Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

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»Marc, Was tust Du? Wach auf! Gib mir die Pistole!«,schrie ich und registrierte gleichzeitig, daß ich noch redenund laufen konnte.Durch das Öffnen der Türe hatte sich automatisch dieDeckenbeleuchtung eingeschaltet. Marc starrte mich mitgroßen Augen an und sagte mit zitternder Stimme:»Ich habe nicht geschossen, Erich. Es knallt hier irgendwoim Wagen.«Ich ging nach hinten, fuchtelte nervös am Schloß derKlapptüre, drückte sie nach oben und registrierte blitzartig,daß die Hinterscheibe unseres Autos zersplittert war.Ich kam nicht dazu, einen Gedanken zu fassen, da knalltees wieder, und ein Schwall aus Wasser, fast wie aus einerDusche, spritzte mir voll ins Gesicht. Verdammt! Ichschüttelte den Kopf und wollte mich mit dem rechtenÄrmel abtrocknen, doch auf meinem Gesicht war keinWasser, kein Spritzer, einfach nichts.»Erich!« – Marc hatte eindeutig Mühe zu sprechen –»Schau dort!«Er deutete auf etwas am Boden, zirka drei Meter vonder linken Autotüre.Da knallte es wieder. Ich sah, wie im Wageninnern eineZwei-Liter-Wasserflasche explodierte. Das Wasser übergoßsich nicht, wurde zu keiner Wasserlache, sondernformte sich vor meinen Augen zu einem Wassertrichter,der genau auf die Stelle im Wüstensand zuwirbelte, aufdie Marc angstvoll starrte. Gerade so, als sei dort imBoden ein starker Staubsauger verborgen, der das Wasseranzog.»Marc! Raus aus dem Wagen!«, schrie ich und wußtenicht mal wieso.Marc klammerte sich ans Lenkrad, dann hielt er beideBeine nach draußen und schwang sich in Richtung Küh-25

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