Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

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106klipp und klar die Spuren der Behandlung durch eineZange.»Wer war's?«, fragte Marc tonlos und befühlte mitschmierigen Fingern die Bruchstelle am dünnen Gummischlauch.»Wasche Deine Hände gründlich im Bach«, antworteteich, »die Bremsflüssigkeit ist kein Öl, sondern einegiftige Chemikalie, die durch die Haut geht.«»Au!« Marc ließ den Schlauch fallen und steckte dieHände ins kühle Naß. »Wer war's? Will ich wissen!«Tomy saß nachdenklich auf einem Felsbrocken: »Eskommen nur die Offiziere in Frage. Alle anderen Personenwaren die ganze Zeit vom Morgengrauen bis zumAbschied bei uns.«»Nicht unbedingt«, ergänzte ich. »Die anderen sindzwar vor uns runtergegangen. Doch hätte jemand dieLeitungen bereits gestern Nacht im Hotel halb durchknipsenkönnen. Dieser Jemand wußte, daß wir bergaufkeine Bremsen benötigen, und die Belastung durch dieabschüssige Strecke und das Gewicht unseres Rovers erstauf dem Rückweg zum Knall führen würde ...«»Nicht auszuschließen«, brummte Tomy, »aber weshalbin der Türkei und nicht im Iran?«»Und weshalb wir alle und nicht nur Tomy?«, ergänzteMarc, und in seiner Stimme schwang Wut.»Dabei sind die so blöde!«, fügte Tomy leise bei. »Wennman diesen Körper umbringt, springe ich in einen anderenund bin wieder da. Man kann mich nicht töten!«»Uns schon!« Marc ballte die Fäuste. »Weshalb wollendie uns kalt machen?«»Wir sind Mitwisser«, meinte ich resigniert. »Vergißdie Geschichte im Interconti in Teheran nicht. Wir wissen,in wen Tomy gesprungen ist, und er kann uns jeder-

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