Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

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115nicht immer geholfen habe, wollte er weiter wissen, undich kam in Bedrängnis. Bei früheren Besuchen in derTürkei hatte er mir tatsächlich geholfen. Als sich dieaufgeladene Stimmung etwas beruhigte, bot sich Ercanan, uns in seinem Lada weiterzufahren und – er betonte esfest und bestimmend:»Ich werde Euch beschützen. In diesem Land passiertEuch nichts mehr! «Marc glaubte ihm nichts, ich glaubte ihm wenig, aberwas sollten wir tun? Wir steckten in einem lausigen Hotelam Fuße des Nemrud Dag in einem Kaff namens EskiKahta, in dem weit und breit keine andere Absteige zurVerfügung stand. Wir mußten dorthin, wo unser Autorepariert wurde und es eine anständige Unterkunft gab,nach Adiyaman. Ich fragte Ercan, ob er wisse, wer Tomysei, und er antwortete, Chantal habe ihm alles erzählt,aber er glaube es nicht. »Außerirdisch? Bah! Eure Phantasiemöchte ich haben!«»Dann hättest Du auch nichts dagegen, wenn TomyDich für einige Minuten übernimmt ?«»Niemals!«, schrie Ercan und wies mit gespreiztenHandflächen gegen Tomy. »Der mag ja übernatürlicheFähigkeiten haben, sowas soll es geben, aber ein Außerirdischerist er mit Sicherheit nicht.«»Und weshalb nicht ?« Tomy erkundigte sich ganzruhig.»Weil es keine Außerirdischen gibt. Basta! Und wennes sie gäbe, könnten sie niemals hier sein. Ich habe dochkein abgeschlossenes Physikstudium hinter mich gebracht,um einen derartigen Blödsinn zu glauben. Hast Du maletwas von Lichtjahren gehört ?«Tomy schwieg und lächelte. Ich war verblüfft. VomPhysikstudium hörte ich zum ersten Mal. Zudem hatte

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