Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

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172sie resigniert. »Er hätte die Verbindung zum Geheimdienstder Schweiz herstellen können!«Mir war nicht einmal die Existenz eines SchweizerGeheimdienstes bekannt gewesen. Was sollte der uns helfen?Die Männer vom Dienst würden uns glatt auslachen.»Aber Tomy ist doch da!«, ereiferten sich Leni undElisabeth. »Ihr könnt ihn doch leibhaftig vorzeigen. ZweiErich von Däniken nebeneinander. Ein älterer und einjüngerer. Das sind knallharte Beweise, die nicht widerlegtwerden können!«Tomy hielt nichts davon, seine Existenz irgendwelchenominösen Schlapphüten zu offenbaren. Zudem mochte ernicht mehr lange unser Gast sein. Er würde das Hausnicht verlassen, bekräftigte er. Resigniert seufzten unsereDamen ob so viel Männersturheit.Am darauffolgenden Morgen der nächste Zwischenfall.Es schien nicht möglich, in meinem eigenen Hausendlich auszuschlafen. Durch überlautes und ungeduldigesKlopfen holte mich Edith aus dem Schlaf. Ich spürtekeinen schweren Schädel, die Qualität des Opus Oneverhinderte dies.»Ich glaube, Ihr jüngster Bruder ist tot«, sagte sie mitschwacher Fistelstimme und verkniff sich das Weinen.Ich rannte die Treppe hinunter, Tomys Zimmer waroffen, Neptun lag neben seinem Bett. Wir hatte gesternNacht vergessen, das Schild »Please don't disturb« anTomys Türe zu hängen. Als ich mich über Tomy beugte,um seinen Puls und seinen Atem zu kontrollieren, erhobsich Neptun und begann zu knurren. »Braver Hund,lieber Hund, ist ja gut«, besänftigte ich das Riesenvieh mitruhiger Stimme. Tomys schwacher Atem war da, seinPuls ebenfalls. Ich deckte seinen Oberkörper zu und beruhigteEdith. Mein Bruder leide an epileptischen Anfäl-

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