Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

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208Tomy nicht? Was konnte ihm schon passieren? Der Weihnachtsabendverlief wie jedes Jahr. Leni und Elisabethkochten diverse Gemüse, richteten Salate und Nachtischeher, ich war zuständig für die beiden rundum braun gebratenenTruthähne. Unsere ganze Großfamilie mitsamtden Schwagern und allen Kindern tafelten fröhlich aneinem wuchtigen ovalen Tisch. Kerzen schimmerten, spiegeltensich in den Gläsern, der Duft von verbranntenTannennadeln durchzog das Haus, Geschenke, Gelächterund Dankesküsse machten die Runde. Im Hintergrundklang sanfte Weihnachtsmusik aus den Boxen. Gegen Endedes Festes spürte ich eine sachte Welle in meinem Bewußtsein,fast so, als würde sich ein Radiosender in meineGedanken mischen, dem ein telepathisches Kichern folgte.»Paßt doch gut! «Trotz meiner Erfahrungen mit Tomy begann ich lauthalsund erleichtert zu lachen, denn aus den Lautsprecherboxenklang gerade das Lied: »Vom Himmel hoch, dakomm ich her«.»Tatsächlich Tomy. Du kommst wie vom Himmel gerufen!«»Fröhliches Fest!« antwortete er. »Kannst Du etwasZeit freischaufeln?«Ich informierte die Runde über Tomys Besuch. AlleErwachsenen wußten ohnehin Bescheid, nur die Kinderfragten, wer Tomy sei. Ich erklärte, das sei mein besterFreund, und hatte nicht das Gefühl zu lügen. Dann stiegich gemächlich schmunzelnd die Treppen hoch und legtemich breit auf mein Bett. Die Antworten, die mir Tomyübermittelte, erfolgten nicht auf dem Wege der Gedankenübertragung.Auf eine wunderbare Weise s-a-h ichalles, f-ü-h-l-t-e alles, h-ö-r-t-e alles.Die erste Bilderserie zeigte den Kommandanten der

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