Lebensquellen, gestaltet von Herbert Wesely - Neugasse11.at

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Aphorismen und sonstigeLebensweisheitenFür manche ist es oft lukrativer, sich mehr am Heiratsmarkt als am Arbeitsmarktumzusehen.Wenn ein Politiker Wahlversprechen für Arbeiter bricht, hat er nicht das Recht,mit ihnen am Tisch zu sitzen.Unsere Welt ist im Moment von der scheinbar rationalen Seite so besessen, dassaußer Habgier überhaupt nichts mehr zählt.Unsere Manager vergleichen sich mit ihren Gehältern oft mit Spitzensportlern undihre Mitarbeiter mit polnischen Hilfsarbeitern.Ein ehrlicheres Publikum für Schauspieler, als Kinder und Jugendliche, gibt esnicht. Wenn du nicht gefällst, wirst du ausgepfiffen oder, schlimmer noch, ignoriert.Da, wo du am Verlassensten bist, da hilft dir Gott, ist Gott bei dir. Ich habe soetwas gespürt. Etwas, dass dich fängt.Man spürt die Gereiztheit, die in der Politetage des Hohen Hauses innewohnt. Esist ein hochgespannter Ort.Schreiben ist eine einsame Sache, man sondert sich ab.Die Voraussetzung für Weiterbildung ist, ob sie sich lohnt. Das hängt von Kontext,Werten und Normen ab.Der Schlüssel heißt Angst, ihr ursprünglicher Erzeuger ist die Globalisierung, altwird gegen jung, Billiglohnländer gegen Routine und Erfahrung ausgespielt.Der Kampf gegen den Terror ist dann erfolgreich, wenn wir erreichen, dass dieislamische Gemeinschaft die Terroristen mindestens so heftig ablehnt wie wir.Seite 3gestaltet von Herbert Wesely


Der öffentliche Rundfunk ist ein Institut nationaler Identifikation. Er spiegelt dasLand wieder: im Großartigen wie im Kleinlichen und ist für viele ein Stück Heimat.Natürlich habe ich auch schon ein paar Mal richtige Scheiße gebaut. Derart kapitalzu scheitern gehört zu wiederkehrenden Richtungsentscheidungen.LEBENSQUELLENEinfach zum Nachdenken ...Pflegedebatte - Es entsteht der Eindruck, alssei die Regierung zu sehr mit sich selbst undweniger mit den Problemen der Bürgerbeschäftigt ...(foto: wolfgang ruthner - text: leon)Seite 4gestaltet von Herbert Wesely


LEBENSQUELLENEinfach zum Nachdenken ...Am Ende des Lebens erkennen viele Menschen, dassjeder Tag schön sein und ich auch eine Kleinigkeitgenießen kann ...(foto: wolfgang ruthner - text: leon)Seite 5gestaltet von Herbert Wesely


Mehr psychisch Kranke ...Lebensquellen mit EU-Skepsis - Zu den jährlich neuen Rekorden bei Banküberfällen,Jugendkriminalität, Trafik- und Supermarkt-Überfällen, Anteil an ausländischenStraftätern in unseren Gefängnissen, gesellt sich nun ein neuer, sehraussagekräftiger hinzu.Die Anzahl der psychischen Erkrankungen hat sich in den letzten 15 Jahrenpraktisch verdoppelt. Wie ist das möglich nachdem - laut unseren führendenPolitikern - unser Land am meisten von den Veränderungen durch den EU-Beitrittund der Osterweiterung profitiert hat?(foto und text: leon)Seite 6gestaltet von Herbert Wesely


LEBENSQUELLENEinfach zum Nachdenken ...Wissen ist Macht. Zuviel Macht ist kein Ruhekissen ...(foto: wolfgang ruthner - text: leon)Seite 7gestaltet von Herbert Wesely


LEBENSQUELLENEinfach zum Nachdenken ...Lebensmotto: Ich möchte so jung wie möglich sterben,aber das so spät wie möglich ...(foto: wolfgang ruthner - text: hademar bankhofer)Seite 9gestaltet von Herbert Wesely


Aphorismen und sonstigeLebensweisheitenWie kann ich ein richtiges Leben führen - unter den Trophäen der vielen falschenLeben, die auf einen gekommen sind?Es gibt Menschen mit offenen Taschen, und Flaschen ohne Taschen.Soweit dein Blick heut reicht, so weit bist du von deinen Sorgen weg.Selten schaffen es literarische Werke, sich über die Schengengrenze zuschmuggeln.Der Wald ist wie eine neue Religion, man findet dort Harmonie undSchöpfungskraft.Unter vielen Jugendlichen gilt heute: Saufen bis zum Umfallen, umfallen um wiederaufzustehen, aufzustehen um nachzudenken - Warum das Ganze?Wer rastlos von einem Projekt zum anderen hastet ohne Boxenstopp, bei demnutzen sich die Reifen rasch ab.Mentale Fitness verlangt Atempausen und Sprachhygiene.Wer sich auf das Abenteuer "Leben" einläßt, tut gut daran zu wissen, wer man ist.Wer man wirklich ist: was kann ich tun - und was nicht.In manchen Unternehmen entfalten sich Anreize, die die Gier fördern; etwa imZusammenhang mit der Entlohnung.Wenn das Gehirn schon während der Schulzeit Lernen mit Angst verbindet, wirdauch die Freude an einer Weiterbildung im Arbeitsleben meist getrübt sein.Seite 10gestaltet von Herbert Wesely


LEBENSQUELLENEinfach zum Nachdenken ...Es sind ganz gewöhnliche, einfache oftarmselige Gedanken und Texte, die ich meinEigen nenne und die nichts weiter sein sollen, alsdie Illustrierung von irgendeinem StückWeltgeschichte und Gesellschaftsdenken ...(foto: ppt - text: leon)Seite 11gestaltet von Herbert Wesely


LEBENSQUELLENEinfach zum Nachdenken ...Landstrich um den See GENNESARET - Das HeiligeLand mit seinen Orten biblischer Ereignisse beeinflusstdas Denken der Christen. Ein altes Wort meint: "Werden Propheten verstehen will, muss des ProphetenStraße zieh'n". Es bleibt eine unvergleichlichemenschliche Erfahrung, einmal Wege zu gehen, die derHerr gegangen sein konnte, auf Berge, Seen undLandschaften zu blicken, die er geschaut hat ....(foto: ppt - text: leon)Seite 12gestaltet von Herbert Wesely


Offenbarung, Schrift und Überlieferung ...Spiritualität - "Sehr viel würden die Menschen an Elan, an Kraft gewinnen, wenn sie tiefer eindrängen indie Bücher." (nach Anna Seghers)"Glaube, Religion, Gott - das haben sich die Menschen doch nur alles ausgedacht!" sagen viele, dievon Gott nichts halten. "Im Gegenteil" erwidern überzeugte Christen. "Gott ist alles andere alseine menschliche Erfindung. Er hat sich selbst geoffenbart. Er hat zu uns gesprochen. Und seineWorte sind aufgeschrieben in dem ältesten und meistgedruckten Buch der Welt, dem Buchschlechthin: der Bibel."Aber ist auf dieses Buch auch Verlass? Hat nicht erst um 1450 Johannes Gutenberg dieBuchdruckkunst erfunden? Wie oft musste bis dahin die Bibel abgeschrieben werden. Wie oftmusste sie in andere Sprachen übersetzt werden. Wie leicht können Blätter verderben, Zeilenvertauscht werden, Abschnitte verlorengehen, sinnverfälschende Schreibfehler begangenwerden. Und zu allem noch: Von keiner biblischen Schrift gibt es ein Original, an dem sich einespätere Ausgabe messen ließe. Von Jesus selbst kein einziges geschriebenes Wort. Alsschließlich die ersten Schriften des Neuen Testaments entstanden, war er schon 30 Jahre tot.Wie soll man da den "richtigen" Text finden? Was meint die Kirche, wenn sie von Offenbarungspricht, von Inspiration, von Irrtumslosigkeit der Schrift?Einen Teil dieser Fragen kann man vorweg beantworten: Allein vom Neuen Testament gibt estausende Textfragmente, die zum Teil bis auf wenige Jahre an die Entstehungszeit heranreichenund alle zusammen - nach gründlicher Auswertung - die Bibelwissenschaft heute in die Lageversetzen, einen Bibeltext vorzulegen, der mit außerordentlich hoher Wahrscheinlichkeit denOriginaltexten entspricht.Wir können uns also mehr als je zuvor darauf verlassen, dass unsere Bibeltexte dementsprechen, was die damaligen biblischen Schriftsteller sagen wollten und niedergeschriebenhaben.(foto und text: leon)Seite 13gestaltet von Herbert Wesely


LEBENSQUELLENEinfach zum Nachdenken ...SHALOM und MAHARAB - trennen trotz vielerGemeinsamkeiten die Völker Israels. DieUrsprungswurzeln bei vielen zwischenmenschlichenBeziehungen bilden Gemeinsames und Trennendes ....(foto: und text: leon)Seite 14gestaltet von Herbert Wesely


Aphorismen und sonstigeLebensweisheitenWäre es jetzt nicht sinnvoll, die Wohnbauförderung in eine Lebensförderungumzuwidmen, um die zukommenden enormen Belastungen der Pflege abzufangen?Angeblich leben wir im Zeitalter der Wissensgesellschaft. Trotzdem legen wirbereits Zehnjährigen Steine in den Bildungsweg.Ein guter Trainer formt einen Sportler, und als Pädagoge auch einen Menschen.Tränen sind nichts anderes als Gefühl, das man angreifen kann.Die oft unmittelbaren, vorab unbedeutenden Aussagen einfachster Menschen,entwickeln sich zwischen den Zeilen gelesen, zu den bedeutendstenLebensweisheiten.Ein Grund für den langfristigen Erfolg eines Autors ist, dass er sich mit seinenWorten immer wieder neu erfindet.Eine Graumelierung finden Frauen erst attraktiv, wenn ihnen sonst nichts mehrübrig bleibt.Bei einem Urlaub mit Tiefgang können wir entdecken, was uns wichtig ist und wiewir leben wollen. Nachdenken, warum wir im Alltag nie Zeit haben, oder uns die Zeitnicht nehmen.Ich glaube, dass kein Gehalt etwas mit der Leistung zu tun hat.In Zeiten des globalen Marketing, braucht jedes Projekt einer gewissenGrößenordnung ein Image, eine Leitidee, um politisch und ökonomisch bestehen zukönnen.Seite 15gestaltet von Herbert Wesely


Weitverbreitetes Elend, Abhängigkeit von Almosen, die islamistischenHassprediger garantieren dem Terror regen Zulauf.Wenn man einem Trend hinterherjagt, ist man von vornherein der Letzte.LEBENSQUELLENEinfach zum Nachdenken ...JUDENTUM, ISLAM, CHRISTENTUM ... -Jerusalem als Knotenpunkt der Weltreligionen.Sind die Menschen imstande diese"Verkehrsproblematik" zu lösen? ....(foto/text: leon)Seite 16gestaltet von Herbert Wesely


Augenblicke im Leben ...Lebensquellen - Es gibt immer wieder Augenblicke im Leben, an dem einenbewußt wird, seinen Glauben endlich konkret leben zu wollen.(foto/text: Leon)Seite 17gestaltet von Herbert Wesely


Rationalisierung heute,morgen und überhaupt ...Lebensquellen - Heute werden Postämter geschlossen, weil deren Rentabilitätnicht mehr gegeben ist. Schon morgen könnten Sendungen von der Post nichtmehr zugestellt werden, wenn deren Beförderungskosten wegen zu langerWegstrecken nicht mehr gedeckt sind.Und übermorgen wird damit zu rechnen sein, dass chronisch Kranke, Alte,Behinderte und nur schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose vomGesundheitssystem ausgeschlossen werden, weil sich deren Behandlung nichtmehr rentiert.Sind das die Zukunftsaussichten im einstigen Land der Glückseligen, wo große Teileder Bevölkerung EU-Beitritt und Globalisierung als Gründe für diese Entwicklungsehen?(Leon)Seite 18gestaltet von Herbert Wesely


Kirchliche Trauung ...Lebensquellen - Obwohl die Ehe, zumal die christliche Ehe, heute in Diskussiongeraten ist, entschließt sich immer noch ein kleiner Teil der Brautleute zurkirchlichen Trauung.Dies scheint mit der vermuteten abnehmenden Gläubigkeit und offensichtlichenKirchenferne der Menschen zusammenzustimmen. Deswegen ist nicht selten zuhören, die kirchliche Trauung sei für viele lediglich eine festliche Umrahmung derHochzeit. Eine Verallgemeinerung dieser Ansicht aber täte sicher den Brautleutenunrecht.Zumeist nämlich spüren die Brautleute, dass sie an einem entscheidenden Punktihres Lebens stehen und das Gelingen des gemeinsamen Vorhabens nicht allein vonihnen abhängt.Die kirchliche Feier stärkt das Bewußtsein, nun endgültig und für immerzusammenzugehören, und soll den Ehepartnern helfen, einander anzunehmen, zuverzeihen, einen Neuanfang zu gewähren und zu wagen, wenn sie versagt undeinander enttäuscht haben.(Leon)Seite 19gestaltet von Herbert Wesely


LEBENSQUELLENEinfach zum Nachdenken ...Wo das Sinnvolle dem Rentablenweicht: Menschen, denen der Sinnfür das Sinnvolle bei allerNotwendigkeit von Rentabilitätnicht abhanden gekommen ist ....(foto/text: leon)Seite 20gestaltet von Herbert Wesely


LEBENSQUELLENEinfach zum Nachdenken ...Nur wer sich in die Lage seiner Mitmenschenhineinversetzen kann, wird auch selbst Erfolg haben ....(foto/text: leon)Seite 21gestaltet von Herbert Wesely


Glück ist der Weg ...Lebensquellen - Aus der Sicht der Psychologen ist Glück "eine extrem starke positiveEmotion und ein vollkommener, dauerhafter Zustand intensivster Zufriedenheit."Eine andere Formulierung ist: Glück ist die Empfindung der absolutenHarmonie unseres Bewusstseins. Dieser Zustand wird erlangt, indem wir völlig inunserem augenblicklichen Tun aufgehen, so dass alles um uns herum einschließlichder Zeit verschwimmt und keine Rolle mehr spielt.Wichtige Auslöser für Glücksgefühle sind etwa die Übereinstimmung vonErwartungen mit wahrgenommenen Umständen oder die harmonische Befriedigungvon Bedürfnissen.Glück setzt sich aus folgenden Elementen zusammen: positive Gefühlslage,Abwesenheit negativer Gefühle und Zufriedenheit mit dem Leben als Ganzes.Völlige Glückseligkeit ist zu erreichen, wenn man ganz im Jetzt verweilt und dieGedanken stillstehen. Beispiele für Situationen, die einen in diese Richtungunterstützen sind sexuelle Lust, intensives Naturerleben, gelungene Meditation.Auch in der Verliebtheit befinden wir uns durch den Gefühlsrausch in einem solchenZustand."Glück ist das einzige Gut, das wächst, wenn man es teilt."(foto: wolfgang ruthner - text: leon)Seite 22gestaltet von Herbert Wesely


LEBENSQUELLENEinfach zum Nachdenken ...Der beste "Prophet" gilt nichts im eigenen Lande,solange er sein Talent nicht mit Marketing undÖffentlichkeitsarbeit wirksam auf einen Nennerbringen kann ....(foto/text: leon)Seite 23gestaltet von Herbert Wesely


Verbot von Killerspielen ...Selbstkontrolle allein genügt nicht - Psychotherapeuten machen sich nun berechtigt für eingesetzliches Verbot von so genannten Killerspielen stark und fordern Computerspiele vom Marktzu verbannen, in denen Jugendliche für das Töten und Foltern von Menschen belohnt werden.Solche Games werden zunehmend verharmlosend vermarktet und unter dem Deckmantel desBegriffs "Medienkompetenz" angepriesen. Wir stehen hier vor einem komplexen Thema undwenngleich ein negativer Zusammenhang zwischen Killerspielen und dem Verhalten von Kindernnicht schwarz auf weiß nachgewiesen ist, so zeigt sich doch, dass diese Spiele zuallererst dasMitgefühl töten.Vor allem auf jüngere Kinder nehmen gewaltverherrlichende Games einen deutlichen Einfluss.Besonders Jungen sind den Psychotherapeuten zufolge davon betroffen und verhalten sichinfolge aggressiv und gleichgültig gegenüber sozialen Regeln des menschlichen Miteinanders. EinVerbot von Killerspielen sei deshalb notwendig, damit der Grundkonsens einer humanenGesellschaft erhalten bleibt.Killerspiele sind wie Landminen für die Seele. Die Medienverwahrlosung junger Menschen hat inden vergangenen Jahren ein erschreckendes Ausmaß erreicht. Daher ist es wichtig, den Kindernheute eine "Medienbildung" zukommen zu lassen, die auf der Basis ethischer Konventionen derMenschenrechte geschieht.Viele Probleme entstehen auch daraus, dass die Eltern häufig überfordert und angesichts dermedialen Übermacht zunehmend hilflos sind. Oft werden sie von ihren Kindern als rückständigabgekanzelt, wenn sie auf entsprechende Geschenkwünsche skeptisch reagieren. Eltern müssentrotzdem in erster Linie mit den Kindern im Gespräch bleiben und dürfen die Augen nichtverschließen.(Leon)Seite 24gestaltet von Herbert Wesely

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