Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

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134Wir schwiegen. Aber was hatte Ercan damit zu tun?Chantal entwickelte ein analytisches Denken, das ichihr weniger zugemutet hätte:»Sofern Ercan überhaupt wegen Tomy verschwindenmußte, was wir nicht wissen, bin ich an seinem Tod schuld.Ich berichtete Ercan alles über Tomy und auch über dieTerroristenjagd im Interconti in Teheran. Zwar fraß Ercandie Geschichte mit dem Außerirdischen nicht, aber erglaubte an PSI-Fähigkeiten. Unsere Gespräche fandennur im Hotelzimmer oder in Ercans Lada statt. Logischerweisemüssen wir abgehört worden sein. An einemoder am anderen Ort – oder an beiden. – Ich sollte schnellzurück ins Hotelzimmer, muß unter die Dusche und dieWäsche und mein Gepäck durchsuchen, vielleicht trageich einen Mikrosender.«»Herrlich!«, spottete Marc. »Dann würde unser Gesprächjetzt abgehört, und die >unsichtbare Macht< wüßte,was wir planen. Wir hören besser auf zu reden, duschenuns gegenseitig ab und durchsuchen unser Gepäck allemiteinander. Wie findet man einen Mikrosender ?«»Lege die Wäsche am Boden aus und trample darüber.Du hörst es knirschen!«Nach und nach tauchten unsere türkischen Begleiterwieder aus der Unterwelt auf. Chantal war clever genug,sie nicht wissen zu lassen, was wir wußten. Von der türkischenUnterhaltung verstand ich zwar nichts, doch diefragenden Gesichter und ihre Gestik sagten dasselbe: Woist Ercan? Chantal übersetzte, die Türken seien der Meinung,wir sollten noch warten, zudem habe keiner denSchlüssel des Lada. Inzwischen spendete die Sonne ihreletzten Strahlen, kleine Windlichter wurden auf die Tischegestellt. Ercan blieb verschwunden. Logo. MeineBegleiter und ich wollten ins Hotel nach Nevsehir zu-

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