Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

naturwesen11.com

Tomy und der Planet der Lüge - naturwesen11

gen war und das Auto wie die Dünen ringsum dunkleSchatten warfen. Unbekümmert von meinen zweifelndenGesichtszügen erklärte der Fremde:»Hergekommen bin ich durch den Impuls, und dermuß von Dir ausgegangen sein«, er deutete auf mich,»sonst wäre ich keine jüngere Variante von Dir ...«Aufgeregt unterbrach Marc: »Alles Lüge! Der erfindetirgendeinen Quatsch, und wir hören wie Schulbuben zu.«Das Gesicht des Fremden nahm ernste Züge an. Ichhatte früher genauso ausgesehen, wenn ich eine wichtigePosition vertrat. Abwechselnd schaute er Marc und mirdirekt in die Augen:»Ich k-a-n-n nicht lügen!« Nach einer Pause, in derman jeden Windhauch hätte säuseln hören, wenn es einengegeben hätte, bat er erneut: »Gebt mir einen Namen.Bitte.«Da ich nicht antwortete und dabei war, meine wildenGedanken zu sortieren, fuhr der Fremde fort:»Du hast doch zwei Vornamen. Du heißt Erich Antonvon Däniken. Kannst mir doch Deinen zweiten Vornahmengeben.«»W-a-s?« fuhr Marc dazwischen. »Du heißt Erich Anton.Also Toni?«»Ich brauche meinen zweiten Vornamen nie«, erwiderteich. »Meinetwegen kann der dort«, ich deutete auf denFremden, »Toni heißen.«»Quatsch!«, rief Marc. »Toni klingt so bieder alpenländisch.Wenn schon, dann Tomy.«»Von mir aus. Tomy ist mir recht.« Und dann, ichmeinte es eher spöttisch, zuckte ich die Achseln undmachte eine Kopfbewegung in Richtung des Fremden inder Wolldecke: »Hiermit taufe ich Dich auf den NamenTomy! Zufrieden?«33

Ähnliche Magazine