Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

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128Touristen. Dann echote ein Gelächter durch die Schächte.Keiner wußte, woher die Stimmen kamen. Über uns?Unter uns? Marcs Feuerzeug erhaschte den grünen Pfeilan der Decke. Ich kommandierte:»Los, sofort Richtung oben! Ich mache mit der Pistoleden Schluß!« Solange die Schächte eng waren und nachoben verliefen, kappte Marc die Flamme des Feuerzeugs.Die Schachtwände rechts und links lagen derart nahe, daßman sie ohnehin mit dem Körper berührte. Der Tastsinngenügte, um mit raschen Schritten nach oben zu gelangen.Zudem wurde das Metall des Feuerzeuges heiß. Wirkeuchten hintereinander durch das Labyrinth, als sei esein Termitenbau und wir von unsichtbaren Monstrengejagt. Stets dann, wenn Marc an der Spitze eine Kreuzungertastete oder merkte, daß das Rattenloch nach untenverlief, suchte er mit dem Feuerzeug nach dem grünenPfeil. Es mochten zwei Minuten vergangen sein, und keinervon uns ahnte, wie viele Stockwerke noch über unslagen, da flammte das elektrische Licht wieder auf. Jetzttropfte uns trotz der konstanten Temperatur der Schweißaus allen Poren, mein Herz raste. Vor uns ein kleinerRaum. War es derselbe, den Ercan vorhin als Weinkellerangepriesen hatte? Wo blieb Ercan überhaupt?»Der muß hinter uns sein«, sagte ich unsicher. »UndChantal mit den sechs Türken aus den zwei Autos istentweder vor uns oder sie sind andere Gänge abgelaufen.«Wir deponierten die Kamerataschen am Boden, verschnauften,warteten auf Ercan. Dann riefen wir nachihm, es hallte hinauf und hinunter. Keine Antwort. Tomymeinte, hier gebe es derart viele Kreuzungen, daß Ercanwomöglich längst am Tageslicht sei und am Kaffee nippe.Also weiter nach oben, stets unterbrochen von minütigen

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