Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

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WIE GING ES WEITER?Am späten Nachmittag des 1. Januar 1988 durfte ichTomy zum letzten Mal erleben. Ich schlenderte auf meinerWiese hinter der Villa Serdang herum, zog die kühle,frische Luft tief in die Lunge und blies die Alkoholresteder Silvesternacht ins Blaue. Dann, wie der Blitzschlagaus heiterem Himmel, Tomys Kichern in mir.»Ich wünsche Dir ein glückliches 1988 – doch, wennich's bedenke, nicht nur dieses Jahr, sondern alle kommendenJahre. Mögest Du gesund bleiben und noch bessereBücher schreiben!«»Tomy!« Inzwischen redete ich mit ihm wie mit einemkörperlich Anwesenden. »Ich freue mich wahnsinnig überDeinen Besuch!«»Wem sagst Du das? Ich fühle mit Dir! Bitte geh' ineinen Raum, wo Dich für ein paar Sekunden niemand stört.«Während des Gangs in die Bibliothek vernahm ich,Tomy habe den Untersuchungsrichter, Herrn Kellerhans,besucht. Der sei ganz glücklich und lese begeistert meineBücher. Auch andere Beteiligte, den Chef des iranischenGeheimdienstes mitsamt dem Staatspräsidenten, habe erüberzeugt, daß ein Tomy nicht mehr existiere und vonden anderen Beteiligten keinerlei Gefahr ausgehe. AlleAktionen gegen uns seien endgültig abgeblasen.Ich setzte mich in den Drehstuhl in der Bibliothek.»Ich nehme an, das ist Dein Abschied, Tomy. Kann ichden verhindern?«

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