Restaurant-Karte - Restaurant Zum Sportzentrum

bei.cosimo.de

Restaurant-Karte - Restaurant Zum Sportzentrum

Viele Köcheversalzen die SuppeAnmerkungen zumehr als 5.000 Jahren flüssiger Geschichte.Wie viele Köche bereits Suppen versalzen haben,wissen wir nicht. Aber seit es Suppen gibtwerden es wohl Millionen gewesen sein. Denndie Geschichte der Suppe dürfte bereits mehrals 5.000 Jahre alt sein, da bei Ausgrabungenimmer wieder entsprechend alte Suppentöpfeaus Stein gefunden werden. Insofern kann mangetrost davon ausgehen, dass bereits unsere inder Jungsteinzeit lebenden Vorfahren Suppenzu schätzen wussten.Im Mittelalter,genauer: In der Spät-Renaissance und imBarock erlebte dieSuppe ihre Blütezeit,die unter anderemauch durch eine beispielloseVerschwendunggekennzeichnetwar. "Man nehme sechs KilogrammRindfleisch, drei Kilogramm Schweinefleisch,ein Kilogramm Schaffleisch, ein DutzendFasane, übergieße alles mit 15 Litern Wasserund lasse es 40 Stunden leicht am Küchenherdköcheln" – so ein historisches Rezept.Während man sich nach dieser Prozedur desFleisches durch Wegwerfen entledigte, somuss man neidvoll anerkennen, dass dieSuppe geschmeckt haben dürfte.Die Suppen im Sportzentrum allerdings werdenweder in den obigen Mengen noch mit allen genanntenZutaten hergestellt – und versalzensind sie auch nicht. Probieren Sie es aus …Wer hat’s erfunden?Die Münchner!Nicht die Schweizer. Ob mit oder ohne Drops.Und König Ludwig I. war auch involviert.Schenkt man der allgegenwärtigen FernsehwerbungGlauben (doch wer macht dasschon?), dann sind die Schweizer dieWeltmeister in der Kräuterdropserfindung. Sodropsig, so gut. Aber Sie, geneigter Leser,dürfen versichert sein, dass die Schweizerzumindest nicht auch noch den Biergarten erfundenhaben. Denn dazu fehlte ihnen ein Ludwigund bayrische Mentalität. Der Vorredekurzer Sinn: Lesen Sie im Folgenden dieebenso kurze wie interessante Geschichteeiner typisch deutschen Einrichtung. Die desBiergartens, um genau zu sein..Die Entstehung von Biergärten kann auf das19. Jahrhundert und hier explizit auf Münchenzurückgeführt werden, als dort vornehmlichuntergäriges Bier getrunken wurde. König LudwigI. von Bayern hatte ein Dekret erlassen, indem festgelegt wurde, dass untergäriges Bierausschließlich in kalten Monaten hergestelltwerden durfte. Der Grund für den Erlass lag aufder Hand: Für die Herstellung ist eine Umgebungstemperaturvon vier bis acht Gradzwingend notwendig.Die Brauereien wiederum suchten nach einerMöglichkeit, ihre Bierspezialität auch im Sommergewinnbringend verkaufen zu können. Solegte man an den Isar-Flusshängen zwecksdurchgehender kühler Lagerung zunächst großeBierkeller an, bepflanzte diese in einem weiterenSchritt mit im Sommer zusätzlichSchatten spendenden Kastanienbäumen undstreute als wirkungsvolles Dämmmaterial Kiesauf die verbliebenen Freiflächen des Hangs.So war der Weg zum vom Publikum geliebtenklassischen Biergarten vorgezeichnet. Unter dieBäume stellte man bald einfach Tische sowieBänke und integrierte einen Bier-Ausschank.Während die Gäste bei traditionellen Biergärtenihre eigene Brotzeit mitbringen können, habendie typischen Biergärten der heutigen Zeit komplettegastronomische Einrichtungen aufzuweisenund können ihren Gästen so eine vielfältigeSpeisen- und Getränkeauswahl bieten.Das Restaurant Zum Sportzentrum ‚bei Cosimo‘ freut sich, Ihnen qualitäts- und serviceorientierte Partner vorstellen zu können.28 Mancher kann wohl kochen – aber nicht anrichten.

Ähnliche Magazine