Forts. - Bonner Stadtsoldaten-Corps von 1872 eV

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Forts. - Bonner Stadtsoldaten-Corps von 1872 eV

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InhaltEt jrößtSorps op jöckSorps unger unsfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Grußwort des Oberbürgermeistersder Stadt Bonn 6Grußwort des Bezirksbürgermeistersdes Stadtbezirkes Bonn 9Grußwort der Präsidentin desFestausschusses Bonner Karneval 10Grußwort des Kommandantendes Bonner Stadtsoldaten-Corpsvon 1872 e.V. 13Bonner Stadtsoldaten-Corpsgoes Oxford 28Einmal Fernsehen und zurück 34»Ein Höhepunkt des Fastelovends« 85Die Artillerie zieht dezimiert insManöver 86Infanterieschießen bei derKreisjägerschaft Bonn 93»amuse jeck –Das Fest in Blau-Weiß-Rot« 101111 Jahre Jahre Artillerie 17Et Stippeföttche is ons 26Beethoven war ne Bönnsche Jung 48D`r Zoch kütt... 50»Der diskrete Charmedes Elferrates« 61Der Elferrat stellt sich vor 65Das Corps vor 100 Jahren 72Kinder von Walter Nonnen-Büschererrichten Stitungsfonds 95Was war los beim Reservecorps 96Neues aus der Anzeigenabteilung 110


ImpressumHerausgeber:Bonner Stadtsoldaten-Corpsvon 1872 e.V.Endenicher Str. 10b53115 BonnTelefon 0228 632617www.bstc.deRedaktion:Max Heier (Chefredakteur)Jimmy Ng (Chef vom Dienst)Ralf BirknerAnke HelmbrechtWolfgang Hübner-StaufSorps janz jeckSommerfest 33Die Veranstaltungen 2013 / 2014 38Gelungene Premiere:»Kultur im Zeughaus« 42Unsere Orden derSession 2013 / 2014 44Von der Idee zum Orden 46Bericht des Corpszahlmeistersüber die Aktivitäten des»Vereins für Senioren- undJugendhilfe im BStC« 89Danksagung Kinderprinz Julius I. 90Sorps opjelistDer Generalstab 41Das Corps à la Suite 53Beförderungen & Ehrungen 54Das Corps de Chevaliers 58Marschaufstellung 82Der Elferrat 92Das Corps Honorée 100Die Ehrenobristen 104Die Ehrenmajore 107Die Ehrenleutnants 109Gedenken unserer imletzten Jahr verstorbenenKameraden & Freunde 112Fotos:Randolf BungeWolfgang Hübner-StaufArno SchatzPeter SchneiderDiverse von PrivatZeichnungen:Patrick ReichelAnzeigen:Manfred von der DovenmühleKonzept & Gestaltung:welzenbachs GmbHMarkt 31, BonnTelefon 0228 9610222-0info@welzenbachs.dewww.welzenbachs.dewelzenbachsagentur für emotionale kommunikationDruck:Köllen Druck + Verlag GmbHErnst-Robert-Curtius-Straße 1453117 Bonnfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Nachdruck, auch auszugsweise,nur mit Genehmigung der Redaktion5


Grußwortdes Oberbürgermeistersder Stadt BonnStadtsoldate opjepaß!feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Vom Elften im Elften bis Aschermittwoch wird in Bonn und der Region gefeiert, gebützt und gelacht. Närrischer Frohsinntrifft auf rheinisches Temperament. Dazu passt das Motto „Bei Kamelle un Strüßje es Bonn us em Hüüsje“, unterdem wir in Bonn die Session 2013 / 2014 feiern.Als Oberbürgermeister und Karnevalsjeck freut es mich besonders, dass in jedem Jahr immer mehr Teilnehmerinnenund Teilnehmer der Karnevalszüge auf Wurfmaterial aus dem fairen Handel zurückgreifen. Seit der Session2005 / 2006 hat sich die Stadt Bonn der landesweiten Kampagne „jecke Fairsuchung“ angeschlossen. Gerade in derFair Trade-Stadt Bonn möchten wir uns für die Idee des fairen Handels einsetzen. Mit „Kamelle un Strüßje“ aus fairerProduktion kann man ausgelassen feiern und gleichzeitig einen Beitrag für eine gerechtere Welt leisten. Für einegerechtere Welt setzt sich auch das Bonner Stadtsoldaten-Corps seit seiner Gründung 1872 ein. Neben der Verschönerungdes Bonner Karnevals und der Pflege fastnachtlicher Bräuche ist die Unterstützung der Bonner Armen durchGeldsammlungen ein weiteres Ziel des Vereins. Hierfür danke ich dem Corps ganz herzlich!Ich wünsche allen Stadtsoldaten und den Leserinnen und Lesern der „Feldpost“ eine schöne Session. Der Artilleriedes Stadtsoldatencorps gratuliere ich herzlich zum 111-jährigen Bestehen und wünsche „Vell Spass an d’r Freud“ imnärrischen Jubiläumsjahr.Dreimol vun Hätze – Bonn Alaaf!Jürgen NimptschOberbürgermeister der Stadt Bonn6 Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Bonn


Kapitelüberschrift7


Grußwortdes Bezirksbürgermeistersdes Stadtbezirkes BonnLiebe Bonner Stadtsoldaten,Leev Jecke!Bei einem staatsen Corps wie dem der Bonner Stadtsoldatenvergeht annähernd kein Jahr ohne ein zünftigesJubiläum. Waren es 2013 die Kadetten, die die 111 Jahreihres Bestehens feierten, begeht in dieser Session die umein Jahr jüngere Artillerie das Jubiläum von 111 Jahren.Auf diesem Weg daher von mir ein donnernder Glückwunschan die Kameraden rund um die Kanonen.Aber nicht nur zwischen dem 11. im 11. und Aschermittwochsind die Bonner Stadtsoldaten aktiv. Neben ihremhervorragenden sozialen Engagement um Senioren undsozial benachteiligte Bürgerinnen und Bürger treten sieauch außerhalb Bonns - teilweise sogar in Uniform - inErscheinung und vertreten ihre Vaterstadt dabei auf hervorragendeArt und Weise. Ich selbst durfte mir davonunlängst ein Bild machen, als frei nach dem Motto „HundertfuffzichMann un en Fahn vürrendran…“ etwa 100Stadtsoldaten Ende Mai 2013 unsere Partnerstadt Oxfordbesuchten. Eine Parade ist doch irgendwie auch `ne Zoch– hatte man sich gedacht und so begleiteten die uniformiertenBonner die frisch gewählte weibliche Lord MayorDee Sinclair auf ihrer Lord Mayor´s Parade bei strahlendemSonnenschein durch die Straßen Oxfords. EinAnblick, den die Bewohner wie auch die Besucher deraltehrwürdigen englischen Universitätsstadt so schnellsicher nicht vergessen werden. Denen, die hier aber auchwährend der ganzen Session unterstützend im Hintergrundwirkten und wirken sei in diesem Zusammenhangein ganz herzlicher Dank gesagt.So bin ich mir sicher, dass die Zeit zwischen dem 11.im 11. und Aschermittwoch auch diesmal wieder zueinem guten Stück in den Farben blau-weiß-rot strahltund die Stadtsoldaten Bonnerinnen und Bonner undalle Freunde des rheinischen Brauchtums in denSälen und auf den Plätzen begeistern werden. DenHöhepunkt der Session aber bildet der Rosenmontagszug,für den in diesem Jahr ganz besonders gilt:Bei Kamelle un Strüßje es Bonn us em Hüüsje.In diesem Sinne wünsche ich allen Stadtsoldaten undallen Jecken eine wunderbare Session und grüße mitdreimal Stadtsoldaten-Hurra!IhrHelmut KolligBezirksbürgermeisterfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Grußwort des Bezirksbürgermeisters des Stadtbezirkes Bonn9


Die Artillerie desBonner Stadtsoldaten-Corpswird 111 Jahre altTatsächlich gabes Artilleristenim Corps schonviel früherVon Horst P. KurenbachMajor der ArtillerieIm Jahr 1900 fertigte derKlempnermeister GottfriedSpindler eine Kanone anund stiftete sie dem Bonner Stadtsoldaten-Corps.Vielleicht war das der Anlass dafür,dass Ignaz Parmentier, der zweiteKommandant des Corps, den MajorWilhelm van Dorp, mit der Gründungeiner neuen Formation beauftragte.Das gute Stück aus Messing existiertnoch heute, wird aber nicht mehrmitgeführt, da es 1989 durch einenden heutigen Waffengesetzen entsprechendenNeubau ersetzt werdenmusste.Der erste Führer der Artillerie wurdesein Gründer Major Wilhelm vanDorp. Am 17. Februar 1903 war es soweit:die Artillerie hatte ihren selbstständigenFormationsstatus. Mankann nur hoffen, dass die Gründungunserer Formation nicht Auslöserwar für die Errichtung des „St. Agnes-Stiftes“hier in Bonn. Dieses Stiftwurde nämlich nur wenige Monatespäter eingeweiht und diente zurBetreuung von sittlich gefährdetenMädchen. Leider existieren aus denersten Jahren keine Protokolle mehr.Es gilt jedoch als sicher, dass neueMitglieder im Stadtsoldaten-Corpszunächst einmal für einige JahreInfanteristen werden mussten. Erstnach einigen Jahren war dann einÜbertritt zur Artillerie möglich. Daswar bis weit in die 1950er Jahre so.Der Autor dieses Berichtes war einerder Ersten, der ohne den Umwegüber die Infanterie 1967 direkt in dieArtillerie eintreten durfte.Laut Protokoll von der 50-Jahrfeierder Artillerie im Jahre 1953 meldetesich der Kommandant Franz Strömerzu Wort: „Er erzählte alsdannvon seiner Rekrutenzeit, wie derdamalige Führer und Gründer derArtillerie Wilhelm van Dorp hoch zuRoss manche Attacke geritten hat. Ererinnerte sich wie van Dorp an einemder Karnevalstage (1905 Anm.d. Autors) mit seinem Pferd in dasHotel „Zum Goldenen Stern“ (heute:„Sternhotel“) hineinritt und unser damaligerKommandant Ignaz Parmentierdiesen Scherz anfangs sehr übelgenommen hat: aber wie das Pferdmitten im Saal etwas Heißes fallenließ, konnte auch er nicht umhin, zudiesem Scherz mit zu lachen.“Wilhelm van Dorp führte die Artilleriebis zum Jahre 1914. Dann wurdedas Formationsleben wegen des ErstenWeltkrieges unterbrochen. Erst imJahr 1919 trafen sich die Kameradenwieder und wählten 1920 den HauptmannAdam Segschneider zu ihremFührer. Er war es auch, der ab 1922eine Tradition begann: Nach erfolgreicher„Schlacht gegen Griesgramund Muckertum“ versammelten sichdie Artilleristen im Hause Segschneiderin der Sternstraße, um in gemütlicherRunde den „Sieg“ zu feiern.Das endete erst, als die GeschwisterKarl, Leni und Käthe Segschneiderzirka 50 Jahre später ihre Drogerieaus Altersgründen aufgeben mussten.Die ersten Protokolle der Artillerie,die noch im Archiv vorhandensind, stammen aus dem Jahre 1927und es macht richtig Spaß, darin zulesen. Es gibt viele Kuriositäten, überdie zu berichten wäre. Hier eine kleineAuswahl: So kam es zum Beispielvor, dass der damalige (der zweite)Ari-Führer Adam Segschneider denAri-Abend vergessen hatte und erstum 21 Uhr gerufen wurde, um denAbend zu eröffnen.Der spätere Artillerieführer JohannesWaltering war im Jahre 1928 nochfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014111 Jahre Artillerie17


feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Rekrut und in einem Protokoll ausdieser Zeit heißt es: „Kamerad undRekrut Waltering hat mit sehr vielenKameraden die Sau gemacht!“1928 war auch das Jahr, in dem derArtillerie durch den damaligen Generalstabgestattet wurde, auf demlinken Uniformärmel eine flammendeKugel zu tragen. Heute wird dieseverballhornt „Ananas“ genannt. Einegewisse Ähnlichkeit mit dieser Fruchtist wirklich nicht zu leugnen.Während der Versammlung am 27.Oktober 1928 legte Adam Segschneidereine Rechnung des Generalstabsvor, nach der er 65 Mark als Pferdekostenfür die drei Karnevalstagezahlen sollte. Da er jedoch vom Generalstabaufgefordert worden wärezu reiten, würde er den Betrag nichtbezahlen.Auf der gleichen Versammlung wurdennicht nur Erwin Baldauf undEberhard Modelsee als neue Kameradenaufgenommen, sondern es wurdeauch beschlossen, dass die neu gegründeteKavallerie-Formation sichbei einem Bierabend mit der Artillerie„verbrüdern“ solle. Dies geschahdann am 4. Februar 1929, wo der ersteKavallerieführer, Rittmeister HermannSchmitz, sich für die herzlicheAufnahme mit der Überreichung von„ein paar hochfeinen Tanzsporen“bedankte.Die Kanone unddie Protze warendamals noch gefülltmit heuteunerlaubten Geschossen:NebenKamelle warenes vor allem Apfelsinen.Heuteist das verbotenund es darf nurnoch geböllertwerden, obwohlin all den Jahrenbis zum Verbotkein Unglückpassierte. Lediglichvon einerEpisode kann berichtet werden:Als der unvergesseneErwin Baldauf von 1929 bis1937 Geschützführer warund seine Kanone mit Apfelsinengeladen hatte, gab erwährend eines Rosenmontagszugesin der Straße „Inder Sürst“ einen Schuss ab.Just in diesem Moment kamdurch die Poststraße eineStraßenbahn gefahren. DieOrange flog durch den offenenPerron quer durch dieBahn, traf aber, Gott sei Dank,niemanden.18 111 Jahre Artillerie


Der Hauptmann Jean Scherr übernahm im Jahr 1930 die Führungder Artillerie. Im Dezember wurde es den Kameraden wegen der„schweren Zeiten“ freigestellt, sich auf unbestimmte Zeit freistellenzu lassen. „Ein jeder könne in diese schlimme Situation geraten, jedochmüsse der Betreffende aber, damit das Corps und er selbst nachaußen hin den guten Ruf behalte, soviel „Ehre“ zeigen, sich auf kurzeoder längere Zeit beurlauben zu lassen. Dies sei keine Schande.“Wenn man die gesamte Amtszeit von Jean Scherr (1930 bis 1937) betrachtet,dann stellt man fest, dass sie geprägt war von schönen Ausflügenund vielen anderen Aktivitäten. Die Kameradschaft war sehr engund freundschaftlich.Nach Jean Scherr begann die „Dynastie Waltering“. Der schon seit1926 amtierende Corpszeugmeister („Mottebär“) Oberst JohannesWaltering übernahm am 22. Mai 1937 die Führung der Geschützformation.Metallbau und KunstschmiedeKarl KönigInh. Andreas KöniggeprüfterSchweißfachbetriebnach DIN 18800-7Wir fertigen:Treppen- und Brüstungsgeländer, Vordächer, Tore,Tür- und Fenstergitter, Einfriedungen, Lampen, Grabkreuzeund -laternen, Gedenktafeln und SonderanfertigungenWir verarbeiten:Baustahl, Gusseisen, Edelstahl, Kupfer, Messing,Bronze u.v.m.Wir führen durch:Neuanfertigungen, Restaurierungen und Reparaturen.Karl König • Metallbau und Kunstschmiede53117 Bonn Telefon (0228) 67 08 85Kölnstraße 295 Telefax (0228) 67 80 80e-mail: info@metallbau-koenig.de


feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014


Trotz des 1939 ausgebrochenen ZweitenWeltkrieges nahm das Corps- bzw.Formationsleben seinen gewohntenGang, ... sieht man einmal davon ab,dass der eine oder andere Kameradan die Front eingezogen wurde. Aberauch dann wurden die Kontaktenicht abgebrochen, wie man hier anden Feldpostkarten sieht.Am 6. Dezember 1942 wurde imZeughaus im Florentiusgraben dieletzte Barbarafeier (damals traditionellnoch ohne Damen) währenddes Krieges gefeiert. Hierzu musste jederKamerad 100 Grammbrotmarkenmitbringen. Manchmal hieß es aberauch auf Einladungen: „Bier vorhanden- Brote mitbringen“.Der Krieg wurde in den Briefen nichtverschwiegen. So schrieb KameradLeo Weber am 30. Dezember 1942 (inder Feldpost 2011/2012 abgedruckt):„Wieder im alten elenden Russlandangelangt... danke ich für Euren Gruß... in Gestalt von Zigaretten sowie fürEure liebe Karte von der Artillerie-Schiffstour... Es war mal wieder derTeufel los, aber jetzt ist‘s etwas ruhigergeworden und kann man wiederan liebe Freunde in der Heimat denken...“Während des Zweiten Weltkriegeswurde Bonn in großen Teilen zerstört,besonders arg war der 18. Oktober1944. Auch das Zeughaus wurdenicht verschont. Wie durch ein Wunderblieb die Kanone jedoch heil.Die Militärbehörden verboten allerdingsjedes öffentliche Auftreten desBonner Stadtsoldaten-Corps. OberstJohannes Waltering versuchte mit Erfolgdie Artillerie wieder auf die Beinezu stellen. Zitat aus einem Schreibenvon 1945: „Die Zusammenkunftbraucht ja nicht festlich begangen zuwerden, wie wir das gewohnt waren.Der Hauptzweck ist ja vor allen Dingendas gesellige Zusammensein derKameraden.“ Es wurden gemütlicheFamilienfeste arrangiert, zu denenjeder Lebensmittelmarken beisteuerte.Die heute noch sprichwörtlicheArtillerie-Kameradschaft funktioniertewieder. Die Feier des traditionellenBarbarafestes musste allerdings nochetwas warten.Erst am 2. Dezember 1948 wurdenach sechsjähriger Pause im WeinhausJakobs in der Friedrichstraßewieder die Barbarafeier begangen.Jetzt wurden auch die Damen zurBarbarafeier eingeladen. Erwin Baldauf,früherer Ari-Geschützführer, entschuldigtesein Fernbleiben zu dieserBarbarafeier nach dem Krieg mit eineram gleichen Tag stattfindendenFohlen- und Pferdeversteigerung.1951 machte die Ari eine Busfahrtzur Lahn. Damit sich der Fahrpreisin erträglichen Grenzen hielt, spendiertePaul Cronenberg (Tankstellenbesitzer)das Öl und den Benzin. Alstrotzdem noch keine Einigung mitdem Busunternehmen Scheeben er-feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Einladung zum GesellschaftsabendFeldpostkarte aus dem Zweiten Weltkrieg22 111 Jahre Artillerie


folgte, hat Paul dann auch noch dieLuft für die Reifen gespendet. Erstdurch diese großzügige Spende wurdedie Fahrt ermöglicht.Ebenfalls aus diesem Jahr stammtder Beschluss, dass der am Ende einesJahres festgestellte Überschussder Ari-Kasse als sogenannter Kamellebonusunter den uniformiertenKameraden aufgeteilt wird. Frage desAutors: Ist dieser Beschluss eigentlichjemals widerrufen worden?Am 9. Mai 1953 feierte die Artillerieihr 50-jähriges Bestehen im Carl-Duisberg-Zimmerin der Mensa. JohannesKofferath hatte aufgrund der altenProtokolle seiner Vaters Josef eineFestschrift vorbereitet. Diese wurdein 400 Exemplaren vom späterenKommandanten Hanns Roesbergkostenlos gedruckt. An dieser Feiernahm unter anderem das einzignoch lebende GründungsmitgliedAlbert Pfafferott teil.Die erste Barbarafeier im neuenZeughaus in der Heerstraße wurdeam 4. Dezember 1956 gefeiert. JohannesWaltering machte im Jahre1957 den Vorschlag, das traditionelleEssen am Karnevalsdienstag, das seitJahrzehnten der jeweilige Artillerieführergesponsert hatte, ausfallen zulassen. Stattdessen gab es jährlich einenschönen Ausflug, bei dem er dasAbendessen und eine Bowle bezahlte.Diese Veränderung hatte den Vorteil,dass bisherige Verspätungen desAufbruchs zum Rundmarsch durchdie Innenstadt entfielen. Diese ursprünglicheTradition hat in späterenJahren Sohn Heinz Waltering wiedereingeführt. Sie wurde auch von seinemNachfolger Christof Lehmeierübernommen und während dessenAmtszeit fortgeführt.Am 31. Juli 1959 schrieb der SchriftführerEberhard Modelsee unter dasProtokoll des Abends: „Leider war esmir nicht möglich, die Genauigkeitder einzelnen Sprecher aufzunehmen,da ständig mehrere Kameradenihre Stimme zur Geltung brachten.Führer Kamerad Waltering muß fürdie Zukunft darauf achten, daß nureiner sprechen kann.“Am 29. November 1958 übertrug JohannesWaltering sein Amt seinemSohn Heinz Waltering. Mit viel Elanmachte der sich daran, neue Kameradenfür die Artillerie zu werben.Monatliche Kameradschaftsabendewurden ins Leben gerufen. Auch dieFamilien wurden integriert. Fahrtenund Veranstaltungen, an denen sichdie Artillerie mit „Kind und Kegel“beteiligte, sorgten für eine familiäreAtmosphäre, in der auch die Ehefrauennicht abseits standen.Übrigens, die Artillerie scheint einesehr gesunde Formation zu sein. EinigeMitglieder erreichten ein Alter, dasauch Methusalem alle Ehre gemachthätte. Besonders hervorzuheben sindhier Albert Pfafferott und EberhardModelsee. Pfafferott, der seit 1898Stadtsoldat und 1903 Gründungsmitgliedder Formation war, starberst 1962 mit 94 Jahren. Noch im Jahr1959 nahm er am Rosenmontagszugin Uniform teil. Eberhard Modelseestarb 1984 mit 95 Jahren. Auch ernahm bis ins hohe Alter noch in Uniformam Corpsleben teil.Zum 60-jährigen Bestehen wurde dieAnschaffung einer Standarte angeregt.Über das Aussehen war manfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014111 Jahre Artillerie23


feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014sich schnell einig. Franz Palm solltedie Entwürfe zeichnen, Paul Cronenberg wollte die Standarte bei seinerSchwester (sie war Nonne im EndenicherKloster „Zur ewigen Anbetung“)anfertigen lassen, Karl Reichert undKarl Segschneider die Fahnenstangestiften. Einziges Problem: Es fand sichkein Standartenträger! Damit war dieSache zunächst gestorben. Erst Mitteder 1980er Jahre bekam die Artillerieeine Standarte durch einen anderenfreundlichen Sponsor, als endlichauch ein Standartenträger gefundenwar. In diesem, dem karnevalistischen111. Jubiläumsjahr, wurdediese Standarte zu einer Fahne umgebaut,die zum Generalappell 2013erstmals mitgeführt wird.Im Jahre 1969 feiert die Artillerie ihreBarbarafeier unter dem Motto „6 X 11Jahre“ mit einem tollen Programmaus eigenen Reihen, wie dies auch inden nächsten Jahren üblich wurde.Männerballett, Sketche, Bauchrednerund diverse andere Highlights verschönertendie Feiern.Die Schriftführer der Ari waren schonimmer für ihren charmanten Schreibstilbekannt: So heißt es in einer Einladung1970: „Da unsere Frauen aufKegeltour sind, wird es ein netterAbend werden.“ Dieser Kegelklub„Die Lustigen Aris“ wurde 1969 aufeiner Schiffstour von unseren Damengegründet und hat über viele Jahrebestanden.Ganz im Sinne seiner Vorgängerführte ab 1980 Christof Lehmeierdie Artillerie, an der die harte Zeitder Heimatlosigkeit (vier Jahre ohneZeughaus) unbeschadet vorüberging.Wir trafen uns in diversen BonnerGastwirtschaften oder aber – unddas sind nach wie vor die schönstenZusammenkünfte – zu privaten Einladungenin Gärten oder Partykellernvon Artilleristen.Nach einer freiwilligen Pause von18 Jahren übernahm ab 1994 unserfrüherer Corpskoch und ArtilleristManfred Roesberg die Führung derFormation, die er aber schon 1998wieder abgab, und zwar an Kai Hermann.Gesundheitliche Gründezwangen diesen aber schon 1999,seine Amtszeit vorzeitig zu beenden.Hier sprang Manfred Roesberg wiederein und führte die Ari bis zumJahre 2004. Das Jubiläumsjahr 2003wurde mit einer schönen Schifffahrtauf der „Filia Rheni“ gefeiert. Als besonderesZeichen wurden die aktivenund inaktiven Artillerie-Kameradensowie viele Freunde und Gönnermit dem für dieses Jubiläum eigensentworfenen Orden geehrt.2004 übergab Manfred Roesberg dieFührung an Rolf Uhler ab, der damitim Jahre 2014 zwei Jubiläen feiernkann, nämlich außer dem 111-jährigenJubiläum der Artillerie noch sein10-jähriges als Artillerieführer.Der geneigte Leser dieses Artikelshat sicher schon längst festgestellt,dass die Ereignisse ab dem 50-jährigenJubiläum weniger ausführlichbehandelt wurden als die Zeit davor.Das hat jedoch den Grund, dass dieGeschichte der letzten Jahre vielennoch bekannt ist, es aber aus früherenJahren viele unbekannte aberdurchaus lustige Episoden zu erzählengab - und die hier geschildertensind noch nicht einmal vollzählig.24111 Jahre Artillerie


Et Stippeföttche is onsVon Rechtsanwältin Claudia Heinzefeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Aus der Tradition derBonner Stadtsoldatenist der Stippeföttche-Danz nicht wegzudenken. Als1872 das Corps gegründet wurde,gehörte das Stippeföttche alsMarkenzeichen des Corps dazu.Was lag näher als sich in der heutigenZeit das dem Corps zugeordneteMarkenzeichen rechtlich schützenzu lassen.Aber auch der Trommler ist ein Markenzeichendes Corps und hat ebensoeine Assoziation zum Bonner Stadtsoldaten-Corps.Aber was wären die beiden Markenzeichenohne den markantenSchriftzug BonnerStadtsoldaten. Die Zusammenhörigkeitdes Emblemsund des Schriftzugs stellen dieEinheit unseres Corps dar. Solag es nahe, beim DeutschenPatent- und Markenamt dieErkennungsmerkmale unseresCorps zu sichern.Aufgrund eines Beschlussesdes Generalstabshabe ich die Logos und denSchriftzug als Wort-/Bildmarkenbeantragt einzutragen. Erfreulicherweisehat das Deutsche Patent- undMarkenamt dem Antrag der SozietätHeinze & Heinze folgend alle dreiMarken registriert und entsprechendeEintragungsurkunden erstellt.Widersprüche Dritter sind nicht erhobenworden.Damit stehen die Nutzung desStippeföttchens, des Trommlers undder dazugehörende Schriftzug„Bonner Stadtsoldaten“ einzigund allein unserem Corps zu.Die Nutzung ist auf die Bereichebeantragt, diefür eine Verwendungdes Corps sinnvoll sind,sei es in Merchandise-Artikeln oder im alltäglichenGebrauch.In unserem Zeughausfindet mandas Stippeföttche inunserer Bleiverglasung einesFensters und es ist auf denBiergläsern zu sehen.Markenrechte verfallen, wenn siefünf Jahre lang nicht vom Marken-rechtsinha-ber benutztwerden undso könntendannDritte dieLöschungder Markenrechteverlangen.Dies istaus derlangen-TraditionunseresCorpsauchzukünftignicht zu erwarten. Alledrei Marken sind regelmäßig imGebrauch, sodass das Risiko, dassunser Markenschutz verfällt, kaumgegeben ist.Der somit vom Gesetz vorgeseheneBenutzungszwang wird von Seitendes Corps erfüllt.Damit hat das Corps, die Traditionwahrend, in die Zukunft schauend,den Fortbestand der traditionsgeborenenErkennungszeichen gesichert.26Et Stippeföttche is ons


PROF. DR. MED. EBERHARD WALTHERFacharzt für HNO-HeilkundePlastische OperationenSpezielle HNO-ChirurgieKooperation mit denEvangelischen Kliniken Bonn(Johanniter- und Waldkrankenhaus)Praxis-Tel.: 0228 63 65 65Service-Tel.: 0228 90 86 991Telefax: 0228 631260DI, DO, FR: 9.00 – 11.00 UhrMO, DI, DO: 15.00 – 17.00 Uhrsowie nach VereinbarungHNOam KaiserplatzKaiserplatz 1653113 BonnAllergie Schnarchen Sinnes-Check (Hören, Gleichgewicht,Riechen, Schmecken) Tinnitus Krebsvorsorge Raucher-Check Ultraschall Tauglichkeitsuntersuchungen(Tauchen, Fliegen, Kfz)Ambulante und stationäre Operationen LASER-, Mikro-,Hochfrequenz-, endoskopische Chirurgie Stimm-,atmungs- und hörverbessernde Operationen Chirurgiebei SchnarchenBesuchen Sie uns auch im Internet:www.bonn-hno.de


Bonner Stadtsolaten-Corps goes OxfordVon Marc Jakobsfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Fronleichnam 2013, 4.30Uhr in Bonn. Es herrschtereges Treiben auf derEndenicher Straße vor demZeughaus des Bonner Stadtsoldaten-Corpszu dieser nachtschlafendenUhrzeit. Das Corps brachauf nach Oxford, um an der LordMayor´s Parade während derdortigen „Bonn Week“ teilzunehmen.Doch bevor es so richtig losgehenkonnte, mussten zunächst unzähligeGepäckstücke und Getränke verstautwerden. Eine erste Glanzleistung desBusfahrer-Pärchens Ulli und Andrea.Let´s go...Um 5.15 Uhr startete der Bus dannendlich Richtung Oxford. Mit an Borddas Bonner Saxophon-Ensemble undeine Abordnung der KolpingsfamilieBonn-Zentral.essen in das „The Big Bang Restaurant“im Herzen Oxfords ging. Für diemeisten gab es anschließend in kleinerenGruppen noch genug Zeit, daskulturelle Oxford kennen zu lernen.Auf der Rückfahrt ins Hotel wurdeder Bus dann auch gleich zum Partymobilumfunktioniert und die guteStimmung genossen.London Calling...Der nächste Morgen fiel dadurchdem ein oder anderen Kameradenund Kameradieschen noch sichtlichschwer, doch die Vorfreude auf einenTag in London überwog, sodass es gutgestärkt um 9.30 Uhr mit unserem Busin die City ging. Auch auf diesem Wegwaren wir leider wieder staugeplagtund erreichten die Wachablösungvor dem Buckingham Palace erst zurHalbzeit. Nur unser Tambourcorpswar uns mit seinem Bus mal wiedereinen Schritt voraus.der für die Zeit in London einen tollenWegeplan hatte. Nebst Schiffstourvom Big Ben bis Tower-Bridge wurdenso fast alle Sehenswürdigkeitendieser imposanten Stadt absolviert.Improvisation war allerdings beimFinden eines Restaurants gefragt.Denn mit 16 Personen einen passendenPub zu finden, wurde zu einemKunststück. Nur der richtige Riechereines Kavalleristen führte uns zu einemItaliener, der eigentlich ein Spaniersein wollte. Jedenfalls lag ihmdiese Sprache scheinbar mehr. Nachder geselligen Stärkung brauchtenwir nur noch eine Straße weiter, umam Picadilly Circus unsere Kameradenim bereitstehenden Bus zu treffen.Dieser fuhr zurück nach Oxford,wo der Abend zur freien Verfügungstand.Die Fähre in Calais erreichten wirnoch pünktlich, ab Dover lief es jedochsehr stockend bis gar nicht. EinUnfall kurz zuvor kostete uns sogarden Welcome-Abend in Oxford.Endlich im Hotel Travelodge angekommen,blieb nur kurz Zeit zumFrischmachen, bevor es zum Abend-Die Mannschaft teilte sich auch hierwieder sehr schnell in kleine Gruppenzum unterschiedlichsten Sightseeingquer durch London, währendunser Kommandant einen Solo-Marathonnach Plan absolvierte. Der Autorjedenfalls hing sich an die Fersenunseres Organisators Wolfgang Orth,28 Bonner Stadtsoldaten-Corps goes Oxford


So fand sich eine Handvoll Kameradenin einem netten Lokal in Oxfordein. Wie sich später herausstellte unddie Regenbogenflagge am Eingangsymbolisierte, handelte es sich umeine vor allem von Homosexuellenfrequentierte Bar. Die Stimmung warsuper und die Gastfreundlichkeit desWirtes überwältigend. Freigetränkeund eine Einladung unseres Corps fürden folgenden Tag waren die Belohnungunserer guten Laune. Jedenfallsmusste unser Shuttlebus zum Hotelauf diesen Teil der Mannschaft verzichten.Bonn-Fest, very British...Der Samstag stand dann ganz im Zeichendes Bonn-Festes. Uniformiert,bei bestem Wetter, fuhren wir um 9.45Uhr zur Broad Street, wo wir unserenersten Auftritt vor begeisterten Zuschauernabsolvierten. Anschließendstartete die Lord Mayor´s Parade zumGlouchester Green. Dort war erst einmalfür alle Pause und es gab kühleGetränke. Auf dem Platz sammeltensich zahlreiche Besucher, die aufmerksamdas Programm der anderenGruppen verfolgten. Unser zweiterAuftritt folgte gegen 14 Uhr auf diesemPlatz. Nach einer weiteren Pause,die von vielen zur Ortserkundung genutztwurde, ging es um 16.15 Uhr mitklingendem Spiel zum Bonn-Square.Ein weiterer Auftritt vor der Bevölkerungvon Oxford, einschließlich Mariechen-und Säbeltanz, folgte. Unserenglischer Wahlbonner Trevor Adamsmoderierte alle Auftritte in feinstemBritisch. Eine Einladung des „TheBig Bang Restaurant“-Gastwirts MaxMason veranlasste uns, einschließlichSpielmannszug, zu einem spontanenBesuch dort. „Freigetränke füralle!“ wollten wir uns nicht entgehenlassen. Außerdem bot der Vorplatzeinen ausgezeichneten Platz für einabschließendes Gruppenfoto undAbschlussapell mit Danksagung andie Verantwortlichen. Damit endeteder Tag in Oxford und es ging zumUmziehen ins Hotel zurück.Der anschließende Abend konntedann wieder frei gestaltet werden undes ging gesammelt mit unserem Busin die City. Wenn man gewusst hätte,dass der Gastwirt aus der „Regenbogen-Kneipe“für den heutigen AbendSpeisen aufs Haus servierte, dann hätteman sich das ausgiebige Abendessenzuvor sparen können. Und sowurde dies wieder der Treffpunkt desAbends für einen letzten Drink oderauch ein paar mehr. Unsere Busfahrerließen es sich nicht nehmen, auch andiesem Abend wieder als Shuttle zurVerfügung zu stehen und so kam jedergut ins Hotel zurück.Ready for take-off...Letzte Zimmerpartys auf ein gelungenesWochenende, ein letztesWeißbrot-Frühstück und Unmengenzu verstauendes Gepäck führtendazu, dass die Fähre leider ohne unsfuhr. Eine Stunde Aufenthalt in Doverwurde mit 45 Minuten Anstehen amBurgerKing verbracht, wodurch dieletzten Kameraden nur noch auf denfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/201430 Bonner Stadtsoldaten-Corps goes Oxford


fahrenden Bus aufspringen konnten.Während der Überfahrt nach Calaiswurden dann letzte Reserven mobilisiertund vor allem die Tanzgruppeverwandelte dass Oberdeck spontanin ein Partydeck. Bei Gesang undHebeübungen wurden die anderenFahrgäste unterhalten. Höhepunktdes Treibens war das spontane Platzkonzertunseres mitgereisten Saxophon-Ensembles.Die Stimmung warauf dem Siedepunkt, es wurde zubekannten Evergreens getanzt undgesungen.Wieder im Bus war von Müdigkeitkeine Rede. Dafür waren alle vonden Eindrücken und der guten Stimmungzu sehr mitgerissen. Nur dieewigen Staus und das Gerappel vonWürfelbechern, die unser Ehrenkommandantimmer noch in den Ohrenhaben müsste, wurden nervenzerrend.15 Stunden Bus war dann auchfür den letzten Party-Fahrgast zu viel.Unsere Co-Fahrerin Andrea beruhigteuns dafür zwischendurch mit herrlichenWürstchen aus der Dose undvirtueller Linsensuppe.Um 1.20 Uhr am Montagmorgen endetediese Tour mit wunderschönenEindrücken, fantastischer Kameradschaftund strahlendem Wetter.An dieser Stelle gilt unser Dank demOrganisator Wolfgang Orth, unserenMann für alle Fälle vor Ort, TrevorAdams, und dem Busfahrer-Pärchen,das uns hervorragend im Bus versorgthat und immer zur Stelle war. Dass esihnen ebenfalls gefallen hat, wirdsich mit dem angekündigten Antragauf Corpsmitgliedschaft nochmalsbestätigen.Der Autor ist stolz und dankbar, dasser als Mitglied des Corps diese tolleReise erleben dürfte! Thank you andgood bye!feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Bonner Stadtsoldaten-Corps goes Oxford31


Wenn de Sonnschön sching….Von Helene BrüningWie immer auch in denletzten Jahren dasWetter beim Sommer-Familienfest des Corps war, diesesJahr hatte das Fest seinen Namenmit „Sommerfest“ mehr alsverdient.Wenn nicht der Juli 2013, welcher Monatsollte dann je als echter Sommermonatbezeichnet werden können?Gott sei Dank war es am „Feiertag“nicht ganz so heiß wie am Aufbautag,das Wetter war diesmal ideal.Das war der klare Beweis: „Petrus hatein besonderes Herz für die BonnerJecken“. Es wurde aber auch viel geboten:Gleich zum Auftakt spielte dasBonner Saxophon-Ensemble auf, leidernoch vor einem etwas dünn mitGästen besiedelten Garten… aberwie immer mit musikalischer Klasse.Michael Schiffer spendierte als besonderekulinarische Spezialität einWildschwein am Spieß, welches soschnell ausverkauft war, dass etlicheGäste leer ausgingen. Dieses „Festessen“wäre eine Wiederholung beianderer Gelegenheit wert.Dahinter brauchten sich die Grillklassikerwie Steaks und Würstcheneinschließlich der leckeren Salatevon Gastronomie Baum nicht zuverstecken. Auch hier wurde reichlichzugegriffen. Das Kuchenbuffetwar mit saftigenErdbeerschnitten,schwäbischem Apfelund Donauwellen-Blechkuchen durchdie Konditorei Gruhnaus Endenich bestensbestückt. Präsentiertund an Mann und Fraugebracht wurden dieLeckereien von den lecker Mädcheunserer Corpsmitglieder. Bis auf dasletzte Stück, was Claus Richarz alswunderhübsch verpacktes Geschenkerhielt, wurde den Mädels die Köstlichkeitenaus den Händen gerissenbeziehungsweise vom Blech gefegt,was nun wirklich kein Wunder war.Kalte Getränke, von allem war reichlichvorhanden und frisch ausgeschenkt,gingen weg wie nichts.Unser beliebter und bewährter DJJürgen sorgte bis zum nächstenKünstlerpaar und bis in die Abendstundenfür die flotte immer passendemusikalische Begleitung.Nachmittgas machten Harry undChris uns ihre Aufwartung. Da kamgleich noch mehr Stimmung in dieBude. Wir waren beim Sommerfestauch sportlich absolut Up to Date.Auf zwei Großbildschirmen flimmertezunächst dass spannende Formel1 Rennen in Ungarn. Anschließendfür alle heimischenFC-Fansdas Spiel Kölngegen Düsseldorf,das mit1:1 als Ergebniskeinen altaussehen ließ und dann natürlichnoch unsere erfolgreichen Fußballdamen,die uns als Sahnehaubeauf die ohnehin tolle Stimmung andiesem Nachmittag noch die Europameisterschaftder deutschen Nationalmannschaftbescherte. Mehr Gutes,Leckeres, Stimmungsvolles undGemütliches konnte niemand bieten.Bis in den frühen Abend wurde beikühlen Getränken und anregendenGesprächen dieses Sommerfest einherrliches.Herzlichen Dank allen Organisatoren,Helfern und Gästen für diesenwunderschönen gemeinsamen Tagmit der Stadtsoldatenfamilie.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Sommerfest33


Einmal Fernsehen und zurückKaum Atempausen für das Corps in einer kurzenSessionVon Max HeierSchon bevor die designiertenTollitäten am 11.Im 11. auf dem BonnerMarktplatz bejubelt wurden ginges für das Corps am Samstag, 10.November, adlig los. In Neuwiedwurde die Prinzenproklamationin der Stadthalle um einenProgrammpunkt bereichert. Inderselben Stadt enterten die Kameradenim Anschluss direktnoch die Bühne der PrinzengardeWeis.es von der Mannstärke her eine eigeneFormation aus dem Ort geben.Kommandant Ralf Wolanski ist nur einervon vielen Stadtsoldaten, die ihreHeimat im Bonner Norden gefundenhaben. Artillerist Björn Prell gestaltetesogar den Sessionsorden des dortigenKarnevalsausschusses. Nacheiner kurzen Nacht folgte mit demGeneralappell die erste eigene Veranstaltung.Damit war der Grundsteinfür eine kurze und heftige Session gelegt.Bei einem frühen Rosenmontagsind diese vielen Veranstaltungen imNovember jedoch mittlerweile fastnormal. In den Weihnachtstagen tatendie Kameraden gut daran, ein wenigdie Kräfte zu sammeln, denn bisAschermittwoch sollte es kein freiesWochenende mehr geben.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Am Freitag drauf feierte die NarrenzunftEndenich im Haus des Karnevalsihr Ordensfest, natürlich mit denStadtsoldaten. Anschließend gab esdas zweite Heimspiel des Abends,denn in Buschdorf wurde das Prinzenpaarproklamiert. Mittlerweile könnte34 Einmal Fernsehen und zurück


Zum Aufgalopp 2013 stand die Prinzenproklamationin der Beethovenhalleam 4. Januar auf dem Plan.Der Samstag gehörte mit der Kadettenmesseund der Proklamationdes Kinderprinzenpaares den Pänz.Am Sonntag feierten Jung und Alt,allerdings räumlich getrennt, beimKindergardetreffen und der GroßenBonner Seniorensitzung.Dass die Stadtsoldaten vor der Kameraeine gute Figur machen, zeigten siezum ersten Mal in dieser Session amDonnerstag, 10. Januar, im Gequetschten.Center.TV zeichnete dort seineKarnevalssendungen aus Bonn auf.Da durfte natürlich nicht das ersteCorps der Bundesstadt fehlen.Nicht das letzte Mal, dass die Blau-Weiß-Roten auf der Mattscheibe zusehen sein sollten. Voller Terminkalenderdann am folgenden Wochenende:Zunächst zeigte das vermeintlichkleine Bonn dem großen Köln,was es kann. Bei der Kölnischen KG inden Sartory-Sälen fackelten die Stadtsoldatenam Freitag, 11. Januar, eintänzerisches Feuerwerk ab, das dieGäste bei der Herrensitzung in Staunenversetzte. Bei den Sternschnuppenin der Mensa in der Nassestraßewar anschließend kaum Platz auf derBühne für das Corps. Das TambourcorpsOberkassel spielte gleich imPublikum. Mittlerweile sind die Musikerin solchen Dingen aber schonProfis und können praktisch überallspielen. Aber keine Chance durchzuschnaufen,denn der Samstag hatte esin sich und es sollte nicht der letztedieser Art bleiben. Am frühen Nachmittagging es zunächst zur BergheimerTorwache. Der Bus war voll besetztund der Einmarsch in den Saallöste beim Veranstalter Erstaunen aus:„Wie viele kommen denn da noch?“Danach Zwischenhalt am Zeughaus,wo weitere Kameraden und Proviantan Bord genommen wurden. Zumvierten Mal an diesem Tag fuhren dieBusse auf der A4 an Bergheim vorbei,denn in Alsdorf wartete die Scharwache.Bei den Wiesse Müüs in derBeethovenhalle wurden weitere neueKameraden für die Weiterfahrt aufgelesen,dafür blieben einige nach demfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Einmal Fernsehen und zurück35


feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Auftritt mit dem Prinzenpaar an derTheke „hängen“. Knapp in der Zeitmachten sich die Blau-Weiß-Rotenauf den Weg nach Offenbach. Unterwegskam die Nachricht, dass die Offenbacherim Programm 20 Minutenhängen, also keine Hektik. Um 0.20Uhr marschierten die Stadtsoldatenschließlich in Saal. Das Publikumwirkte etwas müde, aber der Blickin den Saal verriet: Den Menschengefiel der Aufzug. Besonders die Tanzpaareund die Tanzgruppe erhielten(wie bei allen vorherigen Auftritten)großen Applaus. Die anschließendeEinladung im Nebenraum zu einemImbiss wurde gerne angenommen,denn es gab des Rheinländers liebstesGetränk Kölsch. Das schmecktbekanntlich fern der Heimat immeram besten. Auf der Heimfahrt machtesich neben Partystimmung bei einigenKameraden auch die Müdigkeitbreit. Ein Schnarcher wurde sogarumgehend zur Ordnung gerufen:„Hör op ze schnarsche, e Stadtsoldatruht, ävver der schlooft nit!!“ AllgemeinesGelächter am frühen Morgen.Am Freitag, 18. Januar, hieß das ZielAachen, damit ein weiterer Städtepunktin der Session eingefahrenwerden konnte. Ganz modern hattendie Moderatoren auf der Bühne einiPad für ihre Texte. Dieses allerdingsdort beim Auftritt der Bundesstädterliegen lassen. Dass so ein Tablet nichtnur zum Ablesen taugt, sondern mitseiner Kamera ebenso für Fotos, wareinigen technikaffinen Kameradenbekannt. Nun können sich einige Aachenerüber Fotos der Stadtsoldatenauf der Bühne freuen. Der Auftritt inHolzlar war ein willkommenes Warm-Up für den abschließenden Auftrittim Duisburger Stadttheater.Nach diesem fast schon ruhigenWochenende konnten viele Kameradenam Freitag, 25. Januar, bei denKatholischen Frauen in Buschdorf zuFuß anreisen. Da sich lange Tourenmittlerweile bewährt hatten, startetendie Busse am Samstag zur Mittagszeitzunächst nach Kerpen. Der nächsteStopp war Küdinghoven. Von dortnur einen Katzensprung weiter nachOberkassel und nach Endenich zurKolpingsfamilie. Damit es an diesemAbend noch ordentlich Kilometergeldgab, traten die Stadtsoldatenkurz vor Mitternacht in Düsseldorf beiden KG Weiss-Fräcke auf. Ein schönerAbschluss eines wieder einmal sehrlangen Tages. Schon wenige Stundenspäter begann in der Beethovenhalledie eigene Gala-Prunksitzung.Irgendwie wurde es den Männern undDamen in der Woche schon dienstagslangweilig und so fuhren die Stadtsoldatennach Köln zu einem Meilensteinin der Corpsgeschichte: Nacheinigen kleinen Umwegen kamen die36 Einmal Fernsehen und zurück


Stars war jedoch immer noch nicht Schluss,sondern Aftershow-Party.Uniformierten in Mülheim an. Dort wurdedie erste TV Total-Prunksitzung aufgezeichnet.Eine kleine Einmarschprobemusste reichen, um ein paar Minuten ausallen Himmelsrichtungen in den Saaleinzumarschieren. Ein kurzer Tanz undein paar gute Sprüche von SitzungspräsidentStefan Raab später ging es schonin die Kantine, in der auch die anderenKünstler warteten.Gemeinsam mit den Höhnern feiertendie Bonner Fernsehstars ihren Auftritt.Nach dem großen Finale inmitten allerDer Samstag, 2. Februar, begann mit demeigenen Karnevalsfestival auf dem Münsterplatz.In dieser Session war aber ein Wochenendeohne Auftritte in mindestens 50Kilometern Entfernung nicht machbar. Alsoab nach Ippendorf ins Festzelt, in dem fastschon traditionell einige Kameraden „verschütt“gehen und dann nach Koblenz zurNarrenzunft. Für diejenigen, die in der Sessionnoch nicht in der Landeshauptstadtwaren, boten die „Reiseleiter“ des BStC dasBiwak der Prinzengarde in der DüsseldorferAltstadt an.Gewohnt launig und mit einem neuenAuftritt beim Sparkassen- und Giroverbandwurde am 7. Februar Weiberfastnacht absolviert.Aufgrund einer guten Zeitplanunghatten die Kameraden Zeit, zwischen densechs Auftritten etwas zu trinken und zu essen.Fast das komplette Corps versammeltesich am Freitag im „Stiefel“ zum Confetti-Club. Für viele ist diese Party sehr ungewohnt,feiert man doch in zivil. Zuverlässigwurde am Sonntag das Rathaus gestürmtund an Rosenmontag Kamelle geworfen.Den Abschluss einer unglaublich intensivenund anstrengenden Session machtenam Dienstag der Sammelfeldzug, der Abschlussappell„Reserve hat Ruh“ sowie dasPortemonnaie-Auswaschen an Aschermittwoch.Gerüchten zufolge sind einige Kameradenanschließend in einen Winterschlafgefallen, der erst zur Oxford-Tour endensollte.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Mitarbeit: Robert KleinhansEinmal Fernsehen und zurück37


BonnerStadtsoldaten-CorpsDie Veranstaltungen 2012 / 2013auf einen Blickvon 1872 e.V.Veranstaltungen 2013/2014Veranstaltung Datum Uhrzeit OrtSa. 16.11. GeneralappellRestaurant »Waldau«,Kadettenappell 19:30 Uhr • Brückenforum, Bonn-Beuel Samstag, 10.11.2012 15:00 Uhr An der Waldau 50,Sa. 30.11. Appell des KadettencorpsBonn-Venusberg14:11 Uhr • Hotel Bristol, Prinz-Albert-Str. 2, BonnBrückenforum,Generalappell Samstag, 17.11.2012 19:30 UhrSa. 11.01. KadettenmesseBonn-Beuel14:00 Uhr • Redemptoristenkloster, Kölnstr. 415, Bonn-AuerbergSa.Kadettenmesse Samstag, 05.01.201311.01. Proklamation Kinderprinzenpaar14:00 Uhr Redemptoristenkloster15:30 Uhr • Bernhardschule, Kopenhagener Str.14, Bonn-Auerberg, Eintritt freiProklamationKath. GrundschuleSo. 12.01.Samstag, 05.01.2013 15:00 UhrKinderprinzenpaarKindergardetreffenSt. Bernhard10:00 Uhr • Bernhardschule, Kopenhagener Str.14, Bonn-Auerberg, Eintritt freiKath. GrundschuleSo. 19.01. Kindergardentreffen Große Bonner Seniorensitzung Sonntag, 06.01.2013 10:00 UhrSt. Bernhard14:00 Uhr • Brückenforum, Bonn-Beuel, Eintritt: 11 €Große Vorverkauf: Bonner• BonnShop, Bonngasse 25, Bonn, Tel.: Sonntag, 0228/5508560 06.01.2013Seniorensitzung• Bonner Personen Schiffahrt, Bassertufer, Bonn, Tel.: 0228/63636314:00 Uhr Brückenforum• Modestudio Krämer, Bonner Talweg 39, Bonn, Tel.: 0228/219184Sonntag, 27.01.2013 16:30 Uhr• Volksbank Bonn/Rhein-Sieg, Friedrich-Breuer-Str. 83, Bonn-Beuel, Tel.: 0228/716141BeethovenhalleGala-PrunksitzungFr. 24.01. amuse jeck – Das Fest in Kartenbestellung:blau-weiß-rot19:00 Uhr • Maritim, Godesberger Allee, Tel.: Bonn 0228 5558012 oder per E-Mail an: gala-prunk@bstc.deVorverkauf:BStC, Tel.: 0228/55580 -12, E-Mail: fest@bstc.de12. Bonner Karnevalsfestival Samstag, 02.02.2013So. 16.02. Gala-Prunksitzung12:00 Uhr Münsterplatz16:30 Uhr • Beethovenhalle, Wachsbleiche 16, BonnKinderkostümfest Vorverkauf:Sonntag, 03.02.2013 13:00 Uhr MünsterplatzBStC, Tel.: 0228/55580 -12, E-Mail: gala-prunk@bstc.deSa. 22.02. Karnevalsparty 14. Bonner »Confetti-Club« Karnevalsfestival Freitag, des BStC 08.02.2013 19:00 Uhr Gaststätte »Im Stiefel«12:00 Uhr • Münsterplatz, Bonn, Eintritt freiSo. 23.02. Rekrutenvereidigung Kinderkostümfest13:00 Uhr • Münsterplatz, BonnSonntag, 10.02.2013 12:00 Uhr MarktplatzEintritt: Kinder frei; Erwachsene 4 €Fr. 28.02. Rathaus-Erstürmung Karnevalsparty »Confetti-Club« Sonntag, 10.02.2013 15:00 Uhr Marktplatz19:00 Uhr • »Im Stiefel«, Bonngasse 30, Bonn, Eintritt freiSo. 02.03. Rosenmontagszug Vereidigung der Rekruten Montag, 11.02.2013 12:00 Uhr Innenstadt12:00 Uhr • Marktplatz, BonnSo. 02.03. Rosenmontagsfete Rathaus-Erstürmung Montag, 11.02.2013 16:00 Uhr Zeughaus15:00 Uhr • Marktplatz, BonnMo. 03.03. RosenmontagszugWohltätigkeitsfeldzug12:00 Uhr • Innenstadt, BonnDienstag, 12.02.2013 14:00 Uhr InnenstadtMo. 03.03. Abschlussappell RosenmontagsfeteDienstag, 12.02.2013»Reserve 16:00 hat Uhr Ruh'« • Zeughaus, Endenicher Str. 10 b, Bonn17:00 Uhr MarktplatzDi. 04.03. WohltätigkeitsfeldzugPortemonnaie-Auswaschen 14:00 Uhr • Innenstadt, Bonn Mittwoch, 13.02.2013 11:00 Uhr Reinufer, Erste FährgasseDi. 04.03. Abschlussappell »Reserve hat Ruh«17:00 Uhr • Marktplatz, BonnTermine und Infos jederzeit aktuell unter www.bstc.deMi. 05.03. Portemonnaie-Auswaschen11:00 Uhr • Rheinufer, Erste Fährgasse, BonnTermine und Infos jederzeit aktuell unter www.bstc.deBonner Stadtsoldaten-Corps von 1872 e.V. • Endenicher Straße 10b • 53115 Bonn38Die Veranstaltungen 2013 / 2014 auf einen Blick


Der GeneralstabDer GeneralstabKommandantRalf WolanskiCorpsintendantLeutnant i.G. Marc JakobsCorpsoberzahlmeisterLeutnant i.G. Guido MüsselerGeschäftsführer und Präsident des ElferratesLeutnant i.G. Frank MohnertCorpsfeldwebelLeutnant i.G. Thomas KrämerCorpsquartiermeister undFührer der InfanterieLeutnant i.G. Horst ChristmannCorpszeugmeister und Führer der ArtillerieOberleutnant i.G. Rolf UhlerKommandeur der KavallerieLeutnant i.G. Urban BrüningCorpspostmeister undFührer des Aktiven LandsturmsLeutnant i.G. Michael KlippelCorpsdoktorLeutnant i.G. Kurt MüllerCorpszahlmeisterHauptmann i.G. Clemens SchmitzSchultheiß und LiteratOberleutnant i.G. Willi BaukhageLeiter des KadettencorpsLeutnant i.G. Wolfgang OrthEhrenmitgliederEhrenkommandantHerbert RaabIntendant des Corps de ChevaliersOberst d. R. Walter HeinzeBeisitzerHausvogtGert ArmerlingLeiter des ReservecorpsWolfgang KerlingKanzler des Corps à la SuiteJürgen HofmannSchirrmeisterFrank PalmenPressereferentMax Heierfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Hier gibt's mehr Infos!Starten Sie Ihren QR-Code-Readerauf Ihrem Handy und fotografierenSie den QR-Code.http://www.bstc.de/corps/generalstab/mitglieder-des-generalstabs/Der Generalstab41


Gelungene Premiere:„Kultur im Zeughaus“Marc Metzger im Gespräch mitRegimentspfarrer Msgr. Wilfried Schumacherfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Besser hätte der Auftaktfür die neue Veranstaltungsreihe„Kultur imZeughaus“ nicht sein können: einvolles Zeughaus mit 100 Zuhörernund zwei glänzend aufgelegteGesprächspartner. Stadtdechant,Münsterpfarrer und Regimentspfarrerdes BStC, Msgr. WilfriedSchumacher, traf beim ersten Gesprächüber „Menschliches hinterden Kulissen des Karnevals“ denseit neun Monaten pausierendenTop-Karnevalisten Marc Metzgeralias „Blötschkopp“.Die erste Frage gilt natürlich dem momentanenGesundheitszustand desBurnout-Patienten. Schon die ersteAntwort von Marc Metzger zeigt, mitdem können wir wieder rechnen.Er habe auf seiner Webseite einenBalken mit der prozentualen Angabeüber seinen Fitnessgrad installiert.Momentaner Stand: 92 Prozent.Hoppla, da hatte es aber in der Presseandere Meldungen gegeben, kontertSchumacher. „Habe ich auch gelesen,stimmt aber nicht“, Metzger meldetsich zurück. Er werde die Veranstaltung„Elfter im Elften“ moderierenund ab Januar regelmäßig auf derKarnevalsbühne stehen. Erleichterungim Publikum und ganz besondersbei Kommandant Ralf Wolanski,der hatte schon im Vorgespräch dieZusage bekommen, dass der Auftrittvon Metzger bei der Gala- Prunksitzungder Stadtsoldaten 2014 sichergebucht ist.Aber zurück zur Krankheit. WilfriedSchumacher will Metzger nicht alsKranken vorführen. Er redet auf Augenhöhemit ihm und erzählt vonseinem eigenen Zusammenbruch amBeginn des Jahres 2009. Der versierteSeelsorger und Begleiter wollte natürlichauch wissen, wie es denn zudem Zusammenbruch am 4. Januar2013 gekommen sei und welche Konsequenzendas gehabt habe. Metzger:„Ich war schon angezogen für denAuftritt bei der Kölner Prinzenproklamationund konnte plötzlich nichtmehr sprechen und mich nicht mehrbewegen.“ Um der Presse zu entkommensei er dann mit seiner Frau indas Aachener Klinikum gefahren undnach einer Nacht war klar: Burnout,Erschöpfung auf ganzer Linie. Ursache?„Ich kannte kein Nein, keinePause, keinen Urlaub, keine Zeit zumEssen und wenig Schlaf, 300 Auftrittein der Session, immer unterwegs zuneuen Projekten und Terminen“, bekenntMetzger freimütig und leistetdamit sicher einen Beitrag zum Nachdenken,für viele Menschen, nicht nurim Karnevalsgeschäft, die sich ähnlichwenig um sich selbst kümmern.Ob sich sein Humor verändert habe,möchte Schumacher wissen. „Nein,den habe ich mir auch in der fiesenZeit bewahrt.“ Man merkt Marc Metzgeran, dass er sich trotz des ernstenGesprächshintergrundes auch mitkleinen Pointen und Witzeleien überMenschen im Publikum – diesmalwar Josi Wild das lieb gemeinte Opfer– ausprobiert. Herzhaftes Lachen undimmer wieder Szenenapplaus. UnserFeldkurat thematisiert das mit derBemerkung, wenn Metzger auf derBühne sei, habe er Angst zur Toilettezu gehen, um nicht „aufgespießt“ zu42Gelungene Premiere: »Kultur im Zeughaus«


werden. Es gehe ich nicht darum, sichüber Menschen lustig zu machen, erwolle einfach nur situativ komischsein und die Menschen an seinerClownerie beteiligen. Im Übrigengebe es für seinen Auftritt ein mehreDIN A4-Seiten langes Manuskript. Erhabe als Neuling den Rat von HansSüper beherzigt: Niemals ohne Redeauf die Bühne zu gehen.In der langen Pause hat sich MarcMetzger ganz zur überraschendenFreude des Theologen mit der Geschichtevon Heiligen beschäftigt. AlsFan von Oberammergau haben esihm die Holzschnitzfiguren angetan,auch wenn es in manchen Läden fürjeden Heiligen immer die gleiche Figurgibt. Man merkt den beiden Protagonistenan, dass es sich lohnenwürde, zu diesem Thema einen eigenenAbend anzubieten. Marc Metzgerwirkt selbstbewusst und dennochwagt sich der Seelsorger immer wiederhinter diesen vordergründigenEindruck, etwa wenn er ihn fragt:“Warum tun Sie sich das an?“ KlareAntwort von Metzger: „Ich bin Karnevalistaus purer Leidenschaft, ich wollte2013 mein 25-jähriges Bühnenjubiläumfeiern, das hole ich 2014 nach,natürlich mit einer neuen Rede!“Dann fragt ihn Schumacher danach,ob er ein demütiger Mensch sei. Hierwird er dann richtig ernst. Er glaube,es gehe uns zu gut. Wir sollten alledankbarer und gelassener sein undweniger über Kleinigkeiten meckern.Es war sein erster Live-Auftritt vorPublikum. Und er hatte eine MengeRespekt davor. Am Ende wirdMarc Metzger feststellen: Ich binnicht genauso bekloppt wie früher.Gott sei Dank. Im Publikumsind sich alle einig: es war ein besondererAbend. Fortsetzung folgt.Vizeliterat Ralf Birkner kündigte alsInitiator und Verantwortlicher für dieInhalte weitere Abende an. Schonim Advent wird die Reihe „Kulturim Zeughaus“ fortgesetzt mit demEhrenobrist und Intendant der DeutschenWelle a.D. Erik Bettermann, dermit anderen Ehrenobristen des Corpsins Gespräch kommen wird. Im neuenJahr ist dann der Regimentspfarrerwieder der Gesprächspartner überMenschliches hinter den Kulissen desKarnevals.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Gelungene Premiere: »Kultur im Zeughaus«43


Unsere Ordender Session 2013/2014Dieses Jahr steht die Artillerie mit ihrem 111-jährigen Jubiläumim Mittelpunkt des Sessionsordens. Der obere Teil des zeigtzwei Kanonen und das kurfürstliche Wappen, das gleichzeitigdas Wappen des Corps de Chevaliers ist. Ebenso steht die Artillerieim unteren Teil auf blau-weiß-rotem Grund im Zentrum. DerDamenorden präsentiert sich simultan zum Herrenorden, aberfiligraner. Der Pin stellt einen Artilleristen in der typischen BaronMünchhausen-Pose auf der Kanonenkugel dar.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014http://www.bstc.de/orden/Hier gibt's mehr Infos!Starten Sie Ihren QR-Code-Readerauf Ihrem Handy und fotografierenSie den QR-Code.Ist Ihr Interesse an unseren Sessionsorden geweckt?Sie können diese Orden gerne käuflich erwerben.Wenden Sie sich bitte einfach an einen unserer Kameraden.Wir lassen Ihnen den Orden auch gerne am Tischüberreichen.Oder im Internet: www.bstc.de44Unsere Orden der Session 2013 / 2014


Von der Ideezum OrdenVon Ingo BleyJeder Verein, jede Karnevalsgesellschaft, egal,ob eingetragener Verein oder nicht, benötigtOrden.Der Orden ist ein Statussymbol im Karneval, wer ihn hat,der ist was und der hat was. Logisch. Die Frage ist, wokommt diese „orden“tliche Handarbeit denn her? Wirmüssen gar nicht weit laufen, auf der rechten Rheinseite,der „schäl Sick“ befindet sich die Produktionsstätte derFirma Orden Bley Prägaform GmbH.kleinen Plastikfläschchen träufeln sie die Farben mit Hilfevon Spritzenspitzen an die entsprechenden Stellen, zumBeispiel der Rhein fließt blau und eine Clownnase leuchtetrot. Wenn gewünscht, wird der Orden noch mit einemKlarlack überstrichen, sodass die Oberfläche satt glänzt.Weitere Verzierungen wie zum Beispiel Strass-Steine, dieeinzeln geklebt werden, sind ein weiterer Arbeitsschritt.Besonders die Damen lieben es, wenn die Orden glitzernund funkeln.Zur Karnevalszeit erlebt die Ordensverleihung Hochsaison,es wird verliehen und ausgezeichnet. Wer nicht zuden Glücklichen gehört, der das gute Stück um den Halsgehängt bekommt, kann das Objekt seiner Begierde zu guterLetzt immer noch gegen eine Spende erwerben.Und wie geht das Ganze vor sich?feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Alles beginnt mit einer Zeichnung. Vielleicht hat der Kundeschon eine eigene Idee und bringt diese zur Besprechungmit. Wenn nicht, sind Phantasie und Kreativitätgefragt. Dann sind die Grafiker an der Reihe, die die besprocheneIdee aufs Papier bringen.Wenn der Entwurf vom Kunden „abgesegnet“ ist, erstellendie Graveure ein Werkzeug. Danach entsteht die Druckplatte,sie wird in die Druckgussmaschine eingespannt.Auf 420 Grad Celsius erhitztes flüssiges Zink wird mit hohemDruck in die Gussform gepresst und durch Zufuhrvon kaltem Wasser schnell erhärtet. Die Maschine öffnetsich und „zack“ fällt der „Rohling“ heraus.Jetzt gilt es noch Filz und Herstelleretikett hintendrauf zukleben, die Aufhängung wie Band oder Kette anzubringen,einzutüten und schon kann das begehrte Stück aufdie Reise gehen. Kunden aus der Umgebung holen ihreOrden gerne ab, „spinksen“ auf die Orden und verlassenmit strahlenden Augen die Produktionsstätte.In diesem Sinne: 3 x Bonner Stadtsoldaten ALAAFHeuser Bau GmbHAgnesstr. 52 · 53225 BonnDanach geht es weiter, der Anguss wird von Hand abgebrochenund die Rohlinge müssen entgratet werden. Dafürrotieren sie in einer riesigen „Backschüssel“ inmitten vonkleinen Natursteinchen, die dafür sorgen, dass alle scharfenKanten und überstehende Ecken entfernt werden.Anschließend erfolgt die Galvanisierung, das heißt die Veredelungder Orden mit Metallen wie Messing, Nickel oderauch Gold. Was jetzt noch fehlt ist die Farbe. Hochkonzentriertsitzen Lackierer über Reihen von Orden gebeugt. AusIhr Spezialist für AltbausanierungKostenvoranschläge –für Sie kostenfreiTel.: 02 28 / 67 47 94Fax: 02 28 / 68 04 81Mobil: 0171 / 127 08 6146Von der Idee zum Orden


Beethoven war ne bönnsche JungVon Yvonne Andres- Péruchefeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Was mir in diesem Jahrbei den „Kölner Lichtern“besonders auffiel,war der nicht mehr zu überbietendeLokalpatriotismus derKölner. Nun ist man ja aus dem„Kölschen Fasteleer“ so einigesgewöhnt: Das beginnt immermit den mitreißend singbarenKölner Liedern sämtlicher Generationen,ob Ostermann, Berbuer,Marie-Louise Nikuta, „BläckFööss“ oder „Höhner“, um nureinige zu nennen. Das geht weiterüber die herrlichen Vorträgebegnadeter Büttenredner- vondenen manche nicht aus Kölnstammen. Und das gipfelt imgroßen Wir-Gefühl aller KölnerGroßveranstaltungen, sei es derKarneval, der CSD oder eben die„Kölner Lichter“. Die Kölner feiernsich in und mit ihrer Stadt.Köln, „dat es e Jeföhl!“Nun sitze ich also vier Stunden vorder Gesamtübertragung der diesjährigen„Kölner Lichter“ vor dem Fernseherund werde sogleich erschlagenvon der schieren Menge der Zuschauer.Zwischen Bastei und Tanzbrunnensteppt der Bär. „Umsonst und draußen“,da kann ja nichts schiefgehen.Außergewöhnlich am Event war natürlichdas grandiose Schlussfeuerwerk,das von illuminierten Schiffenauf dem Rhein angekündigt wurde.Beleuchtete Riesenpuppen unterhieltensich Lautsprecher verstärktüber das Thema des Abends „Traumfänger“.Vier Stunden lang zeigten dieKameras feiernde, erwartungsfroheMenschen, den angestrahlten Dom,den sich erst langsam verdunkelndenSommerhimmel, den Rhein, in demsich dieser Himmel widerspiegelte.Vier Stunden lang hielten sie auf dieBühne, auf der die „Bläck Fööss“ dastaten, was sie immer machen: Ihrealten Erfolge feiern. Vier StundenSchwenk zur Bastei, nach Rodenkirchen,über die Stadt, zum Rhein, indie fröhliche Menge. Schwenk zurückzu den „Bläck Fööss“. Schwenkzum Moderatorenpaar, dem schonnach wenigen Minuten der Text ausging,weil es ja nichts zu verkündengab: Wir warten auf …? Nicht auf dasChristkind! Wir warten auf das Feuerwerk.Vier Stunden pures Glotzen indie Glotze, obwohl eigentlich nichtszu sehen war außer : W A R T E N.Jetzt stellen Sie sich das mal in Bonnvor. Auf dem Markt. Oder auf demMünsterplatz. Der WDR rückt an, dieKameras laufen, auf der Bühne gähnteinen vier Stunden lang eine einzigeBand an, dem Moderatorenpaar gehtder Text aus…. Wir alle warten. „Leckmich in de Täsch“, würde da der Bonnersagen. „Sowat jibbet doch ja nit.“Eben. In Bonn wäre das undenkbar.Die Leute würden irgendwann abhauen,in die Rheinaue, zu „Rhein inFlammen.“Die Kölner haben Selbstbewusstsein.Sie feiern sich selbst. Sie haben dieGabe, einen langen Sommerabend,den sie mit Warten verbringen, zueinem grandiosen Fest der Selbst-48Beethoven war ne Bönnsche Jung


darstellung umzugestalten. „Umsonstund draußen“ reicht schon alleineaus, um das kölsche „Hätz“ zumHüpfen zu bringen.Und wir Bonner? Wann sind wir dennmal besoffen von uns selbst? Könntenwir nicht auch ein bisschen mehran Stolz und Festesfreude aufbringen?Auch wir haben einen grandiosenKirchenbau im Herzen der Stadt,das Bonner Münster. Es ist sogarnoch älter als der Kölner Dom. Auchwir haben den Rhein, der hier vielschöner ist als in Köln. Wir haben dasherrliche Panorama des Siebengebirges.Auch wir sind Römerstadt, warenjahrhundertelang Residenzstadt dermächtigsten Reichsfürsten des HeiligenRömischen Reiches deutscherNation, der Kölner Kurfürsten. Warenvierzig Jahre lang Hauptstadt unsererBundesrepublik, haben barockeSchlösser, echte barocke Basteien,eine große Universität, guterhalteneund teure Wohnviertel, das BonnerStadtsoldaten-Corps und, und, und.Und wir hatten einen in unserenMauern, um den uns die ganze Weltbeneidet. Den man in Japan, in China,in Australien, in den beiden Amerikas,im Orient wie im Okzident kennt.Und verehrt. Dessen unsterbliche Musikvielleicht sogar auf dem Mond zuhören ist, falls ein Astronaut ein paarpeppige CDs vom Bonner Ludwiggerade dabei hat. Unsere Stadt hateinen hervorgebracht, dessen Klängeim Weltall zu hören sind. Ist das nichtGrund genug, schon von diesem Gedankenallein besoffen zu werden?Vor Stolz und vor Freude?Eigentlich müsste sich jeder Bonnertäglich 24 Stunden lang mit wachsenderBegeisterung um sich selbst drehenund singen und tanzen, weil erein Landsmann, beziehungsweis eineLandsfrau des großen Bonner GeniusLudwig van Beethoven ist. Und wastun die Bonner? Sie zählen ihr Geldund stellen fest, dass es wieder einmalnicht langt. Für ein angemessenesKonzerthaus. Beethovenfest hin,Beethovenfest her. Wie damals. Als esnicht langte für das mittlerweile weltberühmteBeethoven-Denkmal aufdem Münsterplatz. Das haben nämlichFranz Liszt und andere berühmteKünstler ihrer Zeit bezahlt. Leiderhaben wir keinen Franz Liszt mehr.Liebe Bonner, seid stolz auf unserenLudwig, der, anders als der Salzburger„In d´r Bredderbud es Karneval“Brauhaus„Zum Gequetschten“Wolfgang, seine rheinische Heimatzeitlebens geliebt hat. Er verließ Bonnaus beruflichen Gründen, aber er hatteseine Heimatstadt, die längst dieStadt seiner Vorfahren geworden war,immer im Herzen. In Wien begrüßteer im Oktober 1812 Peter Lenné, Sohndes Bonner Hofgärtners und bald derberühmteste Gartenbauer seiner Zeit,mit folgenden Worten: „Dich verstehich, du sprichst Bönnsch. Du musstsonntags immer mein Gast sein.“Auch in einem Brief an seinen langjährigenBonner Freund, den Arzt Dr.Franz Gerhard Wegeler, offenbart sichseine tiefe Bindung an Bonn: „Dumietest mir irgend in einer schönenGegend ein Haus auf dem Lande,und dann will ich ein halbes Jahr einBauer werden.“Glücklicherweise ist Ludwig vanBeethoven kein Bauer geworden,sondern einer der größten Komponistender bisher bekannten Menschheit.Er war Bonner. Bei ihm zu Hausewurde gut und gerne rheinisch gefeiert.Gut rheinisch feiern, so wie dieKölner, das sollten wir Bonner auchmal öfter tun. Wir haben ja einen gutenGrund: Ludwig war ne bönnscheJung.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Sternstraße 7853111 BonnTelefon 0228/638104www.bredderbud.deÖffnungszeiten: Mo.-Sa. 10:30 bis 01: Uhr So. und Feiertags 13:00 bis 22: UhrBeethoven war ne Bönnsche Jung49


D´r Zoch kütt...Vielfältige Aufgaben rund um die WagenKlar, der Rosenmontagszugist das Highlight desStraßenkarnevals in jederSession. Und wie es sich fürdie Bonner Stadtsoldaten gehört,präsentieren wir uns zu einersolchen Gelegenheit in vollemOrnat. Der Schirrmeister FrankPalmen organisiert seit Jahrendieses logistische Großevent.Ihm zur Seite ist jetzt wieder ein gestandenerKamerad gestellt worden,der seine betriebsschlosserischen Fähigkeitenden Stadtsoldaten in Formdes Stellmachers zur Verfügung stellt.Jürgen Krumrey wird liebevoll „Gummibärchen“genannt und zeichnetseit Anfang dieses Jahres voll für denZustand der Bagage und Prunkwagenverantwortlich. Seine Wirkungsstätteist die Wagenhalle des BStC, in dernicht nur die über 30 Kutschen undBagagewagen, die von Pferden gezogenwerden lagern, sondern auch diedrei großen eigenen Prunkwagen unddie anderen Großinventarien wie zumBeispiel der Elferratstisch. In der eigenenWerkstatt kann er zudem so ziemlichalles an Holz- und Metallarbeitenerledigen, was zum Erhalt der historischenFahrzeuge nötig ist. Krumrey,Baujahr 1963, ist seit 2006 als aktivesMitglied der Artillerie im BStC undbekleidet den Rang des Obergefreiten.In seinem neuen Reich habener und die Kameraden der Artillerieletztes Jahr den neuen Bagagewagender Formation gebaut – nach demhistorischen Vorbild des Vorgängersabermit moderner Technik im Untergrund.Auch hat er schon dafür Sorgegetragen, dass die Kutschen und Bagagewagenfür die Session 2012/13 ineinem einwandfreien Zustand sind.Die Pflege ist die eine Aufgabe, derTransport die andere. Damit die BonnerStadtsoldaten überhaupt mitdiesem Tross im Rosenmontagszugmitgehen können, ist Frank Palmengefragt, der sich um die ganzen Papiereund Anmeldeformalien kümmert.Die kompletten Anmeldeunterlageninklusive Gutachtenund Bescheinigungenumfassen jedesJahr fast 100 Seitenund ermöglichendann den Kameradenfür die Jeckenam Straßenrand einwunderschönes Bildmit durchschnittlich300 Kameraden, 25pferdegezogenenhistorischen Fahrzeugenund vier bis fünfPrunkwagen – nurfür die Bonner Stadtsoldaten– abzugeben.50 D´r Zoch kütt


Damit alles zur rechten Zeit am rechtenOrt ist, sind auch hier die fleißigenHände von helfenden Kameradengefragt. Bereits ein paar Tage vor Rosenmontagwird die komplette Bagage,die im Rosenmontagszug mitgeht,zum sogenannten Voraufstellplatzgebracht. Alleine hierfür werden zirka25 Helfer, fünf Transportgespanneund ein Abschleppwagen sowieein Zugtraktor für die Prunkwagenbenötigt. Diese Aktion dauert trotzdes Einsatzes von so viel Man- undMaschinenpower mindestens sechsStunden. Am Voraufstellplatz wird dieBagage dann von den Kameradenmit der Munition für Rosenmontagbestückt. Nur die „Strüssjer“ werdenerst an Rosenmontag frisch dazu gepackt.Wenn die Kameraden geladenhaben, werden die Fuhrwerke vonPalmen und Krumrey mit Deichselnund Scheren komplettiert. Am Morgendes Rosenmontags beginnt derArbeitstag der beiden schon um 9Uhr. Die Wagen müssen letztmaligkontrolliert werden, die ankommendenPferdetransporter dirigiert.Dann wuseln noch einmal etwa 80Menschen um die Fahrzeuge herum,die mit dafür Sorge tragen, dass alleGespann-Pferde den richtigen Wagenzugeordnet werden. Um 11.30 Uhrzieht der Tross zum eigentlichen Aufstellgelände,und hat da bereits eineLauflänge von mehr als 500 Metern.Am Aufstellplatz nehmen die Kameradenihre Positionen ein, dann heißtes endlich: D´r Zuch kütt.Angeführt von den Bonner Stadtsoldaten.Kamelle und Strüssjer zumFeuern frei. Die Stadtsoldaten habenim Zug eine Lauflänge von zirka 800Metern. Nach dem Zug muss nun alleswieder zurück in die Wagenhalle.Dies ist wieder eine logistische Herausforderung,weil innerhalb vonfünf Stunden die Pferde verladenwerden, die komplette Bagage in dieWagenhalle gebracht werden muss,dort grob gereinigt und verstaut wird.Auch das Voraufstellgelände musswieder in den Urzustand gebrachtwerden, sprich gereinigt. Da diesesGelände flächenmäßig einem Fußballfeldnahe kommt, ist dies auchwieder eine zeitaufwändige Sache,die genau in die großen Rosenmontagsfeiernfällt. Nur durch zirka 40engagierte Helfer und Kameraden istdas Ganze zu stemmen. Wenn dannan Rosenmontag gegen 20 Uhr derletzte Wagen verstaut ist, dürfen auchKrumrey und Palmen ein Rosenmontagsbiermit den Kameraden imZeughaus trinken. Bis zum nächstenMal…..feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Es gibt bei einem solchen Fuhrpark immer etwas zu tun und jede Hand ist willkommen, die unterstützendeingreifen möchte. Es soll ein Team zusammen gestellt werden, die sich den anfallenden Tätigkeiten widmet.Die Aufgabenstellungen sind vielfältig: Holz- und Metall- und Malerarbeiten fallen an, aber auch einfachereTätigkeiten wie Reinigen und Pflegen. Wer ein wenig handwerklich geschickt ist, kann sich volleinbringen und seinem Verein hilfreich zur Seite stehen und dazu noch unsere historischen Werte erhalten.Die Kameraden freuen sich auf eine E-Mail mit Hilfsangeboten unter schirrmeister@bstc.de.D´r Zoch kütt51


Das Corps à la Suitedie MitgliederJürgen Hofmannbonnbuffet – Bonn-Baguette GmbHDennis BaumGastrofrischdienst Willi Baum oHGChristoph BellNotariat BellGuido BernardsMalerbetriebNorbert Bleibtreu-BusquetsB2 Kommunikation + Werbung GmbHThomas BollBusiness Center Köln/BonnFerdi BrackSteuerkanzleiMario Brouwerscyberfabrik – media professionalsHeinz BurschBiohof BurschMichael BüthEurophone Service GmbHValentino di DonatoV.D. ElektrotechnikAlexander ErnstAlexander Ernst ImmobilienRoland FlörkenFlörken Immobilien IVDOliver HoffmannJuwelier Oliver Hoffmann e.K.Dr. Matthias HohlfeldRechtsanwaltKanzlerDr. Andreas JordanZahnärzte am SchlossWerner KentrupBestattungshaus Hebenstreit & Kentrup GmbHFrank KesselKessel's Espresso StudioGünter KlippelGünter Klippel GmbHAlexander KolzemKolzem Heizung-Sanitär GmbHKarl-Heinz MorschhaeuserSparkasse KölnBonnAndreas Nonnen-BüscherNonnen-Büscher Immobilienverwaltung GmbH & Co. KGDr. Felix RothAugenklinik RothFrank SpilkerMLP Finanzdienstleistungen AGProf. Dr. Ulrich TödtmannEimer Heuschmid Mehle und Kollegen GbRHier gibt's mehr Infos!Starten Sie Ihren QR-Code-Readerauf Ihrem Handy und fotografierenSie den QR-Code.http://www.bstc.de/corps/corps-a-la-suite/mitglieder/feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Das Corps à la Suite – die Mitglieder53


Beförderungen & EhrungenGeneralappell 16. November 2013Vereidigung & Blauer OrdenVereidigt werden die neu aufgenommenen Aktiven und Inaktiven des Jahres 2013.Die Aktiven des Jahrgangs 2013 erhalten nach der Vereidigung den Blauen Orden.AktivInaktivKortendieck, GilbertNadler, HeinzNehrkorn, KarstenOrth, MichaelPendzig, Hans-GeorgSchneider, AnscharWeißkirchen, HansWunsch, ClemensBeförderungenAmerling, DeniseBauhaus, HolgerBerchem, Paul-HerbertBüth, MichaelEichhorn, DominiqueFrohn, BettyGraf, Dr. WaltherHaase, RainerHaunhorst, MichaelHenn, MarcoHenseler, Anna-ElisabethHermann, KaiHoffmann, FranciscoHoffmann, OliverKnauf, WernerMüsseler, GernotNeffgen, KaiNeuhaus-Knipp, AnkeNoth-Hermann, EvaOakey, MarkOssig, TinaRömer, DieterSchaper, DieterSchleier, Karl FriedrichSchumacher, WilfriedUdelhofen, GünterWeber, DieterWeber, HorstWessel, GottfriedZimmermann, Thomasfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014GefreiterJacob, FrankKlose, MartinLehmann, MichaelObergefreiterSchurz, Hans AlbertOrth, MichaelGefreiter der ReserveBrauer, RuthDamberg, HelgaGöbels, RainerHermann, HorstKlein, PeterKlein, VolkerWehner, JörgObergefreiter der ReserveReuter, ChristophRichter, Dr. Ayk-PeterUhler-Broich, HeikeZehe, Evanach 3Jahrennach 6Jahrennach 9Unteroffizier Unteroffizier der Reserve nach 9 JahrenJendrusch-von Schnakenburg, StefanLützeler, PeterAdler, Dr. Jutta MariaEssen, Dr. Jan MarkusHeiß, GeorgHelmbrecht, AnkePaßmann, MarcoSchlieker, GerdScholz, KarolaStock, Dirk54Beförderungen & Ehrungen


Beförderungen (Forts.)SergeantSergeant der Reservenach 12JahrenKerling, WolfgangReichelt, UweStüve, Karl DieterAssenmacher, FerdinandAssenmacher, JosefHoffmann, HelgaHümmrich, WernerKempmann, DirkPohl, AnjaVianden, KurtFeldwebel/WachtmeisterFeldwebel der Reservenach 15JahrenKornmesser, ChristianLudwig, NorbertWeber, CharlyGraff, JanNonnen-Büscher, AndreasRohloff, MarioVoss, JürgenWeber, HeinzWolkewitz, ManfredOberfeldwebel/Oberwachtm.Clüsserath, BerndWeber, KarlOberfeldwebel der ReserveHirschmann, Walternach 20JahrenHauptfeldwebel/Hauptwachtm.Hauptfeldwebel der ReserveMannheims, Dr. Hans-HeinrichMöhle, Willinach 25JahrenLeutnantLeutnant der Reservenach 30JahrenBrock, HansMüller, Walter A.Pohl, HansOberleutnantEschweiler, Horst D.Fuhs, HansKindt, Dr. HaraldKlein, KurtLeutnant im Corps à la SuiteBernards, GuidoKlippel, GünterOberleutnant der ReserveBurger, Ralph Schleuter, UlrichMiebach, ChristineScheidel, JohannesVoit, HaraldKolzem, Alexandernach 35Jahrenfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Beförderungen & Ehrungen55


Beförderungen (Forts.)Oberleutnant im Corps à la Suitenach 5 Jahren imCorps à la SuiteBursch, HeinzKessel, FrankRoth, Dr. FelixOberleutnant i.G.nach 5 J. GeneralstabChristmann, HorstKrämer, ThomasOrth, WolfgangHauptmann/Rittmeister Hauptmann der Reserve nach 40 JahrenHardebusch, ReinholdKaaf, BertholdKlassen, Dr. LudwigHauptmann im Corps à la SuiteBleibtreu-Busquets, Norbertnach 10 Jahren imCorps à la SuiteOberstleutnant Oberstleutnant der Reserve nach 50 JahrenKlaudt, DetlevEhrungenfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Corpsnadel in Silber für 25-jährige MitgliedschaftMannheims, Dr. Hans-HeinrichMöhle, WilliOrth, WolfgangCorpsnadel in Gold mit Brillanten für 50-jährige MitgliedschaftKlaudt, DetlevVerdienstkreuz in Silber für 9-jährige GeneralstabstätigkeitUhler Rolf56 Beförderungen & Ehrungen


Ehrungen (Forts.)Tanzorden in BronzeOrth, MichaelTanzorden in SilberKlose, MartinTanzorden in GoldChristmann, MichaelHabrich, JürgenVerdienstorden in BronzeBirkner, RalfJacob, FrankKleinhans, RobertSpilker, FrankVerdienstorden in SilberKommandantenorden Stufe 1Christmann, MichaelSeibt, MichaelaZinn, HansiKommandantenorden Stufe 2Müller, KurtStein, Karl HeinzKommandantenorden Stufe 3Heier, MaxJakobs, MarcMüsseler, GuidoKommandantenorden Stufe 4Kerling, WolfgangPalmen, FrankBrück, Thomas (30 Jahre TC Oberkassel)Heß, SiegmarVerdienstorden in GoldBrack, FerdiKlippel, MichaelMüller, Walter A.Steinbach, Karlfried (40 Jahre TC Oberkassel)Kommandantenorden Stufe 5Brüning, UrbanEhrenmütze Stufe 1Rübkamp, ReinholdWeber, KarlRSE-Orden in GoldClüsserath, BerndBDK-Verdienstorden in SilberRaab, HerbertEhrenleutnantHeinze, ClaudiaKimmel, AnneSieger, JürgenWelzenbach, Biankafeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014EhrenobristKraft, Hannelore (Ministerpräsidentin NRW)Beförderungen & Ehrungen57


Das Corpsde Chevaliersdie MitgliederH. Walter Heinze IntendantRechts- und SteuerkanzleiHeinze & Heinze, BonnBurkhard BaumsBaums & Co. Handelsgesellschaft, DortmundChristian DreesenHerrenhaus Buchholz, AlfterKurt Kallenberg Detlev KlaudtBrenner & Klaudt e.K., BonnWilli LerchUnternehmensberatung, KölnHeinz MünstermannTabak Express Herscheidt, BonnWalter Nonnen-Büscher Bonner EisenwarengroßhandlungWilhelm Nonnen, BonnProf. Dr. Dr. Wolfgang OckenfelsDominikanerpater, Bonn + TrierToni Rottlender Bedachungen, KölnWerner SchmittGeschätsführender Gesellschafter BLESES FahrzeugeKöln-DeutzBert SchüllerModerne Spielstätten Solf, BonnDr. Heinrich Basilius Streithofen DominikanerpaterHeinz UlteVermögensverwalter, BonnWilli Zehe Belz Stuck-Putz-Akustik, BonnHier gibt's mehr Infos!Starten Sie Ihren QR-Code-Readerauf Ihrem Handy und fotografierenSie den QR-Code.http://www.bstc.de/corps/corps-de-chevaliers/58 Das Corps de Chevaliers – die Mitglieder


Der diskrete Charme desElferratesoder „Geschichten um Klappsessel und andereobskure Objekte der Begierde“Von Karl-Heinz MorschhaeuserEs begibt sich jedes Jahr aufs Neue, dassder Unterzeichner dieser rudimentärenAbhandlung unter Androhung vonWidrigkeiten der besonderen Art (Erlernenvon Stadtsoldatentanz etc.) regelrecht gezwungenwird, in die Tasten des PCs zu greifen, umfür die Feldpost Ergötzliches oder anderes Entbehrlichesaus der zurückliegenden Sessionaus Sicht des Elferrates mühsamst zusammenzutragen.Aber immer noch besser als Tanzen…Soweit die unheiligen Worte zum Prolog. Wiegesagt. Wenn Sie lesen möchten. Bitte. Ich bines nicht schuld! „Das Krankenhaus am Randeder Stadt“ oder „Man geht fast nie so ganz.“Da auch Ärzte bisweilen in den Ruhestand gehen, hattenwir die große Freude, mit unserm Elferräter Dr. Wolf Schare,Chefarzt im Marien-Hospital, dessen „Pensionierung“im Jahre 2012 im Rahmen einer kleinen privaten Feier mitgestalten zu können. Die Geschicke des wirkliche wahrenLebens führten aber dazu, dass er für ein Jahr „nochmal ran musste“, was uns dann im Juni 2013 wiederumin den Genuss einer weiteren Ruhestandsfeier brachte.Unser gut gemeinter Vorschlag, dass im Rheinland bekanntlichbereits eine Wiederholung zur Traditionführt, blieb dann aber leider ohne positive Resonanz.Wahrscheinlich war der Weinkeller des Restaurantsan seinen quantitativen Möglichkeiten angekommen...„Wei(h)n-Nachtsfeier“ oder „Das perfekte Dinner“Traditionsgemäß findet die „Wei(h)n-Nachtsfeier“ desElferrates schon im Oktober statt, damit die Kälte unddie Sentimentalität noch nicht Einzug gehalten habenund auch programmmäßig Alternativen möglich sind.Nachdem wir letztes Jahr die Domstadt unsicher gemachthaben, ging es diesmal ins malerische Obderdollendorfin Heidis weltbekanntes Weinhaus Lichtenberg.Nähere Beschreibungen erübrigen sich logischerweise.Die dortige hervorragende Küche und die besondereGastfreundschaft sucht ihres gleichen, sodass wir alleeinen stimmungsvollen Abend unter freiem Himmel erlebendurften. Untermalt wurde der Abend durch dieAuftritte von drei Tenören in Form eines A capella-Triosund dem bekannten Nachtwächter-Ehepaar Karl undElisabeth Schleier aus Bonn, die einige „Krätzcher“ undWissenswertes aus der Bonner Geschichte in humorvollerForm zu erzählen wussten. Danach wussten wir mehr.„Seniorenecho“ oder „Wehe wenn sie losgelassen“Sessionsauftakt für die „Formation 11 + x“ ist seit jeherdie „Große Bonner Seniorensitzung“ im Beueler Brückenforum,die für unsere älteren Bürger der Stadt zu einemkonkurrenzlosen Preis eine Sitzung der besonderen Artbietet. Mehr als 800 Karten waren wieder in Rekordzeitüber die Bonner Altenheime verkauft und Marita Köllner,das Bonner Prinzenpaar, Wicky Junggeburth, unserCorps und viele mehr begeisterten ein jung gebliebenesPublikum. Standing Ovations für die Künstler und vielLob für den „Verein Senioren- und Jugendhilfe im BStC“im Abschluss für eine wieder gelungene Veranstaltung fürbetagte Bürger, von denen viele somit Gelegenheit hatten,den Alltag des Heims für einen Nachmittag zu vergessen.Knochentechnische Herausforderung für den Elferrat ist jedesMal der Auf- und Abbau des tonnenschweren Elferratstischesam gleichen Tag, der aus zeitlichen und physischenAspekten regelmäßig dem Wunsch nach den Kölner Heinzelmännchenaufkommen lässt. Träumen darf man ja mal.„Wunder dauern länger“ oder „Unmöglicheswird sofort erledigt“Wo Sie grade von Auf- und Abbau sprechen: Es kamdieses Jahr noch schlimmer. Durch eine sehr ungünstigeTerminkonstellation fand unsere Gala-Prunksitzungdirekt einen Tag nach der Bürgersitzung der Ehrengardein der Bonner Beethovenhalle statt. Fazit: Auf undAbbau der gesamten Hallendekoration mit allem wasdazugehört einschließlich 3-Tonnen-Elferrtatisch amSonntagmorgen und Abbau noch in der Nacht. Alaaf!Die Resonanz auf die Sitzung war gigantisch, die Konditionder Elferräte nach schweißtreibender Gymnastikwährend der Sitzung und der folgende Abbau gegen1 Uhr morgens ließ aber nur noch den Wunsch nachBettruhe aufkommen. Der lockende Ruf des Kölschs imFoyer blieb somit für die meisten der Truppe ungehört.Aber wir arbeiten dran. Irgendwas fällt uns noch ein.„Das Blaue Wunder vun Kölle“ oder „Lernen vonden Besten“Der jährlich ebenfalls vorgesehen Besuch einer Sitzungin Köln führte uns diesmal auf Einladung von Elferrä-feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014»Der diskrete Charme des Elferrates«61


ter Ulrich Voigt und der Sparkasse KölnBonn zu denBlauen Funken in das bekannteste Wohnzimmer vonKöln, den Gürzenich. Gut gestärkt nach einem Abendessenerlebten wir ein Programm der Superlative, dasuns in sehr guter Erinnerung geblieben ist und auchAnregungen aus der Sicht eines Elferrates bereithielt.„Wagenrennen“ oder „Die Nachhaltigkeitvon Wurf und Material“Der Rosenmontagszug als allgemein bekannter Höhepunktder rheinischen Ausgelassenheit und das damitverbundene Motto „Freude am Fahren“ auf dem Elferratswagenführte wieder zu schier ausgelassenen „Wurfexzessen“,die so machen Elferräter nach der Hälfteder Distanz überrascht schon in eine leeren Schütteblicken ließ. Mit ein wenig Hilfe vom Nachbarn vonnebenan ging´s aber weiter. Von nix kommt eben nix.Auch ein Stück bitterer Lebenserfahrung im rheinischenBrauchtum. Aber: immer dieselben…Code: „ 99 + 1“ oder „100 Jahre Mohnerts“So hieß das Motto, unter dem unser Präses und seineGattin Astrid den Elferrat ins legendäre WeinhausLichtenberg nach Oberdollendorf einluden,um deren beider 50. Geburtstage mitfeiern zu dürfen.Während unser Präses diesen bemerkenswertenTag, im Neudeutschen gerne auch Benchmark genannt,schon im März 2013 begehen durfte, war diesbei seiner Frau Astrid erst im Juli der Fall, sodassdie gemeinsamen Feier einen Tag später noch besondere„Erinnerungs- und Frischewerte“ aufwies.Der bekannte Service- und Dienstleistungsgedankedes Elferrates drückte sich dann auch im Geschenkfür die beiden aus, das aus zwei Klappsesselnsamt Hockern für den heimischen Gartenbestand, wobei die Flasche Rotwein in Magnumgrößeals Einweihungserfrischung gleich mitgeliefert wurde.Es war dann wieder mal sehr früh am Morgenbis die letzten „Klebepflaster“ in die Taxen sprangen,aber dies war alles dem Motto geschuldet„Geburtstage zählt man nicht, man feiert sie…“„Das Haxen-Ultimatum“ oder „Ein Fall für zwei“Der Entwurf der jährlichen Herren- und Damenordensund des Pins liegt seit einigen Jahren inden Händen des Elferates beziehungsweise vonIngo Bley und Peter Raths – ein Fall für zwei.Spätester Abgabetermin der Entwürfe für die kritischenBlicke des Generalstabes ist Ende Juli jedes Jahres, damitder „Haxen-Essen-Termin“ in der Rheinaue im Rahmeneines mentalen Befreiungsschlages erfolgen kann. Sokann man den Jazz-Klängen bis in den späten Abend lauschen,ohne irgendeiner Formen- und Farbenlehre ausgeliefertzu sein. Kunst ist eben eine schwere Kost.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/201462 »Der diskrete Charme des Elferrates«


Der Elferratstellt sich vorVor zwölf Jahren wurde die neue Gruppierung„Elferrat“ gegründet. Anfangs nochkritisch beäugt, so ist die Truppe heuteetabliert und beliebt. Ein Konglomerat aus Bänkern,Ärzten, Maklern, Juwelieren, Kaufleuten undHandwerkern – mittlerweile ein Freundeskreis, dersich gesucht und gefunden hat und sich sehr gerneam Corpsleben beteiligt.Neben der Senioren- und Gala-Prunksitzung versuchenwir das Corps auch auf andere Weise zu unterstützen. Wirhaben in den letzten Jahren die alte Bühnenbeleuchtungerneuert (alte Bonner Straßenlaternen) und ein neuesZeughausschild angeschafft. Vor neun Jahren kreierte,baute und finanzierte die Einheit den neuen Elferratstischmit dazu passendem Stuhlwerk eigens aus Österreich importiert.Fast zeitgleich wurde der Prunkwagen des Elferratesgebaut, ebenfalls alles in Eigenregie.Vor sechs Jahren hat die Truppe für eine neue Beleuchtungim Garten des Zeughauses gesorgt. Wiederum konntenalte Kandelaber angeschafft werden. Gestaltung undMontage erfolgte in Eigenregie. Seit der Session 2010 hatder Elferrat die Ausarbeitung der Sessionsorden übernommen.Auch bei der Gestaltung unserer neuen Sitzungsformim Hotel Maritim - „amüse jeck – das Fest in Blau-Weiß-Rot“ - hat der Elferrat maßgeblichen Anteil.Der Elferrat ist als Gruppe den meisten im Corps bekannt,nicht aber die einzelnen Personen. Ich möchte Sie Ihnenkurz vorstellen:feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Der Elferrat stellt sich vor65


Gert Armerling, ist das handwerklicheGenie der Truppe. KeinWunder, als selbstständiger MalerundLackierermeister mit eigenemBetrieb in Bonn-Beuel bringt er dafürdie besten Voraussetzungen mit. Inder „Karnevalshochburg“ Thüringengeboren, kam er durch seine beidenKinder über das Kadettencorps zuden Bonner Stadtsoldaten. Nebenseiner tatkräftigen Unterstützung imElferrat ist er seit vielen Jahren Hausvogtfür unser Zeughaus und somitBeisitzer im Generalstab.Willi Baukhage, der Ur-Bonnerist einer der Erfahrensten in SachenKarneval. Seit 1999 ist er aktives Mitgliedim Corps und füllt so manchenJob mit Leben aus – Literat undSchultheiß. Im Jahr 1998 regierte erals Prinz Willi II. die Bonner Narren.Neben seinem Engagement bei denStadtsoldaten ist er seit 1985 Vorsitzenderder Vereinigung BonnerKarnevalisten. Auch beruflich zeigter Steherqualitäten, seit mehr als 40Jahren ist er für die Barmer GEK tätigund dort zuständig für Marketing undPrävention.Dennis Baum, seit 2005 aktivesMitglied der Infanterie im 4. Knubbel.Im Berufsleben arbeitet er seit demer denken kann im elterlichen BetriebFrischdienst Baum und handeltdort mit Lebensmittel für Großverbraucher.Der Weg zu den Stadtsoldatenkam durch das T.C. Grün WeißOberkassel zustande. Auch privatkann Dennis nicht ohne Stadtsoldatenleben. Die Frau an seiner Seite istunsere Schwadronstochter derKavallerie, Verena Baum.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2012/201366 Der Elferrat stellt sich vor


Ingo Bley, Chef der gleichnamigenOrdensmeisterei „Orden BleyPrägaform“. Zusammen mit seinemBruder Michael stellt er für nahezu1.000 Karnevalsvereine die Sessions-und Prinzenorden her. Ob Herren-oder Damenorden, ob Ansteckeroder Pin, seine kreativen Ideen sindfür unsere Ordensgestaltung ungemeinwichtig und unverzichtbar.Dr. Bert Huefnagels, er sorgtals Zahnarzt für ein strahlend weißesLächeln im Elferrat. Er ist Arzt aus Leidenschaftund das merkt man ihm an.Auch mit großer Angst kann man bedenkenloszu ihm gehen. Sein gutesGespür für Zahn und Patient zeichnetihn aus. Das Nordlicht Bert (inHamburg geboren) ist einer unsererGourmets im Elferrat. Zum Ausgleichder vielen Kalorien spielt er Golf undTennis.Marc Jakobs, seit 2002 Mitgliedunseres Elferrates, ist seit 2012 Corps-Intendant und damit Stellvertreterdes Kommandanten und 2. Vorsitzenderdes Corps. Seine Stadtsoldatenkarrierebegann bereits 1975 alsKadett und ab 1983 im Regimentsspielmannzug,dem TambourcorpsBonn-Oberkassel. 2007 stieß Marc zurInfanterie und ist seitdem Mitgliedim 4. Knubbel. Beruflich ist er seit Juli2012 als Niederlassungsleiter bei derSHARP Business Systems Deutschlandin Bonn-Buschdorf tätig.Prof. Manfred Harnischfeger,verkörpert in unseren Reihen dieKultur und die Medien. Der gelernteZeitungsjournalist ist als freierPublizist (u.a. für CICERO) und alsKommunikationsberater tätig. Er warCDU-Pressesprecher in Hessen undUfa-Geschäftsführer. Für zahlreicheinternationale Konzerne wie Bertelsmannund Deutsche Post DHL verantworteteer die Öffentlichkeitsarbeit.Für die Post ist er noch Projektbeauftragterfür die Stiftung i.G. „BeethovenFestspielhaus“. Nebenbei ist er seit 20Jahren Professor an der Hochschulefür Musik und Theater in Hamburgtätig.Joachim Jaenicke, in Rostockgeboren, zählt er ebenfalls zu einemNordlicht, genauer gesagt Nord-Ost-Licht. Von Beruf ist er selbstständigerImmobilienmakler mit dem Schwerpunktvon Wohnungsprivatisierungen.Neben dem Wintersport ist Golfseine große Leidenschaft. Wein undgutes Essen gehören ebenfalls zu seinenschönsten Freizeitaktivitäten.Volker Klein, wurde in Bonn-Oberkassel geboren, ist am Fuße desÖlbergs in Heisterbacherrott aufgewachsenund wohnt nun mit seinerFrau im Oberbau Königswinters. AlsEigengewächs der Volksbank BonnRhein-Sieg ist er seit 2009 Mitglied desVorstandes und verantwortet dort dieRisikosteuerung und die Betriebsbereiche.Er verreist sehr gerne und dieknappe Freizeit verbringt der bekennende1.FC Köln- und Apple-Fan mitvielfältigen sportlichen Aktivitäten undim Kreis seiner Familie und Freunde.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Der Elferrat stellt sich vor67


Frank Mohnert, der gebürtige Essener,kam durch seine beiden TöchterSandra und Nadine (viele Jahreaktiv im Kadettencorps) 1998 zu denStadtsoldaten und ist Infanterist. SeitJahren führt er als Geschäftsführerdes Corps und als Schatzmeister desVereins für Senioren und Jugendhilfeim BStC die Geschicke beider Vereine.Als Präsident führt er den Elferrat seitBeginn an. In der neu geschaffenenStiftung Senioren- und Jugendhilfe imBStC ist er im Vorstand vertreten.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Karl-Heinz Morschhaeuser,der Ur-Bonner ist Diplomierter Sparkassenbetriebswirtund seit mehrals drei Jahrzehnten der SparkasseKölnBonn als Bereichsleiter für dasFirmenkundengeschäft verbunden.Neben dem Elferrat ist er 1. Vorsitzenderdes Vereins Senioren- und Jugendhilfeim BStC und auch Mitgliedim Corps á la Suite. Seine Hobbys sindschweißtreibend, er ist begeisterterJogger und Badmintonspieler. In derneu geschaffenen Stiftung SeniorenundJugendhilfe des BStC ist er imVorstand vertreten.68Der Elferrat stellt sich vor


Rainer Quabeck, der dritte Bänkerim Bunde. Als Vorstandmitgliedim Ruhestand der Volksbank Bonn-Rhein-Sieg ist er den meisten gutbekannt. Auch das bis dahin unbekanntekarnevalistische Parkett meistertder Troisdorfer sehr gut. Die neugeschaffene Freizeit gestaltet er amLiebsten mit Golfen. In Sachen Gourmetmacht er der Truppe immer guteAngebote.Horst ChristmannStuckateurmeisterMaarstraße 78a53227 BonnTelefon 0228 / 4100530Telefax 0228 / 9489126horst.christmann@t-online.deStuckarbeitenTrockenbauarbeitenSchall-, Wärme-, BrandschutzPeter Raths, der Diamant unterden Elferräten. Sein Juweliergeschäftin der Kaiserpassage kennt jeder inBonn. Seine nicht nachlassenden Ideenund seine Kreativität bereicherndas Arbeiten im Elferrat. Ihm habenwir den Entwurf des Halsordens zuverdanken. Mittlerweile hat er sichzum Fachmann der Ordensgestaltungfür unser Corps entwickelt. Fürdie Gestaltung des neuen Elferratstischessind wir ihm sehr dankbar.Die Zeit ist reif für frischen Schwung!Der Elferrat stellt sich vor69


Ayk-Peter Richter, noch einNordlicht, noch ein Rotweintrinkerund noch ein Arzt. Seit 2001 als niedergelassenerUrologe im Zentrumvon Beuel tätig, konnte er sich derInfektion durch Altweiber-Karnevalnicht entziehen. Es folgte eine regelmäßigeTeilnahme am EndenicherVeedelszug. In seiner knappen Freizeitist er Familienvater und jagt unschuldigeKleinwagen im Renntrimmüber die Nordschleife des Nürburgrings.Durch dieses robuste Hobbyhat Ayk den perfekten Umgang mitWinkelschleifern und ähnlich grobmotorischenDingen gelernt und istimmer eine große Stütze bei handwerklichenAktionen im Elferrat.Dr. Wolf Schare, geboren undaufgewachsen in Ostwestfalen. EineFreundschaft zu Hans Stratemeyerbrachte ihn mit den Bonner Stadtsoldatenin Verbindung. Als ehemaligerChefarzt der GefäßchirurgischenKlinik am Marienhospital ist er weitüber die Grenzen von Bonn bekannt.Wolf ist leidenschaftlicher Jäger undWanderer. Zu einem guten Rotweinsagt er nie nein. Aber auch mit Besen,Pinsel oder Spitzhacke kann er bestensumgehen, was zahlreiche Aktionendes Elferrates bewiesen haben.Dirk Vögeli, an einem Rosenmontaggeboren, hat er den Bazillus Karnevalin die Wiege gelegt bekommen.Dirk ist seit vielen Jahren dem Corpsverbunden und wechselte vom Corpsà la Suite in den Elferrat. Seit 1998führt er in 2. Generation das Karosserieund Lackier Centrum Vögeli wo ermit bestem Service Fahrzeugschädenbeseitigt und für frische Lackierungenauf jeglichen Fahrzeugen sorgt.Als verheirateter Familienvater ist dieZeit für Hobbys knapp, aber immerwenn es geht, versucht er ein paarRunden Golf zu spielen.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Dr. Jürgen Römer, als gebürtigerBonner und waschechter Rheinländerpraktiziert er als niedergelassenerOrthopäde und Sportmedizinerin Bad Godesberg. Der studierte Diplomsportlehrermit Abschluss an derDeutschen Sporthochschule Kölnsorgt bei den Stadtsoldaten nicht nurbeim Kamelleschmeißen für die nötigePower und Zielgenauigkeit. DieKraft für seine Arbeit, den Karnevalund den geliebten Segelsport beziehtder Vater von 4 Kindern aus seiner Familie,wo ihn insbesondere seine FrauIngrun (niedersächsisches karnevalistischesUrgestein) voll unterstützt.Uli Voigt, mit einem Gardemaß von2,04 m das „GRÖSSTE“ Mitglied im Elferrat.Als echter Rheinländer in Kölngeboren. Seine beruflichen Wurzelnliegen daher auch bei der SparkasseKölnBonn. Seit 2008 ist er Mitglieddes Vorstandes. Dort verantwortet erdie Bereiche Firmenkunden und Treasury.In seiner knappen Freizeit stehtdie Familie im Mittelpunkt. Reisen inferne Länder oder das Fotografierenkönnen ihn aber auch begeistern.Prof. Dr. Eberhard Walther,wurde in Kiel geboren. Er ist Professoran der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn undselbstständiger HNO-Arzt am Kaiserplatz.Seine chirurgischen Eingriffeleitet er im Waldkrankenhaus. Seineknappe Freizeit gilt der Familie unddem Sport. Als Handwerker ist erimmer gut zu gebrauchen. Bei allen„Baumaßnahmen“ des Elferrates warer mit vollem Engagement dabei.70 Der Elferrat stellt sich vor


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feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/201472 KapitelüberschriftDas Corps vor 100 Jahren


Das Corps vor 100 JahrenAus alten Protokollen zusammengestelltvon Horst P. KurenbachIn mühsamen Sitzungen über den alten Protokollenist es mir gelungen, die Protokoll-Aufzeichnungen unserer altväterischenCorps-Kameraden zu übersetzen. Das war teilweisenicht leicht, da diese oft in der heute nur nochvon Wenigen lesbaren „Sütterlin-Schrift“ geschriebenwurden. Dazu kam noch das nicht immer einfacheEntziffern der diversen Handschriften. Ichhabe weitgehend die Schreibweisen, inklusive allerSchreibfehler übernommen. Zur besseren Lesbarkeithabe ich allerdings einige Absätze eingefügt.Vorstandssitzung am 8. September 1914bei Kamerad Hch. Mühlens, Bonn,Meckenheimerstr.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Anwesend waren:Hannes, Fritsch, Mühlens, Schmidt, Kofferath u. Lohmar.Adjudant Mühlens eröffnete die Sitzung zum 9 1/2Uhr und erklärte. daß Kommandant Parmentier wegenKrankheit nicht erscheinen könne.Das Corps Kapitelüberschriftvor 100 Jahren73


feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/201474Kapitelüberschrift


Kamerad Fritsch teilte mit, daß dieZeichnungen in die Liste* einenBetrag von 555,- Mark netto ergebenhätten. Es erfolgte nun ellgemeine Dikusionwie dieser Betrag und die vondem General-Appel am 19. Augustbewilligten Beträge verwendet werdensollten. Während der Beratunghierüber wurde mitgeteilt, daß derKommandant Parmentier auf seinemKrankenlager durch einen schwerenOhnmachtsanfall betroffen wordenund die Hinzuziehung von Dr. Hagemannund Dr. Breuer erfolgt sei.Über diese plötzliche und unerwarteteÄnderung in der Krankheit desHerrn Kommandanten kam die Beratungins Stocken und gespannterwartete man über den Verlauf desAnfalles, Nachricht.Gegen 1/2 12 Uhr kam nun die unerwarteteNachricht von dem Tode desHerrn Parmentier.Die Sitzung wurde sofort aufgehobenund für morgen den 9. Septemberabends eine neue Vorstandssitzungbei Mühlens wozu, durch besondereKarte noch eingeladen werden soll,anberaumt.gez. Lohmargez.: Mühlens* siehe Protokoll vom 14. August 1914Vorstandssitzungden 9. September 1914 beiKamerad Mühlens:Es waren anwesend:Mühlens, van Dorp, Hannes, Heinrichs,Fritsch, Schmidt, Kofferath,Scharf, Heider, Niessen & Lohmar.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Das Corps Kapitelüberschriftvor 100 Jahren75


Kamerad Mühlens eröffnete die Sitzung um 9 Uhr undwidmete dem so plötzlich und gänzlich unerwarteten,gestern verstorbenen Kommandanten einen herzl. Nachruf.Er führte folgendes:Was der Verblichene für seine Familie und für sein Geschäftgewesen, ist Euch allen bekannt, auch welchenhervorragenden Anteil derselbe an allen actuellen Fragennahm, die in seiner Eigenschaft als Stadtverordneteran ihn herantraten. Er war riesig arbeitsfreudig und warennur unermüdlich vertrat und förderte er das Allgemeine,sowie das Wohl seiner Mitmenschen. Viele trauernum den Verstorbenen und beklagen den großen Verlust.Aber nicht zuletzt wissen wir scheint es im Augenblick alswenn er fast unersetzlich wäre. Dieser Schicksalsschlagkam zu plötzlich und der Schmerz greift uns allen bis instiefste Mark. Seit langen Jahren Mitglied, und seit cr. 1*15 Jahre Vorsitzende unseres Corps, hat der Entschlafeneim steten Wirken und unermüdlicher Schaffensfreudedie Interessen unserer Gesellschaft tatkräftig gefördert,und durch seine immer gleichbleibende Ruhe und Sicherheit,verbunden mit einem klaren weiten Blick undreichen Kenntnissen sich unvergeßliche Dienste in unseremCorps erworben.Wir gedenken seiner in warmer Dankbarkeit für die vielenwertvollen Dienste, die er uns geleistet hat und sindin tiefer Trauer um den Verlust dieses edel denkenden allzufrühdahingeschiedenen treuen Freundes und hochgeschätztenBeraters. Sodann ehrten die Anwesenden dasAndenken des Verstorbenen durch Erheben von ihrenSitzen.Darauf wurde beschlossen, nachstehende Todesanzeigein die Deutsche Reichszeitung, die Bonner Zeitung undim General-Anzeiger einrücken zu lassen.Der Generalstab stiftete einen Lorbeerkranz und dasCorps einen Kranz von frischen Blumen. Es soll ein Musikcorpsfür die Beerdigung und zwar die Kapelle der freiwilligenFeuerwehr bestellt werden. Der Artillerie-Vereinfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/201476 KapitelüberschriftDas Corps vor 100 Jahren


dessen Mitglied der Verstorbene war übernimmt die 1/2der Kosten für die Musik.6 Kameraden des Generalstabes sollen den Sarg aus demHause in den Leichenwagen und auf dem Friedhofezum Grabe tragen. Die Kameraden sollen durch besondereZuschrift (Postkartenformat) zur Teilnahme an demBegräbnisse noch gebeten werden. Es wurden 200 diesbezüglicheKarten bei der Deutschen Reichszeitung zudrucken bestellt. Kamerad Lohmar übernahm die Versendungdie durch die Post erfolgen soll.Sodann wurde die Diskusion über die Verteilung des Geldesfortgesetzt. Kamerad Mühlens erklärte, daß er nachder letzten Rücksprache mit dem verstorbenen Kommandantendessen Wunsch dies auch gewesen sei, bitte 800,-Mark in Folge des Aufrufs des Herrn Oberbürgermeistersder Kriegshilfe für die hiesige Stadt, die den Zweck erfolge,solche Einwohner oder Familien zu unterstützendie durch die Kriegswirren unverschuldet in Not geratenseien und 200,- Mark für Liebesgaben, für die im Feldestehenden Kameraden zu verwenden. Kamerad Fritschschloß sich dieser Ansicht an und erklärte daß er gesterngegen 9 Uhr noch mit dem Kommandanten gesprochenund sei es sein Wille, daß dem Vorschlage des AdjudantenMühlens gemäs beschlossen werde. Darauf wurde dieErfüllung des letzten Wunsches des verstorbenen HerrnKommandanten einstimmig beschlossen wie vorstehenderwähnt, 800,- Mark der Kriegshilfe für die StadtgemeindeBonn zu überweisen und Mark 200,- für Liebesgaben fürdie im Felde stehenden Kameraden zu verwenden. Die800,- Mark sollen am Tage der Beerdigung des Verblichenen(11. September 1914) bei der Städtischen Sparkassehierselbst eingezahlt werden.Mit Rücksicht darauf, daß der Verstorbene davon beseeltwar, daß auch die Zuwendung des Geldes an Bedürftigein der gerechten Weise erfolge, gab er dem KameradFritsch und Mühlens in der letzten Unterredung mit diesenzu verstehen, daß es bestimmt gewesen wäre, daß derHerr Oberbürgermeister ihn, wenn er gesund gewesen,mit in den Ausschuß gebeten haben würde.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Das Corps Kapitelüberschriftvor 100 Jahren77


Auch sämtliche Corpsmitglieder teiltendie Auffassung des Verstorbenen,was besonders , in dem General-Appellvom 19. August wiederholt zumAusdrucke kam.In Berücksichtigung dieser Situationund in der richtigen Würdigung desEmpfindens des Generalstabes unddes Korps wurde deshalb an denHerrn Oberbürgermeister folgendesSchreiben gerichtet.AbschriftBonn, den 9. Septbr. 14.Herrn Oberbürgermeister SpiritusHochwohlgeborenBonn78 Das Corps vor 100 Jahren


Ew. Hochwohlgeboren beehren wiruns ergeb. anzuzeigen, daß wir heutebeschlossen haben, zufolge Ihres ergangenenAufrufs, der Kriegshilfe fürdie hiesige Stadtgemeinde 800,- Markzu überweisen. Die Einzahlung erfolgtbei der städtischen Sparkasse. UnserVorsitzender und Kommandant dergestern verstorbene StadtverordneteHerr Ignaz Parmentier hat nämlichin der letzten Unterredung, die so einigeStunden vor seinem, allerdingsgänzlich unerwarteten Ableben, miteinigen Vorstandsmitgliedern hatte,den Wunsch geäußert, in eingangsbesagtem Sinne zu beschließen.Das Corps vor 100 Jahren79


In Erfüllung dieses letzten Wunsches ist dann auch derBeschluß einstimmig gefaßt worden. Wir würden es nunmit Freuden begrüßen, wenn ein Mitglied unseres Korpsauch in den Ausschuß mit gebeten würde und schlagenhierfür einen der Herren Carl Heinrichs, von Dorp, oderBernh. Hannes vor.Hochachtungsvoll.Bonner Stadtsoldaten-CorpsI.A.gez. LohmarKamerad Scharf kam kurz vor Schluß der Sitzung desBonner-Männer-Gesang-Vereins und brachte die beglückendeNachricht, daß der Bonner-Männer-Gesang-Vereinbeschlossen habe, vollzählig an der Beerdigung teilzunehmenund solle hierzu besonders eingeladen werden.Auch sei beschlossen worden, am Grabe einige Liederzu Ehren des Verstorbenen zu singen, und zwar letzteresdeshalb, weil der Verblichene persönlich, wie auch desStadtsoldatenkorps die gute Sache des Vereins in außerordentlicherWeise tatkräftig mit gefördert habe, unddas durch jahreslanges Zusammenwirken in bestimmterRichtung, eine Liderung von Not und Unterstützung vonBedürftigen, sowie vaterstädtische Sitten und Gebräuche80 Das Corps vor 100 Jahren


hochzuhalten, beide Vereine sich ein und dasselbe Zielgesetzt hätten. So seien die Beziehungen der beiden Vereineimmer inniger geworden und bestehe heute ein unzertrennlichesBand, und unter den Mitglieder die wohlfast ausnahmslos den beiden Vereinen angehörten eineinnige tiefe und einmütige Harmonie. Dies sei nicht zuletztdas Verdienst des verstorbenen Kommandanten gewesen.Dem Verblichenen sollte daher , die letzte Ehre, inAnerkennung der vielen Verdienste die er sich erworben,durch Vortrag 2er Lieder am Grabe erwiesen werden. Welcheinnere Genugtuung und Befriedigung dieser edelmütigeund hochherzige Entschluß im Korps erweckt hat,darüber braucht kein Wort verloren zu werden. Wenn wirnicht durch die betrübende Tatsache des Todes unseresKommandanten vor Schmerz und Kummer uns zu Bodengedrückt fühlten, hätten wir aus Dankbarkeit und Begeisterungdem Männer-Gesang-Verein für seine Tat laut zujubelnmögen. Kamerad Scharf wurde gebeten, dem Vorstanddes Männer Gesang Vereins unseren tiefgefühltendank auszusprechen.Schluß der Sitzung gegen 12 Uhrgez.: Lohmargez.: MühlensDas Corps vor 100 Jahren81


MarschaufstellungRosenmontagszug3. März 2014ZuganfangTambourcorpsdes BStCTC Grün-WeißOberkassel(Leitung: MarcRosbach)2 xBagagewagenCorpsfeldwebelThomasKrämerTanzpaarTanzmarie MichaelaSeibtTanzoffizier MichaelChristmannMarketenderinnenVivien EichhornSabrina HövenerChristina SchellFührer derInfanterieOberleutnant i. G.Horst ChristmannSturmfahne derInfanterieObergefreiter OliverStorpLeiter desKadettencorpsOberleutnant i.G.Wolfgang OrthKadettenfahneNiclas WeßkirchenLeutnant desKadettencorpsStefan Krämer2 x Bagagewagen Kadetten-KutscheKanone derKadettenKadettencorpsKanone derArtillerieGeschützführer:SergeantAchim MaurerWachtmeisterUli WolterPrunkwagen desAktiven LandsturmsFührer des AktivenLandsturms: Leutnanti.G. Michael KlippelSpieß des Landsturms:Holger KauerPrunkwagen desAktiven LandsturmsLiterat:Oberleutnant i.G.Willi BaukhagePostkutscheTrompetercorpsder KavallerieLeitung: Georg MixKommandeurder KavallerieLeutnant i.G.Urban BrüningArtillerieLandsturm Landsturm82 Marschaufstellung – Rosenmontagszug


Regimentsmusikcorpsdes BStCMusikfreundeRoisdorf(Leitung:Slawomir Lackert)CorpsfahneFähnrich: FeldwebelNorbert LudwigBegleitungLeutnantHans PohlHauptmann ReinholdHardebuschKommandantRalf WolanskiCorpsoberzahlmeisterLeutnant i.G.Guido MüsselerCorpsintendantLeutnant i. G.Marc JakobsKutscheEhrenkommandantenHerbert RaabKutscheCorpszahlmeisterHauptmann i.G.Clemens SchmitzGeneralstab zu PferdWagen 1. KnubbelKnubbelführer:Obergefreiter PeterLützelerWagen 2. KnubbelKnubbelführer:Schütze RobertKleinhansKutsche desCorpsdoktorsLeutnant i.G. KurtMüllerWagen 3. KnubbelKnubbelführer:Feldwebel BastianSteinWagen 4. KnubbelKnubbelführer:Leutnant Wolfgang W.MüllerSpieß der Infanterie:Feldwebel OlafPursianInfanterieBagagewagenSanitätswagenKutsche desCorps deChevaliersIntendant:H. Walter HeinzeKutsche desArtillerieführersOberleutnant i.G.Rolf UhlerArtillerieFahneGefreiterBjörn PrellSpieß der ArtillerieWachtmeisterMartin TrimbornMunitionswagenPulverwagenBarbara der ArtillerieStephanie SchmicklerFeldkücheCorpskochClaus-Arthur RicharzKriegskasseCorps de ChevaliersArtillerieStandarteSchwadronstocherVerena BaumSpieß derKavallerieLeutnantHans BrockBagagewagenFeldschmiededer KavalleriePrunkwagendes ElferratsPräsident des Elferrates& GeschäftsführerLeutnant i.G. FrankMohnertPrunkwagen desCorps a la SuiteKanzler:Jürgen HofmannEnde BStCKavallerie KavallerieElferrat Corps Elferrat á la SuiteMarschaufstellung – Rosenmontagszug83


„Ein Höhepunkt des Fastelovends“Von Max HeierDie Gala-Prunksitzungwar 2013 einmal mehrdie angesagte Veranstaltungim Sitzungskalender.Literat Willi Baukhage hatte einProgramm zusammengestellt,das keine Wünsche offen ließ.„Wenn der Besuch des Foyers währendder Sitzungen ein Gradmesserfür die Qualität des Programms ist,hat das Bonner Stadtsoldaten-Corpsbei seiner Gala-Prunksitzung in derBeethovenhalle alles richtig gemacht,denn während auf der Bühne wiedereinmal ein atemberaubendes undkarnevalistisch begeisterndes über6stündiges Programm ablief, herrschtedort gähnende Leere und selbst inder „Raucher-Suite“ konnte man dieQualmer zählen“, schrieb das Schaufenster.„Bläck Fööss“, „Paveier“ oder„Boore“ begeisterten mit ihren Hits.Die „Luftflotte“ brachte das Publikumwieder einmal zum Staunen und dieRedner waren bei ihrem Auftritt vor1.750 Jecken in der ausverkauftenBeethovenhalle kaum zu bremsen.„Die Galasitzung der Bonner Stadtsoldatenin der Beethovenhalle ließ keineWünsche offen. Selbstläufer odernicht – die Galasitzung der „Zaldate“zählt mit Recht zu den Höhepunktendes Fastelovends auch über Bonn hinaus“,jubelte die Bonner Rundschauund der Express war besonders begeistertvom wibbelnden MonsignoreWilfried Schumacher.Der Bonner Stadtdechant wurdenämlich zum Regimentspfarrer ernanntund reihte sich ebenso zumStadtsoldatentanz ein wie LandgerichtspräsidentinMargarete Gräfinvon Schwerin, die nun Ehrenmajorinist. Diesen Rang kleidet ebenso TheoJussenhofen, Kommandant der BlauenFunken Köln, der nach der Pausegleich mit seinem gesamten Corpsaufzog. Als neue Ehrenleutnants wurdenMarkus Quodt, seit vielen mitseiner Sitzungskapelle ein treuer Begleiter,und Zugleiter Axel Wolf geehrt.Gänsehautmomente gab es gleichmehrfach: Ehrenobrist Jochen Wollmertversprach im Jahr zuvor, fürdie Bonner Stadtsoldaten die Goldmedailleim Tischtennis bei denParalympics zu gewinnen. Diese Ankündigungmachte er wahr und präsentierteseine Auszeichnung bei derSitzung im Interview mit Leichtathletik-Weltmeisterinund –OlympiasiegerinHeike Drechsler. Gemeinsam mitdem Bonner Prinzenpaar genossensie zum Abschluss der ersten Hälftebeim Feuerwerk von Hansi Zinn. Denzweiten Moment der besonderen Artsetzte der Schlusspunkt, als die Domstädtergemeinsam mit „Drums andPipes“ das Lied „Du bess die Stadt“spielten.Ein absolut gelungener Abend, beidem die Gäste sowohl Gänsehautmomenteerlebten als auch ausgelassenfeiern konnten. Der General-Anzeigerwusste: „Die Blau-Weiß-Roten gebenihnen genug Gelegenheit dazu, präsentiereneine Top-Sitzung.“feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014»Ein Höhepunkt des Fastelovends«85


Die Artilleriezieht ziemlichdezimiert vonden Eifelhöhenbis 4000 munter die ErdeVon Horst P. KurenbachDas diesjährige Herbstmanöver der Artilleriebescherte den Teilnehmernein abwechslungsreiches Programm:Fahrt mit dem Vulkan-Express, Geysir-Erlebniszentrumin Andernach und Besuch des höchstenKaltwassergeysirs der Welt.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Am Morgen des 21. September 2013 fanden sich zehnArtilleristen mit ihren Partnern und zwei Kindern amBusbahnhof ein. Insgesamt waren wir 19 Personen.Unser bewährter Busfahrer Stefan Jostes von denStadtwerken hatte einen passenden Bus besorgt: EinenGelenkbus der SWB. Wir hatten mehr als einenSitzplatz pro Person zur Verfügung.Da wir genügend Zeit hatten, um den Vulkan-Expressin Engeln zu erreichen, zeigte uns Stefan die schöneEifel. Ob die kleinen Dörfchen es jemals erlebt haben,dass sich so ein langes Gefährt durch die engenGässchen schlängelt? An den Haltestellen im Ahrtal,86Die Artillerie zieht dezimiert ins Manöver


die ja auch von den SWB-Bussen bedient werden,begegneten uns neugierigeBlicke, als der Bus einfachvorbeifuhr. Es war jedochvorgesorgt: Auf dem Fahrzielschildwechselte dieAufschrift „Bonner Stadtsoldaten-Corps von 1872 e.V.“ mit „Herbstmanöverder Artillerie“ ab.In Engeln angekommen stellten wirfest, dass wir auch hier mit dem Wagender Brohltalbahn einen Glücksgriffgetan hatten. Obwohl auch vieleandere Reisegruppen den „Vulkan-Express“ reserviert hatten, bekamenwir Artilleristen ein Abteil im einzigenErste-Klasse-Waggon zugeteilt.Hier waren anstatt der Holzbänke derzweiten Klasse bequeme Polstersitze.Der Zug ruckelte von Engeln talwärts350 Höhenmeter bis nach Bad Tönnisstein.Hier war von den OrganisatorenChristof Lehmeier und HorstKurenbach des Restaurant „Jägerheim“reserviert, wo ein leckeresMittagessen auf uns wartete. UnserBus war auch schon da. Damit ginges gegen 15 Uhr weiter zum Geysir-Erlebniszentrum nach Andernach.Da der Fahrstuhl leider defekt war,mussten wir die „4000 m in die Tiefe“fußläufig überwinden. Wir stiegenalso zwei Etagen höher, wo wiraktiv an der Reise der Kohlendioxid-Moleküle teilnehmen konnten. Andiversen selbst vorzunehmendenExperimenten konnten wir erleben,was passiert, wenn das aufsteigendeCO² das Grundwasser trifft. An einemModell des Kaltwasser-Geysirs lerntenwir spielerisch etwas über dieEigenschaften des Kohlendioxids. Eswurde insgesamt viel Wert auf dasMitmachen gelegt. Nach der Theorie,die eigentlich schon keine mehr war,kam der Praxisteil. Vom nahen Schiffsanlegeraus schipperten wir zum NamedyerWerth. Diese Halbinsel ist einNaturschutzgebiet, auf dem sich derhöchste Kaltwasser-Geysir der Weltbefindet. Durch einen wunderschönenAuenwald erreichten wir nachkurzem Fußmarsch das Geysirgelände.Dann hörten wir ein leises Gurgelnund Zischen, mit dem sich derAusbruch ankündigte. Plötzlich bautesich eine weiße Wasserfontäne langsamauf, die immer höher wurde. Mitüber 60 Metern Höhe reichte sie weitüber die Baumwipfel empor. Und riechenkonnte man das Wasser auch;es roch stark nach Schwefel. Nachungefähr einer Viertelstunde war dieWassersäule wieder in sich zusammengefallen.Wir gingen zurück zum Schiff, dasuns nach Andernach zurückbrachte,wo schon unser Bus wartete, der unsnach einem schönen, lustigen, aberauch lehrreichen Tag zurück nachBonn brachte.Wir waren uns alle einig: Alle, dienicht mitfahren konnten oder wollten,haben einen tollen Tag verpasst.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Die Artillerie zieht dezimiert ins Manöver87


Bericht des Corpszahlmeistersüber die Aktivitäten des Vereins für Senioren- undJugendhilfe im BStCLiebe Freunde des Corps und Unterstützerdes Vereins für Senioren- und Jugendhilfe(VSJ). Ich möchte mich an dieser Stellewieder ganz herzlich für Ihre Unterstützung undSpendenbereitschaft aller Gönner und Förderer bedanken.Es ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich an andereMenschen zu denken und bei Not zur Seite zu stehen.So konnten auch in diesem Jahr viele Spenden vonPrivatpersonen, Geschäftsleuten und Bonner Banken gesammeltwerden.Mit den Mitteln des Vereins wurden im Jahr 2012/2013 folgendeVeranstaltungen durchgeführt:Unter dem Motto „Einmal im Jahr wird `ne Schiffstourgemacht!“ starteten am 22. Oktober 2012 über 150 gutgelaunteSenioren zur traditionellen Schiffstour „omRhing“ zu einem bunten rheinischen Nachmittag mit Kaffeeklatschauf dem Katamaran „FILIA RHENI“.Mit musikalischer Unterhaltung und einigen lustigen Vorträgenwurde der Nachmittag zu einem schönen Erlebnisfür alle Teilnehmer. Das schöne Wetter, die gute Verpflegungund vier Stunden Spaß an Bord begeisterten alleAnwesenden. Das Fazit der Senioren war so eindeutig wieerfreulich: „Auf Wiedersehen im nächsten Jahr!“Am 15. Dezember 2012 wurden in den Altenheimen Marienhaus,Haus Elisabeth, Haus Rosental und im Sebastian-Dani-Heimin Poppelsdorf festliche Weihnachtsfeiernvom Verein ausgerichtet. Unter der Leitung unseres 1.Vorsitzender Karl-Heinz Morschhaeuser gastierten wir mitgesanglicher Unterstützung des MGV 1872 Cäcilia Bonn-Graurheindorf in den Altenheimen. Unser Stadtsoldaten-Nikolaus Peter Gratzfeld überreichte mit seinem GehilfenHans Muff und zwei Engelchen an alle HeimbewohnerWeihnachtsgeschenke.Am 6. Januar 2013 war es wieder so weit. Die 5. GroßeBonner Seniorensitzung fand wieder im Beueler Brückenforumstatt. Mit über 800 Zuschauern war der Saal ausverkauft.Unter der Leitung von Schultheiß Willi Baukhagewurde die Sitzung ein voller Erfolg. Im Brückenforum präsentiertensich zahlreiche rheinische Künstler. Höhepunktneben dem Bonner Stadtsoldaten-Corps waren die Auftrittevon Marita Köllner „Et fussich Julche“, Wicky Junggeburthund „De Boore, die mit ihren tollen Liedern den Saalzum Kochen brachten. Im kommenden Jahr findet dieSitzung am Sonntag, 29. Januar 2014, wieder im BeuelerBrückenforum statt.Die im Vorjahr gegründete Stiftung Senioren- und Jugendhilfedes BStC konnte bereits im ersten Jahr zahlreichenamhafte Zustiftungen verzeichnen. Die größten Zustiftungenerfolgten durch Corps Chevalier-Mitglied HerrnBurkhart Baums mit 4.000 Euro. Ebenfalls auf Veranlassungdurch Herrn Baums hat die EmschergenossenschaftEssen eine Spende in Höhe von 5.000 Euro gemacht.Aufgrund des Trauerfalls des Chevaliers Walter Nonnen-Büscher sind Spendeneingänge in Höhe von mehr als14.000 Euro zu verzeichnen. Die Familie Nonnen-Büscherhat diesen Betrag zu einer Summe von über 26.000 Euroaufgestockt, um damit eine Zustiftung unter dem NamenWalter Nonnen-Büscher zu ermöglichen.Der Verein Senioren- und Jugendhilfe (VSJ) wird auch inZukunft für alle operativen mildtätigen Belange und Veranstaltungendes Corps sorgen und benötigt so auch weiterhindie Unterstützung aller Förderer und der einzelnenStadtsoldaten.Ich möchte an dieser Stelle nochmals erwähnen, dass jederStadtsoldat auch ein Mitglied im Verein Senioren- undJugendhilfe sein sollte. Wir sind ja schließlich ein Vereinim Verein. Es ist vielleicht nicht jedem Kameraden klar,dass der VSJ nicht für sich selbst Spenden sammelt, sonderndieses Geld für die Hilfe von bedürftigen Menschenverwendet. Ebenso unterstützt der VSJ das große Corps.Sei es bei der Anschaffung der Jahresorden oder der Unterstützungdes Kadettencorps oder des Kinderprinzen.Der Jahresbeitrag von 12 Euro ist meiner Meinung nachvon jedem zu verschmerzen und er hilft uns in unserer Tätigkeitein wenig weiter. Ich bitte jeden Förderer um Beitrittin den VSJ und um eure Unterstützung.Allen Kameraden, die sich an den Veranstaltungen des VSJund an den Sammelfeldzügen durch persönlichen Einsatzbeteiligt haben, danke ich nochmals sehr herzlich. Einenbesonderen Dank möchte ich dem Aktiven Landsturmund den Bönnsche Blömche ausdrücken, die uns auch indiesem Jahr bei vielen Sammlungen tatkräftig unterstützthaben.3-mal Stadtsoldaten Hurra!!!EuerClemens SchmitzCorpszahlmeisterfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Bericht des Corpszahlmeisters89


Ne superjeile Zickfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Seit mein Bruder 2010Kinderprinz war, ist beimir auch der Wunsch gewachsen,einmal in dieses jeckeOrnat zu schlüpfen. Und nachdrei Jahren Vorfreude war esdann auch soweit. In der Jubiläums-Sessiondes Kadetten-Corps2012/2013 sollte ich nun KinderprinzJulius I. werden.Viele Vorbereitungen waren zu organisierenund meine Eltern, die ja nunschon wussten, was so zu tun ist undwas auf uns zukommt, blieben ganzlocker. Im letzten Sommer trafen wiruns erst mal mit meiner zukünftigenKinderbonna Marie (Fandel). Auchvon ihr wussten wir schon seit Längerem,dass sie wohl meine Kinderbonnawird. Da wir uns schon seit einigenJahren kennen, gab es auch kein großesKennenlernen mehr. Wir verstandenuns auf Anhieb und fiebertenschon bald auf den 11.11. hin. Dochbis dahin mussten erst noch einigeDinge auf den Weg gebracht werden:die Prinzenmütze musste angefertigt,Strumpfhosen gekauft, Prinzenschuhegefunden (nicht so einfach, imSommer schwarze Schuhe für Größe40 zu finden!), eine neue Ornat-Hosein Auftrag gegeben, ein neuer Ordenkreiert, eine Rede formuliert undjede Menge Fotos gemacht werden.Und endlich nahte der Elfte imElften mit dem Sessionsauftakt. AmAbend vorher war ich noch mit derMartinsfackel auf dem Marktplatz.Und am nächsten Tag stand ich dortauf der Bühne als Kinderprinz inLauerstellung und freute ich michriesig, dass wir so tolles Wetter hattenund so viele Freunde zum Marktgekommen sind. Da verflog die Aufregungim Nu und die Freude, dasses jetzt los geht nach so langer Zeitwar da!Mit dem neuen Jahr 2013 wolltenwir dann so richtig in die Sessionstarten. Das Auto war beklebt unddie Autogrammkarten gedruckt.Nur die neue Botz, was war mit der?Die war tatsächlich noch nicht genäht!In einer Nachtaktion wurdesie dann gefertigt und mein Papaist dann noch morgens am Tag derProklamation in den Westerwald gefahrenund hat die weiße Botz geholt,damit der Kinderprinz bei seiner Proklamationdann nachmittags auchmit einer weißen Botz bekleidet war,so wie sein großes Vorbild. Dennauch Marie hatte ein neues Kleid bekommen,das ein kleines Abbild desKleides der großen Bonna ist.Nach zwei Stunden ungeduldigemWarten war es dann soweit. Marieund ich waren mit den Insignien vonBezirksbürgermeister Kollig bestücktund standen nun erstmals als Kinderprinzenpaarin der Bernhardschulevor unserer Narrenschar! Und nunging es so richtig los. Am Abend hattenwir gleich unseren ersten Auftrittund am nächsten Tag war Kindergardetreffenden ganzen Tag lang.Hier wurden nun schon reichlich Ordengetauscht.Fünfeinhalb Wochen war unsere90Danksagung Kinderprinz Julius I.


Session lang und insgesamt 90Auftritte standen auf unserem Auftrittsplan.Da kommt dann dochschnell Routine im Anziehen undAuftreten rein. Von Auftritt zu Auftrittist die Nervosität verschwunden.Es war ein tolles Gefühl, dassman überall mit offenen Armenempfangen wurde und sich allefreuten, uns zu sehen und zu hören,gemäß dem Motto „BönnscheBröcke – drövver jöcke“. BesondereAuftritte waren jedoch die dreigroßen Sitzungen in der Beethovenhalle.Die Atmosphäre und dasgroße Publikum hinterließen beimir ganz unbeschreibliche Gefühleund Erinnerungen. Ein sehrschöner Auftritt war auch im Landesmuseumbei der Ausstellung„Schuh-Tick“, wo wir unsere Prinzenschuhein Holzpantinen undHigh-Heels eingetauscht haben.Marie und ich, sowie unsere AdjutantenStefan, Nils, Constantin undAmy hatten sehr viel Spaß, gemeinsammit unseren Kadettencorpsdurch die Säle zu ziehen.Marie und ich werden weiterhin mitunseren Kadettencorps tanzbeinschwingend„övver Bönnsche Bröckejöcke“. Die Erlebnisse, Bilder,Gefühle und Eindrücke an dieseSession als Kinderprinzenpaar werdenuns aber unvergesslich in Erinnerung bleiben. Da diesalles nicht ohne Helfer im Hintergrund möglich gewesenwäre, bedanke ich mich hier nochmals ganz herzlich beiallen, die uns klein wie groß, finanziell und tatkräftig unterstützthaben. Besonderer Dank geht an meine Elternund Familie sowie an die Kadettencorpsführer, JoachimFandel und Wolfgang Orth, und die „gesamte blaue undrote Kadettenfamilich“. Dem kommenden Kinderprinzenpaarwünsche ich eine genauso unvergesslich schöneSession und viel Spaß.Mit einem 3x Stadtsoldaten-Hurra grüßt EuchEuer Kinderprinz Julius I.Mein größter Tag jedoch war natürlich Rosenmontag.Da das Kadettencorps der Ehrengarde 55-jähriges Jubiläumhatte und das Kadettencorpsder Bonner Stadtsoldaten sogardas 111. Jubiläum feierte, konntenwir auf einen neuen gesponsertenund dann renovierten Kinderprinzenpaar-Wagensteigen. Dort bestiegenMarie und ich einen Turm,der mit Kamelle und Wurfmaterialso gefüllt war, dass wir nicht mehrumkippen konnten. Wir warfen soviele Kamelle wie noch nie. UnsereMütter kamen mit dem Nachschubkaum nach! Auch unsere „beidenPrinzenpaarführer“ Joachim undWolfgang waren dieses Jahr mituns auf dem Wagen. So hatten wireinen tollen Rosenmontagszug mitSonnenschein und hinterher nocheine super After-Zug-Party mit allenKadettenkindern und Eltern. Leiderhat alles mal ein Ende. Bei uns wardies am 13.02.2013 mit Aschermittwoch.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Danksagung Kinderprinz Julius I.91


Der ElferratMitgliederFrank MohnertVolksbank Bonn/Rhein-Sieg eGWilli BaukhagePräsidentSchultheißGert ArmerlingArmerling MalerbetriebDennis BaumGastrofrischdienst Willi Baum OHGIngo BleyOrden Bley Prägaform GmbHProf. Manfred HarnischfegerKommunikationsberaterDr. Bert HuefnagelsZahnarztJoachim JaenickeJaenicke ImmobilienMarc JakobsSharp Business Systems Deutschl GmbHfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Volker KleinVorstandVolksbank Bonn/Rhein-Sieg eGKarl-Heinz MorschhaeuserBereichsleiter FirmenkundenSparkasse KölnBonnRainer QuabeckBankdirektor a.D.Peter H. RathsJuwelier RathsDr. Ayk-Peter RichterUrologeDr. Jürgen RömerOrthopäde und Dipl. SportlehrerDr. Wolf SchareGefäßchirurg und PhelebologeDirk VögeliKarosserie und Lackier Centrum VögeliUlrich VoigtVorstand der Sparkasse KölnBonnProf. Dr. Eberhard WaltherHNO-Arzt92Der Elferrat


Infanterieschießen bei derKreisjägerschaft BonnAnlässlich ihres gemeinsamen 65. Geburtstages 2013 luden Reinhard Wolf, 1. Vorsitzender der Kreisjägerschaft Bonn, sowieReinhold Hardebusch, im Vorstand der KJS Bonn verantwortlich für Veranstaltungen und Events, zu einem Schießen auf denSchießstand der KJS Bonn auf die Bengener Heide nahe Bad Neuenahr ein.Die beliebten Navis kennen die Bengener Heide nicht, somit hatten dann doch einige Kameraden Schwierigkeiten anhandvon Hinweisschildern ihr Ziel zuerreichen.Nach einer Sicherheitsbelehrung sollte auf den 100 Meter-Bahnen mit den Übungswaffen der Jungjägerausbildung geschossenwerden. Jeder Schütze bekam eine erfahre Aufsicht zur Seite gestellt und die unterstützten die Schützen beim Laden derWaffe, Zielauffassung sowie bei der Abzugtechnik.Es waren vier Ziele aufgestellt: Eine Zielscheibe, welche sitzend, eine Rehbockscheibe, welche stehend, an einem Stützstock lehnend,eine Wildschweinscheibe die freihändig sowie eine Fuchsscheibe die liegend beschossen wurden.Schnell stellte sich heraus, wer ein Naturtalent ist oder noch viel Übung braucht. Interessant an dieser Stelle: Die Kameradenfrauen,welche selbstverständlich mitschießen durften, waren in Gänze wesentlich besser in den Schießergebnissen als die Männer.Bei Gegrilltem und einem kühlen Kölsch ließ man den Tag ausklingen und verabredete eine Wiederholung für das kommende Jahr.Infanterieschießen93


Kinder von Walter Nonnen-Büscher errichten StiftungsfondsVermögen der Stiftung Senioren- und Jugendhilfe desBonner Stadtsoldaten-Corps steigt auf 140.000 EuroVon Karl-Heinz Morschhaeuser und Max HeierIn Erinnerung an ihren im November 2012verstorbenen Vater Walter Nonnen-Büscherhaben Dr. Stephanie Bohn, Andreas Nonnen-Büscher und Thomas Nonnen-Büscher einen Stiftungsfondsin der Stiftung Senioren- und Jugendhilfedes Bonner Stadtsoldaten-Corps (BStC) errichtet.Mit den Erträgen des „Walter Nonnen-Büscher Stiftungsfonds“wird die gemeinnützige Arbeit der Stiftung Senioren-und Jugendhilfe des BStC gestärkt, die im Jahr 2012mit einem Anfangsvermögen von 100.000 Euro unter demDach der Bürgerstiftung Bonn errichtet wurde. Die Gelderfür den Stiftungsfonds in Höhe von 26.125 Euro stammenzum Teil aus der Spendensammlung anlässlich der Beisetzungvon Walter Nonnen-Büscher. Der Betrag wurde vonden Kindern des Verstorbenen großzügig aufgestockt.Das Vermögen der Stiftung Senioren- und Jugendhilfe desBStC steigt damit auf insgesamt rund 140.000 Euro. „DieSteigerung des Stiftungsvermögens um 40 Prozent innerhalbeines Jahres ist eine beeindruckende Entwicklung“,stellte Jürgen Reske, Geschäftsführer der BürgerstiftungBonn, fest.Walter Nonnen-Büscher war 1978 Gründungsmitglied desCorps de Chevaliers, dem ersten Förderkreis der BonnerStadtsoldaten. Auch bei der Gründung des gemeinnützigenVereins Senioren- und Jugendhilfe des BStC standNonnen-Büscher in der ersten Reihe. „Als Gründungs- undKuratoriumsmitglied war Walter Nonnen-Büscher stetseine unterstützende Säule“, so Walter Heinze, Intendantdes Corps de Chevaliers und Vorsitzender des Vorstandesder Stiftung Senioren- und Jugendhilfe des BStC.„Mein Vater hat sich immer stark sozial engagiert undanderen Menschen geholfen“, sagte Andreas Nonnen-Büscherbei der Übergabe der Stifterurkunden im Zeughausdes Bonner Stadtsoldaten-Corps. Jürgen Reske berichtete,dass Walter Nonnen-Büscher zu den Zustiftern der Bürgerstiftunggehörte. „Er würde sich darüber freuen, dass seinStiftungsfonds in der Stifterfamilie der Bürgerstiftung eingerichtetwurde.“Der Walter Nonnen-Büscher Stiftungsfonds unterstützt diegemeinnützige Arbeit der Stiftung Senioren- und Jugendhilfedes BStC. Zwecke der Stiftung sind die Förderungder Jugend- und Altenhilfe und der Erziehung sowie dieFörderung mildtätiger Zwecke durch die Unterstützunghilfsbedürftiger Personen. Verwirklicht werden diese Zweckeinsbesondere durch die Förderung des Vereins Senioren-und Jugendhilfe e.V. im Bonner Stadtsoldaten-Corps.Karl-Heinz Morschhaeuser, stellvertretender Vorstandsvorsitzenderder Stiftung, informierte, dass die Bonner Stadtsoldatenseit mehr als drei Jahrzehnten bei ihren Veranstaltungenund Auftritten für den Verein sammeln und mitHilfe der Spender und Sponsoren die finanziellen Mittelzusammentragen, die in gemeinnützige Projekte in derStadt fließen. Hierzu gehören unter andere, die jährlichenWeihnachtsfeiern in den städtischen Altenheimen, dieGroße Bonner Seniorensitzung und die jährliche Altenfahrtauf der „Filia Rheni“.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Kinder von Walter Nonnen-Büscher errichten Stiftungsfonds95


Was war los beimReservecorps......der Bonner Stadtsoldaten?Von Kurt Vianden und Wolfgang Kerlingfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Der Berichtszeitraumvon Ende 2011 bis Mitte2013 dieser kann wiederüber zahlreiche Aktivitätender Mitglieder und Freunde desReservecorps der Bonner Stadtsoldatenberichtet werden. In derRegel finden neben den offiziellenTerminen einmal monatlichunsere Zusammenkünfte und Aktivitätenunter reger Beteiligungstatt. Im Einzelnen sind besonderszu erwähnen:Mitte November 20111 trafen wir unsim Gasthof Nolden. Besonders freutenwir uns über die Anwesenheitunseres Kommandanten. Herzlichbegrüßte er die Teilnehmer der Versammlungund sprach mit großerFreude über die Bedeutung und dieAktivitäten des, wie er es ausdrückte,Aktive Reservecorps der BonnerStadtsoldaten. Nach dem Ausscheidenunseres bisherigen stellvertretendenLeiters, sowie des Kassenwartes,aus dem Reservecorps, standen Ergänzungswahlenan. Schnell konntenunter beratender Mitwirkung unseresKommandanten die Wahlen erledigtwerden, sodass noch ausreichendZeit für den geselligen Teil am Abendblieb. Über unsere wunderschöneund harmonische Reise in das Saarlandund Luxemburgwurden Erinnerungenausgetauscht. Das Jahr2011 schloss mit unseremtraditionellenTreffen im Dezemberzur Weihnachtszeit unddem dazugehörige Gänseessenim „Blumenhof“in Sankt Augustin.Mit einem, auch traditionellen,Brunch imHotel Maritim begannenunsere Aktivitätenim neuen Jahr. Hierbeigibt es immer reichlichGelegenheit über die schöne vergangeneSession zu sprechen, aber auchtraurige Anlässe hatte das Reserve-Corps zu verkraften, so mussten wirAbschied von Franz Gemünd, einemunserer ältesten Mitglieder im Corpsund im Reservecorps, von GregorHoffstadt sowie von Ingeburg Kleinschmidtnehmen. Wir werden immergerne an sie zurückdenken.Zu einem Stadtrundgang besondererArt und zwar mit dem „Nachtwächter“ging es durch unsere HeimatstadtBonn im April. Dank tatkräftiger Unterstützungvon einigen Mitgliedernunserer Gruppe fürchteten wir dieDunkelheit nicht. Sie durften denNachtwächter unterstützen und jeweilseine Laterne tragen. Ihr Lichtund das Laternenlicht vom Nachtwächtersorgten dafür, dass wir in diedunkelsten Stellen unserer schönenStadt Bonn gehen konnten. Sehr interessantund informativ wurden dieBonner Altstadtgeschichten aus frühererZeit erzählt und uns in Erinnerunggebracht.Eine Schifffahrt mit der „Filia Rheni“,dem Heimatschiff der Bonner Stadtsoldaten,stand im Mai an. Es wareine Schiffstour besonderer Art, denndas Motto der Fahrt war Singen und96Was war los beim Reservecorps


Schunkeln mit der Kölner Band „DeFamilich“. Übrigens waren wir vomReservecorps und der Kapitän nichtdie einzigen Bonner Stadtsoldatenan Bord, denn weitere Mitglieder desCorps wurden gesichtet, die auch außerhalbder Karnevalssession nochkräftig bei Stimme waren.Im Juni 2012 fand unsere Mehrtagesfahrtnach Belgien, Region Flandern,statt. Hier wurden die Städte Brügge,Brüssel, Antwerpen und Gent ausgiebigbesichtigt sowie die kulinarischenKöstlichkeiten der Region probiert.Nicht unerwähnt bleiben sollauch ein kurzer Ausflug an die dochetwas stürmische See.Nostalgisch ging es im Juli zu. AloisMaier, unser Kassenwart, hatte eineFahrt mit einem historischen Schienenbusder Köln-Bonner-Eisenbahn(KBE) in Wesseling organisiert. DieFahrt ging ins Vorgebirge bis Brühl,in den Godorfer Hafen und wiederzurück nach Wesseling bis zum Museumder KBE. Auf der Fahrt sahenwir unsere Heimat einmal aus einernicht alltäglichen Perspektive, dennwer kennt schon den Godorfer Hafenmit Schwerpunkt Umschlag von Raffinerie-Produktenund Phosphaten fürdie Waschmittelindustrie. Nach derFahrt konnten wir im Museum derKBE in die Vergangenheit zurückversetzen,Abteile mit alten Holzbänkenbewundern und ein Vielzahl von originalenSchaustücken und Modellenalter Lokomotiven bewundern. DerAusklang des Tages fand auf der Terrassedes Restaurants „Kulisse“ statt.Eine Busfahrt ins Oberbergische führteuns auf die andere Rheinseite, umzunächst die Dahlienschau in WiehlGmbHSämtliche MalerarbeitenFassadensanierung • Fußbodenbeläge • RestaurationsarbeitenTrockenausbau • Betonsanierungfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Telefon: 0228 – 21 05 91/95 • Fax 0228 – 26 10 81www.van-de-sandt.de • E-Mail: info@van-de-sandt.deBonner Talweg 55 • 53113 BonnWas war los beim Reservecorps97


zu besuchen. Danach brachte unsder Bus nach Bergneustadt wo wiruns in der „Feste Neustadt“ zuersteinmal stärken konnten, um denanschließen den Heimatmuseumsbesuchund die Altstadtführung inBergneustadt zu bewältigen. Danachfuhren wir nach Lieberhausen undbesichtigten in der dortigen Kirchedie gut erhaltenen Decken- undWandmalereien wobei wir natürlichalle Erklärungen aus fachlichemMunde bekamen. Den Abschluss bildetean diesem Tag die Einkehr zueiner „Bergischen Kaffeetafel“.Die Aktivitäten des Jahres 2012 fandenihren Abschluss beim Weihnachtsessenim Restaurant „RheinAue“ undbeim Besuch des Weihnachtsmarktesin Valkenburg.Der Besuch der neugestalteten Aussichtsplattformdes Drachenfels 2013und die Führung durch die renovierteDrachenburg, wobei ein Reservecorps-Mitglied (es war einige Vorkriegsjahreim Internat auf der Drachenburgdie Führung durch seinDetailwissen ergänzte, führte bei derTouristenführerin zu manchem Erstaunenund die Gruppe zu mancherErheiterung. Natürlich wurde derbeschwerliche Auf- und Abstieg mitder Drachenfelsbahn bewältigt. ImRestaurant „Loreley“ in Königswinterkonnten wir bei einem Abendessendann die Tageserlebnisse nochmalsRevue passieren lassen.Bei der Mitgliederversammlung desReservecorps im Mai, wurden WolfgangKerling (Leiter), Gerd Pohl (stv.Leiter ), Kurt Vianden (Schriftführer)sowie Wolfgang Bohne und PeterSchmitt (Kassenprüfer) in ihrenFunktionen bestätigt.Ein besonderes Erlebnis war auch dieFührung mit dem „Bonner Totengräber“und dem „Klageweib Adelheid“über den Alten Bonner Friedhof. Füralle Teilnehmer stand fest, dass einezweite Führung notwendig wird, danicht alle wichtigen Orte und Grabstättenbesichtigt werden konnten.Der bisherige Höhepunkt im Jahr2013 war unsere mehrtägige Busfahrtunter dem Motto „Echt Norddeutsch“und das bei strahlendem Sonnenschein.Zunächst führte unsere Fahrtnach Münster, wo wir eine gut geführteStadtbesichtigung erlebendurften, um dann gegen Nachmittagzu unserem Hotel “up`t Fehn“ inMoormeland aufzubrechen.Der zweite Tag brachte uns nachEmden, wo wir neben der Stadtführungauch den alten Hafen besichtigtenund wie für uns bestellt, er-feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/201498Was war los beim Reservecorps


klang dann auch vom Rathausturmdas Glockenspiel. Nach einer Mittagspausestarteten wir dann zur „Krummhörn-Tour“ mit Stationen undFührung in Greetsiel und Besuch derSeehund-Auffangstation.Am dritten Tag besichtigten wir unterfachkundiger Führung die Meyer-Werft in Papenburg und konntennur staunen, wie die großen Luxuslinergebaut werden und wie vieleZulieferer von Nöten sind, um zumBeispiel ein Schiff der „AIDA“-Flottefertig zu stellen. Der Nachmittag gehörtedann einer Stadtrundfahrt undeinem Stadtrundgang durch das mitBlumen geschmückte Papenburg.Der vierte Tag unserer Reise führteuns zunächst nach Oldenburg mitseinem dreieckigem Rathaus unddem davor liegendem Marktgeschehen.Die Stadt erkundigten wir ineinem gemütlichen Spaziergang begleitetvon einer versierten Touristenführerin.Nach der Mittagspause ginges weiter nach Bad Zwischenahnzum Ammerländer Freilichtmuseummit seinen originalen Bauernhäusernund einer alten Windmühle. AmEnde de Führung stand das „Aalessenbeim Spieker“ im AmmerländerBauernhaus, wobei es zum Abschlusseinen (oder auch zwei) dringendnotwendigen Verdauungsschnapsaus dem Zinnlöffel gab.Am fünften Tag begann die Heimreise,auf der wir noch einen Abstecherzur Testanlage der Magnetbahnmachten und daran anschließendzum Mittagsessen auf den Prickings-Hof fuhren. Wir können auch diesmalwieder feststellen, es war eine schöneund erlebnisreiche Reise bei schönemWetter und guter Harmonie.Wann bist auch Du mit dabei?Nun, liebe Leser der Feldpost, wer Interesse an den Aktivitäten im Reservecorpshat, ist herzlich eingeladen und willkommen. Sie können Kontakt mitunserem Leiter Wolfgang Kerling unter der Rufnummer 02295 / 59 40 oder0171 / 36 70 62 0 aufnehmen. Es würde uns freuen, wenn viele als Mitglied oderzunächst als Gast bei uns mitmachen würden.Wann dürfen wir mit Ihnen rechnen?feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Was war los beim Reservecorps99


Das CorpsHonoréedie MitgliederKurt BalkBernd DreikeKlaus GerwingDr. Mathias HohlfeldPeter KnodtRolf KoenigsGerd LindenBettina NeusserPatricia OlligschlägerSabine PagenkemperGünter PiduchChristiane Sammetfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Richard SchmitzRobert SchneiderJürgen SiegerGünter Peter UdelhofenHans WallbrückWilli WesterMichael Wilwerscheid Karola Zimmermann100Das Corps Honorée – die Mitglieder


„amuse jeck – Das Fest inBlau-Weiß-Rot“Entstehung und Planung der neuen, etwasanderen VeranstaltungsformamusejeckVon Frank MohnertSeit Jahren können wir unsglücklich schätzen, dass unsereGala-Prunksitzung immer restlosausverkauft ist. Die Nachfrage anKarten übersteigt fast immer das vorhandeneKartenkontingent. Dies warein Grund, sich einmal über eine weiteregroße Sitzung oder eben ein anderesVeranstaltungsformat in BonnGedanken zu machen.Obwohl mit genügend Selbstbewusstseinausgestattet, geht der Blick dabei auchschon mal zu den Traditionscorps nachKöln. Dort hat sich seit Jahren ergänzendein neuer Sitzungstyp etabliert – eine „Unternehmersitzung“,die insbesondere Firmenund Selbständige im Fokus hat. Mantrifft sich mit seinen besten Geschäftspartnern,Kunden oder Mitarbeitern zu einemEvent der eigenen Art. Das Rezept klingtauf den ersten Blick recht einfach undbanal: Zuerst ein gutes Essen mit genügendZeit für das Gespräch, dann ein kurzes,aber knackiges Programm und zumSchluss Gelegenheit zum Tanz. Auch Bonnersuchen mittlerweile den Weg dorthin.So wurde der erste Gedanke an ein solchesVeranstaltungsformat von uns konsequentweiter verfolgt. Lange haben wiruns im Vorstand über das Für und Widerausgetauscht sowie Chancen und Risikeneinschließlich der wirtschaftlichenRahmenbedingungen gegeneinanderabgewogen. Im März 2011 wurde es dannwirklich ernst und der Generalstab offiziellüber die Ideen und Eckpunkte informiertund damit eine weitere wichtigeDiskussionsplattform zur abschließendenMeinungsbildung geschaffen. Im Juli 2011erfolgte dann der einstimmige Beschlussund somit der Startschuss zur Durchführungdieser neuen Sitzungsform in der Session2013/14.Gängige und gelebte Praxis im Generalstabist es, dass der Ideengeber neben derVerantwortung auch für die Umsetzungdie Federführung übertragen bekommtbeziehungsweise in die Hände nimmt.Hier konnte ich mich aber unter anderemauf die Mannen meines Elferrates verlassen,die mit Rat und guten Ideen zur Verfügungstanden. Als Mitglieder des eigensneu gebildeten Arbeitskreises konnte ichaus dem Elferrat Karl-Heinz Morschhaeuserund Volker Klein gewinnen. Unser SteuerberaterFerdi Brack und natürlich unserKommandant komplettierten das Team,auf das eine Menge Arbeit zukam.An dieser Stelle möchte ich den Teilnehmerndieses Zirkels ein großes Dankeschönaussprechen. Vor uns lagen vielezeitraubende Treffen und Mailverkehr inHülle und Fülle, bis die Drucker qualmten.Mit der Zeit wurde die gesamte Tragweite,aber auch die große Verantwortung unddie ungeheure Erwartungshaltung, die mitder Aufgabe beziehungsweise Organisationeinherging, spürbar.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014»amuse jeck – Das Fest in Blau-Weiß-Rot«101


Kriegsentscheidend war zu Beginnder Wirtschaftsplan. Wenn nun dreiBanker und ein Steuerberater zusammenkommen wird natürlich bishinters Komma rechts genau gerechnet.Als die Kalkulation von allenals verantwortbar angesehen wurde,musste ein passendes Datum her,dann darauf aufbauend ein ansprechendesund attraktives Programm.Weiter ging es mit der Suche nacheinem guten und griffigen Namenfür die Veranstaltung, der Zusammenstellungder Menüfolge und dannzur Frage einer möglichst stilvollenDekoration.Hinsichtlich des Programmes habenwir uns wie immer auf unserenbewährten Literaten Willi Baukhageverlassen und bei der Namensfindungwurde der gesamte Generalstabin die Pflicht genommen. Ausinsgesamt 53 (!) gesammelten Vorschlägenmusste nun ein einprägsamerund stimmiger Name gefundenwerden. Auch diese Herausforderungwurde gemeistert und im Sinne einerrheinischen Lösung aus den beidenFavoriten der Titel „amuse jeck – dasFest in Blau-Weiß-Rot“ kreiert.Nach dieser schweren Geburt ging esmit mehreren Vor-Ort-Besichtigungenim Hotel Maritim weiter. Wie stellenwir die Tische? Passt unsere Bühnendekorationfür Beethovenhalle undBrückenforum auch in diesen Saal?Wo soll getanzt werden? An derBühne, auf der Bühne oder mittenim Saal? Unzählige weitere Details,die man im Einzelnen gar nicht erwähnenkann und muss, standennun zur Entscheidung. Schwierigwurde es nochmal bei der Auswahlder Menüfolge inklusive des Weinangebotes.Hier galt es, eine gehobeneAuswahl zu treffen, die aber vieleGeschmäcker treffen sollte. Auch beider Tischdekoration musste ebensoeine für alle akzeptable Lösung gefundenwerden, wie zur Frage, wiedas Foyer für diesen besonderenAnlass optisch aufbereitetwerden kann.Nun steht sie endlich,unsere neue, aberandere Veranstaltungmit bewährtem BönnschenFlair.Eine Mischung aus Wirtschaftsgesprächen,gutem Essen, erstklassigerSitzung und Ball. Ein Format, das esin Bonn bisher so noch nicht gibt.Wir hoffen, dass wir an alles gedachthaben und für unsere verehrten Gästedie richtigen Entscheidungen getroffenhaben. Stolz und zufriedenwerden wir aber erst sein, wenn alleKarten verkauft sind und die Gästenach diesem Abend glücklich undgut gelaunt nach Hause gehen werden.Lassen auch Sie sich überraschenund werden Sie unser Gast für einhoffentlich nicht nur einmaligesEvent in Bonn.Karten gibt es unterwww.bstc.de/festfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Immer gut gekühlt auf Tour.Individuelle Zusammenstellung von Fahrzeug,Isolierung und Kühlaggerat.H.W. Schmehl • Nachfolger: Sonja SchmehlMarktstraße 10 • 50968 Köln • Tel. 0221 384522www.thermoking-koeln.de102»amuse jeck – Das Fest in Blau-Weiß-Rot«


Zeughaus-AktieBeteiligen Sie sich an der Renovierung unseresZeughauses. Das Bonner Stadtsoldaten-Corpsdankt Ihnen mit einer Zeughaus-Aktie.»Durch Weisheit wird ein Hausgebaut und durch Verstand erhalten.«Salomo, König von Juda und Israel, Sohn DavidsUnterstützen Sie uns beim Erhalt des Zeughauses.Mit Ihrer Spende machen Sie es möglich und werden mit einer Zeughaus-Aktie symbolisch zum Anteilseigner. Bei Spenden ab 111 €, 555 € und1.111 € bedanken wir uns bei Ihnen auf verschiedene Artund Weise. Wählen Sie also zwischen….1 Zeughaus-AktieMit einer Spende ab 111 € zeichnen Sie eine Zeughaus-Aktie, die vom bekanntenBonner Maler Jan Künster gestaltet wurde. Der Prägestempel des Corps bestätigtdie Echtheit. Die Aktie erhalten Sie gerahmt (30 x 40 cm) mit Passepartout.2Zeughaus-Aktie, limitiert und handsigniertMit einer Spende ab 1.111 € zeichnen Sie eine von 55 limitierten Zeughaus-Aktien,die vom bekannten Bonner Maler Jan Künster gestaltet und zusätzlich handsigniertwurde.Der Prägestempel des Corps bestätigt die Echtheit. Diese Aktie erhalten Sie natürlichim hochwertigen Aluminium-Rahmen (30 x 40 cm). Das Passepartout ist mitAkzenten handcoloriert. Nur solange der Vorrat reicht!3 SpendentafelSpender ab 555 € nennen wir gerne auf einer Tafel,die im Zeughaus dauerhaft installiert wird.Spendenzusage/ Nnit Verum | Isdolor Epudis | Resiti Ommosam \/ Isdolor Epudis | Resiti Ommosam | Eatiuveosc Idemperupta \/ Eatiuveosc Idemperupta | Quoiete Blattnerlatem | Resiti Ommosam \/ Resiti Ommosam | Isdolor Epudis | Nnit Verum | Eatiuveosc Idemperupta \/ Harald Vbmerum | Isdolor Epudis | Resiti Ommosam | Eatiuveosc Idemperupta \/ Friedrichnit Verum | Eatiuveosc Idemperupta | Quoiete Blattnerlatem | Resiti Ommosam \/ Isdolor Epudis | Eatiuveosc Idemperupta | Resiti Ommom | Eaveosc Idemperupta | Nnit Verum \/ Resiti Ommosam | Isdolor Epudis | Bernnit Verum | Eatiuveosc Idemperupta | Eatiuveosc Idemperupta \/ Norbert Veruwm | Watiuveosc Idemperupta | Isdolor Epudis | Doroesiti Ommosam | Eatiuveosc Idemperupta \/ Friedrichnit Verum | Isdolor Epudis | Eatiuvec Iderupta | Isdolor Epudis | Quoiete Blattnerlatem | Resiti Ommosam \Zeughaus-Renovierung 2012Das Bonner Stadtsoldaten-Corps dankt allen Spendern.Direkt im Internet unterwww.bstc.de/zeughaus-aktieDiese Tafel ist pyramidenartig aufgebaut. Spender mit555 € bilden die Basis. Zur Spitze hin verjüngt sichdie Darstellung mit der Höhe des Spendenbetrages.


Hier gibt's mehr Bilder!Die Ehrenobristenhttp://www.bstc.de/ehrenobristen/Starten Sie Ihren QR-Code-Readerauf Ihrem Handy und fotografierenSie den QR-Code.Frank H. AsbeckSolarWorld AGBernard Henrichs Dompropst i.e.Heinz RothEhrenpräsident der Kölner FunkenArtillerie blau-weiß von 1870 e.V.Klaus BalkenholOlympiasieger der DressurreiterSiegfried HerbstLeiter a.D. der BMW-NiederlassungDr. Jürgen RüttgersMinisterpräsident a.D.des Landes NRWHans BeckerPräsident a.D. der Prinzen-GardeKöln 1906 e.V.Prof. Dr. Roman HerzogBundespräsident a.D.Bernd StelterEntertainerKonrad BeikircherKabarettistHans-Heinrich Isenbart SportreporterFranz Josef Strauß Ministerpräsident a.D.des Freistaates BayernErik BettermannIntendant der Deutschen Welle a.D.Tom JakobiEhrenpräsident desFestausschusses Bonner KarnevalDr. h.c. Richard Stücklen Bundesminister a.D.Dr. Norbert BlümBundesminister a.D.Dr. Philipp JenningerBotschafter a.D.Prof. Dr. Rita SüssmuthPräsidentin a.D.des Deutschen Bundestagesfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Bettina BöttingerJournalistin und ModeratorinHansgeorg BrockPräsident a.D. der Kölsche Funkerut-wieß vun 1823 e.V.Wolfgang ClementBundesminister a.D.Dr. Hans DanielsOberbürgermeister a.D.der Bundesstadt BonnBärbel DieckmannOberbürgermeisterin a.D.der Bundesstadt BonnDieter Diekmann Oberstadtdirektor a.D.Prof. Dr. Justus FrantzMusikprofessor und DirigentDr. Helmut KohlBundeskanzler a.D.Hans-Dieter KölzerEhrenvorsitzenderPrinzengarde DüsseldorfHanelore KraftMinisterpräsidäntin des LandesNRWHenry MaskeBox-WeltmeisterWilly Millowitsch VolksschauspielerDr. Adolf Nölle Ehrenpräsident der Ehrengardeder Stadt Köln von 1902 e.V.Fritz PleitgenWDR-Intendant a.D.Ulrich WegenerGeneral a.D. des BGSProf. Dieter WeirichIntendantder Deutschen Welle a.D.Dr. Guido WesterwelleBundesaußenminister a.D.Günter WewelKammersängerHans Günter WinklerOlympiasieger der SpringreiterJochen WollmertSieger bei den ParalympischenSpielen im TischtennisDr. Manfred Wörner Bundesminister a.D.Hans-Dietrich GenscherBundesminister a. D.Dr. Hans Riegel HARIBO, BonnWolfram Hatesaul P&M Personal & ManagementBeratungJosef Roggendorf Kommandant der Ehrengardeder Stadt Bonn104Die Ehrenobristen


Die EhrenmajoreWolfgang AlbersPolizeipräsident a.D. BonnWerner HümmrichVorsitzender derFDP-StadtratsfraktionKurt PillmannPräsident a.D.des Landgerichts BonnPeter BojePräsident St. Sebastianus-Schützenbruderschaftvor 1473 e.V.Heinz-Günther HunoldPräsident & Kommandant der KölscheFunke rut-wieß vun 1823 e.V.Hermann ReifferscheidtLeiter a.D.Jugendamt der Stadt BonnUrsula Brohl-SowaPolizeipräsidentin BonnProf. Jochen DieckmannFinanzminister a.D. des LandesNordrhein-WestfalenEdmund DobersteinLeiter a.D. der BMW-NiederlassungBonnDr. Stephan EiselMitglied des Bundestages a.D.,CDUWilfried GatzweilerGeschäftsführer a.D.der BundeskunsthalleDieter GoebelStandsortältester a.D. derBundeswehr Bonn-Rhein/SiegDr. Rolf GroesgenBeethovenhaus-Vertriebs GmbHArtur GrzesiekVorstandsvorsitzenderSparkasse KölnBonnProf. Manfred HarnischfegerLeiter a.D. KonzernkommunikationDeutsche Post AGFredi HitzGeneral a.D. des BGSKarl Heinz HömigKommandant der Prinzen-GardeKöln 1906 e.V.Arno HübnerStadtdirektor a.D.der Bundesstadt BonnTheo JussenhofenPräsident & Kommandant derKölsche Funken Artillerie blau weißvon 1870 e.V.Ulrich KelberMitglied des Bundestages, SPDDieter KesselheimVerkaufsleiter a.D. RKG BonnPeter KnodtPräsident Corps HonoréeHelmut KolligBezirksbürgermeisterdes Stadtbezirkes BonnDr. Volker KregelStadtdirektor a.D.der Bundesstadt BonnFro KuckelkornEhrenpräsident der Kölner FunkenArtillerie blau-weiß von 1870 e.V.Prof. Dr. Dr. Berndt LüderitzKlinikdirektor a.D.der Universität BonnGünter MielkeLeiter a.D. derBMW-Niederlassung BonnBettina NeusserGeneral-Anzeiger BonnJürgen NimptschOberbürgermeisterder Bundesstadt BonnFrank RemagenPräsident a.D. der EhrenGarde derStadt Köln 1902 e.V.Michael SchifferGastronomDirk SchneiderReitanlage Gut Broichof,RodderbergHelmut StahlVorsitzender a.D.der CDU-Landtagsfraktion NRWKarl Wilhelm StarckeBezirksbürgermeister a.D.des Stadtbezirkes BonnHorst StaufBezirks-SchornsteinfegermeisterMichael TänzerTechnischer Direktor derBeethovenhalle BonnHarald VoitBrauhaus BönnschMargarete, Gräfin von SchwerinPräsidentin desLandgerichts BonnAxel VossMitglied des EuropäischenParlaments, CDUTim WenzGeschäftsführer a.D.METRO St. Augustinfeldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Die Ehrenmajore107


Die EhrenleutnantsErich BädorfCorpsfotografRalf BirknerPrinz der Session 2008/2009Biggi Depenheuer-FahnenschreiberTanztrainerinKurt KönigKönig & PartnerVersorgungstechnik GmbHJan KünsterAtelier Jan KünsterMarkus QuodtOrchester Markus QuodtJürgen SiegerParkrestaurant RheinaueMirko SilzWerner VendelGetränke-Service Vendel e.K.feldpo–t des Bonner Stadtsoldaten-Corps – Session 2013/2014Claudia HeinzeKanzlei Heinze & HeinzeAnne KimmelUnivers-ReisenSchultheiß Andreas KönigPrinz der Session 2006/2007Reiner ReintgenPrinz der Session 2004/2005Uli SchreckPrinz der Session 2002/2003Amir ShafaghiPrinz der Session 2009/2010Bianka WelzenbachWelzenbachs GmbHReinhard WolfKreisjägerschaft Bonn/Rhein-SieglinksrheinischAxel WolfSound Design Tontechnik GmbHDie Ehrenleutnants109


Neues aus derAnzeigenabteilungVon Ralf WolanskiFrüher hieß es ganz einfachAnzeigenverkäufer, heuteist es der Medienberater.Die Aufgabe ist – ganz salopp gesagt- immer noch dieselbe: Anzeigenverkaufen.Für die Feldpost hatte diese Funktionseit 1994 der allseits geschätzte undbeliebte Manfred Wallraff inne. EinMann, der sich durch seine langjährigeTätigkeit beim General-Anzeiger inder Bonner Werbeszene bestens auskannte.Dessen Kontakte uns natürlichin der Vergangenheit sehr geholfenhaben.Es war klar, dass er diese Funktion ausAltersgründen nicht mehr sehr langemachen würde. Irgendwann ist haltmal Feierabend. Wegen einer Erkrankungkam dieser Zeitpunkt jetzt aberfrüher als gedacht.Glücklicherweise konnte innerhalbweniger Tage eine Lösung herbeigeführtwerden. Auf Vorschlag von HerrnWallraff stellte sich Manfred von derDovenmühle bei uns vor. Seine Vita ähneltsehr, auch er war beim GA langeZeit in Diensten. Ihn treibt ebenfallsder „Un“-Ruhestand dazu, sich weiterim bewährten Geschäft zu bewegen.Die Latte, die Manfred Wallraff gelegthatte, war dabei schon sehr hoch. Kontinuierlichhaben wir den Anzeigenumsatzder Feldpost steigern können.Eine ganz wichtige Größe, um die vielfältigenAusgaben des Corps zu finanzieren.Mit seinem persönlichen Erstlingswerk hat sich der neue Medienberateraber blendend eingeführt. Der Kundenkreiskonnte größtenteils gehaltenund sogar um weitere Kontakte erweitertwerden.Bei Manfred Wallraff bedanken wiruns für die Arbeit in den letzten neunJahren ganz herzlich. Manfred von derDovenmühle wünschen wir – was natürlichauch in unserem Sinne ist – vielErfolg.110 Neues aus der Anzeigenabteilung


Lösungen, die Sie sicher zum Ziel führen:Lettershop · Fulfillment · VerpackungenWorauf Sie sich verlassen können.Infopost · Postwurfspezial · Postwurfsendung · Selfmailer · PressepostSerienbriefe · Falzen · Adressieren · Inkjet · Frankieren · KuvertierenEinschweißen in Folie · Briefumschläge und Versandtaschen · KartonagenKlebebänder · Folienprodukte · Druckservice · Lagerung auf ca. 6.000Palettenplätzen · Kommissionierung · Paket- und SpeditionsversandIN BONNErnst-Robert-Curtius-Str. 6 · 53117 Bonn-BuschdorfTelefon: 0228 / 555 80-0 · Telefax: 0228 / 555 80-33IN BERLINAm Stichkanal 24 · 14167 Berlin-LichterfeldeTelefon: 030 / 847 982-0 · Telefax: 030 / 847 982-34Wolanski 09_10.pdf 113.10.2009 10:58:00 Uhr


112 Wir gedenken unserer im letzten Jahr verstorbenen Kameraden & Freunde


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Mer nemme üch nit op dä Ärm.Mer nemme üch an de Hand.Alaaf zosamme!UdelhofenImmobilien

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