Gute Gemeinschaft trägt reiche Früchte - Vivawest Wohnen GmbH

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Gute Gemeinschaft trägt reiche Früchte - Vivawest Wohnen GmbH

ei unsD as M agazin für die Kunden von VIVAWEST Dezember 2013Über den Gartenzaun:Siegfried Wlcek (links)und Josef Reischlbegutachten ihre Ernte4 Weihnachtskartenfür SieGute Gemeinschaftträgt reiche FrüchteIntakte Nachbarschaften sind in vielen Siedlungen zu findenWOHNENFarbgestaltungund was siebewirken kann S.12INFORMIERENQuartier mitviel Grünmitten in Essen S.6LEBENAlte Adresse,neues Gesicht:Breuskesbach S.16BERATENSo finden Siezu unserenHandwerkern S.28


EDITORIALEINE SIEDLUNGFÜR FAMILIENZu Besuch beiFamilie Günther inBottrop-BatenbrockSeite 10MEHR LEBENS-QUALITÄTSiedlung Breuskesbachwird revitalisiertSeite 16MünsterVIVAWEST hat 14 Kundencenter(KC) und 5 Außenstellen (AS).Ihr jeweiliger Zuständigkeitsbereichist an den unterschiedlichenFarben abzulesenINHALTFOTO: KIRSTEN NEUMANNRobert Schmidt,Vorsitzender derGeschäftsführungvon VIVAWESTLiebe Leserinnen,liebe Leser,Weihnachten im Kreis der Familie unterdem festlich geschmückten Tannenbaumist alljährlich einer der stimmungsvollstenMomente. Bei aller Besinnlichkeit:Vergessen wir nicht diejenigen, die anHeiligabend allein zu Hause sitzen.Vielleicht wohnt so jemand nur eine Wandvon Ihnen getrennt. Oder gibt es jemandenin ihrem Haus, über den Sie sichin diesem Jahr geärgert haben, weil er zulaute Musik gehört hat oder immer denMüll neben die Tonnen wirft? ZeigenSie gerade in diesen Tagen, dass Sie einNachbar mit einem großen Herz sind.Gehen Sie auf die Menschen zu, undschenken Sie Ihnen eine Geste der Versöhnung.Und laden Sie die Einsamen ein.Ich kenne viele Beispiele für gelebteNachbarschaft zwischen VIVAWEST-Mietern, und das nicht nur zur Weihnachtszeit.Ich bedanke mich bei allen, diesich um den Hausfrieden verdient machen.Für das neue Jahr wünsche ich Ihnenalles Gute, Gesundheit und viel Glück.IhrAachenWassenberg-WeezeWegbe rgAS HückelhovenHückelhovenÜbach-PalenbergBaesweilerHerzo-genrath AldenhovenAl sdorfKC AachenWürselenEsc hweilerDattelnAS Marl Oer-SelmWerneErkenschwickHünxeMarl KC Recklinghausen KC LünenVoerdeBottropAlpenKC DinslakenHertenWaltropBergkamenReckling-LünenGladbeckhausenRheinberg DinslakenCastrop-K amenGelsen-Rauxelkirchen KC HerneAS Kamp-LintfortKC BottropOber-HernehausenKC Dortmund UnnaIssumKamp-LintfortKC Gelsen kirchenRheurdtKC EssenHolzwickedeBochumDortmundNeuki rchen- KC MoersVluynMoersEssenWacht en-KC DuisburgWittenSchwertedonkMülheimKempena.d. RuhrDuisburgIserlohnHagenKrefeldMö nc hengladbachErkelenzHamminkelnMeerbuschNeussENTSPANNUNG PURNordrhein-Westfalen hateine Vielzahl attraktiver Saunenund Thermen zu bietenSeite 30Düsseld orfDo rmagenRatingenKC DüsseldorfHürthErkrathKölnDorstenMettmannLangenfeldLeverku senKC LeverkusenAS KölnBonnHalternWupp er t alOlfenGROSSE WIRKUNGMit der richtigen Auswahlder Farben wird eszu Hause wohnlicherSeite 12BönenHammAhlenKC HammAS AhlenBeckumWir wünschen unserenKunden frohe Festtageund einen gutenRutsch ins neue Jahr!VIVAWEST hat Betriebsruhe vom23.12.2013 bis 1.1.2014 inklusive.Bei Notfällen sind wir für Sie überIhren KiM-Partner erreichbar,den Sie auf den Seiten 28/29 desMagazins oder alternativ unterwww.vivawest.de/kundenservice/servicekontakte.html finden.Bei Störungen oder Ausfällen imFernseh- oder Multimediabereichkontaktieren Sie bitte MarienfeldMultimedia unter 0209/35975900.4 NEUES VON VIVAWESTPlanung für den Marathon undJubiläum in der Zechenkolonie6 BAUBEGINN IN ESSENIn der Innenstadt entsteht dasQuartier „Limbecker Höfe“7 ENERGIE TREIBT DIE MIETEWas hinter der Teuerung steckt8 PROFIS RÄUMEN SCHNEEVIVAWEST Dienstleister HVGübernimmt den Winterdienst10 BEI UNS ZU HAUSEFamilie Günther ausBottrop im Porträt12 DER RICHTIGE TONEine gute Farbauswahlsorgt für Atmosphäre15 VORSICHT MIT KERZENTipps zur Brandvorbeugung16 ARBEIT AM IMAGEBreuskesbach erhält neuenNamen und neues Gesicht18 GUTE NACHBARSCHAFTFür nette Hausgemeinschaftengibt es zahlreiche Beispiele21 SAUBERE ARBEITDachziegel reinigen die Luft22 DANK AM EHRENAMTSTAGEngagierte Mieter eingeladen23 KINDERSEITEPlätzchen für Vögel24 REZEPTEDie richtige Soße machts26 RÄTSELHier wird Ihr Wissen belohnt28 WAS SIE WISSEN SOLLTENVIVAWEST informiert undbeantwortet Ihre Fragen30 FREIZEITAuszeit für einen TagCOVER: CATRIN MORITZ, VIVAWEST; FOTOS: CATRIN MORITZ, VIVAWEST, THINKSTOCK, DULUX, CAROLUS THERMEN AACHEN2 BEI UNS DEZEMBER 2013DEZEMBER 2013 BEI UNS 3


INFORMIERENNachrichten aus dem UnternehmenGemeinsam fürdas DichterviertelDie Stadt Duisburg, ihre EntwicklungsgesellschaftEG DU undVIVAWEST wollen ihre Kooperationzur Förderung des Quartiermanagementsim Dichterviertel fortsetzen. Inden nächsten drei Jahren sollen mehrals 260.000 Euro für Maßnahmen zurUnterstützung und Stabilisierung derNachbarschaften, zur Integration derVertragsunterzeichnung: VIVAWEST-Geschäftsführer Dr. Norbert Ripke,Kundencenterleiterin Andrea Wenzel,Quartiermanagerin Sabine Malon,OB Sören Link und EG-DU-GeschäftsführerHeinz Maschke (von links)Bewohner sowie zur Verbesserungdes Quartierimages bereitgestelltwerden. „Die Vivawest Stiftungsponsert die Aktivitäten jedes Jahrmit 47.000 Euro, die Stadt Duisburgschießt 40.000 Euro zu“, sagt UweGoemann, Geschäftsführer derVivawest Stiftung. Aber nicht nur denGeldgebern liegt das Dichterviertelam Herzen. Viele Bewohner setzensich für die Siedlung ein. Im Anschlussan die Unterzeichnung des Kooperationsvertragsam 18. Oktober wurdenzwölf ehrenamtliche Helfer geehrt,die sich im Mieterbeirat oder alsKarree-, Spielplatz- oder Baumscheibenpatenengagieren.Jubiläum in der KolonieMinister Groschek gratuliert Zechensiedlung in Ahlen100 Jahre Zechensiedlung Neustadt inAh len feierten ehemalige und aktuelleKoloniebewohner am Samstag, den 14. September,in der Lohnhalle der stillgelegtenZeche Westfalen. Als Gratulanten kamenauch Michael Groschek, Minister für Bauen,Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehrdes Landes Nordrhein-Westfalen, undVIVAWEST-Geschäftsführer Hans-JürgenSchneider zu der Festveranstaltung.VIVAWEST bewirtschaftet in der Kolonie,die 1911 für die Belegschaft der ZecheWestfalen nach dem Vorbild der englischen„Gartenstadtbewegung“ gebaut wurde,etwa 900 Wohnungen. Früher beliebt wegengünstiger Mieten und der Nähe zumArbeitsplatz, wird die Kolonie heute nichtnur wegen ihres historischen Charmes geschätzt,sondern auch aufgrund der besonderenLebensqualität, die die Bewohnerhier vorfinden.Den Charakter der Kolonie will VIVA-WEST auch in Zukunft bewahren, versprachHans-Jürgen Schneider in seinem Grußwort.Aber, so fügte er hinzu und zitierteden Komponisten Gustav Mahler, Traditionsei Bewahrung des Feuers und nichtAnbetung der Asche. Ein Gedanke, den derBauminister in seiner Rede mit dem Hinweisunterstützte, dass ein solches Quartiernicht nur unter Denkmalschutzaspekten zubetrachten sei, sondern als „lebendigerSozialraum“, in dem Nachbarschaft gelebtwerde. Diesem Anliegen fühlt sichVIVAWEST verpflichtet. Gelegenheit, dieNachbarn zu treffen und alte Kontakteaufzufrischen, bot das Stadtteilfest am21. September. VIVAWEST spendierte ausdiesem Anlass 300 Liter Freibier.NRW-Bauminister Michael GroschekPosten und zwitschern für unsere MieterBoris Becker tut es, der Papst tut es, und auch VIVAWEST tut es: Wir „zwitschern“Neuigkeiten auf der Online-Plattform Twitter und posten Nachrichtenaus dem Unternehmen, Vermietungskampagnen, aber auch wissenswerte Tipps rundums Wohnen und Leben auf Facebook. Folgen Sie Ihrem Wohnungsunternehmen aufTwitter, oder werden Sie unser Facebook-Freund, und erfahren Sie mehr über VIVAWEST.Übrigens: Wenn Sie eine Ausgabe der „bei uns“ nicht mehr vorliegen haben, einenbestimmten Artikel noch einmal lesen möchten, finden Sie den Link zur Online-Versionder Mieterzeitung künftig auch in unserer Facebook-Chronik.Halbmarathon-Siegerin Felicitas Vielhaber, Robert Schmidt, Vorsitzender der VIVAWEST-Geschäftsführung, (Dritter von links) und die Oberbürgermeister der Marathon-StädteGladbecker Fans punktenbeim VIVAWEST-Marathon2014 Neuerungen an der Strecke und zusätzliche Angebote.Schule mit den meisten Anmeldungen winkt lukrativer PreisDie Planungen für die zweite Auflagedes VIVAWEST-Marathons am18. Mai 2014 nehmen Gestalt an:Im September schon präsentiertendie Veranstalter sowie die beteiligtenStädte auf einer gemeinsamen Pressekonferenzin der VIVAWEST-Hauptverwaltungauf Nordstern den Streckenverlauf für denMarathon 2014.Wie bereits im Vorjahr werden die Läuferauf einem Rundkurs durch die StädteGelsenkirchen, Essen, Bottrop und Gladbeckunterwegs sein. Dabei gibt es einigeNeuerungen: So wurde der Streckenabschnittdurch die „Stimmungshochburg“Gladbeck von 1,8 auf vier Kilometer verlängert.Zudem soll auch die Attraktivität derStaffelwettbewerbe gestärkt werden. DieWechselpunkte für die Staffeln werden nunan den Highlights der Strecke, wie zum Beispielan der Zeche Zollverein, eingerichtet.An einigen Verpflegungspunkten werdenzudem die Helfer in Bergmannskluft zu sehensein, kündigten die Organisatoren an.„Wir wissen, dass beim ersten Mal nichtalles reibungslos klappte, aber wir arbeitendaran, diese Probleme zu lösen“, so RobertSchmidt, Vorsitzender der Geschäftsführungvon VIVAWEST. Um vor allem jungeLeute zum Laufen zu animieren, hat sich dasUnternehmen etwas Besonderes einfallenlassen: Die Schule mit den meisten angemeldetenLäufern wird bei der Ausrichtungeines Schulfestes unterstützt.„Der erste VIVAWEST-Marathon wareine reine Freude. Solch ein Lauf muss sichim und für das Ruhrgebiet etablieren“, sagtdie für TUSEM Essen startende Läuferin FelicitasVielhaber. Sie war 2013 Siegerin aufder Halbmarathon-Strecke.Multimedia-Technikhält Einzugbei VIVAWESTDamit alle VIVAWEST-Kundenauch zukünftig einen störungsfreienund qualitativ hochwertigen Zugangzu Multimedia-Dienstleistungenerhalten, installieren unsere Partnervon Marienfeld Multimedia aktuell dienotwendigen Kabel und Übergabepunkte.An einigen Standorten wie inMarl sieht man die Bauarbeitendeutlich. In den nächsten zwei Jahrenwerden nach und nach alle Mieterder circa 120.000 Wohnungen vonVIVAWEST die neue Grundversorgungund die Option bekommen,digitale TV- und Radioprogrammesowie Internet- und Telefonanschlüsseüber einen modernen Breitbandkabelanschlusszu beziehen. DerUmfang der Arbeiten ist abhängigvon der vorhandenen Installation.Grundsätzlich gilt: Je neuer das Netzist, desto weniger Arbeiten werdennötig sein. In vielen Fällen ist es mitdem Austausch der Multimedia-Dosegetan, in den aufwendigeren Fällenmüssen neue Kabel verlegt werden.Die Umstellung hat bereits begonnenund erfolgt schrittweise für Häuserund Siedlungen.Auch moderne Kommunikationstechnikbenötigt Kabel und SchaltschrankFOTOS: DIRK BANNERT, STADT AHLEN, MMP/SARAH THIELEN, MARIENFELD MULTIMEDIA, PR(2)4 BEI UNS DEZEMBER 2013DEZEMBER 2013 BEI UNS 5


INFORMIERENBaubeginn für neues QuartierINFORMIERENDarum wird Wohnen teurerEnergie als PreistreiberStudie belegt: größter ANSTIEG DER MIETKOSTEN durch Elektrizität und HeizungEs grünt in EssenIm neuen Quartier LIMBECKER HÖFE sorgen Grün- und Wasserflächen zwischen denWohngebäuden für Aufenthaltsqualität. Die Hochbauarbeiten haben begonnenWo früher in Essen Tonnen von Waren verschobenwurden, entsteht seit 2010 auf dem etwa 13 Hektargroßen Areal des ehemaligen Güterbahnhofs inzentraler Lage zwischen Innenstadt und Universitätein neues hochwertiges und grünes Viertel zum Wohnen, Arbeitenund Erholen. Neben einem hohen Wohnanteil wird es Büros fürDienstleistungsfirmen sowie Bistros, Gaststätten und Restaurantsgeben. Für zusätzliche Attraktivität sorgen Grün- und Wasserflächen.VIVAWEST entwickelt hier bis Herbst 2015 das Quartier„Limbecker Höfe“ mit 112 Wohneinheiten. Zusätzlich zu den fünfneuen Gebäuden werden 105 Tiefgaragenstellplätzeentstehen. DieHochbauarbeiten hierfür wurden indiesem Dezember begonnen.Die Häuser verfügen über vierVollgeschosse sowie teilweise überein zusätzliches Staffelgeschoss,also ein zurückgesetztes Stockwerk.Die Grundrisse der größtenteilsbarrierefreien und barrierearmenWohnungen variieren vom6 BEI UNS DEZEMBER 2013Neues Quartier „Limbecker Höfe“: Die zahlreichenGrün- und Wasserflächen sind im Modell gut zu erkennen64 Quadratmeter großen Appartement über Zwei-, Drei- und Vierraumwohnungenbis hin zur 125 Quadratmeter großen Maisonette-Wohnung. Jedes Gebäude bekommt eine Aufzugsanlage. Zu allenWohnungen gehören großzügige Balkone oder Terrassen sowieeine gehobene Ausstattung mit Parkett, Fußbodenheizung undkontrollierter Wohnraumbelüftung.Die kleineren Wohnungen stattet VIVAWEST mit bodengleichenDuschen, die größeren teilweise mit zwei Bädern aus.Einige der 15 Wohnungen in den Staffelgeschossen werden überSaunen verfügen. Zu den Erdgeschosswohnungen gehörenMietergärten. Die Architektur derHäuser, die Ausstattung der Wohnungensowie die Gestaltung derAußeneinlagen fügen sich in dasGesamtkonzept der Stadt Essen zurNeuordnung der nördlichen Innenstadtund Errichtung eines hochwertigenStadtquartiers ein. //Informationen zum neuen Quartiererhalten Sie im Kundencenter Essenoder telefonisch unter: 0209/380-110 00FOTOS: VIVAWESTGRAFIKEN: PICFOUR; FOTO: SHUTTERSTOCKEs gibt keinen Zweifel: Wohnenist teurer geworden. Das spürenMieter in ganz Deutschland seitJahren, und das zeigen auch diejüngsten Statistiken des Bundesverbandsdeutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmene.V. (kurz GdW). Vor allemaber zeigen die Zahlen eines sehr deutlich:Größter Preistreiber bei den Wohnkostensind mit Abstand die Heizkosten. Zwischen2000 und 2012 sind die Verbrauchspreisefür Gas, Heizöl und Co. um satte 117 Prozentgestiegen. Damit haben sich die Energiekostenohne Strom mehr als verdoppelt.Auch der Strom ist im gleichen Zeitraumdeutlich teurer geworden. Die Preise liegenheute im Durchschnitt 79 Prozent überjenen von 2000.Der GdW vereint rund 3.000 Wohnungsunternehmenin Deutschland – da -runter kommunale und genossenschaftlichegenauso wie kirchliche, privatwirtschaftliche,landes- und bundeseigene Gesellschaften.Gemeinsam bewirtschaften siebundesweit rund sechs Millionen Wohnungen,in denen über 13 Millionen Menschenwohnen. Entsprechend fundiert sind dienun präsentierten Daten zur Mietkostenentwicklung.ANSTIEGE NOCH UNTERHALBDER INFLATIONDie Nettokaltmieten in Deutschland sindseit der Jahrtausendwende um 16 Prozentgestiegen. Das klingt nach viel, liegt abertatsächlich noch ein gutes Stück unter derallgemeinen Inflation. Im gleichen Zeitraumhaben sich die Verbraucherpreiseinsgesamt nämlich um 24 Prozent erhöht.In 12 der vergangenen 13 Jahre lag dieMietsteigerung immer jeweils unter derallgemeinen Teuerung. Im Vergleich zuanderen Gütern ist die Nettokaltmietedamit gesunken. Auch die Preise für diekalten Betriebskosten, wie Wasser, StraßenundGebäude reinigung, Müllgebühren, Ver-Diese Kosten steigen am stärkstenPreisentwicklung bei Strom und Haushaltsenergie im Vergleich zu den KaltmietenIndex Januar 2000=100220200180160140120100802000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012Strompreis Gas, Heizöl Nettokaltmiete Zum Vergleich: allgemeine InflationQuelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 17, Reihe 7, Verbraucherpreisindex, Monatswerte bis 1 2/2012sicherung und Steuern, sind mit 19 Prozentvergleichsweise langsam gestiegen.„Die größten Preiserhöhungen für dieMieter entstehen aktuell durch steigendeEnergiepreise, steigende Stromkostenund Steuern“, erklärt GdW-PräsidentAxel Gedaschko. „All das sind Kosten,auf die der Vermieter nur begrenztenEinfl uss hat.“ Zwar können die Mieterihren Strom- und Heizenergieverbrauch ingewissem Umfang steuern. Gegen derartstark steigende Energiepreise sind aberauch sie letztlich machtlos. Hier sei derStaat gefragt, so Gedaschko.Die Nettokaltmieten der GdW-Unternehmenliegen mit durchschnittlich5,04 Euro pro Quadratmeter unter denbundesweiten Bestandsmieten von insgesamt5,13 Euro. Bei VIVAWEST sind dieMieten im Übrigen mit durchschnittlich4,90 Euro pro Quadratmeter sogar nochetwas günstiger. //Was steckt inder „zweiten Miete“?Ein Euro an Nebenkosten enthält imbundesweiten Durchschnitt jeweils …67 Cent kalte Betriebskosten33 Cent Heizung**Dieser Mittelwert ist in der Praxis starkabhängig von der jeweiligen Energieart undvom Modernisierungsgrad der WohnungQuelle: Deutscher Mieterbund e.V. in Kooperation mit dermindUp GmbH Daten 2011, Datenerfassung 2012/2013DEZEMBER 2013 BEI UNS 7


INFORMIERENProfis für den WinterdienstVon Eis undSchnee befreitDie Dienstleistungsgesellschaft HVG übernimmt in vielen Siedlungen von VIVAWEST künftigden WINTERDIENST und entbindet damit zahlreiche Mieter von mühsamen PflichtenFOTOS: DIRK BANNERTDem Schnee und Eis in den VIVAWEST-Quartieren zu Leibe rücken die Kräfte der Dienstleistungsgesellschaft HVG: Dabei kommen Schneeschieber und Besen, aber auch schweres Spezialgerät zumEinsatz. Gestreut werden abstumpfende Mittel, unter anderem umweltfreundliches LavagranulatWenn die weiße Pracht dasLand bedeckt, scheiden sichdarüber jedes Jahr aufs Neuedie Geister. Zur Weihnachtszeitist sie vielfach noch gern gesehen, aberspätestens danach wird sie Autofahrernund Räumpflichtigen langsam lästig. VieleVIVAWEST-Mieter können dem Wintereinbruchnun mit größerer Gelassenheitentgegensehen: Sie müssen nicht mehrin aller Frühe zum Schneeschieben raus,wenn es über Nacht geschneit hat. DieseArbeiten übernimmt künftig vielerorts derhauseigene Dienstleister HVG GrünflächenmanagementGmbH. Diese Leistungenwerden über die allgemeinen Betriebskostenabgerechnet. Die Mieter, bei denen sichdie Winterdienst-Verpflichtung ändert, hatVIVAWEST mit einem Anschreiben informiert.Bei den Kunden, die kein Anschreibenerhalten haben, gelten weiterhin diebestehenden Räumverpflichtungen.Die VIVAWEST-Tochtergesellschaft HVGist Spezialist für die Pflege der Grünflächenund die Verkehrssicherung im Außenbereich.Das schließt die Kontrolle desBaumbestandes sowie die Sicherung derSpielplätze, Zuwege und Grünflächen mitein. Zur kalten Jahreszeit fällt das Räumender Wege von Schnee und Eis in diesen Aufgabenbereich.Bisher betreute die HVG bereitseine Wegstrecke von etwa 300 Kilometern.In diesem Winter kommen weitere 700Kilometer dazu. Räumpflichten sind durchdie Straßensatzungen exakt geregelt. DieKommunen haben darin festgelegt, welcheStrecken geräumt werden müssen.Diese Pflichten, die oft in Mieterhandlagen, erledigt nun die HVG. Zusätzlichwird sie bedarfsorientiert die Hauszuwegungenund Müllstandplätze räumen. DieStraßensatzungen schreiben auch vor, welcheMaterialien gestreut werden dürfen.„Wir setzen nur abstumpfende Mittel ein,Lavagranulat oder solche mit dem BlauenEngel“, erklärt Ralf Hoffmann, bei derHVG für die Organisation des Winterdiensteszuständig. Salz darf nur auf Treppen,abschüssigen Wegen oder Einfahrten zuTiefgaragen verwendet werden. Dazu sindauch die Firmen verpflichtet, mit denen vorOrt zusammengearbeitet wird. Die Unternehmenkönnen durch einen flexiblen Maschinen-und Personaleinsatz garantieren,dass notfalls schnell reagiert wird. Denndie Wetterprognosen können nicht immerexakt vorhersagen, wie viel Schnee fällt.Und besonders bei Blitzeis muss es beimRäumdienst schnell gehen.SCHWERES GERÄT IM EINSATZDie übergreifende Planung des Winterdienstesmacht den Einsatz von Maschinenmöglich. „In den letzten Jahren sind dieWinter härter geworden“, gibt Hoffmann zubedenken. „Das Angebot von technischenHilfsmitteln ist gewachsen und reicht vonLkw mit Schneeräumschilden bis zu kleinen‚Traktoren‘ mit Drehbürsten.“ So könnenauch Wege mit einer Breite von bis zuvier Metern zügig geräumt werden. Dochbei allem Einsatz für rutschfreie Wege wirdeines nicht gelingen: Ganz geräuschfrei gehtSchneeräumen nicht vonstatten, und beiextremen Wetterlagen können die Einsatzfahrzeugenicht überall gleichzeitig sein. Insolchen Ausnahmesituationen bitten wir umVerständnis und ein den Witterungsverhältnissenangepasstes Verhalten. //DEZEMBER 2013 BEI UNS 9


WOHNENBei uns zu HauseDorflebenmittenin derGroßstadtVIVAWEST-Mieter stellensich „bei uns“ vor.ZU BESUCH bei FamilieGünther in BottropDer sechsjährige Max flitzt mit demFahrrad vor dem Haus herum. AlexanderGünther (29) und seine FrauOxana (27) stützen das Dreiraddes einjährigen Emilian. Der kleine Jungemit den himmelblauen Augen wirkt noch etwasverloren auf seinem Gefährt. Die beidenSprösslinge halten das Ehepaar aus Kasachstanmächtig auf Trab. Alexander und Oxanahaben sich vor zwölf Jahren in Deutschlandkennengelernt. Eine Teenagerliebe. Die jungeFrau war 15, als sie 2001 nach Deutschlandkam, und erinnert sich noch gut an ihren erstenEindruck von ihrer neuen Heimat: „Ich warso verwundert über die großen Autos, die dieStraße sauber machen“, erzählt sie. „Straßenreinigung,das gab es in Kasachstan nicht.“Alexander Günther lebt seit 1998 in Deutschland.„Man kann sich hier eine Zukunft aufbauen.“Die Günthers haben das in Bottropgeschafft. Seit vier Jahren wohnen der Industriemechanikerund die Verkäuferin in derVIVAWEST-Siedlung an der Siemensstraße inBottrop-Batenbrock, auf 78 Quadratmeternplus kleinem Garten. „Das ist toll, vor allemfür die Kinder“, lobt Alexander Günther. Denfast schon dörflichen Charakter der Siedlungschätzen die Eltern, da alle Nachbarn sich untereinanderkennen. Und sie sind sich sicher:„Woanders wollen wir nicht wohnen.“ //FOTO: CATRIN MORITZBeliebt bei jungen FamilienDie Siedlung an der Siemensstraße in Bottrop-Batenbrockzieht vor allem junge Familien an. Ein Dutzend Kinder undein halbes Dutzend Jugendliche mit ihren Eltern wohnenhier. In den Häusern gibt es immer zwei Mietparteien.Die Mieter im oberen Geschoss haben einen großen Balkon,die im Erdgeschoss dafür einen eigenen kleinen Garten.Das Leben spielt sich viel draußen ab, auch weil dieStraße verkehrsberuhigt ist und in einer Sackgasse endet:optimal für die Kinder zum Herumtoben!Weitere Informationen:www.vivawest.de/mieten/mietangebote.htmlKundencenter Bottrop: 0204/70646-0Drei Fragen anAlexander undOxana GüntherWie unterscheidet sichIhr Leben heute vondem in Kasachstan?Oxana Günther: InKasachstan leben oftalle Familienmitgliederunter einem Dach, alsoauch die Großeltern.Alexander Günther:Dort ist eine Mietwohnungin der Stadtsehr teuer.Was gefällt Ihnen anIhrer Siedlung?Oxana Günther: DerGarten und die vielenKinder hier. Das ist wieein eigenes kleines Dorf.Ihre Wünsche fürdie Zukunft?Alexander Günther:Irgendwann möchtenwir in die eigenen vierWände ziehen. Fürunsere Kinder wünschenwir uns natürlich einegute Ausbildung.Oxana Günther: Eigenevier Wände wärennicht schlecht. Und nachder Elternzeit möchteich wieder in meinemalten Job als Verkäuferinarbeiten.10 BEI UNS DEZEMBER 2013DEZEMBER 2013 BEI UNS 11


WOHNENFrische FarbkonzepteDer perfekte Tonfür jeden RaumZu hohe Decken – zu kleine Zimmer? Die richtige FARBAUSWAHL macht IhrZuhause noch wohnlicher und kann den Räumen eine neue Wirkung verschaffenBestimmt haben Sie schon einmaleinen Raum betreten, in dem Siesich vom ersten Augenblick anwohlgefühlt haben. Der Grund dafürsind Farben: Sie wecken Erinnerungen,etwa an das Blau des Himmels, an grüneWiesen oder das rote Lieblingskleid. Sie wirkenberuhigend oder anregend, können Behaglichkeitgenauso vermitteln wie eine gewisseKühle. Mit Tönen lässt sich aber nichtnur die Stimmung beeinflussen: Man kann –zumindest optisch – ganze Wände versetzen.Kleine Zimmer werden größer, großewerden gemütlicher, schmale Flure weitensich, und Wohnbereiche trennen sich voneinander.Das Geheimnis dieser Wirkung liegtin der Lichtstreuung. Je weiter Gegenständeentfernt sind, umso blasser erscheinensie. Dunkle Wände kommen dem Betrachterdeshalb scheinbar entgegen, helle Flächenrücken dagegen optisch in die Ferne. EinEffekt, der sich in jeder Wohnung nutzenlässt. Bevor Sie aber planlos zu Pinsel und >>Sehr hohe Räumesehen prachtvoll aus,wirken aber oft zukühl. Dann hilft es,den oberen Wandbereichin derselbenFarbe wie die Deckezu streichen. DamitHeizungskörper optischverschwinden,streicht man auchsie in der WandfarbeMit starken Farbkontrasten lassen sichverschiedene Wohnbereiche voneinanderabteilen – zum Beispiel die Leseeckevom Flur. Mit knalligen Accessoires kannman erfrischende Akzente setzenGroße Flächen wirkenviel spannender,wenn man sie farblichgliedert. Hierwurde eine weißeProfilleiste aufgesetzt– ein einfacherPinselstrich tut esaber auchDachzimmer wirken oft ein bisschen erdrückend. Helle Deckenmachen sie nach oben luftiger. Dachschrägen verschwinden optisch,wenn man sie farblich den Wänden anpasstDEZEMBER 2013 BEI UNS 13


WOHNENFrische FarbkonzepteWOHNENBrandschutzKleine Räume ganz groß1 Dunkle Fußböden verleihenStandfestigkeit und eine ruhigeAtmosphäre2 Ist die Deckenfarbe leichtgetönt, erscheint das Zimmerniedriger und behaglicher3 Der Raum öffnet sich nachoben, wenn der Deckenfarbtonheller als die Wandfarbe ist4 Die Wände sind farblich vonBoden und Decke abgesetzt – dasverleiht dem Raum Großzügigkeit5 Im Kontrast zu den hellenSeitenwänden kommt einefarbige Wand dem Betrachterförmlich entgegen6 Die Stirnwand in hellemFarbton öffnet den Raumnach hintenWerden Wände in verschiedenenFarbtönen gestrichen, bekommtder Raum mehr Tiefe. Bei dieserLösung sollte auch der Fußbodeneinen dunklen Farbton habenFarbe greifen, müssen Sie herausfinden,was Ihr Farbkonzept bewirken soll. WollenSie ein Zimmer im Dachgeschoss höher erscheinenlassen? Wirkt Ihnen Ihr Essbereichzu kühl? Wollen Sie einen Flur in verschiedeneBereiche gliedern? Tatsächlich kanndann die richtige Farbe helfen.In einem normal proportionierten Raumwird man den Fußboden eher dunkel anlegen,die Wände hell färben und dieDe cke weiß streichen. Bei einem langenSchlauchzimmer lohnt es sich dagegen,der Stirnwand eine kräftige Farbe zu geben:So verkürzt sich der Raum optisch.Hohe Altbaudecken kann man mit einemdunklen Ton scheinbar absenken. DerRaumeindruck lässt sich durch die richtigenFarbtöne verstärken: Blau vermittelt Weite,Braun- und Rottöne verkleinern dagegenden Raum. Damit Farben wirken, brauchensie reichlich Licht. Transparente Vorhängeund Licht inseln sind deshalb für Ihr Farbkonzeptentscheidend. //Bei aller Lust an der farbaktiven GestaltungIhrer Räume denken Sie bitte daran, dass Siebei einem eventuellen Auszug gemäß den„Allgemeinen Vertragsbestimmungen“ daraufachten müssen, dass die Farbgestaltungder Räume „dem durchschnittlichen undüblichen Geschmacksempfinden entspricht“.F O TO S : L I T T L E G R E E N E ( 2 ) , FA R R OW & B A L L , D U L U X , A L P I N A ; I N F O G R A F I K E N : A L P I N AFOTO: FOTOLIAGefährliche JahreszeitVor sorglosem UMGANG MIT KERZEN wird oft gewarnt. Trotzdem kommt esbesonders im Advent und zu Weihnachten immer wieder zu WohnungsbrändenAdvent, Advent, ein Lichtleinbrennt…“ beginnt ein bekanntesWeihnachtsgedicht. Dochmanchmal brennt nicht nur einLichtlein, sondern schnell die Gardine oderschlimmstenfalls das ganze Zimmer. Dannsteht nicht nur das Christkind vor der Tür,wie es im Text des Kindergedichts heißt,sondern die Feuerwehr.Die Advents- und Weihnachtszeit lädtdazu ein, dass wir es uns zu Hause gemütlichmachen. In vielen Wohnungen sorgenAdventskränze und Weihnachtsbäume füreine heimelige Atmosphäre, oft werden auchDuftlampen aufgestellt. „Damit wächst dieBrandgefahr“, warnt Annika Kuhl vomVerband der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen. 50 bis 70 Menschen kommenallein in NRW jährlich bei Bränden in deneigenen vier Wänden ums Leben. Sehr oftsei menschliches Fehlverhalten die Ursache.Gegen Rauch und Feuer gibt es ein wirksamesFrühwarnsystem: den Rauchmelder.Er kann Rauch „sehen“ und schlägt frühzeitigAlarm. Die handelsüblichen Gerätehaben eine Fotolinse und arbeiten nach demoptischen Prinzip. Wenn Rauchpartikel darauftreffen, reagieren sie mit einem Warnsignal.Allerdings machen sie manchmalihren Job zu gründlich. Wasserdampf oderKochdünste können leicht einen Fehlalarmauslösen. Deshalb gehören die Geräte nichtin die Küche und nicht ins Bad. Rauchmelderbringen zusätzliche Sicherheit ins Haus. Insbesondereim Falle eines nächtlichen Brandeskönnen sie Leben retten, weil sie schlafendeBewohner auf die Gefahr aufmerksammachen. Nichtsdestotrotz sollte man beiweihnachtlicher Dekoration mit offenemFeuer besondere Vorsicht walten lassen. //Kleine Tipps• Brennende Kerzen nichtunbeaufsichtigt lassen• Nicht brennbare Unterlagen fürAdventskränze verwenden, aufStandsicherheit achten und Plätzemit Zugluft vermeiden• Kerzen nicht ganz herunterbrennen lassen• Trockenes Tannengrün gegenfrisches auswechseln• Für Weihnachtsbäume lieberelektrische Kerzen im Niederspannungsbereichverwenden.Lichterketten sollten den VDE-Bestimmungen entsprechenund ein GS-Gütesiegel haben14 BEI UNS DEZEMBER 2013DEZEMBER 2013 BEI UNS 15


LEBENAdresse für gutes WohnenMit einem Mix anMaßnahmen wird dasTraditionsquartierBreuskesbach (hier imModell) aufgewertetJungbrunnen für BreuskesbachSiedlung in Recklinghausen wird revitalisiert und in NEUE STADTGÄRTEN umbenanntDie Siedlung Breuskesbach in Recklinghausengalt lange Zeit alsMusterbeispiel für die gelungeneGestaltung eines Stadtviertels.Mitte der 1970er-Jahre im Rahmen des„Standortprogrammes NRW“ entstanden,sollten die bis zu acht Stockwerke hohenHäuser vor allem Beschäftigten der ZecheGeneral Blumenthal mit ihren Familien gutenund preisgünstigen Wohnraum bieten.„Ich habe mich in der Siedlung schon alsKind wohlgefühlt“, sagt Christoph Domzal,der im Viertel aufgewachsen ist und auchjetzt mit seiner Familie in der Blumenthalalleewohnt. „Wir wohnen ganz zentralin Nähe der Innenstadt, trotzdem istes sehr ruhig, es gibt viele Geschäfte undEinkaufsmöglichkeiten, und das Prosper-Hospital ist ein paar Ecken weiter.“ Dochdie Zeche General Blumenthal hat längstdichtgemacht, und die Siedlung ist in dieJahre gekommen. Das sieht man ihr auchan: Häuser und Fassaden wirken altmodisch,Hauseingänge monoton. Die Treppenhäusersind dunkel, Außenanlagenzugebaut oder verwachsen.„Breuskesbach ist eine in Vergessenheitgeratene Adresse“, räumt Tilo Butermannein, bei VIVAWEST für die Planung undSteuerung von Investitionen zuständig. DieFolge: Die Häuser haben ihre Anziehungskraftverloren, Wohnungen stehen leer.„Mit ihrer guten Lage hat die Siedlungweiter großen Reiz“, weiß Tilo Butermann.„Auch die Wohnungen sind ansprechendund vom Grundriss her noch attraktiv.Es ist die Siedlung selbst, die kein gutesImage hat.“ Den Ruf will VIVAWESTjetzt aufpolieren, den Häusern ein neuesGesicht verleihen und das ganze Wohnviertelrevitalisieren. Knapp 20 Millionen Eurolässt sich das Wohnungsunternehmen diesesEngagement kosten.Mit einem differenzierten Mix an Maßnahmensoll insbesondere das äußereErscheinungsbild des Quartiers deutlichaufgewertet werden. Für den Hochbaubedeutet das die komplette Erneuerungder Fassaden inklusive einer modernenAuswahl an Farben. Auch die wenig einladendenHauseingangsbereiche und Treppenhäuserwerden neu gestaltet, damitsie großzügig, freundlich und hell wirken.Dunkle Ecken rund um die Häuser sollenbeseitigt werden. Deshalb steht die Tiefgarageebenso im Fokus der Planungen wieder Garagenhof neu gestaltet wird.Flankiert werden die Veränderungenan und in den Gebäuden mit einer Neuanlageder weitläufigen Außenbereiche. HierFOTOS: VIVAWESTerfolgt der Abbruch sämtlicher baufälligerund unansehnlicher Betoneinbauten. NeueWegführungen, Spiel- und Aufenthaltsflächensollen dem Quartier zusammen mitden hausnahen Bereichen einen parkähnlichenCharakter verleihen.Mit ihrem Äußeren wird sich der Nameder Siedlung ändern: „Neue Stadtgärten“heißt sie künftig. „Da der Schwerpunktder Revitalisierung auf dem Erscheinungsbildder ‚Neuen Stadtgärten‘ liegt,greifen die Arbeiten nur wenig in die privatenBelange der Bewohner ein“, weißVIVAWEST-Vermieter Maurizio Lindemann.Er ist in einem eigenen Servicebüro vor Orterreichbar, um Fragen rund um die Modernisierungsarbeitenzu beantworten.An seiner Seite wird sich weiterhin derlangjährige Quartiershausmeister Dirk Venkerum die alltäglichen Probleme kümmern.„Sicherlich kann es vorübergehend zuGeräusch entwicklung kommen, und es istmöglich, dass der eine oder andere Zugangzeitweilig nur über Umwege erreichbar ist“,räumt Lindemann ein. „Wenn Fenster inWohnungen ausgetauscht werden müssen,kann es kurzfristig auch zu Einschränkungenfür die Nutzung einzelner Räume kommen.Das ist aber unser Tagesgeschäft, daswir profes sio nell beherrschen, sodass vonBelastungen kaum die Rede sein kann.“SERVICEBÜRO POSITIV ANGENOMMENMaurizio Lindemann berichtet von regelmäßigenBesuchen interessierter Kundenin seinem Servicebüro. „Das Büro wurdegut angenommen. Viele Mieter kommenmit Fragen zum Umfang der Modernisierungen,zum zeitlichen Ablauf der Arbeiten,aber auch zur künftigen Miete zu mir.“Hierzu muss klar gesagt werden, dass eineMieterhöhung unvermeidbar ist. Dieser Anpassungstehen auf der anderen Seite aberein erhöhter Wohnwert sowie eine deutlicheEnergieersparnis gegenüber.„Neue Stadtgärten“ – der künftigeNa me der Siedlung signalisiert: Hierentsteht ebenso ein neues Wohnumfeld,das nicht nur den Bewohnern der Häuserzugutekommt, sondern den Bürgern desgesamten Stadtviertels.„Ich freue mich über das Engagementvon VIVAWEST, das für die Lebensqualitätvor Ort eine zentrale Aufwertung bedeutetund ein deutliches Signal ist für den starkenImmobilienstandort Recklinghausen“, sagtBürgermeister Wolfgang Pantförder. „DerName ‚Neue Stadtgärten‘ passt gut“, findetMieter Christoph Domzal. „Es ist eineäußerst angenehme Gegend hier.“ //16 BEI UNS DEZEMBER 2013DEZEMBER 2013 BEI UNS 17


LEBENGemeinschaft zähltLEBENEin Haus vollerSenioren, aber keineSenioren-WG:gute Nachbarn inDuisburg-WehofenSo klappts auchmit dem NachbarnGemeinsame Aktivitäten, gegenseitige Unterstützung und RÜCKSICHTNAHME macheneine gute Hausgemeinschaft aus – nicht nur im Seniorenhaus in Duisburg-WehofenAn das schon fast traditionelle Grillfest im August denkensie gerne zurück und freuen sich schon auf den Advent-Kaffee im Trockenraum des Kellers. „Dort ist es unswarm genug, und notfalls haben wir zwei Elektroöfen“,sagt Bewohner Heinrich Lotz. Aus dem Restbetrag ihrer Grillkassekaufen die geselligen Rentner Kuchen, Plätzchen und Kaffee. Dannschmücken sie den Raum festlich und singen Weihnachtslieder.„Und wir tragen uns gegenseitig Gedichte vor“, ergänzt NachbarinHelene Lau (78). Nur vom „Wichteln“ halten sie nichts. „Wir habendoch schon alles“, so Mieterin Christel Tafel zur Begründung. Vorfünf Jahren wurde das neue Gebäude in Duisburg-Wehofen bezogen.Barrierefrei, mit lichten Fluren und breiten Türen. Damit warVIVAWEST dem Wunsch vieler langjähriger Mieter entgegengekommen.Es ist ein Haus voller Senioren, aber keine Senioren-WG. „Jeder führt sein eigenes Leben weiter“, betont Christel Tafel.„Aber wenn ich jemanden zwei oder drei Tage nicht gesehen habe,klingele ich einfach mal an“, wirft Alice Kiesselmann ein. „Undwer in den Urlaub fährt, meldet sich beim Nachbarn ab“, ergänztHeinrich Lotz. Nachbarschaftshilfe der besonderen Art.Lotz ist so etwas wie der „inoffizielle“ Hausmeister. Vor allemdie alleinstehenden Frauen wissen seine Hilfe im Alltag zuschätzen. Lotz packt an, trägt schwere Gegenstände hoch oderfegt seinen Nachbarinnen im Winter auch schon mal das zugeschneiteAuto frei. Siegfried Wlcek gehört zu den „Neuen“ imHaus. Der 74-Jährige zog vor fünf Monaten mit seiner Frau insErdgeschoss. Auf der gleichen Etage leben zwei weitere Männer,die er bislang nur vom Sehen auf der Straße kannte. „Wir habenuns auf Anhieb verstanden“, ist Wlcek begeistert. Man hilft sichbei der Arbeit in den Mietergärten gegenseitig aus. „Der einehat eine Heckenschere, der andere den richtigen Spaten. Manmuss doch nicht alles doppelt und dreifach kaufen“, findet derMieter. Auch bei der Obsternte wirdgemeinsam angepackt. Die DuisburgerHaus gemeinschaft empfindet sichnicht gleich als „große Familie“, aber einVerantwortungsgefühl gegenüber demNachbarn ist im Laufe der Zeit schonentstanden. Auf das richtige Verhältnisvon Distanz und Nähe komme es an,meint die Runde übereinstimmend.So ähnlich empfi ndet es auchAnnette Sandgathe. Die junge Fraulebt mit Mann und Tochter in einerVIVAWEST-Wohnung in Essen-Altenessen-Südin einem Dreiparteienhaus.„Die Chemie stimmt zwischen uns“, sagtAuch Vierbeiner sind in der Hausgemeinschaftwillkommen: Josef Reischl mit Hundsie; und das liegt nicht nur daran, dass eine Etage tiefer ihr Schwagermit seiner Frau eingezogen ist. Auch mit der dritten Familieverstehen sich die Sandgathes gut. „Im vergangenen Sommerhaben wir oft zusammen gegrillt“, sagt sie. Und wenn es umPflanzen und Dekoration geht, verlässt sie sich auf ihre NachbarinSilvia Linke. „Die hat in diesen Dingen einen grünen Daumen“,scherzt Annette Sandgathe. Gute Nachbarschaft herrscht in dergesamten Bückmannsmühle. Seit siebenJahren wohnen die Sandgatheshier in einem grünen, verkehrsberuhigtenKleinod. Alle Altersgruppen lebenin dieser Siedlung, die VIVAWEST voreinigen Jahren aufwendig saniert hat.Das gemeinsame Halloween-Fest unddie abgestimmte Adventsbeleuchtungsind für sie Beispiel für den guten Zusammenhalt.„Es ist wie auf dem Dorf,fast schon familiär“, sagt Annette Sandgathe.Dabei ist die stark befahreneB224 nur einen Steinwurf entfernt. EinRezept für gute Nachbarschaft hat dieEssenerin auch parat. Es lautet: Rück-18 BEI UNS DEZEMBER 2013DEZEMBER 2013 BEI UNS 19


LEBENGemeinschaft zähltLEBENInnovation nutzt der Umwelt„Man muss auchmal ein Augezudrücken können“sichtnahme! „Im Zusammenleben mit anderen Menschen mussman auch schon mal ein Auge zudrücken können, selbst wenneinem etwas nicht so richtig passt.“So sieht es auch VIVAWEST-Mieterin Annette Müller aus Ahlen.Gute Nachbarschaft habe sie besonders erlebt, als die Kinder nochim Haus waren. „Wir hatten einen Sandkasten im Garten, der warder Treffpunkt der Kinder aus der ganzen Umgebung“, erinnertsich die 54-Jährige. Ob es daran lag, dass es bei ihr auch immer ein„Bütterken“ für die Kleinen gab? „Es herrschte irgendwie ‚Haus deroffenen Tür‘“, sagt die Mieterin. „Auch bei den anderen.“ Klar, dassbeim Spielen im Garten oder vor der Haustür auch mal ein paarPflanzen kaputtgingen. „Das passiert schon mal“, meint sie. Aberdas Gegenteil, Verschlossenheit, sich von den anderen Nachbarnabsondern, das sei hier unbekannt. Annette Müller räumt aber auchein: „Mit dem Alter hat sich einiges verändert.“ Ihre Kinder sindheute 22 und 28 Jahre alt und längst aus dem Haus.Doch nicht nur die Kinder halten die Gemeinschaft in der100 Jahre alten Zechensiedlung in Ahlen zusammen. Da ist dasKoloniefest alle zwei Jahre am Ende der Sommerferien: mitFlohmarkt, Würstchenbude und Waffelverkauf.Auch die Ahlener Schulenstellen sich an diesem Samstag vor.Hinzu kommen das jährliche Stadtteilfestund der Weihnachtsmarkt. SolcheTraditionen beizubehalten, hält ReinerMüller für wichtiger denn je. „Früherlebten hier nur Bergleute. Der Zusammenhaltauf der Zeche setzte sich inder Kolonie fort“, meint der 57-Jährige.Mittlerweile leben zwischen Glückaufplatz,Kohlenstraße und Schachtstraßeauch viele Familien, die nicht aus demBergbau stammen.Und da sind die kleineren undgrößeren Krisen, in denen sich einegute Nachbarschaft wirklich bewährt,meinen die Müllers. „In der Not rückendie Menschen näher zusammen“, sagtReiner Müller. Etwa, als im Mai 2001 dieEs geht auch ohne Auto: Bernhard Zwingenberghilft auch Nachbarn, die nicht mehr gut zu Fuß sindGemeinsam wird gefeiert, und gemeinsam wird auch die Arbeitim Garten erledigt: Heinrich Lotz und Josef ReischlKolonie nach Starkregen unter Wasser stand. „Bei uns waren nurKeller und Küche betroffen; andere traf es schlimmer“, erinnertsich seine Frau. Da packten alle an und halfen sich gegenseitig.Oder als vor vier Jahren für die Mieter die Fern wärme kostengeradezu „explodierten“. Die Mieter-Inte res sengemein schaft,kurz: MIG, setzte sich mit der Woh nungs gesell schaft zusammen.„Wir haben dann mit der VIVAWEST-Vorgänger gesellschaftEvonik Wohnen darüber geredet und eine gute Lösung gefunden“,erklärt Reiner Müller, der seit seiner Pensionierung vomBergbau dem Vorstand der MIG angehört.Das Blockheizkraftwerk wirdjetzt von einem verbrauchsfreundlichenMotor angetrieben. Die Heizungsrechnunghalbierte sich. Zurückzu den rüstigen Senioren in Duisburg.Fünf Jahre leben sie nun unter einemDach. Echten Streit habe es in dieserZeit noch nicht gegeben, bestätigt dieRunde bei Christel Tafel übereinstimmend.Die Mieterin weiß auch, warum:„In jedem Haus gibt es eine Sache, diefür Ärger sorgt: nämlich das Treppenputzen.“Weil die Flurreinigung aberVIVAWEST als Service übernimmt,ge raten sich die älteren Herrschaftendarüber bestimmt nicht in die Haare.Mit gegenseitiger Rücksichtnahme undNachbarschaftshilfe lebt es sich dortohnehin sehr harmonisch. //FOTOS: CATRIN MORITZFOTO: VIVAWEST; ILLUSTRATION: PICFOURDer „Kat“ fürs DachIm Langzeiteinsatz getestet und für gut befunden: Ab sofort setzt VIVAWEST aufDACHZIEGEL, DIE SCHADSTOFFE AUS DER LUFT HOLEN und unschädlich machenSmogim Ruhrgebiet, das ist langeher. Seit den 60er- und 70er-Jahren, als Schlote, Kohleheizungenund Autos zwischenLippe und Ruhr für dicke Luft sorgten,hat sich sehr viel verbessert. Seit mehrals 20 Jahren hat es deutschlandweit keinenSmog-Alarm mehr gegeben. Trotzdemlauern in der Luft gerade in Ballungsgebietennoch immer Schadstoffe. Heute weißman zudem viel genauer, wie negativ diesesich auf die Gesundheit auswirken können.Grund genug also, etwas für die Atemluftzu tun. VIVAWEST hat deshalb in einemLangzeittest Dachziegel erprobt, die selbstständigSchadstoffe aus der Luft holen undunschädlich machen – gewissermaßen der„Kat“ fürs Dach.Climalife heißen die Dachziegel derFirma Nelskamp, die VIVAWEST als erstesUnternehmen überhaupt in Deutschland imJahr 2008 auf rund 10.000 QuadratmeternClimalife-Ziegel machen Luftschadstoffen den Garaus:Neue Dächer gibts bei VIVAWEST nicht mehr ohneDachfläche im Bestand getestet hat. „MitErfolg“, wie Marcus Collmer, Umwelt beauftragter bei VIVAWEST, bestätigt. „Die Dachziegelhaben ihre Langlebigkeit gezeigt undin unabhängigen Tests auch ihre Leistungfür die Luftqualität bewiesen.“Das Geheimnis der luftreinigendenDachziegel heißt Fotokatalyse. Dazu gibtder Hersteller Titandioxid in die Ziegelmischung.Dieses weiße Pulver stecktzum Beispiel auch als Farbstoff in derZahnpasta oder als UV-Blocker in derSonnencreme. Auf dem Dach spaltetes gesundheitsschädliche Stickoxide ausder Luft mithilfe des Sonnenlichts in harmloseBestandteile auf. Übrig bleibt in geringenMengen Nitrat, das den Pflanzen alsDünger dient oder vom Klärwerk entsorgtwerden kann.Das Fraunhofer-Institut hat die Wirkunggetestet und ausgerechnet, dass 1.000Qua drat meter Dachfläche mit den neuenUV-StrahlungZiegeln im Jahr so viel Stickoxide abbauen,wie ein durchschnittlicher Diesel-Pkwpro Jahr ausstößt.VIVAWEST ist vom Nutzen überzeugtund setzt vorrangig Climalife-Ziegel beineuen Dächern ein. „Wir haben allein 2012rund 30.000 weitere Quadratmeter eingedeckt“,sagt Collmer. Jedes Jahr sollen nunje nach Bauvolumen weitere 30.000 Quadratmeterhinzukommen. Eine lohnende Investition,zumal die neuen Ziegel nicht nurdie Luft sauber halten, sondern auch sichselbst. Langzeittests haben gezeigt, dasssie deutlich weniger von Moos befallen werdenals herkömmliche Dachziegel. „Lediglicham Anfang können auf der OberflächeSchlieren und Schattierungen auftreten“,erklärt Collmer. „Die verschwinden mit derZeit. Nach einem Jahr sind diese optischenBeeinträchtigungen vergessen.“ Genau wieder Smog im Ruhrgebiet in Vergessenheitgeraten ist. //So funktioniert dermoderne DachziegelDie feinen weißen Partikel Titandioxid dienenals Katalysator im Dachziegel. Mithilfe desnatürlichen UV-Lichts der Sonne nimmt dasTitandioxid (TiO2) Schadstoffe wie Stickoxid(NO x ) aus der Luft und wandelt sie in unschädlicheStoffe wie Nitrat (NO3) um. Der Regenwäscht diese dann später einfach vom Dach.NO xRegenNO xNO xTiO2 NO3 -TitandioxidNO3 -20 BEI UNS DEZEMBER 2013DEZEMBER 2013 BEI UNS 21


LEBENEinsatz im QuartierWISSENErlebnisse für KinderFür gemütliche Stunden zu HauseEine Seite nur FÜR EUCH, KINDER! Tolle Ideen zum Rätseln, Staunen und NachmachenNach einer Haldentour auf Zeche Ewald besuchten die Gäste am EhrenamtstagEnde September die Travestie-Show „Viva Las Vegas“ im RevuePalast RuhrVon Herten bis Las VegasEngagement wird wertgeschätzt: Mit einem abwechslungsreichen Programm bedanktsich VIVAWEST zum TAG DES EHRENAMTS bei 180 Mietern für ihren Einsatz im QuartierAn einem Tag von der Zeche Ewaldnach Las Vegas – wie das geht?Eigentlich ganz einfach: Die Zecheliegt in Herten im nördlichenRuhrgebiet. Und gleichsam nebenan gehtes nach Las Vegas. Gemeint ist nicht dasSpielerparadies in der Wüste von Nevada,sondern der RevuePalast Ruhr, in demdie schrille Travestie-Show mit dem Titel„Viva Las Vegas“ im Herbst die Zuschauerbegeisterte. Der Besuch der Halde Hohewardauf dem Gelände der ehemaligen ZecheEwald mit anschließendem Showprogrammrahmte in diesem Jahr den Ehrenamtstagvon VIVAWEST am 28. September ein.Über 180 Ehrenamtler folgten diesesMal der Einladung, mit der sich VIVAWESTdafür bedanken wollte, dass sich die Helferoft schon seit vielen Jahren als „gute Geister“in ihren Quartieren engagieren. So auchElke Kersten, die als Vereinsvorsitzende dasSo werden auchSie EhrenamtlerUwe Goemann, Geschäftsführerder Vivawest Stiftung, hofft,im nächsten Jahr 200 Gästebeim Ehrenamtstag begrüßen zukönnen. Das sollte zu schaffensein. Schließlich gab es in diesemJahr schon eine Steigerunggegenüber 2012 von 150 auf 180teilnehmende Ehrenamtler. Sichzu engagieren ist bei VIVAWESTganz einfach. Weitere Informationengibt es bei der VivawestStiftung. Christiane Neuhaus istdie Ansprechpartnerin:Christiane.Neuhaus@vivawest.deTelefon: 0209/380-13043Kolonie-Museum in der Leverkusener Zechensiedlung„Anna“ verantwortet. „KeinGeld der Welt kann ein Ehrenamt aufwiegen“,erklärt sie. Soziales Engagement seifür sie aber so etwas wie ein „Hobby“. Sowie Elke Kersten denken auch alle anderen.Egal, ob sie sich – natürlich ohne Entgelt –als Spielplatzpaten einbringen, für SeniorenNachbarschaftstreffen oder für JugendlicheFreizeitangebote organisieren, im Quartiernach dem Rechten sehen oder älteren Menschenvielleicht sogar im Haushalt zur Handgehen. Auch wenn die engagierten Mietergerne helfen, ihren Einsatz sieht VIVAWESTnicht als Selbstverständlichkeit an. Deshalbbedankt sich das Wohnungsunternehmeneinmal im Jahr mit einem kleinen Fest beiden Ehrenamtlern und unterstützt sie beiihrer Arbeit. Schließlich steigert dieses Engagementdie Wohn- und Lebensqualität ineiner Siedlung merklich. //FOTOS: DIRK BANNERTILLUSTRATION: PICFOURÜberwintern in der warmen HöhleWenn es draußen eisig wird, machen es sich Bären in ihrer Höhlegemütlich. Anders als viele andere Tiere halten sie aber keinenWinterschlaf, sondern nur Winterruhe: Sie wachen zwischendurchimmer wieder mal auf und suchen nach Nahrung. Weil es im Winterwenig Futter gibt, fressen sie sich im Herbst eine ordentliche Fettschichtan. Im Frühling verlassen viele Bärenweibchen ihre Höhledann nicht mehr allein, denn während der Winterruhe bringen siebis zu vier Babys zur Welt. Bärenmütter sind sehr fürsorglich undpassen gut auf, dass die Winzlinge gefahrlos aufwachsen können.Weihnachtsplätzchen, über die sich Vögel freuenWenn der Boden hartgefroren ist, finden Vögelkaum Nahrung. Wie wärsdaher mit selbst gemachtenVogel-Plätzchen?Ihr braucht dafür Rindertalg:Den gibt es imSupermarkt oder beimFleischer – bittet ambesten einen Erwachsenenum Hilfe. AußerdemSonnenblumenöl, Plätzchenförmchen,Alufolie undnatürlich Vogelfutter.Wunsch fürs neue JahrBringt die Monatsnamen in die richtige Reihenfolge:Dann verraten euch die Lösungsbuchstaben vorjedem Monat, was wir uns fürs neue Jahr wünschen.E AugustB MaiE MärzN NovemberG JuliD DezemberB JanuarI AprilU OktoberT JuniL FebruarS SeptemberLösungswort:1. Den Rindertalg erhitzen, 2. Legt die Plätzchenformen 3. Die Förmchen müssen imbis er flüssig ist. Dann einen auf Alufolie, und füllt etwas Kühlschrank liegen, bis derLöffel Sonnenblumenöl Talg hinein. Das Vogelfutter Talg hart ist. Dann könnt ihrzugeben, damit die Masse darauf verteilen, danach die Plätzchen herauslösen,später nicht gefriert. Etwas mit Rindertalg bedecken, in den Baum hängen und dieabkühlen lassen.bis die Form ausgefüllt ist. Vögel beim Picken beobachten.FOTOS: GETTY IMAGES, RAINER STURM/PIXELIO22 BEI UNS DEZEMBER 2013DEZEMBER 2013 BEI UNS 23


KOCHENHerzhafte Winter-RezepteKotelett in Orangen-Honig-Soße>> 30 Minuten >> FruchtigZutaten für 4 PersonenWürziger Rinderbraten>> 60 Minuten >> WeihnachtlichZutaten für 4 PersonenWürziger Rinderbraten2 Orangen, 4 Schweinekoteletts, 2 EL Olivenöl, Salz,Pfeffer, Gewürze nach Belieben (zum Beispiel Gewürzmischungfür Schweinebraten), 3 EL Honig, 1 EL Crème fraîche.1 Eine Orange auspressen. Die zweite Orange schälen,sodass die weiße Haut vollständig entfernt ist. Das Fruchtfleischin Scheiben schneiden.2 Fleisch in Olivenöl von jeder Seite 3 Minuten kräftig anbraten.Salzen, pfeffern und herausnehmen. 350 ml Wasserund Orangensaft ins Bratfett geben, Gewürze zufügen undunter Rühren aufkochen. Honig, Orangenscheiben undCrème fraîche zugeben und noch einmal kurz aufkochen.3 Koteletts in die Soße legen und zugedeckt bei schwacherHitze circa 2 Minuten erwärmen.Extratipp: Als Beilage ist Brokkoli zu empfehlen.1 Bund Suppengrün, 1 kg Rinderbraten (aus der Keule), Salz, Pfeffer,2 EL Keimöl, 4 Wacholderbeeren, 3 Lorbeerblätter, 1 StangeZimt, 2 Innenpäckchen Braten Soße Extra, 1 TL Lebkuchengewürz,2 EL Soßenbinder, 150 g kernlose Weintrauben.1 Suppengrün putzen und in grobe Würfel schneiden. Bratensalzen, pfeffern und rundherum im heißen Öl anbraten.2 Gemüse zufügen und kurz mitbraten. 300 ml Wasser zufügen.Wacholderbeeren etwas zerdrücken und mit Lorbeerund Zimt zufügen. Zugedeckt bei schwacher Hitze circa1,5 Stunden schmoren. Nach der Hälfte der Garzeit wenden.3 Braten herausnehmen, in Alufolie wickeln. Bratenfond durchein Sieb gießen, mit Wasser auf ½ Liter Flüssigkeit auffüllen.Bratensoßengewürz einrühren, aufkochen lassen. Lebkuchengewürzzufügen. Mit Soßenbinder binden. Trauben halbierenund in die Soße geben. Fleisch mit der Soße servieren.Kotelett in Orangen-Honig-SoßeAber bitte mit SoßeSo gelingt das FESTMAHL: Eine kräftige Soße bringt den besonderen GeschmackRindergulasch mit PreiselbeerenEnte mit Ingwer und ZitronengrasRindergulasch mit Preiselbeeren>> 120 Minuten >> Asiatisch>> 60 Minuten >> PikantZutaten für 4 PersonenZutaten für 4 Personen1 küchenfertige Ente, Salz, Pfeffer, 1 walnussgroßes StückIngwer, je 150 g getrocknete Feigen und Aprikosen, 1 StängelZitronengras, 1 EL Cashewkerne, 3 EL Sojasoße, 2 EL Honig,3 EL Soßenbinder, 6 servierfertige Kartoffelknödel.1 Ente salzen und pfeffern. Ingwer schälen und hacken.Feigen, Aprikosen und Zitronengras in die Ente füllen.Die Ente zunähen oder mit Holzstäbchen zustecken.2 Ente mit der Brust nach unten auf einen Bratenrost legen.Ein tiefes Backblech mit etwas Wasser füllen und unter denRost schieben. Ente bei 200 Grad 40 Minuten braten, danndrehen und circa 80 Minuten braten. Mit Bratenfond begießen.3 Gehackte Cashewkerne mit 2 EL Sojasoße und 1 EL Honigverrühren. 10 Minuten vor Ende der Garzeit die Ente damitbestreichen. Ente herausnehmen und warm stellen. Bratenfondentfetten, mit Wasser zu 300 ml Flüssigkeit aufgießen,mit Soßenbinder aufkochen. Mit Salz, Pfeffer, Sojasoße undHonig abschmecken. Mit Knödeln, Füllung und Soße servieren.24 BEI UNS DEZEMBER 20131 kg Rindergulasch, 4 EL Pflanzenöl, Salz, Pfeffer,4 Zwiebeln, 2 EL Weißweinessig, 1 l Fleischbrühe,1 Chilischote, 2 EL Paprikapulver, 1 Lorbeerblatt,2 EL Soßenbinder, 3 EL Schmand, etwas abgeriebeneZitronenschale, 3 EL Preiselbeeren, Semmelknödel,2 EL Mehl, 1 Bund Schnittlauch, 3 Eier.1 Fleisch in Würfel schneiden und in 2 EL Fett anbraten.Salzen, pfeffern. Zwiebeln fein würfeln und kurz mitbraten.Essig und Brühe sowie gehackten Chili, Paprika und Lorbeerzugeben. Bei mittlerer Hitze circa 1 Stunde kochen.2 Soßenbinder, Schmand und Zitronenschale einrühren,kurz aufkochen. Preiselbeeren zufügen, salzen, pfeffern.Semmelknödel nach Packungsanleitung kochen.3 Knödel in Scheiben schneiden und in Mehl wenden. Schnittlauchin Röllchen schneiden, mit Eiern verquirlen. Knödelscheibendarin wenden, dann im restlichen Fett bei schwacherHitze braten. Gulasch mit den Knödeltalern servieren.FOTOS: KNORR (2), PFANNI (2)Ente mit Ingwer und Zitronengras


GEWINNENRätseln lohnt sichKNOBELNFür Kreuz- und QuerdenkerEiner muss rausIn der nachfolgenden Gruppe befindet sichein Begriff, der nicht zu den anderen passt.Durch logisches Denken ist er zu finden.FlachdachZiegeldachTina C. TinnikHerneWalmdachSatteldachVisitenkarteFrau Tinnik kennt sich mit Wohnräumenbestens aus. Wenn Sie die Buchstaben ihrer Karteumstellen, können Sie herausfinden,wie ihre genaue Berufsbezeichnung ist.4 8 1 2 91 2 9 56 37 5 39 3 4 71 2 92 13 8 6 99 5 3 6 7SudokuJedes Sudoku besteht aus drei mal drei Blöcken, die in jeneun Felder unterteilt sind. Ziel ist es, dass jede Ziffervon 1 bis 9 in jeder Zeile und Spalte sowie auch innerhalbjedes Drei-mal-drei-Blocks je einmal vorkommt.Mitmachen und gewinnen1. Preis: Edelstahl-Küchenmaschine MultiPro Compact von Kenwood, dereffiziente Küchenhelfer zum Rühren, Raspeln, Kneten und Mixen.2. Preis: Panini-Grill 3in1. Zum Aufbacken von Sandwiches und Panini sowiezum ein- oder zweiseitigen Grillen von Fleisch und Fisch.3. Preis: „Der große Lafer – backen“. Die besten Backrezepte des Sternekochs.Und so gehts: Schreiben Sie das Lösungswort mit dem Stichwort „Mieter-Rätsel“und unter Angabe Ihrer Anschrift entweder auf eine Postkarte oder in eine E-Mail.Die Postkarte richten Sie bitte frankiert an die Adresse: „bei uns“-Leserservice,Postfach 13 05 73, 20105 Hamburg. Ihre E-Mailsenden Sie bitte an beiuns-leserservice@hoca.de.Einsendeschluss ist der 10.1.2014. DerRechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeitervon VIVAWEST sind von der Teilnahme amGewinnspiel ausgeschlossen. Teilnahmeab 16 Jahren. Ihre Datenwerden ausschließlichzur Abwicklung desGewinnspiels genutzt.Die Gewinner erhalten eine schriftliche Benachrichtigung.Das Lösungswort des Rätsels und die Namen derGewinner werden in der nächsten Ausgabe veröffentlicht.Lösung Rätsel Heft 3/2013: Draisine. Die Gewinner sindSandra Jackes-Hädicke, Werner Gonschor und Christine Gora.FOTO: JALAG-FOTOSTUDIO; RÄTSEL: QSR1821008ZündendHier stimmt etwas nicht! Durch die Veränderung der Lagevon drei Zündhölzchen geht die Gleichung auf.IMPRESSUM:Herausgeber: VIVAWEST Wohnen GmbH, Robert Schmidt, Claudia Goldenbeld, Dr. Norbert Ripke, Hans-Jürgen Schneider, Nordsternplatz 1, 45899 Gelsenkirchen; Chefredaktion: Hans-Jörg Heims; Art-Direktion:Wolf Dammann; Redaktion: Hans-Willy Bein, Katrin-Julia Lamprecht; Chefin vom Dienst: DominiqueSchönsiegel; Fotoredaktion: Ulrich Thiessen; Gestaltung: Judy Hohl/Redaktion 4; Schlussredaktion: WilmSteinhäuser; Verlag und Anschrift der Redaktion: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH, ein Unternehmender GANSKE VERLAGSGRUP PE, Harvestehuder Weg 42, 20149 Hamburg, Tel.: 040/441 88-457,Fax: 040/441 88 -236, E-Mail: cp@hoca.de; Geschäftsführung: Chris tian Breid, Dr. Kai Laakmann, ChristianSchlottau; Objektleitung: Dr. Jessica Renndorfer; Herstellung: Claude Hellweg (Leitung), Oliver Lupp;Litho: PX2, Hamburg; Druck: Neef+Stumme premium printing, Wittingen; Copyright: ©2013 by VIVAWESTWohnen GmbH; Fragen zum Versand oder Bestel lungen: Tel.: 040/68879-136, Fax: 040/68879-199,E-Mail: magazin-vertrieb@hoca.de.ZahlenpyramideWie müssen die Zahlen ergänztwerden? Jede Zahl ergibtsich aus der Summe der darunterliegenden Zahlen.26 BEI UNS DEZEMBER 2013DEZEMBER 2013 BEI UNS 27


BERATENInfos und TippsKunden fragen,VIVAWEST antwortetDie Energiesparlampeenthält Quecksilber.Wenn sie zerbricht, istVorsicht gebotenAngst vor defektenEnergiesparlampenDie Glühbirne ist durch die Energiesparlampeersetzt worden. Diese hilft, Stromzu sparen, hat aber auch einen Nachteil:Sie enthält das giftige Quecksilber. Feuerwehrenberichten von Anfragen besorgterBürger, denen eine Lampe zerbrochenist. Experten beruhigen: ÜbertriebeneAngst muss niemand haben. „Die Mengean Quecksilber in den Lampen ist gering,sodass davon im Einzelfall keine akuteGefahr ausgehen dürfte“, sagt MarcusCollmer, Umweltbeauftragter beiVIVAWEST. Allerdings sollten dieQuecksilberkügelchen nicht angefasst,sondern mit einem feuchten Lappenoder dem Staubsauger aufgenommenwerden. Die Scherben gehören nichtin den Hausmüll, sondern sind Sondermüll.In jedem Fall rät Marcus Collmerzu einer gründlichen Lüftung.Der Umweltexperte hat einen grundlegendenTipp parat: „Energiesparlampensind nur eine Übergangstechnologie.Viel besser sind LED-Leuchten, die esin verschiedenen Variationen gibt.“ Dieseseien zwar in der Anschaffung teurer,verbrauchten aber deutlich wenigerEnergie, sodass der Aufpreis schnellwettgemacht sei. Und: „Mit LED-Leuchtengibt es kein Quecksilber-Problem.“Werbung: ja, bitteAn manchen Tagen lässt die Flut vonAnzeigenheften und Reklamezetteln dieBriefkästen der Häuser überquellen.Weil kaum noch Platz für die „normale“Post ist, beugen viele Haushalte vor.Abhilfe schafft in solchen Fällen derHinweis „Bitte keine Werbung“ auf demBriefkasten. Für Mieter von VIVAWESThat das aber einen gravierendenNachteil: Sie bekommen die Kundenzeitschrift„bei uns“ nicht. Die Auslieferungerfolgt nämlich über den Post-ServicePostwurfspezial. Solche Sendungen,also auch die Mieterzeitung, behandelndie Postzusteller als Werbung undsparen deshalb Haushalte von derBelieferung aus, die per Aufkleberkundgetan haben, dass sie keineReklame wünschen. Wollen Sie unserHeft aber weiterhin in Ihrem Briefkastenvorfinden, müssen Sie auch Werbungakzeptieren und sollten keine anderslautendenAufkleber auf dem Briefkastenanbringen. Bitte informieren Sie auchIhre Nachbarn, die diese Regelung derPost vielleicht nicht kennen.Die Gewinner sind…Im Euroraum gelten ab 2014 einheit licheZahlungsbestimmungen. Auf diesenSeiten der Mieterzeitung sind Sie vonuns über das neue, europaweit einheitlicheZahlungssystem SEPA informiertworden. Dabei hatten wir Ihnen empfohlen,uns eine Einzugsermächtigung zuerteilen. Unter den zahlreichen Rücksendungenwurden fünf Ikea-Gutscheine imWert von je 500 Euro verlost.VIVAWEST gratuliert den Gewinnern:• Sylvester Farkas, Leverkusen• Karin Feldhoff, Oberhausen• Berta und Friedhelm Pohl, Kamp-Lintfort• Heinz Rohkemper, Bottrop• Volker Soehlke, MoersUnsere Handwerkerhelfen IhnenFür kleinere technische Defekte in Hausoder Wohnung können unsere KundenTermine mit den Vertragsfirmen machen.Hier finden Sie Ihre AnsprechpartnerKC AachenFür Aachen, Aldenhoven,Alsdorf,Baesweiler, Erkelenz,Eschweiler, Herzogenrath,Hückelhoven,Mönchengladbach,Übach-Palenberg,Wassenberg,Wegberg, Würselen:RHZ HandwerkszentrumGmbH0209/35975813KC BottropFür Bottrop:FKT Fernwärme- undKesseltechnik0208/884 8230oder *RHZ HandwerkszentrumGmbH0209/35975810Für Dorsten:RHZ HandwerkszentrumGmbH0209/35975810Für Gladbeck:RHZ HandwerkszentrumGmbH0209/35975810oder *FKT Fernwärme- undKesseltechnik0208/884 8230KC DinslakenFür Dinslaken,Hamminkeln,Hünxe, Voerde:Gerhard MöllekenGmbH & Co. KG02064/4750 60Für Oberhausen:Paul EngelkeGmbH & Co KG0203/34 6550KC DortmundFür Dortmund,Hagen, Holzwickede,Iserlohn,Schwerte:RHZ HandwerkszentrumGmbH0209/35975811KC DuisburgFür Duisburg:Gerhard MöllekenGmbH & Co. KG02064/47 5070oder *RHZ HandwerkszentrumGmbH0209/35975810KC DüsseldorfFür Düsseldorf,Erkrath, Krefeld,Langenfeld, Meerbusch,Mettmann,Neuss, Ratingen,Wuppertal:RHZ HandwerkszentrumGmbH0209/35975812KC EssenFür Essen, Mülheim:RHZ HandwerkszentrumGmbH0209/35975810KC GelsenkirchenFür Gelsenkirchen:Elektro GerhardtGmbH0209/913940oder *Harry Nowaki GmbHKlempnerei0209/38634077Neu für Herten:RHZ HandwerkszentrumGmbH0209/35975810KC HammFür Ahlen, Beckum,Bönen, Hamm, Kamen,Münster, Unna:Wienströer GmbH02381/307730KC HerneFür Bochum,Castrop-Rauxel,Witten:Elektro GratschekGmbH0231/7251300Für Herne:Wasser + LichtGesellschaft fürGebäudetechnikmbH02325/92720KC LeverkusenFür Bonn,Dormagen, Hürth,Köln, Leverkusen,Monheim,Wermelskirchen:RHZ HandwerkszentrumGmbH0209/35975812KC LünenFür Bergkamen,Olfen, Selm,Waltrop, Werne:Jürgen WrobelGmbH & Co. KG02306/258585Für Lünen:RHZ HandwerkszentrumGmbH0209/35975811KC MoersFür Alpen, Rheinberg,Rheurdt,Wachtendonk,Weeze:RHZ HandwerkszentrumGmbH0209/35975810Für Issum, Kempen:Scherkl GmbH02841/88 66 60Für Kamp-Lintfort,Moers, Neukirchen-Vluyn:RHZ HandwerkszentrumGmbH0209/35975810oder *Scherkl GmbH02841/88 66 60KC RecklinghausenFür Datteln,Haltern am See,Recklinghausen:Elektro GerhardtGmbH0209/913940Für Marl:RHZ HandwerkszentrumGmbH0209/35975810Für Oer-Erkenschwick:Gebr. Fischer GmbH02368/2555* Zuständigkeit hängt vonder Siedlung ab. SolltenSie nicht beim richtigenHandwerksbetrieb gelandetsein, wird Ihr Auftrag injedem Fall an den Partnerweitergegeben.Ihren Ansprechpartnerim Handwerk können Sieunter der Rubrik Kundenserviceauf unserer Homepagewww.vivawest.deermitteln.Für Gerichte ist klar: Der Rollator darf ins TreppenhausHerr Bröhl aus Ratingen fragt:Ich benötige einen Rollator. Darf ichden im Treppenhaus abstellen?Antwort Kundencenter DüsseldorfGrundsätzlich dürfen Sie Ihren Rollatorim Treppenhaus abstellen. VIVAWESTkommt den Mietern gerne entgegenund bewegt sich mit dieser Haltung imEinklang mit verschiedenen Gerichtsurteilen.Die Richter machen beiGehhilfen zum Beispiel durchausUnterschiede zu Fahrrädern, die nichtins Treppenhaus gehören. Auch beiGehhilfen muss das Treppenhaus abergroß genug sein, damit andere Bewohnerdie Treppe gefahrlos benutzenkönnen. Achten Sie bitte auch darauf,dass der Rollator etwa im Falle einesBrandes keine Fluchtwege blockiert.Wir bitten Sie daher in jedem Fall, IhrenRollator zusammenzuklappen.Frau Wecker aus Voerde fragt:Warum muss ich Handwerker anrufen?Ist das nicht Aufgabe von VIVAWEST?Antwort Kundencenter Dinslaken:Bei uns können die Mieter bei kleinerentechnischen Defekten selbst einenVertragshandwerker einschalten. Wirnennen das KiM-Programm. KiM stehtfür Kleinreparaturen in Mieterhand.Vorteil für Sie: Die Beauftragung gehtschnell und ohne Umweg über einKundencenter oder unseren zentralenKundenservice vonstatten. Sie könnenmit dem Handwerker direkt einenTermin abstimmen. Jeder Kunde kannseinen Ansprechpartner im Handwerkunkompliziert auf der Webseite vonVIVAWEST unter der Rubrik „Kundenservice“ermitteln. Für alle Fälle habenwir auf diesen Seiten nochmals unsereVertragshandwerker aufgelistet.Herr Thiel aus Bergkamen fragt:Nach dem Mähen bleibt immer dasGras liegen – auch im Herbst nachdem letzten Rasenschnitt. Warum?Antwort Kundencenter Lünen:Bei VIVAWEST werden Rasenflächenregelmäßig geschnitten. Das bedeutet:Spätestens bei einer Wuchshöhe von10 bis 12 cm rücken unsere Dienstleistermit dem Mäher an. Bei dieser relativgeringen Höhe kann der Rasenschnittliegen bleiben. Darauf haben wir unsmit den Gärtnern verständigt – zumVorteil der Mieter. Eine Aufnahme desRasenschnitts würde zu zusätzlichenKosten führen, die über die Betriebskostenmit dem Mieter abgerechnetwerden müssten.FOTOS: THINKSTOCK, VIVAWEST, CATRIN MORITZ28 BEI UNS DEZEMBER 2013DEZEMBER 2013 BEI UNS 29


BERATENWohin in der FreizeitErholungpur anRheinund RuhrWer Entspannung sucht,findet zwischen Aachen undAhlen in vielen attraktivenSAUNEN UND THERMEN dasrichtige AngebotWenn es draußen stürmt undschneit, zieht es uns naturgemäßdahin, wo es wohligwarm ist. Saunalandschaftenund Wellnesstempel erleben in der kaltenJahreszeit ihre Hochkonjunktur. Aber nichtnur das winterliche Wetter, sondern auchdas wachsende Gesundheitsbewusstsein derDeutschen führt dazu, dass immer mehr Menschensich immer öfter einen Wellness tagals Ausgleich zum stressigen Alltag gönnen.Begriffe wie Burn-out und Erschöpfungssyndromsind in aller Munde, fast 70 Prozentder Deutschen geben nach einer Umfrageder Betriebskrankenkassen an, zumindestgelegentlich unter Rückenschmerzen zu leiden.Mit dem demografischen Wandel undder steigenden Zahl von Volkskrankheitenhat der achtsame Umgang mit dem eigenenKörper und dessen Signalen wieder an Bedeutunggewonnen. Wir nehmen uns mehr„Auszeiten“, legen mehr Wert auf unserWohlbefinden. Wer Körper und Seele einenkleinen „Kurzurlaub“ bieten möchte, findetzwischen Aachen und Ahlen eine Vielzahl vonRuheoasen mit unterschiedlicher Ausrichtungund vielen Besonderheiten. //Mediterana Bergisch GladbachAusgezeichnet mit dem Titel „schönste Sauna-, Wellness- und Thermalbadlandschaft“setzt das Mediterana in Bergisch Gladbach mit seiner Drei-Säulen-Philosophie, basierendauf Sport, Fitness und Wellness, Maßstäbe. Ob gesundes Baden in den Thermal- undVital quellen, individuell angepasste Bewegungsprogramme im Sportbereich oder SpaundSauna-Anwendungen mit exotischen Aufgüssen, belebenden Zeremonien und be -son de ren Licht-, Farb- und Dufterlebnissen – auf insgesamt 18.000 Quadratmetern findetder Gast eine Thermen-, Sport- und Wellness-Landschaft, eingebettet in eine spanischmaurischeund eine indisch-arabische Urlaubswelt. Die Gäste erwartet eine ganzheitlicheKombination aus aktiven und passiven Entspannungsangeboten, die den Aufenthalt imMediterana zu einem besonderen Erlebnis für Körper, Geist und Seele machen.>> Mehr Informationen: www.mediterana.deSaaler Mühle 1 in Bergisch-Gladbach-BensbergMaximare HammDie vier Elemente der Antike prägen den Saunabereich der ErlebnisthermeMaximare in Hamm: Feuer, Wasser, Luft und Erde. Mit sieben Saunen, vier davon imAußenbereich, haben Gäste die freie Wahl: Sie können schwitzen als Einsteiger bei45 °C oder als Profi bei 110 °C. Von der traditionellen chinesischen Massage bis zumCleopatrabad reicht das Angebot der Wellnessbehandlungen. Wer nach so viel Ruheund Entspannung noch etwas Action sucht, findet im Erlebnisbad das entsprechendeKontrastprogramm: Die 95 Meter lange rote Reifenrutsche und der Wildwasserbachversprechen scharfe Steilkurven und eine rasante Schussfahrt.>> Mehr Informationen: www.maximare.comJürgen-Graef-Allee 2 in HammFOTOS: DH STUDIO/DIRK HOLST (2), ERBRECHT & TRÜBIGER GMBH, PR (2)Carolus Thermen AachenBaden wie die alten Römer kann man inden Aachener Carolus Thermen. Herzstückder Thermenlandschaft ist die große, von18 Säulen getragene Badehalle. Tagsüberlichtdurchflutet, abends effektvoll beleuchtet,bietet sie den Rahmen für erholsameStunden im wohlig warmen Wasser.Zur Ruhe kommen, frei werden von denBelastungen des Alltags, die Sorgenvergessen und sich vollkommen entspannen– unter fachkundiger Anleitungkönnen Sie in den Carolus Thermen anFantasiereisen, Entspannungsübungenund Meditationen teilnehmen. Wer auchetwas für die Fitness tun und Muskelnund Gelenke schonend trainieren möchte,kann bei der Aquagymnastik im warmenThermal-Mineralwasser mitmachen.Zum Entspannen und Schwitzen lädt dieSaunalandschaft mit 15 Saunen undDampfbädern, einem Saunasee sowieeinem japanischen Saunagarten ein.Und in der Karawanserei erleben Sie dasnachhaltige Gefühl eines Sommerurlaubs– auch mitten im tiefsten Winter.>> Mehr Informationen: www.carolus-thermen.dePassstraße 79 in AachenMaritimo Oer-ErkenschwickWellness im maritimen Design kann man am Rande des Münsterlandes in Oer-Erkenschwick erleben. Strandsauna, Kajütensauna sowie neun weitere Saunabäderunterschiedlichster Temperatur laden im gepflegten Innen- und Außenbereich derWellnesslandschaft zum Schwitzen ein. Ruhe finden die Besucher anschließend auf dem„Sonnendeck“, im Wasserbett oder im schwedischen Blockhaus am Kamin. Wer nebender Entspannung auch noch den Badespaß sucht, ist im angeschlossenen Freizeitbad gutaufgehoben. Die vielfältigen Wasserattraktionen sowie zwei Rutschen mit einer Gesamtlängevon fast 200 Metern garantieren ein Badeerlebnis für die gesamte Familie.>> Mehr Informationen: www.maritimo.infoAm Stimbergpark 80 in Oer-ErkenschwickClaudius Therme KölnDie Claudius Therme, im Kölner Rheinpark gelegen, ist eines der schönsten ThermalbäderEuropas. Eine natürliche Thermal-Mineralquelle speist die Badeeinrichtungen derTherme mit Heilwasser. Das Bad verfügt über verschiedene Innen- und Außenbecken,Heilwasser-Bade- und -Sitzbecken, Whirlpools, Solarien, Trinkbrunnen sowie eineHeiß-kalt-Grotte. Zusätzlich werden kostenlose Wassergymnastik und Kneippkurseangeboten. Besonders schön: das Schwebebecken in den Rosenterrassen. In einer15-Prozent-Sole, die mit Salz aus dem Toten Meer angereichert ist, lässt sich hier dieSchwerelosigkeit genießen. Massagen, Krankengymnastik und Bewegungsbäder bietetein Team von Physiotherapeuten. In drei Saunabereichen gibt es alles vom Kräuterdampfbadüber die Sauna mit Domblick, finnischen Saunen bis zur Erdwall-Sauna.>> Mehr Informationen: www.claudius-therme.deSachsenbergstraße 1 in Köln30 BEI UNS DEZEMBER 2013DEZEMBER 2013 BEI UNS 31


VIVAWEST-MarathonSonntag, 18. Mai 2014„Wer das echte Ruhrgebiet erleben will,der muss diesen Marathon laufen.“(Runnersworld 07/13)Mehr Informationen unter www.vivawest-marathon.de

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