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egelmäßig vom Schneeballblattkäfer unddessen Raupen frequentiert werden. Diesewiederum dienen zahllosen Vögeln alsNahrung. Leider wird auch dieser wichtigeStrauch viel zu selten gepflanzt.Im Garten sollten die genannten Sträucherdaher nicht fehlen.Insbesondere der Faulbaum und die Schlehehaben als Garanten für eine größtmöglicheArtenvielfalt in Garten oder Balkon einenStammplatz verdient.Bestand an heimischen Laubbäumen:Wer Platz hat, tut auch viel für die Natur,wenn er einen Bestand ökologisch wertvollerheimischer Laubbäume pflanzt.Hervorzuheben sind besonders die folgendenBaumarten, die zahlreichen Schmetterlingen,Faltern und deren Raupen ebenso alsNahrungsgrundlage dienen wie diversen oftprächtigen Bockkäfern oder Blattkäfern:Für den Blütenreichtum sorgt derSommerflieder, wobei besonders die Sortebuddleja davidii pink delight aufSchmetterlinge, Schwebfliegen und Hummelneine magnetische Anziehung ausübt.Die Beeren des Schwarzen Holunder sind beiVögeln äußerst beliebt.Von ökologisch minderer Bedeutung,gleichwohl (leider) häufig gepflanzt: derHartriegel.Foto: Rosenkäfer, Peter Smola / pixelioEiche (Stieleiche und Traubeneiche), Pappel(Zitterpappel und Schwarzpappel), Weide(insbesondere: Salweide, Reifweide,Lorbeerweide) und Erle (Schwarzerle undGrauerle).Aber auch heimische Laubbäume wie Birke,Hainbuche, Gartenapfel, Pflaume oderEberesche (= Vogelbeere) sind vonökologisch wichtiger Bedeutung für dieheimische Tier-, Vogel- und Insektenwelt.Foto: Weißdorn, Insekten, Angelika / pixelio.deFeldahorn, Hartriegel, Kornelkirsche undLiguster werden zwar oft vonLandschaftsarchitekten gepflanzt, sind jedochallesamt von minderer ökologischerBedeutung für die heimische Tierwelt.Die Eiche bietet Lebensraum für weit über1.000 Arten und ist damit Spitzenreiter imArtenkarussel.An Zitterpappel und Erle finden sich häufigschöne Blattkäfer, etwa der blaueErlenblattkäfer. Ganz abgesehen davon istdie Zitterpappel Nahrungspflanze für einigeRaupen der schönsten heimischen TagfalterV.i.S.d.P.: Bund Naturschutz, Landesfachgeschäftsstelle, Bauernfeindstr. 23, 90471 Nürnberg 6

und Nachtfalter, etwa der des kleinenSchillerfalters oder des BlauenVon ökologisch minderer Bedeutung,gleichwohl (leider) häufig gepflanzt: derAhorn.Ahorn und Esche werden leider allzu oftgesetzt, obwohl deren ökologischer Wert fürdie heimische Tierwelt gering ist.Foto: kleiner Schillerfalter,Dieter Haugk / pixelio.deOrdensbandes. Leider findet manhierzulande die ökologisch bedeutsame Erleviel zu selten. Schwarzerle und Grauerlefallen ebenso wie die Zitterpappel allzu oftder ökologisch fatalen Auslichtung derWälder von vermeintlich wertlosen„Weichhölzern“ zum Opfer.Wer seinen Garten mit heimischenLaubbäumen und Wildsträuchern anstatt mitKoniferen oder Ziersträuchern (leider immerbeliebter, gleichwohl alles andere alsheimisch und ökologisch schlicht unsinnig:der Kirschlorbeer) ausstattet, wird reichesLeben ernten. Nicht nur Hummeln,Schmetterlinge und Falter, auch eine Vielzahlseltener Vögel wird sich bald einfinden.Naturgartenidee:Ich würde mich freuen, wenn ich dem einenoder anderen Garten- oder Balkonbesitzerdie Naturgartenidee näher bringen konnte.Auch bei den für die Tierwelt unschätzbarwichtigen Weiden setzt die Fortwirtschaftgerne die Säge an. So leben an denschmalblättrigen Weidenarten, etwa derReifweide oder der Korbweide, die Raupenso atemberaubend schöner Falter wie diedes Abendpfauenauges oder des RotenOrdensbandes. Die Salweide ist ohnehin eineder bedeutendsten Nahrungspflanzen fürRaupen heimischer Tagfalter und Nachtfalter.Es gibt natürlich noch weitere wichtigeElemente eines Naturgartens, die hier nichteigens erwähnt wurden, etwa ein Gartenteich(für Libellen, Frösche, Ringelnattern undMolche), ein Komposthaufen (für RosenkäferVon großer Bedeutung für die Tier- undInsektenwelt sind auch die genanntenObstbäume, etwa Apfelbaum oder Pflaume.Die Hainbuche ist Nahrungspflanze soauffälliger Käferarten wie dem Feldmaikäferoder dem Gartenlaubkäfer.Die Beeren der Eberesche sind eine wichtigeNahrungsquelle für zahlreiche Vogelarten.Foto: Kurt Brodbeck / pixelio.deoder Nashornkäfer), Totholz und alteBaumstämme (am besten Eiche!) fürHirschkäfer und Bockkäfer, ein Reisig- oderV.i.S.d.P.: Bund Naturschutz, Landesfachgeschäftsstelle, Bauernfeindstr. 23, 90471 Nürnberg 7

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