Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

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191rufer verhielten sich anfänglich bedeckt, sie fürchtetenum ihren Ruf, zweifelten an ihrem Verstand, waren überdas einzigartige Erlebnis in ihrem Innern unsicher. Meistensbegann ein Telefonat mit der Frage:»Sind sie Erich von Däniken?«»Ja, sogar das Original.«»Ich erhielt Ihre Telefonnummer von einem gemeinsamenBekannten und würde mich freuen, Sie kennenlernenzu dürfen.«»Ich habe viele Bekannte, und eine persönliche Begegnungist eine Frage meiner Agenda. Ich bin mit Terminenüberladen. Wer war denn der Bekannte, der Ihnen meineNummer gab ?«Räuspern. Dann: »Hhmm. Der Familienname fällt mirgerade nicht ein. Aber sagt Ihnen der Name Tomy etwas?«»Selbstverständlich! Und jetzt freue ich mich auf unsererstes Gespräch ...«Alle Gespräche fanden statt – einige mehrfach –, auchdie mit den Korrespondenzpartnern. Es entstand eine Art»Club der nicht-lügenden Menschen«. Keiner machte keinemetwas vor, es bildete sich ein Kreis von Verschwörernunter Eingeweihten, unter Menschen, die dasselbe erlebthatten, aber keine Öffentlichkeit wünschten. Und dieerfreuliche Nebenwirkung: Wissenschaftler und Journalisten,die bislang weder mich noch meine Arbeit ernstgenommenhatten, taten es jetzt und verteidigten meineAnsichten. Rückblickend stelle ich fest, daß sich seit TomysBesuch im Spätherbst des Jahres 1987 die Einstellungunzähliger Personen mir gegenüber veränderte. Gelehrtebegannen, sich diesem Erich von Däniken gegenüberwohlwollend und verständnisvoll zu verhalten, sie beeinflußtenihre Bekannten, dasselbe wiederholte sich im Kreisevon Journalisten.

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