Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

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194aus dem Cadillac hasten. Er rannte ums Auto herum,öffnete den Kofferraum, packte gemeinsam mit dem Kommandantenje ein Bein von Chantal. Sie zerrten den leblosenFrauenkörper in den Kofferraum, schwangen sich indie Hintersitze, und der Cadillac brauste davon. Ich erlebte,wie Tomy seinen toten Körper verließ und in meinBewußtsein drang.Inzwischen hatte ich die Verandatüre erreicht. Neptunschoß an Elisabeth und Otto vorbei und blieb, die Haareaufgestellt und in Abwehrstellung, vor Tomys leblosemKörper stehen. Er beschnüffelte ihn nicht, leckte ihn nicht,stand breitbeinig mit gerunzelter Stirn etwa einen Meterdavor. Beruhigend redete Elisabeth auf die Dogge ein, dieanderen zwei Hunde waren ebenfalls dazugekommen –keiner beschnüffelte Tomy, dessen Körper nach innenverkrümmt auf dem Teppich lag.Hastig erläuterte Otto, er sei im ersten Stock gewesen,habe das Läuten der Hausglocke gehört, dann einen Schuß,das Zuschlagen von Autotüren und das Quietschen derReifen. Elisabeth hatte in der Küche gar nichts mitbekommen.Offenbar hatte Tomy die Türglocke gehört. Sieregistrierte nur, daß er aus der Küche ging.Mit Kommandostimme unterbrach ich die Rederei:»Seid ruhig! Tomy ist in mir! Nur dieser Körper isttot.« Ich wies auf den Boden und hätte heulen könnenvor Ohnmacht.»Sei gegrüßt, Elisabeth, hallo Otto«, sagte Tomy mitmeiner Stimme. Wir setzten uns auf die Polstergruppe imWohnzimmer, und Tomy schilderte nochmals, was ichbereits wußte. Während des Gesprächs klingelte die Hausglocke.Vorsichtig geworden, guckte Otto durch den kleinenTürspion, bevor er öffnete. Es war Marc. Der starrtezuerst entgeistert auf Tomys toten Körper, setzte sich

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