Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

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101meras und verstaute sie fachgerecht in den Kisten, undTomy blickte verträumt ins Tal hinunter. Ich setzte michneben ihn:»Was beschäftigt Dich – junger Bruder ?«»Eure wunderbare Welt«, kam es nachdenklich, »ichwerde daheim viel einzuspeisen haben. Alle werden sichsehr freuen.«»Wie meinst Du das ?«Er drehte sich zu mir, mein Ebenbild, nur 30 Jahrejünger. »Wir kennen keine Sprache«, betonte er leise undbewegt, »meine Erlebnisse hier werden das gesamte Bewußtseinergänzen. Jeder ist ein Teil davon. Die Erde istwahrhaftig sehr schön – doch Ihr Menschen seid es nicht.«Ich blickte zu Boden, nahm seine – meine? – Hand unddrückte sie sanft.»Es gibt auch wunderbare Menschen. Nicht alle lügen.«Ich sagte es leise, die anderen verstanden unsereKonversation nicht. Marc hatte seine Arbeit beendigt,deutete auf die Schotterpyramide vor uns:»Und – was ist da drin?«Ercan erklärte, verschiedene Versuche, in das Innereder Pyramide vorzustoßen, seien fehlgeschlagen. Wennjemand ein Loch schaufle und mit Holzbalken abstütze,riesle dauernd Gestein von der Pyramidenspitze herunterund verschütte das Ganze wieder. Man müßte schon sehrschweres Gerät auf die Bergspitze bringen, um weiterzukommen.Doch dazu seien breitere und ausgebaute Straßennötig.»Wie wär's mit einem Helikopter ?«, mischte ich michein.»Dazu ist kein Geld vorhanden. Und selbst wenn Dues bezahlen würdest, kriegst Du keine Ausgrabungsbewilligung.«

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