Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

naturwesen11.com

Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

193»Meinen Körper getötet.«»Wie? Um Gottes Willen w-i-e?«Tomy übermittelte die Geschehnisse direkt in meinBewußtsein.»Durch Hochspannung. Es läutete, Elisabeth blieb inder Küche, und ich öffnete die Türe. Chantal stand ineinem seltsamen, dunkel-glänzenden Ölüberzug vor derTüre und drückte mir blitzartig einen Gegenstand mitzwei Elektroden an den Körper. Die Spannung war höherals bei einem normalen Phaser, den amerikanische Agentenbenutzen. Der Herzmuskel verkrampfte sich.«»W-i-e-s-o? Sag mir, wieso! Geh' rasch, übernimm dasMiststück und sag mir, wieso ?«»Geht nicht. Sie ist tot!«Trotz Tomys beruhigender Anwesenheit vermochteich meine Gedanken kaum mehr zu kontrollieren. Schwankendstand ich auf. Elisabeth und Otto erschienen an derVerandatüre, schrieen etwas, ich hörte gar nicht hin, torkelteauf sie zu.Tomy mußte nichts erklären. Sachte, fast teilnahmslos,tauchten Bilder in meinem Bewußtsein auf, die Tomy inmir abspulte. Er selbst an der Haustüre, Chantal in ihremÖlzeug davor mit einem pistolenähnlichen Gegenstandin der Rechten. Den Schmerz, als Tomys Körper sichaufbäumte und er versuchte, den Herzschlag zu stabilisieren.Dann ein dunkler Cadillac, die aufgerissene Hintertüreund der Kommandant der Kaserne von Taftan imIran. Er trug ein dunkelgraues Sakko, schwarze Hosenund ein weißes Hemd mit blauer Krawatte. Der Kommandantriß die Türe des Cadillacs auf, bellte irgendeinKommando auf arabisch und schoß Chantal, ohne zuzögern, in den Rücken. Durch Tomys Augen, die jetzt inmir zu verblassen begannen, sah ich einen zweiten Mann

Ähnliche Magazine