Hits aus den letzten 40 Jahren wurden mitunglaublich schönen Stimmen zu neuem Leben erweckt und erfüllten den ganzenSaal mit ihrem Klangzauber, wie ein Strauß blühender Rosen seinen Duftversprüht. Heiter und beschwingt, in Erinnerungen schwelgend und bewegt,konnte man diesen bunten Abend im stillen Nachtkaffee ausklingen lassen.Vielen Dank an alle Beteiligten und gerne wieder….Der stimmungsvolle Galaabend ging erst um Mitternacht zu Ende und der Saalwar immer noch voll - dass sprach wohl für sich.Wie gut, dass das nächste Ereignis nur ein paar Stufen abwärts stattfand. DerKonferenzraum war umgebaut und eine Bühne lud Mutige ein, sich bei „BleckmannsNachtcafé“ einzubringen.Bis zwei Uhr sangen wir hier gemeinsam, lauschten den unglaublich schönenund wundervoll vorgetragenen Gedichten von Elisa Weinkötz, den tollen Stimmender einzelnen Sänger und Sängerinnen.Cocktails standen bereit und auf den Tischen gab es Knabbergebäck unddie Atmosphäre war unglaublich schön und dicht und familiär und (vielleicht)einmalig.Was für ein schönes, schönes Fest!Ganz viele Menschen ließen dieses Fest zu einem Fest werden. Ganz vielenMenschen gebührt Dank dafür. Nun ist es ja immer merkwürdig, sich innerhalbder Schulgemeinschaft zu bedanken, denn der eine tut dies, der andere das.14Manches ist ganz offensichtlich, anderes fast nicht zu sehen. Manche Namenfallen oft, manche nie oder selten. Manche krempeln die Ärmel hoch und schaffen,manche tragen die Dinge in ihrem Herzen mit.Allen sei ein Dank ausgesprochen und trotzdem gibt es Menschen in unsererSchulgemeinschaft, die dieses Jubiläumswochenende ganz besonders getragenhaben:Manche Namen wurden im Artikel schon genannt, einige sollen jetzt noch hierstehen:Doris Pontow, Sabine Striebel-Meisenheimer, Sebastian Berg, Irene Groh,Wolfram Wessels, Johanna Keller, Sandra Cerutti, Helga Brummer, Lilli Heinrich,Sonja Bergengrün, Christoph Tischmeyer, Johannes Bleckmann, AnneMartini-Fischle, Brigitte George, die Schüler und Schülerinnen der 12. Klasse,Jonas Hildebrand, Niklas Kaschubowski, Donat Südhof, Claudia Lasnier undDaniel Ott.Waldorfschulen enttäuscht über das Urteilzur SchulgeldhöhePressemitteilung Nr. 03/2013Die Möglichkeiten einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revisionwerden geprüft.Im Prozess der Rudolf-Steiner-Schule Nürtingen gegen das Land Baden-Württembergwurde die Musterklage der Freien Waldorfschulen zur Höhe derErsatzschulförderung abgewiesen. Die Waldorfschulen prüfen derweil, welcheweiteren Schritte eingeleitet werden können. Eine Fortsetzung des Prozessesliegt im Bereich des Möglichen, trotz Nichtzulassung von Revision undBerufung.„Vor allem sind wir erstaunt und schockiert, dass das Gericht wesentlicheAussagen aus dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) von 2010 zumProzess nicht berücksichtigt“, so Dr. Albrecht Hüttig, Vertreter der Rudolf-Steiner-SchuleNürtingen und Vorstand im Bund der Freien Waldorfschulen. Im damaligenUrteil des VGH, welches das Bundesverwaltungsgericht 2011 aufgehobenund zurückgewiesen hatte, wurde eine Summe von 70 Euro Schulgeld alsangemessen ausgewiesen und ein staatlicher Ausgleich für geringverdienendeEltern als notwendig und rechtlich begründet angesehen. Das Verwaltungsgerichtübergeht in seinem aktuellen Urteil diesen umstrittenen Punkt und hält dieRegelung des Schulgeldes durch ein einkommensbezogenes Staffelmodell fürzulässig. Des Weiteren unterscheidet das Gericht zwischen laufenden und Investitionskosten,wobei letztere vom Gericht ausgeblendet werden (ca. 36 Europro Schüler und Monat). Hierbei wird zum Beispiel nicht berücksichtigt, dassdie Waldorfschulen ihre Lehrkräfte selbst ausbilden – dies wird nicht in denlaufenden Kosten des Bruttokostenmodells zur Berechnung der Kosten einesSchülers berücksichtigt. „Eine durchschnittliche Schulgeldhöhe von 150 Europro Schüler ist sozialpolitisch eine Katastrophe“, so Hüttig weiter. „Auch dievom Gericht gerechtfertigte, geringere Bezahlung der Lehrkräfte ist untragbar.“Ebenfalls sei die Aussage, dass Waldorflehrer schlechter qualifiziert wären,nicht hinnehmbar, da inhaltlich falsch.Fragwürdig bleibt für die Waldorfschulen vor allem, ob das angestrebteStaffelmodell des Schulgeldes nach Elterneinkommen überhaupt umsetzbarsei, da für jeden Schüler eines geringverdienenden Elternhauses ein Schülerbesserverdienender Eltern die Schule besuchen muss. In einkommensschwachenGebieten ist dies ein nahezu undenkbares Modell. Wesentlich ist dieHöhe des durchschnittlichen Schulgeldes, und dieses ist wegen zu geringerLandeszuschüsse zu hoch. Derzeit wird geprüft, inwiefern verfahrenstechnischweitere Schritte gegen das Urteil eingeleitet werden können.In Baden-Württemberg besuchen im Schuljahr 2012/13 rund 24.000 Schüler die58 Freien Waldorfschulen.02/13 Kiesteichente


und um die SchuleWOW DAY - Schüler helfen SchülernPressemitteilungPerspektiven schaffen für Bildungseinrichtungen weltweitBerlin, 13.6.2013/JH.Mit der Kampagne „Waldorf One World“ (WOW) helfen jährlich mehreretausend Waldorfschüler in aller Welt von Berlin nach Riga, in Bangkok oderBuenos Aires, Spendengelder zu sammeln. Seit vielen Jahren werden somitWaldorfinitiativen weltweit gefördert- der Trend ist steigend.Die Teilnahme am WOW-Day hat seit 1994 stetig zugenommen: Waren esdamals noch 12 Waldorfschulen, so haben 2012 bereits 244 Schulen und Einrichtungenam WOW-Day mitgewirkt. „Die Schüler lernen bei der Gelegenheit,welche weitreichende Wirkung ihre Geste besitzt“, berichtet die WOW-DayLeiterin Olivia Girard, „ob sie einen Sponsorenlauf, einen Kuchenverkauf odereine andere Spendenaktion organisiert haben“. Den Schülern ist es wichtig,sich auch dieses Jahr am 26. September 2013 zu mobilisieren, um anderenKindern und Jugendlichen gleichwertige Bildungschancen zu eröffnen.Die Initiativen, denen die Spendengelder zugute kommen, sind zahlreich undvielfältig: In Israel begegnen sich an der ersten arabischen Waldorfschuleverschiedene ethnische und religiöse Gruppen. Im gemeinsamen Schulalltaglernen die Kinder vorurteilsfrei miteinander zu spielen und umzugehen. Einenach dem großen Erdbeben eröffnete Landschule in Haiti ermöglicht Kindernaußerhalb der Hauptstadt Port-au-Prince den Schulbesuch. In São Paulo,Brasilien, erhalten Kinder und Jugendliche aus extremen Armutsverhältnissendie Chance, dem Einfluss von Gewalt und Drogen zu entgehen, indem ihnengezielt Schulunterricht, Nachhilfe und Workshops angeboten werden.Ebenfalls durch den WOW-Day gefördert werden sozialtherapeutische undheilpädagogische Projekte, insbesondere in Ländern, in denen es kaum Perspektivenfür Menschen mit Behinderungen gibt. Beispielsweise profitieren inMedellín, Kolumbien, behinderte Kinder und Erwachsene von der Möglichkeit,in der dortigen Gemeinschaft zu leben und dazu handwerkliche Grundlagenim Weben, Backen und Tischlern zu erlernen. In einer Einrichtung in Lahore,Pakistan, können sich 140 behinderte Menschen in der Textilwerkstatt, einerHolzwerkstatt und einer Bio-Bäckerei einbringen. Auch in Georgien erhaltenKinder und Erwachsene in der generationenübergreifenden LebensgemeinschaftTEMI Zukunftsperspektiven.Die WOW-Day Kampagne wird von den Freunden der Erziehungskunst RudolfSteiners e.V. in Kooperation mit dem European Council for Steiner WaldorfEducation (ECSWE) und dem Bund der Freien Waldorfschulen koordiniert.Rund 372.000 € kamen letztes Jahr den Waldorf- und Sozialeinrichtungen in 25Ländern zugute, d.h. es wurden 100% der Schülerspenden direkt an die Projekteweitergeleitet. Alles deutet darauf hin, dass der steigende Trend anhältund 2013 unter dem Motto „Deine Initiative zählt“ noch mehr Spendengeldergesammelt und Perspektiven geschaffen werden können.Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.Die Freunde der Erziehungskunst setzen sich weltweit für über 600 Waldorfschulen,Kindergärten, heiltherapeutische und sozialpädagogische Projekteein und unterstützen sie in finanziellen und rechtlichen Fragen. Neben demWOW-Day fördert der Verein Bildungspatenschaften, sowie die notfallpädagogischeArbeit und Freiwilligendienste im In- und Ausland. Alle Spenden werdenzu 100 Prozent an die Einrichtungen weitergeleitet. Die „Freunde“ finanzierensich nicht über die Spendenbeiträge, sondern über Fördermitgliedschaft undgezielte Spenden für die Verwaltungstätigkeit.Bund der Freien Waldorfschulen e.V.Die derzeit 234 deutschen Waldorfschulen haben sich zum Bund der FreienWaldorfschulen e.V. mit Sitz in Stuttgart zusammen geschlossen, wo 1919die erste Waldorfschule eröffnet wurde. Die föderative Vereinigung lässt dieAutonomie der einzelnen Waldorfschule unangetastet, nimmt aber gemeinsameAufgaben und Interessen wahr.European Council for SteinerWaldorf Education (ECSWE)Der europäische Rat fürWaldorfpädagogik beinhaltet 26nationale Waldorfvereinigungenund repräsentiert damit über700 Waldorfschulen in Europamit über 147.000 Schülern.PressekontaktJennifer Hille, ÖffentlichkeitsarbeitWeinmeisterstr. 16 | 10178 BerlinTel +49 (0)30 617026 35 | Fax +49 (0)30 617026 33 j.hille@freunde-waldorf.deSebastian BergAuch unsere Schule wird sich im Herbst am 27. September wieder beimWOW – Day beteiligen. Zurzeit laufen bereits Vorbereitungen für eine großeMalaktion. Initiative ist gefragt. Von Eltern, Schülern und Kollegen. RealistischeIdeen werden umgesetzt. Wer Unterstützung braucht, Fragen hat oder Partnerfür die Realisierung einer tollen Idee , wendet sich gleich zu Schuljahrsbeginnan mich.Veranstalter: Anthroposophische Gesellschaft in Mannheim undDr. Ernst Schuberth, ab am Freitag, 1. November 2013 , 20 Uhr.Zu reservieren. info@akademie-waldorf.de, Tel. 30 94 80 (ab 01.10.13)„Die Prüfung der Seele“Zweites Mysteriendrama Rudolf Steiners:Einführungsvortrag am Freitag, 1. November 2013 , 20 Uhr im Rudolf Steiner-Hausvon Dr. Ernst SchuberthAufführung am Samstag, 2. November 2013, 14:00-21:30 UhrAkademie für Waldorfpädagogik MannheimWie ist das möglich? Dreihundert Menschen blicken sechs Stunden lang aufeine Bühne und verfolgen konzentriert die Szenen eines Schauspiels. Diesesind wenig spektakulär, ohne großes Bühnenbild, ohne „special effects“,vielfach aus tiefsinnigen Dialogen bestehend, leise nach Ausdruck und Klarheitsuchend.Der nach Erkenntnis und Wahrheit strebende Mensch, der sich selbst erst begreifenlernt, der scheitert, um weiterzukommen, der sich verirrt und strauchelt,der sich selbst begegnet – all das berührt den Zuschauer der Mysteriendramenvor allem deshalb, weil er sich selbst in den Rollen wiederfindet.Nach dem großen Erfolg des Mysteriendramas „Die Porte der Einweihung“ aufder Mannheimer Bühne der Akademie für Waldorfpädagogik in der Zielstr. 28,folgt nun das zweite Drama „Die Prüfung der Seele“ als eine Weiterführung derVorgänge, die im ersten Drama bereits die Aktualität und innere Dramatik dessuchenden Menschen nachvollziehbar machten.Mit der Neuinszenierung der Mysteriendramen Rudolf Steiners am Goetheanum(Dornach/Schweiz) im Jahre 2010 hat durch Gioia Falk und ChristianPeter die Sprachgestaltungs- und Schauspielkunst ein neues Niveau erreicht!Seit die vier Dramen in dieser Form auf der Dornacher Bühne sowie einzelnund in Ausschnitten auch an vielen anderen Orten zur Aufführung gelangten,reißt der Besucherstrom nicht mehr ab. Mannheim kann sich darauf freuen am2. November 2013 „Die Prüfung der Seele“ auf die Bühne zu bringen.Bernhard Merzenich02/13 Kiesteichente15


Hans-Müller-Wiedemann-Schule / Odilienschule / Abschlüsse Waldorfschule NeckarauFrühlingsfest und Spendenübergabeder Glaserei Simon in derHans Müller-Wiedemann SchuleJuchu, endlich war es soweit!Unser erstes Frühlingsfest konnte am 27. April mit doch frühlingshaften Temperaturenstattfinden.Mit Freude und großer Neugier wurde dieser Tag in unserer Schule erwartet.Nicht nur das neue Fest, welches anstelle unseres Sommerfestes stattfindensollte, sorgte für große Aufregung, sondern auch die freudige Erwartung einergroßzügigen Spende der Glaserei Simon, Mannheim Neckarau, zugunstenunseres Therapiefonds. Innerhalb der öffentlichn Monatsfeier präsentiertenunsere Schüler und Lehrer Beiträge, unter anderem aus den Unterrichten derEurythmie und der Musik. Besonders schön war die Vorführung mit Schülernaus drei Klassen, die das Gedicht von James Krüss „Der Garten des HerrnMing“ eurythmisch in tollen Kostümen darstellten.Eingebettet in diesen Rahmen übergab Jürgen Simon, Glasermeister undInhaber der Neckarauer Firma „Glaserei und Fensterbau Simon“, die sechsteSpende in Höhe von 2.500 € seiner seit drei Jahren laufenden Spendenaktionan unsere Schulleiterin Mona Dahm zugunsten des Therapiefonds. Seit ca.einem Jahr gibt es diesen Fonds an der Hans Müller-Wiedemann Schule.Er wurde für Familien und Erziehungsberechtigte eingerichtet, welche die Kostender Therapien für ihre Kinder nicht oder nur teilweise übernehmen können.An unserer Schule werden momentan folgende Therapien während der Schulzeitangeboten:– Heileurythmie– Musiktherapie– Rhythmische Einreibungen nach Wegman/Hauschka– Neurofunktionelle Reorganisation nach B. A. E. Padovan.Da es sich bei den von uns angebotenen Therapiearten teilweise um Therapienhandelt, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden,kann es in einigen Fällen zu Engpässen der Bezahlung kommen.Um dem Schüler/der Schülerin jedoch die notwendige Therapie zukommen zulassen, haben wir einen Fonds eingerichtet, der die Kosten der Therapie abdeckensoll. Somit wird gewährleistet, dass eine therapeutische Notwendigkeitsich nicht wirtschaftlichen Umständen beugen muss. Durch die Spende ist einwichtiger Beitrag dazu geleistet worden.Während des Festes selbst gab es die Möglichkeit für interessierte Eltern, mitAngeboten von Lehrern, unseren Unterricht in den Fächern Eurythmie, Malen,Musik und Sport kennen zu lernen. Die Schüler und Schülerinnen, Freunde undBekannte, Alt und Jung hatten währenddessen die Möglichkeit sich am reichhaltigenSalat-, Suppen- und Kuchenbuffet zu stärken oder zu basteln, malen,sich turnerisch zu bewegen, zu experimentieren und zu werken. Der Abschlussdes Frühlingsfestes fand in unserer Aula musikalisch und tänzerisch statt.Alles in allem war es ein wunderschönes Fest und wird auch nicht das letzteseiner Art gewesen sein. Schauen Sie im nächsten Jahr doch einfach selbstmal vorbei!!! Die HAMÜWIs freuen sich!!!!Saskia KressIch stürme die SchulchartsHallo ihr lieben an der OdilienschuleIch bin´s, Mathilde Eberle. Für alle, die mich nicht kennen - ich war von 2002bis 2012 auf der Odilenschule und bin mit einem guten Hauptschulabschlussgegangen. Ich habe es meinen lieben Lehrerinnen zu verdanken, aber auchein paar weiteren Begleitern, die mich 10 Jahre tatkräftig unterstützt haben.Vielen Dank! Ich bin jetzt auf der Berufsschule für Gesundheit/Pflege, um denRealschulabschuss zu machen. Es gibt auch Tage, an denen sehne ich michan die Odilienschule zurück. In der Odilienschule war es wie in einer Familie.Es ist nicht einfach, sich an eine neue Schule zu gewöhnen, aber ich habe esgeschafft. Die Berufsschulen sind lange nicht so schön, wie eine Waldorfschuleund auch die Schüler sind anders drauf. Der Unterricht und der Lehrplan sindanders als an einer Waldorfschule. Ich habe auf der Schule ein gutes Halbjahreszeugnis,und gute Voraussetzungen weiter zu machen. „Jeder ist seinesGlückes Schmied“, das habe ich von meinen Lehrerinnen gelernt. Jeder aufder Odilienschule kann es zu etwas bringen, wenn er will. Dazu drücke ich denSchülern die Daumen, dass alles gelingt, was sie sich vorstellen und wünschen.Ich hoffe, ich sehe euch/ Sie an einer Feier der Odilienschule wieder.Alles Gute für die Zukunft eure / Ihre Mathilde EberleHAUPTSCHULABSCHLUSSJonathanFlavio ConstantinFlorianSophieJonasCélineKristinaLorenzEremiasAaronIraLeonieTobiasAlinaIsabellPatriciaJuriDenizBehrensGennaroHauptmannHeinrichHildebrandJöstKernKneisLyschikMöhrkeMöllersReineckeSigmundSinghWehovskyWeidnerWeisYikilkanMITTLERE REIFELeaGülcinMichelle CharlineMilan JoshuaJulia ChristinaSophia MagdalenaDavidAnjaAlineAndreasSaskiaDilaraMarleneDilan MerveDirkSophiaJule SusanneAndréAnkAsciBahrBerhalterBrenneisBrummerEidFöllerFuchsHauptmannHermKalmisKneisKömürcüKrügerLenzLokatisMarek16 02/13 Kiesteichente


ENDE GUT ALLES GUTschulabschlüsse2013herzlichen glückwunsch zur bestandenen Prüfung:FACHHOCHSCHULREIFEDavid GaborJulian AlexanderJohannes WolfgangTim HolgerEva-MariaMaria JohannaLaura RebeccaDavid-SamuelJoshuaSimonKatharina LuiseHannah MariaAnnaYannik NoelClaudiaHannah MilenaEva MarieAnna Isabell02/13 KiesteichenteGelencserGennaroGräflHöflingKönigLausLöbMüllerNerzPahlingPiweckiRoschachSchleicherSchmittSobczakWanningerWeberWeishaarABITURLaura ElisabethKatharinaJannis NicolaiBertholdBenediktMarkusSara IsabelMichael SebastianLeander JohannesChristopher Johann WolfgangEva-MariaValentin JohannesMartinElisa MiriamLuiseSimon Nanouk WanjaAnika ClaraNora CarolineAnnikaJonnaLea PaulineLisa KatharinaLinus JakobTioWalzRichterKühnerRimmlerBlumenröderLorenzKnochenhauerJohannFrantzSchlegelSimonisAdlerFischerWeinkötzPflästererHoepnerSchillerKaschubowskiLechlerSteinfortSchüttIgelWernerSchnell17


Sommerfest der FreiZeitSchuleBeim Sommerfest im Garten derFreiZeitSchule geht es immer fröhlichund laut zu!Dieses Jahr wurde das Fest durchdie Kinder-Theatergruppe derFreiZeitSchule (unter der Leitung vonBrigitte von der Decken) eröffnet.Die Truppe spielte eine Szene ausdem Stück „König Drosselbart“, dassie seit 2 Semestern einstudieren.Am Samstag, den 20. Juli (15 Uhr)und am Sonntag, den 21. Juli (11Uhr) werden die Aufführungen imgroßen Saal der FreiZeitschule zusehen sein. Dann endlich wurde derschön geschmückte Garten mit allenStationen geöffnet: Die Kleinen durftenin der Edelsteinhöhle Schätze suchen,für die Größeren gab es Kistenklettern,Papierschöpfen, Postkarten durften bemalt und mit einem Luftballon inWind und Himmel geschickt werden, auf der Seifenrutsche wurde unter lautemJohlen gerutscht und gespritzt. Als ein großes Gemeinschaftswerk vieler großerund kleiner Hände wurde mit Ton eine phantasievolle Landschaft gestaltet. Werdurch all das Tun Hunger bekam, konnte sich an Café und Kuchen, Brezelnund selbstgebackener Pizza laben. Über dieses wunderbare, sommerliche Geschehenlegte sich wie von Zauberhand Akkordeonmusik und Sonnenschein.Es war ein gelungenes Fest!Elke SchäferDie Brückengruppe im Hort an derFreiZeitSchule stellt sich vorKinder, die im September 2013 nicht eingeschult werden und zu groß für denKindergarten sind, überbrücken gemeinsam das nächste Schuljahr in unsererneuen Gruppe im Hort an der FreiZeitSchule. Wir werden viel Zeit draußenverbringen, zur Silberpappel zum Frühstücken spazieren oder die Auenwäldererkunden; auch das Naturspielgelände steht uns zum Feuer machen, Apfelsaftpressen und vielem mehr zur Verfügung. Wir versuchen den Kindern verschiedeneProzesse im Haus (Kochen, Backen, Raumpflege) und im Garten(säen, ernten, verarbeiten, genießen!) transparenter zu gestalten und erlebbarzu machen. Dadurch lernen die Kinder ganzheitlich. Es werden alle Sinneangesprochen, jedes Kind wird individuell auf seine Einschulung vorbereitet.Konzentration und Ausdauer können sie bei den künstlerischen und handwerklichenTätigkeiten stärken. Wir wollen das Miteinander der Gruppe und dasSelbstbewusstsein des Einzelnen stärken, verbinden erlebnispädagogischeElemente, psychomotorische Ansätze und lassen viel Raum für freies Spielen.Da die Gruppe ganz neu eingerichtet wird, freuen wir uns über Möbel oderSpielsachen, Spielgeräte. Vielleicht haben Sie im Keller oder auf dem Dachbodennoch ausrangierte Spielständer, Bälle, Roller, etc. die sie bzw. ihre Kindernicht mehr benötigen ...Susanne RothfussWir erreichten den Postsportvereinsplatz rechtzeitig. Andere Horte kamenmit uns an. Wir bauten geübt unseren Pavillon an gewohnter Stelle auf undbreiteten die Decken aus.Bei den Veranstaltern herrschte Unruhe. Die Trainer wurden gebeten zu ihnenzu kommen und wir erfuhren, dass beschlossen wurde, das Turnier an einemTag durchzuziehen, anstatt an zwei Tagen. Der Grund waren die dauerregnerischenWetterprognosen für Mittwoch. Das bedeutete für die Spiele Verkürzungder Spielzeit von 10 Minuten auf acht Minuten. Es waren 14 Hortteams anwesend,die miteinander spielten. Bei der Begrüßungsparade, bei der die Spielermit ihren Teams einziehen, wurden wir folgendermaßen vorgestellt: „Und hierder Hort der FreiZeitSchule, der diesmal den FC Freiburg darstellt. Die letztenJahre dreifacher Sieger, Titelverteidiger des Hortturniers.“Der Tag war heiß, sonnig und wir feuerten unsere Fußballspieler bei jedemSpiel mit Eifer an. Alle hatten viel Freude. Unser Banner, ein altes Bettlacken,eignete sich hervorragend als Schattenspender. Der straffe Zeitplan derTurnierleitung war sehr anstrengend. Verschiedene Horteltern besuchten unswährend des Turniers und standen ihren Kindern bei dem großen Ereignis zurSeite. Unser Fußballteam erhielt den fünften Platz von 14 teilnehmenden Hortteams.Bei dem Länderquiz gewannen ebenfalls zwei Hortmädchen von uns.Unsere Mädchen und Jungen haben sich prima geschlagen. Weiter so!Anja DrescherDas neue Programm der FreiZeitSchule fürHerbst 2013/14 ist da!Unter www.freizeitschule.de ist es im Internet zu sehen mit Anmeldemöglichkeit.In unserem Büro nehmen wir bis 24. Juli in der Zeit von 8 bis 13 Uhr auchgerne persönlich Ihre Anmeldung entgegen.Während der Sommerferien ist das Büro geschlossen. Anmeldungen per E-mailwerden in Abständen bearbeitet, so dass eine Antwort bis Kursbeginn garantiertist.KunstSommerKunstBereits im 8. Jahr findet die Sommer-Kunst in unseren Ateliers und im Gartenstatt. In folgenden Kursen gibt es noch (einige wenige) freie Plätze:Aktzeichnen – Porträtzeichnen mit Christine Proske, 26. bis 28. JuliIntensivkurs Zeichnen mit Christine Proske, 2. bis 4. AugustBildhauen mit Holz und Stein I mit Karin Schmiedebach, 7. bis 11. AugustBildhauen mit Holz und Stein II mit Karin Schmiedebach, 13. bis 18. AugustSommermalerei mit Heike Wiggers, 4. bis 7. SeptemberSegelfreizeit für Erwachsene mit Helmut Pfeiffer und Manuel Wilke, 9. bis 15.SeptemberWeitere Informationen über unsere Kurse und Anmeldung:FreiZeitSchule, Neckarauer Waldweg 145, 68199 MannheimTel. (0621) 856766Email:info@freizeitschule.de, www.freizeitschule.deMannheimer Marathon 2013Das Hortfußballturnier in den PfingstferienAm Dienstagmorgen war es so weit. Die Sonne schien und alle Fußballkinderwaren auf ihre fertigen Trikots gespannt. In großer Ungeduld wollte jeder seinT-Shirt zuerst anziehen, damit es losgehen kann. Doch der einachsige Bollerwagen,den wir bepacken wollten, hatte über Nacht platte Reifen bekommen.Rene zog mit Joshua und Daniel los, die Reifen auf zu pumpen. Doch dieSchläuche waren kaputt. Schnell haben die großen Jungens von den kleinenHortfahrrädern die Räder abmontiert und auf den Bollerwagen umgewechselt.Not macht erfinderisch! Hurtig packten wir alle zurechtgelegten Proviantkästenmit Nahrungsmitteln und Getränken, das Zelt mit den Decken und den leckerenKuchen der Horteltern, auf den Wagen.Bereits zum zweiten Mal nahm eine Staffel des Werkhofs am MannheimerMarathon teil. Nach anstrengender Vorbereitung belohnten sich die Läufermit einer erfolgreichen Teilnahme.Herzlichen Glückwunsch!Andreas Schlage-Seydlitz18 02/13 Kiesteichente


TERMINE / ANZEIGEN / STELLENANGEBOTEDrei Öffentliche Vorträge im Rudolf Steiner-Haus, Zielstraße 26a,68169 Mannheim, jeweils Dienstag, 20 Uhr„ Vom Genius Europas“EU-oder Europa?„Die Entscheidungsfrage der europäischen Ich-Entwicklung“: 01.10.2013Herbert Ludwig„Mitteleuropa - Ein geistig zu erringender Impuls“: 08.10.2013Rainer Bode„Kaspar Hauser-das Kind Europas“ : 15.10.2013Was bedeutet sein Schicksal für die Entwicklung Europas?Prof. Eckart BoehmerVeranstalter: Anthroposophische Gesellschaft in MannheimWir suchen ab dem 01.09.2013 für unseren dreigruppigen Kindergarten mit insgesamt 50 Kindern einen Koch / eine Köchin, die für unsere Kinder auf biologisch-­‐dynamischer Basis ein vollwertiges, vegetarisches Mittagessen zaubert. Arbeitszeit: 10.00-­‐13.00Uhr (15 Stunden/Woche) Wir sind ein engagiertes, aufgeschlossenes Kollegium und freuen uns auf Ihre Bewerbung mit Ihrem frühestmöglichen Eintrittstermin und Ihrer Gehaltsvorstellung vorzugsweise per E-­‐Mail. Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik e.V. Kurt-­‐Schumacher-­‐Str. 15 69469 Weinheim E-­‐Mail: info@waldorfkindergarten-­‐weinheim.de kleinanzeigen / stellenangebotStellenausschreibung Lehrkraft3 Zimmer-Wohnung gesuchtJunges Paar -Er (27) Krankenpfleger bei Pflegedienst SoPHia, Sie (24) Studentinder Waldorfpädagogik-sucht ein neues Zuhause, gerne mit Balkonoder Gartenmitbenutzung bevorzugt in Mannheim Neckarau, Lindenhof oderAlmenhof. Einzug ab Mitte August 2013 möglich.Christoph Prange und Julia BekKontakt: 0176-32924629, 0178-1455549Familie sucht Wohnung zum Kauf od. zur Miete ab Sept. 20132-3 Zimmer, 50-60 qm, Mannheim-Neckarau, Nähe Waldorfschule,oder gerne auch eine WohngemeinschaftKontakt: flur-theater@web.de0033-469-97 00 38 (Telefonnummer bis 31.7.)Ab August 09778-74 88 18Mitarbeit in Arztpraxis in Neckarau zum Oktober 2013 gesucht(Anmeldung, Verwaltungstätigkeit und Patientenversorgung)Praxis Dr. Walter Pohl, Arzt für Allgemeinmedizin,Friedrichstr. 10, 68199 MannheimKontakt: Tel. mobil 01713223870, Tel. 0621 856343, Fax: 0621 861142Die Werkhof Mannheim gemeinnützige GmbH führt berufsvorbereitendeBildungsmaßnahmen durch. Zielgruppe sind noch nicht ausbildungsreifeJugendliche und junge Erwachsene.Wir suchen eine Lehrkraft in Teilzeit (20 Stunden) mit- abgeschlossenem Fachhoch-/ Hochschulstudium.- ersatzweise wird eine abgeschlossene Fachschulausbildung(z.B. Techniker) bzw. eine abgeschlossene Meister- oder Fachwirtausbildungakzeptiert, soweit zusätzlich eine mindestens dreijährige beruflicheErfahrung sowie eine einjährige pädagogische Erfahrung vorliegen.Erwünscht sind- Bezug zur Waldorfpädagogik.- Erfahrung in pädagogischer Arbeit mit Gruppen.- Erfahrung mit Förderschülern.Zu den Aufgaben gehört, eine Eingangsanalyse (Stärke-/ Schwächenprofilder schulischen Kenntnisse und Fertigkeiten) zu erstellen.Allgemeinbildende Fächer und Wirtschaftskunde, z.B. Umgang mit Geld,sollen unterrichtet werden. Eine Vorbereitung auf die Berufsschule soll stattfinden.Ebenso sollen Lern- und Arbeitstechniken vermittelt werden. WeitereSchwerpunkte sind Motivation der jungen Menschen, soziales Lernen undUmgang mit Konflikten.Der Bewerber sollte belastbar, teamfähig, kreativ sein und gerne mit jungenMenschen arbeiten.Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:Werkhof Mannheim gemeinnützige GmbH, Neckarauer Waldweg 13168199 Mannheim, Tel.: 0621/ 8033484 oder 0621/ 803305702/13 Kiesteichente19


VeranstaltungskalenderSeptember 2013Näheres unter www.waldorfschule-mannheim.deSEPTEMBERMontag, 09. September: Erster SchultagFreitag, 27. September: ErntedankfestFreitag, 27. September: WOW-DaySamstag, 28. September: Herbstfest, Tag der offenen Tür im Waldorfdreieck, 11:00 Uhr – 17:00 UhrSamstag, 28. September: 17:15 Uhr Herbstkonzert des Sinfonieorchesters der Freien WaldorfschuleMannheim unter der Leitung von Johannes CornOKTOBERFreitag, 18. Oktober: Klassenspiel der 8a, 19:30 Uhr, AulaSamstag, 19. Oktober: Klassenspiel der 8a, 19:30 Uhr, AulaMittwoch, 23. Oktober – Freitag, 25. Oktober: KollegiumsarbeitNOVEMBERDienstag, 05. November: „Geomantie“ Vortrag von Hans Joachim Aderholt 20:00 Uhr, KonferenzraumSamstag, 9. November: Öffentliche Monatsfeier 09:00 Uhr und 11:00 UhrDienstag, 19. November: Tagung „Waldorfschule und Gemeinschaftsschule – Anregungen undBezüge“ Aula, 10:00 Uhr – 18:00 UhrSamstag, 23. November: Basar, auf dem SchulgeländeSamstag, 30. November: Weihnachtsoratorium des WSODEZEMBERSonntag, 01. Dezember: Weihnachtsoratorium des WSOFreitag, 06. Dezember, Adventliches MusizierenDonnerstag, 12. Dezember: WeihnachtsfeierSonntag, 15. Dezember: Paradeisspiel, 16:00 Uhr FreizeitschuleSonntag, 15. Dezember: Christgeburtspiel ca. 17:00 Uhr Aula der Schule- Alle Angaben ohne Gewähr, aktualisierte Termine unter www.Waldorfschule-mannheim.de -FerienplanSommerferienKurzferienHerbstferienWeihnachtsferienFaschingsferienOsterferienPfingstferienSommerferienDo. 25.07.13 bisDo. 03.10.13 bisDo. 24.10.13 bisFr. 20.12.13 bisSa. 01.03.14 bisFr. 11.04.14 bisSa. 07.06.14 bisDo. 31.07.14 bisSo.So.So.Di.So.So.So.So.08.09.1306.10.1303.11.1307.01.1409.03.1427.04.1422.06.1414.09.14TermineElternratTermine des Elternrates undder Elternschule folgen imneuen Schuljahr und werdenmit der Wochenpost bekanntgegeben.nächsterRedaktionsschluss21.10.2013Erscheinungstermin23.09.2013impressum:Herausgeber:Freie Waldorfschule MannheimWaldorfschulverein e.V.Neckarauer Waldweg 13168199 Mannheimwww.waldorfschule-mannheim.deTel. 06 21 / 12 86 10 - 0Fax 0621 / 12 86 10 - 21bankverbindung:Stadtsparkasse RNNMannheim-Neckarau(BLZ 67 050 505)Konto 30 156 188grafik und satz:Ralf Mager, Mannheimwww.ralfmager.dedruck:Druckerei Schwörer GmbH & Co.KGwww.druckerei-schwoerer.deAuflage 2000 Exemplareredaktion:Sebastian Berg0621 - 12 86 10 - 12Johannes Bleckmann0621 - 9 780 474Stephanie FabianTel. 0171 - 9 377 71 2Sylvia LöfflerTel. 0621 - 43 29 57 48Ralf MagerTel. 0621 - 41 22 23e-mail:redaktion@fws-ma.deinfo:Die “Kiesteichente” veröffentlichtnur namentlich gekennzeichnete Texte,für die deren Autoren die alleinige Verantwortungtragen. Darüberhinaus behältsich die Redaktion vor, Artikel in Absprachemit den Autoren zu kürzenund zu redigieren.wichtig:Bitte Beiträge senden an:kiesteichente@fws-ma.de oderauf CD ROM im Schulbüro abgeben.schreib doch mal `was:die Redaktion der Kiesteichentearbeitet ausschließlich ehrenamtlich.Die Zeitung lebt von ihren/eurenBeiträgen.kontakt:telefonisch oder per E-Mail:siehe oben unter RedaktionHerzliche GrüßeDie Redaktion2002/13 Kiesteichente

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