Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

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1 0te jedem und keiner keinem nichts. Was halfen schonKleidungsstücke, Schuhe, Armbanduhr, Unterwäsche, wasdie Fingerabdrücke, wenn der Besitzer all dieser Dingenicht mal seine Leiche zurückläßt? Eine Leiche übrigens,wenn sie vorhanden wäre, die nie auf der Erde geborenworden und trotzdem ein Mensch war. Eine Leiche, diekeine Geburtsurkunde besaß, keinen Taufschein, keinenSchulabschluß und keinerlei irdische Vergangenheit nachweisenkonnte. Sieht man von den Wochen ab, die erunter uns weilte. Immerhin hatte man von Tomy einenBrief beschlagnahmt, niedergekritzelt mit blauem Kugelschreiberin seiner Handschrift, die der meinen vertracktähnlich war, was die Angelegenheit noch kompliziertermachte. Auf diesem Brief, an unser Hausmädchen Edithgerichtet, hatte die Polizei Fingerabdrücke von Tomygefunden. Das Unmögliche dabei war, daß Tomy genaudie gleichen Fingerabdrücke besaß wie ich selbst. Etwas,das es nirgendwo auf der Welt gab. Jeder Mensch hatteseine eigenen Fingerabdrücke. Nur Tomy und ich nicht!Der Untersuchungsrichter hatte mir die Abdrücke unterdie Nase gehalten. Die von Tomy und die von mir. Siewaren identisch.»Also sind S-i-e diese Leiche!« hatte er mich angeschrieen,und ich brüllte genauso laut zurück:»Sie sehen doch, daß ich lebendig vor Ihnen stehe!Himmel nochmal! Ich habe Ihnen jetzt mehrmals erklärt,wie Tomy entstand. Und seine Fingerabdrücke sind derBeweis: Er war eine Kopie von mir! Haben Sie noch nieetwas von einem Klon gehört?«Der Untersuchungsrichter hatte mich ausgelacht undgehässig gemeint, mit derartigen Mätzchen müßte ichnicht kommen. Das Klonen von Menschen sei unmöglich,schon gar nicht in der kurzen Zeit. Dann hielt er mir

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