Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

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180ten, bemerkten aber keine Scheinwerfer. Als wir die Hundeerreichten, bellten sie immer noch wütend und versuchten,die Gartenmauer zu überwinden.Außer Atem und aufgewühlt kehrten wir zur Verandazurück. Die Hunde wollten sich partout nicht beruhigenlassen. Auf dem rustikalen Holztisch lagen eine alte angebrocheneSchachtel Zigaretten und ein Feuerzeug vonmir. Ich griff danach, doch Tomy fiel mir in den Arm:»Riecht Ihr nichts? Hier stinkt's nach Benzin!«Ich legte das Feuerzeug weg, Ebet öffnete erneut dieVerandatüre, und wieder schossen die Hunde in die frostigeWinternacht. Mit gespreizten Vorderbeinen bliebNeptun an einer Stelle stehen, schnüffelte und vollführteTrappelschritte vor und zurück. Dort, direkt an der Hauswand,wo Pflanzen sich bis zum Dach hochreckten, lagein Putzlappen, durchnäßt mit Petroleum. Beherzt griffich danach und schleuderte den stinkigen Lumpen in denRasen hinaus. Ein brennendes Streichholz hätte gereicht,um die Hauswand bis zum Dach hinauf in loderndesFeuer zu verwandeln.»Das war ein mißglückter Brandanschlag!«, stellte Ebetwütend fest. »Jetzt muß die Polizei her, egal, was Ihr dazusagt.« Dann liebkoste sie Neptun und die anderen zweiTiere.Die kleine Expertengruppe der Polizei stellte nichtsanderes fest: versuchter Brandanschlag. »Haben Sie Feinde«,erkundigte sich der Älteste der Beamten. Natürlichhatte ich das. Wer Dinge schreibt, die nicht genehm sind,hat immer Gegner.»Es geht nicht um Gegner Ihrer Ideen«, meinte derBrandexperte der Polizei. »Ich meine richtige Feinde, dieIhnen ans Leder wollen. Um einen derart perfiden Anschlagauszuführen, muß sich enormer Haß angestaut

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